Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 17 giu. 2022, in vigore dal 1° gen. 2024 (RU 2023 468;FF 2019 5523). ↩
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Im verwaltungsstrafrechtlichen Vorverfahren ist die Prüfung der Unverwertbarkeit restriktiv; unverwertbares Beweismaterial soll dort nur bei völlig eindeutiger Unverwertbarkeit entfernt werden.
“Das VStrR regelt im Gegensatz zur StPO die Frage der Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise nicht explizit. Ohne eine entsprechende gesetzliche Regelung im VStrR ist eine mit Art. 141 StPO vergleichbare Einschränkung nur aufgrund von übergeordnetem Recht zulässig (TPF 2014 106 E. 5). Wird die Unverwertbarkeit von Beweiserhebungsergebnissen im verwaltungsstrafrechtlichen Vorverfahren geprüft, gilt, dass diese Frage mit Zurückhaltung zu prüfen ist und eine solche nur in völlig klaren Fällen zu verneinen ist. Im Vorverfahren gilt nämlich anders als im Verfahren vor dem Sachrichter der Grundsatz in dubio pro duriore (BGE 138 IV 86 E. 4.1.1; 137 IV 219 E. 7.1, 7.2). Daraus ist als Ergebnis abzuleiten, dass Beweismaterial nur bei völlig eindeutiger Unverwertbarkeit im Sinne des Art. 141 Abs. 5 StPO auf dem Beschwerdeweg aus den Akten und damit aus der Verfügungs—gewalt der untersuchenden Behörde entfernt werden soll (TPF 2014 106 E. 6.3.2 S. 112 m.w.H.; 2013 72 E. 2.1 und 2.2; Beschlüsse des Bundesstrafgerichts BV.2022.45 vom 9. März 2023 E. 5.4.1; BV.2021.13 vom 29. September 20212 E. 3.4.4; BV.2016.19, BV.2016.20 vom 7. Dezember 2016 E. 9.2 f.; BV.2016.10 vom 21. Juni 2016 E. 2.5; vgl. zum Ganzen Keller, Zürcher Kommentar, 3. Aufl. 2020, N. 41 zu Art. 393 StPO; s.a. Urteil des Bundesgerichts 1B_266/2017 vom 5. Oktober 2017 E. 2.2-2.7).”
“Das VStrR regelt im Gegensatz zur StPO die Frage der Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise nicht explizit. Ohne eine entsprechende gesetzliche Regelung im VStrR ist eine mit Art. 141 StPO vergleichbare Einschränkung nur aufgrund von übergeordnetem Recht zulässig (TPF 2014 106 E. 5). Wird die Unverwertbarkeit von Beweiserhebungsergebnissen im verwaltungsstrafrechtlichen Vorverfahren geprüft, gilt, dass diese Frage mit Zurückhaltung zu prüfen ist und eine solche nur in völlig klaren Fällen zu verneinen ist. Im Vorverfahren gilt nämlich anders als im Verfahren vor dem Sachrichter der Grundsatz in dubio pro duriore (BGE 138 IV 86 E. 4.1.1; 137 IV 219 E. 7.1, 7.2). Daraus ist als Ergebnis abzuleiten, dass Beweismaterial nur bei völlig eindeutiger Unverwertbarkeit im Sinne des Art. 141 Abs. 5 StPO auf dem Beschwerdeweg aus den Akten und damit aus der Verfügungsgewalt der untersuchenden Behörde entfernt werden soll (TPF 2014 106 E. 6.3.2 S. 112 m.w.H.; 2013 72 E. 2.1 und 2.2; Beschlüsse des Bundesstrafgerichts BV.2022.45 vom 9. März 2023 E. 5.4.1; BV.2021.13 vom 29. September 20212 E. 3.4.4; BV.2016.19, BV.2016.20 vom 7. Dezember 2016 E. 9.2 f.; BV.2016.10 vom 21. Juni 2016 E. 2.5; vgl. zum Ganzen Keller, Zürcher Kommentar, 3. Aufl. 2020, N. 41 zu Art. 393 StPO; s.a. Urteil des Bundesgerichts 1B_266/2017 vom 5. Oktober 2017 E. 2.2-2.7).”
Bei Videoaufnahmen und ähnlichen Beweismitteln gilt, dass die Verteidigung Verwertungsmängel spätestens bei Akteneinsicht rügen muss; andernfalls gilt die verspätete Einrede als treuwidrig und unbeachtlich.
“pour le cas d’images de vidéosurveillance : CREP 24 février 2024/149 ;CREP 28 avril 2023/338 et pour d’autres situations : CREP 19 août 2024/586 précité ; CREP 26 mars 2024/235 ; CREP 18 mars 2024/213 ; CREP 19 janvier 2024/57 ; CREP 6 décembre 2023/982 consid. 2.2.4 ; CREP 30 mai 2023/436 consid. 2.2.1 ; CREP 27 avril 2023/335 consid. 2.2.4 ; CREP 4 avril 2022/238, JdT 2022 II 92). 2.3 En l’espèce, il découle de la jurisprudence constante rappelée ci-dessus qu’une partie qui s’aperçoit qu’une règle procédurale a été violée à son détriment ne peut laisser la procédure se poursuivre sans réagir. C’est donc en vain que le recourant tente de démontrer que deux des arrêts cités par la procureure viseraient des situations différentes. Il est en revanche vrai que l’auteur cité par le recourant considère qu’on ne peut reprocher à une partie d’avoir attendu la saisine du juge de fond pour invoquer l’existence d’un vice affectant une preuve recueillie durant la procédure préliminaire dans la mesure où c’est précisément au tribunal qu’incombe, en dernier ressort, l’examen de cette question (cf. Bénédict in : Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., 2019, n. 63 ad art. 141 CPP). Le recourant semble en conclure qu’une requête de retranchement formulée avant que le juge du fond ne soit saisi ne pourrait jamais être considérée comme tardive, respectivement abusive. Cette opinion se heurte toutefois à la jurisprudence du Tribunal fédéral qui a lui-même constaté, dans un arrêt relativement récent, qu’une requête de retranchement de pièces formulée au stade de la clôture de l’instruction, soit avant que le juge du fond ne soit saisi, et alors que les recourants avaient laissé la procédure se poursuivre de nombreux mois sans invoquer la violation de leur droit dont ils se prévalaient pour justifier le retranchement, était contraire aux règles de la bonne foi et ne méritait aucune protection (TF 7B_166/2023 précité). Cela étant, on doit constater que le recourant a été confronté aux images de vidéosurveillance litigieuses dès sa première audition par la police le 13 mars 2024 (cf. P. 4, p. 4). Si on peut admettre que leur éventuel caractère illicite peut ne pas avoir été immédiatement envisagé par le recourant, qui n’était alors pas assisté, il n’en va plus de même à compter du 27 mai 2024, date à laquelle le défenseur qu’il a mandaté le 21 mai précédent a pu consulter le dossier, qui contenait l’enregistrement litigieux ainsi que les auditions et le rapport de police qui y faisaient référence.”
Bei Entscheiden auf Grundlage des neuen Rechts ist die Verwertbarkeit nach Art. 141 Abs. 4 StPO insbesondere bei prozessualen Neuerhebungen zu prüfen; frühere bundesgerichtliche Praxis bleibt dabei anwendbar und zu berücksichtigen.
“Hinsichtlich der Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten nahm der im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils geltende Art. 141 Abs. 4 StPO lediglich auf Art. 141 Abs. 2 StPO, nicht jedoch den zugehörigen Abs. 1 Bezug. Ob im Falle einer absoluten Unverwertbarkeit nach Art. 141 Abs. 1 StPO eine strikte Fernwirkung eintreten und Art. 141 Abs. 4 StPO keine Anwendung finden sollte, war in der Lehre umstritten und wurde in BGE 138 IV 169 E. 3.2 offengelassen. Im Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, die vor dem Inkrafttreten der vereinheitlichten StPO geltende bundesgerichtliche Rechtsprechung (die für die Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach unterschied, ob sich die Unverwertbarkeit des Primärbeweises aus einem absoluten oder relativen Beweisverwertungsverbot ergab), gelte im Hinblick auf den ab 1. Januar 2024 in Kraft tretenden Art. 141 Abs. 4 StPO - der nunmehr ausdrücklich Art. 141 Abs. 1 und Abs. 2 StPO umfasst - weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4). Folglich ist in casu nicht von einer strikten Fernwirkung auszugehen und Art. 141 Abs. 4 StPO findet Anwendung. Demnach wäre jedoch aufzuzeigen, dass das Mobiltelefon des Beschwerdeführers auch ohne Bekanntgabe des einschlägigen Zugangscodes hätte ausgelesen werden können. Ein derartiger Nachweis ist regelmässig nur schwer zu erbringen (vgl. Huwiler/Studer, a.a.O., S. 56) und fehlt im vorliegenden Fall. Gemäss dem für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalt steht sodann nicht fest, dass die im Hinblick auf die Schuldsprüche in Sachen B.________, C.________, D.________ und E.________ vorinstanzlich gewürdigten Folgebeweise auch ohne aus dem Mobiltelefon des Beschwerdeführers stammende Daten hätten erlangt werden können. Gemäss den von der Vorinstanz zitierten Erwägungen der ersten Instanz ist vielmehr vom Gegenteil auszugehen. Somit erweisen sich sämtliche von der Vorinstanz berücksichtigten Beweismittel als unverwertbar.”
“Hinsichtlich der Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten nahm der im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils geltende Art. 141 Abs. 4 StPO lediglich auf Art. 141 Abs. 2 StPO, nicht jedoch den zugehörigen Abs. 1 Bezug. Ob im Falle einer absoluten Unverwertbarkeit nach Art. 141 Abs. 1 StPO eine strikte Fernwirkung eintreten und Art. 141 Abs. 4 StPO keine Anwendung finden sollte, war in der Lehre umstritten und wurde in BGE 138 IV 169 E. 3.2 offengelassen. Im Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, die vor dem Inkrafttreten der vereinheitlichten StPO geltende bundesgerichtliche Rechtsprechung (die für die Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach unterschied, ob sich die Unverwertbarkeit des Primärbeweises aus einem absoluten oder relativen Beweisverwertungsverbot ergab), gelte im Hinblick auf den ab 1. Januar 2024 in Kraft tretenden Art. 141 Abs. 4 StPO - der nunmehr ausdrücklich Art. 141 Abs. 1 und Abs. 2 StPO umfasst - weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4). Folglich ist in casu nicht von einer strikten Fernwirkung auszugehen und Art. 141 Abs. 4 StPO findet Anwendung. Demnach wäre jedoch aufzuzeigen, dass das Mobiltelefon des Beschwerdeführers auch ohne Bekanntgabe des einschlägigen Zugangscodes hätte ausgelesen werden können. Ein derartiger Nachweis ist regelmässig nur schwer zu erbringen (vgl.”
“Hinsichtlich der Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten nahm der im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils geltende Art. 141 Abs. 4 StPO lediglich auf Art. 141 Abs. 2 StPO, nicht jedoch den zugehörigen Abs. 1 Bezug. Ob im Falle einer absoluten Unverwertbarkeit nach Art. 141 Abs. 1 StPO eine strikte Fernwirkung eintreten und Art. 141 Abs. 4 StPO keine Anwendung finden sollte, war in der Lehre umstritten und wurde in BGE 138 IV 169 E. 3.2 offengelassen. Im Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, die vor dem Inkrafttreten der vereinheitlichten StPO geltende bundesgerichtliche Rechtsprechung (die für die Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach unterschied, ob sich die Unverwertbarkeit des Primärbeweises aus einem absoluten oder relativen Beweisverwertungsverbot ergab), gelte im Hinblick auf den ab 1. Januar 2024 in Kraft tretenden Art. 141 Abs. 4 StPO - der nunmehr ausdrücklich Art. 141 Abs. 1 und Abs. 2 StPO umfasst - weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4). Folglich ist in casu nicht von einer strikten Fernwirkung auszugehen und Art. 141 Abs. 4 StPO findet Anwendung.”
Bei der Interessenabwägung nach Art. 141 StPO ist zurückhaltend vorzugehen; nur in offenkundigen Fällen bzw. bei unverzichtbarer Bedeutung für die Aufklärung schwerer Straftaten wird endgültig auf Verwertungsverbot erkannt.
“Le Tribunal fédéral a toutefois précisé qu’un certain degré de retenue était approprié selon les circonstances, notamment lorsque le litige porte sur des preuves relativement inexploitables au sens de l'art. 141 al. 2 CPP ; dans ce cas, il peut s'avérer nécessaire de réserver cette question au juge du fond qui pourra l'examiner à la lumière de l'ensemble des preuves, et ce, en particulier s'il convient de procéder à une pesée des intérêts et que le caractère inexploitable du moyen de preuve litigieux ne s'impose pas d'emblée (ATF 143 IV 475 consid. 2.7 ; TF 1B_485/2021 précité consid. 2.4.2). En tout état de cause, au stade de l'instruction, il convient de ne constater l'inexploitabilité de ce genre de moyen de preuve que dans des cas manifestes (ATF 143 IV 387 consid. 4.5 et 4.6 ; TF 1B_234/2018 du 27 juillet 2018 consid. 3.1, où il était allégué que la preuve – l’enregistrement d’une conversation – avait été obtenue en violation de l’art. 179ter CP ; TF 1B_84/2015 du 17 juin 2015 consid. 1. 3 ; CREP 19 mars 2024/207 consid. 2.4.1 ; Moreillon/Parein Reymond, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle 2016, n. 5 ad art. 141 CPP). En effet, au contraire du juge du fond, l'autorité d'instruction suit la maxime in dubio pro duriore ; ses décisions doivent donc être examinées à cette aune et les preuves écartées définitivement du dossier au sens de l'art. 141 al. 5 CPP qu'en cas d'inexploitabilité évidente (ATF 143 IV 387 consid. 4 ; cf. aussi TPF BB.2012.148 du 10 avril 2013 consid. 2.1). 2.3 En l'espèce, l'hypothèse visée par l'art. 140 CPP n'entre manifestement pas en considération et il n'est pas question non plus de preuves recueillies au prix d'infractions pénales. On peut, tout au plus, s'interroger sur le respect d'éventuelles règles de validité relatives à la traduction d'une partie des déclarations de la recourante au moyen de l'outil Google Translate. A cet égard, il est patent que cet outil de traduction ne dispose pas des qualifications et compétences requises pour satisfaire aux exigences légales en matière de traduction et que partant, il ne peut formellement fonctionner en qualité d'interprète, respectivement d'expert au sens de la loi (cf.”
“1 CPP, la direction de la procédure fait appel à un traducteur ou un interprète lorsqu'une personne participant à la procédure ne comprend pas la langue de la procédure ou n'est pas en mesure de s'exprimer suffisamment bien dans cette langue. Pour les affaires simples ou urgentes, il peut être renoncé à une telle mesure, pour autant que la personne concernée y consente et que la direction de la procédure et le préposé au procès-verbal maîtrisent suffisamment bien la langue de cette personne (cf. TF 1B_564/2022 du 14 février 2023 consid. 3.2). Les dispositions relatives aux experts s'appliquent par analogie aux traducteurs et aux interprètes (art. 68 al. 5 CPP). 2.2.2 Selon l'art. 140 CPP, les moyens de contrainte, le recours à la force, les menaces, les promesses, la tromperie et les moyens susceptibles de restreindre les facultés intellectuelles ou le libre arbitre sont interdits dans l'administration des preuves (al. 1) ; ces méthodes sont interdites même si la personne concernée a consenti à leur mise en œuvre (al. 2). A teneur de l’art. 141 CPP, les preuves administrées en violation de l’art. 140 CPP ne sont en aucun cas exploitables. Il en va de même lorsque le CPP dispose qu’une preuve n’est pas exploitable (al. 1). Les preuves qui ont été administrées d’une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (al. 2). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d’ordre sont exploitables (al. 3). Si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l’alinéa 1 ou 2, il n’est exploitable que s’il aurait pu être recueilli même sans l’administration de la première preuve (al. 4). Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu’à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (al. 5). L'art. 141 al. 2 CPP vise les cas où une preuve a été administrée en violation d'une norme pénale ou d'une règle de validité.”
“pour le cas d’images de vidéosurveillance : CREP 24 février 2024/149 ;CREP 28 avril 2023/338 et pour d’autres situations : CREP 19 août 2024/586 précité ; CREP 26 mars 2024/235 ; CREP 18 mars 2024/213 ; CREP 19 janvier 2024/57 ; CREP 6 décembre 2023/982 consid. 2.2.4 ; CREP 30 mai 2023/436 consid. 2.2.1 ; CREP 27 avril 2023/335 consid. 2.2.4 ; CREP 4 avril 2022/238, JdT 2022 II 92). 2.3 En l’espèce, il découle de la jurisprudence constante rappelée ci-dessus qu’une partie qui s’aperçoit qu’une règle procédurale a été violée à son détriment ne peut laisser la procédure se poursuivre sans réagir. C’est donc en vain que le recourant tente de démontrer que deux des arrêts cités par la procureure viseraient des situations différentes. Il est en revanche vrai que l’auteur cité par le recourant considère qu’on ne peut reprocher à une partie d’avoir attendu la saisine du juge de fond pour invoquer l’existence d’un vice affectant une preuve recueillie durant la procédure préliminaire dans la mesure où c’est précisément au tribunal qu’incombe, en dernier ressort, l’examen de cette question (cf. Bénédict in : Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., 2019, n. 63 ad art. 141 CPP). Le recourant semble en conclure qu’une requête de retranchement formulée avant que le juge du fond ne soit saisi ne pourrait jamais être considérée comme tardive, respectivement abusive. Cette opinion se heurte toutefois à la jurisprudence du Tribunal fédéral qui a lui-même constaté, dans un arrêt relativement récent, qu’une requête de retranchement de pièces formulée au stade de la clôture de l’instruction, soit avant que le juge du fond ne soit saisi, et alors que les recourants avaient laissé la procédure se poursuivre de nombreux mois sans invoquer la violation de leur droit dont ils se prévalaient pour justifier le retranchement, était contraire aux règles de la bonne foi et ne méritait aucune protection (TF 7B_166/2023 précité). Cela étant, on doit constater que le recourant a été confronté aux images de vidéosurveillance litigieuses dès sa première audition par la police le 13 mars 2024 (cf. P. 4, p. 4). Si on peut admettre que leur éventuel caractère illicite peut ne pas avoir été immédiatement envisagé par le recourant, qui n’était alors pas assisté, il n’en va plus de même à compter du 27 mai 2024, date à laquelle le défenseur qu’il a mandaté le 21 mai précédent a pu consulter le dossier, qui contenait l’enregistrement litigieux ainsi que les auditions et le rapport de police qui y faisaient référence.”
Bei der Bestimmung, ob eine Straftat als «schwer» im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO zu qualifizieren ist, wird in der Rechtsprechung und Lehre überwiegend auf die Schwere (i.d.R. Verbrechen bzw. Taten mit Freiheitsstrafe) abgestellt; Vergehen werden nur ausnahmsweise als schwere Straftaten angesehen.
“Da sämtliche Strafbescheide und die Strafverfügungen zu weiten Teilen auf nichtigen Verfahrenshandlungen basieren, sind auch diese als nichtig zu betrachten, auch wenn sie nicht von Emanuel Lauber und / oder Sascha Pollace unterzeichnet wurden (inwieweit sie von diesen verfasst wurden, ergibt sich aus den Akten nicht abschliessend, es ist aber angesichts der zeitlichen Abläufe davon auszugehen, dass sie in weiten Teilen von ihnen erstellt wurden). Die Aufzeichnungen dieser Verfahrenshandlungen sind aus den Akten zu entfernen, bis zum Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss zu halten und anschliessend zu vernichten. Zum gleichen Schluss kommt man im Übrigen auch in Anwendung von Art. 141 Abs. 2 StPO: Dieser besagt, dass Beweise, die Strafbehörden in Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden dürfen, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Zuständigkeitsvorschriften in Bezug auf die Verfahrensführung sind als solche Gültigkeitsvorschriften zu qualifizieren. Schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO liegen in casu nicht vor: Zwar definiert die StPO den Begriff der "schweren Straftat" nicht, in der Praxis wird aber eine Beschränkung auf Verbrechenstatbestände bzw. auf Taten, die ausschliesslich mit Freiheitsstrafe bedroht sind, befürwortet (vgl. BGE 146 I 11 E.4.2). Den Beschuldigten wird eine Verletzung von Art. 37 f. SuG i.V.m. Art. 14 VStrR bzw. eine Verletzung der Rechtspflichten gemäss Art. 6 Abs. 2 VStrR zur Abwendung von Leistungsbetrug gemäss Art. 14 Abs. 1 VStR vorgeworfen. Dabei handelt es sich um Vergehen, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht sind, folglich nicht um schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO. 19. Art. 329 Abs. 2 StPO bestimmt, dass dann, wenn ein Urteil zurzeit nicht ergehen kann, das Gericht das Verfahren sistiert. Falls erforderlich, weist es die Anklage zur Ergänzung oder Berichtigung an die Staatsanwaltschaft zurück. Wie bereits festgehalten, führt die unzulässige Delegation der Untersuchung an Emanuel Lauber und Sascha Pollace zur Nichtigkeit der von ihnen vorgenommenen Untersuchungshandlungen und Verfügungen.”
“Da sämtliche Strafbescheide und die Strafverfügungen zu weiten Teilen auf nichtigen Verfahrenshandlungen basieren, sind auch diese als nichtig zu betrachten, auch wenn sie nicht von Emanuel Lauber und / oder Sascha Pollace unterzeichnet wurden (inwieweit sie von diesen verfasst wurden, ergibt sich aus den Akten nicht abschliessend, es ist aber angesichts der zeitlichen Abläufe davon auszugehen, dass sie in weiten Teilen von ihnen erstellt wurden). Die Aufzeichnungen dieser Verfahrenshandlungen sind aus den Akten zu entfernen, bis zum Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss zu halten und anschliessend zu vernichten. Zum gleichen Schluss kommt man im Übrigen auch in Anwendung von Art. 141 Abs. 2 StPO: Dieser besagt, dass Beweise, die Strafbehörden in Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden dürfen, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Zuständigkeitsvorschriften in Bezug auf die Verfahrensführung sind als solche Gültigkeitsvorschriften zu qualifizieren. Schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO liegen in casu nicht vor: Zwar definiert die StPO den Begriff der "schweren Straftat" nicht, in der Praxis wird aber eine Beschränkung auf Verbrechenstatbestände bzw. auf Taten, die ausschliesslich mit Freiheitsstrafe bedroht sind, befürwortet (vgl. BGE 146 I 11 E.4.2). Den Beschuldigten wird eine Verletzung von Art. 37 f. SuG i.V.m. Art. 14 VStrR bzw. eine Verletzung der Rechtspflichten gemäss Art. 6 Abs. 2 VStrR zur Abwendung von Leistungsbetrug gemäss Art. 14 Abs. 1 VStR vorgeworfen. Dabei handelt es sich um Vergehen, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht sind, folglich nicht um schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO.”
“Zusammenfassend liegt ein offensichtlicher, besonders schwerer Verfahrensmangel vor, so dass sämtliche durch den Verfahrensleiter Emanuel Lauber und / oder seinen Stellvertreter Sascha Pollace selbst durchgeführten oder direkt angeordneten Verfahrenshandlungen inklusive des Schlussprotokolls als nichtig zu betrachten sind. Da sämtliche Strafbescheide und die Strafverfügungen zu weiten Teilen auf nichtigen Verfahrenshandlungen basieren, sind auch diese als nichtig zu betrachten, auch wenn sie nicht von Emanuel Lauber und / oder Sascha Pollace unterzeichnet wurden (inwieweit sie von diesen verfasst wurden, ergibt sich aus den Akten nicht abschliessend, es ist aber angesichts der zeitlichen Abläufe davon auszugehen, dass sie in weiten Teilen von ihnen erstellt wurden). Die Aufzeichnungen dieser Verfahrenshandlungen sind aus den Akten zu entfernen, bis zum Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss zu halten und anschliessend zu vernichten. Zum gleichen Schluss kommt man im Übrigen auch in Anwendung von Art. 141 Abs. 2 StPO: Dieser besagt, dass Beweise, die Strafbehörden in Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden dürfen, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Zuständigkeitsvorschriften in Bezug auf die Verfahrensführung sind als solche Gültigkeitsvorschriften zu qualifizieren. Schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO liegen in casu nicht vor: Zwar definiert die StPO den Begriff der "schweren Straftat" nicht, in der Praxis wird aber eine Beschränkung auf Verbrechenstatbestände bzw. auf Taten, die ausschliesslich mit Freiheitsstrafe bedroht sind, befürwortet (vgl. BGE 146 I 11 E.4.2). Den Beschuldigten wird eine Verletzung von Art. 37 f. SuG i.V.m. Art. 14 VStrR bzw. eine Verletzung der Rechtspflichten gemäss Art. 6 Abs. 2 VStrR zur Abwendung von Leistungsbetrug gemäss Art. 14 Abs. 1 VStR vorgeworfen. Dabei handelt es sich um Vergehen, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht sind, folglich nicht um schwere Straftaten im Sinne von Art.”
“2 StPO: Dieser besagt, dass Beweise, die Strafbehörden in Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden dürfen, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Zuständigkeitsvorschriften in Bezug auf die Verfahrensführung sind als solche Gültigkeitsvorschriften zu qualifizieren. Schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO liegen in casu nicht vor: Zwar definiert die StPO den Begriff der "schweren Straftat" nicht, in der Praxis wird aber eine Beschränkung auf Verbrechenstatbestände bzw. auf Taten, die ausschliesslich mit Freiheitsstrafe bedroht sind, befürwortet (vgl. BGE 146 I 11 E.4.2). Den Beschuldigten wird eine Verletzung von Art. 37 f. SuG i.V.m. Art. 14 VStrR bzw. eine Verletzung der Rechtspflichten gemäss Art. 6 Abs. 2 VStrR zur Abwendung von Leistungsbetrug gemäss Art. 14 Abs. 1 VStR vorgeworfen. Dabei handelt es sich um Vergehen, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht sind, folglich nicht um schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO.”
Beweise, die durch Zwang, Täuschung, Beeinträchtigung des freien Willens oder durch schwere psychische Beeinträchtigung (Erschöpfung, emotionale Destabilisierung) erlangt wurden, sind nach Art. 141 Abs. 1 StPO stets/unmittelbar unverwertbar.
“Gemäss Art. 140 Abs. 1 StPO sind Zwangsmittel, Gewaltanwendung, Drohungen, Versprechungen, Täuschungen und Mittel, welche die Denkfähigkeit oder die Willensfreiheit einer Person beeinträchtigen können, bei der Beweiserhebung untersagt. Solche Methoden sind auch dann unzulässig, wenn die betroffene Person ihrer Anwendung zustimmt (Art. 140 Abs. 2 StPO). Beweise, die in Verletzung dieser Bestimmung erhoben wurden, sind in keinem Fall verwertbar (Art. 141 Abs. 1 StPO).”
“Il décrit les méthodes en question comme suit: - avoir profité de sa fatigue physique et émotionnelle, dans la mesure où il a été entendu (i) le 4 janvier 2020 de 19h13 à 21h27, puis de 21h40 à 2h00, soit durant 6h34, alors même qu'il était ce même jour en mains de la police dès 14h00 pour détailler ses déplacements, (ii) le 5 janvier 2020 de 16h08 à 17h11, puis de 17h34 à 19h54, et finalement de 20h30 à 23h35, soit durant 6h28, alors même qu'à cette occasion, il a manifesté le besoin de vomir et la volonté de mourir, avant de finalement se déclarer apte à continuer à deux reprises, (iii) le 6 janvier 2020 de 9h45 à 12h30, soit durant 2h45, après quoi il a été placé en détention provisoire, et (iv) le 7 janvier 2020, de 10h25 à 13h05, soit durant 2h40, puis dès 13h40, moment à partir duquel il est " passé aux aveux ", étant précisé que le recourant estime avoir tenu des propos incohérents avant la suspension de l'audience; - avoir profité de son altération physique et émotionnelle induite par le fait qu'au début de son audition du 7 janvier 2020, alors qu'il manifestait déjà des signes physiques évidents de fatigue et de détresse émotionnelle (nausées, vertiges, vomissements, idées suicidaires), le recourant a été informé de la mort de F.B.________ et de ce que son corps avait été retrouvé, élément à forte connotation émotionnelle qui a intensifié son incapacité de prendre part aux débats; - avoir fait preuve d'une empathie feinte pour l'amener à admettre les faits, dans la mesure où, durant l'audition du 7 janvier 2020, l'un des inspecteurs a pris la main du recourant et s'est assis à ses côtés durant plusieurs heures d'audition, méthode ayant permis d'asseoir un ascendant psychologique important de l'inspecteur sur le recourant et de finir de briser la volonté de ce dernier de garder le silence. Par conséquent, il estime que le procès-verbal de son audition du 7 janvier 2020, respectivement les déclarations faites à cette occasion, sont absolument inexploitables en vertu de l'art. 141 al. 1 CPP.”
“1.1.3.1. En vertu de l'art. 140 al. 1 CPP, les moyens de contrainte, le recours à la force, les menaces, les promesses, la tromperie et les moyens susceptibles de restreindre les facultés intellectuelles ou le libre arbitre sont interdits dans l'administration des preuves. Les preuves administrées en violation de l'art. 140 CPP ne sont en aucun cas exploitables (art. 141 al. 1 CPP). 1.1.3.2. La réglementation sur les méthodes d'administration des preuves interdites a pour objet principal de proscrire les moyens - quels qu'ils soient (contrainte, force, menaces, promesses, tromperie, etc., la liste contenue à l'art. 141 al. 1 CP étant exemplative) - de nature à affecter les facultés intellectuelles, le libre arbitre et/ou la dignité humaine (art. 3 al. 2 let. d CPP; ATF 148 IV 205 consid. 2.8.1; 144 IV 23 consid. 4.2; 142 IV 207 consid. 8; arrêt 6B_990/2017 du 18 avril 2018 consid. 2.4.3; v. également SABINE GLESS, in Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3e éd. 2023, n° 5 ad art. 140 CPP; WOLFGANG WOHLERS, in Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3e éd. 2020, n° 1 ad art. 140 CPP; JÉRÔME BÉNÉDICT, in Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd. 2019, n° 4 ad art. 140 CPP; Message du Conseil fédéral du 21 décembre 2005 relatif à l'unification du droit de la procédure pénale, FF 2006 1057, p. 1162) et doit être interprétée comme tel (SABINE GLESS, op.”
Bei Hafteröffnungsaussagen und ähnlichen Erstäußerungen gilt: Entgegenstehende Ordnungsmängel entziehen den daraus gewonnenen Beweismitteln nicht automatisch die Verwertbarkeit; ebenso sind mögliche Folgebeweise verwertbar, sofern die Erstäußerungen nicht ursächlich für deren Erlangung waren.
“So oder anders handelt es sich bei den für die Begründung des dringenden Tatverdachts relevanten anlässlich der Hafteröffnungseinvernahme vom 24. November 2024 getätigten Aussagen des Beschwerdeführers nicht um Folgebeweise der angeblich unverwertbaren Aussagen. Diese hätten auch ohne die vorangehenden Aussagen des Beschwerdeführers erlangt werden können (Art. 141 Abs. 3 StPO). So kann dem Protokoll der Hafteröffnungseinvernahme vom 24. November 2024 entnommen werden, dass der Beschwerdeführer zunächst über seine Stellung im Verfahren und den ihm vom SPMi vorgeworfenen Sachverhalt orientiert und über seine Rechte und Pflichten belehrt wurde. Konkret geht daraus Folgendes hervor (Protokoll der Hafteröffnungseinvernahme vom 24. November 2024, S. 1): Je prends note qu'une procédure préliminaire est ouverte contre moi et que je suis entendu en qualité de prévenu. Il m'est reproché d'avoir, à Genève entre le 9 août 2024 et le 30 août 2024, à titre de mineur étranger non accompagné, bénéficié de prestations pour un total de CHF 5’911.50 du [SPMi] en induisant ce dernier en erreur en indiquant faussement que j'étais mineur, que je m'appelais E.________ et que ma date de naissance était le H.________, tout en signant le document "Récapitulatif administratif et engagement à suivre les étapes [...] d'examen du statut de séjour MNA", confirmant ma minorité. […]. Ces faits sont susceptibles d'être qualifiés d'obtention illicite de prestations d'une assurance sociale (art.”
“Art. 141 Abs. 2 StPO zufolge dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung).”
Die seit 1.1.2024 bzw. durch die Neufassung ausdrücklich geregelte Anwendung von Art. 141 Abs. 4 StPO erstreckt die Verwertungsprüfung auch auf Fälle absoluter Beweisverbote (Abs. 1): Folgebeweise sind auch hier nur verwertbar, wenn sie unabhängig vom unverwertbaren Ausgangsbeweis möglich gewesen wären.
“Hinsichtlich der Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten nahm der im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils geltende Art. 141 Abs. 4 StPO lediglich auf Art. 141 Abs. 2 StPO, nicht jedoch den zugehörigen Abs. 1 Bezug. Ob im Falle einer absoluten Unverwertbarkeit nach Art. 141 Abs. 1 StPO eine strikte Fernwirkung eintreten und Art. 141 Abs. 4 StPO keine Anwendung finden sollte, war in der Lehre umstritten und wurde in BGE 138 IV 169 E. 3.2 offengelassen. Im Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, die vor dem Inkrafttreten der vereinheitlichten StPO geltende bundesgerichtliche Rechtsprechung (die für die Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach unterschied, ob sich die Unverwertbarkeit des Primärbeweises aus einem absoluten oder relativen Beweisverwertungsverbot ergab), gelte im Hinblick auf den ab 1. Januar 2024 in Kraft tretenden Art. 141 Abs. 4 StPO - der nunmehr ausdrücklich Art. 141 Abs. 1 und Abs. 2 StPO umfasst - weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4). Folglich ist in casu nicht von einer strikten Fernwirkung auszugehen und Art. 141 Abs. 4 StPO findet Anwendung. Demnach wäre jedoch aufzuzeigen, dass das Mobiltelefon des Beschwerdeführers auch ohne Bekanntgabe des einschlägigen Zugangscodes hätte ausgelesen werden können. Ein derartiger Nachweis ist regelmässig nur schwer zu erbringen (vgl. Huwiler/Studer, a.a.O., S. 56) und fehlt im vorliegenden Fall. Gemäss dem für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalt steht sodann nicht fest, dass die im Hinblick auf die Schuldsprüche in Sachen B.________, C.________, D.________ und E.________ vorinstanzlich gewürdigten Folgebeweise auch ohne aus dem Mobiltelefon des Beschwerdeführers stammende Daten hätten erlangt werden können. Gemäss den von der Vorinstanz zitierten Erwägungen der ersten Instanz ist vielmehr vom Gegenteil auszugehen. Somit erweisen sich sämtliche von der Vorinstanz berücksichtigten Beweismittel als unverwertbar.”
“Hinsichtlich der Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten nahm der im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils geltende Art. 141 Abs. 4 StPO lediglich auf Art. 141 Abs. 2 StPO, nicht jedoch den zugehörigen Abs. 1 Bezug. Ob im Falle einer absoluten Unverwertbarkeit nach Art. 141 Abs. 1 StPO eine strikte Fernwirkung eintreten und Art. 141 Abs. 4 StPO keine Anwendung finden sollte, war in der Lehre umstritten und wurde in BGE 138 IV 169 E. 3.2 offengelassen. Im Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, die vor dem Inkrafttreten der vereinheitlichten StPO geltende bundesgerichtliche Rechtsprechung (die für die Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach unterschied, ob sich die Unverwertbarkeit des Primärbeweises aus einem absoluten oder relativen Beweisverwertungsverbot ergab), gelte im Hinblick auf den ab 1. Januar 2024 in Kraft tretenden Art. 141 Abs. 4 StPO - der nunmehr ausdrücklich Art. 141 Abs. 1 und Abs. 2 StPO umfasst - weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4). Folglich ist in casu nicht von einer strikten Fernwirkung auszugehen und Art. 141 Abs. 4 StPO findet Anwendung. Demnach wäre jedoch aufzuzeigen, dass das Mobiltelefon des Beschwerdeführers auch ohne Bekanntgabe des einschlägigen Zugangscodes hätte ausgelesen werden können. Ein derartiger Nachweis ist regelmässig nur schwer zu erbringen (vgl.”
Bei Wiederaufnahme einer Anklage bzw. bei Fortführung des Verfahrens entscheidet das sachgerichtliche Gericht über die Rechtmässigkeit zuvor erhobener Beweise.
“Erwägungen des WSG darstellten, lasse sich nicht ohne Weiteres beurteilen. Vor dem Hintergrund, dass Art. 141 StPO im Beschwerdeverfahren zurückhaltend zur Anwendung gelange, werde darüber im Fall einer erneuten Anklage das Sachgericht zu urteilen haben (vgl. E.5.6.2., pag. 17.202.0413 ff.). Angesichts dieses Entscheids des Bundesstrafgerichts verzichtete die Verteidigung des Beschuldigten D. gemäss ihren Ausführungen darauf, den Entscheid der Direktorin des fedpol an das Bundesstrafgericht weiterzuziehen, da davon auszugehen gewesen sei, dass dieses wiederum gleich urteilen werde. In der Folge rügten die Verteidigungen in ihren Stellungnahmen zu den Schlussprotokollen, den Strafbescheiden und den Strafverfügungen wiederholt die fehlende Zuständigkeit der Verfahrensleiter Lauber und Pollace. Bereits an dieser Stelle ist festzuhalten, dass das fedpol aus der Rechtskraft des Entscheids der Direktorin des fedpol vom 24. Februar 2023 nichts für sich ableiten kann. Da das Bundesstrafgericht klar gemacht hatte, es werde den Entscheid über die Rechtmässigkeit der Einsetzung von Emanuel Lauber und Sascha Pollace dem Sachgericht überlassen, wäre ein Weiterzug dieses Entscheids der Direktorin des fedpol nicht prozessökonomisch gewesen.”
Bei der Prüfung der Verwertbarkeit nach Abs. 4 ist zu klären, ob die Folgebeweise ohne die zunächst unzulässige Beweiserhebung tatsächlich möglich gewesen wären; es bedarf hierfür einer substanziierten Darlegung, dass der Folgebeweis ohne den illegalen Erstbeweis mit grosser Wahrscheinlichkeit erlangt worden wäre.
“Il fait en particulier valoir que deux arrêts du Tribunal fédéral cités dans la décision entreprise concerneraient des situations distinctes, que dans la mesure où la décision finale sur le caractère exploitable ou non d’une preuve appartient au juge de fond, on ne pourrait faire grief à une partie d’avoir attendu la saisine du juge de fond pour invoquer l’existence d’un vice affectant une preuve recueillie durant la procédure préliminaire et, qu’en l’occurrence, il avait pris soin de soulever le vice avant même qu’une décision ne soit rendue sur son opposition, de sorte qu’on ne saurait lui reprocher un quelconque comportement abusif ou contradictoire. Puis, dans un second motif, il soutient que les preuves recueillies seraient non seulement illicites, au regard des dispositions de la LPD (loi fédérale sur la protection des données du 25 septembre 2020 ; RS 235.1), mais également inexploitables sur le plan pénal, dès lors qu’elles n’auraient pas servi à l’élucidation d’une infraction grave (art. 141 al. 2 CPP) et que son identification et son audition auraient été impossibles sans elles (art. 141 al. 4 CPP). 2.2 2.2.1 Le Code de procédure pénale contient des dispositions sur les méthodes d’administration des preuves interdites (art. 140 CPP) et sur l’exploitation des moyens de preuve obtenus illégalement (art. 141 CPP). Aux termes de l’art. 141 CPP, les preuves administrées en violation de l’art. 140 ne sont en aucun cas exploitables. Il en va de même lorsque le présent code dispose qu’une preuve n’est pas exploitable (al. 1). Les preuves qui ont été administrées d’une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (al. 2). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d’ordre sont exploitables (al. 3). Si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l’al. 1 ou 2, il n’est exploitable que s’il aurait pu être recueilli même sans l’administration de la première preuve (al.”
“Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung), das heisst, der erste Beweis "conditio sine qua non" des zweiten ist (BGE 138 IV 169 E. 3.1 mit Hinweisen). Eine Fernwirkung gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO ist zu verneinen, wenn der Folgebeweis im Sinne eines hypothetischen Ermittlungsverlaufs zumindest mit einer grossen Wahrscheinlichkeit auch ohne den illegalen ersten Beweis erlangt worden wäre. Entscheidend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls (BGE 138 IV 169 E. 3.3.3 mit Hinweisen; Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_224/2023 vom 26. Oktober 2023 E. 3.4.1). In BGE 138 IV 169 konnte die in der Lehre umstrittene Frage, ob aArt. 141 Abs. 4 StPO entgegen seinem Wortlaut auch für absolute Beweisverwertungsverbote (Art. 141 Abs. 1 StPO) gelten muss, offengelassen werden (BGE 138 IV 169 E. 3.2 mit Hinweisen). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum alten Verfahrensrecht unterschied für die Frage der Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach, ob der Grund für die Unverwertbarkeit des Primärbeweises ein absolutes oder ein relatives Beweisverwertungsverbot ist (BGE 138 IV 169 E. 3.2; Urteile 6B_654/2019 vom 12. März 2020 E. 3.2.2; 6B_976/2015 vom 27. September 2016 E. 6.3.2; je mit Hinweisen). Das Bundesgericht hielt in einem kürzlich ergangenen Urteil fest, diese Rechtsprechung gelte im Hinblick auf die seit dem 1. Januar 2024 in Kraft stehende Fassung von Art. 141 Abs. 4 StPO, welche nun ausdrücklich neben dem Abs. 2 auch den Abs. 1 von Art. 141 StPO einbezieht, weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4).”
“2 StPO dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Die Bestimmung beinhaltet eine Interessenabwägung. Je schwerer die zu beurteilende Straftat ist, umso eher überwiegt das öffentliche Interesse an der Wahrheitsfindung das private Interesse der beschuldigten Person daran, dass der fragliche Beweis unverwertet bleibt (BGE 149 IV 352 E. 1.3.3; 147 IV 9 E. 1.4.2; 146 I 11 E. 4.2; 131 I 272 E. 4.1.2; je mit Hinweisen). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung), das heisst, der erste Beweis "conditio sine qua non" des zweiten ist (BGE 138 IV 169 E. 3.1 mit Hinweisen). Eine Fernwirkung gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO ist zu verneinen, wenn der Folgebeweis im Sinne eines hypothetischen Ermittlungsverlaufs zumindest mit einer grossen Wahrscheinlichkeit auch ohne den illegalen ersten Beweis erlangt worden wäre. Entscheidend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls (BGE 138 IV 169 E. 3.3.3 mit Hinweisen; Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_224/2023 vom 26. Oktober 2023 E. 3.4.1). In BGE 138 IV 169 konnte die in der Lehre umstrittene Frage, ob aArt. 141 Abs. 4 StPO entgegen seinem Wortlaut auch für absolute Beweisverwertungsverbote (Art. 141 Abs. 1 StPO) gelten muss, offengelassen werden (BGE 138 IV 169 E. 3.2 mit Hinweisen). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum alten Verfahrensrecht unterschied für die Frage der Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach, ob der Grund für die Unverwertbarkeit des Primärbeweises ein absolutes oder ein relatives Beweisverwertungsverbot ist (BGE 138 IV 169 E. 3.2; Urteile 6B_654/2019 vom 12. März 2020 E. 3.2.2; 6B_976/2015 vom 27. September 2016 E.”
Die Entbindung vom Anwaltsgeheimnis ist auf das für die Wahrnehmung der Verteidigungsrechte notwendige Maß beschränkt.
“Ebenfalls nicht zu folgen ist den Beschwerdeführern insoweit, als sie sich auf § 20 des Advokaturgesetzes des Kantons Basel-Stadt vom 15. Mai 2002 (SG 291.100) und Art. 141 der Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 (StPO; SR 312.0) berufen. Während § 20 (Abs. 1) des kantonalen Advokaturgesetzes eine Schweigepflicht der Mitglieder der Aufsichtskommission statuiert, betrifft Art. 141 StPO die (Nicht-) Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise im Strafverfahren. Beide Bestimmungen sind im vorliegenden Verfahren nicht relevant. Mit Blick auf die Befürchtung der Beschwerdeführer, die Anwältin könnte "sämtliche unter die anwaltliche Schweigepflicht fallenden Berufsgeheimnisse vor der Aufsichtskommission ausbreite[n] und danach [...] sämtliche Akten der Aufsichtskommission in andere öffentliche Verfahren ein- wie [vortragen]", ist daran zu erinnern, dass die strittige Entbindung vom Anwaltsgeheimnis die Wahrnehmung von Verteidigungsrechten im Strafverfahren ermöglichen soll und explizit auf das hierfür erforderliche Mass beschränkt ist. Weitergehende Rechtswirkungen entfaltet die Entbindung nicht. Weder präjudiziert sie das Strafverfahren (vgl. Urteil 2C_439/2017 vom 16. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen) noch ermächtigt sie die Anwältin dazu, in den Akten des Entbindungs- sowie des offenbar gegen sie eingeleiteten Disziplinarverfahrens enthaltene Informationen über die Beschwerdeführer unbesehen in das Strafverfahren einzubringen.”
Die Abgrenzung zwischen Ordnungsvorschrift und Gültigkeitsvorschrift richtet sich primär nach dem Schutz- bzw. Normzweck; bei Unklarheit ist der praktische Normzweck massgeblich für die Frage, ob ein Verwertungsverbot folgt.
“Dezember 2021 geltenden Fassung, die mit Blick auf den Tatzeitpunkt massgeblich ist, sieht soweit hier massgebend vor, dass Behörden und Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, denen im Amt eine schwerwiegende Straftat bekannt wird, zur Anzeige verpflichtet sind. Weitergehende Anzeigepflichten aufgrund anderer Gesetze bleiben vorbehalten. Solche wurden hier weder konkret geltend gemacht noch sind sie ohne Weiteres ersichtlich. Eine schriftliche Ermächtigung zur Aussage liegt bislang ebenfalls nicht im Recht. In diesem Zusammenhang ist nach herrschender Lehre und bundesgerichtlicher Rechtsprechung unbestritten, dass Aussagen von Beamtinnen und Beamten und Mitgliedern von Behörden generell verwertbar sind, wenn anstelle der notwendigen schriftlichen lediglich eine mündliche Ermächtigung vorliegt; diese kann nachträglich schriftlich bestätigt werden. Gibt eine Beamtin oder ein Beamter oder das Mitglied einer Behörde als Zeuge ein Amtsgeheimnis preis, ohne dazu berechtigt zu sein, so ist umstritten, ob die Aussage trotzdem verwertbar ist. Ein Teil der Lehre spricht sich für die Verwertbarkeit aus, was bedeutet, dass das Kriterium der Ermächtigung als Ordnungsvorschrift gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO qualifiziert wird. Gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO sind Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, verwertbar. Um Ordnungsnormen handelt es sich bei Vorschriften, deren Funktion sich darin erschöpft, die äussere Ordnung des Verfahrens zu regeln. Das gilt für Normen, die Interessen schützen, die mit der Beweiserhebung als solcher nichts zu tun haben. Der andere Teil der Lehre geht von Unverwertbarkeit im Sinn von Art. 141 Abs. 2 StPO aus. Demgemäss dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Um eine Gültigkeitsvorschrift handelt es sich insbesondere, wenn eine Verfahrensvorschrift dazu bestimmt ist, die Grundlagen der prozessualen Subjektstellung der beschuldigten Person abzusichern. Ob im Einzelfall eine Gültigkeits- oder eine Ordnungsvorschrift vorliegt, bestimmt sich (sofern das Gesetz die Norm nicht selbst als Gültigkeitsvorschrift bezeichnet) primär nach dem Schutzzweck der Norm.”
“Selon l'art. 140 CPP, les moyens de contrainte, le recours à la force, les menaces, les promesses, la tromperie et les moyens susceptibles de restreindre les facultés intellectuelles ou le libre arbitre sont interdits dans l'administration des preuves (al. 1); ces méthodes sont interdites même si la personne concernée a consenti à leur mise en oeuvre (al. 2). Les preuves administrées en violation de l'art. 140 CPP ne sont en aucun cas exploitables; il en va de même lorsque le présent code dispose qu'une preuve n'est pas exploitable (art. 141 al. 1 CPP). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (art. 141 al. 2 CPP). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d'ordre sont exploitables (art. 141 al. 3 CPP). À teneur de l'ancien art. 141 al. 4 CPP (RO 2010 1881), relatif aux preuves dites dérivées, si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l'art. 141 al. 2 CPP - art. 141 al. 1 et 2 CPP selon la version de l'art. 141 al. 4 CPP en vigueur dès le 1er janvier 2024 (RO 2023 468) -, il n'est pas exploitable lorsqu'il n'aurait pas pu être recueilli sans l'administration de la première preuve. Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (art. 141 al. 5 CPP).”
“Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind verwertbar (Art. 141 Abs. 3 StPO). Ermöglichte ein Beweis, der nach Art. 141 Abs. 2 StPO nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO).”
“Die Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise ist in Art. 141 StPO geregelt. Für Beweise, die durch verbotene Beweiserhebungsmethoden erlangt werden, sieht Art. 141 Abs. 1 Satz 1 StPO ein absolutes Beweisverwertungsverbot vor. Dasselbe gilt, wenn das Gesetz einen Beweis als unverwertbar bezeichnet (Art. 141 Abs. 1 Satz 2 StPO). Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nach Art. 141 Abs. 2 StPO grundsätzlich nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Beweise, bei deren Erhebung lediglich Ordnungsvorschriften verletzt wurden, sind dagegen gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ob im Einzelfall eine Gültigkeits- oder eine Ordnungsvorschrift vorliegt, bestimmt sich (sofern das Gesetz die Norm nicht selber als Gültigkeitsvorschrift bezeichnet) primär nach dem Schutzzweck der Norm: Hat die Verfahrensvorschrift für die Wahrung der zu schützenden Interessen der betreffenden Person eine derart erhebliche Bedeutung, dass sie ihr Ziel nur erreichen kann, wenn bei Nichtbeachtung die Verfahrenshandlung ungültig ist, liegt eine Gültigkeitsvorschrift vor (BGE 139 IV 128 E. 1.6 mit Hinweisen).”
Verstöße gegen bloße Ordnungsvorschriften oder formelle Pflichtverletzungen führen nicht automatisch zur Unverwertbarkeit von Beweismitteln; in der Regel bleiben solche Beweise verwertbar, soweit kein schwerwiegender, rechtswidriger Eingriff oder eine strafbare Beweiserhebung vorliegt.
“So sei der Beschuldigte B. vor der Einvernahme nicht auf die Straffol- gen der Art. 303 bis 305 StGB hingewiesen worden (act. H.5, Ziff. I.5 ff.). Die StPO sieht nicht explizit vor, dass eine beschuldigte Person zu Beginn der Einvernahme auf die Straffolgen einer falschen Anschuldigung, einer Irreführung der Rechts- pflege und einer Begünstigung (Art. 303 bis 305 StGB) hinzuweisen ist. Eine ent- sprechende Belehrung kann also nicht Gültigkeitsvorschrift sein, sondern - wenn überhaupt - eine Ordnungsvorschrift, deren Verletzung keine Konsequenzen in Be- zug auf die Verwertbarkeit hat (Art. 141 Abs. 3 StPO). Ohnehin dient der Hinweis auf die Strafbarkeit der falschen Anschuldigung, Irreführung der Rechtspflege und Begünstigung dazu, die einvernommene (Auskunfts-)Person davor zu bewahren, sich mit ihrer Aussage strafbar zu machen. Der Beschuldigte kann sich nicht (weder im eigenen noch im Namen eines anderen) auf die B. betreffende Belehrung berufen (so das Bundesgericht in seinem Urteil 6B_926/2023 vom 13. Januar 2025 E. 2.4.1 m.w.H.).”
“Verwertbarkeit Der Beschuldigte beanstandet, dass er von der Staatsanwaltschaft nie allein be- fragt worden sei, sondern direkt zu einer Konfrontationseinvernahme vorgeladen worden sei. Er sieht darin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (act. H.3 S. 2 f.). Entgegen der Ansicht des Beschuldigten beinhaltet Art. 146 StPO kein Recht auf eine Einzeleinvernahme durch die Staatsanwaltschaft. Art. 146 Abs. 1 StPO sieht zwar vor, dass Personen grundsätzlich getrennt einvernommen werden. Sinn und Zweck dieser Bestimmung ist die ungestörte Wahrheitsfindung, insbesondere die Verhinderung von gegenseitigen Beeinflussungen bzw. Kollusion (BGE 139 IV 25 E. 4.1). Inwiefern die Wahrheitsfindung vorliegend vereitelt sein sollte, weil der Beschuldigte nicht zur Einzelbefragung vorgeladen wurde, erschliesst sich nicht. Bei Art. 146 Abs. 1 StPO handelt es sich gemäss herrschender Lehre um eine reine Ordnungsvorschrift (bei der vom Verteidiger zitierten Lehrmeinung handelt es sich um eine Mindermeinung). Die Verletzung einer solchen bei der Beweiser- hebung führt nicht zur Unverwertbarkeit des Beweises (Art. 141 Abs. 3 StPO). Weiter gibt Art. 146 Abs. 2 StPO der Strafbehörde explizit die Möglichkeit, ver- schiedene Personen einander gegenüberzustellen, d.h. gleichzeitig mehrere Per- sonen zu befragen. Wenn die Staatsanwaltschaft davon Gebrauch macht, kann von vornherein keine rechtswidrige Fallführung vorliegen. Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs gibt dem Beschuldigten das Recht, sich zu äussern. Darauf hat der Beschuldigte verzichtet, indem er nicht an der Konfronteinvernahme teilnahm und auch keinen Antrag auf Wiederholung stellte. Hinzu kommt, dass der Be- schuldigte und der Privatkläger von der Polizei separat einvernommen worden sind. Der Staatsanwaltschaft kann im Ergebnis kein Verfahrensfehler vorgeworfen werden.”
“Art. 141 Abs. 2 StPO zufolge dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung).”
“Gemäss Art. 141 Abs. 1 StPO sind Beweise, die in Verletzung von Art. 140 StPO erhoben wurden, in keinem Fall verwertbar. Dasselbe gilt, wenn die StPO einen Beweis als unverwertbar bezeichnet. Nach Art. 141 Abs. 2 StPO dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Die Bestimmung beinhaltet eine Interessenabwägung. Je schwerer die zu beurteilende Straftat ist, umso eher überwiegt das öffentliche Interesse an der Wahrheitsfindung das private Interesse der beschuldigten Person daran, dass der fragliche Beweis unverwertet bleibt (BGE 149 IV 352 E. 1.3.3; 147 IV 9 E. 1.4.2; 146 I 11 E. 4.2; 131 I 272 E. 4.1.2; je mit Hinweisen). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung), das heisst, der erste Beweis "conditio sine qua non" des zweiten ist (BGE 138 IV 169 E. 3.1 mit Hinweisen). Eine Fernwirkung gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO ist zu verneinen, wenn der Folgebeweis im Sinne eines hypothetischen Ermittlungsverlaufs zumindest mit einer grossen Wahrscheinlichkeit auch ohne den illegalen ersten Beweis erlangt worden wäre. Entscheidend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls (BGE 138 IV 169 E. 3.3.3 mit Hinweisen; Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_224/2023 vom 26. Oktober 2023 E. 3.4.1). In BGE 138 IV 169 konnte die in der Lehre umstrittene Frage, ob aArt. 141 Abs. 4 StPO entgegen seinem Wortlaut auch für absolute Beweisverwertungsverbote (Art.”
“140 CPP ne sont en aucun cas exploitables ; il en va de même lorsque le présent code dispose qu'une preuve n'est pas exploitable (art. 141 al. 1 CPP). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (art. 141 al. 2 CPP). Les infractions graves au sens de la loi sont avant tout des crimes (ATF 147 IV 9 consid. 1.3.1 ; ATF 146 I 11 consid. 4.2 ; ATF 137 I 218 consid. 2.3.5.2 ; chaque fois avec références). La notion d’infraction grave au sens de cette disposition doit être examinée au regard de la gravité de l'acte concret et de l'ensemble des circonstances qui l'entourent, et non abstraitement selon la peine menace de l'infraction en cause (ATF 147 IV 16 consid. 6 ; ATF 147 IV 9 consid. 1.4.2, précisant la portée de l'ATF 146 IV 226 consid. 4 ; TF 7B_184/2022 du 30 novembre 2023 consid. 2.1 et les références citées). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d'ordre sont exploitables (art. 141 al. 3 CPP). À teneur de l'ancien art. 141 al. 4 CPP (RO 2010 p. 1881), relatif aux preuves dites dérivées, si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l'art. 141 al. 2 CPP – art. 141 al. 1 et 2 CPP selon la version de l'art. 141 al. 4 CPP en vigueur dès le 1er janvier 2024 (RO 2023 p. 468) –, il n'est pas exploitable lorsqu'il n'aurait pas pu être recueilli sans l'administration de la première preuve. Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (art. 141 al. 5 CPP ; TF 7B_6/2024 du 6 mai 2024 consid. 2.2, destiné à la publication). 4.3 En l’espèce, comme on l’a vu, le recourant échoue à démontrer ou même à rendre plausible que les preuves dont il requiert le constat du caractère inexploitable – qui, que ce soient des preuves directes ou dérivées, ne sont par ailleurs pas énumérées précisément dans ses conclusions – ont été administrées de manière illicite (cf.”
“Gemäss Art. 141 Abs. 1 StPO sind Beweise, die in Verletzung von Art. 140 StPO erhoben wurden, in keinem Fall verwertbar. Dasselbe gilt, wenn die StPO einen Beweis als unverwertbar bezeichnet. Nach Art. 141 Abs. 2 StPO dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Die Bestimmung beinhaltet eine Interessenabwägung. Je schwerer die zu beurteilende Straftat ist, umso eher überwiegt das öffentliche Interesse an der Wahrheitsfindung das private Interesse der beschuldigten Person daran, dass der fragliche Beweis unverwertet bleibt (BGE 149 IV 352 E. 1.3.3; 147 IV 9 E. 1.4.2; 146 I 11 E. 4.2; 131 I 272 E. 4.1.2; je mit Hinweisen). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung).”
“Selon l'art. 140 CPP, les moyens de contrainte, le recours à la force, les menaces, les promesses, la tromperie et les moyens susceptibles de restreindre les facultés intellectuelles ou le libre arbitre sont interdits dans l'administration des preuves (al. 1); ces méthodes sont interdites même si la personne concernée a consenti à leur mise en oeuvre (al. 2). Les preuves administrées en violation de l'art. 140 CPP ne sont en aucun cas exploitables; il en va de même lorsque le présent code dispose qu'une preuve n'est pas exploitable (art. 141 al. 1 CPP). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (art. 141 al. 2 CPP). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d'ordre sont exploitables (art. 141 al. 3 CPP). À teneur de l'ancien art. 141 al. 4 CPP (RO 2010 1881), relatif aux preuves dites dérivées, si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l'art. 141 al. 2 CPP - art. 141 al. 1 et 2 CPP selon la version de l'art. 141 al. 4 CPP en vigueur dès le 1er janvier 2024 (RO 2023 468) -, il n'est pas exploitable lorsqu'il n'aurait pas pu être recueilli sans l'administration de la première preuve. Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (art. 141 al. 5 CPP).”
“Il en va de même lorsque le CPP dispose qu'une preuve n'est pas exploitable (art. 141 al. 1 CPP). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (al. 2), cependant que celles qui n'ont été administrées qu'en violation de prescriptions d'ordre le sont (al. 3). Comme l'indiquent sans ambiguïté les textes en langues allemande et italienne de l'art. 141 al. 2 CPP, l'illicéité visée par cette disposition s'entend de la violation de normes pénales ( in strafbarer Weise; in modo penalmente illecito; JÉRÔME BÉNÉDICT, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2 e éd. 2019, n° 9 ad art. 141 CPP). L'application de cette norme suppose aussi que le comportement en cause ne relève pas déjà de l'art. 140 CPP. Quant à la délimitation entre règles de validité (art. 141 al. 2 CPP) et simples prescriptions d'ordre (art. 141 al. 3 CPP), c'est en premier lieu le but de protection de la disposition qui permet de l'opérer lorsque la loi ne le fait pas explicitement. Il s'agit d'une règle de validité si elle revêt une importance telle pour la sauvegarde des intérêts à protéger de la personne concernée qu'elle ne peut atteindre son objectif que moyennant l'invalidation de l'acte de procédure non conforme (ATF 148 IV 22 consid. 5.5.1). L'art. 141 al. 4 CPP ne sanctionne pas d'une "inexploitabilité absolue" les preuves dérivées, soit celles recueillies grâce à une preuve non exploitable au sens de l'al.”
“Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind verwertbar (Art. 141 Abs. 3 StPO). Ermöglichte ein Beweis, der nach Art. 141 Abs. 2 StPO nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO).”
“Die Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise ist in Art. 141 StPO geregelt. Für Beweise, die durch verbotene Beweiserhebungsmethoden erlangt werden, sieht Art. 141 Abs. 1 Satz 1 StPO ein absolutes Beweisverwertungsverbot vor. Dasselbe gilt, wenn das Gesetz einen Beweis als unverwertbar bezeichnet (Art. 141 Abs. 1 Satz 2 StPO). Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nach Art. 141 Abs. 2 StPO grundsätzlich nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Beweise, bei deren Erhebung lediglich Ordnungsvorschriften verletzt wurden, sind dagegen gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ob im Einzelfall eine Gültigkeits- oder eine Ordnungsvorschrift vorliegt, bestimmt sich (sofern das Gesetz die Norm nicht selber als Gültigkeitsvorschrift bezeichnet) primär nach dem Schutzzweck der Norm: Hat die Verfahrensvorschrift für die Wahrung der zu schützenden Interessen der betreffenden Person eine derart erhebliche Bedeutung, dass sie ihr Ziel nur erreichen kann, wenn bei Nichtbeachtung die Verfahrenshandlung ungültig ist, liegt eine Gültigkeitsvorschrift vor (BGE 139 IV 128 E. 1.6 mit Hinweisen).”
“246 StPO hätte einholen müssen. Aber auch wenn dies zu bejahen wäre, würde dies nicht zum Verbot der Verwertung der darin aufgefundenen Mobiltelefonnummer des Beschuldigten führen. Die Voraussetzungen für die Durchsuchung des Mobiltelefons von B. waren an sich erfüllt. Anhaltspunkte dafür, dass sich die Beamten vorsätzlich und rechtsmissbräuchlich über die gesetzliche Zuständigkeitsordnung im Sinne von Art. 198 StPO hinwegsetzten bzw. den staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsbefehl bewusst nicht einholten, bestehen nicht. Dies gilt umso mehr, als selbständiges polizeiliches Handeln im Rahmen von Art. 246 StPO nicht kategorisch ausgeschlossen, sondern bei Dringlichkeit (vgl. Art. 241 Abs. 3 StPO) durchaus möglich ist. Die Zuständigkeiten sind hier in einer gewissen Hinsicht "fliessend". Vor diesem Hintergrund sowie unter Berücksichtigung der konkreten Umstände ist das Erfordernis des staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsbefehls im vorliegenden Fall mithin als blosse Ordnungsvorschrift im Sinne von Art. 141 Abs. 3 StPO zu qualifizieren, deren Missachtung mit Blick auf die gewonnenen Beweise keine direkten Konsequenzen nach sich zieht (vgl. BGE 139 IV 128 E. 1.6 f. mit Hinweisen).”
“Die Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise wird in Art. 141 StPO geregelt. Für Beweise, die durch verbotene Beweiserhebungsmethoden im Sinne von Art. 140 StPO erlangt worden sind, sieht Art. 141 Abs. 1 Satz 1 StPO ein absolutes Beweisverwertungsverbot vor. Dasselbe gilt, wenn das Gesetz einen Beweis als unverwertbar bezeichnet (Art. 141 Abs. 1 Satz 2 StPO). Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nach Art. 141 Abs. 2 StPO grundsätzlich nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Beweise, bei deren Erhebung lediglich Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, bleiben dagegen gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar (NIklaus Oberholzer, Grundzüge des Strafprozessrechts, 4. Aufl. 2020, N 1109). Unverwertbare Beweise sind gemäss Art. 141 Abs. 5 StPO aus den Straf-akten zu entfernen, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens unter separatem Verschluss zu halten und danach zu vernichten.”
Bei Verletzung formaler Vorschriften besteht häufig die Möglichkeit der nachträglichen Heilung (z.B. nachträgliche schriftliche Bestätigung), sodass die Verwertbarkeit der Beweise erhalten bleibt; entscheidend ist, ob die Mängel behebbar sind und keine rechtsmissbräuchliche Absicht der Behörden erkennbar ist.
“Selon la jurisprudence, la réquisition de documents auprès d'une autorité ou d'une clinique ne constitue pas une investigation simple à laquelle l'expert peut procéder de lui-même (cf. art. 185 al. 4 CPP), mais une demande de complément du dossier au sens de l'art. 185 al. 3 CPP, laquelle suppose l'intervention de la direction de la procédure (ATF 144 IV 302 consid. 3.4.2); cela tend notamment à permettre le respect du droit d'être entendu des parties, en particulier à pouvoir vérifier les conclusions de l'expertise en disposant des mêmes informations et documents que l'expert (ATF 144 IV 302 consid. 3.3.3; arrêt 1B_546/2020 du 10 décembre 2020 consid. 3.1). Le Tribunal fédéral a également retenu qu'eu égard aux circonstances concrètes de l'espèce - où l'autorité en cause pouvait en substance guérir le vice en ordonnant la production des documents litigieux qui avaient été remis à l'expert et permettre ensuite aux parties de les consulter -, l'obligation de solliciter la production des pièces par l'intermédiaire de la direction de la procédure ne constituait qu'une simple prescription d'ordre au sens de l'art. 141 al. 3 CPP, dont la violation ne rendait pas inexploitable l'expertise contestée (ATF 144 IV 302 consid. 3.4.3).”
“Das Bundesgericht hatte im Leiturteil BGE 139 IV 128 eine von Polizeibeamten ohne staatsanwaltschaftlichen Befehl (vgl. Art. 241 Abs. 1 StPO) vorgenommene Durchsuchung des iPhones der Beschuldigten zu beurteilen. Es kam zum Schluss, dass das Erfordernis eines staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsbefehls im zu beurteilenden Fall "unter Berücksichtigung der konkreten Umstände" eine blosse Ordnungsvorschrift im Sinne von Art. 141 Abs. 3 StPO dargestellt habe. Die Voraussetzungen für die Durchsuchung des (offenkundig nicht mittels eines Codes verschlossenen) iPhones seien an sich erfüllt und die Durchsuchung als solche sei auch nicht unverhältnismässig gewesen. Die Polizeibeamten hätten sich offenbar darauf beschränkt, (nur) Einsicht in die im Gerät abgelegten Adressen zu nehmen. Anhaltspunkte dafür, dass sich die Beamten vorsätzlich und rechtsmissbräuchlich über die gesetzliche Zuständigkeitsordnung im Sinne von Art. 198 StPO hinweggesetzt bzw. den staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsbefehl bewusst nicht eingeholt hätten, bestünden nicht. Dies gelte umso mehr, als selbständiges polizeiliches Handeln im Rahmen von Art. 246 StPO nicht kategorisch ausgeschlossen, sondern bei Dringlichkeit (Art. 241 Abs. 3 StPO) möglich sei (BGE 139 IV 128 E. 1.7; kritisch KHALIL BEYDOUN, Beweisverwertungsverbote, 2017, S. 91 ff.; BOMMER/KAUFMANN, ZBJV 152/2016 S. 897 f.; GEORGE DARVISH POULIKAKOS, Die Verwertbarkeit rechtswidrig erhobener Beweise, 2021, S.”
“Es ist vorliegend unbestritten, dass es sich bei der in Frage stehenden Straftat (Vergehen gegen das BetmG durch Einfuhr von 175 Hanfsetzlingen) nicht um eine schwere Straftat im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO handelt. Streitig ist hingegen, ob es sich bei dem in Art. 263 Abs. 2 StPO statuierten Erfordernis der nachträglichen schriftlichen Bestätigung der mündlich angeordneten Beschlagnahme um eine Gültigkeitsvorschrift im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO oder um eine Ordnungsvorschrift im Sinne von Art. 141 Abs. 3 StPO handelt.”
“La fouille d'un téléphone portable ou d'un carnet d'adresses constitue une perquisition de documents et d'enregistrements au sens de l'art. 246 CPP (ATF 139 IV 128 consid. 1.3, JdT 2014 IV 15 ; arrêt TF 6B_998/2017 du 20 avril 2018 consid. 2.2.1). Ainsi, sauf en cas de péril en la demeure (art. 241 al. 3 CPP), la police ne peut en principe procéder à un tel examen que si elle dispose d'un mandat délivré par le ministère public (ATF 139 IV 128 consid. 1.4 et 1.5). Une action autonome menée par la police sans mandat de perquisition n'implique pas de prime abord, suivant les circonstances concrètes du cas, une interdiction d'exploiter les preuves obtenues (ATF 139 IV 128 consid. 1.6 et 1.7). Par exemple, le Tribunal fédéral a jugé que, dans le cas de la consultation des adresses du téléphone portable d'une personne appréhendée, où les conditions d'une perquisition étaient remplies et la perquisition proportionnée en elle-même, l'exigence d'un mandat était une prescription d'ordre au sens de l'art. 141 al. 3 CPP (ATF 139 IV 128 consid. 1.7). Selon l’art. 246 CPP, les documents écrits, les enregistrements audio, vidéo et d’autre nature, les supports informatiques ainsi que les installations destinées au traitement et à l’enregistrement d’informations peuvent être soumis à une perquisition lorsqu’il y a lieu de présumer qu’ils contiennent des informations susceptibles d’être séquestrées. Pourront notamment être séquestrés les documents et enregistrements qui seront utilisés comme moyens de preuve (art. 263 al. 1 let. a CPP). Une telle utilité doit s’apprécier sur la base d’indices concrets, étant toutefois précisé qu’une utilité potentielle suffit (arrêts TF 1B_100/2017 du 25 avril 2017 consid. 2.1 ; 1B_63/2017 du 13 avril 2017 consid. 3.1 et 3.2). La perquisition à des fins exploratoires (recherche indéterminée de preuves ou « fishing expedition ») est par contre interdite (arrêt TF 1B_120/2014 du 20 juin 2014 consid. 2.2 ; ATF 137 I 218 consid. 2.3.2 / JdT 2011 I 354). Au regard de l’atteinte qu’elles portent, les mesures de contrainte ne peuvent fort logiquement être prononcées qu’à certaines conditions.”
“Die Verwertung des Gutachtens erscheint auch nicht von vorneherein offensichtlich unzulässig: Die Vorinstanz geht davon aus, dass dem Gutachten vom 2. August 2021 weder der Beizug von der Hilfsperson C.________ noch deren Beitrag entnommen werden könne. Entsprechend seien die Transparenzvorschriften gemäss Art. 187 Abs. 1 StPO verletzt, was vorliegend lediglich eine Verletzung einer Ordnungsvorschrift darstelle, welche die Verwertbarkeit des Gutachtens nicht in Frage stelle (Art. 141 Abs. 3 StPO). Ohnehin sei zu erwarten, dass die Transparenz auch nachträglich noch hergestellt werden könne (vgl. Art. 189 lit. a StPO). Im Weiteren - so die Vorinstanz - habe im kantonalen Beschwerdeverfahren keine abschliessende Beurteilung über die Schlüssigkeit des Gutachtens zu erfolgen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers weise das Gutachten jedenfalls keinen offensichtlichen oder schweren Mangel auf. Somit würden keine besonderen Umstände vorliegen, derentwegen das Gutachten aus den Akten zu entfernen wäre. Der Beschwerdeführer dringt nicht durch, wenn er ohne nähere Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen behauptet, C.________ sei "bei der Ausarbeitung des Gutachtens" nicht als Hilfsperson tätig gewesen, sondern als delegierte Sachverständige. Gleiches gilt, soweit er vorbringt, die Vorinstanz hätte das Gutachten inhaltlich "eingehend" prüfen müssen (vgl. BGE 142 IV 49 E. 2.1.3; 141 IV 369 E. 6.1). Ob der vorinstanzliche Schluss, die gegenständliche Nichteinhaltung der Transparenzvorschriften gemäss Art.”
“Dezember 2021 geltenden Fassung, die mit Blick auf den Tatzeitpunkt massgeblich ist, sieht soweit hier massgebend vor, dass Behörden und Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, denen im Amt eine schwerwiegende Straftat bekannt wird, zur Anzeige verpflichtet sind. Weitergehende Anzeigepflichten aufgrund anderer Gesetze bleiben vorbehalten. Solche wurden hier weder konkret geltend gemacht noch sind sie ohne Weiteres ersichtlich. Eine schriftliche Ermächtigung zur Aussage liegt bislang ebenfalls nicht im Recht. In diesem Zusammenhang ist nach herrschender Lehre und bundesgerichtlicher Rechtsprechung unbestritten, dass Aussagen von Beamtinnen und Beamten und Mitgliedern von Behörden generell verwertbar sind, wenn anstelle der notwendigen schriftlichen lediglich eine mündliche Ermächtigung vorliegt; diese kann nachträglich schriftlich bestätigt werden. Gibt eine Beamtin oder ein Beamter oder das Mitglied einer Behörde als Zeuge ein Amtsgeheimnis preis, ohne dazu berechtigt zu sein, so ist umstritten, ob die Aussage trotzdem verwertbar ist. Ein Teil der Lehre spricht sich für die Verwertbarkeit aus, was bedeutet, dass das Kriterium der Ermächtigung als Ordnungsvorschrift gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO qualifiziert wird. Gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO sind Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, verwertbar. Um Ordnungsnormen handelt es sich bei Vorschriften, deren Funktion sich darin erschöpft, die äussere Ordnung des Verfahrens zu regeln. Das gilt für Normen, die Interessen schützen, die mit der Beweiserhebung als solcher nichts zu tun haben. Der andere Teil der Lehre geht von Unverwertbarkeit im Sinn von Art. 141 Abs. 2 StPO aus. Demgemäss dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Um eine Gültigkeitsvorschrift handelt es sich insbesondere, wenn eine Verfahrensvorschrift dazu bestimmt ist, die Grundlagen der prozessualen Subjektstellung der beschuldigten Person abzusichern. Ob im Einzelfall eine Gültigkeits- oder eine Ordnungsvorschrift vorliegt, bestimmt sich (sofern das Gesetz die Norm nicht selbst als Gültigkeitsvorschrift bezeichnet) primär nach dem Schutzzweck der Norm.”
Bei Zeugnissen und polizeilichen Berichten, deren Autoren nicht angehört wurden, wurde nicht ohne Weiteres ein Verwertungsverbot nach Art. 141 StPO angenommen.
“Or le rapport des TL du 11 mars 2024 et ses annexes indiquent de manière détaillée dans quelle mesure la manifestation du 14 décembre 2019 a perturbé le réseau lausannois pendant plusieurs heures. Rien ne permet de douter de l’exactitude de ces renseignements. Les appelants ne prétendent du reste pas que ces informations seraient erronées ni ne fournissent d'éléments propres à éveiller un doute à ce sujet. Quant au rapport de police du 6 décembre 2022, il aborde manière globale et synthétique le déroulement de la manifestation du 14 décembre 2019, sans se prononcer spécifiquement sur les comportements reprochés aux appelants, de sorte qu’on ne discerne pas en quoi ce rapport ne pourrait être retenu qu’à charge (ou à décharge) des appelants. Dans ces circonstances, l'audition des auteurs des rapports concernés n’était pas utile. Le moyen pris d’une violation du droit d’être entendu est par conséquent infondé. Pour le surplus, les appelants ne développent pas les raisons pour lesquelles ces preuves auraient été administrées d’une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales (art. 141 CPP), de sorte qu’il n’y a pas lieu de les retrancher du dossier. 5. 5.1 Les appelants contestent toute entrave aux services d’intérêt général. Ils font valoir que l’instruction effectuée après l’arrêt du Tribunal fédéral ne permet toujours pas de combler les lacunes constatées par cette autorité pour ce qui est de l’entrave au service des TL. Ils soutiennent que le rapport de la police du 6 décembre 2022 concerne « en bloc » les actions des 20 septembre 2019, 27 septembre 2019 et 14 décembre 2019 et qu’il est trop général et imprécis. Ils font valoir que la durée du blocage est largement inférieure à celle qui est généralement mentionnée dans la jurisprudence relative à l’art. 239 CP, que les trois lignes de bus 18, 22 et 60 impactées par la manifestation ont été déviées dès 10h15 et que la ligne 18 a été rétablie 25 minutes après le début de la manifestation, de sorte que le trafic n’a pas été complètement bloqué. Ils ajoutent que les TL avaient anticipé la manifestation initialement prévue sur la place St-François et que rien au dossier n’indique à quelle heure ils ont été interpellés, de sorte qu’il est impossible de définir la durée pendant laquelle ils ont perturbé la circulation des lignes 22 et 60.”
Bei grenzüberschreitender Beweiserhebung sind fehlende Zustimmung des ersuchten Staates, Verstöße gegen internationale/EU‑Protokolle oder das Fehlen richterlicher Genehmigungen (z.B. Zwangsmassnahmenbewilligung) Gründe für absolute Unverwertbarkeit der ausländisch beschafften Beweise nach Art. 141 Abs. 1 StPO.
“En parallèle, le 24 janvier 2025, le Ministère public a, par avis de prochaine clôture de l'instruction, informé les parties qu'il entendait rendre une ordonnance de classement à l'endroit de A______ concernant les faits – non-paiement de frais bancaires – en lien avec E______ LTD, l'une des parties plaignantes – et l'infraction à la LCR et dresser un acte d'accusation pour le restes. e. Par efax des 4 et 5 février 2025, le Ministère public a transmis aux parties les correspondances échangées avec C______ (pièces 610'089 – 610'091). f. A______ a sollicité divers actes d'instruction relatifs à la production de documents par les banques, dont aucun n'est en lien avec les déterminations de C______. Les échanges intervenus entre le Ministère public et C______ violaient le Deuxième Protocole additionnel à la Convention européenne d'entraide judiciaire en matière pénale du 1er février 2005 (RS 0.351.12, ci-après: PA II CEEJ), ainsi que les art. 148 al. 1 et 181 al. 1 cum 158 al. 1 CPP, de sorte que ces preuves étaient inexploitables au sens de l'art. 141 al. 1 CPP. Il a demandé leur retrait du dossier et leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP (pièces 610'096 – 610'099). g. Par ordonnance rendue le 13 février 2025, le Ministère public a classé les faits en lien avec E______ LTD ainsi que l'infraction à la LCR. h. Par acte d'accusation du même jour, A______ a été renvoyé en jugement devant le Tribunal de correctionnel pour escroquerie par métier (art. 146 CP), tentative d'escroquerie par métier (art. 146 CP cum art. 22 CP), faux renseignements sur des entreprises commerciales (art. 152 CP), faux dans les titres (art. 251 CP), obtention frauduleuse d'une constatation fausse (art. 253 CP) et comportement frauduleux à l'égard des autorités au sens de l'art. 118 LEI. C. Dans sa décision querellée, le Ministère public a relevé que, s'agissant de la demande d'application de l'art. 141 CPP, le droit de A______ de participer à l'administration des preuves dans le cadre de la demande d'entraide en Angleterre avait été respecté, dans la mesure où il avait été invité à soumettre des questions.”
“1, ci-après: CEEJ) et le PA II CEEJ ne prévoyaient pas l'administration de preuves sous la forme d'échanges d'écrits entre l'État requérant et la personne à entendre située à l'étranger. Le recueil transnational de déterminations écrites n'était ainsi pas prévu et l'Angleterre n'y avait pas consenti. Cette dernière avait donné son accord à l'audition de C______, par le Ministère public, à l'Ambassade de Suisse à Londres et non à une "audition informelle" violant les règles internationales applicables. En outre, les deux conférences téléphoniques de la greffière contrevenaient à l'art. 10 ch. 3 à 6 PA II CEEJ, au vu de l'absence : de consentement donné par l'Angleterre sur cette manière de faire; d'identification du témoin; de la présence d'une autorité judiciaire de la Partie requise; et de la possibilité, pour la personne entendue, d'invoquer son droit à ne pas témoigner. Par ailleurs, sur le plan national, l'administration desdites preuves violait plusieurs dispositions liées à l'exécution d'une audition en cas d'entraide judiciaire, à savoir les art. 143 al. 1 let. a et b, al. 2, 142 al. 1 et 311 al. 1 CPP, 148 al. 1 let. b et c CPP. Conformément à l'art. 141 al. 1 CPP, les preuves en question, recueillies en violation des règles fondant le droit à la participation du prévenu, dans le cas présent les art. 148 al. 2 et 145 par renvoi de l'art. 147 al. 4 CPP et 180 al. 1 cum 158 al. 2 CPP, étaient inexploitables. Ainsi, l'art. 141 al. 5 CPP leur était applicable. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner une décision sujette à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. a CPP) et émaner du prévenu qui, partie à la procédure (art. 104 al. 1 let. a CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP; ATF 143 IV 475 consid. 2.9; arrêt du Tribunal fédéral 1B_485/2021 du 26 novembre 2021 consid. 2.4.3). 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art.”
“Suisse du 12 juillet 1988, série A no 140, § 46, et dans la cause Khan Sultan c. Royaume-Uni du 12 mai 2000, recueil 2000-V p. 303, § 35). 3.2. Selon la Convention européenne d'entraide judiciaire en matière pénale, la partie requise – ici les autorités anglaises – fera exécuter, dans les formes prévues par sa législation, les commissions rogatoires relatives à une affaire pénale qui lui seront adressées par les autorités judiciaires de la Partie requérante – ici le Ministère public genevois – et qui ont pour objet d'accomplir des actes d'instruction ou de communiquer des pièces à conviction, des dossiers ou des documents (art. 3 al. 1 CEEJ). 3.3. Conformément à l'art. 139 al. 1 CPP, les autorités pénales mettent en œuvre tous les moyens de preuve licites qui, selon l'état des connaissances scientifiques et l'expérience, sont propres à établir la vérité. Les art. 140 et 141 CPP règlent les méthodes interdites d'administration des preuves et l'exploitation des moyens de preuve obtenus illégalement. Selon l'art. 141 al. 1 CPP, les preuves administrées en violation de l'art. 140 CPP – soit celles obtenues par contrainte, recours à la force, menaces, promesses, tromperie ou moyens susceptibles de restreindre les facultés intellectuelles ou le libre arbitre – ne sont en aucun cas exploitables (1ère phr.). Il en va de même lorsque le présent code dispose qu'une preuve n'est pas exploitable (2ème phr.). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (al. 2). Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (al. 5). 3.4. Au stade de l'instruction, la question de la légalité et de l'exploitabilité des moyens de preuve doit en principe être laissée à l'appréciation du juge du fond (art. 339 al. 2 let.”
Die Verwertbarkeit von Beweismitteln kann im Berufungs- oder Beschwerdeverfahren vorgebracht und vom Gericht überprüft werden; die Praxis wendet Art. 141 StPO im Beschwerdeverfahren zurückhaltend an.
“Erwägungen des WSG darstellten, lasse sich nicht ohne Weiteres beurteilen. Vor dem Hintergrund, dass Art. 141 StPO im Beschwerdeverfahren zurückhaltend zur Anwendung gelange, werde darüber im Fall einer erneuten Anklage das Sachgericht zu urteilen haben (vgl. E.5.6.2., pag. 17.202.0413 ff.). Angesichts dieses Entscheids des Bundesstrafgerichts verzichtete die Verteidigung des Beschuldigten D. gemäss ihren Ausführungen darauf, den Entscheid der Direktorin des fedpol an das Bundesstrafgericht weiterzuziehen, da davon auszugehen gewesen sei, dass dieses wiederum gleich urteilen werde. In der Folge rügten die Verteidigungen in ihren Stellungnahmen zu den Schlussprotokollen, den Strafbescheiden und den Strafverfügungen wiederholt die fehlende Zuständigkeit der Verfahrensleiter Lauber und Pollace. Bereits an dieser Stelle ist festzuhalten, dass das fedpol aus der Rechtskraft des Entscheids der Direktorin des fedpol vom 24. Februar 2023 nichts für sich ableiten kann. Da das Bundesstrafgericht klar gemacht hatte, es werde den Entscheid über die Rechtmässigkeit der Einsetzung von Emanuel Lauber und Sascha Pollace dem Sachgericht überlassen, wäre ein Weiterzug dieses Entscheids der Direktorin des fedpol nicht prozessökonomisch gewesen.”
“Quoi qu'il en soit, la récusation de la Procureure n'a pas conduit à l'annulation des actes de la procédure (cf. B.j.b. supra), pour les raisons qui peuvent intégralement être reprises ici, mutatis mutandis. En effet, on ne se trouve plus dans la situation dans laquelle un acte d'enquête pourrait être annulé et répété par un nouveau procureur. Le Tribunal correctionnel a rendu son verdict et la cause est désormais pendante en appel. Le recourant A______ soutient qu'un procès ne serait pas équitable lorsque "le juge est amené à statuer sur des documents qui, sans que ce dernier le sache, avaient été entrepris par un membre partial de l'autorité pénale" et que l'intervention subséquente d'un (autre) magistrat n'aurait pas d'effet guérisseur sur les actes réalisés par la personne récusée. Le recourant D______ soutient quant à lui que "l'acte d'accusation est au cœur des débats", estimant ainsi que son procès devrait être annulé. On ne voit toutefois pas ce qui empêcherait les recourants de soulever devant l'autorité d'appel l'éventuelle inexploitabilité, au regard de l'art. 141 CPP, de tout éventuel moyen de preuve découlant des écoutes litigieuses et/ou de remettre en cause leur appréciation par le Tribunal correctionnel, dont la probité n'a jamais été remise en question. La découverte, en appel, d'éléments du dossier pénal supposément viciés peut donner lieu à une demande de mise à l'écart des documents/éléments concernés. Cette démarche n'a rien à voir avec une demande de récusation et d'annulation des actes au sens de l'art. 60 al. 1 CPP, qui ne trouve pas application ici. C'est d'autant plus vrai que l'acte d'accusation n'émane pas des policiers. Partant, la décision entreprise n'est pas critiquable dans son résultat, ce qui dispensait l'autorité intimée de demander une prise de position de l'inspecteur concerné (cf. arrêt du Tribunal fédéral 1B_196/2023 du 27 avril 2023 consid. 4 et les arrêts cités). Il n'y avait pas non plus à "circonscrire le cercle des personnes étant intervenues" dans les écoutes litigieuses. 7. A______ soutient encore que l'inspecteur G______, en tant qu'il avait aidé la magistrate récusée, à partir de 2018, à procéder à la destruction des écoutes litigieuses, sans saisir le TMC, serait récusable.”
Die Vorinstanz bzw. das Gericht muss die tatsächliche Vernichtung unverwertbarer Einvernahmen/Aufzeichnungen nach Schluss des Verfahrens anordnen bzw. sicherstellen; entfernte Unterlagen sind bis zur Vernichtung gesondert zu verschliessen.
“60 république et canton de Genève POUVOIR JUDICIAIRE P/2437/2024 ACPR/223/2025 COUR DE JUSTICE Chambre pénale de recours Arrêt du vendredi 21 mars 2025 Entre A______, représenté par Me B______, avocat, recourant, contre l'ordonnance rendue le 16 janvier 2025 par le Ministère public, et LE MINISTÈRE PUBLIC de la République et canton de Genève, route de Chancy 6B, 1213 Petit-Lancy, case postale 3565, 1211 Genève 3, intimé. EN FAIT : A. Par acte expédié le 27 janvier 2025, A______ recourt contre l'ordonnance du 16 précédent, notifiée le lendemain, par laquelle le Ministère public a ordonné le retrait de certaines pièces du dossier à la suite de la récusation du précédent procureur. Il conclut, sous suite de frais et dépens, chiffrés à CHF 1'400.-, principalement à l'annulation de cette décision, à celle de l'intégralité des actes auxquels avait procédé le magistrat récusé depuis le 9 avril 2024, à la conservation de ceux-ci jusqu'à la clôture définitive de la procédure, avant destruction (art. 141 al. 5 CPP), et à la réserve de son droit à rapporter à la procédure toute preuve à décharge résultant des actes auxquels le procureur récusé aurait participé dès cette date. Subsidiairement, il conclut au renvoi de la cause au Ministère public pour nouvelle décision dans le sens des considérants. B. Les faits pertinents suivants ressortent du dossier : a. Le 15 février 2023, la police a procédé à l'arrestation d'un dénommé C______, soupçonné de faire séjourner et travailler illégalement, depuis 2012, des prostituées sur le territoire genevois. Ces faits font l'objet d'une procédure pénale P/1______/2017, qui a été reprise par le procureur D______ le 10 octobre 2019. L'enquête a permis d'identifier plusieurs personnes mettant des appartements à sa disposition à cette fin, dont A______. Dans la procédure P/8353/2023 ouverte en avril 2023 contre ce dernier pour incitation à l'entrée, à la sortie et aux séjours illégaux (art. 116 LEI), un rapport de renseignements a été rendu le 17 juillet 2023, mentionnant qu'il avait géré ou avait un lien avec à tout le moins 21 appartements dédiés à la prostitution sur le territoire genevois.”
“Le recourant considère que la totalité des actes exécutés par le magistrat récusé datés du 9 avril 2024 ou postérieurs à cette date devrait être annulée, aucun d'entre eux n'entrant dans le champ de l'art. 60 al. 2 CPP. 3.1. À teneur de l'art. 60 al. 1 CPP, les actes de procédure auxquels a participé une personne tenue de se récuser sont annulés et répétés si une partie le demande au plus tard cinq jours après qu’elle a eu connaissance du motif de récusation, ce par quoi il faut entendre, en accord avec les textes allemand et italien, la "décision de récusation" (ATF 144 IV 90 consid. 1.1.2). La loi ne précise pas quelle est l’étendue de cette annulation. Selon la jurisprudence, celle-ci a, en principe, un effet ex tunc, seuls les actes de procédure concomitants ou postérieurs au motif de récusation en cause pouvant être annulés. S’il s’agit de moyens de preuve, ceux-ci deviennent absolument inexploitables au sens de l’art. 141 al. 1 CPP et doivent être retranchés du dossier conformément à la règle de l’art. 141 al. 5 CPP, les actes concernés devant, cas échéant, être répétés (ATF 141 IV 178 consid. 3.7; arrêts du Tribunal fédéral 6B_1275/2017 du 20 juin 2018 consid. 1.4; 1B_246/2017 du 6 octobre 2017 consid. 4.1; 1B_5/2016 du 23 mai 2016 consid. 2.2.2; arrêts du Tribunal pénal fédéral BB.2019.202 du 7 février 2020 consid. 3.2; BB.2012.118 du 25 octobre 2012 consid. 2.3). Comme ils ne sont pas "contaminés" par la partialité, les résultats des actes officiels accomplis avant la survenance du motif de récusation et qui ressortent du dossier pénal restent valables; en revanche, les actes "contaminés" par la récusation doivent (sous réserve de l'art. 60, al. 2, cf. infra) être retranchés du dossier, afin de garantir au prévenu le droit à un procès équitable, conformément à l'art. 29 al. 1 Cst. et l'art. 6 ch. 1 CEDH (arrêt du Tribunal pénal fédéral TPF 2021 74 consid. 3.2.1; A. DONATSCH / V. LIEBER / S. SUMMERS / W. WOHLERS (éds), Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO), 3ème éd., Zürich 2020, n.”
“Vorliegend ist erstellt, dass die erste Instanz gewisse Einvernahmen als unverwertbar erklärt, diese jedoch nicht aus den Akten entfernt bzw. separat und verschlossen der Vorinstanz übermittelt hat. Die Vorinstanz hat ihrerseits nicht geprüft, ob die erste Instanz die Akten ordnungsgemäss erstellt hat (Art. 329 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 379 StPO). Vielmehr hat sie die erstinstanzlich festgestellte Unverwertbarkeit gewisser Einvernahmen in ihrem Entscheid bestätigt, diese dann aber ebenfalls in den Akten belassen. Damit hat die Vorinstanz nach den zutreffenden Ausführungen des Beschwerdeführers Art. 141 Abs. 5 StPO missachtet (vgl. dazu Urteil 7B_267/2023 vom 24. Mai 2024 E. 2). Dass sie sich bei ihrem Entscheid von unverwertbaren Beweismitteln leiten liess bzw. diese in den Entscheid einflossen, ist indessen nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise dargelegt. So enthält die Beschwerde keine Angaben dazu, wo sich die Vorinstanz bei ihren Sachverhaltsfeststellungen auf ein unverwertbares Beweismittel gestützt haben soll. Es ist nicht Sache des Bundesgerichts, selbst nach Belegstellen für unsubstantiierte Rügen zu forschen (BGE 133 IV 286 E. 6.2; Urteil 6B_129/2018 vom 23. November 2018 E. 5 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat die unverwertbaren Einvernahmen mit dem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens aber zu vernichten, soweit sie sich im Dossier des Beschwerdeführers befinden. Damit ist nicht gesagt, was mit den entsprechenden Beweismitteln im Verfahren der Mitbeschuldigten zu geschehen hat.”
“Aufzeichnungen über unverwertbare Beweise sind nach Art. 141 Abs. 5 StPO aus den Strafakten zu entfernen, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss zu halten und danach zu vernichten (BGE 143 IV 457 E. 1.6.2 f.; Urteil 7B_267/2023 vom 24. Mai 2024 E. 2.2; je mit Hinweisen).”
Bei Beweiserhebungen durch Private (inkl. NGOs) bleibt die Rechtslage unreglementiert und in der Praxis strittig; Art. 141 StPO regelt nicht ausdrücklich nichtstaatliche Beweiserhebungen, sodass deren Verwertbarkeit besonders zu prüfen ist.
“pour le cas d’images de vidéosurveillance : CREP 24 février 2024/149 ;CREP 28 avril 2023/338 et pour d’autres situations : CREP 19 août 2024/586 précité ; CREP 26 mars 2024/235 ; CREP 18 mars 2024/213 ; CREP 19 janvier 2024/57 ; CREP 6 décembre 2023/982 consid. 2.2.4 ; CREP 30 mai 2023/436 consid. 2.2.1 ; CREP 27 avril 2023/335 consid. 2.2.4 ; CREP 4 avril 2022/238, JdT 2022 II 92). 2.3 En l’espèce, il découle de la jurisprudence constante rappelée ci-dessus qu’une partie qui s’aperçoit qu’une règle procédurale a été violée à son détriment ne peut laisser la procédure se poursuivre sans réagir. C’est donc en vain que le recourant tente de démontrer que deux des arrêts cités par la procureure viseraient des situations différentes. Il est en revanche vrai que l’auteur cité par le recourant considère qu’on ne peut reprocher à une partie d’avoir attendu la saisine du juge de fond pour invoquer l’existence d’un vice affectant une preuve recueillie durant la procédure préliminaire dans la mesure où c’est précisément au tribunal qu’incombe, en dernier ressort, l’examen de cette question (cf. Bénédict in : Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., 2019, n. 63 ad art. 141 CPP). Le recourant semble en conclure qu’une requête de retranchement formulée avant que le juge du fond ne soit saisi ne pourrait jamais être considérée comme tardive, respectivement abusive. Cette opinion se heurte toutefois à la jurisprudence du Tribunal fédéral qui a lui-même constaté, dans un arrêt relativement récent, qu’une requête de retranchement de pièces formulée au stade de la clôture de l’instruction, soit avant que le juge du fond ne soit saisi, et alors que les recourants avaient laissé la procédure se poursuivre de nombreux mois sans invoquer la violation de leur droit dont ils se prévalaient pour justifier le retranchement, était contraire aux règles de la bonne foi et ne méritait aucune protection (TF 7B_166/2023 précité). Cela étant, on doit constater que le recourant a été confronté aux images de vidéosurveillance litigieuses dès sa première audition par la police le 13 mars 2024 (cf. P. 4, p. 4). Si on peut admettre que leur éventuel caractère illicite peut ne pas avoir été immédiatement envisagé par le recourant, qui n’était alors pas assisté, il n’en va plus de même à compter du 27 mai 2024, date à laquelle le défenseur qu’il a mandaté le 21 mai précédent a pu consulter le dossier, qui contenait l’enregistrement litigieux ainsi que les auditions et le rapport de police qui y faisaient référence.”
“De jurisprudence constante, de telles preuves ne sont exploitables que si elles pouvaient être recueillies licitement par des autorités de poursuite pénale et, en outre, qu'une pesée des intérêts plaide en faveur de leur utilisation dans la procédure (ATF 147 IV 16 consid. 1.1; ATF 146 IV 226 consid. 2.1 ; TF 6B_1181/2023 du 1er juillet 2024 consid. 2.2). Dans le cadre de cette pesée d'intérêts, il convient d'appliquer les mêmes critères que ceux prévalant en matière d'administration des preuves par les autorités. Les moyens de preuve ne sont ainsi exploitables que s'ils sont indispensables pour élucider des infractions graves (ATF 147 IV 16 précité ; ATF 147 IV 9 consid. 1.3.1 ; ATF 146 IV 226 consid. 2 et les références citées ; TF 6B_1181/2023 précité). En tout état de cause, au stade de l’instruction, il convient de ne constater l’inexploitabilité de ce genre de moyen de preuve que dans des cas manifestes (ATF 146 IV 226 précité ; TF 7B_548/2024 du 9 juillet 2024 consid. 1.3 ; TF 7B_868/2023 du 1er décembre 2023 consid. 4.3.2 ; Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire, Code de procédure pénale, 2e éd., n. 5 ad art. 141 CPP). 2.2.2 Les organes de l'Etat et les particuliers doivent agir de manière conforme aux règles de la bonne foi (art. 5 al. 3 Cst. [Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101]). De ce principe général découle notamment le droit fondamental du particulier à la protection de sa bonne foi dans ses relations avec l’Etat, consacré à l’art. 9 in fine Cst. (ATF 147 IV 274 consid. 1.10.1 ; ATF 144 IV 189 consid. 5.1 ; ATF 138 I 49 consid. 8.3.1 p. 53 et les références citées). Le principe de la bonne foi est également concrétisé à l'art. 3 al. 2 let. a CPP et concerne, en procédure pénale, non seulement les autorités pénales mais, le cas échéant, les différentes parties, y compris le prévenu (ATF 147 IV 274 précité ; ATF 144 IV 189 précité ; ATF 143 IV 117 consid. 3.2 ; TF 6B_1381/2023 du 11 novembre 2024 consid. 1.3.1). Le principe de la bonne foi en procédure oblige notamment la partie qui s’aperçoit qu’une règle de procédure est violée à son détriment à ne pas laisser la procédure suivre son cours sans réagir dans le but, par exemple, de se réserver un moyen pour le cas où le jugement à intervenir ne la satisferait pas (TF 6B_1381/2023 précité).”
Freiwillig aus dem Ausland übermittelte schriftliche Angaben bzw. aus ausländischer Amtshilfe stammende Daten gelten nach Praxis grundsätzlich als verwertbar, sofern sie nicht sonstwie unzulässig sind.
“1 CPP, de sorte que ces preuves étaient inexploitables au sens de l'art. 141 al. 1 CPP. Il a demandé leur retrait du dossier et leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP (pièces 610'096 – 610'099). g. Par ordonnance rendue le 13 février 2025, le Ministère public a classé les faits en lien avec E______ LTD ainsi que l'infraction à la LCR. h. Par acte d'accusation du même jour, A______ a été renvoyé en jugement devant le Tribunal de correctionnel pour escroquerie par métier (art. 146 CP), tentative d'escroquerie par métier (art. 146 CP cum art. 22 CP), faux renseignements sur des entreprises commerciales (art. 152 CP), faux dans les titres (art. 251 CP), obtention frauduleuse d'une constatation fausse (art. 253 CP) et comportement frauduleux à l'égard des autorités au sens de l'art. 118 LEI. C. Dans sa décision querellée, le Ministère public a relevé que, s'agissant de la demande d'application de l'art. 141 CPP, le droit de A______ de participer à l'administration des preuves dans le cadre de la demande d'entraide en Angleterre avait été respecté, dans la mesure où il avait été invité à soumettre des questions. À l'issue de ladite demande, les autorités anglaises l'avaient invité [le Ministère public] à entrer directement en contact avec C______. Dans ce contexte, les déterminations écrites et documents que lui avait adressés le prénommé, sur une base volontaire, et concernant des pièces objets de la demande d'entraide, étaient exploitables. D. a. Dans son recours, A______ soutient que, sur le plan international, la Convention européenne d'entraide judiciaire en matière pénale du 20 mars 1967 (RS 0.351.1, ci-après: CEEJ) et le PA II CEEJ ne prévoyaient pas l'administration de preuves sous la forme d'échanges d'écrits entre l'État requérant et la personne à entendre située à l'étranger. Le recueil transnational de déterminations écrites n'était ainsi pas prévu et l'Angleterre n'y avait pas consenti.”
Die Ausnahmeregelung des Art. 141 Abs. 2 StPO, die die Verwertung rechtswidrig erlangter Beweismittel zulassen kann, ist in der Praxis eng auf die Aufklärung schwerer Straftaten beschränkt; Verwertung ist nur ausnahmsweise zulässig und muss unerlässlich für die Aufklärung einer «schweren Straftat» sein.
“5 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) sowie die Grundrechte zu beachten (vgl. auch Art. 3 StPO). Unter anderem muss ihr Handeln im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein (Art. 5 Abs. 2 sowie Art. 36 Abs. 2 und 3 BV). Beweise, die in Verletzung von Art. 140 StPO erhoben wurden oder die von der StPO als unverwertbar bezeichnet werden, sind in keinem Fall verwertbar (Art. 141 Abs. 1 StPO). Haben die Strafbehörden Beweise in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben (worunter bspw. Beweismittel fallen, die ohne gesetzliche Grundlage oder unter Verstoss gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip erlangt wurden [Gless, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 67b zu Art. 141 StPO mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 1B_26/2016 vom 29. November 2016 E. 4.4]), dürfen sie nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO).”
“Für den Fall, dass die Erstellung der Videoaufzeichnung der Kantonspolizei zuzurechnen ist, fehlte hierfür – wie gesehen – eine gesetzliche Grundlage. In rechtswidriger Weise erhobene Beweise dürfen gemäss Art. 141 Abs. 2 StPO nur verwertet werden, wenn ihre Verwertung zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich ist (E. 4.1 hiervor). Dass die Aufnahme für den Nachweis des Umstands, dass der Beschwerdeführer nicht wegen des im Hinblick auf einen Spurwechsel erfolgten Blicks in den Seitenspiegel, sondern zufolge Benutzung des Mobiltelefons unachtsam gewesen war, «unerlässlich» ist, wird vom Beschwerdeführer nicht in Abrede gestellt.”
“1 CPP: arrêts du Tribunal fédéral 7B_455/2023 du 3 octobre 2024 destiné à la publication consid. 4.3 et 6B_307/2017 du 19 février 2018 consid. 1.2.2, quant à la caractérisation, comme règle de validité, de l'exigence de la forme écrite pour les mesures de contrainte, et Arquint, in BSK-StPO, n° 9 ad art. 202 CPP; concernant l'exigence de la forme écrite pour la décision sur les moyens de preuve au sens de l'art. 318 al. 2 CPP: arrêt du Tribunal fédéral 1B_608/2011 du 10 novembre 2011 consid. 2.3; Bénédict, in CR-CPP, n° 17a ad art. 141 CPP; Gless, in BSK-StPO, n° 86 ad art. 141 CPP, a contrario; Arquint, in BSK-StPO, n° 1 ad art. 85 al. 1 CPP; concernant l'exigence de la forme écrite pour les communications des autorités pénales selon l'art. 85 al. 1 CPP: Arquint, ibidem). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (art. 141 al. 2 CPP). 2.4 Lorsqu'elle constate des manquements dans la tenue du dossier, la direction de procédure dispose de moyens informels pour y remédier. Elle peut ainsi inviter le ministère public à lui transmettre des pièces manquantes ou viciées, comme des procès-verbaux d'audition dépourvus de signature. Le renvoi de l'acte d'accusation constitue une mesure ultima ratio pour remédier à un dossier lacunaire (Achermann, in BSK-StPO, n° 26 ad art. 329 CPP). 2.5 En l'espèce, le MPC a transmis à la Cour de céans deux lots de pièces, à savoir une copie électronique du dossier référencée par Core.Link, ainsi que des documents originaux. Conformément aux exigences de l'art. 329 CPP, la Cour a procédé à un examen du dossier, en particulier sous l'angle de son intégralité. A titre liminaire, on relèvera que cela a exigé la reconstitution du dossier sur la base des deux lots de pièces transmis, soit les documents originaux et les pièces figurant en tant que copie électronique dans le dossier Core.Link. Cette manière de procéder, rendue nécessaire par le refus du MPC de transmettre à la Cour l'intégralité du dossier de procédure en format papier, apparaît problématique sous l'angle de l'intégralité et de la traçabilité des pièces.”
“Il s'agit d'un mandat de comparution au sens de l'art. 201 al. 1 CPP (MPC CL.24.00146-1-2024.07.19-1), d'une décision sur les moyens de preuves au sens de l'art. 318 al. 2 CPP (MPC CL.24.00146-1-2024.10.21-1) et de plusieurs correspondances au sens de l'art. 85 al. 1 CPP du MPC aux parties (MPC CL.24.00146-1-2024.08.23-3, CL.24.00146-1-2024.10.07-1, CL.24.00146-1-2024.10.21-1, CL.24.00146-1-2024.11.13-1 et CL.24.00146-1-2024.11.13-2). Selon la jurisprudence, l'acte pour lequel la forme écrite est exigée doit être daté et signé. La signature doit être apposée de manière manuscrite par la partie concernée, sur le document en cause, une signature photocopiée ou facsimilée n'étant à cet égard pas suffisante (cf. ch. 2.3 supra). Le respect de la forme écrite ne peut être contrôlé que sur la base du document original, une copie de celui-ci ne permettant pas de vérifier l'apposition manuscrite de la signature. Dès lors que la forme écrite est une condition de validité et d'exploitabilité de l'acte (art. 141 al. 2 CPP), le document original doit figurer au dossier, aux fins de permettre son contrôle par l'instance judiciaire et aux parties de constater, si elles l'estiment nécessaire, le respect de la forme écrite. Ce contrôle n'est possible que pour autant que le dossier comprenne tous les documents originaux réunis par l'autorité d'instruction ou versés par les parties, en particulier ceux pour lesquels le Code de procédure pénale exige la forme écrite. 2.7 Il résulte de ce qui précède que le dossier que le MPC a transmis à la Cour de céans n'apparaît pas constitué régulièrement (art. 100 al. 1 CPP), les pièces précitées n'étant pas conformes à l'exigence de la forme écrite. L'invitation faite au MPC de compléter le dossier étant restée sans suite (TPF 2.110.001 s.), le dossier présenté pour jugement est lacunaire. Partant, l'accusation doit être renvoyée au MPC, en application de l'art. 329 al. 1 let. a CPP, afin que le dossier soit complété par le dépôt des pièces originales correspondant aux copies numérisées portant les références MPC CL.”
“Il fait en particulier valoir que deux arrêts du Tribunal fédéral cités dans la décision entreprise concerneraient des situations distinctes, que dans la mesure où la décision finale sur le caractère exploitable ou non d’une preuve appartient au juge de fond, on ne pourrait faire grief à une partie d’avoir attendu la saisine du juge de fond pour invoquer l’existence d’un vice affectant une preuve recueillie durant la procédure préliminaire et, qu’en l’occurrence, il avait pris soin de soulever le vice avant même qu’une décision ne soit rendue sur son opposition, de sorte qu’on ne saurait lui reprocher un quelconque comportement abusif ou contradictoire. Puis, dans un second motif, il soutient que les preuves recueillies seraient non seulement illicites, au regard des dispositions de la LPD (loi fédérale sur la protection des données du 25 septembre 2020 ; RS 235.1), mais également inexploitables sur le plan pénal, dès lors qu’elles n’auraient pas servi à l’élucidation d’une infraction grave (art. 141 al. 2 CPP) et que son identification et son audition auraient été impossibles sans elles (art. 141 al. 4 CPP). 2.2 2.2.1 Le Code de procédure pénale contient des dispositions sur les méthodes d’administration des preuves interdites (art. 140 CPP) et sur l’exploitation des moyens de preuve obtenus illégalement (art. 141 CPP). Aux termes de l’art. 141 CPP, les preuves administrées en violation de l’art. 140 ne sont en aucun cas exploitables. Il en va de même lorsque le présent code dispose qu’une preuve n’est pas exploitable (al. 1). Les preuves qui ont été administrées d’une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (al. 2). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d’ordre sont exploitables (al. 3). Si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l’al. 1 ou 2, il n’est exploitable que s’il aurait pu être recueilli même sans l’administration de la première preuve (al.”
Die verspätete bzw. längerfristig geduldete (monatelange) Rüge der Unverwertbarkeit führt in der Praxis regelmäßig dazu, dass Art. 141 Abs.1–2 nicht mehr eingreift bzw. der Beweisausschluss abgewiesen wird; die Verteidigung muss Mängel spätestens bei Akteneinsicht beanstanden.
“pour le cas d’images de vidéosurveillance : CREP 24 février 2024/149 ;CREP 28 avril 2023/338 et pour d’autres situations : CREP 19 août 2024/586 précité ; CREP 26 mars 2024/235 ; CREP 18 mars 2024/213 ; CREP 19 janvier 2024/57 ; CREP 6 décembre 2023/982 consid. 2.2.4 ; CREP 30 mai 2023/436 consid. 2.2.1 ; CREP 27 avril 2023/335 consid. 2.2.4 ; CREP 4 avril 2022/238, JdT 2022 II 92). 2.3 En l’espèce, il découle de la jurisprudence constante rappelée ci-dessus qu’une partie qui s’aperçoit qu’une règle procédurale a été violée à son détriment ne peut laisser la procédure se poursuivre sans réagir. C’est donc en vain que le recourant tente de démontrer que deux des arrêts cités par la procureure viseraient des situations différentes. Il est en revanche vrai que l’auteur cité par le recourant considère qu’on ne peut reprocher à une partie d’avoir attendu la saisine du juge de fond pour invoquer l’existence d’un vice affectant une preuve recueillie durant la procédure préliminaire dans la mesure où c’est précisément au tribunal qu’incombe, en dernier ressort, l’examen de cette question (cf. Bénédict in : Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., 2019, n. 63 ad art. 141 CPP). Le recourant semble en conclure qu’une requête de retranchement formulée avant que le juge du fond ne soit saisi ne pourrait jamais être considérée comme tardive, respectivement abusive. Cette opinion se heurte toutefois à la jurisprudence du Tribunal fédéral qui a lui-même constaté, dans un arrêt relativement récent, qu’une requête de retranchement de pièces formulée au stade de la clôture de l’instruction, soit avant que le juge du fond ne soit saisi, et alors que les recourants avaient laissé la procédure se poursuivre de nombreux mois sans invoquer la violation de leur droit dont ils se prévalaient pour justifier le retranchement, était contraire aux règles de la bonne foi et ne méritait aucune protection (TF 7B_166/2023 précité). Cela étant, on doit constater que le recourant a été confronté aux images de vidéosurveillance litigieuses dès sa première audition par la police le 13 mars 2024 (cf. P. 4, p. 4). Si on peut admettre que leur éventuel caractère illicite peut ne pas avoir été immédiatement envisagé par le recourant, qui n’était alors pas assisté, il n’en va plus de même à compter du 27 mai 2024, date à laquelle le défenseur qu’il a mandaté le 21 mai précédent a pu consulter le dossier, qui contenait l’enregistrement litigieux ainsi que les auditions et le rapport de police qui y faisaient référence.”
Bei unklarer Ausnutzbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise soll deren Inexploitabilität in der Instruktion nur in offensichtlichen Fällen festgestellt werden; die Beschwerdeinstanz kann im Vorverfahren bereits eindeutig unverwertbare Aktenstücke entfernen.
“2 CPP vise les cas où une preuve a été administrée en violation d'une norme pénale ou d'une règle de validité. Lorsque la loi ne qualifie pas elle-même une disposition de règle de validité, la distinction entre une telle règle et une prescription d'ordre s'opère en prenant principalement pour critère l'objectif de protection auquel est censée ou non répondre la norme. Si la disposition de procédure en cause revêt une importance telle pour la sauvegarde des intérêts légitimes de la personne concernée qu'elle ne peut atteindre son but que moyennant l'invalidation de l'acte de procédure accompli en violation de cette disposition, on a affaire à une règle de validité (ATF 148 IV 22 consid. 5.5.1 ; ATF 144 IV 302 consid. 3.4.3 ; TF 6B_527/2023 du 29 août 2023 consid. 2.1.2 ; TF 6B_933/2022 du 8 mai 2023 consid. 2.1.2 ; Message du Conseil fédéral du 21 décembre 2005 relatif à l'unification du droit de la procédure pénale, FF 2005, p. 1162-1163). Le Tribunal fédéral a essayé de circonscrire ce qu’il fallait entendre par « infraction grave » au sens de l’art. 141 al. 2 CPP. Il a posé que ce n'est pas à l'aune de la peine menace encourue, mais à celle de la gravité du cas d'espèce qu'il fallait déterminer si on avait affaire à une telle infraction. Ce qui est déterminant selon le Tribunal fédéral, c’est la gravité du fait concrètement reproché, ce qui doit se mesurer à l’aune de critères tels que le bien juridiquement protégé, la mesure dans laquelle ce bien a été menacé ou violé, la manière dont l’auteur a procédé ainsi que ses motifs (ATF 149 IV 352 consid. 1.3.3 ; ATF 147 IV 9 consid. 1.4.2 in fine et les références citées ; TF 6B_821/2021 du 6 septembre 2023 consid. 1.5.1). L’autorité de recours cantonale est en principe compétente, durant la procédure préliminaire, pour trancher des litiges relatifs à l'exploitabilité des moyens de preuves (cf. ATF 143 IV 475 consid. 2.8 ; TF 1B_485/2021 du 26 novembre 2021 consid. 2.4.1). Le Tribunal fédéral a toutefois précisé qu’un certain degré de retenue était approprié selon les circonstances, notamment lorsque le litige porte sur des preuves relativement inexploitables au sens de l'art.”
“1) ; ces méthodes sont interdites même si la personne concernée a consenti à leur mise en œuvre (al. 2). A teneur de l’art. 141 CPP, les preuves administrées en violation de l’art. 140 CPP ne sont en aucun cas exploitables. Il en va de même lorsque le CPP dispose qu’une preuve n’est pas exploitable (al. 1). Les preuves qui ont été administrées d’une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (al. 2). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d’ordre sont exploitables (al. 3). Si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l’alinéa 1 ou 2, il n’est exploitable que s’il aurait pu être recueilli même sans l’administration de la première preuve (al. 4). Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu’à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (al. 5). L'art. 141 al. 2 CPP vise les cas où une preuve a été administrée en violation d'une norme pénale ou d'une règle de validité. Lorsque la loi ne qualifie pas elle-même une disposition de règle de validité, la distinction entre une telle règle et une prescription d'ordre s'opère en prenant principalement pour critère l'objectif de protection auquel est censée ou non répondre la norme. Si la disposition de procédure en cause revêt une importance telle pour la sauvegarde des intérêts légitimes de la personne concernée qu'elle ne peut atteindre son but que moyennant l'invalidation de l'acte de procédure accompli en violation de cette disposition, on a affaire à une règle de validité (ATF 148 IV 22 consid. 5.5.1 ; ATF 144 IV 302 consid. 3.4.3 ; TF 6B_527/2023 du 29 août 2023 consid. 2.1.2 ; TF 6B_933/2022 du 8 mai 2023 consid. 2.1.2 ; Message du Conseil fédéral du 21 décembre 2005 relatif à l'unification du droit de la procédure pénale, FF 2005, p. 1162-1163). Le Tribunal fédéral a essayé de circonscrire ce qu’il fallait entendre par « infraction grave » au sens de l’art.”
Bei relativen Verwertungsverboten ist ein besonders gewichtiges, substanziertes Interesse des Betroffenen notwendig, um Verwertungsverbot geltend zu machen.
“Der Betroffene kann den Endentscheid nötigenfalls auch noch mit Berufung anfechten (Art. 398 StPO) und die Angelegenheit schliesslich an das Bundesgericht weiterziehen (vgl. BGE 141 IV 284 E. 2.2, 141 IV 289 E. 1.2). Von der Regel, dass im Untersuchungsverfahren noch nicht abschliessend über Beweisverwertungen entschieden wird, bestehen Ausnahmen. Eine solche liegt insbesondere vor, wenn das Gesetz ausdrücklich die sofortige Rückgabe aus den Akten bzw. Vernichtung rechtswidriger Beweise vorsieht (sog. absolute Beweisverwertungsverbote, vgl. z.B. Art. 248 Abs. 3, 271 Abs. 3, 277 oder Art. 289 Abs. 6 StPO). Ebenso verhält es sich, wenn aufgrund des Gesetzes oder der Umstände des Einzelfalles die Unverwertbarkeit bereits ohne Weiteres feststeht. Derartige Umstände können allerdings nur angenommen werden, wenn der Betroffene ein besonders gewichtiges rechtlich geschütztes Interesse an der unverzüglichen Feststellung der Unverwertbarkeit des Beweises geltend macht und gehörig substanziiert (relative Beweisverwertungsverbote, BGE 141 IV 284 E. 2.3). Art. 141 StPO regelt die Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise: Beweise, die in Verletzung von Artikel 140 erhoben wurden, sind in keinem Falle verwertbar. Dasselbe gilt, wenn dieses Gesetz einen Beweis als unverwertbar bezeichnet (Abs. 1). Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Abs. 2). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind verwertbar (Abs. 3). Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 1 oder 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nur dann verwertbar, wenn er auch ohne die vorhergehende Beweiserhebung möglich gewesen wäre (Abs. 4 in der ab 1. Januar 2024 geltenden Fassung, vgl. E. 1.5 hievor), das heisst, der erste Beweis "conditio sine qua non" des zweiten ist (BGE 138 IV 169 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Aufzeichnungen über unverwertbare Beweise werden aus den Strafakten entfernt, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss gehalten und danach vernichtet (Abs.”
Bei ärztlichen Unterlagen ist Unverwertbarkeit nicht automatisch gegeben; maßgeblich sind Zuständigkeit, gesetzliche Ermächtigung der übermittelnden Behörde und formelle Voraussetzungen.
“Der Beschwerdeführer beantragt weiter, das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 11. März 2024 (sowie sämtliche Aktenstücke, welche darauf Bezug nehmen resp. dieses wörtlich oder sinngemäss wiedergeben) sei(en) umgehend aus den Akten zu entfernen (Rechtsbegehren, Ziffer 5), weil bei der Erteilung der Ermächtigung durch die Berner Behörden sein rechtliches Gehör verletzt worden sei. Die Argumentation des Beschwerdeführers verfängt nicht. Zu prüfen ist im vorliegenden Verfahren entgegen seiner Ansicht nicht, ob die Entbindung der Ärzte der UPD Bern vom Berufs- bzw. Amtsgeheimnis verfahrensrechtlich korrekt erfolgt ist, sondern ob die von der UPD übermittelten ärztlichen Unterlagen (Beweise) bzw. das sich darauf stützende psychiatrische Gutachten offensichtlich unverwertbar sind und gestützt auf Art. 141 StPO bereits im Untersuchungsverfahren aus den Akten entfernt werden müssen. Dass die StPO (oder ein anderes Gesetz) die Unverwertbarkeit der ärztlichen Unterlagen – d.h. die sofortige Rückgabe aus den Akten bzw. die Vernichtung rechtswidriger Beweise – ausdrücklich vorsieht, behauptet der Beschwerdeführer zu Recht nicht (vgl. zu den ausdrücklich vorgesehenen Fällen von Unverwertbarkeit CR CPP-Bénédict, 2. Aufl. 2019, Art. 141 N 4 und 7a). Insbesondere sehen die vom Beschwerdeführer angeführten Art. 170-173 StPO Solches nicht vor. Auch Art. 271 Abs. 3 StPO ist nicht einschlägig, da die streitgegenständlichen Unterlagen nicht aus einer Überwachung stammen. Weiter kann auch nicht gesagt werden, dass die Unverwertbarkeit der von den UPD Bern übermittelten ärztlichen Unterlagen ohne Weiteres feststeht. Denn die übermittelnden Ärzte wurden gemäss Aktenlage von der sachlich, örtlich und funktionell zuständigen Behörde gestützt auf die einschlägigen Bestimmungen des Berner Rechts (Art. 8 Abs.”
Bei Verstößen gegen Art. 140 StPO sind die daraus gewonnenen Beweise grundsätzlich ausgeschlossen; dennoch ist die Fernwirkung von Art. 141 Abs. 1 StPO nicht absolut in jedem Fall—Folgebeweise können unter bestimmten Umständen weiterhin verwertbar sein.
“Zwangsmittel, Gewaltanwendung, Drohungen, Versprechungen, Täuschungen und Mittel, welche die Denkfähigkeit oder die Willensfreiheit einer Person beeinträchtigen können, sind bei der Beweiserhebung untersagt (Art. 140 Abs. 1 StPO). Solche Methoden sind auch dann unzulässig, wenn die betroffene Person ihrer Anwendung zustimmt (Art. 140 Abs. 2 StPO). Beweise, die in Verletzung von Artikel 140 StPO erhoben wurden, sind in keinem Falle verwertbar. Dasselbe gilt, wenn dieses Gesetz einen Beweis als unverwertbar bezeichnet (Art. 141 Abs. 1 StPO). Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO). Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 1 oder 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nur dann verwertbar, wenn er auch ohne die vorhergehende Beweiserhebung möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der Fassung ab 1. Januar 2024). Bis zum 31. Dezember 2023 lautete Art. 141 Abs. 4 StPO wie folgt: Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre.”
“Hinsichtlich der Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten nahm der im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils geltende Art. 141 Abs. 4 StPO lediglich auf Art. 141 Abs. 2 StPO, nicht jedoch den zugehörigen Abs. 1 Bezug. Ob im Falle einer absoluten Unverwertbarkeit nach Art. 141 Abs. 1 StPO eine strikte Fernwirkung eintreten und Art. 141 Abs. 4 StPO keine Anwendung finden sollte, war in der Lehre umstritten und wurde in BGE 138 IV 169 E. 3.2 offengelassen. Im Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, die vor dem Inkrafttreten der vereinheitlichten StPO geltende bundesgerichtliche Rechtsprechung (die für die Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach unterschied, ob sich die Unverwertbarkeit des Primärbeweises aus einem absoluten oder relativen Beweisverwertungsverbot ergab), gelte im Hinblick auf den ab 1. Januar 2024 in Kraft tretenden Art. 141 Abs. 4 StPO - der nunmehr ausdrücklich Art. 141 Abs. 1 und Abs. 2 StPO umfasst - weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4). Folglich ist in casu nicht von einer strikten Fernwirkung auszugehen und Art. 141 Abs. 4 StPO findet Anwendung. Demnach wäre jedoch aufzuzeigen, dass das Mobiltelefon des Beschwerdeführers auch ohne Bekanntgabe des einschlägigen Zugangscodes hätte ausgelesen werden können.”
Wird ein Verwertungsverbot geltend gemacht, muss die betroffene Partei rechtzeitig beanstanden bzw. den förmlichen Rückzug weiterer darauf gestützter Beweismittel bei der Verfahrensleitung verlangen.
“Si une partie à la procédure estimait qu'un moyen de preuve était soumis à une interdiction d'exploitation, elle pouvait demander à la direction de la procédure de le retirer du dossier (consid. 3.3.1). Cette jurisprudence vise précisément le retrait "d'office" du dossier des "preuves inexploitables", soit celles qui ont été déclarées comme telles. Il s'ensuit qu'une décision sur l'exploitabilité de la pièce doit avoir été prise avant qu'un retrait de celle-ci du dossier ne puisse intervenir "d'office". Or, c'est exactement ce qu'a fait le Ministère public dans sa décision querellée. Il a écarté du dossier les pièces qu'il considérait comme inexploitables, respectivement partiellement inexploitables. Étendre d'office cette faculté à "tout élément du dossier ayant trait à une pièce illicite et à son contenu", soit à bien comprendre le recourant aux preuves dérivées, n'est – au vu des développements qui précèdent – manifestement pas le sens à donner à cet arrêt, ce d'autant qu'il ne va pas de soi qu'une preuve dérivée est d'emblée non exploitable (cf. art. 141 al. 4 CPP). Ainsi, conformément à la jurisprudence citée par le recourant lui-même, s'il estimait que d'autres moyens de preuve étaient soumis à une interdiction d'exploitation, il lui appartenait de demander à la direction de la procédure de les retirer du dossier et, a fortiori, de les désigner. Cette obligation trouve d'ailleurs écho dans le principe de la bonne foi (art. 3 al. 2 let. a CPP), applicable à l'autorité pénale mais également aux parties (arrêt du Tribunal fédéral 6B_71/2016 du 5 avril 2017 consid. 2.1.3). 1.3.3. Le recourant ne saurait dès lors requérir, pour la première fois, devant la Chambre de céans, le retrait du dossier de nombreux moyens de preuve dont il n'avait pas précédemment demandé l'interdiction d'exploitation. À cette aune, le recours s'avère irrecevable. 1.4. Il en va de même de la conclusion du recourant relative au constat par la Chambre de céans, une fois son arrêt définitif et exécutoire, de l'inexploitabilité de l'entier du dossier relatif à la procédure de recours et à son retrait du dossier.”
Fehlende Verfahrenssprache oder fehlende Übersetzung/Verständigung macht protokollierte Aussagen bzw. Vernehmungsakten unbrauchbar/unverwertbar.
“1 CPP) des auditions réalisées sans que cette information n'ait été fournie, avec la précision encore que le procès-verbal devait être relu ou remis à l'accusé pour lecture dans une langue qu'il comprend (art. 78 al. 5 CPP). Or, il ne parlait ni le français ni l'anglais et il avait d'ailleurs été assisté d'un interprète en langue wolof devant le MP et devant le TP. Il ne savait ni lire ni écrire et avait été stupéfait par les propos retranscrits par la police le jour de son arrestation lors d'une audience tenue sans traducteur dont la présence lui avait été refusée. Il ne comprenait ainsi pas comment le simple mot "ami" qu'il avait prononcé en réponse à une question concernant "l'argent" avait pu être transformé en phrase complète. Les réponses très précises contenues dans le procès-verbal ne pouvaient raisonnablement provenir de lui. La présence d'un traducteur wolof pour un autre prévenu arrêté en même temps que lui n'y changeait rien. Dès lors, le procès-verbal en question constituait une preuve illicite absolument inexploitable et devait être écartée du dossier (art. 141 al. 1 CPP, 158 al. 2 CPP, 8 al. 5 CPP et 6 par. 3 let. a Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales [CEDH]). Sur le fond, il avait donné une version cohérente et constante lors des auditions subséquentes, niant toute implication dans la vente de stupéfiants. Aucun témoin ni prétendu consommateur n'avait confirmé qu'il était impliqué et aucune substance illicite n'avait été trouvée ni sur lui ni dans les environs, les seules observations de la police se limitant à avoir aperçu un "échange" entre lui et "deux individus" qui n'ont pas été interpellés. Ce n'était pas suffisant pour fonder une culpabilité. Il ne pouvait pas non plus être condamné pour s'être trouvé au mauvais moment au mauvais endroit, où la police avait mentionné la présence de plusieurs personnes noires. Il n'avait d'ailleurs aucun antécédent en matière de stupéfiants. Il devait ainsi être acquitté de l'infraction à l'art. 19 al. 1 let. c LStup. Il devait l'être également de l'infraction d'entrée illégale.”
Bei ausländischer Zustimmung, die nur auf eine bestimmte Form der Vernehmung (z.B. Botschaftsvernehmung) beschränkt ist, sind außerhalb dieser Form erhobene Aussagen unverwertbar.
“En parallèle, le 24 janvier 2025, le Ministère public a, par avis de prochaine clôture de l'instruction, informé les parties qu'il entendait rendre une ordonnance de classement à l'endroit de A______ concernant les faits – non-paiement de frais bancaires – en lien avec E______ LTD, l'une des parties plaignantes – et l'infraction à la LCR et dresser un acte d'accusation pour le restes. e. Par efax des 4 et 5 février 2025, le Ministère public a transmis aux parties les correspondances échangées avec C______ (pièces 610'089 – 610'091). f. A______ a sollicité divers actes d'instruction relatifs à la production de documents par les banques, dont aucun n'est en lien avec les déterminations de C______. Les échanges intervenus entre le Ministère public et C______ violaient le Deuxième Protocole additionnel à la Convention européenne d'entraide judiciaire en matière pénale du 1er février 2005 (RS 0.351.12, ci-après: PA II CEEJ), ainsi que les art. 148 al. 1 et 181 al. 1 cum 158 al. 1 CPP, de sorte que ces preuves étaient inexploitables au sens de l'art. 141 al. 1 CPP. Il a demandé leur retrait du dossier et leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP (pièces 610'096 – 610'099). g. Par ordonnance rendue le 13 février 2025, le Ministère public a classé les faits en lien avec E______ LTD ainsi que l'infraction à la LCR. h. Par acte d'accusation du même jour, A______ a été renvoyé en jugement devant le Tribunal de correctionnel pour escroquerie par métier (art. 146 CP), tentative d'escroquerie par métier (art. 146 CP cum art. 22 CP), faux renseignements sur des entreprises commerciales (art. 152 CP), faux dans les titres (art. 251 CP), obtention frauduleuse d'une constatation fausse (art. 253 CP) et comportement frauduleux à l'égard des autorités au sens de l'art. 118 LEI. C. Dans sa décision querellée, le Ministère public a relevé que, s'agissant de la demande d'application de l'art. 141 CPP, le droit de A______ de participer à l'administration des preuves dans le cadre de la demande d'entraide en Angleterre avait été respecté, dans la mesure où il avait été invité à soumettre des questions.”
Die Anwendung von Art. 141 Abs. 4 StPO auf Beweise, die von Privatpersonen beschafft wurden, und die Reichweite der Vorschrift auf Beweismittel privater Dritter ist umstritten und in der Rechtsprechung nicht abschliessend geklärt.
“Si une partie à la procédure estimait qu'un moyen de preuve était soumis à une interdiction d'exploitation, elle pouvait demander à la direction de la procédure de le retirer du dossier (consid. 3.3.1). Cette jurisprudence vise précisément le retrait "d'office" du dossier des "preuves inexploitables", soit celles qui ont été déclarées comme telles. Il s'ensuit qu'une décision sur l'exploitabilité de la pièce doit avoir été prise avant qu'un retrait de celle-ci du dossier ne puisse intervenir "d'office". Or, c'est exactement ce qu'a fait le Ministère public dans sa décision querellée. Il a écarté du dossier les pièces qu'il considérait comme inexploitables, respectivement partiellement inexploitables. Étendre d'office cette faculté à "tout élément du dossier ayant trait à une pièce illicite et à son contenu", soit à bien comprendre le recourant aux preuves dérivées, n'est – au vu des développements qui précèdent – manifestement pas le sens à donner à cet arrêt, ce d'autant qu'il ne va pas de soi qu'une preuve dérivée est d'emblée non exploitable (cf. art. 141 al. 4 CPP). Ainsi, conformément à la jurisprudence citée par le recourant lui-même, s'il estimait que d'autres moyens de preuve étaient soumis à une interdiction d'exploitation, il lui appartenait de demander à la direction de la procédure de les retirer du dossier et, a fortiori, de les désigner. Cette obligation trouve d'ailleurs écho dans le principe de la bonne foi (art. 3 al. 2 let. a CPP), applicable à l'autorité pénale mais également aux parties (arrêt du Tribunal fédéral 6B_71/2016 du 5 avril 2017 consid. 2.1.3). 1.3.3. Le recourant ne saurait dès lors requérir, pour la première fois, devant la Chambre de céans, le retrait du dossier de nombreux moyens de preuve dont il n'avait pas précédemment demandé l'interdiction d'exploitation. À cette aune, le recours s'avère irrecevable. 1.4. Il en va de même de la conclusion du recourant relative au constat par la Chambre de céans, une fois son arrêt définitif et exécutoire, de l'inexploitabilité de l'entier du dossier relatif à la procédure de recours et à son retrait du dossier.”
Unverwertbare oder als kontaminiert beurteilte Aktenbestandteile (einschliesslich Beweismittel, Konfrontationsaufnahmen, Überwachungsdaten, Polizeiformulare, ausländische Rechtshilfekontakte, strafverfügungs- bzw. Überweisungsakten und sonstige «kontaminierte» Dokumente) sind aus dem Verfahren zu entfernen; dies gilt unabhängig von der Bezeichnung als Beweismittel oder sonstiges Verfahrensdokument.
“Cette dernière avait donné son accord à l'audition de C______, par le Ministère public, à l'Ambassade de Suisse à Londres et non à une "audition informelle" violant les règles internationales applicables. En outre, les deux conférences téléphoniques de la greffière contrevenaient à l'art. 10 ch. 3 à 6 PA II CEEJ, au vu de l'absence : de consentement donné par l'Angleterre sur cette manière de faire; d'identification du témoin; de la présence d'une autorité judiciaire de la Partie requise; et de la possibilité, pour la personne entendue, d'invoquer son droit à ne pas témoigner. Par ailleurs, sur le plan national, l'administration desdites preuves violait plusieurs dispositions liées à l'exécution d'une audition en cas d'entraide judiciaire, à savoir les art. 143 al. 1 let. a et b, al. 2, 142 al. 1 et 311 al. 1 CPP, 148 al. 1 let. b et c CPP. Conformément à l'art. 141 al. 1 CPP, les preuves en question, recueillies en violation des règles fondant le droit à la participation du prévenu, dans le cas présent les art. 148 al. 2 et 145 par renvoi de l'art. 147 al. 4 CPP et 180 al. 1 cum 158 al. 2 CPP, étaient inexploitables. Ainsi, l'art. 141 al. 5 CPP leur était applicable. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner une décision sujette à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. a CPP) et émaner du prévenu qui, partie à la procédure (art. 104 al. 1 let. a CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP; ATF 143 IV 475 consid. 2.9; arrêt du Tribunal fédéral 1B_485/2021 du 26 novembre 2021 consid. 2.4.3). 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. 3.1. La manière dont les preuves doivent être administrées relève du droit de procédure, sous réserve des principes qui découlent directement du droit constitutionnel fédéral et du droit conventionnel; il en va de même de la question de savoir si une preuve recueillie de manière illégale doit ou non être écartée de l'appréciation des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 1P.”
“En parallèle, le 24 janvier 2025, le Ministère public a, par avis de prochaine clôture de l'instruction, informé les parties qu'il entendait rendre une ordonnance de classement à l'endroit de A______ concernant les faits – non-paiement de frais bancaires – en lien avec E______ LTD, l'une des parties plaignantes – et l'infraction à la LCR et dresser un acte d'accusation pour le restes. e. Par efax des 4 et 5 février 2025, le Ministère public a transmis aux parties les correspondances échangées avec C______ (pièces 610'089 – 610'091). f. A______ a sollicité divers actes d'instruction relatifs à la production de documents par les banques, dont aucun n'est en lien avec les déterminations de C______. Les échanges intervenus entre le Ministère public et C______ violaient le Deuxième Protocole additionnel à la Convention européenne d'entraide judiciaire en matière pénale du 1er février 2005 (RS 0.351.12, ci-après: PA II CEEJ), ainsi que les art. 148 al. 1 et 181 al. 1 cum 158 al. 1 CPP, de sorte que ces preuves étaient inexploitables au sens de l'art. 141 al. 1 CPP. Il a demandé leur retrait du dossier et leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP (pièces 610'096 – 610'099). g. Par ordonnance rendue le 13 février 2025, le Ministère public a classé les faits en lien avec E______ LTD ainsi que l'infraction à la LCR. h. Par acte d'accusation du même jour, A______ a été renvoyé en jugement devant le Tribunal de correctionnel pour escroquerie par métier (art. 146 CP), tentative d'escroquerie par métier (art. 146 CP cum art. 22 CP), faux renseignements sur des entreprises commerciales (art. 152 CP), faux dans les titres (art. 251 CP), obtention frauduleuse d'une constatation fausse (art. 253 CP) et comportement frauduleux à l'égard des autorités au sens de l'art. 118 LEI. C. Dans sa décision querellée, le Ministère public a relevé que, s'agissant de la demande d'application de l'art. 141 CPP, le droit de A______ de participer à l'administration des preuves dans le cadre de la demande d'entraide en Angleterre avait été respecté, dans la mesure où il avait été invité à soumettre des questions. À l'issue de ladite demande, les autorités anglaises l'avaient invité [le Ministère public] à entrer directement en contact avec C______.”
“2025 sur OMP/3819/2025 ( MP ) , REJETE Descripteurs : CONVENTION D'ENTRAIDE JUDICIAIRE EN MATIÈRE PÉNALE;PREUVE ILLICITE;DROIT D'ÊTRE ENTENDU Normes : CEEJ.3; CPP.139; CPP.141; CPP.145 république et canton de Genève POUVOIR JUDICIAIRE P/25726/2023 ACPR/279/2025 COUR DE JUSTICE Chambre pénale de recours Arrêt du mercredi 9 avril 2025 Entre A______, représenté par Me B______, avocate, recourant, contre la décision rendue le 13 février 2025 par le Ministère public, et LE MINISTÈRE PUBLIC de la République et canton de Genève, route de Chancy 6B, 1213 Petit-Lancy, case postale 3565, 1211 Genève 3, intimé. EN FAIT : A. Par acte déposé le 24 février 2025, A______ recourt contre la décision du 13 février 2025, notifiée le lendemain, par laquelle le Ministère public a refusé de retirer du dossier les pièces qu'il avait transmises aux parties par efax des 4 et 5 février 2025. Le recourant conclut, avec suite de frais et dépens chiffrés, au retrait du dossier des pièces en question, à leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP. B. Les faits pertinents suivants ressortent du dossier : a. A______ fait l'objet d'une procédure pénale pour escroquerie, abus de confiance aggravé, fausse communication aux autorités chargées du registre du commerce, faux dans les titres, obtention frauduleuse d'une constatation fausse et violation des art. 118 LEI et 97 al. 1 let. b LCR. En substance, il lui est reproché d'avoir, par la présentation de faux documents, dont une lettre de confort de C______, avocat à D______ [Royaume-Uni], construit l'apparence d'une situation personnelle aisée (USD 80 millions, dont USD 30 millions en titres et propriétés), notamment l'existence d'une fortune paternelle dont il aurait hérité en 2010, en réalité inexistante. Il aurait également été en mesure de valoriser, vraisemblablement par le truchement de ventes privées de complaisance, des titres de diverses sociétés dont il était l'ultime ayant droit économique, lesquels titres étaient en réalité sans valeur. Il se serait prévalu de ces circonstances fictives de fortune et d'actifs auprès de divers établissements bancaires en Suisse et à l'étranger afin d'obtenir des facilités bancaires sous la forme de crédits hypothécaires et lombards et de garanties bancaires.”
“60 république et canton de Genève POUVOIR JUDICIAIRE P/2437/2024 ACPR/223/2025 COUR DE JUSTICE Chambre pénale de recours Arrêt du vendredi 21 mars 2025 Entre A______, représenté par Me B______, avocat, recourant, contre l'ordonnance rendue le 16 janvier 2025 par le Ministère public, et LE MINISTÈRE PUBLIC de la République et canton de Genève, route de Chancy 6B, 1213 Petit-Lancy, case postale 3565, 1211 Genève 3, intimé. EN FAIT : A. Par acte expédié le 27 janvier 2025, A______ recourt contre l'ordonnance du 16 précédent, notifiée le lendemain, par laquelle le Ministère public a ordonné le retrait de certaines pièces du dossier à la suite de la récusation du précédent procureur. Il conclut, sous suite de frais et dépens, chiffrés à CHF 1'400.-, principalement à l'annulation de cette décision, à celle de l'intégralité des actes auxquels avait procédé le magistrat récusé depuis le 9 avril 2024, à la conservation de ceux-ci jusqu'à la clôture définitive de la procédure, avant destruction (art. 141 al. 5 CPP), et à la réserve de son droit à rapporter à la procédure toute preuve à décharge résultant des actes auxquels le procureur récusé aurait participé dès cette date. Subsidiairement, il conclut au renvoi de la cause au Ministère public pour nouvelle décision dans le sens des considérants. B. Les faits pertinents suivants ressortent du dossier : a. Le 15 février 2023, la police a procédé à l'arrestation d'un dénommé C______, soupçonné de faire séjourner et travailler illégalement, depuis 2012, des prostituées sur le territoire genevois. Ces faits font l'objet d'une procédure pénale P/1______/2017, qui a été reprise par le procureur D______ le 10 octobre 2019. L'enquête a permis d'identifier plusieurs personnes mettant des appartements à sa disposition à cette fin, dont A______. Dans la procédure P/8353/2023 ouverte en avril 2023 contre ce dernier pour incitation à l'entrée, à la sortie et aux séjours illégaux (art. 116 LEI), un rapport de renseignements a été rendu le 17 juillet 2023, mentionnant qu'il avait géré ou avait un lien avec à tout le moins 21 appartements dédiés à la prostitution sur le territoire genevois.”
“Le recourant considère que la totalité des actes exécutés par le magistrat récusé datés du 9 avril 2024 ou postérieurs à cette date devrait être annulée, aucun d'entre eux n'entrant dans le champ de l'art. 60 al. 2 CPP. 3.1. À teneur de l'art. 60 al. 1 CPP, les actes de procédure auxquels a participé une personne tenue de se récuser sont annulés et répétés si une partie le demande au plus tard cinq jours après qu’elle a eu connaissance du motif de récusation, ce par quoi il faut entendre, en accord avec les textes allemand et italien, la "décision de récusation" (ATF 144 IV 90 consid. 1.1.2). La loi ne précise pas quelle est l’étendue de cette annulation. Selon la jurisprudence, celle-ci a, en principe, un effet ex tunc, seuls les actes de procédure concomitants ou postérieurs au motif de récusation en cause pouvant être annulés. S’il s’agit de moyens de preuve, ceux-ci deviennent absolument inexploitables au sens de l’art. 141 al. 1 CPP et doivent être retranchés du dossier conformément à la règle de l’art. 141 al. 5 CPP, les actes concernés devant, cas échéant, être répétés (ATF 141 IV 178 consid. 3.7; arrêts du Tribunal fédéral 6B_1275/2017 du 20 juin 2018 consid. 1.4; 1B_246/2017 du 6 octobre 2017 consid. 4.1; 1B_5/2016 du 23 mai 2016 consid. 2.2.2; arrêts du Tribunal pénal fédéral BB.2019.202 du 7 février 2020 consid. 3.2; BB.2012.118 du 25 octobre 2012 consid. 2.3). Comme ils ne sont pas "contaminés" par la partialité, les résultats des actes officiels accomplis avant la survenance du motif de récusation et qui ressortent du dossier pénal restent valables; en revanche, les actes "contaminés" par la récusation doivent (sous réserve de l'art. 60, al. 2, cf. infra) être retranchés du dossier, afin de garantir au prévenu le droit à un procès équitable, conformément à l'art. 29 al. 1 Cst. et l'art. 6 ch. 1 CEDH (arrêt du Tribunal pénal fédéral TPF 2021 74 consid. 3.2.1; A. DONATSCH / V. LIEBER / S. SUMMERS / W. WOHLERS (éds), Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO), 3ème éd., Zürich 2020, n.”
“Il peut toutefois être renoncé à l’exigence d’un intérêt actuel lorsque la contestation est susceptible de se reproduire en tout temps dans des circonstances identiques ou analogues, que sa nature ne permet pas de la trancher avant qu'elle ne perde son actualité et que, en raison de sa portée de principe, il existe un intérêt public suffisamment important à la solution de la question litigieuse (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1336/2018 du 19 février 2019 consid. 1.2 et les références citées), ces conditions étant cumulatives (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1011/2010 du 18 février 2011 consid. 2.2.1 in fine; ACPR/478/2021 du 19 juillet 2021, consid. 1.3.1). 1.2.2. En l'espèce, l'acte litigieux a déployé tous ses effets, les auditions ayant été menées les 9, 13, 16, 19, 20 et 26 août 2024 par la police, soit avant le dépôt du recours, hors la présence du prévenu et de son conseil. Le recourant n'a donc plus d'intérêt actuel et pratique à demander l'annulation des auditions concernées. Au surplus, le recourant ne dispose d'aucun intérêt juridique à voir annuler des auditions une fois celles-ci accomplies, dans la mesure où l'existence d'un éventuel vice qui entacherait un acte de procédure ne conduirait pas à son annulation, mais, alternativement, au constat de l’inexploitabilité des preuves recueillies à cette occasion (art. 147 al. 4 CPP) ou au retrait du procès-verbal concerné du dossier (art. 141 al. 5 CPP). Or, faute de décision préalable sur ce point, la Chambre de céans ne saurait statuer, pour la première fois, au stade d'un recours, sur les questions de l'inexploitabilité des preuves recueillies ou du retrait de procès-verbaux d'auditions du dossier (cf. art. 393 al. 1 let. a CPP). 2. Par conséquent, le recours doit être déclaré irrecevable, faute pour le recourant de disposer d'un intérêt juridiquement protégé à l'annulation de la décision querellée. 3. Le recourant, qui succombe, supportera les frais envers l'État, fixés en totalité à CHF 700.- pour l'instance de recours (art. 428 al. 1 CPP et 13 al. 1 du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale, RTFMP ; E 4 10.03). L'autorité de recours est en effet tenue de dresser un état de frais pour la procédure de deuxième instance, sans égard à l'obtention de l'assistance judiciaire (arrêts du Tribunal fédéral 1B_372/2014 du 8 avril 2015 consid. 4.6 et 1B_203/2011 du 18 mai 2011 consid. 4). 4. Il sera statué sur l'indemnité du défenseur d'office à la fin de la procédure (art.”
“Les restrictions sont limitées temporairement ou à des actes de procédure déterminés (al. 3), le droit d'être entendu devant être accordé sous une forme adéquate lorsque le motif ayant justifié la restriction disparaît (al. 5). Le conseil juridique d'une partie ne peut faire l'objet de restrictions que du fait de son comportement (art. 108 al. 2 CPP). 2.3. Les preuves administrées en violation de l'art. 147 al. 1 CPP ne sont pas exploitables à la charge de la partie qui n'était pas présente (art. 147 al. 4 CPP; ATF 143 IV 457 consid. 1.6.1 p. 459; ATF 140 IV 172 consid. 1.2.1 p. 175). Les informations obtenues lors d'auditions non exploitables ne peuvent être utilisées ni pour préparer l'administration renouvelée de preuves ni pour y procéder (ATF 143 IV 457 consid. 1.6; arrêt du Tribunal fédéral 6B_228/2018 du 22 août 2018 consid. 2.1). Les pièces relatives aux moyens de preuve non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (art. 141 al. 5 CPP). 2.4. En l'espèce, au moment de l'audition du témoin litigieuse, le recourant avait déjà été entendu, tant par la police que par le Ministère public, et les charges lui étaient connues. L'art. 101 CPP auquel cette autorité s'est référée dans son mandat d'actes d'enquête ne s'appliquait ainsi pas. Le Ministère public a justifié l'exclusion du recourant et de son conseil à l'audition du témoin par la police par la nécessité d'éviter tout risque d'influence sur ce dernier. Or, il n'explique pas – que ce soit dans son mandat d'actes d'enquête (qui n'a pas été notifié au recourant et dont celui-ci n'a eu connaissance que dans le cadre de la demande de prolongation de sa détention provisoire de novembre 2024), dans sa décision querellée ou dans ses observations – en quoi existait un risque concret que le recourant exerce sur témoin une quelconque influence par sa seule présence, étant relevé que le témoin en question devait s'exprimer exclusivement sur son emploi du temps après les faits.”
“Die von Staatsanwalt B.________ durchgeführte Konfrontationseinvernahme von A.A.________ und D.A.________ vom 30. Mai 2023 wird gestützt auf Art. 141 Abs. 5 StPO aus den Strafakten entfernt, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss gehalten und danach vernichtet.”
Bei Ausstands‑/Kontaminationsfragen sind nicht nur formelle Beweismittel, sondern sämtliche «kontaminierten» Aktenbestandteile zu entfernen; in bestimmten Fällen (z. B. Rückzug der Strafverfügung) kann das Interesse an Entfernung allerdings entfallen oder die Entfernung obsolet sein.
“Darüber hinaus fehlt es den Beschuldigten an einem rechtlich geschützten Interesse, gegen sie gerichtete Ermittlungshandlungen wiederholen zu lassen, obschon die Einstellung des Verfahrens bereits feststeht. Nach Auffassung des EFD scheint mittlerweile die Verjährung eingetreten zu sein, so dass sich eine Wiederholung ebenfalls als obsolet erweisen würde. Auf die Wiederholungsgesuche der Beschuldigten ist daher nicht einzutreten. 3.6 3.6.1 Parallel zur Aufhebung und Wiederholung ersuchten A. und B. am 6. April 2023 um Aktenentfernung gestützt auf Art. 141 Abs. 5 StPO (SK 9.521.071 ff., S. 3; 9.522.049 ff. Rz. 9). Mit Stellungnahme vom 29. April 2024 machte das EFD unter Verweis auf dessen Eingabe vom 21. April 2023 Rz. 18 geltend, lediglich unter Verletzung einer Ausstandspflicht erhobene Beweismittel seien aus den Akten auszuscheiden, nicht jedoch aufgehobene Entscheide (SK 9.511.044 f. S. 2). B. wendet hiergegen ein, das Bundesstrafgericht selber nehme keine Unterscheidung zwischen «Beweismitteln» und anderen «Dokumenten» vor (SK 9.522.102 ff. Rz. 8). 3.6.2 Grundsätzlich sind vom Ausstand «kontaminierte» Akten (vorbehältlich Art. 60 Abs. 2 StPO) auszuscheiden, wobei Art. 141 Abs. 5 StPO zur Anwendung gelangt. Art. 141 Abs. 5 StPO besagt, dass die Aufzeichnungen über unverwertbare Beweise aus den Strafakten entfernt werden, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss gehalten und danach vernichtet werden. Der Sinn von Art. 60 Abs. 1 StPO besteht darin, dass sämtliche durch die Befangenheit «kontaminierten» Akten und Verfahrenshandlungen aus dem Verfahren entfernt werden, um dem Beschuldigten ein faires Verfahren zu garantieren (vgl. Keller, a.a.O., Art. 60 StPO N. 3; SK.2020.48 E 3.3.7.3; Entscheid der Beschwerdekammer BB.2012.118-119 E. 2.3.). Für die Entfernung aus den Akten ist daher die Kontamination, nicht aber die Unterscheidung, ob Beweismittel oder Verfahrenshandlung, massgebend. Hierdurch kann dem Betroffenen besser zu einem fairen Verfahren verholfen werden. Somit sind die Strafbescheide vom 20. Oktober 2022, die Strafverfügungen vom 16. Dezember 2022 sowie die Überweisungsschreiben an die BA vom 4. Januar 2023 und an das Bundesstrafgericht vom 11.”
In der Instruktions- und Vorprüfungsphase soll Unverwertbarkeit (Inexploitabilität) nur in offensichtlichen bzw. manifesten Fällen festgestellt werden; bei zweifelhaften oder würdigungspflichtigen Situationen ist zurückhaltend vorzugehen.
“468) –, il n'est pas exploitable lorsqu'il n'aurait pas pu être recueilli sans l'administration de la première preuve. Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (art. 141 al. 5 CPP). Dans certains cas, la loi prévoit expressément la destruction immédiate des preuves (cf. notamment l'ancien art. 248 [RO 2010 p. 1881], art. 271 al. 3, 277 et 289 al. 6 CPP ; sur ce qui précède, cf. TF 7B_6/2024 du 6 mai 2024 destiné à la publication consid. 2.2.1). Au stade de l'instruction, il convient de ne constater l'inexploitabilité de moyens de preuve que dans des cas manifestes (TF 7B_548/2024 du 9 juillet 2024 consid. 1.3 ; TF 7B_868/2023 du 1er décembre 2023 consid. 4.3.1 ; TF 1B_91/2020 du 4 mars 2020 consid. 2.2 ; TF 1B_234/2018 du 27 juillet 2018 consid. 3.1 et les références citées). Les circonstances du cas d'espèce sont déterminantes pour l'examen de l'exploitabilité d'une preuve dite dérivée au sens de l'art. 141 al. 4 CPP (TF 7B_6/2024 précité consid. 2.2.2 ; TF 7B_257/2022 du 4 décembre 2023 consid. 3.2.4 et les arrêts cités). Dans la mesure où l'illicéité de cette preuve doit être retenue déjà au stade de l'instruction, ce moyen de preuve doit être retiré du dossier en application de l'art. 141 al. 5 CPP (TF 7B_6/2024 précité consid. 2.2.2 ; TF 1B_93/2021 du 19 juillet 2021 consid. 4). 2.2.2 L'art. 265 CPP permet à l'autorité d'instruction d'obtenir auprès de leurs détenteurs les objets ou valeurs qui doivent être séquestrés en application de l'art. 263 CPP. L'ordre peut être assorti d'une commination de la peine prévue à l'art. 292 CP (art. 265 al. 3 CPP). L'ordre de dépôt permet à son destinataire de fournir volontairement les objets ou valeurs requis, sans recourir à des mesures de contrainte (art. 265 al. 4 CPP). Selon le Tribunal fédéral, l’ordre de production, au sens de l’art. 265 CPP, doit être adressé au détenteur de données. Dans l’affaire publiée aux ATF 143 IV 21, le Ministère public avait requis de la société Facebook Switzerland Sàrl la production de l’identité du détenteur d’un compte Facebook.”
Bei Kostenbemessung ist zu berücksichtigen, ob und wann erstmals eine Verletzung von Art. 141 Abs. 5 StPO beurteilt wurde; es sind mildernde Umstände (z. B. prekäre finanzielle Lage) zu prüfen, wenn die Kostenzustimmung betroffen ist.
“Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 BGG kostenpflichtig. Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Seiner angespannten finanziellen Situation und der erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren zu beurteilenden Verletzung von Art. 141 Abs. 5 StPO ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen. Demnach erkennt das Bundesgericht:”
Unverwertbare Erstbeweise ziehen nach der Fernwirkung auch alle daraus unmittelbar oder mittelbar abgeleiteten Aussagen, Berichte, Folgebefunde und sonstigen Beweismittel mit sich und machen diese unbrauchbar, wenn sie nur dank des rechtswidrig gewonnenen Ausgangsbeweises erlangt wurden.
“Insgesamt kann somit festgehalten, dass das Vorgehen der Kantonspolizei unzulässig war. Indem die Beschuldigte mittels Erhebungsbogen dazu aufgefordert wurde, «in jedem Fall» die Personalien des verantwortlichen Fahrzeuglenkers bzw. der verantwortlichen Fahrzeuglenkerin mitzuteilen, auch wenn sie selber für die Übertretung verantwortlich ist, umging die Kantonspolizei das Recht der Beschuldigten, sich nicht selber belasten zu müssen, ohne dass sie darauf bzw. auf das Recht, ihre Mitwirkung zu verweigern, hingewiesen worden wäre. Ob der Erhebungsbogen mit einer Rechtsbelehrung zu versehen wäre, kann angesichts des Ausgeführten offengelassen werden. Der Erhebungsbogen bzw. dessen Rückseite mit den darin gemachten Angaben der Beschuldigten ist unverwertbar (vgl. auch den allerjüngsten Entscheid des Bundesgerichts 6B_525/2024 vom 15. Januar 2025). Ermöglichte ein Beweis, der nach Art. 141 Abs. 1 oder 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, ist dieser nur dann verwertbar, wenn er auch ohne die vorhergehende Beweiserhebung möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO; sog. Fernwirkung). Mangels Verwertbarkeit des Erhebungsbogens bzw. der Angaben auf der Rückseite dürfen auch sämtliche Aussagen der Beschuldigten, welche darauf Bezug nehmen, nicht verwertet werden; sie sind ebenfalls unverwertbar. Dabei handelt es sich um folgende Aktenstellen bzw. Aussagen der Beschuldigten: - aus der Einsprachebegründung pag. 21:”
“Juni 2021 sei nicht verwertbar, weil sie ohne deren Anwalt, ohne Beschwerdeführer und ohne seinen damaligen Verteidiger erfolgt sei. Die Gutachter hätten das Protokoll dieser nicht verwertbaren Einvernahme erhalten und auch auszugsweise zitiert. Das Gutachten nehme Bezug auf die Angaben der Ehefrau, wonach der Beschwerdeführer sie gewürgt habe, wobei ihr schwarz geworden sei vor Augen und sie weisse Punkte gesehen hätte. Diese subjektive Angabe der Ehefrau werte das Gutachten als Beschreibung einer Hirndurchblutungsstörung. Die nicht verwertbare Aussage der Ehefrau sei somit zentral gewesen für den gutachterlichen Schluss auf eine unmittelbare Lebensgefahr. Die Vorinstanz lässt offen, ob die Einvernahme der Ehefrau vom 6. Juni 2021 verwertet werden darf. Denn sie stellt ohnehin nicht darauf ab. Darüber hinaus beruft sich der Beschwerdeführer auf die Fernwirkung des erwähnten Beweisverbots. Ermöglicht ein unverwertbarer Beweis die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO nur dann verwertbar, wenn er auch ohne die vorhergehende Beweiserhebung möglich gewesen wäre (vgl. dazu: Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_805/2011 vom 12. Juli 2012 E. 3.3.1; 6B_211/2009 vom 22. Juni 2009 E. 1.4.2; vgl. auch BGE 133 IV 329 E. 4.6). Im vorliegenden Fall wären das Gutachten, das Ergänzungsgutachten und die Befragung der Gerichtsmedizinerin auch ohne die Aussagen der Ehefrau vom 6. Juni 2021 möglich gewesen. Dazu erwog bereits die Vorinstanz überzeugend, die Aussagen der Ehefrau vom 6. Juni 2021 seien nur insofern in das Gutachten eingeflossen, als überprüft worden sei, ob sich die bei der Untersuchung festgestellten Verletzungen durch ihre Sachverhaltsschilderungen erklären lassen. Entgegen dem Beschwerdeführer stützt sich das Gutachten nicht auf die Aussagen der Ehefrau, sondern einzig auf die Verletzungen, die bei der forensisch-klinischen Untersuchung der Ehefrau vom 6. Juni 2021 festgestellt wurden. Die Fernwirkung soll die Beweisverwertungsverbote vor einer Aushöhlung schützen.”
“Art. 141 Abs. 2 StPO zufolge dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung).”
“Zusammenfassend stellte die Pflicht der Staatsanwaltschaft zur nachträglichen schriftlichen Bestätigung der mündlich angeordneten Beschlagnahme (Art. 263 Abs. 2 StPO) im vorliegenden Fall eine Gültigkeitsvorschrift im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO dar. Folglich sind die Hanfsetzlinge bzw. die aufgezogenen Hanfpflanzen sowie die im Bericht des Forensisch-Naturwissenschaftlichen Dienstes der Kantonspolizei St. Gallen vom 27. April 2020 enthaltenen Analysen der Hanfpflanzen nach Art. 141 Abs. 4 StPO nicht verwertbar. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als begründet.”
“Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung), das heisst, der erste Beweis "conditio sine qua non" des zweiten ist (BGE 138 IV 169 E. 3.1 mit Hinweisen). Eine Fernwirkung gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO ist zu verneinen, wenn der Folgebeweis im Sinne eines hypothetischen Ermittlungsverlaufs zumindest mit einer grossen Wahrscheinlichkeit auch ohne den illegalen ersten Beweis erlangt worden wäre. Entscheidend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls (BGE 138 IV 169 E. 3.3.3 mit Hinweisen; Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_224/2023 vom 26. Oktober 2023 E. 3.4.1). In BGE 138 IV 169 konnte die in der Lehre umstrittene Frage, ob aArt. 141 Abs. 4 StPO entgegen seinem Wortlaut auch für absolute Beweisverwertungsverbote (Art. 141 Abs. 1 StPO) gelten muss, offengelassen werden (BGE 138 IV 169 E. 3.2 mit Hinweisen). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum alten Verfahrensrecht unterschied für die Frage der Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach, ob der Grund für die Unverwertbarkeit des Primärbeweises ein absolutes oder ein relatives Beweisverwertungsverbot ist (BGE 138 IV 169 E. 3.2; Urteile 6B_654/2019 vom 12. März 2020 E. 3.2.2; 6B_976/2015 vom 27. September 2016 E. 6.3.2; je mit Hinweisen). Das Bundesgericht hielt in einem kürzlich ergangenen Urteil fest, diese Rechtsprechung gelte im Hinblick auf die seit dem 1. Januar 2024 in Kraft stehende Fassung von Art. 141 Abs. 4 StPO, welche nun ausdrücklich neben dem Abs. 2 auch den Abs. 1 von Art. 141 StPO einbezieht, weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4).”
“2 StPO dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Die Bestimmung beinhaltet eine Interessenabwägung. Je schwerer die zu beurteilende Straftat ist, umso eher überwiegt das öffentliche Interesse an der Wahrheitsfindung das private Interesse der beschuldigten Person daran, dass der fragliche Beweis unverwertet bleibt (BGE 149 IV 352 E. 1.3.3; 147 IV 9 E. 1.4.2; 146 I 11 E. 4.2; 131 I 272 E. 4.1.2; je mit Hinweisen). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung), das heisst, der erste Beweis "conditio sine qua non" des zweiten ist (BGE 138 IV 169 E. 3.1 mit Hinweisen). Eine Fernwirkung gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO ist zu verneinen, wenn der Folgebeweis im Sinne eines hypothetischen Ermittlungsverlaufs zumindest mit einer grossen Wahrscheinlichkeit auch ohne den illegalen ersten Beweis erlangt worden wäre. Entscheidend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls (BGE 138 IV 169 E. 3.3.3 mit Hinweisen; Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_224/2023 vom 26. Oktober 2023 E. 3.4.1). In BGE 138 IV 169 konnte die in der Lehre umstrittene Frage, ob aArt. 141 Abs. 4 StPO entgegen seinem Wortlaut auch für absolute Beweisverwertungsverbote (Art. 141 Abs. 1 StPO) gelten muss, offengelassen werden (BGE 138 IV 169 E. 3.2 mit Hinweisen). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum alten Verfahrensrecht unterschied für die Frage der Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach, ob der Grund für die Unverwertbarkeit des Primärbeweises ein absolutes oder ein relatives Beweisverwertungsverbot ist (BGE 138 IV 169 E. 3.2; Urteile 6B_654/2019 vom 12. März 2020 E. 3.2.2; 6B_976/2015 vom 27. September 2016 E.”
Die getrennte Aufbewahrung dient der Abklärung und Durchsetzung der Nichtverwertbarkeit (z. B. bei Ausstandsfragen, Verhältnismässigkeits- oder Verfahrensverletzungen) und kann auch dann anordnungs- bzw. durchsetzbar sein, wenn die Unverwertbarkeit noch nicht endgültig richterlich festgestellt ist; das Berufungsgericht kann die Unverwertbarkeitsfrage und die frühere Bewertung der Erstinstanz vollumfänglich überprüfen.
“Cette dernière avait donné son accord à l'audition de C______, par le Ministère public, à l'Ambassade de Suisse à Londres et non à une "audition informelle" violant les règles internationales applicables. En outre, les deux conférences téléphoniques de la greffière contrevenaient à l'art. 10 ch. 3 à 6 PA II CEEJ, au vu de l'absence : de consentement donné par l'Angleterre sur cette manière de faire; d'identification du témoin; de la présence d'une autorité judiciaire de la Partie requise; et de la possibilité, pour la personne entendue, d'invoquer son droit à ne pas témoigner. Par ailleurs, sur le plan national, l'administration desdites preuves violait plusieurs dispositions liées à l'exécution d'une audition en cas d'entraide judiciaire, à savoir les art. 143 al. 1 let. a et b, al. 2, 142 al. 1 et 311 al. 1 CPP, 148 al. 1 let. b et c CPP. Conformément à l'art. 141 al. 1 CPP, les preuves en question, recueillies en violation des règles fondant le droit à la participation du prévenu, dans le cas présent les art. 148 al. 2 et 145 par renvoi de l'art. 147 al. 4 CPP et 180 al. 1 cum 158 al. 2 CPP, étaient inexploitables. Ainsi, l'art. 141 al. 5 CPP leur était applicable. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner une décision sujette à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. a CPP) et émaner du prévenu qui, partie à la procédure (art. 104 al. 1 let. a CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP; ATF 143 IV 475 consid. 2.9; arrêt du Tribunal fédéral 1B_485/2021 du 26 novembre 2021 consid. 2.4.3). 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. 3.1. La manière dont les preuves doivent être administrées relève du droit de procédure, sous réserve des principes qui découlent directement du droit constitutionnel fédéral et du droit conventionnel; il en va de même de la question de savoir si une preuve recueillie de manière illégale doit ou non être écartée de l'appréciation des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 1P.”
“En parallèle, le 24 janvier 2025, le Ministère public a, par avis de prochaine clôture de l'instruction, informé les parties qu'il entendait rendre une ordonnance de classement à l'endroit de A______ concernant les faits – non-paiement de frais bancaires – en lien avec E______ LTD, l'une des parties plaignantes – et l'infraction à la LCR et dresser un acte d'accusation pour le restes. e. Par efax des 4 et 5 février 2025, le Ministère public a transmis aux parties les correspondances échangées avec C______ (pièces 610'089 – 610'091). f. A______ a sollicité divers actes d'instruction relatifs à la production de documents par les banques, dont aucun n'est en lien avec les déterminations de C______. Les échanges intervenus entre le Ministère public et C______ violaient le Deuxième Protocole additionnel à la Convention européenne d'entraide judiciaire en matière pénale du 1er février 2005 (RS 0.351.12, ci-après: PA II CEEJ), ainsi que les art. 148 al. 1 et 181 al. 1 cum 158 al. 1 CPP, de sorte que ces preuves étaient inexploitables au sens de l'art. 141 al. 1 CPP. Il a demandé leur retrait du dossier et leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP (pièces 610'096 – 610'099). g. Par ordonnance rendue le 13 février 2025, le Ministère public a classé les faits en lien avec E______ LTD ainsi que l'infraction à la LCR. h. Par acte d'accusation du même jour, A______ a été renvoyé en jugement devant le Tribunal de correctionnel pour escroquerie par métier (art. 146 CP), tentative d'escroquerie par métier (art. 146 CP cum art. 22 CP), faux renseignements sur des entreprises commerciales (art. 152 CP), faux dans les titres (art. 251 CP), obtention frauduleuse d'une constatation fausse (art. 253 CP) et comportement frauduleux à l'égard des autorités au sens de l'art. 118 LEI. C. Dans sa décision querellée, le Ministère public a relevé que, s'agissant de la demande d'application de l'art. 141 CPP, le droit de A______ de participer à l'administration des preuves dans le cadre de la demande d'entraide en Angleterre avait été respecté, dans la mesure où il avait été invité à soumettre des questions. À l'issue de ladite demande, les autorités anglaises l'avaient invité [le Ministère public] à entrer directement en contact avec C______.”
“2025 sur OMP/3819/2025 ( MP ) , REJETE Descripteurs : CONVENTION D'ENTRAIDE JUDICIAIRE EN MATIÈRE PÉNALE;PREUVE ILLICITE;DROIT D'ÊTRE ENTENDU Normes : CEEJ.3; CPP.139; CPP.141; CPP.145 république et canton de Genève POUVOIR JUDICIAIRE P/25726/2023 ACPR/279/2025 COUR DE JUSTICE Chambre pénale de recours Arrêt du mercredi 9 avril 2025 Entre A______, représenté par Me B______, avocate, recourant, contre la décision rendue le 13 février 2025 par le Ministère public, et LE MINISTÈRE PUBLIC de la République et canton de Genève, route de Chancy 6B, 1213 Petit-Lancy, case postale 3565, 1211 Genève 3, intimé. EN FAIT : A. Par acte déposé le 24 février 2025, A______ recourt contre la décision du 13 février 2025, notifiée le lendemain, par laquelle le Ministère public a refusé de retirer du dossier les pièces qu'il avait transmises aux parties par efax des 4 et 5 février 2025. Le recourant conclut, avec suite de frais et dépens chiffrés, au retrait du dossier des pièces en question, à leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP. B. Les faits pertinents suivants ressortent du dossier : a. A______ fait l'objet d'une procédure pénale pour escroquerie, abus de confiance aggravé, fausse communication aux autorités chargées du registre du commerce, faux dans les titres, obtention frauduleuse d'une constatation fausse et violation des art. 118 LEI et 97 al. 1 let. b LCR. En substance, il lui est reproché d'avoir, par la présentation de faux documents, dont une lettre de confort de C______, avocat à D______ [Royaume-Uni], construit l'apparence d'une situation personnelle aisée (USD 80 millions, dont USD 30 millions en titres et propriétés), notamment l'existence d'une fortune paternelle dont il aurait hérité en 2010, en réalité inexistante. Il aurait également été en mesure de valoriser, vraisemblablement par le truchement de ventes privées de complaisance, des titres de diverses sociétés dont il était l'ultime ayant droit économique, lesquels titres étaient en réalité sans valeur. Il se serait prévalu de ces circonstances fictives de fortune et d'actifs auprès de divers établissements bancaires en Suisse et à l'étranger afin d'obtenir des facilités bancaires sous la forme de crédits hypothécaires et lombards et de garanties bancaires.”
“Il peut toutefois être renoncé à l’exigence d’un intérêt actuel lorsque la contestation est susceptible de se reproduire en tout temps dans des circonstances identiques ou analogues, que sa nature ne permet pas de la trancher avant qu'elle ne perde son actualité et que, en raison de sa portée de principe, il existe un intérêt public suffisamment important à la solution de la question litigieuse (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1336/2018 du 19 février 2019 consid. 1.2 et les références citées), ces conditions étant cumulatives (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1011/2010 du 18 février 2011 consid. 2.2.1 in fine; ACPR/478/2021 du 19 juillet 2021, consid. 1.3.1). 1.2.2. En l'espèce, l'acte litigieux a déployé tous ses effets, les auditions ayant été menées les 9, 13, 16, 19, 20 et 26 août 2024 par la police, soit avant le dépôt du recours, hors la présence du prévenu et de son conseil. Le recourant n'a donc plus d'intérêt actuel et pratique à demander l'annulation des auditions concernées. Au surplus, le recourant ne dispose d'aucun intérêt juridique à voir annuler des auditions une fois celles-ci accomplies, dans la mesure où l'existence d'un éventuel vice qui entacherait un acte de procédure ne conduirait pas à son annulation, mais, alternativement, au constat de l’inexploitabilité des preuves recueillies à cette occasion (art. 147 al. 4 CPP) ou au retrait du procès-verbal concerné du dossier (art. 141 al. 5 CPP). Or, faute de décision préalable sur ce point, la Chambre de céans ne saurait statuer, pour la première fois, au stade d'un recours, sur les questions de l'inexploitabilité des preuves recueillies ou du retrait de procès-verbaux d'auditions du dossier (cf. art. 393 al. 1 let. a CPP). 2. Par conséquent, le recours doit être déclaré irrecevable, faute pour le recourant de disposer d'un intérêt juridiquement protégé à l'annulation de la décision querellée. 3. Le recourant, qui succombe, supportera les frais envers l'État, fixés en totalité à CHF 700.- pour l'instance de recours (art. 428 al. 1 CPP et 13 al. 1 du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale, RTFMP ; E 4 10.03). L'autorité de recours est en effet tenue de dresser un état de frais pour la procédure de deuxième instance, sans égard à l'obtention de l'assistance judiciaire (arrêts du Tribunal fédéral 1B_372/2014 du 8 avril 2015 consid. 4.6 et 1B_203/2011 du 18 mai 2011 consid. 4). 4. Il sera statué sur l'indemnité du défenseur d'office à la fin de la procédure (art.”
“Les restrictions sont limitées temporairement ou à des actes de procédure déterminés (al. 3), le droit d'être entendu devant être accordé sous une forme adéquate lorsque le motif ayant justifié la restriction disparaît (al. 5). Le conseil juridique d'une partie ne peut faire l'objet de restrictions que du fait de son comportement (art. 108 al. 2 CPP). 2.3. Les preuves administrées en violation de l'art. 147 al. 1 CPP ne sont pas exploitables à la charge de la partie qui n'était pas présente (art. 147 al. 4 CPP; ATF 143 IV 457 consid. 1.6.1 p. 459; ATF 140 IV 172 consid. 1.2.1 p. 175). Les informations obtenues lors d'auditions non exploitables ne peuvent être utilisées ni pour préparer l'administration renouvelée de preuves ni pour y procéder (ATF 143 IV 457 consid. 1.6; arrêt du Tribunal fédéral 6B_228/2018 du 22 août 2018 consid. 2.1). Les pièces relatives aux moyens de preuve non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (art. 141 al. 5 CPP). 2.4. En l'espèce, au moment de l'audition du témoin litigieuse, le recourant avait déjà été entendu, tant par la police que par le Ministère public, et les charges lui étaient connues. L'art. 101 CPP auquel cette autorité s'est référée dans son mandat d'actes d'enquête ne s'appliquait ainsi pas. Le Ministère public a justifié l'exclusion du recourant et de son conseil à l'audition du témoin par la police par la nécessité d'éviter tout risque d'influence sur ce dernier. Or, il n'explique pas – que ce soit dans son mandat d'actes d'enquête (qui n'a pas été notifié au recourant et dont celui-ci n'a eu connaissance que dans le cadre de la demande de prolongation de sa détention provisoire de novembre 2024), dans sa décision querellée ou dans ses observations – en quoi existait un risque concret que le recourant exerce sur témoin une quelconque influence par sa seule présence, étant relevé que le témoin en question devait s'exprimer exclusivement sur son emploi du temps après les faits.”
“Die von Staatsanwalt B.________ durchgeführte Konfrontationseinvernahme von A.A.________ und D.A.________ vom 30. Mai 2023 wird gestützt auf Art. 141 Abs. 5 StPO aus den Strafakten entfernt, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss gehalten und danach vernichtet.”
Bei formellen, rein schriftlichen oder informellen Ersuchen ohne Zwang können die daraus gewonnenen Angaben verwertbar sein; ein Verwertungsverbot nach Art. 141 Abs. 1 StPO besteht nicht automatisch, sofern die Angaben freiwillig und ohne Zwang erfolgt sind.
“Das Ersuchen habe mithin eine blosse formlose Aufforderung bzw. eine Einladung dargestellt. Die Beschuldigte sei frei gewesen, sich als Lenkerin zu bekennen oder eben nicht, dies habe allein in ihrer Verantwortung und Willensfreiheit gelegen. Die schriftliche Aufforderung, das Erhebungsformular auszufüllen, könne denn im Besonderen auch nicht mit einem inhaltlich entsprechenden telefonischen Ersuchen der Polizei gleichgesetzt werden, zumal bei einer schriftlichen Anfrage wie der vorliegenden jegliche Spontanität fehle, die Beschuldigte als Fahrzeughaltern nicht überrumpelt worden sei und auch nicht unter zeitlichem Druck habe antworten bzw. reagieren müssen. Indem die Polizei der Beschuldigten Gelegenheit geboten habe, sich selbst oder eine Drittperson als Lenkerin zu nennen, habe sie nicht gegen die Selbstbelastungsfreiheit verstossen. Ein eigentlicher Zwang zur Selbstbelastung oder eine Pflicht, sich zu melden, habe nicht bestanden und damit auch kein absolutes Verwertungsverbot im Sinne von Art. 141 Abs. 1 StPO. Daran vermöge auch nichts zu ändern, dass das Erhebungsformular keine Belehrung enthalten habe. Die Polizei könne gemäss Art. 215 StPO im Interesse der Aufklärung einer Straftat eine Person anhalten und wenn nötig sogar auf den Polizeiposten bringen, um abzuklären, ob sie eine Straftat begangen habe und dabei die angehaltene Person verpflichten, ihre Personalien anzugeben, Ausweispapiere vorzulegen etc. Gemäss Rechtsprechung und herrschender Lehre sei jemand, der gemäss Art. 215 StPO angehalten und nötigenfalls auf den Polizeiposten gebracht worden sei, noch nicht beschuldigte Person. Entsprechend habe erst recht die Beschuldigte im Zeitpunkt der Zustellung des Ersuchens noch nicht als beschuldigte Person gegolten – auch nicht im materiellen Sinne. Die Polizei habe vorliegend auf weit weniger eingreifendem, schriftlichem Weg versucht, die Personalien einer allenfalls tatverdächtigen Person zu ermitteln. Vor diesem Hintergrund sei im Rahmen der Beweiswürdigung auf den Erhebungsbogen abzustellen, sofern die entsprechenden Angaben schlüssig erscheinen würden; er sei mithin verwertbar (pag.”
Unzulässig erlangte Beweismittel sind grundsätzlich unverwertbar; Ausnahmen kommen nur in Betracht, wenn die Beweise zur Aufklärung besonders schwerer Straftaten unerlässlich sind bzw. ein überwiegendes öffentliches Interesse besteht.
“139 Abs. 1 StPO). Art. 140 StPO zählt verschiedene Beweiserhebungsmethoden auf, die verboten sind. Wie alle staatlichen Behörden hat die Staatsanwaltschaft überdies die Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns gemäss Art. 5 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) sowie die Grundrechte zu beachten (vgl. auch Art. 3 StPO). Unter anderem muss ihr Handeln im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein (Art. 5 Abs. 2 sowie Art. 36 Abs. 2 und 3 BV). Beweise, die in Verletzung von Art. 140 StPO erhoben wurden oder die von der StPO als unverwertbar bezeichnet werden, sind in keinem Fall verwertbar (Art. 141 Abs. 1 StPO). Haben die Strafbehörden Beweise in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben (worunter bspw. Beweismittel fallen, die ohne gesetzliche Grundlage oder unter Verstoss gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip erlangt wurden [Gless, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 67b zu Art. 141 StPO mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 1B_26/2016 vom 29. November 2016 E. 4.4]), dürfen sie nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO).”
“pour le cas d’images de vidéosurveillance : CREP 24 février 2024/149 ;CREP 28 avril 2023/338 et pour d’autres situations : CREP 19 août 2024/586 précité ; CREP 26 mars 2024/235 ; CREP 18 mars 2024/213 ; CREP 19 janvier 2024/57 ; CREP 6 décembre 2023/982 consid. 2.2.4 ; CREP 30 mai 2023/436 consid. 2.2.1 ; CREP 27 avril 2023/335 consid. 2.2.4 ; CREP 4 avril 2022/238, JdT 2022 II 92). 2.3 En l’espèce, il découle de la jurisprudence constante rappelée ci-dessus qu’une partie qui s’aperçoit qu’une règle procédurale a été violée à son détriment ne peut laisser la procédure se poursuivre sans réagir. C’est donc en vain que le recourant tente de démontrer que deux des arrêts cités par la procureure viseraient des situations différentes. Il est en revanche vrai que l’auteur cité par le recourant considère qu’on ne peut reprocher à une partie d’avoir attendu la saisine du juge de fond pour invoquer l’existence d’un vice affectant une preuve recueillie durant la procédure préliminaire dans la mesure où c’est précisément au tribunal qu’incombe, en dernier ressort, l’examen de cette question (cf. Bénédict in : Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., 2019, n. 63 ad art. 141 CPP). Le recourant semble en conclure qu’une requête de retranchement formulée avant que le juge du fond ne soit saisi ne pourrait jamais être considérée comme tardive, respectivement abusive. Cette opinion se heurte toutefois à la jurisprudence du Tribunal fédéral qui a lui-même constaté, dans un arrêt relativement récent, qu’une requête de retranchement de pièces formulée au stade de la clôture de l’instruction, soit avant que le juge du fond ne soit saisi, et alors que les recourants avaient laissé la procédure se poursuivre de nombreux mois sans invoquer la violation de leur droit dont ils se prévalaient pour justifier le retranchement, était contraire aux règles de la bonne foi et ne méritait aucune protection (TF 7B_166/2023 précité). Cela étant, on doit constater que le recourant a été confronté aux images de vidéosurveillance litigieuses dès sa première audition par la police le 13 mars 2024 (cf. P. 4, p. 4). Si on peut admettre que leur éventuel caractère illicite peut ne pas avoir été immédiatement envisagé par le recourant, qui n’était alors pas assisté, il n’en va plus de même à compter du 27 mai 2024, date à laquelle le défenseur qu’il a mandaté le 21 mai précédent a pu consulter le dossier, qui contenait l’enregistrement litigieux ainsi que les auditions et le rapport de police qui y faisaient référence.”
“De jurisprudence constante, de telles preuves ne sont exploitables que si elles pouvaient être recueillies licitement par des autorités de poursuite pénale et, en outre, qu'une pesée des intérêts plaide en faveur de leur utilisation dans la procédure (ATF 147 IV 16 consid. 1.1; ATF 146 IV 226 consid. 2.1 ; TF 6B_1181/2023 du 1er juillet 2024 consid. 2.2). Dans le cadre de cette pesée d'intérêts, il convient d'appliquer les mêmes critères que ceux prévalant en matière d'administration des preuves par les autorités. Les moyens de preuve ne sont ainsi exploitables que s'ils sont indispensables pour élucider des infractions graves (ATF 147 IV 16 précité ; ATF 147 IV 9 consid. 1.3.1 ; ATF 146 IV 226 consid. 2 et les références citées ; TF 6B_1181/2023 précité). En tout état de cause, au stade de l’instruction, il convient de ne constater l’inexploitabilité de ce genre de moyen de preuve que dans des cas manifestes (ATF 146 IV 226 précité ; TF 7B_548/2024 du 9 juillet 2024 consid. 1.3 ; TF 7B_868/2023 du 1er décembre 2023 consid. 4.3.2 ; Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire, Code de procédure pénale, 2e éd., n. 5 ad art. 141 CPP). 2.2.2 Les organes de l'Etat et les particuliers doivent agir de manière conforme aux règles de la bonne foi (art. 5 al. 3 Cst. [Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101]). De ce principe général découle notamment le droit fondamental du particulier à la protection de sa bonne foi dans ses relations avec l’Etat, consacré à l’art. 9 in fine Cst. (ATF 147 IV 274 consid. 1.10.1 ; ATF 144 IV 189 consid. 5.1 ; ATF 138 I 49 consid. 8.3.1 p. 53 et les références citées). Le principe de la bonne foi est également concrétisé à l'art. 3 al. 2 let. a CPP et concerne, en procédure pénale, non seulement les autorités pénales mais, le cas échéant, les différentes parties, y compris le prévenu (ATF 147 IV 274 précité ; ATF 144 IV 189 précité ; ATF 143 IV 117 consid. 3.2 ; TF 6B_1381/2023 du 11 novembre 2024 consid. 1.3.1). Le principe de la bonne foi en procédure oblige notamment la partie qui s’aperçoit qu’une règle de procédure est violée à son détriment à ne pas laisser la procédure suivre son cours sans réagir dans le but, par exemple, de se réserver un moyen pour le cas où le jugement à intervenir ne la satisferait pas (TF 6B_1381/2023 précité).”
“La licéité des images de vidéosurveillance n’a toutefois pas été contestée après cette consultation, pas plus que lors des déterminations écrites qui ont été déposées le 28 juin 2024 – au pied desquelles le recourant concluait pourtant au classement de la procédure après un examen complet du dossier – ni même lors de l’opposition formée à l’ordonnance pénale le 14 août 2024. Ce moyen n’a pas été soulevé non plus lors de la nouvelle audition du prévenu qui a eu lieu le 15 novembre 2024 en présence de son avocat. Il résulte de ce qui précède que le recourant, pourtant assisté d’un mandataire professionnel, s’est accommodé pendant près de 6 mois de la présence au dossier des enregistrements litigieux. Il était dès lors à tard, le 19 novembre 2024, pour se prévaloir de leur inexploitabilité. C’est donc à juste titre que le Ministère public a refusé de les retrancher du dossier. Ce constat suffit à sceller le sort du recours sans qu’il soit nécessaire d’examiner les autres arguments soulevés par le recourant quant à la licéité de ces preuves au regard de la LPD et de l’art. 141 CPP. 3. En définitive, le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP), et la décision du 17 décembre 2024 confirmée. Les frais de la procédure de recours, par 990 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), sont mis à la charge du recourant, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est rejeté. II. La décision du 17 décembre 2024 est confirmée. III. Les frais d’arrêt, par 990 fr. (neuf cent nonante francs), sont mis à la charge de A.________. IV. L’arrêt est exécutoire. Le président : La greffière : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié, par l'envoi d'une copie complète, à : - Me Jonathan Rey (pour A.”
Die Verfahrensleitung kann bei formellen Mängeln der Akten (z.B. fehlende Unterschriften von Vernehmungsprotokollen) informell die Nachreichung oder Ergänzung der Akten verlangen; die Form der Akte beeinflusst die Praktikabilität der Verwertbarkeit und unvollständige/verfahrensfehlerhafte Akten können zurückgewiesen werden.
“Le Code de procédure pénale exige la forme écrite, notamment, pour les actes de procédure suivants : le mandat de comparution (art. 201 al. 1 CPP), la décision sur les moyens de preuve (art. 318 al. 2 CPP) et, de manière générale, les communications des autorités pénales, sauf indication contraires du code (art. 85 al. 1 CPP). Le respect de la forme écrite est une condition de validité de ces actes (concernant l'exigence de la forme écrite pour le mandat de comparution au sens de l'art. 201 al. 1 CPP: arrêts du Tribunal fédéral 7B_455/2023 du 3 octobre 2024 destiné à la publication consid. 4.3 et 6B_307/2017 du 19 février 2018 consid. 1.2.2, quant à la caractérisation, comme règle de validité, de l'exigence de la forme écrite pour les mesures de contrainte, et Arquint, in BSK-StPO, n° 9 ad art. 202 CPP; concernant l'exigence de la forme écrite pour la décision sur les moyens de preuve au sens de l'art. 318 al. 2 CPP: arrêt du Tribunal fédéral 1B_608/2011 du 10 novembre 2011 consid. 2.3; Bénédict, in CR-CPP, n° 17a ad art. 141 CPP; Gless, in BSK-StPO, n° 86 ad art. 141 CPP, a contrario; Arquint, in BSK-StPO, n° 1 ad art. 85 al. 1 CPP; concernant l'exigence de la forme écrite pour les communications des autorités pénales selon l'art. 85 al. 1 CPP: Arquint, ibidem). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (art. 141 al. 2 CPP). 2.4 Lorsqu'elle constate des manquements dans la tenue du dossier, la direction de procédure dispose de moyens informels pour y remédier. Elle peut ainsi inviter le ministère public à lui transmettre des pièces manquantes ou viciées, comme des procès-verbaux d'audition dépourvus de signature. Le renvoi de l'acte d'accusation constitue une mesure ultima ratio pour remédier à un dossier lacunaire (Achermann, in BSK-StPO, n° 26 ad art. 329 CPP). 2.5 En l'espèce, le MPC a transmis à la Cour de céans deux lots de pièces, à savoir une copie électronique du dossier référencée par Core.”
Bei Verstößen gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip ist die Verwertung grundsätzlich unzulässig; Ausnahmen sind nur bei schwerwiegenden Straftaten denkbar.
“139 Abs. 1 StPO). Art. 140 StPO zählt verschiedene Beweiserhebungsmethoden auf, die verboten sind. Wie alle staatlichen Behörden hat die Staatsanwaltschaft überdies die Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns gemäss Art. 5 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) sowie die Grundrechte zu beachten (vgl. auch Art. 3 StPO). Unter anderem muss ihr Handeln im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein (Art. 5 Abs. 2 sowie Art. 36 Abs. 2 und 3 BV). Beweise, die in Verletzung von Art. 140 StPO erhoben wurden oder die von der StPO als unverwertbar bezeichnet werden, sind in keinem Fall verwertbar (Art. 141 Abs. 1 StPO). Haben die Strafbehörden Beweise in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben (worunter bspw. Beweismittel fallen, die ohne gesetzliche Grundlage oder unter Verstoss gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip erlangt wurden [Gless, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 67b zu Art. 141 StPO mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 1B_26/2016 vom 29. November 2016 E. 4.4]), dürfen sie nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO).”
Bei Hausdurchsuchungen und Zugangscodes zeigt die Praxis, dass Fragen zur Herausgabe von Zugangscodes meist kein Verwertungsverbot nach Art. 141 StPO auslösen.
“3), anwesende Inhaber der zu durchsuchenden Räume hätten gemäss Art. 245 Abs. 2 Satz 1 StPO der Hausdurchsuchung beizuwohnen. Dies diene unter anderem der Erleichterung der Hausdurchsuchung und erlaube es den ausführenden Polizeibeamten insbesondere, dem Inhaber Fragen zu stellen, etwa dazu, welche Räume er bewohne und was sich in einem Behältnis befinde. Bei derartigen Fragen, welche die Hausdurchsuchung erleichtern sollten und die sich auch an andere anwesende Personen richten könnten, handle es sich um keine Einvernahme, weshalb Art. 157 f. StPO nicht anwendbar seien. Vorliegend sei daher die Polizei nicht verpflichtet gewesen, den Beschwerdeführer im Rahmen der Herausgabe der Zugangscodes nach Art. 158 Abs. 1 lit. b StPO darauf hinzuweisen, dass er die Aussage und Mitwirkung verweigern könne, weshalb kein Beweisverwertungsverbot anzunehmen sei. Im Übrigen sei auch nicht ersichtlich, dass sich die Polizeibeamten bei der Erfragung der Zugangscodes zu den Mobiltelefonen des Beschwerdeführers unzulässiger Methoden nach Art. 140 StPO i.V.m. Art. 141 StPO bedient hätten. Die Mobiltelefone und die ausgewerteten Daten sowie die entsprechenden Fragen und Antworten bei den Einvernahmen des Beschuldigten, welche sich auf die Ergebnisse der Auswertung der Mobiltelefone beziehen würden, seien daher verwertbar. Dasselbe gelte für die diesbezüglichen Folgebeweise.”
Unverwertbare personelle Zufallsfunde bleiben absolut ausgeschlossen, auch bei formaler Überwachungsanordnung oder über Art. 278 Abs. 4 StPO hinaus.
“Demnach können Erkenntnisse über Straftaten einer Person, die in der Überwachungsanordnung keiner strafbaren Handlung beschuldigt wird, verwendet werden, wenn die Voraussetzungen für eine Überwachung dieser Person erfüllt sind. Die Staatsanwaltschaft ordnet in solchen Fällen personeller Zufallsfunde unverzüglich die Überwachung an und leitet das Genehmigungsverfahren ein (vgl. Art. 278 Abs. 3 StPO). Das Zwangsmassnahmengericht entscheidet nach Art. 274 Abs. 2 StPO mit kurzer Begründung innert fünf Tagen. Diese Regelung für die Verwendung personeller Zufallsfunde beruht auf dem Grundsatz, dass nur jene Erkenntnisse aus einer Überwachung verwendet werden dürfen, welche auch dann hätten gewonnen werden können, wenn der Verdacht gegen eine andere Person schon zum Zeitpunkt der Überwachungsanordnung bestanden hätte (BGE 144 IV 254 E. 1.3 mit Hinweis). Nicht zur Verwendung genehmigte Zufallsfunde sind - über die Vorgaben von Art. 278 Abs. 4 StPO hinaus - absolut unverwertbar im Sinne von Art. 277 in Verbindung mit Art. 141 Abs. 1 StPO (BGE 144 IV 254 E. 4.3 mit Hinweisen).”
Die Fernwirkung entfällt bzw. ein Folgebeweis bleibt verwertbar, wenn nachgewiesen werden kann, dass der Folgebeweis auch ohne die unverwertbare Erstbeweiserhebung mit hoher Wahrscheinlichkeit bzw. tatsächlich (im hypothetischen, legalen Ermittlungsverlauf) erlangt worden wäre.
“Zwangsmittel, Gewaltanwendung, Drohungen, Versprechungen, Täuschungen und Mittel, welche die Denkfähigkeit oder die Willensfreiheit einer Person beeinträchtigen können, sind bei der Beweiserhebung untersagt (Art. 140 Abs. 1 StPO). Solche Methoden sind auch dann unzulässig, wenn die betroffene Person ihrer Anwendung zustimmt (Art. 140 Abs. 2 StPO). Beweise, die in Verletzung von Artikel 140 StPO erhoben wurden, sind in keinem Falle verwertbar. Dasselbe gilt, wenn dieses Gesetz einen Beweis als unverwertbar bezeichnet (Art. 141 Abs. 1 StPO). Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO). Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 1 oder 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nur dann verwertbar, wenn er auch ohne die vorhergehende Beweiserhebung möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der Fassung ab 1. Januar 2024). Bis zum 31. Dezember 2023 lautete Art. 141 Abs. 4 StPO wie folgt: Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre.”
“Juni 2021 sei nicht verwertbar, weil sie ohne deren Anwalt, ohne Beschwerdeführer und ohne seinen damaligen Verteidiger erfolgt sei. Die Gutachter hätten das Protokoll dieser nicht verwertbaren Einvernahme erhalten und auch auszugsweise zitiert. Das Gutachten nehme Bezug auf die Angaben der Ehefrau, wonach der Beschwerdeführer sie gewürgt habe, wobei ihr schwarz geworden sei vor Augen und sie weisse Punkte gesehen hätte. Diese subjektive Angabe der Ehefrau werte das Gutachten als Beschreibung einer Hirndurchblutungsstörung. Die nicht verwertbare Aussage der Ehefrau sei somit zentral gewesen für den gutachterlichen Schluss auf eine unmittelbare Lebensgefahr. Die Vorinstanz lässt offen, ob die Einvernahme der Ehefrau vom 6. Juni 2021 verwertet werden darf. Denn sie stellt ohnehin nicht darauf ab. Darüber hinaus beruft sich der Beschwerdeführer auf die Fernwirkung des erwähnten Beweisverbots. Ermöglicht ein unverwertbarer Beweis die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO nur dann verwertbar, wenn er auch ohne die vorhergehende Beweiserhebung möglich gewesen wäre (vgl. dazu: Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_805/2011 vom 12. Juli 2012 E. 3.3.1; 6B_211/2009 vom 22. Juni 2009 E. 1.4.2; vgl. auch BGE 133 IV 329 E. 4.6). Im vorliegenden Fall wären das Gutachten, das Ergänzungsgutachten und die Befragung der Gerichtsmedizinerin auch ohne die Aussagen der Ehefrau vom 6. Juni 2021 möglich gewesen. Dazu erwog bereits die Vorinstanz überzeugend, die Aussagen der Ehefrau vom 6. Juni 2021 seien nur insofern in das Gutachten eingeflossen, als überprüft worden sei, ob sich die bei der Untersuchung festgestellten Verletzungen durch ihre Sachverhaltsschilderungen erklären lassen. Entgegen dem Beschwerdeführer stützt sich das Gutachten nicht auf die Aussagen der Ehefrau, sondern einzig auf die Verletzungen, die bei der forensisch-klinischen Untersuchung der Ehefrau vom 6. Juni 2021 festgestellt wurden. Die Fernwirkung soll die Beweisverwertungsverbote vor einer Aushöhlung schützen.”
“Art. 141 Abs. 2 StPO zufolge dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung).”
“Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung), das heisst, der erste Beweis "conditio sine qua non" des zweiten ist (BGE 138 IV 169 E. 3.1 mit Hinweisen). Eine Fernwirkung gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO ist zu verneinen, wenn der Folgebeweis im Sinne eines hypothetischen Ermittlungsverlaufs zumindest mit einer grossen Wahrscheinlichkeit auch ohne den illegalen ersten Beweis erlangt worden wäre. Entscheidend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls (BGE 138 IV 169 E. 3.3.3 mit Hinweisen; Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_224/2023 vom 26. Oktober 2023 E. 3.4.1). In BGE 138 IV 169 konnte die in der Lehre umstrittene Frage, ob aArt. 141 Abs. 4 StPO entgegen seinem Wortlaut auch für absolute Beweisverwertungsverbote (Art. 141 Abs. 1 StPO) gelten muss, offengelassen werden (BGE 138 IV 169 E. 3.2 mit Hinweisen). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum alten Verfahrensrecht unterschied für die Frage der Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach, ob der Grund für die Unverwertbarkeit des Primärbeweises ein absolutes oder ein relatives Beweisverwertungsverbot ist (BGE 138 IV 169 E. 3.2; Urteile 6B_654/2019 vom 12. März 2020 E. 3.2.2; 6B_976/2015 vom 27. September 2016 E. 6.3.2; je mit Hinweisen). Das Bundesgericht hielt in einem kürzlich ergangenen Urteil fest, diese Rechtsprechung gelte im Hinblick auf die seit dem 1. Januar 2024 in Kraft stehende Fassung von Art. 141 Abs. 4 StPO, welche nun ausdrücklich neben dem Abs. 2 auch den Abs. 1 von Art. 141 StPO einbezieht, weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4).”
“2 StPO dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Die Bestimmung beinhaltet eine Interessenabwägung. Je schwerer die zu beurteilende Straftat ist, umso eher überwiegt das öffentliche Interesse an der Wahrheitsfindung das private Interesse der beschuldigten Person daran, dass der fragliche Beweis unverwertet bleibt (BGE 149 IV 352 E. 1.3.3; 147 IV 9 E. 1.4.2; 146 I 11 E. 4.2; 131 I 272 E. 4.1.2; je mit Hinweisen). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung), das heisst, der erste Beweis "conditio sine qua non" des zweiten ist (BGE 138 IV 169 E. 3.1 mit Hinweisen). Eine Fernwirkung gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO ist zu verneinen, wenn der Folgebeweis im Sinne eines hypothetischen Ermittlungsverlaufs zumindest mit einer grossen Wahrscheinlichkeit auch ohne den illegalen ersten Beweis erlangt worden wäre. Entscheidend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls (BGE 138 IV 169 E. 3.3.3 mit Hinweisen; Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_224/2023 vom 26. Oktober 2023 E. 3.4.1). In BGE 138 IV 169 konnte die in der Lehre umstrittene Frage, ob aArt. 141 Abs. 4 StPO entgegen seinem Wortlaut auch für absolute Beweisverwertungsverbote (Art. 141 Abs. 1 StPO) gelten muss, offengelassen werden (BGE 138 IV 169 E. 3.2 mit Hinweisen). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum alten Verfahrensrecht unterschied für die Frage der Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach, ob der Grund für die Unverwertbarkeit des Primärbeweises ein absolutes oder ein relatives Beweisverwertungsverbot ist (BGE 138 IV 169 E. 3.2; Urteile 6B_654/2019 vom 12. März 2020 E. 3.2.2; 6B_976/2015 vom 27. September 2016 E.”
In der Praxis wird die Frage der Verwertbarkeit pragmatisch gehandhabt: Offensichtliche oder geringfügige Verfahrensmängel führen nur in klaren, schwerwiegenden Fällen zur Inexploitabilität; die Abwägung berücksichtigt Schwere des Eingriffs, Schutzzweck der Norm und mögliche rechtsmissbräuchliche Motive der Behörden.
“Art. 141 Abs. 2 StPO zufolge dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung).”
“4 CPP) – soit toutes les pièces dont le retranchement est requis – devraient être retranchées et détruites. 2.2 2.2.1 Selon l'art. 140 CPP, les moyens de contrainte, le recours à la force, les menaces, les promesses, la tromperie et les moyens susceptibles de restreindre les facultés intellectuelles ou le libre arbitre sont interdits dans l'administration des preuves (al. 1); ces méthodes sont interdites même si la personne concernée a consenti à leur mise en œuvre (al. 2). Les preuves administrées en violation de l'art. 140 CPP ne sont en aucun cas exploitables. Il en va de même lorsque le présent code dispose qu'une preuve n'est pas exploitable (art. 141 al. 1 CPP). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (art. 141 al. 2 CPP). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d'ordre sont exploitables (art. 141 al. 3 CPP). À teneur de l'ancien art. 141 al. 4 CPP (RO 2010 p. 1881), relatif aux preuves dites dérivées, si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l'art. 141 al. 2 CPP – art. 141 al. 1 et 2 CPP selon la version de l'art. 141 al. 4 CPP en vigueur dès le 1er janvier 2024 (RO 2023 p. 468) –, il n'est pas exploitable lorsqu'il n'aurait pas pu être recueilli sans l'administration de la première preuve. Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (art. 141 al. 5 CPP). Dans certains cas, la loi prévoit expressément la destruction immédiate des preuves (cf. notamment l'ancien art. 248 [RO 2010 p. 1881], art. 271 al. 3, 277 et 289 al. 6 CPP ; sur ce qui précède, cf. TF 7B_6/2024 du 6 mai 2024 destiné à la publication consid. 2.2.1). Au stade de l'instruction, il convient de ne constater l'inexploitabilité de moyens de preuve que dans des cas manifestes (TF 7B_548/2024 du 9 juillet 2024 consid.”
“Die Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise ist in Art. 141 StPO geregelt. Für Beweise, die durch verbotene Beweiserhebungsmethoden (im Sinne von Art. 140 StPO) erhoben wurden, sieht Art. 141 Abs. 1 Satz 1 StPO ein absolutes Beweisverwertungsverbot vor. Dasselbe gilt, wenn die StPO einen Beweis als unverwertbar bezeichnet (Art. 141 Abs. 1 Satz 2 StPO). Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zu Abklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind hingegen verwertbar (Art. 141 Abs. 3 StPO).”
“140 CPP ne sont en aucun cas exploitables ; il en va de même lorsque le présent code dispose qu'une preuve n'est pas exploitable (art. 141 al. 1 CPP). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (art. 141 al. 2 CPP). Les infractions graves au sens de la loi sont avant tout des crimes (ATF 147 IV 9 consid. 1.3.1 ; ATF 146 I 11 consid. 4.2 ; ATF 137 I 218 consid. 2.3.5.2 ; chaque fois avec références). La notion d’infraction grave au sens de cette disposition doit être examinée au regard de la gravité de l'acte concret et de l'ensemble des circonstances qui l'entourent, et non abstraitement selon la peine menace de l'infraction en cause (ATF 147 IV 16 consid. 6 ; ATF 147 IV 9 consid. 1.4.2, précisant la portée de l'ATF 146 IV 226 consid. 4 ; TF 7B_184/2022 du 30 novembre 2023 consid. 2.1 et les références citées). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d'ordre sont exploitables (art. 141 al. 3 CPP). À teneur de l'ancien art. 141 al. 4 CPP (RO 2010 p. 1881), relatif aux preuves dites dérivées, si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l'art. 141 al. 2 CPP – art. 141 al. 1 et 2 CPP selon la version de l'art. 141 al. 4 CPP en vigueur dès le 1er janvier 2024 (RO 2023 p. 468) –, il n'est pas exploitable lorsqu'il n'aurait pas pu être recueilli sans l'administration de la première preuve. Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (art. 141 al. 5 CPP ; TF 7B_6/2024 du 6 mai 2024 consid. 2.2, destiné à la publication). 4.3 En l’espèce, comme on l’a vu, le recourant échoue à démontrer ou même à rendre plausible que les preuves dont il requiert le constat du caractère inexploitable – qui, que ce soient des preuves directes ou dérivées, ne sont par ailleurs pas énumérées précisément dans ses conclusions – ont été administrées de manière illicite (cf.”
“Gemäss Art. 141 Abs. 1 StPO sind Beweise, die in Verletzung von Art. 140 StPO erhoben wurden, in keinem Fall verwertbar. Dasselbe gilt, wenn die StPO einen Beweis als unverwertbar bezeichnet. Nach Art. 141 Abs. 2 StPO dürfen Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Die Bestimmung beinhaltet eine Interessenabwägung. Je schwerer die zu beurteilende Straftat ist, umso eher überwiegt das öffentliche Interesse an der Wahrheitsfindung das private Interesse der beschuldigten Person daran, dass der fragliche Beweis unverwertet bleibt (BGE 149 IV 352 E. 1.3.3; 147 IV 9 E. 1.4.2; 146 I 11 E. 4.2; 131 I 272 E. 4.1.2; je mit Hinweisen). Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind gemäss Art. 141 Abs. 3 StPO verwertbar. Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Fassung).”
Die Verwertungsprüfung umfasst eine konkrete Einzelfallabwägung: Sind die Beweise zur Aufklärung der als «schwer» qualifizierten Straftat wirklich unerlässlich? Fernwirkungen und Folgebeweise können in bestimmten Fällen weiterhin verwertbar sein.
“Il fait en particulier valoir que deux arrêts du Tribunal fédéral cités dans la décision entreprise concerneraient des situations distinctes, que dans la mesure où la décision finale sur le caractère exploitable ou non d’une preuve appartient au juge de fond, on ne pourrait faire grief à une partie d’avoir attendu la saisine du juge de fond pour invoquer l’existence d’un vice affectant une preuve recueillie durant la procédure préliminaire et, qu’en l’occurrence, il avait pris soin de soulever le vice avant même qu’une décision ne soit rendue sur son opposition, de sorte qu’on ne saurait lui reprocher un quelconque comportement abusif ou contradictoire. Puis, dans un second motif, il soutient que les preuves recueillies seraient non seulement illicites, au regard des dispositions de la LPD (loi fédérale sur la protection des données du 25 septembre 2020 ; RS 235.1), mais également inexploitables sur le plan pénal, dès lors qu’elles n’auraient pas servi à l’élucidation d’une infraction grave (art. 141 al. 2 CPP) et que son identification et son audition auraient été impossibles sans elles (art. 141 al. 4 CPP). 2.2 2.2.1 Le Code de procédure pénale contient des dispositions sur les méthodes d’administration des preuves interdites (art. 140 CPP) et sur l’exploitation des moyens de preuve obtenus illégalement (art. 141 CPP). Aux termes de l’art. 141 CPP, les preuves administrées en violation de l’art. 140 ne sont en aucun cas exploitables. Il en va de même lorsque le présent code dispose qu’une preuve n’est pas exploitable (al. 1). Les preuves qui ont été administrées d’une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (al. 2). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d’ordre sont exploitables (al. 3). Si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l’al. 1 ou 2, il n’est exploitable que s’il aurait pu être recueilli même sans l’administration de la première preuve (al.”
“Hinsichtlich der Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten nahm der im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils geltende Art. 141 Abs. 4 StPO lediglich auf Art. 141 Abs. 2 StPO, nicht jedoch den zugehörigen Abs. 1 Bezug. Ob im Falle einer absoluten Unverwertbarkeit nach Art. 141 Abs. 1 StPO eine strikte Fernwirkung eintreten und Art. 141 Abs. 4 StPO keine Anwendung finden sollte, war in der Lehre umstritten und wurde in BGE 138 IV 169 E. 3.2 offengelassen. Im Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, die vor dem Inkrafttreten der vereinheitlichten StPO geltende bundesgerichtliche Rechtsprechung (die für die Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach unterschied, ob sich die Unverwertbarkeit des Primärbeweises aus einem absoluten oder relativen Beweisverwertungsverbot ergab), gelte im Hinblick auf den ab 1. Januar 2024 in Kraft tretenden Art. 141 Abs. 4 StPO - der nunmehr ausdrücklich Art. 141 Abs. 1 und Abs. 2 StPO umfasst - weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4). Folglich ist in casu nicht von einer strikten Fernwirkung auszugehen und Art. 141 Abs. 4 StPO findet Anwendung. Demnach wäre jedoch aufzuzeigen, dass das Mobiltelefon des Beschwerdeführers auch ohne Bekanntgabe des einschlägigen Zugangscodes hätte ausgelesen werden können.”
“Zwangsmittel, Gewaltanwendung, Drohungen, Versprechungen, Täuschungen und Mittel, welche die Denkfähigkeit oder die Willensfreiheit einer Person beeinträchtigen können, sind bei der Beweiserhebung untersagt (Art. 140 Abs. 1 StPO). Solche Methoden sind auch dann unzulässig, wenn die betroffene Person ihrer Anwendung zustimmt (Art. 140 Abs. 2 StPO). Beweise, die in Verletzung von Artikel 140 StPO erhoben wurden, sind in keinem Falle verwertbar. Dasselbe gilt, wenn dieses Gesetz einen Beweis als unverwertbar bezeichnet (Art. 141 Abs. 1 StPO). Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO). Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 1 oder 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nur dann verwertbar, wenn er auch ohne die vorhergehende Beweiserhebung möglich gewesen wäre (Art. 141 Abs. 4 StPO in der Fassung ab 1. Januar 2024). Bis zum 31. Dezember 2023 lautete Art. 141 Abs. 4 StPO wie folgt: Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre.”
Berichte des UTD sind verwertbar, sofern kein absolutes oder relatives Verwertungsverbot festgestellt wird; ihre Verwertbarkeit und ihr Beweiswert sind vom Gericht zu würdigen.
“Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass die Berichte des Unfalltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Bern (UTD) nicht verwertbar seien. Beweise, die in Verletzung von Artikel 140 erhoben wurden, sind in keinem Falle verwertbar. Dasselbe gilt, wenn dieses Gesetz einen Beweis als unverwertbar bezeichnet (Art. 141 Abs. 1 StPO; sog. absolute Beweisverwertungsverbote). Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO; sog. relative Beweisverwertungsverbote). Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, dass bei der Erstellung der Berichte des UTD absolute oder relative Beweisverwertungsverbote missachtet worden wären. Dies ist auch nicht ersichtlich. Die Berichte sind entsprechend verwertbar. Der Beweiswert der Berichte ist im Rahmen der Beweiswürdigung abzuwägen.”
Bei befangenen Ermittlern genügt die Beendigung der Instruktion nicht, um eine Verwertbarkeit herbeizuführen; Befangenheit kann weiter zur Unverwertbarkeit führen.
“Quoi qu'il en soit, la récusation de la Procureure n'a pas conduit à l'annulation des actes de la procédure (cf. B.j.b. supra), pour les raisons qui peuvent intégralement être reprises ici, mutatis mutandis. En effet, on ne se trouve plus dans la situation dans laquelle un acte d'enquête pourrait être annulé et répété par un nouveau procureur. Le Tribunal correctionnel a rendu son verdict et la cause est désormais pendante en appel. Le recourant A______ soutient qu'un procès ne serait pas équitable lorsque "le juge est amené à statuer sur des documents qui, sans que ce dernier le sache, avaient été entrepris par un membre partial de l'autorité pénale" et que l'intervention subséquente d'un (autre) magistrat n'aurait pas d'effet guérisseur sur les actes réalisés par la personne récusée. Le recourant D______ soutient quant à lui que "l'acte d'accusation est au cœur des débats", estimant ainsi que son procès devrait être annulé. On ne voit toutefois pas ce qui empêcherait les recourants de soulever devant l'autorité d'appel l'éventuelle inexploitabilité, au regard de l'art. 141 CPP, de tout éventuel moyen de preuve découlant des écoutes litigieuses et/ou de remettre en cause leur appréciation par le Tribunal correctionnel, dont la probité n'a jamais été remise en question. La découverte, en appel, d'éléments du dossier pénal supposément viciés peut donner lieu à une demande de mise à l'écart des documents/éléments concernés. Cette démarche n'a rien à voir avec une demande de récusation et d'annulation des actes au sens de l'art. 60 al. 1 CPP, qui ne trouve pas application ici. C'est d'autant plus vrai que l'acte d'accusation n'émane pas des policiers. Partant, la décision entreprise n'est pas critiquable dans son résultat, ce qui dispensait l'autorité intimée de demander une prise de position de l'inspecteur concerné (cf. arrêt du Tribunal fédéral 1B_196/2023 du 27 avril 2023 consid. 4 et les arrêts cités). Il n'y avait pas non plus à "circonscrire le cercle des personnes étant intervenues" dans les écoutes litigieuses. 7. A______ soutient encore que l'inspecteur G______, en tant qu'il avait aidé la magistrate récusée, à partir de 2018, à procéder à la destruction des écoutes litigieuses, sans saisir le TMC, serait récusable.”
In Fällen nicht erneuerbarer oder nicht wiederherstellbarer Beweismittel (Unwiederholbarkeit/Unmöglichkeit der Erneuerung) kann dies als Ausnahengrund für Verwertung gelten; gleichzeitig ist dieser Ausnahmetatbestand restriktiv anzuwenden.
“2.2.2; arrêts du Tribunal pénal fédéral BB.2019.202 du 7 février 2020 consid. 3.2; BB.2012.118 du 25 octobre 2012 consid. 2.3). Comme ils ne sont pas "contaminés" par la partialité, les résultats des actes officiels accomplis avant la survenance du motif de récusation et qui ressortent du dossier pénal restent valables; en revanche, les actes "contaminés" par la récusation doivent (sous réserve de l'art. 60, al. 2, cf. infra) être retranchés du dossier, afin de garantir au prévenu le droit à un procès équitable, conformément à l'art. 29 al. 1 Cst. et l'art. 6 ch. 1 CEDH (arrêt du Tribunal pénal fédéral TPF 2021 74 consid. 3.2.1; A. DONATSCH / V. LIEBER / S. SUMMERS / W. WOHLERS (éds), Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO), 3ème éd., Zürich 2020, n. 3 ad art. 60). 3.2. L'art. 60 al. 2 CPP susévoqué prévoit que les mesures probatoires non renouvelables peuvent être prises en considération par l’autorité pénale. Cette disposition est une lex specialis par rapport à l'art. 141 al. 2 CPP, selon lequel les preuves qui ont été administrées d’une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves. Elle pose toutefois des exigences moins élevées, dans la mesure où la seule impossibilité de renouveler la mesure probatoire suffit, même en cas d'infractions mineures (N. SCHMID / D. JOSITSCH, Schweizerische Strafprozessordnung : Praxiskommentar, 4ème éd., Zurich 2023, n. 5 ad art. 60; A. DONATSCH / V. LIEBER / S. SUMMERS / W. WOHLERS (éds), op.cit., n. 5 ad art. 60). Il n'en demeure pas moins que cette exception ne doit être admise que de manière restrictive. De simples difficultés ou retards, même considérables, ne rendent pas impossible la répétition. Le juge doit en outre être particulièrement vigilant dans le processus d’appréciation de cette preuve (Y. JEANNERET / A. KUHN, Précis de procédure pénale, 2ème éd., Berne 2018, n. 4020; M.”
Die Prüfung der «Schwere» richtet sich nach der konkreten Schwere des Tatbestands und dem Schutzbereich der verletzten Norm (Schutzziel), nicht primär nach der drohenden Strafe; tatbestandsnahe Umstände können jedoch auch bei Verkehrsdelikten zur Qualifizierung als schwere Straftat führen.
“2 CPP vise les cas où une preuve a été administrée en violation d'une norme pénale ou d'une règle de validité. Lorsque la loi ne qualifie pas elle-même une disposition de règle de validité, la distinction entre une telle règle et une prescription d'ordre s'opère en prenant principalement pour critère l'objectif de protection auquel est censée ou non répondre la norme. Si la disposition de procédure en cause revêt une importance telle pour la sauvegarde des intérêts légitimes de la personne concernée qu'elle ne peut atteindre son but que moyennant l'invalidation de l'acte de procédure accompli en violation de cette disposition, on a affaire à une règle de validité (ATF 148 IV 22 consid. 5.5.1 ; ATF 144 IV 302 consid. 3.4.3 ; TF 6B_527/2023 du 29 août 2023 consid. 2.1.2 ; TF 6B_933/2022 du 8 mai 2023 consid. 2.1.2 ; Message du Conseil fédéral du 21 décembre 2005 relatif à l'unification du droit de la procédure pénale, FF 2005, p. 1162-1163). Le Tribunal fédéral a essayé de circonscrire ce qu’il fallait entendre par « infraction grave » au sens de l’art. 141 al. 2 CPP. Il a posé que ce n'est pas à l'aune de la peine menace encourue, mais à celle de la gravité du cas d'espèce qu'il fallait déterminer si on avait affaire à une telle infraction. Ce qui est déterminant selon le Tribunal fédéral, c’est la gravité du fait concrètement reproché, ce qui doit se mesurer à l’aune de critères tels que le bien juridiquement protégé, la mesure dans laquelle ce bien a été menacé ou violé, la manière dont l’auteur a procédé ainsi que ses motifs (ATF 149 IV 352 consid. 1.3.3 ; ATF 147 IV 9 consid. 1.4.2 in fine et les références citées ; TF 6B_821/2021 du 6 septembre 2023 consid. 1.5.1). L’autorité de recours cantonale est en principe compétente, durant la procédure préliminaire, pour trancher des litiges relatifs à l'exploitabilité des moyens de preuves (cf. ATF 143 IV 475 consid. 2.8 ; TF 1B_485/2021 du 26 novembre 2021 consid. 2.4.1). Le Tribunal fédéral a toutefois précisé qu’un certain degré de retenue était approprié selon les circonstances, notamment lorsque le litige porte sur des preuves relativement inexploitables au sens de l'art.”
“1) ; ces méthodes sont interdites même si la personne concernée a consenti à leur mise en œuvre (al. 2). A teneur de l’art. 141 CPP, les preuves administrées en violation de l’art. 140 CPP ne sont en aucun cas exploitables. Il en va de même lorsque le CPP dispose qu’une preuve n’est pas exploitable (al. 1). Les preuves qui ont été administrées d’une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (al. 2). Les preuves qui ont été administrées en violation de prescriptions d’ordre sont exploitables (al. 3). Si un moyen de preuve est recueilli grâce à une preuve non exploitable au sens de l’alinéa 1 ou 2, il n’est exploitable que s’il aurait pu être recueilli même sans l’administration de la première preuve (al. 4). Les pièces relatives aux moyens de preuves non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu’à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (al. 5). L'art. 141 al. 2 CPP vise les cas où une preuve a été administrée en violation d'une norme pénale ou d'une règle de validité. Lorsque la loi ne qualifie pas elle-même une disposition de règle de validité, la distinction entre une telle règle et une prescription d'ordre s'opère en prenant principalement pour critère l'objectif de protection auquel est censée ou non répondre la norme. Si la disposition de procédure en cause revêt une importance telle pour la sauvegarde des intérêts légitimes de la personne concernée qu'elle ne peut atteindre son but que moyennant l'invalidation de l'acte de procédure accompli en violation de cette disposition, on a affaire à une règle de validité (ATF 148 IV 22 consid. 5.5.1 ; ATF 144 IV 302 consid. 3.4.3 ; TF 6B_527/2023 du 29 août 2023 consid. 2.1.2 ; TF 6B_933/2022 du 8 mai 2023 consid. 2.1.2 ; Message du Conseil fédéral du 21 décembre 2005 relatif à l'unification du droit de la procédure pénale, FF 2005, p. 1162-1163). Le Tribunal fédéral a essayé de circonscrire ce qu’il fallait entendre par « infraction grave » au sens de l’art.”
Die Fernwirkung dient dem Schutz vor Aushöhlung des Verwertungsverbots; ergänzende Gutachten oder nachträglich erstellte Berichte sind nicht per se unbrauchbar, ihre Verwertbarkeit hängt davon ab, ob sie auch unabhängig von der ursprünglichen, unverwertbaren Aussage hätten entstehen können.
“Juni 2021 sei nicht verwertbar, weil sie ohne deren Anwalt, ohne Beschwerdeführer und ohne seinen damaligen Verteidiger erfolgt sei. Die Gutachter hätten das Protokoll dieser nicht verwertbaren Einvernahme erhalten und auch auszugsweise zitiert. Das Gutachten nehme Bezug auf die Angaben der Ehefrau, wonach der Beschwerdeführer sie gewürgt habe, wobei ihr schwarz geworden sei vor Augen und sie weisse Punkte gesehen hätte. Diese subjektive Angabe der Ehefrau werte das Gutachten als Beschreibung einer Hirndurchblutungsstörung. Die nicht verwertbare Aussage der Ehefrau sei somit zentral gewesen für den gutachterlichen Schluss auf eine unmittelbare Lebensgefahr. Die Vorinstanz lässt offen, ob die Einvernahme der Ehefrau vom 6. Juni 2021 verwertet werden darf. Denn sie stellt ohnehin nicht darauf ab. Darüber hinaus beruft sich der Beschwerdeführer auf die Fernwirkung des erwähnten Beweisverbots. Ermöglicht ein unverwertbarer Beweis die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser gemäss Art. 141 Abs. 4 StPO nur dann verwertbar, wenn er auch ohne die vorhergehende Beweiserhebung möglich gewesen wäre (vgl. dazu: Urteile 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4; 6B_805/2011 vom 12. Juli 2012 E. 3.3.1; 6B_211/2009 vom 22. Juni 2009 E. 1.4.2; vgl. auch BGE 133 IV 329 E. 4.6). Im vorliegenden Fall wären das Gutachten, das Ergänzungsgutachten und die Befragung der Gerichtsmedizinerin auch ohne die Aussagen der Ehefrau vom 6. Juni 2021 möglich gewesen. Dazu erwog bereits die Vorinstanz überzeugend, die Aussagen der Ehefrau vom 6. Juni 2021 seien nur insofern in das Gutachten eingeflossen, als überprüft worden sei, ob sich die bei der Untersuchung festgestellten Verletzungen durch ihre Sachverhaltsschilderungen erklären lassen. Entgegen dem Beschwerdeführer stützt sich das Gutachten nicht auf die Aussagen der Ehefrau, sondern einzig auf die Verletzungen, die bei der forensisch-klinischen Untersuchung der Ehefrau vom 6. Juni 2021 festgestellt wurden. Die Fernwirkung soll die Beweisverwertungsverbote vor einer Aushöhlung schützen.”
“Les considérations qui précèdent suffisent pour confirmer qu'au stade de la levée des scellés, les pièces litigieuses n'ont pas été obtenues en violation des droits de la recourante. Par conséquent, elles n'apparaissent pas manifestement inexploitables au sens de l'art. 141 al. 2 CPP. Il en va de même des prétendus "rapports" - s'ils devaient exister - que le Ministère public aurait établis à la suite de leur consultation (cf. art. 141 al. 4 CPP).”
Fehlende oder unzureichende Belehrung über das Aussage‑ und Selbstbelastungsverweigerungsrecht führt regelmäßig bzw. absolut zur Unverwertbarkeit der so gewonnenen Beweise.
“113 Abs. 1 und Art. 158 Abs. 1 lit. b StPO; BGE 148 IV 221 E. 2.2 mit Verweis auf BGE 142 IV 207 E. 8.3; Urteil des BGer 6B_230/2022 vom 25. Oktober 2023 E. 2.2.1 mit Hinweisen; vgl. BGE 148 IV 205 E. 2.4). Gemäss Art. 140 Abs. 1 StPO sind Zwangsmittel, Gewaltanwendung, Drohungen, Versprechungen, Täuschungen und Mittel, welche die Denkfähigkeit oder die Willensfreiheit einer Person beeinträchtigen können, bei der Beweiserhebung untersagt. Solche Methoden sind auch dann unzulässig, wenn die betroffene Person ihrer Anwendung zustimmt (Art. 140 Abs. 2 StPO). Beweise, die in Verletzung dieser Bestimmung erhoben wurden, sind in keinem Fall verwertbar (Art. 141 Abs. 1 StPO; BGE 148 IV 205 E. 2.8.1). Der Gesetzgeber misst der Willensfreiheit der beschuldigten Person hohe Bedeutung bei (BGE 148 IV 205 E. 2.8.5). Wenn die beschuldigte Person nicht auf die Selbstbelastungsfreiheit resp. ihr Aussage- und Mitwirkungsverweigerungsrecht hingewiesen wird, greift das absolute Verwertungsverbot im Sinne von Art. 141 Abs. 1 StPO (vgl. BGE 148 IV 205 E. 2.8.5; Urteile des BGer 6B_187/2020 vom 21. Oktober 2020 E. 3.2.1, 6B_1390/2019 vom 23. April 2020 E. 2.3.2 mit Hinweisen und Verweis auf BBl 2006 1193 Ziff. 2.4.2). Im gleichen Sinne betont das Bundesgericht, dass das Verbot des Zwangs zur Selbstbelastung absolut gilt und Verstösse die Unverwertbarkeit des betroffenen Beweismittels zur Folge haben (BGE 148 IV 205 E. 2.8.5 mit Hinweisen; vgl. Urteil des BGer 6B_990/2017 vom 18. April 2018 E. 2.4.4). In seinem Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 musste sich das Bundesgericht (unter anderem) mit der Frage der Verwertbarkeit eines telefonischen Ersuchens der Polizei bei der Fahrzeughalterin sowie einer darauffolgenden Einvernahme mit der beschuldigten Person (Sohn der Fahrzeughalterin) auseinandersetzen. Dem Urteil lag folgender Anklagesachverhalt zu Grunde (E. 1): A.________ wird vorgeworfen, er habe am 31. Dezember 2020, um 18:14 Uhr, in Luzern auf der Höhe Kasernenplatz beim Fussgängerstreifen (Fahrtrichtung stadtauswärts/Autobahn) als Lenker des Personenwagens B.”
Bei Mobiltelefonen und verschlüsselten Datenträgern ist in der Praxis regelmäßig kaum nachweisbar, dass Folgebeweise auch ohne Kenntnis des Zugriffscodes bzw. ohne unzulässige Auslesung hätten erlangt werden können; daher ist die Verwertbarkeit solcher Folgebefunde in der Regel schwer zu begründen.
“Hinsichtlich der Fernwirkung von Beweisverwertungsverboten nahm der im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils geltende Art. 141 Abs. 4 StPO lediglich auf Art. 141 Abs. 2 StPO, nicht jedoch den zugehörigen Abs. 1 Bezug. Ob im Falle einer absoluten Unverwertbarkeit nach Art. 141 Abs. 1 StPO eine strikte Fernwirkung eintreten und Art. 141 Abs. 4 StPO keine Anwendung finden sollte, war in der Lehre umstritten und wurde in BGE 138 IV 169 E. 3.2 offengelassen. Im Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, die vor dem Inkrafttreten der vereinheitlichten StPO geltende bundesgerichtliche Rechtsprechung (die für die Verwertbarkeit von Folgebeweisen nicht danach unterschied, ob sich die Unverwertbarkeit des Primärbeweises aus einem absoluten oder relativen Beweisverwertungsverbot ergab), gelte im Hinblick auf den ab 1. Januar 2024 in Kraft tretenden Art. 141 Abs. 4 StPO - der nunmehr ausdrücklich Art. 141 Abs. 1 und Abs. 2 StPO umfasst - weiterhin (Urteil 7B_257/2022 vom 4. Dezember 2023 E. 3.2.4). Folglich ist in casu nicht von einer strikten Fernwirkung auszugehen und Art. 141 Abs. 4 StPO findet Anwendung. Demnach wäre jedoch aufzuzeigen, dass das Mobiltelefon des Beschwerdeführers auch ohne Bekanntgabe des einschlägigen Zugangscodes hätte ausgelesen werden können. Ein derartiger Nachweis ist regelmässig nur schwer zu erbringen (vgl. Huwiler/Studer, a.a.O., S. 56) und fehlt im vorliegenden Fall. Gemäss dem für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalt steht sodann nicht fest, dass die im Hinblick auf die Schuldsprüche in Sachen B.________, C.________, D.________ und E.________ vorinstanzlich gewürdigten Folgebeweise auch ohne aus dem Mobiltelefon des Beschwerdeführers stammende Daten hätten erlangt werden können. Gemäss den von der Vorinstanz zitierten Erwägungen der ersten Instanz ist vielmehr vom Gegenteil auszugehen. Somit erweisen sich sämtliche von der Vorinstanz berücksichtigten Beweismittel als unverwertbar.”
Bei Verstößen gegen Zuständigkeits‑ oder Verfahrensführungsregeln (z. B. Delegation an Unzuständige) führt Art. 141 Abs. 2 StPO regelmäßig zur Unverwertbarkeit der daraus gewonnenen Beweise, Ausnahmen sind nur zulässig zur Aufklärung von Verbrechen bzw. bei schweren Straftaten mit Freiheitsstrafe.
“Da sämtliche Strafbescheide und die Strafverfügungen zu weiten Teilen auf nichtigen Verfahrenshandlungen basieren, sind auch diese als nichtig zu betrachten, auch wenn sie nicht von Emanuel Lauber und / oder Sascha Pollace unterzeichnet wurden (inwieweit sie von diesen verfasst wurden, ergibt sich aus den Akten nicht abschliessend, es ist aber angesichts der zeitlichen Abläufe davon auszugehen, dass sie in weiten Teilen von ihnen erstellt wurden). Die Aufzeichnungen dieser Verfahrenshandlungen sind aus den Akten zu entfernen, bis zum Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss zu halten und anschliessend zu vernichten. Zum gleichen Schluss kommt man im Übrigen auch in Anwendung von Art. 141 Abs. 2 StPO: Dieser besagt, dass Beweise, die Strafbehörden in Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden dürfen, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Zuständigkeitsvorschriften in Bezug auf die Verfahrensführung sind als solche Gültigkeitsvorschriften zu qualifizieren. Schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO liegen in casu nicht vor: Zwar definiert die StPO den Begriff der "schweren Straftat" nicht, in der Praxis wird aber eine Beschränkung auf Verbrechenstatbestände bzw. auf Taten, die ausschliesslich mit Freiheitsstrafe bedroht sind, befürwortet (vgl. BGE 146 I 11 E.4.2). Den Beschuldigten wird eine Verletzung von Art. 37 f. SuG i.V.m. Art. 14 VStrR bzw. eine Verletzung der Rechtspflichten gemäss Art. 6 Abs. 2 VStrR zur Abwendung von Leistungsbetrug gemäss Art. 14 Abs. 1 VStR vorgeworfen. Dabei handelt es sich um Vergehen, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht sind, folglich nicht um schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO. 19. Art. 329 Abs. 2 StPO bestimmt, dass dann, wenn ein Urteil zurzeit nicht ergehen kann, das Gericht das Verfahren sistiert. Falls erforderlich, weist es die Anklage zur Ergänzung oder Berichtigung an die Staatsanwaltschaft zurück. Wie bereits festgehalten, führt die unzulässige Delegation der Untersuchung an Emanuel Lauber und Sascha Pollace zur Nichtigkeit der von ihnen vorgenommenen Untersuchungshandlungen und Verfügungen.”
“Da sämtliche Strafbescheide und die Strafverfügungen zu weiten Teilen auf nichtigen Verfahrenshandlungen basieren, sind auch diese als nichtig zu betrachten, auch wenn sie nicht von Emanuel Lauber und / oder Sascha Pollace unterzeichnet wurden (inwieweit sie von diesen verfasst wurden, ergibt sich aus den Akten nicht abschliessend, es ist aber angesichts der zeitlichen Abläufe davon auszugehen, dass sie in weiten Teilen von ihnen erstellt wurden). Die Aufzeichnungen dieser Verfahrenshandlungen sind aus den Akten zu entfernen, bis zum Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss zu halten und anschliessend zu vernichten. Zum gleichen Schluss kommt man im Übrigen auch in Anwendung von Art. 141 Abs. 2 StPO: Dieser besagt, dass Beweise, die Strafbehörden in Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden dürfen, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Zuständigkeitsvorschriften in Bezug auf die Verfahrensführung sind als solche Gültigkeitsvorschriften zu qualifizieren. Schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO liegen in casu nicht vor: Zwar definiert die StPO den Begriff der "schweren Straftat" nicht, in der Praxis wird aber eine Beschränkung auf Verbrechenstatbestände bzw. auf Taten, die ausschliesslich mit Freiheitsstrafe bedroht sind, befürwortet (vgl. BGE 146 I 11 E.4.2). Den Beschuldigten wird eine Verletzung von Art. 37 f. SuG i.V.m. Art. 14 VStrR bzw. eine Verletzung der Rechtspflichten gemäss Art. 6 Abs. 2 VStrR zur Abwendung von Leistungsbetrug gemäss Art. 14 Abs. 1 VStR vorgeworfen. Dabei handelt es sich um Vergehen, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht sind, folglich nicht um schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO.”
“Zusammenfassend liegt ein offensichtlicher, besonders schwerer Verfahrensmangel vor, so dass sämtliche durch den Verfahrensleiter Emanuel Lauber und / oder seinen Stellvertreter Sascha Pollace selbst durchgeführten oder direkt angeordneten Verfahrenshandlungen inklusive des Schlussprotokolls als nichtig zu betrachten sind. Da sämtliche Strafbescheide und die Strafverfügungen zu weiten Teilen auf nichtigen Verfahrenshandlungen basieren, sind auch diese als nichtig zu betrachten, auch wenn sie nicht von Emanuel Lauber und / oder Sascha Pollace unterzeichnet wurden (inwieweit sie von diesen verfasst wurden, ergibt sich aus den Akten nicht abschliessend, es ist aber angesichts der zeitlichen Abläufe davon auszugehen, dass sie in weiten Teilen von ihnen erstellt wurden). Die Aufzeichnungen dieser Verfahrenshandlungen sind aus den Akten zu entfernen, bis zum Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss zu halten und anschliessend zu vernichten. Zum gleichen Schluss kommt man im Übrigen auch in Anwendung von Art. 141 Abs. 2 StPO: Dieser besagt, dass Beweise, die Strafbehörden in Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, nicht verwertet werden dürfen, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich. Zuständigkeitsvorschriften in Bezug auf die Verfahrensführung sind als solche Gültigkeitsvorschriften zu qualifizieren. Schwere Straftaten im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO liegen in casu nicht vor: Zwar definiert die StPO den Begriff der "schweren Straftat" nicht, in der Praxis wird aber eine Beschränkung auf Verbrechenstatbestände bzw. auf Taten, die ausschliesslich mit Freiheitsstrafe bedroht sind, befürwortet (vgl. BGE 146 I 11 E.4.2). Den Beschuldigten wird eine Verletzung von Art. 37 f. SuG i.V.m. Art. 14 VStrR bzw. eine Verletzung der Rechtspflichten gemäss Art. 6 Abs. 2 VStrR zur Abwendung von Leistungsbetrug gemäss Art. 14 Abs. 1 VStR vorgeworfen. Dabei handelt es sich um Vergehen, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht sind, folglich nicht um schwere Straftaten im Sinne von Art.”
Verstöße gegen Fristen (insbesondere Art. 274 StPO) oder ähnliche Formfehler machen Beweismittel nicht automatisch unbrauchbar; fehlende rechtliche Erlaubnis zur Auswertung kann hingegen zur Unverwertbarkeit führen.
“a à c CPP, ce qui exclut notamment d'exploiter le fruit d'une surveillance lorsque la découverte fortuite porte sur une infraction ne figurant pas dans la liste de l'art. 269 al. 2 CPP (ATF 141 IV 459 consid. 4.1). Si, dans l'appréciation des soupçons suffisants (art. 269 al. 1 let. a CPP), l'autorité peut tenir compte des éléments fortuitement découverts, l'exploitation de ces éléments ne suppose pas l'existence d'un soupçon préalable à l'ordre de surveillance portant sur l'acte ou l'auteur nouvellement découvert, ce soupçon naissant au cours de ladite surveillance (ATF 132 IV 70 consid. 6.5). Par renvoi de l'art. 278 al. 3 CPP, la procédure d'autorisation est réglée à l'art. 274 CPP. Cette disposition impose au ministère public de transmettre au tribunal des mesures de contrainte, dans les 24 heures à compter du moment où la surveillance a été ordonnée, certains documents déterminants pour l'autorisation de surveillance (art. 274 al. 1 CPP). Ce délai constitue une prescription d'ordre dont la violation n'entraîne pas l'inexploitabilité des moyens de preuve (cf. art. 141 al. 3 CPP; TF 6B_228/2018 du 22 août 2018 consid. 1.1 ; TF 1B_274/2015 du 10 novembre 2015 consid. 3.2, non publié aux ATF 141 IV 459 ; TF 1B_59/2014 du 28 juillet 2014 consid. 4.8). En revanche, l'absence de toute procédure tendant à obtenir l'autorisation d'utilisation des découvertes fortuites entraîne l'application de l'art. 277 al. 2 CPP, qui prévoit que les informations recueillies lors de la surveillance ne peuvent être exploitées (cf. art. 141 al. 1, 2e phrase, CPP ; ATF 144 IV 254 précité consid. 1.4.3 et les références citées). Il s'agit d'un principe absolu, qui s'applique aussi lorsque la surveillance a été opérée à l'étranger sans les autorisations exigées par le droit déterminant (ATF 138 IV 169 consid. 3.1). Le Tribunal fédéral considère, par référence à la doctrine, que le délai de l’art. 274 al. 1 CPP doit absolument être appliqué « s’il est nécessaire d'exploiter immédiatement les découvertes fortuites ». Il ajoute que, lorsque les découvertes fortuites n’ont pas été utilisées préalablement à l’autorisation, « nul reproche ne peut être fait au Procureur » (TF 1B_274/2015 précité consid.”
“Il y a effectivement une contradiction d’une part entre les explications fournies par la représentante du PCTN aux débats de première instance et la teneur de son rapport, qui mentionne deux mineures, laissant entendre qu’il s’agissait de deux jeunes filles, alors qu’elle a mentionné un garçon et une fille à l’audience. D’autre part, l’âge allégué du jeune homme, 14 ans, est inférieur à celui fixé par le règlement. Cela étant, dans la mesure d’une part où la transaction litigieuse ne s’est pas déroulée avec cette personne, où, d’autre part, le recours à une personne mineure d’âge inférieur à la limite fixée par le règlement n’est pas incompatible avec le texte de la loi, qui ne fixe pas de limite, et enfin, que la vente de tabac n’est pas non plus autorisée à une personne de 14 ans, la Cour peine à comprendre en quoi le fait que l’un des participants au test ait été plus jeune porte une quelconque atteinte à la fiabilité du résultat. Au contraire, le fait que l’un des participants ait été particulièrement jeune – même s’il n’a pas effectué la transaction litigieuse – pourrait plutôt être un élément en faveur du commerçant testé, dans la mesure où la présence d’une personne très jeune devrait logiquement éveiller son attention. Il s’agit ainsi, tout au plus, d’une informalité au sens de l’art. 141 al. 3 CPP. Ainsi, cette contradiction n’a pas à être résolue, dans la mesure où la question de l’âge et du sexe du second mineur n’est en tout état pas pertinente pour l’examen des faits reprochés à l’appelante et n’invalide pas l’achat-test. 2.4. L’appelante reproche au TP d’avoir versé dans l’arbitraire en retenant que le fait que l’apparence de la mineure ne la dispensait pas de procéder à la vérification de son âge, « ce d'autant plus si elle était accompagnée d'un garçon de 14 ans ». Comme déjà relevé ci-dessus, la présence d’un jeune homme manifestement mineur aurait pu contribuer à éveiller l’attention de l’appelante ; en tout état de cause, le TP n’a pas fondé le verdict de culpabilité sur la présence de ce mineur, mais bien sur l’absence de vérification de l’âge de la mineure ayant acquis le produit litigieux. Il n’y a là aucun arbitraire mais une simple appréciation des preuves conforme à l’expérience de la vie. 2.5. L’appelante conteste également l’absence d’éléments, notamment photographique, permettant de valider la formation et l’apparence des jeunes acheteurs, et conteste le recours, par l’acheteuse, au maquillage, en raison de l’interdiction de dissimuler l’âge des adolescents prévue par l’art.”
Beweise, die wegen Befangenheit ausgeschlossen wurden, sowie bereits unzulässig erkannte Beweismittel sind auch für nachträgliche Auswertungen/Verwendungen unzulässig; unverwertbare Beweise sind ex tunc aus der Akte zu entfernen.
“Quant au recourant, il a eu l'occasion de prendre position sur ces points dans sa réplique. 3. Le recourant considère que la totalité des actes exécutés par le magistrat récusé datés du 9 avril 2024 ou postérieurs à cette date devrait être annulée, aucun d'entre eux n'entrant dans le champ de l'art. 60 al. 2 CPP. 3.1. À teneur de l'art. 60 al. 1 CPP, les actes de procédure auxquels a participé une personne tenue de se récuser sont annulés et répétés si une partie le demande au plus tard cinq jours après qu’elle a eu connaissance du motif de récusation, ce par quoi il faut entendre, en accord avec les textes allemand et italien, la "décision de récusation" (ATF 144 IV 90 consid. 1.1.2). La loi ne précise pas quelle est l’étendue de cette annulation. Selon la jurisprudence, celle-ci a, en principe, un effet ex tunc, seuls les actes de procédure concomitants ou postérieurs au motif de récusation en cause pouvant être annulés. S’il s’agit de moyens de preuve, ceux-ci deviennent absolument inexploitables au sens de l’art. 141 al. 1 CPP et doivent être retranchés du dossier conformément à la règle de l’art. 141 al. 5 CPP, les actes concernés devant, cas échéant, être répétés (ATF 141 IV 178 consid. 3.7; arrêts du Tribunal fédéral 6B_1275/2017 du 20 juin 2018 consid. 1.4; 1B_246/2017 du 6 octobre 2017 consid. 4.1; 1B_5/2016 du 23 mai 2016 consid. 2.2.2; arrêts du Tribunal pénal fédéral BB.2019.202 du 7 février 2020 consid. 3.2; BB.2012.118 du 25 octobre 2012 consid. 2.3). Comme ils ne sont pas "contaminés" par la partialité, les résultats des actes officiels accomplis avant la survenance du motif de récusation et qui ressortent du dossier pénal restent valables; en revanche, les actes "contaminés" par la récusation doivent (sous réserve de l'art. 60, al. 2, cf. infra) être retranchés du dossier, afin de garantir au prévenu le droit à un procès équitable, conformément à l'art. 29 al. 1 Cst. et l'art. 6 ch. 1 CEDH (arrêt du Tribunal pénal fédéral TPF 2021 74 consid. 3.2.1; A. DONATSCH / V. LIEBER / S. SUMMERS / W. WOHLERS (éds), Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO), 3ème éd.”
Entnommene bzw. als unverwertbar befundene Aufzeichnungen und Datenträger sind bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens (Verfahrensende/Rechtskraft) getrennt, gesondert und unzugänglich aufzubewahren und nach Rechtskraft zu vernichten; Originale sind gegebenenfalls zu sperren, Kopien unkenntlich zu machen oder durch geschwärzte Kopien zu ersetzen.
“Cette dernière avait donné son accord à l'audition de C______, par le Ministère public, à l'Ambassade de Suisse à Londres et non à une "audition informelle" violant les règles internationales applicables. En outre, les deux conférences téléphoniques de la greffière contrevenaient à l'art. 10 ch. 3 à 6 PA II CEEJ, au vu de l'absence : de consentement donné par l'Angleterre sur cette manière de faire; d'identification du témoin; de la présence d'une autorité judiciaire de la Partie requise; et de la possibilité, pour la personne entendue, d'invoquer son droit à ne pas témoigner. Par ailleurs, sur le plan national, l'administration desdites preuves violait plusieurs dispositions liées à l'exécution d'une audition en cas d'entraide judiciaire, à savoir les art. 143 al. 1 let. a et b, al. 2, 142 al. 1 et 311 al. 1 CPP, 148 al. 1 let. b et c CPP. Conformément à l'art. 141 al. 1 CPP, les preuves en question, recueillies en violation des règles fondant le droit à la participation du prévenu, dans le cas présent les art. 148 al. 2 et 145 par renvoi de l'art. 147 al. 4 CPP et 180 al. 1 cum 158 al. 2 CPP, étaient inexploitables. Ainsi, l'art. 141 al. 5 CPP leur était applicable. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner une décision sujette à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. a CPP) et émaner du prévenu qui, partie à la procédure (art. 104 al. 1 let. a CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP; ATF 143 IV 475 consid. 2.9; arrêt du Tribunal fédéral 1B_485/2021 du 26 novembre 2021 consid. 2.4.3). 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. 3.1. La manière dont les preuves doivent être administrées relève du droit de procédure, sous réserve des principes qui découlent directement du droit constitutionnel fédéral et du droit conventionnel; il en va de même de la question de savoir si une preuve recueillie de manière illégale doit ou non être écartée de l'appréciation des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 1P.”
“En parallèle, le 24 janvier 2025, le Ministère public a, par avis de prochaine clôture de l'instruction, informé les parties qu'il entendait rendre une ordonnance de classement à l'endroit de A______ concernant les faits – non-paiement de frais bancaires – en lien avec E______ LTD, l'une des parties plaignantes – et l'infraction à la LCR et dresser un acte d'accusation pour le restes. e. Par efax des 4 et 5 février 2025, le Ministère public a transmis aux parties les correspondances échangées avec C______ (pièces 610'089 – 610'091). f. A______ a sollicité divers actes d'instruction relatifs à la production de documents par les banques, dont aucun n'est en lien avec les déterminations de C______. Les échanges intervenus entre le Ministère public et C______ violaient le Deuxième Protocole additionnel à la Convention européenne d'entraide judiciaire en matière pénale du 1er février 2005 (RS 0.351.12, ci-après: PA II CEEJ), ainsi que les art. 148 al. 1 et 181 al. 1 cum 158 al. 1 CPP, de sorte que ces preuves étaient inexploitables au sens de l'art. 141 al. 1 CPP. Il a demandé leur retrait du dossier et leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP (pièces 610'096 – 610'099). g. Par ordonnance rendue le 13 février 2025, le Ministère public a classé les faits en lien avec E______ LTD ainsi que l'infraction à la LCR. h. Par acte d'accusation du même jour, A______ a été renvoyé en jugement devant le Tribunal de correctionnel pour escroquerie par métier (art. 146 CP), tentative d'escroquerie par métier (art. 146 CP cum art. 22 CP), faux renseignements sur des entreprises commerciales (art. 152 CP), faux dans les titres (art. 251 CP), obtention frauduleuse d'une constatation fausse (art. 253 CP) et comportement frauduleux à l'égard des autorités au sens de l'art. 118 LEI. C. Dans sa décision querellée, le Ministère public a relevé que, s'agissant de la demande d'application de l'art. 141 CPP, le droit de A______ de participer à l'administration des preuves dans le cadre de la demande d'entraide en Angleterre avait été respecté, dans la mesure où il avait été invité à soumettre des questions. À l'issue de ladite demande, les autorités anglaises l'avaient invité [le Ministère public] à entrer directement en contact avec C______.”
“2025 sur OMP/3819/2025 ( MP ) , REJETE Descripteurs : CONVENTION D'ENTRAIDE JUDICIAIRE EN MATIÈRE PÉNALE;PREUVE ILLICITE;DROIT D'ÊTRE ENTENDU Normes : CEEJ.3; CPP.139; CPP.141; CPP.145 république et canton de Genève POUVOIR JUDICIAIRE P/25726/2023 ACPR/279/2025 COUR DE JUSTICE Chambre pénale de recours Arrêt du mercredi 9 avril 2025 Entre A______, représenté par Me B______, avocate, recourant, contre la décision rendue le 13 février 2025 par le Ministère public, et LE MINISTÈRE PUBLIC de la République et canton de Genève, route de Chancy 6B, 1213 Petit-Lancy, case postale 3565, 1211 Genève 3, intimé. EN FAIT : A. Par acte déposé le 24 février 2025, A______ recourt contre la décision du 13 février 2025, notifiée le lendemain, par laquelle le Ministère public a refusé de retirer du dossier les pièces qu'il avait transmises aux parties par efax des 4 et 5 février 2025. Le recourant conclut, avec suite de frais et dépens chiffrés, au retrait du dossier des pièces en question, à leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP. B. Les faits pertinents suivants ressortent du dossier : a. A______ fait l'objet d'une procédure pénale pour escroquerie, abus de confiance aggravé, fausse communication aux autorités chargées du registre du commerce, faux dans les titres, obtention frauduleuse d'une constatation fausse et violation des art. 118 LEI et 97 al. 1 let. b LCR. En substance, il lui est reproché d'avoir, par la présentation de faux documents, dont une lettre de confort de C______, avocat à D______ [Royaume-Uni], construit l'apparence d'une situation personnelle aisée (USD 80 millions, dont USD 30 millions en titres et propriétés), notamment l'existence d'une fortune paternelle dont il aurait hérité en 2010, en réalité inexistante. Il aurait également été en mesure de valoriser, vraisemblablement par le truchement de ventes privées de complaisance, des titres de diverses sociétés dont il était l'ultime ayant droit économique, lesquels titres étaient en réalité sans valeur. Il se serait prévalu de ces circonstances fictives de fortune et d'actifs auprès de divers établissements bancaires en Suisse et à l'étranger afin d'obtenir des facilités bancaires sous la forme de crédits hypothécaires et lombards et de garanties bancaires.”
“60 république et canton de Genève POUVOIR JUDICIAIRE P/2437/2024 ACPR/223/2025 COUR DE JUSTICE Chambre pénale de recours Arrêt du vendredi 21 mars 2025 Entre A______, représenté par Me B______, avocat, recourant, contre l'ordonnance rendue le 16 janvier 2025 par le Ministère public, et LE MINISTÈRE PUBLIC de la République et canton de Genève, route de Chancy 6B, 1213 Petit-Lancy, case postale 3565, 1211 Genève 3, intimé. EN FAIT : A. Par acte expédié le 27 janvier 2025, A______ recourt contre l'ordonnance du 16 précédent, notifiée le lendemain, par laquelle le Ministère public a ordonné le retrait de certaines pièces du dossier à la suite de la récusation du précédent procureur. Il conclut, sous suite de frais et dépens, chiffrés à CHF 1'400.-, principalement à l'annulation de cette décision, à celle de l'intégralité des actes auxquels avait procédé le magistrat récusé depuis le 9 avril 2024, à la conservation de ceux-ci jusqu'à la clôture définitive de la procédure, avant destruction (art. 141 al. 5 CPP), et à la réserve de son droit à rapporter à la procédure toute preuve à décharge résultant des actes auxquels le procureur récusé aurait participé dès cette date. Subsidiairement, il conclut au renvoi de la cause au Ministère public pour nouvelle décision dans le sens des considérants. B. Les faits pertinents suivants ressortent du dossier : a. Le 15 février 2023, la police a procédé à l'arrestation d'un dénommé C______, soupçonné de faire séjourner et travailler illégalement, depuis 2012, des prostituées sur le territoire genevois. Ces faits font l'objet d'une procédure pénale P/1______/2017, qui a été reprise par le procureur D______ le 10 octobre 2019. L'enquête a permis d'identifier plusieurs personnes mettant des appartements à sa disposition à cette fin, dont A______. Dans la procédure P/8353/2023 ouverte en avril 2023 contre ce dernier pour incitation à l'entrée, à la sortie et aux séjours illégaux (art. 116 LEI), un rapport de renseignements a été rendu le 17 juillet 2023, mentionnant qu'il avait géré ou avait un lien avec à tout le moins 21 appartements dédiés à la prostitution sur le territoire genevois.”
“Le recourant considère que la totalité des actes exécutés par le magistrat récusé datés du 9 avril 2024 ou postérieurs à cette date devrait être annulée, aucun d'entre eux n'entrant dans le champ de l'art. 60 al. 2 CPP. 3.1. À teneur de l'art. 60 al. 1 CPP, les actes de procédure auxquels a participé une personne tenue de se récuser sont annulés et répétés si une partie le demande au plus tard cinq jours après qu’elle a eu connaissance du motif de récusation, ce par quoi il faut entendre, en accord avec les textes allemand et italien, la "décision de récusation" (ATF 144 IV 90 consid. 1.1.2). La loi ne précise pas quelle est l’étendue de cette annulation. Selon la jurisprudence, celle-ci a, en principe, un effet ex tunc, seuls les actes de procédure concomitants ou postérieurs au motif de récusation en cause pouvant être annulés. S’il s’agit de moyens de preuve, ceux-ci deviennent absolument inexploitables au sens de l’art. 141 al. 1 CPP et doivent être retranchés du dossier conformément à la règle de l’art. 141 al. 5 CPP, les actes concernés devant, cas échéant, être répétés (ATF 141 IV 178 consid. 3.7; arrêts du Tribunal fédéral 6B_1275/2017 du 20 juin 2018 consid. 1.4; 1B_246/2017 du 6 octobre 2017 consid. 4.1; 1B_5/2016 du 23 mai 2016 consid. 2.2.2; arrêts du Tribunal pénal fédéral BB.2019.202 du 7 février 2020 consid. 3.2; BB.2012.118 du 25 octobre 2012 consid. 2.3). Comme ils ne sont pas "contaminés" par la partialité, les résultats des actes officiels accomplis avant la survenance du motif de récusation et qui ressortent du dossier pénal restent valables; en revanche, les actes "contaminés" par la récusation doivent (sous réserve de l'art. 60, al. 2, cf. infra) être retranchés du dossier, afin de garantir au prévenu le droit à un procès équitable, conformément à l'art. 29 al. 1 Cst. et l'art. 6 ch. 1 CEDH (arrêt du Tribunal pénal fédéral TPF 2021 74 consid. 3.2.1; A. DONATSCH / V. LIEBER / S. SUMMERS / W. WOHLERS (éds), Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO), 3ème éd., Zürich 2020, n.”
“Die genannten Aktenstellen sind in Anwendung von Art. 141 Abs. 5 StPO und gestützt auf das Urteil des BGer 7B_267/2023 vom 24. Mai 2024 E. 3.1 aus den Akten zu entfernen, indem Kopien erstellt und die betroffenen Stellen unkenntlich gemacht bzw. geschwärzt werden. Das polizeiliche Lenkerermittlungsformular ist gänzlich aus den Akten zu entfernen, die Vorderseite mit einer Kopie zu ersetzen und die fehlende Aktenstelle (Rückseite des Formulars) mit separatem Blatt «unverwertbare Akten» unter Angabe der Seitenzahl kenntlich zu machen. Die Originale sind bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens unter Verschluss zu halten und danach zu vernichten. Die übrigen – für die Beweiswürdigung relevanten – Aussagen der Beschuldigten bleiben von der Unverwertbarkeit der Angaben im Lenkerermittlungsformular unberührt. II. Sachverhalt und Beweiswürdigung”
“Vorliegend ist erstellt, dass die erste Instanz gewisse Einvernahmen als unverwertbar erklärt, diese jedoch nicht aus den Akten entfernt bzw. separat und verschlossen der Vorinstanz übermittelt hat. Die Vorinstanz hat ihrerseits nicht geprüft, ob die erste Instanz die Akten ordnungsgemäss erstellt hat (Art. 329 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 379 StPO). Vielmehr hat sie die erstinstanzlich festgestellte Unverwertbarkeit gewisser Einvernahmen in ihrem Entscheid bestätigt, diese dann aber ebenfalls in den Akten belassen. Damit hat die Vorinstanz nach den zutreffenden Ausführungen des Beschwerdeführers Art. 141 Abs. 5 StPO missachtet (vgl. dazu Urteil 7B_267/2023 vom 24. Mai 2024 E. 2). Dass sie sich bei ihrem Entscheid von unverwertbaren Beweismitteln leiten liess bzw. diese in den Entscheid einflossen, ist indessen nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise dargelegt. So enthält die Beschwerde keine Angaben dazu, wo sich die Vorinstanz bei ihren Sachverhaltsfeststellungen auf ein unverwertbares Beweismittel gestützt haben soll. Es ist nicht Sache des Bundesgerichts, selbst nach Belegstellen für unsubstantiierte Rügen zu forschen (BGE 133 IV 286 E. 6.2; Urteil 6B_129/2018 vom 23. November 2018 E. 5 mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat die unverwertbaren Einvernahmen mit dem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens aber zu vernichten, soweit sie sich im Dossier des Beschwerdeführers befinden. Damit ist nicht gesagt, was mit den entsprechenden Beweismitteln im Verfahren der Mitbeschuldigten zu geschehen hat.”
“Aufzeichnungen über unverwertbare Beweise sind nach Art. 141 Abs. 5 StPO aus den Strafakten zu entfernen, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss zu halten und danach zu vernichten (BGE 143 IV 457 E. 1.6.2 f.; Urteil 7B_267/2023 vom 24. Mai 2024 E. 2.2; je mit Hinweisen).”
“Il peut toutefois être renoncé à l’exigence d’un intérêt actuel lorsque la contestation est susceptible de se reproduire en tout temps dans des circonstances identiques ou analogues, que sa nature ne permet pas de la trancher avant qu'elle ne perde son actualité et que, en raison de sa portée de principe, il existe un intérêt public suffisamment important à la solution de la question litigieuse (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1336/2018 du 19 février 2019 consid. 1.2 et les références citées), ces conditions étant cumulatives (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1011/2010 du 18 février 2011 consid. 2.2.1 in fine; ACPR/478/2021 du 19 juillet 2021, consid. 1.3.1). 1.2.2. En l'espèce, l'acte litigieux a déployé tous ses effets, les auditions ayant été menées les 9, 13, 16, 19, 20 et 26 août 2024 par la police, soit avant le dépôt du recours, hors la présence du prévenu et de son conseil. Le recourant n'a donc plus d'intérêt actuel et pratique à demander l'annulation des auditions concernées. Au surplus, le recourant ne dispose d'aucun intérêt juridique à voir annuler des auditions une fois celles-ci accomplies, dans la mesure où l'existence d'un éventuel vice qui entacherait un acte de procédure ne conduirait pas à son annulation, mais, alternativement, au constat de l’inexploitabilité des preuves recueillies à cette occasion (art. 147 al. 4 CPP) ou au retrait du procès-verbal concerné du dossier (art. 141 al. 5 CPP). Or, faute de décision préalable sur ce point, la Chambre de céans ne saurait statuer, pour la première fois, au stade d'un recours, sur les questions de l'inexploitabilité des preuves recueillies ou du retrait de procès-verbaux d'auditions du dossier (cf. art. 393 al. 1 let. a CPP). 2. Par conséquent, le recours doit être déclaré irrecevable, faute pour le recourant de disposer d'un intérêt juridiquement protégé à l'annulation de la décision querellée. 3. Le recourant, qui succombe, supportera les frais envers l'État, fixés en totalité à CHF 700.- pour l'instance de recours (art. 428 al. 1 CPP et 13 al. 1 du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale, RTFMP ; E 4 10.03). L'autorité de recours est en effet tenue de dresser un état de frais pour la procédure de deuxième instance, sans égard à l'obtention de l'assistance judiciaire (arrêts du Tribunal fédéral 1B_372/2014 du 8 avril 2015 consid. 4.6 et 1B_203/2011 du 18 mai 2011 consid. 4). 4. Il sera statué sur l'indemnité du défenseur d'office à la fin de la procédure (art.”
“Les restrictions sont limitées temporairement ou à des actes de procédure déterminés (al. 3), le droit d'être entendu devant être accordé sous une forme adéquate lorsque le motif ayant justifié la restriction disparaît (al. 5). Le conseil juridique d'une partie ne peut faire l'objet de restrictions que du fait de son comportement (art. 108 al. 2 CPP). 2.3. Les preuves administrées en violation de l'art. 147 al. 1 CPP ne sont pas exploitables à la charge de la partie qui n'était pas présente (art. 147 al. 4 CPP; ATF 143 IV 457 consid. 1.6.1 p. 459; ATF 140 IV 172 consid. 1.2.1 p. 175). Les informations obtenues lors d'auditions non exploitables ne peuvent être utilisées ni pour préparer l'administration renouvelée de preuves ni pour y procéder (ATF 143 IV 457 consid. 1.6; arrêt du Tribunal fédéral 6B_228/2018 du 22 août 2018 consid. 2.1). Les pièces relatives aux moyens de preuve non exploitables doivent être retirées du dossier pénal, conservées à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis détruites (art. 141 al. 5 CPP). 2.4. En l'espèce, au moment de l'audition du témoin litigieuse, le recourant avait déjà été entendu, tant par la police que par le Ministère public, et les charges lui étaient connues. L'art. 101 CPP auquel cette autorité s'est référée dans son mandat d'actes d'enquête ne s'appliquait ainsi pas. Le Ministère public a justifié l'exclusion du recourant et de son conseil à l'audition du témoin par la police par la nécessité d'éviter tout risque d'influence sur ce dernier. Or, il n'explique pas – que ce soit dans son mandat d'actes d'enquête (qui n'a pas été notifié au recourant et dont celui-ci n'a eu connaissance que dans le cadre de la demande de prolongation de sa détention provisoire de novembre 2024), dans sa décision querellée ou dans ses observations – en quoi existait un risque concret que le recourant exerce sur témoin une quelconque influence par sa seule présence, étant relevé que le témoin en question devait s'exprimer exclusivement sur son emploi du temps après les faits.”
Bei Ablehnung oder formellen Mängeln (z.B. nachträglich nicht bestätigte Beschlagnahme, unterlassene formelle Bestätigung) sind aus den betroffenen Beweismitteln gewonnene Folgebefunde ebenfalls unbrauchbar.
“Zusammenfassend stellte die Pflicht der Staatsanwaltschaft zur nachträglichen schriftlichen Bestätigung der mündlich angeordneten Beschlagnahme (Art. 263 Abs. 2 StPO) im vorliegenden Fall eine Gültigkeitsvorschrift im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO dar. Folglich sind die Hanfsetzlinge bzw. die aufgezogenen Hanfpflanzen sowie die im Bericht des Forensisch-Naturwissenschaftlichen Dienstes der Kantonspolizei St. Gallen vom 27. April 2020 enthaltenen Analysen der Hanfpflanzen nach Art. 141 Abs. 4 StPO nicht verwertbar. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als begründet.”
Beweismittel, die durch Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips gewonnen wurden, unterfallen dem Verwertungsverbot nach Art. 141 Abs. 1 StPO.
“Die Strafbehörden setzen zur Wahrheitsfindung alle nach dem Stand von Wissenschaft und Erfahrung geeigneten Beweismittel ein, die rechtlich zulässig sind (Art. 139 Abs. 1 StPO). Art. 140 StPO zählt verschiedene Beweiserhebungsmethoden auf, die verboten sind. Wie alle staatlichen Behörden hat die Staatsanwaltschaft überdies die Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns gemäss Art. 5 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) sowie die Grundrechte zu beachten (vgl. auch Art. 3 StPO). Unter anderem muss ihr Handeln im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein (Art. 5 Abs. 2 sowie Art. 36 Abs. 2 und 3 BV). Beweise, die in Verletzung von Art. 140 StPO erhoben wurden oder die von der StPO als unverwertbar bezeichnet werden, sind in keinem Fall verwertbar (Art. 141 Abs. 1 StPO). Haben die Strafbehörden Beweise in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben (worunter bspw. Beweismittel fallen, die ohne gesetzliche Grundlage oder unter Verstoss gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip erlangt wurden [Gless, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 67b zu Art. 141 StPO mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 1B_26/2016 vom 29. November 2016 E. 4.4]), dürfen sie nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich (Art. 141 Abs. 2 StPO).”
Bei Form‑ und Gültigkeitsmängeln (z. B. fehlendes Original, Formvorschriften) sind digitale Kopien oder daraus gewonnene Beweise nicht verwertbar, sofern die Formschriftlichkeit verlangt ist; bei Mängeln im Dossier ist Rückweisung ultima ratio, zuerst soll informell Nachreichung verlangt werden.
“1 CPP: arrêts du Tribunal fédéral 7B_455/2023 du 3 octobre 2024 destiné à la publication consid. 4.3 et 6B_307/2017 du 19 février 2018 consid. 1.2.2, quant à la caractérisation, comme règle de validité, de l'exigence de la forme écrite pour les mesures de contrainte, et Arquint, in BSK-StPO, n° 9 ad art. 202 CPP; concernant l'exigence de la forme écrite pour la décision sur les moyens de preuve au sens de l'art. 318 al. 2 CPP: arrêt du Tribunal fédéral 1B_608/2011 du 10 novembre 2011 consid. 2.3; Bénédict, in CR-CPP, n° 17a ad art. 141 CPP; Gless, in BSK-StPO, n° 86 ad art. 141 CPP, a contrario; Arquint, in BSK-StPO, n° 1 ad art. 85 al. 1 CPP; concernant l'exigence de la forme écrite pour les communications des autorités pénales selon l'art. 85 al. 1 CPP: Arquint, ibidem). Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (art. 141 al. 2 CPP). 2.4 Lorsqu'elle constate des manquements dans la tenue du dossier, la direction de procédure dispose de moyens informels pour y remédier. Elle peut ainsi inviter le ministère public à lui transmettre des pièces manquantes ou viciées, comme des procès-verbaux d'audition dépourvus de signature. Le renvoi de l'acte d'accusation constitue une mesure ultima ratio pour remédier à un dossier lacunaire (Achermann, in BSK-StPO, n° 26 ad art. 329 CPP). 2.5 En l'espèce, le MPC a transmis à la Cour de céans deux lots de pièces, à savoir une copie électronique du dossier référencée par Core.Link, ainsi que des documents originaux. Conformément aux exigences de l'art. 329 CPP, la Cour a procédé à un examen du dossier, en particulier sous l'angle de son intégralité. A titre liminaire, on relèvera que cela a exigé la reconstitution du dossier sur la base des deux lots de pièces transmis, soit les documents originaux et les pièces figurant en tant que copie électronique dans le dossier Core.Link. Cette manière de procéder, rendue nécessaire par le refus du MPC de transmettre à la Cour l'intégralité du dossier de procédure en format papier, apparaît problématique sous l'angle de l'intégralité et de la traçabilité des pièces.”
Datenverletzungen nach neuer Datenschutzgesetzgebung (LPD) fallen unter das Beweisverwertungsverbot, sofern sie nicht zur Aufklärung schwerer Straftaten unumgänglich sind.
“pour le cas d’images de vidéosurveillance : CREP 24 février 2024/149 ;CREP 28 avril 2023/338 et pour d’autres situations : CREP 19 août 2024/586 précité ; CREP 26 mars 2024/235 ; CREP 18 mars 2024/213 ; CREP 19 janvier 2024/57 ; CREP 6 décembre 2023/982 consid. 2.2.4 ; CREP 30 mai 2023/436 consid. 2.2.1 ; CREP 27 avril 2023/335 consid. 2.2.4 ; CREP 4 avril 2022/238, JdT 2022 II 92). 2.3 En l’espèce, il découle de la jurisprudence constante rappelée ci-dessus qu’une partie qui s’aperçoit qu’une règle procédurale a été violée à son détriment ne peut laisser la procédure se poursuivre sans réagir. C’est donc en vain que le recourant tente de démontrer que deux des arrêts cités par la procureure viseraient des situations différentes. Il est en revanche vrai que l’auteur cité par le recourant considère qu’on ne peut reprocher à une partie d’avoir attendu la saisine du juge de fond pour invoquer l’existence d’un vice affectant une preuve recueillie durant la procédure préliminaire dans la mesure où c’est précisément au tribunal qu’incombe, en dernier ressort, l’examen de cette question (cf. Bénédict in : Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., 2019, n. 63 ad art. 141 CPP). Le recourant semble en conclure qu’une requête de retranchement formulée avant que le juge du fond ne soit saisi ne pourrait jamais être considérée comme tardive, respectivement abusive. Cette opinion se heurte toutefois à la jurisprudence du Tribunal fédéral qui a lui-même constaté, dans un arrêt relativement récent, qu’une requête de retranchement de pièces formulée au stade de la clôture de l’instruction, soit avant que le juge du fond ne soit saisi, et alors que les recourants avaient laissé la procédure se poursuivre de nombreux mois sans invoquer la violation de leur droit dont ils se prévalaient pour justifier le retranchement, était contraire aux règles de la bonne foi et ne méritait aucune protection (TF 7B_166/2023 précité). Cela étant, on doit constater que le recourant a été confronté aux images de vidéosurveillance litigieuses dès sa première audition par la police le 13 mars 2024 (cf. P. 4, p. 4). Si on peut admettre que leur éventuel caractère illicite peut ne pas avoir été immédiatement envisagé par le recourant, qui n’était alors pas assisté, il n’en va plus de même à compter du 27 mai 2024, date à laquelle le défenseur qu’il a mandaté le 21 mai précédent a pu consulter le dossier, qui contenait l’enregistrement litigieux ainsi que les auditions et le rapport de police qui y faisaient référence.”
Bei schwerwiegenden Straftaten kann trotz anfänglicher Unverwertbarkeit eine Ausnahme zur Aufklärung in Betracht kommen (abwägende Erwägung).
“En parallèle, le 24 janvier 2025, le Ministère public a, par avis de prochaine clôture de l'instruction, informé les parties qu'il entendait rendre une ordonnance de classement à l'endroit de A______ concernant les faits – non-paiement de frais bancaires – en lien avec E______ LTD, l'une des parties plaignantes – et l'infraction à la LCR et dresser un acte d'accusation pour le restes. e. Par efax des 4 et 5 février 2025, le Ministère public a transmis aux parties les correspondances échangées avec C______ (pièces 610'089 – 610'091). f. A______ a sollicité divers actes d'instruction relatifs à la production de documents par les banques, dont aucun n'est en lien avec les déterminations de C______. Les échanges intervenus entre le Ministère public et C______ violaient le Deuxième Protocole additionnel à la Convention européenne d'entraide judiciaire en matière pénale du 1er février 2005 (RS 0.351.12, ci-après: PA II CEEJ), ainsi que les art. 148 al. 1 et 181 al. 1 cum 158 al. 1 CPP, de sorte que ces preuves étaient inexploitables au sens de l'art. 141 al. 1 CPP. Il a demandé leur retrait du dossier et leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP (pièces 610'096 – 610'099). g. Par ordonnance rendue le 13 février 2025, le Ministère public a classé les faits en lien avec E______ LTD ainsi que l'infraction à la LCR. h. Par acte d'accusation du même jour, A______ a été renvoyé en jugement devant le Tribunal de correctionnel pour escroquerie par métier (art. 146 CP), tentative d'escroquerie par métier (art. 146 CP cum art. 22 CP), faux renseignements sur des entreprises commerciales (art. 152 CP), faux dans les titres (art. 251 CP), obtention frauduleuse d'une constatation fausse (art. 253 CP) et comportement frauduleux à l'égard des autorités au sens de l'art. 118 LEI. C. Dans sa décision querellée, le Ministère public a relevé que, s'agissant de la demande d'application de l'art. 141 CPP, le droit de A______ de participer à l'administration des preuves dans le cadre de la demande d'entraide en Angleterre avait été respecté, dans la mesure où il avait été invité à soumettre des questions.”
Die Instruktion (Prüfung der Exploitabilität/Verwertbarkeit strittiger Beweise) sollte grundsätzlich dem zuständigen erstinstanzlichen Richter überlassen bzw. von jenem geprüft werden.
“En l'espèce, le Ministère public n'a certes pas repris, dans sa décision, tous les arguments développés par le recourant dans sa prise de position, ni, a fortiori, ne les a discutés. Les motifs pour lesquels il a estimé injustifiée la demande de retrait immédiat des enregistrements du dossier sont toutefois exposés de manière suffisante pour permettre au recourant de les contester de manière détaillée, ce qu'il a au demeurant fait en reprenant dans ses écritures devant la Chambre de céans l'essentiel des moyens exposés précédemment. Si tant est que l'on puisse reprocher au Ministère public une violation du droit être entendu, celle-ci n'est ainsi, dans tous les cas, pas grave au point de n'avoir pu être réparée dans le cadre du recours. À cela s'ajoute qu'un renvoi de la cause au Ministère public pour ce motif constituerait une vaine formalité, au vu de la discussion qui suit. Ce grief sera, partant, rejeté. 4. Le recourant soutient que les enregistrements litigieux sont manifestement inexploitables et doivent, partant, être écartés du dossier. 4.1. Selon l'art. 141 al. 1 CPP, les preuves administrées en violation de l'art. 140 CPP – soit celles obtenues par contrainte, recours à la force, menaces, promesses, tromperie ou moyens susceptibles de restreindre les facultés intellectuelles ou le libre arbitre – ne sont en aucun cas exploitables. Les preuves qui ont été administrées d'une manière illicite ou en violation de règles de validité par les autorités pénales ne sont pas exploitables, à moins que leur exploitation soit indispensable pour élucider des infractions graves (al. 2). 4.2. Au stade de l'instruction, la question de la légalité et de l'exploitabilité des moyens de preuve doit en principe être laissée à l'appréciation du juge du fond (art. 339 al. 2 let. d CPP), autorité dont il peut être attendu qu'elle soit en mesure de faire la distinction entre les moyens de preuve licites et ceux qui ne le seraient pas, puis de fonder son appréciation en conséquence (ATF 144 IV 127 consid. 1.3.1; 143 IV 387 consid. 4.4). Cette approche se justifie également au regard du principe "in dubio pro duriore", lequel interdit au ministère public, confronté à des preuves non claires, d'anticiper sur l'appréciation des preuves par le juge du fond (ATF 143 IV 241 consid.”
Beweismittel aus rechtswidrigen Auslandskontakten oder Verstößen gegen internationale Hilfsinstrumente (z.B. Zusatzprotokoll II zur Eurojust‑Hilfe) sind unzulässig/unverwertbar.
“En parallèle, le 24 janvier 2025, le Ministère public a, par avis de prochaine clôture de l'instruction, informé les parties qu'il entendait rendre une ordonnance de classement à l'endroit de A______ concernant les faits – non-paiement de frais bancaires – en lien avec E______ LTD, l'une des parties plaignantes – et l'infraction à la LCR et dresser un acte d'accusation pour le restes. e. Par efax des 4 et 5 février 2025, le Ministère public a transmis aux parties les correspondances échangées avec C______ (pièces 610'089 – 610'091). f. A______ a sollicité divers actes d'instruction relatifs à la production de documents par les banques, dont aucun n'est en lien avec les déterminations de C______. Les échanges intervenus entre le Ministère public et C______ violaient le Deuxième Protocole additionnel à la Convention européenne d'entraide judiciaire en matière pénale du 1er février 2005 (RS 0.351.12, ci-après: PA II CEEJ), ainsi que les art. 148 al. 1 et 181 al. 1 cum 158 al. 1 CPP, de sorte que ces preuves étaient inexploitables au sens de l'art. 141 al. 1 CPP. Il a demandé leur retrait du dossier et leur conservation à part jusqu'à la clôture définitive de la procédure, puis leur destruction, conformément à l'art. 141 al. 5 CPP (pièces 610'096 – 610'099). g. Par ordonnance rendue le 13 février 2025, le Ministère public a classé les faits en lien avec E______ LTD ainsi que l'infraction à la LCR. h. Par acte d'accusation du même jour, A______ a été renvoyé en jugement devant le Tribunal de correctionnel pour escroquerie par métier (art. 146 CP), tentative d'escroquerie par métier (art. 146 CP cum art. 22 CP), faux renseignements sur des entreprises commerciales (art. 152 CP), faux dans les titres (art. 251 CP), obtention frauduleuse d'une constatation fausse (art. 253 CP) et comportement frauduleux à l'égard des autorités au sens de l'art. 118 LEI. C. Dans sa décision querellée, le Ministère public a relevé que, s'agissant de la demande d'application de l'art. 141 CPP, le droit de A______ de participer à l'administration des preuves dans le cadre de la demande d'entraide en Angleterre avait été respecté, dans la mesure où il avait été invité à soumettre des questions.”
Bei Abwägung der Verwertbarkeit spielt die konkrete Gefährdung Dritter eine wesentliche Rolle; in Gefährdungssituationen (z. B. Massenverkehr auf Autobahn, Airbag‑Auslösung, gefährlicher Handygebrauch am Steuer) kann dies die Erforderlichkeit der Verwertung unterstützen.
“Für die Frage, ob eine schwere Straftat im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO vorliegt, sind nicht generell gewisse Tatbestände und deren abstrakte Strafandrohungen, sondern die gesamten Umstände des konkreten Falls zu berücksichtigen (BGE 147 IV 9 E. 1.4.2). Dem Anzeigerapport vom 27. März 2024 (dort S. 2) und der hier interessierenden Videoaufzeichnung lässt sich entnehmen, dass zum Unfallzeitpunkt reger Nachmittagsverkehr auf der Autobahn geherrscht hatte. Der Beschwerdeführer befand sich mit seinem VU Dienstfahrzeug auf der Überholspur und soll mit ca. 80-100 km/h dem vor ihm fahrenden Fahrzeug von E.________ gefolgt sein. Als er bemerkt habe, dass sich der Verkehr vor ihm verlangsame, sei er vom Gas gegangen. Aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit (durch Nutzung des Handys) bemerkte er die verkehrsbedingte (mutmassliche Voll-)Bremsung von E.________ nicht und prallte – nach einer (mutmasslich) ebenfalls eingeleiteten Vollbremsung (die Geschwindigkeit soll gemäss Beschwerdeführer noch ca. 40/50 km/h betragen haben) – in dessen Fahrzeug, wobei die Airbags ausgelöst wurden.”
“Die Front seines Fahrzeugs war massiv eingedrückt, das Heck des Fahrzeugs von E.________ war ebenfalls eingedrückt und auf der Fahrbahn sollen sich diverse Fahrzeugteile und ausgelaufenes Öl befunden haben (Anzeigerapport, vom 27. März 2024 S. 4 f.). Vor diesem Hintergrund dürfte es dem Zufall geschuldet gewesen sein, dass der Auffahrunfall keine noch schwereren Folgen – insbesondere auch für andere Verkehrsteilnehmer – hatte. Aufgrund des Unfallhergangs/der Unfallsituation und angesichts der Tatsache, dass mit einer Handynutzung (vorliegend in zeitlicher Hinsicht nicht mit dem Blick in den Seitenspiegel vergleichbar) während hoher gefahrener Geschwindigkeit und regen Verkehrsaufkommens eine erhöhte Gefahr für die Sicherheit anderer einhergeht (mit dem Risiko von mittelschweren, schweren oder gar fatalen Verletzungen), lässt sich derzeit nicht mit nötiger Gewissheit sagen, dass die dem Beschwerdeführer vorgeworfene Straftat im Lichte der jüngeren Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht doch als «schwere Straftat» im Sinne von Art. 141 Abs. 2 StPO zu qualifizieren ist. Jedenfalls kann nicht von eindeutiger Unverwertbarkeit gesprochen werden. Angesichts dessen und da der Sachverhalt (insbesondere bezüglich Funktionskontrolle bei Übernahme des Fahrzeugs) ohnehin nicht liquid ist, hat sich die Beschwerdekammer in Zurückhaltung zu üben. Der definitive Entscheid über die Verwertbarkeit wird Sache des urteilenden Gerichts sein.”
Bei Datenschutzverletzungen bzw. datenschutzwidriger Erhebung gilt die Verwertung nur ausnahmsweise und kann allenfalls durch das Erforderlichkeitskriterium für die Aufklärung schwerer Straftaten durchbrochen werden; verzögerte Beweiserhebung und Datenschutzverstösse können zur Unverwertbarkeit führen.
“Falls die fragliche Aufzeichnung überhaupt der Polizei zuzurechnen ist (siehe dazu nachfolgend E. 7), wären die datenschutzrechtlichen Anforderungen an die Bearbeitung von Personendaten durch die Kantonspolizei nicht erfüllt, womit es sich um eine unzulässige Datenbearbeitung handeln würde. Eine Verwendung der monierten Aufzeichnung wäre demnach nur unter der Einschränkung von Art. 141 Abs. 2 StPO zulässig (vgl. E. 8 hiernach).”
“Il sied donc de se référer à la loi vaudoise du 11 septembre 2007 sur la protection des données personnelles (LPrD ; BLV 172.65), qui s’applique notamment au Conseil d’Etat et à son administration (art. 3 al. 2 let. b), et dont l’art. 11 al. 1 prescrit que les données personnelles doivent être détruites ou rendues anonymes dès qu’elles ne sont plus nécessaires à la réalisation de la tâche pour laquelle elles ont été collectées. Il s’ensuit qu’il revient au responsable du traitement des données – in casu la FVP, voire l’OEP – d’évaluer pour chaque traitement si le principe de la proportionnalité temporelle est respecté (cf. Anderson/Galetti, La conservation des données personnelles : comment déterminer sa durée, in sic ! 2021, p. 103 ss, spéc. p. 111 ss). Cela étant, la durée de conservation des données récoltées dans le cadre de la surveillance électronique de T.________ apparaît incertaine, sinon aléatoire. En outre, retarder l’administration de cette preuve ouvrirait la porte à une éventuelle illicéité – et donc inexploitabilité – de celle-ci (art. 141 al. 2 CPP ; cf. ATF 147 IV 16 consid. 1.2 relatif à l’illicéité d’une preuve résultant d’une violation de la loi fédérale du 25 septembre 2020 sur la protection des données [LPD ; RS 235.1]). En l’espèce, il existe donc un risque concret que les recourants ne puissent pas, sans avoir à craindre de subir un préjudice juridique, réitérer leur réquisition de preuve devant le tribunal de première instance (art. 394 let. b CPP). Le recours est dès lors recevable. Au surplus, il a été déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP ; cf. art. 20 al. 1 let. b CPP), auprès de la bonne autorité (art. 13 LVCPP ; art. 80 LOJV [loi vaudoise du 12 décembre 1979 d’organisation judiciaire ; BLV 173.01]) et dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP). 2.1.3 On précisera encore que les diverses déterminations d’O.W.________ et B.W.________ sur les prises de position de la procureure et de l’intimé sont recevables, en tant que déterminations spontanées (cf. ATF 142 III 47 consid. 4.1.1 ; TF 6B_240/2022 du 16 mars 2023 consid.”
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