Introdotto dalla cifra I della LF del 17 giu. 2022, in vigore dal 1° gen. 2024 (RU 2023 468;FF 2019 5523). ↩
73 commentaries
Während hängiger, noch nicht abgeschlossener Verfahren besteht kein Anspruch auf sofortige Entschädigung des Pflichtverteidigers; Entschädigung kann zurückgestellt werden, bis das Verfahren beendet ist.
“d) Du classement implicite allégué par le recourant Selon le recourant, le Ministère public aurait implicitement renoncé à poursuivre la prévenue sous l'angle de l'art. 261bis CP dans la mesure où aucun paragraphe à ce sujet ne figurerait dans l'ordonnance querellée. À la lecture de son acte de recours et de sa réplique, il apparaît toutefois que ce grief se rapporte aux faits pour lesquels une ordonnance pénale a été rendue par le Ministère public le 13 septembre 2023, à savoir les propos que la prévenue aurait tenus auprès de tiers au sujet de sa prétendue homosexualité. Dans ces circonstances, il ne sera pas entré en matière sur ce grief dans le cadre de la présente procédure. 4. Justifiée, l'ordonnance querellée sera donc confirmée. 5. Le recourant succombe (art. 428 al. 1 CPP), mais, au bénéfice de l'assistance judiciaire, il sera exempté des frais de la procédure (art. 136 al. 2 let. b CPP). 6. La procédure n'étant pas terminée, une opposition à l'ordonnance pénale du 13 septembre 2023 ayant été formée par le plaignant, il n'y a pas lieu d'indemniser, à ce stade, le conseil juridique gratuit de celui-ci (art. 135 al. 2 cum art. 138 al. 1 CPP). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Rejette le recours. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt, en copie, à A______, soit pour lui son conseil, à D______ et au Ministère public. Siégeant : Monsieur Christian COQUOZ, président; Mesdames Corinne CHAPPUIS BUGNON et Alix FRANCOTTE CONUS, juges; Monsieur Julien CASEYS, greffier. Le greffier : Julien CASEYS Le président : Christian COQUOZ Voie de recours : Le Tribunal fédéral connaît, comme juridiction ordinaire de recours, des recours en matière pénale au sens de l'art. 78 de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF; RS 173.110); la qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 78 à 81 et 90 ss LTF. Le recours doit être formé dans les trente jours qui suivent la notification de l'expédition complète de l'arrêt attaqué. Le recours doit être adressé au Tribunal fédéral, 1000 Lausanne 14.”
Eine Rückforderung/Nachforderung der vorläufig übernommenen Kosten gegenüber der verurteilten oder später zahlungsfähigen Partei bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten; Praxis wendet dies häufig an (u.U. mit Quote wie 2/3 oder anteilig).
“März 2020, als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 16. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: Fr.4'200.00; die weiteren Kosten betragen: Fr.6'000.00 Gebühr für das Vorverfahren; Fr.5'675.50 Auslagen (Gutachten); Fr.3'236.00 Telefonkontrolle; Fr.710.70 Auslagen; Fr.407.50 Auslagen Polizei; Fr.414.24 Entschädigung Zeuge; Fr.44'541.55 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.10'273.10 Hälfte der Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers 1 (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.17'827.00 Hälfte der Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers 2 (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.93'285.59 Total 17. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 16 werden dem Beschuldigten aufer- legt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechts- vertretungen der Privatkläger 1 und 2 werden einstweilen auf die Gerichts- - 8 - kasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. 18. Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. Urteil der Vorinstanz: 1.Der Beschuldigte B._____ ist schuldig der mehrfachen versuchten vorsätzli- chen Tötung im Sinne von Art. 111 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB. 2.Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren, wo- von bis und mit heute 920 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind. 3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 4.Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. a StGB für 11 Jahre des Landes verwiesen. 5. Die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssys- tem wird angeordnet. 6. Die folgenden, sichergestellten Gegenstände werden eingezogen und der jeweiligen Lagerbehörde nach Eintritt der Rechtskraft zur Vernichtung über- lassen: Beim FOR lagernd: 1 Polo-Shirt, blau, "POLIZEI" (A013'626'545) 1 unbekannter Gegenstand, rot/weiss, möglicherweise künstlicher Fin- gernagel (A013'621'266) 1 Blister à 2 Tabletten, "Temesta Expidet 1.”
“April 2021 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 7.Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: Fr.1'800.00; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'100.00 Gebühr Vorverfahren Fr.12'765.00 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. Barauslagen und MwSt.) Fr.9'331.40 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen) Fr.25'996.40 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, ermässigt sich die Entscheid- gebühr auf zwei Drittel. - 3 - 8.Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unent- geltlichen Rechtsvertetung der Privatklägerin werden indessen einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 9.(Mitteilungen) 10.(Rechtsmittel)" Berufungsanträge: a)Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 86 S. 2) 1.Ziff. 1.-3. des Urteils vom 14. Dezember 2022 seien aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "1. Der Beschuldigte sei von Schuld und Strafe freizusprechen." 2.Ziff. 5 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "5. Die Schadenersatzklage sei abzuweisen." 3.Ziff. 6 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "6. Die Genugtuungsklage sei abzuweisen." 4.Ziff. 8 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "8. a) Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, einschliess- lich derjenigen der Verteidigung bzw. der amtlichen Verteidigung und der unentgelt- lichen Rechtsvertretung der Privatklägerin seien definitiv auf die Staatskasse zu nehmen.”
“Bar- auslagen und MwSt.); Fr.16'487.05 Akontozahlung amtliche Verteidigung lic. iur. X1._____ (inkl. MwSt); Fr.19'512.95 Honorar amtliche Verteidigung lic. iur. X1._____ (inkl. MwSt und Bar- auslagen). Fr.67'006.05 Total. Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine Begründung dieses Entscheids verzichtet, ermässigt sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 12.Die Kosten des Vorverfahrens sowie des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden zu einem Viertel auf die Gerichtskasse genommen und zu drei Viertel dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers werden dem Beschuldig- ten vollumfänglich auferlegt. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers sowie die auf den Beschuldigten entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung werden indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 13.[Mitteilungen] 14.[Rechtsmittel] " - 6 - Berufungsanträge: (Prot. II S. 5 f.) a)Der Verteidigung des Beschuldigten (Urk. 142): " 1.Mein Mandant sei in allen Anklagepunkten (Anklage vom 25. August 2020 und Anklage vom 19. April 2021) freizusprechen. 2.Die Zivilforderungen seien abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen. 3.Erkennungsdienstliche Daten und das DNA-Profil seien umgehend zu löschen. 4.Meinem Mandanten sei für die zu Unrecht erstandene Haft eine ange- messene Genugtuung (zzgl. Verzugszinsen zu 5% sei 19. Juni 2020) auszurichten. 5.Die Kosten des Vorverfahrens und des erstinstanzlichen Verfahrens seien neu zu verlegen und vollumfänglich auf die Staatskasse zu nehmen. 6.In Gutheissung der Beschwerde vom 19. September 2022 sei Rechts- anwältin lic. iur. X1._____ als amtliche Verteidigerin für ihre Be- mühungen im Vorverfahren und im erstinstanzlichen Verfahren mit insgesamt CHF 42'455.”
“Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin CHF 2'000.–, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Oktober 2021, als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 8. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: CHF 1'800.00 ; die weiteren Kosten betragen: CHF 2'800.00 Gebühr für das Vorverfahren CHF 6'120.25 Auslagen (Gutachten IRM / Bericht Kinderspital / Auswertung DNA-Spuren) CHF 10'788.80 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen) CHF 7'278.90 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen) CHF 28'787.95 Total Wird auf eine Begründung dieses Entscheids verzichtet, ermässigt sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 9. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 8 werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsver- tretung der Privatklägerin werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge- nommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbringung mit Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. - 4 - Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 78 S. 2) 1. Es sei das angefochtene Urteil vom 16. November 2022 des Bezirks- gerichts Winterthur aufzuheben, und es sei der Beschuldigte von Schuld und Strafe vollumfänglich freizusprechen. 2. Die Kosten des Verfahrens, inklusive diejenigen der Verteidigung seien auf die Staatskasse zu nehmen. b) Der Vertreterin der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich: (schriftlich, Urk. 70) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils ________________________________ Erwägungen: I. Verfahrensgang und Prozessuales 1. Verfahrensgang Mit Urteil des Bezirksgerichts Winterthur, Einzelgericht Strafsachen, vom 16. November 2022 wurde der Beschuldigte im Sinne des eingangs wiedergege- benen Urteilsdispositivs schuldig gesprochen und bestraft (Urk. 62 S. 39). Gegen das ihm gleichentags mündlich eröffnete Urteil liess er mit Eingabe vom 17. November 2022 fristgerecht Berufung anmelden (Urk.”
“D1/54-56) separat ausgewiesenen Kosten der Untersuchung (ausgenommen Entschädigungen der amtlichen Verteidigun- gen sowie der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung) werden den jeweiligen Beschuldigten 1–3 auferlegt. Im weiteren Betrag werden die Untersuchungs- kosten auf die Gerichtskasse genommen. b) Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigungen, werden dem Beschuldigten 1 (A._____), dem Beschuldigten 2 (B._____) und dem Beschuldigten 3 (C._____) zu je 5/16 auferlegt und im Übrigen (1/16) auf die Gerichtskasse genommen. c) Die Kosten der amtlichen Verteidigungen des Beschuldigten 1 (A._____), des Beschuldigten 2 (B._____) und des Beschuldigten 3 (C._____) werden den jeweiligen Beschuldigten auferlegt, aber einstweilen auf die Gerichtskasse - 6 - genommen; die Rückzahlungspflicht der Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. Ebenso bleibt eine allfällige Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten. d) Die Kosten betreffend den Beschuldigten 4 (D._____), einschliesslich diejeni- gen der amtlichen Verteidigung, werden definitiv auf die Gerichtskasse ge- nommen. 13. a) Rechtsanwältin MLaw X2._____ wird für ihre Aufwendungen als amtliche Ver- teidigerin des Beschuldigten 1 (A._____) aus der Gerichtskasse mit Fr. 60'434.45 (inkl. Barauslagen und 7.7 % Mehrwertsteuer) entschädigt. b) Rechtsanwalt Dr. iur. Y1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten 2 (B._____) aus der Gerichtskasse mit Fr. 38'081.60 (inkl. Barauslagen und 7.7 % Mehrwertsteuer) entschädigt. c) Rechtsanwalt lic. iur. Z1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten 3 (C._____) aus der Gerichtskasse mit Fr. 78'052.20 (inkl. Barauslagen und 7.7 % Mehrwertsteuer) entschädigt. d) Rechtsanwalt MLaw XA._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger und Geschädigtenvertreter des Beschuldigten 4 (D.”
“64 Auslagen (Gutachten); Fr. 200.00 Auslagen Polizei; Fr. 440.00 Auslagen ausserkantonale Verfahrenskosten; Fr. 8.80 Entschädigung Zeuge; Fr. 120.00 diverse Kosten; Fr. 902.55 Entschädigung amtliche Verteidigung, RA lic. iur. X3._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen; bereits entschädigt); Fr. 7'201.80 Entschädigung amtliche Verteidigung, RA lic. iur. X4._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen; bereits entschädigt); Fr. 8'410.20 Entschädigung amtliche Verteidigung, RA lic. iur. X1._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr. 10'524.80 Entschädigung unentgeltliche Rechtsvertretung, RAin lic. iur. Y._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr. 41'669.79 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 16. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 15 werden dem Beschuldigten aufer- legt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechts- vertretung der Privatklägerin 3 werden indessen einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. - 7 - Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 114 S. 1-2) 1. Der Beschuldigte sei vom Vorwurf der Schändung vollumfänglich frei- zusprechen. 2. Betreffend Dossier 2 sei der Beschuldigte des Diebstahls und betref- fend Dossier 4 des geringfügigen Diebstahls schuldig zu sprechen. 3. Der Beschuldigte sei hierfür mit einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu CHF 30.– zu bestrafen, unter Anrechnung der erstandenen Haft. 4. Von einem Widerruf des bedingten Vollzugs bezüglich der mit Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 16. September 2020 ausgefällten Freiheitsstrafe von 20 Monaten sei abzusehen. 5. Dem Beschuldigten sei für die Überhaft eine angemessene Entschädi- gung zuzusprechen. 6. Auf die Zivilansprüche der Privatklägerin 3 sei nicht einzutreten. 7. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 24. März 2022 be- schlagnahmten Gegenstände des Beschuldigten seien diesem heraus- zugeben. 8. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl.”
“Der Privatkläger hat sich die erlittene Stichverletzung auf- grund seines aggressiven Verhaltens selber zuzuschreiben. Indes ist der Sachverhalt mit Blick auf die einschlägigen zivilrechtlichen Anspruchsgrund- lagen nicht spruchreif, weshalb die Zivilklage des Privatklägers mit der Vor- instanz auf den Weg des Zivilprozesses zu verweisen ist. VIII. Kosten- und Entschädigungsfolgen 1.Bei diesem Verfahrensausgang – es bleibt auch im Berufungsverfahren beim vorinstanzlichen Freispruch in Dossier 1 – ist die erstinstanzliche Kostenrege- lung gemäss den Dispositiv-Ziffern 12 bis 14 zu bestätigen. 2.Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Privatkläger unterliegt. Demnach hat er die Kosten des Berufungsverfahrens, einschliess- lich derjenigen der unentgeltlichen Rechtsvertretung, zu tragen. Diese sind jedoch infolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege in Anwendung von Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen; unter dem Vorbehalt des Rückgriffs auf den - 24 - Privatkläger bei Verbesserung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse (BGE 143 IV 154 E. 2.3.5). Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Diese können dem Privatkläger nicht auferlegt werden (vgl. BGE 145 IV 90 E. 5). 3.Die amtliche Verteidigung ist für ihre Bemühungen im Berufungsverfahren mit insgesamt Fr. 4'200.– (inkl. MwSt. und Barauslagen) aus der Gerichtskasse zu entschädigen (Urk. 161 und Urk. 167 zuzüglich der Dauer der Berufungs- verhandlung inkl. Weg). 4.Die unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers ist für ihre Bemühun- gen im Berufungsverfahren mit Fr. 4'300.– (inkl. MwSt. und Barauslagen) aus der Gerichtskasse zu entschädigen (vgl. Urk. 165 zuzüglich der Dauer der Be- rufungsverhandlung inkl. Weg und Nachbesprechung). Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich,”
“Die Entschädigung ist von den Privatklägerinnen zu tragen, ist aber einstweilen aus der Gerichtskasse des Kan- tonsgerichts zu bezahlen. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO.”
“00 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 14'127.65 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 88'465.65 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. - 4 - Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 12. Die Kosten des Vorverfahrens (Gebühr Vorverfahren, Auslagen) und des gericht- lichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden der Beschuldigten B._____ zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Gerichtskasse genommen. Die auf sie entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin werden indessen einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 13. (Mitteilungen) 14. (Rechtsmittel) " Berufungsanträge (Prot. II S. 6 ff.) a) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 128) 1. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 4 sei die Beschuldigte mit einer Freiheits- strafe von 30 Monaten zu bestrafen, wovon 35 Tage durch Haft erstan- den sind, sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à CHF 30.–. 2. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 5 sei die Freiheitsstrafe im Umfang von 24 Monaten aufzuschieben und im Umfang von 6 Monaten (abzüglich 35 Tage, die durch Haft erstanden sind), zu vollziehen. Die Geldstrafe sei zu vollziehen. Die Probezeit für den bedingt aufgeschobenen Teil der Freiheitsstrafe sei auf 2 Jahre festzusetzen. - 5 - b) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 129 S. 1 f. und Prot. II S. 43) " 1. Es sei die Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts Winterthur vom 11. Juni 2021 aufzuheben und die Berufungsklägerin wegen Wi- derhandlung AIG im Sinne von Art.”
“Für das Untersuchungs- und das erstinstanzliche Verfahren bzw. bis zur Abweisung der Beschwerde gegen den Widerruf der unentgeltlichen Rechtspflege gehen die entsprechenden Kosten der Rechtsvertretung des Privatklägers zu sei- nen Lasten, werden aber einstweilen aus der Gerichtskasse des Regionalgerichts Prättigau/Davos bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht des Privat- klägers gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO.”
“00 Kosten amtliche Verteidigung (bereits bezahlt); CHF 51'820.80 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 16'309.55 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 102'581.95 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 11. Die Kosten werden im Umfange von CHF 471.60 auf die Gerichtskasse genom- men. Im Übrigen werden die Kosten der Untersuchung (Gebühr Vorverfahren und Aus- lagen Untersuchung) und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklä- gerin, dem Beschuldigten B._____ zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Gerichts- kasse genommen. Die auf ihn entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin werden indessen einstwei- len auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 12. (Mitteilungen) 13. (Rechtsmittel) " - 5 - Berufungsanträge (Prot. II S. 7 ff.) a) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 137 S. 1) 1. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 3 sei der Beschuldigte mit einer Freiheits- strafe von 45 Monaten zu bestrafen, wovon 38 Tage durch Haft erstan- den sind, sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à CHF 30.–. 2. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 4 seien die Freiheitsstrafe und die Geld- strafe zu vollziehen. b) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 138 S. 1 ff.) " 1. Ziff. 1 des Dispositivs sei aufzuheben und Herr B._____ sei einzig wie folgt schuldig zu sprechen: - Der Widerhandlung gegen das AIG im Sinne von Art. 116 Abs. 1 lit. a i.V.m. Abs. 3 lit. a AIG (in Bezug auf die Privatklägerin A._____); - der Widerhandlung gegen das AIG im Sinne von Art. 117 Abs. 1 AIG (in Bezug auf die Privatklägerin A._____); - der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung im Sinne von Art.”
“Ausgenommen sind Kontakte über Drittpersonen im Zusammenhang mit den Kinder- belangen (elterliche Sorge, Besuchsrecht, Unterhalt). 9. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 4'200.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'500.00 Gebühr für das Vorverfahren; Fr. 220.00 Auslagen (Gutachten); Fr. 363.00 Auslagen; - 4 - Fr. 200.00 Auslagen Polizei; Fr. 35'530.65 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 20'388.45 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 1, Rechtsanwalt MLaw Y._____ (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 63'402.10 Total. Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 10. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 9 werden dem Beschuldigten im Umfang von 9/10 auf- erlegt und im übrigen Umfang auf die Gerichtskasse genommen. Die auf den Beschuldigten entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 1 werden indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 11. Das Gesuch der Beiständin des Privatklägers 2 um Gewährung der unentgeltlichen Rechts- pflege wird abgewiesen. 12. [Mitteilungen] 13. [R echtsmittel] " Berufungsanträge: (Prot. II S. 10 f.) a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 146) " 1. Es sei Ziffer 1 des Dispositivs des Urteils des Bezirksgerichts Win- terthur vom 2. Juli 2021 aufzuheben und es sei der Beschuldigte von nachfolgenden Vorwürfen freizusprechen: - der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.6), - der mehrfachen einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 und Ziff. 2 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.2, 1.5, 1.10), - 5 - - der mehrfachen Tätlichkeiten im Sinne von Art. 126 Abs. 1 und 2 lit. b StGB (Anklageziffern 1.7, 1.8, 1.9), - der mehrfachen Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB teilwei- se i.”
“Keine Änderung erfährt schliesslich Dispositivziffer 16 des erstinstanzli- chen Urteils, wonach die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltli- chen Privatklägervertretung auf die Gerichtskasse zu nehmen sind, dafür aber ein Rückzahlungsvorbehalt zulasten des Beschuldigten anzubringen ist. Diese Vor- gehensweise steht nämlich in Übereinstimmung mit den massgeblichen gesetzli- chen Bestimmungen (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“Keine Änderung erfährt schliesslich Dispositivziffer 16 des erstinstanzli- chen Urteils, wonach die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltli- chen Privatklägervertretung auf die Gerichtskasse zu nehmen sind, dafür aber ein Rückzahlungsvorbehalt zulasten des Beschuldigten anzubringen ist. Diese Vor- gehensweise steht nämlich in Übereinstimmung mit den massgeblichen gesetzli- chen Bestimmungen (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdeführerin unterliege im Berufungsverfahren vollumfänglich, weshalb ihr gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO die Kosten des Berufungsverfahren aufzuerlegen seien. Die Kosten für die unentgeltliche Verbeiständung der Beschwerdeführerin von Fr. 8'800.-- inklusive Auslagen und MWST nimmt die Vorinstanz einstweilen auf die Gerichtskasse, unter Vorbehalt der Nachforderung gegenüber der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO. Die Vorinstanz zitiert BGE 139 IV 45, wonach die Privatklägerschaft die Verteidigungskosten der beschuldigten Person zu tragen hat, wenn die einzig von der Privatklägerschaft erhobene Berufung abgewiesen wird (vgl. dort E. 1). Dementsprechend verpflichtet sie die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 432 Abs. 1 StPO, dem Beschwerdegegner 2 für seine Wahlverteidigung im Berufungsverfahren eine Entschädigung von Fr. 5'200.-- inklusive Auslagen und MWST zu bezahlen. Dies ist nicht zu beanstanden. Zwar hält die Strafprozessordnung anders als Art. 118 Abs. 3 ZPO nicht ausdrücklich fest, dass die unentgeltliche Rechtspflege nicht von der Bezahlung einer Parteientschädigung an die Gegenpartei befreit. Doch muss dies auch im Strafprozess gelten, weil dadurch die Prozessführung nicht berührt wird (MAZZUCCHELLI/POSTIZZI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl, 2014, N. 7 zu Art. 136 StPO; VIKTOR LIEBER, in: SK- Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl.”
“Elle a conclu, avec suite de frais et dépens, à sa réforme en ce sens que cette indemnité est portée à 7'262 fr. 55, TVA, vacations et débours compris, sous déduction d’une avance de 2'000 fr. versée en cours de procédure. Subsidiairement, elle a conclu à l’annulation du jugement en son chiffre XII et au renvoi de la cause à l’autorité de première instance pour nouvelle décision dans le sens des considérants. 4. L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 132 ss CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le ministère public ou par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (cf. art. 20 CPP) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). 5. Dès lors que le recours porte uniquement sur les conséquences économiques accessoires d’une décision et que le montant litigieux n’excède pas 5'000 fr. (art. 395 let. b CPP), il relève de la compétence d’un membre de la Chambre des recours pénale statuant en tant que juge unique (art. 13 al. 2 LVCPP [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Invitée à compléter son écriture après réception de la motivation du jugement de première instance, la recourante a, par acte du 23 décembre 2022, déclaré retirer son recours (P. 123). 6. Il convient de prendre acte du retrait du recours et de rayer la cause du rôle (art. 386 al. 2 let. b CPP). 7. Les frais de la procédure de recours, par 270 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), seront exceptionnellement laissés à la charge de l’Etat (art. 423 CPP), aucune indemnité n’étant dès lors allouée. Par ces motifs, le juge unique prononce : I.”
“- 26 - Die Beschuldigten obsiegen mit ihren Berufungen vollumfänglich, während der Privatkläger mit dem Rückzug seiner Anschlussberufung unterliegt, wobei dieser Rückzug erst kurz vor der Berufungsverhandlung erfolgte. Ausgangsgemäss sind somit die Kosten, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigungen sowie der unentgeltlichen Privatklägervertretung, zu einem Viertel dem Privatkläger auf- zuerlegen und zu drei Vierteln auf die Gerichtskasse zu nehmen. Der Kostenanteil des Privatklägers ist dabei zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung (Urk. 9/7) einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen sind definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen, da ein Rückforderungsvorbehalt zulasten des Privatklägers unzulässig ist (BGer 6B_369/2018 vom 7. Februar 2019 = Pra 108 Nr. 114 E. 5). Die Kosten der unentgeltlichen Privatklägervertretung sind einstweilen auf die Ge- richtskasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rückzahlung von einem Viertel der Kosten im Sinne von Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO. Es wird beschlossen:”
“Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 3'600.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 1'860.00 Gebühr für das Vorverfahren Fr. 24'888.50 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen) Fr. 60.00 Gutachten B._____ betr. Privatkläger 1 Fr. 11'410.80 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 Fr. 41'819.30 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 10. Die Kosten des Vorverfahrens (Gebühr Vorverfahren, Auslagen) und des ge- richtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung - 4 - und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der un- entgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 werden indessen einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten.. Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 51 S. 3; Urk. 66 S. 3 & 30) 1. Es sei der Beschuldigte der mehrfachen qualifizierten einfachen Kör- perverletzung i.S.v. Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 i.V.m. Ziff. 2 Abs. 2 StGB sowie der Tätlichkeiten i.S.v. Art. 126 Abs. 1 StGB nicht schuldig zu er- kennen und freizusprechen. 2. Es sei die Zivilklage der Privatklägerin 2 abzuweisen. 3. Es sei das Brecheisen, Asservat Nr. A013'040'738, einzuziehen und nach Eintritt der Rechtskraft zu vernichten. 4. Es sei von der Abnahme einer DNA-Probe sowie der Erstellung eines DNA-Profils abzusehen. 5. Es seien die Gerichtskosten sowie die Verfahrenskosten, einschliess- lich der Kosten der amtlichen Verteidigung, auf die Staatskasse zu nehmen. 6. Es sei dem Beschuldigten zulasten der Staatskasse eine Genugtuung in der Höhe von Fr. 1'000.– sowie eine Umtriebsentschädigung in der Höhe von Fr. 300.– zuzusprechen. - 5 - b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich: (Urk.”
“1) gehen die Kosten des Berufungsverfahrens von CHF 4'000.00 im Umfang von CHF 3'000.00 zulasten des Beschuldigten und im Umfang von CHF 1'000.00 zu- lasten des Kantons Graubünden. Die Kosten der amtlichen Verteidigung für das Berufungsverfahren von CHF 4'193.40 sind einstweilen aus der Gerichtskasse des Kantonsgerichts zu bezahlen. Sobald es die wirtschaftlichen Verhältnisse des Be- rufungsklägers gestatten, ist er verpflichtet, diese Kosten dem Kanton zurückzu- zahlen (vgl. Art. 135 Abs. 4 StPO). Entsprechend der obigen Kostenverteilung be- trägt deren Höhe 3/4 der Kosten der amtlichen Verteidigung von CHF 4'193.40, somit CHF 3'145.05. Die Kosten des unentgeltlichen Rechtsbeistands der Privat- klägerin für das Berufungsverfahren von CHF 1'996.75 gehen zu 3/4 ebenfalls zu- lasten des Berufungsklägers und werden einstweilen aus der Gerichtskasse des Kantonsgerichts bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht des Be- schuldigten im Umfang von CHF 1'497.55 (vgl. Art. 426 Abs. 4 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO). Der Privatklägerin steht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung gemäss Art. 433 StPO zu, zumal sie aufgrund der unentgeltlichen Rechtspflege keinen Schaden und somit auch keinen Anspruch auf Entschädigung hat (BGer 6B_505/2014 v.”
“X2._____ wird für seine Bemühungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten mit Fr. 20'500.– (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse ge- nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten im Umfang von zwei Dritteln gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. - 4 - 15. Rechtsanwältin MLaw Y1._____ wird für ihre Bemühungen als unentgeltliche Geschädigtenvertreterin der Privatklägerin 4 mit Fr. 7'000.– (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse ent- schädigt. Es wird vorgemerkt, dass RA lic. iur. Y2._____ als früherer unentgeltlicher Geschädigtenvertreter der Privatklägerin 4 bereits eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 3'265.35 (D1/53) ausbezahlt wurde. Die Kosten der unentgeltlichen Geschädigtenvertretung werden auf die Ge- richtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten im Umfang von zwei Dritteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO. Berufungsanträge: a) Der amtlichen Verteidigung: (Urk. 98 S. 2 f. und Urk. 113 S. 1 f.) 1. Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils vom 23. Juli 2020 sei aufzuheben und der Beschuldigte von den Vorwürfen des Entziehens von Minderjährigen im Sinne von art. 220 StGB und der Entführung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB vollumfänglich freizusprechen. 2. Die Dispositiv-Ziffern 4, 5, 6 und 7 des Urteils vom 23. Juli 2020 seien vollumfänglich aufzuheben, weder eine Strafe noch ein Landesverweis auszufällen bzw. anzuordnen und es sei dem Beschuldigten für die er- standene Haft eine angemessene Genugtuung zuzusprechen. 3. Dispositiv-Ziffer 8 des Urteils vom 23. Juli 2020 sei vollumfänglich aufzu- heben und die beschlagnahmten CHF 1'500.00 seien dem Beschuldigten herauszugeben. 4. Dispositiv-Ziffern 9 und 10 seien im Umfang des zugesprochenen Scha- denersatzes von CHF 18'151.75 bzw. der zugesprochenen Genugtuung - 5 - von CHF 3'000.00 aufzuheben und die Zivilforderungen vollumfänglich abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen.”
“_____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten aus der Gerichtskasse mit Fr. 13'466.40 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) entschädigt. 11. Die Kosten der amtlichen Verteidigung gemäss Dispositiv-Ziffer 10 werden dem Beschuldigten auferlegt, indessen einstweilen auf die Gerichtskasse - 4 - genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung nach Art. 135 Abs. 4 StPO. 12. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Privatklägers, Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, wird für seine Aufwendungen anteilsmässig (50 %) aus der Ge- richtskasse mit Fr. 3'745.10 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) ent- schädigt. Die restlichen 50 % der Entschädigung werden in Geschäftsnum- mer GG200002-B eingebucht. 13. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers gemäss Dispositiv-Ziffer 12 werden dem Beschuldigten auferlegt, indessen einstwei- len auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung nach Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 426 Abs. 4 StPO. Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 47 S. 2 und Urk. 57 S. 1, sinngemäss) 1. Der Beschuldigte A._____ sei von Schuld und Strafe freizusprechen. 2. Eventualiter sei er im Sinne des Raufhandels nach Art. 133 Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen. 3. Im Falle einer Verurteilung sei er mit einer Freiheitsstrafe von 4 Monaten un- ter Anrechnung der erstandenen Haft von 19 Tagen zu bestrafen. 4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe sei unter Ansetzung einer Probezeit von 2 Jahren bedingt aufzuschieben. 5. Die Zivilansprüche des Privatklägers seien abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen. 6. Im Falle eines Freispruchs sei dem Beschuldigten für die erstandene Haft eine Genugtuung von CHF 3'800.– zuzusprechen. Die Kosten seien auf die Staatskasse zu nehmen. - 5 - 7. Im Falle einer Verurteilung seien die Kosten ausgangsgemäss zu regeln. b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich: (Urk.”
Die Rechtsmittelbelehrung im schriftlich begründeten Urteil muss die Beschwerdemöglichkeit für den unentgeltlichen Rechtsbeistand korrekt und vollständig ausweisen; eine mangelhafte Belehrung ist zu beanstanden und zu berichtigen.
“Nur am Rande ist darauf hinzuweisen, dass weder im Urteil ohne schriftli- che Begründung noch im schriftlich begründeten Urteil in den jeweiligen Rechts- mittelbelehrungen die Möglichkeit zur Beschwerde für den unentgeltlichen Rechtsbeistand der Privatklägerschaft (vgl. Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO) aufgeführt wird. Während dies im Urteil ohne schriftliche Be- gründung insofern nicht zwingend nötig war, weil die Frist für die Beschwerde des unentgeltlichen Rechtsbeistandes erst mit der Mitteilung des schriftlich begründe- ten Urteils zu laufen beginnt (vgl. oben Erwägung 1.4.2), erweist sich die Rechts- mittelbelehrung im schriftlich begründeten Urteil klarerweise als unvollständig und damit als mangelhaft. Die Vorinstanz wird angehalten, ihre Rechtsmittelbelehrun- gen inskünftig gesetzeskonform anzupassen.”
In der Praxis werden für Art. 138 Abs. 1 StPO Pauschalen für «courriers/téléphones» angewendet (je nach Fall typischerweise 10% oder 20%). Fahrtspesen/«déplacements» werden in der Regel zusätzlich ausgewiesen. Einzelposten werden überprüft und gegebenenfalls gestrichen oder reduziert, soweit sie bereits vom angewandten Forfait gedeckt sind (z. B. kurze Kontakte, Telefonkonferenzen oder bestimmte Besuche).
“Le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit peut également contester son indemnisation en usant du moyen de droit permettant d'attaquer la décision finale, la motivation de l'indemnisation figurant dans le jugement (art. 135 al. 3 et 138 al. 1 CPP). L'appel ou le recours doit être remis au plus tard le dernier jour du délai à la juridiction compétente, à la Poste suisse, à une représentation consulaire ou diplomatique suisse ou, s'agissant de personnes détenues, à la direction de l'établissement carcéral (art. 91 al. 2 CPP). Etat de frais Frais du Ministère public CHF 1'161.00 Convocations devant le Tribunal CHF 90.00 Frais postaux (convocation) CHF 28.00 Emolument de jugement CHF 300.00 Etat de frais CHF 50.00 Frais postaux (notification) CHF 7.00 Total CHF 1'636.00 ========== Emolument de jugement complémentaire CHF 600.00 ========== Total des frais CHF 2'236.00 Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : A______ Avocate : B______ Etat de frais reçu le : 29 avril 2024 Indemnité : Fr. 5'450.00 Forfait 20 % : Fr. 1'090.00 Déplacements : Fr. 500.00 Sous-total : Fr. 7'040.00 TVA : Fr. 559.20 Débours : Fr. Total : Fr. 7'599.20 Observations : - 9h25 à Fr. 200.00/h = Fr. 1'883.35. - 17h50 à Fr. 200.00/h = Fr. 3'566.65. - Total : Fr. 5'450.– + forfait courriers/téléphones 20 % = Fr. 6'540.– - 5 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 500.– - TVA 7.7 % Fr. 212.50 - TVA 8.1 % Fr. 346.70 Réduction d'1h pour le poste "conférence" des 17.11.2022 et 20.11.2023, les conférences téléphoniques font parties du forfait courrier/téléphone. Selon état de frais du 26 avril 2024 : Ajout de : 2h audience de jugement + 2 déplacements Notification à X______, soit pour lui son conseil, Me A______ par voie postale Notification à A______, soit pour elle son conseil, Me B______, par voie postale Notification au Ministère public par voie postale”
“1 % Fr. 1'733.85 En application de l'art. 16 al. 2 (RAJ), réduction de : - 01h30 (visite à Champ- Dollon du 10.09.2021), le forfait est de 1h30, déplacement compris, pour les visites à Champ-Dollon, maximum 1 visite/mois plus 1 visite avant ou après audiences. Les déplacements à Champ-Dollon n'ont pas été pris en compte, étant déjà inclus dans ledit forfait. - 01h05 (coll.) pour le poste "procédure", les réception, prise de connaissance, lecture, analyse, examen ou rédaction de documents divers de faible durée constituent des prestations comprises dans le forfait courriers/téléphones appliqué. Par ailleurs, les activités listées sous la rubrique "courriers et téléphones" sont déjà comprises dans le forfait courriers/téléphones appliqué. - Non-prise en compte de la présence de la stagiaire à l'audience au MP du 20.06.2023; les activités facturées à double "collaborateur/stagiaire" ne sont prises en charge que pour le collaborateur. Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : A______ Avocate : B______ Etat de frais reçu le : 15 avril 2024 Indemnité : Fr. 33'443.25 Forfait 10 % : Fr. 3'344.35 Déplacements : Fr. 2'905.00 Sous-total : Fr. 39'692.60 TVA : Fr. 3'110.60 Débours : Fr. 0 Déductions : Fr. 8'000.00 Total : Fr. 34'803.20 Observations : - 78h50 à Fr. 200.00/h = Fr. 15'766.65. - 22h25 à Fr. 150.00/h = Fr. 3'362.50. - 10h30 à Fr. 110.00/h = Fr. 1'155.–. - 10h20 à Fr. 200.00/h = Fr. 2'066.65. - 21h35 EF complémentaire à Fr. 200.00/h = Fr. 4'316.65. - 0h20 EF complémentaire à Fr. 110.00/h = Fr. 36.65. - 3h05 audience 23.4. AM à Fr. 110.00/h = Fr. 339.15. - 32h audience à Fr. 200.00/h = Fr. 6'400.–. - Total : Fr. 33'443.25 + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 36'787.60 - 1 déplacement A/R (EF complémentaire) à Fr.”
“00 TVA : Fr. 2'125.00 Débours : Fr. Total : Fr. 29'335.00 Observations : - 1h dès 2024 à Fr. 200.00/h = Fr. 200.–. - 89h45 -> 2023, admises* à Fr. 200.00/h = Fr. 17'950.–. - 16h EF complémentaire à Fr. 200.00/h = Fr. 3'200.–. - 8h Audience 26.2.24 à Fr. 200.00/h = Fr. 1'600.–. - 0h45 Verdict 27.2.24 à Fr. 200.00/h = Fr. 150.–. - Total : Fr. 23'100.– + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 25'410.– - 16 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 1'600.– - 2 déplacements A/R (Audience 26.2.24 et 27.2.24) à Fr. 100.– = Fr. 200.– - TVA 7.7 % Fr. 1'520.35 - TVA 8.1 % Fr. 604.65 * En application de l'art. 16 al. 2 RAJ: réduction de 1h00 pour conférence avec mère du prévenu majeur, pas pris en charge par l'assistance juridique et réduction d'1h00 réceptions et observations d'ordonnances TMC, activités incluses dans forfait courriers/téléphones. Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : B______ Avocat : C______ Etat de frais reçu le : 14 février 2024 Indemnité : Fr. 19'031.65 Forfait 10 % : Fr. 1'903.15 Déplacements : Fr. 1'875.00 Sous-total : Fr. 22'809.80 TVA : Fr. 1'785.10 Débours : Fr. Total : Fr. 24'594.90 Observations : - 6h30 à Fr. 110.00/h = Fr. 715.–. - 0h45 à Fr. 200.00/h = Fr. 150.–. - 59h50 à Fr. 200.00/h = Fr. 11'966.65. - 22h15 EF complémentaire à Fr. 200.00/h = Fr. 4'450.–. - 8h Audience 26.2.24 à Fr. 200.00/h = Fr. 1'600.–. - 0h45 Verdict 27.2.24 à Fr. 200.00/h = Fr. 150.–. - Total : Fr. 19'031.65 + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 20'934.80 - 14 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 1'400.– - 5 déplacements A/R à Fr. 55.– = Fr. 275.– - 2 déplacements A/R (Audience 26.2.24 et 27.02.24) à Fr. 100.– = Fr. 200.– - TVA 7.”
“1'269.35 Déplacements : Fr. 1'400.00 Sous-total : Fr. 15'362.70 TVA : Fr. 1'201.40 Total : Fr. 16'564.10 Observations : - 43h15 admises à Fr. 200.00/h = Fr. 8'650.–. - 1h à Fr. 110.00/h = Fr. 110.–. - 19h40 à Fr. 200.00/h = Fr. 3'933.35. - Total : Fr. 12'693.35 + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 13'962.70 - 11 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 1'100.– - 3 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 300.– - TVA 7.7 % Fr. 826.65 - TVA 8.1 % Fr. 374.75 S'agissant de l'état de frais intermédiaire, en application de l'art. 16 al. 2 RAJ, réduction de - 0h10 pour la consultation dossier au MP le 20.10.2023 (0h20 selon le TS avocats et non 0h30 comme indiqué dans l'état de frais). L'état de frais final est accepté. Le temps total d'audience de jugement est de 6h30. Les 2 déplacements sont forfaitaires. Indemnisation de Me D______, conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives; Indemnité : Fr. 2'600.85 Forfait 20 % : Fr. 520.15 Déplacements : Fr. 255.00 Sous-total : Fr. 3'376.00 TVA : Fr. 270.60 Total : Fr. 3'646.60 Observations : - 2h15 à Fr. 200.00/h = Fr. 450.–. - 0h55 à Fr. 110.00/h = Fr. 100.85. - 10h15 à Fr. 200.00/h = Fr. 2'050.–. - Total : Fr. 2'600.85 + forfait courriers/téléphones 20 % = Fr. 3'121.– - 1 déplacement A/R à Fr. 55.– = Fr. 55.– - 2 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 200.– - TVA 7.7 % Fr. 55.15 - TVA 8.1 % Fr. 215.45 L'état de frais intermédiaire est accepté. S'agissant de l'état de frais final, le temps total d'audience de jugement est de 6h30 (chef d'étude) et les 2 déplacements (chef d'étude) concernent les 14 et 15.02.24. Indemnisation de Me B______, conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives; Indemnité : Fr. 7'100.00 Forfait 10 % : Fr. 710.”
“Celle-ci apparaît en particulier juste et proportionnée au regard des troubles anxieux et de l'état de stress post-traumatique dont souffre l'appelante, tous deux établis médicalement et mis en lien avec les situations de violences physiques, sexuelles et psychiques subies à répétition durant plusieurs années, étant précisé qu'à ce jour, l'intéressée bénéficie encore d'un suivi psychothérapeutique régulier et nécessite occasionnellement un traitement médicamenteux. 6. 6.1. L'appelant résiste certes avec succès à l'appel joint du MP, qui ne concernait toutefois que la peine et n'a donc pas nécessité un travail supplémentaire à celui exigé par le traitement complet de l'appel principal. Pour le surplus, le sort de l'appelant n'est amélioré que pour une part minime et sur un point non plaidé. Celui-ci supportera dès lors l'intégralité des frais de la procédure envers l'Etat, comprenant un émolument de CHF 2'000.- (art. 428 CPP et art. 14 al. 1 let. e du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]). 6.2. Au vu de la confirmation du jugement entrepris, il n'y a pas lieu de revoir les frais de la procédure de première instance (art. 428 al. 3 CPP). 7. Par identité de motifs, il n'y a pas lieu à indemnité au sens de l'art. 429 CPP. 8. Considéré globalement, l'état de frais produit par Me C______, conseil juridique gratuit de B______, satisfait les exigences légales (art. 138 al. 1 CPP) et jurisprudentielles régissant l'assistance judiciaire gratuite en matière pénale, sous réserve de l'activité liée à l'étude du jugement entrepris, incluse dans le forfait (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid. 3.5.2 ; voir aussi les décisions de la Cour des plaintes du Tribunal pénal fédéral BB.2016.34 du 21 octobre 2016 consid. 4.1 et 4.2 et BB.2015.85 du 12 avril 2016 consid. 3.5.2 et 3.5.3). Il convient pour le surplus de le compléter avec la durée des débats d'appel, ainsi qu'un montant de CHF 100.- pour la vacation. La rémunération de Me C______ sera partant arrêtée à CHF 3'958.-, correspondant à 16 heures et 15 minutes d'activité au tarif de CHF 200.-/heure (CHF 3'250.-) plus la majoration forfaitaire de 10% (CHF 325.-), la vacation de CHF 100.- et l'équivalent de la TVA en CHF 283.-. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit l'appel de A______ et l'appel joint du Ministère public formés contre le jugement JTCO/7/2021 rendu le 26 janvier 2021 par le Tribunal correctionnel dans la procédure P/60/2019.”
Rückwirkende Gewährung von Unterstützung umfasst auch die Entschädigung für das Rekursverfahren; Entschädigungen können rückwirkend ab einem bestimmten Datum zugesprochen werden.
“Au regard de ce qui précède, il apparaît que l’action civile n’est pas vouée à l’échec, du moins à ce stade. 3. En définitive le recours doit être admis et l'ordonnance attaquée réformée en ce sens que P.________ est mise au bénéfice de l'assistance judiciaire, celle-ci comprenant la désignation d’un conseil juridique gratuit en la personne de Me Bastien Bridel. La désignation prendra effet au jour du dépôt de la demande (cf. CREP 9 février 2021/120 ; CREP 3 décembre 2020/972 ; CREP 15 avril 2016/251), soit le 16 février 2021. La recourante n’a pas demandé la désignation de Me Bastien Bridel en qualité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours et a expressément conclu à l’octroi de dépens de deuxième instance. Toutefois, dès lors que l’assistance judiciaire lui est accordée avec effet rétroactif au 16 février 2021, la désignation de Me Bastien Bridel en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocat sera indemnisé conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Au vu de la nature de l’affaire, du mémoire de recours et des observations déposés, l’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera ainsi fixée à 540 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de 3h00 au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [Règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 10 fr. 80, plus la TVA au taux de 7,7 %, par 42 fr. 40, soit à 594 fr. au total en chiffres arrondis. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués en l’espèce de l’émolument d’arrêt, par 1'210 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et des frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), par 594 fr., seront laissés à la charge de l’Etat (art.”
“Au regard de ce qui précède, il apparaît que l’action civile n’est pas vouée à l’échec, du moins à ce stade. 3. En définitive le recours doit être admis et l'ordonnance attaquée réformée en ce sens que P.________ est mise au bénéfice de l'assistance judiciaire, celle-ci comprenant la désignation d’un conseil juridique gratuit en la personne de Me Bastien Bridel. La désignation prendra effet au jour du dépôt de la demande (cf. CREP 9 février 2021/120 ; CREP 3 décembre 2020/972 ; CREP 15 avril 2016/251), soit le 16 février 2021. La recourante n’a pas demandé la désignation de Me Bastien Bridel en qualité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours et a expressément conclu à l’octroi de dépens de deuxième instance. Toutefois, dès lors que l’assistance judiciaire lui est accordée avec effet rétroactif au 16 février 2021, la désignation de Me Bastien Bridel en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocat sera indemnisé conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Au vu de la nature de l’affaire, du mémoire de recours et des observations déposés, l’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera ainsi fixée à 540 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de 3h00 au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [Règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 10 fr. 80, plus la TVA au taux de 7,7 %, par 42 fr. 40, soit à 594 fr. au total en chiffres arrondis. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués en l’espèce de l’émolument d’arrêt, par 1'210 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et des frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), par 594 fr., seront laissés à la charge de l’Etat (art.”
“], généraliste FMH, a attesté que la recourante lui était connue de longue date pour des problèmes de santé physique et un état anxieux, que l’état de santé de sa patiente s’était aggravé depuis avril 2021 tant sur le plan physique que psychologique et qu’elle était inapte à se présenter seule au tribunal ou à gérer une situation de conflit seule. Au vu des éléments qui précèdent, force est de constater que l’assistance d'un avocat s'avère nécessaire à la défense des intérêts de la recourante, d’autant que la prévenue est elle-même représentée par un avocat. Toutes les conditions pour accorder l’assistance judiciaire gratuite sont par conséquent réalisées. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours doit être admis et l'ordonnance entreprise réformée en ce sens que X.________ est mise au bénéfice de l'assistance judiciaire dès le 5 novembre 2020, Me Juliette Perrin étant désignée en tant que conseil juridique gratuit. La désignation de Me Juliette Perrin en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocate sera indemnisée conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Les frais de la procédure de recours sont fixés à 880 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]). Au vu du travail accompli par Me Gianmarco Pinto, avocat-stagiaire au sein de l’étude de Me Juliette Perrin, il sera retenu 4 heures d'activité au tarif horaire de 110 fr. (art. 2 al. 1 let. b et 3 al. 2 RAJ [règlement sur l'assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] par renvoi de l'art. 26b TFIP), soit 440 francs. S'y ajoutent 2 % pour les débours (art. 3bis al. 1 RAJ par renvoi de l'art. 26b TFIP) et 7,7 % de TVA sur le tout, de sorte que l'indemnité d'office s'élève au total à 484 fr. en chiffres ronds. Vu le sort du recours, les frais de la procédure et les frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite pour la procédure de recours seront laissés à la charge de l’Etat (art. 423 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est admis.”
Der amtlich bestellte / unentgeltliche Rechtsbeistand kann gegen die Festsetzung seiner Entschädigung binnen Frist (in der Praxis oft zehn Tage) bei der zuständigen Beschwerdeinstanz / dem Strafgerichtshof resp. der Dreierkammer rekurrieren bzw. Beschwerde erheben; die prozessualen Zuständigkeits- und Fristregeln (Art. 384 ff., Art. 396 Abs.1 bzw. Art. 135 Abs.3 i.V.m. Art.138 Abs.1 StPO) sind anzuwenden.
“________ pour la procédure de recours est sans objet. III. L'indemnité due à Me Maria Riedo, en sa qualité de conseil juridique gratuit, pour la procédure de recours s'élève à CHF 1'292.40, TVA par CHF 92.40 comprise. IV. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 1'892.40 (émolument: CHF 500.-; débours: CHF 100.-; indemnité du conseil juridique gratuit: CHF 1'292.40), sont laissés à la charge de l'Etat. V. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière pénale au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 78 à 81 et 90 ss de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF). L'acte de recours motivé doit être adressé au Tribunal fédéral, 1000 Lausanne 14. Toutefois, en tant qu'il concerne la fixation de son indemnité, cet arrêt peut faire l'objet, de la part du défenseur d’office, d'un recours au Tribunal pénal fédéral (art. 135 al. 3 let. b CPP par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP) dans les dix jours qui suivent la notification de l’arrêt rédigé (art. 396 al. 1 CPP). La procédure est régie par les art. 379 à 397 CPP (art. 39 de la loi du 19 mars 2010 sur l'organisation des autorités pénales de la Confédération, RS 173.71). L'acte de recours doit être adressé au Tribunal pénal fédéral, case postale 2720, 6501 Bellinzone. Fribourg, le 18 avril 2023/fma Le Président Le Greffier 502 2023 40 502 2023 41 Art. 310 StPOart. 310 CPPart. 310 CPP Art. 310 StPOart. 310 CPPart. 310 CPP Art. 322 StPOart. 322 CPPart. 322 CPP Art. 393 StPOart. 393 CPPart. 393 CPP Art. 85 JGart. 85 LJart. 85 JG Art. 322 StPOart. 322 CPPart. 322 CPP Art. 396 StPOart. 396 CPPart. 396 CPP Art. 382 StPOart. 382 CPPart. 382 CPP Art. 104 StPOart. 104 CPPart. 104 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 318 StPOart. 318 CPPart. 318 CPP Art. 319 StPOart. 319 CPPart. 319 CPP Art. 352 StPOart.”
“L’indemnité sera de ce fait arrêtée à 1'000 fr., TVA, vacation et forfait débours compris ». C. a) Par acte du 12 septembre 2022, l’avocate X.________ a recouru auprès de la Cour de céans contre cette ordonnance, en concluant sous suite de frais et dépens, principalement, à la réforme du chiffre IV du dispositif en ce sens que l’indemnité qui lui est allouée au titre de conseil juridique gratuit soit arrêtée à 2'512 fr. 30, vacations, débours et TVA compris. Subsidiairement, elle a conclu à l’annulation de ce chiffre et au renvoi de la cause au Ministère public de l'arrondissement de Lausanne pour nouvelle décision dans le sens des considérants à intervenir. b) Le Ministère public ne s’est pas déterminé dans le délai imparti. En droit : 1. 1.1 L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 136 ss CPP [Code de procédure pénale suisse ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le Ministère public ou par le Tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). A l'instar du défenseur d’office, le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (art. 20 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, qui s’applique par analogie selon l’art. 138al.1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP), qui est, dans le canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 al. 1 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). En l’espèce, le recours a été déposé en temps utile devant l’autorité compétente par le conseil juridique gratuit qui a qualité pour recourir contre la décision fixant son indemnité.”
“L’indemnité sera de ce fait arrêtée à 1'000 fr., TVA, vacation et forfait débours compris ». C. a) Par acte du 12 septembre 2022, l’avocate X.________ a recouru auprès de la Cour de céans contre cette ordonnance, en concluant sous suite de frais et dépens, principalement, à la réforme du chiffre IV du dispositif en ce sens que l’indemnité qui lui est allouée au titre de conseil juridique gratuit soit arrêtée à 2'512 fr. 30, vacations, débours et TVA compris. Subsidiairement, elle a conclu à l’annulation de ce chiffre et au renvoi de la cause au Ministère public de l'arrondissement de Lausanne pour nouvelle décision dans le sens des considérants à intervenir. b) Le Ministère public ne s’est pas déterminé dans le délai imparti. En droit : 1. 1.1 L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 136 ss CPP [Code de procédure pénale suisse ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le Ministère public ou par le Tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). A l'instar du défenseur d’office, le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (art. 20 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, qui s’applique par analogie selon l’art. 138al.1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP), qui est, dans le canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 al. 1 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). En l’espèce, le recours a été déposé en temps utile devant l’autorité compétente par le conseil juridique gratuit qui a qualité pour recourir contre la décision fixant son indemnité.”
Werden Beschuldigte im Berufungsverfahren freigesprochen bzw. sind die Voraussetzungen für Rückerstattung nicht erfüllt, können die Kosten des Amtsmandats endgültig beim Kanton verbleiben; keine Rückforderung gegenüber dem Beschuldigten oder der Gegenpartei.
“________ ne pourront pas réclamer au prévenu dont ils assurent la défense d’office la différence entre le montant d’honoraires perçus sous l’égide du mandat d’office et ceux qu’ils auraient touchés comme défenseurs privés, de sorte qu’il n’y pas matière à effectuer une taxation selon l’ORD. Il est renvoyé au dispositif du présent jugement pour le surplus. 39.3 Les honoraires de Me H.________, mandataire d’office de G.________, fixés en première instance peuvent également être confirmés. Toutefois, les trois prévenus étant acquittés en procédure d’appel concernant des infractions prétendument commises à son préjudice, ils ne peuvent être tenus d’une quelconque obligation de remboursement à cet égard, que ce soit envers le canton de Berne ou envers Me H.________. En outre, les frais de première instance ne peuvent être mis à charge de la partie plaignante, parce que les conditions de l’art. 427 al. 2 CPP ne sont pas réunies, de sorte qu’aucune obligation de remboursement de saurait lui incomber (art. 135 al. 4 CPP a contrario par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Partant, les honoraires de Me H.________ en tant que mandataire d’office de G.________ incombent définitivement au canton de Berne. De plus, Me H.________ ne pourra pas réclamer à la partie plaignante la différence entre le montant d’honoraires perçus sous l’égide du mandat d’office et ceux qu’elle aurait touchés comme mandataire privée, de sorte qu’il n’y a pas matière à effectuer une taxation selon l’ORD. Il est renvoyé au dispositif du présent jugement pour le surplus. 40. Deuxième instance 40.1 La note d’honoraires remise par Me B.________ (D. 3113-3114) pour la procédure d’appel est correcte et peut être taxée telle que présentée. 4:05 heures doivent cependant être ajoutées pour tenir compte du temps d’audience devant la 2e Chambre pénale, ce qui porte le total du temps à rémunérer à 16:15 heures. 40.2 La note d’honoraires de Me D.________ (D. 3117-3118) est légèrement surévaluée, eu égard notamment au fait que seule une infraction était reprochée à son mandant dans la présente procédure.”
“________ ne pourront pas réclamer au prévenu dont ils assurent la défense d’office la différence entre le montant d’honoraires perçus sous l’égide du mandat d’office et ceux qu’ils auraient touchés comme défenseurs privés, de sorte qu’il n’y pas matière à effectuer une taxation selon l’ORD. Il est renvoyé au dispositif du présent jugement pour le surplus. 39.3 Les honoraires de Me H.________, mandataire d’office de G.________, fixés en première instance peuvent également être confirmés. Toutefois, les trois prévenus étant acquittés en procédure d’appel concernant des infractions prétendument commises à son préjudice, ils ne peuvent être tenus d’une quelconque obligation de remboursement à cet égard, que ce soit envers le canton de Berne ou envers Me H.________. En outre, les frais de première instance ne peuvent être mis à charge de la partie plaignante, parce que les conditions de l’art. 427 al. 2 CPP ne sont pas réunies, de sorte qu’aucune obligation de remboursement de saurait lui incomber (art. 135 al. 4 CPP a contrario par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Partant, les honoraires de Me H.________ en tant que mandataire d’office de G.________ incombent définitivement au canton de Berne. De plus, Me H.________ ne pourra pas réclamer à la partie plaignante la différence entre le montant d’honoraires perçus sous l’égide du mandat d’office et ceux qu’elle aurait touchés comme mandataire privée, de sorte qu’il n’y a pas matière à effectuer une taxation selon l’ORD. Il est renvoyé au dispositif du présent jugement pour le surplus. 40. Deuxième instance 40.1 La note d’honoraires remise par Me B.________ (D. 3113-3114) pour la procédure d’appel est correcte et peut être taxée telle que présentée. 4:05 heures doivent cependant être ajoutées pour tenir compte du temps d’audience devant la 2e Chambre pénale, ce qui porte le total du temps à rémunérer à 16:15 heures. 40.2 La note d’honoraires de Me D.________ (D. 3117-3118) est légèrement surévaluée, eu égard notamment au fait que seule une infraction était reprochée à son mandant dans la présente procédure.”
Bei Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung / Prozessführung wird das Verfahrenshonorar regelmässig aus der Gerichtskasse bezahlt (inkl. Akontozahlungen und MWSt.).
“Gesamthaft sind somit dem Rechtsbeistand des Beschwerdeführers, [...], CHF 1'294. aus der Gerichtskasse auszurichten. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Einzelgericht): ://: Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. Der Beschwerdeführer trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens mit einer Gebühr von CHF 300.. Diese Kosten gehen zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung zu Lasten der Gerichtskasse. Die Rückzahlung bleibt in analoger Anwendung von Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem Rechtsbeistand des Beschwerdeführers, [...], für das Beschwerdeverfahren ein Honorar von CHF 1'200., zuzüglich Mehrwertsteuer von insgesamt CHF 94. (7,7 % auf CHF 800. sowie 8,1 % auf CHF 400.), insgesamt somit CHF 1'294., aus der Gerichtskasse ausgerichtet. Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. Mitteilung an: - Beschwerdeführer - Beschwerdegegner - Staatsanwaltschaft Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Präsident Der Gerichtsschreiber lic. iur. Marc Oser MLaw Martin Manyoki Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht (1000 Lausanne 14) eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung der Schweiz im Ausland übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Für die Anforderungen an den Inhalt der Beschwerdeschrift wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.”
“Gesamthaft sind somit dem Rechtsbeistand des Beschwerdeführers, [...], CHF 1'294. aus der Gerichtskasse auszurichten. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Einzelgericht): ://: Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. Der Beschwerdeführer trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens mit einer Gebühr von CHF 300.. Diese Kosten gehen zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung zu Lasten der Gerichtskasse. Die Rückzahlung bleibt in analoger Anwendung von Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem Rechtsbeistand des Beschwerdeführers, [...], für das Beschwerdeverfahren ein Honorar von CHF 1'200., zuzüglich Mehrwertsteuer von insgesamt CHF 94. (7,7 % auf CHF 800. sowie 8,1 % auf CHF 400.), insgesamt somit CHF 1'294., aus der Gerichtskasse ausgerichtet. Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. Mitteilung an: - Beschwerdeführer - Beschwerdegegner - Staatsanwaltschaft Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Präsident Der Gerichtsschreiber lic. iur. Marc Oser MLaw Martin Manyoki Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht (1000 Lausanne 14) eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung der Schweiz im Ausland übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Für die Anforderungen an den Inhalt der Beschwerdeschrift wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.”
“Das Honorar der unentgeltlichen Rechtsbeiständin der Privatklägerin, Advokatin Elisabeth Vogel, wird in reduziertem Umfang von Fr. 3'660.50 (inkl. Auslagen und 7.7% Mehrwertsteuer), unter Vorbehalt der Rückzahlungsverpflichtung der Privatklägerin nach Art. 135 Abs. 4 StPO i. V. m. Art. 138 Abs. 1 StPO, aus der Gerichtskasse ent- richtet." wird in Abweisung der Berufung der Privatklägerin vollumfänglich bestätigt und zum integralen Bestandteil dieses Urteils erklärt. II. Die ordentlichen Kosten des Berufungsverfahrens in der Höhe von Fr. 6'250.‒ (beinhaltend eine Gebühr von Fr. 6'000.‒ sowie Auslagen von Fr. 250.‒) gehen zu Lasten der Privatklägerin und zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege zu Lasten des Staates. III. Rechtsanwalt Julian Imfeld wird für das Berufungsverfahren ein Honorar in der Höhe von Fr. 5'417.80 (inklusive Auslagen und Fr.”
“________, qui a procédé avec l’assistance d’un avocat de choix, a droit à une indemnité pour les dépenses occasionnées par la procédure de recours. Cette indemnité sera fixée à 600 fr., sur la base de 2 h d’activité nécessaire d’avocat au tarif horaire de 300 fr., à laquelle s’ajoutent 2 % pour les débours, soit 12 fr., et 7,7 % de TVA sur le tout, soit 47 fr. 10, ce qui correspond à la somme totale de 660 fr. en chiffres ronds. Les indemnités allouées aux prévenues seront laissées à la charge de l’Etat (ATF 147 IV 47 consid. 4.2). Vu le sort du recours, les frais d’arrêt, fixés à 1'320 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et l'indemnité allouée au conseil juridique gratuit, par 742 fr., seront mis à la charge de X.________, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP), mais provisoirement laissés à la charge de l’Etat (ATF 143 IV 154 consid. 2.3.5, JdT 2017 IV 347). X.________ sera tenue de rembourser ces frais à l’Etat dès que sa situation financière le permettra (art. 135 al. 4 let. a CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est rejeté. II. L’ordonnance du 29 mars 2023 est confirmée. III. L'indemnité allouée à Me Raphaël Brochellaz, conseil juridique gratuit de X.________, est fixée à 742 fr. (sept cent quarante-deux francs). IV. Une indemnité de 1'154 fr. (mille cent cinquante-quatre francs) est allouée à B.________ pour la procédure de recours, à la charge de l’Etat. V. Une indemnité de 660 fr. (six cent soixante francs) est allouée à C.________ pour la procédure de recours, à la charge de l’Etat. VI. Les frais d’arrêt, par 1'320 fr. (mille trois cent vingt francs), ainsi que l’indemnité allouée au conseil juridique gratuit, par 742 fr. (sept cent quarante-deux francs), sont mis à la charge de X.________, mais provisoirement laissés à la charge de l’Etat. VII. Le remboursement à l’Etat de l’indemnité et des frais fixés sous chiffres III et VI ci-dessus ne sera exigible de X.________ que pour autant que sa situation financière le permette.”
“Elle a conclu, avec suite de frais et dépens, à sa réforme en ce sens que cette indemnité est portée à 7'262 fr. 55, TVA, vacations et débours compris, sous déduction d’une avance de 2'000 fr. versée en cours de procédure. Subsidiairement, elle a conclu à l’annulation du jugement en son chiffre XII et au renvoi de la cause à l’autorité de première instance pour nouvelle décision dans le sens des considérants. 4. L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 132 ss CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le ministère public ou par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (cf. art. 20 CPP) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). 5. Dès lors que le recours porte uniquement sur les conséquences économiques accessoires d’une décision et que le montant litigieux n’excède pas 5'000 fr. (art. 395 let. b CPP), il relève de la compétence d’un membre de la Chambre des recours pénale statuant en tant que juge unique (art. 13 al. 2 LVCPP [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Invitée à compléter son écriture après réception de la motivation du jugement de première instance, la recourante a, par acte du 23 décembre 2022, déclaré retirer son recours (P. 123). 6. Il convient de prendre acte du retrait du recours et de rayer la cause du rôle (art. 386 al. 2 let. b CPP). 7. Les frais de la procédure de recours, par 270 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), seront exceptionnellement laissés à la charge de l’Etat (art. 423 CPP), aucune indemnité n’étant dès lors allouée. Par ces motifs, le juge unique prononce : I.”
“Elle a conclu, avec suite de frais et dépens, à sa réforme en ce sens que cette indemnité est portée à 7'262 fr. 55, TVA, vacations et débours compris, sous déduction d’une avance de 2'000 fr. versée en cours de procédure. Subsidiairement, elle a conclu à l’annulation du jugement en son chiffre XII et au renvoi de la cause à l’autorité de première instance pour nouvelle décision dans le sens des considérants. 4. L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 132 ss CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le ministère public ou par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (cf. art. 20 CPP) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). 5. Dès lors que le recours porte uniquement sur les conséquences économiques accessoires d’une décision et que le montant litigieux n’excède pas 5'000 fr. (art. 395 let. b CPP), il relève de la compétence d’un membre de la Chambre des recours pénale statuant en tant que juge unique (art. 13 al. 2 LVCPP [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Invitée à compléter son écriture après réception de la motivation du jugement de première instance, la recourante a, par acte du 23 décembre 2022, déclaré retirer son recours (P. 123). 6. Il convient de prendre acte du retrait du recours et de rayer la cause du rôle (art. 386 al. 2 let. b CPP). 7. Les frais de la procédure de recours, par 270 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), seront exceptionnellement laissés à la charge de l’Etat (art. 423 CPP), aucune indemnité n’étant dès lors allouée. Par ces motifs, le juge unique prononce : I.”
Bei der Festsetzung der Entschädigung nach Art. 138 Abs. 1 StPO können Gerichte die Dauer von Verhandlungen/Debatten sowie sonstige tatsächliche Mehrleistungen (z. B. Vacationen) berücksichtigen. In der Rechtsprechung werden dafür sowohl fixe Vacationbeträge (als Beispiel CHF 100.–) als auch prozentuale Zuschläge angewandt; namentlich werden Aufschläge für Konferenzen/Audienzen von bis zu 20% (bei Arbeiten bis 30 Stunden) und 10% bei umfassenderem Aufwand erwähnt.
“Celle-ci apparaît en particulier juste et proportionnée au regard des troubles anxieux et de l'état de stress post-traumatique dont souffre l'appelante, tous deux établis médicalement et mis en lien avec les situations de violences physiques, sexuelles et psychiques subies à répétition durant plusieurs années, étant précisé qu'à ce jour, l'intéressée bénéficie encore d'un suivi psychothérapeutique régulier et nécessite occasionnellement un traitement médicamenteux. 6. 6.1. L'appelant résiste certes avec succès à l'appel joint du MP, qui ne concernait toutefois que la peine et n'a donc pas nécessité un travail supplémentaire à celui exigé par le traitement complet de l'appel principal. Pour le surplus, le sort de l'appelant n'est amélioré que pour une part minime et sur un point non plaidé. Celui-ci supportera dès lors l'intégralité des frais de la procédure envers l'Etat, comprenant un émolument de CHF 2'000.- (art. 428 CPP et art. 14 al. 1 let. e du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]). 6.2. Au vu de la confirmation du jugement entrepris, il n'y a pas lieu de revoir les frais de la procédure de première instance (art. 428 al. 3 CPP). 7. Par identité de motifs, il n'y a pas lieu à indemnité au sens de l'art. 429 CPP. 8. Considéré globalement, l'état de frais produit par Me C______, conseil juridique gratuit de B______, satisfait les exigences légales (art. 138 al. 1 CPP) et jurisprudentielles régissant l'assistance judiciaire gratuite en matière pénale, sous réserve de l'activité liée à l'étude du jugement entrepris, incluse dans le forfait (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid. 3.5.2 ; voir aussi les décisions de la Cour des plaintes du Tribunal pénal fédéral BB.2016.34 du 21 octobre 2016 consid. 4.1 et 4.2 et BB.2015.85 du 12 avril 2016 consid. 3.5.2 et 3.5.3). Il convient pour le surplus de le compléter avec la durée des débats d'appel, ainsi qu'un montant de CHF 100.- pour la vacation. La rémunération de Me C______ sera partant arrêtée à CHF 3'958.-, correspondant à 16 heures et 15 minutes d'activité au tarif de CHF 200.-/heure (CHF 3'250.-) plus la majoration forfaitaire de 10% (CHF 325.-), la vacation de CHF 100.- et l'équivalent de la TVA en CHF 283.-. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit l'appel de A______ et l'appel joint du Ministère public formés contre le jugement JTCO/7/2021 rendu le 26 janvier 2021 par le Tribunal correctionnel dans la procédure P/60/2019.”
“Compte tenu de ce qui précède (voir supra ch. 5.3.1), la CPAR estime qu'une durée de 8h00 au tarif du chef d'étude est amplement suffisante pour une activité ayant consisté en la rédaction de conclusions motivées de 13 pages et l'examen de l'arrêt du TF du 26 mai 2020 et des observations de la Clinique. Ainsi, l'indemnité sera arrêtée à CHF 3'600.-, correspondant à 8h00 d'activité au tarif de CHF 450.-/heure, hors TVA (voir supra ch. 5.2.1). 5.4.2. La Clinique a produit une note d'honoraires de CHF 3'200.-, correspondant à 2h35 au tarif de CHF 450.-/heure (CHF 1'162.50) et 5h10 à CHF 350.-/heure (CHF 1'808.30), plus la TVA à 7.7% (CHF 228.80). Dans la mesure où la Clinique n'a fait aucun développement dans ses écritures relatives au sort des conclusions civiles de la partie plaignante, seul l'Etat se verra condamné à indemniser la Clinique à hauteur du montant réclamé, soit CHF 3'200.-. 6. 6.1.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. L'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) dispose que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire de CHF 200.- pour le chef d'étude (let. c). En cas d'assujettissement, l'équivalent de la TVA est versé en sus. Seules les heures nécessaires à la défense devant les juridictions cantonales sont retenues et sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (art. 16 al. 2 RAJ). 6.1.2. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, et de 10% lorsque l'état de frais porte sur plus de 30 heures, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
Bei Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege geht Art.30 Abs.3 OHG (keine Rückerstattungspflicht des Opfers) als lex specialis der Rückerstattungspflicht gem. Art.135/138 StPO vor (insbesondere bei endgültigem/erstinstanzlichem Freispruch)
“4 StPO), dass die Privatklägerin dem Kanton Bern die ausgerichtete amtliche Entschädigung von CHF 5'404.35 zurückzuzahlen und Rechtsanwältin D.________ die Differenz von CHF 1'289.20 zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten hat, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (pag. 525, Ziff. III/1 erstinstanzliches Urteil). Dagegen erhob die Privatklägerin Berufung mit Hinweis auf Art. 30 Abs. 3 des Opferhilfegesetzes (OHG; SR 312.5), was die Vorinstanz in der Urteilsbegründung als zutreffend erachtete mit dem Hinweis, ihr Versehen könne nicht mit einer Urteilsberichtigung behoben werden, weshalb die Berufungsinstanz darum ersucht werde, diesen offensichtlichen Mangel zu korrigieren (pag. 556, S. 13 der erstinstanzlichen Urteilsbegründung). Gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG müssen das Opfer und seine Angehörigen die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand nicht zurückerstatten. Art. 30 Abs. 3 OHG geht der Rückerstattungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (BGE 141 IV 262 E. 3.4) und kommt auch dann zum Tragen, wenn die geltend gemachte Straftat im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht nachgewiesen werden kann (BGE 143 IV 154 E. 2.3.4; Urteil des Bundesgerichts 6B_1359/2020 vom 15. Februar 2022 E. 3.3.2). Da die Privatklägerin im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Verfahren die prozessuale Stellung eines Opfers hatte, besteht gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG weder für den Kanton Bern noch für Rechtsanwältin D.________ gegenüber der Privatklägerin ein Rückforderungs- bzw. Nachforderungsrecht. Dies führt zur Gutheissung der Berufung. 6. Verfahrenskosten 6.1 Erstinstanzliche Verfahrenskosten Zufolge der auf die Rückzahlungspflicht der amtlichen Entschädigung durch die Privatklägerin beschränkten Berufung ist die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung in Rechtskraft erwachsen. 6.2 Oberinstanzliche Verfahrenskosten Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art.”
“Gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO ist die beschuldigte Person, welche zu den Verfahrenskosten verurteilt wurde, verpflichtet, die Entschädigung der amtlichen Verteidigung (Art. 135 Abs. 1 und 2 StPO) an den bevorschussenden Kanton zurückzuzahlen, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG müssen das Opfer und seine Angehörigen die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand nicht zurückerstatten. Art. 30 Abs. 3 OHG geht der Rückerstattungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (BGE 141 IV 262 E. 3.4; Urteil 6B_655/2018 vom 4. April 2019 E. 2.5.2). Um im Strafverfahren als Opfer anerkannt zu werden, genügt es, wenn eine Schädigung im Sinne von Art. 116 Abs. 1 StPO glaubhaft gemacht wird (BGE 143 IV 154 E. 2.3.3). Art. 30 Abs. 3 OHG kommt auch zum Tragen, wenn die geltend gemachte Straftat im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht nachgewiesen werden kann (BGE 143 IV 154 E. 2.3.4). Art. 30 Abs. 3 OHG räumt der bedürftigen Privatklägerschaft, welche eine Opferstellung geltend macht, jedoch keinen Anspruch darauf ein, ohne jegliches Kostenrisiko über alle Instanzen hinweg zu prozessieren (BGE 143 IV 154 E. 2.3.5). So hat das Bundesgericht entschieden, dass die in Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO statuierte Pflicht zur Rückerstattung der Kosten der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung nach Art. 30 Abs. 3 OHG vorgeht, wenn ein erstinstanzlicher Freispruch vorliegt, der im Berufungsverfahren bestätigt worden und in Rechtskraft erwachsen ist (BGE 143 IV 154 E.”
“Gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO ist die beschuldigte Person, welche zu den Verfahrenskosten verurteilt wurde, verpflichtet, die Entschädigung der amtlichen Verteidigung (Art. 135 Abs. 1 und 2 StPO) an den bevorschussenden Kanton zurückzuzahlen, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG müssen das Opfer und seine Angehörigen die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand nicht zurückerstatten. Art. 30 Abs. 3 OHG geht der Rückerstattungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (BGE 141 IV 262 E. 3.4; Urteil 6B_655/2018 vom 4. April 2019 E. 2.5.2). Um im Strafverfahren als Opfer anerkannt zu werden, genügt es, wenn eine Schädigung im Sinne von Art. 116 Abs. 1 StPO glaubhaft gemacht wird (BGE 143 IV 154 E. 2.3.3). Art. 30 Abs. 3 OHG kommt auch zum Tragen, wenn die geltend gemachte Straftat im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht nachgewiesen werden kann (BGE 143 IV 154 E. 2.3.4). Art. 30 Abs. 3 OHG räumt der bedürftigen Privatklägerschaft, welche eine Opferstellung geltend macht, jedoch keinen Anspruch darauf ein, ohne jegliches Kostenrisiko über alle Instanzen hinweg zu prozessieren (BGE 143 IV 154 E. 2.3.5). So hat das Bundesgericht entschieden, dass die in Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO statuierte Pflicht zur Rückerstattung der Kosten der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung nach Art. 30 Abs. 3 OHG vorgeht, wenn ein erstinstanzlicher Freispruch vorliegt, der im Berufungsverfahren bestätigt worden und in Rechtskraft erwachsen ist (BGE 143 IV 154 E.”
Die Entschädigung wird im Endentscheid der Gerichtsinstanz oder durch die zuständige Behörde nach Abschluss der Verfahrensteile festgelegt; allfällige Kosten- bzw. Rückerstattungsregelungen (z. B. vorläufige Übernahme durch den Staat und Rückforderung bei Besserung der finanziellen Lage) sind zu beachten.
“Le terme étant lancé sur le palier alors que la recourante se trouvait encore dans son appartement fermé, sans possibilité d'interagir avec l'intéressé, les cas privilégiés ne paraissent pas devoir s'appliquer. Par conséquent, c'est à tort que le Ministère public a retenu que les éléments constitutifs de l'infraction d'injure n'étaient pas réalisés. 7. Fondés, les recours doivent être admis. L'ordonnance de classement implicite contenue dans l'ordonnance pénale querellée en tant qu'elle concerne les soupçons de tentative de lésions corporelles (art. 122 ou 123 CP cum art. 22 al. 1 CP) en lien avec la plainte de la recourante sera annulée. Partant, la cause sera renvoyée au Ministère public pour poursuite de l'instruction. L'ordonnance de non-entrée en matière sera annulée en tant qu'elle concerne les faits d'injure reprochés à D______. 8. L'admission des recours ne donne pas lieu à la perception de frais (art. 428 al. 1 CPP). 9. L'indemnité du conseil d'office de la recourante sera fixée à la fin de la procédure (art. 135 al. 2 CPP par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Joint les recours. Les admet. Annule l'ordonnance de non-entrée en matière implicite contenue dans l'ordonnance pénale querellée en tant qu'elle concerne les soupçons de tentative de lésions corporelles reprochés à C______ et renvoie la cause au Ministère public pour qu'il notifie une décision formelle sur cet aspect. Annule l'ordonnance de non-entrée en matière querellée en tant qu'elle concerne les soupçons d'injure reprochée à D______ et renvoie la cause au Ministère public pour ouverture d'une instruction. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt, en copie, à la recourante, soit pour elle son conseil, ainsi qu'au Ministère public. Siégeant : Monsieur Christian COQUOZ, président; Mesdames Corinne CHAPPUIS BUGNON et Alix FRANCOTTE CONUS, juges; Madame Olivia SOBRINO, greffière. La greffière : Olivia SOBRINO Le président : Christian COQUOZ Voie de recours : Le Tribunal fédéral connaît, comme juridiction ordinaire de recours, des recours en matière pénale au sens de l'art.”
“Les frais de la procédure de recours, constitués de l’émolument d’arrêt, par 2'200 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), et des frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), fixés à 1'187 fr., ne peuvent être mis à la charge de la recourante qui succombe (cf. art. 428 al. 1, 1re phrase, CPP), mais doivent être provisoirement laissés à la charge de l’Etat (Harari/Corminboeuf Harari, in : Jeanneret/Kuhn/Perrier Depeursinge [éd.], Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., Bâle 2019, n. 51 ad art. 136 CPP), dès lors que celle-ci bénéficie de l’assistance judiciaire sous la forme de l’exonération des frais de procédure et de la désignation d’un conseil juridique gratuit (art. 136 al. 2 let. b et c CPP). La recourante sera toutefois tenue de rembourser ces frais à l’Etat dès que sa situation financière le permettra (art. 135 al. 4 CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 143 IV 154 consid. 2.3, JdT 2017 IV 347 ; Harari/Corminboeuf Harari, op. cit., n. 11 ad art. 138 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est rejeté. II. L’ordonnance du 6 avril 2021 est confirmée. III. L’indemnité allouée au conseil juridique gratuit d’O.________ est fixée à 1'187 fr. (mille cent huitante-sept francs). IV. Les frais d’arrêt, par 2'200 fr. (deux mille deux cents francs), ainsi que l’indemnité due au conseil juridique gratuit d’O.________, par 1'187 fr. (mille cent huitante-sept francs), sont provisoirement laissés à la charge de l’Etat. V. Le remboursement à l’Etat de l’indemnité et des frais fixés aux chiffres III et IV ci-dessus ne sera exigible que pour autant que la situation financière d’O.________ le permette. VI. L’arrêt est exécutoire. La vice-présidente : La greffière : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié, par l'envoi d'une copie complète, à : - Me Olivier Boschetti, avocat (pour O.”
Die Entschädigung des Rechtsbeistands wird nach Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 StPO in der Regel am Ende der Verfahrensinstanz vom zuständigen Gericht festgesetzt. Die Praxis wendet dabei die einschlägigen Tarifansätze des Kantons bzw. der Anwaltsordnung an und bemisst die Vergütung anhand der Natur, Bedeutung und Schwierigkeit der Sache sowie des tatsächlich geleisteten Zeitaufwands; dabei werden auch ausgewiesene Débours/Pauschalen und die Mehrwertsteuer berücksichtigt.
“2 CPP), que par courrier du 31 mars 2025, la plaignante, par son conseil, a déclaré renoncer à faire appel, qu’il convient de prendre acte du retrait, que l’appel est alors sans objet et la cause doit être rayée du rôle (art. 382 al. 1 et 403 al. 1 let. c CPP par analogie), que le jugement entrepris doit en conséquence être déclaré exécutoire ; attendu que selon l’art. 136 al. 3 CPP, lors de la procédure de recours, l’assistance judiciaire gratuite doit faire l’objet d’une nouvelle demande, que l’art. 136 al. 1 let. a CPP prévoit que la direction de la procédure accorde entièrement ou partiellement l’assistance judiciaire gratuite à la partie plaignante, pour faire valoir ses prétentions civiles, si elle ne dispose pas de ressources suffisantes et que l’action civile ne paraît pas vouée à l’échec, qu’en l’espèce, il sera accordé l’assistance judiciaire à T.________, Me Stéfanie Brun étant désignée en qualité de conseil juridique gratuit ; attendu qu’il convient de fixer l’indemnité d’office de cette dernière, qu'aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP, le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est usuellement fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), que l'indemnité est fixée à la fin de la procédure par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP), soit, en l'espèce, la Cour de céans (art. 398 CPP et 14 al. 1 LVCPP [loi vaudoise du 19 mai 2009 d’introduction du Code de procédure pénale suisse ; BLV 312.01]), qu’en l’espèce, Me Stéfanie Brun a produit une liste d’opérations faisant état d’un temps consacré au dossier de 4h10, dont 4 heures effectuées par un avocat-stagiaire, qu’il n’y a pas lieu de s’écarter de cette liste, qu’en définitive, les honoraires s’élèvent à 470 fr.”
“________ a été dispensée du paiement de l’avance de frais et informée que la décision définitive sur l’assistance judiciaire était réservée. 5. Par courrier du 25 novembre 2024, B.X.________, par son conseil, a indiqué retirer son recours. Elle a réitéré sa requête tendant à être mise au bénéfice de l’assistance judiciaire, a produit la liste des opérations effectuées par son conseil et a conclu à ce que l’indemnité d’office et les frais de la procédure soient laissés à la charge de l’Etat. 6. Il y a lieu de prendre acte du retrait du recours et de rayer la cause du rôle (art. 386 al. 2 let. b CPP). 7. Au vu de la situation personnelle de la recourante et de la difficulté de la cause, il y a lieu d’admettre sa requête d’assistance judiciaire (cf. art. 136 al. 1 let. a CPP) et de désigner Me Charlotte Iselin en qualité de conseil juridique gratuit de B.X.________ pour la procédure de recours. 7.1 Selon l’art. 135 al. 1 CPP, applicable au conseil juridique gratuit par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP, le défenseur d’office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. Le défenseur d'office a droit au remboursement intégral de ses débours, ainsi qu'à une indemnité s'apparentant aux honoraires perçus par le mandataire plaidant aux frais de son client ; pour fixer cette indemnité, l'autorité doit tenir compte de la nature et de l'importance de la cause, des difficultés particulières que celle-ci peut présenter en fait et en droit, du temps que l'avocat lui a consacré, de la qualité de son travail, du nombre des conférences, audiences et instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et de la responsabilité qu'il a assumée (ATF 122 I 1 consid. 3a et les références citées ; TF 6B_1290/2023 du 19 juillet 2024 consid. 2.1.1 ; TF 6B_1362/2021 du 26 janvier 2023 consid. 3.1.1, non publié à l’ATF 149 IV 91). Dans le Canton de Vaud, l'indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est fixée à 180 fr., TVA en sus, et celle de l’avocat-stagiaire à 110 fr.”
“», vu la liste d’opérations produite par le conseil juridique gratuit de B.Q.________, vu les pièces du dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 let. a CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer s’agissant d’une procédure orale, avant la clôture des débats, qu'il y a lieu de prendre acte du retrait de l’appel de B.Q.________, qu’il y a également lieu de prendre acte de la convention du 19 novembre 2024, par laquelle R.________ a déclaré retirer son appel formé contre le jugement rendu le 2 avril 2024 par le Tribunal de police de l’arrondissement de La Côte, pour valoir jugement, que la cause doit être rayée du rôle, que le jugement entrepris est partant exécutoire ; attendu qu’il y a lieu de fixer l’indemnité du conseil juridique gratuit de B.Q.________, qu'aux termes de l'art. 138 al. 1 CPP, qui renvoie à l’art. 135 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès (al. 1), que, dans le canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est usuellement fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] ; ATF 137 III 185), que l'indemnité est fixée à la fin de la procédure par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP), soit la Cour de céans (art. 398 CPP et 14 al. 1 LVCPP [loi vaudoise du 19 mai 2009 d’introduction du Code de procédure pénale suisse ; BLV 312.01]) ; considérant qu’en l'espèce, Me Jonathan Rutschmann, conseil juridique gratuit de B.Q.________, a produit une liste d’opérations faisant état de 9 heures et 45 minutes d’activité, qu’il y a donc lieu d’allouer au conseil juridique gratuit de B.Q.________ une indemnité pour la procédure d’appel correspondant à des honoraires par 1'755 fr.”
“Enfin, les faits reprochés sont graves et leur répercussion sur la santé de la recourante vraisemblable, de sorte que la prise de conclusions civiles excède les connaissances qu’elle peut avoir. La recourante a ainsi manifestement besoin de l’assistance d’un mandataire professionnel pour défendre ses intérêts dans la présente procédure pénale. C’est donc à tort que le Ministère public a estimé que le concours d’un conseil juridique n’était pas nécessaire. 3. En définitive, le recours doit être admis et l'ordonnance attaquée réformée en ce sens que Me Luisa Bottarelli est désignée en qualité de conseil juridique gratuit de B.________. La désignation prendra effet au jour du dépôt de la demande, soit au 20 septembre 2023 (cf. CREP 14 novembre 2022/798 ; CREP 11 octobre 2022/752 ; CREP 9 février 2021/120). Le chiffre II de l’ordonnance, relatif aux frais, sera confirmé. La désignation de Me Luisa Bottarelli en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocate sera indemnisée conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. L’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera fixée à 540 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de trois heures au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires (art. 3bis al. 1 RAJ [règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 10 fr. 80, plus la TVA au taux de 7,7 %, par 42 fr. 45, soit à 594 fr. au total en chiffres arrondis. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués en l’espèce de l’émolument d’arrêt, par 880 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et des frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), par 594 fr., seront laissés à la charge de l’Etat (art. 423 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I.”
“A l’issue de la procédure d’instruction, le doute au sujet de la situation juridique des actes postérieurs au réveil de la recourante subsiste et mérite des éclaircissements au vu de la potientielle gravité de ceux-là ainsi que de la situation personnelle de la recourante qui semblait précaire au moment des faits. Aussi, sous peine de violer le principe in dubio pro duriore (consid. 2.1.1 supra), le Ministère public ne pouvait pas se limiter à retenir qu’il n’existait pas assez d’éléments permettant de déduire qu’une condamnation apparaîtrait plus vraisemblable qu’un acquittement si le prévenu était mis en accusation et que pour cette raison il n’y avait pas d’autre choix que de procéder à un classement de la procédure sur ce point (ordonnance attaquée, p. 3, 1er §). 2.3. L’ordonnance litigieuse n’a été attaquée que s’agissant du volet en lien avec l’infraction de viol. Il convient d’admettre le recours sur ce point, de renvoyer la cause au Ministère public pour reprise de la procédure en lien avec cette infraction et de maintenir, au surplus, le reste. 3. 3.1. La recourante est au bénéfice de l’assistance judiciaire (DO/ 7'037 s.) et n’a donc pas de frais d’avocat à sa charge (139 IV 241 consid. 1). Par contre, sa défenseure d’office a droit à une rémunération (art. 138 al. 1 CPP) que la Chambre arrête elle-même pour la procédure de recours selon l’art. 57 al. 1 et 2 du Règlement sur la justice [RJ; RSF 130.11] (RFJ 2015 73). L’indemnité équitable allouée au défenseur d’office en matière pénale est fixée compte tenu du travail requis ainsi que de l’importance et de la difficulté de l’affaire (art. 57 al. 1 RJ). En l’espèce, pour la rédaction du recours, la prise de connaissance de la brève détermination du Ministère public ainsi que du présent arrêt et son explication à la recourante, le temps de travail nécesaire sera estimé à 6 heures, au tarif-horaire de CHF 180.-. Avec quelques autres petites opérations et les débours (5 %), l’indemnité sera dès lors fixée à CHF 1’200.-, débours compris, mais TVA (7.7 %) par CHF 92.40 en sus (art. 56 ss RJ). 3.2. Vu l’issue du recours, les frais de la procédure de recours, arrêtés CHF 1'892.40 (émolument : CHF 500.-; débours : CHF 100.-; frais de défense d’office : CHF 1'292.40), sont laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al.”
Bei teilweiser Gutheissung des Rekurses werden die gesamten Rekurskosten (inkl. Anwaltsentschädigungen) häufig dem Staat auferlegt; dies gilt auch für Berufungsverfahren.
“L’indemnité due à Me Navarro, en sa qualité de conseil juridique gratuit de la recourante, sera dès lors fixée à CHF 945.-, débours compris mais TVA (7.7 %) par CHF 72.75 en sus (cf. art. 56 ss RJ). 7.1.3. S’agissant de l’intimé, pour la prise de connaissance du recours, la rédaction des observations au recours et la lecture du présent arrêt, le temps de travail y relatif peut être estimé à 3 heures avec les débours (5 %), au tarif horaire de CHF 180.-. L’indemnité due à Me Deillon-Antenen, en sa qualité de défenseur d’office de l’intimé, sera dès lors fixée à CHF 567.-, débours compris mais TVA (7.7 %) par CHF 43.65 en sus (cf. art. 56 ss RJ). 7.2. Les frais de la procédure de recours sont arrêtés à CHF 2’228.40 (émolument: CHF 500.-; débours: CHF 100.-; indemnité de Me Navarro: CHF 1'017.75; indemnité de Me Deillon-Antenen: CHF 610.65). Le recours a été très largement admis, de sorte qu’il se justifie de laisser les frais à la charge de l’Etat. La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter les frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. la Chambre arrête : I. Le recours est partiellement admis. Partant, en tant qu’elle classe les reproches d’enregistrement non autorisé d’une conversation (faits du 23 juillet 2019) et de contrainte (faits du 2 octobre 2019), l’ordonnance de classement du 26 novembre 2020 est annulée. La cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. En tant qu’elle concerne l’infraction de diffamation, l’ordonnance de classement du 26 novembre 2020 est confirmée. II. L’indemnité due à Me Charles Navarro, en sa qualité de conseil juridique gratuit de A.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 945.-, débours compris mais TVA CHF 72.75 en sus. III. L’indemnité due à Me Elise Deillon-Antenen, en sa qualité de défenseur d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 567.-, débours compris mais TVA CHF 43.65 en sus. IV. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 2’228.40 (émolument: CHF 500.”
“L’indemnité due à Me Navarro, en sa qualité de conseil juridique gratuit de la recourante, sera dès lors fixée à CHF 945.-, débours compris mais TVA (7.7 %) par CHF 72.75 en sus (cf. art. 56 ss RJ). 7.1.3. S’agissant de l’intimé, pour la prise de connaissance du recours, la rédaction des observations au recours et la lecture du présent arrêt, le temps de travail y relatif peut être estimé à 3 heures avec les débours (5 %), au tarif horaire de CHF 180.-. L’indemnité due à Me Deillon-Antenen, en sa qualité de défenseur d’office de l’intimé, sera dès lors fixée à CHF 567.-, débours compris mais TVA (7.7 %) par CHF 43.65 en sus (cf. art. 56 ss RJ). 7.2. Les frais de la procédure de recours sont arrêtés à CHF 2’228.40 (émolument: CHF 500.-; débours: CHF 100.-; indemnité de Me Navarro: CHF 1'017.75; indemnité de Me Deillon-Antenen: CHF 610.65). Le recours a été très largement admis, de sorte qu’il se justifie de laisser les frais à la charge de l’Etat. La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter les frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. la Chambre arrête : I. Le recours est partiellement admis. Partant, en tant qu’elle classe les reproches d’enregistrement non autorisé d’une conversation (faits du 23 juillet 2019) et de contrainte (faits du 2 octobre 2019), l’ordonnance de classement du 26 novembre 2020 est annulée. La cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. En tant qu’elle concerne l’infraction de diffamation, l’ordonnance de classement du 26 novembre 2020 est confirmée. II. L’indemnité due à Me Charles Navarro, en sa qualité de conseil juridique gratuit de A.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 945.-, débours compris mais TVA CHF 72.75 en sus. III. L’indemnité due à Me Elise Deillon-Antenen, en sa qualité de défenseur d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 567.-, débours compris mais TVA CHF 43.65 en sus. IV. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 2’228.40 (émolument: CHF 500.”
Der Rechtsbeistand kann bei Streit über die Entschädigung unmittelbar vor die Rekursbehörde ziehen und innerhalb der kantonalen Fristen (z.B. 10 Tage) schriftlich Rekurs erheben; formelle Anforderungen sind zu beachten.
“versée en cours de procédure (XII). 3. Par acte posté le 11 novembre 2022, l'avocate Q.________ a recouru auprès de la Chambre des recours pénale contre ce jugement en tant que celui-ci fixait l'indemnité due en sa qualité de conseil juridique gratuit de la partie plaignante. Elle a conclu, avec suite de frais et dépens, à sa réforme en ce sens que cette indemnité est portée à 7'262 fr. 55, TVA, vacations et débours compris, sous déduction d’une avance de 2'000 fr. versée en cours de procédure. Subsidiairement, elle a conclu à l’annulation du jugement en son chiffre XII et au renvoi de la cause à l’autorité de première instance pour nouvelle décision dans le sens des considérants. 4. L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 132 ss CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le ministère public ou par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (cf. art. 20 CPP) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). 5. Dès lors que le recours porte uniquement sur les conséquences économiques accessoires d’une décision et que le montant litigieux n’excède pas 5'000 fr. (art. 395 let. b CPP), il relève de la compétence d’un membre de la Chambre des recours pénale statuant en tant que juge unique (art. 13 al. 2 LVCPP [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Invitée à compléter son écriture après réception de la motivation du jugement de première instance, la recourante a, par acte du 23 décembre 2022, déclaré retirer son recours (P. 123). 6. Il convient de prendre acte du retrait du recours et de rayer la cause du rôle (art. 386 al. 2 let. b CPP). 7. Les frais de la procédure de recours, par 270 fr.”
“Dès lors que l’on ignore la date à laquelle ces montants ont été payés, vraisemblablement au cours de l’année 2021, les premiers juges étaient fondés à retenir que le prévenu G.________ était le débiteur de L.________ du montant de 500 fr., valeur échue, à titre de réparation du dommage matériel de cette dernière. 10. 10.1 Le conseil d'office de la plaignante, Me Raphaël Hämmerli, se plaint d’un défaut de motivation de la décision au sujet de la réduction du temps de ses opérations, ainsi que d’une constatation des faits inexistante. Il requiert l’allocation d’une indemnité tenant compte de 60 heures de travail d’avocat, plus 1'320 fr. 30 de débours, hors TVA. 10.2 10.2.1 Le défenseur d'office peut recourir devant l'autorité de recours contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2, JdT 2014 IV 79). L’art. 135 CPP s’applique par analogie à l’indemnisation du conseil juridique gratuit (art. 138 al. 1 CPP). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l'autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP) qui est, dans le canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise d'introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Si un appel a été interjeté par une partie parallèlement au recours du défenseur d'office, la juridiction d'appel devient compétente pour statuer sur l'indemnisation du défenseur d'office pour la première instance (ATF 140 IV 213 consid. 1.4 et 1.7 ; ATF 139 IV 199 précité consid. 5.6). Le recours s'exerce par le dépôt dans un délai de 10 jours suivant la notification de la décision écrite d'un mémoire écrit et dûment motivé (art. 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP). 10.2.2 Le recours s’exerce par le dépôt d’un mémoire écrit et dûment motivé (art.”
Bei bereits ausbezahlten Akontozahlungen oder konkreten Pauschalfestsetzungen wird der Rückforderungs‑/Nachforderungs‑Vorbehalt dennoch praktisch angewendet (Konstellationen mit Akonto, Reisepauschalen, Differenzforderungen, konkrete Beträge gegenüber mehreren Beteiligten).
“3 et 4 CPP, la partie qui annonce un appel adresse une déclaration écrite respectant les conditions légales à la Chambre pénale d'appel et de révision, Place du Bourg-de-Four 1, case postale 3108, CH-1211 Genève 3, dans les 20 jours à compter de la notification du jugement motivé. Le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit peut également contester son indemnisation dans le délai de 10 jours dès la notification du jugement en usant du moyen de droit permettant d'attaquer la décision finale (art. 135 al. 3 et 138 al. 1 CPP). L'appel ou le recours doit être remis au plus tard le dernier jour du délai à la juridiction compétente, à la Poste suisse, à une représentation consulaire ou diplomatique suisse ou, s'agissant de personnes détenues, à la direction de l'établissement carcéral (art. 91 al. 2 CPP). Etat de frais Frais du Ministère public CHF 14751.10 Convocations devant le Tribunal CHF 270.00 Frais postaux (convocation) CHF 52.00 Emolument de jugement CHF 1500.00 Etat de frais CHF 50.00 Total CHF 16623.10 ========== Indemnisation de Me E______, défenseur d'office Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives; Indemnité : Fr. 12'693.35 Forfait 10 % : Fr. 1'269.35 Déplacements : Fr. 1'400.00 Sous-total : Fr. 15'362.70 TVA : Fr. 1'201.40 Total : Fr. 16'564.10 Observations : - 43h15 admises à Fr. 200.00/h = Fr. 8'650.–. - 1h à Fr. 110.00/h = Fr. 110.–. - 19h40 à Fr. 200.00/h = Fr. 3'933.35. - Total : Fr. 12'693.35 + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 13'962.70 - 11 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 1'100.– - 3 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 300.– - TVA 7.7 % Fr. 826.65 - TVA 8.1 % Fr. 374.75 S'agissant de l'état de frais intermédiaire, en application de l'art. 16 al. 2 RAJ, réduction de - 0h10 pour la consultation dossier au MP le 20.10.2023 (0h20 selon le TS avocats et non 0h30 comme indiqué dans l'état de frais). L'état de frais final est accepté. Le temps total d'audience de jugement est de 6h30. Les 2 déplacements sont forfaitaires.”
“Die weiteren Kosten betragen: CHF 3'600.– Gebühr Anklagebehörde CHF 16'428.80 Auslagen (Gutachten) CHF 858.– Auslagen Anklagebehörde CHF 4'300.– Auslagen Polizei CHF 33'038.90 Entschädigung amtliche Verteidigung (inklusive 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 18'316.95) - 4 - CHF 12'143.50 Entschädigung unentgeltlicher Rechtsbeistand Privatkläger 2 (inklusive 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 5'520.15) CHF 9'407.95 Entschädigung unentgeltliche Rechtsbeiständin Privatklägerin 3 (inklusi- ve 7.7% MWSt) CHF 85'277.15 Kosten Total 14. Die Kosten und Auslagen der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenom- men diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privatkläger 2 und 3, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privat- kläger 2 und 3, werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt ei- ne Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO. 15. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als amtlicher Ver- teidiger des Beschuldigten mit total CHF 33'038.90 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 18'316.95) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirksgerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 14'721.95 an Rechtsan- walt lic. iur. Y._____ auszubezahlen. 16. Rechtsanwalt MLaw Z._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als unentgeltlicher Rechtsbeistand des Privatklägers 2 mit total CHF 12'143.50 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 5'520.15) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirks- gerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 6'623.35 an Rechtsanwalt MLaw Z._____ auszubezahlen. 17. Rechtsanwältin lic. iur. W._____ wird für ihre Bemühungen und Auslagen als unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin 3 mit total CHF 9'407.95 (inkl. 7.7% MWSt) aus der Ge- richtskasse entschädigt.”
“La Chambre arrête elle-même l’indemnité due au défenseur d’office pour la procédure de recours (RFJ 2015 73). Il en va de même pour celle due au conseil juridique gratuit (arrêt TC FR 502 2020 54 du 6 août 2020 consid. 3.1.4). Aucune liste d'honoraires n'a été produite. Pour la rédaction du bref recours, l'échange d'écritures succinct ainsi que la prise de connaissance du présent arrêt, le temps y relatif peut être estimé, au vu du dossier, à trois heures de travail avec les débours (5 %), au tarif horaire de CHF 180.-. Partant, l'indemnité sera fixée à CHF 600.- débours compris, avec TVA (7.7 %) par CHF 46.20 en sus (cf. art. 56 ss RJ). 3.3. Vu le rejet du recours, les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 1’146.20 (émolument : CHF 400.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité conseil juridique gratuit : CHF 646.20), sont mis à la charge de la recourante, sous réserve de l'assistance judiciaire obtenue pour la procédure de recours. Si sa situation financière le permet, la recourante pourra être amenée à rembourser l'indemnité accordée sous chiffre 3.2 (art. 138 al. 1 CPP en relation avec l'art. 135 al. 4 CPP). (dispositif en page suivante) la Chambre arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, l'ordonnance du Ministère public du 2 juin 2022 refusant la désignation d'un mandataire gratuit est confirmée. II. La requête d'assistance judiciaire de A.________ pour la procédure de recours est admise. Partant, la recourante est exonérée des avances de frais ou de sûretés ainsi que des frais de procédure. Me Nicolas Kolly, avocat, lui est désigné en qualité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours uniquement. III. L'indemnité due pour la procédure de recours à Me Nicolas Kolly, en qualité de conseil juridique gratuit, s'élève à CHF 646.20, débours compris, TVA (7.7%) par CHF 46.20 en sus. IV. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 1’146.20 (émolument : CHF 400.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité conseil juridique gratuit : CHF 646.20), sont mis à la charge de A.________, sous réserve de l'assistance judiciaire obtenue pour la procédure de recours.”
“7 % MwSt.), zusätzlich zur bereits ausgerichteten Akontozahlung in der Höhe von Fr. 4'175.10, entschädigt. 13. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher Ver- treter des Privatklägers B._____ aus der Gerichtskasse mit Fr. 10'916.70 (inkl. Bar- auslagen und 8 % bzw. 7.7 % MwSt.), zusätzlich zur Entschädigung im separaten Verfahren DG190023-M, entschädigt. 14. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung des Pri- vatklägers B._____, werden dem Beschuldigten auferlegt. - 5 - 15. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 16. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers B._____ gemäss Dis- positiv-Ziffer 13 werden auf die Gerichtskasse genommen. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO." Berufungsanträge: (Prot. II S. 4 f.) a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 60 S. 2 f.) 1. Es sei der Beschuldigte der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 StGB, des Hausfriedensbruches im Sinne von Art. 186 StGB, des mehrfachen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen im Sinne von Art. 292 StGB schuldig zu sprechen. 2. Der schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB, der einfa- chen Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand im Sinne von Art. 123 Abs. 2 StGB, der Freiheitsberaubung im Sinne von Art. 183 Ziff. 1 StGB, der mehrfachen versuchten Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB, der mehrfachen Sachent- ziehung im Sinne von Art. 141 StGB, des Vergehens gegen das Waf- fengesetz im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 lit. a WG sowie Art. 27 WG, der Drohung im Sinne von Art.”
“00 ; die weiteren Kosten betragen: CHF 4'000.00 Gebühr Anklagebehörde CHF 215.70 Gutachten/Expertisen etc. CHF 18'371.25 amtliche Verteidigung CHF 3'772.15 unentgeltliche Rechtsbeiständin von C._____ (1/4 Kostenanteil) Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 22. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens gemäss vor- stehender Dispositivziffer, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidi- - 6 - gung und des Kostenanteils für die unentgeltliche Rechtsbeiständin, werden dem Beschuldigten B._____ auferlegt. 23. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten B._____, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, wird mit CHF 18'371.25 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse ent- schädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 24. Die unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin C._____, Rechtsan- wältin M.A. HSK Y._____, wird mit CHF 15'088.55 (inkl. MwSt.) aus der Ge- richtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO gegenüber A._____ und B._____ im Umfang von je CHF 3'772.15. Berufungsanträge: a) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten 2 [A._____]: (Urk. 118 S. 1) " 1. In Abänderung der Dispositivziffern 2, 6 und 7 des Urteils der Vorinstanz sei der Beschuldigte vollumfänglich von Schuld und Strafe freizuspre- chen. 2. In Abänderung von Dispositivziffer 14 des Urteils der Vorinstanz seien dem Beschuldigten CHF 6'705.90 als Entschädigung und CHF 10'200.00 als Genugtuung aus der Gerichtskasse zuzusprechen. 3. Die Kostenfolgen des erstinstanzlichen Entscheides seien ausgangsge- mäss neu festzulegen. Die Verfahrenskosten (inkl. derjenigen der amtli- chen Verteidigung) seien definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. 4. Die Kosten des Berufungsverfahrens (inkl. derjenigen der amtlichen Ver- teidigung) seien auf die Gerichtskasse zu nehmen." - 7 - b) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten 3 [B._____]: (Urk. 119 S. 1 f.) " 1. Dispositiv Ziff.”
Bei Auszahlung können Abzüge vorgenommen werden für Arbeiten, die vor Konstituierung geleistet wurden bzw. bereits in anderen Verfahren vergütet wurden; bereits anderweitig entschädigte oder gleichartige Leistungen werden im neuen Verfahren gekürzt oder nicht angerechnet.
“135 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : F______ Avocat : G______ Etat de frais reçu le : 29 février 2024 Indemnité : Fr. 9'950.00 Forfait 10 % : Fr. 995.00 Déplacements : Fr. 400.00 Sous-total : Fr. 11'345.00 TVA : Fr. 907.90 Débours : Fr. Total : Fr. 12'252.90 Observations : - 10h45 à Fr. 200.00/h = Fr. 2'150.–. - 39h à Fr. 200.00/h = Fr. 7'800.–. - Total : Fr. 9'950.– + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 10'945.– - 4 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 400.– - TVA 7.7 % Fr. 212.90 - TVA 8.1 % Fr. 695.– Réduction de : - 2h30 (chef d'étude) pour étude du dossier remis par le MP le 21.03.2023, l'avocat étant constitué avant l'octroi de l'AJ depuis le 27.04.2022. - 10h00 (chef d'étude) pour l'audience de jugement, lecture du verdict inclue. Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : A______ Avocate : B______ Etat de frais reçu le : 4 mars 2024 Indemnité : Fr. 15'120.00 Forfait 10 % : Fr. 1'512.00 Déplacements : Fr. 1'135.00 Sous-total : Fr. 17'767.00 TVA : Fr. 1'385.15 Débours : Fr. Total : Fr. 19'152.15 Observations : - 25h20 à Fr. 200.00/h = Fr. 5'066.65. - 36h55 à Fr. 150.00/h = Fr. 5'537.50. - 25h à Fr. 150.00/h = Fr. 3'750.–. - 5h45 à Fr. 110.00/h = Fr. 632.50. - 0h40 à Fr. 200.00/h = Fr. 133.35. - Total : Fr. 15'120.– + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 16'632.– - 2 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 200.– - 11 déplacements A/R à Fr. 75.– = Fr. 825.– - 2 déplacements A/R à Fr. 55.– = Fr. 110.– - TVA 7.7 % Fr. 1'039.15 - TVA 8.1 % Fr. 346.– Le remboursement des frais de photocopies doit être demandé directement auprès des Services financiers du Pouvoir Judiciaire Réduction de : - 1h30 (chef d'étude) pour entretien du 24.”
“2022 : 1h30 car pas d'audience ce mois-ci (1h30 admise); 06.10.2022 : 1h30 car déjà indemnisé dans la P/1______); 18.11.2022 : 1h30 (collaborateur) + 1h00 (stagiaire) car déjà 2 x 1h30 admises vu les audiences du mois de novembre 2022; 21.12.2022 : 1h00 car déjà indemnisé dans la P/1______); 06.01.2023 et 20.01.2023 : 30 min car pas d'audience ce mois-ci (1h30 admise); 14.12.2023 : 1h00 car pas d'audience ce mois-ci (1h30 admise); 29.02.2024 : 30 min car 1h30 admise pour l'entretien client; 01.03.2024 : 30 min car 1h30 admise pour l'entretien client. 9 déplacements admis (8 x collaborateurs pour les audiences et 1 x stagiaire pour la consultation du dossier). Indemnisé à hauteur de CHF 6'474.90 dans la procédure P/1______ (même état de faits) et indemnisé à hauteur de CHF 1'077.- (5h00 à CHF 200.- + TVA) dans l'ACPR/______. Pas de modification pour le surplus. Audience de jugement : 8h15 (collaborateur) admises + 2 déplacements (présence de deux avocats pas nécessaire). Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : G______ Avocat : H______ Etat de frais reçu le : 22 février 2024 Indemnité : Fr. 2'005.85 Forfait 20 % : Fr. 401.15 Déplacements : Fr. 110.00 Sous-total : Fr. 2'517.00 TVA : Fr. 203.15 Débours : Fr. Total : Fr. 2'720.15 Observations : - 1h à Fr. 150.00/h = Fr. 150.–. - 1h10 à Fr. 200.00/h = Fr. 233.35. - 14h45 à Fr. 110.00/h = Fr. 1'622.50. - Total : Fr. 2'005.85 + forfait courriers/téléphones 20 % = Fr. 2'407.– - 2 déplacements A/R à Fr. 55.– = Fr. 110.– - TVA 7.7 % Fr. 13.85 - TVA 8.1 % Fr. 189.30 Postes admis : 13.02.2024 (entretien client (suivi dossier) : 1h00 (collaborateur); 05.02.2024 (examen dossier) : 40 min (chef d'étude); 04.03.2024 (préparation audience) : 4h30 (stagiaire); 05.03.2024 (préparation audience) : 2h00 (stagiaire); 06.03.2024 (examen dossier) : 30 min (chef d'étude) Le surplus n'est pas admis car déjà indemnisé globalement dans la P/1______ (indemnisé à hauteur de CHF 55'127.”
“2022 : 1h30 car pas d'audience ce mois-ci (1h30 admise); 06.10.2022 : 1h30 car déjà indemnisé dans la P/1______); 18.11.2022 : 1h30 (collaborateur) + 1h00 (stagiaire) car déjà 2 x 1h30 admises vu les audiences du mois de novembre 2022; 21.12.2022 : 1h00 car déjà indemnisé dans la P/1______); 06.01.2023 et 20.01.2023 : 30 min car pas d'audience ce mois-ci (1h30 admise); 14.12.2023 : 1h00 car pas d'audience ce mois-ci (1h30 admise); 29.02.2024 : 30 min car 1h30 admise pour l'entretien client; 01.03.2024 : 30 min car 1h30 admise pour l'entretien client. 9 déplacements admis (8 x collaborateurs pour les audiences et 1 x stagiaire pour la consultation du dossier). Indemnisé à hauteur de CHF 6'474.90 dans la procédure P/1______ (même état de faits) et indemnisé à hauteur de CHF 1'077.- (5h00 à CHF 200.- + TVA) dans l'ACPR/______. Pas de modification pour le surplus. Audience de jugement : 8h15 (collaborateur) admises + 2 déplacements (présence de deux avocats pas nécessaire). Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : G______ Avocat : H______ Etat de frais reçu le : 22 février 2024 Indemnité : Fr. 2'005.85 Forfait 20 % : Fr. 401.15 Déplacements : Fr. 110.00 Sous-total : Fr. 2'517.00 TVA : Fr. 203.15 Débours : Fr. Total : Fr. 2'720.15 Observations : - 1h à Fr. 150.00/h = Fr. 150.–. - 1h10 à Fr. 200.00/h = Fr. 233.35. - 14h45 à Fr. 110.00/h = Fr. 1'622.50. - Total : Fr. 2'005.85 + forfait courriers/téléphones 20 % = Fr. 2'407.– - 2 déplacements A/R à Fr. 55.– = Fr. 110.– - TVA 7.7 % Fr. 13.85 - TVA 8.1 % Fr. 189.30 Postes admis : 13.02.2024 (entretien client (suivi dossier) : 1h00 (collaborateur); 05.02.2024 (examen dossier) : 40 min (chef d'étude); 04.03.2024 (préparation audience) : 4h30 (stagiaire); 05.03.2024 (préparation audience) : 2h00 (stagiaire); 06.03.2024 (examen dossier) : 30 min (chef d'étude) Le surplus n'est pas admis car déjà indemnisé globalement dans la P/1______ (indemnisé à hauteur de CHF 55'127.”
Praktische Tarifregelungen: Zuschläge bzw. Pauschalen/Mehransätze für bestimmte Tätigkeiten (z.B. Aufwandszuschlag für Konferenzen, Audienzen und sonstige Verfahrenshandlungen bis zu festgelegten Grenzen) sowie Anforderung an die Effizienz des Anwalts (konzentriertes, expeditives Arbeiten).
“Le solde sera laissé à la charge de l'Etat (art. 428 CPP et art. 14 al. 1 let. e du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]). Il se justifie en conséquence de revoir également la répartition des frais de première instance, en ce sens que l'appelant A______ sera condamné à en supporter 2/4 et l'appelant F______ 1/4, le solde étant laissé à la charge de l'Etat (art. 428 al. 3 CPP). 5.2. Au vu de l'acquittement prononcé en faveur de l'appelant A______, s'agissant des faits commis à l'encontre de D______, et du verdict de culpabilité confirmé à l'encontre de l'appelant F______ pour ces mêmes faits, il se justifie de condamner ce dernier au paiement de l'entier de l'indemnité de CHF 3'517.- à laquelle le plaignant a dûment conclu pour ses frais d'avocat en première instance (art. 433 al. 1 CPP), ce à l'encontre des deux prévenus conjointement et solidairement. Le dispositif sera ainsi corrigé en ce sens. 6. 6.1.1. L'indemnité du défenseur d'office (art. 135 al. 1 CPP) ou du conseil juridique gratuit (art. 138 al. 1 CPP), en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus (art. 16 al. 1 du règlement sur l'assistance juridique [RAJ]) : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement, l'équivalent de la TVA est versé en sus.Seules les heures nécessaires sont retenues (art. 16 al. 2 RAJ). 6.1.2. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, et de 10% lorsque l'état de frais porte sur plus de 30 heures, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, de même que d'autres documents ne nécessitant pas ou peu de motivation ou autre investissement particulier en termes de travail juridique, telle la déclaration d'appel, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
“- (ACPR/282/2014 du 30 mai 2014), notamment si l'avocat concerné avait lui-même calculé sa prétention à ce taux-là (ACPR/377/2013 du 13 août 2013). 10.2. L'intimée fait valoir 148 heures et 27 minutes d'activité, à CHF 400.-/heure, correspondant à la procédure préliminaire jusqu'à l'octroi de l'assistance judiciaire, avec effet au 28 octobre 2020. Cette activité apparaît adéquate et proportionnée à l'importance et à la difficulté de la cause ainsi qu'à la durée de l'activité, initiée en mars 2017 ; les appelants ne la contestent d'ailleurs pas au-delà de l'acquittement plaidé. Pour calculer l'indemnité due à l'intimée, il sera tenu compte du tarif horaire concrètement appliqué par son conseil. C'est donc un montant de CHF 59'380.- (148h27 à CHF 400.-) qui sera alloué au titre d'indemnité pour l'activité d'avocat pour cette période, montant auquel s'ajoutent les frais et débours (CHF 2'551.20) et la TVA variant entre 7.7% et 8% (CHF 4'816.50), pour un total de CHF 66'747.70. 11. 11.1.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire de CHF 150.- pour un collaborateur (let. b) et de CHF 200.- pour un chef d'étude (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid. 4 et 6B_638/2012 du 10 décembre 2012 consid. 3.7) – l'équivalent de la TVA est versé en sus. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels.”
In der zitierten Rechtssache hat das Gericht die Entschädigung für eine vom avocat-stagiaire verfasste Eingabe auf Basis eines Stundensatzes von CHF 110 festgesetzt; für drei Stunden ergab dies CHF 330, zuzüglich Pauschaldebours von 2 % und MWST, mit anschliessender Rundung. Diese Praxis wurde unter Berufung auf Art. 138 Abs. 1 StPO (Verweisung auf Art. 135) angewendet.
“A cet égard, on peut relever qu’il ressort des messages attribués au prévenu que celui-ci sait que la plaignante est fragile psychologiquement (« tu bouffes des boîtes de médicaments à longueur de temps », « tu étais là avec tes je vais me foutre en l’air », « visiblement tu vas pas faire long […] bon débarras » P. 4). Au vu de ces éléments, la recourante a besoin d’être assistée pour défendre ses intérêts. Pour le surplus, il n’est pas contesté que la recourante est indigente et que son action civile ne semble pas dépourvue de chances de succès. En définitive, les conditions de l’art. 136 CPP sont remplies. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours doit être admis et l'ordonnance attaquée réformée en ce sens que B.________ est mise au bénéfice de l'assistance judiciaire dès le 23 novembre 2020, celle-ci comprenant la désignation d’un conseil juridique gratuit en la personne de Me Raphaël Tatti. La désignation de Me Raphaël Tatti en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que cet avocat sera indemnisé conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Au vu de la nature de l’affaire et du mémoire de recours produit – lequel a été rédigé par un avocat-stagiaire –, l’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera fixée à 330 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat-stagiaire de trois heures au tarif horaire de 110 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [Règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 6 fr. 60, plus la TVA au taux de 7,7 %, par 25 fr. 90, soit à 362 fr. 50 au total, montant arrondi à 363 francs. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués en l’espèce de l’émolument d’arrêt, par 770 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et des frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite (art. 422 al. 1 et 2 let.”
Bei Fehlern oder Auslassungen in der Taxation kann die Rekurskammer die Entschädigung wegen ergänzender Honorare/Fehlerkorrektur neu festsetzen.
“Le temps consacré à ces dernières, calculé entre l'heure de convocation et la fin indiquée sur les procès-verbaux, était de 1h40 pour la première, 0h50 pour la deuxième et 3h20 pour la troisième, soit un total de 5h50. Son activité déployée, en sus de l'audience devant le TCo (6h15), était ainsi de 26h10 et non pas de 20h55 comme retenu dans le jugement querellé. Son indemnisation s'élevait au total à CHF 8'279.60, forfait de 20% et déplacements inclus. b. Dans ses observations, le Tribunal correctionnel a admis que c'était "par erreur qu'il n'a[vait] pas été statué sur la note d'honoraires complémentaires de Me A______". EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner un jugement sujet à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. b CPP) et émaner du conseil juridique gratuit, qui a qualité pour recourir (art. 135 al. 3 let. a cum 138 al. 1 CPP). 2. La recourante reproche au TCo d'avoir déduit de son activité des heures effectives consacrées aux audiences survenues dans la procédure. 2.1. L'art. 135 al. 1 CPP, applicable par le renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP, prévoit que le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération et du canton for du procès. 2.2. À Genève, le tarif des avocats est édicté à l'art. 16 RAJ et s'élève à CHF 200.- de l'heure pour un chef d'étude (al. 1 let. c). Seules les heures nécessaires sont retenues; elles sont appréciées en fonction, notamment, de la nature, de l'importance, et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (art. 16 al. 2 RAJ). S'agissant des audiences, il est possible de s'en tenir au temps indiqué dans les procès-verbaux pour fixer l'indemnité y relative (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid. 3.4.2). Le temps d'attente entre l'heure de la convocation et le début de l'audience est indemnisé par l'assistance juridique (AARP/461/2015 du 8 novembre 2015 consid. 5.2.6.2). 2.3. En l'espèce, l'autorité intimée a admis une erreur lors de la taxation de la recourante. La Chambre de céans disposant du pouvoir de rendre une nouvelle décision (art.”
Die Pflicht zur Rückerstattung kann im Urteil ausdrücklich vorzubehalten, ergänzt oder konkretisiert werden (z. B. Dispositivergänzung, Prozentangaben, Zustellungshinweise)
“Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rü- ckzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Diese gesetzliche Folge der dem Privatkläger gewährten unentgeltlichen Rechtspflege wurde im ausgehändigten Urteilsdispositiv aufgrund eines offensichtlichen Verse- hens nicht erwähnt und ist der Klarheit halber – der Beschuldigte ist nicht be- schwert – in Dispositiv-Ziffer 9a zu ergänzen (Art. 83 StPO). Ferner sind die Kosten der amtlichen Verteidigung im Umfang von drei Vierteln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten ist im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers sind dagegen im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers ist um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Es wird beschlossen: 1.Vom Berufungsrückzug der Staatsanwaltschaft wird Vormerk genommen. - 42 - 2.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf, I. Abteilung, vom 13. Juli 2021 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist: "Es wird erkannt: 1.-2. (...) 3.Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. 4.-5. (...) 6.Die Entschädigung von Rechtsanwalt lic. iur. Z._____ für die amtliche Verteidigung des Beschuldigten wird auf Fr. 8'167.55 (Fr. 7'282.– Aufwand, Fr.”
“Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rü- ckzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Diese gesetzliche Folge der dem Privatkläger gewährten unentgeltlichen Rechtspflege wurde im ausgehändigten Urteilsdispositiv aufgrund eines offensichtlichen Verse- hens nicht erwähnt und ist der Klarheit halber – der Beschuldigte ist nicht be- schwert – in Dispositiv-Ziffer 9a zu ergänzen (Art. 83 StPO). Ferner sind die Kosten der amtlichen Verteidigung im Umfang von drei Vierteln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten ist im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers sind dagegen im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers ist um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Es wird beschlossen: 1.Vom Berufungsrückzug der Staatsanwaltschaft wird Vormerk genommen. - 42 - 2.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf, I. Abteilung, vom 13. Juli 2021 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist: "Es wird erkannt: 1.-2. (...) 3.Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. 4.-5. (...) 6.Die Entschädigung von Rechtsanwalt lic. iur. Z._____ für die amtliche Verteidigung des Beschuldigten wird auf Fr. 8'167.55 (Fr. 7'282.– Aufwand, Fr.”
“Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens und Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Vorliegend unterliegt die Staatsanwaltschaft mit ihren Anträgen zwar vollumfänglich. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Berufung indessen frühzeitig zurückgezogen. Der Privatkläger unterliegt mit seinem Haupt- sowie Eventualantrag ebenfalls vollumfänglich und obsiegt lediglich hinsichtlich seines Subeventualantrags in Bezug auf die Verurteilung des Beschuldigten wegen Tätlichkeiten. Des Weiteren unterliegt er im Zivilpunkt vollumfänglich. Es rechtfertigt sich daher insgesamt – unter Berücksichtigung des Umfangs der Anträge –, die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rü- ckzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Diese gesetzliche Folge der dem Privatkläger gewährten unentgeltlichen Rechtspflege wurde im ausgehändigten Urteilsdispositiv aufgrund eines offensichtlichen Verse- hens nicht erwähnt und ist der Klarheit halber – der Beschuldigte ist nicht be- schwert – in Dispositiv-Ziffer 9a zu ergänzen (Art. 83 StPO). Ferner sind die Kosten der amtlichen Verteidigung im Umfang von drei Vierteln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten ist im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers sind dagegen im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers ist um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten.”
“Die Kosten der amtlichen Verteidigungen der Beschuldigten 1 - 3 sind den jeweiligen Beschuldigten aufzuerlegen, aber einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen; die Rückzahlungspflicht der Beschuldigten ist gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Ebenso ist eine allfällige Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO vorzubehalten.”
Bei Berücksichtigung bereits zugesprochener Pauschalen oder vorinstanzlicher Vergütungen werden Anwaltshonorare der Vorinstanzen angerechnet bzw. in der Entschädigungsfestsetzung berücksichtigt.
“428 al. 3 CPP). Rejette les conclusions en indemnisation de C______ (art. 429 al. 1 let. a et c CPP). Condamne C______ à verser à A______, à titre de juste indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure préliminaire et de première instance, CHF 66'962.50, TVA incluse (art. 433 al. 1 CPP). Condamne C______ à verser à A______, à titre de juste indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure d'appel, CHF 3'500.- avec intérêts à 5% dès le 30 mai 2024 (art. 433 al. 1 CPP cum art. 436 al. 1 CPP). Rejette les conclusions en indemnisation de A______ pour le surplus. Prend acte de ce que les premiers juges ont arrêté à CHF 62'762.15, TVA comprise, l'indemnité due à Me BA______, conseil juridique gratuit de A______, pour la procédure préliminaire et de première instance (art. 138 al. 1 CPP). Arrête à CHF 13'582.80, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me BA______, conseil juridique gratuit de A______, pour la procédure d'appel (art. 138 al. 1 CPP). Déboute les parties de toutes autres conclusions. Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal correctionnel. La greffière : Aurélie MELIN ABDOU Le président : Fabrice ROCH Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art. 100 al. 1 LTF), par-devant le Tribunal fédéral (1000 Lausanne 14), par la voie du recours en matière pénale, sous la réserve qui suit. Dans la mesure où il a trait à l'indemnité de l'avocat désigné d'office ou du conseil juridique gratuit pour la procédure d'appel, et conformément aux art. 135 al. 3 let. b CPP et 37 al. 1 de la loi fédérale sur l'organisation des autorités pénales de la Confédération (LOAP), le présent arrêt peut être porté dans les dix jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art. 39 al.”
In Berufungsfällen wird häufig der veranschlagte Zeitaufwand reduziert; praxisgerecht gelten unter Berücksichtigung der Umstände z.B. rund 10 Stunden als angemessener Gesamtaufwand für ein einfaches Berufungsverfahren.
“Die Entschädigung des Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StPO (Art. 138 Abs. 1 StPO). Rechtsanwältin Grossenbacher veranschlagt für das Berufungsverfahren einen Zeitaufwand von insgesamt 16 Stunden (inkl. des Aufwands für die Berufungsverhandlung und Nachbearbeitung). Sie hatte das erstinstanzliche Urteil zu prüfen, mit ihrer Klientin das weitere Vorgehen zu besprechen, das Plädoyer vorzubereiten sowie der Berufungsverhandlung beizuwohnen. Sie wird zudem das vorliegende Urteil studieren und mit ihrer Klientin kurz besprechen müssen. Unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände erscheint ein Arbeitsaufwand von total 10 Stunden, ausmachend CHF 1'800.-, als angemessen. Die Entschädigung für die Auslagen wird auf 5% der Grundentschädigung, d.h. auf CHF 90.- (5% von CHF 1'800.-), festgesetzt. Zusätzlich ist Rechtsanwältin Grossenbacher die beantragte Reiseentschädigung von CHF 294.- auszurichten. Rechtsanwältin Grossenbacher ist für das Berufungsverfahren eine angemessene Entschädigung in Höhe von CHF 2'352.15, inklusive CHF”
Pauschalen decken kurze Tätigkeiten wie Empfang, Kenntnisnahme, Lesen, Analyse, Prüfung oder das Verfassen kurzer Dokumente sowie Telefonate ab; solche Posten sind daher häufig nicht zusätzlich erstattungsfähig.
“), les réception, prise de connaissance, lecture, analyse, examen ou rédaction de documents divers de faible durée constituent des prestations comprises dans le forfait courriers/téléphones appliqué. - 0h30 (coll.) activité du 18.03.24 inclue dans le forfait courriers/téléphones - 1h00 (coll.) activités des 24.06.24 et 26.06.24 0h30 ont été admises à la place de 1h30. Vacations : 6x déplacements collaborateurs admis (5 avant 2024 et 2 après) et 1x déplacement stagiaire admis (avant 2024) - Les autres vacations ne sont pas justifiées et 1x déplacement (chef d'étude) Etat de frais complémentaire : - Préparation audience de 30h30 (collaborateur) diminuée à 12h00 au vu de la durée de l'audience, des questions posées et de sa complexité somme toute relative étant précisé que 24h15 (collab.) et 6h10 (chef d'étude) et 2h (stagiaire) relatives à l'étude de dossier ont été tout de même acceptées. - Les activités du 22.01.25, 27.01.25 et 29.01.25 (recherches juridiques/scientifiques ne sont pas prises en compte par l'AJ). Ajout du temps de l'audience de jugement du 31.01.25 (6h20 et de 3 déplacements - collaborateur) Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : A______ Avocat : B______ Etat de frais reçu le : 20 janvier 2025 Indemnité : CHF 5'016.65 Forfait 20 % : CHF 1'003.35 Déplacements : CHF 400.00 Sous-total : CHF 6'420.00 TVA : CHF 520.00 Débours : CHF 0 Total : CHF 6'940.00 Observations : - 4h40 *admises à CHF 150.00/h = CHF 700.–. - 21h35 *EF complémentaire à CHF 200.00/h = CHF 4'316.65. - Total : CHF 5'016.65 + forfait courriers/téléphones 20 % = CHF 6'020.– - 4 déplacements A/R à CHF 100.– = CHF 400.– - TVA 8.1 % CHF 520.– * En application de l'art. 16 al. 2 (RAJ), réduction de 00h20 (coll.), la demande d'assistance juridique n'est pas prise en charge par l'assistance juridique, et l'appel au Tribunal correctionnel est compris dans le forfait "courriers/téléphones" appliqué. *Etat de frais complémentaire : Ajout de 16h30 (chef d'étude) + 1 déplacement (Consultation du dossier au Tribunal pénal) L'activité du 29.”
“1 % Fr. 1'733.85 En application de l'art. 16 al. 2 (RAJ), réduction de : - 01h30 (visite à Champ- Dollon du 10.09.2021), le forfait est de 1h30, déplacement compris, pour les visites à Champ-Dollon, maximum 1 visite/mois plus 1 visite avant ou après audiences. Les déplacements à Champ-Dollon n'ont pas été pris en compte, étant déjà inclus dans ledit forfait. - 01h05 (coll.) pour le poste "procédure", les réception, prise de connaissance, lecture, analyse, examen ou rédaction de documents divers de faible durée constituent des prestations comprises dans le forfait courriers/téléphones appliqué. Par ailleurs, les activités listées sous la rubrique "courriers et téléphones" sont déjà comprises dans le forfait courriers/téléphones appliqué. - Non-prise en compte de la présence de la stagiaire à l'audience au MP du 20.06.2023; les activités facturées à double "collaborateur/stagiaire" ne sont prises en charge que pour le collaborateur. Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : A______ Avocate : B______ Etat de frais reçu le : 15 avril 2024 Indemnité : Fr. 33'443.25 Forfait 10 % : Fr. 3'344.35 Déplacements : Fr. 2'905.00 Sous-total : Fr. 39'692.60 TVA : Fr. 3'110.60 Débours : Fr. 0 Déductions : Fr. 8'000.00 Total : Fr. 34'803.20 Observations : - 78h50 à Fr. 200.00/h = Fr. 15'766.65. - 22h25 à Fr. 150.00/h = Fr. 3'362.50. - 10h30 à Fr. 110.00/h = Fr. 1'155.–. - 10h20 à Fr. 200.00/h = Fr. 2'066.65. - 21h35 EF complémentaire à Fr. 200.00/h = Fr. 4'316.65. - 0h20 EF complémentaire à Fr. 110.00/h = Fr. 36.65. - 3h05 audience 23.4. AM à Fr. 110.00/h = Fr. 339.15. - 32h audience à Fr. 200.00/h = Fr. 6'400.–. - Total : Fr. 33'443.25 + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 36'787.60 - 1 déplacement A/R (EF complémentaire) à Fr.”
“Le solde sera laissé à la charge de l'Etat (art. 428 CPP et art. 14 al. 1 let. e du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]). Il se justifie en conséquence de revoir également la répartition des frais de première instance, en ce sens que l'appelant A______ sera condamné à en supporter 2/4 et l'appelant F______ 1/4, le solde étant laissé à la charge de l'Etat (art. 428 al. 3 CPP). 5.2. Au vu de l'acquittement prononcé en faveur de l'appelant A______, s'agissant des faits commis à l'encontre de D______, et du verdict de culpabilité confirmé à l'encontre de l'appelant F______ pour ces mêmes faits, il se justifie de condamner ce dernier au paiement de l'entier de l'indemnité de CHF 3'517.- à laquelle le plaignant a dûment conclu pour ses frais d'avocat en première instance (art. 433 al. 1 CPP), ce à l'encontre des deux prévenus conjointement et solidairement. Le dispositif sera ainsi corrigé en ce sens. 6. 6.1.1. L'indemnité du défenseur d'office (art. 135 al. 1 CPP) ou du conseil juridique gratuit (art. 138 al. 1 CPP), en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus (art. 16 al. 1 du règlement sur l'assistance juridique [RAJ]) : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement, l'équivalent de la TVA est versé en sus.Seules les heures nécessaires sont retenues (art. 16 al. 2 RAJ). 6.1.2. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, et de 10% lorsque l'état de frais porte sur plus de 30 heures, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, de même que d'autres documents ne nécessitant pas ou peu de motivation ou autre investissement particulier en termes de travail juridique, telle la déclaration d'appel, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands richtet sich gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO nach Art. 135 StPO. In der Praxis wird die Vergütung nach den einschlägigen Tarifen bzw. Regelungen (z. B. Art. 16 RAJ) berechnet; nur die für die notwendige Führung des Mandats angefallenen Stunden werden in der Regel erstattet. Eine Partei, die von unentgeltlicher Prozessführung (assistances judiciaire gratuite) profitiert, hat nach den zitierten Entscheiden keinen Anspruch auf eine zusätzliche Entschädigung ihrer Anwaltskosten gestützt auf Art. 433 StPO.
“En appel, la partie plaignante peut, aux mêmes conditions, également demander une telle indemnité (art. 433 al. 1 CPP, applicable par le renvoi de l'art. 436 al. 1 CPP). La partie plaignante qui bénéfice de l'assistance judiciaire gratuite n'a toutefois pas à assumer ses frais d'avocat. Elle ne subit par conséquent aucun dommage à ce titre et n'a pas droit à une indemnité fondée sur l'art. 433 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_505/2014 du 17 février 2015 consid. 4.2 et 6B_234/2013 du 8 juillet 2013 consid. 5.2). Au demeurant, cette indemnité ne saurait, la loi ne prévoyant pas un tel cas de figure, être accordée conditionnellement pour le cas où la situation visée à l'art. 135 al. 4 CPP se produirait (cf. ATF 138 IV 205 consid. 1 p. 207). 5.2.2. En l'espèce, la partie plaignante, succombant et par ailleurs au bénéfice de l'assistance judiciaire gratuite, n'est pas fondée à réclamer une juste indemnité pour ses frais de procédure en vertu de l'art. 433 CPP, que ce soit à charge de l'Etat ou du prévenu. 6. 6.1.1. Le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé au tarif horaire de CHF 200.- pour un chef d'étude, débours de l'étude inclus. En cas d'assujettissement, l'équivalent de la TVA est versé en sus (art. 135 al. 1 CPP et art. 16 du règlement sur l'assistance juridique [RAJ]). 6.1.2. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif et efficace dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels. Des démarches superflues ou excessives n'ont pas à être indemnisées (M. VALTICOS / C. REISER / B. CHAPPUIS (éds), Commentaire romand, Loi fédérale sur la libre circulation des avocats, Bâle 2010, n. 257 ad art. 12). Le mandataire d'office doit en effet gérer son mandat conformément au principe d'économie de procédure (décision de la Cour des plaintes du Tribunal pénal fédéral BB.”
“der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands richtet sich gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO nach Art. 135 StPO. Wird die beschuldigte Person ganz oder teilweise freigesprochen oder wird das Verfahren gegen sie eingestellt, so hat sie Anspruch auf Entschädigung ihrer Aufwendungen für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte (Art. 436 Abs. 1 i.V.m. Art. 429 Abs. 1 Bst. a StPO).”
“Il lui en sera dès lors donné acte et il sera condamné, en tant que de besoin, à verser à celle-ci les indemnités sollicitées, qui sont adéquates et justifiées. Compte tenu de l’impécuniosité de l’appelant, et afin de l’encourager à s’acquitter en priorité des prétentions civiles, il sera renoncé à le condamner à supporter les frais d’avocat de la partie plaignante, qui y aurait en principe droit (cf. art. 138 al. 2 et 433 CPP et arrêt du Tribunal fédéral 6B_695/2017 du 26 avril 2018 consid. 3.3.2), celle-ci s’en étant rapportée à justice sur ce point. 8. L’appelant, qui obtient partiellement gain de cause, supportera la moitié des frais de la procédure d’appel, le solde étant laissé à la charge de l'État (art. 428 CPP). La modification de la qualification juridique et la réduction de peine qui en découle n’ont pas d’influence sur la répartition des frais de la procédure de première instance, qui sera dès lors confirmée. Le verdict de culpabilité étant confirmé pour l’essentiel, l’appelant sera débouté de ses conclusions en indemnisation. 9. 9.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif et efficace dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels. Des démarches superflues ou excessives n'ont pas à être indemnisées (M. VALTICOS / C. REISER / B. CHAPPUIS [éds], Commentaire romand, Loi fédérale sur la libre circulation des avocats, Bâle 2010, n. 257 ad art. 12). Dans le cadre des mandats d'office, l'État n'indemnise ainsi que les démarches nécessaires à la bonne conduite de la procédure pour la partie qui jouit d'une défense d'office ou de l'assistance judiciaire.”
“Les profils psychologiques et les parcours respectifs des parties permettent en effet de faire ressortir des traits de personnalité diamétralement opposés, qui tendent à décrédibiliser davantage l'appelante que l'intimé et sont ainsi par la force des choses constitutifs d'un élément à décharge qui s'ajoute à un faisceau d'indices déjà prépondérant. 2.3.8. Au vu des considérations qui précèdent, il subsiste un doute sérieux et insurmontable qui, en application du principe "in dubio pro reo", doit profiter à l'intimé, qui sera acquitté de l'infraction de viol. 3. Les mesures de restitution, qui n'ont pas été remises en cause en appel, seront confirmées. 4. L'acquittement étant confirmé, les conclusions de l'appelante en réparation du tort moral sont rejetées (art. 47 et art. 49 de la loi fédérale complétant le code civil suisse [CO]). 5. L'appelante, partie plaignante, étant au bénéfice de l'assistance judiciaire gratuite et vu la qualité de l'appelant joint, l'entier des frais de la procédure d'appel seront laissés à la charge de l'État (art. 136 al. 2 let. b et 428 al. 1 CPP). Vu l'issue de la procédure, la répartition des frais de la procédure préliminaire et de première instance ne sera pas revue. 6. 6.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé selon le tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. Devant les juridictions genevoises, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire, débours de l'étude inclus, de CHF 110.- pour l'avocat stagiaire (let. a) et de CHF 200.- pour le chef d'étude (let. c). En cas d'assujettissement, l'équivalent de la TVA est versé en sus. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif et efficace dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels. Des démarches superflues ou excessives n'ont pas à être indemnisées (M. VALTICOS / C. REISER / B. CHAPPUIS [éds], Commentaire romand, Loi fédérale sur la libre circulation des avocats, Bâle 2010, n.”
Die zuständige Strafbehörde, die das Verfahren abschliesst (Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht), legt die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest; bei Verfahrensende erfolgt die konkrete Festsetzung.
“Le terme étant lancé sur le palier alors que la recourante se trouvait encore dans son appartement fermé, sans possibilité d'interagir avec l'intéressé, les cas privilégiés ne paraissent pas devoir s'appliquer. Par conséquent, c'est à tort que le Ministère public a retenu que les éléments constitutifs de l'infraction d'injure n'étaient pas réalisés. 7. Fondés, les recours doivent être admis. L'ordonnance de classement implicite contenue dans l'ordonnance pénale querellée en tant qu'elle concerne les soupçons de tentative de lésions corporelles (art. 122 ou 123 CP cum art. 22 al. 1 CP) en lien avec la plainte de la recourante sera annulée. Partant, la cause sera renvoyée au Ministère public pour poursuite de l'instruction. L'ordonnance de non-entrée en matière sera annulée en tant qu'elle concerne les faits d'injure reprochés à D______. 8. L'admission des recours ne donne pas lieu à la perception de frais (art. 428 al. 1 CPP). 9. L'indemnité du conseil d'office de la recourante sera fixée à la fin de la procédure (art. 135 al. 2 CPP par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Joint les recours. Les admet. Annule l'ordonnance de non-entrée en matière implicite contenue dans l'ordonnance pénale querellée en tant qu'elle concerne les soupçons de tentative de lésions corporelles reprochés à C______ et renvoie la cause au Ministère public pour qu'il notifie une décision formelle sur cet aspect. Annule l'ordonnance de non-entrée en matière querellée en tant qu'elle concerne les soupçons d'injure reprochée à D______ et renvoie la cause au Ministère public pour ouverture d'une instruction. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt, en copie, à la recourante, soit pour elle son conseil, ainsi qu'au Ministère public. Siégeant : Monsieur Christian COQUOZ, président; Mesdames Corinne CHAPPUIS BUGNON et Alix FRANCOTTE CONUS, juges; Madame Olivia SOBRINO, greffière. La greffière : Olivia SOBRINO Le président : Christian COQUOZ Voie de recours : Le Tribunal fédéral connaît, comme juridiction ordinaire de recours, des recours en matière pénale au sens de l'art.”
“Art. 138 Abs. 1 StPO bestimmt, dass sich die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands sinngemäss nach Art. 135 StPO richtet, welcher die Entschädigung der amtlichen Verteidigung regelt. Nach Art. 135 Abs. 2 StPO legen die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest. Zuständig für die Festlegung der Entschädigung ist demnach diejenige Strafbehörde, die das Verfahren zum Abschluss bringt, also bei Einstellung des Verfahrens oder Erlass eines Strafbefehls die Staatsanwaltschaft, bei Anklageerhebung und anschliessendem gerichtlichen Verfahren das (erst- oder zweitinstanzlich) urteilende Gericht (Viktor Lieber, Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 135 N 9). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gehören die Entschädigung der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Verbeiständung der Privatklägerschaft gemäss Art. 422 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a StPO zu den Verfahrenskosten, über welche gemäss Art. 81 Abs. 4 lit. b StPO und Art. 351 Abs. 1 StPO im Endentscheid, und nicht in einem separaten Entscheid, zu befinden ist (BGE 139 IV 199, E.”
“________ contre ce jugement, vu la motivation du jugement rendue le 28 décembre 2021 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de Lausanne, vu le courrier du 21 janvier 2022 par lequel X.________ a informé la Cour de céans qu’elle retirait son appel, vu la liste d'opérations produite par Me Raphaël Brochellaz, conseil juridique gratuit de X.________, vu les pièces du dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 let. a CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer, s'agissant d'une procédure orale, avant la clôture des débats, qu'en l'espèce, X.________ a retiré son appel dans le délai de vingt jours imparti pour déposer une déclaration d'appel écrite selon l'art. 399 al. 3 CPP, qu'il y a lieu de prendre acte de ce retrait, les conditions de l'art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées, et de rayer la cause du rôle, que le jugement rendu le 24 novembre 2021 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de Lausanne est dès lors exécutoire ; attendu que selon l'art. 135 al. 1 CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP, le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le Canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 let. a et al. 3 RAJ [règlement sur l'assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] par renvoi de l'art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), que les débours du défenseur d'office sont fixés forfaitairement à 2 % du défraiement hors taxe en deuxième instance judiciaire (art. 3bis RAJ par renvoi de l'art. 26b TFIP), qu'en l'espèce, il sera retenu le temps que Me Raphaël Brochellaz indique avoir consacré à l’exécution de son mandat, soit 2 heures d’activité pour la période du 29 novembre 2021 au 21 janvier 2022, que l'indemnité d'office sera ainsi arrêtée à 395 fr. 45, débours et TVA par 7,7 % compris, attendu qu’au vu des circonstances du présent cas, les frais de deuxième instance, composés de l'émolument de jugement par 440 fr.”
Der amtliche Verteidiger kann im Beschwerdeverfahren nur subsidiär und nach den speziellen Bestimmungen (Art.135 Abs.3 lit. a i.V.m. Art.138 Abs.1 StPO) Beschwerde führen; Beschwerdebefugnis folgt nicht aus allgemeinen Parteirechten.
“Es ist daher festzustellen, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abtei- lung, vom 24. März 2021 diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen ist. 3. Entschädigung des (ehemaligen) Verteidigers RA lic. iur. Y1._____ Der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ hat – wie bereits erwähnt – im Rahmen der Berufungserklärung vom 28. Juni 2021 auch die Höhe des mit Urteil der Vorinstanz vom 24. März 2021 für das Vorverfahren und das erstinstanzliche Gerichtsverfahren für ihn festgesetzte Honorar (Urk. 339, Urteilsdispositivziffer 36) angefochten (Urk. 344 S. 3 und S. 14). Gegen die Höhe der Entschädigung hätte er sich jedoch mit Beschwerde zur Wehr setzen müssen (Art. 135 Abs. 3 StPO). Der amtliche Verteidiger und der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatkläger- schaft sind nicht Verfahrensparteien (Art. 104 Abs. 1 StPO). Ihre Rechtsmittellegi- timation hinsichtlich der Festsetzung des Honorars ergibt sich nicht aus Art. 382 StPO, sondern aus der besonderen Regelung in Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO. Danach steht dem amtlichen Verteidiger und dem unentgeltlichen Rechtsbeistand der Privatklä- gerschaft gegen den Entschädigungsentscheid des erstinstanzlichen Gerichts im Sinne von Art. 135 Abs. 2 StPO lediglich die Beschwerde offen (BGE 139 IV 199, E. 5). Demgegenüber fehlt es der beschuldigten Person selbst an einem rechtlich geschützten Interesse daran, dass das Honorar ihrer Verteidigung erhöht wird, weshalb Erstere diesbezüglich im eigenen Namen nicht zur Erhebung eines Rechtsmittels berechtigt ist (Art. 382 Abs. 1 StPO; vgl. zum analogen Fall im Be- schwerdeverfahren vor Bundesgericht: Urteile des Bundesgerichts 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022, E.1; 6B_146/2021 vom 14. Februar 2022, E.3.2, je mit weite- ren Hinweisen). Zwar hatte der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ mit Eingabe vom 29. März 2021 rechtzeitig im Namen des Beschuldigten die Berufung angemeldet - 24 - (Urk. 325) und am 28. Juni 2021 fristgerecht die Berufungserklärung im Sinne von Art.”
Kopierkosten, die vor der Bestellung des Pflichtverteidigers bzw. vor Ernennung des kostenlosen Rechtsbeistands verlangt wurden, werden nicht von der Staatskasse übernommen.
“Pas de modification de l'état de frais à l'exception des frais de photocopies qui sont couverts par l'AJ étant précisé qu'il est possible de consulter le dossier et que les copies demandées avant la nomination du défenseur d'office (06.07.2022) ne sont pas prises en charge. Majoration de 4h15 (chef d'étude) relative à l'audience de jugement + 1 déplacement. Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : A______ Avocate : B______ Etat de frais reçu le : 21 août 2024 Indemnité : CHF 3'116.65 Forfait 20 % : CHF”
“Pas de modification de l'état de frais à l'exception des frais de photocopies qui sont couverts par l'AJ étant précisé qu'il est possible de consulter le dossier et que les copies demandées avant la nomination du défenseur d'office (06.07.2022) ne sont pas prises en charge. Majoration de 4h15 (chef d'étude) relative à l'audience de jugement + 1 déplacement. Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : A______ Avocate : B______ Etat de frais reçu le : 21 août 2024 Indemnité : CHF 3'116.65 Forfait 20 % : CHF”
Entschädigung des amtlichen Verteidigers erfolgt nach kantonalem/ федераalem Tarif; konkrete Pauschalbeträge oder Stundensätze werden in der Praxis festgelegt.
“428 al. 3 CPP). Rejette les conclusions en indemnisation de C______ (art. 429 al. 1 let. a et c CPP). Condamne C______ à verser à A______, à titre de juste indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure préliminaire et de première instance, CHF 66'962.50, TVA incluse (art. 433 al. 1 CPP). Condamne C______ à verser à A______, à titre de juste indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure d'appel, CHF 3'500.- avec intérêts à 5% dès le 30 mai 2024 (art. 433 al. 1 CPP cum art. 436 al. 1 CPP). Rejette les conclusions en indemnisation de A______ pour le surplus. Prend acte de ce que les premiers juges ont arrêté à CHF 62'762.15, TVA comprise, l'indemnité due à Me BA______, conseil juridique gratuit de A______, pour la procédure préliminaire et de première instance (art. 138 al. 1 CPP). Arrête à CHF 13'582.80, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me BA______, conseil juridique gratuit de A______, pour la procédure d'appel (art. 138 al. 1 CPP). Déboute les parties de toutes autres conclusions. Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal correctionnel. La greffière : Aurélie MELIN ABDOU Le président : Fabrice ROCH Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art. 100 al. 1 LTF), par-devant le Tribunal fédéral (1000 Lausanne 14), par la voie du recours en matière pénale, sous la réserve qui suit. Dans la mesure où il a trait à l'indemnité de l'avocat désigné d'office ou du conseil juridique gratuit pour la procédure d'appel, et conformément aux art. 135 al. 3 let. b CPP et 37 al. 1 de la loi fédérale sur l'organisation des autorités pénales de la Confédération (LOAP), le présent arrêt peut être porté dans les dix jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art. 39 al.”
“2 ; TF 1B_254/2013 précité consid. 1.1). 5.3 En l’occurrence et sur le vu des éléments qui précèdent, force est de constater que l’action civile de la recourante n’est pas vouée à l’échec. Par ailleurs, son indigence n’est pas contestée étant précisé qu’elle émarge au revenu d’insertion depuis le mois de février 2021. Enfin, l’assistance d’un conseil juridique gratuit s’avère nécessaire au regard des infractions qui pourraient entrer en ligne de compte, en particulier celles contre l’intégrité sexuelle. Les conditions de l’art. 136 CPP sont par conséquent remplies. 6. En définitive, le recours doit être admis, l’ordonnance attaquée annulée et le dossier de la cause renvoyé au Ministère public pour qu’il procède dans le sens des considérants. Me Raphaël Hämmerli est désigné en qualité de conseil juridique gratuit dès le 17 janvier 2021 et cette désignation vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocat sera indemnisé conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Au vu de la nature de l’affaire et du mémoire de recours déposé, l’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera fixée à 720 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de 4 h au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [Règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 14 fr. 40, plus la TVA au taux de 7,7 %, par 56 fr. 55, soit à 791 fr. au total en chiffres arrondis. Vu l’admission du recours, les frais de la procédure, constitués de l’émolument d’arrêt, par 1’760 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), ainsi que de l’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de la recourante, fixée à 791 fr., seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I.”
Die Behörde darf überhöhte oder übertrieben angegebenen Zeitaufwand kürzen und nur sachgerecht angefallene, angemessene Tätigkeiten entschädigen; unnütze, superflüe oder rein soziale Tätigkeiten sind grundsätzlich nicht zu vergüten.
“En l’absence de motivation sur les activités, réduites ou retranchées, considérées précisément comme inutiles, la Chambre des recours pénale ne peut en principe pas se substituer au premier juge (TF 6B_1251/2016 du 19 juillet 2017 ; Juge unique CREP 5 décembre 2017/839 consid. 2.2). Le Tribunal fédéral a jugé que la Chambre des recours pénale, malgré son plein pouvoir d’examen en fait et en droit, ne pouvait pas réparer la violation du droit d’être entendu du recourant sans donner l’occasion à celui-ci de s’exprimer sur les éventuels motifs permettant de s’écarter de sa liste d’opérations. Elle devait donc annuler le jugement de première instance et renvoyer le dossier à l’autorité précédente (TF 6B_1251/2016 consid. 3.3, cf. aussi CREP 8 janvier 2019 et CREP 9 octobre 2017/686). 2.2.2 Le conseil juridique gratuit de la partie plaignante, comme le défenseur d’office, est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès (art. 135 al. 1 CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Pour fixer cette indemnité, l'autorité doit tenir compte de la nature et de l'importance de la cause, des difficultés particulières que celle-ci peut présenter en fait et en droit, du temps que l'avocat lui a consacré, de la qualité de son travail, du nombre des conférences, audiences et instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et de la responsabilité qu'il a assumée (ATF 122 I 1 consid. 3a et les réf. citées ; TF 6B_866/2019 du 12 septembre 2019 consid. 3.1 ; TF 6B_1231/2018 du 20 mars 2019 consid. 2.1.1). Dans le canton de Vaud, le tarif horaire de l’avocat d’office breveté est fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3], applicable par analogie en vertu de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1] ; ATF 137 III 185). L’autorité chargée de fixer la rémunération de l’avocat d’office peut se prononcer sur le caractère excessif du temps que celui-ci allègue avoir consacré à sa mission et ne rétribuer que l’activité qui s’inscrit raisonnablement dans le cadre de l’accomplissement de la tâche du défenseur, à l’exclusion des démarches inutiles ou superflues ou des tâches relevant d’un simple soutien moral ou d’une aide sociale sans rapport avec la conduite du procès pénal ; l’avocat doit toutefois bénéficier d’une marge d’appréciation suffisante pour déterminer l’importance du travail qu’exige l’affaire (ATF 109 Ia 107 consid.”
“Le droit d’être entendu étant une garantie de nature formelle, sa violation entraîne en principe l’annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (ATF 122 IV 8 ; ATF 121 I 230 ; Juge unique CREP 5 mars 2019/170 ; CREP 8 janvier 2019/14). Toutefois, selon la jurisprudence, sa violation peut être réparée lorsque la partie lésée a la possibilité de s’exprimer devant une autorité de recours jouissant d’un plein pouvoir d’examen (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et les références citées). En l’absence de motivation sur les activités, réduites ou retranchées, considérées précisément comme inutiles, la Chambre des recours pénale ne peut en principe pas se substituer au premier juge (TF 6B_1251/2016 du 19 juillet 2017 ; Juge unique CREP 5 décembre 2017/839 consid. 2.2). 2.2.2 A l’instar du défenseur d’office, le conseil juridique gratuit de la partie plaignante est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès (art. 135 al. 1 CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Pour fixer cette indemnité, l'autorité doit tenir compte de la nature et de l'importance de la cause, des difficultés particulières que celle-ci peut présenter en fait et en droit, du temps que l'avocat lui a consacré, de la qualité de son travail, du nombre des conférences, audiences et instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et de la responsabilité qu'il a assumée (ATF 122 I 1 consid. 3a et les références citées ; TF 6B_866/2019 du 12 septembre 2019 consid. 3.1 ; TF 6B_1231/2018 du 20 mars 2019 consid. 2.1.1). Dans le canton de Vaud, le tarif horaire de l’avocat d’office breveté est fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3], applicable par analogie en vertu de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1] ; ATF 137 III 185). L’autorité chargée de fixer la rémunération de l’avocat d’office peut se prononcer sur le caractère excessif du temps que celui-ci allègue avoir consacré à sa mission et ne rétribuer que l’activité qui s’inscrit raisonnablement dans le cadre de l’accomplissement de la tâche du défenseur, à l’exclusion des démarches inutiles ou superflues ou des tâches relevant d’un simple soutien moral ou d’une aide sociale sans rapport avec la conduite du procès pénal ; l’avocat doit toutefois bénéficier d’une marge d’appréciation suffisante pour déterminer l’importance du travail qu’exige l’affaire (ATF 109 Ia 107 consid.”
“Le droit d’être entendu étant une garantie de nature formelle, sa violation entraîne en principe l’annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (ATF 122 IV 8 ; ATF 121 I 230 ; Juge unique CREP 5 mars 2019/170 ; CREP 8 janvier 2019/14). Toutefois, selon la jurisprudence, sa violation peut être réparée lorsque la partie lésée a la possibilité de s’exprimer devant une autorité de recours jouissant d’un plein pouvoir d’examen (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et les références citées). En l’absence de motivation sur les activités, réduites ou retranchées, considérées précisément comme inutiles, la Chambre des recours pénale ne peut en principe pas se substituer au premier juge (TF 6B_1251/2016 du 19 juillet 2017 ; Juge unique CREP 5 décembre 2017/839 consid. 2.2). 2.2.2 A l’instar du défenseur d’office, le conseil juridique gratuit de la partie plaignante est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès (art. 135 al. 1 CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Pour fixer cette indemnité, l'autorité doit tenir compte de la nature et de l'importance de la cause, des difficultés particulières que celle-ci peut présenter en fait et en droit, du temps que l'avocat lui a consacré, de la qualité de son travail, du nombre des conférences, audiences et instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et de la responsabilité qu'il a assumée (ATF 122 I 1 consid. 3a et les références citées ; TF 6B_866/2019 du 12 septembre 2019 consid. 3.1 ; TF 6B_1231/2018 du 20 mars 2019 consid. 2.1.1). Dans le canton de Vaud, le tarif horaire de l’avocat d’office breveté est fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3], applicable par analogie en vertu de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1] ; ATF 137 III 185). L’autorité chargée de fixer la rémunération de l’avocat d’office peut se prononcer sur le caractère excessif du temps que celui-ci allègue avoir consacré à sa mission et ne rétribuer que l’activité qui s’inscrit raisonnablement dans le cadre de l’accomplissement de la tâche du défenseur, à l’exclusion des démarches inutiles ou superflues ou des tâches relevant d’un simple soutien moral ou d’une aide sociale sans rapport avec la conduite du procès pénal ; l’avocat doit toutefois bénéficier d’une marge d’appréciation suffisante pour déterminer l’importance du travail qu’exige l’affaire (ATF 109 Ia 107 consid.”
“Le droit d’être entendu étant une garantie de nature formelle, sa violation entraîne en principe l’annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (ATF 122 IV 8 ; ATF 121 I 230 ; Juge unique CREP 5 mars 2019/170 ; CREP 8 janvier 2019/14). Toutefois, selon la jurisprudence, sa violation peut être réparée lorsque la partie lésée a la possibilité de s’exprimer devant une autorité de recours jouissant d’un plein pouvoir d’examen (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et les références citées). En l’absence de motivation sur les activités, réduites ou retranchées, considérées précisément comme inutiles, la Chambre des recours pénale ne peut en principe pas se substituer au premier juge (TF 6B_1251/2016 du 19 juillet 2017 ; Juge unique CREP 5 décembre 2017/839 consid. 2.2). 2.2.2 A l’instar du défenseur d’office, le conseil juridique gratuit de la partie plaignante est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès (art. 135 al. 1 CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Pour fixer cette indemnité, l'autorité doit tenir compte de la nature et de l'importance de la cause, des difficultés particulières que celle-ci peut présenter en fait et en droit, du temps que l'avocat lui a consacré, de la qualité de son travail, du nombre des conférences, audiences et instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et de la responsabilité qu'il a assumée (ATF 122 I 1 consid. 3a et les références citées ; TF 6B_866/2019 du 12 septembre 2019 consid. 3.1 ; TF 6B_1231/2018 du 20 mars 2019 consid. 2.1.1). Dans le canton de Vaud, le tarif horaire de l’avocat d’office breveté est fixée à 180 fr., TVA en sus, et celle de l’avocat-stagiaire à 110 fr. (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3], applicable par analogie en vertu de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1] ; ATF 137 III 185). L’autorité chargée de fixer la rémunération de l’avocat d’office peut se prononcer sur le caractère excessif du temps que celui-ci allègue avoir consacré à sa mission et ne rétribuer que l’activité qui s’inscrit raisonnablement dans le cadre de l’accomplissement de la tâche du défenseur, à l’exclusion des démarches inutiles ou superflues ou des tâches relevant d’un simple soutien moral ou d’une aide sociale sans rapport avec la conduite du procès pénal ; l’avocat doit toutefois bénéficier d’une marge d’appréciation suffisante pour déterminer l’importance du travail qu’exige l’affaire (ATF 109 Ia 107 consid.”
“Toutefois, vu que l’atteinte aux droits procéduraux du recourant n’est pas particulièrement grave et que celui-ci a néanmoins avancé plusieurs arguments en relation avec la motivation précitée, le Juge de céans peut réparer le vice constaté comme cela est exposé ci-dessous. 3. 3.1 Le recourant relève tout d’abord qu’il n’a pas consacré 17 h 55 à l’exécution de son mandat, mais 14 h 30 selon les listes des opérations produites. Il conteste que les appels téléphoniques et les courriels ne constituent pas un travail intellectuel d’avocat indemnisable, puisque les premiers sont assimilables à des entretiens avec les clients et que les seconds sont assimilables à des courriers. Il fait valoir par ailleurs que ces opérations ne peuvent pas être accomplies par du personnel administratif, par exemple s’il s’agit de sujets relatifs à la procédure, à la stratégie et aux aspects juridiques, ou si cela concerne des échanges visant à éclaircir des faits ou à justifier des prétentions civiles. 3.2 Le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès (art. 135 al. 1 CPP qui s’applique par analogie au conseil juridique gratuit, cf. art. 138 al. 1 CPP). Pour fixer cette indemnité, l'autorité doit tenir compte de la nature et de l'importance de la cause, des difficultés particulières qu'elle peut présenter en fait et en droit, du temps que le défenseur d'office y a consacré et de la qualité de son travail, du nombre de conférences, d'audiences et d'instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et, enfin, de la responsabilité qu'il a assumée (ATF 122 I 1 consid. 3a et 3c ; TF 6B_866/2019 du 12 septembre 2019 consid. 3.1 ; TF 6B_1231/2018 du 20 mars 2019 consid. 2.1.1 et les références). L’autorité chargée de fixer la rémunération du défenseur d’office peut se prononcer sur le caractère excessif du temps que celui-ci allègue avoir consacré à sa mission et ne rétribuer que l’activité qui s’inscrit raisonnablement dans le cadre de l’accomplissement de la tâche du défenseur, à l’exclusion des démarches inutiles ou superflues ou des tâches relevant d’un simple soutien moral ou d’une aide sociale sans rapport avec la conduite du procès pénal ; l’avocat doit toutefois bénéficier d’une marge d’appréciation suffisante pour déterminer l’importance du travail qu’exige l’affaire (ATF 109 Ia 107 consid.”
Die definitive Festsetzung bzw. endgültige Abrechnung der Entschädigung des amtlichen Verteidigers bzw. des unentgeltlichen Rechtsbeistands erfolgt am Ende des Verfahrens durch die zuständige Strafbehörde (Staatsanwaltschaft oder Urteil erlassendes Gericht); interimistische Zahlungen/Akonto sind möglich, Nachforderung bleibt vorbehalten.
“________, constatant que son indemnité de conseil d’office n’avait pas été prise en compte dans le jugement précité et qu’aucun délai ne lui avait été imparti pour produire une liste d’opérations à la suite de l’annulation de l’audience d’appel, qui ne lui avait pas été signifiée et à laquelle elle s’était néanmoins présentée, vu la liste d’opérations produites par Me Elodie Vilardo en annexe au courrier précité, vu les pièces du dossier ; attendu que par courrier du 3 octobre 2023, la plaignante L.________ a été dispensée de comparaître personnellement à l’audience du 28 novembre 2023, que cette audience a été annulée à la suite du retrait de l’appel déposé par Z.________, que Me Elodie Vilardo s’est néanmoins présentée à dite audience, n’ayant pas été informée de son annulation, que le jugement rendu par la Cour de céans le 28 novembre 2023 ne statue pas sur l’indemnité de conseil d’office de Me Vilardo, qu’il convient dès lors d’arrêter l’indemnité due à cette dernière, qu'aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP (par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP), le conseil d’office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le Canton de Vaud, le tarif horaire de l’avocat d’office breveté est fixé à 180 fr., TVA et débours forfaitaires en sus (art. 2 al. 1 et 3 RAJ [Règlement sur l'assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] par renvoi de l'art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), que les débours sont établis forfaitairement et correspondent à 2 % du défraiement hors taxe en deuxième instance judiciaire (cf. art. 3bis al. 1 RAJ, par renvoi de l’art. 26b TFIP), qu’en l’espèce, sur la base de la liste des opérations produite, dont il n’y a pas lieu de s’écarter, il convient d’allouer une indemnité de 1’315 fr. 65, TVA, vacation et débours inclus, à Me Elodie Vilardo pour la procédure d’appel, que cette indemnité est laissée à la charge de l’Etat, que la présente décision est rendue sans frais.”
“Le terme étant lancé sur le palier alors que la recourante se trouvait encore dans son appartement fermé, sans possibilité d'interagir avec l'intéressé, les cas privilégiés ne paraissent pas devoir s'appliquer. Par conséquent, c'est à tort que le Ministère public a retenu que les éléments constitutifs de l'infraction d'injure n'étaient pas réalisés. 7. Fondés, les recours doivent être admis. L'ordonnance de classement implicite contenue dans l'ordonnance pénale querellée en tant qu'elle concerne les soupçons de tentative de lésions corporelles (art. 122 ou 123 CP cum art. 22 al. 1 CP) en lien avec la plainte de la recourante sera annulée. Partant, la cause sera renvoyée au Ministère public pour poursuite de l'instruction. L'ordonnance de non-entrée en matière sera annulée en tant qu'elle concerne les faits d'injure reprochés à D______. 8. L'admission des recours ne donne pas lieu à la perception de frais (art. 428 al. 1 CPP). 9. L'indemnité du conseil d'office de la recourante sera fixée à la fin de la procédure (art. 135 al. 2 CPP par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Joint les recours. Les admet. Annule l'ordonnance de non-entrée en matière implicite contenue dans l'ordonnance pénale querellée en tant qu'elle concerne les soupçons de tentative de lésions corporelles reprochés à C______ et renvoie la cause au Ministère public pour qu'il notifie une décision formelle sur cet aspect. Annule l'ordonnance de non-entrée en matière querellée en tant qu'elle concerne les soupçons d'injure reprochée à D______ et renvoie la cause au Ministère public pour ouverture d'une instruction. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt, en copie, à la recourante, soit pour elle son conseil, ainsi qu'au Ministère public. Siégeant : Monsieur Christian COQUOZ, président; Mesdames Corinne CHAPPUIS BUGNON et Alix FRANCOTTE CONUS, juges; Madame Olivia SOBRINO, greffière. La greffière : Olivia SOBRINO Le président : Christian COQUOZ Voie de recours : Le Tribunal fédéral connaît, comme juridiction ordinaire de recours, des recours en matière pénale au sens de l'art.”
“Art. 138 Abs. 1 StPO bestimmt, dass sich die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands sinngemäss nach Art. 135 StPO richtet, welcher die Entschädigung der amtlichen Verteidigung regelt. Nach Art. 135 Abs. 2 StPO legen die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest. Zuständig für die Festlegung der Entschädigung ist demnach diejenige Strafbehörde, die das Verfahren zum Abschluss bringt, also bei Einstellung des Verfahrens oder Erlass eines Strafbefehls die Staatsanwaltschaft, bei Anklageerhebung und anschliessendem gerichtlichen Verfahren das (erst- oder zweitinstanzlich) urteilende Gericht (Viktor Lieber, Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 135 N 9). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gehören die Entschädigung der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Verbeiständung der Privatklägerschaft gemäss Art. 422 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a StPO zu den Verfahrenskosten, über welche gemäss Art. 81 Abs. 4 lit. b StPO und Art. 351 Abs. 1 StPO im Endentscheid, und nicht in einem separaten Entscheid, zu befinden ist (BGE 139 IV 199, E.”
“L’indemnisation du défenseur d’office pour la présente procédure sera fixée à la fin de la procédure par le ministère public ou le tribunal conformément à l’art. 135 al. 2 CPP en relation avec l’art. 138 al. 1 CPP. La Chambre de recours pénale décide:”
“Erstinstanzliche amtliche Entschädigung Die amtliche Verteidigung wird nach dem Anwaltstarif des Bundes oder desjenigen Kantons entschädigt, in dem das Strafverfahren geführt wurde. Die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht legen die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest (Art. 135 Abs. 1 f. StPO). Wird die beschuldigte Person zu den Verfahrenskosten verurteilt, so ist sie, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben, verpflichtet: a. dem Bund oder dem Kanton die Entschädigung zurückzuzahlen; b. der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten (Art. 135 Abs. 4 StPO). Die Entschädigung des Rechtsbeistands richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StGB; der definitive Entscheid über die Tragung der Kosten des Rechtsbeistands und jener Verfahrenshandlungen, für die der Kostenvorschuss erlassen wurde, bleibt vorbehalten (Art. 138 Abs. 1 StPO). Die amtliche Entschädigung der Beschuldigten für das erstinstanzliche Verfahren durch Rechtsanwältin F.________ wurde auf CHF 28'820.65 festgesetzt (von Kanton Bern auszurichtender Betrag CHF 25'689.25 und nachforderbarer Betrag CHF 3'131.40). Diese gibt zu keine Bemerkungen Anlass und ist aufgrund der Verurteilung der Beschuldigten zu bestätigen. Die Beschuldigte hat dem Kanton Bern die erstinstanzlich ausgerichtete amtliche Entschädigung zurückzuzahlen und Rechtsanwältin F.________ die Differenz von CHF 3‘131.40 zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 StPO).”
Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Privatkläger/in) und der amtlichen Verteidigung können ganz oder teilweise vorläufig auf die Gerichtskasse/Gerichtskasse bzw. Staatskasse genommen werden; eine spätere Nachforderung gemäss Art.135 Abs.4 StPO i.V.m. Art.138 Abs.1 StPO bleibt regelmässig vorbehalten (teilweise mit konkreten Quote/Quotenangaben).
“S’y ajoutent le forfait correspondance de CHF 50.- et le forfait pour les débours de CHF 33.10 (5%). L’indemnité total due à Me Déborah Keller s’élève ainsi à CHF 751.40, TVA (8.1%) par CHF 56.30 comprise. 3.2. Les frais de la présente procédure sont arrêtés à CHF 2'634.- (émolument : CHF 500.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du conseil juridique gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 1'282.60 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 751.40). En cas d’annulation de la décision avec renvoi à l’autorité inférieure pour nouvelle décision, ils doivent être laissés à la charge de l’Etat conformément à l’art. 428 al. 4 CPP. Le maintien très partiel de l’ordonnance de classement en tant qu’elle concerne les infractions de voies de fait ne justifie pas de s’écarter de la répartition des frais décidée ci-avant. La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter les frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. (dispositif sur la page suivante) la Chambre arrête : I. Le recours est partiellement admis, dans la mesure de sa recevabilité. Partant, l’ordonnance de classement du 22 mars 2024 est annulée en tant qu’elle concerne les infractions d’actes d’ordre sexuel avec des enfants et de viol. La cause est renvoyée au Juge des mineurs pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. En tant qu’elle concerne les infractions de voies de fait, l’ordonnance de classement est confirmée. II. Me Déborah Keller est désignée avocate d’office de B.________ pour la procédure de recours. III. L’indemnité due à Me Jeremy Huart, en sa qualité de conseil juridique gratuit de A.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 1'282.60, TVA (8.1%) par CHF 96.10 comprise. IV. L’indemnité due à Me Déborah Keller, en sa qualité de défenseure d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 751.40, TVA (8.1%) par CHF 56.30 comprise. V. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 2'634.”
“S’y ajoutent le forfait correspondance de CHF 50.- et le forfait pour les débours de CHF 33.10 (5%). L’indemnité total due à Me Déborah Keller s’élève ainsi à CHF 751.40, TVA (8.1%) par CHF 56.30 comprise. 3.2. Les frais de la présente procédure sont arrêtés à CHF 2'634.- (émolument : CHF 500.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du conseil juridique gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 1'282.60 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 751.40). En cas d’annulation de la décision avec renvoi à l’autorité inférieure pour nouvelle décision, ils doivent être laissés à la charge de l’Etat conformément à l’art. 428 al. 4 CPP. Le maintien très partiel de l’ordonnance de classement en tant qu’elle concerne les infractions de voies de fait ne justifie pas de s’écarter de la répartition des frais décidée ci-avant. La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter les frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. (dispositif sur la page suivante) la Chambre arrête : I. Le recours est partiellement admis, dans la mesure de sa recevabilité. Partant, l’ordonnance de classement du 22 mars 2024 est annulée en tant qu’elle concerne les infractions d’actes d’ordre sexuel avec des enfants et de viol. La cause est renvoyée au Juge des mineurs pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. En tant qu’elle concerne les infractions de voies de fait, l’ordonnance de classement est confirmée. II. Me Déborah Keller est désignée avocate d’office de B.________ pour la procédure de recours. III. L’indemnité due à Me Jeremy Huart, en sa qualité de conseil juridique gratuit de A.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 1'282.60, TVA (8.1%) par CHF 96.10 comprise. IV. L’indemnité due à Me Déborah Keller, en sa qualité de défenseure d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 751.40, TVA (8.1%) par CHF 56.30 comprise. V. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 2'634.”
“März 2020, als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 16. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: Fr.4'200.00; die weiteren Kosten betragen: Fr.6'000.00 Gebühr für das Vorverfahren; Fr.5'675.50 Auslagen (Gutachten); Fr.3'236.00 Telefonkontrolle; Fr.710.70 Auslagen; Fr.407.50 Auslagen Polizei; Fr.414.24 Entschädigung Zeuge; Fr.44'541.55 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.10'273.10 Hälfte der Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers 1 (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.17'827.00 Hälfte der Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers 2 (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.93'285.59 Total 17. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 16 werden dem Beschuldigten aufer- legt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechts- vertretungen der Privatkläger 1 und 2 werden einstweilen auf die Gerichts- - 8 - kasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. 18. Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. Urteil der Vorinstanz: 1.Der Beschuldigte B._____ ist schuldig der mehrfachen versuchten vorsätzli- chen Tötung im Sinne von Art. 111 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB. 2.Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren, wo- von bis und mit heute 920 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind. 3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 4.Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. a StGB für 11 Jahre des Landes verwiesen. 5. Die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssys- tem wird angeordnet. 6. Die folgenden, sichergestellten Gegenstände werden eingezogen und der jeweiligen Lagerbehörde nach Eintritt der Rechtskraft zur Vernichtung über- lassen: Beim FOR lagernd: 1 Polo-Shirt, blau, "POLIZEI" (A013'626'545) 1 unbekannter Gegenstand, rot/weiss, möglicherweise künstlicher Fin- gernagel (A013'621'266) 1 Blister à 2 Tabletten, "Temesta Expidet 1.”
“Die angeordnete Landesverweisung wird im Schengener Informationssystem nicht eingetragen. A____ trägt die Kosten von CHF 12'434.35 und eine Urteilsgebühr von CHF 5'000. für das erstinstanzliche Verfahren sowie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer Urteilsgebühr von CHF 2'000. (inkl. Kanzleiauslagen, zuzüglich allfällige übrige Auslagen). In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 der Strafprozessordnung im Umfang von 100 % vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin für die Vertretung von B____ für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von 100 % vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin für die Vertretung von C____ für das erstinstanzliche Verfahren besteht kein Rückforderungsvorbehalt gemäss Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO. Dem amtlichen Verteidiger, [...], Advokat, werden für die zweite Instanz ein Honorar von CHF 8'516.65 und ein Auslagenersatz von CHF 255.50, zuzüglich Mehrwertsteuer von insgesamt CHF”
“August 2022, an B____ verurteilt. Die Genugtuungsforderung von C____ wird auf den Zivilweg verwiesen (Art. 126 Abs. 2 lit. a StPO). A____ wird in Anwendung von Art. 66a Abs. 1 lit. b des Strafgesetzbuches für 7 Jahre des Landes verwiesen. Die angeordnete Landesverweisung wird im Schengener Informationssystem nicht eingetragen. A____ trägt die Kosten von CHF 12'434.35 und eine Urteilsgebühr von CHF 5'000. für das erstinstanzliche Verfahren sowie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer Urteilsgebühr von CHF 2'000. (inkl. Kanzleiauslagen, zuzüglich allfällige übrige Auslagen). In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 der Strafprozessordnung im Umfang von 100 % vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin für die Vertretung von B____ für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von 100 % vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin für die Vertretung von C____ für das erstinstanzliche Verfahren besteht kein Rückforderungsvorbehalt gemäss Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO. Dem amtlichen Verteidiger, [...], Advokat, werden für die zweite Instanz ein Honorar von CHF 8'516.65 und ein Auslagenersatz von CHF 255.50, zuzüglich Mehrwertsteuer von insgesamt CHF”
“August 2022, an B____ verurteilt. Die Genugtuungsforderung von C____ wird auf den Zivilweg verwiesen (Art. 126 Abs. 2 lit. a StPO). A____ wird in Anwendung von Art. 66a Abs. 1 lit. b des Strafgesetzbuches für 7 Jahre des Landes verwiesen. Die angeordnete Landesverweisung wird im Schengener Informationssystem nicht eingetragen. A____ trägt die Kosten von CHF 12'434.35 und eine Urteilsgebühr von CHF 5'000. für das erstinstanzliche Verfahren sowie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer Urteilsgebühr von CHF 2'000. (inkl. Kanzleiauslagen, zuzüglich allfällige übrige Auslagen). In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 der Strafprozessordnung im Umfang von 100 % vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin für die Vertretung von B____ für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von 100 % vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin für die Vertretung von C____ für das erstinstanzliche Verfahren besteht kein Rückforderungsvorbehalt gemäss Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO. Dem amtlichen Verteidiger, [...], Advokat, werden für die zweite Instanz ein Honorar von CHF 8'516.65 und ein Auslagenersatz von CHF 255.50, zuzüglich Mehrwertsteuer von insgesamt CHF”
“Die angeordnete Landesverweisung wird im Schengener Informationssystem nicht eingetragen. A____ trägt die Kosten von CHF 12'434.35 und eine Urteilsgebühr von CHF 5'000. für das erstinstanzliche Verfahren sowie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer Urteilsgebühr von CHF 2'000. (inkl. Kanzleiauslagen, zuzüglich allfällige übrige Auslagen). In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 der Strafprozessordnung im Umfang von 100 % vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin für die Vertretung von B____ für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von 100 % vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin für die Vertretung von C____ für das erstinstanzliche Verfahren besteht kein Rückforderungsvorbehalt gemäss Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO. Dem amtlichen Verteidiger, [...], Advokat, werden für die zweite Instanz ein Honorar von CHF 8'516.65 und ein Auslagenersatz von CHF 255.50, zuzüglich Mehrwertsteuer von insgesamt CHF”
“Der vormalige amtliche Verteidiger Rechtsanwalt Dr. iur. X2._____ wurde sodann bereits seiner Honorarnote entsprechend mit Fr. 2'143.75 aus der Gerichts- kasse entschädigt (Urk. 77 i.V.m. Urk. 78 und Urk. 78A). Die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie der vormaligen amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt ge- mäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 2.5.Die unentgeltliche Rechtsverbeiständung der Privatklägerin, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, reichte anlässlich der Berufungsverhandlung ihre Honorarnote mit der Auflistung ihrer Aufwendungen und Auslagen im Berufungsverfahren ein (Urk. 82). Das geltend gemachte Honorar steht im Einklang mit den Ansätzen der Anwaltsgebührenverordnung und erweist sich als angemessen, weshalb Rechts- - 32 - anwältin lic. iur. Y._____ mit Fr. 3'500.– (inkl. Barauslagen und 8.1% MwSt.) aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist. Eine Nachforderung gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur, Einzel- gericht Strafsachen, vom 14. Dezember 2022 wie folgt in Rechtskraft er- wachsen ist: "Es wird erkannt: 1.[...] 2.[...] 3.[...]”
“April 2021 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 7.Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: Fr.1'800.00; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'100.00 Gebühr Vorverfahren Fr.12'765.00 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. Barauslagen und MwSt.) Fr.9'331.40 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen) Fr.25'996.40 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, ermässigt sich die Entscheid- gebühr auf zwei Drittel. - 3 - 8.Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unent- geltlichen Rechtsvertetung der Privatklägerin werden indessen einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 9.(Mitteilungen) 10.(Rechtsmittel)" Berufungsanträge: a)Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 86 S. 2) 1.Ziff. 1.-3. des Urteils vom 14. Dezember 2022 seien aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "1. Der Beschuldigte sei von Schuld und Strafe freizusprechen." 2.Ziff. 5 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "5. Die Schadenersatzklage sei abzuweisen." 3.Ziff. 6 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "6. Die Genugtuungsklage sei abzuweisen." 4.Ziff. 8 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "8. a) Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, einschliess- lich derjenigen der Verteidigung bzw. der amtlichen Verteidigung und der unentgelt- lichen Rechtsvertretung der Privatklägerin seien definitiv auf die Staatskasse zu nehmen.”
“a StGB) sowie sich ihr respektive ihrem Wohnort auf weniger als 150 Meter zu nähern (Rayonverbot gemäss Art. 67b Abs. 2 lit. b StGB). A____ wird zur Zahlung einer Genugtuung von CHF 8'000., zuzüglich 5 % Zins seit dem 30. Oktober 2022, an die Privatklägerin 2 verurteilt. Die beigebrachten Kleider des Beurteilten sowie dessen Mobiltelefon iPhone [...] (Verz. Nr. 157 425) werden unter Aufhebung der Beschlagnahme dem Beurteilten zurückgegeben. A____ trägt die Kosten von CHF 21'473.60 und eine Urteilsgebühr von CHF 15'000. für das erstinstanzliche Verfahren sowie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer Urteilsgebühr von CHF 1'500. (inkl. Kanzleiauslagen, zuzüglich allfällige übrige Auslagen). In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsenen Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin der Privatklägerin 2 für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten. Der amtlichen Verteidigerin, [...], Advokatin, werden für die zweite Instanz ein Honorar von CHF 11'518. und ein Auslagenersatz von CHF 906., zuzüglich Mehrwertsteuer von insgesamt CHF”
“25 (inkl. MwSt) geltend (Urk. 70). Der Aufwand ist ausgewiesen und das geltend gemachte Honorar steht im Einklang mit den Ansätzen der Anwaltsgebührenverordnung. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ ist antragsgemäss mit Fr. 2'955.25 (inkl. MwSt) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 4.Rechtsanwalt lic. iur. X._____ berechnet für seine Aufwendungen und Bar- auslagen als unentgeltlicher Vertreter des Privatklägers im Berufungsverfahren den Betrag von Fr. 4'306.65 (inkl. MwSt; Urk. 72/1-2). Dieser Aufwand ist ebenfalls aus- gewiesen und das geltend gemachte Honorar steht im Einklang mit den Ansätzen - 11 - der Anwaltsgebührenverordnung. Rechtsanwalt lic. iur. X._____ ist antragsgemäss mit Fr. 4'306.65 (inkl. MwSt) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 5.Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsver- tretung des Privatklägers sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich,”
“Der Beschuldigte strebte mit seiner Berufung einen Freispruch an und unterliegt im Berufungsverfahren mit seinen Anträgen weitestgehend. Einzig in Be- zug auf die Landesverweisung obsiegt der Beschuldigte. Das teilweise Unterliegen der Privatklägerin in Bezug auf die Höhe der Genugtuung, die Teil eines Ermes- sensentscheids ist, fällt hier nicht ins Gewicht. Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amt- lichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, dem Beschuldigten zu 3/4 aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO) und zu 1/4 auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft für das Berufungsverfahren sind zu 3/4 einstweilen und zu 1/4 definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine - 29 - allfällige Rückerstattungspflicht ist im Umfang von 3/4 vorzubehalten (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO). 2.3.Die amtliche Verteidigung macht im Berufungsverfahren einen Aufwand von Fr. 5'943.25 (inkl. MwSt.) geltend, was ausgewiesen ist und angemessen erscheint (Urk. 61). Rechtsanwalt MLaw X.____ ist entsprechend für seine Aufwendungen im Berufungsverfahren mit Fr. 5'943.25 (inkl. Auslagen und MwSt.) zu entschädigen. Der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatklägerin, Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, macht im Berufungsverfahren einen Aufwand von Fr. 2'529.40 (inkl. MwSt.) geltend. Dabei ist das Total korrekt, der Umfang der Mehrwertsteuer aber unrichtig (Fr.”
“Der Beschuldigte strebte mit seiner Berufung einen Freispruch an und unterliegt im Berufungsverfahren mit seinen Anträgen weitestgehend. Einzig in Be- zug auf die Landesverweisung obsiegt der Beschuldigte. Das teilweise Unterliegen der Privatklägerin in Bezug auf die Höhe der Genugtuung, die Teil eines Ermes- sensentscheids ist, fällt hier nicht ins Gewicht. Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amt- lichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, dem Beschuldigten zu 3/4 aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO) und zu 1/4 auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft für das Berufungsverfahren sind zu 3/4 einstweilen und zu 1/4 definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine - 29 - allfällige Rückerstattungspflicht ist im Umfang von 3/4 vorzubehalten (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO). 2.3.Die amtliche Verteidigung macht im Berufungsverfahren einen Aufwand von Fr. 5'943.25 (inkl. MwSt.) geltend, was ausgewiesen ist und angemessen erscheint (Urk. 61). Rechtsanwalt MLaw X.____ ist entsprechend für seine Aufwendungen im Berufungsverfahren mit Fr. 5'943.25 (inkl. Auslagen und MwSt.) zu entschädigen. Der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatklägerin, Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, macht im Berufungsverfahren einen Aufwand von Fr. 2'529.40 (inkl. MwSt.) geltend. Dabei ist das Total korrekt, der Umfang der Mehrwertsteuer aber unrichtig (Fr.”
“3 et 4 CPP, la partie qui annonce un appel adresse une déclaration écrite respectant les conditions légales à la Chambre pénale d'appel et de révision, Place du Bourg-de-Four 1, case postale 3108, CH-1211 Genève 3, dans les 20 jours à compter de la notification du jugement motivé. Le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit peut également contester son indemnisation dans le délai de 10 jours dès la notification du jugement en usant du moyen de droit permettant d'attaquer la décision finale (art. 135 al. 3 et 138 al. 1 CPP). L'appel ou le recours doit être remis au plus tard le dernier jour du délai à la juridiction compétente, à la Poste suisse, à une représentation consulaire ou diplomatique suisse ou, s'agissant de personnes détenues, à la direction de l'établissement carcéral (art. 91 al. 2 CPP). Etat de frais Frais du Ministère public CHF 14751.10 Convocations devant le Tribunal CHF 270.00 Frais postaux (convocation) CHF 52.00 Emolument de jugement CHF 1500.00 Etat de frais CHF 50.00 Total CHF 16623.10 ========== Indemnisation de Me E______, défenseur d'office Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives; Indemnité : Fr. 12'693.35 Forfait 10 % : Fr. 1'269.35 Déplacements : Fr. 1'400.00 Sous-total : Fr. 15'362.70 TVA : Fr. 1'201.40 Total : Fr. 16'564.10 Observations : - 43h15 admises à Fr. 200.00/h = Fr. 8'650.–. - 1h à Fr. 110.00/h = Fr. 110.–. - 19h40 à Fr. 200.00/h = Fr. 3'933.35. - Total : Fr. 12'693.35 + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 13'962.70 - 11 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 1'100.– - 3 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 300.– - TVA 7.7 % Fr. 826.65 - TVA 8.1 % Fr. 374.75 S'agissant de l'état de frais intermédiaire, en application de l'art. 16 al. 2 RAJ, réduction de - 0h10 pour la consultation dossier au MP le 20.10.2023 (0h20 selon le TS avocats et non 0h30 comme indiqué dans l'état de frais). L'état de frais final est accepté. Le temps total d'audience de jugement est de 6h30. Les 2 déplacements sont forfaitaires.”
“d) Du classement implicite allégué par le recourant Selon le recourant, le Ministère public aurait implicitement renoncé à poursuivre la prévenue sous l'angle de l'art. 261bis CP dans la mesure où aucun paragraphe à ce sujet ne figurerait dans l'ordonnance querellée. À la lecture de son acte de recours et de sa réplique, il apparaît toutefois que ce grief se rapporte aux faits pour lesquels une ordonnance pénale a été rendue par le Ministère public le 13 septembre 2023, à savoir les propos que la prévenue aurait tenus auprès de tiers au sujet de sa prétendue homosexualité. Dans ces circonstances, il ne sera pas entré en matière sur ce grief dans le cadre de la présente procédure. 4. Justifiée, l'ordonnance querellée sera donc confirmée. 5. Le recourant succombe (art. 428 al. 1 CPP), mais, au bénéfice de l'assistance judiciaire, il sera exempté des frais de la procédure (art. 136 al. 2 let. b CPP). 6. La procédure n'étant pas terminée, une opposition à l'ordonnance pénale du 13 septembre 2023 ayant été formée par le plaignant, il n'y a pas lieu d'indemniser, à ce stade, le conseil juridique gratuit de celui-ci (art. 135 al. 2 cum art. 138 al. 1 CPP). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Rejette le recours. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt, en copie, à A______, soit pour lui son conseil, à D______ et au Ministère public. Siégeant : Monsieur Christian COQUOZ, président; Mesdames Corinne CHAPPUIS BUGNON et Alix FRANCOTTE CONUS, juges; Monsieur Julien CASEYS, greffier. Le greffier : Julien CASEYS Le président : Christian COQUOZ Voie de recours : Le Tribunal fédéral connaît, comme juridiction ordinaire de recours, des recours en matière pénale au sens de l'art. 78 de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF; RS 173.110); la qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 78 à 81 et 90 ss LTF. Le recours doit être formé dans les trente jours qui suivent la notification de l'expédition complète de l'arrêt attaqué. Le recours doit être adressé au Tribunal fédéral, 1000 Lausanne 14.”
“Es wird davon Vormerk genommen, dass die ambulante Behandlung bereits in Vollzug gesetzt ist. 4.Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. a und h StGB für 7 Jahre des Landes verwiesen. 5.Es wird die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informati- onssystem angeordnet. 6.Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 16 bis 19) wird bestätigt. 7.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 3'600.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 5'000.– unentgeltliche Privatklägervertretung n e Fr. 20'000.– amtliche Verteidigung. 8.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtli- chen Verteidigung und der unentgeltlichen Privatklägervertretung, werden zu sieben Achteln dem Beschuldigten auferlegt und zu einem Achtel auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Privatkläger- vertretung werden auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungs- pflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt im Umfang von sieben Achteln vorbehalten. 9.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben) die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich (übergeben) die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin (übergeben) - 50 - das Migrationsamt des Kantons Zürich den Justizvollzug und Wiedereingliederung, Bewährungs- und Voll- zugsdienste sowie in vollständiger Ausfertigung an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli- ger Rechtsmittel an die Vorinstanz das Migrationsamt des Kantons Zürich den Justizvollzug und Wiedereingliederung, Bewährungs- und Voll- zugsdienste, im Doppel unter Beilage der Akten zur Einsicht die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Be- stimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A.”
“Das geforderte Honorar steht im Einklang mit den Ansätzen der Anwaltsgebührenverordnung und erweist sich grundsätzlich als angemessen. Mithin ist der amtliche Verteidiger mit einem Honorar von pauschal Fr. 20'000.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 3.2.Die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin beansprucht in zweiter In- stanz eine Entschädigung von Fr. 5'073.80 (Urk. 122; Urk. 125). Auch in ihrem Fall bewegt sich das geltend gemachte Honorar innerhalb der Bandbreite des an- wendbaren Gebührentarifs und erweist sich als grundsätzlich angemessen. Ent- sprechend ist die Entschädigung für die privatklägerische Rechtsvertreterin mit ei- nem Betrag von pauschal Fr. 5'000.– (inkl. Barauslagen und MwSt.) festzusetzen. 3.3.Analog zur Verteilung der übrigen Berufungskosten ist beim Beschuldig- ten hinsichtlich der Kosten der amtlichen Verteidigung und derjenigen der unent- geltlichen Privatklägervertretung für das Berufungsverfahren gestützt auf Art. 135 Abs. 4 StPO (teils in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO) ein Nachforderungs- - 48 - vorbehalt im Umfang von 7/8 anzubringen. Im Restbetrag sind die Honorarkosten der amtlichen Mandatsträger definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. 4.Für die vom Beschuldigen geltend gemachte Genugtuung wegen unge- rechtfertigt erstandener Haft (vgl. Urk. 86 S. 3; Urk. 126 S. 2, S. 28) bleibt schliesslich angesichts des Ausgangs des Strafverfahrens kein Raum. Entspre- chend erübrigen sich weitere Erörterungen dazu. Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich,”
“________, constatant que son indemnité de conseil d’office n’avait pas été prise en compte dans le jugement précité et qu’aucun délai ne lui avait été imparti pour produire une liste d’opérations à la suite de l’annulation de l’audience d’appel, qui ne lui avait pas été signifiée et à laquelle elle s’était néanmoins présentée, vu la liste d’opérations produites par Me Elodie Vilardo en annexe au courrier précité, vu les pièces du dossier ; attendu que par courrier du 3 octobre 2023, la plaignante L.________ a été dispensée de comparaître personnellement à l’audience du 28 novembre 2023, que cette audience a été annulée à la suite du retrait de l’appel déposé par Z.________, que Me Elodie Vilardo s’est néanmoins présentée à dite audience, n’ayant pas été informée de son annulation, que le jugement rendu par la Cour de céans le 28 novembre 2023 ne statue pas sur l’indemnité de conseil d’office de Me Vilardo, qu’il convient dès lors d’arrêter l’indemnité due à cette dernière, qu'aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP (par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP), le conseil d’office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le Canton de Vaud, le tarif horaire de l’avocat d’office breveté est fixé à 180 fr., TVA et débours forfaitaires en sus (art. 2 al. 1 et 3 RAJ [Règlement sur l'assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] par renvoi de l'art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), que les débours sont établis forfaitairement et correspondent à 2 % du défraiement hors taxe en deuxième instance judiciaire (cf. art. 3bis al. 1 RAJ, par renvoi de l’art. 26b TFIP), qu’en l’espèce, sur la base de la liste des opérations produite, dont il n’y a pas lieu de s’écarter, il convient d’allouer une indemnité de 1’315 fr. 65, TVA, vacation et débours inclus, à Me Elodie Vilardo pour la procédure d’appel, que cette indemnité est laissée à la charge de l’Etat, que la présente décision est rendue sans frais.”
“135 Abs. 4 lit. a StPO). 2.Kosten des Berufungsverfahrens Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 3'600.– festzusetzen (Art. 424 StPO, § 199 GOG, § 16 Abs. 1 i.V.m. § 14 Abs. 1 lit. b und § 2 Abs. 1 lit. b–d und Abs. 2 GebV OG). Die Kostenauflage erfolgt im Verhältnis von Obsie- gen und Unterliegen (Art. 428 Abs. 1 StPO), sodass die zweitinstanzlichen Kosten – mit Ausnahme der Entschädigung der amtlichen Verteidigung – dem vollständig unterliegenden Beschuldigten aufzuerlegen sind. Die Kosten der amtlichen Vertei- digung sowie der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin sind angesichts der schlechten finanziellen Verhältnisse des Beschuldigten einstweilen auf die Ge- richtskasse zu nehmen. Sie können beim Beschuldigten in einem späteren Zeit- punkt eingefordert werden, falls sich seine wirtschaftliche Situation entsprechend verbessern sollte, weshalb seine Rückerstattungspflicht vorzubehalten ist (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO). 3.Entschädigung der amtlichen Verteidigungen Der frühere amtliche Verteidiger, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, stellte für seine Aufwände im Berufungsverfahren Fr.”
“Le terme étant lancé sur le palier alors que la recourante se trouvait encore dans son appartement fermé, sans possibilité d'interagir avec l'intéressé, les cas privilégiés ne paraissent pas devoir s'appliquer. Par conséquent, c'est à tort que le Ministère public a retenu que les éléments constitutifs de l'infraction d'injure n'étaient pas réalisés. 7. Fondés, les recours doivent être admis. L'ordonnance de classement implicite contenue dans l'ordonnance pénale querellée en tant qu'elle concerne les soupçons de tentative de lésions corporelles (art. 122 ou 123 CP cum art. 22 al. 1 CP) en lien avec la plainte de la recourante sera annulée. Partant, la cause sera renvoyée au Ministère public pour poursuite de l'instruction. L'ordonnance de non-entrée en matière sera annulée en tant qu'elle concerne les faits d'injure reprochés à D______. 8. L'admission des recours ne donne pas lieu à la perception de frais (art. 428 al. 1 CPP). 9. L'indemnité du conseil d'office de la recourante sera fixée à la fin de la procédure (art. 135 al. 2 CPP par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Joint les recours. Les admet. Annule l'ordonnance de non-entrée en matière implicite contenue dans l'ordonnance pénale querellée en tant qu'elle concerne les soupçons de tentative de lésions corporelles reprochés à C______ et renvoie la cause au Ministère public pour qu'il notifie une décision formelle sur cet aspect. Annule l'ordonnance de non-entrée en matière querellée en tant qu'elle concerne les soupçons d'injure reprochée à D______ et renvoie la cause au Ministère public pour ouverture d'une instruction. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt, en copie, à la recourante, soit pour elle son conseil, ainsi qu'au Ministère public. Siégeant : Monsieur Christian COQUOZ, président; Mesdames Corinne CHAPPUIS BUGNON et Alix FRANCOTTE CONUS, juges; Madame Olivia SOBRINO, greffière. La greffière : Olivia SOBRINO Le président : Christian COQUOZ Voie de recours : Le Tribunal fédéral connaît, comme juridiction ordinaire de recours, des recours en matière pénale au sens de l'art.”
“L’intimé n’avance du reste aucune motivation spécifique à l’appui de sa conclusion. La recourante soutient que les frais de la procédure doivent être mis à la charge de l’intimé qui succombe. Or, vu l’admission du recours et le renvoi de la cause à l’autorité précédente, les frais de la procédure doivent en principe être mis à la charge de l’Etat au sens de l’art. 428 al. 4 CPP. La recourante ne motive pas plus en avant en quoi les frais de la procédure devraient exceptionnellement être mis à la charge de l’intimé. Ainsi, vu l’admission du recours et du renvoi de la cause, les frais de la présente procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 6'546.70 (émolument : CHF 1’000.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du conseil juridique gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 3'166.90 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 2'279.80). La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter les frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. la Chambre arrête : I. Le recours est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 6 novembre 2020 est annulée et la cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. II. La demande de récusation est rejetée. III. La requête tendant à interdire à Me Donia Rostane de postuler est sans objet. IV. La désignation de Me Donia Rostane comme conseil juridique gratuit de A.________ est révoquée avec effet ex nunc. V. L’indemnité due à Me Donia Rostane, en sa qualité de conseil juridique gratuit, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 3'166.90, TVA (7.7%) par CHF 226.40 comprise. VI. L’indemnité due à Me Philippe Baudraz, en sa qualité de défenseur d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 2'279.80, TVA (7.7%) par CHF 163.- comprise VII. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 6'546.70 (émolument : CHF 1’000.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du conseil juridique gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 3'166.”
“L’intimé n’avance du reste aucune motivation spécifique à l’appui de sa conclusion. La recourante soutient que les frais de la procédure doivent être mis à la charge de l’intimé qui succombe. Or, vu l’admission du recours et le renvoi de la cause à l’autorité précédente, les frais de la procédure doivent en principe être mis à la charge de l’Etat au sens de l’art. 428 al. 4 CPP. La recourante ne motive pas plus en avant en quoi les frais de la procédure devraient exceptionnellement être mis à la charge de l’intimé. Ainsi, vu l’admission du recours et du renvoi de la cause, les frais de la présente procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 6'546.70 (émolument : CHF 1’000.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du conseil juridique gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 3'166.90 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 2'279.80). La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter les frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. la Chambre arrête : I. Le recours est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 6 novembre 2020 est annulée et la cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. II. La demande de récusation est rejetée. III. La requête tendant à interdire à Me Donia Rostane de postuler est sans objet. IV. La désignation de Me Donia Rostane comme conseil juridique gratuit de A.________ est révoquée avec effet ex nunc. V. L’indemnité due à Me Donia Rostane, en sa qualité de conseil juridique gratuit, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 3'166.90, TVA (7.7%) par CHF 226.40 comprise. VI. L’indemnité due à Me Philippe Baudraz, en sa qualité de défenseur d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 2'279.80, TVA (7.7%) par CHF 163.- comprise VII. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 6'546.70 (émolument : CHF 1’000.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du conseil juridique gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 3'166.”
“L’intimé n’avance du reste aucune motivation spécifique à l’appui de sa conclusion. La recourante soutient que les frais de la procédure doivent être mis à la charge de l’intimé qui succombe. Or, vu l’admission du recours et le renvoi de la cause à l’autorité précédente, les frais de la procédure doivent en principe être mis à la charge de l’Etat au sens de l’art. 428 al. 4 CPP. La recourante ne motive pas plus en avant en quoi les frais de la procédure devraient exceptionnellement être mis à la charge de l’intimé. Ainsi, vu l’admission du recours et du renvoi de la cause, les frais de la présente procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 6'546.70 (émolument : CHF 1’000.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du conseil juridique gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 3'166.90 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 2'279.80). La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter les frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. la Chambre arrête : I. Le recours est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 6 novembre 2020 est annulée et la cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. II. La demande de récusation est rejetée. III. La requête tendant à interdire à Me Donia Rostane de postuler est sans objet. IV. La désignation de Me Donia Rostane comme conseil juridique gratuit de A.________ est révoquée avec effet ex nunc. V. L’indemnité due à Me Donia Rostane, en sa qualité de conseil juridique gratuit, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 3'166.90, TVA (7.7%) par CHF 226.40 comprise. VI. L’indemnité due à Me Philippe Baudraz, en sa qualité de défenseur d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 2'279.80, TVA (7.7%) par CHF 163.- comprise VII. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 6'546.70 (émolument : CHF 1’000.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du conseil juridique gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 3'166.”
“Force est par ailleurs de constater que toutes les investigations techniques longues et fastidieuses concernent exclusivement le volet du dossier relatif aux infractions commises au préjudice de B.________. La répartition des frais de première instance ne souffre ainsi aucune critique et doit dès lors être confirmée. 7.4. Quant aux frais d'appel, ils sont à la charge des parties dans la mesure où elles ont obtenu gain de cause ou succombé (art. 428 al. 1 CPP). En l’espèce, l’appel du prévenu est rejeté, tandis que l’appel joint de C.________ est admis. Partant, il se justifie de mettre l’entier des frais judiciaires de la procédure d’appel à la charge du prévenu. Ils sont fixés par CHF 3’300.- au total (art. 424 CPP, 124 LJ, 33 à 35 et 43 RJ [émolument: CHF 3’000.-; débours: CHF 300.-]). 7.5. Les débours comprennent notamment les frais imputables à la défense d'office et à l’assistance judiciaire (art. 422 al. 2 let. a CPP), qui sont dans un premier temps supportés par l'Etat puis remboursés par le bénéficiaire si sa situation financière le permet (art. 135 al. 4 et art. 138 al. 1 CPP). Le tribunal qui statue au fond fixe l'indemnité à la fin de la procédure, conformément au tarif du canton du for du procès (art. 135 al. 1 et 2 CPP). En l'espèce, Me Charles Navarro a été désigné défenseur d’office de A.________ par ordonnance présidentielle 18 janvier 2023. Sur la base de la liste de frais produite aujourd’hui en séance, la Cour retient que Me Charles Navarro a consacré utilement 17 heures à la défense du prévenu au tarif horaire de CHF 180.-, étant précisé qu’elle a considéré que seules deux conférences avec client, soit 2 heures et 45 minutes, ont été utiles et nécessaires, qu’elle a arrêté le temps utile à la préparation de la séance d’appel à 8 heures au lieu de 17 heures, qu’elle a adapté le temps consacré aux débats d’appel à 3 heures et à l’ourverture du dispositif à 30 minutes (durée effective) et qu’elle a réduit les opérations post-jugement à 1 heure et 30 minutes. En effet, la cause ne présentait aucune difficulté en appel dans la mesure où il s’agissait de contester le viol et l’inceste, plus préciséement de démontrer qu’il n’y avait pas eu pénétration, les indemnités pour tort moral, le séquestre et la répartition des frais en première instance.”
“1'650.00 Auslagen Polizei (Mobiltelefonauswertung) Fr. 15'207.90 Entschädigung amtliche Verteidigung, Rechtsanwalt MLaw X._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen) Fr. 553.15 Kosten des unentgeltlichen Rechtsvertreters der Privat-- klägerin 1, Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen, bereits bezahlt) Fr. 568.65 Kosten des unentgeltlichen Rechtsvertreters der Privat-- klägerin 1, Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen, noch nicht bezahlt) Fr. 23'907.50 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Gerichtsgebühr um einen Drittel. 9. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 8 werden dem Beschuldigten auferlegt, diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsver- beiständung der Privatklägerin 1 (B._____) werden einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. - 5 - Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 55 S. 2; Urk. 66 S. 2) 1. Das Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur vom 27. April 2022 sei mit Ausnahme der Dispositivziffer 5 aufzuheben. 2. Der Beschuldigte sei vollumfänglich freizusprechen. 3. Die Zivilansprüche der Privatklägerin 1 seien abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen. 4. Die Zivilansprüche des Privatklägers 2 seien abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen. 5. Die Kosten des Strafverfahrens, einschliesslich derjenigen der amtli- chen Verteidigung, seien auf die Staatskasse zu nehmen. 6. Dem Beschuldigten sei eine Genugtuung von Fr. 9'300.– zuzuspre- chen. b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland: (Urk. 58, schriftlich) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. - 6 - Erwägungen: I. Verfahrensgang 1. Gegen das eingangs im Dispositiv wiedergegebene, mündlich eröffnete Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht Strafsachen, vom 27.”
“60 Auslagen Untersuchung (psych. Gutachten) Fr. 1'320.00 Kosten der Kantonspolizei Zürich Fr. 2'100.00 Gebühr gemäss § 4 Abs. 1 lit. d GebV StrV 14. Die Entscheidgebühr und die weiteren Kosten werden dem Beschuldigten auferlegt. 15. Rechtsanwalt MLaw X._____ wird für seine Bemühungen als amtlicher Verteidiger des Be- schuldigten mit Fr. 28'300.– (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichts- kasse entschädigt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vor- behalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 16. Rechtsanwältin MLaw Y._____ wird für ihre Bemühungen als unentgeltliche Geschädigten- vertreterin der Privatklägerin mit Fr. 4'400.– (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. - 4 - Die Kosten der unentgeltlichen Geschädigtenvertretung werden auf die Gerichtskasse ge- nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO. 17. (Mitteilung) 18. (Rechtsmittel) " Berufungsanträge: (Prot. II S. 11 f.) a) Der Verteidigung des Beschuldigten (Urk. 121 S. 2): "1. Die mit Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom 15. Juli 2020 angeordnete ambulante Massnahme sei nicht aufzuheben und weiterzuführen; 2. Eventualiter sei die ambulante Massnahme gemäss Urteil des Bezirksge- richts Bülach vom 15. Juli 2020 aufzuheben und eine neue ambulante Mas- snahme anzuordnen, wobei zur Einleitung der ambulanten Massnahme eine stationäre Behandlung zu verfügen sei; 3. Es sei festzustellen, dass mein Mandant sowohl die erstinstanzlich ausge- fällte Freiheitsstrafe von 11 Monaten als auch die mit Urteil des Bezirksge- richts Bülach vom 15. Juli 2020 ausgesprochene Freiheitsstrafe von 8 Monaten bereits verbüsst hat; 4. Die Kosten der Untersuchung, des erstinstanzlichen Verfahrens sowie des Berufungsverfahrens seien ausgangsgemäss zu verteilen, wobei die Kosten der amtlichen Verteidigung gemäss eingereichter Honorarnote auf die Staatskasse zu nehmen seien.”
“00 Kosten amtliche Verteidigung (bereits bezahlt); CHF 51'820.80 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 16'309.55 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 102'581.95 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 11. Die Kosten werden im Umfange von CHF 471.60 auf die Gerichtskasse genom- men. Im Übrigen werden die Kosten der Untersuchung (Gebühr Vorverfahren und Aus- lagen Untersuchung) und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklä- gerin, dem Beschuldigten B._____ zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Gerichts- kasse genommen. Die auf ihn entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin werden indessen einstwei- len auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 12. (Mitteilungen) 13. (Rechtsmittel) " - 5 - Berufungsanträge (Prot. II S. 7 ff.) a) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 137 S. 1) 1. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 3 sei der Beschuldigte mit einer Freiheits- strafe von 45 Monaten zu bestrafen, wovon 38 Tage durch Haft erstan- den sind, sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à CHF 30.–. 2. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 4 seien die Freiheitsstrafe und die Geld- strafe zu vollziehen. b) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 138 S. 1 ff.) " 1. Ziff. 1 des Dispositivs sei aufzuheben und Herr B._____ sei einzig wie folgt schuldig zu sprechen: - Der Widerhandlung gegen das AIG im Sinne von Art. 116 Abs. 1 lit. a i.V.m. Abs. 3 lit. a AIG (in Bezug auf die Privatklägerin A._____); - der Widerhandlung gegen das AIG im Sinne von Art. 117 Abs. 1 AIG (in Bezug auf die Privatklägerin A._____); - der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung im Sinne von Art.”
“4 des Dispositivs sei aufzuheben und es sei der Vollzug der Geld- strafe aufzuschieben und die Probezeit auf 2 Jahre festzusetzen. 5. Ziff. 7 des Dispositivs sei aufzuheben und es seien die seitens der Privatklägerin A._____ geltend gemachten Genugtuungsforderungen abzuweisen. 6. Ziff. 9 des Dispositivs sei ersatzlos aufzuheben. 7. Ziff. 11 des Dispositivs sei aufzuheben und es seien die Kosten der Un- tersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich der Kos- ten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertre- tung der Privatklägerin, Herrn B._____ zu 1/20 aufzuerlegen und zu - 7 - 19/20 definitiv auf die Staatskasse zu nehmen. Es seien die auf Herrn B._____ entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der un- entgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin – d.h. 1/20 dieser Gesamtkosten – einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO sei für den Fall des Eintritts der dafür notwendigen Bedingungen vor- zubehalten. 8. Die Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich der Kosten für die amtliche Verteidigung (inkl. MWST und Spesen) und der unentgeltli- chen Rechtsvertretung (inkl. MWST und Spesen), seien ausgangsge- mäss vollumfänglich auf die Staatskasse zu nehmen." c) Der Privatklägerin A._____: (Urk. 140 S. 2) " 1. Die Berufung des Beschuldigten sei abzuweisen, soweit sie die straf- als auch zivilrechtlichen Ansprüche der Privatklägerin A._____ betref- fen. 2. Das vorinstanzliche Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 11. Juni 2021 (DG190073) sei insbesondere in Bezug auf die Ziffer 7 (Genug- tuung) zu bestätigen. 3. Die Kosten des Verfahrens, inklusive denjenigen der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin (gemäss eingereichter Honorarno- te) seien dem Beschuldigten aufzuerlegen." Erwägungen: I. Verfahrensgang 1.”
“Die angeordnete Landesverweisung wird gemäss Art. 20 der N-SIS-Verordnung im Schengener Informationssystem eingetragen. A____ wird zur Zahlung von CHF 700.‒ Genugtuung an C____ verurteilt. A____ trägt reduzierte Kosten von CHF 4520.15 (die Verfahrensmehrkosten von CHF 2'260.05 gehen zu Lasten der Strafgerichtskasse) und eine reduzierte Urteilsgebühr von CHF 5000. für das erstinstanzliche Verfahren sowie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer reduzierten Urteilsgebühr von CHF 1500.‒ (inklusive Kanzleiauslagen, zuzüglich der Zeugenentschädigung von F____ in Höhe von CHF 390., zuzüglich allfällige übrige Auslagen). In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO im Umfang von 2/3 vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin der Privatklägerin für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von 2/3 vorbehalten. Dem amtlichen Verteidiger, B____, wird für die zweite Instanz ein Honorar in Höhe von CHF 5000. und ein Auslagenersatz von CHF 54.60, zuzüglich Mehrwertsteuer von CHF”
“Die angeordnete Landesverweisung wird gemäss Art. 20 der N-SIS-Verordnung im Schengener Informationssystem eingetragen. A____ wird zur Zahlung von CHF 700.‒ Genugtuung an C____ verurteilt. A____ trägt reduzierte Kosten von CHF 4520.15 (die Verfahrensmehrkosten von CHF 2'260.05 gehen zu Lasten der Strafgerichtskasse) und eine reduzierte Urteilsgebühr von CHF 5000. für das erstinstanzliche Verfahren sowie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer reduzierten Urteilsgebühr von CHF 1500.‒ (inklusive Kanzleiauslagen, zuzüglich der Zeugenentschädigung von F____ in Höhe von CHF 390., zuzüglich allfällige übrige Auslagen). In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO im Umfang von 2/3 vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin der Privatklägerin für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von 2/3 vorbehalten. Dem amtlichen Verteidiger, B____, wird für die zweite Instanz ein Honorar in Höhe von CHF 5000. und ein Auslagenersatz von CHF 54.60, zuzüglich Mehrwertsteuer von CHF”
“Angesichts der um 1/3 reduzierten erstinstanzlichen Kosten ist der Rückforderungsvorbehalt für die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bzw. die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin der Privatklägerin für das erstinstanzliche Verfahren mit 2/3 zu veranschlagen (Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“_____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltli- che Rechtsvertretung der Privatklägerin mit Fr. 8'900.– (inkl. Barauslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 11. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: Fr. 1'500.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'100.00 Gebühr für das Vorverfahren Fr. 1'001.00 Auslagen Fr. 10'000.00 amtliche Verteidigung Fr. 8'900.00 unentgeltliche Vertretung Privatklägerin Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 12. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge- nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie die Kosten der unent- geltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge- nommen. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten im Sinne von Art. 135 Abs. 4 StPO, Art. 138 Abs. 1 StPO und 426 Abs. 4 StPO. Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 76 S. 1 f.; Prot. II S. 9 f.) 1. Ziff. 2 bis 6 und Ziff. 8 ff. des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 4. Oktober 2021 seien aufzuheben und es sei der Berufungskläger vom - 4 - Vorwurf der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind im Sin- ne von Art. 187 Ziff. 1 StGB freizusprechen. 2. Die Rechtsbegehren der Privatklägerin im Rahmen ihrer Anschlussbe- rufung seien abzuweisen. 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zulasten des Staates. b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich: (Urk. 47, schriftlich; Prot. II S. 10) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils c) Des Vertreters der Privatklägerschaft: (Urk. 79 S. 2; Prot. II S. 10) 1. Die Berufung und die Beweisanträge des Beschuldigten seien vollum- fänglich abzulehnen. 2. Der Beschuldigte sei zu verpflichten, in Abweichung von Ziff. 8 des Vorurteils, der Privatklägerin eine Genugtuung von Fr.”
“Dispositivziffer 4 des Urteils der hiesigen Kammer vom 8. Juni 2022 wird wie folgt neu gefasst: " Die Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich der Kosten ihrer un- entgeltlichen Vertretung, werden der Privatklägerin auferlegt, jedoch zufol- ge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Vorbehalten bleibt die Nachforderung gegenüber der Privatklägerin gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO."”
“zzgl. Auslagen und 7.7% MwSt. (insgesamt CHF 2'418.30, vgl. act. G.1) sind damit von der Privatklägerin zu tra- gen und werden einstweilen aus der Gerichtskasse des Kantonsgerichts bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Demnach wird erkannt:”
“Barauslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 10. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Bemühungen als unentgeltlicher Rechtsbeistand des Privatklägers 1 mit Fr. 10'700.55 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 11. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 2'100.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'100.– Gebühr Strafuntersuchung Fr. 980.– Kosten Kantonspolizei Fr. 2'661.35 Gutachten Fr. 30'471.15 amtliche Verteidigung Fr. 10'700.55 unentgeltlicher Rechtsvertreter Privatkläger 1 Weitere Auslagen werden vorbehalten. 12. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge- nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft des Privatklägers 1, werden dem Beschuldigten aufer- legt. 13. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbei- standschaft des Privatklägers 1 werden unter Vorbehalt der Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO auf die Gerichtskas- se genommen. - 5 - Berufungsanträge: a) Der amtlichen Verteidigung: (Urk. 97 S. 1) 1. Es sei der Beschuldigte der mehrfachen Gefährdung des Lebens im Sinne von Art. 129 StGB, der mehrfachen einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 123 Ziff. 2 Abs. 2 StGB sowie der Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB freizusprechen: Dementsprechend seien Ziffern 1, 3, 4, 8 und 12 des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs aufzuheben. 2. Unabhängig vom Entscheid bzgl. Ziffer 1 seien Ziffern 2, 5, 6, 7 und 9 des vorinstanzlichen Urteils zu bestätigen. 3. Ziffern 11 und 12 des vorinstanzlichen Urteils seien in Bezug auf die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, mit Ausnahme der Kosten und Kostenübernahme für die amtliche Verteidigung im Umfang von CHF 30'471.15 ersatzlos aufzuheben bzw. definitiv auf die Staatskasse zu nehmen. 4. Ziffer 13 des vorinstanzlichen Urteils sei neu zu fassen, indem die Kosten des amtlichen Verteidigers definitiv auf die Statskasse genommen werden und dem unentgeltlichen Rechtsbeistand des Privatklägers 1 keine Entschädigung zulasten des Beschuldigten im Sinne eines Nachforderungsrechtes zugesprochen wird.”
“Die weiteren Kosten betragen: CHF 3'600.– Gebühr Anklagebehörde CHF 16'428.80 Auslagen (Gutachten) CHF 858.– Auslagen Anklagebehörde CHF 4'300.– Auslagen Polizei CHF 33'038.90 Entschädigung amtliche Verteidigung (inklusive 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 18'316.95) - 4 - CHF 12'143.50 Entschädigung unentgeltlicher Rechtsbeistand Privatkläger 2 (inklusive 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 5'520.15) CHF 9'407.95 Entschädigung unentgeltliche Rechtsbeiständin Privatklägerin 3 (inklusi- ve 7.7% MWSt) CHF 85'277.15 Kosten Total 14. Die Kosten und Auslagen der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenom- men diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privatkläger 2 und 3, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privat- kläger 2 und 3, werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt ei- ne Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO. 15. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als amtlicher Ver- teidiger des Beschuldigten mit total CHF 33'038.90 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 18'316.95) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirksgerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 14'721.95 an Rechtsan- walt lic. iur. Y._____ auszubezahlen. 16. Rechtsanwalt MLaw Z._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als unentgeltlicher Rechtsbeistand des Privatklägers 2 mit total CHF 12'143.50 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 5'520.15) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirks- gerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 6'623.35 an Rechtsanwalt MLaw Z._____ auszubezahlen. 17. Rechtsanwältin lic. iur. W._____ wird für ihre Bemühungen und Auslagen als unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin 3 mit total CHF 9'407.95 (inkl. 7.7% MWSt) aus der Ge- richtskasse entschädigt.”
“Dies insbesonde- re auch vor dem Hintergrund, dass auch heute auf die Erstellung eines DNA- Profils zu verzichten ist. Die Verteidigung macht hierfür zehn Arbeitsstunden und - 23 - Fr. 50.– Auslagen geltend (Urk. 50 S. 11 f.; Urk. 66 Rz. 143), was mit Blick auf die bei den Akten liegende Honorarnote (Urk. 38) angemessen erscheint. Zehn Ar- beitsstunden à Fr. 220.– und Fr. 50.– Auslagen, je zzgl. Mehrwertsteuer, ergeben Fr. 2'423.25. Dieser Betrag ist somit aus der zugesprochenen Entschädigung von Fr. 24'888.50 herauszurechnen. Entsprechend ist hinsichtlich der Kosten der amt- lichen Verteidigung im Untersuchungsverfahren und vor Vorinstanz lediglich im Umfang von Fr. 22'464.25 die Rückforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vor- zubehalten. Auch die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Hier ist jedoch hinsichtlich der ge- samten Kosten die Rückforderung vorzubehalten (Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbin- dung mit Art. 135 Abs. 4 StPO).”
“Die Staatsanwaltschaft ihrerseits un- terliegt mit ihrer Anschlussberufung teilweise, da keine härtere Qualifikation des Körperverletzungsdelikts gegen die Privatklägerin 2 erfolgt und die Strafe nicht im beantragten Umfang verschärft wird. Vor diesem Hintergrund sind die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2, dem Beschuldigten zu vier Fünfteln aufzuerlegen und im Übrigen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche ausgehend von der eingereichten Honorarnote und den Korrekturbemerkungen im Plädoyer auf Fr. 7'500.– (inkl. MwSt.) festzusetzen sind (Urk. 65 und Urk. 66 Rz. 167; § 23 in Verbindung mit § 17 f. AnwGebV), und die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Pri- vatklägerin 2 von Fr. 2'500.– (inkl. MwSt., vgl. die entsprechende Honorarnote, Urk. 69; § 23 in Verbindung mit § 17 f. AnwGebV), sind einstweilen auf die Ge- richtskasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rückzahlung von vier Fünfteln dieser - 24 - Kosten durch den Beschuldigten, sollten dies seine finanziellen Verhältnisse der- einst erlauben (vgl. Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“Dies insbesonde- re auch vor dem Hintergrund, dass auch heute auf die Erstellung eines DNA- Profils zu verzichten ist. Die Verteidigung macht hierfür zehn Arbeitsstunden und - 23 - Fr. 50.– Auslagen geltend (Urk. 50 S. 11 f.; Urk. 66 Rz. 143), was mit Blick auf die bei den Akten liegende Honorarnote (Urk. 38) angemessen erscheint. Zehn Ar- beitsstunden à Fr. 220.– und Fr. 50.– Auslagen, je zzgl. Mehrwertsteuer, ergeben Fr. 2'423.25. Dieser Betrag ist somit aus der zugesprochenen Entschädigung von Fr. 24'888.50 herauszurechnen. Entsprechend ist hinsichtlich der Kosten der amt- lichen Verteidigung im Untersuchungsverfahren und vor Vorinstanz lediglich im Umfang von Fr. 22'464.25 die Rückforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vor- zubehalten. Auch die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Hier ist jedoch hinsichtlich der ge- samten Kosten die Rückforderung vorzubehalten (Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbin- dung mit Art. 135 Abs. 4 StPO).”
“Die Staatsanwaltschaft ihrerseits un- terliegt mit ihrer Anschlussberufung teilweise, da keine härtere Qualifikation des Körperverletzungsdelikts gegen die Privatklägerin 2 erfolgt und die Strafe nicht im beantragten Umfang verschärft wird. Vor diesem Hintergrund sind die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2, dem Beschuldigten zu vier Fünfteln aufzuerlegen und im Übrigen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche ausgehend von der eingereichten Honorarnote und den Korrekturbemerkungen im Plädoyer auf Fr. 7'500.– (inkl. MwSt.) festzusetzen sind (Urk. 65 und Urk. 66 Rz. 167; § 23 in Verbindung mit § 17 f. AnwGebV), und die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Pri- vatklägerin 2 von Fr. 2'500.– (inkl. MwSt., vgl. die entsprechende Honorarnote, Urk. 69; § 23 in Verbindung mit § 17 f. AnwGebV), sind einstweilen auf die Ge- richtskasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rückzahlung von vier Fünfteln dieser - 24 - Kosten durch den Beschuldigten, sollten dies seine finanziellen Verhältnisse der- einst erlauben (vgl. Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Die Entschädigung des amtlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StPO (Art. 138 Abs. 1 StPO; vgl. auch Art. 426 Abs. 4 StPO). Die Kostennoten der beiden Rechtsvertreter (pag. 783 ff.) erscheinen mit Blick auf den im oberinstanzlichen Verfahren durchgeführten doppelten Schriftenwechsel als angemessen und das Honorar bzw. die amtlichen Entschädigungen können entsprechend festgesetzt werden. Die in Art. 30 Abs. 3 OHG vorgesehene Befreiung des Opfers von der Pflicht, die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand zu erstatten, gilt auch im Rahmen eines Straf- und/oder Zivilverfahrens gegen den Täter. Art. 30 Abs. 3 OHG geht als lex specialis Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO vor. Es ist nicht zulässig, vom Opfer die Rückzahlung der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes an den Staat zu verlangen (vgl. BGE 141 IV 262 E. 2.2 = Pra 104 [2015] Nr. 98 mit Hinweisen; anders verhält es sich im Berufungsverfahren lediglich bei einem erst- und oberinstanzlichen Freispruch, vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3). V. Dispositiv Die”
“7 % MwSt.), zusätzlich zur bereits ausgerichteten Akontozahlung in der Höhe von Fr. 4'175.10, entschädigt. 13. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltlicher Ver- treter des Privatklägers B._____ aus der Gerichtskasse mit Fr. 10'916.70 (inkl. Bar- auslagen und 8 % bzw. 7.7 % MwSt.), zusätzlich zur Entschädigung im separaten Verfahren DG190023-M, entschädigt. 14. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung des Pri- vatklägers B._____, werden dem Beschuldigten auferlegt. - 5 - 15. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 16. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers B._____ gemäss Dis- positiv-Ziffer 13 werden auf die Gerichtskasse genommen. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO." Berufungsanträge: (Prot. II S. 4 f.) a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 60 S. 2 f.) 1. Es sei der Beschuldigte der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 StGB, des Hausfriedensbruches im Sinne von Art. 186 StGB, des mehrfachen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen im Sinne von Art. 292 StGB schuldig zu sprechen. 2. Der schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB, der einfa- chen Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand im Sinne von Art. 123 Abs. 2 StGB, der Freiheitsberaubung im Sinne von Art. 183 Ziff. 1 StGB, der mehrfachen versuchten Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB, der mehrfachen Sachent- ziehung im Sinne von Art. 141 StGB, des Vergehens gegen das Waf- fengesetz im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 lit. a WG sowie Art. 27 WG, der Drohung im Sinne von Art.”
“Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind in Höhe von Fr. 4'008.40 ausgewie- sen (Urk. 80) und erscheinen angemessen, weshalb eine Entschädigung in dieser Höhe auszurichten ist. Auch die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privat- klägers sind in Höhe von Fr. 1'303.15 ausgewiesen (Urk. 85) und erscheinen ebenfalls angemessen, weshalb auch diesbezüglich eine Entschädigung in der beantragten Höhe auszurichten ist. Die Kosten sind im Rechtsmittelverfahren nach Massgabe des Obsiegens bzw. Unterliegens zu verteilen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Ausgangsgemäss sind die Kos- ten des Berufungsverfahrens – ausgenommen jene der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers – daher vollumfänglich dem Beschuldigten aufzuerlegen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers werden einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Vorbehalten bleibt eine Rückforderung beim Beschuldigten gestützt auf Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO. Es wird erkannt:”
“berücksichtigt, zumal die Kosten des Arztberichts der Psychiatrischen Dienste G.________ keine Parteikosten bilden. Der Kanton Bern entschädigt Rechtsanwältin D.________ für die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin im erstinstanzlichen Verfahren mit insgesamt CHF 6'180.80 (inkl. Auslagen). Da die Privatklägerin im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Verfahren die prozessuale Stellung eines Opfers hatte, besteht weder für den Kanton Bern noch für Rechtsanwältin D.________ gegenüber der Privatklägerin ein Rückforderungs- bzw. Nachforderungsrecht. Art. 30 Abs. 3 OHG geht Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (vgl. BGE 141 IV 262 E. 3) und kommt auch dann zum Tragen, wenn die geltend gemachte Straftat im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht nachgewiesen werden kann (vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3.4).”
“berücksichtigt, zumal die Kosten des Arztberichts der Psychiatrischen Dienste G.________ keine Parteikosten bilden. Der Kanton Bern entschädigt Rechtsanwältin D.________ für die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin im erstinstanzlichen Verfahren mit insgesamt CHF 6'180.80 (inkl. Auslagen). Da die Privatklägerin im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Verfahren die prozessuale Stellung eines Opfers hatte, besteht weder für den Kanton Bern noch für Rechtsanwältin D.________ gegenüber der Privatklägerin ein Rückforderungs- bzw. Nachforderungsrecht. Art. 30 Abs. 3 OHG geht Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (vgl. BGE 141 IV 262 E. 3) und kommt auch dann zum Tragen, wenn die geltend gemachte Straftat im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht nachgewiesen werden kann (vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3.4).”
“Si la partie plaignante retire son action civile avant la clôture des débats de première instance, elle peut à nouveau faire valoir ses conclusions civiles par la voie civile (al. 4). 7.2. Faute d'avoir interjeté appel ou déposé un appel joint sur la question du tort moral, la plaignante est forclose à contester la quotité de l'indemnité qui lui a été allouée en première instance. Ses conclusions civiles, amplifiées dans le cadre de son mémoire de réponse en appel, seront en conséquence déclarées irrecevables. 8. L'appelant, qui succombe, supportera les frais de la procédure d'appel envers l'Etat (art. 428 CPP), comprenant un émolument de CHF 1'500.-. La répartition des frais de procédure en première instance n'a, quant à elle, pas à être revue (art. 428 al. 3 CPP), dès lors que la culpabilité de l'appelant est confirmée (art. 426 al. 1 CPP). L'émolument complémentaire de jugement restera à sa charge. 9. 9.1.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats du canton du for du procès. Il en va de même du conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 138 al. 1 CPP). L'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique du 28 juillet 2010 (RAJ) dispose que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant de CHF 200.- pour un chef d'étude, débours de l'étude inclus. En cas d'assujettissement, l'équivalent de la TVA est versé en sus. Seules les heures nécessaires à la défense devant les juridictions cantonales sont retenues et sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (art. 16 al. 2 RAJ). 9.1.2. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, et de 10% lorsque l'état de frais porte sur plus de 30 heures, pour couvrir les démarches diverses, tels la rédaction de courriers ou notes, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
“00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 3'200.00 Gebühr für das Vorverfahren Fr. 35.95 Auslagen (Gutachten) Fr. 1'950.00 Auslagen Polizei Fr. 2'463.75 Entschädigung für die amtliche Verteidigerin lic. iur. X2._____ Fr. 16'480.50 Entschädigung für die amtliche Verteidigerin Dr. iur. X1._____ Fr. 11'827.25 Entschädigung für die unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers lic. iur. Y._____ Verlangt keine der Parteien ein Begründung, ermässigt sich die Entscheidgebühr um einen Drittel. Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 11. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausser diejenigen der amtlichen Verteidigerinnen und des unentgeltlichen Rechtsvertreters des Privatklägers, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen und des unentgeltlichen Rechtsvertreters werden auf die Gerichts- kasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO. 12. (Mitteilung) 13. (Rechtsmittel) " - 4 - Berufungsanträge: (Prot. II S. 13 f.) a) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 103 S. 1) I. Das Urteil des Bezirksgerichts Horgen DG 1900016-F/UB/Bra vom 4. November 2019 sei aufzuheben und A._____ sei von Schuld und Strafe freizusprechen. II. Das gegenüber A._____ ausgesprochene Tätigkeitsverbot sei aufzu- heben. III. Die Zivilforderung von CHF 5'000 sei abzuweisen resp. auf den Zivil- weg zu verweisen. IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer zu Las- ten des Staates. V. Die von den Eltern des Privatklägers geforderte Entschädigung für Anwaltskosten in der Höhe von CHF 537.75 sei abzuweisen resp. auf die Staatskasse zu nehmen. b) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 105 S. 1) 1. Schuldigsprechung wegen Schändung gemäss Art. 191 StGB gemäss vorinstanzlichem Urteil 2. Bestrafung mit einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten und Anrechnung der erstandenen Haft 3.”
“L’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de Q.________ pour son intervention antérieure à l’arrêt du Tribunal fédéral est fixée à 593 fr. 20, à raison d’honoraires par 540 fr. (3 heures à 180 fr.), de débours forfaitaires par 10 fr. 80 (cf. art. 26b TFIP, qui renvoie à l'art. 3bis RAJ [Règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3]) et de la TVA sur le tout par 42 fr. 40, à sa charge. L’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de P.________ pour son intervention antérieure et postérieure à l’arrêt du Tribunal fédéral sera fixée à 988 fr. 70, à raison d’honoraires par 900 fr. (5 heures à 180 fr.), de débours forfaitaires par 18 fr. (cf. art. 26b TFIP) et de la TVA sur le tout par 70 fr. 70, à sa charge à hauteur d’un quart. Le remboursement à l’Etat à hauteur d’un quart de l’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de P.________ ne pourra être exigé du recourant que pour autant que sa situation financière le permette (art. 135 al. 4 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; CREP 12 août 2019/547 consid. 7). De même, le remboursement à l’Etat de l’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de Q.________ ne pourra être exigé du recourant que pour autant que sa situation financière le permette. Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours de Q.________ est rejeté. II. Le recours de P.________ est partiellement admis. III. L’ordonnance du 13 septembre 2019 est annulée en tant qu’elle vaut classement de la procédure pénale diligentée d’office et sur plainte de P.________ contre inconnu pour injure et mise en danger de la vie d’autrui, dite ordonnance étant confirmée le concernant en tant qu’elle vaut classement de la procédure pour voies de fait et menaces, la cause étant renvoyée au Ministère public, division affaires spéciales, pour reprise de l’instruction dans le sens des considérants de l’arrêt de renvoi. IV. L’ordonnance du 13 septembre 2019 est confirmée en tant qu’elle vaut classement de la procédure pénale diligentée d’office et sur plainte de Q.”
“00 ; die weiteren Kosten betragen: CHF 4'000.00 Gebühr Anklagebehörde CHF 215.70 Gutachten/Expertisen etc. CHF 18'371.25 amtliche Verteidigung CHF 3'772.15 unentgeltliche Rechtsbeiständin von C._____ (1/4 Kostenanteil) Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 22. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens gemäss vor- stehender Dispositivziffer, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidi- - 6 - gung und des Kostenanteils für die unentgeltliche Rechtsbeiständin, werden dem Beschuldigten B._____ auferlegt. 23. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten B._____, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, wird mit CHF 18'371.25 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse ent- schädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 24. Die unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin C._____, Rechtsan- wältin M.A. HSK Y._____, wird mit CHF 15'088.55 (inkl. MwSt.) aus der Ge- richtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO gegenüber A._____ und B._____ im Umfang von je CHF 3'772.15. Berufungsanträge: a) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten 2 [A._____]: (Urk. 118 S. 1) " 1. In Abänderung der Dispositivziffern 2, 6 und 7 des Urteils der Vorinstanz sei der Beschuldigte vollumfänglich von Schuld und Strafe freizuspre- chen. 2. In Abänderung von Dispositivziffer 14 des Urteils der Vorinstanz seien dem Beschuldigten CHF 6'705.90 als Entschädigung und CHF 10'200.00 als Genugtuung aus der Gerichtskasse zuzusprechen. 3. Die Kostenfolgen des erstinstanzlichen Entscheides seien ausgangsge- mäss neu festzulegen. Die Verfahrenskosten (inkl. derjenigen der amtli- chen Verteidigung) seien definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. 4. Die Kosten des Berufungsverfahrens (inkl. derjenigen der amtlichen Ver- teidigung) seien auf die Gerichtskasse zu nehmen." - 7 - b) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten 3 [B._____]: (Urk. 119 S. 1 f.) " 1. Dispositiv Ziff.”
Die Festsetzung der Entschädigung des unentgeltlichen bzw. bezahlten/rechtlich Beistands durch das Ministère public oder das erstinstanzliche Gericht ist anfechtbar; Gegen den Entscheid kann der betroffene Rechtsbeistand/Rechtsanwalt innerhalb von zehn Tagen seit Zustellung/Rechtsmittelbelehrung Rekurs/Beschwerde einreichen.
“50, correspondant à un total de 16 heures et 56 minutes, plus 299 fr. 84 de débours, TVA en sus. Par courrier du 20 novembre 2023, le Ministère public a conclu au rejet du recours et s’est au surplus pleinement référé à la motivation contenue dans l’ordonnance attaquée (P. 27). Le 21 novembre 2023, les déterminations du Ministère public ont été transmises à Me Me R._____. En droit : 1. 1.1 L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 136 ss CPP [Code de procédure pénale suisse ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le Ministère public ou par le Tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). A l'instar du défenseur d’office, le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (art. 20 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, qui s’applique par analogie selon l’art. 138 al.1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP), qui est, dans le canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 al. 1 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). En l’espèce, interjeté dans le délai légal auprès de l’autorité compétente par le conseil juridique gratuit qui a qualité pour recourir contre la décision fixant son indemnité et dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours est recevable. 1.2 Lorsque le recours porte uniquement sur les conséquences économiques accessoires d'une décision et que le montant litigieux ne dépasse pas 5'000 fr., un membre de la Chambre de céans statue comme juge unique (art. 395 let. b CPP et 13 al. 2 LVCPP).”
“a) Par acte du 12 mai 2023, l’avocat X.________ a recouru auprès de la Cour de céans contre cette ordonnance, en concluant à la réforme du chiffre IV du dispositif en ce sens que l’indemnité qui lui est allouée au titre de conseil juridique gratuit est arrêtée à 4’495 fr. 85, débours et TVA compris, ainsi qu’à la réforme du chiffre VII de l’ordonnance dans une mesure fixée à dire de justice. Il a également requis l’allocation d’une indemnité fixée à dire de justice pour la procédure de recours, celle-ci, de même que les frais de la procédure étant laissés à la charge de l’Etat. b) Par courrier du 18 juillet 2023, le Ministère public a indiqué qu’il renonçait à déposer des déterminations. Y.________ ne s’est pas déterminée. En droit : 1. 1.1 L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 136 ss CPP [Code de procédure pénale suisse ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le Ministère public ou par le Tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). A l'instar du défenseur d’office, le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (art. 20 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, qui s’applique par analogie selon l’art. 138al.1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP), qui est, dans le canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 al. 1 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). En l’espèce, le recours a été déposé en temps utile devant l’autorité compétente par le conseil juridique gratuit qui a qualité pour recourir contre la décision fixant son indemnité.”
“a) Par acte du 12 mai 2023, l’avocat X.________ a recouru auprès de la Cour de céans contre cette ordonnance, en concluant à la réforme du chiffre IV du dispositif en ce sens que l’indemnité qui lui est allouée au titre de conseil juridique gratuit est arrêtée à 4’495 fr. 85, débours et TVA compris, ainsi qu’à la réforme du chiffre VII de l’ordonnance dans une mesure fixée à dire de justice. Il a également requis l’allocation d’une indemnité fixée à dire de justice pour la procédure de recours, celle-ci, de même que les frais de la procédure étant laissés à la charge de l’Etat. b) Par courrier du 18 juillet 2023, le Ministère public a indiqué qu’il renonçait à déposer des déterminations. Y.________ ne s’est pas déterminée. En droit : 1. 1.1 L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 136 ss CPP [Code de procédure pénale suisse ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le Ministère public ou par le Tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). A l'instar du défenseur d’office, le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (art. 20 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, qui s’applique par analogie selon l’art. 138al.1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP), qui est, dans le canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 al. 1 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). En l’espèce, le recours a été déposé en temps utile devant l’autorité compétente par le conseil juridique gratuit qui a qualité pour recourir contre la décision fixant son indemnité.”
“________ pour la procédure de recours est sans objet. III. L'indemnité due à Me Maria Riedo, en sa qualité de conseil juridique gratuit, pour la procédure de recours s'élève à CHF 1'292.40, TVA par CHF 92.40 comprise. IV. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 1'892.40 (émolument: CHF 500.-; débours: CHF 100.-; indemnité du conseil juridique gratuit: CHF 1'292.40), sont laissés à la charge de l'Etat. V. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière pénale au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 78 à 81 et 90 ss de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF). L'acte de recours motivé doit être adressé au Tribunal fédéral, 1000 Lausanne 14. Toutefois, en tant qu'il concerne la fixation de son indemnité, cet arrêt peut faire l'objet, de la part du défenseur d’office, d'un recours au Tribunal pénal fédéral (art. 135 al. 3 let. b CPP par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP) dans les dix jours qui suivent la notification de l’arrêt rédigé (art. 396 al. 1 CPP). La procédure est régie par les art. 379 à 397 CPP (art. 39 de la loi du 19 mars 2010 sur l'organisation des autorités pénales de la Confédération, RS 173.71). L'acte de recours doit être adressé au Tribunal pénal fédéral, case postale 2720, 6501 Bellinzone. Fribourg, le 18 avril 2023/fma Le Président Le Greffier 502 2023 40 502 2023 41 Art. 310 StPOart. 310 CPPart. 310 CPP Art. 310 StPOart. 310 CPPart. 310 CPP Art. 322 StPOart. 322 CPPart. 322 CPP Art. 393 StPOart. 393 CPPart. 393 CPP Art. 85 JGart. 85 LJart. 85 JG Art. 322 StPOart. 322 CPPart. 322 CPP Art. 396 StPOart. 396 CPPart. 396 CPP Art. 382 StPOart. 382 CPPart. 382 CPP Art. 104 StPOart. 104 CPPart. 104 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 318 StPOart. 318 CPPart. 318 CPP Art. 319 StPOart. 319 CPPart. 319 CPP Art. 352 StPOart.”
“________ pour la procédure de recours est sans objet. III. L'indemnité due à Me Maria Riedo, en sa qualité de conseil juridique gratuit, pour la procédure de recours s'élève à CHF 1'292.40, TVA par CHF 92.40 comprise. IV. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 1'892.40 (émolument: CHF 500.-; débours: CHF 100.-; indemnité du conseil juridique gratuit: CHF 1'292.40), sont laissés à la charge de l'Etat. V. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière pénale au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 78 à 81 et 90 ss de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF). L'acte de recours motivé doit être adressé au Tribunal fédéral, 1000 Lausanne 14. Toutefois, en tant qu'il concerne la fixation de son indemnité, cet arrêt peut faire l'objet, de la part du défenseur d’office, d'un recours au Tribunal pénal fédéral (art. 135 al. 3 let. b CPP par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP) dans les dix jours qui suivent la notification de l’arrêt rédigé (art. 396 al. 1 CPP). La procédure est régie par les art. 379 à 397 CPP (art. 39 de la loi du 19 mars 2010 sur l'organisation des autorités pénales de la Confédération, RS 173.71). L'acte de recours doit être adressé au Tribunal pénal fédéral, case postale 2720, 6501 Bellinzone. Fribourg, le 18 avril 2023/fma Le Président Le Greffier 502 2023 40 502 2023 41 Art. 310 StPOart. 310 CPPart. 310 CPP Art. 310 StPOart. 310 CPPart. 310 CPP Art. 322 StPOart. 322 CPPart. 322 CPP Art. 393 StPOart. 393 CPPart. 393 CPP Art. 85 JGart. 85 LJart. 85 JG Art. 322 StPOart. 322 CPPart. 322 CPP Art. 396 StPOart. 396 CPPart. 396 CPP Art. 382 StPOart. 382 CPPart. 382 CPP Art. 104 StPOart. 104 CPPart. 104 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 118 StPOart. 118 CPPart. 118 CPP Art. 318 StPOart. 318 CPPart. 318 CPP Art. 319 StPOart. 319 CPPart. 319 CPP Art. 352 StPOart.”
Bei reduziertem Verfahrensaufwand kann die Entschädigung des Rechtsbeistands anteilsmässig gekürzt werden. Konkret können Kürzungen in Relation zu den gekürzten erstinstanzlichen Kosten erfolgen (z. B. Veranschlagung von 2/3 bei um ein Drittel reduzierten erstinstanzlichen Kosten) und es sind grundsätzlich nur die als notwendig erachteten Stunden zu entschädigen.
“Angesichts der um 1/3 reduzierten erstinstanzlichen Kosten ist der Rückforderungsvorbehalt für die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bzw. die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin der Privatklägerin für das erstinstanzliche Verfahren mit 2/3 zu veranschlagen (Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“Cependant, même en tenant compte de la durée de l’audience du 25 janvier 2023, une durée d'activité globale de 17 heures, au vu du complexe de faits et de l'avancement de la procédure, ne se justifie pas non plus au vu des quelques contacts intervenus avec le MP. La prise en compte de l'intervention de Me D______ quant à l'indemnisation nécessaire pour la défense de C______ pour la procédure de première instance sera ainsi réduite à 13 heures. Ainsi donc, l’appel est admis sur ce point et A______ sera condamné à payer à payer à l'intimée CHF 11'000.- (44 heures X CHF 250.-), plus la TVA en CHF 847.-, soit CHF 11'847.- au total au titre de son indemnisation pour la procédure de première instance. 3.2.3. Pour la procédure d’appel, il n'y a pas lieu d'indemniser la partie plaignante, l'appelant obtenant gain de cause sur la réduction de l'indemnisation faisant l'objet de son appel, seul point litigieux sur lequel la partie plaignante avait à se prononcer. 4. 4.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) et chef d'étude CHF 200.- (let. c). Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. Le temps de déplacement de l'avocat est considéré comme nécessaire pour la défense d'office au sens de l'art. 135 CPP (décision de la Cour des plaintes du Tribunal pénal fédéral BB.2015.33 du 28 juillet 2015 consid. 4.3). La rémunération forfaitaire de la vacation aller/retour au et du Palais de justice ou au et du bâtiment du Ministère public est arrêtée à CHF 55.”
Die gerichtlich festgesetzte Entschädigung kann im Detail reduziert werden: nicht-nützliche oder übertrieben geltend gemachte Stunden werden gestrichen bzw. angepasst; Wartezeiten zwischen Ladung und Sitzungsbeginn sind hingegen erstattungsfähig.
“Force est par ailleurs de constater que toutes les investigations techniques longues et fastidieuses concernent exclusivement le volet du dossier relatif aux infractions commises au préjudice de B.________. La répartition des frais de première instance ne souffre ainsi aucune critique et doit dès lors être confirmée. 7.4. Quant aux frais d'appel, ils sont à la charge des parties dans la mesure où elles ont obtenu gain de cause ou succombé (art. 428 al. 1 CPP). En l’espèce, l’appel du prévenu est rejeté, tandis que l’appel joint de C.________ est admis. Partant, il se justifie de mettre l’entier des frais judiciaires de la procédure d’appel à la charge du prévenu. Ils sont fixés par CHF 3’300.- au total (art. 424 CPP, 124 LJ, 33 à 35 et 43 RJ [émolument: CHF 3’000.-; débours: CHF 300.-]). 7.5. Les débours comprennent notamment les frais imputables à la défense d'office et à l’assistance judiciaire (art. 422 al. 2 let. a CPP), qui sont dans un premier temps supportés par l'Etat puis remboursés par le bénéficiaire si sa situation financière le permet (art. 135 al. 4 et art. 138 al. 1 CPP). Le tribunal qui statue au fond fixe l'indemnité à la fin de la procédure, conformément au tarif du canton du for du procès (art. 135 al. 1 et 2 CPP). En l'espèce, Me Charles Navarro a été désigné défenseur d’office de A.________ par ordonnance présidentielle 18 janvier 2023. Sur la base de la liste de frais produite aujourd’hui en séance, la Cour retient que Me Charles Navarro a consacré utilement 17 heures à la défense du prévenu au tarif horaire de CHF 180.-, étant précisé qu’elle a considéré que seules deux conférences avec client, soit 2 heures et 45 minutes, ont été utiles et nécessaires, qu’elle a arrêté le temps utile à la préparation de la séance d’appel à 8 heures au lieu de 17 heures, qu’elle a adapté le temps consacré aux débats d’appel à 3 heures et à l’ourverture du dispositif à 30 minutes (durée effective) et qu’elle a réduit les opérations post-jugement à 1 heure et 30 minutes. En effet, la cause ne présentait aucune difficulté en appel dans la mesure où il s’agissait de contester le viol et l’inceste, plus préciséement de démontrer qu’il n’y avait pas eu pénétration, les indemnités pour tort moral, le séquestre et la répartition des frais en première instance.”
“Force est par ailleurs de constater que toutes les investigations techniques longues et fastidieuses concernent exclusivement le volet du dossier relatif aux infractions commises au préjudice de B.________. La répartition des frais de première instance ne souffre ainsi aucune critique et doit dès lors être confirmée. 7.4. Quant aux frais d'appel, ils sont à la charge des parties dans la mesure où elles ont obtenu gain de cause ou succombé (art. 428 al. 1 CPP). En l’espèce, l’appel du prévenu est rejeté, tandis que l’appel joint de C.________ est admis. Partant, il se justifie de mettre l’entier des frais judiciaires de la procédure d’appel à la charge du prévenu. Ils sont fixés par CHF 3’300.- au total (art. 424 CPP, 124 LJ, 33 à 35 et 43 RJ [émolument: CHF 3’000.-; débours: CHF 300.-]). 7.5. Les débours comprennent notamment les frais imputables à la défense d'office et à l’assistance judiciaire (art. 422 al. 2 let. a CPP), qui sont dans un premier temps supportés par l'Etat puis remboursés par le bénéficiaire si sa situation financière le permet (art. 135 al. 4 et art. 138 al. 1 CPP). Le tribunal qui statue au fond fixe l'indemnité à la fin de la procédure, conformément au tarif du canton du for du procès (art. 135 al. 1 et 2 CPP). En l'espèce, Me Charles Navarro a été désigné défenseur d’office de A.________ par ordonnance présidentielle 18 janvier 2023. Sur la base de la liste de frais produite aujourd’hui en séance, la Cour retient que Me Charles Navarro a consacré utilement 17 heures à la défense du prévenu au tarif horaire de CHF 180.-, étant précisé qu’elle a considéré que seules deux conférences avec client, soit 2 heures et 45 minutes, ont été utiles et nécessaires, qu’elle a arrêté le temps utile à la préparation de la séance d’appel à 8 heures au lieu de 17 heures, qu’elle a adapté le temps consacré aux débats d’appel à 3 heures et à l’ourverture du dispositif à 30 minutes (durée effective) et qu’elle a réduit les opérations post-jugement à 1 heure et 30 minutes. En effet, la cause ne présentait aucune difficulté en appel dans la mesure où il s’agissait de contester le viol et l’inceste, plus préciséement de démontrer qu’il n’y avait pas eu pénétration, les indemnités pour tort moral, le séquestre et la répartition des frais en première instance.”
“Le temps consacré à ces dernières, calculé entre l'heure de convocation et la fin indiquée sur les procès-verbaux, était de 1h40 pour la première, 0h50 pour la deuxième et 3h20 pour la troisième, soit un total de 5h50. Son activité déployée, en sus de l'audience devant le TCo (6h15), était ainsi de 26h10 et non pas de 20h55 comme retenu dans le jugement querellé. Son indemnisation s'élevait au total à CHF 8'279.60, forfait de 20% et déplacements inclus. b. Dans ses observations, le Tribunal correctionnel a admis que c'était "par erreur qu'il n'a[vait] pas été statué sur la note d'honoraires complémentaires de Me A______". EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner un jugement sujet à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. b CPP) et émaner du conseil juridique gratuit, qui a qualité pour recourir (art. 135 al. 3 let. a cum 138 al. 1 CPP). 2. La recourante reproche au TCo d'avoir déduit de son activité des heures effectives consacrées aux audiences survenues dans la procédure. 2.1. L'art. 135 al. 1 CPP, applicable par le renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP, prévoit que le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération et du canton for du procès. 2.2. À Genève, le tarif des avocats est édicté à l'art. 16 RAJ et s'élève à CHF 200.- de l'heure pour un chef d'étude (al. 1 let. c). Seules les heures nécessaires sont retenues; elles sont appréciées en fonction, notamment, de la nature, de l'importance, et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (art. 16 al. 2 RAJ). S'agissant des audiences, il est possible de s'en tenir au temps indiqué dans les procès-verbaux pour fixer l'indemnité y relative (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid. 3.4.2). Le temps d'attente entre l'heure de la convocation et le début de l'audience est indemnisé par l'assistance juridique (AARP/461/2015 du 8 novembre 2015 consid. 5.2.6.2). 2.3. En l'espèce, l'autorité intimée a admis une erreur lors de la taxation de la recourante. La Chambre de céans disposant du pouvoir de rendre une nouvelle décision (art.”
“Toutefois, vu que l’atteinte aux droits procéduraux du recourant n’est pas particulièrement grave et que celui-ci a néanmoins avancé plusieurs arguments en relation avec la motivation précitée, le Juge de céans peut réparer le vice constaté comme cela est exposé ci-dessous. 3. 3.1 Le recourant relève tout d’abord qu’il n’a pas consacré 17 h 55 à l’exécution de son mandat, mais 14 h 30 selon les listes des opérations produites. Il conteste que les appels téléphoniques et les courriels ne constituent pas un travail intellectuel d’avocat indemnisable, puisque les premiers sont assimilables à des entretiens avec les clients et que les seconds sont assimilables à des courriers. Il fait valoir par ailleurs que ces opérations ne peuvent pas être accomplies par du personnel administratif, par exemple s’il s’agit de sujets relatifs à la procédure, à la stratégie et aux aspects juridiques, ou si cela concerne des échanges visant à éclaircir des faits ou à justifier des prétentions civiles. 3.2 Le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès (art. 135 al. 1 CPP qui s’applique par analogie au conseil juridique gratuit, cf. art. 138 al. 1 CPP). Pour fixer cette indemnité, l'autorité doit tenir compte de la nature et de l'importance de la cause, des difficultés particulières qu'elle peut présenter en fait et en droit, du temps que le défenseur d'office y a consacré et de la qualité de son travail, du nombre de conférences, d'audiences et d'instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et, enfin, de la responsabilité qu'il a assumée (ATF 122 I 1 consid. 3a et 3c ; TF 6B_866/2019 du 12 septembre 2019 consid. 3.1 ; TF 6B_1231/2018 du 20 mars 2019 consid. 2.1.1 et les références). L’autorité chargée de fixer la rémunération du défenseur d’office peut se prononcer sur le caractère excessif du temps que celui-ci allègue avoir consacré à sa mission et ne rétribuer que l’activité qui s’inscrit raisonnablement dans le cadre de l’accomplissement de la tâche du défenseur, à l’exclusion des démarches inutiles ou superflues ou des tâches relevant d’un simple soutien moral ou d’une aide sociale sans rapport avec la conduite du procès pénal ; l’avocat doit toutefois bénéficier d’une marge d’appréciation suffisante pour déterminer l’importance du travail qu’exige l’affaire (ATF 109 Ia 107 consid.”
Bei Offizial-/Amtsverteidigung werden nur tatsächlich notwendige/stundenswerte Tätigkeiten entschädigt; überflüssige oder exzessive Schritte sind nicht erstattungsfähig; Beurteilung nach Natur, Wichtigkeit, Schwierigkeit und Ergebnis der Sache.
“La révocation du sursis conduit au prononcé d’une peine d’ensemble ; le principe de l'aggravation sera modérément appliqué, dans la mesure où tant la sanction des présents faits que celle du 8 août 2022 sont des peines d’ensemble. La peine de base de six mois doit ainsi être aggravée de 10 mois pour tenir compte de la révocation du sursis accordé le 8 août 2022 (peine de 11 mois, sous déduction de 62 jours de détention avant jugement). La peine d’ensemble sera donc portée à 16 mois. La détention avant jugement subie en lien avec la condamnation révoquée sera portée en déduction. 3.7. L’appelant n’a pas non plus développé de critique relative à l’amende qui lui a été infligée pour la contravention à l’art. 115 LEI. Le montant de cette amende apparaît adéquat et en proportion avec sa situation financière, notamment au vu du flou qu’il a entretenu à ce sujet et des revenus qu’il allègue (certes sans aucune justification) à l’appui de sa demande d’indemnisation. Cette amende sera confirmée. 4. 4.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif et efficace dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels. Des démarches superflues ou excessives n'ont pas à être indemnisées (M. VALTICOS/ C. M. REISER/ B. CHAPPUIS/ F. BOHNET (éds), Commentaire romand, Loi sur les avocats : commentaire de la loi fédérale sur la libre circulation des avocats (Loi sur les avocats, LLCA), 2ème éd. Bâle 2022, n. 257 ad art. 12). Dans le cadre des mandats d'office, l'État n'indemnise ainsi que les démarches nécessaires à la bonne conduite de la procédure pour la partie qui jouit d'une défense d'office ou de l'assistance judiciaire.”
“Du reste, l'appelant est d'autant plus mal venu de contester les prétentions civiles de la victime qu'il a reconnu, par la bouche de son avocat, qu'elle avait subi une atteinte, qu'il a lui-même, à réitérées reprises, présenté des excuses, ce qui implique, quoi qu'il en dise, qu'il admet lui avoir causé du tort, et qu'il a signé sans discuter une reconnaissance de dette portant notamment sur un montant de CHF 15'000.- pour "préjudice physique et morale". Dans ces circonstances, il n'y a lieu ni d'annuler ni de réduire le montant de l'indemnité de CHF 5'000.- octroyée par les premiers juges, étant encore relevé que l'appelant ne soutient pas, à raison, qu'il serait excessif eu égard à la casuistique. 6. L'appelant n'obtient que partiellement gain de cause, soit sur la quotité de la peine, ce qui emporte le bénéfice du sursis. Il supportera partant 80% des frais de la procédure, comprenant un émolument d'arrêt de CHF 2'000.- (art. 428 CPP et 14 règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]), le solde étant laissé à la charge de l'État. Vu cette issue, il n'est pas lieu de revenir sur la condamnation du prévenu à ceux de la procédure préliminaire et de première instance. 7. 7.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, débours inclus, est de CHF 200.- pour un chef d'étude. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif et efficace dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels. Des démarches superflues ou excessives n'ont pas à être indemnisées (M. VALTICOS / C. reiser / B. CHAPPUIS / F. BOHNET (éds), Commentaire romand, Loi sur les avocats, 2ème édition, Bâle 202022, n. 257 ad art. 12). Dans le cadre des mandats d'office, l'État n'indemnise ainsi que les démarches nécessaires à la bonne conduite de la procédure pour la partie qui jouit d'une défense d'office ou de l'assistance judiciaire.”
“51 CP, le juge impute sur la peine la détention avant jugement subie par l'auteur dans le cadre de l'affaire qui vient d'être jugée ou d'une autre procédure. Il découle de cette disposition que la détention avant jugement doit être imputée sur la peine, indépendamment du fait que celle-ci soit assortie du sursis ou non et qu'il s'agisse d'une peine pécuniaire ou privative de liberté. La question de l'indemnisation d'une détention injustifiée ne se pose en principe que si une imputation suffisante de cette détention sur une autre sanction au sens de l'art. 51 CP n'est plus possible. L'indemnisation financière est ainsi subsidiaire à l'imputation. L'intéressé n'a pas le droit de choisir entre ces deux voies (ATF 141 IV 236 consid. 3.3 ; arrêt du Tribunal fédéral 6B_671/2016 du 17 mai 2017 consid. 1.1). Au vu de ce qui précède, l'appelant doit être débouté de ses conclusions en indemnisation (art. 429 al. 1 let. c CPP). 6. 6.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, soit en l'occurrence, à Genève, CHF 200.-/h pour un chef d'Etude (art. 16 du règlement sur l'assistance juridique [RAJ]). Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif et efficace dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels. Des démarches superflues ou excessives n'ont pas à être indemnisées (M. VALTICOS / C. reiser / B. CHAPPUIS (éds), Commentaire romand, Loi fédérale sur la libre circulation des avocats, Bâle 2010, n. 257 ad art. 12). Dans le cadre des mandats d'office, l'État n'indemnise ainsi que les démarches nécessaires à la bonne conduite de la procédure pour la partie qui jouit d'une défense d'office ou de l'assistance judiciaire.”
Die Bestellung eines mandataires gratuits kann zugleich für das Rekursverfahren gelten; in den Entscheiden wurde eine solche Wirkung mitunter rückwirkend ab dem Tag der Gewährung/Antragstellung angeordnet. Die Entschädigung des als mandataire gratuit bestellten Rechtsbeistands für das Rekursverfahren erfolgt nach Art. 135 StPO (Art. 138 Abs. 1 StPO verweist darauf).
“S’agissant des autres opérations, notamment la réception du courrier du Président de la Chambre pénale et sa prise de connaissance du 28 mars 2024 par 25 minutes ainsi que les requêtes de prolongation de délais pour deux fois 25 minutes, il convient également de les réduire équitablement d’environ 1 h. Il sera ainsi retenu une durée globale équitable de 14 h. Les honoraires sont ainsi arrêtés à CHF 2'520.- (14 x CHF 180.-/h). Il convient d’y ajouter les débours (5 % de CHF 2'520.-), soit CHF 126.-, et la TVA par CHF 214.35 (8.1 % de CHF 2'646.-). L’indemnité est dès lors fixée à CHF 2'860.35, débours et TVA compris. 5.4. Vu l’admission du recours de B.________ et du renvoi de la cause, les frais de procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 5'220.15 (émolument : CHF 500.-; débours : CHF 100.-; indemnité de la mandataire gratuite de B.________, débours et TVA compris : CHF 1'221.30; indemnités des défenseurs d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 3'398.85). Les recourantes et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter des frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. (dispositif en page suivante) la Chambre arrête : I. Les procédures 502 2023 108, 502 2023 111 et 502 2023 112 sont jointes. II. Le recours de A.________ est irrecevable. III. Le recours de B.________ est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 5 mai 2023 de la procédure ouverte contre D.________ pour actes d’ordre sexuel avec des enfants et pornographie est annulée et la cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. IV. Il n’est pas alloué d’indemnité à A.________. V. La requête d’assistance judiciaire de B.________ est admise et Me Marlène Jacquey est désignée en qualité de mandataire gratuite. L’indemnité due à Me Marlène Jacquey, en sa qualité de mandataire gratuite de B.________, est arrêtée, pour la procédure de recours, à CHF 1'221.30, TVA par CHF 87.30 comprise. VI. L’indemnité due à Me Alexandre Dafflon, en sa qualité de défenseur d’office de D.________, est arrêtée, pour les procédures de recours, à CHF 2'860.”
“CREP 14 novembre 2022/798 ; CREP 11 octobre 2022/752 ; CREP 9 février 2021/120). Le chiffre II de l’ordonnance, relatif aux frais, sera confirmé. La requête tendant à la production, en mains du Ministère public, du dossier de la cause est sans objet, X.________ ayant pu consulter le dossier le 25 janvier 2024. Dans sa nouvelle teneur, en vigueur depuis le 1er janvier 2024, l’art. 136 al. 3 CPP prévoit que lors de la procédure de recours, l’assistance judiciaire gratuite doit faire l’objet d’une nouvelle demande. Toutefois, conformément à l’art. 453 al. 1 CPP, les recours formés contre les décisions rendues avant l’entrée en vigueur du présent code sont traités selon l’ancien droit par les autorités compétentes sous l’empire de ce droit. La décision querellée ayant été rendue le 27 décembre 2023, la désignation de Me Charlotte Iselin en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocate sera indemnisée conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Le 8 janvier 2024, Me Charlotte Iselin a produit une note d’honoraires faisant état de 6 heures et 10 minutes de travail nécessaire d’avocat, qui paraît excessive. Au vu de la nature de l’affaire et du mémoire de recours, l’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera fixée ex aequo et bono à 720 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de 4 heures, au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 14 fr. 40, plus la TVA au taux de 8,1 %, par 58 fr. 30, soit à 793 fr. au total en chiffres arrondis. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués en l’espèce de l’émolument d’arrêt, par 880 fr. (art.”
“], généraliste FMH, a attesté que la recourante lui était connue de longue date pour des problèmes de santé physique et un état anxieux, que l’état de santé de sa patiente s’était aggravé depuis avril 2021 tant sur le plan physique que psychologique et qu’elle était inapte à se présenter seule au tribunal ou à gérer une situation de conflit seule. Au vu des éléments qui précèdent, force est de constater que l’assistance d'un avocat s'avère nécessaire à la défense des intérêts de la recourante, d’autant que la prévenue est elle-même représentée par un avocat. Toutes les conditions pour accorder l’assistance judiciaire gratuite sont par conséquent réalisées. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours doit être admis et l'ordonnance entreprise réformée en ce sens que X.________ est mise au bénéfice de l'assistance judiciaire dès le 5 novembre 2020, Me Juliette Perrin étant désignée en tant que conseil juridique gratuit. La désignation de Me Juliette Perrin en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocate sera indemnisée conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Les frais de la procédure de recours sont fixés à 880 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]). Au vu du travail accompli par Me Gianmarco Pinto, avocat-stagiaire au sein de l’étude de Me Juliette Perrin, il sera retenu 4 heures d'activité au tarif horaire de 110 fr. (art. 2 al. 1 let. b et 3 al. 2 RAJ [règlement sur l'assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] par renvoi de l'art. 26b TFIP), soit 440 francs. S'y ajoutent 2 % pour les débours (art. 3bis al. 1 RAJ par renvoi de l'art. 26b TFIP) et 7,7 % de TVA sur le tout, de sorte que l'indemnité d'office s'élève au total à 484 fr. en chiffres ronds. Vu le sort du recours, les frais de la procédure et les frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite pour la procédure de recours seront laissés à la charge de l’Etat (art. 423 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est admis.”
“c CPP sont également réalisées. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours doit être admis et l'ordonnance attaquée réformée en ce sens qu’P.________ est mis au bénéfice de l'assistance judiciaire, celle-ci comprenant la désignation d’un conseil juridique gratuit en la personne de Me Antoine Golano. La désignation prendra effet au jour du dépôt de la demande (cf. CREP 9 février 2021/120 ; CREP 3 décembre 2020/972 ; CREP 15 avril 2016/251), soit le 8 octobre 2020 (P. 5). Le recourant a renoncé à demander la désignation de Me Antoine Golano en qualité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours et a expressément conclu à l’octroi de dépens de deuxième instance. Toutefois, dès lors que l’assistance judiciaire lui est accordée avec effet rétroactif au 8 octobre 2020, la désignation de Me Antoine Golano en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocat sera indemnisé conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Au vu de la nature de l’affaire et du mémoire de recours déposé, l’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera ainsi fixée à 450 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de 2 h 30 au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [Règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 9 fr., plus la TVA au taux de 7,7 %, par 35 fr. 35, soit à 495 fr. au total en chiffres arrondis. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués en l’espèce de l’émolument d’arrêt, par 990 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et des frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), par 495 fr., seront laissés à la charge de l’Etat (art. 423 al.”
Seit Inkrafttreten des neuen Prozessrechts per 1. Januar 2024 sieht die Praxis keine Erstattung mehr der Differenz zwischen der an den Rechtsbeistand für ein Amtssmandat ausbezahlten Entschädigung und denjenigen Honoraren vor, die derselbe Anwalt als privater Mandatar hätte erhalten können. Entsprechend ist nach Art. 138 Abs. 1 StPO eine Festsetzung solcher fiktiven Privat-Honorare nicht mehr erforderlich.
“Le nouveau droit de procédure en vigueur depuis le 1er janvier 2024 ne prévoit plus le remboursement de la différence entre l’indemnité versée pour le mandat d’office et les honoraires que l’avocat d’office aurait touchés comme mandataire privé (art. 135 al. 4 en relation avec l’art. 138 al. 1 CPP). Dès lors, il n’y a pas lieu de fixer ces derniers. XII. Ordonnances”
“Le nouveau droit de procédure en vigueur depuis le 1er janvier 2024 ne prévoit plus le remboursement de la différence entre l’indemnité versée pour le mandat d’office et les honoraires que l’avocat d’office aurait touchés comme mandataire privé (art. 135 al. 4 en relation avec l’art. 138 al. 1 CPP). Dès lors, il n’y a pas lieu de fixer ces derniers (fixation d’après l’ORD). Il est renvoyé au tableau figurant au dispositif du présent jugement pour les détails.”
“Vu l’issue de la présente procédure, le prévenu est tenu de rembourser au canton de Berne la rémunération payée à son défenseur d’office à concurrence de 90 %. Le nouveau droit de procédure en vigueur depuis le 1er janvier 2024 ne prévoit plus le remboursement de la différence entre l’indemnité versée pour le mandat d’office et les honoraires que l’avocat d’office aurait touchés comme mandataire privé (art. 135 al. 4 en relation avec l’art. 138 al. 1 CPP). Dès lors, il n’y a pas lieu de fixer ces derniers (fixation d’après l’ORD). Il est renvoyé au tableau figurant au dispositif du présent jugement pour les détails. Dispositif La 2e Chambre pénale : constate que le jugement du Tribunal régional Jura bernois-Seeland du 25 mai 2023 est entré en force de chose jugée dans la mesure où le tribunal a reconnu A.________ coupable d’ : escroquerie par métier, infraction commise entre le 1er octobre 2017 et le 28 février 2018 à G.________ et H.________, au préjudice de D.________ (AA 4.) ; sur le plan civil : admis l’action civile quant à son principe et a renvoyé C.________ à agir par la voie civile pour fixer le montant exact de ses conclusions civiles (art. 126 al. 3 CPP) ; dit que le jugement de l’action civile n'a pas engendré de frais particuliers ; pour le surplus reconnaît A.________ coupable de/d’ : escroquerie par métier, infraction commise entre le 1er février 2014 et le 31 octobre 2017 à E.”
“Le nouveau droit de procédure en vigueur depuis le 1er janvier 2024 ne prévoit plus le remboursement de la différence entre l’indemnité versée pour le mandat d’office et les honoraires que l’avocat d’office aurait touchés comme mandataire privé (art. 135 al. 4 en relation avec l’art. 138 al. 1 CPP). Dès lors, il n’y a pas lieu de fixer ces derniers (fixation d’après l’ORD).”
“Le nouveau droit de procédure en vigueur depuis le 1er janvier 2024 ne prévoit plus le remboursement de la différence entre l’indemnité versée pour le mandat d’office et les honoraires que l’avocat d’office aurait touchés comme mandataire privé (art. 135 al. 4 en relation avec l’art. 138 al. 1 CPP). Dès lors, leur fixation d’après l’ORD à ce stade n’est plus nécessaire. Me B.________ ne l’a d’ailleurs pas requis.”
Bei vorläufiger Übernahme werden in Entscheiden regelmässig nur relevante Restvorbehalte und Rechtsverweise (Art.135 Abs.4 StPO / Art.138 Abs.1 StPO) ausdrücklich vermerkt.
“März 2020, als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 16. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: Fr.4'200.00; die weiteren Kosten betragen: Fr.6'000.00 Gebühr für das Vorverfahren; Fr.5'675.50 Auslagen (Gutachten); Fr.3'236.00 Telefonkontrolle; Fr.710.70 Auslagen; Fr.407.50 Auslagen Polizei; Fr.414.24 Entschädigung Zeuge; Fr.44'541.55 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.10'273.10 Hälfte der Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers 1 (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.17'827.00 Hälfte der Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers 2 (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.93'285.59 Total 17. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 16 werden dem Beschuldigten aufer- legt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechts- vertretungen der Privatkläger 1 und 2 werden einstweilen auf die Gerichts- - 8 - kasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. 18. Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. Urteil der Vorinstanz: 1.Der Beschuldigte B._____ ist schuldig der mehrfachen versuchten vorsätzli- chen Tötung im Sinne von Art. 111 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB. 2.Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren, wo- von bis und mit heute 920 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind. 3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 4.Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. a StGB für 11 Jahre des Landes verwiesen. 5. Die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssys- tem wird angeordnet. 6. Die folgenden, sichergestellten Gegenstände werden eingezogen und der jeweiligen Lagerbehörde nach Eintritt der Rechtskraft zur Vernichtung über- lassen: Beim FOR lagernd: 1 Polo-Shirt, blau, "POLIZEI" (A013'626'545) 1 unbekannter Gegenstand, rot/weiss, möglicherweise künstlicher Fin- gernagel (A013'621'266) 1 Blister à 2 Tabletten, "Temesta Expidet 1.”
“April 2021 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 7.Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: Fr.1'800.00; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'100.00 Gebühr Vorverfahren Fr.12'765.00 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. Barauslagen und MwSt.) Fr.9'331.40 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen) Fr.25'996.40 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, ermässigt sich die Entscheid- gebühr auf zwei Drittel. - 3 - 8.Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unent- geltlichen Rechtsvertetung der Privatklägerin werden indessen einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 9.(Mitteilungen) 10.(Rechtsmittel)" Berufungsanträge: a)Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 86 S. 2) 1.Ziff. 1.-3. des Urteils vom 14. Dezember 2022 seien aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "1. Der Beschuldigte sei von Schuld und Strafe freizusprechen." 2.Ziff. 5 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "5. Die Schadenersatzklage sei abzuweisen." 3.Ziff. 6 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "6. Die Genugtuungsklage sei abzuweisen." 4.Ziff. 8 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "8. a) Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, einschliess- lich derjenigen der Verteidigung bzw. der amtlichen Verteidigung und der unentgelt- lichen Rechtsvertretung der Privatklägerin seien definitiv auf die Staatskasse zu nehmen.”
“Gesamthaft sind somit dem Rechtsbeistand des Beschwerdeführers, [...], CHF 1'294. aus der Gerichtskasse auszurichten. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Einzelgericht): ://: Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. Der Beschwerdeführer trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens mit einer Gebühr von CHF 300.. Diese Kosten gehen zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung zu Lasten der Gerichtskasse. Die Rückzahlung bleibt in analoger Anwendung von Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem Rechtsbeistand des Beschwerdeführers, [...], für das Beschwerdeverfahren ein Honorar von CHF 1'200., zuzüglich Mehrwertsteuer von insgesamt CHF 94. (7,7 % auf CHF 800. sowie 8,1 % auf CHF 400.), insgesamt somit CHF 1'294., aus der Gerichtskasse ausgerichtet. Art. 135 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. Mitteilung an: - Beschwerdeführer - Beschwerdegegner - Staatsanwaltschaft Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Präsident Der Gerichtsschreiber lic. iur. Marc Oser MLaw Martin Manyoki Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht (1000 Lausanne 14) eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung der Schweiz im Ausland übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Für die Anforderungen an den Inhalt der Beschwerdeschrift wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.”
“Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 3'600.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 3'000.00 Gebühr für das Vorverfahren; Fr. 2'321.30 Auslagen (Gutachten); Fr. 840.00 Auslagen Kantonspolizei Zürich; Fr. 50.00 Zeugenentschädigung B._____; Fr. 5'080.10 Kosten amtliche Verteidigung, Rechtsanwältin MLaw X2._____ (inkl. Barauslagen und MwSt.), bereits vergütet; Fr. 11'921.10 Kosten amtliche Verteidigung, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 7'286.85 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 1, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 1'393.05 Kosten IRM-Gutachten; Fr. 35'492.40 Total. 9. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 8 werden dem Beschuldigten auferlegt, mit Ausnahme der Kosten für die amtliche Verteidigung sowie für die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 1, welche einstweilen auf die Gerichtskasse genommen werden. Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleiben vorbehalten. 10. Der Antrag der Rechtsvertreterin der Privatklägerinnen 2 und 3 auf Gewährung der unent- geltlichen Prozessführung wird abgewiesen. 11. Der Antrag des Beschuldigten auf Entschädigung für die erstandene Haft sowie die Zwangsmassnahme wird abgewiesen. 12. [Mitteilungen] - 4 - 13. [Rechtsmittel]" Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 87; Urk. 103; Prot. II S. 7) « 1. Dispositivziffern 1 bis und mit 3 sowie 6 bis und mit 7a und 7b zweiter Absatz als auch 9 und 11 des Urteils des Bezirksgerichts Winterthur vom 31.08. 2022, Geschäfts-Nr. DG220022-K/Ubegr/ ae, seien aufzuheben. 2. Der Beschuldigte sei von sämtlichen Vorwürfen, soweit von der Vorinstanz nicht bereits eingestellt, von Schuld und Strafe vollum- fänglich freizusprechen. 3. Für die erstandene Untersuchungshaft sei der Beschuldigte an- gemessen zu entschädigen. 4. Von den Anordnungen einer Abnahme einer DNA-Probe sei ab- zusehen.”
“Das Honorar der unentgeltlichen Rechtsbeiständin der Privatklägerin, Advokatin Elisabeth Vogel, wird in reduziertem Umfang von Fr. 3'660.50 (inkl. Auslagen und 7.7% Mehrwertsteuer), unter Vorbehalt der Rückzahlungsverpflichtung der Privatklägerin nach Art. 135 Abs. 4 StPO i. V. m. Art. 138 Abs. 1 StPO, aus der Gerichtskasse ent- richtet." wird in Abweisung der Berufung der Privatklägerin vollumfänglich bestätigt und zum integralen Bestandteil dieses Urteils erklärt. II. Die ordentlichen Kosten des Berufungsverfahrens in der Höhe von Fr. 6'250.‒ (beinhaltend eine Gebühr von Fr. 6'000.‒ sowie Auslagen von Fr. 250.‒) gehen zu Lasten der Privatklägerin und zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege zu Lasten des Staates. III. Rechtsanwalt Julian Imfeld wird für das Berufungsverfahren ein Honorar in der Höhe von Fr. 5'417.80 (inklusive Auslagen und Fr.”
“Rechtsanwältin MLaw X1._____ wird für ihre Bemühungen als amtliche Verteidigerin des Beschuldigten mit insgesamt Fr. 17'821.25 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. Es wird vorgemerkt, dass bereits eine Akontozahlung in der Höhe von Fr. 10'021.25 ausbezahlt wurde. Dementsprechend ist Rechtsanwältin MLaw X1._____ mit zu- sätzlich Fr. 7'800.– aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 11. Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ wird für ihre Bemühungen als unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin mit Fr. 20'100.– (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO. 12. (Mitteilungen) 13. (Rechtsmittel)" Berufungsanträge: (Prot. II S. 6) a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 73) 1. Die Dispositivziffer 1 des vorinstanzlichen Urteils sei aufzuheben und der Beschuldigte sei von den Vorwürfen der mehrfachen Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB sowie der mehrfachen sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB freizusprechen. 2. Die Dispositivziffern 2-6 des vorinstanzlichen Urteils seien vollumfänglich aufzuheben. - 4 - 3. Die Dispositivziffer 9 des vorinstanzlichen Urteils sei aufzuheben und die Kosten der Untersuchung und der gerichtlichen Verfahren (erst- und zweit- instanzlich) sowie die Kosten der amtlichen Verteidigung (zzgl. MwSt.) seien auf die Staatskasse zu nehmen. b) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 55, schriftlich) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils Erwägungen: I. Prozessgeschichte / Prozessuales 1.”
“Die Entschädigung ist von den Privatklägerinnen zu tragen, ist aber einstweilen aus der Gerichtskasse des Kan- tonsgerichts zu bezahlen. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO.”
“00 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 14'127.65 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 88'465.65 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. - 4 - Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 12. Die Kosten des Vorverfahrens (Gebühr Vorverfahren, Auslagen) und des gericht- lichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden der Beschuldigten B._____ zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Gerichtskasse genommen. Die auf sie entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin werden indessen einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 13. (Mitteilungen) 14. (Rechtsmittel) " Berufungsanträge (Prot. II S. 6 ff.) a) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 128) 1. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 4 sei die Beschuldigte mit einer Freiheits- strafe von 30 Monaten zu bestrafen, wovon 35 Tage durch Haft erstan- den sind, sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à CHF 30.–. 2. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 5 sei die Freiheitsstrafe im Umfang von 24 Monaten aufzuschieben und im Umfang von 6 Monaten (abzüglich 35 Tage, die durch Haft erstanden sind), zu vollziehen. Die Geldstrafe sei zu vollziehen. Die Probezeit für den bedingt aufgeschobenen Teil der Freiheitsstrafe sei auf 2 Jahre festzusetzen. - 5 - b) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 129 S. 1 f. und Prot. II S. 43) " 1. Es sei die Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts Winterthur vom 11. Juni 2021 aufzuheben und die Berufungsklägerin wegen Wi- derhandlung AIG im Sinne von Art.”
“Ausgenommen sind Kontakte über Drittpersonen im Zusammenhang mit den Kinder- belangen (elterliche Sorge, Besuchsrecht, Unterhalt). 9. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 4'200.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'500.00 Gebühr für das Vorverfahren; Fr. 220.00 Auslagen (Gutachten); Fr. 363.00 Auslagen; - 4 - Fr. 200.00 Auslagen Polizei; Fr. 35'530.65 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 20'388.45 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 1, Rechtsanwalt MLaw Y._____ (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 63'402.10 Total. Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 10. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 9 werden dem Beschuldigten im Umfang von 9/10 auf- erlegt und im übrigen Umfang auf die Gerichtskasse genommen. Die auf den Beschuldigten entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 1 werden indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 11. Das Gesuch der Beiständin des Privatklägers 2 um Gewährung der unentgeltlichen Rechts- pflege wird abgewiesen. 12. [Mitteilungen] 13. [R echtsmittel] " Berufungsanträge: (Prot. II S. 10 f.) a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 146) " 1. Es sei Ziffer 1 des Dispositivs des Urteils des Bezirksgerichts Win- terthur vom 2. Juli 2021 aufzuheben und es sei der Beschuldigte von nachfolgenden Vorwürfen freizusprechen: - der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.6), - der mehrfachen einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 und Ziff. 2 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.2, 1.5, 1.10), - 5 - - der mehrfachen Tätlichkeiten im Sinne von Art. 126 Abs. 1 und 2 lit. b StGB (Anklageziffern 1.7, 1.8, 1.9), - der mehrfachen Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB teilwei- se i.”
“_____ für die Dauer der Berufungsverhandlung von netto (ohne die freie Zeit vom Nachmittag) nicht ganz 5 Stunden (4.95) und die gesamte Wegzeit von rund 1 Stunde (total 5.95) à Fr. 220.– zu entschädigen (5.95 x Fr. 220.– = Fr. 1'409.79 [inkl. MWST]). Betreffend diesen Entschädigungsanteil ist dieselbe Verteilung auf die drei Berufungsverfahren vorzunehmen. Für die Nachbespre- chung des Urteils mit dem Privatkläger sind in der Honorarnote bereits 1.5 Stunden eingesetzt, was als eher hoch aber knapp noch angemessen be- zeichnet werden kann. Damit ist Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ als unentgeltlicher Vertreter des Privatklägers im vorliegenden Berufungsverfahren mit gerundet Fr. 1'664.– inkl. MWST und Barauslagen (Fr. 1'451.85 + Fr. 211.47) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Kosten sind einstweilen auf die Gerichtskas- se zu nehmen, wobei die Rückzahlungspflicht des Privatklägers vorzubehalten ist (Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO). Nachdem der Beschuldigte seit dem 7. März 2022 erbeten verteidigt wird (Urk. 76 f.) und die amtliche Verteidigung per 6. Mai 2022 aus ihrem Mandat entlassen wurde (Urk. 86), hat der mit seiner Berufung vollständig unterliegende Privatklä- ger dem Beschuldigten gemäss eingereichter Honorarnote (Urk. 98) eine redu- zierte Prozessentschädigung von Fr. 7'530.– für anwaltliche Verteidigung im Be- rufungsverfahren zu bezahlen. Es wird beschlossen:”
“Die weiteren Kosten betragen: CHF 3'600.– Gebühr Anklagebehörde CHF 16'428.80 Auslagen (Gutachten) CHF 858.– Auslagen Anklagebehörde CHF 4'300.– Auslagen Polizei CHF 33'038.90 Entschädigung amtliche Verteidigung (inklusive 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 18'316.95) - 4 - CHF 12'143.50 Entschädigung unentgeltlicher Rechtsbeistand Privatkläger 2 (inklusive 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 5'520.15) CHF 9'407.95 Entschädigung unentgeltliche Rechtsbeiständin Privatklägerin 3 (inklusi- ve 7.7% MWSt) CHF 85'277.15 Kosten Total 14. Die Kosten und Auslagen der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenom- men diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privatkläger 2 und 3, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privat- kläger 2 und 3, werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt ei- ne Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO. 15. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als amtlicher Ver- teidiger des Beschuldigten mit total CHF 33'038.90 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 18'316.95) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirksgerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 14'721.95 an Rechtsan- walt lic. iur. Y._____ auszubezahlen. 16. Rechtsanwalt MLaw Z._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als unentgeltlicher Rechtsbeistand des Privatklägers 2 mit total CHF 12'143.50 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 5'520.15) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirks- gerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 6'623.35 an Rechtsanwalt MLaw Z._____ auszubezahlen. 17. Rechtsanwältin lic. iur. W._____ wird für ihre Bemühungen und Auslagen als unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin 3 mit total CHF 9'407.95 (inkl. 7.7% MWSt) aus der Ge- richtskasse entschädigt.”
“Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 3'600.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 1'860.00 Gebühr für das Vorverfahren Fr. 24'888.50 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen) Fr. 60.00 Gutachten B._____ betr. Privatkläger 1 Fr. 11'410.80 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 Fr. 41'819.30 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 10. Die Kosten des Vorverfahrens (Gebühr Vorverfahren, Auslagen) und des ge- richtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung - 4 - und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der un- entgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 werden indessen einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten.. Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 51 S. 3; Urk. 66 S. 3 & 30) 1. Es sei der Beschuldigte der mehrfachen qualifizierten einfachen Kör- perverletzung i.S.v. Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 i.V.m. Ziff. 2 Abs. 2 StGB sowie der Tätlichkeiten i.S.v. Art. 126 Abs. 1 StGB nicht schuldig zu er- kennen und freizusprechen. 2. Es sei die Zivilklage der Privatklägerin 2 abzuweisen. 3. Es sei das Brecheisen, Asservat Nr. A013'040'738, einzuziehen und nach Eintritt der Rechtskraft zu vernichten. 4. Es sei von der Abnahme einer DNA-Probe sowie der Erstellung eines DNA-Profils abzusehen. 5. Es seien die Gerichtskosten sowie die Verfahrenskosten, einschliess- lich der Kosten der amtlichen Verteidigung, auf die Staatskasse zu nehmen. 6. Es sei dem Beschuldigten zulasten der Staatskasse eine Genugtuung in der Höhe von Fr. 1'000.– sowie eine Umtriebsentschädigung in der Höhe von Fr. 300.– zuzusprechen. - 5 - b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich: (Urk.”
“00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 3'200.00 Gebühr für das Vorverfahren Fr. 35.95 Auslagen (Gutachten) Fr. 1'950.00 Auslagen Polizei Fr. 2'463.75 Entschädigung für die amtliche Verteidigerin lic. iur. X2._____ Fr. 16'480.50 Entschädigung für die amtliche Verteidigerin Dr. iur. X1._____ Fr. 11'827.25 Entschädigung für die unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers lic. iur. Y._____ Verlangt keine der Parteien ein Begründung, ermässigt sich die Entscheidgebühr um einen Drittel. Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 11. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausser diejenigen der amtlichen Verteidigerinnen und des unentgeltlichen Rechtsvertreters des Privatklägers, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen und des unentgeltlichen Rechtsvertreters werden auf die Gerichts- kasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO. 12. (Mitteilung) 13. (Rechtsmittel) " - 4 - Berufungsanträge: (Prot. II S. 13 f.) a) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 103 S. 1) I. Das Urteil des Bezirksgerichts Horgen DG 1900016-F/UB/Bra vom 4. November 2019 sei aufzuheben und A._____ sei von Schuld und Strafe freizusprechen. II. Das gegenüber A._____ ausgesprochene Tätigkeitsverbot sei aufzu- heben. III. Die Zivilforderung von CHF 5'000 sei abzuweisen resp. auf den Zivil- weg zu verweisen. IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer zu Las- ten des Staates. V. Die von den Eltern des Privatklägers geforderte Entschädigung für Anwaltskosten in der Höhe von CHF 537.75 sei abzuweisen resp. auf die Staatskasse zu nehmen. b) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 105 S. 1) 1. Schuldigsprechung wegen Schändung gemäss Art. 191 StGB gemäss vorinstanzlichem Urteil 2. Bestrafung mit einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten und Anrechnung der erstandenen Haft 3.”
Die Praxis rechnet Mandatsstunden, Pauschalen (z. B. 5%/10% für Auslagen/Schreiben), Vacationen und Fahrspesen anteilsmässig an und schliesst MwSt. ein; solche Ergänzungen können nachträglich berücksichtigt werden.
“S’agissant des autres opérations, notamment la réception du courrier du Président de la Chambre pénale et sa prise de connaissance du 28 mars 2024 par 25 minutes ainsi que les requêtes de prolongation de délais pour deux fois 25 minutes, il convient également de les réduire équitablement d’environ 1 h. Il sera ainsi retenu une durée globale équitable de 14 h. Les honoraires sont ainsi arrêtés à CHF 2'520.- (14 x CHF 180.-/h). Il convient d’y ajouter les débours (5 % de CHF 2'520.-), soit CHF 126.-, et la TVA par CHF 214.35 (8.1 % de CHF 2'646.-). L’indemnité est dès lors fixée à CHF 2'860.35, débours et TVA compris. 5.4. Vu l’admission du recours de B.________ et du renvoi de la cause, les frais de procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 5'220.15 (émolument : CHF 500.-; débours : CHF 100.-; indemnité de la mandataire gratuite de B.________, débours et TVA compris : CHF 1'221.30; indemnités des défenseurs d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 3'398.85). Les recourantes et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter des frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. (dispositif en page suivante) la Chambre arrête : I. Les procédures 502 2023 108, 502 2023 111 et 502 2023 112 sont jointes. II. Le recours de A.________ est irrecevable. III. Le recours de B.________ est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 5 mai 2023 de la procédure ouverte contre D.________ pour actes d’ordre sexuel avec des enfants et pornographie est annulée et la cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. IV. Il n’est pas alloué d’indemnité à A.________. V. La requête d’assistance judiciaire de B.________ est admise et Me Marlène Jacquey est désignée en qualité de mandataire gratuite. L’indemnité due à Me Marlène Jacquey, en sa qualité de mandataire gratuite de B.________, est arrêtée, pour la procédure de recours, à CHF 1'221.30, TVA par CHF 87.30 comprise. VI. L’indemnité due à Me Alexandre Dafflon, en sa qualité de défenseur d’office de D.________, est arrêtée, pour les procédures de recours, à CHF 2'860.”
“Eu égard à l'issue de la procédure, il n'y a pas lieu de revoir la répartition des frais de la procédure préliminaire et de première instance. 5. 5.1. Considéré globalement, l'état de frais produit par Me D______, défenseure d'office de C______, satisfait les exigences légales et jurisprudentielles régissant l'assistance judiciaire gratuite en matière pénale (cf. art. 135 al. 1 CPP). Il convient cependant de le compléter de 0h30 pour tenir compte de la durée effective de l'audience, ainsi que d'une vacation en CHF 100.-, non facturées. La rémunération de Me D______ sera partant arrêtée à CHF 3'565.40 correspondant à 13h40 heures d'activité au tarif de CHF 200.-/heure et 1h35 d'activité au tarif de CHF 110.-/heure (CHF 2'907.50), plus la majoration forfaitaire de 10% (CHF 290.75), une vacation en CHF 100.- et l'équivalent de la TVA au taux de 8.1% (CHF 267.15). 5.2. Considéré globalement, l'état de frais produit par Me B______, conseil juridique gratuit de A______, satisfait les exigences légales et jurisprudentielles régissant l'assistance judiciaire gratuite en matière pénale (cf. art. 138 al. 1 CPP). Il convient cependant de le compléter de 4h30 pour tenir compte de la durée de l'audience, ainsi que d'une vacation en CHF 75.-, non facturée. La rémunération de Me B______ sera partant arrêtée à CHF 3'629.75 correspondant à 4h15 heures d'activité au tarif de CHF 200.-/heure et 13h30 d'activité au tarif de CHF 150.-/heure (CHF 2'875.-), plus la majoration forfaitaire de 10% (CHF 287.50), une vacation en CHF 75.- et l'équivalent de la TVA au taux de 8.1% (CHF 262.25), auxquels s'ajoutent encore les débours en CHF 130.-. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit les appels formés par A______ et le Ministère public contre le jugement JTCO/108/2023 rendu le 5 octobre 2023 par le Tribunal correctionnel dans la procédure P/4841/2021. Les rejette. Laisse les frais de la procédure d'appel à la charge de l'État. Arrête à CHF 3'565.40, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me D______, défenseure d'office, de C______. Arrête à CHF 3'629.75, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me B______, conseil juridique gratuit, de A______.”
“00 TVA : Fr. 2'125.00 Débours : Fr. Total : Fr. 29'335.00 Observations : - 1h dès 2024 à Fr. 200.00/h = Fr. 200.–. - 89h45 -> 2023, admises* à Fr. 200.00/h = Fr. 17'950.–. - 16h EF complémentaire à Fr. 200.00/h = Fr. 3'200.–. - 8h Audience 26.2.24 à Fr. 200.00/h = Fr. 1'600.–. - 0h45 Verdict 27.2.24 à Fr. 200.00/h = Fr. 150.–. - Total : Fr. 23'100.– + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 25'410.– - 16 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 1'600.– - 2 déplacements A/R (Audience 26.2.24 et 27.2.24) à Fr. 100.– = Fr. 200.– - TVA 7.7 % Fr. 1'520.35 - TVA 8.1 % Fr. 604.65 * En application de l'art. 16 al. 2 RAJ: réduction de 1h00 pour conférence avec mère du prévenu majeur, pas pris en charge par l'assistance juridique et réduction d'1h00 réceptions et observations d'ordonnances TMC, activités incluses dans forfait courriers/téléphones. Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : B______ Avocat : C______ Etat de frais reçu le : 14 février 2024 Indemnité : Fr. 19'031.65 Forfait 10 % : Fr. 1'903.15 Déplacements : Fr. 1'875.00 Sous-total : Fr. 22'809.80 TVA : Fr. 1'785.10 Débours : Fr. Total : Fr. 24'594.90 Observations : - 6h30 à Fr. 110.00/h = Fr. 715.–. - 0h45 à Fr. 200.00/h = Fr. 150.–. - 59h50 à Fr. 200.00/h = Fr. 11'966.65. - 22h15 EF complémentaire à Fr. 200.00/h = Fr. 4'450.–. - 8h Audience 26.2.24 à Fr. 200.00/h = Fr. 1'600.–. - 0h45 Verdict 27.2.24 à Fr. 200.00/h = Fr. 150.–. - Total : Fr. 19'031.65 + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 20'934.80 - 14 déplacements A/R à Fr. 100.– = Fr. 1'400.– - 5 déplacements A/R à Fr. 55.– = Fr. 275.– - 2 déplacements A/R (Audience 26.2.24 et 27.02.24) à Fr. 100.– = Fr. 200.– - TVA 7.”
“L'appelant n'indique par ailleurs pas, en appel, en quoi cette indemnité aurait été fixée de manière erronée par l'instance précédente. 6.2.2.2. C______, qui succombe aux trois quarts en procédure d'appel, n'aura droit à une indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure d'appel qu'à raison d'un quart. L'état de frais déposé par la mandataire de l'intéressé pour la procédure d'appel semble adéquat. Les six heures consacrées à la lecture des dossiers civils et pénaux seront cependant retranchées, la prévenue n'ayant pas à supporter les conséquences d'un changement de mandataire du plaignant en cours de procédure d'appel. La durée de l'audience (quatre heures et dix minutes) sera ajoutée. En conclusion, l'indemnité due par A______ à C______ pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure d'appel (art. 433 CPP) sera arrêtée à CHF 1'292.40 correspondant à un quart de dix heures et 40 minutes d'activité au tarif de CHF 450.-/heure (TVA incluse). 7. 7.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. L'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : chef d'étude CHF 200.- (let. c) (art. 16 du règlement sur l'assistance juridique [RAJ)]. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, et de 10% lorsque l'état de frais porte sur plus de 30 heures, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
Art.138 Abs.1 StPO verweist sinngemäss auf Art.135 StPO; die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands wird am Ende des Verfahrens festgesetzt und kann der Rechtsbeistand durch Rekurs/Beschwerde anfechten.
“versée en cours de procédure (XII). 3. Par acte posté le 11 novembre 2022, l'avocate Q.________ a recouru auprès de la Chambre des recours pénale contre ce jugement en tant que celui-ci fixait l'indemnité due en sa qualité de conseil juridique gratuit de la partie plaignante. Elle a conclu, avec suite de frais et dépens, à sa réforme en ce sens que cette indemnité est portée à 7'262 fr. 55, TVA, vacations et débours compris, sous déduction d’une avance de 2'000 fr. versée en cours de procédure. Subsidiairement, elle a conclu à l’annulation du jugement en son chiffre XII et au renvoi de la cause à l’autorité de première instance pour nouvelle décision dans le sens des considérants. 4. L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 132 ss CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le ministère public ou par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (cf. art. 20 CPP) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). 5. Dès lors que le recours porte uniquement sur les conséquences économiques accessoires d’une décision et que le montant litigieux n’excède pas 5'000 fr. (art. 395 let. b CPP), il relève de la compétence d’un membre de la Chambre des recours pénale statuant en tant que juge unique (art. 13 al. 2 LVCPP [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Invitée à compléter son écriture après réception de la motivation du jugement de première instance, la recourante a, par acte du 23 décembre 2022, déclaré retirer son recours (P. 123). 6. Il convient de prendre acte du retrait du recours et de rayer la cause du rôle (art. 386 al. 2 let. b CPP). 7. Les frais de la procédure de recours, par 270 fr.”
“Es ist daher festzustellen, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abtei- lung, vom 24. März 2021 diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen ist. 3. Entschädigung des (ehemaligen) Verteidigers RA lic. iur. Y1._____ Der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ hat – wie bereits erwähnt – im Rahmen der Berufungserklärung vom 28. Juni 2021 auch die Höhe des mit Urteil der Vorinstanz vom 24. März 2021 für das Vorverfahren und das erstinstanzliche Gerichtsverfahren für ihn festgesetzte Honorar (Urk. 339, Urteilsdispositivziffer 36) angefochten (Urk. 344 S. 3 und S. 14). Gegen die Höhe der Entschädigung hätte er sich jedoch mit Beschwerde zur Wehr setzen müssen (Art. 135 Abs. 3 StPO). Der amtliche Verteidiger und der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatkläger- schaft sind nicht Verfahrensparteien (Art. 104 Abs. 1 StPO). Ihre Rechtsmittellegi- timation hinsichtlich der Festsetzung des Honorars ergibt sich nicht aus Art. 382 StPO, sondern aus der besonderen Regelung in Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO. Danach steht dem amtlichen Verteidiger und dem unentgeltlichen Rechtsbeistand der Privatklä- gerschaft gegen den Entschädigungsentscheid des erstinstanzlichen Gerichts im Sinne von Art. 135 Abs. 2 StPO lediglich die Beschwerde offen (BGE 139 IV 199, E. 5). Demgegenüber fehlt es der beschuldigten Person selbst an einem rechtlich geschützten Interesse daran, dass das Honorar ihrer Verteidigung erhöht wird, weshalb Erstere diesbezüglich im eigenen Namen nicht zur Erhebung eines Rechtsmittels berechtigt ist (Art. 382 Abs. 1 StPO; vgl. zum analogen Fall im Be- schwerdeverfahren vor Bundesgericht: Urteile des Bundesgerichts 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022, E.1; 6B_146/2021 vom 14. Februar 2022, E.3.2, je mit weite- ren Hinweisen). Zwar hatte der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ mit Eingabe vom 29. März 2021 rechtzeitig im Namen des Beschuldigten die Berufung angemeldet - 24 - (Urk. 325) und am 28. Juni 2021 fristgerecht die Berufungserklärung im Sinne von Art.”
“Gegenstand der Beschwerde ist eine Verfügung des Kantonsgerichts Schwyz. Sie betrifft ein Schreiben des Bezirksgerichts March, mittels welchem ein vom Beschwerdeführer geltend gemachter Entschädigungsanspruch abschlägig beantwortet wurde. Es liegt folglich kein Fall von Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO vor, der die Zuständigkeit des Bundesstrafgerichts zur Folge hätte. Der Beschwerdeführer ist berechtigt, die vorinstanzliche Verfügung mit Beschwerde in Strafsachen vor Bundesgericht anzufechten (BGE 140 IV 213 E. 1.7; Urteil 6B_1252/2016 vom 9. November 2017 E. 1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 143 IV 453).”
“Le 6 octobre 2021, la Présidente du Tribunal d’arrondissement de La Côte a déclaré s’en remettre à justice sur le recours. Par courrier de son défenseur du 11 octobre 2021, A.V.________ a déclaré s’en remettre à justice sur le recours. Il a toutefois relevé que « comparaison n’était pas raison » et que si, après analyse de la liste d’opérations de son conseil, le tribunal avait estimé que chaque démarche était justifiée, cela signifiait seulement qu’il avait estimé que sa rémunération était adéquate. Son cas étant différent, il ne voyait pas en quoi la recourante pouvait en tirer un quelconque argument. Le 12 octobre 2021, le Ministère public a déclaré renoncer à se déterminer sur le recours. En droit : 1. 1.1 1.1.1 Le défenseur ou conseil d’office peut recourir devant l’autorité de recours (cf. art. 20 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, applicable au conseil juridique gratuit en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 140 IV 213 consid. 1.4 ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP), qui, dans le canton de Vaud, est la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise du 19 mai 2009 d’introduction du code de procédure pénale suisse ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise du 12 décembre 1979 d’organisation judiciaire ; BLV 173.01]). En cas d’appel recevable interjeté à l’encontre du même jugement, la question de l’indemnité doit être traitée dans le cadre de la procédure d’appel, en raison de la subsidiarité de la voie du recours (ATF 139 IV 199 consid. 5.6 ; TF 6B_1028/2015 du 11 février 2016 consid. 1). Si l’autorité d’appel n’entre pas en matière sur le fond, au motif que l’appel est irrecevable ou retiré, c’est l’autorité de recours qui demeure compétente pour examiner la conclusion du conseil juridique gratuit tendant à l’augmentation de l’indemnité qui lui a été allouée par le tribunal de première instance (Glassey, Contestations relatives à l’indemnisation de l’avocat d’office et du conseil juridique gratuit par les tribunaux de première instance : procédure et compétences, in RJN 2019, pp.”
“Le 6 octobre 2021, la Présidente du Tribunal d’arrondissement de La Côte a déclaré s’en remettre à justice sur le recours. Par courrier de son défenseur du 11 octobre 2021, A.V.________ a déclaré s’en remettre à justice sur le recours. Il a toutefois relevé que « comparaison n’était pas raison » et que si, après analyse de la liste d’opérations de son conseil, le tribunal avait estimé que chaque démarche était justifiée, cela signifiait seulement qu’il avait estimé que sa rémunération était adéquate. Son cas étant différent, il ne voyait pas en quoi la recourante pouvait en tirer un quelconque argument. Le 12 octobre 2021, le Ministère public a déclaré renoncer à se déterminer sur le recours. En droit : 1. 1.1 1.1.1 Le défenseur ou conseil d’office peut recourir devant l’autorité de recours (cf. art. 20 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, applicable au conseil juridique gratuit en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 140 IV 213 consid. 1.4 ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP), qui, dans le canton de Vaud, est la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise du 19 mai 2009 d’introduction du code de procédure pénale suisse ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise du 12 décembre 1979 d’organisation judiciaire ; BLV 173.01]). En cas d’appel recevable interjeté à l’encontre du même jugement, la question de l’indemnité doit être traitée dans le cadre de la procédure d’appel, en raison de la subsidiarité de la voie du recours (ATF 139 IV 199 consid. 5.6 ; TF 6B_1028/2015 du 11 février 2016 consid. 1). Si l’autorité d’appel n’entre pas en matière sur le fond, au motif que l’appel est irrecevable ou retiré, c’est l’autorité de recours qui demeure compétente pour examiner la conclusion du conseil juridique gratuit tendant à l’augmentation de l’indemnité qui lui a été allouée par le tribunal de première instance (Glassey, Contestations relatives à l’indemnisation de l’avocat d’office et du conseil juridique gratuit par les tribunaux de première instance : procédure et compétences, in RJN 2019, pp.”
“Dès lors que l’on ignore la date à laquelle ces montants ont été payés, vraisemblablement au cours de l’année 2021, les premiers juges étaient fondés à retenir que le prévenu G.________ était le débiteur de L.________ du montant de 500 fr., valeur échue, à titre de réparation du dommage matériel de cette dernière. 10. 10.1 Le conseil d'office de la plaignante, Me Raphaël Hämmerli, se plaint d’un défaut de motivation de la décision au sujet de la réduction du temps de ses opérations, ainsi que d’une constatation des faits inexistante. Il requiert l’allocation d’une indemnité tenant compte de 60 heures de travail d’avocat, plus 1'320 fr. 30 de débours, hors TVA. 10.2 10.2.1 Le défenseur d'office peut recourir devant l'autorité de recours contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2, JdT 2014 IV 79). L’art. 135 CPP s’applique par analogie à l’indemnisation du conseil juridique gratuit (art. 138 al. 1 CPP). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l'autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP) qui est, dans le canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise d'introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Si un appel a été interjeté par une partie parallèlement au recours du défenseur d'office, la juridiction d'appel devient compétente pour statuer sur l'indemnisation du défenseur d'office pour la première instance (ATF 140 IV 213 consid. 1.4 et 1.7 ; ATF 139 IV 199 précité consid. 5.6). Le recours s'exerce par le dépôt dans un délai de 10 jours suivant la notification de la décision écrite d'un mémoire écrit et dûment motivé (art. 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP). 10.2.2 Le recours s’exerce par le dépôt d’un mémoire écrit et dûment motivé (art.”
“März 2021 hat der Privatkläger (nachfolgend: Beschwerdeführer 1), somit die zehntägige Frist eingehalten. Auch die Form der Beschwerdeschrift vom 18. März 2021 entspricht den Anforderungen gemäss Art. 385 Abs. 1 StPO. Schliesslich ist die Zuständigkeit der Dreierkammer des Kantonsgerichts als Beschwerdeinstanz zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde gemäss Art. 20 Abs. 1 lit. b StPO i.V.m. § 15 Abs. 2 EG StPO gegeben. Demnach ist auf die Beschwerde 1 einzutreten. 2. Formelles betreffend Beschwerde 2 2.1 Mit Blick auf das in der Beschwerdeschrift vom 18. März 2021 gestellte Rechtsbegehren, es sei die Staatsanwaltschaft anzuweisen, über das Honorar des unentgeltlichen Rechtsbeistands zu befinden und dieses zuzusprechen, ist zu konstatieren, dass es sich dabei sinngemäss um eine durch den Rechtsvertreter des Privatklägers, B.____, gleichzeitig mit der in Vertretung seines Mandanten erhobenen Beschwerde gegen die Einstellung des gegen den Beschuldigten geführten Strafverfahrens in eigener Sache erhobene (Rechtsverweigerungs-) Beschwerde handelt. 2.2 Gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO richtet sich die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands sinngemäss nach Art. 135 StPO, welcher die Entschädigung der amtlichen Verteidigung regelt. Nach Art. 135 Abs. 2 StPO legen die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest. Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO bestimmt, dass die amtliche Verteidigung gegen Entschädigungsentscheide der Staatsanwaltschaft Beschwerde bei der Beschwerdeinstanz führen kann. Aus Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 3 lit. a und Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO ergibt sich somit, dass (auch) der unentgeltliche Rechtsbeistand zur Beschwerde gegen den Entschädigungsentscheid der Staatsanwaltschaft berechtigt ist. Die Zuständigkeit der Dreierkammer des Kantonsgerichts als Beschwerdeinstanz zur Beurteilung dieser Beschwerde ergibt sich aus Art. 20 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 StPO sowie aus § 15 Abs. 2 EG StPO. Gemäss Abs. 2 von Art. 393 StPO können mit der Beschwerde gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit.”
“März 2021 hat der Privatkläger (nachfolgend: Beschwerdeführer 1), somit die zehntägige Frist eingehalten. Auch die Form der Beschwerdeschrift vom 18. März 2021 entspricht den Anforderungen gemäss Art. 385 Abs. 1 StPO. Schliesslich ist die Zuständigkeit der Dreierkammer des Kantonsgerichts als Beschwerdeinstanz zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde gemäss Art. 20 Abs. 1 lit. b StPO i.V.m. § 15 Abs. 2 EG StPO gegeben. Demnach ist auf die Beschwerde 1 einzutreten. 2. Formelles betreffend Beschwerde 2 2.1 Mit Blick auf das in der Beschwerdeschrift vom 18. März 2021 gestellte Rechtsbegehren, es sei die Staatsanwaltschaft anzuweisen, über das Honorar des unentgeltlichen Rechtsbeistands zu befinden und dieses zuzusprechen, ist zu konstatieren, dass es sich dabei sinngemäss um eine durch den Rechtsvertreter des Privatklägers, B.____, gleichzeitig mit der in Vertretung seines Mandanten erhobenen Beschwerde gegen die Einstellung des gegen den Beschuldigten geführten Strafverfahrens in eigener Sache erhobene (Rechtsverweigerungs-) Beschwerde handelt. 2.2 Gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO richtet sich die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands sinngemäss nach Art. 135 StPO, welcher die Entschädigung der amtlichen Verteidigung regelt. Nach Art. 135 Abs. 2 StPO legen die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest. Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO bestimmt, dass die amtliche Verteidigung gegen Entschädigungsentscheide der Staatsanwaltschaft Beschwerde bei der Beschwerdeinstanz führen kann. Aus Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 3 lit. a und Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO ergibt sich somit, dass (auch) der unentgeltliche Rechtsbeistand zur Beschwerde gegen den Entschädigungsentscheid der Staatsanwaltschaft berechtigt ist. Die Zuständigkeit der Dreierkammer des Kantonsgerichts als Beschwerdeinstanz zur Beurteilung dieser Beschwerde ergibt sich aus Art. 20 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 StPO sowie aus § 15 Abs. 2 EG StPO. Gemäss Abs. 2 von Art. 393 StPO können mit der Beschwerde gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit.”
Ist unentgeltliche Rechtspflege bewilligt, kann die Rückerstattungspflicht gegenüber der berechtigten Partei bei Verbesserung ihrer finanziellen Verhältnisse geprüft und geltend gemacht werden.
“________, qui a procédé avec l’assistance d’un avocat de choix, a droit à une indemnité pour les dépenses occasionnées par la procédure de recours. Cette indemnité sera fixée à 600 fr., sur la base de 2 h d’activité nécessaire d’avocat au tarif horaire de 300 fr., à laquelle s’ajoutent 2 % pour les débours, soit 12 fr., et 7,7 % de TVA sur le tout, soit 47 fr. 10, ce qui correspond à la somme totale de 660 fr. en chiffres ronds. Les indemnités allouées aux prévenues seront laissées à la charge de l’Etat (ATF 147 IV 47 consid. 4.2). Vu le sort du recours, les frais d’arrêt, fixés à 1'320 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et l'indemnité allouée au conseil juridique gratuit, par 742 fr., seront mis à la charge de X.________, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP), mais provisoirement laissés à la charge de l’Etat (ATF 143 IV 154 consid. 2.3.5, JdT 2017 IV 347). X.________ sera tenue de rembourser ces frais à l’Etat dès que sa situation financière le permettra (art. 135 al. 4 let. a CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est rejeté. II. L’ordonnance du 29 mars 2023 est confirmée. III. L'indemnité allouée à Me Raphaël Brochellaz, conseil juridique gratuit de X.________, est fixée à 742 fr. (sept cent quarante-deux francs). IV. Une indemnité de 1'154 fr. (mille cent cinquante-quatre francs) est allouée à B.________ pour la procédure de recours, à la charge de l’Etat. V. Une indemnité de 660 fr. (six cent soixante francs) est allouée à C.________ pour la procédure de recours, à la charge de l’Etat. VI. Les frais d’arrêt, par 1'320 fr. (mille trois cent vingt francs), ainsi que l’indemnité allouée au conseil juridique gratuit, par 742 fr. (sept cent quarante-deux francs), sont mis à la charge de X.________, mais provisoirement laissés à la charge de l’Etat. VII. Le remboursement à l’Etat de l’indemnité et des frais fixés sous chiffres III et VI ci-dessus ne sera exigible de X.________ que pour autant que sa situation financière le permette.”
“Der Privatkläger hat sich die erlittene Stichverletzung auf- grund seines aggressiven Verhaltens selber zuzuschreiben. Indes ist der Sachverhalt mit Blick auf die einschlägigen zivilrechtlichen Anspruchsgrund- lagen nicht spruchreif, weshalb die Zivilklage des Privatklägers mit der Vor- instanz auf den Weg des Zivilprozesses zu verweisen ist. VIII. Kosten- und Entschädigungsfolgen 1.Bei diesem Verfahrensausgang – es bleibt auch im Berufungsverfahren beim vorinstanzlichen Freispruch in Dossier 1 – ist die erstinstanzliche Kostenrege- lung gemäss den Dispositiv-Ziffern 12 bis 14 zu bestätigen. 2.Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Privatkläger unterliegt. Demnach hat er die Kosten des Berufungsverfahrens, einschliess- lich derjenigen der unentgeltlichen Rechtsvertretung, zu tragen. Diese sind jedoch infolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege in Anwendung von Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen; unter dem Vorbehalt des Rückgriffs auf den - 24 - Privatkläger bei Verbesserung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse (BGE 143 IV 154 E. 2.3.5). Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Diese können dem Privatkläger nicht auferlegt werden (vgl. BGE 145 IV 90 E. 5). 3.Die amtliche Verteidigung ist für ihre Bemühungen im Berufungsverfahren mit insgesamt Fr. 4'200.– (inkl. MwSt. und Barauslagen) aus der Gerichtskasse zu entschädigen (Urk. 161 und Urk. 167 zuzüglich der Dauer der Berufungs- verhandlung inkl. Weg). 4.Die unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers ist für ihre Bemühun- gen im Berufungsverfahren mit Fr. 4'300.– (inkl. MwSt. und Barauslagen) aus der Gerichtskasse zu entschädigen (vgl. Urk. 165 zuzüglich der Dauer der Be- rufungsverhandlung inkl. Weg und Nachbesprechung). Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich,”
“Barauslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 10. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Bemühungen als unentgeltlicher Rechtsbeistand des Privatklägers 1 mit Fr. 10'700.55 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 11. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 2'100.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'100.– Gebühr Strafuntersuchung Fr. 980.– Kosten Kantonspolizei Fr. 2'661.35 Gutachten Fr. 30'471.15 amtliche Verteidigung Fr. 10'700.55 unentgeltlicher Rechtsvertreter Privatkläger 1 Weitere Auslagen werden vorbehalten. 12. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge- nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft des Privatklägers 1, werden dem Beschuldigten aufer- legt. 13. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbei- standschaft des Privatklägers 1 werden unter Vorbehalt der Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO auf die Gerichtskas- se genommen. - 5 - Berufungsanträge: a) Der amtlichen Verteidigung: (Urk. 97 S. 1) 1. Es sei der Beschuldigte der mehrfachen Gefährdung des Lebens im Sinne von Art. 129 StGB, der mehrfachen einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 123 Ziff. 2 Abs. 2 StGB sowie der Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB freizusprechen: Dementsprechend seien Ziffern 1, 3, 4, 8 und 12 des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs aufzuheben. 2. Unabhängig vom Entscheid bzgl. Ziffer 1 seien Ziffern 2, 5, 6, 7 und 9 des vorinstanzlichen Urteils zu bestätigen. 3. Ziffern 11 und 12 des vorinstanzlichen Urteils seien in Bezug auf die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, mit Ausnahme der Kosten und Kostenübernahme für die amtliche Verteidigung im Umfang von CHF 30'471.15 ersatzlos aufzuheben bzw. definitiv auf die Staatskasse zu nehmen. 4. Ziffer 13 des vorinstanzlichen Urteils sei neu zu fassen, indem die Kosten des amtlichen Verteidigers definitiv auf die Statskasse genommen werden und dem unentgeltlichen Rechtsbeistand des Privatklägers 1 keine Entschädigung zulasten des Beschuldigten im Sinne eines Nachforderungsrechtes zugesprochen wird.”
“dem reduzierten Ansatz für unent- geltliche Vertretung gemäss Art 5 Abs. 1 HV entspricht (vgl. VI act. 23). Der Be- schuldigte befindet sich nicht in wirtschaftlich günstigen Verhältnissen (vgl. act. H.3, F. IV, 11 ff.), sodass er die Kosten für die unentgeltliche Prozessführung vor- erst nicht zu tragen hat (Art. 426 Abs. 4 StPO). Diese werden einstweilen aus der Gerichtskasse des Regionalgerichts Plessur bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rück- erstattungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 426 Abs. 4 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO.”
“1) gehen die Kosten des Berufungsverfahrens von CHF 4'000.00 im Umfang von CHF 3'000.00 zulasten des Beschuldigten und im Umfang von CHF 1'000.00 zu- lasten des Kantons Graubünden. Die Kosten der amtlichen Verteidigung für das Berufungsverfahren von CHF 4'193.40 sind einstweilen aus der Gerichtskasse des Kantonsgerichts zu bezahlen. Sobald es die wirtschaftlichen Verhältnisse des Be- rufungsklägers gestatten, ist er verpflichtet, diese Kosten dem Kanton zurückzu- zahlen (vgl. Art. 135 Abs. 4 StPO). Entsprechend der obigen Kostenverteilung be- trägt deren Höhe 3/4 der Kosten der amtlichen Verteidigung von CHF 4'193.40, somit CHF 3'145.05. Die Kosten des unentgeltlichen Rechtsbeistands der Privat- klägerin für das Berufungsverfahren von CHF 1'996.75 gehen zu 3/4 ebenfalls zu- lasten des Berufungsklägers und werden einstweilen aus der Gerichtskasse des Kantonsgerichts bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht des Be- schuldigten im Umfang von CHF 1'497.55 (vgl. Art. 426 Abs. 4 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO). Der Privatklägerin steht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung gemäss Art. 433 StPO zu, zumal sie aufgrund der unentgeltlichen Rechtspflege keinen Schaden und somit auch keinen Anspruch auf Entschädigung hat (BGer 6B_505/2014 v.”
Bei Festsetzung/Tarification wird die kantonale Tarifordnung (z. B. RAJ Art.16) und der für den Prozessort geltende Stundensatz massgebend angewendet; das Gericht berücksichtigt Bedeutung, Schwierigkeit, Qualität der Arbeit, Anzahl Konferenzen/Audienzen und Resultat.
“Amtliche Entschädigungen Zu den Verfahrenskosten gehören grundsätzlich auch die Kosten der amtlichen Verteidigung (Art. 422 Abs. 2 Bst. a StPO). Diese werden von der Kammer jedoch praxisgemäss separat ausgeschieden. Gemäss Art. 135 Abs. 1 StPO wird die amtliche Verteidigung nach dem Anwaltstarif desjenigen Kantons entschädigt, in dem das Strafverfahren geführt wurde. Die Entschädigung des Rechtsbeistands bei der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft und das Opfer richtet sich sinngemäss nach Art. 135 (Art. 138 Abs. 1 StPO). Gemäss Art. 42 Abs. 1 des Kantonalen Anwaltsgesetzes (KAG; BSG 168.11) bezahlt der Kanton den amtlich bestellten Anwälten eine angemessene Entschädigung, die sich nach dem gebotenen Zeitaufwand bemisst und höchstens dem Honorar gemäss der Tarifordnung für den Parteikostenersatz (Art. 41 KAG) entspricht. Bei der Festsetzung des gebotenen Zeitaufwands sind die Bedeutung der Streitsache und die Schwierigkeit des Prozesses zu berücksichtigen. Auszugehen ist vom Zeitaufwand, den ein fachlich ausgewiesener, gewissenhafter Anwalt unter Berücksichtigung der Schwierigkeit der tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse und des Aktenumfangs für die korrekte Erledigung des Geschäftes benötigt. Auslagen und Mehrwertsteuer, sofern der Anwalt mehrwertsteuerpflichtig ist, werden zusätzlich entschädigt. Der Stundenansatz für die Entschädigung der amtlich bestellten Anwälte beträgt im Kanton Bern CHF”
“Le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats du canton (art. 138 al. 1 CPP en lien avec l’art. 135 al. 1 CPP). Selon l’art. 42 de la loi cantonale sur les avocats et les avocates (LA ; RSB 168.11), la rémunération est calculée en fonction du temps requis et n’excédant pas les honoraires fixés selon le tarif applicable au remboursement des dépens (art. 41 LA). La détermination du temps requis tient compte de l’importance et de la complexité du litige. Les débours et la taxe sur la valeur ajoutée sont remboursés en sus. Il est précisé que les règles relatives à la rémunération des avocats d’office sont applicables pour l’assistance judiciaire (art. 42 al. 3 LA). La note d’honoraires de Me B.________ n’appelle pas de remarques particulières et peut être reprise telle quelle. Ainsi, les honoraires de Me B.________ dans la procédure de recours sont fixés à CHF 1'507.80 (TTC, débours et TVA compris). Le recourant obtenant gain de cause, il n’a pas à rembourser au canton de Berne la rémunération allouée pour sa représentation d’office (art. 138 al. 1 CPP en lien avec l’art. 135 al. 4 CPP a contrario). La Chambre de recours pénale décide :”
“Le droit d’être entendu étant une garantie de nature formelle, sa violation entraîne en principe l’annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (ATF 122 IV 8 ; ATF 121 I 230 ; Juge unique CREP 5 mars 2019/170 ; CREP 8 janvier 2019/14). Toutefois, selon la jurisprudence, sa violation peut être réparée lorsque la partie lésée a la possibilité de s’exprimer devant une autorité de recours jouissant d’un plein pouvoir d’examen (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et les références citées). En l’absence de motivation sur les activités, réduites ou retranchées, considérées précisément comme inutiles, la Chambre des recours pénale ne peut en principe pas se substituer au premier juge (TF 6B_1251/2016 du 19 juillet 2017 ; Juge unique CREP 5 décembre 2017/839 consid. 2.2). 2.2.2 A l’instar du défenseur d’office, le conseil juridique gratuit de la partie plaignante est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès (art. 135 al. 1 CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Pour fixer cette indemnité, l'autorité doit tenir compte de la nature et de l'importance de la cause, des difficultés particulières que celle-ci peut présenter en fait et en droit, du temps que l'avocat lui a consacré, de la qualité de son travail, du nombre des conférences, audiences et instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et de la responsabilité qu'il a assumée (ATF 122 I 1 consid. 3a et les références citées ; TF 6B_866/2019 du 12 septembre 2019 consid. 3.1 ; TF 6B_1231/2018 du 20 mars 2019 consid. 2.1.1). Dans le canton de Vaud, le tarif horaire de l’avocat d’office breveté est fixée à 180 fr., TVA en sus, et celle de l’avocat-stagiaire à 110 fr. (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3], applicable par analogie en vertu de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1] ; ATF 137 III 185). L’autorité chargée de fixer la rémunération de l’avocat d’office peut se prononcer sur le caractère excessif du temps que celui-ci allègue avoir consacré à sa mission et ne rétribuer que l’activité qui s’inscrit raisonnablement dans le cadre de l’accomplissement de la tâche du défenseur, à l’exclusion des démarches inutiles ou superflues ou des tâches relevant d’un simple soutien moral ou d’une aide sociale sans rapport avec la conduite du procès pénal ; l’avocat doit toutefois bénéficier d’une marge d’appréciation suffisante pour déterminer l’importance du travail qu’exige l’affaire (ATF 109 Ia 107 consid.”
“Seules des investigations complémentaires, notamment par le biais de la comparaison des données anthropométriques recueillies lors des interpellations de mars 2021, voire par la production de dossiers d’autres autorités, notamment l’OCPM, ou encore des compléments d’information auprès des autorités françaises, pays dont le demandeur à la présente procédure est ressortissant et résident, sont de nature à permettre une clarification de la situation. Les investigations requises, qui nécessitent notamment une coordination avec les autorités vaudoises voire françaises, ainsi que cas échéant des auditions voire des confrontations complémentaires, ne peuvent ainsi pas être entreprises par la Cour de céans. De plus, il convient de respecter le droit d’être entendu des protagonistes et de leur garantir notamment un double degré de juridiction. Enfin, il appartiendra au MP d’examiner s’il y a lieu d’ouvrir une nouvelle procédure pour dénonciation calomnieuse. Dès lors, l'ordonnance pénale du 26 mars 2021 sera annulée et le dossier de la cause renvoyé au Ministère public pour instruction complémentaire. 3. Vu l’issue de la procédure, les frais de la procédure de révision seront laissés à la charge de l'Etat (art. 428 al. 4 CPP). 4. 4.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid. 4 et 6B_638/2012 du 10 décembre 2012 consid. 3.7) – l'équivalent de la TVA est versé en sus. 4.2. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands wird in der Regel erst am Ende des Verfahrens festgesetzt; zuständig dafür ist die Strafbehörde, die das Verfahren abschliesst (bei Einstellung oder Strafbefehl die Staatsanwaltschaft, bei Anklage und Gerichtsverfahren das urteilende Gericht).
“versée en cours de procédure (XII). 3. Par acte posté le 11 novembre 2022, l'avocate Q.________ a recouru auprès de la Chambre des recours pénale contre ce jugement en tant que celui-ci fixait l'indemnité due en sa qualité de conseil juridique gratuit de la partie plaignante. Elle a conclu, avec suite de frais et dépens, à sa réforme en ce sens que cette indemnité est portée à 7'262 fr. 55, TVA, vacations et débours compris, sous déduction d’une avance de 2'000 fr. versée en cours de procédure. Subsidiairement, elle a conclu à l’annulation du jugement en son chiffre XII et au renvoi de la cause à l’autorité de première instance pour nouvelle décision dans le sens des considérants. 4. L’indemnité due au conseil juridique gratuit de la partie plaignante (cf. art. 132 ss CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) est fixée à la fin de la procédure par le ministère public ou par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Le conseil juridique gratuit peut recourir devant l’autorité de recours (cf. art. 20 CPP) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, applicable par analogie en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). 5. Dès lors que le recours porte uniquement sur les conséquences économiques accessoires d’une décision et que le montant litigieux n’excède pas 5'000 fr. (art. 395 let. b CPP), il relève de la compétence d’un membre de la Chambre des recours pénale statuant en tant que juge unique (art. 13 al. 2 LVCPP [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Invitée à compléter son écriture après réception de la motivation du jugement de première instance, la recourante a, par acte du 23 décembre 2022, déclaré retirer son recours (P. 123). 6. Il convient de prendre acte du retrait du recours et de rayer la cause du rôle (art. 386 al. 2 let. b CPP). 7. Les frais de la procédure de recours, par 270 fr.”
“a) et l'action civile ne doit pas paraître vouée à l'échec (let. b). 5.2. Conformément à l'art. 29 al. 3 Cst., toute personne qui ne dispose pas de ressources suffisantes a droit à l'assistance judiciaire gratuite, à moins que sa cause paraisse dépourvue de toute chance de succès; elle a droit en outre à l'assistance judiciaire gratuite d'un défenseur, dans la mesure où la sauvegarde de ses droits le requiert (arrêt du Tribunal fédéral 1B_74/2013 du 9 avril 2013 consid. 2.1 avec référence aux ATF 128 I 225 consid. 2.5.2 = JdT 2006 IV 47; 120 Ia 43 consid. 2a). 5.3. En l'espèce, le recourant a été reconnu indigent par ordonnance du 10 novembre 2021 lui octroyant l'assistance judiciaire. Au vu de l'issue du recours, ce dernier n'était pas dénué de chances de succès. Par conséquent, il sera fait droit à sa conclusion tendant à l'octroi de l'assistance judiciaire au stade de la procédure de recours. L'indemnité du conseil d'office du recourant sera toutefois fixée à la fin de la procédure (art. 135 al. 2 CPP par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Admet le recours. Annule l'ordonnance querellée et renvoie la cause au Tribunal des mineurs. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt ce jour, en copie, au recourant, soit pour lui à son conseil, à B______ et à la Juge des mineurs. Le communique pour information au Ministère public. Siégeant : Monsieur Christian COQUOZ, président; Mesdames Daniela CHIABUDINI et Alix FRANCOTTE CONUS, juges; Monsieur Xavier VALDES, greffier. Le greffier : Xavier VALDES Le président : Christian COQUOZ Voie de recours : Le Tribunal fédéral connaît, comme juridiction ordinaire de recours, des recours en matière pénale au sens de l'art. 78 de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF; RS 173.110); la qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 78 à 81 et 90 ss LTF. Le recours doit être formé dans les trente jours qui suivent la notification de l'expédition complète de l'arrêt attaqué.”
“Art. 138 Abs. 1 StPO bestimmt, dass sich die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands sinngemäss nach Art. 135 StPO richtet, welcher die Entschädigung der amtlichen Verteidigung regelt. Nach Art. 135 Abs. 2 StPO legen die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest. Zuständig für die Festlegung der Entschädigung ist demnach diejenige Strafbehörde, die das Verfahren zum Abschluss bringt, also bei Einstellung des Verfahrens oder Erlass eines Strafbefehls die Staatsanwaltschaft, bei Anklageerhebung und anschliessendem gerichtlichen Verfahren das (erst- oder zweitinstanzlich) urteilende Gericht (Viktor Lieber, Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 135 N 9). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gehören die Entschädigung der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Verbeiständung der Privatklägerschaft gemäss Art. 422 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a StPO zu den Verfahrenskosten, über welche gemäss Art. 81 Abs. 4 lit. b StPO und Art. 351 Abs. 1 StPO im Endentscheid, und nicht in einem separaten Entscheid, zu befinden ist (BGE 139 IV 199, E.”
Die Entschädigung für einen kostenlosen Rechtsbeistand kann bereits vor Eröffnung des Strafverfahrens / vor Abschluss des Einstellungsentscheides festgelegt werden; bei Festsetzung sind persönliche Umstände und die Schwierigkeit der Sache zu berücksichtigen sowie eine Kürzung überhöhter Zeitansätze möglich.
“Si, en principe, l'assistance d'un conseil juridique gratuit ne se justifie pas pour la procédure de recours contre un classement - ce qui doit valoir à plus forte raison contre une ordonnance de non-entrée en matière -, il faut toujours prendre en compte les circonstances personnelles du requérant et la difficulté de la cause. À cet égard, le recourant, originaire du Portugal, prétend disposer de capacités linguistiques limitées en français. Il se dit en outre analphabète, ce qui paraît avoir été admis par le Tribunal de première instance de Genève (cf. ordonnance du 11 mars 2021, pièce 3 recours, p. 9). Compte tenu de ces éléments, il faut admettre que l'assistance d'un conseil juridique se justifiait pour la présente procédure de recours, par définition écrite (art. 397 al. 1 cum 390 CPP). Elle soulevait en outre certaines questions juridiques qui n'étaient pas dénuées de toute complexité (cf. les considérations supra sur la qualité de tiers de l'avocat) et qui nécessitaient la consultation de la jurisprudence, elle aussi écrite. La requête sera par conséquent admise et Me B______ désigné comme conseil juridique gratuit pour la procédure de recours. L'indemnité sera fixée à ce stade déjà, en dérogation à l'art. 135 al. 2 CPP, applicable par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP, au vu notamment du fait que le Ministère public n'a pas encore statué sur l'octroi de l'assistance judiciaire dans le cadre de l'instruction qui n'est, à ce stade, pas encore ouverte (cf. en outre ACPR/516/2020 du 28 juillet 2020 et les arrêts cités). Quant à la quotité de cette indemnité, le recourant la chiffre à CHF 1'256.50, correspondant à 5h50 d'activité au taux horaire de CHF 200.- pour un avocat chef d'étude (art. 16 al. 1 let. c RAJ), plus la TVA. Compte tenu toutefois de l'ampleur de ses écritures (huit pages et demie de recours, dont une de garde, une de conclusions, une consacrée à la recevabilité et deux à l'assistance juridique) et des observations du Ministère public (deux pages et demie), auxquelles le recourant n'a pas souhaiter répliquer, cette durée paraît exagérée, et sera ramenée (art. 16 al. 2 RAJ) à 4h d'activité, ce qui correspond à CHF 800.-, plus la TVA (7.7%) à CHF 62.- arrondis, soit un total de CHF 862.-. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Admet le recours.”
Bei der Bemessung der Entschädigung nach Art. 138 Abs. 1 StPO (sinngemäss Art. 135) werden neben dem Zeitaufwand und dem anwendbaren Tarif insbesondere die Natur, die Bedeutung und die Schwierigkeit der Sache, die Qualität des geleisteten Arbeitsergebnisses, das erzielte Resultat sowie die vom Rechtsbeistand übernommene Verantwortung berücksichtigt. Entschädigt werden nur die als notwendig erachteten Stunden; überflüssige oder exzessive Tätigkeiten werden nicht vergütet. Entsprechend der Praxis sind für Konferenzen, Audienzen und verwandte Tätigkeiten teilweise pauschale Zuschläge bzw. Aufschläge vorgesehen.
“Seul le résultat de la procédure d'appel elle-même est ainsi déterminant (ATF 142 IV 163 consid. 3.2.1). Selon l'art. 428 al. 3 CPP, si l'autorité d'appel rend une nouvelle décision, elle se prononce également sur les frais fixés par l'autorité inférieure. 7.2.1. Compte tenu de l'acquittement dont l'appelant bénéficie en appel pour l'un des complexes de faits (AA, ch. 1.1.1.), les frais de première instance seront mis à sa charge à hauteur de trois quarts, ce qui équivaut à 37.5% (50% de trois quarts, eu égard à la part assumée par K______), et laissés à la charge de l'État pour le solde, soit 12.5% (le quart restant de 50% ; art. 426 al. 1 et 428 al. 3 CPP), point sur lequel le jugement querellé sera dès lors réformé. 7.2.2. Par identité de motifs, il se justifie de mettre les frais de la procédure d'appel à la charge de l'appelant à raison de trois quarts et de laisser le quart restant à la charge de l'État, comprenant un émolument de CHF 2'500.-. 8. 8.1.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que le tarif horaire est de CHF 200.- (let. c) pour un chef d'étude, mais que seules les heures nécessaires sont retenues, lesquelles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1113/2022 du 12 septembre 2023 consid. 2.1 ; 6B_1362/2021 du 26 janvier 2023 consid. 3.1.1 [considérant non-publié à l'ATF 149 IV 91]). 8.1.2. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
“Cela étant, dans la mesure où la partie plaignante n'a pas déclaré d'appel ou d'appel joint à l'encontre du jugement du TP, le prévenu, seul appelant, ne pourra pas être condamné à lui verser un dédommagement, sauf à violer l'interdiction de la reformatio in pejus (art. 391 al. 2 CPP), de sorte que ces conclusions seront jugées irrecevables. Il en va de même des conclusions civiles amplifiées en appel en lien avec CHF 150.- de frais administratifs. La partie plaignante ne les ayant pas fait valoir lors de la procédure préliminaire ni devant le TP, elle était forclose à s'en prévaloir en appel. 6. L'appelant, qui succombe, supportera les frais de la procédure d'appel envers l'État (art. 428 CPP), y compris un émolument de décision de CHF 1'000.-. Vu l'issue de son appel et la confirmation des verdicts de culpabilité, il n'y a pas lieu de revoir la répartition des frais de première instance, y compris la mise à sa charge de l'émolument complémentaire de jugement. 7. 7.1.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 al. 1 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique, arrêtant le tarif horaire, débours de l'étude inclus à : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid. 4 et 6B_638/2012 du 10 décembre 2012 consid. 3.7) – l'équivalent de la TVA est versé en sus. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. 7.1.2. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
“-, est juste et proportionnée à la gravité de l'atteinte subie par la plaignante, une grande souffrance transparaissant des éléments médicaux contenus au dossier. Il est établi qu'à la suite des faits, l'intimée a en particulier souffert d'un état de stress post-traumatique, ayant notamment entraîné des troubles du sommeil, des difficultés émotionnelles, des changements de caractère, de l'anxiété et une faible estime d'elle-même, et ayant rendu nécessaire une prise en charge psychothérapeutique hebdomadaire sur plusieurs mois. Conforme à la jurisprudence, le tort moral alloué à l'intimée sera ainsi confirmé. 9. L'appelant, qui n'obtient que très partiellement gain de cause, supportera trois quarts des frais de la procédure d'appel envers l'État, comprenant un émolument d'arrêt de CHF 3'000.-. Il n'y a, au surplus, pas lieu de revenir sur sa condamnation au paiement des frais de première instance (art. 428 CPP et art. 14 al. 1 let. e du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale). 10. 10.1.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. L'art. 16 du règlement genevois sur l'assistance juridique (RAJ) prescrit que l'indemnité en matière pénale est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid. 4 et 6B_638/2012 du 10 décembre 2012 consid. 3.7) – l'équivalent de la TVA est versé en sus. 10.1.2. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. 10.1.3. L'activité du défenseur d'office consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est, en principe, majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, et de 10% lorsque l'état de frais porte sur plus de 30 heures, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, de même que d'autres documents ne nécessitant pas ou peu de motivation ou autre investissement particulier en termes de travail juridique ‒ telle l'annonce d'appel ou la déclaration d'appel ‒, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
“Néanmoins, celui-ci ne pouvait retenir que la coupe était limitée à une heure et 20 minutes sur les deux heures 20 minutes du dossier listées au deuxième état de frais, dès lors qu'il était mentionné, sans ambiguïté, que seules 15 heures et 45 minutes, dont deux heures pour l'audience de jugement (= six heures et 10 minutes + neuf heures et 35 minutes) étaient taxées le concernant, alors que le total des heures du chef d'Étude, à teneur de ses trois états de frais, et sans l'audience de jugement, était de 23 heures et 30 minutes (= 13 heures et 35 minutes + quatre heures et 25 minutes + cinq heures et 30 minutes). Implicitement, cela signifiait que les heures non retenues avaient été tenues pour non nécessaires, ainsi que cela a été clarifié par le TP dans son courrier du 6 février 2024. L'appelant prend acte des précisions données à cette occasion, les critiquant par la voie de l'appel, sans prétendre que son droit d'être entendu aurait été violé. Il faut à tout le moins retenir qu'il admet que toute supposée informalité a été réparée. 3. 3.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est rémunéré conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire débours de l'étude inclus, de CHF 200.- pour un patron d'Étude (art. 16 al. 1 RAJ). Conformément au art. 135 al. 1 CPP et 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni, du résultat obtenu et de la responsabilité portée par la ou le mandataire (arrêt non publié du Tribunal fédéral 6B_1113/2022 du 12 septembre 2023 consid. 2.1). On exige de l'avocat qu'il soit expéditif et efficace dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels. Des démarches superflues ou excessives n'ont pas à être indemnisées (M.”
“Amtliche Entschädigungen Zu den Verfahrenskosten gehören grundsätzlich auch die Kosten der amtlichen Verteidigung (Art. 422 Abs. 2 Bst. a StPO). Diese werden von der Kammer jedoch praxisgemäss separat ausgeschieden. Gemäss Art. 135 Abs. 1 StPO wird die amtliche Verteidigung nach dem Anwaltstarif desjenigen Kantons entschädigt, in dem das Strafverfahren geführt wurde. Die Entschädigung des Rechtsbeistands bei der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft und das Opfer richtet sich sinngemäss nach Art. 135 (Art. 138 Abs. 1 StPO). Gemäss Art. 42 Abs. 1 des Kantonalen Anwaltsgesetzes (KAG; BSG 168.11) bezahlt der Kanton den amtlich bestellten Anwälten eine angemessene Entschädigung, die sich nach dem gebotenen Zeitaufwand bemisst und höchstens dem Honorar gemäss der Tarifordnung für den Parteikostenersatz (Art. 41 KAG) entspricht. Bei der Festsetzung des gebotenen Zeitaufwands sind die Bedeutung der Streitsache und die Schwierigkeit des Prozesses zu berücksichtigen. Auszugehen ist vom Zeitaufwand, den ein fachlich ausgewiesener, gewissenhafter Anwalt unter Berücksichtigung der Schwierigkeit der tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse und des Aktenumfangs für die korrekte Erledigung des Geschäftes benötigt. Auslagen und Mehrwertsteuer, sofern der Anwalt mehrwertsteuerpflichtig ist, werden zusätzlich entschädigt. Der Stundenansatz für die Entschädigung der amtlich bestellten Anwälte beträgt im Kanton Bern CHF”
Die Entschädigung des Rechtsbeistands im Rekursverfahren kann pauschal oder stundenbasiert festgelegt werden (konkrete Festsetzung von Stunden und Stundensatz, z.B. 180 Fr./h), inklusive Pauschalen, Debours und TVA; Beispiele zeigen Beträge und Berechnungsweise.
“Enfin, les faits reprochés sont graves et leur répercussion sur la santé de la recourante vraisemblable, de sorte que la prise de conclusions civiles excède les connaissances qu’elle peut avoir. La recourante a ainsi manifestement besoin de l’assistance d’un mandataire professionnel pour défendre ses intérêts dans la présente procédure pénale. C’est donc à tort que le Ministère public a estimé que le concours d’un conseil juridique n’était pas nécessaire. 3. En définitive, le recours doit être admis et l'ordonnance attaquée réformée en ce sens que Me Luisa Bottarelli est désignée en qualité de conseil juridique gratuit de B.________. La désignation prendra effet au jour du dépôt de la demande, soit au 20 septembre 2023 (cf. CREP 14 novembre 2022/798 ; CREP 11 octobre 2022/752 ; CREP 9 février 2021/120). Le chiffre II de l’ordonnance, relatif aux frais, sera confirmé. La désignation de Me Luisa Bottarelli en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocate sera indemnisée conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. L’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera fixée à 540 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de trois heures au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires (art. 3bis al. 1 RAJ [règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 10 fr. 80, plus la TVA au taux de 7,7 %, par 42 fr. 45, soit à 594 fr. au total en chiffres arrondis. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués en l’espèce de l’émolument d’arrêt, par 880 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et des frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), par 594 fr., seront laissés à la charge de l’Etat (art. 423 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I.”
“En particulier, les problèmes juridiques posés à cet égard requièrent des connaissances pointues (cf. Petry, La situation juridique des migrants sans statut légal, Genève 2013, pp. 203-204). Il s’ensuit que l’assistance d’un avocat se révèle indéniablement nécessaire à la défense des intérêts de la partie plaignante. En définitive, les trois conditions posées par l’art. 136 CPP sont remplies. C’est donc à tort que la Vice-présidente a rejeté la requête de la partie plaignante du 23 septembre 2021. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours doit être admis et la décision attaquée réformée en ce sens que R.________ est mise au bénéfice de l'assistance judiciaire dès le 23 septembre 2021, celle-ci comprenant la désignation d’un conseil juridique gratuit en la personne de Me Christophe Tafelmacher. La désignation de Me Christophe Tafelmacher en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocat sera indemnisé conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. L’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera fixée à 360 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de 2 heures au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [Règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 7 fr. 20, plus la TVA au taux de 7,7 %, par 28 fr. 25, soit à 396 fr. au total en chiffres arrondis. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués en l’espèce de l’émolument d’arrêt, par 880 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et des frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), par 396 fr., seront laissés à la charge de l’Etat (art. 423 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I.”
“11/1) et paraît vivre dans la crainte que son époux s’en prenne à nouveau à elle, cette affaire semblant très perturbante, voire traumatisante pour elle et l’enfant du couple (P. 4, p. 5). En outre, elle est de langue maternelle portugaise et s’exprimerait difficilement en français. Finalement, elle exerce un métier (caissière auprès de la société coopérative [...]) qui ne la prépare pas à faire face par elle-même à une telle procédure. Au vu de ces éléments, la recourante n'est pas en mesure de défendre seule ses intérêts. En définitive, les conditions de l’art. 136 CPP sont remplies. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours doit être admis et l'ordonnance attaquée réformée en ce sens que T.________ est mise au bénéfice de l'assistance judiciaire dès le 10 décembre 2020, celle-ci comprenant la désignation d’un conseil juridique gratuit en la personne de Me Laurinda Konde. La désignation de Me Laurinda Konde en qualité de conseil juridique gratuit vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocate sera indemnisée conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Au vu de la nature de l’affaire et du mémoire de recours déposé, l’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera fixée à 450 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de 2 h 30 au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [Règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 9 fr., plus la TVA au taux de 7,7 %, par 35 fr. 35, soit à 495 fr. au total en chiffres arrondis. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués en l’espèce de l’émolument d’arrêt, par 660 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), et des frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), par 495 fr., seront laissés à la charge de l’Etat (art. 423 al. 1 CPP).”
“2 ; TF 1B_254/2013 précité consid. 1.1). 5.3 En l’occurrence et sur le vu des éléments qui précèdent, force est de constater que l’action civile de la recourante n’est pas vouée à l’échec. Par ailleurs, son indigence n’est pas contestée étant précisé qu’elle émarge au revenu d’insertion depuis le mois de février 2021. Enfin, l’assistance d’un conseil juridique gratuit s’avère nécessaire au regard des infractions qui pourraient entrer en ligne de compte, en particulier celles contre l’intégrité sexuelle. Les conditions de l’art. 136 CPP sont par conséquent remplies. 6. En définitive, le recours doit être admis, l’ordonnance attaquée annulée et le dossier de la cause renvoyé au Ministère public pour qu’il procède dans le sens des considérants. Me Raphaël Hämmerli est désigné en qualité de conseil juridique gratuit dès le 17 janvier 2021 et cette désignation vaut également pour la procédure de recours, de sorte que l’avocat sera indemnisé conformément à l’art. 135 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP. Au vu de la nature de l’affaire et du mémoire de recours déposé, l’indemnité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours sera fixée à 720 fr., correspondant à une activité nécessaire d’avocat de 4 h au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [Règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), par 14 fr. 40, plus la TVA au taux de 7,7 %, par 56 fr. 55, soit à 791 fr. au total en chiffres arrondis. Vu l’admission du recours, les frais de la procédure, constitués de l’émolument d’arrêt, par 1’760 fr. (art. 20 al. 1 TFIP), ainsi que de l’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de la recourante, fixée à 791 fr., seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I.”
Die Kostenübernahme kann aus Billigkeitsgründen dem Staat auferlegt werden, selbst wenn die Privatklägerin formell unterliegt (Art. 138 Abs.1 i.V.m. Art.135 Abs.4 StPO).
“Rechtsmittelverfahren Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden in Anwendung von Art. 7 VGS (BR 350.210) in Verbindung mit Art. 424 Abs. 1 StPO auf CHF 4'000.00 fest- gesetzt. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massga- be ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Privatklägerin beantragte mit Berufung den Schuldspruch des Beschuldigten. Mit dem nun er- folgten Freispruch unterliegt sie damit im Berufungsverfahren. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens wären vollumfänglich der Privatklägerin aufzuerlegen. Vor- liegend rechtfertigt es sich gleichwohl, der Privatklägerin keine Kosten aufzuerle- gen. Einerseits sind im Zivilpunkt keine relevanten Aufwendungen entstanden. Im Weiteren wurde der Privatklägerin die unentgeltliche Rechtspflege gewährt. Da vorliegend ein Offizialdelikt zu beurteilen war, rechtfertigt es sich in Anbetracht des jungen Alters der Privatklägerin und ihrer Opferstellung, die Kosten des Beru- fungsverfahrens (Gerichtskosten) ohne Rückerstattungsverpflichtung im Sinne von Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO dem Staat aufzuerlegen (act. F.1 [SK1 21 39]; vgl. BGer 6B_655/2018 v.”
Für den nach Art. 138 Abs. 1 StPO gemeinten gratis bzw. bestellten Rechtsbeistand wird die Entschädigung sinngemäss nach Art. 135 StPO bemessen. In der kantonalen Praxis von Genf wird dabei auf Art. 16 des Règlement sur l’assistance juridique (RAJ) abgestellt; dort sind für die strafrechtliche Vertretung pauschalierte Stundensätze genannt (u. a. stagiaire CHF 110, collaborateur CHF 150, chef d’étude CHF 200). Die Behörden berücksichtigen nur die notwendigen Stunden und beurteilen Angemessenheit und Umfang der entschädigungsfähigen Tätigkeit. In der privaten Mandatspraxis können höhere (marktkonforme) Honorarsätze zur Anwendung kommen.
“Compte tenu de l’ensemble des circonstances, de la nature des faits en lien avec l’atteinte à l’intégrité sexuelle, notamment de l’absence de pénétration lors de ceux-ci, l’indemnité sollicitée de CHF 7'000.- apparaît adéquate et lui sera allouée à titre en réparation de son tort moral. 6. L'appel principal ayant été très partiellement admis et l'appel joint l’ayant été en partie, l’appelant, qui succombe sur l’essentiel, supportera les deux tiers des frais de la procédure envers l'État (art. 428 CPP). Il n’y a en revanche pas lieu de mettre des frais à la charge de la partie plaignante au bénéfice de l’assistance judiciaire gratuite (art. 136 al. 2 let. b), si bien que le solde des frais de la procédure d’appel, lesquels comprendront un émolument de jugement de CHF 2'000.- sera laissé à la charge de l’État. Compte tenu de l’issue de la procédure, l’appel principal n’ayant été admis que sur un point relativement mineur, il n’y a pas lieu de revoir la répartition des frais de première instance. 7. 7.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid. 4 et 6B_638/2012 du 10 décembre 2012 consid. 3.7) – l'équivalent de la TVA est versé en sus. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu.”
“C______ et A______, appelantes, succombent toutes deux intégralement dans leurs conclusions. Dans ces conditions, elles supporteront les frais de la procédure envers l'État, comprenant un émolument de CHF 1'500.-, à raison de moitié chacune (art. 428 CPP et art. 14 du règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]). Vu l'issue de la procédure d'appel, il n'y a pas lieu de revenir sur la répartition des frais de première instance. 6. 6.1.1. En vertu de l'art. 436 al. 1 CPP, les prétentions en indemnités et en réparation du tort moral dans la procédure de recours sont régies par les art. 429 à 434. Ainsi, si le prévenu est acquitté totalement ou en partie, il a droit à une indemnité pour les dépenses occasionnées par l'exercice raisonnable de ses droits de procédure (art. 429 al. 1 let. a CPP). 6.1.2. Vu l'issue de l'appel, les prétentions en indemnité de A______ seront intégralement rejetées (art. 429 al. 1 let. a CPP a contrario). 6.2.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. À Genève, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, et de 10% lorsque l'état de frais porte sur plus de 30 heures, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
“Seuls les frais de défense correspondant à une activité raisonnable, au regard de la complexité, respectivement de la difficulté de l'affaire et de l'importance du cas doivent être indemnisés. L'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation pour juger du caractère approprié des démarches accomplies (ATF 139 IV 241 consid. 2.1 ; 138 IV 197, consid. 2.3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 6B_928/2014 du 10 mars 2016 consid. 3.1.2). La Cour de justice retient en principe un tarif horaire entre CHF 400.- et CHF 450.- pour un chef d'étude, de CHF 350.- pour les collaborateurs et de CHF 150.- pour les stagiaires (arrêt du Tribunal fédéral 2C_725/2010 du 31 octobre 2011 consid. 3 et 2C_25/2008 du 18 juin 2008 consid. 3 ; AARP/125/2012 du 30 avril 2012 consid. 4.2). En cas d'assujettissement, l'équivalent de la TVA est versé en sus. L'avocat mandaté par un client domicilié à l'étranger ne peut pas facturer de montant au titre de la TVA (ACPR/402/2012 du 27 septembre 2012 consid. 3). 7.4. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. L'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : collaborateur CHF 150.- (let. b) (art. 16 du règlement sur l'assistance juridique [RAJ)]. 7.5. En l'espèce,B______, qui succombe, n'aura droit à aucune indemnité au sens de l'art. 429 CPP pour la procédure d'appel, comme pour celle de première instance. 7.6. Au vu de son acquittement, une indemnité au sens de l'art. 429 al. 1 CP sera accordée à E______ pour la procédure de seconde instance, à charge de la partie plaignante, qui succombe s'agissant de son appel à l'encontre de ce prévenu. La note d'honoraires déposée par Me AH______ LTD paraît globalement adéquate. La durée de préparation de l'audience sera toutefoisramenée à neuf heures, lesquelles paraissent suffisantes, étant rappelé que E______ était intimé dans le cadre de la procédure d'appel et que le conseil de cette dernière devait connaître parfaitement le dossier, étant déjà intervenue en première instance.”
Kantonale Behörden verfügen über einen weiten Ermessensspielraum bei der Festlegung der Vergütung des unentgeltlich beigezogenen Rechtsbeistands; in der Praxis werden nur notwendige Tätigkeiten vergütet und das Bundesgericht greift nur bei nachweisbarem Arbitraritätsmangel ein.
“1 CPP) et un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP ; cf. ACPR/793/2024 du 1er novembre 2024 consid. 1 et ACPR/679/2024 du 20 septembre 2024 consid. 1). 2. La recourante considère que le jugement querellé avait violé son droit d'être entendue, faute d'être suffisamment motivé s'agissant de son indemnisation, respectivement des réductions opérées. La décision attaquée détaille les postes jugés excessifs et ayant fait l'objet de réduction de la part de l'autorité intimée. Bien que succincte dans sa motivation, l'autorité intimée a ainsi respecté l'obligation d'indiquer "au moins brièvement" les motifs fondant sa décision (cf. ATF 143 IV 40 consid. 3.4.3). Partant, le grief d'une violation du droit d'être entendu invoqué tombe à faux. Dans son recours, la recourante a par ailleurs été en mesure de justifier sa position et contester les réductions opérées. 3. 3.1. L'art. 135 al. 1 CPP, le cas échéant applicable par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP à l'indemnisation du conseil juridique gratuit, prévoit que le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. À Genève, ce tarif est prévu à l'art. 16 al. 1 RAJ; il s'élève à CHF 200.-/heure pour un chef d'Étude, la TVA étant versée en sus. Seules les activités nécessaires sont retenues; elles sont appréciées en fonction, notamment, de la nature, l'importance et les difficultés de la cause, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (art. 16 al. 2 RAJ). Les autorités cantonales jouissent d'une importante marge d'appréciation lorsqu'elles fixent, dans la procédure, la rémunération du défenseur d'office (ATF 141 I 124 consid. 3.2; arrêt du Tribunal fédéral 6B_1290/2023 du 19 juillet 2024 consid. 2.1). 3.2. Le temps de déplacement de l'avocat est considéré comme nécessaire pour la défense (décision de la Cour des plaintes du Tribunal pénal fédéral BB.2015.33 du 28 juillet 2015 consid. 4.3 et les références).”
“Les éventuelles lésions physiques subies, lesquelles ont provoqué, selon ses dires et ceux du témoin, uniquement quelques rougeurs et ecchymoses, n'ont pu causer une souffrance d'une intensité justifiant une indemnité pour tort moral. Dans ces conditions, l'octroi d'une indemnité en réparation du tort moral n'est pas justifié. 5. L'appel principal comme l'appel joint sont intégralement rejetés. Vu la portée limitée du second, il convient de mettre à la charge de l'appelant les 80% des frais de la procédure de seconde instance, comprenant un émolument de CHF 1'200.- (art. 428 al. 1 CPP et art. 14 al. 1 let e du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]). Les 20% restant seront laissés à la charge de l'État, la partie plaignante plaidant au bénéfice de l'assistance juridique (art. 136 al. 2 let. b CPP). Vu l'issue de la procédure, il n'y a pas lieu de revoir la répartition des frais de la procédure préliminaire et de première instance. L'appelant sera également débouté de ses conclusions en indemnité fondées sur l'art. 429 CPP. 6. 6.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. 6.2. Me D______, conseil juridique gratuit de C______, n'a pas produit d'état de frais. Une durée de cinq heures pour la rédaction du mémoire d'appel joint motivé (9 pages) et du mémoire réponse à appel principal (6 pages) paraît adéquate. La CPAR, statuant d'office, arrêtera donc sa rémunération à CHF 1'033.95 correspondant à quatre heures d'activité au tarif de CHF 200.-/heure (CHF 800.-), plus la majoration forfaitaire de 20% (CHF 160.-) et l'équivalent de la TVA au taux de 7.7% en CHF 73.95. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit l'appel formé par A______ ainsi que l'appel joint de C______ contre le jugement JTDP/938/2021 rendu le 12 juillet 2021 par le Tribunal de police dans la procédure P/24516/2019. Les rejette. Condamne A______ à 80% des frais de la procédure d'appel, en CHF 1'415.”
“Aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. L'art. 138 al. 1 CPP dispose que l'art. 135 CPP s'applique par analogie à l'indemnisation du conseil juridique gratuit; la décision définitive concernant la prise en charge des honoraires du conseil juridique gratuit et des frais afférents aux actes de procédure pour lesquels la partie plaignante a été dispensée de fournir une avance est réservée. L'autorité cantonale dispose d'un large pouvoir d'appréciation dans la fixation de l'indemnité du défenseur d'office. Le Tribunal fédéral n'intervient qu'en cas d'arbitraire. Tel est le cas lorsque la décision repose sur une appréciation insoutenable des circonstances, est incompatible avec les règles du droit et de l'équité, omet de prendre en considération tous les éléments propres à fonder la décision ou, au contraire, tient compte de critères dénués de pertinence (ATF 141 I 124 consid. 3.2 p. 126; 125 V 408 consid. 3a p. 409; arrêts 6B_304/2018 du 5 octobre 2018 consid. 1.1; 6B_1410/2017 du 15 juin 2018 consid. 4.1). Il ne suffit pas que l'autorité ait apprécié de manière erronée un poste de l'état de frais ou qu'elle se soit fondée sur un argument déraisonnable; encore faut-il que le montant global alloué à titre d'indemnité se révèle arbitraire (ATF 109 Ia 107 consid.”
“Aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. L'art. 138 al. 1 CPP dispose que l'art. 135 CPP s'applique par analogie à l'indemnisation du conseil juridique gratuit; la décision définitive concernant la prise en charge des honoraires du conseil juridique gratuit et des frais afférents aux actes de procédure pour lesquels la partie plaignante a été dispensée de fournir une avance est réservée. L'autorité cantonale dispose d'un large pouvoir d'appréciation dans la fixation de l'indemnité du défenseur d'office. Le Tribunal fédéral n'intervient qu'en cas d'arbitraire. Tel est le cas lorsque la décision repose sur une appréciation insoutenable des circonstances, est incompatible avec les règles du droit et de l'équité, omet de prendre en considération tous les éléments propres à fonder la décision ou, au contraire, tient compte de critères dénués de pertinence (ATF 141 I 124 consid. 3.2 p. 126; 125 V 408 consid. 3a p. 409; arrêts 6B_304/2018 du 5 octobre 2018 consid. 1.1; 6B_1410/2017 du 15 juin 2018 consid. 4.1). Il ne suffit pas que l'autorité ait apprécié de manière erronée un poste de l'état de frais ou qu'elle se soit fondée sur un argument déraisonnable; encore faut-il que le montant global alloué à titre d'indemnité se révèle arbitraire (ATF 109 Ia 107 consid.”
Die Festsetzung bzw. Anfechtung der Entschädigung des amtlichen bzw. unentgeltlichen Rechtsbeistands richtet sich nach Art.135 StPO (i.V.m. Art.138 Abs.1). Die Honorare/Entschädigungen können nur vom tatsächlich Berechtigten (dem amtlichen Verteidiger / unentgeltlichen Rechtsbeistand) selbst angefochten werden; die vertretene Partei (Beschuldigte/Parteien) hat kein eigenes rechtlich geschütztes Interesse und ist hierzu nicht legitimiert.
“Les agissements de C______ avaient "incontestablement occasionné, sans autre cause extérieure, les blessures constatées" et il appartenait à l'autorité intimée "d'ouvrir immédiatement une instruction pénale pour confirmer" ses déclarations. Enfin, les heures retranchées de l'état de frais de Me B______ ne se justifiaient guère compte tenu de l'affaire en cause. b. Le Ministère public conclut au rejet du recours, renonçant à soumettre des observations. c. C______ ne s'est pas déterminé. d. A______ persiste dans son recours. EN DROIT : 1. 1.1. En tant qu'il conteste le classement de la procédure, le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner une ordonnance sujette à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. a CPP) et émaner du plaignant qui, partie à la procédure (art. 104 al. 1 let. b CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP). 1.2.1. En revanche, l'art. 135 al. 3 CPP, applicable pour l'assistance judiciaire gratuite par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP, prévoit que le défenseur d'office peut former un recours contre la décision fixant son indemnité d'office. Ainsi, le prévenu – en l'occurrence la partie plaignante – n'a pas d'intérêt juridiquement protégé à obtenir l'augmentation de l'indemnisation fixée en faveur de son conseil d'office (arrêt du Tribunal fédéral 6B_259/2023 du 14 août 2023 consid. 4 et les références citées; ACPR/124/2024 du 19 février 2024 consid. 3.2.4). 1.2.2. En l'espèce, le recours est déposé au nom du recourant, seul désigné comme tel dans l'acte. Ses conclusions visant le chiffre 4 du dispositif de l'ordonnance querellée sont ainsi formulées qu'il sollicite le versement, à son conseil, d'une indemnité à titre d'assistance judiciaire gratuite pour l'activité devant l'instance précédente. Ce volet du recours est dès lors irrecevable, seul Me B______ étant habilité à recourir contre son indemnisation. 2. Le recourant conteste le classement de la procédure à l'égard du prévenu. 2.1. Aux termes de l'art.”
“Les agissements de C______ avaient "incontestablement occasionné, sans autre cause extérieure, les blessures constatées" et il appartenait à l'autorité intimée "d'ouvrir immédiatement une instruction pénale pour confirmer" ses déclarations. Enfin, les heures retranchées de l'état de frais de Me B______ ne se justifiaient guère compte tenu de l'affaire en cause. b. Le Ministère public conclut au rejet du recours, renonçant à soumettre des observations. c. C______ ne s'est pas déterminé. d. A______ persiste dans son recours. EN DROIT : 1. 1.1. En tant qu'il conteste le classement de la procédure, le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner une ordonnance sujette à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. a CPP) et émaner du plaignant qui, partie à la procédure (art. 104 al. 1 let. b CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP). 1.2.1. En revanche, l'art. 135 al. 3 CPP, applicable pour l'assistance judiciaire gratuite par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP, prévoit que le défenseur d'office peut former un recours contre la décision fixant son indemnité d'office. Ainsi, le prévenu – en l'occurrence la partie plaignante – n'a pas d'intérêt juridiquement protégé à obtenir l'augmentation de l'indemnisation fixée en faveur de son conseil d'office (arrêt du Tribunal fédéral 6B_259/2023 du 14 août 2023 consid. 4 et les références citées; ACPR/124/2024 du 19 février 2024 consid. 3.2.4). 1.2.2. En l'espèce, le recours est déposé au nom du recourant, seul désigné comme tel dans l'acte. Ses conclusions visant le chiffre 4 du dispositif de l'ordonnance querellée sont ainsi formulées qu'il sollicite le versement, à son conseil, d'une indemnité à titre d'assistance judiciaire gratuite pour l'activité devant l'instance précédente. Ce volet du recours est dès lors irrecevable, seul Me B______ étant habilité à recourir contre son indemnisation. 2. Le recourant conteste le classement de la procédure à l'égard du prévenu. 2.1. Aux termes de l'art.”
“1 StPO ist die Berufung dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit Eröffnung des Urteils schriftlich oder mündlich zu Protokoll anzumelden. Die Partei, die Berufung angemeldet hat, reicht dem Berufungsgericht gemäss Art. 399 Abs. 3 StPO innert 20 Tagen seit Zustellung des begründeten Urteils eine schriftliche Berufungserklärung ein. Nach dieser ausdrücklichen Geset- zesregelung müssen die zur Berufung legitimierten und mit dem erstinstanzlichen Urteil nicht einverstandenen Parteien mithin in der Regel zweimal ihren Willen kundtun, das Urteil anzufechten, nämlich einmal im Rahmen der Anmeldung der Berufung bei der ersten Instanz nach der Eröffnung des Dispositivs und ein zweites Mal nach Eingang des begründeten Urteils durch eine schriftliche Berufungs- erklärung beim Berufungsgericht (BGE 140 IV 40 E. 3.4.1; BGE 138 IV 157 E. 2.1 und 2.2). Das Honorar der amtlichen Verteidigung kann diese nur in eigenem Namen anfech- ten (Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 3 StPO; BSK-RUCKSTUHL, 3. Auflage 2023, N 16 zu Art. 135 StPO; vgl. auch Zürcher Kommentar-LIEBER, 3. Auflage 2020, N 15 zu Art. 135 StPO). Der Beschuldigte selbst hat diesbezüglich kein Rechtsschutzinteresse.”
“1 StPO ist die Berufung dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit Eröffnung des Urteils schriftlich oder mündlich zu Protokoll anzumelden. Die Partei, die Berufung angemeldet hat, reicht dem Berufungsgericht gemäss Art. 399 Abs. 3 StPO innert 20 Tagen seit Zustellung des begründeten Urteils eine schriftliche Berufungserklärung ein. Nach dieser ausdrücklichen Geset- zesregelung müssen die zur Berufung legitimierten und mit dem erstinstanzlichen Urteil nicht einverstandenen Parteien mithin in der Regel zweimal ihren Willen kundtun, das Urteil anzufechten, nämlich einmal im Rahmen der Anmeldung der Berufung bei der ersten Instanz nach der Eröffnung des Dispositivs und ein zweites Mal nach Eingang des begründeten Urteils durch eine schriftliche Berufungs- erklärung beim Berufungsgericht (BGE 140 IV 40 E. 3.4.1; BGE 138 IV 157 E. 2.1 und 2.2). Das Honorar der amtlichen Verteidigung kann diese nur in eigenem Namen anfech- ten (Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 3 StPO; BSK-RUCKSTUHL, 3. Auflage 2023, N 16 zu Art. 135 StPO; vgl. auch Zürcher Kommentar-LIEBER, 3. Auflage 2020, N 15 zu Art. 135 StPO). Der Beschuldigte selbst hat diesbezüglich kein Rechtsschutzinteresse.”
“Ce dernier s'est avant tout fondé sur l'absence de preuve objective, sur les déclarations contradictoires des parties et sur les différents témoignages recueillis durant la procédure, et pas seulement sur celui de C______. Il apparaît ainsi que D______ aurait été acquitté indépendamment des déclarations du témoin, de sorte que le recourant n'aurait dans tous les cas pas subi de préjudice en lien avec l'éventuel faux témoignage. Sa qualité pour recourir ne peut donc lui être reconnue et son recours concernant C______ doit être déclaré irrecevable. 3.2.4. S'agissant du recours en lien avec le volet relatif à D______, le recourant n'a pas d'intérêt juridiquement protégé à obtenir l'augmentation de l'indemnisation fixée en faveur de son conseil juridique gratuit (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1395/2017 du 30 mai 2018 consid. 4.1; 6B_429/2017 du 14 février 2018 consid. 4.1 et les références citées). Seul ce dernier eût été habilité à recourir (art. 135 al. 3 CPP, applicable par analogie à l'indemnisation du conseil juridique gratuit (art. 138 al. 1 CPP)). Partant, sa conclusion visant à la "rectification" de l'indemnité due à son avocat – jugée trop basse – est également irrecevable. 3.3. Par ailleurs, il n'y a pas de place pour des conclusions constatatoires là où, comme en l'espèce, des conclusions formatrices sont possibles (ATF 135 I 119 consid. 4 p. 122). Il n’y a donc pas à "constater" une violation des art. 4 et 6 CEDH. 3.4. Enfin, la conclusion tendant à la jonction de la cause avec le recours formé le 4 octobre 2023 pour déni de justice et retard injustifié est devenue sans objet, ce dernier acte ayant été traité par la Chambre de céans dans un arrêt (ACPR/887/2023) du 13 novembre 2023, aujourd'hui définitif. 4. La Chambre de céans constate que le recourant ne remet pas en cause le classement des infractions aux art. 126, 138, 146, 157, 180, 181 CP et aux assurances sociales (art. 76 LPP, 87 LAVS et 112 LAA), dès lors qu'aucun argument visant à démontrer la réalisation de ces infractions n'est développé. Ces points n'apparaissant plus litigieux, ils ne seront pas examinés plus avant dans le présent arrêt (art.”
“Ce dernier s'est avant tout fondé sur l'absence de preuve objective, sur les déclarations contradictoires des parties et sur les différents témoignages recueillis durant la procédure, et pas seulement sur celui de C______. Il apparaît ainsi que D______ aurait été acquitté indépendamment des déclarations du témoin, de sorte que le recourant n'aurait dans tous les cas pas subi de préjudice en lien avec l'éventuel faux témoignage. Sa qualité pour recourir ne peut donc lui être reconnue et son recours concernant C______ doit être déclaré irrecevable. 3.2.4. S'agissant du recours en lien avec le volet relatif à D______, le recourant n'a pas d'intérêt juridiquement protégé à obtenir l'augmentation de l'indemnisation fixée en faveur de son conseil juridique gratuit (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1395/2017 du 30 mai 2018 consid. 4.1; 6B_429/2017 du 14 février 2018 consid. 4.1 et les références citées). Seul ce dernier eût été habilité à recourir (art. 135 al. 3 CPP, applicable par analogie à l'indemnisation du conseil juridique gratuit (art. 138 al. 1 CPP)). Partant, sa conclusion visant à la "rectification" de l'indemnité due à son avocat – jugée trop basse – est également irrecevable. 3.3. Par ailleurs, il n'y a pas de place pour des conclusions constatatoires là où, comme en l'espèce, des conclusions formatrices sont possibles (ATF 135 I 119 consid. 4 p. 122). Il n’y a donc pas à "constater" une violation des art. 4 et 6 CEDH. 3.4. Enfin, la conclusion tendant à la jonction de la cause avec le recours formé le 4 octobre 2023 pour déni de justice et retard injustifié est devenue sans objet, ce dernier acte ayant été traité par la Chambre de céans dans un arrêt (ACPR/887/2023) du 13 novembre 2023, aujourd'hui définitif. 4. La Chambre de céans constate que le recourant ne remet pas en cause le classement des infractions aux art. 126, 138, 146, 157, 180, 181 CP et aux assurances sociales (art. 76 LPP, 87 LAVS et 112 LAA), dès lors qu'aucun argument visant à démontrer la réalisation de ces infractions n'est développé. Ces points n'apparaissant plus litigieux, ils ne seront pas examinés plus avant dans le présent arrêt (art.”
“Es ist daher festzustellen, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abtei- lung, vom 24. März 2021 diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen ist. 3. Entschädigung des (ehemaligen) Verteidigers RA lic. iur. Y1._____ Der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ hat – wie bereits erwähnt – im Rahmen der Berufungserklärung vom 28. Juni 2021 auch die Höhe des mit Urteil der Vorinstanz vom 24. März 2021 für das Vorverfahren und das erstinstanzliche Gerichtsverfahren für ihn festgesetzte Honorar (Urk. 339, Urteilsdispositivziffer 36) angefochten (Urk. 344 S. 3 und S. 14). Gegen die Höhe der Entschädigung hätte er sich jedoch mit Beschwerde zur Wehr setzen müssen (Art. 135 Abs. 3 StPO). Der amtliche Verteidiger und der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatkläger- schaft sind nicht Verfahrensparteien (Art. 104 Abs. 1 StPO). Ihre Rechtsmittellegi- timation hinsichtlich der Festsetzung des Honorars ergibt sich nicht aus Art. 382 StPO, sondern aus der besonderen Regelung in Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO. Danach steht dem amtlichen Verteidiger und dem unentgeltlichen Rechtsbeistand der Privatklä- gerschaft gegen den Entschädigungsentscheid des erstinstanzlichen Gerichts im Sinne von Art. 135 Abs. 2 StPO lediglich die Beschwerde offen (BGE 139 IV 199, E. 5). Demgegenüber fehlt es der beschuldigten Person selbst an einem rechtlich geschützten Interesse daran, dass das Honorar ihrer Verteidigung erhöht wird, weshalb Erstere diesbezüglich im eigenen Namen nicht zur Erhebung eines Rechtsmittels berechtigt ist (Art. 382 Abs. 1 StPO; vgl. zum analogen Fall im Be- schwerdeverfahren vor Bundesgericht: Urteile des Bundesgerichts 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022, E.1; 6B_146/2021 vom 14. Februar 2022, E.3.2, je mit weite- ren Hinweisen). Zwar hatte der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ mit Eingabe vom 29. März 2021 rechtzeitig im Namen des Beschuldigten die Berufung angemeldet - 24 - (Urk. 325) und am 28. Juni 2021 fristgerecht die Berufungserklärung im Sinne von Art.”
“Entschädigung des (ehemaligen) Verteidigers RA lic. iur. Y1._____ Der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ hat – wie bereits erwähnt – im Rahmen der Berufungserklärung vom 28. Juni 2021 auch die Höhe des mit Urteil der Vorinstanz vom 24. März 2021 für das Vorverfahren und das erstinstanzliche Gerichtsverfahren für ihn festgesetzte Honorar (Urk. 339, Urteilsdispositivziffer 36) angefochten (Urk. 344 S. 3 und S. 14). Gegen die Höhe der Entschädigung hätte er sich jedoch mit Beschwerde zur Wehr setzen müssen (Art. 135 Abs. 3 StPO). Der amtliche Verteidiger und der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatkläger- schaft sind nicht Verfahrensparteien (Art. 104 Abs. 1 StPO). Ihre Rechtsmittellegi- timation hinsichtlich der Festsetzung des Honorars ergibt sich nicht aus Art. 382 StPO, sondern aus der besonderen Regelung in Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO. Danach steht dem amtlichen Verteidiger und dem unentgeltlichen Rechtsbeistand der Privatklä- gerschaft gegen den Entschädigungsentscheid des erstinstanzlichen Gerichts im Sinne von Art. 135 Abs. 2 StPO lediglich die Beschwerde offen (BGE 139 IV 199, E. 5). Demgegenüber fehlt es der beschuldigten Person selbst an einem rechtlich geschützten Interesse daran, dass das Honorar ihrer Verteidigung erhöht wird, weshalb Erstere diesbezüglich im eigenen Namen nicht zur Erhebung eines Rechtsmittels berechtigt ist (Art. 382 Abs. 1 StPO; vgl. zum analogen Fall im Be- schwerdeverfahren vor Bundesgericht: Urteile des Bundesgerichts 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022, E.1; 6B_146/2021 vom 14. Februar 2022, E.3.2, je mit weite- ren Hinweisen). Zwar hatte der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ mit Eingabe vom 29. März 2021 rechtzeitig im Namen des Beschuldigten die Berufung angemeldet - 24 - (Urk. 325) und am 28. Juni 2021 fristgerecht die Berufungserklärung im Sinne von Art.”
“Es ist daher festzustellen, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abtei- lung, vom 24. März 2021 diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen ist. 3. Entschädigung des (ehemaligen) Verteidigers RA lic. iur. Y1._____ Der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ hat – wie bereits erwähnt – im Rahmen der Berufungserklärung vom 28. Juni 2021 auch die Höhe des mit Urteil der Vorinstanz vom 24. März 2021 für das Vorverfahren und das erstinstanzliche Gerichtsverfahren für ihn festgesetzte Honorar (Urk. 339, Urteilsdispositivziffer 36) angefochten (Urk. 344 S. 3 und S. 14). Gegen die Höhe der Entschädigung hätte er sich jedoch mit Beschwerde zur Wehr setzen müssen (Art. 135 Abs. 3 StPO). Der amtliche Verteidiger und der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatkläger- schaft sind nicht Verfahrensparteien (Art. 104 Abs. 1 StPO). Ihre Rechtsmittellegi- timation hinsichtlich der Festsetzung des Honorars ergibt sich nicht aus Art. 382 StPO, sondern aus der besonderen Regelung in Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO. Danach steht dem amtlichen Verteidiger und dem unentgeltlichen Rechtsbeistand der Privatklä- gerschaft gegen den Entschädigungsentscheid des erstinstanzlichen Gerichts im Sinne von Art. 135 Abs. 2 StPO lediglich die Beschwerde offen (BGE 139 IV 199, E. 5). Demgegenüber fehlt es der beschuldigten Person selbst an einem rechtlich geschützten Interesse daran, dass das Honorar ihrer Verteidigung erhöht wird, weshalb Erstere diesbezüglich im eigenen Namen nicht zur Erhebung eines Rechtsmittels berechtigt ist (Art. 382 Abs. 1 StPO; vgl. zum analogen Fall im Be- schwerdeverfahren vor Bundesgericht: Urteile des Bundesgerichts 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022, E.1; 6B_146/2021 vom 14. Februar 2022, E.3.2, je mit weite- ren Hinweisen). Zwar hatte der (ehemalige) Verteidiger RA lic. iur. Y1._____ mit Eingabe vom 29. März 2021 rechtzeitig im Namen des Beschuldigten die Berufung angemeldet - 24 - (Urk. 325) und am 28. Juni 2021 fristgerecht die Berufungserklärung im Sinne von Art.”
“Gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO richtet sich die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands sinngemäss nach Art. 135 StPO, welcher die Entschädigung der amtlichen Verteidigung regelt. Nach Art. 135 Abs. 2 StPO legen die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest. Art. 135 Abs. 3 lit. a StPO bestimmt, dass die amtliche Verteidigung gegen Entschädigungsentscheide der Staatsanwaltschaft Beschwerde bei der Beschwerdeinstanz führen kann. Aus Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 3 lit. a und Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO ergibt sich somit, dass (auch) der unentgeltliche Rechtsbeistand zur Beschwerde gegen den Entschädigungsentscheid der Staatsanwaltschaft berechtigt ist. Die Zuständigkeit der Dreierkammer des Kantonsgerichts als Beschwerdeinstanz zur Beurteilung dieser Beschwerde ergibt sich aus Art. 20 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 StPO sowie aus § 15 Abs. 2 EG StPO. Gemäss Abs. 2 von Art. 393 StPO können mit der Beschwerde gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit.”
“Die Festsetzung der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StPO (vgl. Art. 138 Abs. 1 StPO). Rechtsgrundlage bildet das öffentlich-rechtliche Verhältnis zwischen dem Kanton und dem von ihm ernannten Vertreter. Die Festsetzung der Höhe der Entschädigung betrifft grundsätzlich nur die Interessen des amtlichen Rechtsbeistands. Er ist zur Beschwerdeerhebung befugt und kann die Honorarfestsetzung persönlich und in eigenem Namen anfechten (Art. 135 Abs. 3 StPO). Die amtlich vertretene Partei ist durch eine behaupteterweise zu tief festgesetzte amtliche Entschädigung nicht betroffen und nicht zur Rüge der Erhöhung der Entschädigung befugt. Der Berufungsführer ficht die Festsetzung des Honorars seines amtlichen Vertreters indes in eigener Person an. Hierzu ist er nicht legitimiert (Urteil BGer 6B_805/2018 vom 6. Juni 2019 E. 2.2; vgl. auch BGE 140 IV 2013 E. 1.4). Denn der Berufungsführer hat kein eigenes Interesse daran, die für die amtliche Verteidigung im angefochtenen Entscheid festgesetzten Beträge für das vorinstanzliche Verfahren als zu niedrig anzufechten, zumal eine Gutheissung der Berufung dazu führen könnte, dass sich die Ersatzpflicht des Berufungsführers gegenüber dem Kanton Freiburg erhöhte (Urteil BGer 6B_700/2009 vom 26.”
Bei gleichzeitigem Appell/Bezug zur Berufung ist die Entschädigungsfrage subsidiär in der Berufungs-/Appellinstanz zu entscheiden; die Verbotsnorm reformatio in pejus schränkt dabei die Überprüfung ein.
“Faits : A. Par jugement du 10 janvier 2023, la Cour des affaires pénales du Tribunal pénal fédéral a condamné F.________ à une peine privative de liberté de vingt ans, sous déduction de la détention avant jugement, pour diverses infractions et notamment pour le crime d'assassinat sur la personne de B.B.________. S'agissant de l'indemnisation des conseils juridiques gratuits (art. 138 CPP), elle a retenu que la Confédération verserait une indemnité de 36'000 fr. (TVA et débours inclus) à Me A.________ en sa qualité de conseil juridique des parties plaignantes C.B.________, D.B.________ et E.B.________ (art. 138 al. 1 CPP), le prévenu F.________ étant tenu de rembourser cette indemnité à la Confédération à concurrence d'un montant de 9'000 fr. dès que sa situation financière le permettrait (art. 138 al. 2 et 425 CPP). B. Me A.________, conseil juridique gratuit de la famille B.________, a déposé un recours auprès de la Cour des plaintes du Tribunal pénal fédéral pour contester l'indemnité fixée par la Cour des affaires pénales dudit tribunal (art. 135 al. 3 let. a aCPP). Ce recours a été transféré à la Cour d'appel, en raison d'un appel concomitant contre le jugement de la Cour des affaires pénales formé par la famille de la victime sur les prétentions civiles. Par décision du 11 avril 2024, la Cour d'appel a rejeté le recours de Me A.________. En substance, elle a considéré que le montant total de l'indemnité de ce dernier était inférieur à celui arrêté par la Cour des affaires pénales, mais, liée par l'interdiction de la reformatio in pejus, elle s'est ralliée au montant total de l'indemnité retenu par celle-ci, à savoir 36'000 fr.”
“Faits : A. Par jugement du 10 janvier 2023, la Cour des affaires pénales du Tribunal pénal fédéral a condamné F.________ à une peine privative de liberté de vingt ans, sous déduction de la détention avant jugement, pour diverses infractions et notamment pour le crime d'assassinat sur la personne de B.B.________. S'agissant de l'indemnisation des conseils juridiques gratuits (art. 138 CPP), elle a retenu que la Confédération verserait une indemnité de 36'000 fr. (TVA et débours inclus) à Me A.________ en sa qualité de conseil juridique des parties plaignantes C.B.________, D.B.________ et E.B.________ (art. 138 al. 1 CPP), le prévenu F.________ étant tenu de rembourser cette indemnité à la Confédération à concurrence d'un montant de 9'000 fr. dès que sa situation financière le permettrait (art. 138 al. 2 et 425 CPP). B. Me A.________, conseil juridique gratuit de la famille B.________, a déposé un recours auprès de la Cour des plaintes du Tribunal pénal fédéral pour contester l'indemnité fixée par la Cour des affaires pénales dudit tribunal (art. 135 al. 3 let. a aCPP). Ce recours a été transféré à la Cour d'appel, en raison d'un appel concomitant contre le jugement de la Cour des affaires pénales formé par la famille de la victime sur les prétentions civiles. Par décision du 11 avril 2024, la Cour d'appel a rejeté le recours de Me A.________. En substance, elle a considéré que le montant total de l'indemnité de ce dernier était inférieur à celui arrêté par la Cour des affaires pénales, mais, liée par l'interdiction de la reformatio in pejus, elle s'est ralliée au montant total de l'indemnité retenu par celle-ci, à savoir 36'000 fr.”
“Le 6 octobre 2021, la Présidente du Tribunal d’arrondissement de La Côte a déclaré s’en remettre à justice sur le recours. Par courrier de son défenseur du 11 octobre 2021, A.V.________ a déclaré s’en remettre à justice sur le recours. Il a toutefois relevé que « comparaison n’était pas raison » et que si, après analyse de la liste d’opérations de son conseil, le tribunal avait estimé que chaque démarche était justifiée, cela signifiait seulement qu’il avait estimé que sa rémunération était adéquate. Son cas étant différent, il ne voyait pas en quoi la recourante pouvait en tirer un quelconque argument. Le 12 octobre 2021, le Ministère public a déclaré renoncer à se déterminer sur le recours. En droit : 1. 1.1 1.1.1 Le défenseur ou conseil d’office peut recourir devant l’autorité de recours (cf. art. 20 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]) contre la décision du ministère public ou du tribunal de première instance fixant son indemnité (art. 135 al. 3 let. a CPP, applicable au conseil juridique gratuit en vertu du renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; ATF 140 IV 213 consid. 1.4 ; ATF 139 IV 199 consid. 5.2). Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP), qui, dans le canton de Vaud, est la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise du 19 mai 2009 d’introduction du code de procédure pénale suisse ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise du 12 décembre 1979 d’organisation judiciaire ; BLV 173.01]). En cas d’appel recevable interjeté à l’encontre du même jugement, la question de l’indemnité doit être traitée dans le cadre de la procédure d’appel, en raison de la subsidiarité de la voie du recours (ATF 139 IV 199 consid. 5.6 ; TF 6B_1028/2015 du 11 février 2016 consid. 1). Si l’autorité d’appel n’entre pas en matière sur le fond, au motif que l’appel est irrecevable ou retiré, c’est l’autorité de recours qui demeure compétente pour examiner la conclusion du conseil juridique gratuit tendant à l’augmentation de l’indemnité qui lui a été allouée par le tribunal de première instance (Glassey, Contestations relatives à l’indemnisation de l’avocat d’office et du conseil juridique gratuit par les tribunaux de première instance : procédure et compétences, in RJN 2019, pp.”
Bereits ausbezahlte bzw. ausgerichtete Entschädigungen können bei Nachforderung zurückverlangt werden; Nachforderung wird explizit vorbehalten und erwähnt
“64 Auslagen (Gutachten); Fr. 200.00 Auslagen Polizei; Fr. 440.00 Auslagen ausserkantonale Verfahrenskosten; Fr. 8.80 Entschädigung Zeuge; Fr. 120.00 diverse Kosten; Fr. 902.55 Entschädigung amtliche Verteidigung, RA lic. iur. X3._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen; bereits entschädigt); Fr. 7'201.80 Entschädigung amtliche Verteidigung, RA lic. iur. X4._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen; bereits entschädigt); Fr. 8'410.20 Entschädigung amtliche Verteidigung, RA lic. iur. X1._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr. 10'524.80 Entschädigung unentgeltliche Rechtsvertretung, RAin lic. iur. Y._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr. 41'669.79 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 16. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 15 werden dem Beschuldigten aufer- legt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechts- vertretung der Privatklägerin 3 werden indessen einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. - 7 - Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 114 S. 1-2) 1. Der Beschuldigte sei vom Vorwurf der Schändung vollumfänglich frei- zusprechen. 2. Betreffend Dossier 2 sei der Beschuldigte des Diebstahls und betref- fend Dossier 4 des geringfügigen Diebstahls schuldig zu sprechen. 3. Der Beschuldigte sei hierfür mit einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu CHF 30.– zu bestrafen, unter Anrechnung der erstandenen Haft. 4. Von einem Widerruf des bedingten Vollzugs bezüglich der mit Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 16. September 2020 ausgefällten Freiheitsstrafe von 20 Monaten sei abzusehen. 5. Dem Beschuldigten sei für die Überhaft eine angemessene Entschädi- gung zuzusprechen. 6. Auf die Zivilansprüche der Privatklägerin 3 sei nicht einzutreten. 7. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 24. März 2022 be- schlagnahmten Gegenstände des Beschuldigten seien diesem heraus- zugeben. 8. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl.”
“00 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 14'127.65 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 88'465.65 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. - 4 - Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 12. Die Kosten des Vorverfahrens (Gebühr Vorverfahren, Auslagen) und des gericht- lichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden der Beschuldigten B._____ zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Gerichtskasse genommen. Die auf sie entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin werden indessen einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 13. (Mitteilungen) 14. (Rechtsmittel) " Berufungsanträge (Prot. II S. 6 ff.) a) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 128) 1. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 4 sei die Beschuldigte mit einer Freiheits- strafe von 30 Monaten zu bestrafen, wovon 35 Tage durch Haft erstan- den sind, sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à CHF 30.–. 2. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 5 sei die Freiheitsstrafe im Umfang von 24 Monaten aufzuschieben und im Umfang von 6 Monaten (abzüglich 35 Tage, die durch Haft erstanden sind), zu vollziehen. Die Geldstrafe sei zu vollziehen. Die Probezeit für den bedingt aufgeschobenen Teil der Freiheitsstrafe sei auf 2 Jahre festzusetzen. - 5 - b) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 129 S. 1 f. und Prot. II S. 43) " 1. Es sei die Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts Winterthur vom 11. Juni 2021 aufzuheben und die Berufungsklägerin wegen Wi- derhandlung AIG im Sinne von Art.”
Kosten der unentgeltlichen Vertretung/Verbeiständung werden grundsätzlich aus der Gerichtskasse entrichtet; die Entschädigung bemisst sich nach Art.135 StPO bzw. sinngemäss Art.135 (Art.138 Abs.1 i.V.m. Art.135)
“Gleiches gilt gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO für die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin. Auch diese Kosten hat der Beschuldigte zurückzuerstatten.”
“der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. In seiner aktuellen Version sieht Art. 135 Abs. 4 StPO nur noch die Rückzahlungspflicht an den Kanton vor. Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands richtet sich gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO nach Art. 135 StPO. Die Privatklägerschaft hat gegenüber der beschuldigten Person Anspruch auf angemessene Entschädigung für notwendige Aufwendungen im Verfahren, wenn sie obsiegt (Art. 433 Abs. 1 Bst. a StPO).”
“der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. In seiner aktuellen Version sieht Art. 135 Abs. 4 StPO nur noch die Rückzahlungspflicht an den Kanton vor. Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands richtet sich gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO nach Art. 135 StPO. Die Privatklägerschaft hat gegenüber der beschuldigten Person Anspruch auf angemessene Entschädigung für notwendige Aufwendungen im Verfahren, wenn sie obsiegt (Art. 433 Abs. 1 Bst. a StPO).”
“Das Honorar der unentgeltlichen Rechtsbeiständin der Privatklägerin, Advokatin Elisabeth Vogel, wird in reduziertem Umfang von Fr. 3'660.50 (inkl. Auslagen und 7.7% Mehrwertsteuer), unter Vorbehalt der Rückzahlungsverpflichtung der Privatklägerin nach Art. 135 Abs. 4 StPO i. V. m. Art. 138 Abs. 1 StPO, aus der Gerichtskasse ent- richtet." wird in Abweisung der Berufung der Privatklägerin vollumfänglich bestätigt und zum integralen Bestandteil dieses Urteils erklärt. II. Die ordentlichen Kosten des Berufungsverfahrens in der Höhe von Fr. 6'250.‒ (beinhaltend eine Gebühr von Fr. 6'000.‒ sowie Auslagen von Fr. 250.‒) gehen zu Lasten der Privatklägerin und zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege zu Lasten des Staates. III. Rechtsanwalt Julian Imfeld wird für das Berufungsverfahren ein Honorar in der Höhe von Fr. 5'417.80 (inklusive Auslagen und Fr.”
“Auch die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich mangels einer entsprechenden Regelung in der Jugendstrafprozessordnung nach Art. 138 Abs. 1 StPO (Art. 3 JStPO) und demnach sinngemäss nach den Bestimmungen über die amtliche Verteidigung. Somit wird die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft wie diejenige der amtlichen Verteidigung vorweg immer durch den Staat übernommen (Lieber, ZK, Art. 138 StPO N 1; Schmid/Jositsch, a.a.O., Art. 138 N 1; Ruckstuhl, Basler Kommentar, 2. Auflage 2014, Art. 135 StPO N 21). Sofern die beschuldigte Person zur Tragung dieser Kosten verurteilt wird, ist sie rückerstattungspflichtig, falls sie dazu finanziell in der Lage ist (Ruckstuhl, a.a.O. Art. 135 StPO N 21). Gegebenenfalls hat die Privatklägerschaft gemäss Art. 433 Abs. 1 StPO gegenüber der beschuldigten Person Anspruch auf angemessene Entschädigung für notwendige Aufwendungen im Verfahren (sofern sie obsiegt oder die beschuldigte Person nach Art. 426 Abs. 2 StPO kostenpflichtig ist). Wird der Privatklägerschaft eine solche Prozessentschädigung zulasten der beschuldigten Person zugesprochen, fällt diese im Umfang der Aufwendungen für die unentgeltliche Rechtspflege an den Bund beziehungsweise an den Kanton (Art.”
Pauschale für "courriers/téléphones" wird in der Praxis häufig automatisch angewandt bzw. routinemässig berücksichtigt (bei Abrechnung nach Art. 138 Abs.1 StPO).
“), les réception, prise de connaissance, lecture, analyse, examen ou rédaction de documents divers de faible durée constituent des prestations comprises dans le forfait courriers/téléphones appliqué. - 0h30 (coll.) activité du 18.03.24 inclue dans le forfait courriers/téléphones - 1h00 (coll.) activités des 24.06.24 et 26.06.24 0h30 ont été admises à la place de 1h30. Vacations : 6x déplacements collaborateurs admis (5 avant 2024 et 2 après) et 1x déplacement stagiaire admis (avant 2024) - Les autres vacations ne sont pas justifiées et 1x déplacement (chef d'étude) Etat de frais complémentaire : - Préparation audience de 30h30 (collaborateur) diminuée à 12h00 au vu de la durée de l'audience, des questions posées et de sa complexité somme toute relative étant précisé que 24h15 (collab.) et 6h10 (chef d'étude) et 2h (stagiaire) relatives à l'étude de dossier ont été tout de même acceptées. - Les activités du 22.01.25, 27.01.25 et 29.01.25 (recherches juridiques/scientifiques ne sont pas prises en compte par l'AJ). Ajout du temps de l'audience de jugement du 31.01.25 (6h20 et de 3 déplacements - collaborateur) Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : A______ Avocat : B______ Etat de frais reçu le : 20 janvier 2025 Indemnité : CHF 5'016.65 Forfait 20 % : CHF 1'003.35 Déplacements : CHF 400.00 Sous-total : CHF 6'420.00 TVA : CHF 520.00 Débours : CHF 0 Total : CHF 6'940.00 Observations : - 4h40 *admises à CHF 150.00/h = CHF 700.–. - 21h35 *EF complémentaire à CHF 200.00/h = CHF 4'316.65. - Total : CHF 5'016.65 + forfait courriers/téléphones 20 % = CHF 6'020.– - 4 déplacements A/R à CHF 100.– = CHF 400.– - TVA 8.1 % CHF 520.– * En application de l'art. 16 al. 2 (RAJ), réduction de 00h20 (coll.), la demande d'assistance juridique n'est pas prise en charge par l'assistance juridique, et l'appel au Tribunal correctionnel est compris dans le forfait "courriers/téléphones" appliqué. *Etat de frais complémentaire : Ajout de 16h30 (chef d'étude) + 1 déplacement (Consultation du dossier au Tribunal pénal) L'activité du 29.”
Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands kann bereits richterlich festgesetzt bzw. avant gewährt werden, auch wenn die endgültige Kostenentscheidung noch offen ist; bei besonderen Umständen erfolgt Vorwegnahme.
“Reçoit l'appel formé par A______ contre le jugement JTDP/532/2020 rendu le 5 juin 2020 par le Tribunal de police dans la procédure P/22694/2017. Annule ce jugement. Et statuant à nouveau : Ordonne le classement de la procédure. Laisse les frais de la procédure préliminaire et de première instance à la charge de l'État. Alloue à A______, à titre d'indemnité pour les dépenses occasionnées par l'exercice raisonnable de ses droits de procédure en première instance, CHF 23'262.50 (art. 429 al. 1 let. a CPP). Alloue à A______, à titre de réparation du tort moral subi en raison d'une atteinte particulièrement grave à sa personnalité, notamment en cas de privation de liberté, CHF 4'800.- (art. 429 al. 1 let. c CPP). Rejette ses conclusions en indemnisation pour le surplus. Confirme en tant que de besoin l'indemnité de procédure due à Me D______, conseil juridique de C______, à CHF 12'776.75 pour la première instance (art. 138 al. 1 CPP). Arrête les frais de la procédure d'appel antérieure à l'arrêt du Tribunal fédéral du 6 juillet 2023 à CHF 1'755.-, y compris un émolument de décision de CHF 1'500.- et laisse ces frais à la charge de l'État. Laisse les frais de la présente procédure consécutive au renvoi du Tribunal fédéral à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police. La greffière : Anne-Sophie RICCI La présidente : Catherine GAVIN Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art. 100 al. 1 LTF), par-devant le Tribunal fédéral (1000 Lausanne 14), par la voie du recours en matière pénale.”
“Si, en principe, l'assistance d'un conseil juridique gratuit ne se justifie pas pour la procédure de recours contre un classement - ce qui doit valoir à plus forte raison contre une ordonnance de non-entrée en matière -, il faut toujours prendre en compte les circonstances personnelles du requérant et la difficulté de la cause. À cet égard, le recourant, originaire du Portugal, prétend disposer de capacités linguistiques limitées en français. Il se dit en outre analphabète, ce qui paraît avoir été admis par le Tribunal de première instance de Genève (cf. ordonnance du 11 mars 2021, pièce 3 recours, p. 9). Compte tenu de ces éléments, il faut admettre que l'assistance d'un conseil juridique se justifiait pour la présente procédure de recours, par définition écrite (art. 397 al. 1 cum 390 CPP). Elle soulevait en outre certaines questions juridiques qui n'étaient pas dénuées de toute complexité (cf. les considérations supra sur la qualité de tiers de l'avocat) et qui nécessitaient la consultation de la jurisprudence, elle aussi écrite. La requête sera par conséquent admise et Me B______ désigné comme conseil juridique gratuit pour la procédure de recours. L'indemnité sera fixée à ce stade déjà, en dérogation à l'art. 135 al. 2 CPP, applicable par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP, au vu notamment du fait que le Ministère public n'a pas encore statué sur l'octroi de l'assistance judiciaire dans le cadre de l'instruction qui n'est, à ce stade, pas encore ouverte (cf. en outre ACPR/516/2020 du 28 juillet 2020 et les arrêts cités). Quant à la quotité de cette indemnité, le recourant la chiffre à CHF 1'256.50, correspondant à 5h50 d'activité au taux horaire de CHF 200.- pour un avocat chef d'étude (art. 16 al. 1 let. c RAJ), plus la TVA. Compte tenu toutefois de l'ampleur de ses écritures (huit pages et demie de recours, dont une de garde, une de conclusions, une consacrée à la recevabilité et deux à l'assistance juridique) et des observations du Ministère public (deux pages et demie), auxquelles le recourant n'a pas souhaiter répliquer, cette durée paraît exagérée, et sera ramenée (art. 16 al. 2 RAJ) à 4h d'activité, ce qui correspond à CHF 800.-, plus la TVA (7.7%) à CHF 62.- arrondis, soit un total de CHF 862.-. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Admet le recours.”
“Si, en principe, l'assistance d'un conseil juridique gratuit ne se justifie pas pour la procédure de recours contre un classement - ce qui doit valoir à plus forte raison contre une ordonnance de non-entrée en matière -, il faut toujours prendre en compte les circonstances personnelles du requérant et la difficulté de la cause. À cet égard, le recourant, originaire du Portugal, prétend disposer de capacités linguistiques limitées en français. Il se dit en outre analphabète, ce qui paraît avoir été admis par le Tribunal de première instance de Genève (cf. ordonnance du 11 mars 2021, pièce 3 recours, p. 9). Compte tenu de ces éléments, il faut admettre que l'assistance d'un conseil juridique se justifiait pour la présente procédure de recours, par définition écrite (art. 397 al. 1 cum 390 CPP). Elle soulevait en outre certaines questions juridiques qui n'étaient pas dénuées de toute complexité (cf. les considérations supra sur la qualité de tiers de l'avocat) et qui nécessitaient la consultation de la jurisprudence, elle aussi écrite. La requête sera par conséquent admise et Me B______ désigné comme conseil juridique gratuit pour la procédure de recours. L'indemnité sera fixée à ce stade déjà, en dérogation à l'art. 135 al. 2 CPP, applicable par renvoi de l'art. 138 al. 1 CPP, au vu notamment du fait que le Ministère public n'a pas encore statué sur l'octroi de l'assistance judiciaire dans le cadre de l'instruction qui n'est, à ce stade, pas encore ouverte (cf. en outre ACPR/516/2020 du 28 juillet 2020 et les arrêts cités). Quant à la quotité de cette indemnité, le recourant la chiffre à CHF 1'256.50, correspondant à 5h50 d'activité au taux horaire de CHF 200.- pour un avocat chef d'étude (art. 16 al. 1 let. c RAJ), plus la TVA. Compte tenu toutefois de l'ampleur de ses écritures (huit pages et demie de recours, dont une de garde, une de conclusions, une consacrée à la recevabilité et deux à l'assistance juridique) et des observations du Ministère public (deux pages et demie), auxquelles le recourant n'a pas souhaiter répliquer, cette durée paraît exagérée, et sera ramenée (art. 16 al. 2 RAJ) à 4h d'activité, ce qui correspond à CHF 800.-, plus la TVA (7.7%) à CHF 62.- arrondis, soit un total de CHF 862.-. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Admet le recours.”
“Rechtsmittelverfahren Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden in Anwendung von Art. 7 VGS (BR 350.210) in Verbindung mit Art. 424 Abs. 1 StPO auf CHF 4'000.00 fest- gesetzt. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massga- be ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Privatklägerin beantragte mit Berufung den Schuldspruch des Beschuldigten. Mit dem nun er- folgten Freispruch unterliegt sie damit im Berufungsverfahren. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens wären vollumfänglich der Privatklägerin aufzuerlegen. Vor- liegend rechtfertigt es sich gleichwohl, der Privatklägerin keine Kosten aufzuerle- gen. Einerseits sind im Zivilpunkt keine relevanten Aufwendungen entstanden. Im Weiteren wurde der Privatklägerin die unentgeltliche Rechtspflege gewährt. Da vorliegend ein Offizialdelikt zu beurteilen war, rechtfertigt es sich in Anbetracht des jungen Alters der Privatklägerin und ihrer Opferstellung, die Kosten des Beru- fungsverfahrens (Gerichtskosten) ohne Rückerstattungsverpflichtung im Sinne von Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO dem Staat aufzuerlegen (act. F.1 [SK1 21 39]; vgl. BGer 6B_655/2018 v.”
Ist die Kostenübernahme einstweilen zugunsten einer obsiegenden Partei erfolgt, kann dennoch eine spätere Rückforderung gegenüber dieser Partei vorbehalten bleiben, bis über die definitiven Kostentragung entschieden ist.
“zzgl. Auslagen und 7.7% MwSt. (insgesamt CHF 2'418.30, vgl. act. G.1) sind damit von der Privatklägerin zu tra- gen und werden einstweilen aus der Gerichtskasse des Kantonsgerichts bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Demnach wird erkannt:”
“Dispositivziffer 4 des Urteils der hiesigen Kammer vom 8. Juni 2022 wird wie folgt neu gefasst: " Die Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich der Kosten ihrer un- entgeltlichen Vertretung, werden der Privatklägerin auferlegt, jedoch zufol- ge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Vorbehalten bleibt die Nachforderung gegenüber der Privatklägerin gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO."”
“_____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltli- che Rechtsvertretung der Privatklägerin mit Fr. 8'900.– (inkl. Barauslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 11. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: Fr. 1'500.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'100.00 Gebühr für das Vorverfahren Fr. 1'001.00 Auslagen Fr. 10'000.00 amtliche Verteidigung Fr. 8'900.00 unentgeltliche Vertretung Privatklägerin Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 12. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge- nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie die Kosten der unent- geltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge- nommen. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten im Sinne von Art. 135 Abs. 4 StPO, Art. 138 Abs. 1 StPO und 426 Abs. 4 StPO. Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 76 S. 1 f.; Prot. II S. 9 f.) 1. Ziff. 2 bis 6 und Ziff. 8 ff. des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 4. Oktober 2021 seien aufzuheben und es sei der Berufungskläger vom - 4 - Vorwurf der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind im Sin- ne von Art. 187 Ziff. 1 StGB freizusprechen. 2. Die Rechtsbegehren der Privatklägerin im Rahmen ihrer Anschlussbe- rufung seien abzuweisen. 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zulasten des Staates. b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich: (Urk. 47, schriftlich; Prot. II S. 10) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils c) Des Vertreters der Privatklägerschaft: (Urk. 79 S. 2; Prot. II S. 10) 1. Die Berufung und die Beweisanträge des Beschuldigten seien vollum- fänglich abzulehnen. 2. Der Beschuldigte sei zu verpflichten, in Abweichung von Ziff. 8 des Vorurteils, der Privatklägerin eine Genugtuung von Fr.”
“1'650.00 Auslagen Polizei (Mobiltelefonauswertung) Fr. 15'207.90 Entschädigung amtliche Verteidigung, Rechtsanwalt MLaw X._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen) Fr. 553.15 Kosten des unentgeltlichen Rechtsvertreters der Privat-- klägerin 1, Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen, bereits bezahlt) Fr. 568.65 Kosten des unentgeltlichen Rechtsvertreters der Privat-- klägerin 1, Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen, noch nicht bezahlt) Fr. 23'907.50 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Gerichtsgebühr um einen Drittel. 9. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 8 werden dem Beschuldigten auferlegt, diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsver- beiständung der Privatklägerin 1 (B._____) werden einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. - 5 - Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 55 S. 2; Urk. 66 S. 2) 1. Das Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur vom 27. April 2022 sei mit Ausnahme der Dispositivziffer 5 aufzuheben. 2. Der Beschuldigte sei vollumfänglich freizusprechen. 3. Die Zivilansprüche der Privatklägerin 1 seien abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen. 4. Die Zivilansprüche des Privatklägers 2 seien abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen. 5. Die Kosten des Strafverfahrens, einschliesslich derjenigen der amtli- chen Verteidigung, seien auf die Staatskasse zu nehmen. 6. Dem Beschuldigten sei eine Genugtuung von Fr. 9'300.– zuzuspre- chen. b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland: (Urk. 58, schriftlich) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. - 6 - Erwägungen: I. Verfahrensgang 1. Gegen das eingangs im Dispositiv wiedergegebene, mündlich eröffnete Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht Strafsachen, vom 27.”
Art. 30 Abs. 3 OHG gilt gegenüber Opfern als lex specialis und verdrängt bzw. schliesst die Rückforderungs-/Nachforderungspflichten nach Art. 138 Abs. 1 StPO (bzw. Art. 135 Abs.4 i.V.m. Art.138 Abs.1) aus.
“4 StPO), dass die Privatklägerin dem Kanton Bern die ausgerichtete amtliche Entschädigung von CHF 5'404.35 zurückzuzahlen und Rechtsanwältin D.________ die Differenz von CHF 1'289.20 zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten hat, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (pag. 525, Ziff. III/1 erstinstanzliches Urteil). Dagegen erhob die Privatklägerin Berufung mit Hinweis auf Art. 30 Abs. 3 des Opferhilfegesetzes (OHG; SR 312.5), was die Vorinstanz in der Urteilsbegründung als zutreffend erachtete mit dem Hinweis, ihr Versehen könne nicht mit einer Urteilsberichtigung behoben werden, weshalb die Berufungsinstanz darum ersucht werde, diesen offensichtlichen Mangel zu korrigieren (pag. 556, S. 13 der erstinstanzlichen Urteilsbegründung). Gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG müssen das Opfer und seine Angehörigen die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand nicht zurückerstatten. Art. 30 Abs. 3 OHG geht der Rückerstattungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (BGE 141 IV 262 E. 3.4) und kommt auch dann zum Tragen, wenn die geltend gemachte Straftat im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht nachgewiesen werden kann (BGE 143 IV 154 E. 2.3.4; Urteil des Bundesgerichts 6B_1359/2020 vom 15. Februar 2022 E. 3.3.2). Da die Privatklägerin im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Verfahren die prozessuale Stellung eines Opfers hatte, besteht gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG weder für den Kanton Bern noch für Rechtsanwältin D.________ gegenüber der Privatklägerin ein Rückforderungs- bzw. Nachforderungsrecht. Dies führt zur Gutheissung der Berufung. 6. Verfahrenskosten 6.1 Erstinstanzliche Verfahrenskosten Zufolge der auf die Rückzahlungspflicht der amtlichen Entschädigung durch die Privatklägerin beschränkten Berufung ist die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung in Rechtskraft erwachsen. 6.2 Oberinstanzliche Verfahrenskosten Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art.”
“der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Die Entschädigung des amtlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StPO (Art. 138 Abs. 1 StPO; vgl. auch Art. 426 Abs. 4 StPO). Die Kostennoten der beiden Rechtsvertreter (pag. 783 ff.) erscheinen mit Blick auf den im oberinstanzlichen Verfahren durchgeführten doppelten Schriftenwechsel als angemessen und das Honorar bzw. die amtlichen Entschädigungen können entsprechend festgesetzt werden. Die in Art. 30 Abs. 3 OHG vorgesehene Befreiung des Opfers von der Pflicht, die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand zu erstatten, gilt auch im Rahmen eines Straf- und/oder Zivilverfahrens gegen den Täter. Art. 30 Abs. 3 OHG geht als lex specialis Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO vor. Es ist nicht zulässig, vom Opfer die Rückzahlung der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes an den Staat zu verlangen (vgl. BGE 141 IV 262 E. 2.2 = Pra 104 [2015] Nr. 98 mit Hinweisen; anders verhält es sich im Berufungsverfahren lediglich bei einem erst- und oberinstanzlichen Freispruch, vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3). V. Dispositiv Die”
“der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Die Entschädigung des amtlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StPO (Art. 138 Abs. 1 StPO; vgl. auch Art. 426 Abs. 4 StPO). Die Kostennoten der beiden Rechtsvertreter (pag. 783 ff.) erscheinen mit Blick auf den im oberinstanzlichen Verfahren durchgeführten doppelten Schriftenwechsel als angemessen und das Honorar bzw. die amtlichen Entschädigungen können entsprechend festgesetzt werden. Die in Art. 30 Abs. 3 OHG vorgesehene Befreiung des Opfers von der Pflicht, die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand zu erstatten, gilt auch im Rahmen eines Straf- und/oder Zivilverfahrens gegen den Täter. Art. 30 Abs. 3 OHG geht als lex specialis Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO vor. Es ist nicht zulässig, vom Opfer die Rückzahlung der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes an den Staat zu verlangen (vgl. BGE 141 IV 262 E. 2.2 = Pra 104 [2015] Nr. 98 mit Hinweisen; anders verhält es sich im Berufungsverfahren lediglich bei einem erst- und oberinstanzlichen Freispruch, vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3). V. Dispositiv Die”
“der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Die Entschädigung des amtlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StPO (Art. 138 Abs. 1 StPO; vgl. auch Art. 426 Abs. 4 StPO). Die Kostennoten der beiden Rechtsvertreter (pag. 783 ff.) erscheinen mit Blick auf den im oberinstanzlichen Verfahren durchgeführten doppelten Schriftenwechsel als angemessen und das Honorar bzw. die amtlichen Entschädigungen können entsprechend festgesetzt werden. Die in Art. 30 Abs. 3 OHG vorgesehene Befreiung des Opfers von der Pflicht, die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand zu erstatten, gilt auch im Rahmen eines Straf- und/oder Zivilverfahrens gegen den Täter. Art. 30 Abs. 3 OHG geht als lex specialis Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO vor. Es ist nicht zulässig, vom Opfer die Rückzahlung der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes an den Staat zu verlangen (vgl. BGE 141 IV 262 E. 2.2 = Pra 104 [2015] Nr. 98 mit Hinweisen; anders verhält es sich im Berufungsverfahren lediglich bei einem erst- und oberinstanzlichen Freispruch, vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3). V. Dispositiv Die”
“Die Entschädigung für die unentgeltlichen Rechtsbeiständin der Beschwerdeführerin für ihre Aufwendungen im Beschwerdeverfahren wird durch das urteilende Gericht im Endentscheid festzusetzen sein (Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 2 StPO). Es ist darauf hinzuweisen, dass für das Opfer gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG keine Rück- und Nachzahlungspflicht betreffend die Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsbeiständin besteht; Art. 30 Abs. 3 OHG geht Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (BGE 143 IV 154 E. 2.3.1 S. 157 ; BGE 141 IV 262 E. 3 S. 266 ff.; je mit Hinweisen). Die Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach sich das Opfer im Rechtsmittelverfahren nach einem Freispruch unter Umständen nicht auf Art. 30 Abs. 3 OHG berufen kann (vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3.5 S. 159), kommt im Beschwerdeverfahren gegen den Ausschluss aus dem Verfahren nicht zur Anwendung.”
“Die Entschädigung für die unentgeltlichen Rechtsbeiständin der Beschwerdeführerin für ihre Aufwendungen im Beschwerdeverfahren wird durch das urteilende Gericht im Endentscheid festzusetzen sein (Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 2 StPO). Es ist darauf hinzuweisen, dass für das Opfer gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG keine Rück- und Nachzahlungspflicht betreffend die Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsbeiständin besteht; Art. 30 Abs. 3 OHG geht Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (BGE 143 IV 154 E. 2.3.1 S. 157 ; BGE 141 IV 262 E. 3 S. 266 ff.; je mit Hinweisen). Die Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach sich das Opfer im Rechtsmittelverfahren nach einem Freispruch unter Umständen nicht auf Art. 30 Abs. 3 OHG berufen kann (vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3.5 S. 159), kommt im Beschwerdeverfahren gegen den Ausschluss aus dem Verfahren nicht zur Anwendung.”
Bei Kürzung unberechtigter oder überhöhter Honorarforderungen legt das Gericht oft eine pauschale Entschädigung aus der Gerichtskasse fest (pauschale Festsetzung bzw. Kürzung und Auszahlung aus der Gerichtskasse).
“Ausgangsgemäss ist im Um- fang von 1/3 die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten im Sinne von Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. 5.Die unentgeltliche Vertreterin der Privatklägerin 2, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, machte mit Honorarnote vom 30. Mai 2024 für ihre Aufwendungen und Barauslagen im Berufungsverfahren Fr. 3'774.15 (inkl. MwSt.) geltend (Urk. 62). Der dabei geltend gemachte knapp fünfstündige Vorbereitungsaufwand für die Be- rufungsverhandlung erweist sich in Anbetracht des Antrags auf Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils und des kurzen Parteivortrags anlässlich der Berufungsverhandlung (Urk. 61) als ungerechtfertigt und ist um drei Stunden zu kürzen. Folglich ist – unter Berücksichtigung der tatsächlichen Dauer der Berufungsverhandlung (abzüglich zwei Stunden) – die unentgeltliche Vertreterin der Privatklägerin 2 mit einem Honorar von Fr. 2'500.– (pauschal, inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse zu entschädigen (Art. 135 Abs. 4 i.V.m Art. 138 Abs. 1 StPO). 6.Für die die Freiheitsstrafe von 15 Monaten übersteigende Haft von 53 Tagen ist dem Beschuldigten eine Entschädigung von Fr. 10'600.– (Fr. 200.– pro Hafttag) als Genugtuung aus der Gerichtskasse zuzusprechen (Art. 431 StPO). - 33 - Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich,”
Bei unentgeltlicher Vertretung richtet sich die Vergütung nach dem kantonalen/örtlichen Anwaltstarif; in Genf werden gestaffelte Stundenansätze angewendet (Beispiele: stagiaire/avocat stagiaire ca. CHF110; collaborateur/mitarbeitende ca. CHF150; chef d’étude/chef ca. CHF200). Nur die notwendigen Stunden werden angesetzt; bei Assujettissement wird die Mehrwertsteuer zusätzlich vergütet.
“- par jour vu la courte durée de celle-ci. Une indemnité de CHF 7'000.-, avec intérêts à 5% dès le 16 octobre 2017 (date moyenne), lui sera alloué à ce titre. P______ – art. 433 CPP 7.9. Les premiers juges ont entièrement fait droit aux conclusions en indemnisation de P______ en lien avec l'activité déployée par son avocat durant la procédure préliminaire et de première instance. Le TCO a ainsi octroyé à P______ une indemnité de CHF 23'567.- et condamné A______ à payer un tiers de ce montant, D______ un tiers également, F______ 1/6ème et I______ 1/6ème. Compte tenu des acquittements prononcés en faveur de D______, F______ et I______, qui ne seront plus condamnés à devoir s'acquitter d'une partie de l'indemnité précitée, et afin de respecter le principe de l'interdiction de la reformatio in pejus, la condamnation de A______ à payer un tiers de CHF 23'567.- devra être confirmée. ASSISTANCE JUDICIAIRE 8. 8.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office (ou le conseil juridique gratuit : art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire : CHF 110.- (let. a), collaborateur CHF 150.- (let. b), chef d'étude CHF 200.- (let. c). 8.2. Considéré globalement, l'état de frais produit par Me C______, défenseure d'office de A______, satisfait les exigences légales et jurisprudentielles régissant l'assistance judiciaire gratuite en matière pénale. Il convient cependant de le compléter de 12h35 pour la durée de l'audience et de CHF 200.- et CHF 150.- pour les vacations de la cheffe d'étude et de la collaboratrice aux deux audiences de la CPAR. La rémunération de Me C______ sera partant arrêtée à CHF 11'199.20 correspondant à 28h15 d'activité au tarif de CHF 200.”
“Compte tenu de l’ensemble des circonstances, de la nature des faits en lien avec l’atteinte à l’intégrité sexuelle, notamment de l’absence de pénétration lors de ceux-ci, l’indemnité sollicitée de CHF 7'000.- apparaît adéquate et lui sera allouée à titre en réparation de son tort moral. 6. L'appel principal ayant été très partiellement admis et l'appel joint l’ayant été en partie, l’appelant, qui succombe sur l’essentiel, supportera les deux tiers des frais de la procédure envers l'État (art. 428 CPP). Il n’y a en revanche pas lieu de mettre des frais à la charge de la partie plaignante au bénéfice de l’assistance judiciaire gratuite (art. 136 al. 2 let. b), si bien que le solde des frais de la procédure d’appel, lesquels comprendront un émolument de jugement de CHF 2'000.- sera laissé à la charge de l’État. Compte tenu de l’issue de la procédure, l’appel principal n’ayant été admis que sur un point relativement mineur, il n’y a pas lieu de revoir la répartition des frais de première instance. 7. 7.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid. 4 et 6B_638/2012 du 10 décembre 2012 consid. 3.7) – l'équivalent de la TVA est versé en sus. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu.”
“- (ACPR/282/2014 du 30 mai 2014), notamment si l'avocat concerné avait lui-même calculé sa prétention à ce taux-là (ACPR/377/2013 du 13 août 2013). 10.2. L'intimée fait valoir 148 heures et 27 minutes d'activité, à CHF 400.-/heure, correspondant à la procédure préliminaire jusqu'à l'octroi de l'assistance judiciaire, avec effet au 28 octobre 2020. Cette activité apparaît adéquate et proportionnée à l'importance et à la difficulté de la cause ainsi qu'à la durée de l'activité, initiée en mars 2017 ; les appelants ne la contestent d'ailleurs pas au-delà de l'acquittement plaidé. Pour calculer l'indemnité due à l'intimée, il sera tenu compte du tarif horaire concrètement appliqué par son conseil. C'est donc un montant de CHF 59'380.- (148h27 à CHF 400.-) qui sera alloué au titre d'indemnité pour l'activité d'avocat pour cette période, montant auquel s'ajoutent les frais et débours (CHF 2'551.20) et la TVA variant entre 7.7% et 8% (CHF 4'816.50), pour un total de CHF 66'747.70. 11. 11.1.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire de CHF 150.- pour un collaborateur (let. b) et de CHF 200.- pour un chef d'étude (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid. 4 et 6B_638/2012 du 10 décembre 2012 consid. 3.7) – l'équivalent de la TVA est versé en sus. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels.”
“Le solde sera laissé à la charge de l'Etat (art. 428 CPP et art. 14 al. 1 let. e du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]). Il se justifie en conséquence de revoir également la répartition des frais de première instance, en ce sens que l'appelant A______ sera condamné à en supporter 2/4 et l'appelant F______ 1/4, le solde étant laissé à la charge de l'Etat (art. 428 al. 3 CPP). 5.2. Au vu de l'acquittement prononcé en faveur de l'appelant A______, s'agissant des faits commis à l'encontre de D______, et du verdict de culpabilité confirmé à l'encontre de l'appelant F______ pour ces mêmes faits, il se justifie de condamner ce dernier au paiement de l'entier de l'indemnité de CHF 3'517.- à laquelle le plaignant a dûment conclu pour ses frais d'avocat en première instance (art. 433 al. 1 CPP), ce à l'encontre des deux prévenus conjointement et solidairement. Le dispositif sera ainsi corrigé en ce sens. 6. 6.1.1. L'indemnité du défenseur d'office (art. 135 al. 1 CPP) ou du conseil juridique gratuit (art. 138 al. 1 CPP), en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus (art. 16 al. 1 du règlement sur l'assistance juridique [RAJ]) : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement, l'équivalent de la TVA est versé en sus.Seules les heures nécessaires sont retenues (art. 16 al. 2 RAJ). 6.1.2. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, et de 10% lorsque l'état de frais porte sur plus de 30 heures, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, de même que d'autres documents ne nécessitant pas ou peu de motivation ou autre investissement particulier en termes de travail juridique, telle la déclaration d'appel, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
Art. 138 Abs. 1 StPO wird für die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands nach Art. 135 Abs. 1 StPO angewandt: Die Vergütung richtet sich nach dem für das Prozessforum geltenden Anwaltstarif (Bund oder Kanton). Bei Festsetzung der Entschädigung werden grundsätzlich nur die als notwendig betrachteten Arbeitsstunden berücksichtigt; Debours und die (äquivalente) Mehrwertsteuer werden gesondert vergütet. Die Erforderlichkeit der aufgewendeten Stunden ist anhand von Kriterien wie Natur, Bedeutung und Schwierigkeit der Sache, Qualität der Arbeit und Ergebnis zu prüfen.
“Selon l'art. 135 al. 1 CPP, qui s'applique par analogie à l'indemnisation du conseil juridique gratuit (art. 138 al. 1 CPP), le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès.”
“L'appel doit donc être partiellement admis sur ce point, et la peine prononcée par le premier juge ramenée à 14 mois. 4.4. Pour le surplus, l'appelant ne conteste pas l'amende et la peine privative de liberté de substitution prononcées pour la contravention à la LStup, qui sont appropriées et seront confirmées. 5. L'appelant ayant retiré son appel sur ce point, son expulsion à vie du territoire suisse sera confirmée, tout comme l'inscription de la mesure au SIS. 6. L'appelant, qui succombe sur le classement et partiellement sur la quotité de la peine, supportera les deux tiers des frais de la procédure envers l'État (art. 428 CPP), comprenant un émolument de décision de CHF 1'500.-. Il n'y a pas lieu de revoir la répartition des frais de la procédure préliminaire et de première instance. L'émolument complémentaire de jugement du TP sera mis à la charge de l'appelant dans la même proportion que les frais d'appel. 7. 7.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid. 4 et 6B_638/2012 du 10 décembre 2012 consid. 3.7) – l'équivalent de la TVA est versé en sus. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu.”
“Seul le résultat de la procédure d'appel elle-même est ainsi déterminant (ATF 142 IV 163 consid. 3.2.1). Selon l'art. 428 al. 3 CPP, si l'autorité d'appel rend une nouvelle décision, elle se prononce également sur les frais fixés par l'autorité inférieure. 7.2.1. Compte tenu de l'acquittement dont l'appelant bénéficie en appel pour l'un des complexes de faits (AA, ch. 1.1.1.), les frais de première instance seront mis à sa charge à hauteur de trois quarts, ce qui équivaut à 37.5% (50% de trois quarts, eu égard à la part assumée par K______), et laissés à la charge de l'État pour le solde, soit 12.5% (le quart restant de 50% ; art. 426 al. 1 et 428 al. 3 CPP), point sur lequel le jugement querellé sera dès lors réformé. 7.2.2. Par identité de motifs, il se justifie de mettre les frais de la procédure d'appel à la charge de l'appelant à raison de trois quarts et de laisser le quart restant à la charge de l'État, comprenant un émolument de CHF 2'500.-. 8. 8.1.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que le tarif horaire est de CHF 200.- (let. c) pour un chef d'étude, mais que seules les heures nécessaires sont retenues, lesquelles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1113/2022 du 12 septembre 2023 consid. 2.1 ; 6B_1362/2021 du 26 janvier 2023 consid. 3.1.1 [considérant non-publié à l'ATF 149 IV 91]). 8.1.2. L'activité consacrée aux conférences, audiences et autres actes de la procédure est majorée de 20% jusqu'à 30 heures de travail, décomptées depuis l'ouverture de la procédure, pour couvrir les démarches diverses, telles la rédaction de courriers ou notes, les entretiens téléphoniques et la lecture de communications, pièces et décisions (arrêt du Tribunal fédéral 6B_838/2015 du 25 juillet 2016 consid.”
Die Gerichtskasse kann vorläufig bzw. einstweilen Kosten (insbesondere Honorare der amtlichen Verteidigung und unentgeltlicher Rechtsbeistände/Geschädigtenvertretung) übernehmen; die definitive Kosten- bzw. Entschädigungsfestsetzung kann später erfolgen.
“März 2020, als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 16. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: Fr.4'200.00; die weiteren Kosten betragen: Fr.6'000.00 Gebühr für das Vorverfahren; Fr.5'675.50 Auslagen (Gutachten); Fr.3'236.00 Telefonkontrolle; Fr.710.70 Auslagen; Fr.407.50 Auslagen Polizei; Fr.414.24 Entschädigung Zeuge; Fr.44'541.55 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.10'273.10 Hälfte der Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers 1 (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.17'827.00 Hälfte der Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers 2 (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr.93'285.59 Total 17. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 16 werden dem Beschuldigten aufer- legt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechts- vertretungen der Privatkläger 1 und 2 werden einstweilen auf die Gerichts- - 8 - kasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. 18. Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. Urteil der Vorinstanz: 1.Der Beschuldigte B._____ ist schuldig der mehrfachen versuchten vorsätzli- chen Tötung im Sinne von Art. 111 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB. 2.Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren, wo- von bis und mit heute 920 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind. 3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 4.Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. a StGB für 11 Jahre des Landes verwiesen. 5. Die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssys- tem wird angeordnet. 6. Die folgenden, sichergestellten Gegenstände werden eingezogen und der jeweiligen Lagerbehörde nach Eintritt der Rechtskraft zur Vernichtung über- lassen: Beim FOR lagernd: 1 Polo-Shirt, blau, "POLIZEI" (A013'626'545) 1 unbekannter Gegenstand, rot/weiss, möglicherweise künstlicher Fin- gernagel (A013'621'266) 1 Blister à 2 Tabletten, "Temesta Expidet 1.”
“April 2021 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 7.Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: Fr.1'800.00; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'100.00 Gebühr Vorverfahren Fr.12'765.00 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. Barauslagen und MwSt.) Fr.9'331.40 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen) Fr.25'996.40 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, ermässigt sich die Entscheid- gebühr auf zwei Drittel. - 3 - 8.Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unent- geltlichen Rechtsvertetung der Privatklägerin werden indessen einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 9.(Mitteilungen) 10.(Rechtsmittel)" Berufungsanträge: a)Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 86 S. 2) 1.Ziff. 1.-3. des Urteils vom 14. Dezember 2022 seien aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "1. Der Beschuldigte sei von Schuld und Strafe freizusprechen." 2.Ziff. 5 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "5. Die Schadenersatzklage sei abzuweisen." 3.Ziff. 6 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "6. Die Genugtuungsklage sei abzuweisen." 4.Ziff. 8 des Urteils vom 14. Dezember 2022 sei aufzuheben und der Entscheid sei diesbezüglich wie folgt zu fassen: "8. a) Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, einschliess- lich derjenigen der Verteidigung bzw. der amtlichen Verteidigung und der unentgelt- lichen Rechtsvertretung der Privatklägerin seien definitiv auf die Staatskasse zu nehmen.”
“5'300.– (inkl. Barauslagen) und dem unentgeltlichen Vertreter der Privat- klägerin eine pauschale Entschädigung von Fr. 4'600.– (inkl. Barauslagen und MwSt.) zuzusprechen (Urk. 71 und Urk. 72). - 29 - 2.3.Die Privatklägerin unterliegt mit ihren Berufungsanträgen vollumfänglich. Somit sind der Privatklägerin die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin, aufzuerlegen. Die Kosten sind zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, unter Vorbe- halt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin sind einst- weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht der Privatkläge- rin bleibt jedoch gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbe- halten. 3.Genugtuung 3.1.Der Beschuldigte machte vor Vorinstanz für die erlittene Untersuchungshaft sowie die Ersatzmassnahmen – unter Bezugnahme auf die Einschränkungen für sein Erwerbsleben – eine Genugtuung von «mindestens Fr. 5'000.–» geltend (Urk. 33 S. 13). Anlässlich der Berufungsverhandlung liess der Beschuldigte die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils sowie eine (weitere) Genugtuung in der Höhe von Fr. 1'000.– beantragen (Urk. 75 S. 16; Prot. II S. 15). 3.2.Die Vorinstanz sprach dem Beschuldigten für die angeordnete Untersuch- ungshaft (von 3 Tagen) und die verfügten Ersatzmassnahmen eine Genugtuung in der Höhe von insgesamt Fr. 1'000.– aus der Staatskasse zu (Urk. 47 E. IV/4.1 ff. S. 28-31). 3.3.Der Beschuldigte befand sich vom Montag, 6. September 2021,”
“Weg zum Verhandlungsort und Nachbespre- chung mit dem Klienten) erscheint es mithin angemessen, den amtlichen Verteidi- ger pauschal mit insgesamt Fr. 12'600.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 2.5.Die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin berechnet für ihre Bemü- hungen und Barauslagen im Berufungsverfahren den Betrag von Fr. 8'507.80 (inkl. MwSt.; Urk. 108/1-2). Dieser Aufwand ist ebenfalls ausgewiesen und das geltend gemachte Honorar steht auch hier im Einklang mit den Ansätzen der Anwaltsgebührenverordnung. Unter Berücksichtigung des Aufwandes für die Be- rufungsverhandlung (inkl. Weg und Nachbesprechung mit der Klientin) ist es mit- hin gerechtfertigt, die unentgeltliche Vertretung mit insgesamt Fr. 8'507.80 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 2.6.Die zweitinstanzlichen Kosten der amtlichen Verteidigung und der unent- geltlichen Privatklägervertretung sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh- men, wobei die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten bleibt. 2.7Bei diesem Verfahrensausgang entfällt die geltend gemachte Ausrichtung einer Genugtuung an den Beschuldigten (vgl. Urk. 109 S. 34; Art. 429 Abs. 1 StPO e contrario.) - 44 - Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass die Beschlüsse des Bezirksgerichtes Zürich,”
“Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 3'600.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 3'000.00 Gebühr für das Vorverfahren; Fr. 2'321.30 Auslagen (Gutachten); Fr. 840.00 Auslagen Kantonspolizei Zürich; Fr. 50.00 Zeugenentschädigung B._____; Fr. 5'080.10 Kosten amtliche Verteidigung, Rechtsanwältin MLaw X2._____ (inkl. Barauslagen und MwSt.), bereits vergütet; Fr. 11'921.10 Kosten amtliche Verteidigung, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 7'286.85 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 1, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 1'393.05 Kosten IRM-Gutachten; Fr. 35'492.40 Total. 9. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 8 werden dem Beschuldigten auferlegt, mit Ausnahme der Kosten für die amtliche Verteidigung sowie für die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 1, welche einstweilen auf die Gerichtskasse genommen werden. Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleiben vorbehalten. 10. Der Antrag der Rechtsvertreterin der Privatklägerinnen 2 und 3 auf Gewährung der unent- geltlichen Prozessführung wird abgewiesen. 11. Der Antrag des Beschuldigten auf Entschädigung für die erstandene Haft sowie die Zwangsmassnahme wird abgewiesen. 12. [Mitteilungen] - 4 - 13. [Rechtsmittel]" Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 87; Urk. 103; Prot. II S. 7) « 1. Dispositivziffern 1 bis und mit 3 sowie 6 bis und mit 7a und 7b zweiter Absatz als auch 9 und 11 des Urteils des Bezirksgerichts Winterthur vom 31.08. 2022, Geschäfts-Nr. DG220022-K/Ubegr/ ae, seien aufzuheben. 2. Der Beschuldigte sei von sämtlichen Vorwürfen, soweit von der Vorinstanz nicht bereits eingestellt, von Schuld und Strafe vollum- fänglich freizusprechen. 3. Für die erstandene Untersuchungshaft sei der Beschuldigte an- gemessen zu entschädigen. 4. Von den Anordnungen einer Abnahme einer DNA-Probe sei ab- zusehen.”
“Rechtsanwältin MLaw X1._____ wird für ihre Bemühungen als amtliche Verteidigerin des Beschuldigten mit insgesamt Fr. 17'821.25 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. Es wird vorgemerkt, dass bereits eine Akontozahlung in der Höhe von Fr. 10'021.25 ausbezahlt wurde. Dementsprechend ist Rechtsanwältin MLaw X1._____ mit zu- sätzlich Fr. 7'800.– aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 11. Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ wird für ihre Bemühungen als unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin mit Fr. 20'100.– (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO. 12. (Mitteilungen) 13. (Rechtsmittel)" Berufungsanträge: (Prot. II S. 6) a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 73) 1. Die Dispositivziffer 1 des vorinstanzlichen Urteils sei aufzuheben und der Beschuldigte sei von den Vorwürfen der mehrfachen Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB sowie der mehrfachen sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB freizusprechen. 2. Die Dispositivziffern 2-6 des vorinstanzlichen Urteils seien vollumfänglich aufzuheben. - 4 - 3. Die Dispositivziffer 9 des vorinstanzlichen Urteils sei aufzuheben und die Kosten der Untersuchung und der gerichtlichen Verfahren (erst- und zweit- instanzlich) sowie die Kosten der amtlichen Verteidigung (zzgl. MwSt.) seien auf die Staatskasse zu nehmen. b) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 55, schriftlich) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils Erwägungen: I. Prozessgeschichte / Prozessuales 1.”
“D1/54-56) separat ausgewiesenen Kosten der Untersuchung (ausgenommen Entschädigungen der amtlichen Verteidigun- gen sowie der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung) werden den jeweiligen Beschuldigten 1–3 auferlegt. Im weiteren Betrag werden die Untersuchungs- kosten auf die Gerichtskasse genommen. b) Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigungen, werden dem Beschuldigten 1 (A._____), dem Beschuldigten 2 (B._____) und dem Beschuldigten 3 (C._____) zu je 5/16 auferlegt und im Übrigen (1/16) auf die Gerichtskasse genommen. c) Die Kosten der amtlichen Verteidigungen des Beschuldigten 1 (A._____), des Beschuldigten 2 (B._____) und des Beschuldigten 3 (C._____) werden den jeweiligen Beschuldigten auferlegt, aber einstweilen auf die Gerichtskasse - 6 - genommen; die Rückzahlungspflicht der Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. Ebenso bleibt eine allfällige Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten. d) Die Kosten betreffend den Beschuldigten 4 (D._____), einschliesslich diejeni- gen der amtlichen Verteidigung, werden definitiv auf die Gerichtskasse ge- nommen. 13. a) Rechtsanwältin MLaw X2._____ wird für ihre Aufwendungen als amtliche Ver- teidigerin des Beschuldigten 1 (A._____) aus der Gerichtskasse mit Fr. 60'434.45 (inkl. Barauslagen und 7.7 % Mehrwertsteuer) entschädigt. b) Rechtsanwalt Dr. iur. Y1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten 2 (B._____) aus der Gerichtskasse mit Fr. 38'081.60 (inkl. Barauslagen und 7.7 % Mehrwertsteuer) entschädigt. c) Rechtsanwalt lic. iur. Z1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten 3 (C._____) aus der Gerichtskasse mit Fr. 78'052.20 (inkl. Barauslagen und 7.7 % Mehrwertsteuer) entschädigt. d) Rechtsanwalt MLaw XA._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger und Geschädigtenvertreter des Beschuldigten 4 (D.”
“64 Auslagen (Gutachten); Fr. 200.00 Auslagen Polizei; Fr. 440.00 Auslagen ausserkantonale Verfahrenskosten; Fr. 8.80 Entschädigung Zeuge; Fr. 120.00 diverse Kosten; Fr. 902.55 Entschädigung amtliche Verteidigung, RA lic. iur. X3._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen; bereits entschädigt); Fr. 7'201.80 Entschädigung amtliche Verteidigung, RA lic. iur. X4._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen; bereits entschädigt); Fr. 8'410.20 Entschädigung amtliche Verteidigung, RA lic. iur. X1._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr. 10'524.80 Entschädigung unentgeltliche Rechtsvertretung, RAin lic. iur. Y._____ (inkl. MwSt. und Barauslagen); Fr. 41'669.79 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 16. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 15 werden dem Beschuldigten aufer- legt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechts- vertretung der Privatklägerin 3 werden indessen einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. - 7 - Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 114 S. 1-2) 1. Der Beschuldigte sei vom Vorwurf der Schändung vollumfänglich frei- zusprechen. 2. Betreffend Dossier 2 sei der Beschuldigte des Diebstahls und betref- fend Dossier 4 des geringfügigen Diebstahls schuldig zu sprechen. 3. Der Beschuldigte sei hierfür mit einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu CHF 30.– zu bestrafen, unter Anrechnung der erstandenen Haft. 4. Von einem Widerruf des bedingten Vollzugs bezüglich der mit Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 16. September 2020 ausgefällten Freiheitsstrafe von 20 Monaten sei abzusehen. 5. Dem Beschuldigten sei für die Überhaft eine angemessene Entschädi- gung zuzusprechen. 6. Auf die Zivilansprüche der Privatklägerin 3 sei nicht einzutreten. 7. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 24. März 2022 be- schlagnahmten Gegenstände des Beschuldigten seien diesem heraus- zugeben. 8. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl.”
“00 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 14'127.65 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 88'465.65 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. - 4 - Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 12. Die Kosten des Vorverfahrens (Gebühr Vorverfahren, Auslagen) und des gericht- lichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden der Beschuldigten B._____ zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Gerichtskasse genommen. Die auf sie entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin werden indessen einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 13. (Mitteilungen) 14. (Rechtsmittel) " Berufungsanträge (Prot. II S. 6 ff.) a) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 128) 1. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 4 sei die Beschuldigte mit einer Freiheits- strafe von 30 Monaten zu bestrafen, wovon 35 Tage durch Haft erstan- den sind, sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à CHF 30.–. 2. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 5 sei die Freiheitsstrafe im Umfang von 24 Monaten aufzuschieben und im Umfang von 6 Monaten (abzüglich 35 Tage, die durch Haft erstanden sind), zu vollziehen. Die Geldstrafe sei zu vollziehen. Die Probezeit für den bedingt aufgeschobenen Teil der Freiheitsstrafe sei auf 2 Jahre festzusetzen. - 5 - b) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 129 S. 1 f. und Prot. II S. 43) " 1. Es sei die Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts Winterthur vom 11. Juni 2021 aufzuheben und die Berufungsklägerin wegen Wi- derhandlung AIG im Sinne von Art.”
“00 Kosten amtliche Verteidigung (bereits bezahlt); CHF 51'820.80 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 16'309.55 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 102'581.95 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 11. Die Kosten werden im Umfange von CHF 471.60 auf die Gerichtskasse genom- men. Im Übrigen werden die Kosten der Untersuchung (Gebühr Vorverfahren und Aus- lagen Untersuchung) und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklä- gerin, dem Beschuldigten B._____ zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Gerichts- kasse genommen. Die auf ihn entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin werden indessen einstwei- len auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 12. (Mitteilungen) 13. (Rechtsmittel) " - 5 - Berufungsanträge (Prot. II S. 7 ff.) a) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 137 S. 1) 1. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 3 sei der Beschuldigte mit einer Freiheits- strafe von 45 Monaten zu bestrafen, wovon 38 Tage durch Haft erstan- den sind, sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à CHF 30.–. 2. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 4 seien die Freiheitsstrafe und die Geld- strafe zu vollziehen. b) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 138 S. 1 ff.) " 1. Ziff. 1 des Dispositivs sei aufzuheben und Herr B._____ sei einzig wie folgt schuldig zu sprechen: - Der Widerhandlung gegen das AIG im Sinne von Art. 116 Abs. 1 lit. a i.V.m. Abs. 3 lit. a AIG (in Bezug auf die Privatklägerin A._____); - der Widerhandlung gegen das AIG im Sinne von Art. 117 Abs. 1 AIG (in Bezug auf die Privatklägerin A._____); - der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung im Sinne von Art.”
“Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf Fr. 3'000.–. - 3 - 9. Die weiteren Kosten betragen: Fr. 4'000.– Gebühr für das Vorverfahren Fr. 11'651.– Auslagen (Gutachten) Fr. 429.– Auslagen Fr. 150.– Entschädigung Zeuge Fr. 1'584.– Entschädigung Dolmetscher 10. Die Entscheidgebühr und die weiteren Kosten werden dem Beschuldigten auferlegt. 11. Es wird vorgemerkt, dass Rechtsanwalt lic. iur. Y2._____ für seine Bemühungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten mit insgesamt Fr. 7'369.70 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) entschädigt wurde. 12. Rechtsanwältin lic. iur. X._____ wird für ihre Bemühungen als unentgeltliche Ge- schädigtenvertreterin des Privatklägers mit Fr. 19'170.45 (inklusive Barauslagen und Mehr- wertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kosten der unentgeltlichen Geschädigtenvertretung werden auf die Gerichtskasse ge- nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO. 13. f. [Mitteilung und Rechtsmittel] " Berufungsanträge: (Prot. II S. 9 ff.) a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 49 S. 2, Urk. 76 S. 1 f.) "Hauptanträge: 1. In Abänderung des vorinstanzlichen Urteils vom 2. Dezember 2021 sei der Beschuldigte vollumfänglich freizusprechen. 2. Dem Beschuldigten sei für die zu Unrecht erlittene Haft und für die Ersatz- massnahmen eine Genugtuung in der Höhe von mindestens CHF 48'200 sowie eine Prozessentschädigung für die Kosten der Wahlverteidigung zu- - 4 - zusprechen. Allfällige Zivilforderungen der Privatklägerschaft seien abzuwei- sen. 3. Die Kosten der Untersuchung und der beiden Gerichtsverfahren seien auf die Staatskasse zu nehmen. 4. Die Ersatzmassnahmen seien per sofort aufzuheben. Eventualanträge: 1. Der Beschuldigte sei in Abänderung von Dispositiv-Ziffer 1 des vorinstanz- lichen Urteils der versuchten eventualvorsätzlichen schweren Körperver- let zung schuldig zu sprechen.”
“Ausgenommen sind Kontakte über Drittpersonen im Zusammenhang mit den Kinder- belangen (elterliche Sorge, Besuchsrecht, Unterhalt). 9. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 4'200.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'500.00 Gebühr für das Vorverfahren; Fr. 220.00 Auslagen (Gutachten); Fr. 363.00 Auslagen; - 4 - Fr. 200.00 Auslagen Polizei; Fr. 35'530.65 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 20'388.45 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 1, Rechtsanwalt MLaw Y._____ (inkl. Barauslagen und MwSt.); Fr. 63'402.10 Total. Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 10. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 9 werden dem Beschuldigten im Umfang von 9/10 auf- erlegt und im übrigen Umfang auf die Gerichtskasse genommen. Die auf den Beschuldigten entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 1 werden indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO sowie Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 11. Das Gesuch der Beiständin des Privatklägers 2 um Gewährung der unentgeltlichen Rechts- pflege wird abgewiesen. 12. [Mitteilungen] 13. [R echtsmittel] " Berufungsanträge: (Prot. II S. 10 f.) a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 146) " 1. Es sei Ziffer 1 des Dispositivs des Urteils des Bezirksgerichts Win- terthur vom 2. Juli 2021 aufzuheben und es sei der Beschuldigte von nachfolgenden Vorwürfen freizusprechen: - der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.6), - der mehrfachen einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 und Ziff. 2 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.2, 1.5, 1.10), - 5 - - der mehrfachen Tätlichkeiten im Sinne von Art. 126 Abs. 1 und 2 lit. b StGB (Anklageziffern 1.7, 1.8, 1.9), - der mehrfachen Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB teilwei- se i.”
“_____ wird für seine Aufwendungen als unentgeltli- che Rechtsvertretung der Privatklägerin mit Fr. 8'900.– (inkl. Barauslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 11. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: Fr. 1'500.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'100.00 Gebühr für das Vorverfahren Fr. 1'001.00 Auslagen Fr. 10'000.00 amtliche Verteidigung Fr. 8'900.00 unentgeltliche Vertretung Privatklägerin Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 12. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge- nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie die Kosten der unent- geltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge- nommen. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten im Sinne von Art. 135 Abs. 4 StPO, Art. 138 Abs. 1 StPO und 426 Abs. 4 StPO. Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 76 S. 1 f.; Prot. II S. 9 f.) 1. Ziff. 2 bis 6 und Ziff. 8 ff. des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 4. Oktober 2021 seien aufzuheben und es sei der Berufungskläger vom - 4 - Vorwurf der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind im Sin- ne von Art. 187 Ziff. 1 StGB freizusprechen. 2. Die Rechtsbegehren der Privatklägerin im Rahmen ihrer Anschlussbe- rufung seien abzuweisen. 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zulasten des Staates. b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich: (Urk. 47, schriftlich; Prot. II S. 10) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils c) Des Vertreters der Privatklägerschaft: (Urk. 79 S. 2; Prot. II S. 10) 1. Die Berufung und die Beweisanträge des Beschuldigten seien vollum- fänglich abzulehnen. 2. Der Beschuldigte sei zu verpflichten, in Abweichung von Ziff. 8 des Vorurteils, der Privatklägerin eine Genugtuung von Fr.”
“Keine Änderung erfährt schliesslich Dispositivziffer 16 des erstinstanzli- chen Urteils, wonach die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltli- chen Privatklägervertretung auf die Gerichtskasse zu nehmen sind, dafür aber ein Rückzahlungsvorbehalt zulasten des Beschuldigten anzubringen ist. Diese Vor- gehensweise steht nämlich in Übereinstimmung mit den massgeblichen gesetzli- chen Bestimmungen (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“Keine Änderung erfährt schliesslich Dispositivziffer 16 des erstinstanzli- chen Urteils, wonach die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltli- chen Privatklägervertretung auf die Gerichtskasse zu nehmen sind, dafür aber ein Rückzahlungsvorbehalt zulasten des Beschuldigten anzubringen ist. Diese Vor- gehensweise steht nämlich in Übereinstimmung mit den massgeblichen gesetzli- chen Bestimmungen (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“_____ für die Dauer der Berufungsverhandlung von netto (ohne die freie Zeit vom Nachmittag) nicht ganz 5 Stunden (4.95) und die gesamte Wegzeit von rund 1 Stunde (total 5.95) à Fr. 220.– zu entschädigen (5.95 x Fr. 220.– = Fr. 1'409.79 [inkl. MWST]). Betreffend diesen Entschädigungsanteil ist dieselbe Verteilung auf die drei Berufungsverfahren vorzunehmen. Für die Nachbespre- chung des Urteils mit dem Privatkläger sind in der Honorarnote bereits 1.5 Stunden eingesetzt, was als eher hoch aber knapp noch angemessen be- zeichnet werden kann. Damit ist Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ als unentgeltlicher Vertreter des Privatklägers im vorliegenden Berufungsverfahren mit gerundet Fr. 1'664.– inkl. MWST und Barauslagen (Fr. 1'451.85 + Fr. 211.47) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Kosten sind einstweilen auf die Gerichtskas- se zu nehmen, wobei die Rückzahlungspflicht des Privatklägers vorzubehalten ist (Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO). Nachdem der Beschuldigte seit dem 7. März 2022 erbeten verteidigt wird (Urk. 76 f.) und die amtliche Verteidigung per 6. Mai 2022 aus ihrem Mandat entlassen wurde (Urk. 86), hat der mit seiner Berufung vollständig unterliegende Privatklä- ger dem Beschuldigten gemäss eingereichter Honorarnote (Urk. 98) eine redu- zierte Prozessentschädigung von Fr. 7'530.– für anwaltliche Verteidigung im Be- rufungsverfahren zu bezahlen. Es wird beschlossen:”
“zzgl. Auslagen und 7.7% MwSt. (insgesamt CHF 2'418.30, vgl. act. G.1) sind damit von der Privatklägerin zu tra- gen und werden einstweilen aus der Gerichtskasse des Kantonsgerichts bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Demnach wird erkannt:”
“Barauslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 10. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Bemühungen als unentgeltlicher Rechtsbeistand des Privatklägers 1 mit Fr. 10'700.55 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 11. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 2'100.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 2'100.– Gebühr Strafuntersuchung Fr. 980.– Kosten Kantonspolizei Fr. 2'661.35 Gutachten Fr. 30'471.15 amtliche Verteidigung Fr. 10'700.55 unentgeltlicher Rechtsvertreter Privatkläger 1 Weitere Auslagen werden vorbehalten. 12. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge- nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft des Privatklägers 1, werden dem Beschuldigten aufer- legt. 13. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbei- standschaft des Privatklägers 1 werden unter Vorbehalt der Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO auf die Gerichtskas- se genommen. - 5 - Berufungsanträge: a) Der amtlichen Verteidigung: (Urk. 97 S. 1) 1. Es sei der Beschuldigte der mehrfachen Gefährdung des Lebens im Sinne von Art. 129 StGB, der mehrfachen einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 123 Ziff. 2 Abs. 2 StGB sowie der Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB freizusprechen: Dementsprechend seien Ziffern 1, 3, 4, 8 und 12 des vorinstanzlichen Urteilsdispositivs aufzuheben. 2. Unabhängig vom Entscheid bzgl. Ziffer 1 seien Ziffern 2, 5, 6, 7 und 9 des vorinstanzlichen Urteils zu bestätigen. 3. Ziffern 11 und 12 des vorinstanzlichen Urteils seien in Bezug auf die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, mit Ausnahme der Kosten und Kostenübernahme für die amtliche Verteidigung im Umfang von CHF 30'471.15 ersatzlos aufzuheben bzw. definitiv auf die Staatskasse zu nehmen. 4. Ziffer 13 des vorinstanzlichen Urteils sei neu zu fassen, indem die Kosten des amtlichen Verteidigers definitiv auf die Statskasse genommen werden und dem unentgeltlichen Rechtsbeistand des Privatklägers 1 keine Entschädigung zulasten des Beschuldigten im Sinne eines Nachforderungsrechtes zugesprochen wird.”
“Die weiteren Kosten betragen: CHF 3'600.– Gebühr Anklagebehörde CHF 16'428.80 Auslagen (Gutachten) CHF 858.– Auslagen Anklagebehörde CHF 4'300.– Auslagen Polizei CHF 33'038.90 Entschädigung amtliche Verteidigung (inklusive 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 18'316.95) - 4 - CHF 12'143.50 Entschädigung unentgeltlicher Rechtsbeistand Privatkläger 2 (inklusive 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 5'520.15) CHF 9'407.95 Entschädigung unentgeltliche Rechtsbeiständin Privatklägerin 3 (inklusi- ve 7.7% MWSt) CHF 85'277.15 Kosten Total 14. Die Kosten und Auslagen der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenom- men diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privatkläger 2 und 3, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privat- kläger 2 und 3, werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt ei- ne Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO. 15. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als amtlicher Ver- teidiger des Beschuldigten mit total CHF 33'038.90 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 18'316.95) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirksgerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 14'721.95 an Rechtsan- walt lic. iur. Y._____ auszubezahlen. 16. Rechtsanwalt MLaw Z._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als unentgeltlicher Rechtsbeistand des Privatklägers 2 mit total CHF 12'143.50 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 5'520.15) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirks- gerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 6'623.35 an Rechtsanwalt MLaw Z._____ auszubezahlen. 17. Rechtsanwältin lic. iur. W._____ wird für ihre Bemühungen und Auslagen als unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin 3 mit total CHF 9'407.95 (inkl. 7.7% MWSt) aus der Ge- richtskasse entschädigt.”
“- 26 - Die Beschuldigten obsiegen mit ihren Berufungen vollumfänglich, während der Privatkläger mit dem Rückzug seiner Anschlussberufung unterliegt, wobei dieser Rückzug erst kurz vor der Berufungsverhandlung erfolgte. Ausgangsgemäss sind somit die Kosten, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigungen sowie der unentgeltlichen Privatklägervertretung, zu einem Viertel dem Privatkläger auf- zuerlegen und zu drei Vierteln auf die Gerichtskasse zu nehmen. Der Kostenanteil des Privatklägers ist dabei zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung (Urk. 9/7) einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen sind definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen, da ein Rückforderungsvorbehalt zulasten des Privatklägers unzulässig ist (BGer 6B_369/2018 vom 7. Februar 2019 = Pra 108 Nr. 114 E. 5). Die Kosten der unentgeltlichen Privatklägervertretung sind einstweilen auf die Ge- richtskasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rückzahlung von einem Viertel der Kosten im Sinne von Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO. Es wird beschlossen:”
“Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: Fr. 3'600.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 1'860.00 Gebühr für das Vorverfahren Fr. 24'888.50 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen) Fr. 60.00 Gutachten B._____ betr. Privatkläger 1 Fr. 11'410.80 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 Fr. 41'819.30 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 10. Die Kosten des Vorverfahrens (Gebühr Vorverfahren, Auslagen) und des ge- richtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung - 4 - und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der un- entgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 werden indessen einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten.. Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 51 S. 3; Urk. 66 S. 3 & 30) 1. Es sei der Beschuldigte der mehrfachen qualifizierten einfachen Kör- perverletzung i.S.v. Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 i.V.m. Ziff. 2 Abs. 2 StGB sowie der Tätlichkeiten i.S.v. Art. 126 Abs. 1 StGB nicht schuldig zu er- kennen und freizusprechen. 2. Es sei die Zivilklage der Privatklägerin 2 abzuweisen. 3. Es sei das Brecheisen, Asservat Nr. A013'040'738, einzuziehen und nach Eintritt der Rechtskraft zu vernichten. 4. Es sei von der Abnahme einer DNA-Probe sowie der Erstellung eines DNA-Profils abzusehen. 5. Es seien die Gerichtskosten sowie die Verfahrenskosten, einschliess- lich der Kosten der amtlichen Verteidigung, auf die Staatskasse zu nehmen. 6. Es sei dem Beschuldigten zulasten der Staatskasse eine Genugtuung in der Höhe von Fr. 1'000.– sowie eine Umtriebsentschädigung in der Höhe von Fr. 300.– zuzusprechen. - 5 - b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich: (Urk.”
“_____, im vorliegenden Verfahren und im Verfahren DG190276-L mit gesamthaft Fr. 8'300.– (pauschal inkl. Bar- auslagen und MwSt.) aus der Gerichtskasse entschädigt. 8. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 3'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 1'100.00 Gebühr Strafuntersuchung; Fr. 48.00 IRM, Asservatenverwaltung; Fr. 1'924.95 Gutachten/Expertisen betr. Beschuldigter; Fr. 534.10 Gutachten/Expertisen betr. Privatkläger, ½; Fr. 9'000.00 amtliche Verteidigung; Fr. 4'150.00 unentgeltlicher Rechtsbeistand Privatkläger (RA X._____), ½. 9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge- nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung sowie diejenigen der unent- geltlichen Rechtsbeistandschaft des Privatklägers, werden dem Beschuldig- ten auferlegt. 10. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie die Hälfte der Kosten der un- entgeltlichen Rechtsbeistandschaft des Privatklägers werden auf die Ge- richtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO. - 4 - Berufungsanträge: a) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich: (Urk. 92 S. 1) 1. Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils betreffend den Schuldspruch wegen einfacher Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (gemäss Urteil-Dispositiv Ziffer 1). 2. Schuldigsprechung des Beschuldigten zusätzlich wegen Angriffs im Sinne von Art. 134 StGB. 3. Bestrafung des Beschuldigten mit einer Freiheitsstrafe von 16 Mona- ten. 4. Auferlegung der Kosten des Berufungsverfahrens auf die Staatskasse. b) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 93 S. 1) 1. Die Anträge 1, 2 und 3 der Staatsanwaltschaft in der Berufungserklä- rung vom 7. April 2020 seien abzuweisen und das Urteil des Bezirksge- richts Zürich vom 23. Januar 2020 sei zu bestätigen. 2. Die Verfahrenskosten für das Berufungsverfahren und die Kosten der amtlichen Verteidigung seien auf die Staatskasse zu nehmen. c) Des Vertreters der Privatklägerschaft: (Urk.”
“00 ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 3'200.00 Gebühr für das Vorverfahren Fr. 35.95 Auslagen (Gutachten) Fr. 1'950.00 Auslagen Polizei Fr. 2'463.75 Entschädigung für die amtliche Verteidigerin lic. iur. X2._____ Fr. 16'480.50 Entschädigung für die amtliche Verteidigerin Dr. iur. X1._____ Fr. 11'827.25 Entschädigung für die unentgeltliche Rechtsvertretung des Privatklägers lic. iur. Y._____ Verlangt keine der Parteien ein Begründung, ermässigt sich die Entscheidgebühr um einen Drittel. Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 11. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausser diejenigen der amtlichen Verteidigerinnen und des unentgeltlichen Rechtsvertreters des Privatklägers, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen und des unentgeltlichen Rechtsvertreters werden auf die Gerichts- kasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO. 12. (Mitteilung) 13. (Rechtsmittel) " - 4 - Berufungsanträge: (Prot. II S. 13 f.) a) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 103 S. 1) I. Das Urteil des Bezirksgerichts Horgen DG 1900016-F/UB/Bra vom 4. November 2019 sei aufzuheben und A._____ sei von Schuld und Strafe freizusprechen. II. Das gegenüber A._____ ausgesprochene Tätigkeitsverbot sei aufzu- heben. III. Die Zivilforderung von CHF 5'000 sei abzuweisen resp. auf den Zivil- weg zu verweisen. IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer zu Las- ten des Staates. V. Die von den Eltern des Privatklägers geforderte Entschädigung für Anwaltskosten in der Höhe von CHF 537.75 sei abzuweisen resp. auf die Staatskasse zu nehmen. b) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 105 S. 1) 1. Schuldigsprechung wegen Schändung gemäss Art. 191 StGB gemäss vorinstanzlichem Urteil 2. Bestrafung mit einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten und Anrechnung der erstandenen Haft 3.”
“X2._____ wird für seine Bemühungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten mit Fr. 20'500.– (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse ge- nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten im Umfang von zwei Dritteln gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. - 4 - 15. Rechtsanwältin MLaw Y1._____ wird für ihre Bemühungen als unentgeltliche Geschädigtenvertreterin der Privatklägerin 4 mit Fr. 7'000.– (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse ent- schädigt. Es wird vorgemerkt, dass RA lic. iur. Y2._____ als früherer unentgeltlicher Geschädigtenvertreter der Privatklägerin 4 bereits eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 3'265.35 (D1/53) ausbezahlt wurde. Die Kosten der unentgeltlichen Geschädigtenvertretung werden auf die Ge- richtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten im Umfang von zwei Dritteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO. Berufungsanträge: a) Der amtlichen Verteidigung: (Urk. 98 S. 2 f. und Urk. 113 S. 1 f.) 1. Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils vom 23. Juli 2020 sei aufzuheben und der Beschuldigte von den Vorwürfen des Entziehens von Minderjährigen im Sinne von art. 220 StGB und der Entführung im Sinne von Art. 183 Ziff. 2 StGB vollumfänglich freizusprechen. 2. Die Dispositiv-Ziffern 4, 5, 6 und 7 des Urteils vom 23. Juli 2020 seien vollumfänglich aufzuheben, weder eine Strafe noch ein Landesverweis auszufällen bzw. anzuordnen und es sei dem Beschuldigten für die er- standene Haft eine angemessene Genugtuung zuzusprechen. 3. Dispositiv-Ziffer 8 des Urteils vom 23. Juli 2020 sei vollumfänglich aufzu- heben und die beschlagnahmten CHF 1'500.00 seien dem Beschuldigten herauszugeben. 4. Dispositiv-Ziffern 9 und 10 seien im Umfang des zugesprochenen Scha- denersatzes von CHF 18'151.75 bzw. der zugesprochenen Genugtuung - 5 - von CHF 3'000.00 aufzuheben und die Zivilforderungen vollumfänglich abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen.”
“_____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten aus der Gerichtskasse mit Fr. 14'574.20 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) entschädigt. 11. Die Kosten der amtlichen Verteidigung gemäss Dispositiv-Ziffer 10 werden dem Beschuldigten auferlegt, indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung nach Art. 135 Abs. 4 StPO. 12. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Privatklägers, Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, wird für seine Aufwendungen anteilsmässig (50 %) aus der Ge- richtskasse mit Fr. 3'745.10 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) ent- schädigt. Die restlichen 50 % der Entschädigung werden in Geschäftsnum- mer GG200001-B eingebucht. 13. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers gemäss Dispositiv-Ziffer 12 werden dem Beschuldigten auferlegt, indessen einstwei- len auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung nach Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 426 Abs. 4 StPO. Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 48 S. 2 und Urk. 58 S. 2 f., sinngemäss) 1. Der Beschuldigte sei hinsichtlich des Tatvorwurfs des Angriffs im Sinne von Art. 134 StGB von Schuld und Strafe freizusprechen. Eventualiter sei der Beschuldigte wegen Raufhandels nach Art. 133 StGB zu verurteilen. 2. Der Beschuldigte sei im Falle einer Verurteilung wegen Angriffs, even- tualiter aufgrund Raufhandels mit einer milden bedingten Freiheitsstra- fe von sechs Monaten mit einer Probezeit von zwei Jahren zu sanktio- - 5 - nieren. Für das SVG Vergehen sei der Beschuldigte mit einer beding- ten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je CHF 30.00 zu verurteilen. 3. Von einer Landesverweisung sei abzusehen. 4. Die Zivilansprüche des Privatklägers seien abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Eventualiter seien die Zivilansprüche auf den Zivilweg zu verweisen. 5. Dem Beschuldigten sei im Falle des Freispruchs eine Entschädigung in der Höhe von CHF 3'600.”
“_____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten aus der Gerichtskasse mit Fr. 13'466.40 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) entschädigt. 11. Die Kosten der amtlichen Verteidigung gemäss Dispositiv-Ziffer 10 werden dem Beschuldigten auferlegt, indessen einstweilen auf die Gerichtskasse - 4 - genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung nach Art. 135 Abs. 4 StPO. 12. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Privatklägers, Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, wird für seine Aufwendungen anteilsmässig (50 %) aus der Ge- richtskasse mit Fr. 3'745.10 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) ent- schädigt. Die restlichen 50 % der Entschädigung werden in Geschäftsnum- mer GG200002-B eingebucht. 13. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers gemäss Dispositiv-Ziffer 12 werden dem Beschuldigten auferlegt, indessen einstwei- len auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung nach Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 426 Abs. 4 StPO. Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 47 S. 2 und Urk. 57 S. 1, sinngemäss) 1. Der Beschuldigte A._____ sei von Schuld und Strafe freizusprechen. 2. Eventualiter sei er im Sinne des Raufhandels nach Art. 133 Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen. 3. Im Falle einer Verurteilung sei er mit einer Freiheitsstrafe von 4 Monaten un- ter Anrechnung der erstandenen Haft von 19 Tagen zu bestrafen. 4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe sei unter Ansetzung einer Probezeit von 2 Jahren bedingt aufzuschieben. 5. Die Zivilansprüche des Privatklägers seien abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen. 6. Im Falle eines Freispruchs sei dem Beschuldigten für die erstandene Haft eine Genugtuung von CHF 3'800.– zuzusprechen. Die Kosten seien auf die Staatskasse zu nehmen. - 5 - 7. Im Falle einer Verurteilung seien die Kosten ausgangsgemäss zu regeln. b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich: (Urk.”
“Auch die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich mangels einer entsprechenden Regelung in der Jugendstrafprozessordnung nach Art. 138 Abs. 1 StPO (Art. 3 JStPO) und demnach sinngemäss nach den Bestimmungen über die amtliche Verteidigung. Somit wird die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft wie diejenige der amtlichen Verteidigung vorweg immer durch den Staat übernommen (Lieber, ZK, Art. 138 StPO N 1; Schmid/Jositsch, a.a.O., Art. 138 N 1; Ruckstuhl, Basler Kommentar, 2. Auflage 2014, Art. 135 StPO N 21). Sofern die beschuldigte Person zur Tragung dieser Kosten verurteilt wird, ist sie rückerstattungspflichtig, falls sie dazu finanziell in der Lage ist (Ruckstuhl, a.a.O. Art. 135 StPO N 21). Gegebenenfalls hat die Privatklägerschaft gemäss Art. 433 Abs. 1 StPO gegenüber der beschuldigten Person Anspruch auf angemessene Entschädigung für notwendige Aufwendungen im Verfahren (sofern sie obsiegt oder die beschuldigte Person nach Art. 426 Abs. 2 StPO kostenpflichtig ist). Wird der Privatklägerschaft eine solche Prozessentschädigung zulasten der beschuldigten Person zugesprochen, fällt diese im Umfang der Aufwendungen für die unentgeltliche Rechtspflege an den Bund beziehungsweise an den Kanton (Art.”
“Rechtsmittelverfahren Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden in Anwendung von Art. 7 VGS (BR 350.210) in Verbindung mit Art. 424 Abs. 1 StPO auf CHF 4'000.00 fest- gesetzt. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massga- be ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Privatklägerin beantragte mit Berufung den Schuldspruch des Beschuldigten. Mit dem nun er- folgten Freispruch unterliegt sie damit im Berufungsverfahren. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens wären vollumfänglich der Privatklägerin aufzuerlegen. Vor- liegend rechtfertigt es sich gleichwohl, der Privatklägerin keine Kosten aufzuerle- gen. Einerseits sind im Zivilpunkt keine relevanten Aufwendungen entstanden. Im Weiteren wurde der Privatklägerin die unentgeltliche Rechtspflege gewährt. Da vorliegend ein Offizialdelikt zu beurteilen war, rechtfertigt es sich in Anbetracht des jungen Alters der Privatklägerin und ihrer Opferstellung, die Kosten des Beru- fungsverfahrens (Gerichtskosten) ohne Rückerstattungsverpflichtung im Sinne von Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO dem Staat aufzuerlegen (act. F.1 [SK1 21 39]; vgl. BGer 6B_655/2018 v.”
“Dezember 2021 sein Urteil und eröffnete dieses mündlich am Folgetag. In Berücksichtigung des Um- standes, dass der Beschwerde vom 15. November 2021 einstweilen die aufschie- bende Wirkung erteilt wurde, entschied das Regionalgericht Prättigau/Davos hin- sichtlich der Entschädigung des Beschwerdeführers das Folgende (vgl. Dispositiv Ziff. 7): 7. a) Wird die Beschwerde des Privatklägers A. im Verfahren SK2 21 85 vor Kantonsgericht von Graubünden gutgeheissen und dem Privatkläger vom Kantonsgericht für dieses Verfahren 515-2021-10 die unentgeltliche Prozessführung bewilligt, wird Rechtsanwalt lic. iur. Matthias Brunner nach rechtskräftigem Abschluss des kantonsge- richtlichen Verfahrens SK2 21 85 für dieses erstinstanzliche Verfah- ren 515-2021-10 mit CHF 15'148.20 (inkl. Barauslagen und Mehr- wertsteuer) ausseramtlich entschädigt. Diese CHF 15'148.20 gehen zu Lasten des Kantons Graubünden. Vorbehalten bleibt die Rücker- stattungspflicht von A. sowie die volle Entschädigung von Rechtsanwalt lic. iur. Matthias Brunner durch A. gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 lit. a und b StPO. b) Wird die Beschwerde des Privatklägers A. im Verfahren SK2 21 85 vor Kantonsgericht von Graubünden rechtskräftig abgewiesen und dem Privatkläger vom Kantonsgericht für dieses Verfahren 515- 2021-10 die unentgeltliche Prozessführung rechtskräftig nicht bewil- ligt, erhält Rechtsanwalt lic. iur. Matthias Brunner für dieses erstin- stanzliche Verfahren 515-2021-10 keine ausseramtliche Entschädi- gung. J. Die Verfahrensakten der Vorinstanz und der Staatsanwaltschaft wurden beigezogen. Die Sache erweist sich als spruchreif.”
Die Vorbehalte werden in der Praxis konkret quantitativ ausgestaltet (z. B. Teilquoten: 1/4, 1/2, 2/3, 3/4, 4/5, 7/8 etc.), sodass nur ein Teilbetrag endgültig der Staatskasse verbleibt und der restliche Anteil nachforderbar ist, falls die Zahlungsfähigkeit des Beschuldigten/Recourant eintritt.
“Der Beschuldigte strebte mit seiner Berufung einen Freispruch an und unterliegt im Berufungsverfahren mit seinen Anträgen weitestgehend. Einzig in Be- zug auf die Landesverweisung obsiegt der Beschuldigte. Das teilweise Unterliegen der Privatklägerin in Bezug auf die Höhe der Genugtuung, die Teil eines Ermes- sensentscheids ist, fällt hier nicht ins Gewicht. Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amt- lichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, dem Beschuldigten zu 3/4 aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO) und zu 1/4 auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft für das Berufungsverfahren sind zu 3/4 einstweilen und zu 1/4 definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine - 29 - allfällige Rückerstattungspflicht ist im Umfang von 3/4 vorzubehalten (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO). 2.3.Die amtliche Verteidigung macht im Berufungsverfahren einen Aufwand von Fr. 5'943.25 (inkl. MwSt.) geltend, was ausgewiesen ist und angemessen erscheint (Urk. 61). Rechtsanwalt MLaw X.____ ist entsprechend für seine Aufwendungen im Berufungsverfahren mit Fr. 5'943.25 (inkl. Auslagen und MwSt.) zu entschädigen. Der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatklägerin, Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, macht im Berufungsverfahren einen Aufwand von Fr. 2'529.40 (inkl. MwSt.) geltend. Dabei ist das Total korrekt, der Umfang der Mehrwertsteuer aber unrichtig (Fr.”
“Der Beschuldigte strebte mit seiner Berufung einen Freispruch an und unterliegt im Berufungsverfahren mit seinen Anträgen weitestgehend. Einzig in Be- zug auf die Landesverweisung obsiegt der Beschuldigte. Das teilweise Unterliegen der Privatklägerin in Bezug auf die Höhe der Genugtuung, die Teil eines Ermes- sensentscheids ist, fällt hier nicht ins Gewicht. Ausgangsgemäss rechtfertigt es sich, die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amt- lichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, dem Beschuldigten zu 3/4 aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO) und zu 1/4 auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft für das Berufungsverfahren sind zu 3/4 einstweilen und zu 1/4 definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine - 29 - allfällige Rückerstattungspflicht ist im Umfang von 3/4 vorzubehalten (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO). 2.3.Die amtliche Verteidigung macht im Berufungsverfahren einen Aufwand von Fr. 5'943.25 (inkl. MwSt.) geltend, was ausgewiesen ist und angemessen erscheint (Urk. 61). Rechtsanwalt MLaw X.____ ist entsprechend für seine Aufwendungen im Berufungsverfahren mit Fr. 5'943.25 (inkl. Auslagen und MwSt.) zu entschädigen. Der unentgeltliche Rechtsbeistand der Privatklägerin, Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, macht im Berufungsverfahren einen Aufwand von Fr. 2'529.40 (inkl. MwSt.) geltend. Dabei ist das Total korrekt, der Umfang der Mehrwertsteuer aber unrichtig (Fr.”
“Es wird davon Vormerk genommen, dass die ambulante Behandlung bereits in Vollzug gesetzt ist. 4.Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. a und h StGB für 7 Jahre des Landes verwiesen. 5.Es wird die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informati- onssystem angeordnet. 6.Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 16 bis 19) wird bestätigt. 7.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 3'600.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 5'000.– unentgeltliche Privatklägervertretung n e Fr. 20'000.– amtliche Verteidigung. 8.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtli- chen Verteidigung und der unentgeltlichen Privatklägervertretung, werden zu sieben Achteln dem Beschuldigten auferlegt und zu einem Achtel auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Privatkläger- vertretung werden auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungs- pflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt im Umfang von sieben Achteln vorbehalten. 9.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben) die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich (übergeben) die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin (übergeben) - 50 - das Migrationsamt des Kantons Zürich den Justizvollzug und Wiedereingliederung, Bewährungs- und Voll- zugsdienste sowie in vollständiger Ausfertigung an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli- ger Rechtsmittel an die Vorinstanz das Migrationsamt des Kantons Zürich den Justizvollzug und Wiedereingliederung, Bewährungs- und Voll- zugsdienste, im Doppel unter Beilage der Akten zur Einsicht die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Be- stimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A.”
“Das geforderte Honorar steht im Einklang mit den Ansätzen der Anwaltsgebührenverordnung und erweist sich grundsätzlich als angemessen. Mithin ist der amtliche Verteidiger mit einem Honorar von pauschal Fr. 20'000.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 3.2.Die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin beansprucht in zweiter In- stanz eine Entschädigung von Fr. 5'073.80 (Urk. 122; Urk. 125). Auch in ihrem Fall bewegt sich das geltend gemachte Honorar innerhalb der Bandbreite des an- wendbaren Gebührentarifs und erweist sich als grundsätzlich angemessen. Ent- sprechend ist die Entschädigung für die privatklägerische Rechtsvertreterin mit ei- nem Betrag von pauschal Fr. 5'000.– (inkl. Barauslagen und MwSt.) festzusetzen. 3.3.Analog zur Verteilung der übrigen Berufungskosten ist beim Beschuldig- ten hinsichtlich der Kosten der amtlichen Verteidigung und derjenigen der unent- geltlichen Privatklägervertretung für das Berufungsverfahren gestützt auf Art. 135 Abs. 4 StPO (teils in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO) ein Nachforderungs- - 48 - vorbehalt im Umfang von 7/8 anzubringen. Im Restbetrag sind die Honorarkosten der amtlichen Mandatsträger definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. 4.Für die vom Beschuldigen geltend gemachte Genugtuung wegen unge- rechtfertigt erstandener Haft (vgl. Urk. 86 S. 3; Urk. 126 S. 2, S. 28) bleibt schliesslich angesichts des Ausgangs des Strafverfahrens kein Raum. Entspre- chend erübrigen sich weitere Erörterungen dazu. Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich,”
“Die angeordnete Landesverweisung wird gemäss Art. 20 der N-SIS-Verordnung im Schengener Informationssystem eingetragen. A____ wird zur Zahlung von CHF 700.‒ Genugtuung an C____ verurteilt. A____ trägt reduzierte Kosten von CHF 4520.15 (die Verfahrensmehrkosten von CHF 2'260.05 gehen zu Lasten der Strafgerichtskasse) und eine reduzierte Urteilsgebühr von CHF 5000. für das erstinstanzliche Verfahren sowie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer reduzierten Urteilsgebühr von CHF 1500.‒ (inklusive Kanzleiauslagen, zuzüglich der Zeugenentschädigung von F____ in Höhe von CHF 390., zuzüglich allfällige übrige Auslagen). In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO im Umfang von 2/3 vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin der Privatklägerin für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von 2/3 vorbehalten. Dem amtlichen Verteidiger, B____, wird für die zweite Instanz ein Honorar in Höhe von CHF 5000. und ein Auslagenersatz von CHF 54.60, zuzüglich Mehrwertsteuer von CHF”
“Die angeordnete Landesverweisung wird gemäss Art. 20 der N-SIS-Verordnung im Schengener Informationssystem eingetragen. A____ wird zur Zahlung von CHF 700.‒ Genugtuung an C____ verurteilt. A____ trägt reduzierte Kosten von CHF 4520.15 (die Verfahrensmehrkosten von CHF 2'260.05 gehen zu Lasten der Strafgerichtskasse) und eine reduzierte Urteilsgebühr von CHF 5000. für das erstinstanzliche Verfahren sowie die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer reduzierten Urteilsgebühr von CHF 1500.‒ (inklusive Kanzleiauslagen, zuzüglich der Zeugenentschädigung von F____ in Höhe von CHF 390., zuzüglich allfällige übrige Auslagen). In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO im Umfang von 2/3 vorbehalten. In Bezug auf die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin der Privatklägerin für das erstinstanzliche Verfahren bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von 2/3 vorbehalten. Dem amtlichen Verteidiger, B____, wird für die zweite Instanz ein Honorar in Höhe von CHF 5000. und ein Auslagenersatz von CHF 54.60, zuzüglich Mehrwertsteuer von CHF”
“Angesichts der um 1/3 reduzierten erstinstanzlichen Kosten ist der Rückforderungsvorbehalt für die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der amtlichen Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren bzw. die in Rechtskraft erwachsene Entschädigung der unentgeltlichen Vertreterin der Privatklägerin für das erstinstanzliche Verfahren mit 2/3 zu veranschlagen (Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“Die Staatsanwaltschaft ihrerseits un- terliegt mit ihrer Anschlussberufung teilweise, da keine härtere Qualifikation des Körperverletzungsdelikts gegen die Privatklägerin 2 erfolgt und die Strafe nicht im beantragten Umfang verschärft wird. Vor diesem Hintergrund sind die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2, dem Beschuldigten zu vier Fünfteln aufzuerlegen und im Übrigen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche ausgehend von der eingereichten Honorarnote und den Korrekturbemerkungen im Plädoyer auf Fr. 7'500.– (inkl. MwSt.) festzusetzen sind (Urk. 65 und Urk. 66 Rz. 167; § 23 in Verbindung mit § 17 f. AnwGebV), und die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Pri- vatklägerin 2 von Fr. 2'500.– (inkl. MwSt., vgl. die entsprechende Honorarnote, Urk. 69; § 23 in Verbindung mit § 17 f. AnwGebV), sind einstweilen auf die Ge- richtskasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rückzahlung von vier Fünfteln dieser - 24 - Kosten durch den Beschuldigten, sollten dies seine finanziellen Verhältnisse der- einst erlauben (vgl. Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“Die Staatsanwaltschaft ihrerseits un- terliegt mit ihrer Anschlussberufung teilweise, da keine härtere Qualifikation des Körperverletzungsdelikts gegen die Privatklägerin 2 erfolgt und die Strafe nicht im beantragten Umfang verschärft wird. Vor diesem Hintergrund sind die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin 2, dem Beschuldigten zu vier Fünfteln aufzuerlegen und im Übrigen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche ausgehend von der eingereichten Honorarnote und den Korrekturbemerkungen im Plädoyer auf Fr. 7'500.– (inkl. MwSt.) festzusetzen sind (Urk. 65 und Urk. 66 Rz. 167; § 23 in Verbindung mit § 17 f. AnwGebV), und die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Pri- vatklägerin 2 von Fr. 2'500.– (inkl. MwSt., vgl. die entsprechende Honorarnote, Urk. 69; § 23 in Verbindung mit § 17 f. AnwGebV), sind einstweilen auf die Ge- richtskasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rückzahlung von vier Fünfteln dieser - 24 - Kosten durch den Beschuldigten, sollten dies seine finanziellen Verhältnisse der- einst erlauben (vgl. Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO).”
“00 ; die weiteren Kosten betragen: CHF 4'000.00 Gebühr Anklagebehörde CHF 215.70 Gutachten/Expertisen etc. CHF 18'371.25 amtliche Verteidigung CHF 3'772.15 unentgeltliche Rechtsbeiständin von C._____ (1/4 Kostenanteil) Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 22. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens gemäss vor- stehender Dispositivziffer, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidi- - 6 - gung und des Kostenanteils für die unentgeltliche Rechtsbeiständin, werden dem Beschuldigten B._____ auferlegt. 23. Der amtliche Verteidiger des Beschuldigten B._____, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, wird mit CHF 18'371.25 (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse ent- schädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 24. Die unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin C._____, Rechtsan- wältin M.A. HSK Y._____, wird mit CHF 15'088.55 (inkl. MwSt.) aus der Ge- richtskasse entschädigt. Vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO gegenüber A._____ und B._____ im Umfang von je CHF 3'772.15. Berufungsanträge: a) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten 2 [A._____]: (Urk. 118 S. 1) " 1. In Abänderung der Dispositivziffern 2, 6 und 7 des Urteils der Vorinstanz sei der Beschuldigte vollumfänglich von Schuld und Strafe freizuspre- chen. 2. In Abänderung von Dispositivziffer 14 des Urteils der Vorinstanz seien dem Beschuldigten CHF 6'705.90 als Entschädigung und CHF 10'200.00 als Genugtuung aus der Gerichtskasse zuzusprechen. 3. Die Kostenfolgen des erstinstanzlichen Entscheides seien ausgangsge- mäss neu festzulegen. Die Verfahrenskosten (inkl. derjenigen der amtli- chen Verteidigung) seien definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. 4. Die Kosten des Berufungsverfahrens (inkl. derjenigen der amtlichen Ver- teidigung) seien auf die Gerichtskasse zu nehmen." - 7 - b) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten 3 [B._____]: (Urk. 119 S. 1 f.) " 1. Dispositiv Ziff.”
Formulierungen in Entscheiden weisen regelmässig darauf hin, dass die Rückerstattungspflicht nur geltend gemacht wird, wenn nach Prüfung tatsächlich Zahlungsfähigkeit/Verbesserung der wirtschaftlichen Lage vorliegt; andernfalls bleibt die Staatskasse endgültig belastet.
“Gleiches gilt gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO für die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin. Auch diese Kosten hat der Beschuldigte zurückzuerstatten.”
“135 Abs. 4 lit. a StPO). 2.Kosten des Berufungsverfahrens Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 3'600.– festzusetzen (Art. 424 StPO, § 199 GOG, § 16 Abs. 1 i.V.m. § 14 Abs. 1 lit. b und § 2 Abs. 1 lit. b–d und Abs. 2 GebV OG). Die Kostenauflage erfolgt im Verhältnis von Obsie- gen und Unterliegen (Art. 428 Abs. 1 StPO), sodass die zweitinstanzlichen Kosten – mit Ausnahme der Entschädigung der amtlichen Verteidigung – dem vollständig unterliegenden Beschuldigten aufzuerlegen sind. Die Kosten der amtlichen Vertei- digung sowie der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin sind angesichts der schlechten finanziellen Verhältnisse des Beschuldigten einstweilen auf die Ge- richtskasse zu nehmen. Sie können beim Beschuldigten in einem späteren Zeit- punkt eingefordert werden, falls sich seine wirtschaftliche Situation entsprechend verbessern sollte, weshalb seine Rückerstattungspflicht vorzubehalten ist (Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO). 3.Entschädigung der amtlichen Verteidigungen Der frühere amtliche Verteidiger, Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, stellte für seine Aufwände im Berufungsverfahren Fr.”
“Erstinstanzliche amtliche Entschädigung Die amtliche Verteidigung wird nach dem Anwaltstarif des Bundes oder desjenigen Kantons entschädigt, in dem das Strafverfahren geführt wurde. Die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht legen die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest (Art. 135 Abs. 1 f. StPO). Wird die beschuldigte Person zu den Verfahrenskosten verurteilt, so ist sie, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben, verpflichtet: a. dem Bund oder dem Kanton die Entschädigung zurückzuzahlen; b. der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten (Art. 135 Abs. 4 StPO). Die Entschädigung des Rechtsbeistands richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StGB; der definitive Entscheid über die Tragung der Kosten des Rechtsbeistands und jener Verfahrenshandlungen, für die der Kostenvorschuss erlassen wurde, bleibt vorbehalten (Art. 138 Abs. 1 StPO). Die amtliche Entschädigung der Beschuldigten für das erstinstanzliche Verfahren durch Rechtsanwältin F.________ wurde auf CHF 28'820.65 festgesetzt (von Kanton Bern auszurichtender Betrag CHF 25'689.25 und nachforderbarer Betrag CHF 3'131.40). Diese gibt zu keine Bemerkungen Anlass und ist aufgrund der Verurteilung der Beschuldigten zu bestätigen. Die Beschuldigte hat dem Kanton Bern die erstinstanzlich ausgerichtete amtliche Entschädigung zurückzuzahlen und Rechtsanwältin F.________ die Differenz von CHF 3‘131.40 zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 StPO).”
“L’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de Q.________ pour son intervention antérieure à l’arrêt du Tribunal fédéral est fixée à 593 fr. 20, à raison d’honoraires par 540 fr. (3 heures à 180 fr.), de débours forfaitaires par 10 fr. 80 (cf. art. 26b TFIP, qui renvoie à l'art. 3bis RAJ [Règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3]) et de la TVA sur le tout par 42 fr. 40, à sa charge. L’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de P.________ pour son intervention antérieure et postérieure à l’arrêt du Tribunal fédéral sera fixée à 988 fr. 70, à raison d’honoraires par 900 fr. (5 heures à 180 fr.), de débours forfaitaires par 18 fr. (cf. art. 26b TFIP) et de la TVA sur le tout par 70 fr. 70, à sa charge à hauteur d’un quart. Le remboursement à l’Etat à hauteur d’un quart de l’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de P.________ ne pourra être exigé du recourant que pour autant que sa situation financière le permette (art. 135 al. 4 CPP, applicable par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; CREP 12 août 2019/547 consid. 7). De même, le remboursement à l’Etat de l’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de Q.________ ne pourra être exigé du recourant que pour autant que sa situation financière le permette. Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours de Q.________ est rejeté. II. Le recours de P.________ est partiellement admis. III. L’ordonnance du 13 septembre 2019 est annulée en tant qu’elle vaut classement de la procédure pénale diligentée d’office et sur plainte de P.________ contre inconnu pour injure et mise en danger de la vie d’autrui, dite ordonnance étant confirmée le concernant en tant qu’elle vaut classement de la procédure pour voies de fait et menaces, la cause étant renvoyée au Ministère public, division affaires spéciales, pour reprise de l’instruction dans le sens des considérants de l’arrêt de renvoi. IV. L’ordonnance du 13 septembre 2019 est confirmée en tant qu’elle vaut classement de la procédure pénale diligentée d’office et sur plainte de Q.”
Vorgestreckte Auslagen (z.B. Gutachten wie DNA, IRM) und Akontozahlungen können ebenfalls vorläufig von der Gerichtskasse getragen werden, bleiben aber subsidiär rückforderbar.
“Bar- auslagen und MwSt.); Fr.16'487.05 Akontozahlung amtliche Verteidigung lic. iur. X1._____ (inkl. MwSt); Fr.19'512.95 Honorar amtliche Verteidigung lic. iur. X1._____ (inkl. MwSt und Bar- auslagen). Fr.67'006.05 Total. Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. Wird auf eine Begründung dieses Entscheids verzichtet, ermässigt sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 12.Die Kosten des Vorverfahrens sowie des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden zu einem Viertel auf die Gerichtskasse genommen und zu drei Viertel dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers werden dem Beschuldig- ten vollumfänglich auferlegt. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers sowie die auf den Beschuldigten entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung werden indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 13.[Mitteilungen] 14.[Rechtsmittel] " - 6 - Berufungsanträge: (Prot. II S. 5 f.) a)Der Verteidigung des Beschuldigten (Urk. 142): " 1.Mein Mandant sei in allen Anklagepunkten (Anklage vom 25. August 2020 und Anklage vom 19. April 2021) freizusprechen. 2.Die Zivilforderungen seien abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen. 3.Erkennungsdienstliche Daten und das DNA-Profil seien umgehend zu löschen. 4.Meinem Mandanten sei für die zu Unrecht erstandene Haft eine ange- messene Genugtuung (zzgl. Verzugszinsen zu 5% sei 19. Juni 2020) auszurichten. 5.Die Kosten des Vorverfahrens und des erstinstanzlichen Verfahrens seien neu zu verlegen und vollumfänglich auf die Staatskasse zu nehmen. 6.In Gutheissung der Beschwerde vom 19. September 2022 sei Rechts- anwältin lic. iur. X1._____ als amtliche Verteidigerin für ihre Be- mühungen im Vorverfahren und im erstinstanzlichen Verfahren mit insgesamt CHF 42'455.”
“Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin CHF 2'000.–, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Oktober 2021, als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 8. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: CHF 1'800.00 ; die weiteren Kosten betragen: CHF 2'800.00 Gebühr für das Vorverfahren CHF 6'120.25 Auslagen (Gutachten IRM / Bericht Kinderspital / Auswertung DNA-Spuren) CHF 10'788.80 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen) CHF 7'278.90 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen) CHF 28'787.95 Total Wird auf eine Begründung dieses Entscheids verzichtet, ermässigt sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 9. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 8 werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsver- tretung der Privatklägerin werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge- nommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbringung mit Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. - 4 - Berufungsanträge: a) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 78 S. 2) 1. Es sei das angefochtene Urteil vom 16. November 2022 des Bezirks- gerichts Winterthur aufzuheben, und es sei der Beschuldigte von Schuld und Strafe vollumfänglich freizusprechen. 2. Die Kosten des Verfahrens, inklusive diejenigen der Verteidigung seien auf die Staatskasse zu nehmen. b) Der Vertreterin der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich: (schriftlich, Urk. 70) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils ________________________________ Erwägungen: I. Verfahrensgang und Prozessuales 1. Verfahrensgang Mit Urteil des Bezirksgerichts Winterthur, Einzelgericht Strafsachen, vom 16. November 2022 wurde der Beschuldigte im Sinne des eingangs wiedergege- benen Urteilsdispositivs schuldig gesprochen und bestraft (Urk. 62 S. 39). Gegen das ihm gleichentags mündlich eröffnete Urteil liess er mit Eingabe vom 17. November 2022 fristgerecht Berufung anmelden (Urk.”
“Die weiteren Kosten betragen: CHF 3'600.– Gebühr Anklagebehörde CHF 16'428.80 Auslagen (Gutachten) CHF 858.– Auslagen Anklagebehörde CHF 4'300.– Auslagen Polizei CHF 33'038.90 Entschädigung amtliche Verteidigung (inklusive 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 18'316.95) - 4 - CHF 12'143.50 Entschädigung unentgeltlicher Rechtsbeistand Privatkläger 2 (inklusive 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 5'520.15) CHF 9'407.95 Entschädigung unentgeltliche Rechtsbeiständin Privatklägerin 3 (inklusi- ve 7.7% MWSt) CHF 85'277.15 Kosten Total 14. Die Kosten und Auslagen der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenom- men diejenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privatkläger 2 und 3, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsbeistände der Privat- kläger 2 und 3, werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt ei- ne Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO. 15. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als amtlicher Ver- teidiger des Beschuldigten mit total CHF 33'038.90 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akontozahlung von CHF 18'316.95) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirksgerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 14'721.95 an Rechtsan- walt lic. iur. Y._____ auszubezahlen. 16. Rechtsanwalt MLaw Z._____ wird für seine Bemühungen und Auslagen als unentgeltlicher Rechtsbeistand des Privatklägers 2 mit total CHF 12'143.50 (inkl. 7.7% MWSt sowie Akon- tozahlung von CHF 5'520.15) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Kasse des Bezirks- gerichts Meilen wird angewiesen, den noch ausstehenden Betrag von CHF 6'623.35 an Rechtsanwalt MLaw Z._____ auszubezahlen. 17. Rechtsanwältin lic. iur. W._____ wird für ihre Bemühungen und Auslagen als unentgeltliche Rechtsbeiständin der Privatklägerin 3 mit total CHF 9'407.95 (inkl. 7.7% MWSt) aus der Ge- richtskasse entschädigt.”
Fälligkeit der Rückerstattung: Rückzahlung wird erst fällig, sobald die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit/finanzielle Lage der rückzahlungspflichtigen Person gegeben ist; Vorleistung des Staates bleibt bis dahin oft einstweilen ausgerichtet
“Me Frank Tièche, déjà consulté, sera désigné en qualité de conseil juridique gratuit pour la procédure de recours. Au vu du travail accompli par cet avocat, il sera retenu 4 h d'activité au tarif horaire de 180 fr. (art. 2 al. 1 let. a et 3 al. 2 RAJ [règlement sur l'assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] par renvoi de l'art. 26b TFIP), soit 720 francs. S'y ajoutent 2 % pour les débours (art. 3bis al. 1 RAJ par renvoi de l'art. 26b TFIP), soit 14 fr. 40, et 8,1 % de TVA sur le tout, soit 59 fr. 48, de sorte que l'indemnité d'office s'élève au total à 794 fr. en chiffres ronds, étant précisé que deux recours dont la rédaction est peu ou prou la même ont été déposés dans les deux dossiers susmentionnés. Les frais judiciaires et les frais imputables à l’assistance judiciaire gratuite seront mis à la charge du recourant, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP). Le recourant sera tenu de rembourser à l’Etat l’indemnité allouée à son conseil juridique gratuit dès que sa situation financière le permettra (art. 135 al. 4 CPP par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est rejeté dans la mesure où il est recevable. II. L’ordonnance du 7 février 2024 est confirmée. III. Me Frank Tièche est désigné en qualité de conseil juridique gratuit de X.________ pour la procédure de recours et son indemnité est fixée à 794 fr. (sept cent nonante-quatre francs). IV. Les frais d’arrêt, par 1'210 fr. (mille deux cent dix francs), ainsi que l’indemnité due au conseil juridique gratuit, par 794 fr. (sept cent nonante-quatre francs), sont mis à la charge de X.________. V. X.________ est tenu de rembourser à l’Etat l’indemnité allouée à son conseil juridique gratuit dès que sa situation financière le permettra. VI. L’arrêt est exécutoire. Le président : La greffière : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié, par l'envoi d'une copie complète, à : - Me Frank Tièche, avocat (pour X.________), - Ministère public central, et communiqué à : - Mme la Procureure du Ministère public de l’arrondissement de l’Est vaudois, par l’envoi de photocopies.”
“sur la base d’une durée d’activité nécessaire d’avocat estimée à 5h00 au tarif horaire de 180 fr., auxquels il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % (art. 3bis al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP), par 18 fr., et la TVA, par 70 fr. 70, soit à 989 fr. au total, en chiffres arrondis, seront mis à la charge de la recourante, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP), mais provisoirement laissés à la charge de l’Etat, dès lors que cette dernière bénéficie de l’assistance judiciaire (art. 136 al. 2 let. b et c CPP ; Mazzuchelli/Postizzi, in : Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, Jugendstrafprozessordnung, 2e éd., Bâle 2014, n. 4 ad art. 138 CPP ; Harari/Corminboeuf Harari, in : Jeanneret et al. [éd.], op. cit., n. 51 ad art. 136 CPP). La recourante sera toutefois tenue de rembourser ces frais à l’Etat dès que sa situation financière le permettra (art. 135 al. 4 CPP par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP ; Harari/Corminboeuf Harari, in : Jeanneret et al. [éd.], op. cit., n. 11 ad art. 138 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est rejeté dans la mesure où il est recevable. II. L’ordonnance du 9 août 2022 est confirmée. III. L’indemnité allouée au conseil juridique gratuit de C.________ est fixée à 989 fr. (neuf cent huitante-neuf francs). IV. Les frais d’arrêt, par 2’420 fr. (deux mille quatre cent vingt francs), ainsi que l’indemnité due au conseil juridique gratuit, par 989 fr. (neuf cent huitante-neuf francs), sont mis à la charge de C.________ mais provisoirement laissés à la charge de l’Etat. V. Le remboursement à l’Etat de l’indemnité et des frais fixés aux chiffres III et IV ci-dessus ne sera exigible que pour autant que la situation financière de C.________ le permette. VI. L’arrêt est exécutoire. La présidente : Le greffier : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié, par l'envoi d'une copie complète, à : - Me Daniela Linhares, avocate (pour C.”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Kanton die Verfahrenskosten (Art. 428 Abs. 1 StPO). Diese werden bestimmt auf CHF 1'500.00. Die Entschädigung des amtlichen Verteidigers für seine Aufwendungen im Beschwerdeverfahren ist durch die Staatsanwaltschaft beziehungsweise das urteilende Gericht am Ende des Verfahrens festzusetzen (Art. 135 Abs. 2 i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO). Derjenige Teil der Entschädigung, welcher auf das Beschwerdeverfahren fällt, ist – im Fall einer Verurteilung des Beschwerdeführers – von der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 Bst. a f. StPO ausgenommen. Der Beschwerdeführer hat diese Kosten weder dem Kanton zurückzuzahlen noch muss er dem amtlichen Anwalt die Differenz zwischen amtlichem und vollem Honorar erstatten. Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:”
Die Rückzahlungspflicht kann gestaffelt oder anteilig verteilt werden (z. B. 1/2, 1/3, 1/4, 3/4, 4/5, 7/8) und zwischen Staat, Beschuldigten, Privatklägern und Rechtsbeistand aufgeteilt oder konkret im Dispositiv festgehalten werden
“Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin C._____ Fr. 3'000.– zuzüglich 5 % Zins seit 23. Oktober 2021 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 6.Die erstinstanzliche Kostenauflage (Dispositivziffern 11 und 12) wird be- stätigt. 7.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.3'600.–; die weiteren Kosten betragen: Fr. 5'943.25 amtliche Verteidigung Fr. 2'300.– unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft Fr. 25.– diverse Kosten (EDV-Datensicherung) 8.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amt- lichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatkläger- schaft, werden zu 3/4 dem Beschuldigten auferlegt und zu 1/4 auf die Ge- richtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden zu 3/4 einstweilen und zu 1/4 definitiv auf die - 32 - Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von 3/4 gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten. 9.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben) die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl (versandt) die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerschaft (übergeben) sowie in vollständiger Ausfertigung an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerschaft und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz das Migrationsamt des Kantons Zürich die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials"”
“b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden zu drei Vierteln definitiv und zu einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rü- ckzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang eines Viertels gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 6'103.50 (drei Viertel von Fr. 8'138.–) zugesprochen. 8.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.2'000.–; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'500.– amtliche Verteidigung Fr.2'242.30 unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (1/3 von Fr. 6'727.–) 9.a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, werden dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel auf- erlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse genommen, - 44 - unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang von drei Vier- teln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers werden im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privat- klägers bleibt um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. d)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 2'250.– (drei Viertel von Fr. 3'000.–) zugesprochen.”
“b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden zu drei Vierteln definitiv und zu einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rü- ckzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang eines Viertels gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 6'103.50 (drei Viertel von Fr. 8'138.–) zugesprochen. 8.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.2'000.–; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'500.– amtliche Verteidigung Fr.2'242.30 unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (1/3 von Fr. 6'727.–) 9.a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, werden dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel auf- erlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse genommen, - 44 - unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang von drei Vier- teln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers werden im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privat- klägers bleibt um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. d)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 2'250.– (drei Viertel von Fr. 3'000.–) zugesprochen.”
“a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, werden dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel auf- erlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse genommen, - 44 - unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang von drei Vier- teln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers werden im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privat- klägers bleibt um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. d)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 2'250.– (drei Viertel von Fr. 3'000.–) zugesprochen.”
“Es wird davon Vormerk genommen, dass die ambulante Behandlung bereits in Vollzug gesetzt ist. 4.Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. a und h StGB für 7 Jahre des Landes verwiesen. 5.Es wird die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informati- onssystem angeordnet. 6.Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 16 bis 19) wird bestätigt. 7.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 3'600.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 5'000.– unentgeltliche Privatklägervertretung n e Fr. 20'000.– amtliche Verteidigung. 8.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtli- chen Verteidigung und der unentgeltlichen Privatklägervertretung, werden zu sieben Achteln dem Beschuldigten auferlegt und zu einem Achtel auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Privatkläger- vertretung werden auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungs- pflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt im Umfang von sieben Achteln vorbehalten. 9.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben) die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich (übergeben) die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin (übergeben) - 50 - das Migrationsamt des Kantons Zürich den Justizvollzug und Wiedereingliederung, Bewährungs- und Voll- zugsdienste sowie in vollständiger Ausfertigung an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli- ger Rechtsmittel an die Vorinstanz das Migrationsamt des Kantons Zürich den Justizvollzug und Wiedereingliederung, Bewährungs- und Voll- zugsdienste, im Doppel unter Beilage der Akten zur Einsicht die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Be- stimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A.”
“Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsver- tretungen der Privatklägerschaft werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von 4/5 gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten.”
“Die Kosten der unentgeltlichen Verbeiständung des Privatklägers von CHF 2'458.98 (inkl. Spesen und MwSt.) gehen zur Hälfte zulasten des Beschuldig- ten. Sie werden einstweilen vollumfänglich aus der Gerichtskasse des Kantonsge- richts bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht des Beschuldigten im Umfang von 1/2, d.h. CHF 1'229.45 nach Art. 433 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 436 Abs. 1 und Art. 138 Abs. 2 StPO. Demgegenüber besteht keine Rückerstattungs- pflicht des Privatklägers für die Kosten seines unentgeltlichen Rechtsvertreters im Umfang seines Unterliegens, da Art. 30 Abs. 3 OHG der Rückerstattungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vorgeht. In casu ist denn auch keine Ausnahme hiervon gegeben resp. der Privatkläger ging ein nicht mehr vom OHG gedecktes Prozessrisiko ein (zum Ganzen BGer 6B_655/2018 v.”
“Die Kosten der unentgeltlichen Verbeiständung des Privatklägers von CHF 2'458.98 (inkl. Spesen und MwSt.) gehen zur Hälfte zulasten des Beschuldig- ten. Sie werden einstweilen vollumfänglich aus der Gerichtskasse des Kantonsge- richts bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht des Beschuldigten im Umfang von 1/2, d.h. CHF 1'229.45 nach Art. 433 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 436 Abs. 1 und Art. 138 Abs. 2 StPO. Demgegenüber besteht keine Rückerstattungs- pflicht des Privatklägers für die Kosten seines unentgeltlichen Rechtsvertreters im Umfang seines Unterliegens, da Art. 30 Abs. 3 OHG der Rückerstattungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vorgeht. In casu ist denn auch keine Ausnahme hiervon gegeben resp. der Privatkläger ging ein nicht mehr vom OHG gedecktes Prozessrisiko ein (zum Ganzen BGer 6B_655/2018 v.”
“(1/3 des Honorars vor der Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft von Fr. 1'528.20) als direkten Teil der Parteientschädigung zu zahlen. Der übrige Teil der geltend gemachten Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 13'610.-- ging zu Lasten des Staates. Die Beschuldigten wurden überdies in Anwendung von Art. 135 Abs. 4 i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO verpflichtet, dem Staat je 1/3 der Kosten des unentgeltlichen Rechtsbeistands zurückzuzahlen und dem unentgeltlichen Rechtsbeistand je 1/3 der Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (vgl. S. 50-52 des angefochtenen Urteils sowie Dispositiv-Ziffern 8.a und 8.b).”
“an und bestätigt diese. Die dagegen erhobene Berufung seitens von B.____ wird abgewiesen. Zufolge Wegfalls von C.____ wird demgegenüber in Gutheissung dessen Berufung Dispositiv-Ziffer 8.a entsprechend angepasst. Des Weiteren ist der vorinstanzlich auferlegten Verpflichtung von B.____ zur Rückerstattung von 1/3 des nach Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung durch die Rechtsbeistandschaft des Privatklägers durch den Staat zu entschädigenden Aufwands von Fr. 13'610.--, d.h. Fr. 4'536.65, in Anwendung von Art. 135 Abs. 4 i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO zu folgen (vgl. S. 51 f. des angefochtenen Urteils). Auch diesbezüglich ist die Berufung von B.____ abzuweisen. Demgegenüber entfällt eine entsprechende Rückerstattungspflicht für den freigesprochenen C.____. In Gutheissung seiner Berufung wird auch Dispositiv-Ziffer 8.b Absatz 2 entsprechend angepasst.”
“an und bestätigt diese. Die dagegen erhobene Berufung seitens von B.____ wird abgewiesen. Zufolge Wegfalls von C.____ wird demgegenüber in Gutheissung dessen Berufung Dispositiv-Ziffer 8.a entsprechend angepasst. Des Weiteren ist der vorinstanzlich auferlegten Verpflichtung von B.____ zur Rückerstattung von 1/3 des nach Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung durch die Rechtsbeistandschaft des Privatklägers durch den Staat zu entschädigenden Aufwands von Fr. 13'610.--, d.h. Fr. 4'536.65, in Anwendung von Art. 135 Abs. 4 i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO zu folgen (vgl. S. 51 f. des angefochtenen Urteils). Auch diesbezüglich ist die Berufung von B.____ abzuweisen. Demgegenüber entfällt eine entsprechende Rückerstattungspflicht für den freigesprochenen C.____. In Gutheissung seiner Berufung wird auch Dispositiv-Ziffer 8.b Absatz 2 entsprechend angepasst.”
Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands bzw. der amtlichen Verteidigung wird praktisch häufig konkret nach dem tatsächlich geleisteten Zeitaufwand bemessen (Stundenbewertung) und unter Berücksichtigung üblicher Stundensätze; Debours und Mehrwertsteuer werden zusätzlich berücksichtigt.
“En tenant notamment compte du temps consacré par Me Marielle Dumas à la prise de connaissance du recours, à un entretien avec son mandant, à la rédaction de la détermination et de plusieurs courriers, à la prise de connaissance du présent arrêt ainsi qu’à sa communication/ explication avec son mandant, son temps de travail peut être évalué à environ 8 h. Ainsi, la juste indemnité due à Me Marielle Dumas pour la présente procédure est fixée à CHF 1'440.-, auxquels s’ajoutent les débours par CHF 72.- (5 %) et la TVA par CHF 113.35 (7.7 % [taux applicable jusqu’au 31 décembre 2023] la majeure partie des opérations ayant été effectuée en 2023), ce qui porte le total à un montant de CHF 1'625.35. 4.3. Vu l’admission du recours et du renvoi de la cause, les frais de procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 4'668.- (émolument : CHF 500.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du mandataire gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 2'442.65 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 1'625.35). La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter des frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. (dispositif en page suivante) la Chambre arrête : I. Le recours est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 3 novembre 2023 est annulée et la cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. II. La requête d’assistance judiciaire de A.________ est admise et Me André Clerc lui est désigné en qualité de mandataire gratuit. L’indemnité due à Me André Clerc, en sa qualité de conseil juridique gratuit de A.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 2'442.65, débours et TVA par CHF 174.65 compris. III. L’indemnité due à Me Marielle Dumas, en sa qualité de défenseur d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 1'625.35, débours et TVA par CHF 113.35 compris. IV. Les frais de la procédure de recours, fixés à CHF 4'668.- (émolument : CHF 500.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du mandataire gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 2'442.65 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 1'625.”
“En tenant notamment compte du temps consacré par Me Marielle Dumas à la prise de connaissance du recours, à un entretien avec son mandant, à la rédaction de la détermination et de plusieurs courriers, à la prise de connaissance du présent arrêt ainsi qu’à sa communication/ explication avec son mandant, son temps de travail peut être évalué à environ 8 h. Ainsi, la juste indemnité due à Me Marielle Dumas pour la présente procédure est fixée à CHF 1'440.-, auxquels s’ajoutent les débours par CHF 72.- (5 %) et la TVA par CHF 113.35 (7.7 % [taux applicable jusqu’au 31 décembre 2023] la majeure partie des opérations ayant été effectuée en 2023), ce qui porte le total à un montant de CHF 1'625.35. 4.3. Vu l’admission du recours et du renvoi de la cause, les frais de procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 4'668.- (émolument : CHF 500.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du mandataire gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 2'442.65 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 1'625.35). La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter des frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. (dispositif en page suivante) la Chambre arrête : I. Le recours est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 3 novembre 2023 est annulée et la cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. II. La requête d’assistance judiciaire de A.________ est admise et Me André Clerc lui est désigné en qualité de mandataire gratuit. L’indemnité due à Me André Clerc, en sa qualité de conseil juridique gratuit de A.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 2'442.65, débours et TVA par CHF 174.65 compris. III. L’indemnité due à Me Marielle Dumas, en sa qualité de défenseur d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 1'625.35, débours et TVA par CHF 113.35 compris. IV. Les frais de la procédure de recours, fixés à CHF 4'668.- (émolument : CHF 500.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du mandataire gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 2'442.65 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 1'625.”
“En tenant notamment compte du temps consacré par Me Marielle Dumas à la prise de connaissance du recours, à un entretien avec son mandant, à la rédaction de la détermination et de plusieurs courriers, à la prise de connaissance du présent arrêt ainsi qu’à sa communication/ explication avec son mandant, son temps de travail peut être évalué à environ 8 h. Ainsi, la juste indemnité due à Me Marielle Dumas pour la présente procédure est fixée à CHF 1'440.-, auxquels s’ajoutent les débours par CHF 72.- (5 %) et la TVA par CHF 113.35 (7.7 % [taux applicable jusqu’au 31 décembre 2023] la majeure partie des opérations ayant été effectuée en 2023), ce qui porte le total à un montant de CHF 1'625.35. 4.3. Vu l’admission du recours et du renvoi de la cause, les frais de procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 4'668.- (émolument : CHF 500.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du mandataire gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 2'442.65 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 1'625.35). La recourante et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter des frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. (dispositif en page suivante) la Chambre arrête : I. Le recours est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 3 novembre 2023 est annulée et la cause est renvoyée au Ministère public pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. II. La requête d’assistance judiciaire de A.________ est admise et Me André Clerc lui est désigné en qualité de mandataire gratuit. L’indemnité due à Me André Clerc, en sa qualité de conseil juridique gratuit de A.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 2'442.65, débours et TVA par CHF 174.65 compris. III. L’indemnité due à Me Marielle Dumas, en sa qualité de défenseur d’office de B.________, est arrêtée pour la procédure de recours à CHF 1'625.35, débours et TVA par CHF 113.35 compris. IV. Les frais de la procédure de recours, fixés à CHF 4'668.- (émolument : CHF 500.- ; débours : CHF 100.- ; indemnité du mandataire gratuit de la recourante, débours et TVA compris : CHF 2'442.65 ; indemnité du défenseur d’office de l’intimé, débours et TVA compris : CHF 1'625.”
“En tenant compte du temps consacré par Me Jacy Pillonel à la prise de connaissance de l’ordonnance attaquée, à un entretien avec son mandant et sa curatrice, à la rédaction du mémoire de recours, à la prise de connaissance des déterminations et du présent arrêt ainsi qu’à leur communication/explication avec son mandant et la curatrice, son temps de travail peut être évalué à environ 5 heures. Les honoraires s’élèvent ainsi à CHF 900.-, les débours (5 %) à CHF 45.- et la TVA (7.7 %) à CHF 72.75. 3.2. L’intimé est pourvu d’un défenseur de choix (DO/009032 s.) de sorte qu’aucune indemnité ne lui est octroyée compte tenu de l’admission du recours. 3.3. Vu l’admission du recours et du renvoi de la cause, les frais de procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 1'617.75 (émolument : CHF 500.-; débours : CHF 100.-; indemnité du conseil juridique gratuit : CHF 1'017.75). Le recourant et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter des frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. la Chambre arrête : I. Le recours est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 16 novembre 2023 est annulée et la cause est renvoyée à la Juge des mineurs pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. II. La requête d’assistance judiciaire de A.________ est admise et Me Jacy Pillonel est désignée en qualité de mandataire gratuite. L’indemnité due à Me Jacy Pillonel, en sa qualité de mandataire gratuite de A.________, est arrêtée, pour la procédure de recours, à CHF 1'017.75, débours et TVA par CHF 72.75 compris. III. Aucune indemnité n’est allouée à C.________. IV. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 1'617.75 (émolument : CHF 500.-; débours : CHF 100.-; indemnité du conseil juridique gratuit : CHF 1'017.75), sont laissés à la charge de l’Etat. V. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière pénale au Tribunal fédéral dans les trente jours dès la notification de l’arrêt rédigé. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art.”
“En tenant compte du temps consacré par Me Jacy Pillonel à la prise de connaissance de l’ordonnance attaquée, à un entretien avec son mandant et sa curatrice, à la rédaction du mémoire de recours, à la prise de connaissance des déterminations et du présent arrêt ainsi qu’à leur communication/explication avec son mandant et la curatrice, son temps de travail peut être évalué à environ 5 heures. Les honoraires s’élèvent ainsi à CHF 900.-, les débours (5 %) à CHF 45.- et la TVA (7.7 %) à CHF 72.75. 3.2. L’intimé est pourvu d’un défenseur de choix (DO/009032 s.) de sorte qu’aucune indemnité ne lui est octroyée compte tenu de l’admission du recours. 3.3. Vu l’admission du recours et du renvoi de la cause, les frais de procédure seront laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al. 4 CPP). Ils sont fixés à CHF 1'617.75 (émolument : CHF 500.-; débours : CHF 100.-; indemnité du conseil juridique gratuit : CHF 1'017.75). Le recourant et le prévenu intimé n’ayant pas été condamnés à supporter des frais de procédure, l’art. 135 al. 4 CPP (en lien avec l’art. 138 al. 1 CPP) ne leur est pas applicable. la Chambre arrête : I. Le recours est admis. Partant, l’ordonnance de classement du 16 novembre 2023 est annulée et la cause est renvoyée à la Juge des mineurs pour reprise de la procédure dans le sens des considérants. II. La requête d’assistance judiciaire de A.________ est admise et Me Jacy Pillonel est désignée en qualité de mandataire gratuite. L’indemnité due à Me Jacy Pillonel, en sa qualité de mandataire gratuite de A.________, est arrêtée, pour la procédure de recours, à CHF 1'017.75, débours et TVA par CHF 72.75 compris. III. Aucune indemnité n’est allouée à C.________. IV. Les frais de la procédure de recours, arrêtés à CHF 1'617.75 (émolument : CHF 500.-; débours : CHF 100.-; indemnité du conseil juridique gratuit : CHF 1'017.75), sont laissés à la charge de l’Etat. V. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière pénale au Tribunal fédéral dans les trente jours dès la notification de l’arrêt rédigé. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art.”
“Amtliche Entschädigungen Zu den Verfahrenskosten gehören grundsätzlich auch die Kosten der amtlichen Verteidigung (Art. 422 Abs. 2 Bst. a StPO). Diese werden von der Kammer jedoch praxisgemäss separat ausgeschieden. Gemäss Art. 135 Abs. 1 StPO wird die amtliche Verteidigung nach dem Anwaltstarif desjenigen Kantons entschädigt, in dem das Strafverfahren geführt wurde. Die Entschädigung des Rechtsbeistands bei der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft und das Opfer richtet sich sinngemäss nach Art. 135 (Art. 138 Abs. 1 StPO). Gemäss Art. 42 Abs. 1 des Kantonalen Anwaltsgesetzes (KAG; BSG 168.11) bezahlt der Kanton den amtlich bestellten Anwälten eine angemessene Entschädigung, die sich nach dem gebotenen Zeitaufwand bemisst und höchstens dem Honorar gemäss der Tarifordnung für den Parteikostenersatz (Art. 41 KAG) entspricht. Bei der Festsetzung des gebotenen Zeitaufwands sind die Bedeutung der Streitsache und die Schwierigkeit des Prozesses zu berücksichtigen. Auszugehen ist vom Zeitaufwand, den ein fachlich ausgewiesener, gewissenhafter Anwalt unter Berücksichtigung der Schwierigkeit der tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse und des Aktenumfangs für die korrekte Erledigung des Geschäftes benötigt. Auslagen und Mehrwertsteuer, sofern der Anwalt mehrwertsteuerpflichtig ist, werden zusätzlich entschädigt. Der Stundenansatz für die Entschädigung der amtlich bestellten Anwälte beträgt im Kanton Bern CHF”
“Le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats du canton (art. 138 al. 1 CPP en lien avec l’art. 135 al. 1 CPP). Selon l’art. 42 de la loi cantonale sur les avocats et les avocates (LA ; RSB 168.11), la rémunération est calculée en fonction du temps requis et n’excédant pas les honoraires fixés selon le tarif applicable au remboursement des dépens (art. 41 LA). La détermination du temps requis tient compte de l’importance et de la complexité du litige. Les débours et la taxe sur la valeur ajoutée sont remboursés en sus. Il est précisé que les règles relatives à la rémunération des avocats d’office sont applicables pour l’assistance judiciaire (art. 42 al. 3 LA). La note d’honoraires de Me B.________ n’appelle pas de remarques particulières et peut être reprise telle quelle. Ainsi, les honoraires de Me B.________ dans la procédure de recours sont fixés à CHF 1'507.80 (TTC, débours et TVA compris). Le recourant obtenant gain de cause, il n’a pas à rembourser au canton de Berne la rémunération allouée pour sa représentation d’office (art. 138 al. 1 CPP en lien avec l’art. 135 al. 4 CPP a contrario). La Chambre de recours pénale décide :”
“A l’issue de la procédure d’instruction, le doute au sujet de la situation juridique des actes postérieurs au réveil de la recourante subsiste et mérite des éclaircissements au vu de la potientielle gravité de ceux-là ainsi que de la situation personnelle de la recourante qui semblait précaire au moment des faits. Aussi, sous peine de violer le principe in dubio pro duriore (consid. 2.1.1 supra), le Ministère public ne pouvait pas se limiter à retenir qu’il n’existait pas assez d’éléments permettant de déduire qu’une condamnation apparaîtrait plus vraisemblable qu’un acquittement si le prévenu était mis en accusation et que pour cette raison il n’y avait pas d’autre choix que de procéder à un classement de la procédure sur ce point (ordonnance attaquée, p. 3, 1er §). 2.3. L’ordonnance litigieuse n’a été attaquée que s’agissant du volet en lien avec l’infraction de viol. Il convient d’admettre le recours sur ce point, de renvoyer la cause au Ministère public pour reprise de la procédure en lien avec cette infraction et de maintenir, au surplus, le reste. 3. 3.1. La recourante est au bénéfice de l’assistance judiciaire (DO/ 7'037 s.) et n’a donc pas de frais d’avocat à sa charge (139 IV 241 consid. 1). Par contre, sa défenseure d’office a droit à une rémunération (art. 138 al. 1 CPP) que la Chambre arrête elle-même pour la procédure de recours selon l’art. 57 al. 1 et 2 du Règlement sur la justice [RJ; RSF 130.11] (RFJ 2015 73). L’indemnité équitable allouée au défenseur d’office en matière pénale est fixée compte tenu du travail requis ainsi que de l’importance et de la difficulté de l’affaire (art. 57 al. 1 RJ). En l’espèce, pour la rédaction du recours, la prise de connaissance de la brève détermination du Ministère public ainsi que du présent arrêt et son explication à la recourante, le temps de travail nécesaire sera estimé à 6 heures, au tarif-horaire de CHF 180.-. Avec quelques autres petites opérations et les débours (5 %), l’indemnité sera dès lors fixée à CHF 1’200.-, débours compris, mais TVA (7.7 %) par CHF 92.40 en sus (art. 56 ss RJ). 3.2. Vu l’issue du recours, les frais de la procédure de recours, arrêtés CHF 1'892.40 (émolument : CHF 500.-; débours : CHF 100.-; frais de défense d’office : CHF 1'292.40), sont laissés à la charge de l’Etat (art. 428 al.”
“Die Entschädigung des Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StPO (Art. 138 Abs. 1 StPO). Rechtsanwältin Grossenbacher veranschlagt für das Berufungsverfahren einen Zeitaufwand von insgesamt 16 Stunden (inkl. des Aufwands für die Berufungsverhandlung und Nachbearbeitung). Sie hatte das erstinstanzliche Urteil zu prüfen, mit ihrer Klientin das weitere Vorgehen zu besprechen, das Plädoyer vorzubereiten sowie der Berufungsverhandlung beizuwohnen. Sie wird zudem das vorliegende Urteil studieren und mit ihrer Klientin kurz besprechen müssen. Unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände erscheint ein Arbeitsaufwand von total 10 Stunden, ausmachend CHF 1'800.-, als angemessen. Die Entschädigung für die Auslagen wird auf 5% der Grundentschädigung, d.h. auf CHF 90.- (5% von CHF 1'800.-), festgesetzt. Zusätzlich ist Rechtsanwältin Grossenbacher die beantragte Reiseentschädigung von CHF 294.- auszurichten. Rechtsanwältin Grossenbacher ist für das Berufungsverfahren eine angemessene Entschädigung in Höhe von CHF 2'352.15, inklusive CHF”
“E. 4.2.2 m.w.H; vgl. auch ZK1 19 103 v. 11.9.2019), womit ein zu entschädigender Aufwand der amtlichen Verteidigung von CHF 6'509.60 zulasten des Kantons Graubünden (Kantonsgericht) resultiert. Die Entschädigung des Rechtsbeistands der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft richtet sich ebenfalls nach Art. 135 StPO (vgl. Art. 138 Abs. 1 StPO). Die anlässlich der Berufungsverhandlung eingereichte Honorarnote der unentgeltlichen Rechtsbei- ständin der Privatklägerin in Höhe von 13.15 Stunden à CHF”
“E. 4.2.2 m.w.H; vgl. auch ZK1 19 103 v. 11.9.2019), womit ein zu entschädigender Aufwand der amtlichen Verteidigung von CHF 6'509.60 zulasten des Kantons Graubünden (Kantonsgericht) resultiert. Die Entschädigung des Rechtsbeistands der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft richtet sich ebenfalls nach Art. 135 StPO (vgl. Art. 138 Abs. 1 StPO). Die anlässlich der Berufungsverhandlung eingereichte Honorarnote der unentgeltlichen Rechtsbei- ständin der Privatklägerin in Höhe von 13.15 Stunden à CHF”
“E. 4.2.2 m.w.H; vgl. auch ZK1 19 103 v. 11.9.2019), womit ein zu entschädigender Aufwand der amtlichen Verteidigung von CHF 6'509.60 zulasten des Kantons Graubünden (Kantonsgericht) resultiert. Die Entschädigung des Rechtsbeistands der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft richtet sich ebenfalls nach Art. 135 StPO (vgl. Art. 138 Abs. 1 StPO). Die anlässlich der Berufungsverhandlung eingereichte Honorarnote der unentgeltlichen Rechtsbei- ständin der Privatklägerin in Höhe von 13.15 Stunden à CHF”
“Toutefois, vu que l’atteinte aux droits procéduraux du recourant n’est pas particulièrement grave et que celui-ci a néanmoins avancé plusieurs arguments en relation avec la motivation précitée, le Juge de céans peut réparer le vice constaté comme cela est exposé ci-dessous. 3. 3.1 Le recourant relève tout d’abord qu’il n’a pas consacré 17 h 55 à l’exécution de son mandat, mais 14 h 30 selon les listes des opérations produites. Il conteste que les appels téléphoniques et les courriels ne constituent pas un travail intellectuel d’avocat indemnisable, puisque les premiers sont assimilables à des entretiens avec les clients et que les seconds sont assimilables à des courriers. Il fait valoir par ailleurs que ces opérations ne peuvent pas être accomplies par du personnel administratif, par exemple s’il s’agit de sujets relatifs à la procédure, à la stratégie et aux aspects juridiques, ou si cela concerne des échanges visant à éclaircir des faits ou à justifier des prétentions civiles. 3.2 Le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès (art. 135 al. 1 CPP qui s’applique par analogie au conseil juridique gratuit, cf. art. 138 al. 1 CPP). Pour fixer cette indemnité, l'autorité doit tenir compte de la nature et de l'importance de la cause, des difficultés particulières qu'elle peut présenter en fait et en droit, du temps que le défenseur d'office y a consacré et de la qualité de son travail, du nombre de conférences, d'audiences et d'instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et, enfin, de la responsabilité qu'il a assumée (ATF 122 I 1 consid. 3a et 3c ; TF 6B_866/2019 du 12 septembre 2019 consid. 3.1 ; TF 6B_1231/2018 du 20 mars 2019 consid. 2.1.1 et les références). L’autorité chargée de fixer la rémunération du défenseur d’office peut se prononcer sur le caractère excessif du temps que celui-ci allègue avoir consacré à sa mission et ne rétribuer que l’activité qui s’inscrit raisonnablement dans le cadre de l’accomplissement de la tâche du défenseur, à l’exclusion des démarches inutiles ou superflues ou des tâches relevant d’un simple soutien moral ou d’une aide sociale sans rapport avec la conduite du procès pénal ; l’avocat doit toutefois bénéficier d’une marge d’appréciation suffisante pour déterminer l’importance du travail qu’exige l’affaire (ATF 109 Ia 107 consid.”
“Art. 138 Abs. 1 StPO bestimmt, dass sich die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands sinngemäss nach Art. 135 StPO richtet, welcher die Entschädigung der amtlichen Verteidigung regelt. Nach Art. 135 Abs. 2 StPO legen die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest. Zuständig für die Festlegung der Entschädigung ist demnach diejenige Strafbehörde, die das Verfahren zum Abschluss bringt, also bei Einstellung des Verfahrens oder Erlass eines Strafbefehls die Staatsanwaltschaft, bei Anklageerhebung und anschliessendem gerichtlichen Verfahren das (erst- oder zweitinstanzlich) urteilende Gericht (Viktor Lieber, Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 135 N 9). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gehören die Entschädigung der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Verbeiständung der Privatklägerschaft gemäss Art. 422 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a StPO zu den Verfahrenskosten, über welche gemäss Art. 81 Abs. 4 lit. b StPO und Art. 351 Abs. 1 StPO im Endentscheid, und nicht in einem separaten Entscheid, zu befinden ist (BGE 139 IV 199, E.”
In Genf erfolgt die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistands (Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 1 StPO) nach Art. 16 des Règlement sur l'assistance juridique (RAJ). Das RAJ legt stundenbasierte Sätze fest (u.a. avocat‑stagiaire CHF 110.-; collaborateur CHF 150.-; chef d'étude CHF 200.-) und schreibt vor, dass nur die als notwendig erachteten Stunden zu berücksichtigen sind.
“Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat-stagiaire CHF 110.- (let.”
“- serait équitable en l'espèce. Cependant, la Cour étant liée par la maxime de disposition, s'agissant de conclusions civiles, l'intimé sera condamné à verser à l'appelante le montant réclamé de CHF 15'000.- avec intérêts à 5% l'an à compter du 4 janvier 2019. 5.2.3. La plaignante demande les sommes de CHF 800.-, avec intérêts à 5% dès le 1er juillet 2022, au titre de remboursement des frais médicaux en lien avec son hospitalisation en 2022, dont la part à sa charge s'est élevée à CHF 840.-, selon la documentation produite. En vertu de la maxime de disposition, il ne sera fait droit à sa demande qu'à hauteur du montant demandé au titre de réparation de son dommage matériel (art. 41 CO), qui est en relation de causalité avec les faits et justifié. 6. Vu l'issue de l'appel, l'intimé sera débouté de ses conclusions en indemnisation pour ses frais de défense, ainsi que pour son tort moral (art. 429 CPP a contrario). 7. 7.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire de CHF 200.- pour un chef d'étude, débours de l'étude inclus (let. c). En cas d'assujettissement, l'équivalent de la TVA est versé en sus. Conformément à l'art. 16 al. 2 RAJ, seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif et efficace dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels. Des démarches superflues ou excessives n'ont pas à être indemnisées (M. VALTICOS / C. M. REISER / B. CHAPPUIS / F.”
“Aussi, en vertu du principe in dubio pro reo, il sera tenu pour établi que l'achat a bien été fait dans le but d'en faire profiter à l'association brésilienne dans la droite ligne du projet genevois. Dans cette mesure, aucun préjudice tel que libellé dans l'ordonnance pénale ne peut être retenu. Comme précédemment retenu, l'appelant a eu l'intention d'ajouter son apport personnel au projet brésilien, en développant un pôle musical pour les enfants de [l'association] D______, programme qui était connu de plusieurs personnes. Enfin, la dissolution de l'association ne peut lui être imputée, s'agissant d'une initiative de C______, laquelle souhaitait en sortir bien avant l'ouverture de la présente procédure de surcroît. Au vu de ce qui précède, l'appelant sera acquitté du chef de gestion déloyale et le jugement entrepris réformé dans ce sens. 4. En définitive, l'appelant obtient entièrement gain de cause en appel, de sorte que tous les frais de la procédure préliminaire et de première instance ainsi que ceux de la procédure d'appel seront laissés à la charge de l'État (art. 428 CPP). 5. 5.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid. 4 et 6B_638/2012 du 10 décembre 2012 consid. 3.7) – l'équivalent de la TVA est versé en sus. On exige de l'avocat qu'il soit expéditif et efficace dans son travail et qu'il concentre son attention sur les points essentiels. Des démarches superflues ou excessives n'ont pas à être indemnisées (M. VALTICOS / C. REISER / B.”
“Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire, débours de l'étude inclus de CHF 110.- pour l'avocat stagiaire (let.”
Pauschale Festsetzung von Honoraren (inkl. MwSt.) im Rahmen des anwendbaren Gebührentarifs; Pauschalbeträge werden als angemessen angesehen und können aus der Gerichtskasse entschädigt werden.
“Das geforderte Honorar steht im Einklang mit den Ansätzen der Anwaltsgebührenverordnung und erweist sich grundsätzlich als angemessen. Mithin ist der amtliche Verteidiger mit einem Honorar von pauschal Fr. 20'000.– (inkl. MwSt.) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 3.2.Die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin beansprucht in zweiter In- stanz eine Entschädigung von Fr. 5'073.80 (Urk. 122; Urk. 125). Auch in ihrem Fall bewegt sich das geltend gemachte Honorar innerhalb der Bandbreite des an- wendbaren Gebührentarifs und erweist sich als grundsätzlich angemessen. Ent- sprechend ist die Entschädigung für die privatklägerische Rechtsvertreterin mit ei- nem Betrag von pauschal Fr. 5'000.– (inkl. Barauslagen und MwSt.) festzusetzen. 3.3.Analog zur Verteilung der übrigen Berufungskosten ist beim Beschuldig- ten hinsichtlich der Kosten der amtlichen Verteidigung und derjenigen der unent- geltlichen Privatklägervertretung für das Berufungsverfahren gestützt auf Art. 135 Abs. 4 StPO (teils in Verbindung mit Art. 138 Abs. 1 StPO) ein Nachforderungs- - 48 - vorbehalt im Umfang von 7/8 anzubringen. Im Restbetrag sind die Honorarkosten der amtlichen Mandatsträger definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. 4.Für die vom Beschuldigen geltend gemachte Genugtuung wegen unge- rechtfertigt erstandener Haft (vgl. Urk. 86 S. 3; Urk. 126 S. 2, S. 28) bleibt schliesslich angesichts des Ausgangs des Strafverfahrens kein Raum. Entspre- chend erübrigen sich weitere Erörterungen dazu. Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich,”
Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten/der Privatklägerin für aus der Gerichtskasse vorläufig übernommene Kosten bleibt vorbehalten und kann später nach Art.138 Abs.1 StPO bzw. Art.135 Abs.4 geltend gemacht werden
“Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 6.Die Genugtuungsforderung des Beschuldigten wird abgewiesen. 7.Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Ziff. 8) wird bestätigt. - 34 - 8.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 3'600.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'143.75 vormalige amtliche Verteidigung (inkl. 7.7% resp. 8.1% MwSt.; bereits entschädigt) Fr. 5'500.– amtliche Verteidigung (inkl. 7.7% resp. 8.1% MwSt.) Fr.3'500.– unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (inkl. 7.7% resp. 8.1% MwSt.) 9.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der vormaligen und aktuellen amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der vormaligen und aktuellen amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten.”
“Der vormalige amtliche Verteidiger Rechtsanwalt Dr. iur. X2._____ wurde sodann bereits seiner Honorarnote entsprechend mit Fr. 2'143.75 aus der Gerichts- kasse entschädigt (Urk. 77 i.V.m. Urk. 78 und Urk. 78A). Die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie der vormaligen amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt ge- mäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 2.5.Die unentgeltliche Rechtsverbeiständung der Privatklägerin, Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, reichte anlässlich der Berufungsverhandlung ihre Honorarnote mit der Auflistung ihrer Aufwendungen und Auslagen im Berufungsverfahren ein (Urk. 82). Das geltend gemachte Honorar steht im Einklang mit den Ansätzen der Anwaltsgebührenverordnung und erweist sich als angemessen, weshalb Rechts- - 32 - anwältin lic. iur. Y._____ mit Fr. 3'500.– (inkl. Barauslagen und 8.1% MwSt.) aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist. Eine Nachforderung gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur, Einzel- gericht Strafsachen, vom 14. Dezember 2022 wie folgt in Rechtskraft er- wachsen ist: "Es wird erkannt: 1.[...] 2.[...] 3.[...]”
“Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 6.Die Genugtuungsforderung des Beschuldigten wird abgewiesen. 7.Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Ziff. 8) wird bestätigt. - 34 - 8.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 3'600.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'143.75 vormalige amtliche Verteidigung (inkl. 7.7% resp. 8.1% MwSt.; bereits entschädigt) Fr. 5'500.– amtliche Verteidigung (inkl. 7.7% resp. 8.1% MwSt.) Fr.3'500.– unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (inkl. 7.7% resp. 8.1% MwSt.) 9.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der vormaligen und aktuellen amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der vormaligen und aktuellen amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten.”
“25 (inkl. MwSt) geltend (Urk. 70). Der Aufwand ist ausgewiesen und das geltend gemachte Honorar steht im Einklang mit den Ansätzen der Anwaltsgebührenverordnung. Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ ist antragsgemäss mit Fr. 2'955.25 (inkl. MwSt) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 4.Rechtsanwalt lic. iur. X._____ berechnet für seine Aufwendungen und Bar- auslagen als unentgeltlicher Vertreter des Privatklägers im Berufungsverfahren den Betrag von Fr. 4'306.65 (inkl. MwSt; Urk. 72/1-2). Dieser Aufwand ist ebenfalls aus- gewiesen und das geltend gemachte Honorar steht im Einklang mit den Ansätzen - 11 - der Anwaltsgebührenverordnung. Rechtsanwalt lic. iur. X._____ ist antragsgemäss mit Fr. 4'306.65 (inkl. MwSt) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 5.Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsver- tretung des Privatklägers sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bzw. Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. Es wird beschlossen: 1.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich,”
“Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin C._____ Fr. 3'000.– zuzüglich 5 % Zins seit 23. Oktober 2021 als Genugtuung zu bezahlen. Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren abgewiesen. 6.Die erstinstanzliche Kostenauflage (Dispositivziffern 11 und 12) wird be- stätigt. 7.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.3'600.–; die weiteren Kosten betragen: Fr. 5'943.25 amtliche Verteidigung Fr. 2'300.– unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft Fr. 25.– diverse Kosten (EDV-Datensicherung) 8.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amt- lichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatkläger- schaft, werden zu 3/4 dem Beschuldigten auferlegt und zu 1/4 auf die Ge- richtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden zu 3/4 einstweilen und zu 1/4 definitiv auf die - 32 - Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von 3/4 gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten. 9.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben) die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl (versandt) die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerschaft (übergeben) sowie in vollständiger Ausfertigung an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl die Vertretung der Privatklägerin im Doppel für sich und die Privatklägerschaft und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz das Migrationsamt des Kantons Zürich die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials"”
“Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 3'600.– festzuset- zen (§ 16 Abs. 1 i.V.m. § 14 Abs. 1 GebV OG). Sodann ist ausgehend von den eingereichten Honorarnoten – unter Berücksichtigung der tatsächlichen Dauer der Berufungsverhandlung – dem amtlichen Verteidiger eine pauschale Entschädigung von Fr. 5'300.– (inkl. Barauslagen) und dem unentgeltlichen Vertreter der Privat- klägerin eine pauschale Entschädigung von Fr. 4'600.– (inkl. Barauslagen und MwSt.) zuzusprechen (Urk. 71 und Urk. 72). - 29 - 2.3.Die Privatklägerin unterliegt mit ihren Berufungsanträgen vollumfänglich. Somit sind der Privatklägerin die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin, aufzuerlegen. Die Kosten sind zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, unter Vorbe- halt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind definitiv auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin sind einst- weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht der Privatkläge- rin bleibt jedoch gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbe- halten. 3.Genugtuung 3.1.Der Beschuldigte machte vor Vorinstanz für die erlittene Untersuchungshaft sowie die Ersatzmassnahmen – unter Bezugnahme auf die Einschränkungen für sein Erwerbsleben – eine Genugtuung von «mindestens Fr. 5'000.–» geltend (Urk. 33 S. 13). Anlässlich der Berufungsverhandlung liess der Beschuldigte die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils sowie eine (weitere) Genugtuung in der Höhe von Fr. 1'000.– beantragen (Urk. 75 S. 16; Prot. II S. 15). 3.2.Die Vorinstanz sprach dem Beschuldigten für die angeordnete Untersuch- ungshaft (von 3 Tagen) und die verfügten Ersatzmassnahmen eine Genugtuung in der Höhe von insgesamt Fr.”
“[Rechtsmittel]» 2.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. Es wird erkannt: 1.Der Beschuldigte B._____ wird vom Vorwurf der Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 1 StGB freigesprochen. - 32 - 2.Die Schadenersatz- und Genugtuungsbegehren der Privatklägerin werden auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 3.Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Ziff. 7 und 8) wird bestätigt. 4.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.3'600.–; die weiteren Kosten betragen: Fr.50.– EDV-Datensicherung Fr.4'600.– unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin Fr. 5'300.– amtliche Verteidigung. 5.a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin, werden der Privatklägerin auferlegt. Die Kosten werden infolge gewährter un- entgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse genommen, unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden definitiv auf die Gerichts- kasse genommen. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht der Privatklägerin bleibt gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 6.Dem Beschuldigten werden Fr. 600.– zuzüglich Zins von 5 % seit”
“Die Schadenersatz- und Genugtuungsbegehren der Privatklägerin werden auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 3.Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Ziff. 7 und 8) wird bestätigt. 4.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.3'600.–; die weiteren Kosten betragen: Fr.50.– EDV-Datensicherung Fr.4'600.– unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin Fr. 5'300.– amtliche Verteidigung. 5.a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin, werden der Privatklägerin auferlegt. Die Kosten werden infolge gewährter un- entgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse genommen, unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden definitiv auf die Gerichts- kasse genommen. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht der Privatklägerin bleibt gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 6.Dem Beschuldigten werden Fr. 600.– zuzüglich Zins von 5 % seit”
“Die Schadenersatz- und Genugtuungsbegehren der Privatklägerin werden auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 3.Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Ziff. 7 und 8) wird bestätigt. 4.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.3'600.–; die weiteren Kosten betragen: Fr.50.– EDV-Datensicherung Fr.4'600.– unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin Fr. 5'300.– amtliche Verteidigung. 5.a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin, werden der Privatklägerin auferlegt. Die Kosten werden infolge gewährter un- entgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse genommen, unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden definitiv auf die Gerichts- kasse genommen. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht der Privatklägerin bleibt gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 6.Dem Beschuldigten werden Fr. 600.– zuzüglich Zins von 5 % seit”
“[Rechtsmittel]» 2.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. Es wird erkannt: 1.Der Beschuldigte B._____ wird vom Vorwurf der Erpressung im Sinne von Art. 156 Ziff. 1 StGB freigesprochen. - 32 - 2.Die Schadenersatz- und Genugtuungsbegehren der Privatklägerin werden auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen. 3.Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Ziff. 7 und 8) wird bestätigt. 4.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.3'600.–; die weiteren Kosten betragen: Fr.50.– EDV-Datensicherung Fr.4'600.– unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin Fr. 5'300.– amtliche Verteidigung. 5.a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin, werden der Privatklägerin auferlegt. Die Kosten werden infolge gewährter un- entgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse genommen, unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden definitiv auf die Gerichts- kasse genommen. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht der Privatklägerin bleibt gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 6.Dem Beschuldigten werden Fr. 600.– zuzüglich Zins von 5 % seit”
“Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Dispositiv-Ziffern 5 und 11) wird be- stätigt. 4.Dem Beschuldigten wird eine Prozessentschädigung für anwaltliche Ver- teidigung im Untersuchungs- und im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren von Fr. 48'000.– aus der Gerichtskasse zugesprochen. 5.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 5'000.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr.18'000.– unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (bereits ausbezahlt Fr. 7'022.–) 6.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der un- entgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, jedoch einschliesslich der Kosten in der Höhe von Fr. 600.– im Zusammenhang mit dem Ausstands- begehren (SF190010-O), werden der Privatklägerschaft auferlegt, jedoch - 39 - zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers bleibt gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 7.Dem Beschuldigten wird eine Genugtuung von Fr. 5'000.– aus der Gerichts- kasse zugesprochen. 8.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben) die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich (versandt) die unentgeltliche Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und die Privatklägerschaft (übergeben) sowie in vollständiger Ausfertigung an die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten die Staatsanwaltschaft I neu II des Kantons Zürich die unentgeltliche Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und die Privatklägerschaft und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw.”
“Dem Beschuldigten wird eine Prozessentschädigung für anwaltliche Ver- teidigung im Untersuchungs- und im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren von Fr. 48'000.– aus der Gerichtskasse zugesprochen. 5.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 5'000.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr.18'000.– unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (bereits ausbezahlt Fr. 7'022.–) 6.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der un- entgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, jedoch einschliesslich der Kosten in der Höhe von Fr. 600.– im Zusammenhang mit dem Ausstands- begehren (SF190010-O), werden der Privatklägerschaft auferlegt, jedoch - 39 - zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers bleibt gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 7.Dem Beschuldigten wird eine Genugtuung von Fr. 5'000.– aus der Gerichts- kasse zugesprochen. 8.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben) die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich (versandt) die unentgeltliche Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und die Privatklägerschaft (übergeben) sowie in vollständiger Ausfertigung an die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten die Staatsanwaltschaft I neu II des Kantons Zürich die unentgeltliche Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und die Privatklägerschaft und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA zur Entfernung der Daten ge- mäss Art. 32 Abs. 1 StReG mittels Kopie von Urk. 389 9.Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.”
“Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Dispositiv-Ziffern 5 und 11) wird be- stätigt. 4.Dem Beschuldigten wird eine Prozessentschädigung für anwaltliche Ver- teidigung im Untersuchungs- und im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren von Fr. 48'000.– aus der Gerichtskasse zugesprochen. 5.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 5'000.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr.18'000.– unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (bereits ausbezahlt Fr. 7'022.–) 6.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der un- entgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, jedoch einschliesslich der Kosten in der Höhe von Fr. 600.– im Zusammenhang mit dem Ausstands- begehren (SF190010-O), werden der Privatklägerschaft auferlegt, jedoch - 39 - zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers bleibt gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 7.Dem Beschuldigten wird eine Genugtuung von Fr. 5'000.– aus der Gerichts- kasse zugesprochen. 8.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben) die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich (versandt) die unentgeltliche Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und die Privatklägerschaft (übergeben) sowie in vollständiger Ausfertigung an die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten die Staatsanwaltschaft I neu II des Kantons Zürich die unentgeltliche Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und die Privatklägerschaft und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw.”
“Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rü- ckzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Diese gesetzliche Folge der dem Privatkläger gewährten unentgeltlichen Rechtspflege wurde im ausgehändigten Urteilsdispositiv aufgrund eines offensichtlichen Verse- hens nicht erwähnt und ist der Klarheit halber – der Beschuldigte ist nicht be- schwert – in Dispositiv-Ziffer 9a zu ergänzen (Art. 83 StPO). Ferner sind die Kosten der amtlichen Verteidigung im Umfang von drei Vierteln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten ist im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers sind dagegen im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers ist um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Es wird beschlossen: 1.Vom Berufungsrückzug der Staatsanwaltschaft wird Vormerk genommen. - 42 - 2.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf, I. Abteilung, vom 13. Juli 2021 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist: "Es wird erkannt: 1.-2. (...) 3.Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. 4.-5. (...) 6.Die Entschädigung von Rechtsanwalt lic. iur. Z._____ für die amtliche Verteidigung des Beschuldigten wird auf Fr. 8'167.55 (Fr. 7'282.– Aufwand, Fr.”
“b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden zu drei Vierteln definitiv und zu einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rü- ckzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang eines Viertels gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 6'103.50 (drei Viertel von Fr. 8'138.–) zugesprochen. 8.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.2'000.–; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'500.– amtliche Verteidigung Fr.2'242.30 unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (1/3 von Fr. 6'727.–) 9.a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, werden dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel auf- erlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse genommen, - 44 - unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang von drei Vier- teln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers werden im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privat- klägers bleibt um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. d)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 2'250.– (drei Viertel von Fr. 3'000.–) zugesprochen.”
“Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens und Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Vorliegend unterliegt die Staatsanwaltschaft mit ihren Anträgen zwar vollumfänglich. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Berufung indessen frühzeitig zurückgezogen. Der Privatkläger unterliegt mit seinem Haupt- sowie Eventualantrag ebenfalls vollumfänglich und obsiegt lediglich hinsichtlich seines Subeventualantrags in Bezug auf die Verurteilung des Beschuldigten wegen Tätlichkeiten. Des Weiteren unterliegt er im Zivilpunkt vollumfänglich. Es rechtfertigt sich daher insgesamt – unter Berücksichtigung des Umfangs der Anträge –, die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rü- ckzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Diese gesetzliche Folge der dem Privatkläger gewährten unentgeltlichen Rechtspflege wurde im ausgehändigten Urteilsdispositiv aufgrund eines offensichtlichen Verse- hens nicht erwähnt und ist der Klarheit halber – der Beschuldigte ist nicht be- schwert – in Dispositiv-Ziffer 9a zu ergänzen (Art. 83 StPO). Ferner sind die Kosten der amtlichen Verteidigung im Umfang von drei Vierteln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten ist im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers sind dagegen im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers ist um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten.”
“a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, werden dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel auf- erlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse genommen, - 44 - unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang von drei Vier- teln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers werden im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privat- klägers bleibt um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. d)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 2'250.– (drei Viertel von Fr. 3'000.–) zugesprochen.”
“Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rü- ckzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Diese gesetzliche Folge der dem Privatkläger gewährten unentgeltlichen Rechtspflege wurde im ausgehändigten Urteilsdispositiv aufgrund eines offensichtlichen Verse- hens nicht erwähnt und ist der Klarheit halber – der Beschuldigte ist nicht be- schwert – in Dispositiv-Ziffer 9a zu ergänzen (Art. 83 StPO). Ferner sind die Kosten der amtlichen Verteidigung im Umfang von drei Vierteln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten ist im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers sind dagegen im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers ist um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Es wird beschlossen: 1.Vom Berufungsrückzug der Staatsanwaltschaft wird Vormerk genommen. - 42 - 2.Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf, I. Abteilung, vom 13. Juli 2021 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist: "Es wird erkannt: 1.-2. (...) 3.Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. 4.-5. (...) 6.Die Entschädigung von Rechtsanwalt lic. iur. Z._____ für die amtliche Verteidigung des Beschuldigten wird auf Fr. 8'167.55 (Fr. 7'282.– Aufwand, Fr.”
“b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden zu drei Vierteln definitiv und zu einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rü- ckzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang eines Viertels gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 6'103.50 (drei Viertel von Fr. 8'138.–) zugesprochen. 8.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr.2'000.–; die weiteren Kosten betragen: Fr.2'500.– amtliche Verteidigung Fr.2'242.30 unentgeltliche Vertretung Privatklägerschaft (1/3 von Fr. 6'727.–) 9.a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, werden dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel auf- erlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse genommen, - 44 - unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang von drei Vier- teln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers werden im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privat- klägers bleibt um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. d)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 2'250.– (drei Viertel von Fr. 3'000.–) zugesprochen.”
“a)Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, werden dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel auf- erlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse genommen, - 44 - unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. b)Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang von drei Vier- teln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. c)Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers werden im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einst- weilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Privat- klägers bleibt um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. d)Dem Beschuldigten wird aus der Gerichtskasse eine reduzierte Entschä- digung für die erbetene Verteidigung in Höhe von Fr. 2'250.– (drei Viertel von Fr. 3'000.–) zugesprochen.”
“Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens und Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Vorliegend unterliegt die Staatsanwaltschaft mit ihren Anträgen zwar vollumfänglich. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Berufung indessen frühzeitig zurückgezogen. Der Privatkläger unterliegt mit seinem Haupt- sowie Eventualantrag ebenfalls vollumfänglich und obsiegt lediglich hinsichtlich seines Subeventualantrags in Bezug auf die Verurteilung des Beschuldigten wegen Tätlichkeiten. Des Weiteren unterliegt er im Zivilpunkt vollumfänglich. Es rechtfertigt sich daher insgesamt – unter Berücksichtigung des Umfangs der Anträge –, die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung, dem Privatkläger zu drei Vierteln und dem Beschuldigten zu einem Viertel aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist der Kostenanteil des Privatklägers einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen, unter Vorbehalt der Rü- ckzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO. Diese gesetzliche Folge der dem Privatkläger gewährten unentgeltlichen Rechtspflege wurde im ausgehändigten Urteilsdispositiv aufgrund eines offensichtlichen Verse- hens nicht erwähnt und ist der Klarheit halber – der Beschuldigte ist nicht be- schwert – in Dispositiv-Ziffer 9a zu ergänzen (Art. 83 StPO). Ferner sind die Kosten der amtlichen Verteidigung im Umfang von drei Vierteln definitiv und im Umfang von einem Viertel einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten ist im Umfang von einem Viertel gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung des Privatklägers sind dagegen im Umfang von einem Viertel definitiv und im Umfang von drei Vierteln einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Privatklägers ist um Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten.”
“Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsver- tretungen der Privatklägerschaft werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt im Umfang von 4/5 gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten.”
“Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 4'000.– zu veran- schlagen. Im Berufungsverfahren werden die Kosten nach Obsiegen und Unterlie- gen auferlegt (Art. 428 Abs. 1 Satz 1 StPO). Der Beschuldigte unterliegt mit seiner Berufung vollumfänglich, während die Staatsanwaltschaft mit ihrer Anschlussberu- fung weitestgehend obsiegt. Die Kosten des Berufungsverfahrens sind daher, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung und der Kosten der unentgeltli- chen Vertretung der Privatklägerschaft, dem Beschuldigten aufzuerlegen. Die Kos- ten der amtlichen Verteidigung und die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft sind auf die Gerichtskasse zu nehmen, wobei die Rückzahlungs- pflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten bleibt.”
“Im Übrigen (12 Monate), abzüg- lich 2 Tage, die durch Untersuchungshaft erstanden sind, wird die Freiheits- strafe vollzogen. 4.Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. h StGB für 7 Jahre des Landes verwiesen. 5.Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin B._____ Fr. 10'000.–, zuzüglich 5 % Zins ab 19. November 2021, als Genugtuung zu bezahlen. - 47 - 6.Die erstinstanzliche Kostenauflage (Dispositivziffer 9) wird bestätigt. 7.Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 4'000.– ; die weiteren Kosten betragen: Fr. 4'590.– amtliche Verteidigung Fr. 3'000.– unentgeltliche Vertretung der Privatklägerschaft. 8.Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzah- lungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten. 9.Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben) die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis (übergeben) die Vertreterin der Privatklägerschaft für sich und zuhanden der Privat- klägerschaft (übergeben) das Migrationsamt des Kantons Zürich sowie in vollständiger Ausfertigung an die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis die Vertreterin der Privatklägerschaft für sich und zuhanden der Privat- klägerschaft und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli- ger Rechtsmittel an die Vorinstanz (mit dem Ersuchen um Mitteilungen gemäss Dispositiv- ziffern 5 und 6 des angefochtenen Urteils) den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste - 48 - das Migrationsamt des Kantons Zürich die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Löschung des DNA-Profils die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A.”
“Die Kosten des Berufungsverfahrens – ausgenommen jene der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft – werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerschaft werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO vorbehalten.”
“Die Kosten der amtlichen Verteidigungen der Beschuldigten 1 - 3 sind den jeweiligen Beschuldigten aufzuerlegen, aber einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen; die Rückzahlungspflicht der Beschuldigten ist gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorzubehalten. Ebenso ist eine allfällige Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO vorzubehalten.”
“Die Entschädigung ist von den Privatklägerinnen zu tragen, ist aber einstweilen aus der Gerichtskasse des Kan- tonsgerichts zu bezahlen. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO.”
“Für das Untersuchungs- und das erstinstanzliche Verfahren bzw. bis zur Abweisung der Beschwerde gegen den Widerruf der unentgeltlichen Rechtspflege gehen die entsprechenden Kosten der Rechtsvertretung des Privatklägers zu sei- nen Lasten, werden aber einstweilen aus der Gerichtskasse des Regionalgerichts Prättigau/Davos bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht des Privat- klägers gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 135 Abs. 4 StPO.”
“00 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 14'127.65 Kosten unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin (inkl. MwSt. und Barauslagen); CHF 88'465.65 Total Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. - 4 - Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 12. Die Kosten des Vorverfahrens (Gebühr Vorverfahren, Auslagen) und des gericht- lichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin, werden der Beschuldigten B._____ zu 9/10 auferlegt und zu 1/10 auf die Gerichtskasse genommen. Die auf sie entfallenden Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung der Privatklägerin werden indessen einstweilen auf die Gerichts- kasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO und Art. 138 Abs. 1 StPO bleibt vorbehalten. 13. (Mitteilungen) 14. (Rechtsmittel) " Berufungsanträge (Prot. II S. 6 ff.) a) Der Staatsanwaltschaft: (Urk. 128) 1. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 4 sei die Beschuldigte mit einer Freiheits- strafe von 30 Monaten zu bestrafen, wovon 35 Tage durch Haft erstan- den sind, sowie mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à CHF 30.–. 2. In Bezug auf Dispositiv-Ziffer 5 sei die Freiheitsstrafe im Umfang von 24 Monaten aufzuschieben und im Umfang von 6 Monaten (abzüglich 35 Tage, die durch Haft erstanden sind), zu vollziehen. Die Geldstrafe sei zu vollziehen. Die Probezeit für den bedingt aufgeschobenen Teil der Freiheitsstrafe sei auf 2 Jahre festzusetzen. - 5 - b) Der Verteidigung des Beschuldigten: (Urk. 129 S. 1 f. und Prot. II S. 43) " 1. Es sei die Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts Winterthur vom 11. Juni 2021 aufzuheben und die Berufungsklägerin wegen Wi- derhandlung AIG im Sinne von Art.”
“In Gutheissung der Beschwerde ist Dispositiv-Ziffer 5 des Urteils des Regi- onalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2021 (Proz. Nr. 515-2021-7) aufzuheben und der Beschwerdeführer für das Untersuchungs- und das erstin- stanzliche Verfahren mit CHF 17'279.05 (inkl. Barauslagen und MwSt.) durch den Kanton Graubünden zu entschädigen. Die Entschädigung wird aus der Gerichts- kasse des Regionalgerichts Prättigau/Davos bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rück- erstattungspflicht von B. gemäss Art. 135 Abs. 4 lit. a i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von CHF 17'279.05.”
“In Gutheissung der Beschwerde ist Dispositiv-Ziffer 5 des Urteils des Regi- onalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2021 (Proz. Nr. 515-2021-7) aufzuheben und der Beschwerdeführer für das Untersuchungs- und das erstin- stanzliche Verfahren mit CHF 17'279.05 (inkl. Barauslagen und MwSt.) durch den Kanton Graubünden zu entschädigen. Die Entschädigung wird aus der Gerichts- kasse des Regionalgerichts Prättigau/Davos bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rück- erstattungspflicht von B. gemäss Art. 135 Abs. 4 lit. a i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von CHF 17'279.05.”
“In Gutheissung der Beschwerde ist Dispositiv-Ziffer 5 des Urteils des Regi- onalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2021 (Proz. Nr. 515-2021-7) aufzuheben und der Beschwerdeführer für das Untersuchungs- und das erstin- stanzliche Verfahren mit CHF 17'279.05 (inkl. Barauslagen und MwSt.) durch den Kanton Graubünden zu entschädigen. Die Entschädigung wird aus der Gerichts- kasse des Regionalgerichts Prättigau/Davos bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rück- erstattungspflicht von B. gemäss Art. 135 Abs. 4 lit. a i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO im Umfang von CHF 17'279.05.”
“% MwSt.) zu entschädigen. Diese Entschädigung wird einstweilen aus der Gerichtskasse des Regionalgerichts Plessur bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO.”
“dem reduzierten Ansatz für unentgeltliche Vertretung gemäss Art 5 Abs. 1 HV entspricht (vgl. act. G.4 und G.6). Der Beschuldigte befindet sich nicht in wirtschaftlich günstigen Verhältnissen (vgl. act. H.3, F. IV, 11 ff.), sodass er die Kosten für die unentgeltliche Prozessführung vorerst nicht zu tragen hat (Art. 426 Abs. 4 StPO), diese werden einstweilen aus der Gerichtskasse des Kantonsge- richts bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 426 Abs. 4 StPO i.V.m. Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO i.V.m. Art. 138 Abs. 1 StPO.”
Art. 30 OHG (Opferhilfe) wirkt als lex specialis: Bei Opferstellung besteht kein Rückforderungs‑/Nachforderungsrecht des Staates gegenüber dem Opfer für die entschädigte unentgeltliche Rechtsvertretung; Art.30 Abs.3 OHG geht Art.135 Abs.4 / Art.138 Abs.1 StPO vor.
“4 StPO), dass die Privatklägerin dem Kanton Bern die ausgerichtete amtliche Entschädigung von CHF 5'404.35 zurückzuzahlen und Rechtsanwältin D.________ die Differenz von CHF 1'289.20 zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten hat, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (pag. 525, Ziff. III/1 erstinstanzliches Urteil). Dagegen erhob die Privatklägerin Berufung mit Hinweis auf Art. 30 Abs. 3 des Opferhilfegesetzes (OHG; SR 312.5), was die Vorinstanz in der Urteilsbegründung als zutreffend erachtete mit dem Hinweis, ihr Versehen könne nicht mit einer Urteilsberichtigung behoben werden, weshalb die Berufungsinstanz darum ersucht werde, diesen offensichtlichen Mangel zu korrigieren (pag. 556, S. 13 der erstinstanzlichen Urteilsbegründung). Gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG müssen das Opfer und seine Angehörigen die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand nicht zurückerstatten. Art. 30 Abs. 3 OHG geht der Rückerstattungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (BGE 141 IV 262 E. 3.4) und kommt auch dann zum Tragen, wenn die geltend gemachte Straftat im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht nachgewiesen werden kann (BGE 143 IV 154 E. 2.3.4; Urteil des Bundesgerichts 6B_1359/2020 vom 15. Februar 2022 E. 3.3.2). Da die Privatklägerin im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Verfahren die prozessuale Stellung eines Opfers hatte, besteht gemäss Art. 30 Abs. 3 OHG weder für den Kanton Bern noch für Rechtsanwältin D.________ gegenüber der Privatklägerin ein Rückforderungs- bzw. Nachforderungsrecht. Dies führt zur Gutheissung der Berufung. 6. Verfahrenskosten 6.1 Erstinstanzliche Verfahrenskosten Zufolge der auf die Rückzahlungspflicht der amtlichen Entschädigung durch die Privatklägerin beschränkten Berufung ist die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung in Rechtskraft erwachsen. 6.2 Oberinstanzliche Verfahrenskosten Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art.”
“der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Die Entschädigung des amtlichen Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StPO (Art. 138 Abs. 1 StPO; vgl. auch Art. 426 Abs. 4 StPO). Die Kostennoten der beiden Rechtsvertreter (pag. 783 ff.) erscheinen mit Blick auf den im oberinstanzlichen Verfahren durchgeführten doppelten Schriftenwechsel als angemessen und das Honorar bzw. die amtlichen Entschädigungen können entsprechend festgesetzt werden. Die in Art. 30 Abs. 3 OHG vorgesehene Befreiung des Opfers von der Pflicht, die Kosten für einen unentgeltlichen Rechtsbeistand zu erstatten, gilt auch im Rahmen eines Straf- und/oder Zivilverfahrens gegen den Täter. Art. 30 Abs. 3 OHG geht als lex specialis Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO vor. Es ist nicht zulässig, vom Opfer die Rückzahlung der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes an den Staat zu verlangen (vgl. BGE 141 IV 262 E. 2.2 = Pra 104 [2015] Nr. 98 mit Hinweisen; anders verhält es sich im Berufungsverfahren lediglich bei einem erst- und oberinstanzlichen Freispruch, vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3). V. Dispositiv Die”
“berücksichtigt, zumal die Kosten des Arztberichts der Psychiatrischen Dienste G.________ keine Parteikosten bilden. Der Kanton Bern entschädigt Rechtsanwältin D.________ für die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin im erstinstanzlichen Verfahren mit insgesamt CHF 6'180.80 (inkl. Auslagen). Da die Privatklägerin im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Verfahren die prozessuale Stellung eines Opfers hatte, besteht weder für den Kanton Bern noch für Rechtsanwältin D.________ gegenüber der Privatklägerin ein Rückforderungs- bzw. Nachforderungsrecht. Art. 30 Abs. 3 OHG geht Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (vgl. BGE 141 IV 262 E. 3) und kommt auch dann zum Tragen, wenn die geltend gemachte Straftat im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht nachgewiesen werden kann (vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3.4).”
“berücksichtigt, zumal die Kosten des Arztberichts der Psychiatrischen Dienste G.________ keine Parteikosten bilden. Der Kanton Bern entschädigt Rechtsanwältin D.________ für die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin im erstinstanzlichen Verfahren mit insgesamt CHF 6'180.80 (inkl. Auslagen). Da die Privatklägerin im Untersuchungs- und erstinstanzlichen Verfahren die prozessuale Stellung eines Opfers hatte, besteht weder für den Kanton Bern noch für Rechtsanwältin D.________ gegenüber der Privatklägerin ein Rückforderungs- bzw. Nachforderungsrecht. Art. 30 Abs. 3 OHG geht Art. 135 Abs. 4 und Art. 138 Abs. 1 StPO als lex specialis vor (vgl. BGE 141 IV 262 E. 3) und kommt auch dann zum Tragen, wenn die geltend gemachte Straftat im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nicht nachgewiesen werden kann (vgl. BGE 143 IV 154 E. 2.3.4).”
Bei Pauschalierung sind Doppelbelastungen (z. B. Mitarbeitender + Stagiaire) nur einmal erstattungsfähig; nur die tatsächlich notwendigen Stunden werden anerkannt und Übererfassungen reduziert.
“1 % Fr. 1'733.85 En application de l'art. 16 al. 2 (RAJ), réduction de : - 01h30 (visite à Champ- Dollon du 10.09.2021), le forfait est de 1h30, déplacement compris, pour les visites à Champ-Dollon, maximum 1 visite/mois plus 1 visite avant ou après audiences. Les déplacements à Champ-Dollon n'ont pas été pris en compte, étant déjà inclus dans ledit forfait. - 01h05 (coll.) pour le poste "procédure", les réception, prise de connaissance, lecture, analyse, examen ou rédaction de documents divers de faible durée constituent des prestations comprises dans le forfait courriers/téléphones appliqué. Par ailleurs, les activités listées sous la rubrique "courriers et téléphones" sont déjà comprises dans le forfait courriers/téléphones appliqué. - Non-prise en compte de la présence de la stagiaire à l'audience au MP du 20.06.2023; les activités facturées à double "collaborateur/stagiaire" ne sont prises en charge que pour le collaborateur. Indemnisation du conseil juridique gratuit Vu les art. 138 al. 1 CPP et 16 RAJ et les directives y relatives ; Bénéficiaire : A______ Avocate : B______ Etat de frais reçu le : 15 avril 2024 Indemnité : Fr. 33'443.25 Forfait 10 % : Fr. 3'344.35 Déplacements : Fr. 2'905.00 Sous-total : Fr. 39'692.60 TVA : Fr. 3'110.60 Débours : Fr. 0 Déductions : Fr. 8'000.00 Total : Fr. 34'803.20 Observations : - 78h50 à Fr. 200.00/h = Fr. 15'766.65. - 22h25 à Fr. 150.00/h = Fr. 3'362.50. - 10h30 à Fr. 110.00/h = Fr. 1'155.–. - 10h20 à Fr. 200.00/h = Fr. 2'066.65. - 21h35 EF complémentaire à Fr. 200.00/h = Fr. 4'316.65. - 0h20 EF complémentaire à Fr. 110.00/h = Fr. 36.65. - 3h05 audience 23.4. AM à Fr. 110.00/h = Fr. 339.15. - 32h audience à Fr. 200.00/h = Fr. 6'400.–. - Total : Fr. 33'443.25 + forfait courriers/téléphones arrêté à 10 % vu l'importance de l'activité déployée (art 16 al 2 RAJ) = Fr. 36'787.60 - 1 déplacement A/R (EF complémentaire) à Fr.”
“Eu égard à l'issue de la procédure, il n'y a pas lieu de revoir la répartition des frais de la procédure préliminaire et de première instance. 5. 5.1. Considéré globalement, l'état de frais produit par Me D______, défenseure d'office de C______, satisfait les exigences légales et jurisprudentielles régissant l'assistance judiciaire gratuite en matière pénale (cf. art. 135 al. 1 CPP). Il convient cependant de le compléter de 0h30 pour tenir compte de la durée effective de l'audience, ainsi que d'une vacation en CHF 100.-, non facturées. La rémunération de Me D______ sera partant arrêtée à CHF 3'565.40 correspondant à 13h40 heures d'activité au tarif de CHF 200.-/heure et 1h35 d'activité au tarif de CHF 110.-/heure (CHF 2'907.50), plus la majoration forfaitaire de 10% (CHF 290.75), une vacation en CHF 100.- et l'équivalent de la TVA au taux de 8.1% (CHF 267.15). 5.2. Considéré globalement, l'état de frais produit par Me B______, conseil juridique gratuit de A______, satisfait les exigences légales et jurisprudentielles régissant l'assistance judiciaire gratuite en matière pénale (cf. art. 138 al. 1 CPP). Il convient cependant de le compléter de 4h30 pour tenir compte de la durée de l'audience, ainsi que d'une vacation en CHF 75.-, non facturée. La rémunération de Me B______ sera partant arrêtée à CHF 3'629.75 correspondant à 4h15 heures d'activité au tarif de CHF 200.-/heure et 13h30 d'activité au tarif de CHF 150.-/heure (CHF 2'875.-), plus la majoration forfaitaire de 10% (CHF 287.50), une vacation en CHF 75.- et l'équivalent de la TVA au taux de 8.1% (CHF 262.25), auxquels s'ajoutent encore les débours en CHF 130.-. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit les appels formés par A______ et le Ministère public contre le jugement JTCO/108/2023 rendu le 5 octobre 2023 par le Tribunal correctionnel dans la procédure P/4841/2021. Les rejette. Laisse les frais de la procédure d'appel à la charge de l'État. Arrête à CHF 3'565.40, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me D______, défenseure d'office, de C______. Arrête à CHF 3'629.75, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me B______, conseil juridique gratuit, de A______.”
Honorarnoten und eingereichte Zeitaufstellungen der Verteidiger dienen in der Praxis als Grundlage für die Bemessung; das Gericht prüft sie und orientiert die Entschädigung daran, ggf. mit Kürzungen oder Anpassungen.
“E. 4.2.2 m.w.H; vgl. auch ZK1 19 103 v. 11.9.2019), womit ein zu entschädigender Aufwand der amtlichen Verteidigung von CHF 6'509.60 zulasten des Kantons Graubünden (Kantonsgericht) resultiert. Die Entschädigung des Rechtsbeistands der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft richtet sich ebenfalls nach Art. 135 StPO (vgl. Art. 138 Abs. 1 StPO). Die anlässlich der Berufungsverhandlung eingereichte Honorarnote der unentgeltlichen Rechtsbei- ständin der Privatklägerin in Höhe von 13.15 Stunden à CHF”
“E. 4.2.2 m.w.H; vgl. auch ZK1 19 103 v. 11.9.2019), womit ein zu entschädigender Aufwand der amtlichen Verteidigung von CHF 6'509.60 zulasten des Kantons Graubünden (Kantonsgericht) resultiert. Die Entschädigung des Rechtsbeistands der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft richtet sich ebenfalls nach Art. 135 StPO (vgl. Art. 138 Abs. 1 StPO). Die anlässlich der Berufungsverhandlung eingereichte Honorarnote der unentgeltlichen Rechtsbei- ständin der Privatklägerin in Höhe von 13.15 Stunden à CHF”
“E. 4.2.2 m.w.H; vgl. auch ZK1 19 103 v. 11.9.2019), womit ein zu entschädigender Aufwand der amtlichen Verteidigung von CHF 6'509.60 zulasten des Kantons Graubünden (Kantonsgericht) resultiert. Die Entschädigung des Rechtsbeistands der unentgeltlichen Rechtspflege für die Privatklägerschaft richtet sich ebenfalls nach Art. 135 StPO (vgl. Art. 138 Abs. 1 StPO). Die anlässlich der Berufungsverhandlung eingereichte Honorarnote der unentgeltlichen Rechtsbei- ständin der Privatklägerin in Höhe von 13.15 Stunden à CHF”
“________ contre ce jugement, vu la motivation du jugement rendue le 28 décembre 2021 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de Lausanne, vu le courrier du 21 janvier 2022 par lequel X.________ a informé la Cour de céans qu’elle retirait son appel, vu la liste d'opérations produite par Me Raphaël Brochellaz, conseil juridique gratuit de X.________, vu les pièces du dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 let. a CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer, s'agissant d'une procédure orale, avant la clôture des débats, qu'en l'espèce, X.________ a retiré son appel dans le délai de vingt jours imparti pour déposer une déclaration d'appel écrite selon l'art. 399 al. 3 CPP, qu'il y a lieu de prendre acte de ce retrait, les conditions de l'art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées, et de rayer la cause du rôle, que le jugement rendu le 24 novembre 2021 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de Lausanne est dès lors exécutoire ; attendu que selon l'art. 135 al. 1 CPP, par renvoi de l’art. 138 al. 1 CPP, le conseil juridique gratuit est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le Canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 let. a et al. 3 RAJ [règlement sur l'assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] par renvoi de l'art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), que les débours du défenseur d'office sont fixés forfaitairement à 2 % du défraiement hors taxe en deuxième instance judiciaire (art. 3bis RAJ par renvoi de l'art. 26b TFIP), qu'en l'espèce, il sera retenu le temps que Me Raphaël Brochellaz indique avoir consacré à l’exécution de son mandat, soit 2 heures d’activité pour la période du 29 novembre 2021 au 21 janvier 2022, que l'indemnité d'office sera ainsi arrêtée à 395 fr. 45, débours et TVA par 7,7 % compris, attendu qu’au vu des circonstances du présent cas, les frais de deuxième instance, composés de l'émolument de jugement par 440 fr.”
“Die Entschädigung des Rechtsbeistands der Privatklägerschaft richtet sich sinngemäss nach Art. 135 StPO (Art. 138 Abs. 1 StPO). Rechtsanwältin Grossenbacher veranschlagt für das Berufungsverfahren einen Zeitaufwand von insgesamt 16 Stunden (inkl. des Aufwands für die Berufungsverhandlung und Nachbearbeitung). Sie hatte das erstinstanzliche Urteil zu prüfen, mit ihrer Klientin das weitere Vorgehen zu besprechen, das Plädoyer vorzubereiten sowie der Berufungsverhandlung beizuwohnen. Sie wird zudem das vorliegende Urteil studieren und mit ihrer Klientin kurz besprechen müssen. Unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände erscheint ein Arbeitsaufwand von total 10 Stunden, ausmachend CHF 1'800.-, als angemessen. Die Entschädigung für die Auslagen wird auf 5% der Grundentschädigung, d.h. auf CHF 90.- (5% von CHF 1'800.-), festgesetzt. Zusätzlich ist Rechtsanwältin Grossenbacher die beantragte Reiseentschädigung von CHF 294.- auszurichten. Rechtsanwältin Grossenbacher ist für das Berufungsverfahren eine angemessene Entschädigung in Höhe von CHF 2'352.15, inklusive CHF”
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