RS 943.03 ↩
19 commentaries
Eine elektronische Zustellung setzt das Einverständnis der betroffenen Person voraus; fehlt dieses Einverständnis, gilt die Zustellung als unwirksam (vgl. CR CPC‑Bohnet, Art. 139 N.14).
“Nach Art. 136 ZPO stellt das Gericht Urkunden (Vorladungen, Verfü- gungen und Entscheide sowie Eingaben der Gegenpartei) den betroffenen Per- sonen zu. Ist eine Partei vertreten, so erfolgt die Zustellung an die Vertretung (Art. 137 ZPO). Wurde für das Verfahren rechtmässig ein Vertreter bestellt, so fällt eine direkte Zustellung an die Partei ausser Betracht und eine solche gilt grund- sätzlich als nicht gehörig erfolgt (BGE 143 III 28 E. 2.2.1). Die Berufung auf den Formmangel findet ihre Grenze indes im Grundsatz von Treu und Glauben; es ist nach den konkreten Umständen des Einzelfalls zu prüfen, ob die Partei durch den Mangel tatsächlich irregeführt und dadurch benachteiligt worden ist (OGer ZH - 14 - LA110044 vom 19.07.2013, in: ZR 113 [2014] Nr. 43, E. 5.2.2). Entscheide kön- nen mit Einverständnis der betroffenen Person elektronisch zugestellt werden (Art. 139 Abs. 1 ZPO). Fehlt dieses, so ist die Zustellung unwirksam (CR CPC- Bohnet, Art. 139 N 14).”
Nach herrschender Lehre und Rechtsprechung begründet Art. 139 ZPO kein subjektives Recht auf elektronische Zustellung. Vielmehr stellt die Norm eine Ermöglichung für die Behörde dar, elektronisch zuzustellen, die nur bei Einverständnis der betroffenen Person und bei Vorliegen bestimmter technischer Voraussetzungen zur Anwendung gelangt.
“Message du 5 janvier 2014 relatif à la révision totale de la loi sur la signature électronique, FF 2014 984 ss ch. 2.2.2-2.2.7). Dans sa majorité, la doctrine confirme cette interprétation littérale et exclut que ces dispositions fondent pour le justiciable un droit à une notification électronique; au contraire, elles consacrent une faculté pour l'autorité d'opter pour une communication numérique moyennant l'accord de l'intéressé et la réalisation d'une série de conditions d'ordre technique (cf. KNEUBÜHLER/PEDRETTI, in Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren Kommentar, 2 e éd. 2019, n° 14 ad art. 34 PA; UHLMANN/SCHILLING-SCHWANK, in VwVG - Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2 e éd. 2016, n° 30 ad art. 34 PA; JULIA GSCHWEND, in Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3 e éd. 2017, n° 1 ad art. 139 CPC; LUKAS HUBER, in Schweizerische Zivilprozessordnung[ZPO], Kommentar, 2 e éd. 2016, n° 10 ad art. 139 CPC; FRANÇOIS BOHNET, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2 e éd. 2019, n° 7 ad art. 139 CPC; LAURENT SCHNEUWLY, in Petit Commentaire CPC, 2020, n° 5 ad art. 139 CPC; JACQUES BÜHLER, in Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3 e éd. 2018, n° 19 ad art. 60 LTF).”
“Message du 5 janvier 2014 relatif à la révision totale de la loi sur la signature électronique, FF 2014 984 ss ch. 2.2.2-2.2.7). Dans sa majorité, la doctrine confirme cette interprétation littérale et exclut que ces dispositions fondent pour le justiciable un droit à une notification électronique; au contraire, elles consacrent une faculté pour l'autorité d'opter pour une communication numérique moyennant l'accord de l'intéressé et la réalisation d'une série de conditions d'ordre technique (cf. KNEUBÜHLER/PEDRETTI, in Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren Kommentar, 2 e éd. 2019, n° 14 ad art. 34 PA; UHLMANN/SCHILLING-SCHWANK, in VwVG - Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2 e éd. 2016, n° 30 ad art. 34 PA; JULIA GSCHWEND, in Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3 e éd. 2017, n° 1 ad art. 139 CPC; LUKAS HUBER, in Schweizerische Zivilprozessordnung[ZPO], Kommentar, 2 e éd. 2016, n° 10 ad art. 139 CPC; FRANÇOIS BOHNET, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2 e éd. 2019, n° 7 ad art. 139 CPC; LAURENT SCHNEUWLY, in Petit Commentaire CPC, 2020, n° 5 ad art. 139 CPC; JACQUES BÜHLER, in Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3 e éd. 2018, n° 19 ad art. 60 LTF).”
“3 LTF, dispositions à la teneur analogue, introduites, respectivement modifiées conjointement à l'art. 86 al. 1 CPP dans le cadre de la révision totale de la loi sur la signature électronique (SCSE) (cf. Message du 5 janvier 2014 relatif à la révision totale de la loi sur la signature électronique, FF 2014 984 ss ch. 2.2.2-2.2.7). Dans sa majorité, la doctrine confirme cette interprétation littérale et exclut que ces dispositions fondent pour le justiciable un droit à une notification électronique; au contraire, elles consacrent une faculté pour l'autorité d'opter pour une communication numérique moyennant l'accord de l'intéressé et la réalisation d'une série de conditions d'ordre technique (cf. KNEUBÜHLER/PEDRETTI, in Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren Kommentar, 2 e éd. 2019, n° 14 ad art. 34 PA; UHLMANN/SCHILLING-SCHWANK, in VwVG - Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2 e éd. 2016, n° 30 ad art. 34 PA; JULIA GSCHWEND, in Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3 e éd. 2017, n° 1 ad art. 139 CPC; LUKAS HUBER, in Schweizerische Zivilprozessordnung[ZPO], Kommentar, 2 e éd. 2016, n° 10 ad art. 139 CPC; FRANÇOIS BOHNET, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2 e éd. 2019, n° 7 ad art. 139 CPC; LAURENT SCHNEUWLY, in Petit Commentaire CPC, 2020, n° 5 ad art. 139 CPC; JACQUES BÜHLER, in Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3 e éd. 2018, n° 19 ad art. 60 LTF).”
Der Bundesrat legt die konkrete Signatur, das Format der Vorladungen/Verfügungen/Entscheide samt Beilagen, die Art der Übermittlung und den Zeitpunkt des Zugangs fest. Die entsprechenden Vorschriften hat er in der Verordnung über die elektronische Übermittlung (VeÜ‑ZSSV) erlassen; nach Art. 9 Abs. 1 VeÜ‑ZSSV müssen sich Verfahrensbeteiligte auf anerkannten Zustellplattformen eintragen, wenn sie elektronische Zustellungen erhalten wollen.
“Für diesen Fall, dass eine Zustellung aufgrund eines im Zustellland herrschenden Krieges unmöglich ist, sieht Art. 141 Abs. 1 lit. b ZPO die Zustellung durch Publikation im kantonalen Amtsblatt oder im Schweizeri- schen Handelsamtsblatt vor. Zudem ist auf die in Art. 139 ZPO vorgesehene Möglichkeit der elektronischen Zustellung hinzuweisen. Dabei handelt es sich nicht um eine einfache E-Mail, sondern um einen Versand über eine spezielle Zustellplattform. Voraussetzung für die elektronische Zustellung ist unter anderem, dass die von der Zustellung - 5 - betroffene Person dieser Zustellform zustimmt. Diese Zustimmung muss schrift- lich oder in einer anderen Form, die den Nachweis durch Text (bspw. E-Mail) er- möglicht, erfolgen. Sie kann auch mündlich zu Protokoll gegeben werden (Sutter- Somm/Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Art 1– 408 ZPO, 2021, Art. 139 N 4, m.w.H.). Gemäss Art. 139 Abs. 2 ZPO regelt der Bundesrat die zu verwendende Signatur, das Format der Vorladungen, Verfügun- gen und Entscheide sowie ihrer Beilagen, die Art und Weise der Übermittlung und den Zeitpunkt, zu dem die Vorladung, Verfügung oder der Entscheid als zugestellt gilt. Die entsprechenden Vorschriften hat der Bundesrat in der Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren (VeÜ-ZSSV, SR 272.1) erlassen. Gemäss Art. 9 Abs. 1 VeÜ-ZSSV müssen sich Verfahrensbeteiligte auf einer an- erkannten Zustellplattform eintragen, wenn sie Mitteilungen der Behörden elektro- nisch zugestellt erhalten wollen. Die Möglichkeit der elektronischen Zustellung vereinfacht insbesondere Verfahren mit Parteien mit Wohnsitz oder Sitz im Aus- land. Die Zustellung einer gerichtlichen Urkunde ins Ausland stellt einen hoheitli- chen Akt dar, der – mangels abweichender staatsvertraglicher Bestimmungen – nur auf dem Weg der internationalen Rechtshilfe erfolgen darf.”
Für die Zustellung nach Art. 139 Abs. 2 ZPO sind die Vollzugsvorschriften massgeblich: Die Zustellung hat über eine anerkannte Zustellplattform zu erfolgen (z. B. IncaMail). Mitteilungen sind als PDF/A und Beilagen als PDF zu übermitteln; die Mitteilungen sind mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu versehen. Bestätigungen der Zustellplattformen weisen lediglich nach, dass die empfangende E-Mail‑Infrastruktur die Nachricht angenommen hat; daraus lässt sich nicht ohne Weiteres schliessen, dass der Empfänger die Nachricht bereits geöffnet hat.
“Vorauszuschicken ist, dass sich in den Akten ein sowohl vom zuständigen Einzelrichter als auch von der Gerichtsschreiberin unterzeichneter Entscheid be- findet (vgl. act. 25). Es liegt damit ein im Sinne von § 136 GOG ZH korrekt signier- ter und in diesem Sinne rechtsgültiger Entscheid vor. Fraglich ist demgegenüber, ob der Entscheid der Beschwerdeführerin korrekt zugestellt wurde. Gemäss Art. 139 Abs. 1 ZPO können Vorladungen, Verfügungen und Entscheide mit dem Einverständnis der betroffenen Partei elektronisch zugestellt werden. Sie sind mit einer elektronischen Signatur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 2016 über die elektronische Signatur zu versehen. Die Zustellung erfolgt über eine anerkannte Zustellplattform (Art. 11 Abs. 1 VeÜ-ZSSV i.V.m. Art. 139 Abs. 2 ZPO). Die Mittei- lungen sind im Format PDF / A und die Beilagen im Format PDF zu übermitteln, wobei die Mitteilungen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur im Sinne von Art. 2 Bst. e ZertES zu versehen sind (Art. 11 Abs. 2 und 3 VeÜ-ZSSV i.V.m. Art. 139 Abs. 2 ZPO). IncaMail der Schweizerischen Post ist eine anerkannte Zu- stellplattform im Sinne der erwähnten Bestimmungen (vgl. https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/staat/rechtsinformatik/e-uebermittlung.html, zuletzt besucht am 22. Dezember 2021). Vorliegend wurde der angefochtene Entscheid sämtlichen Beteiligten, mithin auch dem Rechtsvertreter der Beschwer- deführerin, am 30. November 2021 als PDF-Dokument mittels IncaMail-Nachricht, - 5 - Versandart "vertraulich", zugestellt. Sodann finden sich Bestätigungen von Swiss Post IncaMail vom selben Tag bei den Akten, wonach diese Nachrichten erfolg- reich den jeweiligen Empfängern gesendet werden konnten. Dies bedeutet, dass die empfangende E-Mail-Infrastruktur die Nachricht angenommen hat, allerdings steht damit noch nicht fest, ob die Nachricht vom Empfänger bereits geöffnet wurde (vgl.”
“Vorauszuschicken ist, dass sich in den Akten ein sowohl vom zuständigen Einzelrichter als auch von der Gerichtsschreiberin unterzeichneter Entscheid be- findet (vgl. act. 25). Es liegt damit ein im Sinne von § 136 GOG ZH korrekt signier- ter und in diesem Sinne rechtsgültiger Entscheid vor. Fraglich ist demgegenüber, ob der Entscheid der Beschwerdeführerin korrekt zugestellt wurde. Gemäss Art. 139 Abs. 1 ZPO können Vorladungen, Verfügungen und Entscheide mit dem Einverständnis der betroffenen Partei elektronisch zugestellt werden. Sie sind mit einer elektronischen Signatur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 2016 über die elektronische Signatur zu versehen. Die Zustellung erfolgt über eine anerkannte Zustellplattform (Art. 11 Abs. 1 VeÜ-ZSSV i.V.m. Art. 139 Abs. 2 ZPO). Die Mittei- lungen sind im Format PDF / A und die Beilagen im Format PDF zu übermitteln, wobei die Mitteilungen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur im Sinne von Art. 2 Bst. e ZertES zu versehen sind (Art. 11 Abs. 2 und 3 VeÜ-ZSSV i.V.m. Art. 139 Abs. 2 ZPO). IncaMail der Schweizerischen Post ist eine anerkannte Zu- stellplattform im Sinne der erwähnten Bestimmungen (vgl. https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/staat/rechtsinformatik/e-uebermittlung.html, zuletzt besucht am 22. Dezember 2021). Vorliegend wurde der angefochtene Entscheid sämtlichen Beteiligten, mithin auch dem Rechtsvertreter der Beschwer- deführerin, am 30. November 2021 als PDF-Dokument mittels IncaMail-Nachricht, - 5 - Versandart "vertraulich", zugestellt. Sodann finden sich Bestätigungen von Swiss Post IncaMail vom selben Tag bei den Akten, wonach diese Nachrichten erfolg- reich den jeweiligen Empfängern gesendet werden konnten. Dies bedeutet, dass die empfangende E-Mail-Infrastruktur die Nachricht angenommen hat, allerdings steht damit noch nicht fest, ob die Nachricht vom Empfänger bereits geöffnet wurde (vgl. act. 26; ferner auch act. 37). Es ist zudem nicht ersichtlich, dass der angefochtene Ent- scheid korrekt mit der erforderlichen elektronischen Signatur versehen wurde (vgl.”
Elektronische Zustellungen nach Art. 139 ZPO sind mit dem Einverständnis der betroffenen Person zulässig, setzen aber die Einhaltung technischer und formaler Anforderungen voraus. Insbesondere ist auf die Übermittlung über eine anerkannte sichere Plattform und auf das Vorliegen einer qualifizierten elektronischen Signatur zu achten (vgl. Art. 130 und 139 ZPO sowie OCE‑PCPE). Die Behörde kann die Entgegennahme mittels einfacher E‑Mail ablehnen.
“D ed E annessi all’appello) come pure ingiustificatamente interrotto la trasmissione di comunicazioni tramite posta elettronica. Con la replica spontanea, l’appellante aggiunge che nell’autunno 2020, essendo ricoverato in clinica e non potendo ricevere visite a causa della pandemia da Covid-19, sarebbe stato impossibilitato a conferire procura a un avvocato. 3. Ora, relativamente alla forma della trasmissione di atti e notifiche giudiziarie, l’appellante non contesta l’ammissibilità di invii postali da parte dell’autorità svizzera al suo domicilio italiano. Aggiungasi che detto procedere è conforme alla Convenzione dell'Aia del 15 novembre 1965 relativa alla notificazione e alla comunicazione all'estero degli atti giudiziari ed extragiudiziari in materia civile o commerciale (CLA65; RS 0.274.131; v. anche IICCA del 4 marzo 2021, inc. 12.2020.99, consid. 5, IICCA del 21 marzo 2016, inc. 12.2014.169, consid. 7 e i riferimenti ivi citati). Con il consenso della parte interessata il giudice può altresì (ma non deve) effettuare notificazioni di atti in via elettronica ai sensi dell’art. 139 CPC. A loro volta, le parti possono trasmettere atti in forma elettronica (art. 130 CPC). Ciò presuppone tuttavia il rispetto delle relative esigenze tecniche e formali e segnatamente l’invio mediante una piattaforma riconosciuta per la trasmissione sicura e la presenza di una firma elettronica qualificata (cfr. art. 130 e 139 CPC e l’Ordinanza del Consiglio federale sulla comunicazione per via elettronica nell’ambito di procedimenti civili e penali nonché di procedure d’esecuzione e fallimento o “OCE-PCPE”). In particolare, l’autorità giudiziaria può (e deve) rifiutare la ricezione di comunicazioni, atti e richieste trasmesse mediante semplice e-mail, in quanto non debitamente certificate. 4. Dato che l’appellante riassume in maniera parziale e lacunosa le numerose interazioni intercorse fra lui e la Pretura, lamentando carenze informative nonché un mancato riscontro alle sue comunicazioni, è bene ricordarle qui di seguito. Dopo la ricezione della petizione 22 giugno 2020, con ordinanza 23 giugno 2020, inviata all’indirizzo italiano del convenuto (via __________, IT- __________) tramite invio raccomandato con avviso di ricevimento, la Pretura gli ha assegnato un termine di 20 giorni per produrre delle osservazioni.”
Nach Art. 139 Abs. 2 ZPO hat der Bundesrat die Einzelheiten der elektronischen Zustellung geregelt. Nach der hierzu zitierten Praxis sind elektronische Eingaben gemäss der einschlägigen Verordnung in der dort verlangten Form einzureichen (u.a. PDF-Format, qualifizierte elektronische Signatur, Übermittlung über anerkannte Zustellplattform). Für die Fristwahrung bei elektronischer Einreichung ist der in Art. 143 Abs. 2 ZPO bezeichnete Zeitpunkt massgebend, nämlich der Zeitpunkt der Ausstellung der Quittung, welche bestätigt, dass alle für die Übermittlung von der Partei erforderlichen Schritte abgeschlossen sind.
“Januar 2026 in Kraft treten würden, weshalb eine digitale Eingabe vor diesem Zeitpunkt nicht rechtsgültig möglich sei. Das Gericht werde daher die Datei mangels rechtsgültiger Übermittlung nicht öffnen. III. Mit E-Mail via die Plattform PrivaSphere gelangte der Rechtsvertreter am 30. September 2024 an das Verwaltungsgericht, mit dem Antrag, die Rekursschrift mitsamt Beilagen sei vom Verwaltungsgericht als elektronische Eingabe entgegenzunehmen und zuständigkeitshalber an das Steuerrekursgericht weiterzuleiten. Das Verwaltungsgericht eröffnete hierauf die Verfahren SB.2024.00101 und SB.2024.00102. Es wurden weder die Akten noch Vernehmlassungen eingeholt. Der Einzelrichter erwägt: 1. 1.1 Eingaben an das Verwaltungsgericht können sowohl in Papierform per Post als auch elektronisch eingereicht werden (§ 71 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG] in Verbindung mit Art. 130 Abs. 1 der Zivilprozessordnung [ZPO]; Alain Griffel, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 53 N. 4). Gemäss § 71 VRG in Verbindung mit Art. 139 Abs. 2 ZPO regelt der Bundesrat die Einzelheiten betreffend die elektronische Zustellung. Dies hat er mit Verordnung vom 18. Juni 2010 über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren (VeÜ-ZSSV) getan und es sind die dortigen Voraussetzungen zu erfüllen. So sind alle Dokumente im PDF-Format einzureichen und die Eingabe muss zwingend mit einer qualifizierten elektronischen Signatur unterzeichnet sowie fristgerecht an das Verwaltungsgericht (kanzlei@vgrzh.ch) über eine anerkannte Zustellplattform übermittelt werden. 1.2 Für die Fristwahrung im Fall von elektronischen Eingaben ist aufgrund des Verweises von § 71 VRG auf die Vorschriften der ZPO betreffend die Prozessleitung, das prozessuale Handeln und die Fristen (1. Teil, 9. Titel) Art. 143 Abs. 2 ZPO ergänzend anwendbar (VGr, 19. Februar 2015, VB.2014.00538, E. 2.2.1). Letzterer statuiert, dass bei elektronischer Einreichung einer Eingabe für die Wahrung der Frist der Zeitpunkt massgebend ist, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind.”
“Januar 2026 in Kraft treten würden, weshalb eine digitale Eingabe vor diesem Zeitpunkt nicht rechtsgültig möglich sei. Das Gericht werde daher die Datei mangels rechtsgültiger Übermittlung nicht öffnen. III. Mit E-Mail via die Plattform PrivaSphere gelangte der Rechtsvertreter am 30. September 2024 an das Verwaltungsgericht, mit dem Antrag, die Rekursschrift mitsamt Beilagen sei vom Verwaltungsgericht als elektronische Eingabe entgegenzunehmen und zuständigkeitshalber an das Steuerrekursgericht weiterzuleiten. Das Verwaltungsgericht eröffnete hierauf die Verfahren SB.2024.00101 und SB.2024.00102. Es wurden weder die Akten noch Vernehmlassungen eingeholt. Der Einzelrichter erwägt: 1. 1.1 Eingaben an das Verwaltungsgericht können sowohl in Papierform per Post als auch elektronisch eingereicht werden (§ 71 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG] in Verbindung mit Art. 130 Abs. 1 der Zivilprozessordnung [ZPO]; Alain Griffel, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 53 N. 4). Gemäss § 71 VRG in Verbindung mit Art. 139 Abs. 2 ZPO regelt der Bundesrat die Einzelheiten betreffend die elektronische Zustellung. Dies hat er mit Verordnung vom 18. Juni 2010 über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren (VeÜ-ZSSV) getan und es sind die dortigen Voraussetzungen zu erfüllen. So sind alle Dokumente im PDF-Format einzureichen und die Eingabe muss zwingend mit einer qualifizierten elektronischen Signatur unterzeichnet sowie fristgerecht an das Verwaltungsgericht (kanzlei@vgrzh.ch) über eine anerkannte Zustellplattform übermittelt werden. 1.2 Für die Fristwahrung im Fall von elektronischen Eingaben ist aufgrund des Verweises von § 71 VRG auf die Vorschriften der ZPO betreffend die Prozessleitung, das prozessuale Handeln und die Fristen (1. Teil, 9. Titel) Art. 143 Abs. 2 ZPO ergänzend anwendbar (VGr, 19. Februar 2015, VB.2014.00538, E. 2.2.1). Letzterer statuiert, dass bei elektronischer Einreichung einer Eingabe für die Wahrung der Frist der Zeitpunkt massgebend ist, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind.”
Elektronische Zustellung im Sinne von Art. 139 Abs. 1 ZPO erfolgt nicht über normalen E‑Mailverkehr, sondern über eine anerkannte Zustellplattform nach VeÜ‑ZSSV. Für eine solche Zustellung ist in der Regel eine Registrierung auf der anerkannten Plattform erforderlich. Die Mitteilungen sind in den vorgeschriebenen Formaten zu übermitteln; die Mitteilungen sind mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu versehen (vgl. Art. 11 VeÜ‑ZSSV i.V.m. Art. 139 Abs. 1 ff. ZPO).
“Wenn der Beschwerdeführer schliesslich verlangt, dass sämtliche Kommu- nikation mit ihm auch per E-Mail erfolgen soll (vgl. act. 2 S. 2), so kann dem nicht Folge geleistet werden. Zwar sieht Art. 139 Abs. 1 ZPO vor, dass mit dem Einver- ständnis der betroffenen Person jede Zustellung elektronisch erfolgen kann. Da- mit ist allerdings nicht eine Zustellung per normalem E-Mailverkehr gemeint, son- dern der elektronische Versand über eine anerkannte Zustellplattform im Sinne der Verordnung vom 18. Juni 2010 über die elektronische Übermittlung im Rah- men von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkurs- verfahren (VeÜ-ZSSV, SR 272.1), damit die Vertraulichkeit und Integrität der (elektronisch signierten) Sendung gewahrt ist und der Erhalt der über die Platt- form versandten Nachrichten zeitgenau nachgewiesen werden kann. Vorausset- zung für eine solche Zustellung ist, dass die betroffene Person auf einer aner- kannten Zustellpattform registriert ist (Huber, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 139 N 5 ff. m.w.H.). Ob dies beim Beschwerdeführer der Fall ist, ist nicht be- kannt. Da eine Zustellung nicht mit "normalem" E-Mail erfolgen darf, ist ihm der vorliegende Entscheid entsprechend in Anwendung von Art.”
“Vorauszuschicken ist, dass sich in den Akten ein sowohl vom zuständigen Einzelrichter als auch von der Gerichtsschreiberin unterzeichneter Entscheid be- findet (vgl. act. 25). Es liegt damit ein im Sinne von § 136 GOG ZH korrekt signier- ter und in diesem Sinne rechtsgültiger Entscheid vor. Fraglich ist demgegenüber, ob der Entscheid der Beschwerdeführerin korrekt zugestellt wurde. Gemäss Art. 139 Abs. 1 ZPO können Vorladungen, Verfügungen und Entscheide mit dem Einverständnis der betroffenen Partei elektronisch zugestellt werden. Sie sind mit einer elektronischen Signatur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 2016 über die elektronische Signatur zu versehen. Die Zustellung erfolgt über eine anerkannte Zustellplattform (Art. 11 Abs. 1 VeÜ-ZSSV i.V.m. Art. 139 Abs. 2 ZPO). Die Mittei- lungen sind im Format PDF / A und die Beilagen im Format PDF zu übermitteln, wobei die Mitteilungen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur im Sinne von Art. 2 Bst. e ZertES zu versehen sind (Art. 11 Abs. 2 und 3 VeÜ-ZSSV i.V.m. Art. 139 Abs. 2 ZPO). IncaMail der Schweizerischen Post ist eine anerkannte Zu- stellplattform im Sinne der erwähnten Bestimmungen (vgl. https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/staat/rechtsinformatik/e-uebermittlung.html, zuletzt besucht am 22. Dezember 2021). Vorliegend wurde der angefochtene Entscheid sämtlichen Beteiligten, mithin auch dem Rechtsvertreter der Beschwer- deführerin, am 30.”
Elektronische Zustellungen gelten in dem Zeitpunkt als erfolgt, in welchem der Empfänger die Verfügung von der Zustellplattform herunterlädt (Art. 139 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 11 Abs. 1 VeÜ‑ZSSV).
Mit Einverständnis der betroffenen Person kann ein Entscheid über eine anerkannte Zustellplattform zugestellt werden; in den zitierten Fällen erfolgte die Zustellung per IncaMail an die vom Rechtsvertreter angegebene E‑Mailadresse.
“Gemäss Art. 139 Abs. 1 ZPO können mit dem Einverständnis der betroffe- nen Person Verfügungen und Entscheide elektronisch zugestellt werden. Da der Beklagte – unter anderem – beantragte, Verfügungen und Eingaben der Gegen- seite seien seinem Rechtsvertreter auf dem Wege des elektronischen Rechtsver- kehrs zuzustellen (Urk. 1 S. 3), ist seinem Rechtsvertreter der vorliegende Be- schluss per IncaMail (= anerkannte Plattform für die sichere Zustellung) an die von ihm genannte E-Mailadresse "... @X._____.com" zu senden.”
“Vorauszuschicken ist, dass sich in den Akten ein sowohl vom zuständigen Einzelrichter als auch von der Gerichtsschreiberin unterzeichneter Entscheid be- findet (vgl. act. 25). Es liegt damit ein im Sinne von § 136 GOG ZH korrekt signier- ter und in diesem Sinne rechtsgültiger Entscheid vor. Fraglich ist demgegenüber, ob der Entscheid der Beschwerdeführerin korrekt zugestellt wurde. Gemäss Art. 139 Abs. 1 ZPO können Vorladungen, Verfügungen und Entscheide mit dem Einverständnis der betroffenen Partei elektronisch zugestellt werden. Sie sind mit einer elektronischen Signatur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 2016 über die elektronische Signatur zu versehen. Die Zustellung erfolgt über eine anerkannte Zustellplattform (Art. 11 Abs. 1 VeÜ-ZSSV i.V.m. Art. 139 Abs. 2 ZPO). Die Mittei- lungen sind im Format PDF / A und die Beilagen im Format PDF zu übermitteln, wobei die Mitteilungen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur im Sinne von Art. 2 Bst. e ZertES zu versehen sind (Art. 11 Abs. 2 und 3 VeÜ-ZSSV i.V.m. Art. 139 Abs. 2 ZPO). IncaMail der Schweizerischen Post ist eine anerkannte Zu- stellplattform im Sinne der erwähnten Bestimmungen (vgl. https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/staat/rechtsinformatik/e-uebermittlung.html, zuletzt besucht am 22. Dezember 2021). Vorliegend wurde der angefochtene Entscheid sämtlichen Beteiligten, mithin auch dem Rechtsvertreter der Beschwer- deführerin, am 30.”
Der zitierte Text stammt aus einer kantonalen Entscheidungsbegründung. Die Entscheidungsbegründung bestätigt, dass gemäss Art. 139 Abs. 1 ZPO eine elektronische Zustellung das Einverständnis der betroffenen Person und eine elektronische Signatur im Sinn des Bundesgesetzes über die elektronische Signatur voraussetzt. Ein einfaches E‑Mail ohne elektronische Signatur oder ohne Einverständnis erfüllt die Voraussetzungen der elektronischen Zustellung nicht und löst daher die Fristen nach Art. 142 Abs. 1 ZPO nicht aus.
“En matière de protection de l’adulte, respectivement de l’enfant, si le droit fédéral y relatif et le droit cantonal ne contiennent pas de règles particulières, la procédure est régie par le CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), applicable à titre de droit cantonal supplétif (art. 12 al. 1, 20 al. 1 LVPAE et 450f CC ; ATF 140 III 167 consid. 2.3 ; CCUR 25 juillet 2022/127 et les références citées). 4.3 En l’espèce, le recours, motivé, a été déposé par le père de la mineure concernée, partie à la procédure, dans le délai de trente jours suivant la notification de la décision par courrier recommandé. 4.4 4.4.1 L’intimée soutient que le recours serait irrecevable parce que déposé plus de trente jours après la notification de la décision par e-fax. 4.4.2 Selon l’art. 138 CPC, les décisions sont notifiées par envoi recommandé ou d’une autre manière contre accusé de réception (al. 1). L’acte est réputé notifié lorsqu’il a été remis au destinataire (al. 2). Les délais enclenchés par la communication ou la survenance d’un événement courent dès le lendemain de celle-ci (art. 142 al. 1 CPC). Au sens de l’art. 139 al. 1 CPC, les décisions peuvent être notifiées par voie électronique avec l’accord de la personne concernée ; elles doivent être munies d’une signature électronique au sens de la loi du 18 mars 2016 sur la signature électronique. Un acte envoyé par simple courriel (e-mail) ou sans signature électronique ou encore en l’absence d’accord de la personne intéressée n’est pas formellement notifié et ne fait courir aucun délai au sens de l’art. 142 al. 1 CPC (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, [ci-après : CR CPC], 2e éd., Bâle 2019, nn. 3-4 et 14 ad art. 139 CPC, pp. 649-650). Il en résulte que l’envoi de la décision attaquée par simple courrier électronique, doublant la communication officielle par pli recommandé, pour une information plus rapide, ne satisfait pas aux conditions d’une notification électronique au sens de l’art. 139 al. 1 CPC et ne peut dès lors pas constituer l’événement déclenchant la computation du délai de recours. 4.5 4.5.1 L’intimée soutient aussi que le recours serait irrecevable parce que les autorités suisses ne seraient plus compétentes dans cette cause, le lieu de résidence habituelle de l’enfant ayant été déplacé au Portugal.”
Praxisfall: Ein Verfahrensbeteiligter beantragt beim Bundesgericht die elektronische Zustellung seiner Post nach Art. 139 ZPO (vgl. Sachverhalt in 5A_486/2024).
“Sachverhalt: Der Beschwerdeführer hat Verfahren betreffend Unterhalts- und andere Kindesbelange in Bezug auf zwei Kinder aus verschiedenen Beziehungen und gelangt in diesem Zusammenhang regelmässig bis vor Bundesgericht. In Bezug auf das eine Kind (Beschwerdegegner Ziff. 1) konnte das Bezirksgericht Winterthur am 10. Juni 2024 sein ausführlich begründetes Endurteil fällen, in welchem es dieses unter der alleinigen elterlichen Sorge der Mutter beliess, die Beistandschaft beibehielt, die Kontaktrechte des Vaters und den Kindesunterhalt regelte. Mit Beschwerde vom 25. Juli 2024 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht und stellt die Anträge, das bestehende Besuchsrecht sei umzusetzen und das Bezirksgericht sei anzuweisen, ihm die Post nach Art. 139 ZPO elektronisch zuzustellen. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege.”
Das Einverständnis kann auch konkludent (stillschweigend) erteilt sein; die Rechtsprechung geht davon aus, dass der elektronische Versand mit dem Einverständnis der betroffenen Person erfolgt, wenn diese Zustimmung nicht bestritten wird und das Verfahren entsprechend durchgeführt wurde (vgl. zur Annahme konkludenter Zustimmung in diesem Sinn: ACJC/1278/2022).
“En premier lieu, l'appelante fait grief au Tribunal d'avoir violé son droit d'être entendue. 2.1 Le droit d'être entendu garanti par les art. 29 al. 2 Cst. et 53 CPC accorde aux parties le droit de s'expliquer avant qu'une décision ne soit prise à leur détriment, de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur la décision, d'avoir accès au dossier, de participer à l'administration des preuves et de se déterminer à leur propos (ATF 136 I 265 consid. 3.2; 135 II 286 consid. 5.1; arrêt du Tribunal fédéral 4A_252/2021 du 6 octobre 2021 consid. 4.1). 2.2 En l'espèce, contrairement à ce qu'elle soutient, la locataire a eu la possibilité de s'expliquer devant les premiers juges, mais n'en a pas fait usage. La voie électronique pour la notification des actes a été utilisée par l'appelante, se disant sans domicile fixe, et par son dernier conseil. Il faut ainsi admettre, ce que l'appelante ne semble d'ailleurs pas contester, que c'est avec l'accord de celle-ci que ce mode de notification a été utilisé par le Tribunal (art. 139 al. 1 CPC). Après une première audience, en application de l'art. 253 CPC, le Tribunal a choisi la procédure écrite. Il est rappelé que le caractère écrit ou oral de la procédure sommaire est laissé à la libre appréciation du tribunal, ce qui permet de tenir compte du cas d'espèce (arrêt du Tribunal fédéral 5A_403/2014 du 19 août 2014 consid. 4.1). La locataire n'a été en "incapacité" que du 6 au 10 avril 2022, de sorte qu'elle aurait pu (et dû) consulter ses messages électroniques et déposer ses déterminations écrites dans le délai prolongé au 9 mai 2022. Enfin, c'est à juste titre que l'appelante ne critique pas la motivation de l'ordonnance du Tribunal du 11 mai 2022, contre laquelle elle ne recourt d'ailleurs pas. Le grief de violation du droit d'être entendu est donc infondé. 3. En second lieu, l'appelante, sur la base d'allégations nouvelles, conteste devoir les montants qui lui sont réclamés par l'intimée. 3.1 Les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont recevables qu'aux conditions de l'art.”
“En premier lieu, l'appelante fait grief au Tribunal d'avoir violé son droit d'être entendue. 2.1 Le droit d'être entendu garanti par les art. 29 al. 2 Cst. et 53 CPC accorde aux parties le droit de s'expliquer avant qu'une décision ne soit prise à leur détriment, de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur la décision, d'avoir accès au dossier, de participer à l'administration des preuves et de se déterminer à leur propos (ATF 136 I 265 consid. 3.2; 135 II 286 consid. 5.1; arrêt du Tribunal fédéral 4A_252/2021 du 6 octobre 2021 consid. 4.1). 2.2 En l'espèce, contrairement à ce qu'elle soutient, la locataire a eu la possibilité de s'expliquer devant les premiers juges, mais n'en a pas fait usage. La voie électronique pour la notification des actes a été utilisée par l'appelante, se disant sans domicile fixe, et par son dernier conseil. Il faut ainsi admettre, ce que l'appelante ne semble d'ailleurs pas contester, que c'est avec l'accord de celle-ci que ce mode de notification a été utilisé par le Tribunal (art. 139 al. 1 CPC). Après une première audience, en application de l'art. 253 CPC, le Tribunal a choisi la procédure écrite. Il est rappelé que le caractère écrit ou oral de la procédure sommaire est laissé à la libre appréciation du tribunal, ce qui permet de tenir compte du cas d'espèce (arrêt du Tribunal fédéral 5A_403/2014 du 19 août 2014 consid. 4.1). La locataire n'a été en "incapacité" que du 6 au 10 avril 2022, de sorte qu'elle aurait pu (et dû) consulter ses messages électroniques et déposer ses déterminations écrites dans le délai prolongé au 9 mai 2022. Enfin, c'est à juste titre que l'appelante ne critique pas la motivation de l'ordonnance du Tribunal du 11 mai 2022, contre laquelle elle ne recourt d'ailleurs pas. Le grief de violation du droit d'être entendu est donc infondé. 3. En second lieu, l'appelante, sur la base d'allégations nouvelles, conteste devoir les montants qui lui sont réclamés par l'intimée. 3.1 Les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont recevables qu'aux conditions de l'art.”
Eine einfache Übermittlung der Verfügung oder des Entscheids per E‑Mail, E‑Fax oder über sonstige einfache elektronische Nachrichtendienste erfüllt Art. 139 Abs. 1 ZPO nicht, wenn nicht zugleich das Einverständnis der betroffenen Person vorliegt und die Zustellung mit einer nach dem Gesetz vom 18. März 2016 anerkannten elektronischen Signatur versehen ist. Fehlt es an der elektronischen Signatur oder am Einverständnis, gilt die Sendung nicht als formelle elektronische Zustellung und löst somit keinen Fristenlauf nach Art. 142 Abs. 1 aus.
“Les délais enclenchés par la communication ou la survenance d’un événement courent dès le lendemain de celle-ci (art. 142 al. 1 CPC). Au sens de l’art. 139 al. 1 CPC, les décisions peuvent être notifiées par voie électronique avec l’accord de la personne concernée ; elles doivent être munies d’une signature électronique au sens de la loi du 18 mars 2016 sur la signature électronique. Un acte envoyé par simple courriel (e-mail) ou sans signature électronique ou encore en l’absence d’accord de la personne intéressée n’est pas formellement notifié et ne fait courir aucun délai au sens de l’art. 142 al. 1 CPC (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, [ci-après : CR CPC], 2e éd., Bâle 2019, nn. 3-4 et 14 ad art. 139 CPC, pp. 649-650). Il en résulte que l’envoi de la décision attaquée par simple courrier électronique, doublant la communication officielle par pli recommandé, pour une information plus rapide, ne satisfait pas aux conditions d’une notification électronique au sens de l’art. 139 al. 1 CPC et ne peut dès lors pas constituer l’événement déclenchant la computation du délai de recours. 4.5 4.5.1 L’intimée soutient aussi que le recours serait irrecevable parce que les autorités suisses ne seraient plus compétentes dans cette cause, le lieu de résidence habituelle de l’enfant ayant été déplacé au Portugal. 4.5.2 4.5.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque cette autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.5.2.2 L’art. 85 LDIP (loi fédérale sur le droit international privé du 18 décembre 1987 ; RS 291) prévoit qu'en matière de protection des enfants, la compétence des autorités judiciaires ou administratives suisses, la loi applicable ainsi que la reconnaissance et l'exécution des décisions ou mesures étrangères sont régies par la CLaH96 (Convention de La Haye du 19 octobre 1996 concernant la compétence, la loi applicable, la reconnaissance, l'exécution et la coopération en matière de responsabilité parentale et de mesures de protection des enfants ; RS 0.”
“En matière de protection de l’adulte, respectivement de l’enfant, si le droit fédéral y relatif et le droit cantonal ne contiennent pas de règles particulières, la procédure est régie par le CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), applicable à titre de droit cantonal supplétif (art. 12 al. 1, 20 al. 1 LVPAE et 450f CC ; ATF 140 III 167 consid. 2.3 ; CCUR 25 juillet 2022/127 et les références citées). 4.3 En l’espèce, le recours, motivé, a été déposé par le père de la mineure concernée, partie à la procédure, dans le délai de trente jours suivant la notification de la décision par courrier recommandé. 4.4 4.4.1 L’intimée soutient que le recours serait irrecevable parce que déposé plus de trente jours après la notification de la décision par e-fax. 4.4.2 Selon l’art. 138 CPC, les décisions sont notifiées par envoi recommandé ou d’une autre manière contre accusé de réception (al. 1). L’acte est réputé notifié lorsqu’il a été remis au destinataire (al. 2). Les délais enclenchés par la communication ou la survenance d’un événement courent dès le lendemain de celle-ci (art. 142 al. 1 CPC). Au sens de l’art. 139 al. 1 CPC, les décisions peuvent être notifiées par voie électronique avec l’accord de la personne concernée ; elles doivent être munies d’une signature électronique au sens de la loi du 18 mars 2016 sur la signature électronique. Un acte envoyé par simple courriel (e-mail) ou sans signature électronique ou encore en l’absence d’accord de la personne intéressée n’est pas formellement notifié et ne fait courir aucun délai au sens de l’art. 142 al. 1 CPC (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, [ci-après : CR CPC], 2e éd., Bâle 2019, nn. 3-4 et 14 ad art. 139 CPC, pp. 649-650). Il en résulte que l’envoi de la décision attaquée par simple courrier électronique, doublant la communication officielle par pli recommandé, pour une information plus rapide, ne satisfait pas aux conditions d’une notification électronique au sens de l’art. 139 al. 1 CPC et ne peut dès lors pas constituer l’événement déclenchant la computation du délai de recours. 4.5 4.5.1 L’intimée soutient aussi que le recours serait irrecevable parce que les autorités suisses ne seraient plus compétentes dans cette cause, le lieu de résidence habituelle de l’enfant ayant été déplacé au Portugal.”
“Les délais enclenchés par la communication ou la survenance d’un événement courent dès le lendemain de celle-ci (art. 142 al. 1 CPC). Au sens de l’art. 139 al. 1 CPC, les décisions peuvent être notifiées par voie électronique avec l’accord de la personne concernée ; elles doivent être munies d’une signature électronique au sens de la loi du 18 mars 2016 sur la signature électronique. Un acte envoyé par simple courriel (e-mail) ou sans signature électronique ou encore en l’absence d’accord de la personne intéressée n’est pas formellement notifié et ne fait courir aucun délai au sens de l’art. 142 al. 1 CPC (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, [ci-après : CR CPC], 2e éd., Bâle 2019, nn. 3-4 et 14 ad art. 139 CPC, pp. 649-650). Il en résulte que l’envoi de la décision attaquée par simple courrier électronique, doublant la communication officielle par pli recommandé, pour une information plus rapide, ne satisfait pas aux conditions d’une notification électronique au sens de l’art. 139 al. 1 CPC et ne peut dès lors pas constituer l’événement déclenchant la computation du délai de recours. 4.5 4.5.1 L’intimée soutient aussi que le recours serait irrecevable parce que les autorités suisses ne seraient plus compétentes dans cette cause, le lieu de résidence habituelle de l’enfant ayant été déplacé au Portugal. 4.5.2 4.5.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque cette autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.5.2.2 L’art. 85 LDIP (loi fédérale sur le droit international privé du 18 décembre 1987 ; RS 291) prévoit qu'en matière de protection des enfants, la compétence des autorités judiciaires ou administratives suisses, la loi applicable ainsi que la reconnaissance et l'exécution des décisions ou mesures étrangères sont régies par la CLaH96 (Convention de La Haye du 19 octobre 1996 concernant la compétence, la loi applicable, la reconnaissance, l'exécution et la coopération en matière de responsabilité parentale et de mesures de protection des enfants ; RS 0.”
Eine einfache, nicht zertifizierte E‑Mail genügt den Anforderungen von Art. 139 ZPO bzw. der hierzu genannten Verordnung (OCE‑PCPE) nicht und reicht für eine wirksame Zustellung nicht aus.
“IX possono essere qualificati come disposizioni ordinatorie, ciò che comporterebbe tuttavia, anche in questo caso, un termine di impugnazione (di reclamo) di soli 10 giorni e pertanto un problema di tempestività dell’impugnativa. Tali questioni non necessitano di ulteriore disamina, dal momento che il gravame è, anche per altri motivi, palesemente destinato all’insuccesso, come si vedrà qui di seguito. 4. Innanzitutto, sul tema dell’erronea notifica degli atti di prima sede, la ricorrente contesta l’e-mail (non certificata) 18 maggio 2022 con cui il Pretore ha respinto la sua richiesta di trasmettere gli atti giudiziari in __________, che non le è mai stata regolarmente notificata tramite ordinanza cartacea (v. sopra consid. E). Tale difetto comporterebbe anche l’erronea notifica della decisione qui impugnata (indirizzata __________ di __________). Ora, la notifica degli atti giudiziari dev’essere fatta mediante via postale ordinaria (art. 138 CPC) oppure mediante posta elettronica certificata (ovvero che soddisfi i requisiti di sicurezza e affidabilità ai sensi dell’art. 139 CPC e della relativa Ordinanza del Consiglio federale sulla comunicazione per via elettronica nell’ambito di procedimenti civili e penali nonché di procedure d’esecuzione e fallimento o “OCE-PCPE”). Una notifica mediante e-mail ordinaria non certificata non può bastare, mentre quella in via edittale (art. 141 CPC) deve rimanere l’eccezione ed è segnatamente applicabile qualora una parte con domicilio o sede all’estero non abbia designato un recapito in Svizzera nonostante l’invito rivoltole dal giudice (art. 141 cpv. 1 lett. c CPC). Nella fattispecie, l’ordinanza 18 maggio 2022 (con la quale il Pretore aveva sollecitato RE 1 a designare un valido recapito postale in Svizzera ai sensi dell’art. 140 CPC, con la comminatoria di una notifica in via edittale), le ha potuto essere notificata unicamente tramite semplice e-mail, ciò che non soddisfa i requisiti summenzionati. D’altra parte tuttavia, anche la richiesta sulla quale era fondata, ovvero quella di pari data dell’insorgente, era stata trasmessa alla Pretura tramite un fax sprovvisto di firma autografa (art.”
“IX possono essere qualificati come disposizioni ordinatorie, ciò che comporterebbe tuttavia, anche in questo caso, un termine di impugnazione (di reclamo) di soli 10 giorni e pertanto un problema di tempestività dell’impugnativa. Tali questioni non necessitano di ulteriore disamina, dal momento che il gravame è, anche per altri motivi, palesemente destinato all’insuccesso, come si vedrà qui di seguito. 4. Innanzitutto, sul tema dell’erronea notifica degli atti di prima sede, la ricorrente contesta l’e-mail (non certificata) 18 maggio 2022 con cui il Pretore ha respinto la sua richiesta di trasmettere gli atti giudiziari in __________, che non le è mai stata regolarmente notificata tramite ordinanza cartacea (v. sopra consid. E). Tale difetto comporterebbe anche l’erronea notifica della decisione qui impugnata (indirizzata __________ di __________). Ora, la notifica degli atti giudiziari dev’essere fatta mediante via postale ordinaria (art. 138 CPC) oppure mediante posta elettronica certificata (ovvero che soddisfi i requisiti di sicurezza e affidabilità ai sensi dell’art. 139 CPC e della relativa Ordinanza del Consiglio federale sulla comunicazione per via elettronica nell’ambito di procedimenti civili e penali nonché di procedure d’esecuzione e fallimento o “OCE-PCPE”). Una notifica mediante e-mail ordinaria non certificata non può bastare, mentre quella in via edittale (art. 141 CPC) deve rimanere l’eccezione ed è segnatamente applicabile qualora una parte con domicilio o sede all’estero non abbia designato un recapito in Svizzera nonostante l’invito rivoltole dal giudice (art. 141 cpv. 1 lett. c CPC). Nella fattispecie, l’ordinanza 18 maggio 2022 (con la quale il Pretore aveva sollecitato RE 1 a designare un valido recapito postale in Svizzera ai sensi dell’art. 140 CPC, con la comminatoria di una notifica in via edittale), le ha potuto essere notificata unicamente tramite semplice e-mail, ciò che non soddisfa i requisiti summenzionati. D’altra parte tuttavia, anche la richiesta sulla quale era fondata, ovvero quella di pari data dell’insorgente, era stata trasmessa alla Pretura tramite un fax sprovvisto di firma autografa (art.”
Die elektronische Zustellung setzt das Einverständnis der betroffenen Person voraus; in der Rechtsprechung wurde dieses Zustellverfahren angewendet, wenn die Partei dem elektronischen Versand zugestimmt hat.
“Die Zustellung von gerichtlichen Vorladungen erfolgt durch eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung (Art. 138 Abs. 1 ZPO; zur Anwendbarkeit vgl. Art. 31 SchKG sowie Art. 34 Abs. 1 SchKG e contrario ["Betreibungs- und Konkursämter sowie der Aufsichtsbehörde"]). Im Kanton Zürich fallen nebst der eingeschriebenen Postsendung auch die Zustel- lung durch Angehörige des Gerichts, den Gemeindeamman oder die Polizei in Betracht (§ 121 Abs. 1 GOG/ZH). Die Zustellung ist erfolgt, wenn die Sendung von der Adressatin oder vom Adressaten oder von einer angestellten oder im gleichen Haushalt lebenden, mindestens 16 Jahre alten Person entgegenge- nommen wurde. Vorbehalten bleiben Anweisungen des Gerichts, eine Urkunde dem Adressaten oder der Adressatin persönlich zuzustellen (Art. 138 Abs. 2 ZPO). Mit Einverständnis der betroffenen Person können Vorladungen zudem elektronisch zugestellt werden (Art. 139 Abs. 1 ZPO). Gestützt auf Art. 141 Abs. 1 ZPO kann die Zustellung sodann durch Publikation im kantonalen Amtsblatt oder im Schweizerischen Handelsamtsblatt (sog. Ediktal- zustellung) erfolgen, wenn (a) der Aufenthaltsort der Adressatin oder des Adres- saten unbekannt ist und trotz zumutbarer Nachforschung nicht ermittelt werden kann, (b) eine Zustellung unmöglich oder mit ausserordentlichen Umtrieben ver- bunden wäre oder (c) eine Partei mit Wohnsitz oder Sitz im Ausland entgegen der Anweisung des Gerichts kein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnet hat. Die Zustellung gilt diesfalls am Tag der Publikation als erfolgt (Art. 141 Abs. 2 ZPO). Die Ediktalzustellung ist subsidiärer Natur und als ultima ratio nur zulässig, wenn eine förmliche Zustellung nach Art. 137 ff. ZPO gescheitert oder von vornherein zum Scheitern verurteilt ist; bei unbekanntem Aufenthalt des Empfängers müssen sämtliche zumutbaren und sachdienlichen Nachforschungen vorgenommen wor- den, jedoch erfolglos geblieben sein (BGer 4A_646/2020 vom 12.”
“En premier lieu, l'appelante fait grief au Tribunal d'avoir violé son droit d'être entendue. 2.1 Le droit d'être entendu garanti par les art. 29 al. 2 Cst. et 53 CPC accorde aux parties le droit de s'expliquer avant qu'une décision ne soit prise à leur détriment, de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur la décision, d'avoir accès au dossier, de participer à l'administration des preuves et de se déterminer à leur propos (ATF 136 I 265 consid. 3.2; 135 II 286 consid. 5.1; arrêt du Tribunal fédéral 4A_252/2021 du 6 octobre 2021 consid. 4.1). 2.2 En l'espèce, contrairement à ce qu'elle soutient, la locataire a eu la possibilité de s'expliquer devant les premiers juges, mais n'en a pas fait usage. La voie électronique pour la notification des actes a été utilisée par l'appelante, se disant sans domicile fixe, et par son dernier conseil. Il faut ainsi admettre, ce que l'appelante ne semble d'ailleurs pas contester, que c'est avec l'accord de celle-ci que ce mode de notification a été utilisé par le Tribunal (art. 139 al. 1 CPC). Après une première audience, en application de l'art. 253 CPC, le Tribunal a choisi la procédure écrite. Il est rappelé que le caractère écrit ou oral de la procédure sommaire est laissé à la libre appréciation du tribunal, ce qui permet de tenir compte du cas d'espèce (arrêt du Tribunal fédéral 5A_403/2014 du 19 août 2014 consid. 4.1). La locataire n'a été en "incapacité" que du 6 au 10 avril 2022, de sorte qu'elle aurait pu (et dû) consulter ses messages électroniques et déposer ses déterminations écrites dans le délai prolongé au 9 mai 2022. Enfin, c'est à juste titre que l'appelante ne critique pas la motivation de l'ordonnance du Tribunal du 11 mai 2022, contre laquelle elle ne recourt d'ailleurs pas. Le grief de violation du droit d'être entendu est donc infondé. 3. En second lieu, l'appelante, sur la base d'allégations nouvelles, conteste devoir les montants qui lui sont réclamés par l'intimée. 3.1 Les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont recevables qu'aux conditions de l'art.”
Eine einfache (nicht zertifizierte) E‑Mail genügt für die gerichtliche Zustellung nach Art. 139 ZPO nicht. Die elektronische Zustellung setzt die Einhaltung der geforderten technischen und formalen Anforderungen voraus; dazu gehören insbesondere die Nutzung einer anerkannten Übermittlungsplattform und das Vorhandensein einer qualifizierten elektronischen Signatur bzw. eine nach den einschlägigen Vorgaben sichere Übermittlungsform. Die Behörde kann die Annahme von Mitteilungen per einfacher E‑Mail verweigern.
“IX possono essere qualificati come disposizioni ordinatorie, ciò che comporterebbe tuttavia, anche in questo caso, un termine di impugnazione (di reclamo) di soli 10 giorni e pertanto un problema di tempestività dell’impugnativa. Tali questioni non necessitano di ulteriore disamina, dal momento che il gravame è, anche per altri motivi, palesemente destinato all’insuccesso, come si vedrà qui di seguito. 4. Innanzitutto, sul tema dell’erronea notifica degli atti di prima sede, la ricorrente contesta l’e-mail (non certificata) 18 maggio 2022 con cui il Pretore ha respinto la sua richiesta di trasmettere gli atti giudiziari in __________, che non le è mai stata regolarmente notificata tramite ordinanza cartacea (v. sopra consid. E). Tale difetto comporterebbe anche l’erronea notifica della decisione qui impugnata (indirizzata __________ di __________). Ora, la notifica degli atti giudiziari dev’essere fatta mediante via postale ordinaria (art. 138 CPC) oppure mediante posta elettronica certificata (ovvero che soddisfi i requisiti di sicurezza e affidabilità ai sensi dell’art. 139 CPC e della relativa Ordinanza del Consiglio federale sulla comunicazione per via elettronica nell’ambito di procedimenti civili e penali nonché di procedure d’esecuzione e fallimento o “OCE-PCPE”). Una notifica mediante e-mail ordinaria non certificata non può bastare, mentre quella in via edittale (art. 141 CPC) deve rimanere l’eccezione ed è segnatamente applicabile qualora una parte con domicilio o sede all’estero non abbia designato un recapito in Svizzera nonostante l’invito rivoltole dal giudice (art. 141 cpv. 1 lett. c CPC). Nella fattispecie, l’ordinanza 18 maggio 2022 (con la quale il Pretore aveva sollecitato RE 1 a designare un valido recapito postale in Svizzera ai sensi dell’art. 140 CPC, con la comminatoria di una notifica in via edittale), le ha potuto essere notificata unicamente tramite semplice e-mail, ciò che non soddisfa i requisiti summenzionati. D’altra parte tuttavia, anche la richiesta sulla quale era fondata, ovvero quella di pari data dell’insorgente, era stata trasmessa alla Pretura tramite un fax sprovvisto di firma autografa (art.”
“D ed E annessi all’appello) come pure ingiustificatamente interrotto la trasmissione di comunicazioni tramite posta elettronica. Con la replica spontanea, l’appellante aggiunge che nell’autunno 2020, essendo ricoverato in clinica e non potendo ricevere visite a causa della pandemia da Covid-19, sarebbe stato impossibilitato a conferire procura a un avvocato. 3. Ora, relativamente alla forma della trasmissione di atti e notifiche giudiziarie, l’appellante non contesta l’ammissibilità di invii postali da parte dell’autorità svizzera al suo domicilio italiano. Aggiungasi che detto procedere è conforme alla Convenzione dell'Aia del 15 novembre 1965 relativa alla notificazione e alla comunicazione all'estero degli atti giudiziari ed extragiudiziari in materia civile o commerciale (CLA65; RS 0.274.131; v. anche IICCA del 4 marzo 2021, inc. 12.2020.99, consid. 5, IICCA del 21 marzo 2016, inc. 12.2014.169, consid. 7 e i riferimenti ivi citati). Con il consenso della parte interessata il giudice può altresì (ma non deve) effettuare notificazioni di atti in via elettronica ai sensi dell’art. 139 CPC. A loro volta, le parti possono trasmettere atti in forma elettronica (art. 130 CPC). Ciò presuppone tuttavia il rispetto delle relative esigenze tecniche e formali e segnatamente l’invio mediante una piattaforma riconosciuta per la trasmissione sicura e la presenza di una firma elettronica qualificata (cfr. art. 130 e 139 CPC e l’Ordinanza del Consiglio federale sulla comunicazione per via elettronica nell’ambito di procedimenti civili e penali nonché di procedure d’esecuzione e fallimento o “OCE-PCPE”). In particolare, l’autorità giudiziaria può (e deve) rifiutare la ricezione di comunicazioni, atti e richieste trasmesse mediante semplice e-mail, in quanto non debitamente certificate. 4. Dato che l’appellante riassume in maniera parziale e lacunosa le numerose interazioni intercorse fra lui e la Pretura, lamentando carenze informative nonché un mancato riscontro alle sue comunicazioni, è bene ricordarle qui di seguito. Dopo la ricezione della petizione 22 giugno 2020, con ordinanza 23 giugno 2020, inviata all’indirizzo italiano del convenuto (via __________, IT- __________) tramite invio raccomandato con avviso di ricevimento, la Pretura gli ha assegnato un termine di 20 giorni per produrre delle osservazioni.”
Die Verordnung über die elektronische Übermittlung (VeÜ‑ZSSV) präzisiert die praktischen Anforderungen zur elektronischen Zustellung, namentlich die zu verwendende Signatur, das Format von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden sowie deren Beilagen sowie Art, Weise und Zeitpunkt der Übermittlung. Die Beweislast für das Vorliegen einer Zustimmung zur elektronischen Eröffnung liegt beim Gericht. Allein der Umstand, dass eine Partei selbst auf elektronischem Weg mit Behörden verkehrt, begründet nach den Quellen noch nicht eine (stillschweigende) Zustimmung zur elektronischen Zustellung.
“die Verfügung in einer den gesetzlichen Bestimmungen ent- sprechenden Form ergehen (Art. 139 Abs. 2 ZPO). Gemäss Art. 139 Abs. 2 ZPO regelt der Bundesrat die zu verwendende Signatur, das Format der Vorladungen, Verfügungen und Entscheide sowie ihrer Beilagen, die Art und Weise der Über- mittlung und den Zeitpunkt, zu dem die Vorladung, Verfügung oder der Entscheid als zugestellt gilt. Die entsprechenden Vorschriften hat der Bundesrat in der Ver- ordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafpro- - 10 - zessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren (VeÜ-ZSSV, SR 272.1) erlassen (zum Ganzen vgl. OGer ZH LA190033 vom 28.02.2020, E. 4.2.3). Die Beweislast für die erteilte Zustimmung zur elektronischen Eröffnung liegt beim Gericht. Die blosse Tatsache, dass eine Partei selbst auf elektronischem Weg mit den Behörden verkehrt hat, gilt noch nicht als (stillschweigende) Zustimmung zur elektronischen Zustellung (BK ZPO-Frei, Art. 139 N 9). Ohnehin war es die Vor- instanz, die den Gesuchsgegner aufgefordert hatte, das Arztzeugnis vorab per E-Mail einzureichen (Urk. 12). Im zu beurteilenden Fall fehlt es bereits an der vom Gesetz verlangten Zustimmung.”
Erfüllen die elektronischen Adressen die Voraussetzungen von Art. 139 ZPO nicht, begründet dies Zweifel an der Wirksamkeit einer ausschliesslich elektronischen Zustellung; die Behörde kann deshalb ergänzend postalisch zustellen. (Sachverhalt in der Quelle: elektronische Übersendung an Adressen, die die Anforderungen von Art. 139 ZPO nicht erfüllten, und gleichzeitiger Hinweis auf postalische Zustellung.)
“Le 29 septembre 2020 a été remis à la poste suisse un courrier à l’attention de la Justice de paix, reprenant mot pour mot le courriel du 25 septembre 2020, et semblant contenir une signature manuscrite de G.________. La Justice de paix a considéré que cette lettre valait requête de rédaction. Le 6 octobre 2020, le contrat de vente a été passé devant notaire, Q.________ représentant C.________. Le 19 octobre 2020, G.________ a adressé un second courrier à la Justice de paix, également remis à la poste suisse, dans lequel il s’est opposé à ce que cette autorité continue à lui notifier des actes à l’adresse de sa fille à N.________, tout courrier devant lui être envoyé à son adresse en H.________. M.________ l’a confirmé ultérieurement (courriel du 27 octobre 2020). Le 26 octobre 2020, la Justice de paix a informé par courriel G.________ que la décision du 17 septembre 2020 est désormais rédigée et la lui a transmise électroniquement à trois adresses mail différentes, aucune ne remplissant toutefois les conditions de l’art. 139 CPC, en précisant qu’il la recevrait également « par voie postale classique ». Le courrier à l’attention de l’adresse H.________ de G.________ a toutefois été retourné à la Justice de paix avec la mention de Swisspost « Return to sender, Trafic postal interrompu ». Le 2 novembre 2020, la Justice de paix en a informé G.________ par un courrier envoyé à sa fille. A.d. C.________ est décédée en 2020. Le 25 novembre 2020, la Justice de paix a constaté que la curatelle instaurée le 20 mai 2020 avait pris fin de plein droit, de même que les fonctions de Q.________. Toujours le 25 novembre 2020, elle a informé par lettre Q.________ ainsi que les quatre fils de C.________ que la décision du 17 septembre 2020 n’étant pas entrée en force le jour du décès de celle-ci, elle est désormais « sans effet ». Suite à la contestation des acheteurs, elle a maintenu sa position par lettre du 3 décembre 2020, notant qu’il incombait désormais aux héritiers de C.________ de prendre toute décision en lien avec les immeubles de K.”
Die elektronische Zustellung erfolgt nicht über einfache E‑Mails, sondern über eine besondere Zustellplattform. Sie setzt die Zustimmung der betroffenen Person voraus; diese Zustimmung muss schriftlich oder in einer anderen Form erfolgen, die einen Textnachweis ermöglicht, sie kann auch mündlich zu Protokoll gegeben werden. Gemäss Art. 139 Abs. 2 ZPO regelt der Bundesrat die zu verwendende Signatur, das Format der Mitteilungen, die Art der Übermittlung sowie den Zeitpunkt, zu dem die Zustellung als erfolgt gilt.
“Die Beklagte hat ihren Sitz in der Ukraine. Aufgrund des in der Ukraine herr- schenden Krieges sind Zustellungen von Rechtshilfeersuchen in Zivilsachen dort- hin derzeit nicht möglich (vgl. https://www.rhf.admin.ch/rhf/de/home/rechtshilfefuehrer/laenderindex.html, be- sucht am 14. März 2023). Wann eine Zustellung wieder erfolgen kann, ist unklar. Die Interessen der Klägerin an einer beförderlichen Verfahrensführung überwie- gen in dieser Situation. Für diesen Fall, dass eine Zustellung aufgrund eines im Zustellland herrschenden Krieges unmöglich ist, sieht Art. 141 Abs. 1 lit. b ZPO die Zustellung durch Publikation im kantonalen Amtsblatt oder im Schweizeri- schen Handelsamtsblatt vor. Zudem ist auf die in Art. 139 ZPO vorgesehene Möglichkeit der elektronischen Zustellung hinzuweisen. Dabei handelt es sich nicht um eine einfache E-Mail, sondern um einen Versand über eine spezielle Zustellplattform. Voraussetzung für die elektronische Zustellung ist unter anderem, dass die von der Zustellung - 5 - betroffene Person dieser Zustellform zustimmt. Diese Zustimmung muss schrift- lich oder in einer anderen Form, die den Nachweis durch Text (bspw. E-Mail) er- möglicht, erfolgen. Sie kann auch mündlich zu Protokoll gegeben werden (Sutter- Somm/Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Art 1– 408 ZPO, 2021, Art. 139 N 4, m.w.H.). Gemäss Art. 139 Abs. 2 ZPO regelt der Bundesrat die zu verwendende Signatur, das Format der Vorladungen, Verfügun- gen und Entscheide sowie ihrer Beilagen, die Art und Weise der Übermittlung und den Zeitpunkt, zu dem die Vorladung, Verfügung oder der Entscheid als zugestellt gilt. Die entsprechenden Vorschriften hat der Bundesrat in der Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren (VeÜ-ZSSV, SR 272.”
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