119 commentaries
Ist der Wohnsitz der Gegenpartei unbekannt, muss die klagende Partei darlegen, welche zumutbaren Nachforschungen unternommen wurden, und dies belegen. Fehlt die Adresse trotz zumutbarer Recherchen, kann die mangelhafte Parteibezeichnung innert Nachfrist verbessert werden; unterbleibt eine Verbesserung, kann die Klage als aussichtslos beurteilt bzw. das Verfahren abgeschrieben werden.
“Vorliegend bezeichnete die Beschwerdeführerin im Rubrum des Gesuchs vom 28. Juli 2023 die "Erben von Frau C., verstorben am wohnhaft gewesen in G ._ _, Personen und Anschrift unbekannt" als Gesuchsgegner. Das Gesuch enthält damit entgegen den Anforderungen von Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO keine genaue und vollständige Bezeichnung des bzw. der Gesuchsgegner. Eine allfällige Berichtigung einer unklaren Parteibezeichnung kommt gemäss den vorstehenden Ausführungen allenfalls in Frage, wenn sich die Identität der Partei zweifelsfrei zumindest aus der Klageschrift ergibt. Im Gesuch vom 28. Juli 2023 erwähnt die Beschwerdeführerin verschiedene Personen, welche eine Rolle spie- len würden. Unter anderem ist dabei die Rede von H. geboren am wohnhaft in I., welcher von 1958 bis 1969 mit C. sel. verheiratet und gemäss Erbvertrag ihr Erbe gewesen sei. Ob Herr H. noch an der angege- benen Adresse lebt oder ob er zwischenzeitlich verstorben ist, ist nach der Dar- stellung der Beschwerdeführerin unbekannt. Es lässt sich damit auch der Begrün- dung des Gesuchs nicht entnehmen, welche Person bzw. Personen die Be- schwerdeführerin als Gesuchsgegner bezeichnet und ins Recht fassen will. Ver- zichtet eine anwaltlich vertretene Partei bewusst auf die Bezeichnung der gesuch- gegnerischen Partei im Rubrum und spekuliert sie in der Begründung des Ge- suchs lediglich über die mögliche Erbenstellung bestimmter Personen, bedeutet dies nach Treu und Glauben nicht, dass sie den Rechtsschutz gegen diese Per- sonen verlangt.”
“In seiner Scheidungsklage vom 6. März 2021 gab der Beschwerdeführer lediglich an, die Ehefrau sei nach letztem Wissensstand in [...], Kamerun wohnhaft. Trotz wiederholter Aufforderung und ausdrücklichem Hinweis auf die Säumnisfolgen unterliess es der Beschwerdeführer, genauere Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort der Ehefrau zu machen oder zumindest seine Suchbemühungen zu dokumentieren. Gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO hat die Klage die Bezeichnung der Parteien zu enthalten. Bei unbekanntem Wohnsitz der Gegenpartei hat die klagende Partei zumindest darzulegen, inwiefern deren Aufenthaltsort trotz zumutbarer Nachforschungen im Sinne von Art. 141 Abs. 1 lit. a ZPO nicht ermittelt werden kann (Tappy, in: Commentaire romand, Code de procédure civile, 2. Auflage, Basel 2019, Art. 221 N 9). Eine mangelhafte Parteibezeichnung wie etwa eine fehlende Adresse kann innert Nachfrist zwar verbessert werden. Erfolgt indessen keine Verbesserung, tritt Gegenstandslosigkeit ein und ist das Verfahren abzuschreiben (Willisegger, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 221 ZPO N 11). Vor diesem Hintergrund hat der Zivilgerichtspräsident mit überzeugender Begründung die Aussichtslosigkeit der Scheidungsklage des Beschwerdeführers festgestellt. Auf die diesbezüglichen Erwägungen in der angefochtenen Verfügung kann vollumfänglich verwiesen werden.”
Unvollständige oder fragmentarische Tatsachenvorträge können zu erheblich erhöhtem Sachaufwand führen; dies kann sich – wie im zitierten Entscheid – bei der Bemessung der Gerichtsgebühren niederschlagen (Berücksichtigung des Mehraufwands, im Einzelfall Erhöhung bis zur Verdoppelung der Grundgebühr).
“96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG). Sie richtet sich in erster Linie nach dem Streitwert (§ 2 Abs. 1 lit. a GebV OG). Beim vorliegenden Streitwert beträgt die nach § 4 Abs. 1 GebV OG ermittel- te Grundgebühr CHF 34'025.65. Gemäss § 4 Abs. 2 GebV OG kann die Grundgebühr unter Berücksichtigung des Zeitaufwandes des Gerichts und der Schwierigkeit des Falls ermässigt oder um bis zu einem Drittel, in Ausnahmefällen bis auf das Doppelte, erhöht werden. Das vorliegende Verfahren erweist sich als ausserordentlich zeitaufwendig. Die Kläge- rin stützt ihre Forderungen sowohl auf den Werkvertrag vom 3. Dezember 2014 als auch auf Nachträge und Regiearbeiten. Die Beklagte hält der Forderung aus dem Werkvertrag einen Schadenersatzanspruch entgegen und macht darüber hinaus Forderungen aus der Ausübung von Mängelrechten geltend. Beide Partei- en kommen ihrer Obliegenheit zur Aufstellung hinreichender Tatsachenbehaup- tungen (Art. 55 Abs. 1, Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) nur unvollständig nach. Ihre - 109 - Darstellungen beschränken sich in weiten Teilen auf die Übernahme stichwortar- tiger Arbeitsrapporte (act. 12 Rz. 41.1; act. 24 Rz. 265-322), Angebote (act. 12 Rz.41.2-41.5), Bestandsaufnahmen (act. 12 Rz. 39.1-39.7), Tabellen (act. 12 Rz. 53; act. 29 Rz. 142) und Privatgutachten (act. 12 Rz. 59 lit. a-c S.64-66, Rz. 60 lit. a-b S. 67, Rz. 62 li. a-p S. 69-83) oder tragen stellenweise den Charak- ter von Entwurfsfassungen (act. 24 Rz. 21, 23, 26, 36-39, 86, 90). Das Gericht musste einen substantiellen Teil des Sachverhalts erst aus diesen Sachverhalts- fragmenten zusammenzutragen, um eine Beurteilung vornehmen zu können. An- gesichts des für einen Fall im vorliegenden Umfang nicht übermässig hohen Streitwerts erweist sich der Aufwand als überdurchschnittlich hoch. In Anwendung von § 4 Abs. 2 GebV OG ist deshalb eine Verdoppelung der Grundgebühr ange- zeigt. Die Gerichtsgebühr ist auf CHF 68'000.”
Urkunden, die vor dem Aktenschluss eingereicht werden, sind grundsätzlich zu berücksichtigen. Verweise in der Rechtsschrift auf Beilagen genügen nur, wenn sie konkret angeben, welches Beilagestück bzw. welcher Teil davon für welche Behauptung relevant ist und die entsprechenden Angaben für Gericht und Gegenpartei ohne weiteres verständlich (selbsterklärend) sind; andernfalls reicht die Verweisung nicht zur Substantiierung und die betreffenden Beweismittel können unberücksichtigt bleiben.
“Griefs des intimés (réponses à l'appel de l'appelante) Dans leurs réponses respectives à l'appel de l'appelante, l'intimé et les autres intimés réitèrent que celle-ci n'aurait pas suffisamment allégué ni démontré son dommage. En vain. L'on ne saurait reprocher à l'appelante, sans faire preuve de formalisme excessif, d'avoir allégué dans sa demande le montant total de son dommage et renvoyé pour le surplus à une pièce (n. 77), comportant trois pages, dans laquelle elle a fourni le détail de son calcul et précisé les éléments de fait à prendre en considération pour déterminer sa perte de gain actuelle et future. Elle a ainsi satisfait à son devoir de motivation, dans la mesure où ses parties adverses et le Tribunal ont aisément obtenu, via la pièce n. 77, les informations claires et complètes qui leur étaient nécessaires à ce sujet. Ce faisant, l'appelante a simplement "sorti" de son mémoire, à des fins de lisibilité, les pages comportant ses allégués relatifs à son dommage et les a intégrées au bordereau de pièces accompagnant ledit mémoire. Un tel procédé, admis par la jurisprudence citée plus haut (cf. consid. 10.1.4), ne contrevient pas aux exigences fixées à l'art. 221 CPC. Les intimés ne s'y sont du reste pas trompés, puisqu'ils ont eux-mêmes désigné, dans leurs réponses à l'appel, les allégués et les pièces sur lesquels l'appelante s'est fondée pour établir son dommage. L'intimé a d'ailleurs lui-même reconnu qu'il était possible, en se référant à la pièce n. 77, de comprendre comment l'appelante avait calculé son préjudice. Dans leurs réponses, l'intimé et les autres intimés soulèvent aussi, pour la première fois devant la Cour, des griefs ne figurant pas dans leurs appels respectifs. Ils font tout d'abord valoir que le Tribunal n'aurait pas dû calculer la perte de gain de l'appelante en tenant compte, pour les années 2014 et 2015, de l'allocation "pour premier enfant de fonctionnaire séparé", l'intéressée n'ayant formulé aucun allégué sur ce point, ni fourni de moyen de preuve s'y rapportant. Selon eux, le premier juge aurait donc dû débouter l'appelante de toutes ses conclusions relatives aux années 2014 et 2015. Pour les mêmes motifs, ils soutiennent que le Tribunal n'aurait pas dû tenir compte des allocations pour la fille aînée de l'appelante de 2017 à 2020 (soit de la majorité de l'enfant à ses 21 ans) et pour son fils aîné dès 2019 (soit dès la majorité de l'enfant).”
“c ZPO sind mit der Klage zwar die verfügbaren Urkunden, welche als Beweismittel dienen sollen, einzureichen. Diese Verpflichtung wird indessen dadurch stark abgemildert, dass die Parteien sich im ordentlichen wie auch im vereinfachten Verfahren zweimal unbeschränkt zur Sache äussern und neue Tatsachen in den Prozess einführen können. Erst nach dem Aktenschluss haben sie nur noch unter den eingeschränkten Voraussetzungen von Art. 229 Abs. 1 ZPO das Recht, neue Tatsachen und Beweismittel vorzubringen (BGE 146 III 55 E. 2.3.1; Urteil 4A_41/2022 vom 24. Mai 2022 E. 2.2). Mit Blick auf Art. 221 ZPO sind indes noch vor Aktenschluss eingereichte Urkunden unbesehen darum im Prozess zu berücksichtigen, ob die betreffende Partei gegebenenfalls anderweitig sanktioniert werden kann (HEINZMANN, in: Petit commentaire, Code de procédure civile, 2020, N. 35 zu Art. 221 ZPO; PAHUD, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Bd. II, 2. Aufl. 2016, N. 26 zu Art. 221 ZPO; WILLISEGGER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 48 zu Art. 221 ZPO). Vorliegend ist der Aktenschluss erst nach Erstattung der Duplik eingetreten (vgl. vorne E. 4.3.2). Da die Beschwerdegegnerinnen die fragliche Urkunde unbestritten mit der Duplik eingereicht haben, war sie zu berücksichtigen.”
“Die Behauptungslast verlangt, dass eine Partei diejenigen Tatsachen angibt, auf die sie ihre Begehren stützt (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Aus den entsprechenden Behauptungen sollen sich mithin die Tatbestandsmerkmale der anwendbaren Rechtsnormen ergeben. Die Tatsachenbehauptungen müssen in der Rechtsschrift selbst dargelegt werden. Tatsachen, die sich lediglich aus einer Beilage zu einer Rechtsschrift ergeben, sind vom Gericht im Anwendungsbereich der Verhandlungsmaxime nicht zu beachten. Selbst mit einem allgemeinen Ver- weis in der Rechtsschrift auf eine Beilage oder mit der allgemeinen Erklärung, - 10 - dass die eingereichten Akten als integrierender Bestandteil der Rechtsschrift gel- ten, wird der Behauptungslast grundsätzlich nicht genüge getan (Urteil des Bun- desgerichts 4C.351/2000 vom 20. Juli 2001 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 4C.304/2000 vom 9. Mai 2001 E. 2; W ILLISEGGER, in: Basler Kommentar, Schwei- zerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 27 zu Art. 221 ZPO). Ein Akten- stück kann aber ausnahmsweise dann Teil einer Parteibehauptung sein, wenn in der Rechtsschrift klar referenziert ist, welches Aktenstück bzw. welcher Teil eines Aktenstücks Teil der Behauptung sein soll (S UTTER-SOMM/VON ARX, in: Kommen- tar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), Sutter-Somm, Hasenböhler, Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N. 31 zu Art. 55 ZPO mit Hinweis auf ZR 97 [1998] Nr. 87 S. 208 f.; vgl. zum Ganzen auch Urteil des Bundesgerichts 4A_280/2019 vom 14. Oktober 2019 E. 4.1). Eine solche Verweisung ist aber un- zureichend, wenn die im betreffenden Aktenstück enthaltenen Informationen für die Gegenpartei und das Gericht nicht klar oder unvollständig sind oder sie dort noch zusammengesucht werden müssen. Es reicht denn auch nicht aus, dass die Informationen in irgendeiner Form im bezeichneten Dokument vorhanden sind. Um der Behauptungs- bzw. Substanziierungslast durch Verweisung zu genügen, muss die notwendige Information also klar aus dem betreffenden Dokument her- vorgehen und es darf kein Raum für Interpretationen geben.”
“Eine solche Verweisung ist aber un- zureichend, wenn die im betreffenden Aktenstück enthaltenen Informationen für die Gegenpartei und das Gericht nicht klar oder unvollständig sind oder sie dort noch zusammengesucht werden müssen. Es reicht denn auch nicht aus, dass die Informationen in irgendeiner Form im bezeichneten Dokument vorhanden sind. Um der Behauptungs- bzw. Substanziierungslast durch Verweisung zu genügen, muss die notwendige Information also klar aus dem betreffenden Dokument her- vorgehen und es darf kein Raum für Interpretationen geben. Das betreffende Do- kument bzw. der klar referenzierte Teil des Aktenstücks muss alsdann selbster- klärend sein oder die entsprechenden Erklärungen sind ergänzend in den Rechtsschriften anzubringen, sodass die darin enthaltenen Informationen – für die Gegenpartei und das Gericht – ohne Schwierigkeiten verständlich werden (BGE 144 III 519 E. 5.2.1.2.). Die Substanziierungslast verlangt, dass die erforderlichen Tatsachenbehauptun- gen überdies konkret und bestimmt vorgebracht werden (WILLISEGGER, a.a.O., N. 29 zu Art. 221 ZPO). Dabei bestimmt das materielle Bundesrecht, wie weit ein Sachverhalt inhaltlich zu substanziieren ist, damit er unter die massgeblichen Bestimmungen des materiellen Rechts subsumiert werden kann. Die jeweiligen Anforderungen an die Konkretisierung der Behauptungen ergeben sich damit ei- nerseits aus den Tatbestandsmerkmalen der angerufenen Norm und andererseits aus dem prozessualen Verhalten der Gegenpartei. Eine Tatsachenbehauptung - 11 - braucht nicht alle Einzelheiten zu enthalten. Es genügt (in einem ersten Schritt), wenn die Tatsache in einer den Gewohnheiten des Lebens entsprechenden Wei- se in ihren wesentlichen Zügen oder Umrissen behauptet worden ist. Tatsachen- behauptungen müssen immerhin so konkret formuliert sein, dass ein substanziier- tes Bestreiten möglich ist oder der Gegenbeweis angetreten werden kann. Be- streitet der Prozessgegner das an sich schlüssige Vorbringen der behauptungs- belasteten Partei, kann diese – um ihrer Substanziierungslast zu genügen – ge- zwungen sein, die rechtserheblichen Tatsachen nicht (mehr) nur in den Grundzü- gen, sondern so umfassend und klar darzulegen, dass darüber Beweis abge- nommen werden kann (BGE 127 III 365 E.”
“Ce faisant, l'appelant ne se confronte aucunement au raisonnement adopté par le Tribunal ayant consisté à écarter les réquisitions en production de pièces du 26 mars 2020 - lesquelles ne portaient pas uniquement sur la correspondance susmentionnée, mais également sur plusieurs autres documents (disque dur d'ordinateur, procédure relative à la curatelle de E______, contrat de bail et décomptes bancaires) - en raison de leur caractère imprécis et exploratoire. Le grief est dès lors également irrecevable. A supposer qu'il faille entrer en matière sur ce grief, l'issue du litige n'en serait au surplus pas modifiée. Il résulte en effet de l'art. 221 al. 1 let. e CPC - applicable par analogie à l'acte d'appel (ATF 138 III 213 consid. 2.3) - que la demande doit être rédigée de telle manière que le juge soit en mesure de déterminer quels moyens de preuve sont proposés pour quels faits (ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.5). Un moyen de preuve n'est ainsi régulièrement offert que lorsque l'offre de preuve peut être reliée sans équivoque à l'allégation de fait qui doit ainsi être prouvée, et inversement. Le fait de nommer des témoins pour tout un complexe de faits ne satisfait notamment pas à cette exigence (arrêt du Tribunal fédéral 4A_360/2017 du 30 novembre 2017 consid. 4, publié in CPC Online, ad art. 221 CPC). En l'occurrence, l'appelant se borne à affirmer que les "pièces requises" permettaient de déterminer la représentation de la réalité de D______ lors de la rédaction du testament litigieux et l'influence déterminante de l'intimée sur cette représentation. Il n'indique dès lors pas quels allégués il entendait prouver à l'aide de ces moyens de preuve. Or, il ne saurait incomber à la Cour de céans de rechercher elle-même, dans les volumineuses écritures déposées par l'appelant en première instance, de quels allégués il s'agissait. L'offre de preuve en question sera dès lors écartée. 3.3.3 Au vu de ce qui précède, le grief de violation du droit à la preuve soulevé par l'appelant en relation avec ses réquisitions d'auditions de témoins et de productions de pièces s'avère irrecevable, subsidiairement mal fondé. Les conclusions du précité tendant à l'administration desdites preuves en appel seront par conséquent rejetées, dans la mesure de leur recevabilité. En tout état de cause, et comme il sera exposé ci-après (cf.”
Das Rechtsbegehren muss eine Rechtsfolgebehauptung und einen entsprechenden Leistungs-, Gestaltungs- oder Feststellungsantrag enthalten. Es ist so bestimmt zu fassen, dass bei Gutheissung ein vollstreckbares Urteil ergehen kann. Fehlt die Bestimmtheit, sind unklare Begehren nach Treu und Glauben im Lichte der Klagebegründung auszulegen und nötigenfalls von Amtes wegen zu präzisieren, zu reduzieren oder umzuformulieren; das Gericht bleibt dabei an das Rechtsbegehren gebunden.
“Rechtsbegehren Rechtsbegehren sind inhaltlich so bestimmt zu fassen, dass sie bei Gutheissung ohne Weiteres zum Urteil erhoben werden können, und dass das Urteil vollstreckt werden kann (vgl. Art. 84 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; LEUENBERGER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar ZPO, 3. Aufl. 2016, Art. 221 N 28 ff. m.w.H.). Begehren, denen die Bestimmtheit fehlt, sind von den Gerichten nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des über- spitzten Formalismus im Lichte der Klagebegründung auszulegen (BGE 137 III 617 E. 6.2; Urteile BGer 5A_773/2018 E. 7.2; 5A_621/2012 E. 4.3) und in diesem Sinne von Amtes wegen zu präzisieren, zu reduzieren und umzuformulie- ren. Das Gericht bleibt aufgrund des Dispositionsgrundsatzes an das Rechtsbe- gehren gebunden (BGE 107 II 82 E. 2.b; 97 II 92 S. 94; Urteile BGer 5A_345/2020 E. 6.6; 4A_460/2011 E. 2.1; je m.w.H.). Das Rechtsbegehren der Gesuchstellerin ist unklar formuliert. Einerseits begehrt sie, das Pfandrecht sei "zu Lasten des Grundstücks der Gesuchsgegnerin" vor- läufig einzutragen, "auf der Liegenschaft Kat. Nr. 1, EGRID 2, Grundbuchblatt Nr.”
Unklare oder ungenau bezeichnete Rechtsbegehren sind nach dem Grundsatz von Treu und Glauben auszulegen; dabei kann die Klagebegründung herangezogen werden. Unpräzise Formulierungen genügen nur, soweit durch Auslegung der Wille des Klägers erschliessbar ist; eine ungenaue Bezeichnung ist nicht per se ausreichend.
“S'agissant du dommage, le lésé doit prouver aussi bien l'existence que le montant de celui-ci. Cependant, lorsqu'il est difficile d'apporter la preuve stricte du dommage, le juge le détermine équitablement. Quand l'atteinte à la personnalité est également constitutive d'une atteinte à la santé physique ou à la santé mentale du travailleur, par exemple dans certains cas de mobbing, l'on sera en présence d'une lésion corporelle. Le dommage consistera alors dans l'impossibilité pour la victime d'utiliser pleinement sa capacité de gain. Lorsqu'une incapacité de travailler est à l'origine d'une action en dommages-intérêts, il appartient à la victime, en vertu de l'art. 8 CC, d'alléguer et de prouver les faits permettant de constater que le comportement de l'employeur, par exemple la prétendue omission d'adopter des mesures destinées à protéger sa personnalité et sa santé, a été la condition sine qua non du résultat, soit du dommage subi, par exemple son invalidité (Dunand/Raedler, op. cit., n. 94-97 ad art. 328 CO et les références citées). 2.1.4 L'art. 221 al. 1 lit. b CPC précise que la demande doit contenir des conclusions. Comme tous les actes de procédure, les conclusions doivent être interprétées conformément au principe de la bonne foi, en particulier sur la base de la motivation à leur appui (ATF 123 IV 125c; 115 Ia 107 consid, 2b; 105 II 149 consid. 2a; arrêt du Tribunal fédéral 5A_783/2009 consid. 3.3.2). Dès lors, une désignation ou expression inexacte n'est pas à elle seule déterminante (arrêts du Tribunal fédéral 5C_159/2000 consid. 3c/aa, 4A_440/2014 consid. 3.3). 2.2 En l'espèce, l'appelant a d'abord conclu au paiement de deux indemnités de même montant, l'une à titre d'indemnité pour licenciement abusif et l'autre à titre d'indemnité pour tort moral. Ce n'est que suite à l'audience du 20 octobre 2021, lors de laquelle il a persisté dans ses conclusions tout en reconnaissant que les délais légaux pour faire valoir une indemnité pour licenciement abusif n'avaient pas été respectés, et après avoir recouru aux services d'un avocat, qu'il a prétendu que ses conclusions devaient être comprises comme des prétentions pour violation par l'employeur de l'obligation de protéger la personnalité et la santé des employés, une en dommages-intérêts et l'autre en tort moral.”
“Rechtsbegehren 3 und 2: Bestimmtheitsgebot Aufgrund der Dispositionsmaxime (Art. 58 Abs. 1 ZPO) ist es notwendig, dass sich die Rechtsbegehren auf spezifische (bestimmte oder im Lichte der Klagebe- gründung bestimmbare) Beschlüsse beziehen (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO). Nich- tigkeit ist zwar jederzeit und von Amtes wegen zu beachten (BGE 137 III 217 E. 2.4.3; BGer Urteil 5A_351/2015 vom 1. Dezember 2015 E. 4.2). Dies setzt aber voraus, dass der einzelne Beschluss, dessen Nichtigkeit in Frage steht, Gegen- - 8 - stand des Verfahrens bildet oder sich zumindest auf den Streitgegenstand aus- wirkt (BGer Urteil 4A_364/2017 vom 28. Februar 2018 E. 7.2.2). Rechtsbegehren, denen die Bestimmtheit fehlt, sind von den Gerichten nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des überspitzten Formalismus auszulegen (S UTTER-SOMM/SEILER, in: SUTTER-SOMM/HASENBÖHLER/LEUENBERGER [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO),”
Das Gericht kann ein schriftliches Verfahren anordnen und der Klagpartei eine Frist zur Einreichung der schriftlichen, substantiierten Klagbegründung gemäss Art. 221 ZPO setzen; die Begründung ist in der Frist einzureichen und substantiiert darzulegen.
“Es wird das schriftliche Verfahren angeordnet, und die Klagpartei erhält Frist bis 30. Juni 2017 zur Einreichung ihrer schriftlichen Klagbegründung, in welcher sie in Beachtung der Formalien gemäss Art. 221 ZPO insbesondere substantiiert darzulegen hat,”
“Es wird das schriftliche Verfahren angeordnet, und die Klagpartei erhält Frist bis 30. Juni 2017 zur Einreichung ihrer schriftlichen Klagbegründung, in welcher sie in Beachtung der Formalien gemäss Art. 221 ZPO insbesondere substantiiert darzulegen hat,”
Schlichtungsgesuch: Nach der Rechtsprechung muss ein eingereichtes Schlichtungsgesuch die Anforderungen an eine Klageschrift gemäss Art. 130 und Art. 221 ZPO erfüllen. Fehlen die hierfür erforderlichen Angaben, ist damit die Anwendung von Art. 63 Abs. 1 ZPO nicht gegeben.
“Nach der dargelegten Rechtsprechung ist für die Anwendung von Art. 63 Abs. 1 ZPO erforderlich, dass das eingereichte Schlichtungsgesuch die Anforde- rungen an eine Klageschrift gemäss Art. 130 und Art. 221 ZPO erfüllt. Art. 130 Abs. 1 ZPO setzt voraus, dass die Eingabe schriftlich und unterzeichnet einzurei- chen ist. Art. 221 Abs. 1 ZPO hält weiter fest, dass eine Klage die Bezeichnung der Parteien und allfälliger Vertreterinnen und Vertreter (lit. a), das Rechtsbegeh- ren (lit. b), die Angabe des Streitwerts (lit. c), die Tatsachenbehauptungen (lit. d), die Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen (lit.”
Bleibt die vom Kläger angegebene Wertangabe unangefochten, kann diese beibehalten werden.
“1 non publié in ATF 138 III 304 ; CR PI-Killias/de Selliers, 2013, art. 52 LPM n. 60). 1.3. Aux termes de l’art. 5 al. 1 let. a CPC, le droit cantonal institue la juridiction compétente pour statuer en instance cantonale unique sur les litiges portant sur des droits de propriété intellectuelle, y compris en matière de nullité. Le Tribunal cantonal est l’instance cantonale unique au sens des art. 5 CPC en relation avec 53 al. 1 de la loi du 31 mai 2010 sur la justice (LJ ; RSF 130.1). En l’espèce, une action en constatation de la nullité de la marque sati-nail (fig (n° P-552580) pour non-usage fondée sur les art. 52 en relation avec 12 LPM a été déposée par la demanderesse contre la défenderesse, si bien que la Cour de céans est compétente à raison de la matière (art. 59 al. 2 let. b CPC). Les autres conditions de l’art. 59 CPC sont également remplies. 1.4. La procédure ordinaire est applicable (art. 219, 243 al. 3 et 248 a contrario CPC) et la demande remplit les conditions posées par l’art. 221 CPC. La demanderesse a attribué à la cause une valeur litigieuse de CHF 50'000.- qui n’a pas été contestée par la défenderesse, de sorte qu’elle peut être retenue. 1.5. Dans ces circonstances, la demande est recevable. La maxime des débats est applicable (art. 55 al. 1 CPC), de même que le principe de disposition (art. 58 al. 1 CPC). 2. 2.1. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, le titulaire n'est pas tenu de faire usage de sa marque dès son enregistrement. La loi lui laisse en effet un délai de carence de cinq ans, qui recommence à courir s'il interrompt cet usage ultérieurement, afin de lui laisser le temps d'introduire sa marque sur le marché ou de s'adapter à la situation économique (art. 12 al. 1 LPM ; arrêt TF 4A_464/2022 du 3 janvier 2023 consid. 3.1 et les réf. citées). L’usage de la marque doit se rapporter à une période de cinq ans à compter rétroactivement à partir de la date à laquelle la partie adverse fait valoir le défaut d’usage de la marque (art. 32 LPM ; arrêt TAF B-7439/2006 du 6 juillet 2007 consid.”
Bei Verfahren für vorsorgliche Massnahmen ist Art. 221 ZPO entsprechend anzuwenden: Das Gesuch muss die Parteien bezeichnen. Formmängel (z. B. Unterschrift, Vollmacht) sind gemäss Art. 132 ZPO innerhalb einer vom Gericht angesetzten Frist zu beheben; andernfalls wird das Begehren nicht berücksichtigt.
“En matière de mesures provisionnelles, la procédure est introduite par une requête (art. 248 let. d, 252 CPC), laquelle doit contenir, entre autres, la désignation des parties (art. 219 et 252 al. 1 en lien avec l'art. 221 CPC ; Message du Conseil fédéral relatif à l'adoption du CPC, FF 2006 6957; cf. également arrêt du Tribunal fédéral 5D_95/2015 du 22 septembre 2015 consid. 3.2 résumé in CPC Online, art. 252 CPC). Conformément à l'art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l'absence de signature ou de procuration. A défaut, l'acte n'est pas pris en considération. L'art. 132 al. 1 CPC permet de réparer certaines inadvertances qui surviennent parfois lors du dépôt d'un acte. Il se rapporte textuellement à des vices de forme; le plaideur ne peut donc pas s'en prévaloir afin de remédier aux éventuelles insuffisances de ses moyens au fond (arrêt du Tribunal fédéral 4A_659/2011 du 7 décembre 2011 consid. 5, SJ 2012 I 232, résumé in CPC Online, art. 132 CPC). Il ne peut pas non plus invoquer de protection lorsque le vice est imputable à un comportement non admissible employé consciemment (arrêts du Tribunal fédéral 4A_351/2020 du 13 octobre 2020 consid. 3.2 et 4D_2/2013 du 1er mai 2013 consid.”
Die erstinstanzliche Aufforderung zur Edition wurde in der zitierten Praxis als Obliegenheit und nicht als mit automatischen Säumnisfolgen verbundene Pflicht behandelt. Sie erfolgte mit dem Ziel, die Einigungsverhandlung vorzubereiten. Behauptete Aufwand- und Kostenfolgen sind vom Betroffenen zu substantiieren, wenn sie geltend gemacht werden.
“Der Beklagte scheint den nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil da- rin zu sehen, dass die Einreichung zahlreicher Unterlagen mit erheblichem Auf- wand und Kosten verbunden sei. Die Auflage der Vorinstanz ergehe in einem Zeitpunkt, in welchem er keinerlei Kenntnis der Anträge der Klägerin sowie deren Begründung und Dokumentierung habe. Zudem müsse die Klägerin erst einmal den ihr in Dispositivziffer 1 auferlegten Kostenvorschuss leisten, damit auf ihre Klage eingetreten werde (Urk. 1 S. 3). Dem Beklagten ist entgegenzuhalten, dass jede Prozesshandlung in einem gewissen Umfange Aufwand und Kosten auslöst. Solche sind hingegen untergeordneter Art. Der Beklagte macht vorliegend zwar geltend, der Aufwand und die Kosten seien erheblich; er unterlässt es jedoch, diese Behauptung näher zu substantiieren. Sodann ist der Beklagte darauf hin- zuweisen, dass vorliegend die erstinstanzliche Aufforderung zur Edition von Un- terlagen keine Pflicht, sondern eine Obliegenheit darstellt. So wies die Vorinstanz betreffend die Edition einzig auf Art. 290 lit. e ZPO und Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO in Verbindung mit Art. 219 ZPO sowie auf Art. 131 ZPO hin (Urk. 2 S. 3 E. 5). Sie unterliess es demgegenüber, in der angefochtenen Verfügung Säumnisfolgen an- zudrohen, sofern der Beklagte es unterlassen werde, innert Frist die in Dispositiv- ziffer 3 genannten Unterlagen (vollständig) einzureichen (vgl. dazu Art. 147 Abs. 3 ZPO und Art. 161 Abs. 1 ZPO). Der Beklagte ist darauf aufmerksam zu machen, dass die Vorinstanz ihn zur Einreichung der Unterlagen aufgefordert hat, um die anstehende Einigungsverhandlung gemäss Art. 291 Abs. 1 und 2 ZPO optimal vorbereiten zu können. Mangels eines nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO ist auf die Beschwerde des Beklagten nicht einzutreten.”
Bei Berufungen ist der Streitwert nach analoger Anwendung von Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO anzugeben. Dies gilt jedenfalls für den Streitwert, der für die Anwendung von Art. 308 Abs. 2 ZPO massgebend ist. Die Angabe genügt, wenn sich der Streitwert aus dem Begehren oder dem angefochtenen Entscheid leicht bestimmen lässt.
“Der Berufungskläger hat in der Berufung in analoger Anwendung von Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO den Streitwert anzugeben (Hoffmann-Nowotny, a.a.O., Art. 308 N 52; Hungerbühler/Bucher, in: Brunner et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 311 N 29; Kunz, in: Kunz et al. [Hrsg.], ZPO-Rechtsmittel Berufung und Beschwerde, Basel 2013, Art. 311 N 56; Reetz/Theiler, a.a.O., Art. 311 N 33; Rickli, Der Streitwert im schweizerischen Zivilprozessrecht, Diss. Basel 2012, Zürich 2014, N 436 f.; Seiler, a.a.O., N 905). Dabei handelt es sich jedenfalls um den für die Anwendung von Art. 308 Abs. 2 ZPO massgebenden Streitwert (vgl. Hungerbühler/Bucher, a.a.O., Art. 311 N 29; Kunz, a.a.O., Art. 311 N 56; Rickli, a.a.O., N 436 f.). Gemäss einer Lehrmeinung soll zusätzlich auch der Streitwert des Berufungsverfahrens anzugeben sein, wenn dieser vom Rechtsmittelstreitwert abweicht (Rickli, a.a.O., N 436). Wie es sich damit verhält, kann im vorliegenden Fall offen bleiben, weil sich der Streitwert nach dem Begehren um vorsorgliche Aufhebung der Ehegattenunterhaltsbeiträge bestimmt und sich diesbezüglich der Rechtsmittelstreitwert und der Streitwert des Berufungsverfahrens nicht unterscheiden.”
“, N 905). Dabei handelt es sich jedenfalls um den für die Anwendung von Art. 308 Abs. 2 ZPO massgebenden Streitwert (vgl. Hungerbühler/Bucher, a.a.O., Art. 311 N 29; Kunz, a.a.O., Art. 311 N 56; Rickli, a.a.O., N 436 f.). Gemäss einer Lehrmeinung soll zusätzlich auch der Streitwert des Berufungsverfahrens anzugeben sein, wenn dieser vom Rechtsmittelstreitwert abweicht (Rickli, a.a.O., N 436). Wie es sich damit verhält, kann im vorliegenden Fall offen bleiben, weil sich der Streitwert nach dem Begehren um vorsorgliche Aufhebung der Ehegattenunterhaltsbeiträge bestimmt und sich diesbezüglich der Rechtsmittelstreitwert und der Streitwert des Berufungsverfahrens nicht unterscheiden. Der Ehemann hat den Streitwert in der Berufung zwar nicht ausdrücklich beziffert, aber detaillierte Angaben zur Bestimmung des Streitwerts gemacht, auf deren Grundlage der Streitwert mittels einfacher Multiplikation bestimmt werden kann (vgl. Berufung Ziff. 3). Dies genügt den analog angewendeten Anforderungen von Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO. Im Übrigen kann die Nichtangabe des Streitwerts in der Berufung höchstens dann einen Nichteintretensentscheid zur Folge haben, wenn der Streitwert weder aus dem angefochtenen Entscheid oder den Akten ersichtlich ist noch aufgrund der dortigen Angaben leicht bestimmbar ist (vgl. Rickli, a.a.O., N 348; BGE 136 III 60 E. 1.1.1 S. 62 [zum BGG]; BGer 5C.16/2007 vom 22. März 2007 E. 2.3 [zum OG]; vgl. ferner Diggelmann, a.a.O., Art. 91 N 22). Im vorliegenden Fall ist der Streitwert auch aufgrund der Angaben im angefochtenen Entscheid ohne weiteres bestimmbar. Aus den vorstehenden Gründen ist es entgegen der Ansicht der Ehefrau (Berufungsantwort Ziff. 19) ausgeschlossen, auf die vorliegende Berufung mangels Angabe des Streitwerts nicht einzutreten.”
Die Praxis prüft, ob die eingereichten Rechtsbegehren hinreichend präzise formuliert sind; Begehren, die zu unbestimmt sind, können daher als nicht genügende Begehren beurteilt und abgewiesen werden.
Mit der Klage bzw. dem Gesuch sind die vom Gesetz genannten Beilagen einzureichen. Dazu gehören insbesondere die Vollmacht bei Vertretung sowie die verfügbaren Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen, und ein Verzeichnis der Beweismittel. Dies ist insbesondere im summarischen Verfahren zu beachten.
“enthält. Mit der Klage müssen gemäss Art. 221 Abs. 2 ZPO eine Vollmacht bei Vertretung (lit. a), gegebenenfalls die Kla- gebewilligung oder die Erklärung, dass auf das Schlichtungsverfahren verzichtet werde (lit. b), die verfügbaren Urkunden, welche als Beweismittel dienen sollen (lit.”
“252 bis 256 ZPO geregelt wird. Allerdings sind die Bestimmungen zum ordentlichen Verfahren auf das summarische Verfahren sinngemäss anwendbar, soweit nichts Abweichendes gilt, da die Art. 252 bis 256 ZPO dieses Verfahren nicht abschliessend regeln (BSK ZPO – Mazan, 3. Auflage 2017, Art. 252 N. 1). In Bezug auf den Inhalt des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO), weil das Gesetz für das summarische Verfahren keine abweichenden Anforderungen vorsieht (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 9; Fürst, Das Rechtsöffnungsverfahren, in ZZZ 38/2016, S. 124;). Besonders zu beachten ist, dass das Gesetz im summarischen Verfahren eine Tatsachenbegründung verlangt. Die wesentlichen Tatsachenbegründungen müssen im Gesuch enthalten sein (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 10; KUKO ZPO – Jent Sorensen, 2. Aufl. 2014, Art. 252 N. 2). Eine rechtliche Begründung ist hingegen nicht erforderlich, aber möglich (Art. 221 Abs. 3 ZPO). Ferner sind die vom Gesetz genannten Beilagen einzureichen (Art. 221 Abs. 2 ZPO). Zu den erforderlichen Beilagen zählen die Vollmacht bei Vertretung, die verfügbaren Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen und ein Verzeichnis der Beweismittel (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 11). Von grosser praktischer Bedeutung ist die Pflicht, als Beilage die verfügbaren Urkunden einzureichen, welche als Beweismittel dienen (Art. 221 Abs. 2 Bst. c ZPO), da der Beweis im summarischen Verfahren in erster Linie durch Urkunden zu erbringen ist (Art. 254 Abs. 1 ZPO). Das Gesuch muss die Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen enthalten (Art. 221 Abs. 1 Bst. e ZPO). Auf jede Tatsachenbehauptung folgt ein Beweisantrag.”
“Betreffend die Grundlagen und Voraussetzungen der Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses als vorsorgliche Massnahme respektive der Gewäh- rung der unentgeltlichen Rechtspflege kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Urk. 2 E. II.A.). Zu ergänzen ist, dass das schriftlich eingereichte Gesuch um Leistung eines Prozesskostenvorschusses ei- ne Tatsachenbegründung enthalten muss (Art. 219 in Verbindung mit Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO; BSK ZPO-Mazan, Art. 252 N 10 ZPO). Ferner sind die nötigen Beilagen einzureichen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO). Für ein Gesuch um unentgeltli- - 8 - che Rechtspflege ergeben sich die Begründungs- und Dokumentationspflicht aus Art. 119 Abs. 2 ZPO. Im Übrigen sind die Beurteilungskriterien für die Zuspre- chung eines Prozesskostenvorschusses dieselben sind wie bei der unentgeltli- chen Rechtspflege. Vorausgesetzt ist zunächst, dass die ersuchende Partei mit- tellos ist und ihre Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen (BGer 5D_135/2010 vom 9. Februar 2011 E. 3.1). Dabei hat die gesuchstellende Partei sowohl ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse als auch sämtliche finanzi- ellen Verpflichtungen vollständig anzugeben und soweit möglich zu belegen (BGE 120 Ia 179 E. 3a; BGE 124 I 1 E. 2a; BGer 4D_41/2009 vom 14. Mai 2009, E. 3). Bezüger wirtschaftlicher Sozialhilfe gelten – ohne nähere Einkommens- und Aus- lagenberechnung – nicht ohne Weiteres als "mittellos" im zivilprozessualen Sinne (BGer 9C_606/2013 vom 7. März 2014, E. 2.1.3.”
Bei Gesuchen um vorsorgliche Massnahmen ist der Streitwert im Gesuch anzugeben (Art. 248 lit. d i.V.m. Art. 219 und Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO). Setzen sich die Parteien nicht auf einen Streitwert fest oder sind deren Angaben offensichtlich unrichtig, so bestimmt das Gericht den Streitwert (Art. 91 Abs. 2 ZPO). Der Streitwert ist sodann für die Zulässigkeit der Berufung in vermögensrechtlichen Angelegenheiten relevant (Art. 308 Abs. 2 ZPO; Mindestbetrag CHF 10'000).
“Erstinstanzliche Entscheide über vorsorgliche Massnahmen sind mit Beru- fung anfechtbar (Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). In vermögensrechtlichen Angelegen- heiten ist die Berufung nur zulässig, wenn der Streitwert der zuletzt aufrechterhal- tenen Rechtsbegehren mindestens CHF 10'000.00 beträgt (Art. 308 Abs. 2 ZPO). Gemäss Art. 91 Abs. 1 ZPO wird der Streitwert durch das Rechtsbegehren be- stimmt. Lautet das Rechtsbegehren nicht auf eine bestimmte Geldsumme, so setzt das Gericht den Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind (Art. 91 Abs. 2 ZPO). Auch bei einem im summarischen Verfahren zu behandelnden Gesuch um vorsorgliche Massnahmen ist der Streitwert anzugeben (Art. 248 lit. d i.V.m. Art. 219 und Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO; Ingrid Jent-Sørensen, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar ZPO, 3. Aufl., Basel 2021, N 2, N 6 und N 8 zu Art. 252 ZPO). Streitigkeiten über die Einwirkungen auf das Eigentum von Nachbarn sind vermö- gensrechtlicher Natur. Der Streitwert entspricht der Wertverminderung, die das betroffene Grundstück als Folge der Einwirkung trifft, oder, sofern diese höher ist, der Vermögenseinbusse, die der Nachbar erleidet, wenn ihm die Aufrechterhal- tung des angeblich störenden Zustandes verboten wird (BGer 5A_285/2011 v.”
“Erstinstanzliche Entscheide über vorsorgliche Massnahmen sind mit Beru- fung anfechtbar (Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). In vermögensrechtlichen Angelegen- heiten ist die Berufung nur zulässig, wenn der Streitwert der zuletzt aufrechterhal- tenen Rechtsbegehren mindestens CHF 10'000.00 beträgt (Art. 308 Abs. 2 ZPO). Gemäss Art. 91 Abs. 1 ZPO wird der Streitwert durch das Rechtsbegehren be- stimmt. Lautet das Rechtsbegehren nicht auf eine bestimmte Geldsumme, so setzt das Gericht den Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind (Art. 91 Abs. 2 ZPO). Auch bei einem im summarischen Verfahren zu behandelnden Gesuch um vorsorgliche Massnahmen ist der Streitwert anzugeben (Art. 248 lit. d i.V.m. Art. 219 und Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO; Ingrid Jent-Sørensen, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar ZPO, 3. Aufl., Basel 2021, N 2, N 6 und N 8 zu Art. 252 ZPO). Streitigkeiten über die Einwirkungen auf das Eigentum von Nachbarn sind vermö- gensrechtlicher Natur. Der Streitwert entspricht der Wertverminderung, die das betroffene Grundstück als Folge der Einwirkung trifft, oder, sofern diese höher ist, der Vermögenseinbusse, die der Nachbar erleidet, wenn ihm die Aufrechterhal- tung des angeblich störenden Zustandes verboten wird (BGer 5A_285/2011 v.”
Bei Unterhaltsforderungen kommt das vereinfachte Verfahren unabhängig vom Streitwert in Betracht. Die Anwendung des vereinfachten Verfahrens macht die Klage nicht von vornherein unzulässig, sofern die Formvoraussetzungen von Art. 221 ZPO erfüllt sind.
“L’appelant considère que c’est ainsi à tort que la procédure de première instance a été menée en procédure simplifiée, ce qui entraînerait l’irrecevabilité de l’action introduite par sa fille. Force est toutefois de constater que la demande de l’intimée tendait à obtenir le paiement d’arriérés de contribution d’entretien à hauteur de 24'400 fr. au dernier état des conclusions, la valeur litigieuse de cette action correspondant à ce montant (art. 91 al. 1 CPC). La question de la qualification de la demande déposée en action alimentaire (cf. infra consid. 4.4) est sans incidence sur la procédure applicable, une telle action étant, on l’a vu, soumise à la procédure simplifiée indépendamment de la valeur litigieuse. Par ailleurs, le raisonnement de l’appelant, selon lequel l’application d’une procédure erronée par le premier juge aurait in casu entraîné l’irrecevabilité de l’action ne saurait être suivi, la demande déposée par B.R.________ remplissant manifestement les conditions de forme de l’art. 221 CPC. En tout état de cause, l’appelant n’indique pas en quoi ses droits auraient été lésés par l’application de la procédure simplifiée en première instance, si bien qu’il n’a pas d’intérêt à s’en plaindre en appel, ce d’autant plus qu’il n’a jamais soulevé cette problématique devant l’autorité précédente. Partant, ce premier grief doit être rejeté. 4. 4.1 Dans une motivation subsidiaire, l’appelant invoque une violation de l’art. 277 al. 2 CC par le premier juge. Il considère en substance que l’autorité précédente ne disposait pas des éléments de fait nécessaires pour statuer sur son obligation de contribuer à l’entretien de l’intimée. 4.2 4.2.1 Aux termes de l’art. 277 al. 2 CC, si, à sa majorité, l’enfant n’a pas encore acquis de formation appropriée, les père et mère doivent, dans la mesure où les circonstances permettent de l’exiger d’eux, subvenir à son entretien jusqu’à ce qu’il ait acquis une telle formation, pour autant qu’elle soit achevée dans des délais normaux. Le devoir d’entretien des père et mère de l’enfant majeur est destiné à permettre à ce dernier d’acquérir une formation professionnelle, à savoir les connaissances qui lui permettront de gagner sa vie dans un domaine correspondant à ses goûts et à ses aptitudes.”
Rechtsöffnungsbegehren im summarischen Verfahren werden durch ein Gesuch eingeleitet, das grundsätzlich der Klage im ordentlichen Verfahren entspricht; demnach sind die Anforderungen von Art. 221 ZPO sinngemäss zu beachten.
“Rechtsöffnungsbegehren werden im summarischen Verfahren behandelt (Art. 251 Abs. 1 lit. a ZPO). Eingeleitet wird das Rechtsöffnungsverfahren durch ein Gesuch (Art. 84 Abs. 1 SchKG i.V.m. Art. 252 Abs. 1 ZPO) beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht (SK SchKG-Vock/Aepli-Wirz, Art. 84 N 3 ff.). Das Gesuch entspricht grundsätzlich der Klage im ordentlichen Verfahren (Art. 221 ZPO) und vereinfachten Verfahren (Art. 244 ZPO). Nach Eingang des Rechtsöff- nungsgesuchs ist dem Gesuchsgegner Gelegenheit zur mündlichen oder schriftli- chen Stellungnahme zu geben (Art. 84 Abs. 2 SchKG), sofern das Gesuch nicht offensichtlich unzulässig oder offensichtlich unbegründet ist (Art. 253 ZPO). Folg- lich hat das Rechtsöffnungsgericht das Gesuch vorab einer Überprüfung zu un- terziehen (vgl. hierzu Rainer Egli, Das Rechtsöffnungsgesuch und seine Einbet- tung in der ZPO, in: Jolanta Kren Kostkiewicz/Alexander R. Markus/Rodrigo Ro- driguez, Prozessuale Fragen rund um das Rechtsöffnungsverfahren unter der schweizerischen ZPO, Entwicklungen in der Rechtsprechung zum provisorischen und definitiven Rechtsöffnungstitel, mit einem besonderen Blick auf ausländische definitive Rechtsöffnungstitel, 2014, S. 67 ff. S. 72; BSK SchKG I-Staehelin, Art. 84 N 40c; BGer 5D_40/2020 vom 19. August 2020, E. 3.2.).”
Im Rechtsöffnungsverfahren wird das Verfahren durch ein Gesuch eingeleitet, das der Klage im ordentlichen Verfahren nach Art. 221 ZPO grundsätzlich entspricht. Nach Eingang des Rechtsöffnungsgesuchs ist dem Gesuchsgegner Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben; das Rechtsöffnungsgericht hat das Gesuch vorab zu prüfen, soweit es nicht offensichtlich unzulässig oder offensichtlich unbegründet ist.
“Rechtsöffnungsbegehren werden im summarischen Verfahren behandelt (Art. 251 Abs. 1 lit. a ZPO). Eingeleitet wird das Rechtsöffnungsverfahren durch ein Gesuch (Art. 84 Abs. 1 SchKG i.V.m. Art. 252 Abs. 1 ZPO) beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht (SK SchKG-Vock/Aepli-Wirz, Art. 84 N 3 ff.). Das Gesuch entspricht grundsätzlich der Klage im ordentlichen Verfahren (Art. 221 ZPO) und vereinfachten Verfahren (Art. 244 ZPO). Nach Eingang des Rechtsöff- nungsgesuchs ist dem Gesuchsgegner Gelegenheit zur mündlichen oder schriftli- chen Stellungnahme zu geben (Art. 84 Abs. 2 SchKG), sofern das Gesuch nicht offensichtlich unzulässig oder offensichtlich unbegründet ist (Art. 253 ZPO). Folg- lich hat das Rechtsöffnungsgericht das Gesuch vorab einer Überprüfung zu un- terziehen (vgl. hierzu Rainer Egli, Das Rechtsöffnungsgesuch und seine Einbet- tung in der ZPO, in: Jolanta Kren Kostkiewicz/Alexander R. Markus/Rodrigo Ro- driguez, Prozessuale Fragen rund um das Rechtsöffnungsverfahren unter der schweizerischen ZPO, Entwicklungen in der Rechtsprechung zum provisorischen und definitiven Rechtsöffnungstitel, mit einem besonderen Blick auf ausländische definitive Rechtsöffnungstitel, 2014, S. 67 ff. S. 72; BSK SchKG I-Staehelin, Art. 84 N 40c; BGer 5D_40/2020 vom 19. August 2020, E. 3.2.).”
Ist die Angabe von Zeugen (Namen und Adressen) bereits in der Klage- bzw. Schriftsatzpflicht vorzunehmen, können späte Requisitionen zur Einvernahme von Zeugen zurückgewiesen werden; dies gilt etwa im Berufungsverfahren, wenn keine sachgerechte Begründung für das verspätete Nachreichen ersichtlich ist. Soweit ein Verfahren schriftlich zu führen ist, ist die Beweisführung auf die in den Schriftsätzen produzierten Belege zu stützen.
“Les parties doivent alléguer les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions, produire les moyens de preuve qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC) et contester les faits allégués par la partie adverse, le juge ne devant administrer les moyens de preuve que sur les faits pertinents et contestés (art. 150 al. 1 CPC ; ATF 144 III 519 consid. 5.1 ; ATF 123 III 60 consid. 3a). Il convient donc de se fonder uniquement sur les pièces produites à l'appui du procédé écrit (bordereau II du 2 décembre 2020). 3.4.3 De leur côté, les intimés requièrent, pour le cas où la Cour de céans admettrait le procédé écrit, « le droit de demander l'assignation et l'audition d'un témoin dont ils produiront les coordonnées à première réquisition, ainsi qu'un délai pour se déterminer ». En ce qui concerne la première réquisition, force est de constater qu'elle est tardive, dans la mesure où la partie doit indiquer dans son écriture déjà les noms et adresses des différents témoins qu'elle souhaite faire entendre (CR CPC-Tappy n. 23 ad art. 221 CPC et réf. cit.). Au stade de l'appel, il n'est pas imaginable que les intimés n'aient pas été en mesure de fournir ces indications et aient besoin d'un délai pour ce faire. La réquisition visant à l'audition d'un témoin doit dès lors être rejetée. S'agissant de la réquisition tendant à ce qu'un délai soit fixé aux intimés pour se déterminer sur le procédé écrit, elle doit être rejetée, dans la mesure où l'occasion de se prononcer leur a déjà été donnée à deux reprises, dans le cadre de la procédure d'appel, par le biais du délai de réponse puis du délai de détermination sur la réplique des appelantes. Les intimés pouvaient aisément se déterminer sur les allégations contenues dans le procédé écrit, auxquelles les appelantes se sont, du reste, référées dans leur mémoire d'appel. Il n'y a dès lors pas lieu de leur fixer un troisième délai pour se déterminer. 3.4.4 S'agissant des faits allégués dans le procédé écrit, les appelantes soutiennent d'abord, dans leur mémoire d'appel, que : « les intimés ont consacré un temps conséquent au choix des aménagements intérieurs, notamment par rapport à la question des galandages et autres gaines technique ».”
“Les parties doivent alléguer les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions, produire les moyens de preuve qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC) et contester les faits allégués par la partie adverse, le juge ne devant administrer les moyens de preuve que sur les faits pertinents et contestés (art. 150 al. 1 CPC ; ATF 144 III 519 consid. 5.1 ; ATF 123 III 60 consid. 3a). Il convient donc de se fonder uniquement sur les pièces produites à l'appui du procédé écrit (bordereau II du 2 décembre 2020). 3.4.3 De leur côté, les intimés requièrent, pour le cas où la Cour de céans admettrait le procédé écrit, « le droit de demander l'assignation et l'audition d'un témoin dont ils produiront les coordonnées à première réquisition, ainsi qu'un délai pour se déterminer ». En ce qui concerne la première réquisition, force est de constater qu'elle est tardive, dans la mesure où la partie doit indiquer dans son écriture déjà les noms et adresses des différents témoins qu'elle souhaite faire entendre (CR CPC-Tappy n. 23 ad art. 221 CPC et réf. cit.). Au stade de l'appel, il n'est pas imaginable que les intimés n'aient pas été en mesure de fournir ces indications et aient besoin d'un délai pour ce faire. La réquisition visant à l'audition d'un témoin doit dès lors être rejetée. S'agissant de la réquisition tendant à ce qu'un délai soit fixé aux intimés pour se déterminer sur le procédé écrit, elle doit être rejetée, dans la mesure où l'occasion de se prononcer leur a déjà été donnée à deux reprises, dans le cadre de la procédure d'appel, par le biais du délai de réponse puis du délai de détermination sur la réplique des appelantes. Les intimés pouvaient aisément se déterminer sur les allégations contenues dans le procédé écrit, auxquelles les appelantes se sont, du reste, référées dans leur mémoire d'appel. Il n'y a dès lors pas lieu de leur fixer un troisième délai pour se déterminer. 3.4.4 S'agissant des faits allégués dans le procédé écrit, les appelantes soutiennent d'abord, dans leur mémoire d'appel, que : « les intimés ont consacré un temps conséquent au choix des aménagements intérieurs, notamment par rapport à la question des galandages et autres gaines technique ».”
Die Vorinstanz kann nach Art. 221 ZPO Fristen zur Einreichung einer gesetzeskonformen Klagebegründung sowie zur Leistung eines Kostenvorschusses setzen und dabei auf die Folgen der Säumnis hinweisen. Wird den gesetzten Nachfristen nicht entsprochen, kann das Gericht das Verfahren nicht weiterbearbeiten bzw. auf der Grundlage des aktuellen Dossiers weiterverfahren (z. B. Entscheidung ohne weitere Eingaben, sofern die materiellen Voraussetzungen hierfür vorliegen).
“Dabei ist der Gestaltungsspiel- raum des Gerichts, dem die Verfahrensleitung zusteht, zu berücksichtigen, wes- halb eine eigentliche Pflichtverletzung und damit in diesem Sinne eine Rechtsver- zögerung nur in klaren Fällen angenommen werden sollte (ZK ZPO-Freiburghaus/ Afheldt, Art. 320 N 7 und Art. 319 N 17). Wenn schliesslich eine Rechtsverzöge- rung bejaht wird, kann die Beschwerdeinstanz weder einen vorinstanzlichen Ent- scheid aufheben – einen solchen gibt es ja gerade nicht –, noch kann sie anstelle der Vorinstanz in der Sache selbst entscheiden; hierfür fehlt ihr die Zuständigkeit. Die Beschwerdeinstanz kann einzig der Vorinstanz die Anweisung erteilen, den zu Unrecht verzögerten Entscheid zu erlassen und sie kann der Vorinstanz hierfür eine Frist ansetzen (ZK ZPO-Freiburghaus/Afheldt, Art. 327 N 15 ff.). b) Die Klägerin moniert in ihrer Beschwerdeschrift vom 14. März 2024, die Vorinstanz verzögere die Bearbeitung des Verfahrens trotz Erhalts ihrer Klagebe- gründung und ihres Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 1). Die Vorinstanz legte der Klägerin jedoch bereits in ihrer Verfügung vom 12. Januar 2024 dar, dass sie eine Klagebegründung im Sinne von Art. 221 ZPO einzureichen habe, worin sie u.a. ihre Tatsachenbehauptungen aufzustellen, die Beweismittel genau zu bezeichnen und ein Beweismittelverzeichnis beizule- gen habe (Urk. 5/11 S. 3). Darüber hinaus wies die Vorinstanz die Klägerin mit Verfügung vom 27. Februar 2024 darauf hin, dass sie weder den Kostenvor- schuss innert der angesetzten Frist geleistet noch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 117 ZPO gestellt habe (Urk. 5/13 S. 2). Unter Verweis auf die Säumnisfolgen setzte die Vorinstanz in der Folge der Klägerin zwei (letztmalige) Nachfristen an, um eine gesetzeskonforme Klagebegründung einzureichen und einen Kostenvorschuss zu leisten (Urk. 5/13 Dispositiv-Ziffern 1 und 2). Erst nach Ablauf dieser Frist bzw. gesetzeskonformer Begründung der Klage und Leistung eines Kostenvorschusses wird die Klage von der Vorinstanz weiterbearbeitet. Entsprechend bleibt unerklärlich, worin genau die Klägerin eine Rechtsverzögerung der Vorinstanz erkennen will. Es sind keinerlei Lücken in der vorinstanzlichen Prozessbearbeitung ersichtlich.”
“Ja- nuar 2023 (recte 5. Januar 2024; vgl. Poststempel vom 5. Januar 2024; Urk. 5/6) die Einreichung einer arbeitsrechtlichen Klage gegen das ...-Zentrum B._____ sowie einer Staatshaftungsklage gegen die Gemeinde B._____ (Urk. 5/6) und reichte die Klagebewilligung des Friedensrichteramtes B._____ vom 26. September 2023 im Original nach (Urk. 5/8). Mit Beschluss vom 12. Januar 2024 setzte die Vorinstanz der Klägerin je eine Frist von 20 Tagen an, um eine schriftliche Klagebegründung einzureichen sowie einen Kostenvorschuss von Fr. 5'600.– zu leisten (Urk. 5/11 Dispositiv-Ziffern 1 und 2). Am 27. Februar 2024 setzte die Vorinstanz der Klägerin zwei Nachfristen von je 10 Tagen an, um den mit Verfügung vom 12. Januar 2024 festgesetzten Kostenvorschuss von Fr. 5'600.– zu leisten und die Klage gemäss den Anforderungen von Art. 221 ZPO zu begründen (Urk. 5/13 Dispositiv-Ziffern 1 und 2).”
“5/1 und 5/4; unter Beilage einer Kopie der Klage- bewilligung vom 26. September 2023, Urk. 5/3). Auf Schreiben der Vorinstanz vom 21. Dezember 2023 (Urk. 5/5) bestätigte die Klägerin mit Eingabe vom 6. Ja- nuar 2023 (recte 5. Januar 2024; vgl. Poststempel vom 5. Januar 2024; Urk. 5/6) die Einreichung einer arbeitsrechtlichen Klage gegen das ...-Zentrum B._____ sowie einer Staatshaftungsklage gegen die Gemeinde B._____ (Urk. 5/6) und reichte die Klagebewilligung des Friedensrichteramtes B._____ vom 26. September 2023 im Original nach (Urk. 5/8). Mit Beschluss vom 12. Januar 2024 setzte die Vorinstanz der Klägerin je eine Frist von 20 Tagen an, um eine schriftliche Klagebegründung einzureichen sowie einen Kostenvorschuss von Fr. 5'600.– zu leisten (Urk. 5/11 Dispositiv-Ziffern 1 und 2). Am 27. Februar 2024 setzte die Vorinstanz der Klägerin zwei Nachfristen von je 10 Tagen an, um den mit Verfügung vom 12. Januar 2024 festgesetzten Kostenvorschuss von Fr. 5'600.– zu leisten und die Klage gemäss den Anforderungen von Art. 221 ZPO zu begründen (Urk. 5/13 Dispositiv-Ziffern 1 und 2). b) Mit Eingabe vom 14. März 2024 (Poststempel vom 16. März 2024, ein- gegangen am 18. März 2024) erhob die Klägerin eine Rechtsverzögerungsbe- schwerde (Urk. 1): "Beschwerde gegen die Rechtsverzögerung des Gerichtes, sowie wieder Bearbeitung der Arbeitsklage vom 18. Dezember 2023, sowie die Unentgeltliche Rechtspflege, wegen des aktuellen wirtschaftlichen Verhältnis. Die C._____ Versicherung wurde in- formiert, dass den Kostenvorschuss durch sie geleistet werden soll." c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da sich die Beschwer- de sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, kann auf weitere Prozesshand- lungen verzichtet werden (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO). 2. a) Mit der Beschwerde kann Rechtsverzögerung geltend gemacht werden (vgl. Art. 319 lit. c ZPO). Darunter ist die Rechtsverweigerung in formeller Hinsicht zu verstehen, d.h. dass ein (anfechtbarer) Entscheid vom dazu berufenen Gericht - 3 - nicht gefällt wird, obwohl er gefällt werden könnte.”
“Dabei ist der Gestaltungsspiel- raum des Gerichts, dem die Verfahrensleitung zusteht, zu berücksichtigen, wes- halb eine eigentliche Pflichtverletzung und damit in diesem Sinne eine Rechtsver- zögerung nur in klaren Fällen angenommen werden sollte (ZK ZPO-Freiburghaus/ Afheldt, Art. 320 N 7 und Art. 319 N 17). Wenn schliesslich eine Rechtsverzöge- rung bejaht wird, kann die Beschwerdeinstanz weder einen vorinstanzlichen Ent- scheid aufheben – einen solchen gibt es ja gerade nicht –, noch kann sie anstelle der Vorinstanz in der Sache selbst entscheiden; hierfür fehlt ihr die Zuständigkeit. Die Beschwerdeinstanz kann einzig der Vorinstanz die Anweisung erteilen, den zu Unrecht verzögerten Entscheid zu erlassen und sie kann der Vorinstanz hierfür eine Frist ansetzen (ZK ZPO-Freiburghaus/Afheldt, Art. 327 N 15 ff.). b) Die Klägerin moniert in ihrer Beschwerdeschrift vom 14. März 2024, die Vorinstanz verzögere die Bearbeitung des Verfahrens trotz Erhalts ihrer Klagebe- gründung und ihres Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 1). Die Vorinstanz legte der Klägerin jedoch bereits in ihrer Verfügung vom 12. Januar 2024 dar, dass sie eine Klagebegründung im Sinne von Art. 221 ZPO einzureichen habe, worin sie u.a. ihre Tatsachenbehauptungen aufzustellen, die Beweismittel genau zu bezeichnen und ein Beweismittelverzeichnis beizule- gen habe (Urk. 5/11 S. 3). Darüber hinaus wies die Vorinstanz die Klägerin mit Verfügung vom 27. Februar 2024 darauf hin, dass sie weder den Kostenvor- schuss innert der angesetzten Frist geleistet noch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 117 ZPO gestellt habe (Urk. 5/13 S. 2). Unter Verweis auf die Säumnisfolgen setzte die Vorinstanz in der Folge der Klägerin zwei (letztmalige) Nachfristen an, um eine gesetzeskonforme Klagebegründung einzureichen und einen Kostenvorschuss zu leisten (Urk. 5/13 Dispositiv-Ziffern 1 und 2). Erst nach Ablauf dieser Frist bzw. gesetzeskonformer Begründung der Klage und Leistung eines Kostenvorschusses wird die Klage von der Vorinstanz weiterbearbeitet. Entsprechend bleibt unerklärlich, worin genau die Klägerin eine Rechtsverzögerung der Vorinstanz erkennen will. Es sind keinerlei Lücken in der vorinstanzlichen Prozessbearbeitung ersichtlich.”
“Die Klägerin moniert in ihrer Beschwerdeschrift vom 14. März 2024, die Vorinstanz verzögere die Bearbeitung des Verfahrens trotz Erhalts ihrer Klagebe- gründung und ihres Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 1). Die Vorinstanz legte der Klägerin jedoch bereits in ihrer Verfügung vom 12. Januar 2024 dar, dass sie eine Klagebegründung im Sinne von Art. 221 ZPO einzureichen habe, worin sie u.a. ihre Tatsachenbehauptungen aufzustellen, die Beweismittel genau zu bezeichnen und ein Beweismittelverzeichnis beizule- gen habe (Urk. 5/11 S. 3). Darüber hinaus wies die Vorinstanz die Klägerin mit Verfügung vom 27. Februar 2024 darauf hin, dass sie weder den Kostenvor- schuss innert der angesetzten Frist geleistet noch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 117 ZPO gestellt habe (Urk. 5/13 S. 2). Unter Verweis auf die Säumnisfolgen setzte die Vorinstanz in der Folge der Klägerin zwei (letztmalige) Nachfristen an, um eine gesetzeskonforme Klagebegründung einzureichen und einen Kostenvorschuss zu leisten (Urk. 5/13 Dispositiv-Ziffern 1 und 2). Erst nach Ablauf dieser Frist bzw. gesetzeskonformer Begründung der Klage und Leistung eines Kostenvorschusses wird die Klage von der Vorinstanz weiterbearbeitet. Entsprechend bleibt unerklärlich, worin genau die Klägerin eine Rechtsverzögerung der Vorinstanz erkennen will. Es sind keinerlei Lücken in der vorinstanzlichen Prozessbearbeitung ersichtlich.”
“2 et les références citées in JdT 2021 III 150). 3.1.3. La décision rendue selon l’art. 223 al. 2 CPC est une décision finale, susceptible aux conditions des art. 308 s. CPC d’un appel et sinon d’un recours stricto sensu selon l’art. 319 let. a CPC, cela de la part des deux parties. Pour le demandeur, d’éventuels griefs porteront normalement sur le fond. Même s’il arrivera aussi qu’il cherche à faire contrôler ainsi l’application du droit matériel, le défendeur défaillant, lui, pourra surtout tenter de contester par un appel ou un recours que les conditions requises pour passer au jugement par défaut aient été réunies (p. ex. faute d’un délai supplémentaire selon l’art. 223 al. 1 CPC ou parce que la cause n’était pas « spruchreif » ; CR CPC-Tappy, art. 223 n. 19 et les références citées). 3.2. Dans la décision attaquée, le Tribunal a justifié ainsi l’application de l’art. 223 al. 2 CPC : « En l’espèce, la demanderesse reconventionnelle a déposé son mémoire le 17 mai 2022, conformément aux exigences requises à l’art. 221 CPC. Le Président du tribunal a imparti au défendeur reconventionnel un délai échant le 30 juin 2021 et prolongé à plusieurs reprises jusqu’au 26 août 2022 pour répondre à la demande reconventionnelle. Le défendeur reconventionnel ne s’est pas exécuté à l’échéance de cette date, si bien que, par décision du 20 décembre 2022, le Président lui a imparti un bref délai supplémentaire non prolongeable échéant le 9 janvier 2023 pour déposer sa réponse. Il l’a informé qu’à défaut, une décision finale serait rendue sans débats, sur la base des seuls faits allégués par la demanderesse reconventionnelle. À ce jour, A.________ n’a pas fait parvenir son mémoire de réponse au Tribunal. Au vu de ces considérations, force est de constater que A.________ n’a jamais communiqué sa position sur les allégations de la demanderesse reconventionnelle. La décision finale sera rendue sur la base de l’état actuel du dossier (art. 223 al. 2 CPC). Le défendeur reconventionnel supporte ainsi l’échec du fardeau de la contestation (art.”
Verspätet vorgelegte neue Beweismittel können nach Art. 221 ZPO abgewiesen werden, wenn die Partei nicht darlegt, dass sie die für deren rechtzeitige Einbringung erforderliche Sorgfalt angewandt hat.
“3 S'agissant du témoignage écrit d’[...] (pièce 28 nouvelle), respectivement son audition, l'appelante considère que cela aurait permis de démontrer que ce sont l'organisation et la qualité du travail de l'intimée qui laissaient à désirer. [...] aurait « participé à la revue des comptes de trois sociétés, tenus par l'intimée, et ce pour les périodes 2015 et 2016 ». Elle estime que ce témoin aurait pu exposer que lors d'une entrevue elle avait fait preuve de professionnalisme malgré les manquements de l'intimée. Elle précise encore que « l'obtention de l'identité » de ce témoin « a pris beaucoup de temps », raison pour laquelle son témoignage écrit n'avait pu être produit qu'après l'échange d'écritures. La présidente a retenu que par courrier du 30 novembre 2021, l'appelante avait requis l'introduction de la pièce 28 nouvelle, sans rattacher ce document à un allégué nouveau ou une allégation d'ores et déjà formulée dans ses écritures, de sorte qu'elle n'avait pas respecté les exigences de l’art. 221 CPC. De toute manière, cette pièce ne respectait pas non plus les exigences de l’art. 229 CPC, l'échange d'écritures ayant pris fin le 27 mai 2020, et l'appelante n'ayant pas établi ni même allégué que ces moyens de preuve seraient des nova proprement ou improprement dits. De plus, on pouvait attendre de l'appelante qu'elle produise la pièce nouvelle 28, respectivement qu'elle sollicite l'audition de ce témoin au plus tard à l'appui des allégués de sa réplique du 3 mars 2020 puisqu'à ce stade elle avait déjà connaissance du fait que l'intimée contestait la qualité de son travail. Or, ce n'était que plus de sept mois après le dépôt de la réplique et près de cinq mois après le dépôt de la duplique que l'appelante avait indiqué vouloir faire entendre le témoin [...], de sorte qu'elle n'avait clairement pas fait preuve de la diligence requise pour l'introduction de ces moyens de preuve nouveaux. Au demeurant, elle avait eu tout le temps nécessaire pour « identifier » le témoin [...] avant d'ouvrir action, ou entre le dépôt de la demande le 3 avril 2019 et la réplique du 3 mars 2020, soit près d’une année.”
Bei Unterlagen, die sich im Besitz der Partei befinden, gilt: Diese hätten mit den Rechtsschriften vor Schluss der Akten eingereicht werden müssen. Ein nachträgliches Einreichen ist nach dem zitierten Entscheid nur gestützt auf Art. 229 ZPO zulässig.
“Fehlen, wie vorliegend, diese Angaben, insbesondere die tatsächlichen Grundlagen der Schadensberechnung oder -schätzung, so ist kein Beweis abzunehmen. Aufgrund der vorgetragenen Behauptungen liesse sich vorliegend kein Gutachten erstellen. Dies erkennt auch die Klägerin, indem sie vorbringt, für das nach Mass- gaben der F._____ zu erstellende Gutachten seien von der K._____ oder der L._____ die benötigten Unterlagen zu benennen und bei der Klägerin einzuver- langen (act. 17 Rz. 27). Gleichzeitig verkennt die Klägerin damit aber zum einen, dass sie die in solchen Unterlagen enthaltenen Tatsachen bereits in den Rechts- schriften vor Aktenschluss hätte behaupten müssen. Zum anderen hätte sie sol- - 25 - che bei ihr vorhandenen Unterlagen als Urkunden mit den Rechtsschriften einrei- chen müssen (vgl. Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO). Mit der Replik trat für sie der Akten- schluss ein. Ein Nachreichen von Unterlagen wäre lediglich gestützt auf Art. 229 ZPO zulässig. Darauf beruft sich die Klägerin nicht; überdies ist auch nicht er- sichtlich, aus welchem Grunde solche Unterlagen zulässige Noven sein bzw. ent- halten sollten (L EUENBERGER, in: SUTTER-SOMM/HASENBÖHLER/LEUENBERGER [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen ZPO,”
Die Berufungsschrift ist in analoger Anwendung von Art. 221 ZPO bestimmt und vollständig aufzustellen und muss — anders als die Klageschrift — auch eine rechtliche Begründung enthalten. Die Berufungspartei hat mittels klarer und sauberer Verweisungen auf die Ausführungen vor der Vorinstanz darzulegen, wo sie die massgebenden Behauptungen, Bestreitungen, Erklärungen und Einreden erhoben hat; pauschale Verweise genügen nicht. Es ist nicht Sache der Rechtsmittelinstanz, die Vorakten und die Rechtsschriften der Vorinstanz zu durchforsten.
“Mit der Berufung können unrichtige Rechtsanwendung und unrichtige Fest- stellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). In der Beru- fungsschrift sind die Behauptungen in analoger Anwendung von Art. 221 ZPO be- stimmt und vollständig aufzustellen. Zudem muss sie – im Gegensatz zur Klage- schrift – nicht nur eine tatsächliche, sondern auch eine rechtliche Begründung enthalten. Die Berufungsklägerin hat mittels klarer und sauberer Verweisungen auf die Ausführungen vor der Vorinstanz zu zeigen, wo sie die massgebenden Behauptungen, Erklärungen, Bestreitungen und Einreden erhoben hat. Es ist nämlich nicht Sache der Rechtsmittelinstanz, die Akten und die Rechtsschriften der Vorinstanz zu durchforsten um festzustellen, was welche Partei wo ausgeführt hat. Damit ist gesagt, dass die Berufungsschrift weder eine pauschale Verwei- sung auf die bei der Vorinstanz eingereichten Rechtsschriften noch eine neuerli- che Darstellung der Sach- oder Rechtslage enthalten darf, welche nicht darauf eingeht, was vor der Vorinstanz vorgebracht worden ist. Ebenso wenig genügt es zur Begründung der Rüge unrichtiger Sachverhaltsfeststellung, der vorinstanzli- chen Beweiswürdigung bloss die eigene Würdigung der Aktenlage entgegenzu- stellen.”
“Mit der Berufung können unrichtige Rechtsanwendung und unrichtige Fest- stellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). In der Beru- fungsschrift sind die Behauptungen in analoger Anwendung von Art. 221 ZPO be- stimmt und vollständig aufzustellen. Zudem muss sie – im Gegensatz zur Klage- schrift – nicht nur eine tatsächliche, sondern auch eine rechtliche Begründung enthalten. Die Berufungsklägerin hat mittels klarer und sauberer Verweisungen auf die Ausführungen vor der Vorinstanz zu zeigen, wo sie die massgebenden Behauptungen, Erklärungen, Bestreitungen und Einreden erhoben hat. Es ist - 5 - nämlich nicht Sache der Rechtsmittelinstanz, die Akten und die Rechtsschriften der Vorinstanz zu durchforsten um festzustellen, was welche Partei wo ausgeführt hat. Damit ist gesagt, dass die Berufungsschrift weder eine pauschale Verwei- sung auf die bei der Vorinstanz eingereichten Rechtsschriften noch eine neuerli- che Darstellung der Sach- oder Rechtslage enthalten darf, welche nicht darauf eingeht, was vor der Vorinstanz vorgebracht worden ist. Ebenso wenig genügt es zur Begründung der Rüge unrichtiger Sachverhaltsfeststellung, der vorinstanzli- chen Beweiswürdigung bloss die eigene Würdigung der Aktenlage entgegenzu- stellen.”
“Die Berufungsschrift muss ein Rechtsbegehren und dessen Begründung entsprechend den Anforderungen gemäss Art. 221 ZPO (analog) enthalten. Mit der Berufung kann sowohl die unrichtige Rechtsanwendung als auch die unrichti- ge Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). In der Berufungsschrift sind die Behauptungen bestimmt und vollständig aufzustellen. Zudem muss sie – im Gegensatz zur Klageschrift – nicht nur eine tatsächliche, sondern auch eine rechtliche Begründung enthalten (ZK ZPO-Reetz/Theiler, Art. 311 N 36). Der Berufungskläger hat mittels klarer und sauberer Verweisungen auf die Ausführungen vor der Vorinstanz zu zeigen, wo er die massgebenden Be- hauptungen, Erklärungen, Bestreitungen und Einreden erhoben hat. Es ist näm- lich nicht Sache der Rechtsmittelinstanz, die Akten und die Rechtsschriften der Vorinstanz zu durchforsten, um festzustellen, was welche Partei wo ausgeführt hat. Damit ist gesagt, dass die Berufungsschrift weder eine pauschale Verwei- sung auf die bei der Vorinstanz eingereichten Rechtsschriften noch eine neuerli- che Darstellung der Sach- oder Rechtslage enthalten darf, welche nicht darauf eingeht, was vor der Vorinstanz vorgebracht worden ist.”
Bei unklaren oder unzureichend bestimmten Parteibezeichnungen, Klagebegehren oder Tatsachenbehauptungen im Sinne von Art. 221 ZPO hat das Gericht grundsätzlich den Kläger zu interpellieren oder ihm nach Art. 56 bzw. 132 ZPO eine Frist zur Berichtigung zu setzen. Das Interpellationsgebot ist jedoch eingeschränkt, insbesondere wenn die Partei durch einen professionellen Vertreter handelt oder die Partei in erheblicher Weise gegen die Prozesspflichten (z. B. treuwidriges Verhalten, grobe Fahrlässigkeit) verstösst. Eine stark mangelhafte Struktur der Klage kann, nachdem dem Kläger Gelegenheit zur Nachbesserung gegeben wurde, zur Unzulässigkeit führen.
“Il fait valoir que ce serait à tort que les premiers juges ont nié l’existence d’une autorisation de procéder valable, en particulier le fait que cette autorisation porte sur le même objet du litige et les mêmes parties que la demande au fond. Il soutient qu’en cas d’incertitude sur les conclusions prises, il n’y aurait pas lieu de prononcer d’emblée l’irrecevabilité de la demande, mais d’interpréter les conclusions conformément aux principes généraux et selon les règles de la bonne foi afin de déterminer la réelle intention de son auteur lors du dépôt de l’acte. En l’espèce, les conclusions seraient claires et la partie défenderesse clairement désignée, son identité n’ayant pas évolué en cours d’instance. 3.2 3.2.1 Aux termes de l'art. 221 al. 1 let. a CPC, la demande contient la désignation des parties et, le cas échéant, celle de leur représentant. En cas d'indication incomplète, inexacte ou ambiguë, le tribunal doit interpeller le demandeur ou lui fixer un délai de rectification selon les art. 56 ou 132 CPC (Tappy, CR-CPC, n. 7 ad art. 221 CPC). Le devoir d'interpellation du juge en tant qu'atténuation de la maxime des débats lorsque le juge tient une allégation, une conclusion ou une offre de preuve comme mal formulée, peu claire ou manifestement lacunaire, est limité, voire très limité lorsque la partie est assistée d'un mandataire professionnel, lorsque la partie agit de façon contraire à la bonne foi, ou encore de façon négligente (Dietschy, Le devoir d'interpellation du tribunal et la maxime inquisitoire sous l'empire du Code de procédure civile suisse, RSPC 2011, p 82 ss ; Bastons Bulletti, note in Newsletter CPC Online 2020-N23 ad TF 4A_502/2019 du 15 juin 2020 consid. 7). Cela vaut d'autant plus lorsque, comme en l’espèce, le procès est soumis à la procédure ordinaire et partant à la maxime des débats et non à la maxime simplifiée (cf. art. 247 CPC) ou à la maxime inquisitoire – sociale ou pure (cf. art. 55 al. 2 CPC). Le devoir d’interpellation du juge n’a en effet pas pour but de réparer les négligences procédurales des parties.”
“Par ailleurs, une violation du droit d'être entendu en instance inférieure est réparée, pour autant qu'elle ne soit pas d'une gravité particulière, lorsque l'intéressé a eu la faculté de se faire entendre en instance supérieure par une autorité disposant d'un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (ATF 130 II 530 consid. 7.3; 127 V 431 consid. 3d/aa; 126 V 130 consid. 2b). 3.2 Selon l'art. 222 CPC, le tribunal notifie la demande au défendeur et lui fixe un délai pour déposer une réponse écrite (al. 1). L'art. 221 s'applique par analogie à la réponse. Le défendeur y expose quels faits allégués dans la demande sont reconnus ou contestés (al. 2). Conformément à l'art. 221 al. 1 let. d et e, la demande doit notamment contenir les allégations de fait et l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuve proposés. Le Tribunal fédéral n'a pas exclu qu'une structure trop défaillante des allégations dans une demande puisse conduire à son irrecevabilité, à condition qu'une occasion d'y remédier ait d'abord été donnée au demandeur par une interpellation selon l'art. 56 CPC (ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.5). En sus des éléments décrits à l'art. 221 CPC, la réponse doit exposer quels faits allégués dans la demande sont reconnus ou contestés. Ces déterminations sont un élément essentiel de la maxime des débats: elles sont en effet nécessaires pour fixer l’objet de la procédure probatoire, qui ne doit porter que sur les faits pertinents et contestés. Aussi les déterminations doivent-elles être précises et se rapporter à chaque fait isolément, ce qui nécessite que les allégations elles-mêmes soient articulées distinctement (Tappy, Commentaire romand, CPC, 2ème éd. 2019, n. 18 ad art. 222 CPC). Une contestation claire d'un fait précis suffit, sans qu'on puisse exiger en sus du défendeur qu'il explique pourquoi il tient ce fait pour faux (Tappy, op. cit., n. 20 ad art. 222 CPC). 3.3 En l'occurrence, le recourant reproche au Tribunal d'avoir omis de statuer sur son chef de conclusion visant à ce que le mémoire de réponse de l'intimé soit déclaré irrecevable, alors qu'il ne comportait aucune partie en fait et que l'intimé avait intégré ses propres allégués dans ses déterminations au sujet des allégués de la demande, contrairement aux prescriptions de forme rappelées dans l'ordonnance du 30 août 2019.”
Die Parteien sind nach Art. 221 Abs. 3 ZPO nicht verpflichtet, in ihren Schriftsätzen eine rechtliche Begründung oder die konkrete Rechtsnorm anzugeben; massgeblich ist das von ihnen dargelegte Tatsachenfundament. Das Gericht hat das anzuwendende Recht von Amtes wegen festzustellen und den Sachverhalt rechtlich zu subsumieren; es kann daher auch verschiedene in Betracht kommende Anspruchsgrundlagen prüfen.
“Der prozessual massgebliche Streitgegenstand definiert sich nicht nach dem der Klage zugrundeliegenden materiellen Recht, sondern - gemäss der an- erkannten zweigliedrigen Streitgegenstandstheorie - nach dem vom Kläger ge- stellten Rechtsbegehren und dem zur Klage erhobenen Lebenssachverhalt, das heisst dem Tatsachenfundament, auf das sich die Klagebegehren stützen (BGE 144 III 452 E. 2.3.1; 143 III 254 E. 3.1; 142 III 210 E. 2.1; 139 III 126 E. 2.3.2). Verlangt der Kläger mit seiner Klage vom Beklagten die Herausgabe einer bestimmten Sache, so hat das Gericht von Amtes wegen zu prüfen (vgl. Art. 57 ZPO), ob gestützt auf das prozessual massgebliche Tatsachenfundament ein entsprechender materieller Anspruch besteht, der dem klägerischen Rechts- begehren zum Durchbruch verhilft oder nicht. Dafür kommt sowohl ein Herausga- beanspruch des Klägers gestützt auf Art. 934 Abs. 1 ZGB bzw. Art. 936 ZGB als auch gestützt auf Art. 641 Abs. 2 ZGB in Betracht. Auf welche dieser Rechtsnor- men sich der Kläger stützt, muss er nicht notwendigerweise bekannt geben (vgl. Art. 221 Abs. 3 ZPO). Er hat - im Bereich des Verhandlungsgrundsatzes - dem Gericht lediglich das Tatsachenfundament, auf welches er seine Begehren stützt, darzulegen (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Es steht nicht zur Disposition der Parteien, das Gericht auf die Prüfung bestimmter Anspruchsgrundlagen zu beschränken und den prozessualen Streitgegenstand auf diese Weise einzuengen (Ernst/Zogg, a.a.O., N 12 zu Art. 932 ZGB; Tanja Domej/Céline P. Schmidt, in: Büchler/Jakob [Hrsg.], Kurzkommentar ZGB, Schweizerisches Zivilgesetzbuch, 7. Aufl., Basel 2018, N 10 zu Art. 934 ZGB). Eine Ausnahme von dieser umfassenden rechtlichen Prüfung der Berechtigung des Klagebegehrens besteht nur, wenn entweder aus materiellrechtlichen oder aus prozessualen Gründen eine gesetzliche Beschrän- kung der gerichtlichen Kognition auf bestimmte Anspruchsgrundlagen besteht (da- zu E. 3.2.2). Verlangt der Kläger vom Beklagten die Herausgabe einer Sache, und stützt er sich dabei auf einen Anspruch, der auf sein Recht zum Besitz zurückgeht (sog.”
“Die Vorinstanz schritt bei ihrer Prüfung der Vertragsverletzung an verschie- dener Stelle sofort zur Subsumtion, ohne vorab klarzustellen, worunter sie die Tat- sachen subsumierte, mithin an welchen konkreten Schutzpflichten sie das Verhal- ten des Arbeitgebers mass. Dies muss sie im Lichte der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) und angesichts der Anwendung des Rechts von Amtes wegen (Art. 57 ZPO) jedoch tun, auch wenn die Parteien hierzu keine rechtlichen Aus- führungen machen (die Parteien sind hierzu nicht verpflichtet: Art. 221 Abs. 3 ZPO). Es ist am Gericht, das anzuwendende Recht zunächst festzustellen (und dann mittels Subsumtion auf den Sachverhalt anzuwenden; Myriam A. Gehri, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilpro- zessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 2 zu Art. 57 ZPO).”
“Le principe « jura novit curia » signifie que, dans le cadre des conclusions prises par les parties, le juge est libre d’appliquer le droit, en s’écartant ainsi de l’analyse juridique et des arguments des parties. Il n’est pas lié par les causes juridiques invoquées à l’appui des conclusions (CR CPC-Haldy, 2ème éd. 2019, art. 57 n. 3). L’objet du litige est déterminé par les conclusions de la demande et le complexe de faits à la base de celles-ci, mais non par le fondement juridique (PC CPC-Chabloz, 2021, art. 57 n. 4 et les références citées). 5.4.3. En l’espèce, les époux H.________ et I.________ ont conclu dans leur demande à la modification du registre foncier de sorte que le Tribunal civil devait examiner, sous l’angle de tous les fondements juridiques et dans le cadre de la maxime de disposition, si ce chef de conclusions est fondé (arrêt TF 5A_204/2019 du 25 novembre 2019 consid. 3.7.3). Qu’ils n’aient pas fait référence à l’art. 975 CC n’est pas décisif, étant rappelé qu’une motivation juridique dans la demande de première instance n’est que facultative (art. 221 al. 3 CPC). L'action en rectification du registre foncier n'a pas pour objet la naissance ou l'extinction d'un droit, mais la confirmation de l'existence ou de l'inexistence de celui-ci, que le jugement se limite à constater. Il s'agit en ce sens d'une action de nature constatatoire (not. arrêt TF 5A_1044/2020 du 15 octobre 2021 consid. 4.2.1.2), soumise à la procédure ordinaire selon la valeur litigieuse (CPra Actions-Bohnet, 2ème éd. 2019, vol. I § 61 n. 17), à l’instar de l’action confessoire. Dans ces conditions, on ne perçoit pas en l’espèce pour quel motif un cumul d’actions serait prohibé en l’occurrence, les conditions de l’art. 90 CPC étant remplies. Le grief est infondé. 5.4.4. L’art. 975 al. 1 CC vise le cas où l’inscription est illégitime, en principe dès l’origine (CPra Actions-Bohnet, vol. I § 61 n. 4). Cette voie de droit est également ouverte lorsque, en cas de division d’un fonds, le conservateur a omis de reporter une servitude sur les fonds résultant de la division ou que le libellé donné aux servitudes sur ces fonds ne correspond pas au titre d’acquisition (CR CC II-Mooser, art.”
Wird gegen einen Entscheid zugleich ordentliche Beschwerde und Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in derselben Rechtsschrift einzureichen.
“Das Bundesgericht beurteilt als ordentliche Beschwerdeinstanz Beschwerden gegen Entscheide in Zivilsachen; das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen sind in den Art. 72–77 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG) geregelt. Es beurteilt ebenfalls subsidiäre Verfassungsbeschwerden; das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen sind in den Art. 113–119 und 90 ff. BGG geregelt. In beiden Fällen ist die begründete Beschwerdeschrift innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Urteilsausfertigung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Führt eine Partei gegen einen Entscheid sowohl ordentliche Beschwerde als auch Verfassungsbeschwerde, so hat sie beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen. Freiburg, 27. Februar 2023/ser Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: 102 2022 187 Art. 84 ZPOart. 84 CPCart. 84 CPC BGE 142 III 102ATF 142 III 102DTF 142 III 102 Art. 220 ZPOart. 220 CPCart. 220 CPC Art. 221 ZPOart. 221 CPCart. 221 CPC Art. 84 ZPOart. 84 CPCart. 84 CPC BGE 148 III 322ATF 148 III 322DTF 148 III 322 Art. 85 ZPOart. 85 CPCart. 85 CPC Art. 85 ZPOart. 85 CPCart. 85 CPC Art. 85 ZPOart. 85 CPCart. 85 CPC BGE 148 III 322ATF 148 III 322DTF 148 III 322 BGE 140 III 409ATF 140 III 409DTF 140 III 409 Art. 85 ZPOart. 85 CPCart. 85 CPC BGE 140 III 409ATF 140 III 409DTF 140 III 409 4A_581/2021 Art. 56 ZPOart. 56 CPCart. 56 CPC Art. 132 ZPOart. 132 CPCart. 132 CPC 4A_581/2021 BGE 140 III 409ATF 140 III 409DTF 140 III 409 4A_618/2017 Art. 132 ZPOart. 132 CPCart. 132 CPC BGE 148 III 322ATF 148 III 322DTF 148 III 322 BGE 137 III 617ATF 137 III 617DTF 137 III 617 Art. 85 ZPOart. 85 CPCart. 85 CPC Art. 85 ZPOart. 85 CPCart. 85 CPC BGE 140 III 159ATF 140 III 159DTF 140 III 159 Art. 106 ZPOart. 106 CPCart. 106 CPC Art. 130 JGart. 130 LJart. 130 JG Art. 116 ZPOart. 116 CPCart. 116 CPC Art. 95 ZPOart. 95 CPCart. 95 CPC Art. 96 ZPOart. 96 CPCart. 96 CPC Art. 19 JRart. 19 RJart. 19 JR Art. 312 ZPOart. 312 CPCart. 312 CPC Art.”
Kommt eine Antwort oder Einwendung den formalen Anforderungen von Art. 221 ZPO nicht nach, kann das Gericht die nicht-konformen Parteiallegationen bzw. Einwendungen unberücksichtigt lassen. Das Gericht kann die Partei zur Nachbesserung auffordern und, wenn eine Schrifteinreichung verspätet erfolgt, deren Verspätung feststellen und die weitere prozessuale Folge (z. B. Entscheidung oder Verweisung zu weiteren Instruktions- oder Hauptverhandlungen) festlegen.
“pour les mois de janvier et février 2009 pour son activité de cuisinier-maître d'hôtel auprès de l'Ambassade de C______ à Genève et une attestation de logement du 26 janvier 2018 établissant qu'il était logé au Foyer D______ à E______ [GE]. Il a également produit une "analyse de la situation professionnelle de A______ et de ses collègues de service" établie le 18 août 2015 par l'inspection du travail de la REPUBLIQUE C______ et un courrier du 12 octobre 2015 de l'Ambassade de la REPUBLIQUE C______ à son ministre des affaires étrangères relativement à la situation du "personnel recruté sur place". Pour le surplus, il a offert de prouver ses allégués par l'audition des parties et par des enquêtes. b. Le 19 juin 2019, la REPUBLIQUE C______ a déposé un mémoire de réponse de deux pages accompagné de pièces, dans lequel elle n'a pas formulé de conclusions. c. Par ordonnance du 25 juin 2019, le Tribunal a imparti un délai de quinze jours à réception de l'ordonnance à la REPUBLIQUE C______ pour déposer une réponse conforme aux exigences formelles de l'art. 221 CPC, dit que, à défaut, les allégués non conformes ne seraient pas pris en considération et a réservé la suite de la procédure. Le Tribunal a considéré que la réponse n'était pas conforme dès lors que la REPUBLIQUE C______ ne s'était pas déterminée sur les allégués de A______, que ses propres allégations ne faisaient pas l'objet d'allégués séparés et que chaque allégation ne proposait pas toujours un moyen de preuve, de sorte que l'acte devait être rectifié. d. La REPUBLIQUE C______ n'ayant pas répondu dans le délai imparti, par ordonnance du 21 janvier 2020, le Tribunal lui a imparti un délai supplémentaire de dix jours pour déposer son écriture de réponse, précisant qu’à défaut, il rendrait une décision finale si la cause était en état d’être jugée ou, à défaut, citerait la cause aux débats principaux. e. Par pli expédié le 22 juillet 2020, la REPUBLIQUE C______ a déposé une écriture de réponse, accompagnée de pièces, indiquant notamment faire élection de domicile à son Ambassade, Mission permanente de Genève.”
“pour les mois de janvier et février 2009 pour son activité de cuisinier-maître d'hôtel auprès de l'Ambassade de C______ à Genève et une attestation de logement du 26 janvier 2018 établissant qu'il était logé au Foyer D______ à E______ [GE]. Il a également produit une "analyse de la situation professionnelle de A______ et de ses collègues de service" établie le 18 août 2015 par l'inspection du travail de la REPUBLIQUE C______ et un courrier du 12 octobre 2015 de l'Ambassade de la REPUBLIQUE C______ à son ministre des affaires étrangères relativement à la situation du "personnel recruté sur place". Pour le surplus, il a offert de prouver ses allégués par l'audition des parties et par des enquêtes. b. Le 19 juin 2019, la REPUBLIQUE C______ a déposé un mémoire de réponse de deux pages accompagné de pièces, dans lequel elle n'a pas formulé de conclusions. c. Par ordonnance du 25 juin 2019, le Tribunal a imparti un délai de quinze jours à réception de l'ordonnance à la REPUBLIQUE C______ pour déposer une réponse conforme aux exigences formelles de l'art. 221 CPC, dit que, à défaut, les allégués non conformes ne seraient pas pris en considération et a réservé la suite de la procédure. Le Tribunal a considéré que la réponse n'était pas conforme dès lors que la REPUBLIQUE C______ ne s'était pas déterminée sur les allégués de A______, que ses propres allégations ne faisaient pas l'objet d'allégués séparés et que chaque allégation ne proposait pas toujours un moyen de preuve, de sorte que l'acte devait être rectifié. d. La REPUBLIQUE C______ n'ayant pas répondu dans le délai imparti, par ordonnance du 21 janvier 2020, le Tribunal lui a imparti un délai supplémentaire de dix jours pour déposer son écriture de réponse, précisant qu’à défaut, il rendrait une décision finale si la cause était en état d’être jugée ou, à défaut, citerait la cause aux débats principaux. e. Par pli expédié le 22 juillet 2020, la REPUBLIQUE C______ a déposé une écriture de réponse, accompagnée de pièces, indiquant notamment faire élection de domicile à son Ambassade, Mission permanente de Genève.”
“, avec intérêts à 5% l’an dès le 1er décembre 2012, se décomposant de la manière suivante : - 426'324 fr., sous déduction de la somme nette de 272’560 fr. déjà reçue, à titre de différence entre le salaire perçu et le salaire obligatoire jusqu’en janvier 2017 ; - 476'300 fr. à titre de rémunération pour ses heures supplémentaires ; - 38'100 fr. à titre d’indemnités pour les dimanches travaillés ; - 4'432 fr. à titre d’indemnités pour vacances non prises. Il a en outre conclu à la délivrance de ses certificats de salaire et de ses fiches de paie pour la durée des rapports de travail. A titre préalable, il a conclu à ce qu’il soit constaté que la REPUBLIQUE A______ ne pouvait pas se prévaloir de son immunité de juridiction. g) Le 19 juin 2019, la REPUBLIQUE A______ a déposé un mémoire de réponse ainsi que des pièces au Tribunal. h) Par ordonnance du 25 juin 2019, le Tribunal a imparti un délai de quinze jours à la REPUBLIQUE A______ pour déposer son écriture de réponse conforme aux exigences de l’art. 221 CPC, précisant, qu’à défaut, les allégués non conformes ne seraient pas pris en considération. i) Par ordonnance du 21 janvier 2020, le Tribunal a imparti un délai supplémentaire de dix jours à la REPUBLIQUE A______ pour déposer son écriture de réponse, précisant qu’à défaut le Tribunal rendrait une décision finale si la cause était en état d’être jugée ou, à défaut, citerait la cause aux débats principaux. j) Par pli déposé à l’office postal le 22 juillet 2020, la REPUBLIQUE A______ a déposé une écriture de réponse, accompagnée de neuf pièces. k) Par ordonnance du 14 décembre 2020, valablement notifiée le 4 mai 2021 à la REPUBLIQUE A______, le Tribunal a constaté que l’écriture de réponse était tardive et dit que la cause était gardée à juger. D. Le Tribunal a indiqué dans sa décision qu’il tranchait, à titre incident, la question de l’immunité de juridiction de la REPUBLIQUE A______ et, statuant d’office, s’est déclaré compétent pour statuer sur la demande formée par B______.”
Ein vorprozessual gestelltes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege darf vor Einreichung der vollständigen Klageschrift nach Art. 221 ZPO eingereicht werden. Der Gesuchsteller kann sich dabei darauf beschränken, die fehlende Aussichtslosigkeit der beabsichtigten Klage glaubhaft zu machen; das Gericht hat in diesem Verfahren die Erfolgsaussichten der in Aussicht gestellten Klage zu prüfen.
“Es erwog insbesondere, dass sich die Ausführungen zur "Sache" und zu den "Beweismitteln" naturgemäss nicht aus einer gleichzeitig eingereichten Rechtsschrift ergäben. Deshalb habe sich der Gesuchsteller dazu in seinem Gesuch zu äussern, damit das Gericht die Erfolgsaussichten der in Aussicht gestellten Klage im Summarverfahren über die unentgeltliche Rechtspflege beurteilen könne. Erfülle ein vorprozessual gestelltes Gesuch diese Anforderungen, so sei es vom Gericht zu behandeln und der Ansprecher dürfe nicht auf eine später zu erstattende vollständige Klageschrift verwiesen werden. Die Feststellung der Vorinstanz, es sei ungewiss, ob die Streitsache überhaupt beim Gericht anhängig gemacht werde, trifft grundsätzlich zu; dies ist einem vorprozessualen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege allerdings inhärent. Darin liegt gerade der Vorteil, den der (potentielle) Kläger hat, wenn er das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vor Eintritt der Rechtshängigkeit eingibt: Er kann sich darauf beschränken, die fehlende Aussichtslosigkeit glaubhaft zu machen, ohne bereits eine (allenfalls mit erheblichen Kosten verbundene) vollständige Klageschrift nach Art. 221 ZPO erstatten zu müssen. Dem Kläger – und mit ihm seinem Rechtsvertreter – wird es damit erlaubt, sich früh Klarheit über das finanzielle Verfahrensrisiko zu verschaffen. Ein solches Vorgehen kann auch für den Beklagten von Nutzen sein: Verzichtet der Kläger zufolge Abweisung des vorgängig gestellten Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege auf die Einreichung einer Klage, erübrigt sich in jedem Fall die Ausarbeitung einer Klageantwort, deren Kosten der Beklagte möglicherweise nicht vom Kläger erhältlich machen könnte. Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, ein vor Rechtshängigkeit gestelltes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege umfasse nicht primär die Prüfung der Erfolgsaussichten durch das Gericht, sondern in erster Linie durch einen Rechtsvertreter. Diesem ist nicht zu folgen. Ein vorprozessual gestelltes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann sich auf alle Posten nach Art. 118 Abs. 1 ZPO beziehen und gibt Anspruch darauf, dass das Gericht die Bedürftigkeit und gegebenenfalls die Erfolgsaussichten der beabsichtigten Klage prüft.”
“September 2017 hatte das Bundesgericht Gelegenheit, sich zu den materiellen Anforderungen zu äussern, die ein solches vorprozessual eingereichtes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu erfüllen hat. Es erwog insbesondere, dass sich die Ausführungen zur "Sache" und zu den "Beweismitteln" naturgemäss nicht aus einer gleichzeitig eingereichten Rechtsschrift ergäben. Deshalb habe sich der Gesuchsteller dazu in seinem Gesuch zu äussern, damit das Gericht die Erfolgsaussichten der in Aussicht gestellten Klage im Summarverfahren über die unentgeltliche Rechtspflege beurteilen könne (E. 4.2; sich dieser Rechtsprechung anschliessend: JEAN-LUC COLOMBINI, in: CPC, Code de procédure civile, Chabloz/Dietschy-Martenet/Heinzmann [Hrsg.], 2020, N. 3 zu Art. 119 ZPO). Darin zeigt sich denn auch der Vorteil, den der Kläger hat, wenn er das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vor Eintritt der Rechtshängigkeit eingibt: Er kann sich darauf beschränken, die fehlende Aussichtslosigkeit glaubhaft zu machen, ohne bereits eine - allenfalls mit erheblichen Kosten verbundene - vollständige Klageschrift nach Art. 221 ZPO erstatten zu müssen (vgl. Urteil 4A_270/2017 vom 1. September 2017 E. 4.2; siehe auch EMMEL, a.a.O., N. 2 zu Art. 119 ZPO). Dem Kläger - und mit ihm: seinem Rechtsvertreter - wird es damit erlaubt, sich früh Klarheit über das finanzielle Verfahrensrisiko zu verschaffen. Dies hat denn auch schon die Vorinstanz - indes eine andere Kammer - in einem früheren Urteil erkannt (Beschluss und Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich RU170071 vom 20. Dezember 2017 E. 3.3.3). Ein solches Vorgehen kann auch für den Beklagten von Nutzen sein: Verzichtet der Kläger zufolge Abweisung des vorgängig gestellten Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege auf die Einreichung einer Klage, erübrigt sich in jedem Fall die Ausarbeitung einer Klageantwort, deren Kosten der Beklagte möglicherweise nicht vom Kläger erhältlich machen könnte.”
Bei Bewertungsfragen (z. B. welcher Bewertungsbegriff oder welche Methode massgebend ist) handelt es sich um eine Rechtsfrage, weshalb insoweit eine rechtliche Behauptung genügt (Art. 221 Abs. 3 ZPO). Konkrete Zahlenangaben (die Höhe eines Werts) sind hingegen Tatfragen und müssen — sofern relevant — innert der Noven- bzw. Beweisfristen vorgebracht bzw. bewiesen werden.
“E. 4.4.2 und 4.4.3.2). Vorinstanzlich bestritten, jedoch belegt war der Steuerwert im 2019 von je CHF 4'300.00. Ein aktuellerer Steuerwert wird vom Berufungskläger erst im Berufungsverfahren behauptet, was der Berufungsbeklagten zufolge zu spät sei, ausserdem macht sie geltend, der Berufungskläger habe nie eventualiter behauptet, es sei auf den Steuerwert abzustellen. Zum massgebenden Wert (Verkehrswert, innerer Wert, Nennwert) bzw. der massgebenden Methode zur Aktienbewertung bedarf es keiner Behauptungen (Art. 221 Abs. 3 ZPO), da es sich hierbei um eine Rechtsfrage handelt (BGE 146 III 73 E. 5.2.1). Die konkrete Höhe ist hingegen eine Tatfrage und innert Novenfrist geltend zu machen bzw. zu beweisen (Art. 221 Abs. 1 lit. d und e ZPO). Das vom Berufungskläger eingereichte Schreiben der E. datiert vom März 2023 und nennt den Steuerwert per 31. Dezember 2022; das erstinstanzliche Urteil erging am 16. Dezember”
“E. 4.4.2 und 4.4.3.2). Vorinstanzlich bestritten, jedoch belegt war der Steuerwert im 2019 von je CHF 4'300.00. Ein aktuellerer Steuerwert wird vom Berufungskläger erst im Berufungsverfahren behauptet, was der Berufungsbeklagten zufolge zu spät sei, ausserdem macht sie geltend, der Berufungskläger habe nie eventualiter behauptet, es sei auf den Steuerwert abzustellen. Zum massgebenden Wert (Verkehrswert, innerer Wert, Nennwert) bzw. der massgebenden Methode zur Aktienbewertung bedarf es keiner Behauptungen (Art. 221 Abs. 3 ZPO), da es sich hierbei um eine Rechtsfrage handelt (BGE 146 III 73 E. 5.2.1). Die konkrete Höhe ist hingegen eine Tatfrage und innert Novenfrist geltend zu machen bzw. zu beweisen (Art. 221 Abs. 1 lit. d und e ZPO). Das vom Berufungskläger eingereichte Schreiben der E. datiert vom März 2023 und nennt den Steuerwert per 31. Dezember 2022; das erstinstanzliche Urteil erging am 16. Dezember”
Im summarischen Verfahren ist der Beweis vorrangig mittels Urkunden zu erbringen; verfügbare Urkunden sind dem Gesuch beizulegen. Fehlt die erforderliche Substantiierung oder die Beilage verfügbarer Urkunden, werden Editions- sowie Anträge auf Zeugen- oder Parteibefragung regelmässig mangels Ausnahmensituation abgewiesen.
“Diese seien dem Gesuch beizulegen (unter Hinweis auf BSK ZPO-Mazan, Art. 254 N 3). Die zahlreichen Editionsanträge des Gesuchsgegners seien folglich allesamt ab- zuweisen, zumal er weder darlege, inwiefern die Editionen ausnahmsweise zuläs- sig sein sollten, noch solche Ausnahmen ersichtlich seien. Gleiches gelte für die Anträge auf Zeugen- und Parteibefragung, welche ebenfalls abzuweisen seien (Urk. 25 S. 11 E. 4.5). Das summarische Verfahren zeichnet sich durch eine Beweisbeschränkung aus, die sich vorrangig in einer Beweismittelbeschränkung auf liquide Beweismit- tel zeigt. Die Beweismittelbeschränkung stellt einen Eingriff in das Recht auf Be- weis dar, welcher gerechtfertigt ist, da sie auf einer gesetzlichen Grundlage ba- siert (Art. 254 ZPO), im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (CHK- Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 1 f. m.w.H.). Art. 254 Abs. 1 ZPO legt fest, dass der Beweis im summarischen Verfahren grundsätzlich mittels Urkunden (Art. 177 ZPO) zu erbringen ist. Die Urkunden sind dem Gesuch beizulegen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 4 m.w.H.). Dies entspricht der Konzeption des Summarverfahrens, wonach lediglich liquide Beweismittel zu verwenden sind (BK ZPO-Güngerich, Art. 254 N 2). - 13 - Der Gesuchsgegner macht im Beschwerdeverfahren in unsubstantiierter Weise geltend, dass er in seiner Klageantwort und auch in der vorliegenden Be- schwerde mehr als ausreichend begründet und dargelegt habe, warum er nicht im Besitz der besagten Unterlagen und Dokumente sei und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten. Da er es im Beschwerde- verfahren bei diesen allgemeinen Vorbringen beliess und entgegen seiner Be- hauptung die Stellen in seiner erstinstanzlichen Eingabe vom 22. November 2021 nicht konkret bezeichnete, denen zu entnehmen sein soll, wieso er die Unterlagen und Dokumente nicht sofort habe einreichen können und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten, ist darauf vorliegend man- gels genügender Substantiierung nicht näher einzugehen.”
“Diese seien dem Gesuch beizulegen (unter Hinweis auf BSK ZPO-Mazan, Art. 254 N 3). Die zahlreichen Editionsanträge des Gesuchsgegners seien folglich allesamt ab- zuweisen, zumal er weder darlege, inwiefern die Editionen ausnahmsweise zuläs- sig sein sollten, noch solche Ausnahmen ersichtlich seien. Gleiches gelte für die Anträge auf Zeugen- und Parteibefragung, welche ebenfalls abzuweisen seien (Urk. 25 S. 11 E. 4.5). Das summarische Verfahren zeichnet sich durch eine Beweisbeschränkung aus, die sich vorrangig in einer Beweismittelbeschränkung auf liquide Beweismit- tel zeigt. Die Beweismittelbeschränkung stellt einen Eingriff in das Recht auf Be- weis dar, welcher gerechtfertigt ist, da sie auf einer gesetzlichen Grundlage ba- siert (Art. 254 ZPO), im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (CHK- Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 1 f. m.w.H.). Art. 254 Abs. 1 ZPO legt fest, dass der Beweis im summarischen Verfahren grundsätzlich mittels Urkunden (Art. 177 ZPO) zu erbringen ist. Die Urkunden sind dem Gesuch beizulegen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 4 m.w.H.). Dies entspricht der Konzeption des Summarverfahrens, wonach lediglich liquide Beweismittel zu verwenden sind (BK ZPO-Güngerich, Art. 254 N 2). Der Gesuchsgegner macht im Beschwerdeverfahren in unsubstantiierter Weise geltend, dass er in seiner Klageantwort und auch in der vorliegenden Be- schwerde mehr als ausreichend begründet und dargelegt habe, warum er nicht im - 13 - Besitz der besagten Unterlagen und Dokumente sei und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten. Da er es im Beschwerde- verfahren bei diesen allgemeinen Vorbringen beliess und entgegen seiner Be- hauptung die Stellen in seiner erstinstanzlichen Eingabe vom 22. November 2021 nicht konkret bezeichnete, denen zu entnehmen sein soll, wieso er die Unterlagen und Dokumente nicht sofort habe einreichen können und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten, ist darauf vorliegend man- gels genügender Substantiierung nicht näher einzugehen.”
“252 bis 256 ZPO geregelt wird. Allerdings sind die Bestimmungen zum ordentlichen Verfahren auf das summarische Verfahren sinngemäss anwendbar, soweit nichts Abweichendes gilt, da die Art. 252 bis 256 ZPO dieses Verfahren nicht abschliessend regeln (BSK ZPO – Mazan, 3. Auflage 2017, Art. 252 N. 1). In Bezug auf den Inhalt des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO), weil das Gesetz für das summarische Verfahren keine abweichenden Anforderungen vorsieht (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 9; Fürst, Das Rechtsöffnungsverfahren, in ZZZ 38/2016, S. 124;). Besonders zu beachten ist, dass das Gesetz im summarischen Verfahren eine Tatsachenbegründung verlangt. Die wesentlichen Tatsachenbegründungen müssen im Gesuch enthalten sein (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 10; KUKO ZPO – Jent Sorensen, 2. Aufl. 2014, Art. 252 N. 2). Eine rechtliche Begründung ist hingegen nicht erforderlich, aber möglich (Art. 221 Abs. 3 ZPO). Ferner sind die vom Gesetz genannten Beilagen einzureichen (Art. 221 Abs. 2 ZPO). Zu den erforderlichen Beilagen zählen die Vollmacht bei Vertretung, die verfügbaren Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen und ein Verzeichnis der Beweismittel (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 11). Von grosser praktischer Bedeutung ist die Pflicht, als Beilage die verfügbaren Urkunden einzureichen, welche als Beweismittel dienen (Art. 221 Abs. 2 Bst. c ZPO), da der Beweis im summarischen Verfahren in erster Linie durch Urkunden zu erbringen ist (Art. 254 Abs. 1 ZPO). Das Gesuch muss die Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen enthalten (Art. 221 Abs. 1 Bst. e ZPO). Auf jede Tatsachenbehauptung folgt ein Beweisantrag.”
“Ist es der klagenden Partei unmöglich oder unzumutbar, ihre Forderung bereits zu Beginn des Prozesses zu beziffern, so kann sie eine unbezifferte Forderungsklage erheben (Art. 85 Abs. 1 ZPO). Die Forderung ist zu beziffern, sobald die klagende Partei nach Abschluss des Be- weisverfahrens oder nach Auskunftserteilung durch die beklagte Partei dazu in der Lage ist (Art. 85 Abs. 2 ZPO). Dies gilt mit Blick darauf, dass sich die Vor- schrift im "1. Teil: Allgemeine Bestimmungen" befindet, ohne Weiteres auch für das summarische Verfahren (im Ergebnis gleich: OGer ZH LY160048 vom 15.06.2017, E. II.3.2). Die Tatsache, dass kein eigentliches Beweisverfahren statt- findet, ändert daran nichts: So ist eine Bezifferung ohne Weiteres möglich, nach- dem die Gegenpartei die entsprechenden Unterlagen eingereicht hat. Im summa- rischen Verfahren können sich die Parteien grundsätzlich nur einmal äussern (BGE 146 III 237 E. 3.1; BGE 144 III 117 E. 2.2). Verfügbare Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen, sind mit der Gesuchsantwort einzureichen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO in Verbindung mit Art. 222 Abs. 2 ZPO und Art. 219 ZPO). Damit ist die gesuchstellende Partei grundsätzlich gehalten, ihre Anträge nach der Ge- - 57 - suchsantwort zu beziffern. Dies geschieht im Rahmen einer Novenstellungnahme oder einer Replik, falls das Gericht zwei Parteivorträge entgegennehmen will.”
Die klagende Partei hat mit der Klage den Streitwert anzugeben. Für die Berechnung von Gerichtsgebühren und der Parteientschädigung (Anwaltsvergütung) sind kantonale Tarife massgebend, wobei der Streitwert bei der Gebühren- und Honorarberechnung grundsätzlich zu berücksichtigen ist.
“Die Prozesskosten richten sich nach den kantonalen Tarifen (Art. 96 ZPO). Im Kanton Basel-Landschaft berechnet sich die Entscheidgebühr nach der Verordnung über die Gebühren der Gerichte vom 15. November 2010 (GebT; SGS 170.31). Wo ein Gebührenrahmen mit einem Mindest- und einem Höchstbetrag vorgesehen ist, hat das zuständige Gericht die Gebühr im konkreten Fall nach dem Streitwert und der Bedeutung der Streitsache festzusetzen. Es berücksichtigt ferner die Schwierigkeit des Falles sowie den Arbeits- und Zeitaufwand (§ 3 Abs. 1 GebT). Der Streitwert wiederum wird durch das Rechtsbegehren bestimmt; wenn das Rechtsbegehren nicht auf eine bestimmte Geldsumme lautet, so setzt das Gericht den Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind (Art. 91 ZPO). Die klagende Partei hat mit ihrer Klage Angaben zum Streitwert zu machen (Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO). Die Parteientschädigung wiederum richtet sich nach der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003 (TO; SGS 178.112), wobei bei Prozessen mit bestimmtem Streitwert die Berechnung des Honorars grundsätzlich nach dem Streitwert erfolgt (§ 2 Abs. 2 TO). Bei der Berechnung des Honorars nach dem Streitwert setzt sich dieses aus dem Grundhonorar und allfälligen Zuschlägen zusammen (§ 6 TO). Das Grundhonorar berechnet sich für das Verfahren vor erster Instanz nach bestimmten Ansätzen, in welchen eine Hauptverhandlung und zusätzlich entweder im mündlichen Verfahren eine Einleitungsverhandlung oder im schriftlichen Verfahren eine Rechtsschrift inbegriffen sind. Je nach Schwierigkeit des Falles und dem Umfang der Bemühungen ist der untere, obere oder ein mittlerer Ansatz zur Anwendung zu bringen (vgl. § 7 Abs. 1 TO).”
“Die Prozesskosten richten sich nach den kantonalen Tarifen (Art. 96 ZPO). Im Kanton Basel-Landschaft berechnet sich die Entscheidgebühr nach der Verordnung über die Gebühren der Gerichte vom 15. November 2010 (GebT; SGS 170.31). Wo ein Gebührenrahmen mit einem Mindest- und einem Höchstbetrag vorgesehen ist, hat das zuständige Gericht die Gebühr im konkreten Fall nach dem Streitwert und der Bedeutung der Streitsache festzusetzen. Es berücksichtigt ferner die Schwierigkeit des Falles sowie den Arbeits- und Zeitaufwand (§ 3 Abs. 1 GebT). Der Streitwert wiederum wird durch das Rechtsbegehren bestimmt; wenn das Rechtsbegehren nicht auf eine bestimmte Geldsumme lautet, so setzt das Gericht den Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind (Art. 91 ZPO). Die klagende Partei hat mit ihrer Klage Angaben zum Streitwert zu machen (Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO). Die Parteientschädigung wiederum richtet sich nach der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003 (TO; SGS 178.112), wobei bei Prozessen mit bestimmtem Streitwert die Berechnung des Honorars grundsätzlich nach dem Streitwert erfolgt (§ 2 Abs. 2 TO). Bei der Berechnung des Honorars nach dem Streitwert setzt sich dieses aus dem Grundhonorar und allfälligen Zuschlägen zusammen (§ 6 TO). Das Grundhonorar berechnet sich für das Verfahren vor erster Instanz nach bestimmten Ansätzen, in welchen eine Hauptverhandlung und zusätzlich entweder im mündlichen Verfahren eine Einleitungsverhandlung oder im schriftlichen Verfahren eine Rechtsschrift inbegriffen sind. Je nach Schwierigkeit des Falles und dem Umfang der Bemühungen ist der untere, obere oder ein mittlerer Ansatz zur Anwendung zu bringen (vgl. § 7 Abs. 1 TO).”
Das Rechtsmittel muss konkrete Schlussanträge (Rechtsbegehren) enthalten. Blosse Erläuterungen, allgemeine Kritik an der angefochtenen Entscheidung, Bittgesuche, transaktionale Vorschläge oder blosse Verweise auf frühere Schriftsätze genügen dafür nicht. Die Begründung und die Schlussanträge müssen in der Eingabe enthalten sein und können grundsätzlich nicht später ergänzt werden.
“______ rue 2______ à Genève, a signalé au Tribunal avoir réceptionné, avant de réaliser son erreur, le pli comportant la convocation à l'audience précitée, adressé à C______ Sàrl. Elle a ajouté qu'elle avait avisé de la réception du courrier la précitée, laquelle "devrait normalement venir le récupérer dans nos locaux le lundi 24.04.2023". Le 27 avril 2023, le Tribunal a annulé l'audience fixée le 5 juin 2023. Sur quoi, le jugement a été rendu. EN DROIT 1. 1.1 S'agissant d'une procédure de mainlevée, seule la voie du recours est ouverte (art. 319 let. b et 309 let. b ch. 3 CPC). La procédure sommaire s'applique (art. 251 let. a CPC). 1.2 Aux termes de l'art. 321 al. 1 et 2 CPC, le recours, écrit et motivé, doit, en procédure sommaire, être introduit auprès de l'instance de recours dans les dix jours à compter de la notification de la décision motivée. Bien que le CPC ne le mentionne pas expressément, le recours doit contenir des conclusions. Cela résulte du devoir de motivation, dès lors qu'une motivation suppose nécessairement des conclusions, qui sont fondées sur la motivation, de même que de l'art. 221 al. 1 lit. b CPC, qui est aussi applicable par analogie au mémoire de recours ou d'appel (cf. ATF 137 III 617 c. 4.2.2, SJ 2012 I 373; ATF 138 III 213 c. 2.3) 1.3 En l'occurrence l'acte parvenu à la Cour respecte le délai prévu par la loi. Bien qu'émanant d'un professionnel du droit, il n'est pas intitulé "recours" et ne comporte pas de conclusions de fond. Il se limite, en effet, à une invitation à requérir de l'instance inférieure qu'elle traite la requête soumise, ce qui, outre que le Tribunal a à l'évidence procédé audit traitement en rendant le jugement du 27 avril 2023, n'entre pas dans les compétences légales de l'autorité de seconde instance. Dans la mesure, toutefois, où il est possible de comprendre que l'acte a pour but d'obtenir l'annulation du jugement susmentionné, cela fait l'accueil de la requête de mainlevée, cet acte sera considéré comme un recours recevable au sens de l'art. 319 CPC. 2. Les conclusions, les allégations de faits et les preuves nouvelles sont irrecevables (art. 326 al.”
“Il ne suffit pas de renvoyer à une écriture antérieure, de reprendre des allégués de fait ou des arguments de droit présentés en première instance, ni de se livrer à des critiques générales de la décision attaquée (ATF 141 III 569 consid. 2.3.3; 138 III 374 consid. 4.3.1; arrêts du Tribunal fédéral 4A_218/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.1.2, 4A_376/2016 du 2 décembre 2016 consid. 3.2.1). Une motivation succincte ou sommaire peut, suivant les circonstances, être suffisante (ACJC/144/2018 du 30 janvier 2018 consid. 2.1.3). La motivation d'un acte d'appel ou de recours doit être entièrement contenue dans le mémoire lui-même et ne saurait être complétée ou corrigée ultérieurement (arrêts du Tribunal fédéral 5A_356/2020 du 9 juillet 2020 consid. 3.3; 5A_206/2016 du 1er juin 2016 consid. 4.2.2). En outre, bien que le CPC ne le mentionne pas expressément, l'appel ou le recours, respectivement le recours, doit contenir des conclusions. Cela résulte du devoir de motivation, dès lors qu'une motivation suppose nécessairement des conclusions, et de l'art. 221 al. 1 lit. b CPC qui est applicable par analogie au mémoire de recours ou d'appel (ATF 137 III 617 consid. 4.2.2 = SJ 2012 I 373 = JdT 2014 II 187; ATF 138 III 213 consid. 2.3). 3.2 En l'espèce, la recourante s'oppose au paiement complet de la facture litigieuse et conclut à ce que la Cour fasse office de conciliatrice pour favoriser une transaction à un montant de 2'000 fr. pour solde de tout compte. Il est douteux qu'il s'agisse de conclusions au sens susmentionné puisqu'un acte de recours doit contenir des griefs et des conclusions visant le jugement attaqué et non pas une proposition transactionnelle. La recevabilité du recours est ainsi déjà discutable sous l'angle des conclusions articulées. Le recours et la réplique permettent par ailleurs de comprendre que la recourante exprime un grief lorsqu'elle évoque l'existence des deux courriers échangés entre les parties, constituant une proposition et une contre-proposition en vue d'une issue transactionnelle. En revanche, elle n'explique pas clairement en quoi ces courriers auraient constitué un échange concordant de volonté constitutif d'un accord liant les parties au sens de l'art.”
“Die Klage enthält unter anderem das Rechtsbegehren (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO). Das Rechtsbegehren muss eine Rechtsfolgebehauptung und einen darauf bezogenen Rechtsschutzantrag in der Form eines Leistungs-, Gestaltungs- oder Feststellungsbegehrens enthalten (BGer 4A_439/2014 v.”
“Die Berufung ist laut Art. 311 Abs. 1 ZPO schriftlich und begründet bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen. In der Berufungsschrift ist im Einzelnen darzulegen, aus welchen Gründen der angefochtene Entscheid als falsch erachtet wird und deshalb geändert werden soll. Im Weiteren ist ein Berufungsantrag zu stellen. Aus dem Wortlaut von Art. 311 ZPO geht zwar nicht explizit hervor, dass die Berufungsschrift Anträge zu enthalten hat. Dies ergibt sich jedoch aufgrund der Pflicht zur Begründung der Berufungsschrift von selbst, zumal diese implizit entsprechend zu begründende Berufungsanträge voraussetzt (vgl. Peter Reetz/Stefanie Theiler, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, 3. Aufl. 2016, Art. 311 N 34; Karl Spühler, BSK ZPO, 3. Aufl. 2017, Art. 311 N 12). Aus Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO, der für die Berufungsschrift sinngemäss zur Anwendung kommt, ergibt sich ebenfalls, dass die Berufung konkrete Anträge zu enthalten hat (vgl. Benedikt Seiler, Die Berufung nach ZPO, 2013, S. 371 Rz 872; Peter Reetz/Stefanie Theiler, a.a.O., Art. 311 N 33 mit Hinweis auf BGE 138 III 213 E. 2.3). In der Berufungseingabe sind demnach Rechtsbegehren zu stellen, mit denen die Partei zum Ausdruck bringt, welche Rechtsfolge sie im Berufungsverfahren anstrebt (Rechtsfolgebehauptung) und inwiefern sie das Gericht hierzu – mittels eines Leistungs-, Gestaltungs- oder Feststellungsbegehrens – um Rechtsschutz ersucht (Rechtsschutzantrag). Das Rechtsbegehren muss so bestimmt sein, dass es im Falle der Gutheissung unverändert zum Urteil erhoben werden kann (vgl. BGE 137 III 617 E. 4.2 f.). Aus diesen Grundsätzen sowie aufgrund der reformatorischen Natur der Berufung (vgl. Art. 318 Abs. 1 lit. b ZPO) folgt, dass für die Durchsetzung der berufungsklägerischen Anliegen ein reformatorisches Begehren in der Sache gestellt werden muss (vgl.”
Erbringt eine Partei die nach Art. 221 ZPO einzureichenden Erwiderungen oder Beilagen nicht fristgemäss, kann das Gericht die Behauptungen der Gegenpartei als unbestritten zugrunde legen bzw. Verzicht auf eine Stellungnahme annehmen. Das Verfahren wird in der Regel ohne die versäumte Handlung fortgeführt und kann bei Spruchreife auf dieser Grundlage entschieden werden.
“Versäumte Klageantwort Die Beklagte hat, wie erwähnt, innert Frist keine Klageantwort im Sinne von Art. 222 Abs. 2 i.V.m. Art. 221 ZPO eingereicht. Weil sie sich damit zu den Vor- bringen der Klägerin nicht geäussert hat, gelten die Tatsachenbehauptungen der Klägerin als unbestritten und können dem Entscheid zugrunde gelegt werden (L EUENBERGER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), 3. Aufl., Zürich 2016, Art. 223 - 5 - N. 5, m.w.H.). Das Verfahren erweist sich als spruchreif, weshalb in Anwendung von Art. 223 Abs. 2 ZPO androhungsgemäss ein Endentscheid zu treffen ist.”
“Erwägungen: 1. a) Die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin (fortan Gesuchstellerin) machte mit Eingabe vom 7. Februar 2022 vor Vorinstanz ein Eheschutzbegehren anhängig (Urk. 1). Mit Verfügung vom 29. September 2022 entschied die Vorin- stanz das Folgende (Urk. 56 S. 11 f. = Urk. 60 S. 11 f.): "1. Der Gesuchstellerin wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Ver- fügung angesetzt, um ihr Unterhaltsbegehren im Sinne der Erwägungen auf Basis der einstufigen Berechnungsmethode schriftlich im Doppel zu be- gründen und einzureichen und dabei insbesondere die Tatsachenbehauptun- gen aufzustellen und die einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsa- chen zu bezeichnen. Bei Säumnis würde das Verfahren ohne die versäumte Handlung weitergeführt. Die Beweismittel samt entsprechendem separatem Verzeichnis sind mit dem Begehren einzureichen bzw. soweit schon bei den Akten, zu bezeichnen (Art. 221 ZPO). Es kann nicht mit einer Fristansetzung zur Beibringung von Beweisen gerechnet werden. 2. Das vom Gesuchsgegner mit Eingabe vom 7. Juni 2022 gestellte Editionsbe- gehren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 3. Das Editionsbegehren der Gesuchstellerin vom 11. August 2022 wird abgewie- sen. 4. Der Gesuchstellerin wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Ver- fügung angesetzt, um für die Gerichtskosten bei der Bezirksgerichtskasse Mei- len in bar oder durch Überweisung auf das Postkonto (Postkonto 1, IBAN 2) ei- nen weiteren Kostenvorschuss von CHF 7'000.– zu leisten. Die Frist für die Zahlung ist eingehalten, wenn der Betrag spätestens am letz- ten Tag der Frist zugunsten des Gerichts der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist. Die Rechtzeitigkeit ist im Zweifelsfalle von der vorschusspflichtigen Partei nachzu- weisen. Bei Zahlungsauftrag an eine Bank ist dafür zu sorgen, dass diese den Auftrag rechtzeitig ausführt.”
“Die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin (fortan Gesuchstellerin) machte mit Eingabe vom 7. Februar 2022 vor Vorinstanz ein Eheschutzbegehren anhängig (Urk. 1). Mit Verfügung vom 29. September 2022 entschied die Vorin- stanz das Folgende (Urk. 56 S. 11 f. = Urk. 60 S. 11 f.): "1. Der Gesuchstellerin wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Ver- fügung angesetzt, um ihr Unterhaltsbegehren im Sinne der Erwägungen auf Basis der einstufigen Berechnungsmethode schriftlich im Doppel zu be- gründen und einzureichen und dabei insbesondere die Tatsachenbehauptun- gen aufzustellen und die einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsa- chen zu bezeichnen. Bei Säumnis würde das Verfahren ohne die versäumte Handlung weitergeführt. Die Beweismittel samt entsprechendem separatem Verzeichnis sind mit dem Begehren einzureichen bzw. soweit schon bei den Akten, zu bezeichnen (Art. 221 ZPO). Es kann nicht mit einer Fristansetzung zur Beibringung von Beweisen gerechnet werden.”
“Der [A._____ AG] wird eine nicht erstreckbare Frist bis 18. Mai 2021 angesetzt, um das Massnahmebegehren der Gesuchstelle- rinnen in dreifacher Ausfertigung zu beantworten (zum Inhalt ver- gleiche insbesondere Art. 222 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit Art. 221 ZPO). Beilagen sind im Doppel einzureichen. Bei Säum- nis würde Verzicht auf Stellungnahme angenommen.”
“Der [B._____ AG] wird eine nicht erstreckbare Frist bis 18. Mai 2021 angesetzt, um das Massnahmebegehren der Gesuchstelle- rinnen in dreifacher Ausfertigung zu beantworten (zum Inhalt ver- gleiche insbesondere Art. 222 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit Art. 221 ZPO). Beilagen sind im Doppel einzureichen. Bei Säum- nis würde Verzicht auf Stellungnahme angenommen.”
In den vorinstanzlichen Akten setzte das Gericht nach Fristversäumnissen Nachfristen zur Leistung eines Kostenvorschusses und zur Einreichung der Klagebegründung im Sinne von Art. 221 ZPO; mangels stichhaltiger Begründung hielt die Vorinstanz weitere Prozesshandlungen für entbehrlich (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO).
“5/1 und 5/4; unter Beilage einer Kopie der Klage- bewilligung vom 26. September 2023, Urk. 5/3). Auf Schreiben der Vorinstanz vom 21. Dezember 2023 (Urk. 5/5) bestätigte die Klägerin mit Eingabe vom 6. Ja- nuar 2023 (recte 5. Januar 2024; vgl. Poststempel vom 5. Januar 2024; Urk. 5/6) die Einreichung einer arbeitsrechtlichen Klage gegen das ...-Zentrum B._____ sowie einer Staatshaftungsklage gegen die Gemeinde B._____ (Urk. 5/6) und reichte die Klagebewilligung des Friedensrichteramtes B._____ vom 26. September 2023 im Original nach (Urk. 5/8). Mit Beschluss vom 12. Januar 2024 setzte die Vorinstanz der Klägerin je eine Frist von 20 Tagen an, um eine schriftliche Klagebegründung einzureichen sowie einen Kostenvorschuss von Fr. 5'600.– zu leisten (Urk. 5/11 Dispositiv-Ziffern 1 und 2). Am 27. Februar 2024 setzte die Vorinstanz der Klägerin zwei Nachfristen von je 10 Tagen an, um den mit Verfügung vom 12. Januar 2024 festgesetzten Kostenvorschuss von Fr. 5'600.– zu leisten und die Klage gemäss den Anforderungen von Art. 221 ZPO zu begründen (Urk. 5/13 Dispositiv-Ziffern 1 und 2). b) Mit Eingabe vom 14. März 2024 (Poststempel vom 16. März 2024, ein- gegangen am 18. März 2024) erhob die Klägerin eine Rechtsverzögerungsbe- schwerde (Urk. 1): "Beschwerde gegen die Rechtsverzögerung des Gerichtes, sowie wieder Bearbeitung der Arbeitsklage vom 18. Dezember 2023, sowie die Unentgeltliche Rechtspflege, wegen des aktuellen wirtschaftlichen Verhältnis. Die C._____ Versicherung wurde in- formiert, dass den Kostenvorschuss durch sie geleistet werden soll." c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da sich die Beschwer- de sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, kann auf weitere Prozesshand- lungen verzichtet werden (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO). 2. a) Mit der Beschwerde kann Rechtsverzögerung geltend gemacht werden (vgl. Art. 319 lit. c ZPO). Darunter ist die Rechtsverweigerung in formeller Hinsicht zu verstehen, d.h. dass ein (anfechtbarer) Entscheid vom dazu berufenen Gericht - 3 - nicht gefällt wird, obwohl er gefällt werden könnte.”
Bezeichnung und Zuordnung von Beweismitteln: Bei Art. 221 ZPO sind die rechtserheblichen Tatsachen in der Klage substantiiert darzulegen und die hierfür angebotenen Beweismittel jeweils konkret zu bezeichnen. Jede Beweisanzeige muss klar auf die konkrete behauptete Tatsache bezogen sein; ein pauschaler oder allgemeiner Verweis auf Beilagen oder Akten genügt in der Regel nicht.
“Il y a inadéquation subjective de la preuve, lorsque la preuve présentée est de par sa nature adéquate, mais que le tribunal juge la preuve non probante dans le cas concret. Par exemple, le témoignage devient superflu lorsqu’il existe un test ADN établissant la paternité du défendeur. L’art. 152 CPC ne traite que de l’inadéquation objective, ce que la doctrine admet de manière unanime. La preuve subjectivement inadéquate, quant à elle, découle de l’appréciation des preuves selon l’art. 157 CPC. Dans les deux cas, l’examen de l’inadéquation d’une preuve se fait par une appréciation anticipée de la preuve (Chabloz/Copt, Petit commentaire, Code de procédure civile, 2020, n. 8-9 ad art. 152 CPC). 4.1.5 Un moyen de preuve n'est régulièrement offert au sens de l'art. 152 CPC que lorsque l'offre de preuve se réfère clairement à l'allégué de fait qui doit ainsi être prouvé (arrêts du Tribunal fédéral 4A_370/2016 du 13 décembre 2016 consid. 3.3 et 4A_414/2013 du 28 octobre 2013 consid. 4.4, Heinzmann, Petit commentaire, Code de procédure civile, 2020, n. 23 ad art. 221 CPC). En règle générale, chaque offre de preuve doit être indiquée immédiatement après les allégués de fait qu'elle est destinée à établir. Un renvoi global aux pièces du dossier ne constitue pas un allégué suffisant. (arrêts du Tribunal fédéral 4A_452/2013 du 31 mars 2014 consid. 2.1 à 2.3, 4A_56/2013 du 4 juin 2013 consid. 4.4 et les références citées et 4A_309/2013 du 16 décembre 2013 consid. 3.2). Dans un arrêt, le Tribunal fédéral a considéré qu'il ne suffisait pas de demander de façon générale la production de dossiers pénaux, sans autre spécification. Dans un tel cas, les recourants auraient dû préciser exactement quels dossiers ils souhaitaient voir produire, et les allégués à l'appui desquels ils requéraient cette production (arrêt du Tribunal fédéral 4A_452/2013 précité consid. 2.3). L'art. 56 CPC ne permet pas au juge d'interpeller les parties sur tous les éléments qui lui paraissent déterminants pour la résolution du cas; il lui impose seulement d'aviser les parties lorsqu'il tient une allégation ou une offre de preuve comme mal formulée ou manifestement lacunaire.”
“E. 3; Christoph Fraefel, in: Ober- hammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar ZPO, 3. Aufl., Basel 2021, N 8 zu Art. 244 ZPO; Stephan Mazan, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kom- mentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 15 zu Art. 244 ZPO). Für die Bestimmung des Streitgegenstands wird dabei auf das Rechtsbegehren und den strittigen Lebenssachverhalt abgestellt (BGE 142 III 210 E. 2.1). Die Frage, ob es sich um eine begründete oder unbegründete Klage han- delt, ist in der Praxis nicht immer klar zu beantworten. Dies insbesondere in Fäl- len, in denen die Klage zwecks Bezeichnung des Streitgegenstands eine kurze Sachverhaltsdarstellung enthält. Massgebend ist dabei, ob die in der Klageschrift enthaltene Begründung den Anforderungen an eine Klagebegründung nach Art. 221 ZPO genügt (Michael Lazopoulos/Stefan Leimgruber, in: Gehri/Jent- Sørensen/Sarbach [Hrsg.], ZPO Kommentar, Schweizerische Zivilprozessord- nung, 2. Aufl., Zürich 2015, N 2 zu Art. 245 ZPO; vgl. auch BGE 140 III 450 E. 3.1). Dies erfordert, dass substantiierte Tatsachenbehauptungen vorgebracht und für einzelne Behauptungen Beweismittel bezeichnet werden. Dies bedeutet, dass die rechtserheblichen Tatsachen nicht nur in den Grundzügen, sondern so umfassend und klar dargelegt werden, dass darüber Beweis abgenommen werden kann. Nach Sinn und Zweck der Vorschrift ist es nur sinnvoll, der Beklagten eine Frist zur schriftlichen Stellungnahme anzusetzen, wenn die klagende Partei ihre Darstellung so klar und umfassend dargelegt hat, dass die beklagte Partei in ge- eigneter Form schriftlich dazu Stellung nehmen kann (Mazan, a.a.O., N 11 zu Art. 245 ZPO; vgl. auch BGE 127 III 365 E. 2b).”
“Beweislast und Beweisführung Um zum Beweis zugelassen zu werden, hat der Kläger die genannten von ihm zu beweisenden Tatsachen zunächst rechtsgenügend zu behaupten, wobei die Anforderungen daran – wie dargelegt – insbesondere vom Verhalten der Be- klagten (Bestreitungen) abhängen. Dabei hat der Kläger seiner Behauptungs- und Substantiierungslast grundsätzlich in den Rechtsschriften selber nachzukommen. Der blosse Verweis auf Beilagen erfüllt die Behauptungslast in aller Regel nicht. Denn es ist nicht Sache des Gerichts oder der Gegenpartei, sich die Grundlagen des Anspruchs aus den Beilagen zusammenzusuchen (Urteile des Bundesge- richts vom 10. August 2015, 4A_264/2015 E. 4.2 und vom 17. Oktober 2014, 4A_317/2014 E. 2.2; L AURENT KILLIAS, in: HAUSHEER/WALTER [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band II, Bern 2012, N 23 zu Art. 221 ZPO; WILLISEGGER, a.a.O., N 27 und N 31 zu Art. 221 ZPO). Nach Art. 150 Abs. 1 ZPO ist Beweis über rechtserhebliche, streitige Tatsa- chen zu führen. Rechtserheblich sind dabei Tatsachen, deren Vorliegen oder Feh- len den Ausgang des konkreten Verfahrens beeinflussen können (P ETER GUYAN in: SPÜHLER/TENCHIO/INFANGER, BSK ZPO, a.a.O., N 3 zu Art. 150 ZPO; JÜRGEN BRÖNNIMANN, in: HAUSHEER/WALTER, BK ZPO II, a.a.O., N 27 zu Art. 152 ZPO). Keine Beweise sind demgegenüber über Behauptungen abzunehmen, die für das Verfahren nicht relevant sind. Ebenso stehen Rechtsfragen nicht dem Beweis of- fen. Das Recht, Beweis zu führen (Art. 152 Abs. 1 ZPO), befreit die Parteien nicht davon, ihre Sachdarstellungen substantiiert vorzubringen. Das Beweisver- fahren dient nicht dazu, ungenügende Parteivorbringen zu vervollständigen. Die rechtserheblichen Tatsachen sind umfassend und klar darzulegen, sodass dar- über Beweis abgenommen werden kann (A NETTE DOLGE, Anforderungen an die Substanzierung, in: D OLGE, Substantiieren und Beweisen, Praktische Probleme, Zürich 2013, S.”
“Behauptungs- und Substantiierungslast Der Verhandlungsgrundsatz – welcher im vorliegenden Fall anwendbar ist – besagt, dass der Rechtssuchende die Tatsachen zu behaupten und zu beweisen hat, aus deren Vorliegen er seinen Anspruch herleitet (Urteil des Bundesgerichts vom 19. Juli 2011, 4A_169/2011 E. 5.5). Das Gericht darf das Urteil nur auf die von den Parteien behaupteten Tatsachen abstützen. Somit obliegt den Parteien die Behauptungslast. Es handelt sich dabei nicht um eine Rechtspflicht, sondern um eine prozessuale Obliegenheit, deren Unterlassung zu einem prozessualen Nachteil führt, indem die betreffende Tatsache im Prozess unberücksichtigt bleibt. Die Sachvorbringen müssen umfassend, detailliert, in Einzeltatsachen ge- gliedert und klar dargelegt werden, damit die Gegenpartei Stellung nehmen und darüber Beweis abgenommen werden kann. Pauschale Behauptungen genügen nicht (W ILLISEGGER, a.a.O., N 27 zu Art. 221 ZPO; LEUENBERGER, a.a.O., N 43 zu Art. 221 ZPO; HANS PETER WALTER, in: HAUSHEER/WALTER [Hrsg.], Berner Kom- - 18 - mentar, Einleitung und Personenrecht, Art. 1-9 ZGB, Bern 2012, N 182 ff. zu Art. 8 ZGB). Die Tatsachen müssen in der Rechtsschrift selbst dargelegt bzw. be- hauptet werden (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO). Tatsachen, die sich lediglich aus einer Beilage zu einer Rechtsschrift ergeben, sind vom Gericht – soweit wie hier die Verhandlungsmaxime das Verfahren beherrscht – nicht zu beachten (W ILLISEG- GER , a.a.O., N 27 zu Art. 221 ZPO; GEORG NAEGELI/ROMAN RICHERS, in: OBER- HAMMER /DOMEJ/HAAS [Hrsg.], Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessord- nung, 2. Aufl., Basel 2014, Art. 221 N. 27; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 19. Juli 2011, 4A.169/2011 E. 6.3). Eine nicht oder nicht genügend substanti- ierte Behauptung darf nachträglich mittels eines Beweisverfahrens nicht mehr kor- rigiert werden, führte dies ansonsten doch zu einer Aushöhlung der Substantiie- rungslast und damit zu einer Verletzung des Verhandlungsgrundsatzes (vgl.”
Tatsachen, die das Rechtsbegehren stützen, sind in der Klage selbst vorzutragen. Bei schlüssigem Vortrag genügen die wesentlichen Züge; wird der Vortrag bestritten, ist eine weitergehende Substantiierung in Einzeltatsachen und allenfalls die Stellung konkreter Beweisanträge erforderlich, damit Beweis erhoben oder Gegenbeweis geführt werden kann. Rechtsbegehren müssen so bestimmt sein, dass bei Gutheissung das Urteil unverändert ergehen kann; mangelhafte Bestimmtheit kann zum Nichteintreten führen. Bestehende Unklarheiten sind nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Klagebegründung und, wo sachgerecht, im Rahmen der richterlichen Fragepflicht (Art. 56 ZPO) zu präzisieren.
“Das heisst, dass eine Partei diejenigen Tatsachen widerspruchsfrei und vollständig angeben muss, auf die sie ihr Begehren stützt, so dass der Tatsachenvortrag bei Unterstellung, er sei wahr, den Schluss auf die anbegehrte Rechtsfolge zulässt (BGer 4A_415/2021 vom 18. März 2022, E. 5.2; BGer 4A_494/2020 vom 24. Juni 2022, E. 4.1; SUTTER- SOMM/SCHRANK, in: Sutter-Somm et al., ZPO Komm., 3. Aufl. 2016, Art. 55 N 21 m.H.). Bestreitet hingegen der Prozessgegner den schlüssigen Tatsachenvortrag der behauptungsbelasteten Partei, greift eine über die Behauptungslast hinausge- - 15 - hende Substantiierungslast. Die Vorbringen sind diesfalls nicht nur in den Grund- zügen, sondern in Einzeltatsachen zergliedert so umfassend und klar darzulegen und dazugehörige Beweisanträge zu stellen, dass darüber Beweis abgenommen und der Gegenbeweis angetreten werden kann (BGE 144 III 519 = Pra 108 [2019] Nr. 87 E. 5.2.1.1; BGE 136 III 322 E. 3.4.2; BGE 127 III 365 E. 2b; BGer 4A_415/2021 vom 18. März 2022, E. 5.2; BGer 4A_494/2020 vom 24. Juni 2022, E. 4.2). Dabei müssen rechtserhebliche Behauptungen in der Rechtsschrift selbst vorgebracht werden (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO). Der blosse pauschale Verweis auf Beilagen genügt in aller Regel nicht (BGE 147 III 440 E. 5.3; BGE 144 III 519 = Pra 108 [2019] Nr. 87 E. 5.2.1.2). 2.2.Bestreitungslast Das Gegenstück zur Behauptungslast bildet die Bestreitungslast. Pauschale Be- streitungen genügen nicht, sondern diese sind so konkret zu halten, dass sich be- stimmen lässt, welche einzelnen Behauptungen des Klägers damit bestritten wer- den. Der Grad der Substantiierung einer Behauptung beeinflusst insofern den er- forderlichen Grad an Substantiierung einer Bestreitung: Je detaillierter einzelne Tatsachen eines gesamten Sachverhalts behauptet werden, desto konkreter muss die Gegenpartei erklären, welche dieser einzelnen Tatsachen sie bestreitet (BGE 144 III 519 = Pra 108 [2019] Nr. 87 E. 5.2.2.3; BGer 4A_415/2021 vom 18.03.2022, E. 5.3). Die Anforderungen an die Substantiierung sind zwar tiefer als hinsichtlich einer Behauptung; pauschale Bestreitungen reichen indessen nicht aus. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass der Wahrheitsgehalt einer be- stimmten und konkreten gegnerischen Behauptung infrage gestellt wird (BGE 141 III 433 E.”
“Entsprechend Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO hat eine Klage taugliche Rechtsbegehren zu enthalten, welche so bestimmt und klar formuliert sein müssen, dass sie im Falle der Gutheissung unverändert zum Urteil erhoben werden können (BSK ZPO-Willisegger, 3. Aufl., 2017, Art. 221 N 18 f. m.w.H.). Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs erfordert, dass die beklagte Partei genau weiss, wogegen sie sich zur Wehr setzen muss. Zur Ermittlung des Inhalts des Rechtsbegehrens hat das Gericht dieses allenfalls unter Berücksichtigung der Klagebegründung und allfälliger Eventualbegehren nach den allgemeinen Regeln auszulegen; massgebend ist nicht der unbestimmte oder unklare Wortlaut, sondern der Sinn, der dem Begehren nach Treu und Glauben zukommt (DIKE ZPO-Pahud, 2. Aufl., 2016, Art. 221 N 7 f., KGE BL 410 14 95 vom 8. Juli 2014 E. 1 m.w.H.). Ein unzulängliches Begehren einer gültig erhobenen Klage kann nach Massgabe von Art. 56 ZPO im Rahmen der gerichtlichen Fragepflicht geklärt, ergänzt oder verbessert werden. Unzulänglich und mithin mangelhaft ist ein Begehren insbesondere, wenn es unklar, unbestimmt, offensichtlich unvollständig oder in sich bzw.”
“Bestimmtheit des Rechtsbegehrens Rechtsbegehren sind inhaltlich so bestimmt zu fassen, dass sie bei Gutheissung ohne Weiteres zum Urteil erhoben werden können, und dass das Urteil vollstreckt werden kann (vgl. Art. 84 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; L EUENBERGER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar ZPO, 3. Aufl. 2016, Art. 221 N 28 ff. m.w.N.). Begehren, denen die Bestimmtheit fehlt, sind von den Gerichten nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des über- spitzten Formalismus im Lichte der Klagebegründung auszulegen und in diesem Sinne von Amtes wegen zu präzisieren, zu reduzieren und umzuformulieren (BGE 137 III 617 E. 6.2; Urteile BGer 5A_773/2018 E. 7.2; 5A_621/2012 E. 4.3). Das Gericht bleibt aufgrund des Dispositionsgrundsatzes an das Rechtsbegehren ge- - 10 - bunden (BGE 107 II 82 E. 2.b; 97 II 92 S. 93 f.; Urteile BGer 5A_345/2020 E. 6.6; 4A_460/2011 E. 2.1; je m.w.N.). Wird ein Prozess als einfache Streitgenossenschaft geführt, hat jeder einfache Streitgenosse den Prozess grundsätzlich unabhängig vom anderen zu führen (Art. 71 Abs. 3 ZPO) und entsprechend unabhängig vom anderen eigenständige Ansprüche geltend zu machen (Urteil BGer 4A_23/2018 E.”
“Die Klage hat unter anderem die Tatsachenbehauptungen, auf die der Kläger sein Begehren stützt, zu enthalten (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO). Gemäss dem Ver- handlungs- und Untersuchungsgrundsatz haben die Parteien dem Gericht die Tatsachen, auf die sie ihre Begehren stützen, darzulegen und die Beweismittel anzugeben (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Dafür sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichts in einem ersten Schritt die Tatsachen, die für die Subsumtion des Sachverhalts unter eine bestimmte Norm erforderlich sind, schlüssig zu be- haupten: Dabei genügt es, wenn die Tatsachen, die unter die das Begehren stüt- zenden Normen zu subsumieren sind, in einer den Gewohnheiten des Lebens entsprechenden Weise in ihren wesentlichen Zügen oder Umrissen behauptet werden. Bestreitet der Prozessgegner den schlüssigen Tatsachenvortrag der be- hauptungsbelasteten Partei, greift eine über die Behauptungslast hinausgehende Substanziierungslast. Die Vorbringen sind diesfalls nicht nur in den Grundzügen, sondern in Einzeltatsachen zergliedert so umfassend und klar darzulegen, dass darüber Beweis abgenommen oder der Gegenbeweis angetreten werden kann (vgl.”
“Vorab ist auf Grundsätzliches hinzuweisen: Die Klage enthält unter ande- rem das Rechtsbegehren (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO). Nach einem allgemeinen Rechtsgrundsatz ist das Rechtsbegehren so bestimmt zu formulieren, dass es bei Gutheissung der Klage zum Urteil erhoben werden kann (BGE 137 III 617 E. 4.3). Genügt das Rechtsbegehren den Bestimmtheitsanforderungen der ZPO nicht, ist darauf nicht einzutreten (BGE 142 III 683 E. 5.4). Das Bestimmtheitserfordernis gehört mit anderen Worten zu den Prozessvoraussetzungen i.S.v. Art. 59 ZPO. Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4 m.w.H.). Aus prozessökonomischen Gründen sollte deshalb die Prüfung hinsichtlich jeder Prozessvoraussetzung sobald als möglich und vor der materiellen Behandlung der Klage erfolgen (BGE 140 III 159 E. 4.2.4). Wenn die Vorinstanz zum Schluss kommt, das Rechtsbegehren sei zu unbe- stimmt, darf sie auf die Klage nicht eintreten und entsprechend kein Urteil in der Sache fällen. Möglich wäre nur, im Sinne eines Obiter dictum festzuhalten, dass selbst im Fall, da auf die Klage eingetreten würde, diese in der Sache abzuweisen wäre.”
Verfügbare Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen, sind mit der Klage als Beilage einzureichen; die Vorschrift verlangt somit die tatsächliche Vorlage (Realproduktion) dieser Urkunden.
“Die Parteien haben dem Gericht die Tatsachen, auf die sie ihre Begehren stützen, darzulegen und die Beweismittel anzugeben (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Dies bedeutet, Beweismittel zu nennen (Glasl, DIKE-Komm-ZPO, Art. 55 N 6) bezie- hungsweise zu benennen, zu beantragen und anzubieten (BK ZPO-Hurni, Art. 55 N 45) respektive zu bezeichnen (CHK-ZPO-Sutter-Somm/Seiler Art. 55 N 4). Grundsätzlich genügt die blosse Benennung von Beweismitteln, mit anderen Wor- ten eine Verbalproduktion. Lediglich für "verfügbare Urkunden" sehen Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO und Art. 244 Abs. 3 lit. c ZPO – welche beide die Klageeinreichung betreffen und Ordnungsvorschriften sind (BSK ZPO-Hafner, Art. 168 N 20; PC- CPC-Heinzmann, Art. 244 N 13; a.A. KUKO ZPO-Richers/Naegeli, Art. 221 N 36) –, die Einreichung als Klagebeilage im Sinne einer Realproduktion, das heisst einer tatsächlichen Vorlage, vor (Leu, DIKE-Komm-ZPO, Art. 152 N 24; BK ZPO-Hurni, Art. 55 N 45; BSK ZPO-Guyan, Art. 152 N 4; BSK ZPO-Willisegger, Art. 231 N 5; Wuillemin, Beweisführungslast und Beweisverfügung nach der Schweizerischen ZPO, 2018, N 281). Folglich ist die französische Fassung von Art. 55 Abs. 1 ZPO, wonach die Parteien, die Beweise vorlegen müssten ("produisent les preuves") ir- reführend und der deutsche Text, welcher von "angeben" spricht, ist genauer (PC- CPC-Chabloz, Art. 55 N 9). Wird im vereinfachten Verfahren in Anwendung von Art. 245 Abs. 1 ZPO direkt zur Verhandlung vorgeladen, erfolgen Klagebegrün- dung, Klageantwort, Replik und Duplik typischerweise mündlich.”
“enthält. Mit der Klage müssen gemäss Art. 221 Abs. 2 ZPO eine Vollmacht bei Vertretung (lit. a), gegebenenfalls die Kla- gebewilligung oder die Erklärung, dass auf das Schlichtungsverfahren verzichtet werde (lit. b), die verfügbaren Urkunden, welche als Beweismittel dienen sollen (lit.”
“252 bis 256 ZPO geregelt wird. Allerdings sind die Bestimmungen zum ordentlichen Verfahren auf das summarische Verfahren sinngemäss anwendbar, soweit nichts Abweichendes gilt, da die Art. 252 bis 256 ZPO dieses Verfahren nicht abschliessend regeln (BSK ZPO – Mazan, 3. Auflage 2017, Art. 252 N. 1). In Bezug auf den Inhalt des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO), weil das Gesetz für das summarische Verfahren keine abweichenden Anforderungen vorsieht (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 9; Fürst, Das Rechtsöffnungsverfahren, in ZZZ 38/2016, S. 124;). Besonders zu beachten ist, dass das Gesetz im summarischen Verfahren eine Tatsachenbegründung verlangt. Die wesentlichen Tatsachenbegründungen müssen im Gesuch enthalten sein (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 10; KUKO ZPO – Jent Sorensen, 2. Aufl. 2014, Art. 252 N. 2). Eine rechtliche Begründung ist hingegen nicht erforderlich, aber möglich (Art. 221 Abs. 3 ZPO). Ferner sind die vom Gesetz genannten Beilagen einzureichen (Art. 221 Abs. 2 ZPO). Zu den erforderlichen Beilagen zählen die Vollmacht bei Vertretung, die verfügbaren Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen und ein Verzeichnis der Beweismittel (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 11). Von grosser praktischer Bedeutung ist die Pflicht, als Beilage die verfügbaren Urkunden einzureichen, welche als Beweismittel dienen (Art. 221 Abs. 2 Bst. c ZPO), da der Beweis im summarischen Verfahren in erster Linie durch Urkunden zu erbringen ist (Art. 254 Abs. 1 ZPO). Das Gesuch muss die Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen enthalten (Art. 221 Abs. 1 Bst. e ZPO). Auf jede Tatsachenbehauptung folgt ein Beweisantrag.”
Nach Art. 221 Abs. 1 ZPO tragen die Parteien die Behauptungs- und die, falls nötig, weitergehende Substantiierungslast: Sie müssen die für ihren Anspruch relevanten Tatsachen in der Rechtsschrift selbst darlegen und so präzisieren, dass die Gegenpartei dazu Stellung nehmen und allfälliger Beweis geführt werden kann. Das Gericht darf sein Urteil grundsätzlich nur auf die von den Parteien behaupteten Tatsachen stützen. Ein blosser pauschaler Verweis auf Beilagen genügt in der Regel nicht; es ist nicht Aufgabe von Gericht oder Partei, die Grundlagen des Anspruchs aus den Beilagen zusammenzusuchen. Nicht oder nicht genügend substantiierte Tatsachen können nachträglich durch Beilagen oder durch ein Beweisverfahren nicht ersetzt werden, soweit dadurch der Verhandlungsgrundsatz unterlaufen würde.
“Der Verhandlungsgrundsatz besagt, dass der Rechtssuchende die Tatsa- chen behaupten und beweisen muss, aus deren Vorliegen er seinen Anspruch her- leitet (Art. 55 ZPO; statt vieler: Urteil 4A_169/2011 des Bundesgerichts vom 19. Juli 2011, E. 5.5). Das Gericht darf das Urteil nur auf die von den Parteien be- haupteten Tatsachen abstützen. Damit obliegt den Parteien die Behauptungslast (statt vieler: Urteil 4A_169/2011 des Bundesgerichts vom 19. Juli 2011, E. 6.2). Die - 12 - Tatsachen müssen in der Rechtsschrift selbst dargelegt bzw. behauptet werden (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO). Tatsachen, die sich lediglich aus einer Beilage zu einer Rechtsschrift ergeben, sind vom Gericht – soweit wie hier die Verhandlungsmaxime das Verfahren beherrscht – nicht zu beachten (NAEGELI/RICHERS, in: OBERHAM- MER/DOMEJ/HAAS [Hrsg.], Kurzkommentar ZPO, 2. Aufl., Basel 2014, Art. 221 N. 27; vgl. auch das Urteil 4A_169/2011 des Bundesgerichts vom 19. Juli 2011, E. 6.3).”
“Das heisst, dass eine Partei diejenigen Tatsachen widerspruchsfrei und vollständig angeben muss, auf die sie ihr Begehren stützt, so dass der Tatsachenvortrag bei Unterstellung, er sei wahr, den Schluss auf die anbegehrte Rechtsfolge zulässt (BGer 4A_415/2021 vom 18. März 2022, E. 5.2; BGer 4A_494/2020 vom 24. Juni 2022, E. 4.1; SUTTER- SOMM/SCHRANK, in: Sutter-Somm et al., ZPO Komm., 3. Aufl. 2016, Art. 55 N 21 m.H.). Bestreitet hingegen der Prozessgegner den schlüssigen Tatsachenvortrag der behauptungsbelasteten Partei, greift eine über die Behauptungslast hinausge- - 15 - hende Substantiierungslast. Die Vorbringen sind diesfalls nicht nur in den Grund- zügen, sondern in Einzeltatsachen zergliedert so umfassend und klar darzulegen und dazugehörige Beweisanträge zu stellen, dass darüber Beweis abgenommen und der Gegenbeweis angetreten werden kann (BGE 144 III 519 = Pra 108 [2019] Nr. 87 E. 5.2.1.1; BGE 136 III 322 E. 3.4.2; BGE 127 III 365 E. 2b; BGer 4A_415/2021 vom 18. März 2022, E. 5.2; BGer 4A_494/2020 vom 24. Juni 2022, E. 4.2). Dabei müssen rechtserhebliche Behauptungen in der Rechtsschrift selbst vorgebracht werden (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO). Der blosse pauschale Verweis auf Beilagen genügt in aller Regel nicht (BGE 147 III 440 E. 5.3; BGE 144 III 519 = Pra 108 [2019] Nr. 87 E. 5.2.1.2). 2.2.Bestreitungslast Das Gegenstück zur Behauptungslast bildet die Bestreitungslast. Pauschale Be- streitungen genügen nicht, sondern diese sind so konkret zu halten, dass sich be- stimmen lässt, welche einzelnen Behauptungen des Klägers damit bestritten wer- den. Der Grad der Substantiierung einer Behauptung beeinflusst insofern den er- forderlichen Grad an Substantiierung einer Bestreitung: Je detaillierter einzelne Tatsachen eines gesamten Sachverhalts behauptet werden, desto konkreter muss die Gegenpartei erklären, welche dieser einzelnen Tatsachen sie bestreitet (BGE 144 III 519 = Pra 108 [2019] Nr. 87 E. 5.2.2.3; BGer 4A_415/2021 vom 18.03.2022, E. 5.3). Die Anforderungen an die Substantiierung sind zwar tiefer als hinsichtlich einer Behauptung; pauschale Bestreitungen reichen indessen nicht aus. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass der Wahrheitsgehalt einer be- stimmten und konkreten gegnerischen Behauptung infrage gestellt wird (BGE 141 III 433 E.”
“Behauptungs- und Substantiierungslast - 9 - Der Verhandlungsgrundsatz besagt, dass der Rechtssuchende die Tatsachen be- haupten und beweisen muss, aus deren Vorliegen er seinen Anspruch herleitet (Art. 55 ZPO; statt vieler: Urteil BGer 4A_169/2011 vom 19. Juli 2011 E. 5.5). Das Gericht darf das Urteil nur auf die von den Parteien behaupteten Tatsachen ab- stützen. Damit obliegt den Parteien die Behauptungslast. Die Sachvorbringen müssen zudem so umfassend und detailliert dargelegt werden, dass die Gegen- partei Stellung nehmen und darüber Beweis abgenommen werden kann. Somit obliegt den Parteien auch eine Substantiierungslast (statt vieler: Urteil BGer 4A_169/2011 vom 19. Juli 2011 E. 6.2). Die Tatsachen müssen in der Rechtsschrift selbst dargelegt bzw. behauptet wer- den (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO). Tatsachen, die sich lediglich aus einer Beilage zu einer Rechtsschrift ergeben, sind vom Gericht – soweit wie hier die Verhand- lungsmaxime das Verfahren beherrscht – nicht zu beachten (R OMAN RI- CHERS /GEORG NAEGELI, in: OBERHAMMER/DOMEJ [HRSG.], Kurzkommentar, Schwei- zerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2021, Art. 221 N 27). Selbst mit ei- nem allgemeinen Verweis in der Rechtsschrift auf eine Beilage oder mit der all- gemeinen Erklärung, dass eingereichte Akten als integrierender Bestandteil einer Rechtsschrift gelten, wird der Behauptungslast in aller Regel nicht genügend nachgekommen. Es ist nicht Sache des Gerichts oder der Gegenpartei, sich die Grundlagen des Anspruchs aus den Beilagen zusammenzusuchen (Urteil BGer 4A_264/2015 vom 10. August 2015 E. 4.2.; L AURENT KILLIAS, in: HAUS- HEER /WALTER [HRSG.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band II, Bern 2012, Art.”
“Insbesondere geht es nicht an, im Rahmen des Noven- rechts ein vor Vorinstanz unzureichend behauptetes tatsächliches Klagefunda- ment zu ergänzen, d.h. die Klage in tatsächlicher Hinsicht nachzubegründen, so- weit dies bei zumutbarer Sorgfalt bereits im erstinstanzlichen Verfahren möglich gewesen wäre. Deshalb hilft das neue, an sich zulässige Beweismittel dem Kläger nicht weiter. Denn damit soll ein nachträglich neu behaupteter Sachverhalt, näm- lich die (zumindest partielle) Nichtdeckung angemeldeter Anwaltskosten durch die Versicherung und deren teilweise Ablehnung, bewiesen werden, zu welchem be- reits vor Erstinstanz Behauptungen hätten vorgetragen werden können und mit Blick auf die Schlüssigkeit des Tatsachenvortrags auch hätten vorgetragen wer- den müssen. Ausserdem – und das ist ebenso entscheidend – legt der Kläger mit seinen zu pauschalen Ausführungen zum neu eingereichten Beweismittel in der Berufungsantwort (Urk. 185 Rz 18 und Rz 75) auch nicht in einer der ihm oblie- genden Behauptungs- und Substantiierungslast (vgl. Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) genügenden Weise dar, dass und inwiefern sich die Versicherung mit besagtem Schreiben zur (Nicht-)Deckung welcher konkreten, klageweise geltend gemachten Kostenpositionen geäussert hat. Als Beweismittel kann das Schreiben entspre- chende Sachbehauptungen nicht ersetzen, sondern setzt solche voraus. Denn ein - 28 - Beweismittel und -verfahren dient nicht der Ergänzung eines unbehaupteten, sondern dem Beweis eines genügend bestimmt behaupteten (und bestrittenen) Sachverhalts. Für eine rechtsgenügende Sachdarstellung wären substantiiertere Vorbringen zum Inhalt des Schreibens und konkretere Erörterungen zu den darin enthaltenen Mitteilungen erforderlich als die unspezifischen Behauptungen, die H._____-Versicherung habe "[i]m Übrigen ... die von B._____ gestellten Ansprü- che" abgewiesen bzw. lehne "die anderen geltend gemachten Kosten (insbeson- dere Kosten für die 'Bonus Cases' und Ethikuntersuchungen)" ab. Der Kläger müsste im Einzelnen und in nachvollziehbarer Weise darlegen, auf welche dem Rechtsbegehren 2a zugrunde liegenden "Invoices" und Rechnungsbeträge sich die Deckungszusage und -ablehnung der Versicherung bezieht und inwiefern die klageweise geltend gemachten Anwaltskosten folglich ungedeckt bleiben.”
“Behauptungs- und Substantiierungslast Der Verhandlungsgrundsatz – welcher das vorliegende Verfahren beherrscht – besagt, dass der Rechtssuchende die Tatsachen zu behaupten und zu beweisen hat, aus deren Vorliegen er seinen Anspruch herleitet (Urteil BGer 4A_169/2011 vom 19. Juli 2011 E. 5.5). Das Gericht darf das Urteil nur auf die von den Parteien behaupteten Tatsachen abstützen. Somit obliegt den Parteien die Behauptungslast. Es handelt sich dabei nicht um eine Rechtspflicht, sondern um eine prozessuale Obliegenheit, deren Unterlassung zu einem prozessualen Nachteil führt, indem die betreffende Tatsache im Prozess unberücksichtigt bleibt. Die Sachvorbringen müssen umfassend, detailliert, in Einzeltatsachen gegliedert und klar dargelegt werden, damit die Gegenpartei Stellung nehmen und darüber Beweis abgenommen werden kann. Pauschale Behauptungen genügen nicht (BSK ZPO-WILLISEGGER, Art. 221 N 2; ZK ZPO-LEUENBERGER, Art. 221 ZPO N 43; BK ZGB-WALTER, Art. 8 N 182 ff.). Die Tatsachen müssen in der Rechtsschrift selbst dargelegt bzw. behauptet werden (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO). Tatsachen, die sich lediglich aus einer Beilage zu einer Rechtsschrift ergeben, sind vom Gericht – soweit wie hier die Verhandlungsmaxime das Verfahren beherrscht – nicht zu beachten (BSK ZPO-WILLISEGGER, Art. 221 ZPO N 27; Kuko ZPO- NAEGELI/RICHERS, Art. 221 N 27; vgl. auch Urteil BGer 4A.169/2011 vom 19. Juli 2011 E. 6.3). Eine nicht oder nicht genügend substantiierte Behauptung darf - 9 - nachträglich mittels eines Beweisverfahrens nicht mehr korrigiert werden, führte dies ansonsten doch zu einer Aushöhlung der Substantiierungslast und damit zu einer Verletzung des Verhandlungsgrundsatzes (vgl. auch BGE 108 II 337 E. 3). Die inhaltliche Tragweite der Substantiierungslast hängt auch vom prozessualen Verhalten der Gegenpartei ab. Bestreitet der Prozessgegner das an sich schlüssige undifferenzierte Vorbringen der behauptungsbelasteten Partei seinerseits schlüssig und widerspruchsfrei, kann diese gezwungen sein, die rechtserheblichen Tatsachen nicht nur in den Grundzügen, sondern umfassend darzulegen.”
Eine Berichtigung der Parteibezeichnung ist zulässig, sofern jede Gefahr einer Verwechslung ausgeschlossen werden kann. Die unrichtige Parteibezeichnung darf nicht mit dem Fehlen der Aktiv‑ oder Passivlegitimation verwechselt werden. Ist die Bezeichnung so gravierend unbestimmt, dass die Identität der Partei gänzlich offenbleibt, oder klagt eine nicht existierende Partei, ist auf die Klage nicht einzutreten.
“Gemäss § 37 i.V.m. § 28 lit. a GSVGer sind die Bestimmungen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) im Schiedsverfahren ergänzend sinngemäss anwendbar, sofern – wie für die vorliegend zu klärende Frage der Passivlegitimation – keine Bestimmungen im GSVGer enthalten sind. Nach Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO enthält die Klageschrift die Bezeichnung der Parteien und ihrer allfälligen Vertreter. Die genaue Bezeichnung der Prozessparteien ist eine zentrale Voraussetzung für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit wie auch ihrer Legitimation. Parteien und Vertreter sind daher so zu bezeichnen, dass über ihre Identität kein Zweifel besteht. Eine Berichtigung der Parteibezeichnung ist zulässig, wenn jede Gefahr einer Verwechslung ausgeschlossen werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_510/2016 vom 26. Januar 2017 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen). Allerdings darf die unrichtige Parteibezeichnung nicht mit dem Fehlen der Aktiv- oder Passivlegitimation verwechselt werden. Insbesondere dürfen Irrtümer über die Passivlegitimation nicht auf dem Wege der Berichtigung korrigiert werden (vgl. BGE 142 III 782 E. 3.2.2 = Pra 107 (2018) Nr. 46; Katharina Anna Zimmermann, Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung, Zürich/St. Gallen 2022, S. 190 ff. Rz. 374 ff. mit Hinweisen). Ist der Mangel in der Parteibezeichnung derart gravierend, dass die Identität der Parteien gänzlich unbestimmt bleibt, oder klagt eine nicht existierende Partei, ist auf die Klage nicht einzutreten.”
“Die rechtlichen Ausführungen der Vorinstanz zur Bezeichnung der Parteien in der Klageschrift sind grundsätzlich zutreffend. Demnach sind in der Klageschrift nach Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO die Parteien und ihre allfälligen Vertreter so genau zu bezeichnen, dass über ihre Identität keine Zweifel bestehen. Eine Berichtigung der Parteibezeichnung ist zulässig, wenn jede Gefahr einer Verwechslung ausge- schlossen werden kann (BGE 136 III 545 E.”
“Nach Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO enthält die Klageschrift die Bezeichnung der Parteien und ihrer allfälligen Vertreter. Die genaue Bezeichnung der Prozessparteien ist eine zentrale Voraussetzung für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit wie auch ihrer Legitimation. Parteien und Vertreter sind daher so zu bezeichnen, dass über ihre Identität kein Zweifel besteht. Eine Berichtigung der Parteibezeichnung ist zulässig, wenn jede Gefahr einer Verwechslung ausgeschlossen werden kann. Ist der Mangel in der Parteibezeichnung jedoch derart gravierend, dass die Identität der Parteien gänzlich unbestimmt bleibt, oder klagt eine nicht existierende Partei, ist auf die Klage nicht einzutreten. Die blosse Berichtigung einer Parteibezeichnung ist abzugrenzen von einem eigentlichen Parteiwechsel, der (ohne Veräusserung des Streitobjekts) nach Art. 83 Abs. 4 ZPO grundsätzlich nur mit Zustimmung der Gegenpartei zulässig ist (Urteil des Bundesgerichts vom 26. Januar 2017, 4A_510/2016, E. 3.1 mit weiteren Hinweisen).”
Die Parteien sind so zu bezeichnen, dass über ihre Identität kein Zweifel besteht. Bei natürlichen Personen sind regelmässig Name, Vorname und Adresse anzugeben. Die vollständige Bezeichnung dient insbesondere der Feststellung der Identität, der Zustellbarkeit sowie der Prüfung prozess- und vollstreckungsbezogener Voraussetzungen.
“E. 3.1). Die genaue und vollständige Bezeichnung der Parteien ist somit erforderlich, damit das Gericht deren rechtliche Existenz sowie die parteibe- zogenen Fähigkeiten als Prozessvoraussetzungen prüfen kann (Daniel Williseg- ger, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zi- vilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 7 zu Art. 221 ZPO), hat aber auch Be- deutung für die korrekten Zustellungen und Vorladungen sowie für die Vollstre- ckung des Entscheids (Eric Pahud, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2016, N 1 zu Art. 221 ZPO). Parteien sind so zu bezeichnen, dass über ihre Identität kein Zwei- fel besteht. Bei natürlichen Personen erfordert dies regelmässig die Angabe von Namen, Vornamen und Adresse (BGer 4A_242/2016 v.”
“Si l'on tient compte au surplus du montant des travaux de remplacement de l'ameublement de la cuisine et des conclusions formulées dans l'appel joint visant à faire installer des toiles de tente, à remplacer les dalles de la terrasse, à installer des films de protection UV et IR sur les fenêtres et à réduire le loyer de 5% dès le 1er septembre 2014, il sied d'admettre que la valeur litigieuse est largement supérieure à 10'000 fr., de sorte que la voie de l'appel est ouverte. 1.2 Selon l'art. 311 CPC, l'appel, écrit et motivé, est introduit auprès de l'instance d'appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision, laquelle doit être jointe au dossier d'appel. L'appel a été interjeté dans le délai et suivant la forme prescrits par la loi (art. 130, 131, 311 al. 1 CPC). Il est ainsi recevable. La partie adverse peut former appel joint dans la réponse (art. 313 al. 1 CPC). Les conditions de recevabilité de l'appel joint doivent remplir, mutatis mutandis, les exigences prévalant pour l'appel principal (art. 311 al. 1 CPC), ce qui vaut en particulier en ce qui concerne la motivation (Jeandin, Code de procédure civile commenté, Bâle, 2019, n. 4 ad art. 313 CPC). L'art. 221 al. 1 let. a CPC impose que la demande contienne la désignation des parties et, le cas échéant, celle de leur représentant. Selon la jurisprudence, l'art. 221 CPC est applicable par analogie à l'art. 311 CPC (ATF 138 III 213 consid. 2.3). Pour les personnes physiques, il suffit en général d'indiquer leur nom, prénom et adresse (arrêts du Tribunal fédéral 4A_118/2015 du 9 novembre 2015 consid. 3.5.1 et 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid. 3.4). Ces indications doivent être complètes et exactes pour permettre notamment les communications et notifications ultérieures, mais aussi la vérification de la compétence et la détermination du droit applicable, qui peuvent dépendre du domicile des parties (Tappy, Code de procédure civile commenté, 2019, n. 7 ad art. 221 CPC). En outre, cette règle tend à déterminer l'identité des parties, pour permettre à celui qui reçoit l'acte d'être fixé d'emblée sur la personne de sa partie adverse, la loyauté des débats exigeant que chaque partie connaisse exactement son adversaire (ATF 131 I 57 consid. 2.2). En cas d'indication incomplète, inexacte ou ambiguë, la juridiction doit interpeller l'intéressé ou lui fixer un délai de rectification selon les art.”
In der Praxis sind Berichtigungen der Parteibezeichnung in bestimmten Fällen zulässig; Beispiele sind etwa die Angabe einer Einzelfirma anstelle des einzelnen Inhabers, die Benennung einer einfachen Gesellschaft unter ihrer Firmenbezeichnung, die Bezeichnung „Erben des X“ statt der namentlich aufgeführten einzelnen Erben oder die Angabe eines Verstorbenen statt der in den Akten genannten Erben. Voraussetzung ist, dass dadurch keine Verwechslungsgefahr entsteht und die Identität der Partei geklärt werden kann.
“In der Praxis wurden Berichtigungen von Parteibezeichnungen für zulässig erachtet, wenn beispielsweise eine Einzelfirma statt deren Inhaber als physische Einzelperson, eine einfache Gesellschaft unter einer Firmenbezeichnung statt der einzelnen Gesellschafter, die "Erben des H.S." statt die in der Klage genannten einzelnen Erben oder ein Verstorbener statt die in den Akten genannten Erben als Partei aufgeführt wurden (vgl. Laurent Killias, Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bern 2012, N 7 [FN 8] zu Art. 221 ZPO; Richard Frank/Hans Sträuli/Georg Messmer, Kommentar zur zürcherischen ZPO, 3. Aufl., Zürich 1997, N 5 zu §108 ZPO, mit zahlreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung; Christoph Leuenberger, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 22 zu Art. 221 ZPO).”
Erfüllt die Klage im vereinfachten Verfahren die Anforderungen von Art. 221 ZPO nicht, stellt das Gericht sie der beklagten Partei zu und lädt zugleich zur Verhandlung vor. Im Unterschied zum ordentlichen Verfahren führt eine formelle Mangelhaftigkeit der Schrift nicht unmittelbar dazu, dass Beweismittel unberücksichtigt blieben.
“Im ordentlichen Verfahren ist ein Beweismittel als formgerecht angeboten zu betrachten, wenn sich die Beweisofferte eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen lässt und umgekehrt. In der Regel sind die einzelnen Beweisofferten unmittelbar im Anschluss an die Tatsachenbehauptungen aufzuführen, die damit bewiesen werden sollen. Dies ergibt sich aus Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO (BGer 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013, E. 4.4; BGer 4A_487/2015 vom 6. Januar 2016, E. 5.2). Dasselbe gilt für die Klageantwort (Art. 222 Abs. 2 ZPO). Damit soll das Beweisprogramm vorgezeichnet werden, wie es das Gericht in der Beweisverfügung anordnet (BSK ZPO-Willisegger, Art. 221 N 31). Der vorliegende Rechtsstreit unterliegt dem vereinfachten Verfahren (E. II.1.3.). In diesem sind die Anforderungen an die - 26 - Klage gleich, wenn sie begründet eingereicht wird; genügt die Klage den Anforderungen nach Art. 221 ZPO nicht, so stellt das Gericht sie der beklagten Partei zu und lädt zugleich zur Verhandlung vor (Art. 245 Abs. 1 ZPO; BGE 140 III 450 E. 3.1). Anders als im ordentlichen Verfahren führt die mangelhafte Rechtsschrift nicht (sofort) dazu, dass die Beweismittel nicht zu berücksichtigen wären. Es ist deshalb fraglich, ob dies die Folge sein kann, wenn die Klageantwort der Vorgabe von Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO nicht genügt. Damit würde die beklagte Partei nämlich gegenüber der Gegenseite benachteiligt; letztere kann ihre "mangelhafte" Klage noch mündlich begründen und dabei die zugehörigen Beweismittel bezeichnen (BSK ZPO-Mazan, Art. 245 N 13). Wie es sich im Einzelnen verhält, kann vorliegend offenbleiben:”
Vor Aktenschluss eingereichte und unbestrittene Urkunden sind im Prozess grundsätzlich unbesehen zu berücksichtigen; ihre Einreichung vor Aktenschluss ist zu beachten, auch wenn gegenüber der einreichenden Partei gegebenenfalls Sanktionen in Betracht fallen. Beweismittel sind im Anschluss an die entsprechende Tatsachenbehauptung vorzulegen (Prinzip der Beweisverbindung).
“c ZPO sind mit der Klage zwar die verfügbaren Urkunden, welche als Beweismittel dienen sollen, einzureichen. Diese Verpflichtung wird indessen dadurch stark abgemildert, dass die Parteien sich im ordentlichen wie auch im vereinfachten Verfahren zweimal unbeschränkt zur Sache äussern und neue Tatsachen in den Prozess einführen können. Erst nach dem Aktenschluss haben sie nur noch unter den eingeschränkten Voraussetzungen von Art. 229 Abs. 1 ZPO das Recht, neue Tatsachen und Beweismittel vorzubringen (BGE 146 III 55 E. 2.3.1; Urteil 4A_41/2022 vom 24. Mai 2022 E. 2.2). Mit Blick auf Art. 221 ZPO sind indes noch vor Aktenschluss eingereichte Urkunden unbesehen darum im Prozess zu berücksichtigen, ob die betreffende Partei gegebenenfalls anderweitig sanktioniert werden kann (HEINZMANN, in: Petit commentaire, Code de procédure civile, 2020, N. 35 zu Art. 221 ZPO; PAHUD, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Bd. II, 2. Aufl. 2016, N. 26 zu Art. 221 ZPO; WILLISEGGER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 48 zu Art. 221 ZPO). Vorliegend ist der Aktenschluss erst nach Erstattung der Duplik eingetreten (vgl. vorne E. 4.3.2). Da die Beschwerdegegnerinnen die fragliche Urkunde unbestritten mit der Duplik eingereicht haben, war sie zu berücksichtigen.”
“Dazu bringt die Beschwerdeführerin vorab vor, der fragliche Kontoauszug sei im erstinstanzlichen Verfahren erst mit der Klageduplik und damit verspätet eingereicht worden. Er hätte nicht berücksichtigt werden dürfen, was das Obergericht verkenne. Zu Unrecht: Gemäss Art. 221 Abs. 2 Bst. c ZPO sind mit der Klage zwar die verfügbaren Urkunden, welche als Beweismittel dienen sollen, einzureichen. Diese Verpflichtung wird indessen dadurch stark abgemildert, dass die Parteien sich im ordentlichen wie auch im vereinfachten Verfahren zweimal unbeschränkt zur Sache äussern und neue Tatsachen in den Prozess einführen können. Erst nach dem Aktenschluss haben sie nur noch unter den eingeschränkten Voraussetzungen von Art. 229 Abs. 1 ZPO das Recht, neue Tatsachen und Beweismittel vorzubringen (BGE 146 III 55 E. 2.3.1; Urteil 4A_41/2022 vom 24. Mai 2022 E. 2.2). Mit Blick auf Art. 221 ZPO sind indes noch vor Aktenschluss eingereichte Urkunden unbesehen darum im Prozess zu berücksichtigen, ob die betreffende Partei gegebenenfalls anderweitig sanktioniert werden kann (HEINZMANN, in: Petit commentaire, Code de procédure civile, 2020, N. 35 zu Art. 221 ZPO; PAHUD, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Bd. II, 2. Aufl. 2016, N. 26 zu Art. 221 ZPO; WILLISEGGER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 48 zu Art. 221 ZPO). Vorliegend ist der Aktenschluss erst nach Erstattung der Duplik eingetreten (vgl. vorne E. 4.3.2). Da die Beschwerdegegnerinnen die fragliche Urkunde unbestritten mit der Duplik eingereicht haben, war sie zu berücksichtigen.”
“HASEN- BÖHLER in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., 2016, Art. 160 N. 11 ff.; SUTTER- SOMM/SEILER, in: Sutter-Somm/Seiler [Hrsg.], Handkommentar zur Schweizeri- schen Zivilprozessordnung, 2021, Art. 160 N. 9). Pauschale Editionsbegehren, wel- che ein Ausforschen möglicher Beweismittel zum Inhalt haben, wie die Vorlage der gesamten Korrespondenz oder sämtlicher Geschäftsbücher, sind unzulässig (SVEN RÜETSCHI, in: HAUSHEER/WALTER [Hrsg.], Berner Kommentar Schweizerische Zivil- prozessordnung, Band II, Bern 2012, N 16 zu Art. 160 ZPO; SCHMID, in: SPÜH- LER/TENCHIO/INFANGER [Hrsg.], Basler Kommentar ZPO, 2017, N. 23 f. zu Art. 160 ZPO; HASENBÖHLER, a.a.O., Art. 160 N. 13). Die Beweise sind unmittelbar im An- schluss an die entsprechende Tatsachenbehauptung anzubieten (Prinzip der Be- weisverbindung; WILLISEGGER, in: SPÜHLER/TENCHIO/INFANGER [Hrsg.], Basler Kom- mentar ZPO, 2017, N. 31 zu Art. 221 ZPO; BGer 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4; BGE 144 III 519 E. 5.2.1.2). - 9 -”
Nach Art. 221 Abs. 1 ZPO sind die Parteien und allfällige Vertreter in der Klage zu bezeichnen. Die in den Quellen genannten Angaben (vollständiger Name bzw. Firma und Adresse) sind für die Prüfung der Partei- und Prozessfähigkeit sowie der Legitimation erheblich und dienen zudem der ordnungsgemässen Zustellung, auch im internationalen Verhältnis. Ergibt sich aus den Eingaben, dass Parteienangaben unklar, widersprüchlich oder offensichtlich unvollständig sind, hat das Gericht Anlass zur Nachfrist- oder Klarstellungsaufforderung (vgl. Art. 132 ZPO, Art. 56 ZPO).
“Bei internationalen Verhältnissen kommt das Haager Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland (HZUe65, SR 0.274.131) zur Anwendung, wenn im Bereich des Zivil- und Handelsrechts Schriftstücke zugestellt werden sollen. H. und die Schweiz sind Vertragsstaaten des Haager Zustellungsübereinkommens. Die Vorinstanz hat daher die Verfügung vom 31. August 2021 zu Recht nach Massgabe des besagten Übereinkommens rechtshilfeweise an das Amtsgericht K. zugestellt (vgl. dazu erstinstanzliche Akten betreffend die rogatorische Zustellung). Gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. a HZUe65 erfolgt die Zustellung in einer der gesetzlichen Formen, die das Recht des ersuchten Staates für die Zustellung der in seinem Hoheitsgebiet ausgestellten Schriftstücke an dort befindliche Personen vorschreibt. Für die Zustellung ist demnach das h Recht, konkret § 166 ff. der h. Zivilprozessordnung massgebend. Art. 221 Abs. 1 ZPO regelt den notwendigen Inhalt einer Klage an das Gericht. Konkret bestimmt Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO, dass in der Klage die Parteien und allfällige Vertreterinnen und Vertreter zu bezeichnen sind. Die genaue Bezeichnung der Prozessparteien, ihres vollständigen Namens bzw. der Firma sowie der Adresse, ist nicht nur eine zentrale Voraussetzung für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit und ihrer Legitimation. Diese Angaben sind zudem unabdingbar, um eine ordnungsgemässe gerichtliche Zustellung sicherzustellen. Bei mangelhaften Eingaben setzt das Gericht eine Nachfrist zur Verbesserung der Klage (vgl. Art. 132 Abs. 1 und 2 ZPO). Die klagende Partei hat in ihrer Eingabe an das Gericht die aktiv- und passivlegitimierten Parteien sowie allfällige Vertreter anzugeben (vgl. Roman Richers/ Georg Naegeli, KUKO ZPO, 3. Aufl. 2021, Art. 221 N 2 f.). Sind die entsprechenden Angaben einer Partei unklar, widersprüchlich, unbestimmt oder offensichtlich unvollständig, so gibt ihr das Gericht gemäss Art. 56 ZPO durch entsprechende Fragen Gelegenheit zur Klarstellung und zur Ergänzung (vgl. Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, Handkommentar ZPO, 2021, Art.”
Die Klage muss die wesentlichen Tatsachen in der Rechtsschrift selbst substantiiert darlegen; ein pauschaler Verweis auf Beilagen genügt grundsätzlich nicht, weil es nicht Aufgabe von Gericht oder Gegenpartei ist, die Sachdarstellung aus Beilagen zusammenzusuchen. Ausnahmsweise kann ein Verweis auf Beilagen genügen, wenn die Beilagen für sich geprüft werden können und in der Rechtsschrift hinreichend konkretisiert und erläutert werden.
“Behauptungs- und Substantiierungslast - 9 - Der Verhandlungsgrundsatz besagt, dass der Rechtssuchende die Tatsachen be- haupten und beweisen muss, aus deren Vorliegen er seinen Anspruch herleitet (Art. 55 ZPO; statt vieler: Urteil BGer 4A_169/2011 vom 19. Juli 2011 E. 5.5). Das Gericht darf das Urteil nur auf die von den Parteien behaupteten Tatsachen ab- stützen. Damit obliegt den Parteien die Behauptungslast. Die Sachvorbringen müssen zudem so umfassend und detailliert dargelegt werden, dass die Gegen- partei Stellung nehmen und darüber Beweis abgenommen werden kann. Somit obliegt den Parteien auch eine Substantiierungslast (statt vieler: Urteil BGer 4A_169/2011 vom 19. Juli 2011 E. 6.2). Die Tatsachen müssen in der Rechtsschrift selbst dargelegt bzw. behauptet wer- den (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO). Tatsachen, die sich lediglich aus einer Beilage zu einer Rechtsschrift ergeben, sind vom Gericht – soweit wie hier die Verhand- lungsmaxime das Verfahren beherrscht – nicht zu beachten (R OMAN RI- CHERS /GEORG NAEGELI, in: OBERHAMMER/DOMEJ [HRSG.], Kurzkommentar, Schwei- zerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2021, Art. 221 N 27). Selbst mit ei- nem allgemeinen Verweis in der Rechtsschrift auf eine Beilage oder mit der all- gemeinen Erklärung, dass eingereichte Akten als integrierender Bestandteil einer Rechtsschrift gelten, wird der Behauptungslast in aller Regel nicht genügend nachgekommen. Es ist nicht Sache des Gerichts oder der Gegenpartei, sich die Grundlagen des Anspruchs aus den Beilagen zusammenzusuchen (Urteil BGer 4A_264/2015 vom 10. August 2015 E. 4.2.; L AURENT KILLIAS, in: HAUS- HEER /WALTER [HRSG.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band II, Bern 2012, Art.”
“Gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO enthält die Klage die Tatsachenbehaup- tungen. Der Behauptungs- und Substanziierungslast (vorne E. 2.3.1) ist grund- sätzlich in den Rechtsschriften nachzukommen. Der blosse pauschale Verweis auf Beilagen genügt in aller Regel nicht (BGer 4A_264/2015 vom 10. August 2015 E. 4.2.2). Das Gericht und die Gegenpartei sollen nicht aus den Beilagen die Sachdarstellung zusammensuchen müssen. Es ist nicht an ihnen, Beilagen da- nach zu durchforsten, ob sich daraus etwas zu Gunsten der behauptungsbelaste- ten Partei ableiten lässt (BGer 4A_281/2017 vom 22. Januar 2018 E. 5). Aus- nahmsweise kann es zwar zulässig sein, seinen Substanziierungsobliegenheiten durch Verweis auf Beilagen nachzukommen. Der Verweis auf eine Beilage ist aber jedenfalls ungenügend, wenn diese für sich selbst nicht erlaubt, die geltend gemachten Positionen zu prüfen und gegebenenfalls substanziiert zu bestreiten, und die Beilage in den Rechtsschriften nicht hinreichend konkretisiert und erläu- tert wird (BGer 4A_281/2017 vom 22.”
“Rechtliches Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts (etwa Urteile BGer 4A_264/2015 vom 10. August 2015 E. 4.2 und 4A_317/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 2.2) sowie auch des Handelsgerichts des Kantons Zürich (etwa Urteile HGer ZH, HG130071-O vom 8. Juni 2015 E. 3.1. und HG120137-O vom 1. Juli 2015 E. 1.5.), wird der Behauptungslast mit einem Verweis auf Beilagen grund- - 29 - sätzlich nicht genüge getan. Vielmehr sind die wesentlichen Behauptungen in der Rechtsschrift selbst aufzuführen (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO), so dass im Bestrei- tungsfalle ein Beweissatz formuliert werden kann (vgl. auch Ausführungen unter Erwägung Ziff. II.”
Auch im Gesuchs- und im summarischen Verfahren gelten die Anforderungen an Tatsachenbehauptungen nach Art. 221 ZPO. Das für bestimmte summarische Verfahren geltende herabgesetzte Beweismass der Glaubhaftmachung ist weniger streng; es entbindet die Gesuchstellerin jedoch nicht von der Behauptungs- und Substanziierungslast nach Art. 221 ZPO.
“Die vorläufige Eintragung eines gesetzlichen Pfandrechtes darf nur dann verweigert werden, wenn der Bestand des Pfandrechtes ausge- schlossen oder höchst unwahrscheinlich ist. Im Zweifelsfall ist die vorläufige Ein- tragung zu bewilligen und die Entscheidung über Bestand und Umfang des Pfand- rechts dem Gericht im ordentlichen Verfahren vorzubehalten. Dies gilt insbeson- dere bei unklarer oder unsicherer Rechtslage (BGE 86 I 265 ff. E. 3; BGE 102 Ia 81 ff. E. 2bb; BGE 112 Ib 482 ff.; BGE 137 III 563 ff. E. 3.3; S CHUMACHER RAINER, Das Bauhandwerkerpfandrecht, Systematischer Aufbau, 3. Aufl., Zürich - Basel - Genf 2008, N 1394 ff.; DERSELBE, Das Bauhandwerkerpfandrecht, Ergänzungs- band zur 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2011, N 609 ff.). Das herabgesetzte Beweismass der Glaubhaftmachung ändert jedoch nichts an der Behauptungs- und Substantiierungslast der Gesuchstellerin. In Bezug auf den Inhalt des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO). Das Gesuch hat insbesondere die Tatsachenbe- hauptungen (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) zu enthalten (BSK ZPO-M AZAN, 3. Aufla- ge, Basel 2017, Art. 252 N 4 und N 9). Der Behauptungs- und Substantiierungs- last hat die Gesuchstellerin bereits im Rahmen ihrer Gesuchsbegründung nach- zukommen (vgl. BSK ZPO-W ILLISEGGER, a.a.O., Art. 221 N 26). Die Behauptungs- last verlangt von der Partei, dass sie die Tatsachen angibt, auf die sie ihre Begeh- ren stützt (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Aus den Behauptungen sollen sich die Tatbe- standsmerkmale der anwendbaren Rechtsnormen ergeben (BSK ZPO- W ILLISEGGER, a.a.O., Art. 221 N 27). Dem Bauunternehmer obliegt es daher nicht nur, Bestand und Höhe der von ihm geltend gemachten und zu sichernden Vergü- - 7 - tungsforderung glaubhaft zu machen; er hat auch sämtliche übrigen in Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3, Art. 837 Abs. 2 und Art. 839 Abs. 2 und 3 ZGB genannten Voraus- setzungen kurz darzulegen (vgl.”
“5 ZPO), wobei die Voraussetzungen des Anspruchs auf Eintragung nur glaubhaft zu machen sind (Art. 261 Abs. 1 ZPO; Art. 961 Abs. 3 ZGB). An die Glaubhaftmachung sind nach konstanter Lehre und Praxis keine strengen Anfor- derungen zu stellen (BGE 86 I 265 E. 3; 102 Ia 81 E. 2; 112 Ib 482 E. 3b; Urteil des Bundesgerichts vom 12. September 2003 [5P.221/2003] E. 3.2.1). Das her- abgesetzte Beweismass der Glaubhaftmachung ändert jedoch nichts an der Be- hauptungs- und Substantiierungslast der Gesuchstellerin. In Bezug auf den Inhalt - 6 - des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO). Das Gesuch hat insbesondere die Tatsachenbe- hauptungen (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) zu enthalten (BSK ZPO-M AZAN, 3. Aufla- ge, Basel 2017, N 4 und 9 zu Art. 252 ZPO). Der Behauptungs- und Substantiie- rungslast hat die Gesuchstellerin bereits im Rahmen ihrer Gesuchsbegründung nachzukommen (vgl. BSK ZPO-WILLISEGGER, a.a.O., N 26 zu Art. 221 ZPO). Die Behauptungslast verlangt von der Partei, dass sie die Tatsachen angibt, auf die sie ihre Begehren stützt (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Aus den Behauptungen sollen sich die Tatbestandsmerkmale der anwendbaren Rechtsnormen ergeben (BSK ZPO- W ILLISEGGER, a.a.O., N 27 zu Art. 221 ZPO). Dem Bauunternehmer obliegt es da- her nicht nur, Bestand und Höhe der von ihm geltend gemachten und zu sichern- den Vergütungsforderung glaubhaft zu machen; er hat auch sämtliche übrigen in Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3, Art. 837 Abs. 2 und Art. 839 Abs. 2 und 3 ZGB genannten Voraussetzungen kurz darzulegen (vgl. SCHUMACHER RAINER, Ergänzungsband, a.a.O., N 182).”
“Was bedeutet nun aber der Verzicht der Beschwerdeführerin auf eine Stellungnahme mit Bezug auf das Vorbringen der Beschwerdegegnerin in der Gesuchsantwort, es bestehe zwischen den Parteien Dissens betreffend die Baugarantie, da sie, die Beschwerdegegnerin, die handschriftlichen Anpassungen der Beschwerdeführerin in den AVB betreffend die Dauer der Garantie respektive den "Zwang, einen Wartungsvertrag abzuschliessen, nicht akzeptiert habe". Ebenso unterblieb eine Stellungnahme der Beschwerdeführerin auf den Einwand der Beschwerdegegnerin in der Gesuchsantwort, eine "SIA-konforme unbedingte Baugarantie hat einen wesentlichen Einfluss auf die geschuldete Werkpreis-Zahlung. Somit wird der in Betreibung gesetzte Betrag von Fr. 15'078.00 (nebst Zins von 5%; zuzüglich Betreibungskosten) in dessen Höhe vollumfänglich bestritten." Das Rechtsöffnungsverfahren wird durch ein Gesuch eingeleitet. Erscheint das Gesuch nicht offensichtlich unzulässig oder offensichtlich unbegründet, gibt das Gericht der Gegenpartei Gelegenheit, mündlich oder schriftlich Stellung zu nehmen. Alsdann sind auch die Bestimmungen zum ordentlichen Verfahren als "Grundverfahren" zu berücksichtigen, soweit für das summarische Verfahren nichts Abweichendes gilt. Damit richten sich Gesuch und Gesuchsantwort nach Art. 221 ZPO (für letztere i.V.m. Art. 222 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Ausserdem hat die Gesuchsgegnerin darzulegen, welche Tatsachenbehauptungen der Gesuchstellerin im Einzelnen anerkannt oder bestritten werden. Der Gesuchsgegner kann unter anderem mit der Gesuchsantwort Gegenbehauptungen in den Prozess einführen. Damit vermag er das Beweisthema zu erweitern (Gegenbeweis), nicht aber den Prozessgegenstand, den der Gesuchsteller bestimmt. Gegenbehauptungen sind Vorbringen, denen der unmittelbare Bezug zum klägerischen Tatsachenvortrag fehlt. Sie dienen der Bestreitung der Sache und haben deshalb nicht die prozessuale Form einer Behauptung, was bei den Anforderungen an die Substantiierung und der Beweislastverteilung zu beachten ist. Tatsachen, die von der gegnerischen Partei im Prozess ausdrücklich oder stillschweigend zugestanden werden, das heisst, wenn eine Partei die gegnerischen Behauptungen nicht bestreitet, müssen nicht behauptet oder bewiesen werden. Das Gericht muss daher zugestandene Tatsachen dem Urteil grundsätzlich zugrunde legen, auch wenn sie sich nicht zugetragen haben sollten.”
Bei Editionsbegehren ist der Beweisantrag zu konkretisieren. Im Falle eines Urkundenbegehrens ist das zu edierende Schriftstück nach Art und Inhalt genau zu bezeichnen und es ist anzugeben, von wem die Urkunde ediert werden soll.
“Der Beweisantrag ist zu spezifizieren. So ist im Falle eines anbegehrten Urkundenbeweises das zu edierende Schriftstück nach Art und Inhalt der Urkunde genau zu bezeichnen (vgl. BGE 143 III 113 E. 4.4.1 S. 119 mit Hinweisen). Ferner ist zu benennen, von wem die Urkunde ediert werden soll (GÖKSU, a.a.O., S. 127; PAHUD, in: Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Bd. II, Brunner und andere [Hrsg.], 2. Aufl. 2016, N. 17 zu Art. 221 ZPO). Die Frage, ob sich die Vorinstanz - welche von einem materiell-rechtlichen Auskunftsanspruch ausging und daher einen weniger strengen Massstab anlegte - mit ihrer Auslegung des streitigen Editionsbegehrens über diese Grundsätze hinwegsetzte, muss hier nicht beantwortet werden. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin im Scheidungsprozess nicht bloss nachehelichen Unterhalt, sondern auch Kinderalimente verlangt. Diesbezüglich kommen der Untersuchungs- und der Offizialgrundsatz (Art. 296 ZPO) zur Anwendung (vgl. Urteil 5A_645/2016, 5A_651/2016 vom 18. Mai 2017 E. 3.2.4), sodass das Bezirksgericht grundsätzlich über die gestellten Editionsanträge hinausgehen durfte, soweit es dies für die Ermittlung des für die Festsetzung der Kinderalimente relevanten Sachverhalts als notwendig erachtete. Im Dispositiv seiner Verfügung sprach es die Editionsverpflichtungen denn auch nicht nur "in teilweiser Gutheissung der beklagtischen Editionsbegehren", sondern auch "von Amtes wegen (Art.”
“Der Beweisantrag ist zu spezifizieren. So ist im Falle eines anbegehrten Urkundenbeweises das zu edierende Schriftstück nach Art und Inhalt der Urkunde genau zu bezeichnen (vgl. BGE 143 III 113 E. 4.4.1 S. 119 mit Hinweisen). Ferner ist zu benennen, von wem die Urkunde ediert werden soll (GÖKSU, a.a.O., S. 127; PAHUD, in: Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Bd. II, Brunner und andere [Hrsg.], 2. Aufl. 2016, N. 17 zu Art. 221 ZPO). Die Frage, ob sich die Vorinstanz - welche von einem materiell-rechtlichen Auskunftsanspruch ausging und daher einen weniger strengen Massstab anlegte - mit ihrer Auslegung des streitigen Editionsbegehrens über diese Grundsätze hinwegsetzte, muss hier nicht beantwortet werden. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin im Scheidungsprozess nicht bloss nachehelichen Unterhalt, sondern auch Kinderalimente verlangt. Diesbezüglich kommen der Untersuchungs- und der Offizialgrundsatz (Art. 296 ZPO) zur Anwendung (vgl. Urteil 5A_645/2016, 5A_651/2016 vom 18. Mai 2017 E. 3.2.4), sodass das Bezirksgericht grundsätzlich über die gestellten Editionsanträge hinausgehen durfte, soweit es dies für die Ermittlung des für die Festsetzung der Kinderalimente relevanten Sachverhalts als notwendig erachtete. Im Dispositiv seiner Verfügung sprach es die Editionsverpflichtungen denn auch nicht nur "in teilweiser Gutheissung der beklagtischen Editionsbegehren", sondern auch "von Amtes wegen (Art.”
Art. 221 Abs. 1 ZPO gilt nach der Rechtsprechung auch analog für Gesuche in summarischen Verfahren. Dabei kann auf eine getrennte, nummerierte Darstellung jedes einzelnen Tatbestands verzichtet werden, wenn der tatsächliche Sachverhalt aus den Schlussanträgen und den beigefügten Beweismitteln hervorgeht. Der Anspruchsteller kann sich demnach grundsätzlich darauf beschränken, die Parteiangaben, seine Begehren und die Beschreibung des Streitgegenstands vorzutragen, ohne zu jedem behaupteten Tatbestand nummerierte Allegationen mit Angeboten von Beweismitteln vorzulegen.
“Les éléments de faits pertinents ont été intégrés, ci-dessus, dans la mesure utile pour la solution du litige. La question de la recevabilité des faits allégués dans la requête de conciliation sera traitée ci-dessous (cf. consid. 4.2.1 infra). De plus, certaines des critiques formulées par l'appelant, invoquées sous l'angle de la constatation inexacte des faits, portent en réalité sur l'appréciation des preuves et l'appréciation juridique des faits (le fait de savoir si la décision d'augmenter le capital-actions aurait été prise en violation du devoir d'exercer les droits de façon mesurée, l'appréciation de la situation financière de l'intimée). L'examen de ces questions est toutefois superflu au vu de ce qui suit (cf. consid. 5 infra). 4. L'appelant reproche au Tribunal de n'avoir pas tenu compte des allégués de fait contenus dans sa requête de conciliation, auxquels il a globalement renvoyé, et d'avoir, ce faisant, fait preuve de formalisme excessif et violé son droit d'être entendu. Dans ce cadre, il lui reproche encore d'avoir mal établis les faits. 4.1.1 L'art. 221 al. 1 CPC s'applique par analogie aux requêtes présentées dans une procédure sommaire (cf. art. 219 CPC). Toutefois, on doit pouvoir renoncer à une présentation séparée de chaque fait, lorsque l'état de fait résulte des conclusions et des pièces annexées. De manière générale, le requérant doit pouvoir se limiter à présenter ses conclusions et à décrire l'objet du litige, sans devoir présenter des allégués de faits numérotés, chacun accompagnés d'offres de preuves (ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.5; arrêts du Tribunal fédéral 5A_183/2018 du 31 août 2018 consid. 4.2.3; 5D_95/2015 du 22 septembre 2015 consid. 3.2). Par objet du litige, on entend le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 136 III 123, consid. 4.3.1; 116 II 738, consid.2; Bohnet, CR CPC, 2e éd., 2019, n. 7 ad art. 252 CPC). 4.1.2 Lorsque la maxime des débats est applicable (art. 55 al. 1 CPC), il incombe aux parties, et non au juge, de rassembler les faits du procès. Les parties doivent alléguer les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions (fardeau de l'allégation subjectif) et produire les moyens de preuve qui s'y rapportent (fardeau de l'administration des preuves) (ATF 149 III 105 consid.”
“99 CPC ne sont pas réalisées, de sorte que la recourante ne dispose d’aucun intérêt pratique à recourir contre l’assistance judiciaire accordée à l’intimé en ce qu’elle l’exonère de fournir des sûretés, respectivement à faire valoir dans le cadre de cette procédure les griefs susmentionnés de violations de l’art. 119 al. 3 CPC et de son droit d’être entendue, lesquels sont par conséquent irrecevables. 4. La recourante invoque une violation de la maxime des débats, faisant valoir que la juge déléguée ne pouvait retenir dans la décision litigieuse que les revenus de l’intimé devaient être augmentés de 5'000 fr. mensuels, dès lors que ce fait n’a été ni allégué ni prouvé. 4.1 Au regard de la maxime des débats (art. 55 al. 1 CPC), il importe peu que les faits aient été allégués par l'une ou l'autre des parties ; dès lors qu'ils font partie du cadre du procès, le juge peut en tenir compte (TF 5A_183/2018 du 31 août 2018 consid. 4.2.1 ; TF 4A_566/2015 du 8 février 2016 consid. 4.2.1). La décision relative aux sûretés est rendue en procédure sommaire (TF 4A_269/2020 du 18 août 2020 consid. 2). L'art. 221 al. 1 CPC s'applique par analogie aux requêtes présentées dans une procédure sommaire (cf. art. 219 CPC). Toutefois, on doit pouvoir renoncer à une présentation séparée de chaque fait, lorsque l'état de fait résulte des conclusions et des pièces annexées. En procédure sommaire, le requérant peut se contenter d’indiquer les parties, ses conclusions et de décrire l’objet du litige, sans qu’il ne soit nécessaire de présenter des allégués par numéro d’ordre suivis des moyens de preuve proposés. Le juge peut retenir les faits pertinents sur la base des pièces produites en annexe, qui complètent la requête (ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.5 ; TF 5A_183/2018 du 31 août 2018 consid. 4.2.3 ; TF 5D_95/2015 du 22 septembre 2015 consid. 3.2). 4.2 En l’espèce, si la jurisprudence susmentionnée rendue au regard de l’art. 221 CPC s’applique à l’égard d’une requête présentée en procédure sommaire, les exigences relatives à une réponse présentée en procédure sommaire – comme en l’occurrence – ne sauraient à tout le moins être plus élevées.”
“12 ad art. 261 CPC). La non réalisation des conditions à l'octroi de mesures provisionnelles conduit au rejet de la requête (ACJC/1148/2020 du 24 août 2020 consid. 4.1.1; ACJC/1471/2015 du 4 décembre 2015 consid. 3.1.1; ACJC/250/2015 du 6 mars 2015 consid. 4.1; ACJC/1610/2014 du 19 décembre 2014). 3.1.2 Rendre vraisemblable signifie qu'il n'est pas nécessaire que le juge soit convaincu de l'exactitude de l'allégué présenté, mais qu'il suffit que, sur la base d'éléments objectifs, le fait en cause soit rendu probable, sans qu'il doive pour autant exclure la possibilité que les faits aient aussi pu se dérouler autrement (ATF 130 III 321 consid. 3.3, JdT 2005 I 618, SJ 2005 I 514; ATF 120 II 393 consid. 4c; ATF 104 Ia 408). La vraisemblance requiert plus que de simples allégués: ceux-ci doivent être étayés par des éléments concrets ou des indices et être accompagnés de pièces (ATF 138 III 636 consid. 4.3.2 et 4.4; arrêt du Tribunal fédéral 5A_893/2013 du 18 février 2014 consid. 3). 3.1.3 L'art. 221 al. 1 CPC s'applique par analogie aux requêtes présentées dans une procédure sommaire (cf. art. 219 CPC). Toutefois, on doit pouvoir renoncer à une présentation séparée de chaque fait, lorsque l'état de fait résulte des conclusions et des pièces annexées. De manière générale, le requérant doit pouvoir se limiter à présenter ses conclusions et à décrire l'objet du litige, sans devoir présenter des allégués de faits numérotés, chacun accompagnés d'offres de preuves (ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.5; arrêts du Tribunal fédéral 5A_183/2018 du 31 août 2018 consid. 4.2.3; 5D_95/2015 du 22 septembre 2015 consid. 3.2). Cette simplification doit valoir mutatis mutandis aussi pour la détermination écrite de la partie adverse ordonnée en procédure sommaire sur la base des art. 253 ou 265 al. 2 CPC. En toute hypothèse, en procédure ordinaire, un délai de rectification selon l'art. 132 CPC doit être imparti au défendeur qui dépose dans le délai de l'art. 222 al. 1 CPC ou le délai supplémentaire de l'art. 223 al.”
Bei Scheidungen ist die Nichtbezahlung des eherechtlichen Prozesskostenvorschusses nicht als zusätzliche Prozessvoraussetzung zu qualifizieren, die zur Zurückweisung der Klage nach Art. 221 ZPO führen dürfte, da dies den materiell-rechtlichen Scheidungsanspruch vereiteln könnte.
“125; unentschieden HINDERLING/STECK, Das schweizerische Ehescheidungsrecht, 4. Aufl. 1995, S. 554). Die Aufzählung der Prozessvoraussetzungen in Art. 59 Abs. 2 ZPO ist zwar nach dessen klaren Wortlaut nicht abschliessend. Allerdings BGE 148 III 21 S. 26 ist vor dem Hintergrund der Rechtsweggarantie von Art. 29a BV mit der Annahme weiterer, ungeschriebener Prozessvoraussetzungen Zurückhaltung geboten (vgl. IVO SCHWANDER, Prozessvoraussetzungen in der neuen Schweizerischen Zivilprozessordnung, ZZZ 2008 S. 201 f.; ALEXANDER ZÜRCHER, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N. 10 f. zu Art. 59 ZPO, der insbesondere die Auffassung vertritt, dass das Gesetz die Sanktionierung von Säumnissen und Verfehlungen der Parteien im Prozessverlauf grundsätzlich abschliessend regle und spätere Säumnisse und Verfahrensverfehlungen regelmässig nicht zu einem Prozessurteil führten, solange die Klage die gesetzlichen Voraussetzungen erfülle [Art. 221 ZPO]). Dies gilt wenigstens insofern, als es nicht um den durch Rechtsprechung und Lehre eindeutig anerkannten Bestand weiterer Prozessvoraussetzungen geht, wozu jedoch die Bezahlung des eherechtlichen Prozesskostenvorschusses nach dem Gesagten nicht gehört. Sodann ist bei der Annahme weiterer Prozessvoraussetzungen zu berücksichtigen, dass das Prozessrecht der Verwirklichung des materiellen Rechts dient, Letzteres nicht vereiteln soll und nicht zum Selbstzweck verkommen darf. Durch die Annahme, bei der Bezahlung des Prozesskostenvorschusses durch den auf Scheidung klagenden Ehegatten handle es sich um eine Prozessvoraussetzung, kann jedoch dessen materiell-rechtlicher Scheidungsanspruch (Art. 111 ff. ZGB) vereitelt werden. Dabei besteht die Gefahr, dass es nicht bei einer einmaligen Vereitelung in einem Scheidungsverfahren bleibt. Vielmehr besteht die Gefahr einer dauerhaften Vereitelung des Scheidungsanspruchs, nämlich dann, wenn der klagende Ehegatte auch in einem neuen Scheidungsverfahren zu einem Prozesskostenvorschuss verpflichtet würde, der anschliessend nicht erhältlich zu machen wäre, und auf die Klage in der Folge wiederum nicht eingetreten würde.”
Bei unklaren oder nicht genügend bestimmten Rechtsbegehren sind diese vom Gericht nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des überspitzten Formalismus im Lichte der Klagebegründung auszulegen. Das Gericht kann sie von Amte wegen präzisieren, reduzieren und umformulieren. An das Rechtsbegehren bleibt es jedoch aufgrund des Dispositionsgrundsatzes gebunden.
“Rechtsbegehren Rechtsbegehren sind inhaltlich so bestimmt zu fassen, dass sie bei Gutheissung ohne Weiteres zum Urteil erhoben werden können, und dass das Urteil vollstreckt werden kann (vgl. Art. 84 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; LEUENBERGER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar ZPO, 3. Aufl. 2016, Art. 221 N 28 ff. m.w.H.). Begehren, denen die Bestimmtheit fehlt, sind von den Gerichten nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des über- spitzten Formalismus im Lichte der Klagebegründung auszulegen (BGE 137 III 617 E. 6.2; Urteile BGer 5A_773/2018 E. 7.2; 5A_621/2012 E. 4.3) und in diesem Sinne von Amtes wegen zu präzisieren, zu reduzieren und umzuformulie- ren. Das Gericht bleibt aufgrund des Dispositionsgrundsatzes an das Rechtsbe- gehren gebunden (BGE 107 II 82 E. 2.b; 97 II 92 S. 94; Urteile BGer 5A_345/2020 E. 6.6; 4A_460/2011 E. 2.1; je m.w.H.). Das Rechtsbegehren der Gesuchstellerin ist unklar formuliert. Einerseits begehrt sie, das Pfandrecht sei "zu Lasten des Grundstücks der Gesuchsgegnerin" vor- läufig einzutragen, "auf der Liegenschaft Kat. Nr. 1, EGRID 2, Grundbuchblatt Nr.”
Ein Verweis auf Beilagen kann ausnahmsweise zulässig sein, sofern die in der Rechtsschrift behaupteten Tatsachen wenigstens in ihren wesentlichen Zügen oder Umrissen genannt sind. Entscheidend ist, dass Gericht und Gegenpartei durch die Kombination von Rechtsschrift und Beilage die erforderlichen Informationen so erhalten, dass sie diese nicht erst interpretieren oder mühsam zusammensuchen müssen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Beilage selbsterklärend ist oder die Rechtsschrift die Beilage derart konkretisiert und erläutert, dass die Informationen ohne weiteres zugänglich sind. In Fällen mit einer Vielzahl von Einzelangaben kann die Auslagerung in eine Beilage die Lesbarkeit und den Zugriff erleichtern und daher nicht als unzulässiger "Leerlauf" zu qualifizieren sein.
“Das bedeutet indes nicht, dass es nicht ausnahmsweise zulässig sein kann, seinen Substanziierungsobliegenheiten durch einen Verweis auf Beilagen nachzukommen. Werden Tatsachen in ihren wesentlichen Zügen oder Umrissen in einer Rechtsschrift behauptet und wird für Einzelheiten auf eine Beilage ver- wiesen, ist vielmehr zu prüfen, ob die Gegenpartei und das Gericht damit die not- wendigen Informationen in einer Art erhalten, die eine Übernahme in die Rechts- schrift als blossen Leerlauf erscheinen lässt. Dies ist namentlich der Fall, wenn eine Beilage selbsterklärend ist oder in der Rechtsschrift derart konkretisiert und erläutert wird, dass die Informationen ohne weiteres zugänglich werden und nicht interpretiert und zusammengesucht werden müssen. Dabei ist stets vor Augen zu halten, dass eine sinnvolle Prozessführung möglich sein muss und das Zivilpro- - 13 - zessrecht bezweckt, dem materiellen Recht zum Durchbruch zu verhelfen. Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO soll sicherstellen, dass das Gericht und die Gegenpartei die Behauptungen nicht selbst aus Beilagen zusammensuchen müssen. Gerade wenn zur Substanziierung von in den wesentlichen Zügen oder Umrissen in einer Rechtsschrift behaupteten Tatsachen eine Vielzahl von Einzelinformationen nötig sind, stellt aber die Auslagerung der Informationen in eine Beilage unter Umstän- den keine Erschwerung dar, sondern kann sowohl die Lesbarkeit der Rechts- schrift als auch den Zugriff auf die entsprechenden Informationen erleichtern, so dass es überspitzt formalistisch wäre, eine Übernahme in die Rechtsschrift zu ver- langen, da dies einen blossen Leerlauf darstellen würde (BGer 4A_360/2020 vom 2. November 2020, E. 4.2; 4A_496/2019 vom 1. Februar 2021, E. 4.3, je mit wei- teren Hinweisen).”
“328) und wird für Einzelheiten auf eine Beilage verwiesen, ist vielmehr zu prüfen, ob die Gegenpartei und das Gericht damit die notwendigen Informationen in einer Art erhalten, die eine Übernahme in die Rechtsschrift als blossen Leerlauf erscheinen lässt (BGE 144 III 519 E. 5.2.1.1 S. 523). Dies ist namentlich der Fall, wenn eine Beilage selbsterklärend ist oder in der Rechtsschrift derart konkretisiert und erläutert wird, dass die Informationen ohne weiteres zugänglich werden und nicht interpretiert und zusammengesucht werden müssen (BGE 144 III 519 E. 5.2.1.1 S. 523 f.; Urteile 4A_588/2018 vom 27. Juni 2019 E. 4.3.2; 4A_281/2017 vom 22. Januar 2018 E. 5.3; 4A_398/2018 vom 25. Februar 2019 E. 10.4.1; zit. Urteil 4A_284/2017 E. 4.2 mit Hinweisen; vgl. zum Ganzen auch DANIEL BRUGGER, Der Verweis auf Beilagen in Rechtsschriften, in: SJZ 115/2019 S. 533 ff. passim). Es ist stets vor Augen zu halten, dass eine sinnvolle Prozessführung möglich sein muss. Das Zivilprozessrecht bezweckt, dem materiellen Recht zum Durchbruch zu verhelfen (BGE 139 III 457 E. 4.4.3.3 S. 463 mit Hinweisen). Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO soll sicherstellen, dass das Gericht und die Gegenpartei die Behauptungen nicht selbst aus Beilagen zusammensuchen müssen. Gerade wenn zur Substanziierung von in den wesentlichen Zügen oder Umrissen in einer Rechtsschrift behaupteten Tatsachen eine Vielzahl von Einzelinformationen nötig sind, stellt aber die Auslagerung der Informationen in eine Beilage unter Umständen keinerlei Erschwerung dar, sondern kann sowohl die Lesbarkeit der Rechtsschrift als auch den Zugriff auf die entsprechenden Informationen erleichtern, so dass es überspitzt formalistisch wäre, eine Übernahme in die Rechtsschrift zu verlangen, da dies einen blossen Leerlauf darstellen würde (zit. Urteil 4A_284/2017 E. 4.3 mit Hinweisen).”
Bei umfangreichen oder langen Schriftsätzen ist davon auszugehen, dass die Schlussanträge ausdrücklich und deutlich gekennzeichnet werden müssen, weil Art. 221 Abs. 1 ZPO die Angabe der Schlussanträge als zwingenden Inhalt der Klage verlangt. Fehlen klare, erkennbare Schlussanträge in einem umfangreichen Schriftsatz, kann das Gericht die betreffenden Anträge als nicht empfangsbereit bzw. unzulässig behandeln.
“12, 2ème paragraphe) lié à une détermination sur les allégations des parties adverses ("ad 41-46 B______, K______, AF______ [monogrammes]"). Il n'y avait donc aucun formalisme excessif du Tribunal de ne pas tenir compte d'une prétention formulée dans une détermination sur allégués (cf art. 222 al. 2, 2ème phrase CPC). L'appelant/demandeur fait valoir qu'il avait attiré l'attention du Tribunal lors de l'audience du 28 janvier 2021. Il n'en demeure pas moins que cette "inadvertance" (selon la terminologie de l'appelant/demandeur) n'a été signalée que trente-cinq (35) mois plus tard. Surtout, alors que le Tribunal avait expressément demandé aux parties, par ordonnance du 28 mai 2020, de récapituler leurs conclusions, ce qui a été fait expressément par B______, A______ s'est limité à persister dans ses conclusions, malgré trois courriers au Tribunal en réponse à l'ordonnance précitée (5 juin 2020, 11/19 juin 2020, 23 juin 2020). Même si le CPC n'impose pas expressément différentes parties dans un mémoire juridique, il faut encore relever que l'art. 221 al. 1 CPC est très précis sur le contenu de la demande: il faut non seulement désigner les parties et, cas échéant, leur représentant (let. a), mais aussi les conclusions (let. b), la valeur litigieuse (let. c), les allégations de fait (let. d), l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuve (let. e), la date et la signature (let. f). Selon l'art. 221 al. 3 CPC, la demande peut contenir une motivation juridique. Il faut en déduire de bonne foi (cf. art. 52 CPC) que, dans un mémoire de 57 pages (longueur de la réplique), les "conclusions" se trouvent dans un chapitre avec le titre y relatif. C'est donc à juste titre que le Tribunal a retenu que la conclusion visant au paiement de 1'000 fr. était irrecevable. Par conséquent, ce grief sera écarté. 7. L'appelant critique ensuite l'admission de la recevabilité de la demande reconventionnelle (JTPH p. 16-17, §3; appel p. 41, §121-123 et p. 43-44, §132-137; conclusions n° 11 et 12) en raison de sa valeur litigieuse inférieure à 30'000 fr.”
“12, 2ème paragraphe) lié à une détermination sur les allégations des parties adverses ("ad 41-46 B______, K______, AF______ [monogrammes]"). Il n'y avait donc aucun formalisme excessif du Tribunal de ne pas tenir compte d'une prétention formulée dans une détermination sur allégués (cf art. 222 al. 2, 2ème phrase CPC). L'appelant/demandeur fait valoir qu'il avait attiré l'attention du Tribunal lors de l'audience du 28 janvier 2021. Il n'en demeure pas moins que cette "inadvertance" (selon la terminologie de l'appelant/demandeur) n'a été signalée que trente-cinq (35) mois plus tard. Surtout, alors que le Tribunal avait expressément demandé aux parties, par ordonnance du 28 mai 2020, de récapituler leurs conclusions, ce qui a été fait expressément par B______, A______ s'est limité à persister dans ses conclusions, malgré trois courriers au Tribunal en réponse à l'ordonnance précitée (5 juin 2020, 11/19 juin 2020, 23 juin 2020). Même si le CPC n'impose pas expressément différentes parties dans un mémoire juridique, il faut encore relever que l'art. 221 al. 1 CPC est très précis sur le contenu de la demande: il faut non seulement désigner les parties et, cas échéant, leur représentant (let. a), mais aussi les conclusions (let. b), la valeur litigieuse (let. c), les allégations de fait (let. d), l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuve (let. e), la date et la signature (let. f). Selon l'art. 221 al. 3 CPC, la demande peut contenir une motivation juridique. Il faut en déduire de bonne foi (cf. art. 52 CPC) que, dans un mémoire de 57 pages (longueur de la réplique), les "conclusions" se trouvent dans un chapitre avec le titre y relatif. C'est donc à juste titre que le Tribunal a retenu que la conclusion visant au paiement de 1'000 fr. était irrecevable. Par conséquent, ce grief sera écarté. 7. L'appelant critique ensuite l'admission de la recevabilité de la demande reconventionnelle (JTPH p. 16-17, §3; appel p. 41, §121-123 et p. 43-44, §132-137; conclusions n° 11 et 12) en raison de sa valeur litigieuse inférieure à 30'000 fr.”
Fehlt bei Vertretung die Vollmacht oder werden die in Art. 221 Abs. 2 ZPO genannten Beilagen (etwa Handelsregisterauszug, verfügbare Urkunden) nicht eingereicht, kann dies dazu führen, dass nicht auf die Klage bzw. Eingabe eingetreten oder sie wegen Mängeln der Formvoraussetzungen abgewiesen wird.
“enthält. Mit der Klage müssen gemäss Art. 221 Abs. 2 ZPO eine Vollmacht bei Vertretung (lit. a), gegebenenfalls die Kla- gebewilligung oder die Erklärung, dass auf das Schlichtungsverfahren verzichtet werde (lit. b), die verfügbaren Urkunden, welche als Beweismittel dienen sollen (lit.”
“Hinzu kommt, dass die G. inzwischen mit Urteil vom 26. August 2021 aufgelöst und ihre Liquidation angeordnet worden ist. Somit können gar kei- ne Betreibungshandlungen mehr gegenüber der G. ergehen bzw. nach- geholt werden (vgl. auch Art. 206 Abs. 1 SchKG). Im Weiteren hat es die Be- schwerdeführerin unterlassen, einen Handelsregisterauszug sowie angesichts der nur durch einen kollektivzeichnungsberechtigten Verwaltungsrat erfolgten Eingabe eine ergänzende Vollmacht einzureichen (vgl. Art. 221 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf eine Nachfrist im Sinne von Art. 132 Abs. 1 ZPO kann indessen verzichtet werden, da ohnehin nicht auf die Beschwerde eingetreten werden kann.”
Rechtsbegehren müssen so bestimmt gefasst sein, dass sie ohne weitere Klärung in den Dispositivtext übernommen bzw. vollstreckbar sind; geldliche Forderungen sind zu beziffern. Formell mangelhafte oder unbestimmte Rechtsbegehren können mangels Bestimmtheit zurückgewiesen. Ausnahmsweise ist dennoch auf die Klage/Anspruchserhebung einzutreten, wenn sich aus der Begründung (gegebenenfalls in Verbindung mit dem angefochtenen Entscheid) hinreichend klar ergibt, was die Partei materiell verlangt. Art. 221 ZPO stellt keine übertriebenen Formformalitäten (z. B. Wortzahlen oder zwingende Nummerierung) auf.
“Cela signifie que le recourant doit démontrer le caractère erroné de la motivation de la décision atta-quée et que son argumentation doit être suffisamment explicite pour que l’instance de recours puisse la comprendre, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision qu’il attaque et des pièces du dossier sur lesquelles il fonde sa critique (ATF 147 III 176 consid. 4.2.1). Doctrine et jurisprudence en déduisent également la nécessité d'énoncer des conclusions, sous peine d'irrecevabilité (ATF 137 III 617 consid. 4.2.2 et les références ; Bastons Bulletti, in Code de procédure civile, Petit commentaire, 2020, n. 3 ad art. 311 CPC). Les conclusions doivent pouvoir être reprises telles quelles dans le dispositif, respectivement doivent pouvoir être exécutées sans qu'une clarification soit nécessaire. Des conclusions pécuniaires doivent être chiffrées. Cette exigence-ci découle aussi du principe de disposition (art. 58 al. 1 CPC), qui interdit au juge d'allouer plus que ce qui est réclamé (ATF 137 III 617 consid. 4.3 ; cf. aussi ATF 142 III 102 consid. 5.3.1 ; Bohnet, in Commentaire romand, 2e éd. 2019, n. 2 ad art. 85 CPC ; Leuenberger, in Kommentar zur Schwei-zerischen Zivilprozessordnung [ZPO], [Sutter-Somm et alii éd.] 3e éd. 2016, nn. 25, 28 et 29 ad art. 221 CPC ; Colombini, Code de procédure civile, Condensé de juris-prudence, n. 9.4.2 ad art. 311 et 7 ad art. 321 CPC). Exceptionnellement, pour éviter le formalisme excessif, il peut être entré en matière sur des conclusions formellement déficientes lorsqu’on comprend à la lecture de la motivation ce que demande l’appe-lant ou le recourant, respectivement à quel montant il conclut (ATF 137 III 617 consid. 6.2 et les références). En l’espèce, la recourante formule la conclusion suivante : « En conclu-sion, nous nous opposons donc totalement à votre décision et vous demandons de bien vouloir reprendre votre jugement ». On peut comprendre de cette formulation, et de la motivation contenue dans l’acte de recours (cf. paragraphe infra), que la recou-rante soutient que la poursuite et la requête de mainlevée sont injustifiées. Il est ainsi possible de déduire de son écriture qu’elle conclut implicitement à ce que son oppo-sition à la poursuite soit maintenue. Quant à la motivation du recours, la recourante fait valoir qu’« après échange avec K.”
“Dass der Wortsinn der Rechtsbegehren selbst bei anwaltlich vertretenen Parteien nicht in jedem Fall massgebend ist, zeigt auch die Bundesgerichtspraxis zu fehlenden oder mangelhaften Rechtsbegehren. Nach dieser ist auf eine Berufung mit formell mangelhaften Rechtsbegehren gestützt auf das Verbot des überspitzten Formalismus (Art. 29 Abs. 1 BV) ausnahmsweise einzutreten, wenn sich aus der Begründung, allenfalls in Verbindung mit dem angefochtenen Entscheid, ergibt, was der Berufungskläger in der Sache verlangt (BGE 137 III 617 E. 6.2 S. 621 f.). Aus dem Umstand, dass der Berufungskläger im vom Bundesgericht beurteilten Fall anwaltlich vertreten gewesen ist, muss geschlossen werden, dass diese Praxis nicht nur für juristische Laien Geltung beansprucht (AGE ZB.2017.48 vom 23. März 2018 E. 1.4.1). Teilweise wird das Erfordernis der Auslegung nur für unklare Rechtsbegehren statuiert (vgl. AGE ZB.2020.4 vom 22. Juli 2020 E. 2.2.3; Leuenberger, Kommentar zur ZPO, Art. 221 N 38; Killias, a.a.O., Art. 221 ZPO N 15; Richers/Naegeli, a.a.O., Art. 221 N 14a). Falls deshalb davon ausgegangen würde, eine Auslegung sei nur im Fall der Unklarheit zulässig, wäre zu beachten, dass aus dem Wortlaut allein noch nicht auf die Klarheit des Rechtsbegehrens geschlossen werden darf. Auch wenn der Wortlaut auf den ersten Blick klar erscheint, kann die Auslegung ergeben, dass er nicht dem massgebenden objektiven Sinn entspricht. Der Wortlaut für sich allein darf daher nicht als entscheidend angesehen werden (vgl. BGE 140 III 134 E. 3.2 S 139, 136 III 186 E. 3.2.1 S. 188; Gauch/Schluep/Schmid, a.a.O., N 1221 und 1228; Müller, a.a.O., Art. 18 OR N 176 f. [alle zur Vertragsauslegung]). Falls entgegen der vorstehend dargelegten Ansicht primär der wirkliche Wille der Partei für massgebend erachtet würde, könnte dies jedenfalls nur dann gelten, wenn die Adressaten ihn tatsächlich erkannt haben (vgl. zur Auslegung von Willenserklärungen Gauch/Schluep/Schmid, a.a.O., N 212 ff.). Als Adressaten müssten dabei sowohl das Gericht als auch die Gegenpartei gelten (vgl.”
“On ne saisit dès lors pas en quoi la réponse du 28 novembre 2019 de l'intimé ne satisferait pas aux exigences de forme et de contenu de la procédure administrative. 3.2 Par surabondance, d'un point de vue systématique, il y a lieu de relever que l'art. 221 du Code de procédure civile du 19 décembre 2008 (CPC, RS 272), qui impose des exigences plus élevées que l'art. 52 al. 1 PA, ne précise pas strictement et de manière générale quelle forme particulière devraient revêtir les allégations de fait et les offres de preuve des parties (cf. arrêt du TF 5A_213/2015 du 11 décembre 2017 consid. 4.1.3.5). Ainsi, l'art. 221 CPC ne prévoit pas un nombre maximal de mots ou de phrases par allégation, pas plus qu'il ne précise que chaque allégué devrait contenir un seul fait ou que les faits devraient impérativement être rangés en phrases numérotées (cf. arrêt 5A_213/2015 précité consid. 4.1.3.5). On ne saisit ainsi pas en quoi les exigences évoquées par la recourante - qui dépassent a priori déjà le cadre fixé par l'art. 221 CPC - devraient s'appliquer dans une procédure administrative moins formaliste que la procédure civile. 3.3 Au surplus, la recourante ne développe pas en quoi il y aurait lieu de modifier la décision incidente du 29 janvier 2020. Il peut donc y être renvoyé pour le surplus. Mal fondé, le grief doit, sans autres, être rejeté. 4. La loi fédérale sur les cartels et autres restrictions à la concurrence (loi sur les cartels, LCart, RS 251) - partiellement modifiée en 2004 (cf. RO 2004 1385) - a pour but d'empêcher les conséquences nuisibles d'ordre économique ou social imputables aux cartels et aux autres restrictions à la concurrence et de promouvoir ainsi la concurrence dans l'intérêt d'une économie de marché fondée sur un régime libéral (art. 1 LCart). 4.1 Les pratiques d'entreprises ayant une position dominante sont réputées illicites lorsque celles-ci abusent de leur position et entravent ainsi l'accès d'autres entreprises à la concurrence ou son exercice, ou désavantagent les partenaires commerciaux (art.”
Bei geldwerten Begehren besteht grundsätzlich eine Bezifferungspflicht. Das Rechtsbegehren muss so bestimmt formuliert sein, dass es bei Gutheissung der Klage zum Urteil erhoben werden kann; aus diesem Grund sind Klagen auf Geldzahlung zu beziffern. Die Klage auf Anfechtung des Anfangsmietzinses gilt als geldwertes Herabsetzungsbegehren und unterliegt daher grundsätzlich der Bezifferungspflicht.
“Eine Klage muss ein Rechtsbegehren enthalten (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; Art. 244 Abs. 1 lit. b ZPO). Das Rechtsbegehren muss so bestimmt formuliert sein, dass es bei Gutheissung der Klage zum Urteil erhoben werden kann. Aus diesem Grund sind Klagen auf Geldzahlung zu beziffern (Art. 84 Abs. 2 ZPO; BGE 148 III 322 E. 3.2; 142 III 102 E. 5.3.1; 137 III 617 E. 4.3). Die Klage auf Anfechtung des Anfangsmietzinses ist ein geldwertes Herabsetzungsbegehren (vgl. die Marginalie von Art. 270 OR) und unterliegt daher grundsätzlich der Bezifferungspflicht (Urteil 4A_409/2022 vom 19. September 2023 E. 5.2).”
“Eine Klage muss ein Rechtsbegehren enthalten (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; Art. 244 Abs. 1 lit. b ZPO). Das Rechtsbegehren muss so bestimmt formuliert sein, dass es bei Gutheissung der Klage zum Urteil erhoben werden kann. Aus diesem Grund sind Klagen auf Geldzahlung zu beziffern (Art. 84 Abs. 2 ZPO; BGE 148 III 322 E. 3.2; 142 III 102 E. 5.3.1; 137 III 617 E. 4.3). Die Klage auf Anfechtung des Anfangsmietzinses ist ein geldwertes Herabsetzungsbegehren (vgl. die Marginalie von Art. 270 OR) und unterliegt daher grundsätzlich der Bezifferungspflicht (Urteil 4A_409/2022 vom 19. September 2023 E. 5.2).”
Fehlt in der Klage die Adresse einer Partei, hat die Klägerin bzw. der Kläger aufzugeben, dem Gericht die aktuelle Anschrift bekanntzugeben oder nachzuweisen, dass der Aufenthaltsort trotz zumutbarer Nachforschungen nicht ermittelt werden konnte (beispielsweise durch Erkundigungen bei Behörden, Bekannten, früheren Arbeitgebern). Das Gericht hat sich von Amtes wegen davon zu überzeugen, dass alle zumutbaren Nachforschungen getroffen wurden; eine ungenügende Parteibezeichnung kann unter Fristansetzung verbessert werden, sonst drohen prozessuale Folgen.
“März 2021 gab der Beschwerdeführer lediglich an, die Ehefrau sei nach letztem Wissensstand in [...], Kamerun wohnhaft. Trotz wiederholter Aufforderung und ausdrücklichem Hinweis auf die Säumnisfolgen unterliess es der Beschwerdeführer, genauere Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort der Ehefrau zu machen oder zumindest seine Suchbemühungen zu dokumentieren. Gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO hat die Klage die Bezeichnung der Parteien zu enthalten. Bei unbekanntem Wohnsitz der Gegenpartei hat die klagende Partei zumindest darzulegen, inwiefern deren Aufenthaltsort trotz zumutbarer Nachforschungen im Sinne von Art. 141 Abs. 1 lit. a ZPO nicht ermittelt werden kann (Tappy, in: Commentaire romand, Code de procédure civile, 2. Auflage, Basel 2019, Art. 221 N 9). Eine mangelhafte Parteibezeichnung wie etwa eine fehlende Adresse kann innert Nachfrist zwar verbessert werden. Erfolgt indessen keine Verbesserung, tritt Gegenstandslosigkeit ein und ist das Verfahren abzuschreiben (Willisegger, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 221 ZPO N 11). Vor diesem Hintergrund hat der Zivilgerichtspräsident mit überzeugender Begründung die Aussichtslosigkeit der Scheidungsklage des Beschwerdeführers festgestellt. Auf die diesbezüglichen Erwägungen in der angefochtenen Verfügung kann vollumfänglich verwiesen werden.”
“Der Beschwerdeführer legt keinen nicht leicht wiedergutzumachenden Nach- teil dar. Dieser ist auch nicht offenkundig: Zwar drohte ihm die Vorinstanz im Säumnisfall das Nichteintreten auf sein Revisionsbegehren betreffend die Be- schwerdegegnerinnen 1 und 2 an. Ob die Vorinstanz zum Schluss kommen wird, dass ein Säumnisfall vorliegt, der ein Nichteintreten rechtfertigt, ist indes noch of- fen. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer seine Beanstandungen problemlos noch gegen den Endentscheid vorbringen könnte, ohne dass seine Lage dadurch erheblich erschwert würde. Eine Beschwerde in diesem Punkt ist somit zum jetzi- gen Zeitpunkt nicht zulässig. Auch insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutre- ten. Es bleibt der Vollständigkeit halber festzuhalten, dass eine Klage notwendi- gerweise die genaue Bezeichnung der Parteien und ihrer allfälligen Vertreter samt Adresse enthalten muss (vgl. Art. 221 ZPO). Ist der Aufenthaltsort einer Adressa- tin oder eines Adressaten unbekannt und kann trotz zumutbarer Nachforschungen nicht ermittelt werden, hat die Zustellung durch Publikation im kantonalen Amts- blatt oder im Schweizerischen Handelsamtsblatt zu erfolgen (vgl. Art. 141 Abs. 1 lit. a ZPO). Fehlt die Angabe der Adresse in der Klageschrift und ist dem Gericht eine gültige Anschrift der beklagten Partei nicht bekannt, ist daher einer Kläger- schaft – unter Androhung des Nichteintretens auf die Klage im Unterlassungsfalle – aufzugeben, dem Gericht die aktuelle Adresse bekanntzugeben oder aber nachzuweisen, dass sie sich mit Anwendung aller Sorgfalt erfolglos um die Fest- stellung der Adresse bemüht hat (mittels Erkundigung bei Amtsstellen, Bekann- ten, Verwandten, früheren Arbeitgebern usw.) und dass weitere Nachforschungen aussichtslos sind. Die Klägerschaft trifft insofern eine Mitwirkungspflicht bei der Aufenthaltsnachforschung und das Gericht hat sich von Amtes wegen davon zu überzeugen, dass alle durch die Umstände gebotenen und zumutbaren Vorkeh- ren zur Feststellung des Aufenthaltsortes getroffen wurden.”
Auch wenn in speziellen Verfahren (summarisch, vorläufige Eintragung, Eheschutz) an die Glaubhaftmachung nur ein herabgesetztes Beweismass gestellt wird, bleibt die Behauptungs- und Substantiierungslast der Partei bestehen. Für den Inhalt des Gesuchs gelten die Massgaben des ordentlichen Verfahrens (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO): die relevanten Tatsachen sind anzugeben und kurz darzulegen; im Eheschutz genügt in der Praxis regelmässig eine Kurzbegründung, beim Gesuch um vorläufige Eintragung bzw. im summarischen Verfahren sind die Tatsachen kurz darzulegen und glaubhaft zu machen.
“Die vorläufige Eintragung eines gesetzlichen Pfandrechtes darf nur dann verweigert werden, wenn der Bestand des Pfandrechtes ausge- schlossen oder höchst unwahrscheinlich ist. Im Zweifelsfall ist die vorläufige Ein- tragung zu bewilligen und die Entscheidung über Bestand und Umfang des Pfand- rechts dem Gericht im ordentlichen Verfahren vorzubehalten. Dies gilt insbeson- dere bei unklarer oder unsicherer Rechtslage (BGE 86 I 265 ff. E. 3; BGE 102 Ia 81 ff. E. 2bb; BGE 112 Ib 482 ff.; BGE 137 III 563 ff. E. 3.3; S CHUMACHER RAINER, Das Bauhandwerkerpfandrecht, Systematischer Aufbau, 3. Aufl., Zürich - Basel - Genf 2008, N 1394 ff.; DERSELBE, Das Bauhandwerkerpfandrecht, Ergänzungs- band zur 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2011, N 609 ff.). Das herabgesetzte Beweismass der Glaubhaftmachung ändert jedoch nichts an der Behauptungs- und Substantiierungslast der Gesuchstellerin. In Bezug auf den Inhalt des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO). Das Gesuch hat insbesondere die Tatsachenbe- hauptungen (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) zu enthalten (BSK ZPO-M AZAN, 3. Aufla- ge, Basel 2017, Art. 252 N 4 und N 9). Der Behauptungs- und Substantiierungs- last hat die Gesuchstellerin bereits im Rahmen ihrer Gesuchsbegründung nach- zukommen (vgl. BSK ZPO-W ILLISEGGER, a.a.O., Art. 221 N 26). Die Behauptungs- last verlangt von der Partei, dass sie die Tatsachen angibt, auf die sie ihre Begeh- ren stützt (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Aus den Behauptungen sollen sich die Tatbe- standsmerkmale der anwendbaren Rechtsnormen ergeben (BSK ZPO- W ILLISEGGER, a.a.O., Art. 221 N 27). Dem Bauunternehmer obliegt es daher nicht nur, Bestand und Höhe der von ihm geltend gemachten und zu sichernden Vergü- - 7 - tungsforderung glaubhaft zu machen; er hat auch sämtliche übrigen in Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3, Art. 837 Abs. 2 und Art. 839 Abs. 2 und 3 ZGB genannten Voraus- setzungen kurz darzulegen (vgl. S CHUMACHER RAINER, Ergänzungsband, a.a.O., N 182).”
“; DERSELBE, Das Bauhandwerkerpfandrecht, Ergänzungsband zur 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2011, N 171). Über das Gesuch um provisorische Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts wird im summarischen Verfahren entschieden (Art. 248 lit. a ZPO i.V.m. Art. 249 lit. d Ziff. 5 ZPO), wobei die Voraussetzungen des Anspruchs auf Eintragung nur glaubhaft zu machen sind (Art. 261 Abs. 1 ZPO; Art. 961 Abs. 3 ZGB). An die Glaubhaftmachung sind nach konstanter Lehre und Praxis keine strengen Anfor- derungen zu stellen (BGE 86 I 265 E. 3; 102 Ia 81 E. 2; 112 Ib 482 E. 3b; Urteil des Bundesgerichts vom 12. September 2003 [5P.221/2003] E. 3.2.1). Das her- abgesetzte Beweismass der Glaubhaftmachung ändert jedoch nichts an der Be- hauptungs- und Substantiierungslast der Gesuchstellerin. In Bezug auf den Inhalt - 6 - des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO). Das Gesuch hat insbesondere die Tatsachenbe- hauptungen (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) zu enthalten (BSK ZPO-M AZAN, 3. Aufla- ge, Basel 2017, N 4 und 9 zu Art. 252 ZPO). Der Behauptungs- und Substantiie- rungslast hat die Gesuchstellerin bereits im Rahmen ihrer Gesuchsbegründung nachzukommen (vgl. BSK ZPO-WILLISEGGER, a.a.O., N 26 zu Art. 221 ZPO). Die Behauptungslast verlangt von der Partei, dass sie die Tatsachen angibt, auf die sie ihre Begehren stützt (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Aus den Behauptungen sollen sich die Tatbestandsmerkmale der anwendbaren Rechtsnormen ergeben (BSK ZPO- W ILLISEGGER, a.a.O., N 27 zu Art. 221 ZPO). Dem Bauunternehmer obliegt es da- her nicht nur, Bestand und Höhe der von ihm geltend gemachten und zu sichern- den Vergütungsforderung glaubhaft zu machen; er hat auch sämtliche übrigen in Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3, Art. 837 Abs. 2 und Art. 839 Abs. 2 und 3 ZGB genannten Voraussetzungen kurz darzulegen (vgl. SCHUMACHER RAINER, Ergänzungsband, a.a.O., N 182).”
“Grundsätzlich wird das Verfahren mit einem schriftlichen Gesuch eingeleitet (Art. 252 ZPO). Mangels abweichender Vorschriften würde für dieses sinngemäss Art. 221 ZPO gelten (Art. 219 ZPO). Danach hat eine Klage u.a. ein Rechtsbegeh- ren, die Tatsachenbehauptungen und die Bezeichnung der Beweismittel zu ent- halten (Art. 221 Abs. 1 ZPO). Da das Eheschutzverfahren besonders laienfreund- lich ausgestaltet sein soll, ohnehin eine mündliche Verhandlung durchgeführt wer- den muss und der beschränkte Untersuchungsgrundsatz gilt, wird dies in der Pra- xis jedoch nicht verlangt. Auch bei einer anwaltlich vertretenen Partei wird ein Eheschutzgesuch regelmässig ohne detaillierte Begründung akzeptiert (vgl. etwa NOËLLE KAISER JOB, Das erstinstanzliche Verfahren, Besonderheiten bei spezifi- schen Streitigkeiten, Familienrechtliche Verfahren in: Fachhandbuch Zivilprozess- recht 2020, S. 847 ff., 849). Nach Eingang eines Gesuchs wird in der Regel zur Verhandlung vorgeladen, wo die Parteien ihre Standpunkte mündlich vortragen können, sie persönlich befragt werden und versucht wird, eine Einigung herbeizu- führen (Art. 272 und 273 ZPO). Dass die Vorinstanz nach Eingang des mit den Anträgen und einer Kurzbegründung versehenen Gesuchs um Erlass vorsorgli- cher Massnahmen zur mündlichen Verhandlung vorlud und an dieser die einläss- liche Begründung der Anträge und die entsprechenden Beilagen entgegen nahm, ist daher nicht zu beanstanden.”
Ist ein Rechtsbegehren unbestimmt, ist es nach Treu und Glauben im Lichte der Begründung auszulegen. Ergibt die Begründung hinreichend konkrete, substantiiert dargelegte Aspekte, kann das Gericht den Antrag präzisierend, reduzierend oder umformulierend aus der Begründung ableiten und so in die Entscheidung einbeziehen. Dies gilt nur, soweit die konkrete Ausgestaltung des Begehrens aus der Begründung verständlich hervorgeht.
“1), ist sehr breit formuliert und erweist sich im Lichte der An- forderungen, welche an die Bestimmtheit von Unterlassungsanträgen zu stellen sind, als heikel: Denn Unterlassungsbegehren müssen auf das Verbot eines ge- nau umschriebenen Verhaltens gerichtet sein. Die verpflichtete Partei muss wis- sen, was sie nicht mehr tun darf, und gleichermassen müssen die Vollstreckungs- oder Strafbehörden wissen, welche Handlungen sie genau zu unterbinden oder mit Strafe zu belegen haben (DANIEL FÜLLEMANN, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 84 ZPO N 5 m.w.H.). Ist wie vorliegend beantragt, die zu unterlassende Handlung mittels Strafandrohung gemäss Art. 292 StGB abzusichern, folgt das - 9 - Erfordernis, die dem Verfügungsadressaten, bzw. vorliegend dem Beschwerde- gegner, auferlegte Verpflichtung konkret zu umschreiben, auch aus dem Legali- tätsprinzip (Art. 1 StGB; vgl. hierzu BSK StGB-RIEDO/BONER, 4. Aufl. 2019, Art. 292 StGB N 80). Unter Berücksichtigung des Grundsatzes, dass unbestimmte Rechtsbegeh- ren nach Treu und Glauben und dem Verbot des überspitzten Formalismus im Lichte der Begründung auszulegen sind (ZK ZPO-LEUENBERGER, 3. Aufl. 2016, Art. 221 ZPO N 38 m.w.H.; BGE 137 III 617, E. 6.2), ist auf die Beschwerde den- noch einzutreten. Denn soweit die Beschwerdeführer die schützenswerten Infor- mationen und die Voraussetzungen für den Erlass von Schutzmassnahmen im Rahmen der Begründung ihrer vorinstanzlichen Eingaben zumindest für die kon- kret genannten Aspekte (namentlich Rz. 113-143 der Klageantwort sowie die Bei- lagen 35, 38-44, 50 und 54 zur Klageantwort) hinreichend substantiiert und nach- gewiesen haben, käme eine Anordnung von Schutzmassnahmen mit einem ge- genüber dem Hauptantrag der Beschwerdeführer (act. 2, Rechtsbegehren, Ziff. 1) präzisierten, reduzierten oder umformulierten Wortlaut in Betracht (vgl. HGer ZH vom 18. Januar 2022, HG200057, E. 1.7.1), zumal die Beschwerdeführer im Eventualbegehren (act. 2, S. 3, Rechtsbegehren, Ziff. 2; act. 4/32, S. 2, Prozessu- ale Anträge, Ziff. 2) den Erlass anderer geeigneter Massnahmen beantragt haben (vgl. auch BGer 4A_58/2021 vom 8. Dezember 2021, E. 4 [nicht publiziert in BGE 148 III 84]).”
“1 CPC, tenu de rembourser l'assistance judiciaire dès qu'il est en mesure de le faire, le bénéficiaire de l'assistance judiciaire dispose à titre personnel d’un droit de recours contre la rémunération équitable de son conseil juridique commis d'office accordée selon l’art. 122 al. 1 let. a CPC (Tappy, op. cit, n. 22 ad art. 122 CPC, p. 503). En l'espèce, le recours a été interjeté en temps utile par une personne qui y a intérêt. 3. 3.1 3.1.1 Selon l'art. 321 al. 1 CPC, le recours doit être motivé. Pour que cette exigence soit remplie, l'autorité de recours doit en tout cas pouvoir comprendre ce qui est reproché au premier juge sans avoir à rechercher des griefs par elle-même, ce qui exige une certaine précision dans l'énoncé et la discussion des critiques formulées (CREC 7 août 2014/277 ; Jeandin, CPC commenté, 2011, n. 4 ad art. 321 CPC et n. 3 ad art. 311 CPC par analogie). Le recours doit en outre contenir, sous peine d'irrecevabilité, des conclusions au fond (Jeandin, op. cit., n. 5 ad art. 321 CPC), soit l’exposé de ce que la partie veut que le tribunal lui alloue dans sa décision (Tappy, op. cit., n. 11 ad art. 221 CPC). Exceptionnellement, il doit être entré en matière sur des conclusions formellement déficientes, lorsqu'on comprend à la lecture de la motivation ce que demande le recourant. Les conclusions doivent en effet être interprétées à la lumière de la motivation du recours (ATF 137 III 617 consid. 6.2; TF 5A_855/2012 du 13 février 2013 consid. 3.3.2). 3.1.2 L'art. 2 al. 1 RAJ (Règlement sur l'assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3) - qui renvoie à l'art. 122 al. 1 let. a CPC - précise que le conseil juridique commis d'office a droit au remboursement de ses débours et à un défraiement équitable. Pour fixer la quotité de l’indemnité du conseil d’office, le juge doit s’inspirer des critères applicables à la modération des honoraires d’avocat. Il doit tenir compte de la nature et de l’importance de la cause, des difficultés spéciales qu’elle peut présenter en fait et en droit, du temps que l’avocat lui a consacré, de la qualité de son travail, du nombre de conférences, audiences et instances auxquelles il a pris part, du résultat obtenu et de la responsabilité qu’il a assumée (ATF 122 I 1 consid.”
Die Parteienbezeichnung muss ohne Zweifel erkennbar sein; bei natürlichen Personen genügen in der Regel Name, Vorname und Adresse. Liegt eine unvollständige, unklare oder fehlende Angabe vor, hat das Gericht den Betroffenen in der Regel zur Berichtigung innert Frist aufzufordern (Art. 56 bzw. 132 ZPO). Wird die Mangelhaftigkeit nicht innert gesetzter Frist behoben, so bleibt das mit dem Formmangel belastete Act nicht zu berücksichtigen. Führt die Unvollständigkeit hingegen nicht zu Verwechslungen oder Zweifeln an der Identität, ist aus Verbot des übertriebenen Formalismus das Gesuch in der Regel als ausreichend zu behandeln.
“Il y a notamment abus de droit lorsqu'une institution juridique est utilisée à des fins étrangères au but même de la disposition légale qui la consacre, c'est-à-dire quand elle est invoquée pour servir des intérêts qu'elle ne veut précisément pas protéger (ATF 138 III 401 consid. 2.4.1; 137 III 625 consid. 4.3; 135 III 162 consid. 3.3.1). 1.6 Les exigences de forme du recours (art. 321 al. 1 et 3 CPC) sont les mêmes qu'en appel. Les art. 221 et 244 CPC sont applicables par analogie (ATF 138 III 213 consid. 2.3). La désignation des parties et de leurs représentants (cf. art. 221 al. 1 let. a et 244 al. 1 let. a CPC) doit être sans équivoque, de manière à éviter toute incertitude quant à leur identité (Heinzmann, Petit commentaire CPC, 2021, n° 4 ad art. 221 CPC). Pour les personnes physiques, il suffit en général d'indiquer leurs nom, prénom et adresse (arrêt du Tribunal fédéral 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid. 3.4, non publié in ATF 142 III 623, et la référence; Heinzmann, op. cit., n° 6 ad art. 221 CPC). Si le vice dans la désignation des parties et de leurs représentants est léger, à l'instar de l'absence de l'adresse d'une des parties ou de leurs représentants, le tribunal fixe un délai au plaideur pour qu'il le rectifie conformément à l'art. 132 CPC (Heinzmann, op. cit., n° 5 ad art. 221 CPC). À défaut de rectification dans le délai fixé, l'acte entaché du vice de forme n'est pas pris en considération (art. 132 al. 1 i.f. CPC). 1.7 En l'occurrence, le jugement a été notifié à l'adresse du recourant par voie édictale. Cette publication dans la Feuille d'avis officielle, le ______ 2024, emporte présomption irréfragable de sa notification à la date à laquelle elle est intervenue. Le recours formé le 31 octobre 2024 ne respecte donc pas le délai de recours de dix jours tel que prévu par l'art. 321 CPC. Le recourant soutient que son recours serait recevable en tout temps, dans la mesure où il porterait sur une décision frappée de nullité. Devant le Tribunal, l'intimée a justifié, par les démarches effectuées, que sa partie adverse n'avait plus de domicile ni à Genève, ni en Suisse, et que le dernier domicile qu'elle connaissait aux Iles Caïmans n'était plus d'actualité à en croire les décisions rendues dans cet Etat qu'elle a produites.”
“Les art. 319 ss CPC sont ainsi applicables dans la mesure où les art. 43 CL et 327a CPC n'y dérogent pas (BASTONS BULLETTI, Petit commentaire CPC, 2021, n° 8 ad art. 327a CPC; J EANDIN, in Commentaire romand, CPC, 2e éd. 2019, n° 3a ad art. 327a CPC). Les exigences de forme du recours (art. 321 al. 1 et 3 CPC) sont les mêmes qu'en appel (BASTONS BULLETTI, op. cit., n° 7 ad art. 321 CPC). Les art. 221 et 244 CPC sont applicables par analogie (ATF 138 III 213 consid. 2.3; BASTONS BULLETTI, op. cit., n° 2 ad art. 311 CPC). La désignation des parties et de leurs représentants (cf. art. 221 al. 1 let. a et 244 al. 1 let. a CPC) doit être sans équivoque, de manière à éviter toute incertitude quant à leur identité (HEINZMANN, Petit commentaire CPC, 2021, n° 4 ad art. 221 CPC). Pour les personnes physiques, il suffit en général d'indiquer leurs nom, prénom et adresse (arrêt 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid. 3.4, non publié in ATF 142 III 623, et la référence; HEINZMANN, op. cit., n° 6 ad art. 221 CPC). Si le vice dans la désignation des parties et de leurs représentants est léger, à l'instar de l'absence de l'adresse d'une des parties ou de leurs représentants, le tribunal fixe un délai au plaideur pour qu'il le rectifie conformément à l'art. 132 CPC (HEINZMANN, op. cit., n° 5 ad art. 221 CPC). À défaut de rectification dans le délai fixé, l'acte entaché du vice de forme n'est pas pris en considération (art. 132 al. 1 i.f. CPC).”
“Si l'on tient compte au surplus du montant des travaux de remplacement de l'ameublement de la cuisine et des conclusions formulées dans l'appel joint visant à faire installer des toiles de tente, à remplacer les dalles de la terrasse, à installer des films de protection UV et IR sur les fenêtres et à réduire le loyer de 5% dès le 1er septembre 2014, il sied d'admettre que la valeur litigieuse est largement supérieure à 10'000 fr., de sorte que la voie de l'appel est ouverte. 1.2 Selon l'art. 311 CPC, l'appel, écrit et motivé, est introduit auprès de l'instance d'appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision, laquelle doit être jointe au dossier d'appel. L'appel a été interjeté dans le délai et suivant la forme prescrits par la loi (art. 130, 131, 311 al. 1 CPC). Il est ainsi recevable. La partie adverse peut former appel joint dans la réponse (art. 313 al. 1 CPC). Les conditions de recevabilité de l'appel joint doivent remplir, mutatis mutandis, les exigences prévalant pour l'appel principal (art. 311 al. 1 CPC), ce qui vaut en particulier en ce qui concerne la motivation (Jeandin, Code de procédure civile commenté, Bâle, 2019, n. 4 ad art. 313 CPC). L'art. 221 al. 1 let. a CPC impose que la demande contienne la désignation des parties et, le cas échéant, celle de leur représentant. Selon la jurisprudence, l'art. 221 CPC est applicable par analogie à l'art. 311 CPC (ATF 138 III 213 consid. 2.3). Pour les personnes physiques, il suffit en général d'indiquer leur nom, prénom et adresse (arrêts du Tribunal fédéral 4A_118/2015 du 9 novembre 2015 consid. 3.5.1 et 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid. 3.4). Ces indications doivent être complètes et exactes pour permettre notamment les communications et notifications ultérieures, mais aussi la vérification de la compétence et la détermination du droit applicable, qui peuvent dépendre du domicile des parties (Tappy, Code de procédure civile commenté, 2019, n. 7 ad art. 221 CPC). En outre, cette règle tend à déterminer l'identité des parties, pour permettre à celui qui reçoit l'acte d'être fixé d'emblée sur la personne de sa partie adverse, la loyauté des débats exigeant que chaque partie connaisse exactement son adversaire (ATF 131 I 57 consid. 2.2). En cas d'indication incomplète, inexacte ou ambiguë, la juridiction doit interpeller l'intéressé ou lui fixer un délai de rectification selon les art.”
“3.4). Ces indications doivent être complètes et exactes pour permettre notamment les communications et notifications ultérieures, mais aussi la vérification de la compétence et la détermination du droit applicable, qui peuvent dépendre du domicile des parties (Tappy, Code de procédure civile commenté, 2019, n. 7 ad art. 221 CPC). En outre, cette règle tend à déterminer l'identité des parties, pour permettre à celui qui reçoit l'acte d'être fixé d'emblée sur la personne de sa partie adverse, la loyauté des débats exigeant que chaque partie connaisse exactement son adversaire (ATF 131 I 57 consid. 2.2). En cas d'indication incomplète, inexacte ou ambiguë, la juridiction doit interpeller l'intéressé ou lui fixer un délai de rectification selon les art. 56 ou 132 CPC, sauf si l'inexactitude n'entraîne aucun risque de confusion, auquel cas l'interdiction du formalisme excessif impose de tenir la demande pour recevable telle quelle, quitte à la rectifier d'office (Tappy, op. cit., n. 7a ad art. 221 CPC; cf. également arrêts du Tribunal fédéral 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid. 3.6 et 4A_118/2015 du 9 novembre 2015 consid. 3.4 et 3.5). En l'occurrence, l'appel joint comprend les noms des parties et ceux de leurs conseils respectifs. Dans la mesure où il s'agit d'un appel joint, dans le cadre d'une procédure dans laquelle les parties sont d'ores et déjà identifiées, l'absence d'indication des adresses de celles-ci n'a entraîné aucun doute sur l'identité tant des intimés que de l'appelante, qui ne le soutient d'ailleurs pas. Déclarer l'appel joint irrecevable de ce chef serait constitutif de formalisme excessif, de sorte qu'il n'y a pas lieu d'aboutir à une telle conclusion. L'appel joint sera dès lors déclaré recevable. 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC; Hohl, Procédure civile, tome II, 2ème éd., Berne, 2010, n. 2314 et 2416; Retornaz in : Procédure civile suisse, Les grands thèmes pour les praticiens, Neuchâtel, 2010, p. 349 ss, n. 121). 1.”
“Les conditions de recevabilité de l'appel joint doivent remplir, mutatis mutandis, les exigences prévalant quant à l'appel principal, ce qui vaut en particulier pour ce qui concerne la forme écrite, la motivation et les conclusions (Jeandin, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2019, n. 4 ad art. 313 CPC). L'art. 311 CPC ne régit pas expressément le contenu de l'acte d'appel. Il faut cependant admettre qu'il s'agit d'une forme de demande adressée au juge et qu'il faut donc appliquer par analogie les art. 221 et 244 CPC (ATF 138 III 213 consid. 2.3). Selon l'art. 221 al. 1 let. a CPC, la demande doit contenir la désignation des parties, soit leurs noms et adresses. Ces indications doivent être complètes et exactes pour permettre notamment les communications et notifications ultérieures, mais aussi la vérification de la compétence et la détermination du droit applicable, qui peuvent dépendre du domicile des parties (Tappy, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2019, n. 7 ad art. 221 CPC et n. 4 ad art. 244 CPC). Cette règle tend également à déterminer l'identité des parties, pour permettre à celui qui reçoit l'acte d'être fixé d'emblée sur la personne de sa partie adverse (ATF 131 I 57 consid. 2.2). En cas d'indication incomplète, inexacte ou ambiguë, la juridiction doit interpeller l'intéressé ou lui fixer un délai de rectification selon les art. 56 ou 132 CPC, sauf si l'inexactitude n'entraîne aucun risque de confusion, auquel cas l'interdiction du formalisme excessif impose de tenir la demande pour recevable telle quelle, quitte à la rectifier d'office (Tappy, op. cit., n. 7a ad art. 221 CPC). 1.3.2 En l'espèce, l'on ne saurait déclarer l'appel joint irrecevable au motif que les adresses des parties n'y figurent pas, sauf à faire preuve de formalisme excessif. En effet, cette omission n'entraîne aucun doute sur l'identité des parties, ce que l'appelante ne soutient d'ailleurs pas. L'appel joint a par ailleurs été formé dans la réponse à l'appel, dans lequel figurent les adresses des parties ainsi que celles de leurs représentants respectifs, sans qu'il ne soit allégué que l'une ou l'autre de ces adresses aurait changé dans l'intervalle.”
Art. 221 Abs. 3 ZPO verlangt keine rechtliche Begründung; eine solche ist jedoch zulässig. Für Rechtsmittel bei der nächsthöheren Instanz gelten strengere Anforderungen: Hier sind sowohl tatsächliche als auch rechtliche Auseinandersetzungen hinreichend genau und vollständig vorzutragen.
“1 ZGB, wonach die Beschwerde gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der fürsorgerischen Unterbringung nicht begründet werden muss, gilt lediglich für die Beschwerde an die erste gerichtliche Instanz, im Kanton St. Gallen die VRK (KGer SG KES.2014.2 vom 6. Februar 2014 E. 3.b [www.publikationen.sg.ch]; BSK ZGB I-Geiser, 6. Aufl., Art. 450e N 11; vgl. BGer 5A_478/2014 E. 2.2; 5A_327/2013 E. 3.2; Bernhart, a.a.O., N 840; anders aufgrund der Formulierung des massgebenden kantonalen Rechts: OGer ZH NA130001 vom 15. Januar 2013 E. II.1.2 = ZR 2012, 297 f.). Begründen i.S.v. Art. 311 Abs. 1 ZPO bedeutet aufzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird, wobei die Begründung hinreichend genau und eindeutig sein muss, um von der Rechtsmittelinstanz mühelos verstanden zu werden (BGer 4A_651/2012 E. 4.2). Das erfordert insbesondere, dass sich der Beschwerdeführer eingehend und im Einzelnen mit den vorinstanzlichen Entscheidgründen auseinandersetzt (vgl. BGE 138 III 374 E. 4.3.1 = Pra 2013 Nr. 4; Reetz/Theiler, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. Aufl., Art. 311 N 36). Dabei wird – im Gegensatz zu einer Klageschrift (vgl. Art. 221 Abs. 3 ZPO) – nicht nur eine tatsächliche, sondern auch eine rechtliche Begründung verlangt (Reetz/Theiler, ZPO Komm., Art. 311 N 36). Die tatsächlichen oder rechtlichen Beanstandungen am angefochtenen Entscheid haben dabei innert der Rechtsmittelfrist vollständig vorgetragen zu werden; ein allfälliger zweiter Schriftenwechsel oder nachträgliche Eingaben zur Wahrung des Anspruchs auf rechtliches Gehör dienen nicht dazu, die bisherige Kritik zu vervollständigen oder gar neue anzubringen (vgl. BGE 142 III 413 E. 2.2.4 mit Hinweisen).”
“1 ZGB, wonach die Beschwerde gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der fürsorgerischen Unterbringung nicht begründet werden muss, gilt lediglich für die Beschwerde an die erste gerichtliche Instanz, im Kanton St. Gallen die VRK (KGer SG KES.2014.2 vom 6. Februar 2014 E. 3.b [www.publikationen.sg.ch]; BSK ZGB I-Geiser, 6. Aufl., Art. 450e N 11; vgl. BGer 5A_478/2014 E. 2.2; 5A_327/2013 E. 3.2; Bernhart, a.a.O., N 840; anders aufgrund der Formulierung des massgebenden kantonalen Rechts: OGer ZH NA130001 vom 15. Januar 2013 E. II.1.2 = ZR 2012, 297 f.). Begründen i.S.v. Art. 311 Abs. 1 ZPO bedeutet aufzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird, wobei die Begründung hinreichend genau und eindeutig sein muss, um von der Rechtsmittelinstanz mühelos verstanden zu werden (BGer 4A_651/2012 E. 4.2). Das erfordert insbesondere, dass sich der Beschwerdeführer eingehend und im Einzelnen mit den vorinstanzlichen Entscheidgründen auseinandersetzt (vgl. BGE 138 III 374 E. 4.3.1 = Pra 2013 Nr. 4; Reetz/Theiler, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. Aufl., Art. 311 N 36). Dabei wird – im Gegensatz zu einer Klageschrift (vgl. Art. 221 Abs. 3 ZPO) – nicht nur eine tatsächliche, sondern auch eine rechtliche Begründung verlangt (Reetz/Theiler, ZPO Komm., Art. 311 N 36). Die tatsächlichen oder rechtlichen Beanstandungen am angefochtenen Entscheid haben dabei innert der Rechtsmittelfrist vollständig vorgetragen zu werden; ein allfälliger zweiter Schriftenwechsel oder nachträgliche Eingaben zur Wahrung des Anspruchs auf rechtliches Gehör dienen nicht dazu, die bisherige Kritik zu vervollständigen oder gar neue anzubringen (vgl. BGE 142 III 413 E. 2.2.4 mit Hinweisen).”
“Das Rechtsöffnungsverfahren unterliegt dem summarischen Verfahren (Art. 251 Bst. a ZPO), welches in Art. 252 bis 256 ZPO geregelt wird. Allerdings sind die Bestimmungen zum ordentlichen Verfahren auf das summarische Verfahren sinngemäss anwendbar, soweit nichts Abweichendes gilt, da die Art. 252 bis 256 ZPO dieses Verfahren nicht abschliessend regeln (BSK ZPO – Mazan, 3. Auflage 2017, Art. 252 N. 1). In Bezug auf den Inhalt des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO), weil das Gesetz für das summarische Verfahren keine abweichenden Anforderungen vorsieht (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 9; Fürst, Das Rechtsöffnungsverfahren, in ZZZ 38/2016, S. 124;). Besonders zu beachten ist, dass das Gesetz im summarischen Verfahren eine Tatsachenbegründung verlangt. Die wesentlichen Tatsachenbegründungen müssen im Gesuch enthalten sein (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 10; KUKO ZPO – Jent Sorensen, 2. Aufl. 2014, Art. 252 N. 2). Eine rechtliche Begründung ist hingegen nicht erforderlich, aber möglich (Art. 221 Abs. 3 ZPO). Ferner sind die vom Gesetz genannten Beilagen einzureichen (Art. 221 Abs. 2 ZPO). Zu den erforderlichen Beilagen zählen die Vollmacht bei Vertretung, die verfügbaren Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen und ein Verzeichnis der Beweismittel (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 11). Von grosser praktischer Bedeutung ist die Pflicht, als Beilage die verfügbaren Urkunden einzureichen, welche als Beweismittel dienen (Art. 221 Abs. 2 Bst. c ZPO), da der Beweis im summarischen Verfahren in erster Linie durch Urkunden zu erbringen ist (Art. 254 Abs. 1 ZPO). Das Gesuch muss die Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen enthalten (Art. 221 Abs. 1 Bst. e ZPO). Auf jede Tatsachenbehauptung folgt ein Beweisantrag.”
Die blosse Nennung einer nur "mutmasslichen" Partei in der Begründung genügt den Anforderungen an die Parteibezeichnung nach Art. 221 ZPO nicht. Ist die Identität der bezeichneten Partei nicht zweifelsfrei feststellbar, rechtfertigt dies keine nachträgliche Berichtigung der Parteibezeichnung.
“Es lässt sich damit auch der Begrün- dung des Gesuchs nicht entnehmen, welche Person bzw. Personen die Be- schwerdeführerin als Gesuchsgegner bezeichnet und ins Recht fassen will. Ver- zichtet eine anwaltlich vertretene Partei bewusst auf die Bezeichnung der gesuch- gegnerischen Partei im Rubrum und spekuliert sie in der Begründung des Ge- suchs lediglich über die mögliche Erbenstellung bestimmter Personen, bedeutet dies nach Treu und Glauben nicht, dass sie den Rechtsschutz gegen diese Per- sonen verlangt. Die für eine Berichtigung einer Parteibezeichnung überdies erfor- derliche zweifelsfrei feststehende Identität der Parteien ist ebenso zu verneinen. Die Beschwerdeführerin bringt selbst in ihrer Beschwerdeschrift vom 23. August 2023 vor, dass im Gesuch vom 28. Juli 2023 der Name des "mutmasslichen" Er- ben von C. sel. mitsamt Anschrift aufgeführt sei (act. A.1, S. 4). Die Nen- nung eines lediglich mutmasslichen Erben in der Begründung des Gesuchs genügt jedoch weder den Anforderungen an eine Parteibezeichnung gemäss Art. 221 ZPO noch den Voraussetzungen für eine nachträgliche Korrektur unge- nauer Parteibezeichnungen gemäss der vorstehend genannten bundesgerichtli- chen Rechtsprechung.”
“Es lässt sich damit auch der Begrün- dung des Gesuchs nicht entnehmen, welche Person bzw. Personen die Be- schwerdeführerin als Gesuchsgegner bezeichnet und ins Recht fassen will. Ver- zichtet eine anwaltlich vertretene Partei bewusst auf die Bezeichnung der gesuch- gegnerischen Partei im Rubrum und spekuliert sie in der Begründung des Ge- suchs lediglich über die mögliche Erbenstellung bestimmter Personen, bedeutet dies nach Treu und Glauben nicht, dass sie den Rechtsschutz gegen diese Per- sonen verlangt. Die für eine Berichtigung einer Parteibezeichnung überdies erfor- derliche zweifelsfrei feststehende Identität der Parteien ist ebenso zu verneinen. Die Beschwerdeführerin bringt selbst in ihrer Beschwerdeschrift vom 23. August 2023 vor, dass im Gesuch vom 28. Juli 2023 der Name des "mutmasslichen" Er- ben von C. sel. mitsamt Anschrift aufgeführt sei (act. A.1, S. 4). Die Nen- nung eines lediglich mutmasslichen Erben in der Begründung des Gesuchs genügt jedoch weder den Anforderungen an eine Parteibezeichnung gemäss Art. 221 ZPO noch den Voraussetzungen für eine nachträgliche Korrektur unge- nauer Parteibezeichnungen gemäss der vorstehend genannten bundesgerichtli- chen Rechtsprechung.”
Ist unklar, welches der eingereichten Schriftstücke als Klage zu gelten hat, kann nach Art. 56 ZPO nachgefragt werden. Eine grundsätzlich zulässige Umdeutung der als «Klage» bezeichneten Eingabe zugunsten beigelegter Urkunden ist dagegen nicht angezeigt; die als Klage betitelte Eingabe ist in der Regel massgeblich.
“Es wäre mit der Verhandlungs- und Dispositionsmaxime (Art. 55 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 ZPO), wie sie vorliegend einschlägig sind, nicht vereinbar, wenn eine Kla- geschrift derart umgedeutet würde, dass nicht mehr diese, sondern eine beigeleg- te Urkunde als die eigentliche Klageschrift behandelt würde, nur um die betreffen- de Partei vor den Folgen prozessualer Nachlässigkeiten zu schützen. Einzig wenn unklar wäre, welches der eingereichten Dokumente nun als Klageschrift entge- genzunehmen ist, könnte es sich gestützt auf Art. 56 ZPO aufdrängen, bei der be- treffenden Partei nachzufragen. Zu einem solchen Vorgehen war die Vorinstanz vorliegend indes nicht angehalten, nachdem die Berufungsklägerin von Prozess- beginn weg anwaltlich vertreten war und sich in der Klageschrift nach Treu und Glauben (Art. 52 ZPO) keine Hinweise finden, dass in Tat und Wahrheit nicht die mit "Klage" betitelte Eingabe vom 27. September 2019, sondern die als "act. 28" beigelegte Kopie des Vermittlungsbegehrens vom 30. Juli 2019 als Klage i.S.v. Art. 221 ZPO hätte massgebend sein sollen.”
Übertriebener Formalismus kann einen den Zugang zum Recht erschwerenden Mangel darstellen; Art. 221 Abs. 1 ZPO verlangt zwar die Anzeige von Tatsachen und Beweismitteln, das Bundesrecht schreibt jedoch keine starre Form vor. In konkreten Fällen kann daher die Angabe der Identität von Zeugen, wenn deren Adressen fehlen, für die prozessuale Geltendmachung ausreichend sein; ein strikt formales Festhalten an der Adressangabe kann andernfalls als übertriebener Formalismus zu qualifizieren sein.
“Partant, il y a lieu de retenir que le courrier du 6 juillet 2022 impartissant un délai pour produire la liste des témoins a bel et bien été notifié à la recourante. Son grief tombe donc à faux. 5. 5.1 Dans un dernier grief, la recourante fait valoir que le premier juge aurait fait preuve de formalisme excessif en retenant qu’aucun témoin ne serait entendu, dans la mesure où elle avait déjà indiqué leur identité, seule leur adresse étant manquante. 5.2 5.2.1 Le formalisme excessif est un aspect particulier du déni de justice prohibé par l’art. 29 al. 1 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101). Il est réalisé lorsque la stricte application des règles de procédure ne se justifie par aucun intérêt digne de protection, devient une fin en soi, complique de manière insoutenable la réalisation du droit matériel ou entrave de manière inadmissible l’accès aux tribunaux (ATF 145 I 201 consid. 4.2.1 ; 142 IV 299 consid. 1.3.2 ; 142 I 10 consid. 2.4.2 ; TF 8C_145/2019 du 3 juin 2020 consid. 6.3.1). 5.2.2 A teneur de l'art. 221 al. 1 CPC, la demande contient notamment les allégations de fait (let. d) et l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuve proposés (let. e). Le but de l'art. 221 al. 1 let. d et e CPC est de permettre au juge de déterminer sur quels faits le demandeur fonde ses prétentions et par quels moyens de preuve il entend démontrer lesdits faits. Cette disposition a aussi pour objectif de permettre au défendeur de se déterminer sur les faits allégués et, le cas échéant, d'offrir des contre-preuves, conformément à l'art. 222 CPC. Le droit fédéral ne précise pas strictement et de manière générale quelle forme particulière devraient revêtir les allégations de fait et les offres de preuve, ceci quand bien même, le respect d'un format de présentation structuré en allégués distincts présente des avantages pratiques indéniables. La loi ne prévoit pas un nombre maximal de mots ou de phrases par allégation, pas plus qu'elle ne précise que chaque allégué ne devrait contenir qu'un seul fait, ni que les faits devraient impérativement être rangés en phrases numérotées.”
Fehlt es an der erforderlichen Substantiierung der in der Klage behaupteten Tatsachen, kann nach Art. 221 ZPO auf die Klage nicht eingetreten werden oder die Klage bzw. einzelne Begehren abgewiesen werden. Bei unzureichender Behauptungslast kann aus prozessökonomischen Gründen die Abweisung erfolgen, ohne dass eine Beweisaufnahme durchgeführt wird.
“2 OR zu schätzen, weil er sie vernünftigerweise weder behaupten noch beweisen könne, oder die Beru- fungsbeklagte müsse ihm mit dem Offenlegen von GPS-Daten die Grundlagen für seine Behauptungen liefern. Er hätte im Übrigen durchaus noch die Möglichkeit gehabt, seinen Vortrag zu konkretisieren: Wie ein Blick in die Wochenrapporte zeigt, sind die Arbeitsorte vielleicht nicht immer, aber doch meistens vermerkt: " " " (RG-act. 3/21-24), und wo kein Ort genannt ist, könnte der Name der Kundin oder des Kunden weiterhelfen. Der Berufungskläger hätte sich auch gestützt auf diese Angaben der Mühe unterziehen können (und müs- sen), bestimmte Behauptungen zu geleisteten Mehr-Zeiten aufzustellen.,, " " " Daher ist mit dem Regionalgericht davon auszugehen, dass die Klage in diesem Punkt nicht ausreichend substantiiert ist. In diesem Fall kommt es gar nicht zum Erheben von Beweisen, weil das Beweisverfahren nicht dazu dient, mangelhafte Behauptungen nachträglich zu verbessern (Roman Richers/Georg Naegeli, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, 3. Aufl., Basel 2021, N 23 zu Art. 221 ZPO). Dass das Auswerten von GPS-Daten (wenn es diese denn gibt, dazu vorstehend) als Beweisangebot zulässig gewesen wäre, bleibt unerheblich, denn Art. 150 Abs. 1 ZPO handelt von "rechtserheblichen, streitigen" (und, so ist zu ergänzen: frist- und formgerecht behaupteten) "Tatsachen". Die mangelnde Substantiierung hat die Abweisung der Klage in diesem Punkt zur Folge (BGE 115 II 187).”
“Entgegen Ziff. 2 der prozessleitenden Verfügung vom 16. Mai 2017 habe es der Berufungsbeklagte unterlassen, eine Klagebegründung einzureichen, welche den Formalien von Art. 221 ZPO genügen würde. Insbesondere seien die angeblich erlittenen körperlichen Beeinträchtigungen nicht einzelnen Beweismitteln zugeordnet worden. Damit sei er seiner Substantiierungspflicht nicht nachgekommen. Die behaupteten körperlichen Beeinträchtigungen hätten gemäss Ziff. 2 der Verfügung vom 16. Mai 2017 bereits im Rahmen des eingeschränkten Prozessstoffs geprüft werden müssen. Zumal dies nicht erfolgt sei, müsse die Klage ohne Weiteres abgewiesen werden. Die Alternative wäre gewesen, dass die schriftliche Klagebegründung bereits sämtliche Tatsachenbehauptungen (u.a. auch zum Schaden) hätte enthalten müssen. In diesem Fall hätte die Klage aus prozessökonomischen Gründen abgewiesen werden müssen, weil der Schaden nicht hinreichend behauptet, geschweige denn substantiiert oder bewiesen worden wäre. Das angefochtene Urteil sei so oder anders falsch und damit aufzuheben. Im Übrigen stelle die verweigerte Überprüfung der ungenügenden Substantiierung der Klage eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Berufungsklägerin dar.”
“Vorliegend ist unbestritten, dass der Streitwert der Klage vom 2. Dezember 2019 Fr. 30'000.– übersteigt (vgl. Urk. 7 S. 3 Rz. 3 und Urk. 8 S. 2; vgl. auch Urk. 15 S. 2 f.). Aus diesem Grund gelangt das ordentliche Verfahren gemäss Art. 219 ff. ZPO zur Anwendung (vgl. oben Ziff. 4.4). Im ordentlichen Verfahren hat die Klage Tatsachenbehauptungen zu enthalten und es sind die einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen zu bezeichnen (Art. 221 Abs. 1 lit. d und e ZPO). Fehlt wie im vorliegenden Fall (vgl. Urk. 1 S. 2) eine entsprechende Klagebegründung, liegt ein inhaltlicher Mangel vor, der nicht verbessert werden kann, und auf die Klage ist nicht einzutreten (ZR 111 [2012] Nr. 76; Pahud, Dike- Komm-ZPO, Art. 221 N 15; ZK ZPO-Leuenberger, Art. 221 N 3; BSK ZPO- - 11 - Gschwend, Art. 132 N 18; BK ZPO I-Frei, Art. 132 N 16; a.A. BK ZPO II-Killias, Art. 221 ZPO N 25 und KUKO ZPO-Naegeli/Richers, Art. 221 N 2). In der Folge ist der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz im Ergebnis nicht zu beanstanden. Bei diesem Ausgang besteht auch kein Anlass, die unangefochten gebliebene Regelung der erstinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen (Urk. 8 S. 3 Dispositiv-Ziff. 2 und 3) abzuändern. Entsprechend ist die Berufung abzuweisen und die angefochtene Verfügung ist vollumfänglich zu bestätigen.”
Unbestimmt oder allgemein formulierte Unterlassungsbegehren (etwa Formulierungen wie «aus allen weiteren verfügbaren Archiven/Plattformen» ohne Nennung konkreter Adressaten oder Datenbanken) genügen nicht der hinreichenden Bestimmtheit von Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO. Das Rechtsbegehren muss so bestimmt sein, dass es bei Gutheissung zum Dispositiv gemacht und ohne weitere Verdeutlichung vollstreckt werden kann. Zudem ist die Bestimmtheit erforderlich, damit die Gegenpartei ihr rechtliches Gehör wahren kann; der Dispositionsgrundsatz gebietet, nicht mehr und nicht anderes zuzusprechen als eingeklagt wurde.
“hievor). Soweit die für unlauter befundenen Textpassagen oder Artikel «aus allen weiteren verfügbaren Archiven der Beklagten 1 in allen Formen und Formaten» verlangt wird und beantragt wird, die Beklagte 1 sei zu verpflichten, entsprechenden Willenserklärungen «gegenüber allen Mediendatenbanken und Internet-Suchmaschinen, welche die Passagen übernommen haben» abzugeben, fehlt es dem Rechtsbegehren an einer hinreichenden Bestimmtheit (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO). Das Rechtsbegehren muss so bestimmt sein, dass es bei Gutheissung der Klage zum Dispositiv gemacht und ohne weitere Verdeutlichung vollstreckt werden kann (BGE 142 III 102 E. 5.3.1; Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [CHK], 2021, Art. 221 ZPO N 4 mit Hinweis auf andere Autoren). Ein bestimmtes Rechtsbegehren ist sodann auch erforderlich, weil die Gegenpartei zur Wahrung ihres rechtlichen Gehörs wissen muss, gegen was sie sich zu verteidigen hat. Zudem darf das Gericht nach dem Dispositionsgrundsatz (Art. 58 ZPO) nicht mehr und nichts anderes zusprechen, als eingeklagt wurde, weshalb der Bestimmtheitsgrundsatz auch diesbezüglich zu beachten ist (Christoph Leuenberger in: ZPO-Komm., Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl., Zürich Basel Genf 2016, Art. 221 ZPON 29). Die zitierten, nur in allgemeiner Weise formulierten Rechtsbegehren im vorliegenden Fall sind einer unmittelbaren Vollstreckung nicht zugänglich. Aufgrund der vorherrschenden Dispositionsmaxime ist das Kantonsgericht im Weiteren nicht gehalten, von Amtes wegen nach im Rechtsbegehren nicht ausdrücklich erwähnten Suchmaschinen oder Datenbanken zu forschen, über welche die widerrechtlichen Berichterstattungen auch noch abrufbar sein könnten.”
Fristen, Noven, Nachreichung: Art. 221 Abs. 1 ZPO verlangt die Darlegung der Tatsachen und die Angabe der zur Begründung vorgesehenen Beweismittel. Nach Schluss der Aktendenegation sind neu vorgebrachte Tatsachen oder Beweismittel grundsätzlich nur unter den beschränkten Voraussetzungen des Novenrechts (vgl. Art. 229 ZPO) zulässig. Hingegen kann in den freien Parteivorträgen bis zur Replik/Duplik die blosse Bezeichnung noch nachzureichender Urkunden ausreichen und stellt nicht notwendigerweise ein Novum dar.
“L'irrecevabilité est toutefois limitée à ce seul renvoi, contrairement à ce que semble penser l'intimée. L'appel joint, formé dans la réponse à l'appel principal est également recevable (art. 312 al. 2 et 313 al. 1 CPC). La réponse à l'appel joint est en revanche tardive et, par conséquent, irrecevable puisque, comme la Cour l'a indiqué à l'appelant le délai de réponse n'est pas prolongeable (art. 144 al. 2 CPC). 1.2 L'appel peut être formé pour violation du droit (art. 310 let. a CPC) et constatation inexacte des faits (art. 310 let. b CPC). La juridiction d'appel dispose ainsi d'un plein pouvoir d'examen de la cause en fait et en droit. En particulier, le juge d'appel contrôle librement l'appréciation des preuves effectuée par le juge de première instance (art. 157 CPC en relation avec l'art. 310 let. b CPC) et vérifie si celui-ci pouvait admettre les faits qu'il a retenus. 2. L'appelant conteste que les faits nouveaux allégués et pièces nouvelles déposées le 2 octobre 2020 sont irrecevables. 2.1 Selon l'art. 221 al. 1 CPC, la demande contient notamment les allégations de fait (let. d) et l’indication, pour chaque allégation, des moyens de preuves proposés (let. e). Après la clôture de la phase d’allégation, c'est-à-dire après la clôture du second échange d'écritures, ou après l'audience d'instruction, ou après l’ouverture des débats principaux, la présentation de nova, y compris pour les nova de duplique (ATF 146 III 55, consid. 2.5.2), n’est plus possible qu’aux conditions restrictives de l’art. 229 al. 1 CPC. Selon cette disposition, les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont admis aux débats principaux que s’ils sont invoqués sans retard et qu’ils remplissent l’une des conditions suivantes, à savoir qu'ils sont postérieurs à l’échange d’écritures ou à la dernière audience d’instruction (novas proprement dits; let. a) ou qu'ils existaient avant la clôture de l’échange d’écritures ou la dernière audience d’instruction mais ne pouvaient être invoqués antérieurement bien que la partie qui s’en prévaut ait fait preuve de la diligence requise (novas improprement dits; let.”
“II/59) als verspätet, weil sie nach Erstattung der Duplik und damit nach Aktenschluss eingereicht wurde (Urteil E. 87 ff.). Die Beru- fungskläger sind dagegen der Auffassung, die Bezeichnung des Beweismittels in der Replik habe den Anforderungen des Prozessrechts genügt. In der Klage hat- ten die Berufungskläger die Sanierungskosten mit CHF 12'500.00 beziffert und sich auf eine "nachzureichende" Offerte berufen (RG-act. I/1 Rz. 54). In der Replik erklärten sie, diese Offerte sei noch nicht eingetroffen und werde nachgereicht (RG-act. 1/3 Rz. 90). Sie findet sich dann als RG-act. II/59 im Dossier. - Nach ei- nem zweiten Parteivortrag ist das Bezeichnen von Beweismitteln nicht mehr zulässig, es sei denn unter den einschränkenden Voraussetzungen von Art. 229 ZPO. Entgegen der Auffassung des Regionalgerichts ist es aber ausreichend, Beweismittel in den freien Parteivorträgen (in diesem Fall: bis zur Replik/Duplik) zu bezeichnen. Gewiss entspricht es guter Übung, dass eine Partei die ihr vorliegen- den Urkunden auch gleichzeitig einreicht. Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO verlangt das aber nicht (statt vieler Laurent Killias, in Güngerich et al. [Hrsg.], Berner Kommen- tar zur ZPO, N 39 f. zu Art. 221 ZPO). Die bereits als Beweismittel angebotene Offerte war damit kein Novum, welches nach Art. 229 ZPO "ohne Verzug" einzu- reichen war. Die Berufungskläger verweisen mit Recht darauf, dass das offenbar zunächst auch noch die Auffassung der Regionalgerichts war: mit Dispositiv Ziff. 1 der Beweisverfügung vom 15. Mai 2017 (RG-act. IV/2) gab es den Parteien auf, "die von ihnen beizubringenden Urkunden - soweit sie noch nicht eingereicht wor- den sind - innert 30 Tagen einzureichen" - nach Treu und Glauben war das nicht nur auf die angeordneten Editionen, sondern eben und gerade auf erst bezeichne- te, aber noch nicht eingereichte Beweismittel zu beziehen. Der Unternehmer P. hatte in dem Dokument seine Arbeit für "Fassadensa- nierung Haus in H. " für CHF 27'208.15 offeriert (RG-act. II/59, dritter Teil). Diese Kalkulation erscheint plausibel, und die Berufungsbeklagten ziehen sie mit der Berufungsantwort nicht in Zweifel.”
“Partant, il y a lieu de retenir que le courrier du 6 juillet 2022 impartissant un délai pour produire la liste des témoins a bel et bien été notifié à la recourante. Son grief tombe donc à faux. 5. 5.1 Dans un dernier grief, la recourante fait valoir que le premier juge aurait fait preuve de formalisme excessif en retenant qu’aucun témoin ne serait entendu, dans la mesure où elle avait déjà indiqué leur identité, seule leur adresse étant manquante. 5.2 5.2.1 Le formalisme excessif est un aspect particulier du déni de justice prohibé par l’art. 29 al. 1 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101). Il est réalisé lorsque la stricte application des règles de procédure ne se justifie par aucun intérêt digne de protection, devient une fin en soi, complique de manière insoutenable la réalisation du droit matériel ou entrave de manière inadmissible l’accès aux tribunaux (ATF 145 I 201 consid. 4.2.1 ; 142 IV 299 consid. 1.3.2 ; 142 I 10 consid. 2.4.2 ; TF 8C_145/2019 du 3 juin 2020 consid. 6.3.1). 5.2.2 A teneur de l'art. 221 al. 1 CPC, la demande contient notamment les allégations de fait (let. d) et l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuve proposés (let. e). Le but de l'art. 221 al. 1 let. d et e CPC est de permettre au juge de déterminer sur quels faits le demandeur fonde ses prétentions et par quels moyens de preuve il entend démontrer lesdits faits. Cette disposition a aussi pour objectif de permettre au défendeur de se déterminer sur les faits allégués et, le cas échéant, d'offrir des contre-preuves, conformément à l'art. 222 CPC. Le droit fédéral ne précise pas strictement et de manière générale quelle forme particulière devraient revêtir les allégations de fait et les offres de preuve, ceci quand bien même, le respect d'un format de présentation structuré en allégués distincts présente des avantages pratiques indéniables. La loi ne prévoit pas un nombre maximal de mots ou de phrases par allégation, pas plus qu'elle ne précise que chaque allégué ne devrait contenir qu'un seul fait, ni que les faits devraient impérativement être rangés en phrases numérotées.”
Das Rechtsbegehren muss so bestimmt und klar sein, dass es bei Gutheissung unverändert zum Urteil erhoben werden kann und die Gegenpartei zur Wahrung ihres rechtlichen Gehörs weiss, wogegen sie sich zu verteidigen hat. Das Gericht hat den Antrag nach Treu und Glauben auszulegen und kann ihn im Rahmen seiner Fragepflicht (Art. 56 ZPO) allenfalls klären, ergänzen oder verbessern. Reicht die Bestimmtheit jedoch nicht aus, kann dies eine Prozessvoraussetzung verletzen; in diesem Fall ist unter Umständen nicht auf die Klage einzutreten.
“Entsprechend Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO hat eine Klage taugliche Rechtsbegehren zu enthalten, welche so bestimmt und klar formuliert sein müssen, dass sie im Falle der Gutheissung unverändert zum Urteil erhoben werden können (BSK ZPO-Willisegger, 3. Aufl., 2017, Art. 221 N 18 f. m.w.H.). Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs erfordert, dass die beklagte Partei genau weiss, wogegen sie sich zur Wehr setzen muss. Zur Ermittlung des Inhalts des Rechtsbegehrens hat das Gericht dieses allenfalls unter Berücksichtigung der Klagebegründung und allfälliger Eventualbegehren nach den allgemeinen Regeln auszulegen; massgebend ist nicht der unbestimmte oder unklare Wortlaut, sondern der Sinn, der dem Begehren nach Treu und Glauben zukommt (DIKE ZPO-Pahud, 2. Aufl., 2016, Art. 221 N 7 f., KGE BL 410 14 95 vom 8. Juli 2014 E. 1 m.w.H.). Ein unzulängliches Begehren einer gültig erhobenen Klage kann nach Massgabe von Art. 56 ZPO im Rahmen der gerichtlichen Fragepflicht geklärt, ergänzt oder verbessert werden. Unzulänglich und mithin mangelhaft ist ein Begehren insbesondere, wenn es unklar, unbestimmt, offensichtlich unvollständig oder in sich bzw.”
“Das die Herabsetzungsklage gutheissende Urteil gestaltet die erbrechtliche Rechtslage um, indem es die pflichtteilsverletzende Verfügung insoweit beseitigt, bis der Pflichtteil hergestellt ist (BSK ZGB II-Forni/Piatti, Vor Art. 522-533 N 1 und 15; Wolf/Hrubesch-Millauer, a.a.O., N 1141). Mit der Herabsetzungsklage alleine entsteht noch kein Rückleistungsanspruch. Das Herabsetzungsurteil ist ein reines Gestaltungsurteil und verschafft dem vollständig übergangenen Pflichtteilsberechtigten die Erbenstellung ab dem Zeitpunkt der Eröffnung des Erbgangs. Wird die Herabsetzungsklage als Gestaltungsklage nicht mit einer zusätzlichen Leistungsklage verbunden, so verpflichtet das Herabsetzungsurteil den Beklagten nicht zu einer Leistung, sondern gibt dem Kläger die Grundlage, um mit einer weiteren Klage seinen Leistungsanspruch durchzusetzen. Die Herabsetzungsklage kann jedoch in Form der objektiven Klagenhäufung mit einer Leistungsklage verbunden werden (Ammann, a.a.O., N 239; Hrubesch-Millauer/Bosshardt/Kocher, Rechtsbegehren im Erbrecht, Successio 2018, S. 4 ff., 15). Eine Klage hat unter anderem Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO). Im Rechtsbegehren hat die klagende Partei den Anspruch zu bezeichnen, den sie gegen die beklagte Partei erhebt. Das Rechtsbegehren muss dabei so bestimmt formuliert sein, dass es bei Gutheissung der Klage zum Urteil erhoben werden kann. Nicht nur für das angerufene Gericht muss klar sein, was eine Partei verlangt, weil ihr nach dem Dispositionsgrundsatz (Art. 58 Abs. 1 ZPO) nicht mehr und nichts anderes zugesprochen werden darf, als sie verlangt. Auch die Gegenpartei muss zur Wahrung ihres rechtlichen Gehörs wissen, gegen was sie sich verteidigen muss. Darin findet die Formstrenge ihre sachliche Rechtfertigung (BGE 142 III 102 E. 5.3.1; BGer 4A_428/2018 E 4.2.1; BGer 5A_618/2015 E. 6.5; Leuenberger/Uffer-Tobler, a.a.O., N 6.5; Pahud, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl., Art. 221 N 7). Sind die Rechtsbegehren in einer Klage ungenügend, handelt es sich nicht um einen verbesserlichen Mangel i.S.v. Art. 132 Abs. 1 ZPO (BGer 4A_112/2018 E. 2.1; BGer 4A_375/2015 E. 7.2, nicht publ. in BGE 142 III 102).”
“Eine Aussonderungsklage hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO, vgl. BGE 137 III 617 E. 4.2.2). Ein Rechtsbegehren muss so bestimmt formuliert sein, dass es im Falle der Gutheissung der Klage zum Entscheid erhoben werden kann (BGE 142 III 102 E. 5.3.1; 137 III 617 E. 4.3; Urteile 4A_428/2018 vom 29. August 2019 E. 4.2.1; 4A_129/2019 vom 27. Mai 2019 E. 1.2.2; je mit weiteren Hinweisen). Dieses Prinzip ergibt sich aus dem Dispositionsgrundsatz (Urteile 4A_428/2018 vom 29. August 2019 E. 4.2.1; 4A_686/2014 vom 3. Juni 2015 E. 4.3.1; je mit Hinweisen). Es ist jedoch kein Selbstzweck: Es soll einerseits unter dem Gesichtspunkt der Wahrung des rechtlichen Gehörs die Gegenpartei darüber informieren, gegen was sie sich verteidigen muss. Dem Gericht muss sodann klar sein, was aufgrund des Dispositionsgrundsatzes Streitgegenstand bildet, woraus sich auch die materielle Rechtskraft des Entscheids ergibt (Urteile 5A_390/2017 vom 23. Mai 2018 E. 2.3.1; 4A_686/2014 vom 3. Juni 2015 E. 4.3.1, mit weiteren Hinweisen). Welche Anforderungen an den Inhalt sowie die Bestimmtheit des Antrags als Rechtsfolgebehauptung zu stellen sind, ergibt sich aus dem anzuwendenden materiellen Recht (vgl.”
“Vorab ist auf Grundsätzliches hinzuweisen: Die Klage enthält unter ande- rem das Rechtsbegehren (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO). Nach einem allgemeinen Rechtsgrundsatz ist das Rechtsbegehren so bestimmt zu formulieren, dass es bei Gutheissung der Klage zum Urteil erhoben werden kann (BGE 137 III 617 E. 4.3). Genügt das Rechtsbegehren den Bestimmtheitsanforderungen der ZPO nicht, ist darauf nicht einzutreten (BGE 142 III 683 E. 5.4). Das Bestimmtheitserfordernis gehört mit anderen Worten zu den Prozessvoraussetzungen i.S.v. Art. 59 ZPO. Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4 m.w.H.). Aus prozessökonomischen Gründen sollte deshalb die Prüfung hinsichtlich jeder Prozessvoraussetzung sobald als möglich und vor der materiellen Behandlung der Klage erfolgen (BGE 140 III 159 E. 4.2.4). Wenn die Vorinstanz zum Schluss kommt, das Rechtsbegehren sei zu unbe- stimmt, darf sie auf die Klage nicht eintreten und entsprechend kein Urteil in der Sache fällen. Möglich wäre nur, im Sinne eines Obiter dictum festzuhalten, dass selbst im Fall, da auf die Klage eingetreten würde, diese in der Sache abzuweisen wäre.”
Die Berufungsantwort hat — sinngemäss nach Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO (vgl. Art. 222 Abs. 2 ZPO) — ein konkretes Rechtsbegehren aufzuzeigen; die Begründung dient der Erläuterung dieses Rechtsbegehrens.
“Ist der Berufungsbeklagte vor erster Instanz vollumfänglich mit seinem Hauptbegehren durchgedrungen, sodass sein Eventualbegehren nicht beurteilt werden musste, kann dieses in der Berufungsantwort erneut gestellt werden, welches in der Folge von der Berufungsinstanz geprüft wird, wenn diese den (das Hauptbegehren gutheissenden) Entscheid der ersten Instanz aufhebt. Dies gilt selbst dann, wenn der Berufungsbeklagte sein vor erster Instanz gestelltes Eventualbegehren nicht in einer Anschlussberufung geltend macht, denn die Anschlussberufung ist aufgrund seines vollumfänglichen Obsiegens in der Vorinstanz mangels Beschwer grundsätzlich ausgeschlossen (Seiler, Die Berufung nach ZPO, Zürich 2013, N 1130; vgl. auch Reetz/Theiler, in: Komm. zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [Hrsg. Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger], 3. Aufl. 2016, Art. 312 ZPO N 12). Wie für den Inhalt der Berufungsschrift ist aber auch hinsichtlich der Berufungsantwort Art. 221 ZPO analog anwendbar, da Art. 222 Abs. 2 ZPO für die Klageantwort die sinngemässe Anwendung von Art. 221 ZPO vorsieht. Dementsprechend soll der Berufungsbeklagte ein Rechtsbegehren formulieren (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; vgl. Reetz/Theiler, a.a.O., Art. 312 N 11). Die Begründung dient der Erläuterung des Rechtsbegehrens und setzt damit ein solches voraus (Stalder, Rechtsbegehren in familienrechtlichen Verfahren, in: FamPra.ch 2014 S. 44 mit Verweis auf BGE 137 III 617 E. 6.2).”
“Ist der Berufungsbeklagte vor erster Instanz vollumfänglich mit seinem Hauptbegehren durchgedrungen, sodass sein Eventualbegehren nicht beurteilt werden musste, kann dieses in der Berufungsantwort erneut gestellt werden, welches in der Folge von der Berufungsinstanz geprüft wird, wenn diese den (das Hauptbegehren gutheissenden) Entscheid der ersten Instanz aufhebt. Dies gilt selbst dann, wenn der Berufungsbeklagte sein vor erster Instanz gestelltes Eventualbegehren nicht in einer Anschlussberufung geltend macht, denn die Anschlussberufung ist aufgrund seines vollumfänglichen Obsiegens in der Vorinstanz mangels Beschwer grundsätzlich ausgeschlossen (Seiler, Die Berufung nach ZPO, Zürich 2013, N 1130; vgl. auch Reetz/Theiler, in: Komm. zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [Hrsg. Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger], 3. Aufl. 2016, Art. 312 ZPO N 12). Wie für den Inhalt der Berufungsschrift ist aber auch hinsichtlich der Berufungsantwort Art. 221 ZPO analog anwendbar, da Art. 222 Abs. 2 ZPO für die Klageantwort die sinngemässe Anwendung von Art. 221 ZPO vorsieht. Dementsprechend soll der Berufungsbeklagte ein Rechtsbegehren formulieren (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; vgl. Reetz/Theiler, a.a.O., Art. 312 N 11). Die Begründung dient der Erläuterung des Rechtsbegehrens und setzt damit ein solches voraus (Stalder, Rechtsbegehren in familienrechtlichen Verfahren, in: FamPra.ch 2014 S. 44 mit Verweis auf BGE 137 III 617 E. 6.2).”
Beilagen sind im Beweismittelverzeichnis i.S.v. Art. 221 Abs. 2 lit. d ZPO aufzuführen. Fehlt ein solches Verzeichnis, kann dies die rechtsgenügende Offerierung der Beweismittel in Frage stellen bzw. zur Beanstandung des Gesuchs führen. Die Gerichte setzen typischerweise eine Nachfrist zur Ergänzung bzw. Korrektur des Gesuchs an, um das Verzeichnis und die Nummerierung der Beilagen nachreichen zu lassen.
“Es wäre an ihm, detailliert darzulegen, welche Grundlagen für die korrekte Beurteilung des Sachverhalts erforderlich sind und in welcher Form diese zu edieren wären. Auch bei Beweisschwierigkeiten ist es aber nicht Aufgabe des Gerichts oder der Gegenseite, die erforderlichen Behauptungen selbst zu ermit- teln, um sodann die dafür erforderlichen Beweismittel zu edieren. Dasselbe gilt für die pauschal genannten «Data Warehouse»-Daten (act. 1 Ziff. II.1.2), welche ebenfalls vom Kläger zu spezifizieren wären. Aufgrund des (früheren) Zugriffs auf die Daten wäre ihm eine spezifischere Darstellung der erforderlichen Daten mög- lich gewesen. Konkreter sind seine Ausführungen einzig hinsichtlich der Daten anderer Generalagenten für die Jahre 2014-2019 (act. 29 Rz. 22), welche aber für die Beurteilung des Sachverhalts nicht relevant sind. - 18 - Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Editionsbegehren bzw. die dadurch erlangten Beweismittel nicht rechtsgenügend offeriert wurden. So sind diese im Beweismittelverzeichnis (Art. 221 Abs. 2 lit. d ZPO) nicht enthalten (act. 1 S. 25 f.; act. 29 S. 29). f. Insgesamt ergibt sich aus dem Gesagten, dass für die Beurteilung der Wesentlichkeit der Erweiterung des Kundenkreises an sich die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung relevant ist. Gleichzeitig ist für eine pflichtgemässe Wahrnehmung des Ermessens des Gerichts eine möglichst umfassende Doku- mentation erforderlich. Das Gericht hat sich im Anwendungsbereich von Art. 418u OR ein möglichst umfassendes Bild zu verschaffen, welches in der Folge zu wür- digen sein wird. Fehlen die dafür notwendigen Grundlagen, wäre es im Rahmen eines Ermessensentscheids nicht angemessen, von einer vollständigen Beweis- losigkeit auszugehen und die Klage gestützt darauf abzuweisen. Vielmehr sind diejenigen Grundlagen zu würdigen, welche dem Gericht vorgelegt werden und es ist gestützt darauf eine Beurteilung der Wesentlichkeit vorzunehmen. Soweit der beweisbelastete Kläger die relevanten Daten für den gesamten Zeitraum nicht (vollständig) vorlegt, ist entsprechend auch ein kürzerer, aber vollständig doku- mentierter Zeitraum in die Beurteilung mit einzubeziehen.”
“Mit Eingabe vom 10. Juni 2022 (Datum Poststempel) reichte die Gesuchstel- lerin hierorts ein Gesuch ein, mit welchem sie die Eintragung eines Bauhandwer- kerpfandrechts auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1 (EGRID CH2) in C._____ bean- tragte (act. 1-3). Mit Verfügung vom 13. Juni 2022 wurde der Gesuchstellerin Nachfrist angesetzt, um ihr Gesuch zu verbessern. Sie wurde aufgefordert, die letzten Arbeiten anzugeben, die Beilagen zu nummerieren, ein Beweismittelver- zeichnis i.S.v. Art. 221 Abs. 2 lit. d ZPO einzureichen und zu konkretisieren bzw. berichtigen, auf welcher Liegenschaft die Arbeiten erbracht worden sind (act. 4). Mit Eingabe vom 24. Juni 2022 (Datum Poststempel) ergänzte bzw. korrigierte die Gesuchstellerin ihr Gesuch (act. 6 f.).”
Art. 221 Abs. 1 ist nach Treu und Glauben auszulegen; die Pflicht, Behauptungen und Beweismittel darzustellen, darf nicht formalistisch überzogen werden. Liegt etwa ein Schreiben oder eine Beilage vor, aus dem sich ohne Mühe der relevante Inhalt entnehmen lässt, kann auf dieses verwiesen werden, statt den Inhalt wortgetreu in die Rechtsschrift zu übernehmen. Eine zwingende, formale Übernahme ist dann nicht geboten.
“Die Parteien haben ihre Behauptungen bestimmt und vollständig aufzustel- len, und an sich sollen die Beweismittel nur dem Beweis und nicht dem Behaupten dienen (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO). Auch das ist allerdings nach Treu und Glauben zu handhaben (Art. 52 ZPO). Wenn eine Aufstellung über Zahlen oder Dokumente vorliegt, kann das unveränderte Übernehmen in die Rechtsschrift unnötig kompli- ziert und auch durch das legitime Interesse von Gericht und Gegenpartei nicht geboten sein (dazu E. 4.1.4 vorstehend). Im vorliegenden Fall geht es um den Brief, mit welchem die Berufungskläger den Rücktritt vom Gutachter-Vertrag erklärten, unter Hinweis auf Säumnis der Beru- fungsbeklagten mit dem Einreichen von Unterlagen (RG-act. 63). Daraus lässt sich ohne Mühe entnehmen, dass die Berufungskläger das Fehlen eines Baujour- nals sowie von Werkverträgen/Originalen der Schlussrechnungen rügten. Das hät- te ohne jede Mühe in die Rechtsschrift übernommen werden können, ohne deren Lesbarkeit zu gefährden. Wahrscheinlich wäre es gleichwohl überspitzt formalis- tisch gewesen, den Inhalt des Briefes überhaupt nicht zu würdigen (Art. 52 ZPO). Insofern könnte die Rüge der Berufungskläger begründet sein.”
Unvollständige Beilagen: Hat eine Partei nicht alle beweisrelevanten Urkunden rechtzeitig eingereicht, durfte die Vorinstanz ihre Beurteilung bzw. Berechnung auf die vorgelegten Urkunden beschränken. Unterlagen, die bei zumutbarer Sorgfalt bereits vor erster Instanz hätten geltend gemacht werden können, können im Rechtsmittelverfahren als unzulässige unechte Noven unberücksichtigt bleiben.
“Der anwaltlich vertretene Berufungskläger übergab der Vorinstanz bloss diese sechs Lohnab- rechnungen (act. 6/23/4; act. 6/26/1 f.) . Es wäre seine Sache gewesen, der Vorin- stanz rechtzeitig alle beweisrelevanten Urkunden zur Verfügung zu stellen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO). Die Vorinstanz durfte ihre Berechnung auf die verfüg- baren Lohnabrechnungen beschränken. Da der Berufungskläger die von ihm ge- nannten weiteren Lohnabrechnungen bei zumutbarer Sorgfalt bereits vor erster Instanz hätte geltend machen können, müssen sie als unzulässige unechte No- ven auch im vorliegenden Rechtsmittelverfahren unberücksichtigt bleiben (Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO). - 9 -”
“Der anwaltlich vertretene Berufungskläger übergab der Vorinstanz bloss diese sechs Lohnab- rechnungen (act. 6/23/4; act. 6/26/1 f.) . Es wäre seine Sache gewesen, der Vorin- stanz rechtzeitig alle beweisrelevanten Urkunden zur Verfügung zu stellen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO). Die Vorinstanz durfte ihre Berechnung auf die verfüg- baren Lohnabrechnungen beschränken. Da der Berufungskläger die von ihm ge- nannten weiteren Lohnabrechnungen bei zumutbarer Sorgfalt bereits vor erster Instanz hätte geltend machen können, müssen sie als unzulässige unechte No- ven auch im vorliegenden Rechtsmittelverfahren unberücksichtigt bleiben (Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO). - 9 -”
Die Schlussformel bzw. das Rechtsbegehren muss so bestimmt und konkret abgefasst sein, dass ein bei Gutheissung ergehendes Urteil unmittelbar vollstreckbar wäre. Diese Präzisionsanforderung folgt aus dem Bestimmtheitsgrundsatz und dem Dispositionsprinzip und dient zudem der Wahrung des rechtlichen Gehörs der Gegenpartei.
“1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Il examine d'office si ces conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). La procédure sommaire est introduite par une requête en justice (art. 252 CPC) qui doit comprendre la désignation des parties, les conclusions et la description de l'objet du litige (BOHNET, CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 7 ad art. 252 CPC). Les conclusions sont l'énoncé des prétentions que le demandeur (le requérant) déduit en justice et espère se voir allouer. Elles déterminent la nature et l'objet de l'action (TAPPY, CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 11 et 12 ad art. 221 CPC). Selon un principe général de procédure civile, les conclusions doivent être formulées de telle manière qu'en cas d'admission, le jugement puisse être exécuté. En d'autres termes, elles doivent être suffisamment claires et précises pour qu'un dispositif qui par hypothèse en reprendrait la formulation soit susceptible d'une exécution forcée (TAPPY, op. cit., n. 12 ad art. 221 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 4A_611/2011 du 3 janvier 2012 consid. 3.2). Cette exigence de précision découle notamment du principe de disposition (art. 58 al. 1 CPC; cf. infra consid. 2.1.2) : les conclusions déterminent en effet ce que le tribunal pourra accorder et l'étendue de la chose jugée que pourra revêtir la décision finale (TAPPY, op. cit., n. 12 ad art. 221 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 4A_686/2014 du 3 juin 2015 consid. 4.3.1). En procédure de mainlevée, les conclusions portent sur l'octroi de la mainlevée définitive ou provisoire de l'opposition. La conclusion tendant simplement au prononcé de la mainlevée est suffisante. En cas d'imprécision ou d'erreur (par exemple sur le numéro de la poursuite, le montant de la créance ou le point de départ des intérêts), le juge peut déterminer le véritable sens des conclusions selon le principe de la confiance (ABBET, La mainlevée de l'opposition, 2ème éd. 2022, n. 64 ad art. 84 LP et les références citées). 2.1.2 Aux termes de l'art.”
“Soweit die für unlauter befundenen Textpassagen oder Artikel «aus allen weiteren verfügbaren Archiven der Beklagten 1 in allen Formen und Formaten» verlangt wird und beantragt wird, die Beklagte 1 sei zu verpflichten, entsprechenden Willenserklärungen «gegenüber allen Mediendatenbanken und Internet-Suchmaschinen, welche die Passagen übernommen haben» abzugeben, fehlt es dem Rechtsbegehren an einer hinreichenden Bestimmtheit (Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO). Das Rechtsbegehren muss so bestimmt sein, dass es bei Gutheissung der Klage zum Dispositiv gemacht und ohne weitere Verdeutlichung vollstreckt werden kann (BGE 142 III 102 E. 5.3.1; Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [CHK], 2021, Art. 221 ZPO N 4 mit Hinweis auf andere Autoren). Ein bestimmtes Rechtsbegehren ist sodann auch erforderlich, weil die Gegenpartei zur Wahrung ihres rechtlichen Gehörs wissen muss, gegen was sie sich zu verteidigen hat. Zudem darf das Gericht nach dem Dispositionsgrundsatz (Art. 58 ZPO) nicht mehr und nichts anderes zusprechen, als eingeklagt wurde, weshalb der Bestimmtheitsgrundsatz auch diesbezüglich zu beachten ist (Christoph Leuenberger in: ZPO-Komm., Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl., Zürich Basel Genf 2016, Art. 221 ZPON 29). Die zitierten, nur in allgemeiner Weise formulierten Rechtsbegehren im vorliegenden Fall sind einer unmittelbaren Vollstreckung nicht zugänglich. Aufgrund der vorherrschenden Dispositionsmaxime ist das Kantonsgericht im Weiteren nicht gehalten, von Amtes wegen nach im Rechtsbegehren nicht ausdrücklich erwähnten Suchmaschinen oder Datenbanken zu forschen, über welche die widerrechtlichen Berichterstattungen auch noch abrufbar sein könnten. Auf die Klage ist in diesem Punkt deshalb nicht einzutreten. Soweit jedoch die gerichtliche Anhaltung der Beklagten 1 beantragt wird, diese zu verpflichten, die notwendigen Willenserklärungen, d.h. Löschungsanträge hinsichtlich der vorstehend als unlauter befundenen Artikel und Textpassagen gegenüber den ausdrücklich genannten Mediendatenbanken und für die erwähnten Internet-Suchmaschinen abzugeben (Google bzw. Google Switzerland GmbH inkl. Google-Index und Google-Cache, Swissdocs bzw. Swissdocs AG, SMD bzw. Schweizerische Mediendatenbank AG sowie Genios bzw.”
Bei Begehren um Zeugenvernehmung oder Edition verlangt Art. 221 Abs. 1 ZPO, dass die betreffenden Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen konkret bezeichnet werden. Insbesondere müssen Zeugenbegehren in der Regel die Identität (Name), die Funktion/Qualität und soweit erforderlich die Adresse des Zeugen sowie den konkretisierten Beweiszweck angeben, damit Prozessgegner und Gericht über Opportunität und Zulässigkeit entscheiden können. Unbestimmte oder pauschale Editions- oder Zeugnisbegehren, die auf eine Ausforschung der Tatsachen hinauslaufen, sind nicht ausreichend und können abgewiesen werden.
“E. 3.5.2.4 und dazu BGer 4A_588/2023 v. 11.6.2024). - Ein Gutachten ist einzuholen, wenn dem Gericht der nötige Sachverstand zum Feststellen oder Würdigen des Tatbestandes fehlt (Guldener, a.a.O., S. 347). Das hebt die Obliegenheit der Parteien, die Tatsachen zu behaupten, nicht auf. In aller Regel und auch im vorliegenden Fall geht es für die Parteien zuerst einmal darum, aus den ihnen vorliegenden Unterlagen die relevanten Umstände herauszusu- chen, welche die Klage stützen sollen, und dann so zu behaupten (Art. 55 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) - hier also die Vorgänge, welche den Sachbearbei ter der Bank nach Auffassung der Berufungsklägerin hätten stutzig machen müs- sen. Die Berufungsklägerin nennt sie der Sache nach (dazu nachstehend): R. habe Zahlungen von Konti "K. " sich selber oder ihm nahestehen- den Personen anweisen lassen, er habe gewisse Zahlungen doppelt vorgenom- men, er habe entgegen der bisher geübten Praxis des K. deren Konti auch ins Minus geraten lassen. Für die Bewertung solcher Auffälligkeiten wäre auch zu berücksichtigen, wie häufig sie im Verhältnis zu allen von R. veranlassten Transaktionen vorkamen. Das konnte die Berufungsklägerin und Kontoinhaberin aufgrund der ihr zur Verfügung stehenden Bankbelege selber ermitteln, und dazu bedurfte es keines Gutachtens (gewiss hätte es Zeit und Mühe gekostet, aber im Rahmen von Art. 95 Abs. 3 lit. a ZPO hätte das angemessen berücksichtigt wer- den können). Ob solche einzelnen Sachverhalte in ihrer Gesamtheit unter den ge- gebenen Umständen und im Rahmen der eine kontoführende Bank treffenden Pflichten eine Verletzung der geschuldeten Sorgfalt (Art.”
“Dass der Berufungskläger die Beweisverfügung hätte anfechten können (act. A.2 Rz. 28), ist zwar theoretisch richtig. Jedoch hat er das mit Fug unterlassen, weil das Kantonsgericht darauf nicht eingetreten wäre (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO), und mit dem Rechtsmittel gegen den Sachentscheid können auch Verfahrensmängel, namentlich eine Beweisverfügung, gerügt werden. Allerdings bedarf es dazu einer ausreichenden Begründung im Sinne der vorstehenden E. 1.2. Der Vorsitzende des Regionalgerichts hat erwogen, der Berufungskläger könne nicht die Edition von Unterlagen verlangen, über welche er selber verfüge, und das sei bei diesen Protokollen der Fall. Ob das zutrifft, kann das Kantonsgericht nicht beurteilen, weil sich der Berufungskläger damit nicht auseinandersetzt (vorstehend E. 1.2), und daher hat es damit sein Bewenden. Schon aus diesem Grund ist dem erneuten Editionsantrag nicht stattzugeben. Richtig ist auch der Hinweis des Vorsitzenden des Regionalgerichts, dass Beweisanträge spezifisch und substantiiert sein müs- sen. Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO verlangt "die Bezeichnung der einzelnen Beweismit- tel zu den behaupteten Tatsachen". Das bedeutet insbesondere die Unzulässigkeit des so genannten "Ausforschungsbeweises": die Beweisabnahme darf nicht dazu missbraucht werden, lückenhafte Behauptungen (Art. 55 Abs. 1 ZPO) zu ver- vollständigen (BGE 127 III 365 E. 2c; Ernst F. Schmid, in: Spüh- ler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar zur ZPO, 3. Aufl., Basel 2017, N 24 zu Art. 160 ZPO; Christoph Hurni, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kom- mentar zur ZPO, N 29 zu Art. 55 ZPO; Nicolas Jeandin, in: Bohnet et al. [Hrsg.], Commentaire Romand zur ZPO, 2. Aufl., Zürich 2019, N 13 zu Art. 160 ZPO, den Ausforschungsbeweis als "fishing expedition prohibée" bezeichnend). Der Beru- fungskläger verlangte und verlangt für längere Zeiträume lückenlos für jeden ein- zelnen Monat die jeweiligen Verwaltungsrats-Protokolle (konkret vgl. act. A.1 nicht paginierte Seiten 2 - 6), ohne zu erläutern, was für konkrete Inhalte er damit be- weisen will.”
“A teneur de l’article 154 CPC, le Tribunal rend, sous forme d’ordonnance de preuves, avant l’administration des preuves, sa décision quant aux moyens de preuves admis et la répartition du fardeau de la preuve au regard des allégués de faits admis à la preuve. En application des principes jurisprudentiels, le droit à la preuve n’existe que s’il s’agit d’établir un fait pertinent, qui n’est pas déjà prouvé, par une mesure probatoire adéquate, laquelle a été régulièrement offerte selon les règles de la loi de procédure applicable (ATF 135 I 187 c. 2.2 ; 133 III 189 c. 5.2.2 ; 133 III 295 c. 7.1 ; 129 III 18 c. 2.6 et références). Les fait pertinents articulés dans les écritures, en application des articles 221 lit. d et 222 al. 2 CPC, doivent être suffisamment motivés pour que le défendeur puisse dire clairement quels faits il admet ou conteste et pour que le juge puisse dresser un tableau complet des faits admis ou contestés et déterminer ainsi les preuves admissibles (ATF 144 III 67 c. 2.1). Il convient encore de préciser que, selon la doctrine, l’indication des offres de preuve dans les écritures au regard des allégués (art. 221 al. 1 lit. e CPC) doit être précise, en ce sens qu’il est exigé de la partie qui veut faire entendre un témoin que soit indiquée l’identité du témoin (nom et prénom), ses qualités et son adresse, afin de permettre tant à la partie adverse qu’au Tribunal de se déterminer sur l’opportunité et l’admissibilité du témoignage sollicité (Killias in Berner Kommentar ZPO, Tome II, Berne 2012, n° 29 à 31 ad art. 221 ; Leuenberger in Zürcher Kommentar ZPO, 3ème éd., Zürich 2016, n° 56a ad art. 221 ; Pahud in ZPO Kommentar Brunner/Gasser/Schwander, 2ème éd., n°17 ad art. 221 ; Willisegger in Basler Kommentar ZPO, 3ème éd. 2019, n°32 ad art. 221). Selon une autre partie de la doctrine, cette exigence stricte, liée au lien immédiat entre l’allégation concernée et la preuve, ne trouverait pas son fondement dans la loi qui ne serait pas claire sur la précision requise lorsque les parties souhaitent demander la preuve testimoniale (Tappy, Commentaire romand CPC, 2ème éd., n°23 et 24, ad art. 221 CPC qui se rallie toutefois à la jurisprudence du Tribunal fédéral rappelé ci-dessus).”
Bei komplexen, insbesondere zahlen- oder berechnungsbezogenen Behauptungen müssen die Parteien diese in Einzeltatsachen aufschlüsseln und jede Einzeltatsache mit konkreten Beweismitteln verknüpfen (Erfordernis der Beweisverbindung nach Art. 221 Abs. 1 ZPO). Die Einholung eines Gutachtens hebt die Parteipflicht zur konkreten Behauptung nicht auf; ebenso kann eine Zeugeneinvernahme fehlende konkrete Parteibehauptungen nicht ersetzen.
“E. 3.5.2.4 und dazu BGer 4A_588/2023 v. 11.6.2024). - Ein Gutachten ist einzuholen, wenn dem Gericht der nötige Sachverstand zum Feststellen oder Würdigen des Tatbestandes fehlt (Guldener, a.a.O., S. 347). Das hebt die Obliegenheit der Parteien, die Tatsachen zu behaupten, nicht auf. In aller Regel und auch im vorliegenden Fall geht es für die Parteien zuerst einmal darum, aus den ihnen vorliegenden Unterlagen die relevanten Umstände herauszusu- chen, welche die Klage stützen sollen, und dann so zu behaupten (Art. 55 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) - hier also die Vorgänge, welche den Sachbearbei ter der Bank nach Auffassung der Berufungsklägerin hätten stutzig machen müs- sen. Die Berufungsklägerin nennt sie der Sache nach (dazu nachstehend): R. habe Zahlungen von Konti "K. " sich selber oder ihm nahestehen- den Personen anweisen lassen, er habe gewisse Zahlungen doppelt vorgenom- men, er habe entgegen der bisher geübten Praxis des K. deren Konti auch ins Minus geraten lassen. Für die Bewertung solcher Auffälligkeiten wäre auch zu berücksichtigen, wie häufig sie im Verhältnis zu allen von R. veranlassten Transaktionen vorkamen. Das konnte die Berufungsklägerin und Kontoinhaberin aufgrund der ihr zur Verfügung stehenden Bankbelege selber ermitteln, und dazu bedurfte es keines Gutachtens (gewiss hätte es Zeit und Mühe gekostet, aber im Rahmen von Art. 95 Abs. 3 lit. a ZPO hätte das angemessen berücksichtigt wer- den können). Ob solche einzelnen Sachverhalte in ihrer Gesamtheit unter den ge- gebenen Umständen und im Rahmen der eine kontoführende Bank treffenden Pflichten eine Verletzung der geschuldeten Sorgfalt (Art.”
“Juni 2022 (act. 18/19) gehen weder die Berechnungsgrundlage noch die Berechnungsweise hervor. Weiter können die fehlenden Parteibehauptungen zu den Grundlagen der Scha- densberechnung oder -schätzung nicht durch eine Zeugeneinvernahme ersetzt werden. Es wären seitens der Klägerin in den Rechtsschriften konkrete Behaup- tungen zu Einzeltatsachen der Schadensberechnung (oder, falls anwendbar, der Schadensschätzung) aufzustellen gewesen, zu deren Beweis der Zeuge jeweils hätte angeboten werden müssen. Wie ausgeführt, fehlen vorliegend solche Be- hauptungen. Überdies hat die Klägerin auch nicht konkretisiert, was der angebo- tene Zeuge aussagen soll. Vielmehr wird er jeweils nach einem Abschnitt (act. 17 Rz. 26, 34) mit einer Vielzahl von – für eine Schadenssubstantiierung ungenü- genden – Behauptungen angeboten. Es fehlt demnach an der eindeutigen Zuord- nung und Verknüpfung einzelner Sachvorbringen mit den jeweiligen Beweisanträ- gen (Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO; B RÖNNIMANN, a.a.O., Art. 152 N. 23; LEUENBER- GER , a.a.O., Art. 221 N. 51; vgl. u.a. BGer Urteile 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.3; 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4; 4A_452/2013 vom 31. März 2014 E. 2.1). Auch aus diesem Grunde wäre der Beweis nicht ab- zunehmen. Ohnehin vermag in komplexen Fällen eine Befragung eines sachver- ständigen Zeugen ein Gutachten nicht zu ersetzen (HGer ZH Urteil HG120008 vom 23. Oktober 2013 E. 6.5.4.2 m.H.).”
“_____ GmbH bei ihrer ehemaligen Pensionskasse gefunden wor- den seien. Als Gläubigerinnen einer Drittklasseforderung hätten sie (die Klägerin- nen) indessen keine Konkursdividende erzielen können (act. 20 N. 82). Es obliegt der Beklagten, dazutun sowie nachzuweisen, ob und inwiefern die Klägerinnen ih- rer Schadensminderungsobliegenheit nicht nachgekommen sind. Die Beklagte beschränkt sich in dieser Hinsicht auf die Äusserung von vagen Vermutungen. Sie ersucht das Gericht darum, die "Konkursakten" zu edieren (act. 11 N. 62). Zu- nächst kann auf der Basis eines solchen dünnen Behauptungssubstrats kein Be- weisverfahren geführt werden. Sodann ist es nicht Aufgabe des Gerichts, diese Unterlagen beim Konkursamt zu edieren. Vielmehr handelt es sich bei einem Edi- tionsbegehren um einen Beweisantrag. Die Beklagte hätte genau anzugeben, was für Tatsachen sich aus welchen Unterlagen, die sich in den «Konkursakten» befinden, ergeben sollen. Dies ergibt sich aus dem Erfordernis der Beweisverbin- dung (Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO). Es ist nicht Aufgabe des Gerichts und schon gar nicht der Gegenpartei, sich aus den Akten eines anderen Verfahrens herauszusu- chen, was für den Standpunkt der Beklagten sprechen könnte. Insgesamt ist die Beklagte ihren prozessualen Obliegenheiten nicht hinreichend nachgekommen, weshalb sich Weiterungen erübrigen. 2.4.6.4. Zwischenfazit Die Klägerinnen konnten rechtsgenügend behaupten und nachweisen, dass sich die Garantiesumme auf CHF 97'462.15 beläuft. Gleichzeitig ist weder dargetan noch nachgewiesen, dass die Klägerinnen ihrer Schadensminderungsobliegenheit nicht nachgekommen sind. - 38 -”
Ergibt sich der zu vollstreckende Inhalt unmittelbar aus dem Erkenntnisurteil (z. B. Verpflichtung zur Herausgabe einer Sache), genügt in der Regel der Antrag auf Vollstreckung des Erkenntnisentscheids ohne weitere Konkretisierung.
“Der Inhalt des Vollstreckungsgesuchs richtet sich sinngemäss nach Art. 221 ZPO (vgl. Art. 339 i.V.m. Art. 219 ZPO). Ein Rechtsbegehren muss konk- ret, klar und bestimmt sein (BSK ZPO-Willisegger, Art. 221 N 12), sodass für das Vollstreckungsgericht kein Zweifel über den zu vollstreckenden Inhalt besteht. Ergibt sich der Inhalt direkt – d.h. ohne Notwendigkeit einer Konkretisierung – aus dem Erkenntnisurteil (z.B. Verpflichtung zur Herausgabe einer Sache), reicht es, - 7 - wenn ohne Weiterungen lediglich die Vollstreckung des Erkenntnisentscheids be- antragt wird.”
Eine äusserst mangelhaft strukturierte Klage — namentlich das Fehlen von klaren Tatsachenbehauptungen und der Angabe je behaupteten Tatsachen der angebotenen Beweismittel — kann zur Unzulässigkeit führen. Der Entscheid, die Klage als unzulässig zu betrachten, setzt jedoch voraus, dass dem Kläger zuvor die Möglichkeit zur Nachbesserung eingeräumt wurde (z. B. durch eine Aufforderung/Interpellation nach Art. 56 ZPO). Die zitierten Entscheidungen und Lehrmeinungen betonen sowohl die konkretisierten Anforderungen von Art. 221 ZPO als auch die Pflicht des Gerichts, Nachbesserungsmöglichkeiten zu gewähren, bevor auf formelle Unzulässigkeit erkannt wird.
“1 CPC prévoit également que la demande doit contenir des conclusions permettant de déterminer la nature et l’objet de l’action (Tappy, op. cit., n. 12 ad art. 221 CPC), que les conclusions doivent être formulées de telle sorte qu’en cas d’admission de la demande, elles puissent être reprises telles quelles dans le dispositif du jugement et que celui-ci puisse être exécuté (ATF 137 III 617 consid. 4.3 ; Bohnet, op. cit., n.13 ad art. 84 CPC), que des conclusions insuffisantes ne sont pas des vices réparables au sens de l’art. 132 CPC (TF 4A_375/2015 du 26 janvier 2016 consid. 7.2), qu’en l’espèce, l’écriture déposée le 3 février 2020 devant la cour de céans consiste en un courrier et un chargé de pièces comprenant notamment la requête de conciliation déposée le 31 juillet 2019 devant la Chambre patrimoniale cantonale, ainsi que la décision d’irrecevabilité rendue le 30 décembre 2019 par la juge déléguée de cette autorité, qu’aucun mémoire de demande contenant une liste de faits allégués et de moyens de preuve offerts au sens de l’art. 221 CPC n’a été déposé devant la cour de céans et n’a dès lors été notifié aux parties défenderesses au fond, que la requête de conciliation du 31 juillet 2019 contient, elle, des allégués accompagnés de moyens de preuve ainsi qu’une conclusion adressée à l’autorité alors saisie consistant en la demande de concilier les parties, et à défaut, de délivrer une autorisation de procéder pour une prétention en paiement; attendu que l'art. 63 al. 1 CPC dispose que si l'acte introductif d'instance retiré ou déclaré irrecevable pour cause d'incompétence est réintroduit dans le mois qui suit le retrait ou la déclaration d'irrecevabilité devant le tribunal ou l'autorité de conciliation compétent, l'instance est réputée introduite à la date du premier dépôt de l'acte, que l'art. 63 CPC est applicable à tous les cas d'incompétence régis par le CPC, qu'il s'agisse de règles de compétence ratione loci ou ratione materiae (TF 4A_592/2013 du 4 mars 2014 consid. 3.2, RSPC 2014 p. 322 ; ATF 141 III 481 consid. 3.”
“Par ailleurs, une violation du droit d'être entendu en instance inférieure est réparée, pour autant qu'elle ne soit pas d'une gravité particulière, lorsque l'intéressé a eu la faculté de se faire entendre en instance supérieure par une autorité disposant d'un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (ATF 130 II 530 consid. 7.3; 127 V 431 consid. 3d/aa; 126 V 130 consid. 2b). 3.2 Selon l'art. 222 CPC, le tribunal notifie la demande au défendeur et lui fixe un délai pour déposer une réponse écrite (al. 1). L'art. 221 s'applique par analogie à la réponse. Le défendeur y expose quels faits allégués dans la demande sont reconnus ou contestés (al. 2). Conformément à l'art. 221 al. 1 let. d et e, la demande doit notamment contenir les allégations de fait et l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuve proposés. Le Tribunal fédéral n'a pas exclu qu'une structure trop défaillante des allégations dans une demande puisse conduire à son irrecevabilité, à condition qu'une occasion d'y remédier ait d'abord été donnée au demandeur par une interpellation selon l'art. 56 CPC (ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.5). En sus des éléments décrits à l'art. 221 CPC, la réponse doit exposer quels faits allégués dans la demande sont reconnus ou contestés. Ces déterminations sont un élément essentiel de la maxime des débats: elles sont en effet nécessaires pour fixer l’objet de la procédure probatoire, qui ne doit porter que sur les faits pertinents et contestés. Aussi les déterminations doivent-elles être précises et se rapporter à chaque fait isolément, ce qui nécessite que les allégations elles-mêmes soient articulées distinctement (Tappy, Commentaire romand, CPC, 2ème éd. 2019, n. 18 ad art. 222 CPC). Une contestation claire d'un fait précis suffit, sans qu'on puisse exiger en sus du défendeur qu'il explique pourquoi il tient ce fait pour faux (Tappy, op. cit., n. 20 ad art. 222 CPC). 3.3 En l'occurrence, le recourant reproche au Tribunal d'avoir omis de statuer sur son chef de conclusion visant à ce que le mémoire de réponse de l'intimé soit déclaré irrecevable, alors qu'il ne comportait aucune partie en fait et que l'intimé avait intégré ses propres allégués dans ses déterminations au sujet des allégués de la demande, contrairement aux prescriptions de forme rappelées dans l'ordonnance du 30 août 2019.”
“Er legt mit kei- nem Wort dar, was an jenen Erwägungen unrichtig sein soll bzw. inwiefern die Begründung seiner Klage im Sinne von Art. 221 ZPO genügend war. Soweit der Kläger moniert, er habe bis heute weder einen Entscheid über den Aufschub der Frist zur weiteren Klagebegründung noch eine Fristansetzung zur Leistung eines Gerichtskostenvorschusses erhalten, ist festzuhalten, dass gemäss Art. 209 Abs. 3 ZPO die Klagebewilligung in der Regel während dreier Monate zur Einrei- chung einer Klage beim Gericht berechtigt. Es handelt sich um eine nicht er- streckbare, gesetzliche Verwirkungsfrist (Art. 144 Abs. 1 ZPO; BSK ZPO - Infan- ger, Art. 209 N 21). Die Klagebewilligung des Klägers datiert vom 26. Februar 2019 (Urk. 2). Bereits die Vorinstanz wies den Kläger mit Beschluss vom 22. März 2019 darauf hin, dass ihm die Frist zur Einreichung einer rechtsgültigen Klage bis im Juni 2019 laufe und er innert Frist eine den Anforderungen an eine Klage im Sinne von Art. 221 ZPO genügende Rechtsschrift einzureichen habe (Urk. 14 S. 5). Im Übrigen legt der Kläger auch nicht dar, inwiefern er überhaupt ein Gesuch um "Aufschub der Frist zur weiteren Klagebegründung" gestellt hätte. Wie die Vo- rinstanz zutreffend festhielt, teilte der Kläger der Vorinstanz im Rahmen seiner Eingabe vom 27. April 2019 unmissverständlich mit, eine Nachbegründung sei aus seiner Sicht nicht erforderlich (Urk. 17 S. 3). Was im Übrigen den Gerichts- kostenvorschuss anbelangt, so handelt es sich bei Art. 99 ZPO um eine Kann- Vorschrift. Damit ist die Einholung eines Prozesskostenvorschusses von vornhe- rein nicht zwingend.”
Im Eheschutzverfahren, für das Art. 221 ZPO sinngemäss gilt, genügt in der Praxis oft ein knappes Gesuch mit kurzer Begründung. Dies wird damit begründet, dass das Verfahren laienfreundlich ausgestaltet ist, eine mündliche Verhandlung vorgesehen ist und der beschränkte Untersuchungsgrundsatz gilt; dementsprechend wird von einer ausführlichen schriftlichen Begründung häufig abgesehen.
“Grundsätzlich wird das Verfahren mit einem schriftlichen Gesuch eingeleitet (Art. 252 ZPO). Mangels abweichender Vorschriften würde für dieses sinngemäss Art. 221 ZPO gelten (Art. 219 ZPO). Danach hat eine Klage u.a. ein Rechtsbegeh- ren, die Tatsachenbehauptungen und die Bezeichnung der Beweismittel zu ent- halten (Art. 221 Abs. 1 ZPO). Da das Eheschutzverfahren besonders laienfreund- lich ausgestaltet sein soll, ohnehin eine mündliche Verhandlung durchgeführt wer- den muss und der beschränkte Untersuchungsgrundsatz gilt, wird dies in der Pra- xis jedoch nicht verlangt. Auch bei einer anwaltlich vertretenen Partei wird ein Eheschutzgesuch regelmässig ohne detaillierte Begründung akzeptiert (vgl. etwa NOËLLE KAISER JOB, Das erstinstanzliche Verfahren, Besonderheiten bei spezifi- schen Streitigkeiten, Familienrechtliche Verfahren in: Fachhandbuch Zivilprozess- recht 2020, S. 847 ff., 849). Nach Eingang eines Gesuchs wird in der Regel zur Verhandlung vorgeladen, wo die Parteien ihre Standpunkte mündlich vortragen können, sie persönlich befragt werden und versucht wird, eine Einigung herbeizu- führen (Art. 272 und 273 ZPO). Dass die Vorinstanz nach Eingang des mit den Anträgen und einer Kurzbegründung versehenen Gesuchs um Erlass vorsorgli- cher Massnahmen zur mündlichen Verhandlung vorlud und an dieser die einläss- liche Begründung der Anträge und die entsprechenden Beilagen entgegen nahm, ist daher nicht zu beanstanden.”
Nach der Rechtsprechung stellt Art. 221 ZPO zwar höhere formelle Anforderungen als Art. 52 Abs. 1 PA, verlangt aber keine strikt festgelegte Form der Sachverhaltsangaben (z. B. Wort- oder Satzanzahl, Nummerierung). Vor diesem Hintergrund ist in verwaltungsrechtlichen Verfahren eine ausführliche Erwiderung bzw. detaillierte Replik, die in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht auf die Vorbringen der Gegenpartei eingeht, grundsätzlich geeignet, die Anforderungen an die Klagebegründung zu erfüllen; die Verwaltungspraxis ist damit tendenziell weniger formalistisch als die zivilprozessuale Handhabung von Art. 221 ZPO.
“Au surplus, il y a lieu de relever que les propos de la recourante selon lesquels il ne s'agirait que de « déclarations unilatérales ou [de] renvois vagues et génériques à la décision de [l'autorité inférieure] [...] sans aucune systématique dans l'existence ou l'offre de preuve » constituent déjà une forme de déterminations. La recourante a d'ailleurs transmis sa réplique dans laquelle elle répond notamment en détail aux arguments de faits et de droit avancés par l'intimé. On ne saisit dès lors pas en quoi la réponse du 28 novembre 2019 de l'intimé ne satisferait pas aux exigences de forme et de contenu de la procédure administrative. 3.2 Par surabondance, d'un point de vue systématique, il y a lieu de relever que l'art. 221 du Code de procédure civile du 19 décembre 2008 (CPC, RS 272), qui impose des exigences plus élevées que l'art. 52 al. 1 PA, ne précise pas strictement et de manière générale quelle forme particulière devraient revêtir les allégations de fait et les offres de preuve des parties (cf. arrêt du TF 5A_213/2015 du 11 décembre 2017 consid. 4.1.3.5). Ainsi, l'art. 221 CPC ne prévoit pas un nombre maximal de mots ou de phrases par allégation, pas plus qu'il ne précise que chaque allégué devrait contenir un seul fait ou que les faits devraient impérativement être rangés en phrases numérotées (cf. arrêt 5A_213/2015 précité consid. 4.1.3.5). On ne saisit ainsi pas en quoi les exigences évoquées par la recourante - qui dépassent a priori déjà le cadre fixé par l'art. 221 CPC - devraient s'appliquer dans une procédure administrative moins formaliste que la procédure civile. 3.3 Au surplus, la recourante ne développe pas en quoi il y aurait lieu de modifier la décision incidente du 29 janvier 2020. Il peut donc y être renvoyé pour le surplus. Mal fondé, le grief doit, sans autres, être rejeté. 4. La loi fédérale sur les cartels et autres restrictions à la concurrence (loi sur les cartels, LCart, RS 251) - partiellement modifiée en 2004 (cf. RO 2004 1385) - a pour but d'empêcher les conséquences nuisibles d'ordre économique ou social imputables aux cartels et aux autres restrictions à la concurrence et de promouvoir ainsi la concurrence dans l'intérêt d'une économie de marché fondée sur un régime libéral (art.”
Fehlende oder in der Klage erwähnte, aber nicht beigelegte Beilagen stellen einen Mangel im Sinne von Art. 221 Abs. 2 ZPO dar. Sind solche Mängel verbesserlich, ist dem Gericht zufolge eine Nachfrist zur nachträglichen Einreichung anzusetzen.
“Die Tatsache, dass eine Partei anwaltlich vertre- ten ist, schränkt die Tragweite der gerichtlichen Fragepflicht erheblich ein (BGer 4A_336/2014 vom 18. Dezember 2014, E. 7.6), hebt sie aber nicht auf. Mängel wie fehlende Unterschriften und fehlende Vollmachten sind innert einer gerichtli- chen Nachfrist zu verbessern, andernfalls gilt die Eingabe als nicht erfolgt (Art. 132 Abs. 1 ZPO). Das Gleiche gilt für unleserliche, ungebührliche, unver- ständliche oder weitschweifige Eingaben (Art. 132 Abs. 2 ZPO). Die Aufzählung in Abs. 1 von Art. 132 ZPO ist indes nicht abschliessend. Diese Bestimmung ist vielmehr auf alle noch korrigierbaren Mängel beziehungsweise Fehler anwendbar. - 10 - Entscheidend ist, dass eine Gelegenheit zur Korrektur nur eingeräumt werden kann, wenn der Fehler verbesserlich ist. Eine Nachfrist zur nachträglichen Einrei- chung von fehlenden Beilagen ist anzusetzen, wenn notwendige oder in der Ein- gabe erwähnte, aber entgegen Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO nicht beigegebene Bei- lagen fehlen (BSK ZPO-G SCHWEND, Art. 132 N 8 und N 13). Art. 132 ZPO be- zweckt zu verhindern, dass auf Eingaben aus rein formellen Gründen, mithin aus überspitztem Formalismus, nicht eingetreten wird (BSK ZPO-G SCHWEND, Art. 132 N 1). Die Vorschrift erfasst indessen nicht den Fall, in dem eine Partei den Sach- verhalt ungenügend behauptet (BSK ZPO-G SCHWEND, Art. 132 N 18).”
“enthält. Mit der Klage müssen gemäss Art. 221 Abs. 2 ZPO eine Vollmacht bei Vertretung (lit. a), gegebenenfalls die Kla- gebewilligung oder die Erklärung, dass auf das Schlichtungsverfahren verzichtet werde (lit. b), die verfügbaren Urkunden, welche als Beweismittel dienen sollen (lit.”
“Der Aberkennungsklägerin wurde indes- sen eine zehntägige Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 16'950.– sowie zur Einreichung eines zusätzlichen Exemplars der Klage und der Beilagen in Papierform angesetzt. Für den Säumnisfall betreffend Kostenvorschuss wurde eine kurze Nachfrist angekündigt. Demgegenüber wurde im Säumnisfall betreffend das zweite Exemplar von Klage und Beilagen angedroht, dass die Eingabe als nicht erfolgt gelte. Der Beschluss vom 27. Juni 2024 wurde der Aberkennungsklä- gerin am 2. Juli 2024 zugestellt. Diese liess die Frist (wie auch diejenige für die Leistung des Vorschusses) ungenutzt verstreichen. - 3 - II. Mangelhafte Eingabe 1. Eingaben sind dem Gericht in Papierform oder elektronisch einzureichen (Art. 130 Abs. 1 ZPO). Beilagen sind dabei als Teil der Eingabe zu betrachten. Eine (gänzlich) unterlassene Einreichung stellt somit einen Mangel dar (vgl. BGer 2C_299/2008 E. 1, zu Art. 42 Abs. 5 BGG). Werden in der Eingabe erwähnte Bei- lagen entgegen Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO nicht beigegeben, ist eine Frist zur nach- träglichen Einreichung anzusetzen (BSK ZPO-GSCHWEND, 3. Auflage, 2017, Art. 132 N 13; BSK BGG-MERZ, 3. Auflage, 2018, Art. 42 N 96). Werden Eingaben samt Beilagen in Papierform eingereicht, müssen je ein Exemplar für das Gericht und für jede Gegenpartei eingereicht werden; anderen- falls kann das Gericht eine Nachfrist ansetzen oder die notwendigen Kopien auf Kosten der Partei erstellen (Art. 131 ZPO). Die Bestimmung in Art. 131 ZPO ist dabei eine Kann-Vorschrift. Das Gericht hat somit in pflichtgemässem Ermessen zu entscheiden, ob eine Nachfrist angesetzt wird oder ob es selber Kopien auf Kosten der einreichenden Partei erstellt (BGer 5A_408/2015 E. 5.1). Art. 131 ZPO regelt die Folgen nicht, wenn die Nachfrist ungenutzt verstreicht. Ein Teil der Lehre schliesst daraus, dass das Gericht aus Verhältnismässigkeitsgründen trotzdem auf die Klage eintreten und als Konsequenz davon die Kopien selber erstellen müsse (BK ZPO-FREI, 2012, Art.”
Das auf einer Eingabe angegebene Datum begründet nach allgemeiner Lebenserfahrung eine natürliche Vermutung, dass die Eingabe an diesem Datum verfasst worden ist. Ein Verweis auf Beilagen genügt nur, wenn diese die geltend gemachten Tatsachen und die zugehörigen Beweismittel klar, vollständig und problemlos zugänglich machen; es darf kein Zusammensuchen oder Auslegungsspielraum erforderlich sein.
“Nach allgemeiner Lebenserfahrung wird ein Dokument an jenem Tag verfasst (oder – insbesondere bei längeren Schriften – zumindest nochmals durchgelesen) und unterschrieben, dessen Datum es trägt. Die Funktion des Datums besteht nämlich gerade darin, dies zu bestätigen (so auch Art. 520a ZGB bezüglich des Testaments; siehe ferner Art. 221 Abs. 1 lit. f ZPO bezüglich der Klageschrift). Mithin handelt es sich um eine natürliche Vermutung (zum Begriff Samuel Baumgartner/Annette Dolge/Alexander R. Markus/Karl Spühler, Schweizerisches Zivilprozessrecht mit Grundzügen des internationalen Zivilprozessrechts, 10. Aufl. 2018, Kap. 10 Rz. 72). Die kurze Eingabe an die Staatsanwaltschaft (Urk. 15/16) ist damit – entgegen der Ansicht der Klägerin (Urk. 31 Rz. 26) – durchaus geeignet zu beweisen, dass sie am Datum verfasst worden ist, welches sie trägt. Die Tatsache, dass man ein Beweismittel in Frage stellen kann, lässt es noch nicht a priori als untauglich erscheinen. Hinsichtlich der formgerecht angebotenen Beweismittel rügt die Klägerin pauschal, dass die Beklagte zahlreiche unterschiedliche Behauptungen aufgestellt habe, die teilweise nichts miteinander zu tun hätten (Urk. 31 Rz. 28). Die Beklagte äusserte sich über drei Seiten zur selbständigen Tätigkeit der Klägerin und den damit einhergehenden Pflichtverletzungen.”
“Der Verweis auf eine Beilage ist aber jedenfalls ungenügend, wenn diese für sich selbst nicht erlaubt, die geltend gemachten Positionen zu prüfen und gegebenenfalls substanziiert zu bestreiten, und die Beilage in den Rechtsschriften nicht hinreichend konkretisiert und erläu- tert wird (BGer 4A_281/2017 vom 22. Januar 2018 E. 5.1). Werden Tatsachen in ihren wesentlichen Zügen in einer Rechtsschrift behauptet und wird für Einzelhei- ten auf eine Beilage verwiesen, ist zu prüfen, ob die Gegenpartei und das Gericht damit die notwendigen Informationen in einer Art erhalten, die eine Übernahme in - 16 - die Rechtsschrift als blossen Leerlauf erscheinen lässt, oder ob der Verweis un- genügend ist, weil die nötigen Informationen in den Beilagen nicht eindeutig und vollständig enthalten sind oder aber daraus zusammengesucht werden müssten. Es genügt nicht, dass in den Beilagen die verlangten Informationen in irgendeiner Form vorhanden sind. Es muss auch ein problemloser Zugriff darauf gewährleistet sein, und es darf kein Interpretationsspielraum entstehen (BGer 4A_281/2017 vom 22. Januar 2018 E. 5.3). Gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO sind in der Klage im Weiteren die einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen zu bezeichnen. Eine Beweisofferte muss sich eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen lassen und umgekehrt (BGE 144 III 67 E. 2.1). Die Beweismittel sind im Regelfall unmittelbar im Anschluss an die Tatsachenbehauptung, die bewiesen werden soll, aufzuführen. Hinreichend ist auch, wenn in Klammerbemerkungen nach einer Tatsachenbehauptung unzweideutig und klar verständlich auf die entsprechende Beweisofferte hingewiesen wird (BGer 4A_447/2018 vom 20. März 2019 E. 5.1.2.2 f.).”
Bei Vorfragen nach Art. 73 BVG gilt die Untersuchungsmaxime: das Gericht klärt den Sachverhalt von Amtes wegen. Vor diesem Hintergrund sind die Substanziierungsobliegenheiten der Parteien anders zu beurteilen; das Verfahren nach Art. 73 BVG kann daher eine herabgesetzte Bedeutung des zivilprozessualen Verhandlungsgrundsatzes (vgl. Art. 55 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) begründen. Die Rechtsprechung stellt weiter fest, dass die Parteien ihre Substanziierungsobliegenheiten im Kontext dieser Untersuchungsmaxime erfüllen können.
“Weshalb dadurch die Unterstellungsabklärungen "zur Farce und unberechenbaren Belastung für die Unternehmen" werden sollen, leuchtet nicht ein. Einerseits dienen die Abklärungen in erster Linie der Feststellung des Sachverhalts und nicht dessen rechtlicher Einordnung; anderseits können die Parteien die Ergebnisse der Abklärungen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen gerichtlich überprüfen lassen. Ohnehin gelten für das Berufsvorsorgegericht die Grundsätze der Sachverhaltsfeststellung und Rechtsanwendung von Amtes wegen (iura novit curia). Der Vorwurf, die Stiftung FAR habe für ihre "Kehrtwende" keine Sachverhaltsveränderung dargelegt, zielt somit ins Leere. Davon abgesehen richtet sich das Klageverfahren - trotz der zivilrechtlichen Natur der Vorfrage nach der (teilweisen) Unterstellung einer Arbeitgeberin unter den GAV FAR (vgl. Urteil 9C_211/2008 vom 7. Mai 2008 E. 4.4 und 4.6) - nach Art. 73 BVG (so bereits Urteil 9C_711/2017 vom 4. Juli 2018 E. 3.4), weshalb von vornherein nicht von einer Verletzung des zivilprozessualen Verhandlungsgrundsatzes (vgl. Art. 55 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) gesprochen werden kann. Im Übrigen kam die Beschwerdegegnerin ihren Substanziierungsobliegenheiten im Kontext der Untersuchungsmaxime von Art. 73 BVG nach, wie sich ebenfalls aus dem Urteil 9C_711/2017 vom 4. Juli 2018 (vgl. insbesondere dessen E. 3.2) ergibt. Dass die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen (vgl. vorangehende E. 3.4) auf einer Rechtsverletzung anderer Art beruhen sollen, wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Sie bleiben daher für das Bundesgericht verbindlich (vorangehende E. 1).”
“Weshalb dadurch die Unterstellungsabklärungen "zur Farce und unberechenbaren Belastung für die Unternehmen" werden sollen, leuchtet nicht ein. Einerseits dienen die Abklärungen in erster Linie der Feststellung des Sachverhalts und nicht dessen rechtlicher Einordnung; anderseits können die Parteien die Ergebnisse der Abklärungen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen gerichtlich überprüfen lassen. Ohnehin gelten für das Berufsvorsorgegericht die Grundsätze der Sachverhaltsfeststellung und Rechtsanwendung von Amtes wegen (iura novit curia). Der Vorwurf, die Stiftung FAR habe für ihre "Kehrtwende" keine Sachverhaltsveränderung dargelegt, zielt somit ins Leere. Davon abgesehen richtet sich das Klageverfahren - trotz der zivilrechtlichen Natur der Vorfrage nach der (teilweisen) Unterstellung einer Arbeitgeberin unter den GAV FAR (vgl. Urteil 9C_211/2008 vom 7. Mai 2008 E. 4.4 und 4.6) - nach Art. 73 BVG (so bereits Urteil 9C_711/2017 vom 4. Juli 2018 E. 3.4), weshalb von vornherein nicht von einer Verletzung des zivilprozessualen Verhandlungsgrundsatzes (vgl. Art. 55 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) gesprochen werden kann. Im Übrigen kam die Beschwerdegegnerin ihren Substanziierungsobliegenheiten im Kontext der Untersuchungsmaxime von Art. 73 BVG nach, wie sich ebenfalls aus dem Urteil 9C_711/2017 vom 4. Juli 2018 (vgl. insbesondere dessen E. 3.2) ergibt. Dass die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen (vgl. vorangehende E. 3.4) auf einer Rechtsverletzung anderer Art beruhen sollen, wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Sie bleiben daher für das Bundesgericht verbindlich (vorangehende E. 1).”
Mit der Klage ist die Klagebewilligung oder gegebenenfalls die Verzichtserklärung einzureichen. Nach ständiger Rechtsprechung lässt Art. 221 Abs. 2 lit. d ZPO für einen konkludenten Verzicht durch blosses Einlassen auf die Klage keinen Raum; eine einfache, vorbehaltlose Einlassung genügt somit nicht als Ersatz für die erforderliche schriftliche Verzichtserklärung.
“August 2018 und 4A_413/2012 vom 14. Januar 2013 E. 5 f. jedenfalls entschieden, es sei unzulässig, gleichzeitig mit einer Aberkennungsklage - bei welcher das Schlichtungsverfahren gemäss Art. 198 lit. e Ziff. 1 ZPO entfalle - eine Forderungsklage ohne vorgängiges Schlichtungsverfahren einzureichen, da für Letztere die Schlichtung obligatorisch bleibe. Die Liste der Ausnahmen vom Schlichtungsverfahren nach Art. 198 ZPO sei abschliessend. Die Klagenhäufung zähle nicht dazu. Die Annahme, wonach die Forderungsklage implizit im Ausnahmetatbestand von Art. 198 lit. h ZPO enthalten sei, lasse - so die Vorinstanz - der klare Gesetzeswortlaut nicht zu. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin hätten die Beschwerdegegner durch die vorbehaltlose Einlassung auf die Klage auch nicht im Sinne von Art. 199 Abs. 1 ZPO auf das Schlichtungsverfahren verzichtet. Zwar könne ein derartiger Verzicht auch konkludent erfolgen, indem sich die beklagte Partei der direkten Klageeinreichung nicht widersetze, doch lasse Art. 221 Abs. 2 lit. d ZPO, demzufolge mit der Klage gegebenenfalls die Klagebewilligung oder die allfällige Verzichtserklärung einzureichen sei, für einen konkludenten Verzicht durch blosse Einlassung keinen Raum.”
Antwort / Gesuchsantwort: Die Gegenpartei hat in der Antwort für jede streitige Behauptung anzugeben, ob sie diese anerkennt oder bestreitet; bei detaillierten Vorbringen genügt keine pauschale Bestreitung. Sie kann Gegenbehauptungen einführen; solche Gegenbehauptungen dürfen zwar das Beweisthema erweitern, nicht aber den vom Kläger bestimmten Prozessgegenstand einseitig verändern. Gegenklagen und Unterlassungsbegehren müssen inhaltsmässig konkret und bestimmbar formuliert sein.
“Was bedeutet nun aber der Verzicht der Beschwerdeführerin auf eine Stellungnahme mit Bezug auf das Vorbringen der Beschwerdegegnerin in der Gesuchsantwort, es bestehe zwischen den Parteien Dissens betreffend die Baugarantie, da sie, die Beschwerdegegnerin, die handschriftlichen Anpassungen der Beschwerdeführerin in den AVB betreffend die Dauer der Garantie respektive den "Zwang, einen Wartungsvertrag abzuschliessen, nicht akzeptiert habe". Ebenso unterblieb eine Stellungnahme der Beschwerdeführerin auf den Einwand der Beschwerdegegnerin in der Gesuchsantwort, eine "SIA-konforme unbedingte Baugarantie hat einen wesentlichen Einfluss auf die geschuldete Werkpreis-Zahlung. Somit wird der in Betreibung gesetzte Betrag von Fr. 15'078.00 (nebst Zins von 5%; zuzüglich Betreibungskosten) in dessen Höhe vollumfänglich bestritten." Das Rechtsöffnungsverfahren wird durch ein Gesuch eingeleitet. Erscheint das Gesuch nicht offensichtlich unzulässig oder offensichtlich unbegründet, gibt das Gericht der Gegenpartei Gelegenheit, mündlich oder schriftlich Stellung zu nehmen. Alsdann sind auch die Bestimmungen zum ordentlichen Verfahren als "Grundverfahren" zu berücksichtigen, soweit für das summarische Verfahren nichts Abweichendes gilt. Damit richten sich Gesuch und Gesuchsantwort nach Art. 221 ZPO (für letztere i.V.m. Art. 222 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Ausserdem hat die Gesuchsgegnerin darzulegen, welche Tatsachenbehauptungen der Gesuchstellerin im Einzelnen anerkannt oder bestritten werden. Der Gesuchsgegner kann unter anderem mit der Gesuchsantwort Gegenbehauptungen in den Prozess einführen. Damit vermag er das Beweisthema zu erweitern (Gegenbeweis), nicht aber den Prozessgegenstand, den der Gesuchsteller bestimmt. Gegenbehauptungen sind Vorbringen, denen der unmittelbare Bezug zum klägerischen Tatsachenvortrag fehlt. Sie dienen der Bestreitung der Sache und haben deshalb nicht die prozessuale Form einer Behauptung, was bei den Anforderungen an die Substantiierung und der Beweislastverteilung zu beachten ist. Tatsachen, die von der gegnerischen Partei im Prozess ausdrücklich oder stillschweigend zugestanden werden, das heisst, wenn eine Partei die gegnerischen Behauptungen nicht bestreitet, müssen nicht behauptet oder bewiesen werden. Das Gericht muss daher zugestandene Tatsachen dem Urteil grundsätzlich zugrunde legen, auch wenn sie sich nicht zugetragen haben sollten.”
“1), ist sehr breit formuliert und erweist sich im Lichte der An- forderungen, welche an die Bestimmtheit von Unterlassungsanträgen zu stellen sind, als heikel: Denn Unterlassungsbegehren müssen auf das Verbot eines ge- nau umschriebenen Verhaltens gerichtet sein. Die verpflichtete Partei muss wis- sen, was sie nicht mehr tun darf, und gleichermassen müssen die Vollstreckungs- oder Strafbehörden wissen, welche Handlungen sie genau zu unterbinden oder mit Strafe zu belegen haben (DANIEL FÜLLEMANN, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 84 ZPO N 5 m.w.H.). Ist wie vorliegend beantragt, die zu unterlassende Handlung mittels Strafandrohung gemäss Art. 292 StGB abzusichern, folgt das - 9 - Erfordernis, die dem Verfügungsadressaten, bzw. vorliegend dem Beschwerde- gegner, auferlegte Verpflichtung konkret zu umschreiben, auch aus dem Legali- tätsprinzip (Art. 1 StGB; vgl. hierzu BSK StGB-RIEDO/BONER, 4. Aufl. 2019, Art. 292 StGB N 80). Unter Berücksichtigung des Grundsatzes, dass unbestimmte Rechtsbegeh- ren nach Treu und Glauben und dem Verbot des überspitzten Formalismus im Lichte der Begründung auszulegen sind (ZK ZPO-LEUENBERGER, 3. Aufl. 2016, Art. 221 ZPO N 38 m.w.H.; BGE 137 III 617, E. 6.2), ist auf die Beschwerde den- noch einzutreten. Denn soweit die Beschwerdeführer die schützenswerten Infor- mationen und die Voraussetzungen für den Erlass von Schutzmassnahmen im Rahmen der Begründung ihrer vorinstanzlichen Eingaben zumindest für die kon- kret genannten Aspekte (namentlich Rz. 113-143 der Klageantwort sowie die Bei- lagen 35, 38-44, 50 und 54 zur Klageantwort) hinreichend substantiiert und nach- gewiesen haben, käme eine Anordnung von Schutzmassnahmen mit einem ge- genüber dem Hauptantrag der Beschwerdeführer (act. 2, Rechtsbegehren, Ziff. 1) präzisierten, reduzierten oder umformulierten Wortlaut in Betracht (vgl. HGer ZH vom 18. Januar 2022, HG200057, E. 1.7.1), zumal die Beschwerdeführer im Eventualbegehren (act. 2, S. 3, Rechtsbegehren, Ziff. 2; act. 4/32, S. 2, Prozessu- ale Anträge, Ziff. 2) den Erlass anderer geeigneter Massnahmen beantragt haben (vgl. auch BGer 4A_58/2021 vom 8. Dezember 2021, E. 4 [nicht publiziert in BGE 148 III 84]).”
“1 CPC autorise la modification de la demande si la prétention nouvelle ou modifiée relève de la même procédure et présente un lien de connexité avec la dernière prétention ou, à défaut d'un tel lien, si la partie adverse consent à la modification de la demande. 2.1.3 Selon l’art. 222 CPC, le tribunal notifie la demande au défendeur et lui fixe un délai pour déposer une réponse écrite (al. 1). L’art. 221 s’applique par analogie à la réponse. Le défendeur y expose quels faits allégués dans la demande sont reconnus ou contestés (al. 2). Conformément à l’art. 221 al. 1 let. d et e CPC, la demande doit contenir les allégations de fait et l’indication, pour chaque allégation, des moyens de preuve proposés. Le Tribunal fédéral n’a pas exclu qu’une structure trop défaillante des allégations dans une demande puisse conduire à son irrecevabilité, à condition qu’une occasion d’y remédier ait d’abord été donnée au demandeur par une interpellation selon l’art. 56 CPC (ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.5). En sus des éléments décrit à l’art. 221 CPC, la réponse doit exposer quels faits allégués dans la demande sont reconnus ou contestés. Ces déterminations sont un élément essentiel de la maxime des débats : elles sont en effet nécessaires pour fixer l’objet de la procédure probatoire, qui ne doit porter que sur les faits pertinents et contestés. Aussi les déterminations doivent-elles être précises et se rapporter à chaque fait isolément, ce qui nécessite que les allégations elles-mêmes soient articulées distinctement (Tappy, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2019, n. 18 ad art. 222 CPC). 2.1.4 La présente procédure est régie par la maxime des débats, qui prévoit que les parties allèguent les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions et produisent les preuves qui s’y rapportent (art. 55 al. 1 CPC). Il en résulte notamment que le juge ne peut fonder sa décision que sur les faits allégués par les parties et, si ces faits sont contestés, sur les faits allégués dont il considère que la preuve a été apportée par les moyens de preuve qu’elles ont offertes (Bastons Bulletti, note sur les arrêts du Tribunal fédéral 4A_195/2014 et 4A_197/2014 du 27 novembre 2014, in CPC Online, newsletter du 7 janvier 2015).”
“1 CO, le contrat est parfait lorsque les parties ont, réciproquement et d'une manière concordante, manifesté leur volonté. Cette manifestation peut être expresse ou tacite (art. 1 al. 2 CO). Pour déterminer si un contrat a été conclu, quels en sont les cocontractants et quel en est le contenu, le tribunal doit interpréter les manifestations de volonté des parties (ATF 144 III 93 consid. 5.2). Le tribunal doit tout d'abord rechercher la réelle et commune intention des parties (interprétation subjective), le cas échéant empiriquement, sur la base d'indices (ATF 132 III 268 consid. 2.3.2, ATF 132 III 626 consid. 3.1 p. 632; ATF 131 III 606 consid. 4.1). Si le tribunal ne parvient pas à déterminer la volonté réelle et commune des parties, il doit rechercher leur volonté objective, en déterminant le sens que, d'après les règles de la bonne foi, chacune d'elles pouvait et devait raisonnablement prêter aux déclarations de volonté de l'autre (ATF 144 III 93 consid. 5.2.3 et les références citées; arrêt du Tribunal fédéral 4A_339/2020 du 10 juin 2021 consid. 6.2). 2.1.4 Conformément à l'art. 222 al. 2 CPC, l'art. 221 CPC s'applique paranalogie à la réponse. Le défendeur y expose quels faits allégués dans la demande sont reconnus ou contestés. Face à des allégués détaillés et circonstanciés dans la demande, le défendeur ne peut se contenter d'une contestation en bloc. Il doit au contraire préciser sur quel(s) point(s) porte sa contestation afin que le demandeur sache sur le(s)quel(s) il lui incombe d'apporter des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 4A_9/2015 du 29 septembre 2015 consid. 5.1 et 5.4, in SJ 2015 I 473). A défaut, on ne peut exiger du demandeur qu'il prouve les faits en question (arrêt du Tribunal fédéral 4A_42/2017 du 29 janvier 2018 consid. 3.3.3 n.p. in ATF 144 III 136). 2.2 2.2.1 En l'espèce, en se référant au "premier mandat", l'appelante reproche au Tribunal d'avoir méconnu que son activité était fondée sur un décompte d'heures et d'avoir considéré que les factures n° 2______, 3______, 4______ et 5______ formaient un tout. Ce faisant, l'autorité précédente avait omis le surcroît de travail entraîné par l'évolution du mandat, ainsi que mal apprécié la période sur laquelle il s'étendait.”
“Per quel che è della seconda pretesa riconvenzionale, si può convenire che nell'avanzare richieste proprie AP 1 intendesse promuovere un'azione indipendente da quella principale (DTF 142 III 716 consid. 4.2 con rinvii). Sapere poi se l'art. 126 CC si applichi anche in caso di modifica di sentenza di divorzio è una questione di merito. Sia come sia, anche una domanda riconvenzionale deve rispettare determinate esigenze di forma (art. 221 CPC per analogia: Willisegger, op. cit., n. 35 ad art. 224 CPC; Killias, op. cit., n. 53 ad art. 224 CPC), tra cui l'indicazione delle richieste di giudizio (“domande” o “conclusioni”), ovvero quanto l'interessato intende ottenere dal tribunale. Una richiesta di giudizio va quindi formulata in modo che, dandosi un suo accoglimento, la decisione possa essere pronunciata ed eseguita senza la necessità di ulteriori chiarimenti. Qualora siano in discussione richieste che hanno per oggetto una somma di denaro, per principio tali richieste vanno cifrate (DTF 142 III 107 consid. 5.3.1 con rimandi). Domande generiche o indeterminate non sono ammissibili (analogamente: I CCA, sentenza inc.”
Beweisverbindung: Nach Art. 221 Abs. 1 ZPO sind die einzelnen Beweismittel den betreffenden Tatsachenbehauptungen eindeutig zuzuordnen. In der Regel sind die Beweisofferten unmittelbar im Anschluss an die jeweiligen Tatsachenbehauptungen aufzuführen. Pauschale oder unklar zugeordnete Beweisanträge gelten nicht als formgerecht angeboten; dies kann dazu führen, dass die betreffenden Beweismittel nicht abgenommen oder unberücksichtigt bleiben bzw. dass daraus prozessuale Nachteile entstehen.
“") sowie eine knapp eine halbe Minute dauernde Stelle ab 5:25 (Audiofile) bzw. nach 08:31 (Transkript; nach F._____: "In Ordnung. Gut, G._____."; act. 43/16; act. 43/62). Das klägerische Editionsbegehren bezüglich - 14 - Transkripte mit farblich markierten Schwärzungen ist nur schon deshalb abzuwei- sen. Sodann beanstandet die Klägerin, die Beklagte lege nicht dar, dass das Interesse an der Geheimhaltung von durch das Bankkundengeheimnis geschützten Informa- tionen dasjenige an der Wahrheitsfindung überwiege. Zudem bestreitet sie, dass die geschwärzten Aussagen für das vorliegende Verfahren nicht relevante Drittkon- ten beträfen. Gestützt darauf begehrt sie die Edition der ungeschwärzten Audioauf- zeichnungen und Transkripte (act. 48 Rz. 9 f.). Eine Beweisofferte muss sich ein- deutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen lassen und um- gekehrt. Dafür sind den einzelnen Sachvorbringen die jeweiligen einzelnen Bewei- santräge zuzuordnen und miteinander zu verknüpfen (Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO; BK-BRÖNNIMANN, Art. 152 ZPO N 23; LEUENBERGER, a.a.O., Art. 221 N 51; vgl. auch Urteil des BGer 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.3). In der Regel sind die einzelnen Beweisofferten unmittelbar im Anschluss an die Tatsachenbehaup- tungen aufzuführen, die damit bewiesen werden sollen. Das Gericht ist nicht gehal- ten, zur Klärung einer Frage Beweismittel abzunehmen, die nicht in diesem Zusam- menhang angeboten werden (Urteile des BGer 4A_370/2016 vom 13. Dezember 2016 E. 3.3; 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.1.2; zum Ganzen BGE 144 III 67 E. 2.1). Dem Editionsbegehren der Klägerin fehlt es an der Zuordnung zu den zu beweisenden Tatsachen. Denn sie legt nicht dar, welche konkreten Tat- sachenbehauptungen sie mit den ungeschwärzten Audioaufzeichnungen und Tran- skripten belegen will. Vielmehr stellt sie ihr Editionsbegehren wohl in der Hoffnung, Entdeckungen zu machen, mit denen sie ihre Klage stärken könnte. Dies läuft auf eine Beweisausforschung hinaus.”
“Beweisführung Die Parteien haben einen Beweisanspruch (Art. 152 Abs. 1 ZPO) und zwar sowohl hinsichtlich Haupt- als auch Gegenbeweis. D.h. sie haben ein Recht darauf, für rechtserhebliche und streitige Sachvorbringen (Art. 150 Abs. 1 ZPO) mit gesetzlich vorgesehenen (Art. 168 Abs. 1 ZPO) und tauglichen Beweismitteln zum Beweis zu- gelassen zu werden, sofern die jeweilige Partei die betreffenden Beweismittel form- und fristgerecht beantragt hat (BRÖNNIMANN, a.a.O., Art. 152 N. 2, 10). Keine Be- weise sind demgegenüber über Behauptungen abzunehmen, die für das Verfahren nicht relevant oder nicht strittig sind, sowie zu Rechtsfragen. Das Recht auf Beweis schliesst zudem eine antizipierte Würdigung von Beweisen nicht aus (BGer Urteil 4A_412/2019 vom 27. April 2020 E. 4.1.1; BGE 143 III 297 E. 9.3.2). Zum Erforder- nis formgerechter Beweisanträge gehört, dass den einzelnen Sachvorbringen die jeweiligen einzelnen Beweisanträge eindeutig zugeordnet und sie verknüpft werden (Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO; BRÖNNIMANN, a.a.O., Art. 152 N. 23; LEUENBERGER, a.a.O., Art. 221 N. 51; vgl. u.a. BGer Urteile 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.3; 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4; 4A_452/2013 vom 31. März 2014 E. 2.1). Die Beweismittel sind unmittelbar im Anschluss an die Tatsachenbehaup- tungen aufzuführen, die damit bewiesen werden sollen (BGer Urteil 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4; 4A_452/2013 vom 31. März 2014 E. 2.1). 3.Anspruch auf das Erfolgshonorar Der Kläger macht gestützt auf das Compensation Agreement einen vertraglichen Anspruch auf ein Erfolgshonorar in Höhe von CHF 950'000.– gegen die Beklagte geltend (act. 1 Rz. 9 ff; act. 1 Rz. 65 ff.; act. 40 Rz. 2 ff.). Die Parteien sind sich un- eins, ob der Kläger den erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen seiner Kon- taktvermittlung und der späteren Finanzierung durch die F._____ in G._____ nach- gewiesen hat (act. 1 Rz. 52 ff.; act. 40 Rz. 41 ff.; act. 21 Rz. 12 ff.; act. 44 Rz. 5 ff.). 3.1.Unstreitiges”
“Gemäss Art. 152 ZPO hat die beweisbelastete Partei einen Anspruch darauf, für rechtserhebliche bestrittene Vorbringen zum Beweis zugelassen zu werden. Dies setzt aber voraus, dass ihre Beweisofferte nach Form und Inhalt den Vorschrif- ten des anwendbaren Prozessrechts entspricht (Urteil des BGer 4A_427/2017 vom 22. Januar 2018 E. 5.1 m.w.H.). Eine Beweisofferte muss sich dabei eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen lassen und umgekehrt. Da- für sind den einzelnen Sachvorbringen die jeweiligen einzelnen Beweisanträge zu- zuordnen und sie sind miteinander zu verknüpfen (Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO; BRÖN- NIMANN, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilpro- zessordnung, 2012, Art. 152 ZPO N 23; LEUENBERGER, a.a.O., Art. 221 ZPO N 51; vgl. auch Urteil des BGer 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.3). In der Regel sind die einzelnen Beweisofferten unmittelbar im Anschluss an die Tatsa- chenbehauptungen aufzuführen, die damit bewiesen werden sollen. Das Gericht ist nicht gehalten, Beweismittel abzunehmen, die nicht in diesem Zusammenhang an- geboten worden sind (Urteil des BGer 4A_370/2016 vom 13. Dezember 2016 - 17 - E. 3.3; Urteil des BGer 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.1.2 m.w.H.; zum Ganzen BGE 144 III 67 E. 2.1). Die Beweisabnahme erfordert hinreichend konkrete Tatsachenbehauptungen. Be- züglich unsubstanziiert vorgetragener Behauptungen besteht kein Anspruch auf Beweisführung. Der unsubstanziiert vorgetragene Sachverhalt steht dem nicht be- wiesenen gleich, die betreffenden Tatsachen bleiben unberücksichtigt.”
“Zu einem Beweisverfahren kommt es, sofern rechtserhebliche Tatsachen streitig sind (Art. 150 Abs. 1 ZPO). Keine Beweise sind demgegenüber über Be- hauptungen abzunehmen, die für den Ausgang des Verfahrens nicht relevant sind. Ebenso stehen Rechtsfragen nicht dem Beweis offen. Jede Partei hat das Recht, dass das Gericht die von ihr form- und fristgerecht angebotenen tauglichen - 16 - Beweismittel abnimmt (Art. 152 Abs. 1 ZPO; BGE 133 III 295 E. 7.1 m.H.). Die Beweismittel müssen jedoch nach Massgabe von Art. 152 Abs. 1 ZPO in Verbin- dung mit Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO eindeutig der damit zu beweisenden Tatsa- chenbehauptung zugeordnet werden können und umgekehrt (BGE 144 III 67 E. 2.1 m.H.). In der Regel sind die einzelnen Beweisofferten unmittelbar im An- schluss an die Tatsachenbehauptungen aufzuführen, die damit bewiesen werden sollen. Das Gericht ist nicht gehalten, zur Klärung einer Frage Beweismittel abzu- nehmen, die nicht in diesem Zusammenhang angeboten worden sind (BGer 4A_370/2016 vom 13. Dezember 2016, E. 3.3; BGer 4A_381/2016 vom”
“5/29) würden beide aus dem zweiten Quartal 2020 datieren (Urk. 92 Rz. 36). Entgegen der Auffassung der Beklagten hat die Vorinstanz zu Recht kein Beweisverfahren durchgeführt, da es an einer genügenden Substantiierung der verrechnungsweise geltend gemachten Forderung der Beklagten mangelt. Die Beklagte machte vor Vorinstanz geltend, dass sie den Kunden Q._____ und F''._____ die zu Unrecht belasteten Gebühren von Fr. 5'543.50 habe zurücker- statten müssen, indem sie ihnen für das zweite Quartal keine Gebühren belastet habe. Sie unterliess jedoch jegliche Substantiierung, wie sie diese Summe be- rechnet habe (Urk. 11 Rz. 48). Sie unterliess es auch, die für diese Tatsachenbe- hauptung dazugehörigen Beweismittel genau zu bezeichnen. Es ist unklar, wel- che Beweismittel dafür angerufen wurden. Die Parteien haben in ihren Rechts- schriften alle für ihren Anspruch massgeblichen Tatsachen vorzubringen und die zulässigen Beweismittel zu nennen, wobei die Beweisofferten den behaupteten Tatsachen zuzuordnen sind (Prinzip der Beweisverbindung; Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO). Es geht z.B. nicht an, einen ganzen Sachverhaltskomplex zu schildern und sich zum Beweis am Schluss dieser Behauptungen pauschal auf einen Strauss von Beweismitteln oder einer Anzahl von Zeugen oder Beweisaussagen von Par- teien zu berufen (Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, in: Sutter-Somm et. al., ZPO Komm., Art. 221 N 51). Die Beweisofferten müssen wie erwähnt den einzel- nen zu beweisenden Tatsachen klar zugeordnet werden. Entsprechend sind die - 31 - einzelnen Beweisofferten in der Regel unmittelbar im Anschluss an die Tatsa- chenbehauptungen, die damit bewiesen werden sollen, aufzuführen (Pahud, DIKE-Komm-ZPO, Art. 55 N 17; BGer 4A_415/2021 vom 18. März 2022, E. 5.4.3.). Sofern es sich um die zum Beweis offerierten Kontoauszüge der ge- nannten Kunden bei der V._____ AG handeln sollte, ist nicht ersichtlich, wie die Beklagte auf die von ihr behauptete Summe kommt. Aus diesen Kontoauszügen für das erste Quartal 2020 ergeben sich Zahlungen an die Beklagte von Fr. 4'397.”
“88) und auch Fotoabzüge, die ursprünglich nicht für Sammler bestimmt wa- ren, sind auf dem Markt (vgl. act. 46 Rz. 197). Es ist damit nicht ausreichend dargetan, dass und welche Änderun- gen (an Zuschnitt, Format) die streitgegenständlichen Fotoabzüge gegenüber (welchen?) Originalwerken aufweisen und dass A._____ diese nicht herstellte bzw. diese nicht in dieser Form mit seiner Zustimmung hergestellt wurden. Man- gels substantiierter Behauptungen entfällt eine Beweisabnahme. Die fehlenden Behauptungen lassen sich weder durch ein Gutachten noch durch einen Augen- schein noch durch eine Parteibefragung oder Beweisaussage ersetzen, kann doch damit nur bewiesen werden, was vorab behauptet wurde (siehe Ziffer 2.1). 5.6.4.3.2.2. Selbst im Falle der Annahme einer genügenden Substantiierung wäre aus folgenden Gründen von einer Beweisabnahme abzusehen: Zum Erfordernis formgerechter Beweisanträge gehört, dass den ein- zelnen Sachvorbringen die jeweiligen einzelnen Beweisanträge eindeutig zuge- ordnet werden (Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO; B RÖNNIMANN, a.a.O., Art. 152 N. 23; LEUENBERGER, a.a.O., Art. 221 N. 51; vgl. u.a. BGer Urteile 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.3; 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4; 4A_452/2013 vom 31. März 2014 E. 2.1). Vorliegend verknüpft die Klägerin das offerierte Gutachten nicht rechtsgenügend mit entsprechenden Tatsachenbehauptungen: So wird das Gut- achten nach einem Abschnitt mit einer Vielzahl von Behauptungen offeriert, womit es an einer genügenden Beweisverbindung fehlt (act. 1 Rz. 56 f., 63, 70; act. 46 Rz. 31, 33, 198). Auch fehlt es mitunter bei der Stelle, wo das Gutachten angebo- ten wird, an genügend konkreten Behauptungen betreffend das Zuschneiden, dessen Verbot und die streitgegenständlichen Fotoabzüge (act. 1 Rz. 55, 58 f.; act. 46 Rz. 31, 33, 198). Demzufolge ist unklar, was mit dem offerierten Gutach- ten bewiesen werden soll. Für ein Gutachten zum Beweis des Zuschnitts der Fo- toabzüge und des Fehlens eines Randes wären die streitgegenständlichen Foto- abzüge zudem zu diesen Behauptungen zugeordnet zum Beweis anzubieten - 75 - (Edition) gewesen.”
“Die konkreten Anforderungen an die Substantiierung ergeben sich einerseits aus den Tatbestandsmerkmalen der an- gerufenen Norm und andererseits aus dem prozessualen Verhalten der Gegen- partei. Behauptungen sind hinreichend, wenn sie unter der Annahme, sie seien bewiesen, einen Sachverhalt ergeben, den das Gericht den entsprechenden Ge- setzesnormen zuordnen kann. Der Kläger hätte konkret darlegen müssen, durch welche behaupteten Tatsachen er sich an Leib, Leben, Ehre oder Vermögen er- heblich bedroht und deshalb zum Konventionsabschluss genötigt gefühlt habe. Ein solchermassen vollständiger Tatsachenvortrag wird als schlüssig bezeichnet, da er bei Unterstellung, er sei wahr, den Schluss auf die anbegehrte Rechtsfolge (vorliegend Ungültigkeit der Konvention zufolge Vorliegens eines Willensmangels) zulässt. Wie erwähnt, muss die klagende Partei in ihrer Begründung alle für ihren Anspruch massgeblichen Tatsachen vorbringen und die zulässigen Beweismittel nennen, wobei die Beweisofferten den behaupteten Tatsachen zuzuordnen sind (Prinzip der Beweisverbindung; Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO). Es geht z.B. nicht an, einen ganzen Sachverhaltskomplex zu schildern und sich zum Beweis am Schluss dieser Behauptungen pauschal auf einen Strauss von Beweismitteln zu berufen (Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., [3. Aufl.], Art. 221 N 51). Die Beweisofferten müssen den einzelnen zu beweisenden Tatsachen klar - 16 - zugeordnet werden. Entsprechend sind die einzelnen Beweisofferten in der Regel unmittelbar im Anschluss an die Tatsachenbehauptungen, die damit bewiesen werden sollen, aufzuführen (Pahud, DIKE-Komm-ZPO, Art. 55 N 17; BGer 4A_415/2021 vom 18. März 2022, E. 5.4.3.). Dies hat der Kläger vorliegend unter- lassen. Es ist nicht klar, welche Beweismittel er zu welchen Behauptungen anfüh- ren will. Es geht auch nicht an, offene Sachverhaltselemente und Fragen ohne entsprechende Behauptungen durch ein Beweisverfahren klären zu wollen, wenn wie vorliegend die Beweislast für das Vorliegen eines Willensmangels beim Klä- ger liegt. Die Behauptungs- und Substantiierungslast folgt der Beweislast.”
“Beweisverfahren Zu einem Beweisverfahren kommt es, sofern rechtserhebliche Tatsachen strittig sind (Art. 150 Abs. 1 ZPO). Jede Partei hat das Recht, dass das Gericht die von ihr form- und fristgerecht angebotenen tauglichen Beweismittel abnimmt (Art. 152 Abs. 1 ZPO). Die Beweismittel müssen nach Massgabe von Art. 152 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zugeordnet werden können (BGer 4A_56/2013 vom”
“Beweisverfahren Zu einem Beweisverfahren kommt es, sofern rechtserhebliche Tatsachen strittig sind (Art. 150 Abs. 1 ZPO). Jede Partei hat das Recht, dass das Gericht die von ihr form- und fristgerecht angebotenen tauglichen Beweismittel abnimmt (Art. 152 Abs. 1 ZPO). Die Beweismittel müssen jedoch nach Massgabe von Art. 152 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO eindeutig der damit zu bewei- senden Tatsachenbehauptung zugeordnet werden können (BGer 4A_56/2013 vom 04.06.2013, E. 4.4). Unbeachtlich sind damit die pauschalen Beweisofferten der Beklagten, indem sie anführt, die gemäss dem beiliegenden Beweismittelver- zeichnis offerierten Beweise würden für sämtliche Tatsachenbehauptungen gel- ten, unabhängig davon, wo in der Rechtsschrift sie genannt würden (act. 16 Rz 4), und es würde hinsichtlich "sämtlicher" ihrer Tatsachenbehauptungen die Par- tei - bzw. Beweisaussage angeboten (act. 16 Rz 5). - 14 - Sodann schliesst auch der Beweisführungsanspruch nach Art. 8 ZGB eine vor- weggenommene Beweiswürdigung nicht aus. Es ist dem Gericht also nicht verbo- ten, einem beantragten Beweismittel die Erheblichkeit oder Tauglichkeit abzu- sprechen und es deshalb nicht abzunehmen (BGE 115 II 305). So erlaubt die an- tizipierte Beweiswürdigung dem Gericht, weitere Beweismittel abzulehnen, wenn es in Würdigung der bereits erhobenen Beweismittel zum Schluss kommt, weitere Beweismassnahmen vermöchten an seiner bereits feststehenden Überzeugung nichts mehr zu ändern (BGE 136 I 229 E.”
“Janu- ar 2019, Urk. 66/29). Soweit der Beklagte etwas anderes bzw. zusätzliches aus dem Whatsapp-Protokoll vom 31. Januar 2019 ableiten möchte, fehlt es an ent- sprechenden, rechtzeitig erfolgten Tatsachenbehauptungen. Entsprechend war die Vorinstanz nicht gehalten, das Whatsapp-Protokoll als Beweismittel abzu- nehmen, da dieses nur dann als formgerecht angeboten zu betrachten gewesen wäre, wenn sich die Beweisofferte eindeutig der damit zu beweisenden Tatsa- chenbehauptung zuordnen lassen hätte und umgekehrt (Prinzip der Beweisver- bindung; Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO). - 12 -”
“Der Verweis auf eine Beilage ist aber jedenfalls ungenügend, wenn diese für sich selbst nicht erlaubt, die geltend gemachten Positionen zu prüfen und gegebenenfalls substanziiert zu bestreiten, und die Beilage in den Rechtsschriften nicht hinreichend konkretisiert und erläu- tert wird (BGer 4A_281/2017 vom 22. Januar 2018 E. 5.1). Werden Tatsachen in ihren wesentlichen Zügen in einer Rechtsschrift behauptet und wird für Einzelhei- ten auf eine Beilage verwiesen, ist zu prüfen, ob die Gegenpartei und das Gericht damit die notwendigen Informationen in einer Art erhalten, die eine Übernahme in - 16 - die Rechtsschrift als blossen Leerlauf erscheinen lässt, oder ob der Verweis un- genügend ist, weil die nötigen Informationen in den Beilagen nicht eindeutig und vollständig enthalten sind oder aber daraus zusammengesucht werden müssten. Es genügt nicht, dass in den Beilagen die verlangten Informationen in irgendeiner Form vorhanden sind. Es muss auch ein problemloser Zugriff darauf gewährleistet sein, und es darf kein Interpretationsspielraum entstehen (BGer 4A_281/2017 vom 22. Januar 2018 E. 5.3). Gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO sind in der Klage im Weiteren die einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen zu bezeichnen. Eine Beweisofferte muss sich eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen lassen und umgekehrt (BGE 144 III 67 E. 2.1). Die Beweismittel sind im Regelfall unmittelbar im Anschluss an die Tatsachenbehauptung, die bewiesen werden soll, aufzuführen. Hinreichend ist auch, wenn in Klammerbemerkungen nach einer Tatsachenbehauptung unzweideutig und klar verständlich auf die entsprechende Beweisofferte hingewiesen wird (BGer 4A_447/2018 vom 20. März 2019 E. 5.1.2.2 f.).”
“m.H.). Erst eine hinreichende Bestreitung lässt die behauptungsbelastete Par- tei erkennen, welche ihrer Behauptungen sie weiter zu substantiieren und welche Behauptungen sie schliesslich zu beweisen hat (BGer-Urteil 4A_281/2017 vom 22. Januar 2018, E. 4.3). Die Parteien haben ihrer Behauptungs- und Substantiierungslast nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich in den Rechtsschriften selber nachzukommen (BGer-Urteile 4A_209/2019 vom 8. Oktober 2019, E. 7.2.2.1 und 9.2, sowie 4A_281/2017 vom 22. Januar 2018, E. 5 m.w.H.; K ILLIAS, a.a.O., Art. 221 N 23; WILLISEGGER, a.a.O., Art. 221 N 27). Nebst den dazu erforderlichen Tatsachenbehauptungen (Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO) gehört dazu nach Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO auch die Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den be- haupteten Tatsachen. Dabei ist ein Beweismittel nur dann als formgerecht ange- boten zu betrachten, wenn sich die Beweisofferte eindeutig der damit zu bewei- senden Tatsachenbehauptung zuordnen lässt und umgekehrt (Prinzip der Be- weisverbindung). Wenn zu einem konkreten Beweisthema keine Beweismittel an- geboten werden, ist das Gericht auch nicht gehalten, diese abzunehmen, wenn sie in einem anderen Zusammenhang angeboten worden sind (L EUENBERGER, a.a.O., Art. 221 N 51 unter Hinweis auf BGer-Urteil 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013, E. 4.4; PAHUD, a.a.O., Art. 221 N 17).”
Bei einer Erbengemeinschaft sind die einzelnen Mitglieder in der Klage gesondert namentlich zu bezeichnen, sodass an der Identität kein Zweifel besteht. In der Praxis wird dies häufig wie folgt angegeben: „Erbengemeinschaft von [Erblasser/in], geboren am [Datum], gestorben am [Datum], bestehend aus 1. [Name], 2. [Name] …“.
“_____ angegeben. Der Beschwerdegegnerin habe folglich gewusst, dass sie eine ver- storbene Person ins Recht fasse. Eine verstorbene Partei sei nicht rechts- und damit auch nicht partei- bzw. prozessfähig. Da es sich hierbei um Prozessvoraus- setzungen handle, sei eine Berichtigung nicht möglich. Abgesehen davon liege kein unfreiwilliges redaktionelles Versehen vor, weshalb von vornherein keine Be- - 12 - richtigung erfolgen dürfe. Es sei Sache der klagenden Partei, sich vor Einleitung der Klage genau zu informieren, wen sie einklage. Sie müsse gleich von Anfang an die Gegenseite richtig bezeichnen und bei einer vorverstorbenen Person deren Erben ins Recht fassen (act. 37 S. 14–18). 3.2. Eine Klage oder ein Gesuch muss unter anderem die Bezeichnung der Parteien enthalten (Art. 219 in Verbindung mit Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO). Die Par- teien sind so genau zu benennen, dass über ihre Identität kein Zweifel besteht (BGer, 5D_85/2018 vom 17. Juli 2018, E. 2.3; DIKE-Komm-Pahud, 2. Aufl., Art. 221 ZPO N 2). Bei einer Erbengemeinschaft (Art. 602 ZPO) ist jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft gesondert aufzuführen (OFK-Engler, 2. Aufl., Art. 221 ZPO N 4; KUKO ZPO-Richers/Naegeli, 3. Aufl., Art. 221 N 3 unter Hinweis auf BGE 142 III 782 E. 3.1.3). Dies geschieht praxisgemäss wie folgt (DIKE-Komm- Pahud, 2. Aufl. Art. 221 ZPO N 2): Erbengemeinschaft von [Erblasser/in], geboren am [Datum], gestorben am [Datum], bestehend aus 1. [Erbin/Erbe], 2. [Erbe/Erbin] etc. 3.3. Die Beschwerdeführer a–e sind die Erben von O._____ und von P._____ (act. 11/3 f.). Mit dem Tode des Erblassers erwerben die Erben die Erbschaft als Ganzes von Gesetzes wegen (Art. 560 Abs. 1 ZGB). Dabei geht das Eigentum am Nachlass ohne Weiteres auf die Erben über (Art. 560 Abs. 2 ZGB). Beerben mehrere Erben den Erblasser, so besteht unter ihnen eine Erbengemeinschaft, bis die Erbschaft geteilt wird (Art. 602 Abs. 1 ZGB). Die Erben werden Gesamtei- gentümer der Erbschaftsgegenstände (Art. 602 Abs. 2 in Verbindung mit Art.”
“Eine Klage oder ein Gesuch muss unter anderem die Bezeichnung der Parteien enthalten (Art. 219 in Verbindung mit Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO). Die Par- teien sind so genau zu benennen, dass über ihre Identität kein Zweifel besteht (BGer, 5D_85/2018 vom 17. Juli 2018, E. 2.3; DIKE-Komm-Pahud, 2. Aufl., Art. 221 ZPO N 2). Bei einer Erbengemeinschaft (Art. 602 ZPO) ist jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft gesondert aufzuführen (OFK-Engler, 2. Aufl., Art. 221 ZPO N 4; KUKO ZPO-Richers/Naegeli, 3. Aufl., Art. 221 N 3 unter Hinweis auf BGE 142 III 782 E. 3.1.3). Dies geschieht praxisgemäss wie folgt (DIKE-Komm- Pahud, 2. Aufl. Art. 221 ZPO N 2): Erbengemeinschaft von [Erblasser/in], geboren am [Datum], gestorben am [Datum], bestehend aus”
Bei Unterlassungsbegehren ist das zu untersagende Verhalten so bestimmt und genau zu umschreiben, dass im Falle von Gutheissung das Urteil ohne erneute materielle Prüfung in ein vollstreckbares Dispositiv gefasst werden kann. Aus der Umschreibung muss für die Gegenpartei und die Vollstreckungs- bzw. Strafbehörde ersichtlich sein, ob ein bestimmtes Verhalten darunterfällt (Bestimmtheitsgebot).
“Rechtsbegehren sind inhaltlich so bestimmt zu fassen, dass sie bei Gut- heissung ohne Weiteres zum Urteil erhoben werden können, und das Urteil voll- streckt werden kann (vgl. Art. 84 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; BGE 142 III 102 E. 5.3.1; 137 III 617 E. 4.3). Das Bestimmtheitsgebot gilt insbesondere bei Unterlassungsklagen. Diese müssen auf das Verbot eines genügend bestimmten, genau umschriebenen Verhaltens gerichtet sein. Im marken- und lauterkeitsrecht- lichen Kontext ist erforderlich, dass das zu unterlassende Verhalten (Verletzungs- handlung), das betroffene Kennzeichen (Verletzungszeichen), die betroffenen Waren und Dienstleistungen sowie das Territorium, für welches das Verbot aus- gesprochen werden soll, genau bezeichnet werden (BGE 97 II 92 S. 93 f.; Urteile BGer 5A_758/2020 E. 5.4; 4A_207/2010 E. 4.2; S TAUB, in: Noth/Bühler/Thouvenin [Hrsg.], SHK MSchG, 2. Aufl. 2017, Art. 55 N 36 ff.; SPITZ, in: Jung/Spitz [Hrsg.], SHK UWG, 2. Aufl. 2016, Art. 9 N 65 ff.). Beseitigungsklagen haben die Verpflich- tung zu einem aktiven Tun, das auf die Beseitigung der Verletzung beziehungs- weise deren Folgen gerichtet ist, zu enthalten. Im Rechtsbegehren sind die ver- langten Beseitigungsmassnahmen jeweils möglichst genau anzugeben, wobei in- haltlich konkret zu umschreiben ist, wie die Beseitigung erfolgen soll (R ÜE- TSCHI /ROTH/FRICK, in: BSK UWG, a.”
“Rechtliches Rechtsbegehren sind inhaltlich so bestimmt zu fassen, dass sie bei Gutheissung ohne Weiteres zum Urteil erhoben werden können, und dass das Urteil vollstreckt werden kann (vgl. Art. 84 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; L EUENBERGER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Schulthess-Kommentar ZPO, - 17 - 3. Aufl. 2016, Art. 221 N 28 ff. m.w.H.). Das Bestimmtheitsgebot gilt insbesondere bei Unterlassungsbegehren. Diese müssen auf das Verbot eines genügend be- stimmten, genau umschriebenen Verhaltens gerichtet sein. Aus der Umschrei- bung des verbotenen Verhaltens muss für die Gegenpartei und die Vollstre- ckungs- oder Strafbehörde ersichtlich sein, ob ein bestimmtes Verhalten darunter fällt, und die Anordnung muss ohne nochmalige materielle Beurteilung der Sache vollstreckt werden können (D OMEJ, a.a.O., Art. 9 N 14; RÜETSCHI/ROTH/FRICK, a.a.O., Art. 9 N 25; BGE 131 III 70 E. 3.3; 97 II 92 S. 93 f.; 88 II 209 E. III.2). Ge- mäss Bundesgericht kann es dem Verfasser eines Unterlassungsbegehrens zu- gemutet werden, die zu unterlassenden Handlungen – mag dies auch durch weit- läufige Aufzählungen oder umständliche Umschreibungen sein – genau zu be- zeichnen (BGE 88 II 209 E.”
“Rechtliches und Grundsätzliches Rechtsbegehren sind inhaltlich so bestimmt zu fassen, dass sie bei Gutheissung ohne Weiteres zum Urteil erhoben werden können und das Urteil vollstreckt wer- den kann (vgl. Art. 84 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; LEUENBERGER, a.a.O., Art. 221 N 28 ff. m.H.). Das Bestimmtheitsgebot gilt insbesondere bei Unterlas- sungsbegehren. Diese müssen auf das Verbot eines genügend bestimmten, ge- nau umschriebenen Verhaltens gerichtet sein. Aus der Umschreibung des verbo- tenen Verhaltens muss für die Gegenpartei und die Vollstreckungs- oder Strafbe- hörde ersichtlich sein, ob ein bestimmtes Verhalten darunter fällt, und die Anord- nung muss ohne nochmalige materielle Beurteilung der Sache vollstreckt werden können (D OMEJ, a.a.O., Art. 9 N 14; RÜETSCHI/ROTH, a.a.O., Art. 9 N 25; BGE 97 II 92, S. 93 f. m.H.; 131 III 70 E. 3.3; 88 II 209 E. III.2 m.H.; BGer Urteile 4A_460/2011 vom 20. Dezember 2011 E. 2 m.H.; 4A_106/2009 vom 1. Oktober 2009 E. 11.3). Dies bereitet einer klagenden Partei oft Schwierigkeiten, soll aus ihrer Sicht die Formulierung doch sämtliche möglichen Verletzungen erfassen (R ÜETSCHI/ROTH, a.a.O., Art. 9 N 26). Gemäss Bundesgericht kann es dem Ver- fasser eines Unterlassungsbegehrens aber zugemutet werden, die zu unterlas- - 17 - senden Handlungen – mag dies auch durch weitläufige Aufzählungen oder um- ständliche Umschreibungen sein – genau zu bezeichnen (BGE 88 II 209 E.”
Für die prozessuale Edition von Urkunden ist ein entsprechender Beweisantrag erforderlich, der die zu edierenden Urkunden genau bezeichnet. Die in der Edition beanspruchten Urkunden müssen zudem den konkret behaupteten Tatsachen zugeordnet werden; vage oder ungenaue Bezeichnungen genügen nicht.
“Gemäss Art. 160 Abs. 1 ZPO sind Parteien und Dritte grundsätzlich zur Mitwirkung bei der Beweiserhebung verpflichtet; insbesondere haben sie Urkun- den herauszugeben (Art. 160 Abs. 1 lit. b ZPO). Die prozessuale Urkundenedition setzt die genaue Bezeichnung der zu edieren- den Urkunden in einem entsprechenden Beweisantrag voraus (BGE 143 III 297 E. 8.2.5.5 S. 328-329). Die Urkunden sind zudem bei den behaupteten Tatsachen zu bezeichnen (Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO). Die Anträge der Beklagten genügen diesen Anforderungen nicht. Tatsachen können nur Gegenstand eines Beweises bilden, wenn sie sowohl strei- tig als auch rechtserheblich sind (Art. 150 Abs. 1 ZPO). Die Erbringung der in der - 105 - Klageantwort geschilderten Arbeiten durch die Subunternehmerin ist in der Sache nicht bestritten (act. 12 Rz. 41.1-41.5; act. 24 Rz. 86-90). Sie sind auch nicht rechtserheblich, weil die Beklagte nicht konkret darlegt, welche noch offenen, ur- sprünglich der Klägerin obliegenden Arbeiten die Subunternehmerin ausgeführt haben soll (Ziffer”
Formvorschriften sind im Rahmen von Art. 221 Abs. 1 ZPO pragmatisch auszulegen; ein übertriebener Formalismus ist zu vermeiden. Insbesondere ist das Beharren auf der Vorlage des Originals nicht geboten, solange an der Echtheit oder Nachprüfbarkeit der vorgelegten Kopie bzw. Abschrift keine begründeten Zweifel bestehen.
“Le renvoi figurant dans l'allégué doit désigner spécifiquement la pièce qui est visée et permettre de comprendre clairement quelle partie de celle-ci est considérée comme alléguée. L'accès aisé n'est assuré que lorsque la pièce en question est explicite et qu'elle contient les informations nécessaires (ATF 144 III 519 consid. 5.2.1.2). Si une partie ne respecte pas le fardeau de l'allégation (soit elle n'allègue pas un fait ou pas de façon suffisamment précise), ce fait n'est pas pris en compte. S'il s'agit d'un fait constituant le fondement de sa prétention, sa demande sera rejetée (arrêts du Tribunal fédéral 4A_437/2017 et 4A_439/2017 précités consid. 4.6; 5A_213/2017 du 11 décembre 2017 consid. 5). 2.2 En l'espèce, les intimés ont introduit leur demande par courrier du 20 mars 2023, renvoyant à leur requête en conciliation du 22 novembre 2022. Contrairement à ce que semble soutenir l'appelant, la recevabilité de cette demande doit être admise sauf à faire preuve de formalisme excessif. Elle respecte en effet les prescriptions de forme de l'art. 221 al. 1 CPC, puisqu'elle contient la désignation des parties, les conclusions, dont on déduit aisément la valeur litigieuse, les allégations de fait, bien que sommaires, l'indication des moyens de preuves proposés, au nombre de deux, ainsi que la date et la signature. Autre est la question de savoir si les intimés, qui supportent le fardeau de la preuve (art. 8 CC), ont allégué (avec la motivation suffisante) les éléments de faits susceptibles d'établir leurs prétentions, et s'ils sont parvenus à en apporter la preuve, et dès lors si, sur la base de ces faits, l'action est matériellement fondée. Dans leur demande, les intimés se sont contentés, en substance, d'alléguer que les parties étaient liées par des contrats de bail portant sur des locaux commerciaux sis rue 1______ no. ______ à F______, qu'un accord relatif à un litige entre les parties avait été homologué par le Tribunal le 15 décembre 2021, qu'en dépit de cet accord, qui prévoyait notamment la gratuité du loyer net à partir du 1er septembre 2019, plusieurs paiements avaient été effectués en mains de la régie (sans préciser l'identité des personnes ayant procédé à ces paiements) et, enfin, qu'ils contestaient les décomptes de frais accessoires des années 2017 à 2021.”
“92 und FN 203, 204, wo auf die, mit Blick auf die Gleichstellung der elektronischen Form mit der Papierform, nicht mehr zeit- gemässe Praxis, wonach die Klagebewilligung im Original einzureichen sei, verwie- sen wird). Zwar darf gemäss bundesgerichtlicher Praxis die der Klage bei Vertretung beizule- gende Vollmacht (vgl. Art. 244 Abs. 3 lit. a ZPO; Art. 68 Abs. 3 ZPO) nicht in Foto- kopie eingereicht werden (vgl. demgegenüber: Engler, OFK-ZPO, ZPO 221 N 5; BSK ZPO-Tenchio, Art. 68 N 14, ZK ZPO-Leuenberger, Art. 221 N 62, wonach in der Regel eine Kopie genügt), sondern nur als handschriftlich unterzeichnete Ori- ginalvollmacht (KUKO ZPO-Richers/Naegeli, Art. 221 N 33 m.H. auf BGE 121 II 252 E. 3 betreffend die Unwirksamkeit einer per Fax eingereichten Beschwerde mangels eigenhändiger Originalunterschrift sowie auf EVG, U 401/99 E. 3c betref- fend die Unwirksamkeit einer fotokopierten Vollmacht). Eine analoge Anwendung dieser Praxis drängt sich bei der Klagebewilligung allerdings nicht auf, weil es hier nicht um die eigenhändige Originalunterschrift einer (vertretenen) Partei geht (vgl. Art. 14 Abs. 1 OR; Art. 221 Abs. 1 lit. f ZPO), wobei in der Folge jede weitere Ein- gabe im Prozess allein vom Bevollmächtigten unterzeichnet wird und damit die Tragweite entsprechend gross ist. Die Klagebewilligung (als öffentliche Urkunde mit voller Beweiskraft, vgl. Art. 179 ZPO) wird demgegenüber von einer Amtsper- son unterschrieben und soll die Durchführung des erforderlichen Schlichtungsver- fahrens und die Rechtzeitigkeit der Klageeinreichung beweisen. Nach dem Gesagten war es somit vorliegend, mangels Zweifeln an deren Echtheit, nicht vonnöten, die Klagebewilligung im Original einzureichen. Dementsprechend hätte die Vorinstanz, welche an der Echtheit der in Kopie beigebrachten Klagebe- willigung denn auch keine Zweifel hegte, der Klägerin keine Frist zur Nachreichung des Originals der Klagebewilligung ansetzen und bei Säumnis keinen Nichteintre- tensentscheid fällen dürfen. Das Beharren auf dem Original erscheint vorliegend vielmehr zu formalistisch. Die Berufung ist daher gutzuheissen, der angefochtene erstinstanzliche Nichteintretensentscheid aufzuheben und die Sache zur Durchfüh- - 8 - rung des Verfahrens und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen, welche sich mit der kopierten Klagebewilligung zu begnügen hat (Art.”
“Nach allgemeiner Lebenserfahrung wird ein Dokument an jenem Tag verfasst (oder – insbesondere bei längeren Schriften – zumindest nochmals durchgelesen) und unterschrieben, dessen Datum es trägt. Die Funktion des Datums besteht nämlich gerade darin, dies zu bestätigen (so auch Art. 520a ZGB bezüglich des Testaments; siehe ferner Art. 221 Abs. 1 lit. f ZPO bezüglich der Klageschrift). Mithin handelt es sich um eine natürliche Vermutung (zum Begriff Samuel Baumgartner/Annette Dolge/Alexander R. Markus/Karl Spühler, Schweizerisches Zivilprozessrecht mit Grundzügen des internationalen Zivilprozessrechts, 10. Aufl. 2018, Kap. 10 Rz. 72). Die kurze Eingabe an die Staatsanwaltschaft (Urk. 15/16) ist damit – entgegen der Ansicht der Klägerin (Urk. 31 Rz. 26) – durchaus geeignet zu beweisen, dass sie am Datum verfasst worden ist, welches sie trägt. Die Tatsache, dass man ein Beweismittel in Frage stellen kann, lässt es noch nicht a priori als untauglich erscheinen. Hinsichtlich der formgerecht angebotenen Beweismittel rügt die Klägerin pauschal, dass die Beklagte zahlreiche unterschiedliche Behauptungen aufgestellt habe, die teilweise nichts miteinander zu tun hätten (Urk. 31 Rz. 28). Die Beklagte äusserte sich über drei Seiten zur selbständigen Tätigkeit der Klägerin und den damit einhergehenden Pflichtverletzungen.”
Bei notwendiger Konsorität (mehrere Personen bilden eine einzige Partei) sind formbildende bzw. dispositive prozessuale Erklärungen grundsätzlich von allen betroffenen Konsorten gemeinsam vorzunehmen. Handlungen einzelner Konsorten entfalten nur dann Wirkung gegenüber Gericht und Gegenpartei, wenn sie der erforderlichen gemeinsamen Willensbildung entsprechen; andernfalls können sie unbeachtlich sein bzw. zu einem Mangel der Prozesslegitimation führen mit der Folge der Abweisung der Klage oder der Nichtbeachtung der Erklärung.
“2 précise que les actes accomplis en temps utile par l'un des consorts valent pour ceux qui n'ont pas agi, à l'exception des déclarations de recours. Les actions formatrices tendant à la création, la modification ou à la suppression d'un droit doivent impliquer dans la procédure toutes les personnes parties rapport de droit concerné, dans la mesure où il est indispensable que la procédure se ponctue par un seul et même jugement déployant autorité de chose jugée à l'égard de tous (Jeandin, CR-CPC, 2012, no 3a ad art. 70 CPC). Les consorts nécessaires doivent agir ou être actionnés conjointement. Agissant à la barre comme titulaires en main commune d'un seul et même rapport de droit, les consorts nécessaires se doivent de procéder selon la règle de l'action concertée : les actes procéduraux de l'un ou l'autre des consorts ne seront pris en considération par le juge que dans la mesure où ils respectent le principe de l'unanimité. Il en va ainsi de tout acte de disposition de l'objet du litige, à l'instar du dépôt de la requête de conciliation (art. 202 al. 2 CPC) ou de la requête en cas de consorité active nécessaire (art. 221 CPC), de l'acquiescement (y compris par le biais de la réponse (art. 222 CPC) en cas de consorité passive. De tels actes de disposition, s'ils ne sont pas accomplis à l'unanimité des consorts, sont dépourvus d'effet (Jeandin, op. cit., nos 9-11 ad art. 70 CPC). A supposer que les consorts nécessaires n'agissent pas ou ne soient pas assignés tous ensemble, il en résulterait un défaut de légitimation active ou passive) ayant pour conséquence le rejet de la demande (Jeandin, op. cit., no 18 ad art. 70 CPC). Selon la jurisprudence, les droits formateurs (résolutoires) liés aux rapports d'obligation, comme la résiliation du bail ou l'action en constatation de la nullité d'un congé, doivent être exercés en commun par toutes les personnes qui constituent une seule et même partie ou contre elles toutes, car le rapport juridique créé par le bail ne peut être annulé qu'une fois et pour tous les cocontractants (ACJC/927/2014 du 6 août 2014 consid. 3.3.1). 2.2 Il y a contrat commun lorsque plusieurs personnes, formant ensemble une partie, passent un contrat avec une ou plusieurs personnes (Engel, Traité des obligations en droit suisse, p.”
Die Prozesskostenhilfe kann bereits vor der Litispendenz beantragt werden; die zuständige Behörde nimmt auf der Grundlage der im Gesuch gemachten Angaben eine summarische Würdigung der Erfolgsaussichten vor. Dadurch kann der Antragsteller die Chancen seines Rechtsbegehrens glaubhaft darlegen und sich rasch über die finanziellen Risiken des Prozesses klar werden, ohne bereits eine vollständige Klage nach Art. 221 ZPO einreichen zu müssen.
“Ce serait donc à tort que la juge déléguée a écarté les opérations litigieuses, la recourante relevant que le délai de vingt jours dont elle disposait pour rédiger la demande en question l’empêchait de déposer une requête d’assistance judiciaire avant litispendance. 3.2 3.2.1 La requête d’assistance judiciaire peut être présentée avant ou pendant la litispendance (art. 119 al. 1 CPC). Lorsque la requête est antérieure à la litispendance, la partie doit exposer de manière plausible les éléments de fait sur lesquels elle entend fonder sa prétention et les moyens de preuve qu’elle entend invoquer dans la mesure où on peut l’exiger d’elle. L’autorité apprécie les chances de succès de l’action envisagée sur la base des indications figurant dans la requête d’assistance judiciaire, au terme d’un examen sommaire (TF 5D_83/2020 du 28 octobre 2020 consid. 5.3.3 ; TF 4A_492/2020 du 19 janvier 2020 consid. 3.2.3, in RSPC 2021 p. 313, note Ecklin). Le demandeur peut avoir avantage à déposer une telle requête antérieure à la litispendance ; il peut en effet se limiter à rendre vraisemblables les chances de succès sans devoir déjà établir une demande complète selon l’art. 221 CPC et d’être rapidement au clair sur les risques financiers du procès (TF 4A_492/2020, loc. cit.). L’assistance judiciaire est en principe accordée dès le moment de la requête et pour l'avenir, sous réserve des démarches entreprises simultanément ou peu avant (TF 4A_492/2020 du 19 janvier 2021 consid. 3.2.1 et l’arrêt cité). Sont couvertes les opérations du conseil en relation avec une écriture déposée simultanément avec la requête, ainsi que les opérations préalables nécessaires à ce but et celles nécessaires pour l’établissement de la requête d’assistance judiciaire elle-même (CREC 19 juillet 2019/211 consid. 3.3 et les références citées). L’assistance judiciaire ne peut être accordée qu’exceptionnellement à titre rétroactif. Tel est le cas si le défaut de demande d’assistance judiciaire apparaît excusable, ainsi lorsque l’urgence commandait d’agir sans solliciter auparavant une décision relative à l'assistance judiciaire (TF 5A_181/2012 du 27 juin 2012 consid. 2.3.3). Cette règle de non-rétroactivité vaut notamment lorsque d’une quelconque manière, un retard dans l’introduction de la requête est imputable au plaideur qui la présente (TF 4A_523/2019 du 16 avril 2020 consid.”
Bei gesundheitlichen Vorbringen genügt in der Regel die Darlegung der Erkrankungsart und ihrer Auswirkungen auf Arbeits‑/Erwerbsfähigkeit; die Vorinstanz darf nicht überzogene Substantiierungsanforderungen stellen. Zugestandene Tatsachen müssen nicht nochmals substanziert werden.
“Indem die Vorinstanz den Tatsachenvortrag des Klägers hinsichtlich der be- haupteten Epilepsie, der Bandscheiben/Wirbelsäulenerkrankung und der Leberzir- rhose, der Auswirkungen dieser Krankheiten auf seine Arbeits- bzw. Erwerbsfä- higkeit und den diesbezüglichen Antrag auf Einholung eines gerichtlichen Gutach- tens als nicht hinreichend substanziiert erachtete, überspannte sie die Substanzi- ierungsanforderungen. Sie verletzte daher insoweit Art. 55 ZPO und Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO.”
“Der Kläger rügt mit der Berufung eine Verletzung von Art. 55 und Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO, indem die Vorinstanz an die Substanziierung der Tatsachenbe- hauptungen und das beantragte medizinische Gutachten zu hohe Anforderungen gestellt habe. Die Beklagte habe nicht bestritten, dass der Kläger wegen der Krankheitsfolgen die für seinen Beruf erforderliche Kraft nicht mehr aufzubringen vermöge. Ebenso habe sie nicht bestritten, dass das Herstellen und Reparieren von Schuhen viel Kraft und Körpereinsatz erfordere. Zugestandene Tatsachen müssten nicht substanziiert oder bewiesen werden, so dass der Kläger nicht ver- pflichtet gewesen sei, die einschränkenden Auswirkungen seiner Erkrankungen in seinem Beruf weiter zu substanziieren (act. 41 Rz. 18 ff.).”
“Indem die Vorinstanz den Tatsachenvortrag des Klägers hinsichtlich der be- haupteten Epilepsie, der Bandscheiben/Wirbelsäulenerkrankung und der Leberzir- rhose, der Auswirkungen dieser Krankheiten auf seine Arbeits- bzw. Erwerbsfä- higkeit und den diesbezüglichen Antrag auf Einholung eines gerichtlichen Gutach- tens als nicht hinreichend substanziiert erachtete, überspannte sie die Substanzi- ierungsanforderungen. Sie verletzte daher insoweit Art. 55 ZPO und Art. 221 Abs. 1 lit. d ZPO.”
Im vereinfachten Verfahren sind die Anforderungen von Art. 221 ZPO betreffend die Übereinstimmung zwischen Tatsachenbehauptungen und vorgelegten Beweismitteln nicht in gleicher strikter Weise anwendbar wie im ordentlichen Verfahren; es kommt nicht darauf an, dass jedes Beweismittel zwingend einer bestimmten behaupteten Tatsache formal zugeordnet ist.
“Mais il ne se livre à aucune investigation de sa propre initiative. Lorsque les parties sont représentées par un avocat, le tribunal peut et doit faire preuve de retenue, comme dans un procès soumis à la procédure ordinaire (Message du 28 juin 2006 relatif au code de procédure civile suisse [ci-après : Message CPC], FF 2006 6841, 6956 ch. 5.16 ad art. 242 et 243 avec référence à l'arrêt du Tribunal fédéral 4C.211/2004 du 7 septembre 2004 consid. 2.1 ; cf. également sous l'empire de l'art. 274d al. 3 CO, l'arrêt du Tribunal fédéral 4A_397/2011 du 11 février 2014 consid. 4.4; ATF 141 III 569 consid 2.3 et 3.1) (ACJC/129/2022 du 31 janvier 2022 consid. 3.1). 4.2.2 En l’espèce, les intimés se fondent sur l’arrêt du Tribunal fédéral ATF 141 III 569 du 16 décembre 2015 (notamment le considérant 3.2.3) pour soutenir qu’il n’appartenait pas au juge d’aller rechercher quelle pièce produite permettait de prouver la réalité d’un allégué. Toutefois, ce raisonnement tombe à faux dans la mesure où les intimés invoquent à cet égard l’art. 221 CPC applicable à la procédure ordinaire, alors que la procédure applicable au cas d’espèce est la procédure simplifiée, comme l’a correctement retenu le Tribunal (considérant 3 du jugement entrepris). Ainsi, peu importe que les pièces de l’appelante principale aient été produites « en vrac ». Les exigences de l’art. 221 CPC au sujet de la correspondance entre l’allégué de fait et le moyen de preuve ne sont pas applicables. Par ailleurs, la requête de conciliation a été jointe au dépôt formel de la demande, accompagnée de la procuration, de l’original de l’autorisation de procéder et finalement, d’un chargé de pièces à l’appui des allégations exposées, conformément à l’art. 244 CPC. Partant, c’est à raison que le Tribunal est entré en matière sur la demande compte tenu de la procédure applicable. 4.3.1 L'art. 256 al. 1 CO dispose que le bailleur est tenu de délivrer la chose à la date convenue, dans un état approprié à l'usage pour lequel elle a été louée. Conformément aux art. 259a et 259d CO, lorsqu'apparaissent des défauts qui ne sont pas imputables au locataire et auxquels il ne doit pas remédier à ses frais, ou lorsque le locataire est empêché d'user de la chose conformément au contrat, il peut exiger du bailleur, notamment, la remise en état de la chose pour autant que le bailleur ait eu connaissance du défaut.”
“242 et 243 avec référence à l'arrêt du Tribunal fédéral 4C.211/2004 du 7 septembre 2004 consid. 2.1 ; cf. également sous l'empire de l'art. 274d al. 3 CO, l'arrêt du Tribunal fédéral 4A_397/2011 du 11 février 2014 consid. 4.4; ATF 141 III 569 consid 2.3 et 3.1) (ACJC/129/2022 du 31 janvier 2022 consid. 3.1). 4.2.2 En l’espèce, les intimés se fondent sur l’arrêt du Tribunal fédéral ATF 141 III 569 du 16 décembre 2015 (notamment le considérant 3.2.3) pour soutenir qu’il n’appartenait pas au juge d’aller rechercher quelle pièce produite permettait de prouver la réalité d’un allégué. Toutefois, ce raisonnement tombe à faux dans la mesure où les intimés invoquent à cet égard l’art. 221 CPC applicable à la procédure ordinaire, alors que la procédure applicable au cas d’espèce est la procédure simplifiée, comme l’a correctement retenu le Tribunal (considérant 3 du jugement entrepris). Ainsi, peu importe que les pièces de l’appelante principale aient été produites « en vrac ». Les exigences de l’art. 221 CPC au sujet de la correspondance entre l’allégué de fait et le moyen de preuve ne sont pas applicables. Par ailleurs, la requête de conciliation a été jointe au dépôt formel de la demande, accompagnée de la procuration, de l’original de l’autorisation de procéder et finalement, d’un chargé de pièces à l’appui des allégations exposées, conformément à l’art. 244 CPC. Partant, c’est à raison que le Tribunal est entré en matière sur la demande compte tenu de la procédure applicable. 4.3.1 L'art. 256 al. 1 CO dispose que le bailleur est tenu de délivrer la chose à la date convenue, dans un état approprié à l'usage pour lequel elle a été louée. Conformément aux art. 259a et 259d CO, lorsqu'apparaissent des défauts qui ne sont pas imputables au locataire et auxquels il ne doit pas remédier à ses frais, ou lorsque le locataire est empêché d'user de la chose conformément au contrat, il peut exiger du bailleur, notamment, la remise en état de la chose pour autant que le bailleur ait eu connaissance du défaut.”
Erfüllt die Klage die Anforderungen von Art. 221 Abs. 1 ZPO nicht, kann das Gericht sie zur Verbesserung innert gerichtlicher Nachfrist zurückweisen; bei unterbliebener oder unzureichender Verbesserung kann in analoger Anwendung von Art. 132 ZPO auf die Klage nicht eingetreten werden.
“Die Vorinstanz erwog, dass eine Klage, die den Anforderungen gemäss Art. 221 Abs. 1 ZPO nicht genüge, zur Verbesserung innert einer gerichtlichen Nachfrist zurückzusenden sei, wobei im Falle der unterbliebenen Verbesserung innert Frist auf die Klage in analoger Anwendung von Art. 132 ZPO nicht einzutreten sei. Zudem wies sie darauf hin, dass der Beschwerdeführer bereits in zwei früheren in dieser Sache eingeleiteten Verfahren ausdrücklich und unmissverständlich darüber aufgeklärt worden sei, welchen gesetzlichen Anforderungen eine Klageschrift im Sinne von Art. 221 Abs. 1 ZPO zu genügen habe. Er unterlasse es jedoch auch in seiner "verbesserten" Klage, vollständige und nachvollziehbare Tatsachenbehauptungen zum eingeklagten Sachverhalt aufzustellen. So erhelle etwa nicht, wie sich die geltend gemachte (namhafte) Schadenssumme in der Höhe von Fr. 34'069'889.-- zusammensetze; eine verständliche Sachverhaltsdarstellung fehle. Zu den eingeklagten "Verfahrenskosten" in Höhe von Fr. 52'536.-- äussere sich der Beschwerdeführer ebenso wenig. Der Beschwerdeführer zeigt mit seinen Beschwerdeeingaben vom 31.”
“Die Vorinstanz erwog, dass eine Klage, die den Anforderungen gemäss Art. 221 Abs. 1 ZPO nicht genüge, zur Verbesserung innert einer gerichtlichen Nachfrist zurückzusenden sei, wobei im Falle der unterbliebenen Verbesserung innert Frist auf die Klage in analoger Anwendung von Art. 132 ZPO nicht einzutreten sei. Zudem wies sie darauf hin, dass der Beschwerdeführer bereits in zwei früheren in dieser Sache eingeleiteten Verfahren ausdrücklich und unmissverständlich darüber aufgeklärt worden sei, welchen gesetzlichen Anforderungen eine Klageschrift im Sinne von Art. 221 Abs. 1 ZPO zu genügen habe. Er unterlasse es jedoch auch in seiner "verbesserten" Klage, vollständige und nachvollziehbare Tatsachenbehauptungen zum eingeklagten Sachverhalt aufzustellen. So erhelle etwa nicht, wie sich die geltend gemachte (namhafte) Schadenssumme in der Höhe von Fr. 34'069'889.-- zusammensetze; eine verständliche Sachverhaltsdarstellung fehle. Zu den eingeklagten "Verfahrenskosten" in Höhe von Fr. 52'536.-- äussere sich der Beschwerdeführer ebenso wenig. Der Beschwerdeführer zeigt mit seinen Beschwerdeeingaben vom 31. Dezember 2021 und 15. Januar 2022 nicht hinreichend auf, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid vom 30. November 2021 Bundesrecht verletzt hätte. Er hält der erwähnten Begründung lediglich seine pauschale Behauptung entgegen, er habe die Klage "sehr wohl" ausreichend begründet, und unterbreitet dem Bundesgericht in der Folge unter Berufung auf zahlreiche Aktenstücke seine eigene Sicht der Dinge, was im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht zulässig ist.”
Für Art. 221 Abs. 1 ZPO sind die Parteien und allfälligen Vertreterinnen und Vertreter in der Klage genau zu bezeichnen. Die Quellen heben hervor, dass dabei insbesondere vollständiger Name bzw. Firmenbezeichnung und Adresse anzugeben sind. Diese Angaben dienen sowohl der Prüfung von Partei‑ und Prozessfähigkeit/Legitimation als auch der Sicherstellung einer ordnungsgemässen gerichtlichen Zustellung.
“Die Zustellung von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden an in der Schweiz postalisch erreichbaren Parteien erfolgt durch eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung. Bei internationalen Verhältnissen kommt das Haager Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland (HZUe65, SR 0.274.131) zur Anwendung, wenn im Bereich des Zivil- und Handelsrechts Schriftstücke zugestellt werden sollen. H. und die Schweiz sind Vertragsstaaten des Haager Zustellungsübereinkommens. Die Vorinstanz hat daher die Verfügung vom 31. August 2021 zu Recht nach Massgabe des besagten Übereinkommens rechtshilfeweise an das Amtsgericht K. zugestellt (vgl. dazu erstinstanzliche Akten betreffend die rogatorische Zustellung). Gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. a HZUe65 erfolgt die Zustellung in einer der gesetzlichen Formen, die das Recht des ersuchten Staates für die Zustellung der in seinem Hoheitsgebiet ausgestellten Schriftstücke an dort befindliche Personen vorschreibt. Für die Zustellung ist demnach das h Recht, konkret § 166 ff. der h. Zivilprozessordnung massgebend. Art. 221 Abs. 1 ZPO regelt den notwendigen Inhalt einer Klage an das Gericht. Konkret bestimmt Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO, dass in der Klage die Parteien und allfällige Vertreterinnen und Vertreter zu bezeichnen sind. Die genaue Bezeichnung der Prozessparteien, ihres vollständigen Namens bzw. der Firma sowie der Adresse, ist nicht nur eine zentrale Voraussetzung für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit und ihrer Legitimation. Diese Angaben sind zudem unabdingbar, um eine ordnungsgemässe gerichtliche Zustellung sicherzustellen. Bei mangelhaften Eingaben setzt das Gericht eine Nachfrist zur Verbesserung der Klage (vgl. Art. 132 Abs. 1 und 2 ZPO). Die klagende Partei hat in ihrer Eingabe an das Gericht die aktiv- und passivlegitimierten Parteien sowie allfällige Vertreter anzugeben (vgl. Roman Richers/ Georg Naegeli, KUKO ZPO, 3. Aufl. 2021, Art. 221 N 2 f.). Sind die entsprechenden Angaben einer Partei unklar, widersprüchlich, unbestimmt oder offensichtlich unvollständig, so gibt ihr das Gericht gemäss Art.”
“Die Zustellung von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden an in der Schweiz postalisch erreichbaren Parteien erfolgt durch eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung. Bei internationalen Verhältnissen kommt das Haager Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland (HZUe65, SR 0.274.131) zur Anwendung, wenn im Bereich des Zivil- und Handelsrechts Schriftstücke zugestellt werden sollen. H. und die Schweiz sind Vertragsstaaten des Haager Zustellungsübereinkommens. Die Vorinstanz hat daher die Verfügung vom 31. August 2021 zu Recht nach Massgabe des besagten Übereinkommens rechtshilfeweise an das Amtsgericht K. zugestellt (vgl. dazu erstinstanzliche Akten betreffend die rogatorische Zustellung). Gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. a HZUe65 erfolgt die Zustellung in einer der gesetzlichen Formen, die das Recht des ersuchten Staates für die Zustellung der in seinem Hoheitsgebiet ausgestellten Schriftstücke an dort befindliche Personen vorschreibt. Für die Zustellung ist demnach das h Recht, konkret § 166 ff. der h. Zivilprozessordnung massgebend. Art. 221 Abs. 1 ZPO regelt den notwendigen Inhalt einer Klage an das Gericht. Konkret bestimmt Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO, dass in der Klage die Parteien und allfällige Vertreterinnen und Vertreter zu bezeichnen sind. Die genaue Bezeichnung der Prozessparteien, ihres vollständigen Namens bzw. der Firma sowie der Adresse, ist nicht nur eine zentrale Voraussetzung für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit und ihrer Legitimation. Diese Angaben sind zudem unabdingbar, um eine ordnungsgemässe gerichtliche Zustellung sicherzustellen. Bei mangelhaften Eingaben setzt das Gericht eine Nachfrist zur Verbesserung der Klage (vgl. Art. 132 Abs. 1 und 2 ZPO). Die klagende Partei hat in ihrer Eingabe an das Gericht die aktiv- und passivlegitimierten Parteien sowie allfällige Vertreter anzugeben (vgl. Roman Richers/ Georg Naegeli, KUKO ZPO, 3. Aufl. 2021, Art. 221 N 2 f.). Sind die entsprechenden Angaben einer Partei unklar, widersprüchlich, unbestimmt oder offensichtlich unvollständig, so gibt ihr das Gericht gemäss Art.”
Bei natürlichen Personen ist für die Parteibezeichnung Vor- und Nachname anzugeben. Die blosse Nennung etwa als "Madame A______" kann formell unzureichend sein; in einem solchen Fall wird nur die tatsächlich vollständig bezeichnete Person formell als Klägerin/Parteibezeichnung angesehen.
“S'agissant de la demande en paiement formée à leur encontre, elle devait également être admise - la quotité de la prétention n'étant au demeurant pas remise en cause - l'argumentaire relatif à l'absence de "créance directe" de la partie requérante étant au demeurant inintelligible. EN DROIT 1. 1.1 L'appel est recevable contre les décisions finales et les décisions incidentes de première instance (art. 308 al. 1 let. a CPC). Dans les affaires patrimoniales, l'appel est recevable si la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 2 CPC). Interjeté dans le délai et suivant la forme prescrits par la loi (art. 130, 131, 311 al. 1 CPC), l'appel est ainsi recevable, le montant de la condamnation des appelants étant à elle seul supérieure à 10'000 fr. Il sera toutefois relevé que la mention comme appelante de "Madame A______", dont le prénom ne figure pas à la procédure, n'est pas suffisante dans la mesure où, pour les personnes physiques, il faut indiquer leurs nom et prénom (Heinzmann, Petit commentaire CPC, 2020, n. 6 ad art. 221 CPC) et que la procuration du 18 mars 2021 en faveur du conseil ayant signé l'appel n'est donnée que par A______, désigné comme "le client". Seul A______ sera dès lors formellement considéré comme appelant, ce qui n'a pas de conséquence sur le fond du litige. 1.2 Les exigences posées par l'art. 257 al. 1 CPC doivent être satisfaites en première instance déjà. Si le premier juge éconduit la partie demanderesse en application de l'art. 257 al. 3 CPC et au motif que les pièces soumises à son examen sont inaptes à prouver immédiatement l'état de fait, le juge d'appel ne saurait contrôler cette appréciation sur la base de pièces différentes, fussent-elles recevables au regard de l'art. 317 al. 1 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 4a_420/2012 du 7 novembre 2012, consid. 5). Les pièces nouvelles déposées par les parties sont donc irrecevables; elles ne sont, en tout état de cause, pas déterminantes pour l'issue du litige. 1.3 L'appel peut être formé pour violation du droit (art. 310 let. a CPC) et constatation inexacte des faits (art.”
“S'agissant de la demande en paiement formée à leur encontre, elle devait également être admise - la quotité de la prétention n'étant au demeurant pas remise en cause - l'argumentaire relatif à l'absence de "créance directe" de la partie requérante étant au demeurant inintelligible. EN DROIT 1. 1.1 L'appel est recevable contre les décisions finales et les décisions incidentes de première instance (art. 308 al. 1 let. a CPC). Dans les affaires patrimoniales, l'appel est recevable si la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 2 CPC). Interjeté dans le délai et suivant la forme prescrits par la loi (art. 130, 131, 311 al. 1 CPC), l'appel est ainsi recevable, le montant de la condamnation des appelants étant à elle seul supérieure à 10'000 fr. Il sera toutefois relevé que la mention comme appelante de "Madame A______", dont le prénom ne figure pas à la procédure, n'est pas suffisante dans la mesure où, pour les personnes physiques, il faut indiquer leurs nom et prénom (Heinzmann, Petit commentaire CPC, 2020, n. 6 ad art. 221 CPC) et que la procuration du 18 mars 2021 en faveur du conseil ayant signé l'appel n'est donnée que par A______, désigné comme "le client". Seul A______ sera dès lors formellement considéré comme appelant, ce qui n'a pas de conséquence sur le fond du litige. 1.2 Les exigences posées par l'art. 257 al. 1 CPC doivent être satisfaites en première instance déjà. Si le premier juge éconduit la partie demanderesse en application de l'art. 257 al. 3 CPC et au motif que les pièces soumises à son examen sont inaptes à prouver immédiatement l'état de fait, le juge d'appel ne saurait contrôler cette appréciation sur la base de pièces différentes, fussent-elles recevables au regard de l'art. 317 al. 1 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 4a_420/2012 du 7 novembre 2012, consid. 5). Les pièces nouvelles déposées par les parties sont donc irrecevables; elles ne sont, en tout état de cause, pas déterminantes pour l'issue du litige. 1.3 L'appel peut être formé pour violation du droit (art. 310 let. a CPC) et constatation inexacte des faits (art.”
Das Rechtsbegehren ersetzt nach Art. 221 Abs. 1 ZPO nicht die Tatsachenbehauptungen. Für die Wirksamkeit einer Bestreitung bzw. eines Beweisverfahrens müssen die betreffenden Tatsachen vom Kläger konkret behauptet bzw. ausgewiesen sein; aus dem blossen Rechtsbegehren lässt sich dies nicht ersetzen.
“3/13 und Urk. 3/4). Ein Zustellnachweis ist indes nicht vorhanden, weshalb sich entgegen der Auffassung des Gesuchstellers der Beginn des Zinsenlaufs spätestens per 1. März 2016 gerade nicht aus den im Recht lie- genden Urkunden ergibt. Sodann trifft zwar zu, dass der Gesuchsgegner sich nicht konkret zum Verzugseintritt per 1. März 2016 geäussert hat. Soweit der Ge- suchsteller daraus jedoch den Schluss zieht, dass der Beginn des Verzugszinses unbestritten geblieben sei, geht er fehl. Vielmehr bedurfte es mangels entspre- chender Behauptungen des Gesuchstellers (vgl. Urk. 1 S. 4 ff.; Urk. 35 Rz. 58) gar keiner Bestreitung seitens des Gesuchsgegners. Insbesondere kann der Ge- suchsteller in dieser Hinsicht nichts zu seinen Gunsten daraus ableiten, dass der Gesuchsgegner anhand des Rechtsbegehrens erkennen konnte, dass Verzugs- zins ab dem 1. März 2016 gefordert wird, da das Rechtsbegehren die Tatsachen- behauptungen nicht zu ersetzen vermag (vgl. Art. 221 Abs. 1 ZPO). Da der Ver- zugseintritt per 1. März 2016 somit weder ausgewiesen ist noch als unbestritten betrachtet werden kann, ist die vorinstanzliche Abweisung des Rechtsöffnungs- gesuchs hinsichtlich der Zinsen – ungeachtet der im Beschwerdeverfahren Ge- schäfts-Nr. RT210234 zu klärenden Frage, ob für die Hauptforderung zu Recht Rechtsöffnung erteilt wurde – nicht zu beanstanden. Damit kann auch offenblei- ben, ob allein die betragsmässige Höhe des geltend gemachten Verzugszinses die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs hinsichtlich der Zinsforderung ge- rechtfertigt hätte.”
“3/13 und Urk. 3/4). Ein Zustellnachweis ist indes nicht vorhanden, weshalb sich entgegen der Auffassung des Gesuchstellers der Beginn des Zinsenlaufs spätestens per 1. März 2016 gerade nicht aus den im Recht lie- genden Urkunden ergibt. Sodann trifft zwar zu, dass der Gesuchsgegner sich nicht konkret zum Verzugseintritt per 1. März 2016 geäussert hat. Soweit der Ge- suchsteller daraus jedoch den Schluss zieht, dass der Beginn des Verzugszinses unbestritten geblieben sei, geht er fehl. Vielmehr bedurfte es mangels entspre- chender Behauptungen des Gesuchstellers (vgl. Urk. 1 S. 4 ff.; Urk. 35 Rz. 58) gar keiner Bestreitung seitens des Gesuchsgegners. Insbesondere kann der Ge- suchsteller in dieser Hinsicht nichts zu seinen Gunsten daraus ableiten, dass der Gesuchsgegner anhand des Rechtsbegehrens erkennen konnte, dass Verzugs- zins ab dem 1. März 2016 gefordert wird, da das Rechtsbegehren die Tatsachen- behauptungen nicht zu ersetzen vermag (vgl. Art. 221 Abs. 1 ZPO). Da der Ver- zugseintritt per 1. März 2016 somit weder ausgewiesen ist noch als unbestritten betrachtet werden kann, ist die vorinstanzliche Abweisung des Rechtsöffnungs- gesuchs hinsichtlich der Zinsen – ungeachtet der im Beschwerdeverfahren Ge- schäfts-Nr. RT210234 zu klärenden Frage, ob für die Hauptforderung zu Recht Rechtsöffnung erteilt wurde – nicht zu beanstanden. Damit kann auch offenblei- ben, ob allein die betragsmässige Höhe des geltend gemachten Verzugszinses die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs hinsichtlich der Zinsforderung ge- rechtfertigt hätte.”
Art. 221 ZPO verlangt keine bestimmte Form der Tatsachenbehauptungen oder Beweisangebote (z. B. keine maximale Wortanzahl, keine Verpflichtung zu nummerierten oder jeweils nur einem Sachverhalt pro Aussage). Es besteht damit keine starre Formalitätspflicht; übermässiger Formalismus ist zu vermeiden. Soweit ersichtlich ist im verwaltungsrechtlichen Verfahren zudem weniger striktes Formzwang zu beachten als in der zivilrechtlichen Praxis.
“Au surplus, il y a lieu de relever que les propos de la recourante selon lesquels il ne s'agirait que de « déclarations unilatérales ou [de] renvois vagues et génériques à la décision de [l'autorité inférieure] [...] sans aucune systématique dans l'existence ou l'offre de preuve » constituent déjà une forme de déterminations. La recourante a d'ailleurs transmis sa réplique dans laquelle elle répond notamment en détail aux arguments de faits et de droit avancés par l'intimé. On ne saisit dès lors pas en quoi la réponse du 28 novembre 2019 de l'intimé ne satisferait pas aux exigences de forme et de contenu de la procédure administrative. 3.2 Par surabondance, d'un point de vue systématique, il y a lieu de relever que l'art. 221 du Code de procédure civile du 19 décembre 2008 (CPC, RS 272), qui impose des exigences plus élevées que l'art. 52 al. 1 PA, ne précise pas strictement et de manière générale quelle forme particulière devraient revêtir les allégations de fait et les offres de preuve des parties (cf. arrêt du TF 5A_213/2015 du 11 décembre 2017 consid. 4.1.3.5). Ainsi, l'art. 221 CPC ne prévoit pas un nombre maximal de mots ou de phrases par allégation, pas plus qu'il ne précise que chaque allégué devrait contenir un seul fait ou que les faits devraient impérativement être rangés en phrases numérotées (cf. arrêt 5A_213/2015 précité consid. 4.1.3.5). On ne saisit ainsi pas en quoi les exigences évoquées par la recourante - qui dépassent a priori déjà le cadre fixé par l'art. 221 CPC - devraient s'appliquer dans une procédure administrative moins formaliste que la procédure civile. 3.3 Au surplus, la recourante ne développe pas en quoi il y aurait lieu de modifier la décision incidente du 29 janvier 2020. Il peut donc y être renvoyé pour le surplus. Mal fondé, le grief doit, sans autres, être rejeté. 4. La loi fédérale sur les cartels et autres restrictions à la concurrence (loi sur les cartels, LCart, RS 251) - partiellement modifiée en 2004 (cf. RO 2004 1385) - a pour but d'empêcher les conséquences nuisibles d'ordre économique ou social imputables aux cartels et aux autres restrictions à la concurrence et de promouvoir ainsi la concurrence dans l'intérêt d'une économie de marché fondée sur un régime libéral (art.”
In summarischen oder vereinfachten Verfahren kann auf eine sehr detaillierte, nummerierte Darstellung einzelner Tatsachen verzichtet werden; es genügt häufig, die Prozesslage, die Schlussanträge und die relevanten Beilagen bzw. Verweise auf erstinstanzliche Akten darzulegen. Gleichwohl muss aus der Klage erkennbar sein, welche Behauptungen auf welche Beweismittel gestützt werden. Insbesondere verlangen Art. 221 Abs. 1 lit. d und e ZPO und die hierzu ergangene Rechtsprechung, dass die Zuordnung von Beweismitteln zu den jeweiligen Tatsachenvorbringen soweit bestimmt erfolgt, dass das Gericht und die Gegenpartei die behaupteten Tatsachen und die vorgesehenen Beweismittel nachvollziehen und sich dazu äussern können.
“Le renvoi figurant dans l'allégué doit désigner spécifiquement la pièce qui est visée et permettre de comprendre clairement quelle partie de celle-ci est considérée comme alléguée. L'accès aisé n'est assuré que lorsque la pièce en question est explicite et qu'elle contient les informations nécessaires (ATF 144 III 519 consid. 5.2.1.2). Si une partie ne respecte pas le fardeau de l'allégation (soit elle n'allègue pas un fait ou pas de façon suffisamment précise), ce fait n'est pas pris en compte. S'il s'agit d'un fait constituant le fondement de sa prétention, sa demande sera rejetée (arrêts du Tribunal fédéral 4A_437/2017 et 4A_439/2017 précités consid. 4.6; 5A_213/2017 du 11 décembre 2017 consid. 5). 2.2 En l'espèce, les intimés ont introduit leur demande par courrier du 20 mars 2023, renvoyant à leur requête en conciliation du 22 novembre 2022. Contrairement à ce que semble soutenir l'appelant, la recevabilité de cette demande doit être admise sauf à faire preuve de formalisme excessif. Elle respecte en effet les prescriptions de forme de l'art. 221 al. 1 CPC, puisqu'elle contient la désignation des parties, les conclusions, dont on déduit aisément la valeur litigieuse, les allégations de fait, bien que sommaires, l'indication des moyens de preuves proposés, au nombre de deux, ainsi que la date et la signature. Autre est la question de savoir si les intimés, qui supportent le fardeau de la preuve (art. 8 CC), ont allégué (avec la motivation suffisante) les éléments de faits susceptibles d'établir leurs prétentions, et s'ils sont parvenus à en apporter la preuve, et dès lors si, sur la base de ces faits, l'action est matériellement fondée. Dans leur demande, les intimés se sont contentés, en substance, d'alléguer que les parties étaient liées par des contrats de bail portant sur des locaux commerciaux sis rue 1______ no. ______ à F______, qu'un accord relatif à un litige entre les parties avait été homologué par le Tribunal le 15 décembre 2021, qu'en dépit de cet accord, qui prévoyait notamment la gratuité du loyer net à partir du 1er septembre 2019, plusieurs paiements avaient été effectués en mains de la régie (sans préciser l'identité des personnes ayant procédé à ces paiements) et, enfin, qu'ils contestaient les décomptes de frais accessoires des années 2017 à 2021.”
“Die Frage, ob eine Tatsachenbehauptung hinreichend substanziiert ist, ist eine Rechtsfrage. Neue Vorbringen rechtlicher Art haben jedenfalls dann, wenn sie nicht den Charakter von Einreden rechtlicher Art haben, nichts mit dem Novenrecht zu tun (Reetz/Hilber, a.a.O., Art. 317 N 31 und 33; vgl. BGer 5A_973/2017 vom 4. Juni 2019 E. 4.2). Weiter behauptet die Ehefrau, in Ziff. 3-84 der Berufung werde nirgends dargelegt, auf welchen Akten die Behauptungen des Ehemanns beruhen sollten (Berufungsantwort Ziff. 11). Diese Behauptung ist aktenwidrig. Beispielsweise gibt der Ehemann in Ziff. 28, 40, 72 und 78 f. der Berufung genau an, auf welche Aktenstücke sich seine Behauptungen stützen sollen. Dementsprechend gesteht die Ehefrau in ihrer unaufgeforderten Stellungnahme zur Verfügung des Verfahrensleiters vom 17. November 2021 betreffend den Aufschub der Vollstreckbarkeit zu, dass sich im Haupttext der Berufung Verweise auf die Akten finden. Sie macht jedoch sinngemäss geltend, dass dies den Anforderungen des im Berufungsverfahrens analog anwendbaren Art. 221 Abs. 1 ZPO (vgl. dazu Reetz/Theiler, a.a.O., Art. 311 N 33) nicht genüge, weil separate Beweisanträge fehlten. Diese Rüge ist unbegründet. Teilweise stützen sich die Behauptungen des Ehemanns auf Rechtsschriften, die er oder seine Ehefrau im erstinstanzlichen Verfahren eingereicht haben (z. B. Berufung Ziff. 28, 72 und 79). In diesen Fällen genügt es selbstverständlich, dass der Ehemann nach seinen Behauptungen in Klammern auf die einschlägige Stelle der betreffenden Rechtsschrift verwiesen hat, und hatte er nicht mit einem zusätzlichen Beweisantrag die Berücksichtigung dieser Rechtsschrift als Beweismittel zu beantragen. Andere Behauptungen stützt der Ehemann auf Urkunden, die er bereits im erstinstanzlichen Verfahren eingereicht hat (z.B. Berufung Ziff. 78). Da sämtliche Unterlagen, die der ersten Instanz als Entscheidgrundlage gedient haben, auch Grundlage des Entscheids der Berufungsinstanz bilden (vgl. Reetz/Hilber, a.a.O., Art. 316 N 35), ist auch in diesen Fällen nicht ersichtlich, weshalb es erforderlich sein sollte, im Berufungsverfahren mit einem separaten Beweisantrag erneut die Berücksichtigung dieser Urkunden zu beantragen, und es nicht genügen sollte, die entsprechenden Beilagen in einer Klammer nach den damit zu beweisenden Behauptungen zu nennen.”
“12 ad art. 261 CPC). La non réalisation des conditions à l'octroi de mesures provisionnelles conduit au rejet de la requête (ACJC/1148/2020 du 24 août 2020 consid. 4.1.1; ACJC/1471/2015 du 4 décembre 2015 consid. 3.1.1; ACJC/250/2015 du 6 mars 2015 consid. 4.1; ACJC/1610/2014 du 19 décembre 2014). 3.1.2 Rendre vraisemblable signifie qu'il n'est pas nécessaire que le juge soit convaincu de l'exactitude de l'allégué présenté, mais qu'il suffit que, sur la base d'éléments objectifs, le fait en cause soit rendu probable, sans qu'il doive pour autant exclure la possibilité que les faits aient aussi pu se dérouler autrement (ATF 130 III 321 consid. 3.3, JdT 2005 I 618, SJ 2005 I 514; ATF 120 II 393 consid. 4c; ATF 104 Ia 408). La vraisemblance requiert plus que de simples allégués: ceux-ci doivent être étayés par des éléments concrets ou des indices et être accompagnés de pièces (ATF 138 III 636 consid. 4.3.2 et 4.4; arrêt du Tribunal fédéral 5A_893/2013 du 18 février 2014 consid. 3). 3.1.3 L'art. 221 al. 1 CPC s'applique par analogie aux requêtes présentées dans une procédure sommaire (cf. art. 219 CPC). Toutefois, on doit pouvoir renoncer à une présentation séparée de chaque fait, lorsque l'état de fait résulte des conclusions et des pièces annexées. De manière générale, le requérant doit pouvoir se limiter à présenter ses conclusions et à décrire l'objet du litige, sans devoir présenter des allégués de faits numérotés, chacun accompagnés d'offres de preuves (ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.5; arrêts du Tribunal fédéral 5A_183/2018 du 31 août 2018 consid. 4.2.3; 5D_95/2015 du 22 septembre 2015 consid. 3.2). Cette simplification doit valoir mutatis mutandis aussi pour la détermination écrite de la partie adverse ordonnée en procédure sommaire sur la base des art. 253 ou 265 al. 2 CPC. En toute hypothèse, en procédure ordinaire, un délai de rectification selon l'art. 132 CPC doit être imparti au défendeur qui dépose dans le délai de l'art. 222 al. 1 CPC ou le délai supplémentaire de l'art. 223 al.”
“2) das angefochtene Urteil mit "freier Kognition" (Botschaft zur schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, BBl 2006, S. 7221 ff., S. 7372). Konkret bedeutet das, dass die Würdigung der Beweise auf eine entsprechende Rüge hin neu vorzunehmen ist, und zwar dahingehend, ob die Beweismittel beim Gericht die bestimmte Überzeugung erstellen, das Behauptete und zu Beweisende habe sich ohne vernünftigen Zweifel so abgespielt, wie es die Beweisführerin behauptet. Zwar lässt sich diese Überzeugung naturgemäss nie mit letzter Sicherheit, gleich- sam mathematisch/naturwissenschaftlich gewinnen, aber eine Plausibilität oder auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit reichen grundsätzlich nicht aus (auf die Fäl- le des reduzierten Beweismasses kommt es hier einstweilen nicht an). Die Berufungsbeklagte bestreitet nicht den Einwand des Berufungsklägers, sie habe die Wochenrapporte in erster Instanz nicht als Beweismittel zum hier fragli- chen Thema genannt. Beim hier anwendbaren vereinfachten Verfahren sind die Parteien nicht davon befreit, die Beweismittel zu nennen (Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO in Verbindung mit Art. 222 Abs. 2 ZPO), und gegenüber einer anwaltlich vertrete- nen Partei ist auch die Fragepflicht des Gerichts (Art. 56 ZPO) nach der Praxis des Bundesgerichts praktisch aufgehoben (BGer 5A_705/2013 v. 29.7.2014). Da das Gericht von Amtes wegen Beweis erheben kann (Art. 153 Abs. 1 ZPO), dürfte es grundsätzlich zulässig sein, dass von den Parteien ins Verfahren eingebrachte Unterlagen Berücksichtigung finden, auch wenn sie für eine konkrete Behauptung nicht als Beweismittel genannt wurden. Das kann zu einem Konflikt mit dem recht- lichen Gehör führen, wenn solche Unterlagen in der Beweisverfügung nicht aufge- führt sind und die beweisbelastete Partei nach Treu und Glauben (Art. 52 ZPO) annehmen darf, sie könne sich im Schlussvortrag und bei der Würdigung der Be- weise auf die in dieser Verfügung genannten Beweismittel konzentrieren. Das kann heute offenbleiben: Die weder von einer Person aus dem Betrieb der Beru- fungsbeklagten noch vom Berufungskläger unterzeichneten oder visierten monat- lichen Zusammenstellungen sind als Beweismittel dürftig, auch wenn von einer Partei selber erstellte Unterlagen nicht völlig unerheblich sind - nachdem Aussa- gen einer Partei zu ihren eigenen Gunsten als Beweismittel zulässig sind und ge- würdigt werden müssen (Art.”
“Juni 2022 (act. 18/19) gehen weder die Berechnungsgrundlage noch die Berechnungsweise hervor. Weiter können die fehlenden Parteibehauptungen zu den Grundlagen der Scha- densberechnung oder -schätzung nicht durch eine Zeugeneinvernahme ersetzt werden. Es wären seitens der Klägerin in den Rechtsschriften konkrete Behaup- tungen zu Einzeltatsachen der Schadensberechnung (oder, falls anwendbar, der Schadensschätzung) aufzustellen gewesen, zu deren Beweis der Zeuge jeweils hätte angeboten werden müssen. Wie ausgeführt, fehlen vorliegend solche Be- hauptungen. Überdies hat die Klägerin auch nicht konkretisiert, was der angebo- tene Zeuge aussagen soll. Vielmehr wird er jeweils nach einem Abschnitt (act. 17 Rz. 26, 34) mit einer Vielzahl von – für eine Schadenssubstantiierung ungenü- genden – Behauptungen angeboten. Es fehlt demnach an der eindeutigen Zuord- nung und Verknüpfung einzelner Sachvorbringen mit den jeweiligen Beweisanträ- gen (Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO; B RÖNNIMANN, a.a.O., Art. 152 N. 23; LEUENBER- GER , a.a.O., Art. 221 N. 51; vgl. u.a. BGer Urteile 4A_381/2016 vom 29. September 2016 E. 3.3; 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4; 4A_452/2013 vom 31. März 2014 E. 2.1). Auch aus diesem Grunde wäre der Beweis nicht ab- zunehmen. Ohnehin vermag in komplexen Fällen eine Befragung eines sachver- ständigen Zeugen ein Gutachten nicht zu ersetzen (HGer ZH Urteil HG120008 vom 23. Oktober 2013 E. 6.5.4.2 m.H.).”
“II/59) als verspätet, weil sie nach Erstattung der Duplik und damit nach Aktenschluss eingereicht wurde (Urteil E. 87 ff.). Die Beru- fungskläger sind dagegen der Auffassung, die Bezeichnung des Beweismittels in der Replik habe den Anforderungen des Prozessrechts genügt. In der Klage hat- ten die Berufungskläger die Sanierungskosten mit CHF 12'500.00 beziffert und sich auf eine "nachzureichende" Offerte berufen (RG-act. I/1 Rz. 54). In der Replik erklärten sie, diese Offerte sei noch nicht eingetroffen und werde nachgereicht (RG-act. 1/3 Rz. 90). Sie findet sich dann als RG-act. II/59 im Dossier. - Nach ei- nem zweiten Parteivortrag ist das Bezeichnen von Beweismitteln nicht mehr zulässig, es sei denn unter den einschränkenden Voraussetzungen von Art. 229 ZPO. Entgegen der Auffassung des Regionalgerichts ist es aber ausreichend, Beweismittel in den freien Parteivorträgen (in diesem Fall: bis zur Replik/Duplik) zu bezeichnen. Gewiss entspricht es guter Übung, dass eine Partei die ihr vorliegen- den Urkunden auch gleichzeitig einreicht. Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO verlangt das aber nicht (statt vieler Laurent Killias, in Güngerich et al. [Hrsg.], Berner Kommen- tar zur ZPO, N 39 f. zu Art. 221 ZPO). Die bereits als Beweismittel angebotene Offerte war damit kein Novum, welches nach Art. 229 ZPO "ohne Verzug" einzu- reichen war. Die Berufungskläger verweisen mit Recht darauf, dass das offenbar zunächst auch noch die Auffassung der Regionalgerichts war: mit Dispositiv Ziff. 1 der Beweisverfügung vom 15. Mai 2017 (RG-act. IV/2) gab es den Parteien auf, "die von ihnen beizubringenden Urkunden - soweit sie noch nicht eingereicht wor- den sind - innert 30 Tagen einzureichen" - nach Treu und Glauben war das nicht nur auf die angeordneten Editionen, sondern eben und gerade auf erst bezeichne- te, aber noch nicht eingereichte Beweismittel zu beziehen. Der Unternehmer P. hatte in dem Dokument seine Arbeit für "Fassadensa- nierung Haus in H. " für CHF 27'208.15 offeriert (RG-act. II/59, dritter Teil). Diese Kalkulation erscheint plausibel, und die Berufungsbeklagten ziehen sie mit der Berufungsantwort nicht in Zweifel.”
Bei unvollständiger oder fehlerhafter Parteienbezeichnung (z. B. fehlende Adresse, reine Schreibfehler) ist nach der Praxis Art. 221 ZPO dahin auszulegen, dass das Gericht dem Betroffenen eine Frist zur Berichtigung zu setzen hat (Art. 132 ZPO). Wird die gesetzte Frist nicht eingehalten, ist das formell mangelhafte Schriftstück nicht zu berücksichtigen.
“3; 135 III 162 consid. 3.3.1). 1.6 Les exigences de forme du recours (art. 321 al. 1 et 3 CPC) sont les mêmes qu'en appel. Les art. 221 et 244 CPC sont applicables par analogie (ATF 138 III 213 consid. 2.3). La désignation des parties et de leurs représentants (cf. art. 221 al. 1 let. a et 244 al. 1 let. a CPC) doit être sans équivoque, de manière à éviter toute incertitude quant à leur identité (Heinzmann, Petit commentaire CPC, 2021, n° 4 ad art. 221 CPC). Pour les personnes physiques, il suffit en général d'indiquer leurs nom, prénom et adresse (arrêt du Tribunal fédéral 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid. 3.4, non publié in ATF 142 III 623, et la référence; Heinzmann, op. cit., n° 6 ad art. 221 CPC). Si le vice dans la désignation des parties et de leurs représentants est léger, à l'instar de l'absence de l'adresse d'une des parties ou de leurs représentants, le tribunal fixe un délai au plaideur pour qu'il le rectifie conformément à l'art. 132 CPC (Heinzmann, op. cit., n° 5 ad art. 221 CPC). À défaut de rectification dans le délai fixé, l'acte entaché du vice de forme n'est pas pris en considération (art. 132 al. 1 i.f. CPC). 1.7 En l'occurrence, le jugement a été notifié à l'adresse du recourant par voie édictale. Cette publication dans la Feuille d'avis officielle, le ______ 2024, emporte présomption irréfragable de sa notification à la date à laquelle elle est intervenue. Le recours formé le 31 octobre 2024 ne respecte donc pas le délai de recours de dix jours tel que prévu par l'art. 321 CPC. Le recourant soutient que son recours serait recevable en tout temps, dans la mesure où il porterait sur une décision frappée de nullité. Devant le Tribunal, l'intimée a justifié, par les démarches effectuées, que sa partie adverse n'avait plus de domicile ni à Genève, ni en Suisse, et que le dernier domicile qu'elle connaissait aux Iles Caïmans n'était plus d'actualité à en croire les décisions rendues dans cet Etat qu'elle a produites. Comme elle le relève, elle n'avait pas à inférer du nom porté dans l'exemplaire du commandement de payer frappé d'opposition – qui n'est pas celui d'un avocat comme l’admet le recourant lui-même – qu'un domicile aurait été élu auprès d'une étude genevoise (élection de domicile qui n'est d'ailleurs pas prétendue par le recourant).”
“Les art. 319 ss CPC sont ainsi applicables dans la mesure où les art. 43 CL et 327a CPC n'y dérogent pas (BASTONS BULLETTI, Petit commentaire CPC, 2021, n° 8 ad art. 327a CPC; J EANDIN, in Commentaire romand, CPC, 2e éd. 2019, n° 3a ad art. 327a CPC). Les exigences de forme du recours (art. 321 al. 1 et 3 CPC) sont les mêmes qu'en appel (BASTONS BULLETTI, op. cit., n° 7 ad art. 321 CPC). Les art. 221 et 244 CPC sont applicables par analogie (ATF 138 III 213 consid. 2.3; BASTONS BULLETTI, op. cit., n° 2 ad art. 311 CPC). La désignation des parties et de leurs représentants (cf. art. 221 al. 1 let. a et 244 al. 1 let. a CPC) doit être sans équivoque, de manière à éviter toute incertitude quant à leur identité (HEINZMANN, Petit commentaire CPC, 2021, n° 4 ad art. 221 CPC). Pour les personnes physiques, il suffit en général d'indiquer leurs nom, prénom et adresse (arrêt 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid. 3.4, non publié in ATF 142 III 623, et la référence; HEINZMANN, op. cit., n° 6 ad art. 221 CPC). Si le vice dans la désignation des parties et de leurs représentants est léger, à l'instar de l'absence de l'adresse d'une des parties ou de leurs représentants, le tribunal fixe un délai au plaideur pour qu'il le rectifie conformément à l'art. 132 CPC (HEINZMANN, op. cit., n° 5 ad art. 221 CPC). À défaut de rectification dans le délai fixé, l'acte entaché du vice de forme n'est pas pris en considération (art. 132 al. 1 i.f. CPC).”
“Selon l'art. 221 al. 1 let. a CPC, la demande contient la désignation des parties. La demande doit indiquer les noms et adresses des parties, complets et exacts, pour permettre notamment les communications et notifications ultérieures (DENIS TAPPY, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd. 2019, n° 7 ad art. 221 CPC; DANIEL WILLISEGGER, in Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3e éd. 2017, n° 7 ad art. 221 CPC). En cas de désignation de partie déficiente (par exemple, une adresse manquante), le demandeur doit se voir fixer un délai de rectification (art. 132 al. 1 CPC; DENIS TAPPY, op. cit., n° 7a ad art. 221 CPC; DANIEL WILLISEGGER, op. cit., n° 11 ad art. 221 CPC; CHRISTOPH LEUENBERGER, in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3e éd. 2016, n° 3 ad art. 221 CPC). L'appel et le recours sont une forme de demande adressée au juge; il faut donc appliquer l'art. 221 CPC par analogie et en déduire que ces actes doivent contenir la désignation des parties (ATF 138 III 213 consid. 2.3).”
Eine rechtliche Begründung ist nach Art. 221 Abs. 3 ZPO zulässig; kantonale Spezialverfahren (z.B. LPP / summarisches Verfahren) verweisen auf Art. 221 ZPO und bestätigen, dass eine solche Begründung möglich bzw. anwendbar ist.
“102 CPJA dans la présente procédure peut être laissée indécise, les conditions imposées par l'art. 102 al. 1 CPJA ayant de toute manière été respectées. 1.3. Mémoire de demande 1.3.1. Bases légales Selon l'art. 73 al. 2 LPP, les cantons doivent prévoir une procédure simple, rapide et, en principe, gratuite. Les normes de procédure en matière LPP relèvent donc du droit cantonal. La procédure de l'action devant le Tribunal cantonal est régie, selon l'art. 101 CPJA, par l'application analogique du code de procédure civile du 19 décembre 2008 (CPC ; RS 272), sous réserve des articles 1 à 44, 66 à 75, 102, 105 à 109, 121 à 124 et 127 à 148 du CPJA. Il s'ensuit que sont notamment applicables l'art. 43 CPJA ainsi que les art. 130–132 et 221 CPC quant aux actes des parties et au mémoire de demande. Selon l'art. 221 al. 1 CPC, la demande contient notamment les conclusions (let. b), les allégations de fait (let. d) et l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuves proposés (let. e). Elle peut en outre contenir une motivation juridique (art. 221 al. 3 CPC). Le but de l'art. 221 al. 1 let. d et e CPC est de permettre au juge de déterminer sur quels faits le demandeur fonde ses prétentions et par quels moyens de preuve il entend démontrer lesdits faits. La loi ne prévoit pas un nombre maximal de mots ou de phrases par allégation, pas plus qu'elle ne précise que chaque allégué ne doit contenir qu'un seul fait, ni que les faits doivent impérativement être ordonnés en phrases distinctes et numérotées. Elle exige cependant que la demande soit rédigée de telle manière à ce que le juge soit en mesure de comprendre quel est l'objet du procès et sur quels faits le demandeur fonde ses prétentions, ainsi que de déterminer quels moyens de preuve sont proposés pour quels faits. En outre, elle doit permettre au défendeur de se déterminer aisément sur les faits et de proposer des contre-preuves (cf. ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.3 et 4.1.3.5). L'art. 43 CPJA permet notamment à l'autorité saisie de renvoyer à leur expéditeur des écrits illisibles ou prolixes pour rectification.”
“Das Rechtsöffnungsverfahren unterliegt dem summarischen Verfahren (Art. 251 Bst. a ZPO), welches in Art. 252 bis 256 ZPO geregelt wird. Allerdings sind die Bestimmungen zum ordentlichen Verfahren auf das summarische Verfahren sinngemäss anwendbar, soweit nichts Abweichendes gilt, da die Art. 252 bis 256 ZPO dieses Verfahren nicht abschliessend regeln (BSK ZPO – Mazan, 3. Auflage 2017, Art. 252 N. 1). In Bezug auf den Inhalt des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO), weil das Gesetz für das summarische Verfahren keine abweichenden Anforderungen vorsieht (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 9; Fürst, Das Rechtsöffnungsverfahren, in ZZZ 38/2016, S. 124;). Besonders zu beachten ist, dass das Gesetz im summarischen Verfahren eine Tatsachenbegründung verlangt. Die wesentlichen Tatsachenbegründungen müssen im Gesuch enthalten sein (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 10; KUKO ZPO – Jent Sorensen, 2. Aufl. 2014, Art. 252 N. 2). Eine rechtliche Begründung ist hingegen nicht erforderlich, aber möglich (Art. 221 Abs. 3 ZPO). Ferner sind die vom Gesetz genannten Beilagen einzureichen (Art. 221 Abs. 2 ZPO). Zu den erforderlichen Beilagen zählen die Vollmacht bei Vertretung, die verfügbaren Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen und ein Verzeichnis der Beweismittel (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 11). Von grosser praktischer Bedeutung ist die Pflicht, als Beilage die verfügbaren Urkunden einzureichen, welche als Beweismittel dienen (Art. 221 Abs. 2 Bst. c ZPO), da der Beweis im summarischen Verfahren in erster Linie durch Urkunden zu erbringen ist (Art. 254 Abs. 1 ZPO). Das Gesuch muss die Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen enthalten (Art. 221 Abs. 1 Bst. e ZPO). Auf jede Tatsachenbehauptung folgt ein Beweisantrag.”
Fehlende formelle Angaben (z. B. Vorname) können einen Mangel nach Art. 221 ZPO begründen; in der Rechtsprechung wurde etwa das Blossen von «Madame A_____» als unzureichend erachtet. Andererseits kann in Fällen, in denen die Parteien bereits eindeutig identifiziert sind, das Fehlen weiterer Angaben (etwa Adresse) kein Zweifel an der Identität begründen, sodass das Erfordernis nach Treu und Glauben und dem Verbot übermässigen Formalismus eine Nachforderung entbehrlich machen kann.
“S'agissant de la demande en paiement formée à leur encontre, elle devait également être admise - la quotité de la prétention n'étant au demeurant pas remise en cause - l'argumentaire relatif à l'absence de "créance directe" de la partie requérante étant au demeurant inintelligible. EN DROIT 1. 1.1 L'appel est recevable contre les décisions finales et les décisions incidentes de première instance (art. 308 al. 1 let. a CPC). Dans les affaires patrimoniales, l'appel est recevable si la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 2 CPC). Interjeté dans le délai et suivant la forme prescrits par la loi (art. 130, 131, 311 al. 1 CPC), l'appel est ainsi recevable, le montant de la condamnation des appelants étant à elle seul supérieure à 10'000 fr. Il sera toutefois relevé que la mention comme appelante de "Madame A______", dont le prénom ne figure pas à la procédure, n'est pas suffisante dans la mesure où, pour les personnes physiques, il faut indiquer leurs nom et prénom (Heinzmann, Petit commentaire CPC, 2020, n. 6 ad art. 221 CPC) et que la procuration du 18 mars 2021 en faveur du conseil ayant signé l'appel n'est donnée que par A______, désigné comme "le client". Seul A______ sera dès lors formellement considéré comme appelant, ce qui n'a pas de conséquence sur le fond du litige. 1.2 Les exigences posées par l'art. 257 al. 1 CPC doivent être satisfaites en première instance déjà. Si le premier juge éconduit la partie demanderesse en application de l'art. 257 al. 3 CPC et au motif que les pièces soumises à son examen sont inaptes à prouver immédiatement l'état de fait, le juge d'appel ne saurait contrôler cette appréciation sur la base de pièces différentes, fussent-elles recevables au regard de l'art. 317 al. 1 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 4a_420/2012 du 7 novembre 2012, consid. 5). Les pièces nouvelles déposées par les parties sont donc irrecevables; elles ne sont, en tout état de cause, pas déterminantes pour l'issue du litige. 1.3 L'appel peut être formé pour violation du droit (art. 310 let. a CPC) et constatation inexacte des faits (art.”
“Les conditions de recevabilité de l'appel joint doivent remplir, mutatis mutandis, les exigences prévalant pour l'appel principal (art. 311 al. 1 CPC), ce qui vaut en particulier en ce qui concerne la motivation (Jeandin, Code de procédure civile commenté, Bâle, 2019, n. 4 ad art. 313 CPC). L'art. 221 al. 1 let. a CPC impose que la demande contienne la désignation des parties et, le cas échéant, celle de leur représentant. Selon la jurisprudence, l'art. 221 CPC est applicable par analogie à l'art. 311 CPC (ATF 138 III 213 consid. 2.3). Pour les personnes physiques, il suffit en général d'indiquer leur nom, prénom et adresse (arrêts du Tribunal fédéral 4A_118/2015 du 9 novembre 2015 consid. 3.5.1 et 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid. 3.4). Ces indications doivent être complètes et exactes pour permettre notamment les communications et notifications ultérieures, mais aussi la vérification de la compétence et la détermination du droit applicable, qui peuvent dépendre du domicile des parties (Tappy, Code de procédure civile commenté, 2019, n. 7 ad art. 221 CPC). En outre, cette règle tend à déterminer l'identité des parties, pour permettre à celui qui reçoit l'acte d'être fixé d'emblée sur la personne de sa partie adverse, la loyauté des débats exigeant que chaque partie connaisse exactement son adversaire (ATF 131 I 57 consid. 2.2). En cas d'indication incomplète, inexacte ou ambiguë, la juridiction doit interpeller l'intéressé ou lui fixer un délai de rectification selon les art. 56 ou 132 CPC, sauf si l'inexactitude n'entraîne aucun risque de confusion, auquel cas l'interdiction du formalisme excessif impose de tenir la demande pour recevable telle quelle, quitte à la rectifier d'office (Tappy, op. cit., n. 7a ad art. 221 CPC; cf. également arrêts du Tribunal fédéral 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid. 3.6 et 4A_118/2015 du 9 novembre 2015 consid. 3.4 et 3.5). En l'occurrence, l'appel joint comprend les noms des parties et ceux de leurs conseils respectifs. Dans la mesure où il s'agit d'un appel joint, dans le cadre d'une procédure dans laquelle les parties sont d'ores et déjà identifiées, l'absence d'indication des adresses de celles-ci n'a entraîné aucun doute sur l'identité tant des intimés que de l'appelante, qui ne le soutient d'ailleurs pas.”
Bestimmtheit des Rechtsbegehrens: Das Rechtsbegehren ist so zu formulieren, dass bei Gutheissung ohne Weiteres Urteil und Vollstreckung möglich sind. Fehlt die Bestimmtheit, ist das Gericht nach Treu und Glauben und unter Verbot überspitzten Formalismus im Lichte der Klagebegründung von Amtes wegen zu erläutern, zu präzisieren, zu reduzieren oder umzuformulieren. An der Verfügung des Dispositionsgrundsatzes bleibt das Gericht gebunden. Parteibezeichnung bei unbekanntem Wohnsitz: Bei unbekanntem Wohnsitz der Gegenpartei hat die klagende Partei darzulegen, dass der Aufenthaltsort trotz zumutbarer Nachforschungen (Art. 141 Abs. 1 ZPO) nicht ermittelt werden konnte. Eine mangelhafte Parteibezeichnung (z. B. fehlende Adresse) kann binnen Nachfrist berichtigt werden; bleibt eine Verbesserung aus, kann das Verfahren gegebenenfalls abgeschrieben werden.
“Bestimmtheit des Rechtsbegehrens Rechtsbegehren sind inhaltlich so bestimmt zu fassen, dass sie bei Gutheissung ohne Weiteres zum Urteil erhoben werden können, und dass das Urteil vollstreckt werden kann (vgl. Art. 84 Abs. 1 und Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO; L EUENBERGER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar ZPO, 3. Aufl. 2016, Art. 221 N 28 ff. m.w.N.). Begehren, denen die Bestimmtheit fehlt, sind von den Gerichten nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des über- spitzten Formalismus im Lichte der Klagebegründung auszulegen und in diesem Sinne von Amtes wegen zu präzisieren, zu reduzieren und umzuformulieren (BGE 137 III 617 E. 6.2; Urteile BGer 5A_773/2018 E. 7.2; 5A_621/2012 E. 4.3). Das Gericht bleibt aufgrund des Dispositionsgrundsatzes an das Rechtsbegehren ge- - 10 - bunden (BGE 107 II 82 E. 2.b; 97 II 92 S. 93 f.; Urteile BGer 5A_345/2020 E. 6.6; 4A_460/2011 E. 2.1; je m.w.N.). Wird ein Prozess als einfache Streitgenossenschaft geführt, hat jeder einfache Streitgenosse den Prozess grundsätzlich unabhängig vom anderen zu führen (Art. 71 Abs. 3 ZPO) und entsprechend unabhängig vom anderen eigenständige Ansprüche geltend zu machen (Urteil BGer 4A_23/2018 E.”
“In seiner Scheidungsklage vom 6. März 2021 gab der Beschwerdeführer lediglich an, die Ehefrau sei nach letztem Wissensstand in [...], Kamerun wohnhaft. Trotz wiederholter Aufforderung und ausdrücklichem Hinweis auf die Säumnisfolgen unterliess es der Beschwerdeführer, genauere Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort der Ehefrau zu machen oder zumindest seine Suchbemühungen zu dokumentieren. Gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO hat die Klage die Bezeichnung der Parteien zu enthalten. Bei unbekanntem Wohnsitz der Gegenpartei hat die klagende Partei zumindest darzulegen, inwiefern deren Aufenthaltsort trotz zumutbarer Nachforschungen im Sinne von Art. 141 Abs. 1 lit. a ZPO nicht ermittelt werden kann (Tappy, in: Commentaire romand, Code de procédure civile, 2. Auflage, Basel 2019, Art. 221 N 9). Eine mangelhafte Parteibezeichnung wie etwa eine fehlende Adresse kann innert Nachfrist zwar verbessert werden. Erfolgt indessen keine Verbesserung, tritt Gegenstandslosigkeit ein und ist das Verfahren abzuschreiben (Willisegger, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 221 ZPO N 11). Vor diesem Hintergrund hat der Zivilgerichtspräsident mit überzeugender Begründung die Aussichtslosigkeit der Scheidungsklage des Beschwerdeführers festgestellt. Auf die diesbezüglichen Erwägungen in der angefochtenen Verfügung kann vollumfänglich verwiesen werden.”
Sind die Angaben zu den Parteien unklar oder unvollständig, gibt das Gericht der klagenden Partei grundsätzlich Gelegenheit zur Klarstellung (Art. 56 ZPO) und setzt eine Nachfrist zur Verbesserung der Klage (Art. 132 ZPO). In dringenden Fällen kann das Gericht fehlende Parteiangaben aus vorhandenen Beweismitteln von Amtes wegen übernehmen. Ergeben Auslegung und Begründung des Gesuchs, gegen welche Partei(en) sich das Verfahren richtet, dass weitere Beklagte betroffen sind, kann das Gericht das Verfahren entsprechend ausdehnen. Werden formelle Mängel trotz Nachfrist nicht behoben, hat dies prozessuale Konsequenzen (z. B. die als nicht erfolgt erklärte Eingabe bzw. Entscheid nach Aktenlage bzw. Nichteintreten), je nach den konkret einschlägigen Umständen.
“Die Zustellung von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden an in der Schweiz postalisch erreichbaren Parteien erfolgt durch eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung. Bei internationalen Verhältnissen kommt das Haager Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland (HZUe65, SR 0.274.131) zur Anwendung, wenn im Bereich des Zivil- und Handelsrechts Schriftstücke zugestellt werden sollen. H. und die Schweiz sind Vertragsstaaten des Haager Zustellungsübereinkommens. Die Vorinstanz hat daher die Verfügung vom 31. August 2021 zu Recht nach Massgabe des besagten Übereinkommens rechtshilfeweise an das Amtsgericht K. zugestellt (vgl. dazu erstinstanzliche Akten betreffend die rogatorische Zustellung). Gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. a HZUe65 erfolgt die Zustellung in einer der gesetzlichen Formen, die das Recht des ersuchten Staates für die Zustellung der in seinem Hoheitsgebiet ausgestellten Schriftstücke an dort befindliche Personen vorschreibt. Für die Zustellung ist demnach das h Recht, konkret § 166 ff. der h. Zivilprozessordnung massgebend. Art. 221 Abs. 1 ZPO regelt den notwendigen Inhalt einer Klage an das Gericht. Konkret bestimmt Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO, dass in der Klage die Parteien und allfällige Vertreterinnen und Vertreter zu bezeichnen sind. Die genaue Bezeichnung der Prozessparteien, ihres vollständigen Namens bzw. der Firma sowie der Adresse, ist nicht nur eine zentrale Voraussetzung für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit und ihrer Legitimation. Diese Angaben sind zudem unabdingbar, um eine ordnungsgemässe gerichtliche Zustellung sicherzustellen. Bei mangelhaften Eingaben setzt das Gericht eine Nachfrist zur Verbesserung der Klage (vgl. Art. 132 Abs. 1 und 2 ZPO). Die klagende Partei hat in ihrer Eingabe an das Gericht die aktiv- und passivlegitimierten Parteien sowie allfällige Vertreter anzugeben (vgl. Roman Richers/ Georg Naegeli, KUKO ZPO, 3. Aufl. 2021, Art. 221 N 2 f.). Sind die entsprechenden Angaben einer Partei unklar, widersprüchlich, unbestimmt oder offensichtlich unvollständig, so gibt ihr das Gericht gemäss Art.”
“Bei internationalen Verhältnissen kommt das Haager Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland (HZUe65, SR 0.274.131) zur Anwendung, wenn im Bereich des Zivil- und Handelsrechts Schriftstücke zugestellt werden sollen. H. und die Schweiz sind Vertragsstaaten des Haager Zustellungsübereinkommens. Die Vorinstanz hat daher die Verfügung vom 31. August 2021 zu Recht nach Massgabe des besagten Übereinkommens rechtshilfeweise an das Amtsgericht K. zugestellt (vgl. dazu erstinstanzliche Akten betreffend die rogatorische Zustellung). Gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. a HZUe65 erfolgt die Zustellung in einer der gesetzlichen Formen, die das Recht des ersuchten Staates für die Zustellung der in seinem Hoheitsgebiet ausgestellten Schriftstücke an dort befindliche Personen vorschreibt. Für die Zustellung ist demnach das h Recht, konkret § 166 ff. der h. Zivilprozessordnung massgebend. Art. 221 Abs. 1 ZPO regelt den notwendigen Inhalt einer Klage an das Gericht. Konkret bestimmt Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO, dass in der Klage die Parteien und allfällige Vertreterinnen und Vertreter zu bezeichnen sind. Die genaue Bezeichnung der Prozessparteien, ihres vollständigen Namens bzw. der Firma sowie der Adresse, ist nicht nur eine zentrale Voraussetzung für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit und ihrer Legitimation. Diese Angaben sind zudem unabdingbar, um eine ordnungsgemässe gerichtliche Zustellung sicherzustellen. Bei mangelhaften Eingaben setzt das Gericht eine Nachfrist zur Verbesserung der Klage (vgl. Art. 132 Abs. 1 und 2 ZPO). Die klagende Partei hat in ihrer Eingabe an das Gericht die aktiv- und passivlegitimierten Parteien sowie allfällige Vertreter anzugeben (vgl. Roman Richers/ Georg Naegeli, KUKO ZPO, 3. Aufl. 2021, Art. 221 N 2 f.). Sind die entsprechenden Angaben einer Partei unklar, widersprüchlich, unbestimmt oder offensichtlich unvollständig, so gibt ihr das Gericht gemäss Art. 56 ZPO durch entsprechende Fragen Gelegenheit zur Klarstellung und zur Ergänzung (vgl. Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, Handkommentar ZPO, 2021, Art.”
“Da die Gesuchstellerin ihren Sitz nicht angibt, sind die Parteiangaben un- vollständig (Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO). Angesichts der Dringlichkeit der Angele- genheit ist keine Nachfrist zur Behebung des formellen Mangels anzusetzen (Art. 132 ZPO). Vielmehr sind die Angaben gemäss der Bankgarantie vom 23. Februar 2021 von Amtes wegen im Rubrum zu erfassen (act. 3/1). Für ein allfälliges Rechtsmittelverfahren ist es Sache der Gesuchstellerin, diesbezüglich die voll- ständigen und aktuellen Angaben zu machen.”
“Nach Eingang der Klage stellt das Gericht der beklagten Partei die Klage zu und setzt ihr gleichzeitig eine Frist zur schriftlichen Klageantwort an (Art. 222 Abs. 1 ZPO). Bei versäumter Klageantwort setzt das Gericht der beklagten Partei eine kurze Nachfrist (Art. 223 Abs. 1 ZPO). Nach unbenutzter Frist trifft das Ge- richt einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist (Art. 223 Abs. 2 S. 1 ZPO; Art. 236 ZPO). Zur Einhaltung der Frist ist die unterzeichnete Kla- geantwort am letzten Tag der Frist dem Gericht einzureichen oder zu dessen - 5 - Handen der schweizerischen Post übergeben worden sein (Art. 130 Abs. 1 ZPO; Art. 143 Abs. 1 ZPO; Art. 222 Abs. 1 i.V.m. Art. 221 Abs. 1 lit. f ZPO). Wurde die Klageantwort aus Versehen nicht unterzeichnet, muss die beklagte Partei ihre Klageantwort innert anzusetzender Nachfrist verbessern. Andernfalls gilt ihre Kla- geantwort als nicht erfolgt (Art. 132 ZPO). Die Angelegenheit ist spruchreif, wenn das Gericht über sämtliche Entscheidungsgrundlagen verfügt, um über die Be- gründetheit oder Unbegründetheit des geltend gemachten Anspruchs zu befinden oder einen Nichteintretensentscheid zu erlassen (BGE 144 III 394 E.”
“1 und 5 ZPO ist das Einzelgericht für die Anordnung vorsorglicher Massnahmen vor Eintritt der Rechtshängigkeit ei- ner Klage im handelsgerichtlichen Zuständigkeitsbereich zuständig. Die handels- rechtliche Streitigkeit i.S.v. Art. 6 Abs. 1 und 2 ZPO ist eine Unterart der zivilrecht- lichen Streitigkeit i.S.v. Art. 1 lit. a ZPO. Eine Streitigkeit gilt als handelsrechtlich, wenn (i) beide Parteien im schweizerischen Handelsregister oder in einem ver- gleichbaren ausländischen Register eingetragen sind, (ii) die geschäftliche Tätig- keit mindestens einer Partei betroffen ist und (iii) gegen den Entscheid die Be- schwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht offen steht (Art. 6 Abs. 2 lit. a-c ZPO; BGE 139 III 67 E. 1.2 S. 69-70). - 18 - 3.3.2. Damit eine handelsrechtliche Streitigkeit vorliegt, muss mindestens die be- klagte Partei im Handelsregister oder in einem vergleichbaren ausländischen Re- gister eingetragen sein (Art. 6 Abs. 2 lit. c, Abs. 3 ZPO). Die Bezeichnung der Par- teien gehört zum notwendigen Inhalt einer Klage bzw. eines Gesuchs (Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO). In der prozessleitenden Verfügung vom 25. September 2019 hat das Einzelgericht festgehalten, dass sich aus dem Gesuch der Klägerinnen nicht zweifelsfrei ergibt, gegen welche Partei(en) es sich richtet, und das Verfah- ren gestützt auf eine Auslegung der Rechtsbegehrens unter Berücksichtigung der Begründung des Gesuchs auf die Beklagte 2 erweitert (Verfügung vom 25. September 2019 E. 4 S. 3-4; act. 19). Der Status der Beklagten 2 ergibt sich aus Art. 40 Abs. 2 des Gesetzes 8/2015 vom 2. April 2015 (act. 41 Rz. 2, 54; act. 3/15 = act. 38/1 = act. 38/2 [auszugswei- se Übersetzung]). Sie ist eine nicht im Handelsregister des Fürstentums I._____ eingetragene staatliche Behörde des I._____ Rechts (act. 41 Rz. 54, 55). Die Klägerinnen begründen das Vorliegen einer handelsrechtlichen Streitigkeit einzig mit dem Handelsregistereintrag der J'._____ und der Beklagten 1. Beim Erfordernis des Registereintrags ist auf die persönliche Situation der Pro- zesspartei abzustellen (BGer 4A_242/2015 vom 19.”
Gerichte können eine Frist zur Einreichung bzw. Bezeichnung von Beweismitteln setzen. Wird die Partei säumig, kann das Verfahren ohne die versäumte Handlung weitergeführt werden; eine zusätzliche Frist zur Beibringung von Beweisen ist nicht zwingend zu gewähren (vgl. Verfügung in RE220011 zu Art. 221 ZPO).
“_____ betreffend Eheschutz (Begründung Unterhalt, Edition, Kostenvorschuss) Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 29. September 2022 (EE220005-G) - 2 - Erwägungen: 1. a) Die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin (fortan Gesuchstellerin) machte mit Eingabe vom 7. Februar 2022 vor Vorinstanz ein Eheschutzbegehren anhängig (Urk. 1). Mit Verfügung vom 29. September 2022 entschied die Vorin- stanz das Folgende (Urk. 56 S. 11 f. = Urk. 60 S. 11 f.): "1. Der Gesuchstellerin wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Ver- fügung angesetzt, um ihr Unterhaltsbegehren im Sinne der Erwägungen auf Basis der einstufigen Berechnungsmethode schriftlich im Doppel zu be- gründen und einzureichen und dabei insbesondere die Tatsachenbehauptun- gen aufzustellen und die einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsa- chen zu bezeichnen. Bei Säumnis würde das Verfahren ohne die versäumte Handlung weitergeführt. Die Beweismittel samt entsprechendem separatem Verzeichnis sind mit dem Begehren einzureichen bzw. soweit schon bei den Akten, zu bezeichnen (Art. 221 ZPO). Es kann nicht mit einer Fristansetzung zur Beibringung von Beweisen gerechnet werden. 2. Das vom Gesuchsgegner mit Eingabe vom 7. Juni 2022 gestellte Editionsbe- gehren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 3. Das Editionsbegehren der Gesuchstellerin vom 11. August 2022 wird abgewie- sen. 4. Der Gesuchstellerin wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Ver- fügung angesetzt, um für die Gerichtskosten bei der Bezirksgerichtskasse Mei- len in bar oder durch Überweisung auf das Postkonto (Postkonto 1, IBAN 2) ei- nen weiteren Kostenvorschuss von CHF 7'000.– zu leisten. Die Frist für die Zahlung ist eingehalten, wenn der Betrag spätestens am letz- ten Tag der Frist zugunsten des Gerichts der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist. Die Rechtzeitigkeit ist im Zweifelsfalle von der vorschusspflichtigen Partei nachzu- weisen. Bei Zahlungsauftrag an eine Bank ist dafür zu sorgen, dass diese den Auftrag rechtzeitig ausführt.”
“_____ betreffend Eheschutz (Begründung Unterhalt, Edition, Kostenvorschuss) Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 29. September 2022 (EE220005-G) - 2 - Erwägungen: 1. a) Die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin (fortan Gesuchstellerin) machte mit Eingabe vom 7. Februar 2022 vor Vorinstanz ein Eheschutzbegehren anhängig (Urk. 1). Mit Verfügung vom 29. September 2022 entschied die Vorin- stanz das Folgende (Urk. 56 S. 11 f. = Urk. 60 S. 11 f.): "1. Der Gesuchstellerin wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Ver- fügung angesetzt, um ihr Unterhaltsbegehren im Sinne der Erwägungen auf Basis der einstufigen Berechnungsmethode schriftlich im Doppel zu be- gründen und einzureichen und dabei insbesondere die Tatsachenbehauptun- gen aufzustellen und die einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsa- chen zu bezeichnen. Bei Säumnis würde das Verfahren ohne die versäumte Handlung weitergeführt. Die Beweismittel samt entsprechendem separatem Verzeichnis sind mit dem Begehren einzureichen bzw. soweit schon bei den Akten, zu bezeichnen (Art. 221 ZPO). Es kann nicht mit einer Fristansetzung zur Beibringung von Beweisen gerechnet werden. 2. Das vom Gesuchsgegner mit Eingabe vom 7. Juni 2022 gestellte Editionsbe- gehren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 3. Das Editionsbegehren der Gesuchstellerin vom 11. August 2022 wird abgewie- sen. 4. Der Gesuchstellerin wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Ver- fügung angesetzt, um für die Gerichtskosten bei der Bezirksgerichtskasse Mei- len in bar oder durch Überweisung auf das Postkonto (Postkonto 1, IBAN 2) ei- nen weiteren Kostenvorschuss von CHF 7'000.– zu leisten. Die Frist für die Zahlung ist eingehalten, wenn der Betrag spätestens am letz- ten Tag der Frist zugunsten des Gerichts der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist. Die Rechtzeitigkeit ist im Zweifelsfalle von der vorschusspflichtigen Partei nachzu- weisen. Bei Zahlungsauftrag an eine Bank ist dafür zu sorgen, dass diese den Auftrag rechtzeitig ausführt.”
Erfüllt die Partei die ihr obliegende Beweisbringschuld nicht durch die Nennung konkreter Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen, genügt eine blosse, pauschale Beweisofferte nicht. Soweit die Partei die Beweislast trägt und keine spezifischen Beweismittel bezeichnet oder substantiiert darlegt, sind die bestrittenen Vorbringen in der Regel als unbewiesen zu behandeln. Gleichfalls ist die Beweisaufnahme nicht dazu bestimmt, lückenhafte Behauptungen durch Ausforschungsbeweise aufzuklären.
“Dass der Berufungskläger die Beweisverfügung hätte anfechten können (act. A.2 Rz. 28), ist zwar theoretisch richtig. Jedoch hat er das mit Fug unterlassen, weil das Kantonsgericht darauf nicht eingetreten wäre (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO), und mit dem Rechtsmittel gegen den Sachentscheid können auch Verfahrensmängel, namentlich eine Beweisverfügung, gerügt werden. Allerdings bedarf es dazu einer ausreichenden Begründung im Sinne der vorstehenden E. 1.2. Der Vorsitzende des Regionalgerichts hat erwogen, der Berufungskläger könne nicht die Edition von Unterlagen verlangen, über welche er selber verfüge, und das sei bei diesen Protokollen der Fall. Ob das zutrifft, kann das Kantonsgericht nicht beurteilen, weil sich der Berufungskläger damit nicht auseinandersetzt (vorstehend E. 1.2), und daher hat es damit sein Bewenden. Schon aus diesem Grund ist dem erneuten Editionsantrag nicht stattzugeben. Richtig ist auch der Hinweis des Vorsitzenden des Regionalgerichts, dass Beweisanträge spezifisch und substantiiert sein müs- sen. Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO verlangt "die Bezeichnung der einzelnen Beweismit- tel zu den behaupteten Tatsachen". Das bedeutet insbesondere die Unzulässigkeit des so genannten "Ausforschungsbeweises": die Beweisabnahme darf nicht dazu missbraucht werden, lückenhafte Behauptungen (Art. 55 Abs. 1 ZPO) zu ver- vollständigen (BGE 127 III 365 E. 2c; Ernst F. Schmid, in: Spüh- ler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar zur ZPO, 3. Aufl., Basel 2017, N 24 zu Art. 160 ZPO; Christoph Hurni, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kom- mentar zur ZPO, N 29 zu Art. 55 ZPO; Nicolas Jeandin, in: Bohnet et al. [Hrsg.], Commentaire Romand zur ZPO, 2. Aufl., Zürich 2019, N 13 zu Art. 160 ZPO, den Ausforschungsbeweis als "fishing expedition prohibée" bezeichnend). Der Beru- fungskläger verlangte und verlangt für längere Zeiträume lückenlos für jeden ein- zelnen Monat die jeweiligen Verwaltungsrats-Protokolle (konkret vgl. act. A.1 nicht paginierte Seiten 2 - 6), ohne zu erläutern, was für konkrete Inhalte er damit be- weisen will.”
“Sollte eine Begründung für mehrere Punkte Geltung haben, so ist sie an den entsprechenden Stellen zu wiederholen oder es ist deutlich, das heisst mit klaren Verweisen, anzugeben, für welche Punkte sie gelten soll. Die vom Berufungskläger angebrachten zahlreichen Hinweise auf eine spätere genauere Begründung genügen den Begründungsan- forderungen nicht. Schliesslich ist noch kurz darauf einzugehen, dass die Berufungsbeklagte in ihren Rechtsschriften ausführt, sie offeriere „für ihre Sachverhaltsdarstellungen, Aus- führungen und Behauptungen den rechtsgenügenden Beweis insgesamt und in jedem einzelnen Punkt auch dort, wo [ ... ] bestimmte Beweisanträge unterbleiben, sofern und soweit sie die Beweislast trifft". Mit diesen Ausführungen genügt die Berufungsbeklagte ihrer Beweislast offensichtlich nicht. In einem Verfahren, das wie das vorliegende der Verhandlungsmaxime untersteht, ist der Beweis keine Holschuld des Gerichts, er ist vielmehr eine Bringschuld der Parteien (vgl. für das erstinstanzliche Verfahren Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO und Art. 222 Abs. 2 ZPO). Es genügt daher nicht, einfach allgemein Beweis anzubieten, ohne einen konkreten Beweis zu benennen und - soweit möglich - bereits einzureichen. Mit ihrer pau- schalen Beweisofferte genügt die Berufungsbeklagte der ihr auferlegten Beweis- last nicht. Wo die Berufungsbeklagte keinen konkreten Beweis nennt, obwohl sie die Beweislast trifft, sind ihre bestrittenen Vorbringen daher als unbewiesen zu werten.”
Die in den Parteischriften behaupteten, für den Rechtsstreit relevanten Tatsachen müssen ausreichend konkret dargelegt sein, damit die Gegenpartei klar angeben kann, welche Tatsachen sie einräumt oder bestreitet und das Gericht den Sachverhalt übersichtlich erfassen kann. Beweisanträge sind in hinreichender Präzision zu stellen; verlangt wird bei der Zeugeneinvernahme etwa die Angabe von Name, Amts- oder Berufsbezeichnung und Adresse des Zeugen, damit Gegenpartei und Gericht über Zulässigkeit und Opportunität des Beweises entscheiden können (Art. 221 Abs. 1 lit. d und e ZPO).
“A teneur de l’article 154 CPC, le Tribunal rend, sous forme d’ordonnance de preuves, avant l’administration des preuves, sa décision quant aux moyens de preuves admis et la répartition du fardeau de la preuve au regard des allégués de faits admis à la preuve. En application des principes jurisprudentiels, le droit à la preuve n’existe que s’il s’agit d’établir un fait pertinent, qui n’est pas déjà prouvé, par une mesure probatoire adéquate, laquelle a été régulièrement offerte selon les règles de la loi de procédure applicable (ATF 135 I 187 c. 2.2 ; 133 III 189 c. 5.2.2 ; 133 III 295 c. 7.1 ; 129 III 18 c. 2.6 et références). Les fait pertinents articulés dans les écritures, en application des articles 221 lit. d et 222 al. 2 CPC, doivent être suffisamment motivés pour que le défendeur puisse dire clairement quels faits il admet ou conteste et pour que le juge puisse dresser un tableau complet des faits admis ou contestés et déterminer ainsi les preuves admissibles (ATF 144 III 67 c. 2.1). Il convient encore de préciser que, selon la doctrine, l’indication des offres de preuve dans les écritures au regard des allégués (art. 221 al. 1 lit. e CPC) doit être précise, en ce sens qu’il est exigé de la partie qui veut faire entendre un témoin que soit indiquée l’identité du témoin (nom et prénom), ses qualités et son adresse, afin de permettre tant à la partie adverse qu’au Tribunal de se déterminer sur l’opportunité et l’admissibilité du témoignage sollicité (Killias in Berner Kommentar ZPO, Tome II, Berne 2012, n° 29 à 31 ad art. 221 ; Leuenberger in Zürcher Kommentar ZPO, 3ème éd., Zürich 2016, n° 56a ad art. 221 ; Pahud in ZPO Kommentar Brunner/Gasser/Schwander, 2ème éd., n°17 ad art. 221 ; Willisegger in Basler Kommentar ZPO, 3ème éd. 2019, n°32 ad art. 221). Selon une autre partie de la doctrine, cette exigence stricte, liée au lien immédiat entre l’allégation concernée et la preuve, ne trouverait pas son fondement dans la loi qui ne serait pas claire sur la précision requise lorsque les parties souhaitent demander la preuve testimoniale (Tappy, Commentaire romand CPC, 2ème éd., n°23 et 24, ad art. 221 CPC qui se rallie toutefois à la jurisprudence du Tribunal fédéral rappelé ci-dessus).”
Art. 221 Abs. 3 ZPO erlaubt, die rechtliche Begründung in der Klage aufzunehmen; sie ersetzt jedoch nicht die Angabe der konkreten Conclusions. Aus der zitierten Rechtsprechung ergibt sich, dass bei umfangreichen Schriftsätzen vernünftigerweise erwartet werden kann, dass die Conclusions klar ersichtlich und üblicherweise in einem gesonderten, entsprechend betitelten Abschnitt aufgeführt sind; andernfalls kann dies die Zulässigkeit der betreffenden Schlussforderung gefährden.
“L'appelant/demandeur fait valoir qu'il avait attiré l'attention du Tribunal lors de l'audience du 28 janvier 2021. Il n'en demeure pas moins que cette "inadvertance" (selon la terminologie de l'appelant/demandeur) n'a été signalée que trente-cinq (35) mois plus tard. Surtout, alors que le Tribunal avait expressément demandé aux parties, par ordonnance du 28 mai 2020, de récapituler leurs conclusions, ce qui a été fait expressément par B______, A______ s'est limité à persister dans ses conclusions, malgré trois courriers au Tribunal en réponse à l'ordonnance précitée (5 juin 2020, 11/19 juin 2020, 23 juin 2020). Même si le CPC n'impose pas expressément différentes parties dans un mémoire juridique, il faut encore relever que l'art. 221 al. 1 CPC est très précis sur le contenu de la demande: il faut non seulement désigner les parties et, cas échéant, leur représentant (let. a), mais aussi les conclusions (let. b), la valeur litigieuse (let. c), les allégations de fait (let. d), l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuve (let. e), la date et la signature (let. f). Selon l'art. 221 al. 3 CPC, la demande peut contenir une motivation juridique. Il faut en déduire de bonne foi (cf. art. 52 CPC) que, dans un mémoire de 57 pages (longueur de la réplique), les "conclusions" se trouvent dans un chapitre avec le titre y relatif. C'est donc à juste titre que le Tribunal a retenu que la conclusion visant au paiement de 1'000 fr. était irrecevable. Par conséquent, ce grief sera écarté. 7. L'appelant critique ensuite l'admission de la recevabilité de la demande reconventionnelle (JTPH p. 16-17, §3; appel p. 41, §121-123 et p. 43-44, §132-137; conclusions n° 11 et 12) en raison de sa valeur litigieuse inférieure à 30'000 fr., qui aurait impliqué un traitement séparé en procédure simplifiée. 7.1 Selon l'appelant, la recevabilité de la demande reconventionnelle d'une procédure simplifiée alors que la demande principale est traitée en procédure ordinaire ne reposerait sur "aucune jurisprudence solide ancrée du Tribunal fédéral", ni sur "aucune opinion majoritaire et fondée en la matière".”
“L'appelant/demandeur fait valoir qu'il avait attiré l'attention du Tribunal lors de l'audience du 28 janvier 2021. Il n'en demeure pas moins que cette "inadvertance" (selon la terminologie de l'appelant/demandeur) n'a été signalée que trente-cinq (35) mois plus tard. Surtout, alors que le Tribunal avait expressément demandé aux parties, par ordonnance du 28 mai 2020, de récapituler leurs conclusions, ce qui a été fait expressément par B______, A______ s'est limité à persister dans ses conclusions, malgré trois courriers au Tribunal en réponse à l'ordonnance précitée (5 juin 2020, 11/19 juin 2020, 23 juin 2020). Même si le CPC n'impose pas expressément différentes parties dans un mémoire juridique, il faut encore relever que l'art. 221 al. 1 CPC est très précis sur le contenu de la demande: il faut non seulement désigner les parties et, cas échéant, leur représentant (let. a), mais aussi les conclusions (let. b), la valeur litigieuse (let. c), les allégations de fait (let. d), l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuve (let. e), la date et la signature (let. f). Selon l'art. 221 al. 3 CPC, la demande peut contenir une motivation juridique. Il faut en déduire de bonne foi (cf. art. 52 CPC) que, dans un mémoire de 57 pages (longueur de la réplique), les "conclusions" se trouvent dans un chapitre avec le titre y relatif. C'est donc à juste titre que le Tribunal a retenu que la conclusion visant au paiement de 1'000 fr. était irrecevable. Par conséquent, ce grief sera écarté. 7. L'appelant critique ensuite l'admission de la recevabilité de la demande reconventionnelle (JTPH p. 16-17, §3; appel p. 41, §121-123 et p. 43-44, §132-137; conclusions n° 11 et 12) en raison de sa valeur litigieuse inférieure à 30'000 fr., qui aurait impliqué un traitement séparé en procédure simplifiée. 7.1 Selon l'appelant, la recevabilité de la demande reconventionnelle d'une procédure simplifiée alors que la demande principale est traitée en procédure ordinaire ne reposerait sur "aucune jurisprudence solide ancrée du Tribunal fédéral", ni sur "aucune opinion majoritaire et fondée en la matière".”
Die Anforderungen an die Substanziierung richten sich nach den Tatbestandsmerkmalen des materiellen Rechts und nach dem prozessualen Verhalten der Gegenpartei. Eine anfänglich in den wesentlichen Zügen gehaltene Tatsachenbehauptung kann genügen, muss aber so konkret sein, dass ein substanziiertes Bestreiten möglich oder der Gegenbeweis antrittbar ist. Wird ein zunächst allgemein gehaltenes Vorbringen von der Gegenpartei substanziiert bestritten, muss der Behauptungsbelastete seine Tatsachen präziser darlegen. Im Bereich der Kausalität genügt es häufig, die conditio sine qua non zu behaupten (dass ohne die Pflichtverletzung kein Schaden eingetreten wäre), ohne alle möglichen Ersatzlösungen im Detail darzulegen.
“Die Behauptungslast verlangt, dass eine Partei diejenigen Tatsachen angibt, auf die sie ihre Begehren stützt (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Aus den entsprechenden Behauptungen sollen sich mithin die Tatbestandsmerkmale der anwendbaren Rechtsnormen ergeben. Die Tatsachenbehauptungen müssen in der Rechtsschrift selbst dargelegt werden. Tatsachen, die sich lediglich aus einer Beilage zu einer Rechtsschrift ergeben, sind vom Gericht im Anwendungsbereich der Verhandlungsmaxime grundsätzlich nicht zu beachten. Selbst mit einem all- gemeinen Verweis in der Rechtsschrift auf eine Beilage oder mit der allgemeinen Erklärung, dass die eingereichten Akten als integrierender Bestandteil der Rechtsschrift gelten, wird der Behauptungslast grundsätzlich nicht Genüge getan (Urteil des Bundesgerichts 4C.351/2000 vom 20. Juli 2001 E. 5a; Urteil des Bun- desgerichts 4C.304/2000 vom 9. Mai 2001 E. 2; W ILLISEGGER, in: Basler Kom- mentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 27 zu Art. 221 ZPO). - 12 - Die Substanziierungslast verlangt, dass die erforderlichen Tatsachenbehauptun- gen überdies konkret und bestimmt vorgebracht werden (W ILLISEGGER, a.a.O., N. 29 zu Art. 221 ZPO). Dabei bestimmt das materielle Bundesrecht, wie weit ein Sachverhalt inhaltlich zu substanziieren ist, damit er unter die massgeblichen Be- stimmungen des materiellen Rechts subsumiert werden kann. Die jeweiligen An- forderungen an die Konkretisierung der Behauptungen ergeben sich damit einer- seits aus den Tatbestandsmerkmalen der angerufenen Norm und andererseits aus dem prozessualen Verhalten der Gegenpartei. Eine Tatsachenbehauptung braucht nicht alle Einzelheiten zu enthalten. Es genügt (in einem ersten Schritt), wenn die Tatsache in einer den Gewohnheiten des Lebens entsprechenden Wei- se in ihren wesentlichen Zügen oder Umrissen behauptet worden ist. Tatsachen- behauptungen müssen immerhin so konkret formuliert sein, dass ein substanziier- tes Bestreiten möglich ist oder der Gegenbeweis angetreten werden kann.”
“Invoquant pêle-mêle la violation des art. 398 et/ou 97 CO, et/ou de l'art. 8 CC et/ou de l'art. 55 CPC et/ou de l'art. 221 CPC, la recourante soutient, principalement, que la société fiduciaire aurait dû alléguer les faits à l'origine de la causalité hypothétique, en particulier qu'il existait une solution de remplacement (possibilité d'assurer le véhicule auprès d'un autre assureur en Suisse, possibilité d'assurer le véhicule en Belgique, renonciation au montage fiduciaire ou modification de celui-ci en vue d'assurer le véhicule). Selon elle, la cour cantonale ne pouvait apprécier les preuves selon son expérience générale de la vie sans que le fait lui-même ait été allégué au préalable, soit qu'elle aurait entrepris des démarches pour faire assurer le véhicule et quelles démarches elle aurait entreprises. Cette argumentation ne peut être suivie. Pour satisfaire à l'exigence d'allégation, il suffit d'alléguer les éléments de fait correspondant aux faits constitutifs (conditions) de la règle de droit applicable. En l'occurrence, il suffisait à la demanderesse d'alléguer que, si la société de courtage n'avait pas violé ses obligations, elle n'aurait pas subi de dommage, ce dont tout un chacun peut déduire que son véhicule aurait été assuré ou qu'elle aurait choisi une autre solution.”
Entspricht ein Schlichtungsgesuch bereits den Anforderungen an eine Klageschrift, ist Art. 221 Abs. 1 ZPO sinngemäss anwendbar; dies umfasst nach der zitierten Rechtsprechung auch die Möglichkeit, eine Nachfrist zur Angabe des Streitwerts zu gewähren (vgl. Art. 221 Abs. 1 lit. c).
“Ein Schlichtungsgesuch hat grundsätzlich nur den Vorgaben von Art. 202 ZPO zu genügen. Die Vorinstanz räumte dem Beschwerde- führer eine Nachfrist ein, um den Streitwert anzugeben (vgl. Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO). Davon abgesehen behauptet dieser nicht und ist auch nicht ersichtlich, dass das bei der Schlichtungsbehörde Berner Jura-Seeland eingereichte Schlichtungsgesuch die gesetzlichen An- forderungen an eine beim Handelsgericht des Kantons Bern einzuge- benden Klageschrift (vgl. insbesondere Art. 129 f. und 221 ZPO) nicht erfüllt hätte. Jedenfalls auf diesen Fall, in dem das eingereichte Schlichtungsgesuch den Anforderungen an eine Klageschrift ent- spricht, ist die mit BGE 141 III 481 begründete Rechtsprechung an- zuwenden:”
“Ein Schlichtungsgesuch hat grundsätzlich nur den Vorgaben von Art. 202 ZPO zu genügen. Die Vorinstanz räumte dem Beschwerde- führer eine Nachfrist ein, um den Streitwert anzugeben (vgl. Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO). Davon abgesehen behauptet dieser nicht und ist auch nicht ersichtlich, dass das bei der Schlichtungsbehörde Berner Jura-Seeland eingereichte Schlichtungsgesuch die gesetzlichen An- forderungen an eine beim Handelsgericht des Kantons Bern einzuge- benden Klageschrift (vgl. insbesondere Art. 129 f. und 221 ZPO) nicht erfüllt hätte. Jedenfalls auf diesen Fall, in dem das eingereichte Schlichtungsgesuch den Anforderungen an eine Klageschrift ent- spricht, ist die mit BGE 141 III 481 begründete Rechtsprechung an- zuwenden:”
Die klagende Partei hat in der Klage Angaben zum Streitwert zu machen (Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO). Massgeblicher Zeitpunkt für die Bestimmung des Streitwerts ist die Klageeinreichung.
“Die Prozesskosten richten sich nach den kantonalen Tarifen (Art. 96 ZPO). Im Kanton Basel-Landschaft berechnet sich die Entscheidgebühr nach der Verordnung über die Gebühren der Gerichte vom 15. November 2010 (GebT; SGS 170.31). Wo ein Gebührenrahmen mit einem Mindest- und einem Höchstbetrag vorgesehen ist, hat das zuständige Gericht die Gebühr im konkreten Fall nach dem Streitwert und der Bedeutung der Streitsache festzusetzen. Es berücksichtigt ferner die Schwierigkeit des Falles sowie den Arbeits- und Zeitaufwand (§ 3 Abs. 1 GebT). Der Streitwert wiederum wird durch das Rechtsbegehren bestimmt; wenn das Rechtsbegehren nicht auf eine bestimmte Geldsumme lautet, so setzt das Gericht den Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind (Art. 91 ZPO). Die klagende Partei hat mit ihrer Klage Angaben zum Streitwert zu machen (Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO). Die Parteientschädigung wiederum richtet sich nach der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003 (TO; SGS 178.112), wobei bei Prozessen mit bestimmtem Streitwert die Berechnung des Honorars grundsätzlich nach dem Streitwert erfolgt (§ 2 Abs. 2 TO). Bei der Berechnung des Honorars nach dem Streitwert setzt sich dieses aus dem Grundhonorar und allfälligen Zuschlägen zusammen (§ 6 TO). Das Grundhonorar berechnet sich für das Verfahren vor erster Instanz nach bestimmten Ansätzen, in welchen eine Hauptverhandlung und zusätzlich entweder im mündlichen Verfahren eine Einleitungsverhandlung oder im schriftlichen Verfahren eine Rechtsschrift inbegriffen sind. Je nach Schwierigkeit des Falles und dem Umfang der Bemühungen ist der untere, obere oder ein mittlerer Ansatz zur Anwendung zu bringen (vgl. § 7 Abs. 1 TO).”
“Gemäss Art. 202 Abs. 2 ZPO und Art. 209 Abs. 2 lit. b ZPO sind sowohl im Schlichtungsgesuch als auch in der Klagebewilligung das Rechtsbegehren und der Streitgegenstand zu bezeichnen. Hingegen muss der Streitwert nicht angege- ben werden. Erst die Klage hat die Angabe des Streitwerts zu enthalten (vgl. Art. 221 Abs. 1 lit. c ZPO). Massgeblicher Zeitpunkt zur Bestimmung des Streitwerts ist folglich die Klageeinreichung bei Gericht (u.a. BSK ZPO-R ÜEGG/RÜEGG,”
Ergibt sich der zu vollstreckende Inhalt unmittelbar aus dem Erkenntnisurteil (z.B. eine Herausgabepflicht), reicht es nach der Rechtsprechung aus, wenn im Vollstreckungsgesuch lediglich die Vollstreckung des Erkenntnisentscheids beantragt wird, da der vollstreckbare Inhalt dadurch bestimmt ist.
“Der Inhalt des Vollstreckungsgesuchs richtet sich sinngemäss nach Art. 221 ZPO (vgl. Art. 339 i.V.m. Art. 219 ZPO). Ein Rechtsbegehren muss konk- ret, klar und bestimmt sein (BSK ZPO-Willisegger, Art. 221 N 12), sodass für das Vollstreckungsgericht kein Zweifel über den zu vollstreckenden Inhalt besteht. Ergibt sich der Inhalt direkt – d.h. ohne Notwendigkeit einer Konkretisierung – aus dem Erkenntnisurteil (z.B. Verpflichtung zur Herausgabe einer Sache), reicht es, - 7 - wenn ohne Weiterungen lediglich die Vollstreckung des Erkenntnisentscheids be- antragt wird.”
Das Rechtsmittel muss hinreichend motiviert sein. Die Begründung hat darzulegen, weshalb die Entscheidungsbegründung fehlerhaft sein soll; pauschale Kritik oder Verweisung auf erstinstanzliche Eingaben genügt nicht. Erforderlich ist eine genügend konkrete Darstellung der beanstandeten Passagen des Entscheids und der im Verfahren vorhandenen Beweismittel, auf die sich die Kritik stützt.
“1 CPC, il incombe à la partie recourante de motiver son recours, c'est-à-dire de démontrer le caractère erroné de la motivation attaquée (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1 concernant l'appel, dont les principes sont applicables au recours; cf. Chaix, Introduction au recours de la nouvelle procédure civile fédérale in SJ 2009 II p. 257 ss, p. 265). Pour satisfaire à cette exigence, il ne lui suffit ainsi pas de renvoyer aux moyens soulevés en première instance, ni de se livrer à des critiques toutes générales de la décision attaquée; que sa motivation doit être suffisamment explicite pour que l'instance de recours puisse la comprendre aisément, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision que la recourante attaque et des pièces du dossier sur lesquelles repose sa critique (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1 précité). Bien que le CPC ne les mentionne pas expressément, le recours doit contenir des conclusions, découlant du devoir de motivation, dès lors qu'une motivation suppose nécessairement des conclusions, qui sont fondées sur la motivation, de même que de l'art. 221 al. 1 lit. b CPC, qui est aussi applicable par analogie au mémoire de recours ou d'appel (cf. ATF 138 III 213 consid. 2.3; 137 III 617 consid. 4.2.2, SJ 2012 I 373). 2.2.2 Contrairement à ce que soutient l'intimé, il ne peut être retenu que l'acte de recours ne comporterait pas de critiques du jugement entrepris. Si la recourante reprend certes ses allégués de faits, tels que présentés en première instance, elle critique précisément le raisonnement du Tribunal s'agissant des montants admis en déduction des contributions d'entretien. Par conséquent, le recours est recevable. 2.3 Dans le cadre d'un recours, le pouvoir d'examen de la Cour est limité à la violation du droit et à la constatation manifestement inexacte des faits (art. 320 CPC). L'autorité de recours a un plein pouvoir d'examen en droit, mais un pouvoir limité à l'arbitraire en fait, n'examinant par ailleurs que les griefs formulés et motivés par le recourant (Hohl/De Poret Bortolaso/Aguet, Procédure civile, Tome II, 2ème éd., 2010, n. 2307).”
“Il incombe à la partie recourante de motiver son recours, c'est-à-dire de démontrer le caractère erroné de la motivation attaquée (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1 concernant l'appel, dont les principes sont applicables au recours; cf. CHAIX, Introduction au recours de la nouvelle procédure civile fédérale in SJ 2009 II p. 257 ss, p. 265). Pour satisfaire à cette exigence, il ne lui suffit ainsi pas de renvoyer aux moyens soulevés en première instance, ni de se livrer à des critiques toutes générales de la décision attaquée; sa motivation doit être suffisamment explicite pour que l'instance de recours puisse la comprendre aisément, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision que recourante attaque et des pièces du dossier sur lesquelles repose sa critique (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1 précité); Bien que le CPC ne les mentionne pas expressément, le recours doit contenir des conclusions. Cela résulte du devoir de motivation, dès lors qu'une motivation suppose nécessairement des conclusions, qui sont fondées sur la motivation, de même que de l'art. 221 al. 1 lit. b CPC, qui est aussi applicable par analogie au mémoire de recours ou d'appel (cf. ATF 137 III 617 consid. 4.2.2, SJ 2012 I 373; ATF 138 III 213 consid. 2.3). S'agissant de la recevabilité de l'appel ou du recours contre un jugement rendu par défaut, du fait de la limitation de l'art. 317 al. 1 let. b CPC, la voie de l'appel ou du recours permettra au défaillant d'invoquer n'importe quelle violation du droit (art. 310 let. a et 320 let. a CPC), y compris le droit de procédure. Dans la mesure où le contrôle de l'application du droit matériel (resp. du droit de procédure) doit pouvoir être effectué, sur la base du seul dossier soumis au premier juge, par l'autorité de recours saisie d'un appel d'un jugement rendu par défaut, les conclusions en appel ne doivent pas être qualifiées de conclusions nouvelles en tant qu'elles ne concluent qu'au déboutement. En effet, le principe de la bonne foi implique de considérer que celui qui ne prend aucune conclusion en première instance n'acquiesce pas à la demande, mais est présumé s'y opposer.”
“L'appelant doit démontrer le caractère erroné de la motivation attaquée et que sa thèse l'emporte sur celle de la décision attaquée. Sa motivation doit être suffisamment explicite pour que l'instance d'appel puisse la comprendre aisément, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision que le recourant attaque et des pièces du dossier sur lesquelles repose sa critique. Il ne suffit pas de renvoyer à une écriture antérieure, de reprendre des allégués de fait ou des arguments de droit présentés en première instance, ni de se livrer à des critiques générales de la décision attaquée (ATF 141 III 569 consid. 2.3.3; ATF 138 III 374 consid. 4.3.1; arrêts du Tribunal fédéral 4A_218/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.1.2, 4A_376/2016 du 2 décembre 2016 consid. 3.2.1). Une motivation succincte ou sommaire peut, suivant les circonstances, être suffisante (ACJC/144/2018 consid. 2.1.3). Bien que le CPC ne le mentionne pas expressément, l'appel doit en outre contenir des conclusions. Cela résulte du devoir de motivation, dès lors qu'une motivation suppose nécessairement des conclusions, et de l'art. 221 al. 1 lit. b CPC qui est applicable par analogie au mémoire de recours ou d'appel (ATF 137 III 617 consid. 4.2.2 = SJ 2012 I 373; ATF 138 III 213 consid. 2.3). 1.3 L'appel de A______, formé dans le respect des formes énoncées ci-dessus, est recevable, s'agissant des griefs articulés dans son écriture du 20 décembre 2019. En revanche, le reproche introduit dans son écriture du 27 mars 2020 contre le partage de la prévoyance professionnelle opéré par le premier juge est formé hors délai d'appel et insuffisamment motivé; il est donc irrecevable. 1.4 L'intimée prend des conclusions contradictoires en appel, en ce sens qu'elle conclut, d'une part, à la confirmation du jugement et, d'autre part, elle persiste dans toutes ses conclusions de première instance, alors qu'elles ne lui ont pas toutes été allouées par le jugement, notamment le remboursement à concurrence de 11'917 fr. 60 par l'appelant de dettes accumulées durant la vie commune, ce qui signifierait qu'elle forme un appel joint au sens de l'art. 313 CPC.”
Bei sog. consorts (mehrere Personen, die gemeinsam eine Partei bilden) müssen formende Klagen, die auf Schaffung, Änderung oder Aufhebung eines Rechtsverhältnisses abzielen, von allen beteiligten Konsorten gemeinsam erhoben oder gegen alle gemeinsam gerichtet werden. Verfahrenshandlungen, die über die Disposition des Streitgegenstands entscheiden, sind nur wirksam, wenn sie der einheitlichen Handlung der Konsorten entsprechen; fehlen die gemeinsamen Handlungen bzw. die gemeinsame Betreffung aller Konsorten, kann dies zu fehlender Parteistellung und folglich zur Abweisung der Klage führen.
“2 précise que les actes accomplis en temps utile par l'un des consorts valent pour ceux qui n'ont pas agi, à l'exception des déclarations de recours. Les actions formatrices tendant à la création, la modification ou à la suppression d'un droit doivent impliquer dans la procédure toutes les personnes parties rapport de droit concerné, dans la mesure où il est indispensable que la procédure se ponctue par un seul et même jugement déployant autorité de chose jugée à l'égard de tous (Jeandin, CR-CPC, 2012, no 3a ad art. 70 CPC). Les consorts nécessaires doivent agir ou être actionnés conjointement. Agissant à la barre comme titulaires en main commune d'un seul et même rapport de droit, les consorts nécessaires se doivent de procéder selon la règle de l'action concertée : les actes procéduraux de l'un ou l'autre des consorts ne seront pris en considération par le juge que dans la mesure où ils respectent le principe de l'unanimité. Il en va ainsi de tout acte de disposition de l'objet du litige, à l'instar du dépôt de la requête de conciliation (art. 202 al. 2 CPC) ou de la requête en cas de consorité active nécessaire (art. 221 CPC), de l'acquiescement (y compris par le biais de la réponse (art. 222 CPC) en cas de consorité passive. De tels actes de disposition, s'ils ne sont pas accomplis à l'unanimité des consorts, sont dépourvus d'effet (Jeandin, op. cit., nos 9-11 ad art. 70 CPC). A supposer que les consorts nécessaires n'agissent pas ou ne soient pas assignés tous ensemble, il en résulterait un défaut de légitimation active ou passive) ayant pour conséquence le rejet de la demande (Jeandin, op. cit., no 18 ad art. 70 CPC). Selon la jurisprudence, les droits formateurs (résolutoires) liés aux rapports d'obligation, comme la résiliation du bail ou l'action en constatation de la nullité d'un congé, doivent être exercés en commun par toutes les personnes qui constituent une seule et même partie ou contre elles toutes, car le rapport juridique créé par le bail ne peut être annulé qu'une fois et pour tous les cocontractants (ACJC/927/2014 du 6 août 2014 consid. 3.3.1). 2.2 Il y a contrat commun lorsque plusieurs personnes, formant ensemble une partie, passent un contrat avec une ou plusieurs personnes (Engel, Traité des obligations en droit suisse, p.”
Bei Editions- oder Datenbegehren ist zu verlangen, dass die konkret benötigten Daten bzw. Beweismittel spezifiziert und begründet werden und dass die verfügbaren Urkunden mit der Klage als Beilage eingereicht bzw. im Beweismittelverzeichnis (Art. 221 Abs. 2 ZPO) aufgeführt werden. Pauschale, nicht näher bezeichnete Editionsanträge genügen diesen Anforderungen regelmässig nicht.
“Es wäre an ihm, detailliert darzulegen, welche Grundlagen für die korrekte Beurteilung des Sachverhalts erforderlich sind und in welcher Form diese zu edieren wären. Auch bei Beweisschwierigkeiten ist es aber nicht Aufgabe des Gerichts oder der Gegenseite, die erforderlichen Behauptungen selbst zu ermit- teln, um sodann die dafür erforderlichen Beweismittel zu edieren. Dasselbe gilt für die pauschal genannten «Data Warehouse»-Daten (act. 1 Ziff. II.1.2), welche ebenfalls vom Kläger zu spezifizieren wären. Aufgrund des (früheren) Zugriffs auf die Daten wäre ihm eine spezifischere Darstellung der erforderlichen Daten mög- lich gewesen. Konkreter sind seine Ausführungen einzig hinsichtlich der Daten anderer Generalagenten für die Jahre 2014-2019 (act. 29 Rz. 22), welche aber für die Beurteilung des Sachverhalts nicht relevant sind. - 18 - Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Editionsbegehren bzw. die dadurch erlangten Beweismittel nicht rechtsgenügend offeriert wurden. So sind diese im Beweismittelverzeichnis (Art. 221 Abs. 2 lit. d ZPO) nicht enthalten (act. 1 S. 25 f.; act. 29 S. 29). f. Insgesamt ergibt sich aus dem Gesagten, dass für die Beurteilung der Wesentlichkeit der Erweiterung des Kundenkreises an sich die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung relevant ist. Gleichzeitig ist für eine pflichtgemässe Wahrnehmung des Ermessens des Gerichts eine möglichst umfassende Doku- mentation erforderlich. Das Gericht hat sich im Anwendungsbereich von Art. 418u OR ein möglichst umfassendes Bild zu verschaffen, welches in der Folge zu wür- digen sein wird. Fehlen die dafür notwendigen Grundlagen, wäre es im Rahmen eines Ermessensentscheids nicht angemessen, von einer vollständigen Beweis- losigkeit auszugehen und die Klage gestützt darauf abzuweisen. Vielmehr sind diejenigen Grundlagen zu würdigen, welche dem Gericht vorgelegt werden und es ist gestützt darauf eine Beurteilung der Wesentlichkeit vorzunehmen. Soweit der beweisbelastete Kläger die relevanten Daten für den gesamten Zeitraum nicht (vollständig) vorlegt, ist entsprechend auch ein kürzerer, aber vollständig doku- mentierter Zeitraum in die Beurteilung mit einzubeziehen.”
“km/h und einer Motorendrehzahl von 951 U/min sind ebenfalls nicht sachdienlich, lassen diese doch nicht auf ein bestimmtes Pro- gramm oder eine bestimmte Darstellung schliessen. Weiter ist die Begründung des Editionsantrags fraglich. Zu dessen Begründung behauptet die Beklagte, die Daten seien bei F._____ gespeichert worden, diese würden jedoch eine Herausgabe der Daten aufgrund des Datenschutzes verwei- gern (act. 14 Rz. 10). Der Kläger hat mit Vollmacht vom 17. Mai 2018 die Einwilli- gung zur Datenbeschaffung bei F._____ erteilt (act. 1 Ziff. 8.2; act. 26 Ziff. IX zu RN 29; act. 3/22). Obwohl die Beklagte geltend macht, die Auswertungsdaten bei F._____ in schriftlicher Form eingefordert zu haben (act. 14 Rz. 10), ist die be- hauptete Weigerung durch F._____ weder dokumentiert noch naheliegend. Ver- fügbare Urkunden sind mit der Klage zusammen als Beilage einzureichen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO). Die Beklagte reicht weder ihre Anfrage noch die Ant- wort zu den Akten. Schliesslich ist zu bezweifeln, dass die Daten nach über fünf Jahren noch abgespeichert sind. Aus den genannten Gründen ist der Edition nicht stattzugeben. 2.3.2.3. Im Zusammenhang mit den Daten aus den Fehlerspeichern verbleiben als Beweismittel das Schreiben von Q._____ über Auswertung Daten BMW F82 M4 2 vom 7. Mai 2019 (act. 16/4), ergänzt durch den Bericht von Q._____ (unda- tiert) vom Januar 2022 (act. 16/6). Möglich ist die Qualifikation als Gutachten oder als Urkunde (vgl. BGE 141 III 433 E. 2.5.2 und”
Unterlässt der Kläger die Einreichung der Klagebewilligung, fehlt es an einer Prozessvoraussetzung; deshalb ist nach Art. 221 Abs. 2 lit. b ZPO auf die Klage nicht einzutreten.
“Die Vorinstanz setzte der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. August 2020 Frist zur Einreichung der Klagebewilligung im Original an und er- streckte diese Frist mit Verfügung vom 31. August 2020 letztmals bis zum 7. September 2020, unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall (act. 4 und act. 13). Eine Frist ist eingehalten, wenn die Eingabe spätestens am letzten Tag beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben wurde (Art. 143 Abs. 1 ZPO). Gerichtliche Fristen können aus zu- reichenden Gründen erstreckt werden, allerdings muss das Gericht vor Fristablauf darum ersucht werden (Art. 144 Abs. 2 ZPO). Wird die Frist nicht eingehalten, so ist die Partei säumig und das Verfahren wird ohne die versäumte Handlung wei- tergeführt, wobei das Gericht die Partei auf die Säumnisfolgen hinweist (Art. 147 ZPO). Unterlässt der Kläger die Einreichung der Klagebewilligung, fehlt es an einer Prozessvoraussetzung, weshalb auf die Klage nicht einzutreten ist (Art. 59, Art. 209 und Art. 221 Abs. 2 lit. b ZPO).”
“Die Vorinstanz setzte der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. August 2020 Frist zur Einreichung der Klagebewilligung im Original an und er- streckte diese Frist mit Verfügung vom 31. August 2020 letztmals bis zum 7. September 2020, unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall (act. 4 und act. 12). Eine Frist ist eingehalten, wenn die Eingabe spätestens am letzten Tag beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben wurde (Art. 143 Abs. 1 ZPO). Gerichtliche Fristen können aus zu- reichenden Gründen erstreckt werden, allerdings muss das Gericht vor Fristablauf darum ersucht werden (Art. 144 Abs. 2 ZPO). Wird die Frist nicht eingehalten, so ist die Partei säumig und das Verfahren wird ohne die versäumte Handlung wei- tergeführt, wobei das Gericht die Partei auf die Säumnisfolgen hinweist (Art. 147 ZPO). Unterlässt der Kläger die Einreichung der Klagebewilligung, fehlt es an einer Prozessvoraussetzung, weshalb auf die Klage nicht einzutreten ist (Art. 59, Art. 209 und Art. 221 Abs. 2 lit. b ZPO).”
“Die Vorinstanz setzte der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. August 2020 Frist zur Einreichung der Klagebewilligung im Original an und er- streckte diese Frist mit Verfügung vom 31. August 2020 letztmals bis zum 7. September 2020, unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall (act. 4 und act. 13). Eine Frist ist eingehalten, wenn die Eingabe spätestens am letzten Tag beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben wurde (Art. 143 Abs. 1 ZPO). Gerichtliche Fristen können aus zu- reichenden Gründen erstreckt werden, allerdings muss das Gericht vor Fristablauf darum ersucht werden (Art. 144 Abs. 2 ZPO). Wird die Frist nicht eingehalten, so ist die Partei säumig und das Verfahren wird ohne die versäumte Handlung wei- tergeführt, wobei das Gericht die Partei auf die Säumnisfolgen hinweist (Art. 147 ZPO). Unterlässt der Kläger die Einreichung der Klagebewilligung, fehlt es an einer Prozessvoraussetzung, weshalb auf die Klage nicht einzutreten ist (Art. 59, Art. 209 und Art. 221 Abs. 2 lit. b ZPO).”
“Die Vorinstanz setzte der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. August 2020 Frist zur Einreichung der Klagebewilligung im Original an und er- streckte diese Frist mit Verfügung vom 31. August 2020 letztmals bis zum 7. September 2020, unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall (act. 4 und act. 17). Eine Frist ist eingehalten, wenn die Eingabe spätestens am letzten Tag beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben wurde (Art. 143 Abs. 1 ZPO). Gerichtliche Fristen können aus zu- reichenden Gründen erstreckt werden, allerdings muss das Gericht vor Fristablauf darum ersucht werden (Art. 144 Abs. 2 ZPO). Wird die Frist nicht eingehalten, so ist die Partei säumig und das Verfahren wird ohne die versäumte Handlung wei- tergeführt, wobei das Gericht die Partei auf die Säumnisfolgen hinweist (Art. 147 ZPO). Unterlässt der Kläger die Einreichung der Klagebewilligung, fehlt es an einer Prozessvoraussetzung, weshalb auf die Klage nicht einzutreten ist (Art. 59, Art. 209 und Art. 221 Abs. 2 lit. b ZPO).”
Auch wenn Art. 221 Abs. 1 ZPO die Formvorschriften für Klagen regelt, lässt die Rechtsprechung erkennen, dass Berufung/Recours (Rekurs) eine eigenständige und genügend konkrete Begründung sowie ausdrückliche Schlussanträge enthalten müssen. Es genügt nicht, auf frühere Eingaben zu verweisen oder nur allgemeine Kritik an der erstinstanzlichen Entscheidung vorzubringen; die Begründung muss so präzise sein, dass die Rekursinstanz die angegriffenen Entscheidungsgründe und die darauf gestützten Beweismittel nachvollziehen kann. Das Erfordernis von Schlussanträgen wird in der Rechtsprechung aus dem Motivationsgebot und durch Analogie zu Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO hergeleitet.
“______ rue 2______ à Genève, a signalé au Tribunal avoir réceptionné, avant de réaliser son erreur, le pli comportant la convocation à l'audience précitée, adressé à C______ Sàrl. Elle a ajouté qu'elle avait avisé de la réception du courrier la précitée, laquelle "devrait normalement venir le récupérer dans nos locaux le lundi 24.04.2023". Le 27 avril 2023, le Tribunal a annulé l'audience fixée le 5 juin 2023. Sur quoi, le jugement a été rendu. EN DROIT 1. 1.1 S'agissant d'une procédure de mainlevée, seule la voie du recours est ouverte (art. 319 let. b et 309 let. b ch. 3 CPC). La procédure sommaire s'applique (art. 251 let. a CPC). 1.2 Aux termes de l'art. 321 al. 1 et 2 CPC, le recours, écrit et motivé, doit, en procédure sommaire, être introduit auprès de l'instance de recours dans les dix jours à compter de la notification de la décision motivée. Bien que le CPC ne le mentionne pas expressément, le recours doit contenir des conclusions. Cela résulte du devoir de motivation, dès lors qu'une motivation suppose nécessairement des conclusions, qui sont fondées sur la motivation, de même que de l'art. 221 al. 1 lit. b CPC, qui est aussi applicable par analogie au mémoire de recours ou d'appel (cf. ATF 137 III 617 c. 4.2.2, SJ 2012 I 373; ATF 138 III 213 c. 2.3) 1.3 En l'occurrence l'acte parvenu à la Cour respecte le délai prévu par la loi. Bien qu'émanant d'un professionnel du droit, il n'est pas intitulé "recours" et ne comporte pas de conclusions de fond. Il se limite, en effet, à une invitation à requérir de l'instance inférieure qu'elle traite la requête soumise, ce qui, outre que le Tribunal a à l'évidence procédé audit traitement en rendant le jugement du 27 avril 2023, n'entre pas dans les compétences légales de l'autorité de seconde instance. Dans la mesure, toutefois, où il est possible de comprendre que l'acte a pour but d'obtenir l'annulation du jugement susmentionné, cela fait l'accueil de la requête de mainlevée, cet acte sera considéré comme un recours recevable au sens de l'art. 319 CPC. 2. Les conclusions, les allégations de faits et les preuves nouvelles sont irrecevables (art. 326 al.”
“Il ne suffit pas de renvoyer à une écriture antérieure, de reprendre des allégués de fait ou des arguments de droit présentés en première instance, ni de se livrer à des critiques générales de la décision attaquée (ATF 141 III 569 consid. 2.3.3; 138 III 374 consid. 4.3.1; arrêts du Tribunal fédéral 4A_218/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.1.2, 4A_376/2016 du 2 décembre 2016 consid. 3.2.1). Une motivation succincte ou sommaire peut, suivant les circonstances, être suffisante (ACJC/144/2018 du 30 janvier 2018 consid. 2.1.3). La motivation d'un acte d'appel ou de recours doit être entièrement contenue dans le mémoire lui-même et ne saurait être complétée ou corrigée ultérieurement (arrêts du Tribunal fédéral 5A_356/2020 du 9 juillet 2020 consid. 3.3; 5A_206/2016 du 1er juin 2016 consid. 4.2.2). En outre, bien que le CPC ne le mentionne pas expressément, l'appel ou le recours, respectivement le recours, doit contenir des conclusions. Cela résulte du devoir de motivation, dès lors qu'une motivation suppose nécessairement des conclusions, et de l'art. 221 al. 1 lit. b CPC qui est applicable par analogie au mémoire de recours ou d'appel (ATF 137 III 617 consid. 4.2.2 = SJ 2012 I 373 = JdT 2014 II 187; ATF 138 III 213 consid. 2.3). 3.2 En l'espèce, la recourante s'oppose au paiement complet de la facture litigieuse et conclut à ce que la Cour fasse office de conciliatrice pour favoriser une transaction à un montant de 2'000 fr. pour solde de tout compte. Il est douteux qu'il s'agisse de conclusions au sens susmentionné puisqu'un acte de recours doit contenir des griefs et des conclusions visant le jugement attaqué et non pas une proposition transactionnelle. La recevabilité du recours est ainsi déjà discutable sous l'angle des conclusions articulées. Le recours et la réplique permettent par ailleurs de comprendre que la recourante exprime un grief lorsqu'elle évoque l'existence des deux courriers échangés entre les parties, constituant une proposition et une contre-proposition en vue d'une issue transactionnelle. En revanche, elle n'explique pas clairement en quoi ces courriers auraient constitué un échange concordant de volonté constitutif d'un accord liant les parties au sens de l'art.”
“Il incombe à la partie recourante de motiver son recours, c'est-à-dire de démontrer le caractère erroné de la motivation attaquée (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1 concernant l'appel, dont les principes sont applicables au recours; cf. CHAIX, Introduction au recours de la nouvelle procédure civile fédérale in SJ 2009 II p. 257 ss, p. 265). Pour satisfaire à cette exigence, il ne lui suffit ainsi pas de renvoyer aux moyens soulevés en première instance, ni de se livrer à des critiques toutes générales de la décision attaquée; sa motivation doit être suffisamment explicite pour que l'instance de recours puisse la comprendre aisément, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision que recourante attaque et des pièces du dossier sur lesquelles repose sa critique (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1 précité); Bien que le CPC ne les mentionne pas expressément, le recours doit contenir des conclusions. Cela résulte du devoir de motivation, dès lors qu'une motivation suppose nécessairement des conclusions, qui sont fondées sur la motivation, de même que de l'art. 221 al. 1 lit. b CPC, qui est aussi applicable par analogie au mémoire de recours ou d'appel (cf. ATF 137 III 617 consid. 4.2.2, SJ 2012 I 373; ATF 138 III 213 consid. 2.3). S'agissant de la recevabilité de l'appel ou du recours contre un jugement rendu par défaut, du fait de la limitation de l'art. 317 al. 1 let. b CPC, la voie de l'appel ou du recours permettra au défaillant d'invoquer n'importe quelle violation du droit (art. 310 let. a et 320 let. a CPC), y compris le droit de procédure. Dans la mesure où le contrôle de l'application du droit matériel (resp. du droit de procédure) doit pouvoir être effectué, sur la base du seul dossier soumis au premier juge, par l'autorité de recours saisie d'un appel d'un jugement rendu par défaut, les conclusions en appel ne doivent pas être qualifiées de conclusions nouvelles en tant qu'elles ne concluent qu'au déboutement. En effet, le principe de la bonne foi implique de considérer que celui qui ne prend aucune conclusion en première instance n'acquiesce pas à la demande, mais est présumé s'y opposer.”
“L'appelant doit démontrer le caractère erroné de la motivation attaquée et que sa thèse l'emporte sur celle de la décision attaquée. Sa motivation doit être suffisamment explicite pour que l'instance d'appel puisse la comprendre aisément, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision que le recourant attaque et des pièces du dossier sur lesquelles repose sa critique. Il ne suffit pas de renvoyer à une écriture antérieure, de reprendre des allégués de fait ou des arguments de droit présentés en première instance, ni de se livrer à des critiques générales de la décision attaquée (ATF 141 III 569 consid. 2.3.3; ATF 138 III 374 consid. 4.3.1; arrêts du Tribunal fédéral 4A_218/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.1.2, 4A_376/2016 du 2 décembre 2016 consid. 3.2.1). Une motivation succincte ou sommaire peut, suivant les circonstances, être suffisante (ACJC/144/2018 consid. 2.1.3). Bien que le CPC ne le mentionne pas expressément, l'appel doit en outre contenir des conclusions. Cela résulte du devoir de motivation, dès lors qu'une motivation suppose nécessairement des conclusions, et de l'art. 221 al. 1 lit. b CPC qui est applicable par analogie au mémoire de recours ou d'appel (ATF 137 III 617 consid. 4.2.2 = SJ 2012 I 373; ATF 138 III 213 consid. 2.3). 1.3 L'appel de A______, formé dans le respect des formes énoncées ci-dessus, est recevable, s'agissant des griefs articulés dans son écriture du 20 décembre 2019. En revanche, le reproche introduit dans son écriture du 27 mars 2020 contre le partage de la prévoyance professionnelle opéré par le premier juge est formé hors délai d'appel et insuffisamment motivé; il est donc irrecevable. 1.4 L'intimée prend des conclusions contradictoires en appel, en ce sens qu'elle conclut, d'une part, à la confirmation du jugement et, d'autre part, elle persiste dans toutes ses conclusions de première instance, alors qu'elles ne lui ont pas toutes été allouées par le jugement, notamment le remboursement à concurrence de 11'917 fr. 60 par l'appelant de dettes accumulées durant la vie commune, ce qui signifierait qu'elle forme un appel joint au sens de l'art. 313 CPC.”
Parteien und allfällige Vertreter sind so genau zu bezeichnen, dass über ihre Identität kein Zweifel besteht; dies ist Voraussetzung für die Prüfung von Partei‑ und Prozessfähigkeit sowie der Legitimation. Bei natürlichen Personen sind regelmässig Name, Vorname und Adresse anzugeben. Eine Berichtigung der Parteibezeichnung ist zulässig, sofern dadurch jede Gefahr einer Verwechslung ausgeschlossen ist.
“Gemäss § 37 i.V.m. § 28 lit. a GSVGer sind die Bestimmungen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) im Schiedsverfahren ergänzend sinngemäss anwendbar, sofern – wie für die vorliegend zu klärende Frage der Passivlegitimation – keine Bestimmungen im GSVGer enthalten sind. Nach Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO enthält die Klageschrift die Bezeichnung der Parteien und ihrer allfälligen Vertreter. Die genaue Bezeichnung der Prozessparteien ist eine zentrale Voraussetzung für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit wie auch ihrer Legitimation. Parteien und Vertreter sind daher so zu bezeichnen, dass über ihre Identität kein Zweifel besteht. Eine Berichtigung der Parteibezeichnung ist zulässig, wenn jede Gefahr einer Verwechslung ausgeschlossen werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_510/2016 vom 26. Januar 2017 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen). Allerdings darf die unrichtige Parteibezeichnung nicht mit dem Fehlen der Aktiv- oder Passivlegitimation verwechselt werden. Insbesondere dürfen Irrtümer über die Passivlegitimation nicht auf dem Wege der Berichtigung korrigiert werden (vgl. BGE 142 III 782 E. 3.2.2 = Pra 107 (2018) Nr. 46; Katharina Anna Zimmermann, Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung, Zürich/St. Gallen 2022, S. 190 ff. Rz. 374 ff. mit Hinweisen). Ist der Mangel in der Parteibezeichnung derart gravierend, dass die Identität der Parteien gänzlich unbestimmt bleibt, oder klagt eine nicht existierende Partei, ist auf die Klage nicht einzutreten.”
“Das Schlichtungsgesuch und die Klage müssen die Prozessparteien genau bezeichnen (vgl. Art. 202 Abs. 2 und Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO sowie für die vereinfachte Klage Art. 244 Abs. 1 lit. a ZPO). Das ist zentral für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit als Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. c und Art. 60 ZPO) wie auch ihrer Legitimation. Parteien und allfällige Vertreter sind daher so zu bezeichnen, dass über ihre Identität kein Zweifel besteht (vgl. BGer 4A_510/2016 vom 26. Januar 2017, E. 3.1; BGer 4A_116/2015 vom 9. November 2015, E. 3.5.1; CHK-Sutter-Somm/Seiler, Art. 221 N 3 m.w.H.). Klarheit über die Identität der Partei kann sich auch aus dem Streitgegenstand, dem Inhalt der Kla- ge bzw. den Akten ergeben; diesfalls, d.h. wenn weder für das Gericht noch für die Parteien die Gefahr einer Verwechslung besteht, ist die Berichtigung einer un- richtigen oder unklaren Parteibezeichnung von Amtes wegen oder auf Antrag ei- ner Partei zulässig (vgl. BGer 4A_242/2016 vom 5. Oktober 2016, E. 3.4 m.w.H.; BVerwGer A-654/2012 vom 22. April 2013, E. 1.2; SHK-Fischer, Art. 66 N 2 - 8 - m.w.H.). Das trifft bspw.”
“Gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO sind in einer Klage bzw. in einem Rechtsmittel die Parteien zu bezeichnen. Die Norm will sicherstellen, dass keine Zweifel über die Identität der Parteien und allfällige Vertreter bestehen (BGer 5A_786/2011 vom 26. Januar 2012 E 2.2). Die genaue Bezeichnung der Pro- zessparteien, namentlich der klagenden Partei, ist eine zentrale Voraussetzung für die Prüfung ihrer Partei- und Prozessfähigkeit, wie auch ihrer Legitimation. Bei natürlichen Personen erfordert dies regelmässig die Angabe von Name, Vorname und Adresse (BGer 4A_116/2015 vom 9. November 2015 E. 3.5). Die Adresse wird bei natürlichen Personen grundsätzlich die Wohnsitzadresse sein. Allerdings hat das Bundesgericht auch schon eine Geschäftsadresse genügen lassen, weil die betreffende natürliche Person damit klar identifizierbar war (BGer 4A_364/2013 vom 5. März 2014 E. 16.).”
“Die rechtlichen Ausführungen der Vorinstanz zur Bezeichnung der Parteien in der Klageschrift sind grundsätzlich zutreffend. Demnach sind in der Klageschrift nach Art. 221 Abs. 1 lit. a ZPO die Parteien und ihre allfälligen Vertreter so genau zu bezeichnen, dass über ihre Identität keine Zweifel bestehen. Eine Berichtigung der Parteibezeichnung ist zulässig, wenn jede Gefahr einer Verwechslung ausge- schlossen werden kann (BGE 136 III 545 E.”
Art. 221 ZPO ist im summarischen Verfahren (nach Art. 219/252 ZPO) nach der Rechtsprechung entsprechend anwendbar; dabei kann auf eine getrennte, nummerierte Darlegung jeder einzelnen Tatsache verzichtet werden, wenn der Sachverhalt sich aus den Schlussanträgen und den beigefügten Urkunden ergibt. Der Richter kann die für die Entscheidung relevanten Tatsachen aus den Schlussanträgen und den Beilagen bzw. Akten entnehmen und berücksichtigen.
“En procédure sommaire (art. 248 ss CPC), la requête (art. 252 al. 1 CPC) doit contenir les conclusions, les allégués de faits pertinents et les offres de preuves, en particulier les titres présentés à titre de preuve (art. 219 et 252 al. 1 en lien avec l'art. 221 CPC). L'on doit toutefois pouvoir renoncer à une présentation séparée de chaque fait, lorsque l'état de fait résulte des conclusions et des pièces annexées. De manière générale, le requérant doit pouvoir se limiter à présenter ses conclusions et à décrire l'objet du litige, sans devoir présenter des allégués de faits numérotés, chacun accompagnés d'offres de preuves (arrêts 5A_183/2018 du 31 août 2018 consid. 4.2.3; 5D_95/2015 du 22 septembre 2015 consid. 3.2 et les références; cf. toutefois: arrêt 5A_822/2022 du 14 mars 2023 consid. 4.3 et 4.4).”
“1 CPC), il importe peu que les faits aient été allégués par l'une ou l'autre des parties ; dès lors qu'ils font partie du cadre du procès, le juge peut en tenir compte (TF 5A_183/2018 du 31 août 2018 consid. 4.2.1 ; TF 4A_566/2015 du 8 février 2016 consid. 4.2.1). La décision relative aux sûretés est rendue en procédure sommaire (TF 4A_269/2020 du 18 août 2020 consid. 2). L'art. 221 al. 1 CPC s'applique par analogie aux requêtes présentées dans une procédure sommaire (cf. art. 219 CPC). Toutefois, on doit pouvoir renoncer à une présentation séparée de chaque fait, lorsque l'état de fait résulte des conclusions et des pièces annexées. En procédure sommaire, le requérant peut se contenter d’indiquer les parties, ses conclusions et de décrire l’objet du litige, sans qu’il ne soit nécessaire de présenter des allégués par numéro d’ordre suivis des moyens de preuve proposés. Le juge peut retenir les faits pertinents sur la base des pièces produites en annexe, qui complètent la requête (ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.5 ; TF 5A_183/2018 du 31 août 2018 consid. 4.2.3 ; TF 5D_95/2015 du 22 septembre 2015 consid. 3.2). 4.2 En l’espèce, si la jurisprudence susmentionnée rendue au regard de l’art. 221 CPC s’applique à l’égard d’une requête présentée en procédure sommaire, les exigences relatives à une réponse présentée en procédure sommaire – comme en l’occurrence – ne sauraient à tout le moins être plus élevées. Ainsi, contrairement à ce que soutient la recourante, il n’était pas nécessaire que l’intimé allègue formellement que ses revenus devaient être augmentés de 5'000 fr. par mois en vertu de la reconnaissance de dette signée le 23 juillet 2020, dès lors que ce fait – pertinent in casu – ressort expressément du courrier adressé le 5 mai 2021 par l’intéressé à la Chambre patrimoniale cantonale ainsi que du prononcé du 21 décembre 2021 de la juge déléguée produits par l’intimé sous pièces 105 et 108 à l’appui de ses déterminations du 7 juillet 2022. Par ailleurs, la recourante a eu amplement le temps de se déterminer sur ces pièces avant que le prononcé litigieux ne soit rendu le 10 janvier 2023. On relèvera en outre que cet élément factuel faisait assurément partie du cadre du procès eu égard notamment à la question de l’insolvabilité de l’intimé devant être examinée ensuite de la requête du 11 mars 2022 de la recourante et aux allégués 24 et 25 des déterminations du 7 juillet 2022 susmentionnées.”
Eine rechtliche Begründung in Klage oder Gesuch ist freiwillig (Art. 221 Abs. 3 ZPO). Erforderlich sind hingegen die Darlegung der massgeblichen Tatsachenbehauptungen und die Angabe der vorgesehenen Beweismittel. Das Gericht wendet das Recht von Amtes wegen an.
“Der prozessual massgebliche Streitgegenstand definiert sich nicht nach dem der Klage zugrundeliegenden materiellen Recht, sondern - gemäss der an- erkannten zweigliedrigen Streitgegenstandstheorie - nach dem vom Kläger ge- stellten Rechtsbegehren und dem zur Klage erhobenen Lebenssachverhalt, das heisst dem Tatsachenfundament, auf das sich die Klagebegehren stützen (BGE 144 III 452 E. 2.3.1; 143 III 254 E. 3.1; 142 III 210 E. 2.1; 139 III 126 E. 2.3.2). Verlangt der Kläger mit seiner Klage vom Beklagten die Herausgabe einer bestimmten Sache, so hat das Gericht von Amtes wegen zu prüfen (vgl. Art. 57 ZPO), ob gestützt auf das prozessual massgebliche Tatsachenfundament ein entsprechender materieller Anspruch besteht, der dem klägerischen Rechts- begehren zum Durchbruch verhilft oder nicht. Dafür kommt sowohl ein Herausga- beanspruch des Klägers gestützt auf Art. 934 Abs. 1 ZGB bzw. Art. 936 ZGB als auch gestützt auf Art. 641 Abs. 2 ZGB in Betracht. Auf welche dieser Rechtsnor- men sich der Kläger stützt, muss er nicht notwendigerweise bekannt geben (vgl. Art. 221 Abs. 3 ZPO). Er hat - im Bereich des Verhandlungsgrundsatzes - dem Gericht lediglich das Tatsachenfundament, auf welches er seine Begehren stützt, darzulegen (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Es steht nicht zur Disposition der Parteien, das Gericht auf die Prüfung bestimmter Anspruchsgrundlagen zu beschränken und den prozessualen Streitgegenstand auf diese Weise einzuengen (Ernst/Zogg, a.a.O., N 12 zu Art. 932 ZGB; Tanja Domej/Céline P. Schmidt, in: Büchler/Jakob [Hrsg.], Kurzkommentar ZGB, Schweizerisches Zivilgesetzbuch, 7. Aufl., Basel 2018, N 10 zu Art. 934 ZGB). Eine Ausnahme von dieser umfassenden rechtlichen Prüfung der Berechtigung des Klagebegehrens besteht nur, wenn entweder aus materiellrechtlichen oder aus prozessualen Gründen eine gesetzliche Beschrän- kung der gerichtlichen Kognition auf bestimmte Anspruchsgrundlagen besteht (da- zu E. 3.2.2). Verlangt der Kläger vom Beklagten die Herausgabe einer Sache, und stützt er sich dabei auf einen Anspruch, der auf sein Recht zum Besitz zurückgeht (sog.”
“Le principe « jura novit curia » signifie que, dans le cadre des conclusions prises par les parties, le juge est libre d’appliquer le droit, en s’écartant ainsi de l’analyse juridique et des arguments des parties. Il n’est pas lié par les causes juridiques invoquées à l’appui des conclusions (CR CPC-Haldy, 2ème éd. 2019, art. 57 n. 3). L’objet du litige est déterminé par les conclusions de la demande et le complexe de faits à la base de celles-ci, mais non par le fondement juridique (PC CPC-Chabloz, 2021, art. 57 n. 4 et les références citées). 5.4.3. En l’espèce, les époux H.________ et I.________ ont conclu dans leur demande à la modification du registre foncier de sorte que le Tribunal civil devait examiner, sous l’angle de tous les fondements juridiques et dans le cadre de la maxime de disposition, si ce chef de conclusions est fondé (arrêt TF 5A_204/2019 du 25 novembre 2019 consid. 3.7.3). Qu’ils n’aient pas fait référence à l’art. 975 CC n’est pas décisif, étant rappelé qu’une motivation juridique dans la demande de première instance n’est que facultative (art. 221 al. 3 CPC). L'action en rectification du registre foncier n'a pas pour objet la naissance ou l'extinction d'un droit, mais la confirmation de l'existence ou de l'inexistence de celui-ci, que le jugement se limite à constater. Il s'agit en ce sens d'une action de nature constatatoire (not. arrêt TF 5A_1044/2020 du 15 octobre 2021 consid. 4.2.1.2), soumise à la procédure ordinaire selon la valeur litigieuse (CPra Actions-Bohnet, 2ème éd. 2019, vol. I § 61 n. 17), à l’instar de l’action confessoire. Dans ces conditions, on ne perçoit pas en l’espèce pour quel motif un cumul d’actions serait prohibé en l’occurrence, les conditions de l’art. 90 CPC étant remplies. Le grief est infondé. 5.4.4. L’art. 975 al. 1 CC vise le cas où l’inscription est illégitime, en principe dès l’origine (CPra Actions-Bohnet, vol. I § 61 n. 4). Cette voie de droit est également ouverte lorsque, en cas de division d’un fonds, le conservateur a omis de reporter une servitude sur les fonds résultant de la division ou que le libellé donné aux servitudes sur ces fonds ne correspond pas au titre d’acquisition (CR CC II-Mooser, art.”
“102 CPJA dans la présente procédure peut être laissée indécise, les conditions imposées par l'art. 102 al. 1 CPJA ayant de toute manière été respectées. 1.3. Mémoire de demande 1.3.1. Bases légales Selon l'art. 73 al. 2 LPP, les cantons doivent prévoir une procédure simple, rapide et, en principe, gratuite. Les normes de procédure en matière LPP relèvent donc du droit cantonal. La procédure de l'action devant le Tribunal cantonal est régie, selon l'art. 101 CPJA, par l'application analogique du code de procédure civile du 19 décembre 2008 (CPC ; RS 272), sous réserve des articles 1 à 44, 66 à 75, 102, 105 à 109, 121 à 124 et 127 à 148 du CPJA. Il s'ensuit que sont notamment applicables l'art. 43 CPJA ainsi que les art. 130–132 et 221 CPC quant aux actes des parties et au mémoire de demande. Selon l'art. 221 al. 1 CPC, la demande contient notamment les conclusions (let. b), les allégations de fait (let. d) et l'indication, pour chaque allégation, des moyens de preuves proposés (let. e). Elle peut en outre contenir une motivation juridique (art. 221 al. 3 CPC). Le but de l'art. 221 al. 1 let. d et e CPC est de permettre au juge de déterminer sur quels faits le demandeur fonde ses prétentions et par quels moyens de preuve il entend démontrer lesdits faits. La loi ne prévoit pas un nombre maximal de mots ou de phrases par allégation, pas plus qu'elle ne précise que chaque allégué ne doit contenir qu'un seul fait, ni que les faits doivent impérativement être ordonnés en phrases distinctes et numérotées. Elle exige cependant que la demande soit rédigée de telle manière à ce que le juge soit en mesure de comprendre quel est l'objet du procès et sur quels faits le demandeur fonde ses prétentions, ainsi que de déterminer quels moyens de preuve sont proposés pour quels faits. En outre, elle doit permettre au défendeur de se déterminer aisément sur les faits et de proposer des contre-preuves (cf. ATF 144 III 54 consid. 4.1.3.3 et 4.1.3.5). L'art. 43 CPJA permet notamment à l'autorité saisie de renvoyer à leur expéditeur des écrits illisibles ou prolixes pour rectification.”
“Nach dem Verhandlungsgrundsatz hat der Gesuchsteller dem Gericht die Tatsachen, auf die sie ihre Begehren stützen, darzulegen und die dazugehörigen Beweismittel anzugeben (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Dabei muss das Gesuch die mas- sgeblichen Tatsachenbehauptungen enthalten (Art. 221 Abs. 1 lit. d in Verbindung mit Art. 219 und Art. 252 Abs. 1 ZPO). Demgegenüber sind rechtliche Überlegun- gen zum Sachverhalt freiwillig (Art. 221 Abs. 3 ZPO). Die Gesuchsgegnerin auf der anderen Seite hat darzulegen, welche Tatsachenbehauptungen sie im Einzel- nen anerkennt oder bestreitet (Art. 222 Abs. 2 ZPO). Auf diesen anerkannten oder bewiesenen Sachverhalt wendet das Gericht anschliessend das Recht von Amtes wegen an (Art. 57 ZPO).”
“Das Rechtsöffnungsverfahren unterliegt dem summarischen Verfahren (Art. 251 Bst. a ZPO), welches in Art. 252 bis 256 ZPO geregelt wird. Allerdings sind die Bestimmungen zum ordentlichen Verfahren auf das summarische Verfahren sinngemäss anwendbar, soweit nichts Abweichendes gilt, da die Art. 252 bis 256 ZPO dieses Verfahren nicht abschliessend regeln (BSK ZPO – Mazan, 3. Auflage 2017, Art. 252 N. 1). In Bezug auf den Inhalt des Gesuchs sind die Vorgaben des ordentlichen Verfahrens massgebend (Art. 219 i.V.m. Art. 221 ZPO), weil das Gesetz für das summarische Verfahren keine abweichenden Anforderungen vorsieht (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 9; Fürst, Das Rechtsöffnungsverfahren, in ZZZ 38/2016, S. 124;). Besonders zu beachten ist, dass das Gesetz im summarischen Verfahren eine Tatsachenbegründung verlangt. Die wesentlichen Tatsachenbegründungen müssen im Gesuch enthalten sein (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 10; KUKO ZPO – Jent Sorensen, 2. Aufl. 2014, Art. 252 N. 2). Eine rechtliche Begründung ist hingegen nicht erforderlich, aber möglich (Art. 221 Abs. 3 ZPO). Ferner sind die vom Gesetz genannten Beilagen einzureichen (Art. 221 Abs. 2 ZPO). Zu den erforderlichen Beilagen zählen die Vollmacht bei Vertretung, die verfügbaren Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen und ein Verzeichnis der Beweismittel (BSK ZPO – Mazan, Art. 252 N. 11). Von grosser praktischer Bedeutung ist die Pflicht, als Beilage die verfügbaren Urkunden einzureichen, welche als Beweismittel dienen (Art. 221 Abs. 2 Bst. c ZPO), da der Beweis im summarischen Verfahren in erster Linie durch Urkunden zu erbringen ist (Art. 254 Abs. 1 ZPO). Das Gesuch muss die Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen enthalten (Art. 221 Abs. 1 Bst. e ZPO). Auf jede Tatsachenbehauptung folgt ein Beweisantrag.”
Gerichte setzen in verschiedenen Entscheidungen eine Frist von 20 Tagen zur Einreichung der schriftlichen Klageantwort mit dem in Art. 221 ZPO genannten Inhalt an. In den zitierten Entscheiden wurde dabei überwiegend die Einreichung im Doppel angeordnet; in einzelnen Fällen wurde die dreifache Ausfertigung verlangt.
“41'553.– auf, welcher Auflage diese innert erstreckter Frist nachkam (Urk. 7/5; Urk. 7/8; Urk. 7/9). Mit Verfügung vom 10. März 2023 setzte die Vorinstanz der Beklagten Frist zur Ein- reichung der Klageantwort an (Urk. 7/10). Innert erstmals erstreckter Frist er- suchte die Beklagte mit Eingabe vom 28. April 2023 darum, die Klägerin zur Si- cherheitsleistung der Parteientschädigung im Umfang von Fr. 60'604.– zu ver- pflichten (Urk. 7/13; Urk. 7/15). In der Folge reichte die Klägerin mit Eingabe vom 12. Juni 2023 eine Stellungnahme zum Gesuch der Beklagten ein (Urk. 7/17; Urk. 7/20; Urk. 7/21), zu welcher sich die Beklagte mit Eingabe vom 27. Juni 2023 er- neut äusserte (Urk. 7/25). Mit Verfügung vom 12. September 2023 wies die Vorin- stanz den Antrag der Beklagten auf Leistung einer Sicherheit für ihre Parteient- schädigung ab und setzte der Beklagten eine (einmal erstreckbare) Frist von 20 Tagen ab Zustellung der Verfügung an, um die schriftliche Klageantwort mit dem Inhalt gemäss Art. 221 ZPO im Doppel einzureichen (Urk. 7/27 S. 8 = Urk. 2 S.8). 2.Gegen diesen Entscheid legte die Beklagte mit Eingabe vom 25. September 2023 Beschwerde ein und stellte folgende Anträge (Urk. 1 S. 2): "1.Es sei Dispositivziffer 1 der Verfügung des Einzelgerichts für SchKG-Klagen des Bezirksgerichts Zürich vom 12. September 2023, Proz. FO230001-L, aufzuheben. 2.Es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, für die Parteient- schädigung der Beschwerdeführerin einstweilen eine Sicherheit in der Höhe von CHF 60'604.00 (zzgl. MWST) zu leisten. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWST) zu Lasten der Beschwerdegegnerin." - 3 - Mit Verfügung vom 26. Oktober 2023 wurde der Beklagten Frist zur Leistung ei- nes Kostenvorschusses von Fr. 6'400.– angesetzt (Urk. 8), welcher fristgerecht einging (vgl. Urk. 9). Mit Verfügung vom 29. Januar 2024 wurde der Klägerin Frist zur Beschwerdeantwort angesetzt (Urk. 10). Die Beschwerdeantwort, in welcher die Klägerin die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungs- folgen zulasten der Beklagten verlangt, datiert vom 9.”
“Das Gesuch um vorläufige Einstellung der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Zürich 8 wird bezüglich Forderung 7 im Zah- lungsbefehl und der Konkursandrohung (Kosten Rechtsvertre- tung) gutgeheissen. Demnach wird die Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Zü- rich 8 im Umfang von CHF 10'000.– per sofort vorläufig einge- stellt. 3.Über die Prozesskosten dieses Gesuchs wird mit der Hauptsache entschieden. 4.Der Beklagten wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Verfügung angesetzt, um die schriftliche Klageantwort mit dem In- halt gemäss Art. 221 ZPO im Doppel einzureichen. 5.(Schriftliche Mitteilung.) 6.(Rechtsmittelbelehrung.)"”
“Das Gesuch um vorläufige Einstellung der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Zürich 8 wird bezüglich Forderung 7 im Zah- lungsbefehl und der Konkursandrohung (Kosten Rechtsvertre- tung) gutgeheissen. Demnach wird die Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Zü- rich 8 im Umfang von CHF 10'000.– per sofort vorläufig einge- stellt. 3.Über die Prozesskosten dieses Gesuchs wird mit der Hauptsache entschieden. 4.Der Beklagten wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Verfügung angesetzt, um die schriftliche Klageantwort mit dem In- halt gemäss Art. 221 ZPO im Doppel einzureichen. 5.(Schriftliche Mitteilung.) 6.(Rechtsmittelbelehrung.)"”
“_____, betreffend Feststellung des Nichtbestehens einer Schuld (Art. 85a SchKG) Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes für SchKG-Klagen des Bezirksgerichtes Zürich vom 10. August 2021; Proz. FO200009 - 2 - Rechtsbegehren: (act. 6/1 S. 2) "1. [...] 2. PROVISORISCHE MASSNAHMEN: Die Betreibung Nr. 1 des Be- treibungsamtes Zürich 1 gegen den Kläger B._____ sei im Sinne einer provisorischen, vorsorglichen Massnahme gem. Art. 252 ff. ZPO und Art. 85a SchKG für die Dauer des Prozesses vorläufig einzustellen. 3. [...] 4. [...] 5. [...]" Urteil des Einzelgerichtes: 1. Das Gesuch um vorläufige Einstellung der Betreibung Nr. 1 des Betrei- bungsamts Zürich 1 wird gutgeheissen. Demnach wird die Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamts Zürich 1 auf den Zeitpunkt vor der Verwertung vorläufig eingestellt. 2. Über die Prozesskosten dieses Gesuchs wird mit der Hauptsache entschie- den. 3. Dem Beklagten wird eine Frist von 20 Tagen ab Zustellung dieser Verfügung angesetzt, um die schriftliche Klageantwort mit dem Inhalt gemäss Art. 221 ZPO im Doppel einzureichen. 4./5.(Mitteilungen und Rechtsmittel) Berufungsanträge: des Beklagten und Berufungsklägers (act. 2 S. 2): 1. Es sei die Dispositiv-Ziffer 1 der Verfügung des Bezirksgerichts Zürich vom 10. August 2021 im Verfahren Geschäfts-Nr. FO200009-L aufzuheben und die Betreibung Nr. 1 des Betrei- bungsamtes Zürich 1 weiterzuführen; 2. eventualiter sei die Dispositiv-Ziffer 1 der Verfügung des Bezirks- gerichts Zürich vom 10. August 2021 im Verfahren Geschäfts-Nr. - 3 - FO200009-L aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beru- fungsbeklagten. des Klägers und Berufungsbeklagten (act. 12 S. 2): 1. Es sei die Berufung abzuweisen und die Verfügung des Bezirks- gericht Zürich vom 10. August 2021 (Geschäfts-Nr. FO200009-L) sei zu bestätigen. 2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Be- rufungsklägers und Beklagten A._____. Erwägungen: I. 1. Mit Eingabe vom 14.”
“Der [A._____ AG] wird eine nicht erstreckbare Frist bis 18. Mai 2021 angesetzt, um das Massnahmebegehren der Gesuchstelle- rinnen in dreifacher Ausfertigung zu beantworten (zum Inhalt ver- gleiche insbesondere Art. 222 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit Art. 221 ZPO). Beilagen sind im Doppel einzureichen. Bei Säum- nis würde Verzicht auf Stellungnahme angenommen.”
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