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Bei erstinstanzlicher Verurteilung gilt der dringende Tatverdacht grundsätzlich als gegeben. Für die Fortdauer von Sicherheitshaft sind daneben ein besonderer Haftgrund (insbesondere Flucht-, Kollusions- oder Wiederholungsgefahr) sowie die Wahrung der Verhältnismässigkeit erforderlich.
“Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat die mit der Behandlung des Haftentlassungsgesuchs befasste Behörde bei Bejahung der Haftvoraussetzungen formell die Untersuchungs- oder Sicherheitshaft anzuordnen, da nur so die zur Begründung eines rechtmässigen Freiheitsentzugs bestehenden Garantien eingehalten werden können. Der Vollzugsort bleibt davon grundsätzlich unberührt, da auch die Untersuchungs- und Sicherheitshaft in einer Vollzugsanstalt vollzogen werden können (Urteil des Bundesgerichts 6B_73/2017 vom 16. Februar 2017 E. 2.3; zum Ganzen: 143 IV 160 E. 2.3). 4. Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund [E. 5 hiernach]), ein besonderer Haftgrund – wie beispielsweise Fluchtgefahr (Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO, vgl. dazu E. 6) – besteht und sich die Haftanordnung oder -belassung als verhältnismässig erweist (Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil (resp. vorliegend in dessen Anschluss), ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1, je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). 5. 5.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung gilt der dringende Tatverdacht nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich ohne Weiteres als erstellt.”
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 StPO nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und ein besonderer Haftgrund vorliegt. Die Haft muss ausserdem verhältnismässig sein (vgl. Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d sowie Art. 212 Abs. 2 Bst. c und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst.”
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund) und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht (sog. Fluchtgefahr [Bst. a]), Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (sog. Kollusions- oder Verdunkelungsgefahr [Bst. b]), oder durch schwere Verbrechen oder Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleichartige Straftaten verübt hat (sog. Wiederholungsgefahr [Bst. c]). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst.”
Entscheidet das erstinstanzliche Gericht im Urteil über die Fortführung der Sicherheitshaft und verfügt es die Haftentlassung, steht der Staatsanwaltschaft gegen diese Entscheidung kein Beschwerderecht zu (vgl. [0]).
“Insoweit liegt denn auch gerade kein Anwendungsfall von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO vor. Im Rahmen eines Freispruchs erfolgt seitens des erstinstanzlichen Gerichts keine Auseinandersetzung mit der Thematik der Fortführung der Sicherheitshaft. Der Staatsanwaltschaft steht es in diesem Fall daher offen, zuhanden des Berufungsgerichts einen Antrag auf Fortsetzung der Sicherheitshaft zu stellen. Bei der vorliegenden Verurteilung des Angeklagten hat sich das Bezirksgericht demgegenüber ausdrücklich mit der Frage der Fortführung der Sicherheitshaft auseinandergesetzt, von einer solchen abgesehen und die Haftentlassung verfügt. Gegen einen derartigen Entscheid steht der Staatsanwaltschaft seit der jüngsten Revision der StPO und der damit einhergehenden Rechtsprechung kein Beschwerderecht offen (BGE 149 IV 135). Entgegen dem Dafürhalten der Staatsanwaltschaft liegt insoweit keine Gesetzeslücke vor, da es dem Bezirksgericht von Gesetzes wegen offengestanden wäre, die Sicherheitshaft im Hinblick auf das Berufungsverfahren zu verlängern (Art. 231 Abs. 1 StPO). Die Auffassung der Vorinstanz, es liege kein Fall von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO vor und ihre damit implizierte Folgerung, die Staatsanwaltschaft verfüge über kein rechtlich geschütztes Interesse, die Fortsetzung der Sicherheitshaft zu beantragen, ist unter diesen Umständen nicht zu beanstanden.”
Die Staatsanwaltschaft kann nach einem in erster Instanz erfolgten Freispruch die Fortdauer der Haft der inhaftierten beschuldigten Person beantragen; die betreffende Person bleibt in Haft, bis die Verfahrensleitung der Berufungsinstanz darüber entschieden hat. Die Verfahrensleitung entscheidet über das Gesuch innert fünf Tagen ab dessen Einreichung.
“2 1ère phrase CPP) ; en pareil cas, la personne concernée demeure en détention jusqu'à ce que la direction de la procédure de la juridiction d'appel ait statué (art. 231 al. 2 2ème phrase CPP) ; celle-ci statue sur la demande du ministère public dans les cinq jours à compter du dépôt de la demande (art. 231 al. 2 3ème phrase CPP). En l'espèce, en première instance, le Ministère public a requis une peine privative de liberté ferme de 5 ans et une expulsion de 10 ans du territoire suisse. A l’issue des délibérations, le Tribunal correctionnel a libéré le prévenu de toutes les charges qui pesaient contre lui. Au terme de la notification orale du jugement, le 7 avril 2022, le Ministère public a immédiatement déclaré faire appel et requis le maintien en détention de M.________ pour des motifs de sûreté en raison d’un risque de fuite. Cette requête a été présentée en temps utile devant le Tribunal correctionnel qui a maintenu la détention jusqu’à droit connu sur le prononcé à rendre par la direction de la procédure d’appel et a transmis la cause à cette autorité. Conformément à l’art. 231 al. 2 CPP, la requête du Ministère public est donc recevable. 2. 2.1 Il est reproché au prévenu de s’être associé à Z.________ et W.________ en automne 2016 pour commettre des cambriolages en Suisse. Ces auteurs auraient principalement ciblé des garages automobiles et dérobé des voitures coûteuses, des biens de marque et des espèces. Ils auraient en outre volé des plaques d'immatriculation et auraient commis plusieurs excès de vitesse importants lors de leurs périples. Z.________ a été condamné pour ces faits par jugement du 11 août 2020 par le Tribunal criminel de la Broye et du Nord vaudois. 2.1.1 S’agissant de M.________, le Tribunal correctionnel a retenu que, si des preuves incriminant Z.________ avaient été rassemblées, aucune trace d’ADN du prévenu sur les lieux des infractions, ni aucune trace de semelles n’avaient été trouvées. En outre aucun bornage de son téléphone n’avait pu être détecté en Suisse. Les deux seuls éléments figurant au dossier pour établir l’implication de M.________ étaient, d’une part, l’interpellation du prévenu à Barcelone le 18 octobre 2016 alors qu’il se trouvait dans un véhicule volé en Suisse avec Z.”
“________ soit prolongée jusqu’à droit connu sur la décision de la direction de la procédure de la juridiction d’appel, en prévision de la procédure d’appel et en raison d’un risque de fuite. A l’issue de l’audience de lecture du jugement du 7 avril 2022, la détention pour motifs de sûretés a été prolongée par le Tribunal correctionnel jusqu’à droit connu sur le prononcé à rendre par la direction de la procédure d’appel. Par écriture du 8 avril 2022, le Ministère public a réitéré sa requête de mise en détention de M.________ pour des motifs de sûreté. Par courrier du 8 avril 2022, M.________ a conclu au rejet de la demande de prolongation de détention et à sa libération immédiate. En droit : 1. 1.1 Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette juridiction différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté : elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération formées durant la procédure d'appel (art. 233 CPP). 1.2 Si le prévenu en détention est acquitté et que le tribunal de première instance ordonne sa mise en liberté, le ministère public peut demander à la direction de la procédure de la juridiction d'appel, par l'entremise du tribunal de première instance, de prolonger sa détention pour des motifs de sûreté (art. 231 al. 2 1ère phrase CPP) ; en pareil cas, la personne concernée demeure en détention jusqu'à ce que la direction de la procédure de la juridiction d'appel ait statué (art. 231 al. 2 2ème phrase CPP) ; celle-ci statue sur la demande du ministère public dans les cinq jours à compter du dépôt de la demande (art. 231 al. 2 3ème phrase CPP). En l'espèce, en première instance, le Ministère public a requis une peine privative de liberté ferme de 5 ans et une expulsion de 10 ans du territoire suisse.”
Befindet sich eine Person bereits aufgrund eines gültigen Hafttitels (z. B. vorzeitiger Straf- oder Massnahmenvollzug) in Haft, kann die erneute Anordnung von Sicherheitshaft dem Betroffenen nach Ansicht des Bundesgerichts keinen zusätzlichen Rechtsnachteil bringen; ob das erstinstanzliche Gericht in solchen Fällen überhaupt erneut Sicherheitshaft anordnen müsste, kann offenbleiben.
“Was der Beschwerdeführer aus dieser Rüge zu seinen Gunsten ableiten will, ist nicht erkennbar: Wie er selbst vorbringt, befand er sich am 24. Juli 2024 rechtmässig im vorzeitigen Straf- bzw. Massnahmenvollzug. Seine Inhaftierung basiert demnach auf einem gültigen Hafttitel. Ob das Amtsgericht unter diesen Umständen in Anwendung von Art. 231 StPO die (im bisherigen Regime des vorzeitigen Massnahmenvollzugs zu vollziehende) Sicherheitshaft des erstinstanzlich verurteilten Beschwerdeführers (erneut) anzuordnen hatte, kann bei dieser Sachlage offenbleiben, da ihm durch die Anordnung jedenfalls kein Rechtsnachteil erwächst.”
Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO räumt der zuständigen Justizvollzugsbehörde (bzw. der Staatsanwaltschaft) die Möglichkeit ein, bereits im Hinblick auf ein bevorstehendes Rechtsmittelverfahren die Anordnung von Sicherheitshaft zu beantragen. Dies gilt auch dann, wenn ein Rechtsmittel noch nicht tatsächlich eingelegt oder noch nicht erklärt worden ist.
“In sinngemässer Anwendung auf das vorliegende Verfahren bedeutet dies, dass dem Amt für Justizvollzug - als zuständige Behörde für die Einleitung des Verfahrens auf Erlass eines nachträglichen richterlichen Entscheids (vgl. Art. 364 a Abs. 1 StPO) - gestützt auf Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO analog zur Staatsanwaltschaft das Recht zukam, beim Richteramt Olten-Gösgen, welches den Antrag um Verlängerung der stationären Massnahme abgewiesen hat, zu Handen der Verfahrensleitung der Rechtsmittelinstanz die Fortsetzung bzw. im vorliegenden Fall aufgrund der damals noch andauernden originären stationären Massnahme für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens die Anordnung von Sicherheitshaft zu beantragen. Entgegen der Kritik der Beschwerdeführerin steht dieses Vorgehen nicht im Widerspruch zu Art. 222 StPO. Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO trat in der vorgenannten Ausgestaltung zeitgleich mit Art. 222 StPO in Kraft und normiert kein Beschwerderecht der Staatsanwaltschaft, sondern räumt ihr bzw. im gerichtlichen Nachverfahren der zuständigen Justizvollzugsbehörde die Möglichkeit ein, im Falle eines erstinstanzlichen Freispruchs oder vorliegend einer Nichtverlängerung einer stationären Massnahme in der Hauptsache für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens die Anordnung von strafprozessualer Sicherheitshaft zu beantragen. Der Zulässigkeit des vorliegend strittigen Antrags des Amts für Justizvollzug vom 8. Januar 2024 steht sodann auch nicht entgegen, dass das Amt im Zeitpunkt des Antrags noch gar kein Rechtsmittel gegen den Nachentscheid vom 21. Dezember 2023 ergriffen hatte. Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO räumt ihm die Gelegenheit ein, bereits im Hinblick auf ein Rechtsmittelverfahren die Anordnung von Sicherheitshaft zu beantragen (siehe MARC FORSTER, in: Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, N. 6 zu Art. 231 StPO).”
“November 2023 auf Verlängerung der Massnahme ist zu entnehmen, dass er für den Fall, dass bis zum 14. Mai 2024 kein rechtskräftiger Entscheid des Strafgerichts über die beantragte Verlängerung der stationären therapeutischen Massnahme ergangen sein sollte, die Verfahrensleitung ersuchte, beim Zwangsmassnahmengericht gestützt auf Art. 364b StPO Sicherheitshaft zu beantragen (Akten S. 110). Ungeachtet der Frage, ob das in der Sache entscheidende Strafgericht am 7. Mai 2014 über die Sicherheitshaft zu entscheiden hatte bzw. konnte, ist festzustellen, dass der Antragsteller gemäss der oben dargelegten Rechtsprechung (E. 1.2) jedenfalls befugt ist, im Falle einer Nichtverlängerung einer stationären Massnahme in der Hauptsache für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens zu Handen der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Anordnung von strafprozessualer Sicherheitshaft zu beantragen (BGer 7B_190/2024 vom 12. März 2024 E. 2.2.3). Daran ändert auch nichts, dass die Berufung aktuell bloss angemeldet und noch nicht erklärt wurde. Denn Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO räumt der Vollzugsbehörde die Gelegenheit ein, bereits im Hinblick auf ein Rechtsmittelverfahren die Anordnung von Sicherheitshaft zu beantragen (BGer 7B_190/2024 vom 12. März 2024 E. 2.2.3). Auf den Antrag ist mithin einzutreten.”
In einzelnen Entscheiden ist Art. 231 StPO per analogiam herangezogen worden, um die Verlängerung bzw. Fortdauer von Ersatzmassnahmen anstelle von Sicherheitshaft bis zum Antritt der freiheitsentziehenden Sanktion zu ermöglichen.
“Juni 2019, und wegen Pornografie (Art. 197 Abs. 1 StGB, mehrfach begangen), begangen zwischen dem 15. Juni 2019 und 19. Juli 2019, zum Nachteil von F.________ schuldig gesprochen. A.________ wird wegen harter Pornographie (Konsum; Art. 197 Abs. 5 Satz 1 StGB, mehrfach begangen), begangen zwischen 2015 und Sommer 2019, schuldig gesprochen. A.________ wird zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt (Art. 19 Abs. 2, 40, 47, 49 Abs. 1 StGB). Die erstandene Untersuchungshaft (167 Tage) sowie die Ersatzmassnahmen (91 Tage) werden der Strafe angerechnet (Art. 51 StGB). Es wird eine ambulante Behandlung in Form einer Psychotherapie gemäss Art. 63 StGB angeordnet (Art. 56 StGB). Der Strafvollzug wird nicht aufgeschoben. Die durch das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Freiburg angeordneten und mit Verfügung vom 31. Januar 2022 letztmals verlängerten Ersatzmassnahmen anstelle von Sicherheitshaft werden bis zum Antritt der freiheitsentziehenden Sanktion, längstens bis zum 5. August 2022 verlängert (Art. 231 StPO per analogiam). Das Friedensgericht des Sensebezirks wird ersucht, die Anordnung von allfälligen Kindesschutzmassnahmen zu Gunsten von J.________, I.________ und C.________ zu prüfen. Folgende beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und vernichtet (Art. 69 Abs. 2 StGB): Hausdurchsuchung vom”
“En effet, le recours en matière de droit pénal que l'intéressé avait déposé à Mon Repos pour contester ladite mesure revêtait un effet suspensif (cf. art. 103 al. 2 let. b LTF). Après le dépôt dudit recours, la détention du recourant poursuivait ainsi toujours - tant d'un point de vue matériel que formel - des motifs de sûreté, comme l'avait ordonnée la Cour de justice dans son jugement sur appel conformément l'art. 231 CPP (cf. à cet égard ATF 139 IV 277 consid. 2.2), et ce jusqu'à la date de l'entrée en force de l'arrêt fédéral, soit jusqu'au 4 juillet 2019 (cf. art. 220 al. 2 et 437 al. 3 CPP, en lien avec l'art. 61 LTF; aussi, notamment, arrêt 1B_58/2014 du 15 avril 2014 consid. 3.1). Le recourant, qui, selon les faits contenus dans l'arrêt attaqué, n'a jamais demandé l'exécution anticipée de sa mesure thérapeutique institutionnelle (cf. art. 236 CPP), ne peut dès lors se plaindre d'avoir séjourné dans un établissement inadapté à l'exécution de celle-ci avant le 4 juillet 2019, puisque cette mesure n'était précisément pas encore exécutoire, ni reprocher aux autorités cantonales de n'avoir rien entrepris en vue d'un transfert dans un établissement plus approprié à sa situation avant cette date. Il s'ensuit qu'il ne peut assurément pas prétendre non plus avoir subi des "conditions irrégulières" de détention au sens de l'art. 5 par. 1 let. e CEDH durant une période de dix-sept mois, ainsi qu'il le fait dans ses écritures, ce contrairement au recourant dans l'arrêt 2C_523/2021 mentionné plus haut, dans lequel la Cour de céans avait retenu une violation de cette disposition au regard des circonstances (cf.”
Die Fortsetzung der Sicherheitshaft nach Art. 231 Abs. 2 StPO setzt eine ernsthafte und unmittelbare Gefahr voraus, dass die freigelassene beschuldigte Person durch Verbrechen oder schwere Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet. Konkrete Indizien, etwa wiederholte Drohungen oder Hinweise auf Gewaltbereitschaft, können die erforderliche Ausführungsgefahr begründen.
“Wird die inhaftierte beschuldigte Person freigesprochen und verfügt das erstinstanzliche Gericht deren Freilassung, so kann die Staatsanwaltschaft beim erstinstanzlichen Gericht zu Handen der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Fortsetzung der Sicherheitshaft beantragen, wenn die ernsthafte und unmittel- bare Gefahr besteht, dass sie durch Verbrechen oder schwere Vergehen die Si- cherheit anderer unmittelbar erheblich gefährdet (Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO). Die Staatsanwaltschaft führt in ihrem Antrag vom 26. Januar 2024 aus, dass B. C. aus nichtigen Gründen niedergestochen habe. Bei einer Freilas- sung von B. bestehe die unmittelbare Gefahr, dass dieser sich zu C. begeben werde, um sich für die damalige Auseinandersetzung zu rächen (act. I.2). Die Staatsanwaltschaft verweist zur Ausführungsgefahr bzw. für die Gewaltbereit- schaft von B. auf einen Antrag vom 23. Januar 2023 der JVA H. auf Versetzung in eine andere Vollzugseinrichtung (act. I.2.1). Diesem Antrag ist zu entnehmen, dass der Beschuldigte gegenüber dem Vollzugspersonal erklärt habe, dass sich in der JVA H. eine eingewiesene Person befinde, welche ihn in einem Strafverfahren zu Unrecht beschuldigt habe. Dieses erfahrene Unrecht werde er nicht auf sich beruhen lassen und bei einem persönlichen Kontakt werde mit Bestimmtheit etwas geschehen. Diese Drohung habe der Beschuldigte wie- derholt und auch gegenüber seiner eigenen Rechtsvertretung geäussert. Auf mög- liche Konsequenzen angesprochen, sei B.”
“Wird die inhaftierte beschuldigte Person freigesprochen und verfügt das erstinstanzliche Gericht deren Freilassung, so kann die Staatsanwaltschaft beim erstinstanzlichen Gericht zu Handen der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Fortsetzung der Sicherheitshaft beantragen, wenn die ernsthafte und unmittel- bare Gefahr besteht, dass sie durch Verbrechen oder schwere Vergehen die Si- cherheit anderer unmittelbar erheblich gefährdet (Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO). Die Staatsanwaltschaft führt in ihrem Antrag vom 26. Januar 2024 aus, dass B. C. aus nichtigen Gründen niedergestochen habe. Bei einer Freilas- sung von B. bestehe die unmittelbare Gefahr, dass dieser sich zu C. begeben werde, um sich für die damalige Auseinandersetzung zu rächen (act. I.2). Die Staatsanwaltschaft verweist zur Ausführungsgefahr bzw. für die Gewaltbereit- schaft von B. auf einen Antrag vom 23. Januar 2023 der JVA H. auf Versetzung in eine andere Vollzugseinrichtung (act. I.2.1). Diesem Antrag ist zu entnehmen, dass der Beschuldigte gegenüber dem Vollzugspersonal erklärt habe, dass sich in der JVA H. eine eingewiesene Person befinde, welche ihn in einem Strafverfahren zu Unrecht beschuldigt habe. Dieses erfahrene Unrecht werde er nicht auf sich beruhen lassen und bei einem persönlichen Kontakt werde mit Bestimmtheit etwas geschehen. Diese Drohung habe der Beschuldigte wie- derholt und auch gegenüber seiner eigenen Rechtsvertretung geäussert. Auf mög- liche Konsequenzen angesprochen, sei B.”
Hat ein kantonaler Rechtsmittel gegen die Sicherungshaft aufschiebende Wirkung, bleibt die nach Art. 231 StPO angeordnete Sicherungshaft materiell und formell gerechtfertigt bis zur bundesgerichtlichen Entscheidung bzw. bis zu deren Rechtskraft.
“En effet, le recours en matière de droit pénal que l'intéressé avait déposé à Mon Repos pour contester ladite mesure revêtait un effet suspensif (cf. art. 103 al. 2 let. b LTF). Après le dépôt dudit recours, la détention du recourant poursuivait ainsi toujours - tant d'un point de vue matériel que formel - des motifs de sûreté, comme l'avait ordonnée la Cour de justice dans son jugement sur appel conformément l'art. 231 CPP (cf. à cet égard ATF 139 IV 277 consid. 2.2), et ce jusqu'à la date de l'entrée en force de l'arrêt fédéral, soit jusqu'au 4 juillet 2019 (cf. art. 220 al. 2 et 437 al. 3 CPP, en lien avec l'art. 61 LTF; aussi, notamment, arrêt 1B_58/2014 du 15 avril 2014 consid. 3.1). Le recourant, qui, selon les faits contenus dans l'arrêt attaqué, n'a jamais demandé l'exécution anticipée de sa mesure thérapeutique institutionnelle (cf. art. 236 CPP), ne peut dès lors se plaindre d'avoir séjourné dans un établissement inadapté à l'exécution de celle-ci avant le 4 juillet 2019, puisque cette mesure n'était précisément pas encore exécutoire, ni reprocher aux autorités cantonales de n'avoir rien entrepris en vue d'un transfert dans un établissement plus approprié à sa situation avant cette date. Il s'ensuit qu'il ne peut assurément pas prétendre non plus avoir subi des "conditions irrégulières" de détention au sens de l'art. 5 par. 1 let. e CEDH durant une période de dix-sept mois, ainsi qu'il le fait dans ses écritures, ce contrairement au recourant dans l'arrêt 2C_523/2021 mentionné plus haut, dans lequel la Cour de céans avait retenu une violation de cette disposition au regard des circonstances (cf.”
Solange die Sache bei der ersten Instanz verbleibt, ist diese für die Entscheidung über Sicherheitshaft zuständig. Die Verfahrensherrschaft und damit die Zuständigkeit für Haftentscheidungen geht auf die Berufungsinstanz über, sobald diese sich der Sache annimmt (insbesondere mit der Übernahme der Akten/Übersendung der schriftlichen Urteilsbegründung und der Mitteilung des Rechtsmittels).
“Die Verfahrensherrschaft liegt demnach noch beim Regionalgericht, weshalb die Beschwerdekammer zur Beurteilung der Haftbeschwerde zuständig ist. Der Beschwerdeführer ist durch die Verlängerung der Sicherheitshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 3. Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 StPO nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und ein besonderer Haftgrund vorliegt. Die Haft muss ausserdem verhältnismässig sein (vgl. Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d sowie Art. 212 Abs. 2 Bst. c und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1, auch zum Folgenden, und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO, auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht.”
“Au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté (art. 231 al. 1 CPP). La décision ordonnant le maintien ou le placement en détention peut être attaquée par la voie du recours (art. 393 al. 1 let. b du Code de procédure pénale suisse [CPP ; RS 312.0] en corrélation avec l’art. 222 CPP). Le recours est la voie de droit appropriée tant que le tribunal de première instance reste compétent pour la procédure. Dès que l’autorité d’appel se saisit de la cause, c’est elle qui statue sur la détention (art. 232 CPP) et sur les demandes de mise en liberté (art. 233 CPP). L’autorité d’appel reprend la direction de la procédure dès la transmission du jugement motivé et de l’annonce d’appel à la juridiction d’appel (arrêt du Tribunal fédéral 1B_509/2019 du 11 mars 2020 consid. 3.2 et les références citées).”
“232 StPO sowie Kreisschreiben des Obergerichts des Kantons Bern «Sicherheitshaftnach dem erstinstanzlichen Urteil [Art. 231 StPO]»). Der Beschwerdeführer hat Berufung gegen das Urteil des Regionalgerichts vom 8. Juli 2021 angemeldet. Die Sicherheitshaft wurde mit Urteil vom 8. Juli 2021 befristet für drei Monate angeordnet. Die Akten und die (bereits erstellte) schriftliche Urteilsbegründung konnten der Berufungsinstanz wegen des Verfahrens vor dem Bundesgericht zunächst nicht übermittelt werden, weshalb eine Prüfung der Verlängerung der Sicherheitshaft durch das erstinstanzliche Gericht erforderlich war. Zwar fällte das Bundesgericht am 23. September 2021 sein Urteil und retournierte die Akten am 27. September 2021 an das Regionalgericht Oberland. Das ändert aber nichts an der bereits begründeten Zuständigkeit des Regionalgerichts im hängigen Haftverlängerungsverfahren. Die Zuständigkeit für die Verlängerung der Sicherheitshaft liegt folglich beim Regionalgericht, womit die Beschwerdekammer die Haftverlängerung mittels Beschwerde zu überprüfen hat. 3. Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Das Gesetz nennt somit ausdrücklich zwei verschiedene Zielsetzungen, welchen die Sicherheitshaft nach dem erstinstanzlichen Urteil dienen soll. Dabei handelt es sich nicht um eigenständige Haftgründe; vielmehr werden damit die besonderen prozessualen Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils mit Bezug auf die Haftgründe verdeutlicht (Frei/Zuberbühler Elsässer, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO; BGE 145 IV 506 E. 2.1 [= Pra 2020 Nr. 54], auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht. Entscheidend ist, dass nach wie vor Haftgründe bestehen, wobei auch die Möglichkeit von Ersatzmassnahmen zu prüfen ist.”
Das erstinstanzliche Gericht kann bei Verurteilung den Fortbestand bzw. die Anordnung der Sicherheitshaft durch einen separaten Spruch verfügen (Art. 231 Abs. 1 StPO). In den vorliegenden Entscheiden wurde dies jeweils zugleich mit der Verhängung von Freiheitsstrafen und mit Ausweisungen angeordnet. In einem Entscheid wird zudem ausgeführt, dass die Vollstreckung der Strafe der Ausweisung vorgeht (vgl. Art. 66c al. 2 CP).
“Révoque le sursis octroyé le 1er novembre 2022 par le Ministère public du canton de Genève (art. 46 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 9 mois, sous déduction de 69 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Déclare A______ coupable d'empêchement d'accomplir un acte officiel (art. 286 CP). Révoque le sursis octroyé le 23 mars 2023 par le Tribunal de police de Genève (art. 46 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine pécuniaire d'ensemble de 80 jours-amende, sous déduction d'un jour-amende, correspondant à un jour de détention avant jugement (art. 34 CP). Fixe le montant du jour-amende à CHF 10.-. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Renonce à ordonner le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction des deux boulettes de cocaïne figurant sous chiffre n° 1 de l'inventaire n° 1______ du 17 novembre 2022 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous chiffre n° 1 de l'inventaire du 8 août 2023 (n° 2______), de la drogue figurant sous chiffre n° 1 de l'inventaire du 17 avril 2024 (n° 3______) et des boulettes de cocaïne figurant sous chiffre n° 1 de l'inventaire du 20 avril 2024 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation du téléphone figurant sous chiffre n° 2 de l'inventaire du 8 août 2023 (n° 4______) et du téléphone figurant sous chiffre n° 1 de l'inventaire du 17 avril 2024 (n° 5______) (art. 69 CP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'990.-, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Compense à due concurrence la créance de l'Etat portant sur les frais de la procédure avec les valeurs patrimoniales séquestrées et figurant aux inventaires n° 4______, 5______, 6______ et 7______ (art.”
“Met l’émolument complémentaire de jugement de première instance de CHF 600.- à la charge de A______. Arrête à CHF 1'023.58, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______, défenseur d'office de A______. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de vol (art. 139 CP), de tentative de vol (art. 22 cum art. 139 CP), de dommages à la propriété (art. 144 CP), de violation de domicile (art. 186 CP), de tentative de violation de domicile (art. 22 cum art. 186 CP) et de rupture de ban (art. 291 CP). Classe la procédure s'agissant des faits qualifiés de dommages à la propriété mentionnés sous chiffres 1.1.2 let. b et 1.1.3. let. d de l'acte d'accusation (art. 22 cum art. 144 CP; art. 30 CP et art. 329 al. 5 CPP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 15 mois, sous déduction de 91 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 20 ans (art. 66b al. 1 CP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'348.-, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 1'689.80 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). " Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'État aux migrations et à l'Office cantonal de la population et des migrations. La greffière : Lylia BERTSCHY Le président : Gregory ORCI Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art. 100 al. 1 LTF), par-devant le Tribunal fédéral (1000 Lausanne 14), par la voie du recours en matière pénale, sous la réserve qui suit.”
Das erstinstanzliche Gericht kann die Sicherheitshaft vorerst befristen; in den vorliegenden Entscheiden wurde die Dauer jeweils mit konkreten Enddaten (z. B. bis 30.4.2023 bzw. längstens bis 18.4.2023) festgelegt.
“00, insgesamt bestimmt auf CHF 28'693.00. Die amtliche Entschädigung und das volle Honorar für die amtliche Verteidigung von A.________ durch Rechtsanwältin B.________ werden wie folgt bestimmt: Der Kanton Bern entschädigt Rechtsanwältin B.________ für die amtliche Verteidigung von A.________ mit CHF 15'483.50. A.________ hat dem Kanton Bern die ausgerichtete amtliche Entschädigung zurückzuzahlen und Rechtsanwältin B.________ die Differenz von CHF 3'459.85 zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 StPO). IV. A.________ wird in Anwendung von Art. 47 OR sowie Art. 126 und 432 ff. StPO weiter verurteilt: Zur Bezahlung von CHF 1’500.00 Genugtuung an den Privatkläger J.________. Zur Bezahlung von CHF 400.00 Genugtuung an den Privatkläger K.________. Zur Bezahlung von CHF 50.00 Genugtuung an den Privatkläger H.________. V. Weiter wird beschlossen: A.________ wird in Sicherheitshaft versetzt (Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO). Die Dauer der Sicherheitshaft wird vorerst auf 3 Monate festgelegt bis am 30. April 2023. Für die Begründung wird auf den separaten Beschluss vom 01. Februar 2023 verwiesen. Von A.________ ist ein DNA-Profil zu erstellen (Art. 257 lit. c StPO). Zur Erstellung eines DNA-Profils zuhanden des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern (IRM) ist von A.________ durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Bern, ED-Behandlung, eine WSA-Probe abzunehmen. Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern (IRM) wird in Anwendung von Art. 182 ff. StPO mit der Erstellung des DNA-Profils beauftragt. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IRM, Abteilung Forensische Molekularbiologie, und ihre Hilfspersonen werden pflichtgemäss auf ihre Geheimhaltungspflichten gemäss Art. 73 Abs. 1 StPO und die Straffolgen eines wissentlich falschen Gutachtens (Art. 307 StGB) hingewiesen. Dem zuständigen Bundesamt wird die Zustimmung zur Löschung des zu erstellenden DNA-Profils sowie der erhobenen biometrischen erkennungsdienstlichen Daten (PCN AB.”
“41 OR und 126 Abs. 3 StPO dem Grundsatz nach wie folgt gutgeheissen: 1.1. Es wird festgestellt, dass A.________ den Privatklägern F.________ und D.________ vollumfänglich haftet. 1.2. Die Zivilklage wird für die vollständige Beurteilung (hinsichtlich des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Schädigung und Schaden sowie Höhe des Schadens) auf den Zivilweg verwiesen. 2. A.________ wird in Anwendung von Art 47 OR sowie Art. 126 Abs. 1 lit. a StPO weiter verurteilt: 2.1. Zur Bezahlung von CHF 6'500.00 Genugtuung zuzüglich Zins von 5 % seit dem 24.03.2021 an den Privatkläger D.________. Soweit weitergehend wird diese Genugtuungsforderung abgewiesen. 2.2. Zur Bezahlung von CHF 39'000.00 Genugtuung zuzüglich Zins von 5 % seit dem 24.03.2021 an die Privatklägerin F.________. Soweit weitergehend wird diese Genugtuungsforderung abgewiesen. IV. [amtliche Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsvertretung von F.________] V. Weiter wird beschlossen: 1. A.________ wird in Sicherheitshaft behalten (Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO). Vorbehältlich des vorherigen Eintritts der Rechtskraft des Urteils gilt die Sicherheitshaft bis zum Strafantritt, längstens jedoch bis am 18.04.2023. 2. Der Notizblock «Lama» (Ass. BB4; derzeit bei der Kantonspolizei Bern [Bereich FDG]) bleibt als Beweismittel in den Akten. 3. Folgende Gegenstände werden nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zur Vernichtung eingezogen (Art. 69 und 70 StGB): 3.1. derzeit bei der Kantonspolizei Bern (Bereich FDG) - 1 Sack mit Spritzen (Ass. G6) - 4 Tabletten Sildenafil 100mg (Ass. J2) - 1 Gaviscon Liquid Mint (Ass. N1) - 2 Tabletten Zeller (Ass. N2) 3.2. derzeit bei der Kantonspolizei Bern (KTD) - 5 Blister «Bisoford 10» à je 10 Stück (Ass. AA1) - 6 Blister «Zycolchin» à je 10 Stück (Ass. AA2) - 1 Kuvert «I.________» mit zwei Spritzen (Ass. EA3) - 1 Kuvert «I.________» mit Spritze (ohne Nadel) (Ass. F1) - 1 Blister «Bisoford 10 à 1 Stück (Ass. G3) - 17 Digoxin Tablets, IP 0.25mg und Lanoxin Tablets, 17 x 10 Tabletten (Ass.”
In der Zeit zwischen der mündlichen Urteilsverkündung (bei Freispruch und Anordnung der Freilassung der inhaftierten beschuldigten Person) und der Rechtshängigkeit des Berufungsverfahrens kommt gemäss der zitierten Rechtsprechung und Lehre einzig Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO zur Anwendung; diese Bestimmung regelt die Haftgründe für diesen Zeitraum abschliessend, eine parallele Anwendung von Art. 232 StPO ist demnach ausgeschlossen.
“Art. 232 StPO regelt die erstmalige Anordnung von Sicherheitshaft nach Rechtshängigkeit des Berufungsverfahrens (Marc Forster, in: Niggli/Heer/ Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Strafprozessordnung, Basel 2023, N 1 zu Art. 232 StPO). Diese tritt erst mit der Übermittlung der Akten nach Ausfertigung des begründeten Urteils ein (Art. 299 Abs. 2 StPO). Solange - wie vorliegende - das begründete erstinstanzliche Urteil noch nicht vorliegt, besteht für die Anwen- dung von Art. 232 StPO kein Raum. In der Zeit zwischen der mündlichen Eröff- nung des Urteils und der Rechtshängigkeit beim Berufungsgericht kommt für die Anordnung von Sicherheitshaft - im Falle eines Freispruchs - einzig Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO zur Anwendung, welcher die Haftgründe in diesem Zeitraum ab- schliessend regelt. In dieser Hinsicht würde eine parallele Anwendung von Art. 232 StPO nicht nur die Zuständigkeit der Verfahrensleitung des Berufungsge- richts sprengen, sondern auch eine unzulässige Umgehung der erst am 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Bestimmung von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO darstellen. Auf den Antrag auf Anordnung von Sicherheitshaft vom 30. Januar 2024 ist dem- nach nicht einzutreten.”
Bei Verlängerungen der Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung kann das erstinstanzliche Gericht auf frühere, sachkonnexe Zwangsmassnahmenverfügungen verweisen. Dies ist zulässig, soweit die materiellen Haftvoraussetzungen weiterhin unter Berücksichtigung von Art. 221 StPO geprüft werden; Art. 231 Abs. 1 ist in diesem Zusammenhang mit Art. 221 auszulegen und enthält keine eigenständigen, strengeren Haftgründe gegenüber dem Vorverfahren.
“Als Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. der richterlichen Begründungspflicht rügt der Beschwerdeführer sodann, dass das Bezirksgericht zur Begründung seines Haftverlängerungsentscheides vollumfänglich auf die Erwägungen der sachkonnexen früheren Haftverfügung vom 25. Februar 2022 des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts verwiesen habe. Die Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung richte sich "nach anderen tatsächlichen Anforderungen" und beruhe auf anderen Rechtsgrundlagen. Aus dem hier anwendbaren Art. 231 Abs. 1 StPO ergäben sich "deutlich höhere" tatsächliche und rechtliche Anforderungen. Folglich habe das Bezirksgericht "überhaupt keine Begründung für die Verlängerung der Sicherheitshaft" vorgelegt. Auch diese Rüge erweist sich als unbegründet. In seinem Beschluss vom 17. Mai 2022 erwog das Bezirksgericht, dass der Beschwerdeführer gleichentags "zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden" war. Es verwies für die weiteren Haftvoraussetzungen ausdrücklich "auf die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Bezirksgerichts Hinwil (ZMG) vom 25. Februar 2022, mit welcher die Sicherheitshaft des Beschuldigten bis zur Eröffnung des Urteils in der Hauptsache oder längstens bis zum 25. Mai 2022 verlängert" worden war. Das Bezirksgericht bezeichnete ausserdem die Stelle der Strafakten (act. 39), in der sich die Verfügung des ZMG befand. Gestützt auf diese summarischen Erwägungen und "in Anwendung von Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO" verfügte das Bezirksgericht die hier streitige Verlängerung der Sicherheitshaft.”
“Mai 2022 erwog das Bezirksgericht, dass der Beschwerdeführer gleichentags "zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden" war. Es verwies für die weiteren Haftvoraussetzungen ausdrücklich "auf die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Bezirksgerichts Hinwil (ZMG) vom 25. Februar 2022, mit welcher die Sicherheitshaft des Beschuldigten bis zur Eröffnung des Urteils in der Hauptsache oder längstens bis zum 25. Mai 2022 verlängert" worden war. Das Bezirksgericht bezeichnete ausserdem die Stelle der Strafakten (act. 39), in der sich die Verfügung des ZMG befand. Gestützt auf diese summarischen Erwägungen und "in Anwendung von Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO" verfügte das Bezirksgericht die hier streitige Verlängerung der Sicherheitshaft. Wie die Vorinstanz feststellt, wurde die Anklage am 15. November 2021 erhoben. Der Beschwerdeführer verkennt, dass er sich im Zeitpunkt der Verfügung des ZMG vom 25. Februar 2022 bereits in Sicherheitshaft befunden hatte. Er begründet seine Rechtsbehauptung nicht nachvollziehbar, wonach für Sicherheitshaft nach einer gerichtlichen Verurteilung (Art. 231 Abs. 1 StPO) "strengere" materiellrechtliche Anforderungen gelten würden als zwischen Anklageerhebung und Urteil (Art. 229-230 StPO). Für diese Ansicht findet sich weder im Gesetz noch in der bundesgerichtlichen Praxis eine Stütze. Der Beschwerdeführer übersieht dabei, dass die Bestimmungen von Art. 231 Abs. 1 lit. a und lit. b StPO keine eigenen (spezialgesetzlichen) "Haftgründe" enthalten, sondern im Zusammenhang mit Art. 221 StPO auszulegen und anzuwenden sind (vgl. Marc Forster, in: Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 231 N. 2-5; Frei/Zuberbühler Elsässer, in: Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 231 N. 3; Daniel Logos, in: Code de procédure pénale, Commentaire romand, 2. Aufl., Basel 2019, Art. 231 N. 8). Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, inwiefern die materiellen Haftvoraussetzungen betreffend Haftgründe (Art. 221 Abs. 1 StPO) oder Haftdauer (Art. 212 Abs. 3 StPO) sich zwischen Ende 2021 und Frühling 2022 entscheidend verändert hätten. Ebenso wenig behauptet er, dass er dem Bezirksgericht - bis zu dessen Haftverlängerungsentscheid vom 17.”
Mit Entstehen der Litispendenz vor der Berufungsinstanz entfällt nach der Rechtsprechung die automatische, periodische Überprüfung der Anordnung der Sicherheitshaft; der Beschuldigte kann jedoch jederzeit die Freilassung beantragen. Die Berufungsinstanz entscheidet über solche Anträge nach Art. 233 StPO innert der dort vorgesehenen Frist (fünf Tage).
“231 cpv. 1 CPP. Non è garantito che la carcerazione pronunciata in questo contesto sia di breve durata. Un controllo periodico dell’adeguatezza della carcerazione ai principi della celerità e della proporzionalità deve poter essere effettuato anche nel caso in cui il provvedimento sia ordinato dal tribunale di primo grado al momento del giudizio, e questo a prescindere dalla possibilità di chiedere in ogni tempo la scarcerazione (DTF 139 IV 94 consid. 2.1./2.3.1.). Alla scadenza del termine giusta l’art. 227 cpv. 7 CPP, applicabile per analogia, il tribunale di primo grado deve riesaminare d’ufficio i presupposti della carcerazione e semmai prorogarla per una durata determinata (DTF 139 IV 94 consid. 2.3.2.). La carcerazione di sicurezza tra la pronuncia della sentenza di primo grado e la litispendenza davanti al tribunale di appello (art. 399 cpv. 2 CPP) ha quindi una durata determinata (StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, op. cit., art. 231 CPP n. 3a). Si deve aggiungere che durante la procedura di appello, una volta sorta la litispendenza (art. 399 cpv. 2 CPP), non sussiste più il controllo periodico automatico della carcerazione (decisione TF 1B_540/2022 del 17.11.2022 consid. 6.1.; StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, op. cit., art. 231 CPP n. 3a). L’imputato può però in ogni tempo chiedere la scarcerazione (art. 233 CPP) (decisione TF 1B_540/2022 del 17.11.2022 consid. 6.1.). 3. 3.1. Si è detto che con giudizio 5.12.2022 la Corte delle assise criminali ha disposto il mantenimento di RE 1 in carcerazione di sicurezza fino al 5.3.2023 in considerazione di seri indizi di colpevolezza (pacifici, ritenuta la condanna dell’imputata di quel giorno), di un pericolo di recidiva (come attestato dal referto peritale) e della proporzionalità della misura cautelare. 3.”
“231 cpv. 1 CPP. Non è garantito che la carcerazione pronunciata in questo contesto sia di breve durata. Un controllo periodico dell’adeguatezza della carcerazione ai principi della celerità e della proporzionalità deve poter essere effettuato anche nel caso in cui il provvedimento sia ordinato dal tribunale di primo grado al momento del giudizio, e questo a prescindere dalla possibilità di chiedere in ogni tempo la scarcerazione (DTF 139 IV 94 consid. 2.1./2.3.1.). Alla scadenza del termine giusta l’art. 227 cpv. 7 CPP, applicabile per analogia, il tribunale di primo grado deve riesaminare d’ufficio i presupposti della carcerazione e semmai prorogarla per una durata determinata (DTF 139 IV 94 consid. 2.3.2.). La carcerazione di sicurezza tra la pronuncia della sentenza di primo grado e la litispendenza davanti al tribunale di appello (art. 399 cpv. 2 CPP) ha quindi una durata determinata (StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, op. cit., art. 231 CPP n. 3a). Si deve aggiungere che durante la procedura di appello, una volta sorta la litispendenza (art. 399 cpv. 2 CPP), non sussiste più il controllo periodico automatico della carcerazione (decisione TF 1B_540/2022 del 17.11.2022 consid. 6.1.; StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, op. cit., art. 231 CPP n. 3a). L’imputato può però in ogni tempo chiedere la scarcerazione (art. 233 CPP) (decisione TF 1B_540/2022 del 17.11.2022 consid. 6.1.). 3. 3.1. Nel presente caso la Corte delle assise criminali, con decisione 21.11.2022, separata dal dispositivo della sentenza e dalla motivazione, ha ordinato il mantenimento della carcerazione di sicurezza di RE 1 fino al 21.02.2023, compreso, per garantire l’espiazione della pena rispettivamente per garantire la procedura d’appello (non sapendo la Corte al momento della lettura del dispositivo se il reclamante avrebbe o meno presentato appello) in considerazione di seri indizi di colpevolezza (pacifici, ritenuta la condanna dell’imputato di quel giorno) e del pericolo di fuga.”
“________ pouvait intervenir le 17 novembre prochain et a invité l’autorité de céans à lui indiquer si l’intéressé devait être maintenu en détention jusqu’au jour où son jugement serait définitif et exécutoire. En droit : 1. 1.1 Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette juridiction différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté : elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération formées durant la procédure d'appel (art. 233 CPP). Les cas de figure posés à l'art. 231 al. 1 CPP ne constituent pas des motifs de détention proprement dits au sens de l'art. 31 al. 1 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), mais apportent des précisions d'ordre procédural : l'art. 231 CPP désigne l'autorité compétente pour ordonner la détention à titre de sûreté et les motifs de détention demeurent ceux de l'art. 221 CPP (TF 1B_210/2016 du 24 juin 2016 consid. 2.1). Aux termes de l'art. 233 CPP, la direction de la procédure de la juridiction d'appel statue dans les cinq jours sur les demandes de libération ; sa décision n'est pas sujette à recours. En vertu de cette disposition, le prévenu, dont la détention pour des motifs de sûreté a été ordonnée par le tribunal de première instance (art. 231 al. 1 CPP), peut déposer une demande de libération en tout temps auprès de la juridiction d’appel (Moreillon/Parein-Reymond, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle 2016, n. 4 ad art. 233 CPP). 1.2 En l’espèce, la demande de libération présentée par H.________ est recevable. 2. 2.1 Le Tribunal correctionnel a ordonné le maintien de H.________ en détention pour des motifs de sûreté en raison des risques de réitération et de fuite qu’il présentait. H.________ ne conteste pas ces motifs mais fait valoir que dès le 14 novembre 2021, il aura purgé la totalité de la peine qui lui a été infligée par les premiers juges, de sorte qu’il devrait être libéré à cette date.”
Bei ausländischen Verurteilten ohne Anknüpfungspunkte zur Schweiz oder bei bestehender Ausweisung/Expulsion kann das Risiko des Fortbringens bzw. der Abwesenheit ein stärker zu gewichtender Haftgrund sein und die Anordnung oder den Fortbestand der Sicherheitshaft rechtfertigen.
“Zusammengefasst lässt der Verurteilte rügen, sich seit über acht Jahren in Haft zu befinden, ohne rechtskräftig verurteilt zu sein. Dadurch, dass ihm das am 15. Mai 2024 mündlich eröffnete Urteil bislang nicht in schriftlich begründeter Form zugestellt worden sei, sei die ausserordentliche Frist von Art. 84 Abs. 4 StPO um mehr als das Dreifache überschritten, was gleichfalls gegen den Beschleunigungsgrundsatz von Art. 5 Abs. 2 StPO und gegen den Anspruch auf Beurteilung innert angemessener Frist gemäss Art. 6 Abs. 1 EMRK und Art. 29 Abs. 1 BV verstosse. Demgegenüber teilte die Bundesanwaltschaft mit Schreiben vom 11. Februar 2025 der Strafkammer mit, eine Verlängerung der Sicherheitshaft zu unterstützen, unter Verweis auf die Beschlüsse der Strafkammer vom 15. Mai, 14. August und 14. November 2024 sowie auf ihre eigenen Stellungnahmen vom 9. August und 6. November 2024. 4. Das erstinstanzliche Gericht entscheidet mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzuges in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist (Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO). 5. Die Sicherheitshaft setzt zunächst voraus, dass die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (Art. 221 Abs. 1 StPO). Diese Voraussetzung ist mit dem erstinstanzlichen Schuldspruch wegen der erwähnten Straftaten, welche allesamt Verbrechen sind, ohne Weiteres erfüllt. Die Fortdauer der Sicherheitshaft erfolgt zur Sicherung des Strafvollzugs. 6. Weiter wird ein besonderer Haftgrund (Flucht-, Kollusions- oder Wiederholungsgefahr) verlangt (Art. 221 Abs. 1 lit. a-c StPO). Der Verurteilte ist gambischer Staatsbürger und hat vor seiner Einreise in die Schweiz immer in Gambia gelebt. Gemäss eigenen Angaben hat er Familienangehörige in Gambia und in den USA. Er hat weder familiäre noch andere Bezugspersonen in der Schweiz. Eine besondere Bindung zur Schweiz, die ihn von einer Flucht ins Ausland abhalten könnte, besteht nicht. Angesichts der Länge der noch zu verbüssenden Freiheitsstrafe ist es sehr wahrscheinlich, dass der Verurteilte flüchten würde, zumal er an der Hauptverhandlung erklärte, er möchte nach der Haftentlassung wieder in Gambia leben.”
“2.1. let. b et h s'agissant de X______. Déclare X______ coupable d'infraction à l'art. 19 al. 1 let. c, d et g et al. 2 let. a et b de la loi fédérale sur les stupéfiants (LStup), d'entrée illégale et de séjour illégal (art. 115 al. 1 let. a et b de la loi fédérale sur les étrangers et l’intégration - LEI), d'infraction à l'art. 33 de la loi sur les armes (LArm) et de blanchiment d'argent (art. 305bis CP) (art. 305 CP). (Rectification d'erreur matérielle, art. 83 CPP) Condamne X______ à une peine privative de liberté de 4 ans, sous déduction de 471 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de X______ pour une durée de 5 ans (art. 66a al. 1 let. o CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). Déclare Y______ coupable d'infraction à l'art. 19 al. 1 let. c, d et g et al. 2 let. a et b de la loi fédérale sur les stupéfiants (LStup) et d'entrée illégale et séjour illégal (art. 115 al. 1 let. a et b LEI). Révoque la libération conditionnelle accordée le 22 octobre 2021 par le Tribunal d'application des peines et des mesures de Genève (solde de peine de 1 mois et 13 jours) (art. 89 al. 1 CP). Condamne Y______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 5 ans, sous déduction de 471 jours de détention avant jugement (art. 40 et 89 al. 6 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de Y______ pour une durée de 7 ans (art. 66a al. 1 let. o CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de Y______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue, des balances, des produits de coupage, du matériel de conditionnement, du carnet de comptabilité et du lot de documents manuscrits, figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 37982120221124, sous chiffres 1, 2, 9 à 12, 15, 16, 24 à 26, 31, 33 de l'inventaire n°38076320221128, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 38146320221130 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42682520230901 (art.”
“221 république et canton de Genève POUVOIR JUDICIAIRE P/14200/2020 ACPR/787/2020 COUR DE JUSTICE Chambre pénale de recours Arrêt du mardi 10 novembre 2020 Entre A______, actuellement détenu à la prison de B______, comparant par Me C______, avocat, recourant, contre l'ordonnance de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendue le 16 octobre 2020 par le Tribunal de police, et LE TRIBUNAL DE POLICE, rue des Chaudronniers 9, 1204 Genève - case postale 3715, 1211 Genève 3, LE MINISTÈRE PUBLIC de la République et canton de Genève, route de Chancy 6B, 1213 Petit-Lancy - case postale 3565, 1211 Genève 3, intimés. EN FAIT : A. Par acte remis au greffe de la prison de B______ le 20 octobre 2020, A______ recourt contre l'ordonnance du 16 octobre 2020 par laquelle le Tribunal de police a ordonné son maintien en détention pour des motifs de sûreté. Il conclut à sa mise en liberté avec des mesures de substitution qu'il propose. Son conseil, sollicité par la Direction de la procédure, appuie la demande. B. Les faits pertinents suivants ressortent du dossier : a. Par jugement du 16 octobre 2020, le Tribunal de police a condamné A______ à une peine privative de liberté de 7 mois, sous déduction de 69 jours de détention avant jugement (art. 40 CP), pour rupture de ban. Il a ordonné, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). b. Le 22 octobre 2020, A______ a annoncé faire appel du jugement. c. Le 30 octobre 2020, la Direction de la procédure du Tribunal de police a refusé sa mise en liberté. d. A______ de nationalité algérienne, est né en 1988. e. À teneur de son casier judiciaire, il a été condamné à 8 reprises entre 2016 et 2020, dont le 16 janvier 2020 à une peine privative de liberté de 8 mois et une expulsion judicaire de 3 ans. Il a été expulsé le 13 avril 2020, mais a encore été condamné le 11 juillet 2020 à une peine privative de liberté de 6 mois. C. Dans son ordonnance querellée, le Tribunal de police a considéré qu'il existait un risque concret que A______, de nationalité algérienne, en situation irrégulière, sans aucune attache avec la Suisse, à l'exception d'une fiancée alléguée, et faisant l'objet d'une expulsion judicaire, quitte la Suisse ou y demeure en se soustrayant aux autorités pénales. Il y avait lieu de garantir l'exécution de la peine prononcée, voire sa présence en cas de procédure d'appel.”
“a CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP). 2. 2.1. Une mesure de détention pour des motifs de sûreté n'est compatible avec la liberté personnelle garantie aux art. 10 al. 2 Cst. et 5 CEDH que si elle repose sur une base légale (art. 31 al. 1 et art. 36 al. 1 Cst.), soit en l'espèce l'art. 221 CPP. Elle doit en outre correspondre à un intérêt public et respecter le principe de la proportionnalité (art. 36 al. 2 et 3 Cst., art. 212 al. 3 CPP). Pour que tel soit le cas, la privation de liberté doit être justifiée par les besoins de l'instruction, par un risque de fuite ou par un danger de collusion ou de réitération (art. 221 al. 1 let. a, b et c CPP). Préalablement à ces conditions, il doit exister des charges suffisantes, soit de sérieux soupçons de culpabilité, à l'égard de l'intéressé (art. 221 al. 1 CPP; art. 5 par. 1 let. c CEDH), c'est-à-dire des raisons plausibles de le soupçonner d'avoir commis une infraction (ATF 143 IV 168 consid. 2). L'art. 231 al. 1 CPP prévoit qu'au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté, pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée (ATF 139 IV 270 consid. 3.1 p. 275 s. et les arrêts cités). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel (ATF 139 IV 270 consid. 3.1 p. 275) ou d'une libération conditionnelle (arrêt 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2, in Pra 2013 74 549). 2.2. En l'espèce, le recourant est de nationalité étrangère et ne bénéficie actuellement d'aucun permis de séjour. Les mesures de substitution proposées paraissent clairement insuffisantes.”
Gemäss Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO kann die Staatsanwaltschaft beim erstinstanzlichen Gericht zu Handen der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Fortsetzung der Sicherheitshaft beantragen, wenn die inhaftierte beschuldigte Person freigesprochen und freigelassen wird und ernsthafte und unmittelbare Gefahr besteht, dass sie durch Verbrechen oder schwere Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung findet die Regelung zudem auch Anwendung in anderen Fällen, in denen die Staatsanwaltschaftsanträge nicht oder nicht vollständig stattgegeben werden und die beschuldigte Person freigelassen wird. In der Zwischenzeit bleibt die betroffene Person bis zur Entscheidung der Verfahrensleitung in Haft; diese entscheidet über den Antrag innert 5 Tagen.
“Gemäss Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO kann die Staatsanwaltschaft, wenn die inhaftierte beschuldigte Person freigesprochen wird und das erstinstanzliche Gericht deren Freilassung verfügt, beim erstinstanzlichen Gericht zu Handen der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Fortsetzung der Sicherheitshaft beantragen, wenn die ernsthafte und unmittelbare Gefahr besteht, dass sie durch Verbrechen oder schwere Vergehen die Sicherheit anderer unmittelbar erheblich gefährdet. In diesem Fall bleibt die betreffende Person bis zum Entscheid der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts in Haft. Diese entscheidet über den Antrag der Staatsanwaltschaft innert 5 Tagen seit Antragstellung. Das Bundesgericht erwog in seiner Rechtsprechung, auch wenn der Gesetzgeber nur den offensichtlichen Fall des Freispruchs vorgesehen habe, finde Art. 231 Abs. 2 StPO ebenfalls in den anderen Fällen Anwendung, in denen den Anträgen der Staatsanwaltschaft nicht oder nicht vollständig stattgegeben werde und die beschuldigte Person freigelassen werde. Das Schweigen des Gesetzes sei auf eine Unachtsamkeit des Gesetzgebers zurückzuführen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt die Regelung mithin sowohl bei einem Freispruch als auch bei einem Schuldspruch und zielt auf eine wirksame Wahrnehmung des Beschwerderechts der Staatsanwaltschaft ab; sie ermöglicht der Staatsanwaltschaft, die Freilassung einer beschuldigten Person im Hinblick auf die Einleitung eines Berufungsverfahrens einstweilen zu verhindern (BGE 139 IV 314 E. 2.2.2; Urteile 1B_600/2011 vom 7. November 2011 E. 2.1, 1B_525/2011 vom 13. Oktober 2011 E. 2.2).”
“Wie die Beschwerdeführerin korrekt vorbringt, richtet sich das Verfahren um Anordnung von Sicherheitshaft während eines selbstständigen nachträglichen Verfahrens um Verlängerung einer stationären Massnahme nach Art. 364b StPO. Danach kann die Verfahrensleitung die verurteilte Person unter den Voraussetzungen von Art. 364a Abs. 1 StPO festnehmen lassen (Abs.1) und in sinngemässer Anwendung von Art. 224 StPO ein Haftverfahren durchführen, indem sie beim Zwangsmassnahmengericht bzw. der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Anordnung der Sicherheitshaft beantragt (Abs. 2). Vorliegend bestand zum Zeitpunkt des Haftantrags des Amts für Justizvollzug vom 8. Januar 2024 kein Anlass für eine Festnahme, bestand aufgrund der originär angeordneten stationären Massnahme bis am 13. Januar 2024 ein gültiger Titel für den Freiheitsentzug. Demgemäss richtete sich das Verfahren gestützt auf Art. 364b Abs. 4 StPO sinngemäss nach den Bestimmungen von Art. 222 StPO und Art. 230-233 StPO. Gemäss dem im Zeitpunkt des Haftantrags vom 8. Januar 2024 geltenden Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO kann die Staatsanwaltschaft für den Fall eines erstinstanzlichen Freispruchs und einer verfügten Freilassung der beschuldigten Person beim erstinstanzlichen Gericht zu Handen der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Fortsetzung der Sicherheitshaft beantragten, wenn die ernsthafte und unmittelbare Gefahr besteht, dass sie durch Verbrechen oder schwere Vergehen die Sicherheit anderer unmittelbar erheblich gefährdet; in diesem Fall bleibt die betreffende Person bis zum Entscheid der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts in Haft; dieses entscheidet innert 5 Tagen seit der Antragstellung.”
“2 1ère phrase CPP) ; en pareil cas, la personne concernée demeure en détention jusqu'à ce que la direction de la procédure de la juridiction d'appel ait statué (art. 231 al. 2 2ème phrase CPP) ; celle-ci statue sur la demande du ministère public dans les cinq jours à compter du dépôt de la demande (art. 231 al. 2 3ème phrase CPP). En l'espèce, en première instance, le Ministère public a requis une peine privative de liberté ferme de 5 ans et une expulsion de 10 ans du territoire suisse. A l’issue des délibérations, le Tribunal correctionnel a libéré le prévenu de toutes les charges qui pesaient contre lui. Au terme de la notification orale du jugement, le 7 avril 2022, le Ministère public a immédiatement déclaré faire appel et requis le maintien en détention de M.________ pour des motifs de sûreté en raison d’un risque de fuite. Cette requête a été présentée en temps utile devant le Tribunal correctionnel qui a maintenu la détention jusqu’à droit connu sur le prononcé à rendre par la direction de la procédure d’appel et a transmis la cause à cette autorité. Conformément à l’art. 231 al. 2 CPP, la requête du Ministère public est donc recevable. 2. 2.1 Il est reproché au prévenu de s’être associé à Z.________ et W.________ en automne 2016 pour commettre des cambriolages en Suisse. Ces auteurs auraient principalement ciblé des garages automobiles et dérobé des voitures coûteuses, des biens de marque et des espèces. Ils auraient en outre volé des plaques d'immatriculation et auraient commis plusieurs excès de vitesse importants lors de leurs périples. Z.________ a été condamné pour ces faits par jugement du 11 août 2020 par le Tribunal criminel de la Broye et du Nord vaudois. 2.1.1 S’agissant de M.________, le Tribunal correctionnel a retenu que, si des preuves incriminant Z.________ avaient été rassemblées, aucune trace d’ADN du prévenu sur les lieux des infractions, ni aucune trace de semelles n’avaient été trouvées. En outre aucun bornage de son téléphone n’avait pu être détecté en Suisse. Les deux seuls éléments figurant au dossier pour établir l’implication de M.________ étaient, d’une part, l’interpellation du prévenu à Barcelone le 18 octobre 2016 alors qu’il se trouvait dans un véhicule volé en Suisse avec Z.”
Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung wird der dringende Tatverdacht grundsätzlich als gegeben angesehen. Wer im Widerspruch zum Urteil den dringenden Tatverdacht bestreitet, hat darzulegen, weshalb das Urteil klarerweise fehlerhaft erscheint bzw. mit erheblicher Wahrscheinlichkeit im Berufungsverfahren korrigiert werden dürfte; soweit eine Urteilsbegründung vorliegt, ist auf deren Erwägungen einzugehen.
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund [E. 5 hiernach]), ein besonderer Haftgrund – wie beispielsweise Fluchtgefahr (Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO, vgl. dazu E. 6) – besteht und sich die Haftanordnung oder -belassung als verhältnismässig erweist (Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil (resp. vorliegend in dessen Anschluss), ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1, je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). 5. 5.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung gilt der dringende Tatverdacht nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich ohne Weiteres als erstellt. Wer den dringenden Tatverdacht im Widerspruch zur erstinstanzlichen Verurteilung bestreitet, hat darzulegen, weshalb das betreffende Urteil klarerweise fehlerhaft erscheint bzw. eine entsprechende Korrektur im Berufungsverfahren mit erheblicher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist und, soweit bereits eine Urteilsbegründung vorliegt, sich dabei auch mit den betreffenden Erwägungen des Sachgerichts auseinanderzusetzen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 7B_304/2024 vom 11.”
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 StPO nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und ein besonderer Haftgrund vorliegt. Die Haft muss ausserdem verhältnismässig sein (vgl. Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d sowie Art. 212 Abs. 2 Bst. c und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1, auch zum Folgenden, und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO, auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht. Entscheidend ist, dass nach wie vor Haftgründe bestehen, wobei auch die Möglichkeit von Ersatzmassnahmen zu prüfen ist. 4. 4.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung ist der dringende Tatverdacht grundsätzlich gegeben (Urteil des Bundesgerichts 1B_392/2016 vom 17. November 2016 E. 2.2). Wird der dringende Tatverdacht im Widerspruch zum Urteil bestritten, hat die Partei darzulegen, inwiefern das auf Schuldspruch lautende Urteil klarerweise fehlerhaft erscheint bzw.”
“1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund) und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht (sog. Fluchtgefahr; Bst. a); Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (sog. Kollusions- oder Verdunkelungsgefahr; Bst. b); oder dass sie durch schwere Verbrechen oder Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleichartige Straftaten verübt hat (sog. Wiederholungsgefahr; Bst. c). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). 4. 4.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung ist der dringende Tatverdacht grundsätzlich gegeben (Urteil des Bundesgerichts 1B_392/2016 vom 17. November 2016 E. 2.2). 4.2 Der Beschwerdeführer wurde mit Urteil vom 17. Mai 2022 zu einer Freiheitstrafe von siebeneinhalb Jahren, einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu CHF 30.00 sowie einer Landesverweisung von zehn Jahren verurteilt. Anhaltspunkte, dass das erstinstanzliche Urteil klarerweise fehlerhaft und mit erheblicher Wahrscheinlichkeit eine entsprechende Korrektur im Berufungsverfahren zu erwarten wäre, liegen nicht vor und werden vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht (vgl.”
Sicherheitshaft nach Art. 231 Abs. 1 StPO darf nicht dazu benutzt werden, bereits rechtskräftig verhängte Geldstrafen (Tagessatzstrafen) durch Freiheitsentzug zu vollstrecken, noch darf sie als Mittel zur Umgehung der Verfahrensregeln für die Umwandlung bzw. Vollstreckung von Geldstrafen in Ersatzfreiheitsstrafen dienen.
“13 CEDH) ; l’autorité de recours doit ainsi pourvoir s’assurer notamment que la peine pécuniaire n’est pas recouvrable et que des poursuites sont vouées à l’échec (TF 6B_533/2018 du 6 juin 2018 consid. 1.1 et 2.1 ; Jeanneret, in Moreillon/Macaluso/Queloz/Dongois [éd.], Commentaire romand, Code pénal I, 2e éd., Bâle 2021, n. 4 ad art. 36 CP). 2.3 En l’espèce, le Tribunal de police a condamné le recourant à une peine pécuniaire ferme de 180 jours-amende à 10 fr. le jour ainsi qu’à une amende de 300 francs. Aucune annonce d’appel n’a été adressée à l’autorité compétente dans le délai de dix jours de l’art. 399 al. 1 CPP. Cela signifie que le jugement du Tribunal de police ne peut plus être attaqué par une voie de droit ordinaire et qu’il est ainsi entré en force (cf. art. 437 al. 1 let. a CPP). Comme le Tribunal de police n’a pas prononcé de peine privative de liberté, ni d’expulsion du territoire suisse selon les art. 66a ss CP, ni une autre mesure, mais seulement des sanctions pécuniaires, c’est à raison que le recourant soutient que les conditions posées par l’art. 231 al. 1 CPP au prononcé de son maintien en détention pour des motifs de sûreté ne sont pas remplies. En outre, puisque le jugement en cause est entré en force, il ne saurait d’aucune manière être modifié ; en particulier le recourant ne saurait plus être condamné, en raison des mêmes faits, à une peine privative de liberté (principes de l’immutabilité du jugement : cf. Perrin/Roten, CR-CPP, n° 6a ad art. 437 CPP). Enfin, compte tenu du texte de l’art. 231 al. 1 CPP, de la teneur du Message rappelée plus haut (cf. consid. 2.2.1), de la jurisprudence rendue à propos de l’art. 212 al. 3 CPP qui interdit de maintenir un prévenu en détention provisoire pour une durée proche de la peine privative de liberté prévisible (cf. consid. 2.2.3), et de la durée conséquente de la procédure de recouvrement et de conversion de la peine pécuniaire en peine privative de liberté de substitution (cf. consid. 2.2.4), il est exclu d’envisager que le législateur ait imaginé que la détention pour des motifs de sûreté pourrait servir à garantir une éventuelle et future peine privative de liberté de substitution.”
“Aucune annonce d’appel n’a été adressée à l’autorité compétente dans le délai de dix jours de l’art. 399 al. 1 CPP. Cela signifie que le jugement du Tribunal de police ne peut plus être attaqué par une voie de droit ordinaire et qu’il est ainsi entré en force (cf. art. 437 al. 1 let. a CPP). Comme le Tribunal de police n’a pas prononcé de peine privative de liberté, ni d’expulsion du territoire suisse selon les art. 66a ss CP, ni une autre mesure, mais seulement des sanctions pécuniaires, c’est à raison que le recourant soutient que les conditions posées par l’art. 231 al. 1 CPP au prononcé de son maintien en détention pour des motifs de sûreté ne sont pas remplies. En outre, puisque le jugement en cause est entré en force, il ne saurait d’aucune manière être modifié ; en particulier le recourant ne saurait plus être condamné, en raison des mêmes faits, à une peine privative de liberté (principes de l’immutabilité du jugement : cf. Perrin/Roten, CR-CPP, n° 6a ad art. 437 CPP). Enfin, compte tenu du texte de l’art. 231 al. 1 CPP, de la teneur du Message rappelée plus haut (cf. consid. 2.2.1), de la jurisprudence rendue à propos de l’art. 212 al. 3 CPP qui interdit de maintenir un prévenu en détention provisoire pour une durée proche de la peine privative de liberté prévisible (cf. consid. 2.2.3), et de la durée conséquente de la procédure de recouvrement et de conversion de la peine pécuniaire en peine privative de liberté de substitution (cf. consid. 2.2.4), il est exclu d’envisager que le législateur ait imaginé que la détention pour des motifs de sûreté pourrait servir à garantir une éventuelle et future peine privative de liberté de substitution. En définitive, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de K.________ n’est pas justifié pour garantir l'exécution de la peine pécuniaire et de l’amende auxquelles il a été condamné. Le grief du recourant de violation de l’art. 231 al. 1 CPP est bien fondé. 3. Compte tenu de ce qui précède, les autres griefs invoqués par le recourant à l’appui de son recours n’ont pas à être examinés.”
Wurde in einer Strafverfügung nach Art. 231 StPO der Verbleib in Sicherheitshaft angeordnet und die Verfügung angefochten (Einsprache), kann diese Haft gemäss der angeführten Praxis bis zur Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts beziehungsweise bis zum Eintritt der Rechtskraft der Strafverfügung fortbestehen.
“________, né en 1989, a été interpellé par la police le 12 mars 2021; que le même jour, le Ministère public a déposé auprès du Tribunal des mesures de contrainte (ci-après : le Tmc) une demande de détention provisoire pour une durée de deux mois, jusqu'au 11 mai 2021, alléguant les risques de fuite et de réitération; que le Tmc a partiellement admis la demande par décision du 14 mars 2021, plaçant le prévenu en détention provisoire jusqu’au 22 avril 2021; que le Ministère public a rendu une ordonnance pénale en date du 19 avril 2021, par laquelle il a notamment reconnu A.________ coupable de vols, contrainte, désagréments causés par la confrontation à un acte d'ordre sexuel, contravention à la loi fédérale sur les épidémies, délit contre la loi fédérale sur les étrangers et l’intégration (séjour illégal), non-respect d'une assignation à un lieu résidence ou interdiction de pénétrer dans une région déterminée, violence ou menace contre les autorités et les fonctionnaires et contravention à la loi fédérale sur les stupéfiants; il l’a condamné à une peine privative de liberté de 6 mois, sans sursis, sous déduction de la détention provisoire subie, et à une amende de CHF 1'000.-; qu’au chiffre 9 du dispositif de la même ordonnance pénale, le Ministère public a ordonné, en application de l'art. 231 CPP, le maintien en détention de A.________ pour des motifs de sûreté, jusqu'à l’entrée en force de l’ordonnance pénale ou jusqu'au prononcé du jugement de première instance en cas d'opposition; que A.________ a formé opposition à cette ordonnance pénale; que le 28 avril 2021, il a en outre recouru contre le prononcé de la détention pour des motifs de sûreté, concluant à l’admission du recours, à la constatation que le chiffre 9 de l’ordonnance pénale du 19 avril 2021 est nul, subsidiairement à son annulation, et à sa remise en liberté immédiate, sous suite de frais et indemnité; que le Tmc a produit son dossier; qu’invité à se déterminer, le Ministère public y a donné suite le 3 mai 2021, concluant au rejet du recours; il a en outre produit son dossier; que la compétence de la Chambre pénale (ci-après: la Chambre) est donnée (art. 20 al. 1 let. c, 222 et 393 let. c CPP, art. 64 let. c et 85 al. 1 LJ); le recours a été déposé dans le délai de dix jours (art. 396 al. 1 CPP) et est recevable en la forme (art.”
Bei Haftentscheiden, die nach dem erstinstanzlichen Urteil ergehen (Art. 231 StPO), bleibt die Verfahrensherrschaft solange beim erstinstanzlichen Gericht, bis die Berufungsanmeldung und die Verfahrensakten an das Berufungsgericht übermittelt sind. Solange diese Verfahrensherrschaft besteht, sind Beschwerden gegen solche Haftverfügungen beim erstinstanzlichen Gericht zu richten.
“Die Staatsanwaltschaft beantragte in ihrer delegierten Stellungnahme vom 12. April 2022 die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Das Regionalgericht verzichtete mit Schreiben vom 20. April 2022 auf das Einreichen einer Stellungnahme. Mit Replik vom 26. April 2022 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest. 2. Gegen Verfügungen und Beschlüsse erstinstanzlicher Gerichte kann innert zehn Tagen schriftlich und begründet Beschwerde geführt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. b i.V.m. Art. 396 Abs. 1 der Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO; SR 312.0], Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Hinsichtlich Haftbeschlüsse hält Art. 222 StPO fest, dass die verhaftete Person Entscheide über die Anordnung und Verlängerung der Sicherheitshaft bei der Beschwerdeinstanz anfechten kann. Soweit es um Haftbeschlüsse geht, welche im Anschluss an das erstinstanzliche Urteil erfolgen (Art. 231 StPO), ist die Beschwerde solange das gebotene Rechtsmittel, wie die Verfahrensherrschaft beim erstinstanzlichen Gericht bleibt. Dies ist bis zum Zeitpunkt der Übermittlung der Berufungsanmeldung und der Akten an das Berufungsgericht der Fall (vgl. Forster, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 1 zu Art. 232 StPO). Der Beschwerdeführer hat Berufung gegen das Urteil des Regionalgerichts vom 14. Januar 2022 angemeldet. Die schriftliche Urteilsbegründung ist noch ausstehend, weshalb die Verfahrensherrschaft immer noch beim Regionalgericht ist. Die Beschwerdekammer ist somit zur Beurteilung der Haftbeschwerde zuständig. Der Beschwerdeführer ist durch die Versetzung in Sicherheitshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 3. Der Beschwerdeführer befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug. Dies hindert ihn nicht daran, ein Gesuch um Haftentlassung zu stellen.”
“Juli 2021 ordnete die Beschwerdekammer einen zweiten Schriftenwechsel an, verbunden mit der Ankündigung, auch den Haftgrund der Fluchtgefahr näher prüfen zu wollen. Mit Replik vom 26. Juli 2021 nahm der Beschwerdeführer erneut Stellung. Die Staatsanwaltschaft duplizierte am 2. August 2021. 5. 5.1 Gegen Verfügungen und Beschlüsse erstinstanzlicher Gerichte kann innert 10 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde geführt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. b i.V.m. Art. 396 Abs. 1 der Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO; SR 312.0], Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Hinsichtlich Haftbeschlüsse hält Art. 222 StPO fest, dass die verhaftete Person Entscheide über die Anordnung und Verlängerung der Sicherheitshaft bei der Beschwerdeinstanz anfechten kann. Soweit es um Haftbeschlüsse geht, welche im Anschluss an das erstinstanzliche Urteil erfolgen (Art. 231 StPO), ist die Beschwerde solange das gebotene Rechtsmittel, wie die Verfahrensherrschaft beim erstinstanzlichen Gericht bleibt. Dies ist bis zum Zeitpunkt der Übermittlung der Berufungsanmeldung und der Akten an das Berufungsgericht der Fall (vgl. Forster, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 1 zu Art. 232 StPO). 5.2 Der Beschwerdeführer hat Berufung gegen das Urteil des Regionalgerichts vom 26. März 2021 angemeldet. Die schriftliche Urteilsbegründung war zum Zeitpunkt der Beschwerde am 5. Juli 2021 noch ausstehend, weshalb die Verfahrensherrschaft zum massgebenden Zeitpunkt immer noch beim Regionalgericht war. Die Beschwerdekammer ist somit zur Beurteilung der Haftbeschwerde zuständig. Der Beschwerdeführer ist durch die Versetzung – resp. Belassung – in Sicherheitshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.”
Das erstinstanzliche Gericht kann die Fortdauer der Sicherheitshaft durch einen separaten (par prononcé séparé) Entscheid anordnen. Dies ist in den vorliegenden Entscheidungen mehrfach belegt.
“Avertit E______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Condamne E______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution d'un jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Renonce à révoquer le sursis octroyé le 19 juin 2024 par le Ministère public du canton de Neuchâtel (art. 46 al. 2 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de E______ pour une durée de 10 ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que l'exécution de la partie ferme de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Dit que l'expulsion peut être exécutée durant le délai d'épreuve. Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de E______ (art. 231 al. 1 CPP). Condamne E______ à payer à A______ un montant de CHF 5'015.‑, avec intérêts à 5% dès le 29 mai 2024, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 et 42 CO). Condamne E______ à payer à A______ un montant de CHF 3'000.‑, avec intérêts à 5% dès le 29 mai 2024, à titre de réparation du tort moral (art. 47/49 CO). Ordonne la confiscation et la destruction des objets figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45637820240529 (art. 69 CP). Ordonne la restitution à E______ des objets figurant sous chiffres 1 à 6 de l'inventaire n° 45883120240715 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Condamne E______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 13'604.-, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'585.90 l'indemnité de procédure due à Me F______, défenseur d'office de E______ (art. 135 CPP). Fixe à CHF 3'307.85 l'indemnité de procédure due à Me B______, conseil juridique gratuit de A______ (art. 138 CPP). Ordonne la communication du présent jugement aux autorités suivantes : Casier judiciaire suisse, Secrétariat d'Etat aux migrations, Office cantonal de la population et des migrations, Service de la réinsertion et du suivi pénal (SRSP), Service des contraventions (art.”
“Révoque le sursis octroyé les 24 septembre 2023 par le Ministère public de Genève à la peine privative de liberté de 90 jours, sous déduction de 2 jours de détention avant jugement (art. 46 al. 1 CP). Révoque le sursis octroyé les 26 octobre 2023 par le Tribunal de police de Genève à la peine de 15 jours-amende à CHF 10.-, sous déduction de 4 jours-amende correspondant à 4 jours de détention avant jugement (art. 46 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 8 mois, incluant la révocation du sursis, sous déduction de 73 jours de détention avant jugement, comprenant les jours de détention subis dans la procédure dont le sursis est révoqué (art. 40 CP). Dit que cette peine est partiellement complémentaire à celle prononcée le 24 septembre 2023 par le Ministère de public de Genève (art. 49 al. 2 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45452020240425 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 423162202330726 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la destruction du téléphone figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 41777720230602. Ordonne la confiscation des valeurs patrimoniale figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n°41777720230602 (art. 69 CP). Ordonne la restitution à A______ du téléphone figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 42313920230726 et des valeurs patrimoniales figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45451820240425, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42313920230726 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 44113420231208. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 3'480.-, mais réduits à CHF 1'700.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'820.95 l'indemnité de procédure due à Me B______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP)." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'État aux migrations et à l'Office cantonal de la population et des migrations.”
“Condamne A______ à une peine privative de liberté de 8 ans, sous déduction de 403 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Condamne A______ à une amende de CHF 1'400.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 14 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Renonce à révoquer le sursis octroyé le 26 janvier 2018 par le Ministère public du canton de Genève (art. 46 al. 2 CP). Interdit à vie à A______ l'exercice de toute activité professionnelle et de toute activé non professionnelle organisée impliquant des contacts réguliers avec des mineurs (art. 67 al. 3 let. b et c CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 8 ans (art. 66a al. 1 let. h CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). […] Condamne A______ à payer à H______ CHF 15'000.-, avec intérêts à 5% dès le 1er juillet 2020, à titre de réparation du tort moral (art. 49 CO). Ordonne la confiscation et la destruction des téléphones figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n° 5______ et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 6______ (art. 69 CP). Ordonne la restitution à A______ de l'ordinateur figurant sous chiffre 3 de l'inventaire n° 5______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Ordonne la restitution à D______ du carnet jaune figurant sous chiffre 1 de l'inventaire du 5 août 2022 ainsi que des téléphones figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n° 7______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Condamne A______ aux 9/10èmes des frais de la procédure, qui s'élèvent au total à CHF 19'346.60, y compris un émolument de jugement de CHF 3'000.- (art. 426 al. 1 CPP). Laisse le solde des frais de la procédure à la charge de l'Etat (art. 423 al. 1 CPP). Fixe à CHF 40'164.”
“PAR CES MOTIFS, LE TRIBUNAL DE POLICE statuant contradictoirement : Déclare X______ coupable d'escroquerie (art. 146 al. 1 CP), d'utilisation frauduleuse d'un ordinateur (art. 147 al. 1 CP), de tentative d'escroquerie (art. 22 al. 1 CP cum 146 al. 1 CP), de tentative d'utilisation frauduleuse d'un ordinateur (art. 22 al. 1 CP cum 147 al. 1 CP), d'entrée illégale (art. 115 al. 1 let. a LEI) et d'infraction à l'art. 19a ch. 1 LStup. Condamne X______ à une peine privative de liberté de 16 mois, sous déduction de 149 jours de détention avant jugement (art. 40 et 51 CP). Condamne X______ à une amende de CHF 300.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 3 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de X______ pour une durée de 5 ans (art. 66abis CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). Constate que X______ acquiesce aux conclusions civiles de A______ (art. 124 al. 3 CPP). Condamne X______ à payer à A______ 5'000.- à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO). Ordonne la confiscation et la destruction des objets figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45614020240524, sous chiffres 2 à 6 et 8 de l'inventaire n° 45684920240605 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45894820240717 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 456849202040605 (art. 69 CP). Ordonne la restitution à X______ de l'argent figurant sous chiffre 7 de l'inventaire n° 45684920240605 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Condamne X______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'975.-, y compris un émolument de jugement de CHF 400.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 5'686.05 l'indemnité de procédure due à Me E______, défenseur d'office de X______ (art. 135 CPP). Ordonne la communication du présent jugement aux autorités suivantes : Casier judiciaire suisse, Secrétariat d'Etat aux migrations, Office cantonal de la population et des migrations et Service des contraventions (art.”
“Condamne A______ à une peine privative de liberté de 8 mois, sous déduction de 22 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Met A______ au bénéfice du sursis et fixe la durée du délai d'épreuve à 3 ans (art. 42 et 44 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 5 ans (art. 66abis CP). Dit que la peine prononcée avec sursis n'empêche pas l'exécution de l'expulsion durant le délai d'épreuve. Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Déclare C______ coupable d'infraction à la loi sur les stupéfiants (art. 19 al. 1 let. b LStup) et d'infraction à l’article 95 al. 1 let b LCR. Condamne C______ à une peine privative de liberté de 9 mois, sous déduction de 27 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de C______ pour une durée de 5 ans (art. 66abis CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de C______ (art. 231 al. 1 CPP). *** Ordonne le séquestre, la confiscation et la destruction de la drogue et des objets figurant sous chiffres 1, 2 et 6 à 12 de l'inventaire n° 4______ (art. 69 CP). Ordonne le séquestre, la confiscation et la destruction des objets figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n°5______ (art. 69 CP). Ordonne la restitution à C______ du solde des valeurs patrimoniales figurant sous chiffre 5 de l'inventaire n°4______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Ordonne le séquestre, la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs patrimoniales figurant sous chiffre 4 de l'inventaire n°4______ à hauteur de EUR 1'500.- (art. 70 CP). Ordonne le séquestre, la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs patrimoniales figurant sous chiffre 4 de l'inventaire n°4______ aux fins de compensation des frais de procédure mentionnés ci-dessous (art. 70 CP). Ordonne, pour le surplus, la restitution à C______ du solde des valeurs patrimoniales figurant sous chiffre 4 de l'inventaire n°4______ (art.”
“Prononce une peine privative de liberté de substitution de 1 jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Rejette les conclusions en indemnisation de F______ (art. 429 CPP). Ordonne la libération immédiate de F______. *** Déclare A______ coupable de tentative de meurtre (art. 22 al. 1 cum art. 111 CP) et d'infraction à l'art. 19a ch. 1 LStup. Condamne A______ à une peine privative de liberté de 5 ans, sous déduction de 407 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Condamne A______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 1 jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Déboute A______ de ses conclusions civiles. Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). *** Déclare D______ coupable de tentative de meurtre (art. 22 al. 1 cum art. 111 CP) et d'infraction à l'art. 19a ch. 1 LStup. Condamne D______ à une peine privative de liberté de 5 ans, sous déduction de 407 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Condamne D______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 1 jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de D______ pour une durée de 5 ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Déboute D______ de ses conclusions civiles. Rejette les conclusions en indemnisation de D______ (art. 429 CPP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de D______ (art. 231 al. 1 CPP). *** Ordonne la confiscation et la destruction des objets figurant sous chiffres 1 à 6 de l'inventaire n°6______, sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n° 7______, sous chiffres 1 à 6 de l'inventaire n°8______ et sous chiffres 2 à 5 et 7 à 11 de l'inventaire n° 5______ (art.”
“1 let. c et d et al. 2 let. a LStup) et de rupture de ban (art. 291 al. 1 CP). Révoque le sursis octroyé le 8 juin 2020 par le Bezirksgericht Zürich à la peine privative de liberté de 14 mois, sous déduction de 104 jours de détention avant jugement (art. 46 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 4 ans, sous déduction de 438 jours de détention avant jugement (334 et 104 jours de détention avant jugement) (art. 40 CP). Dit que cette peine est partiellement complémentaire à celle prononcée le 8 juin 2020 par le Bezirksgericht Zürich (art. 49 al. 2 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 20 ans (art. 66a al. 1 CP et 66b al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS ; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction [du téléphone portable de la marque] Y______ blanc (IMEI 1______) figurant sous chiffre 1 de l'inventaire du 10 mai 2021 (art. 69 CP). Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Fixe à CHF 8'565.40 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 7'818.80, y compris un émolument de jugement de CHF 750.- (art. 426 al. 1 CPP)." Notifie le présent arrêt à l'appelant, soit pour lui son conseil, et au Ministère public. Le communique, pour information, au Tribunal correctionnel, au Service de l'application des peines et des mesures, à l'Office cantonal de la population et des migrations ainsi qu'à l'Office fédéral de la police. La greffière : Melina CHODYNIECKI Le président : Vincent FOURNIER Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art.”
“40 et 51 CP). Met C______ au bénéfice du sursis et fixe la durée du délai d'épreuve à 3 ans (art. 42 et 44 CP). Avertit C______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Condamne C______ à une amende de CHF 300.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 3 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de C______ pour une durée de 5 ans (art. 66a al. 1 let. o CP). Dit que la peine prononcée avec sursis n'empêche pas l'exécution de l'expulsion durant le délai d'épreuve. Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de C______ (art. 231 al. 1 CPP). Déboute C______ de ses conclusions en indemnisation. Déclare A______ coupable d'infraction grave à la loi fédérale sur les stupéfiants (art. 19 al. 1 let. c, d et g et al. 2 let. a LStup) et de consommation de stupéfiants (art. 19a ch. 1 LStup). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 12 mois, sous déduction de 43 jours de détention avant jugement (dont 23 jours à titre de l’imputation des mesures de substitution (art. 40 et 51 CP). Met A______ au bénéfice du sursis et fixe la durée du délai d'épreuve à 3 ans (art. 42 et 44 CP). Avertit A______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Condamne A______ à une amende de CHF 300.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 3 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée.”
Die Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts über das Fortbestehen der Sicherheitshaft unterliegt den Anforderungen von Art. 226 StPO; sie ist zu begründen. Kann die schriftliche Begründung nicht zugleich mit der mündlichen Mitteilung erfolgen, ist die schriftliche Begründung unverzüglich nachzusenden (Anwendung von Art. 226 analog; vgl. DTF 139 IV 179).
“cit., art. 231 CPP n. 4; ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 231 CPP n. 3). Al momento della pronuncia del giudizio di primo grado viene a cadere la carcerazione di sicurezza disposta all’occorrenza dal giudice dei provvedimenti coercitivi. Di conseguenza il tribunale di primo grado deve d’ufficio, a prescindere da una richiesta in tal senso del Ministero pubblico, decidere se con il giudizio di prime cure ancora si giustifica una carcerazione di sicurezza (ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 231 CPP n. 1). In questo contesto deve essere esaminata la possibilità di adottare misure sostitutive alla carcerazione, rilevato che con l’emanazione del giudizio di primo grado possono esserci nuove circostanze da considerare (ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 231 CPP n. 3). Deve essere verificata anche la proporzionalità (ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 231 CPP n. 8 ss.). 2.3.2. La decisione di mantenimento della carcerazione di sicurezza, adottata dal tribunale di primo grado ex art. 231 cpv. 1 CPP, è soggetta alle esigenze dell’art. 226 cpv. 2 CPP [secondo il quale “il giudice dei provvedimenti coercitivi comunica senza indugio la sua decisione al pubblico ministero, all’imputato e al suo difensore oralmente oppure, se questi sono assenti, per scritto; in seguito fa loro pervenire una succinta motivazione scritta”), applicabile per analogia (DTF 139 IV 179 consid. 2.6.). La decisione di carcerazione deve di conseguenza essere motivata secondo le regole dedotte dal diritto di essere sentito. Se la motivazione scritta relativa al mantenimento della carcerazione non può avvenire al momento della comunicazione orale della sentenza, essa deve essere notificata senza indugio (principio di celerità, art. 5 CPP) mediante una decisione scritta separata (DTF 139 IV 179 consid.”
Art. 231 Abs. 1 StPO dient vor allem dazu, beim Urteil festzustellen, ob ein Verurteilter zur Sicherung der Vollstreckung oder im Hinblick auf das Rechtsmittelverfahren in Sicherheitshaft zu behalten ist. Die Literatur und Rechtsprechung betonen primär das Risiko der Flucht; daneben werden auch Kollusions-/Verdunkelungsgefahr und Wiederholungsgefahr als relevante Sicherheitsgründe genannt. Materiell dient die Vorschrift insbesondere der Gewährleistung der effektiven Vollstreckung und kann – insoweit vor allem bei schweren oder strittigen Delikten – der Wahrheitsfindung Rechnung tragen.
“Le recourant estime que le risque de fuite serait inexistant ou pourrait être pallié par les mesures de substitution qu'il propose. 3.1. Selon l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Ces cas de figure ne constituent pas des motifs de détention proprement dits au sens de l'art. 31 al. 1 Cst., mais apportent des précisions d'ordre procédural en relation avec les motifs de détention légaux de l'art. 221 CPP (arrêt du Tribunal fédéral 1B_210/2016 du 24 juin 2016 consid. 2.1). Le but est d’assurer l’exécution effective du condamné contre lequel il existe des indices concrets d’une intention de fuir à l’étranger ou de se cacher en Suisse pour se soustraire à l’exécution du jugement (Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), op. cit., n. 7 ad art. 231). Matériellement, l'art. 231 al. 1 CPP a notamment pour but d'assurer la recherche de la vérité dans les cas d'infractions graves, en particulier en cas de risque de fuite et de collusion. L'art. 221 al. 1 let. a CPP se trouve ainsi renforcé par l'art. 231 al. 1 CPP après une condamnation intervenue en première instance, notamment lorsque les faits concernant une infraction grave sont contestés (ATF 145 IV 503 consid. 2.1 p. 506 s.). 3.2. Le risque de fuite doit s'analyser en fonction d'un ensemble de critères tels que le caractère de l'intéressé, sa moralité, ses ressources, ses liens avec l'État qui le poursuit ainsi que ses contacts à l'étranger, qui font apparaître le risque de fuite non seulement possible, mais également probable. La gravité de l'infraction ne peut pas, à elle seule, justifier la prolongation de la détention, même si elle permet souvent de présumer un danger de fuite en raison de l'importance de la peine dont le prévenu est menacé (ATF 143 IV 160 consid. 4.3). Même si cela ne dispense pas de tenir compte de l'ensemble des circonstances pertinentes, la jurisprudence admet que lorsque le prévenu a été condamné en première instance à une peine importante, le risque d'un long séjour en prison apparaît plus concret que durant l'instruction (ATF 145 IV 503 consid.”
“ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Matériellement, cette disposition a notamment pour but d'assurer la recherche de la vérité dans les cas d'infractions graves, en particulier en cas de risque de fuite et de collusion. L'art. 221 al. 1 let. a CPP se trouve ainsi renforcé par l'art. 231 al. 1 CPP après une condamnation intervenue en première instance, notamment lorsque les faits concernant une infraction grave sont contestés (ATF 145 IV 503 consid. 2.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_427/2022 du 9 septembre 2022 consid. 2.1).”
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund) und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht (sog. Fluchtgefahr [Bst. a]), Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (sog. Kollusions- oder Verdunkelungsgefahr [Bst. b]), oder durch schwere Verbrechen oder Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleichartige Straftaten verübt hat (sog. Wiederholungsgefahr [Bst. c]). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst.”
“ou en prévision de la procédure d’appel (let. b). Ces cas de figure ne constituent pas des motifs de détention proprement dit au sens de l’art. 31 al. 1 de la Constitution fédérale (Cst. ; RS 101), mais apportent des précisions d’ordre procédural en relation avec les motifs de détention légaux de l’art. 221 CPP (arrêt du Tribunal fédéral 1B_244/2013 du 6 août 2013 consid. 3.1). L’art. 231 al. 1 CPP vise avant tout le risque de fuite (André Kuhn/Yvan Jeanneret/Camille Perrier Depeursinge (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, Bâle 2019, n°7 ad art. 231), mais on pensera aussi au risque de récidive comme au risque de collusion (Laurent Moreillon/Aude Parein-Reymond, Petit commentaire CPP, 2e éd., Bâle 2016, n°4 ad art. 231). L’art. 226 al. 2 CPP est applicable par analogie à la décision du tribunal de première instance de placer ou maintenir le condamné en détention pour des motifs de sûreté (Camille Perrier Depeursinge, CPP annoté, 2e éd. 2020, ad art. 231 CPP).”
Die Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts über das Beibehalten der Sicherheitshaft unterliegt nach den Quellen der analogen Anwendung von Art. 226 Abs. 2 StPO: sie muss den Anforderungen des Rechts auf Gehör genügen und begründet werden. Kann die schriftliche Begründung nicht gleichzeitig mit der mündlichen Mitteilung erfolgen, ist sie unverzüglich in schriftlicher Form nachzureichen.
“cit., art. 231 CPP n. 4; ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 231 CPP n. 3). Al momento della pronuncia del giudizio di primo grado viene a cadere la carcerazione di sicurezza disposta all’occorrenza dal giudice dei provvedimenti coercitivi. Di conseguenza il tribunale di primo grado deve d’ufficio, a prescindere da una richiesta in tal senso del Ministero pubblico, decidere se con il giudizio di prime cure ancora si giustifica una carcerazione di sicurezza (ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 231 CPP n. 1). In questo contesto deve essere esaminata la possibilità di adottare misure sostitutive alla carcerazione, rilevato che con l’emanazione del giudizio di primo grado possono esserci nuove circostanze da considerare (ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 231 CPP n. 3). Deve essere verificata anche la proporzionalità (ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 231 CPP n. 8 ss.). 2.3.2. La decisione di mantenimento della carcerazione di sicurezza, adottata dal tribunale di primo grado ex art. 231 cpv. 1 CPP, è soggetta alle esigenze dell’art. 226 cpv. 2 CPP [secondo il quale “il giudice dei provvedimenti coercitivi comunica senza indugio la sua decisione al pubblico ministero, all’imputato e al suo difensore oralmente oppure, se questi sono assenti, per scritto; in seguito fa loro pervenire una succinta motivazione scritta”), applicabile per analogia (DTF 139 IV 179 consid. 2.6.). La decisione di carcerazione deve di conseguenza essere motivata secondo le regole dedotte dal diritto di essere sentito. Se la motivazione scritta relativa al mantenimento della carcerazione non può avvenire al momento della comunicazione orale della sentenza, essa deve essere notificata senza indugio (principio di celerità, art. 5 CPP) mediante una decisione scritta separata (DTF 139 IV 179 consid.”
Die Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts über (die Anordnung oder das Beibehalten) der Sicherheitshaft muss zumindest knapp begründet werden oder die Gründe sind unmittelbar nachträglich schriftlich mitzuteilen. Fehlt eine ausreichende Motivation, so liegt darin vorrangig eine Verletzung des Rechts, gehört zu werden; dies führt nicht automatisch zur Nichtigkeit der Haftentscheidung, da die Verletzung in der Regel reparabel ist (z. B. durch nachträgliche schriftliche Begründung oder im Rechtsmittelverfahren).
“Le juge doit ainsi mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l’ont guidé et sur lesquels il a fondé sa décision, de manière à ce que l’intéressé puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l’attaquer en connaissance de cause (ATF 145 IV 99 consid. 3.1 ; ATF 143 IV 40 consid. 3.4.3 ; ATF 139 IV 179 consid. 2.2). Ces principes valent dans le cadre des procédures de détention provisoire ou pour des motifs de sûreté (cf. art. 31 al. 4 Cst. et 5 par. 4 CEDH [Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 ; RS 0.10] ; ATF 137 IV 87 consid. 3.3.2 ; 126 I 172 consid. 3c; TF 6B_510/2018 du 31 juillet 2018 consid. 2.2.1 ; 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 4.1). Devant le tribunal des mesures de contrainte, cela découle en particulier des art. 225, 227 al. 3, 228 al. 3 et des renvois des art. 229 al. 3 et 230 al. 5 CPP. Il n'en va pas différemment lorsque cette procédure - que ce soit en vue d'un placement en détention ou d'un maintien de cette mesure - est menée par le tribunal de première instance en application de l'art. 231 al. 1 CPP. Le prévenu doit avoir l'opportunité de se déterminer sur cette question préalablement à la décision y relative (TF 1B_165/2017 précité consid. 4.1 et réf. cit.) et, en vertu de l’art. 226 al. 2 CPP, l’autorité doit communiquer immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. De jurisprudence constante, il n'est ainsi pas suffisant de prononcer la mise ou le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance sans une telle motivation (ATF 139 IV 179 précité consid. 2.5 ; 138 IV 81 consid. 2.5 ; CREP 28 février 2020/149 ; CREP 22 novembre 2019/942). Si la motivation ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement de première instance, elle doit être notifiée par une décision écrite (en principe séparée) dans les plus brefs délais (ATF 139 IV 179 précité consid. 2.6). Cela étant, la jurisprudence n'exclut pas qu'exceptionnellement, une éventuelle violation du droit d'être entendu à ce stade de la procédure puisse être réparée par le biais du recours, puisque l'autorité en la matière dispose d'une pleine cognition en fait et en droit (cf.”
“La défense fait ici référence à la décision du 19 novembre 2020 rendue par le Tribunal régional Jura bernois-Seeland (D. 813-815). En substance il en ressort que dès lors que la décision de maintenir le prévenu en détention dans le jugement du 25 septembre 2020 n’était pas motivée, elle serait « nulle » et la détention ne reposerait dès lors sur aucun titre. Tel n’est pas le cas. Il est correct que conformément à l’art. 231 al. 1 CPP, le tribunal de première instance peut ordonner le placement en détention ou confirmer le maintien en détention pour des motifs de sûreté du prévenu qui a été condamné par une décision « motivée ». Un défaut de motivation entraîne toutefois uniquement une violation du droit d’être entendu – réparable – du prévenu et en aucun cas la nullité de la décision en question (cf. ATF 139 IV 179 consid. 2.7). D’ailleurs, la violation du droit d’être entendu du prévenu a été réparée en l’espèce. Il ne sera dès lors alloué aucune indemnité au prévenu pour une détention prétendument illicite. XI. Rémunération du mandataire d'office”
Bei Jugendhaft überprüft das ZMG die Sicherheitshaft monatlich (vgl. Art. 27 Abs. 3 JStPO i.V.m. Art. 227 und Art. 231 StPO).
“Laut Vorinstanz ist die Hauptverhandlung - nach Absprache mit allen Parteivertretern - auf die Kalenderwochen 20-23 (Mitte Mai bis Anfang Juni) 2022 terminiert worden. Das Gesuch des Beschwerdeführers um eine frühere Durchführung der Hauptverhandlung war bereits Ende Oktober 2021 rechtskräftig abgewiesen worden. Bei dieser Sachlage rechtfertigt sich der Vorwurf nicht, die kantonalen Strafbehörden seien überhaupt nicht gewillt gewesen, dem Beschleunigungsgebot in Haftsachen Rechnung zu tragen, bzw. es lägen besonders schwere oder häufige prozessuale Versäumnisse im Sinne der oben dargelegten Rechtsprechung vor. Strafprozessuale Haftgründe sind erfüllt (vgl. oben, E. 2), und die bisherige Haftdauer erweist sich noch nicht als unverhältnismässig lang (vgl. oben, E. 5.1). Ein Haftentlassungsgrund ist folglich zu verneinen. Da es sich um jugendstrafprozessuale Haft handelt, überprüft das ZMG im Übrigen die Sicherheitshaft in monatlichen Abständen (vgl. Art. 27 Abs. 3 JStPO i.V.m. Art. 227 und Art. 231 StPO; zit. Urteil 1B_548/2021 E. 4.6).”
Die Verlängerung der Sicherheitshaft durch das erstinstanzliche Urteil unterliegt der Begrenzung von Art. 227 Abs. 7 StPO: regelmässig sind Verlängerungen auf jeweils längstens 3 Monate zu beschränken; in Ausnahmefällen können sie bis zu 6 Monate dauern. Ein solcher Ausnahmefall liegt nach der Rechtsprechung beispielhaft vor, wenn von vornherein ersichtlich ist, dass der Haftgrund auch nach mehr als 3 Monaten noch bestehen wird.
“Gemäss Art. 227 Abs. 7 StPO wird die Verlängerung der Untersuchungshaft jeweils für längstens 3 Monate, in Ausnahmefällen für längstens 6 Monate bewilligt. Diese Regelung gilt auch, wenn das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil entscheidet, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist (Art. 231 Abs. 1 StPO; BGE 139 IV 94 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 1B_334/2018 vom 30. Juli 2018 E. 6.2). Nach der Rechtsprechung liegt ein Ausnahmefall im Sinne von Art. 227 Abs. 7 StPO etwa vor, wenn von vornherein ersichtlich ist, dass der Haftgrund auch nach mehr als 3 Monaten noch gegeben ist (BGE 146 IV 279 E. 2.2; Urteile des Bundesgerichts 1B_465/2018 vom 2. November 2018 E. 4.4; 1B_145/2017 vom 4. Mai 2017 E. 4.4; je mit Hinweisen).”
“Gemäss Art. 227 Abs. 7 StPO wird die Verlängerung der Untersuchungshaft jeweils für längstens 3 Monate, in Ausnahmefällen für längstens 6 Monate bewilligt. Diese Regelung gilt auch, wenn das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil entscheidet, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist (Art. 231 Abs. 1 StPO; BGE 139 IV 94 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 1B_334/2018 vom 30. Juli 2018 E. 6.2; abweichend: Urteil des Bundesgerichts 1_281/2015 vom 15. September 2015 E. 3.2). Nach der Rechtsprechung liegt ein Ausnahmefall im Sinne von Art. 227 Abs. 7 StPO etwa vor, wenn von vornherein ersichtlich ist, dass der Haftgrund auch nach mehr als 3 Monaten noch gegeben ist (BGE 146 IV 279 E. 2.2; Urteile des Bundesgerichts 1B_465/2018 vom 2. November 2018 E. 4.4; 1B_145/2017 vom 4. Mai 2017 E. 4.4; je mit Hinweisen).”
Ergeht ein Urteil in der Berufung, hat die Berufungsinstanz – wie das Erstgericht – über die Frage der Sicherungshaft zu entscheiden. Ihr Urteil tritt an die Stelle des erstinstanzlichen (Art. 408 ff. StPO); es ist daher Art. 231 StPO mutatis mutandis anzuwenden. Die Berufungsinstanz kann unter den Voraussetzungen von Art. 221 StPO Haft anordnen oder aufrechterhalten und, soweit einschlägig, nach Art. 232 StPO handeln.
“Lors du prononcé du jugement en appel, la juridiction doit, à l'instar du tribunal de première instance, se prononcer sur la question de la détention. En effet, si l'autorité d'appel entre en matière, son jugement se substitue à celui de première instance (art. 408 CPP); il y a lieu dès lors d'appliquer mutatis mutandis l'art. 231 CPP et de décider si le condamné doit être placé ou maintenu en détention pour garantir l'exécution de la peine ou en prévision d'un éventuel recours, pour autant que les conditions de l'art. 221 CPP soient satisfaites. La juridiction d'appel peut ainsi prononcer le maintien de la détention pour des motifs de sûreté, ou ordonner une mise en détention en se fondant sur l'art. 232 CPP (ATF 139 IV 277 consid. 2.2; arrêt 1B_439/2016 du 8 décembre 2016 consid. 2.1).”
Nach der Rechtsprechung und Lehre verpflichtet Art. 231 Abs. 1 StPO das erstinstanzliche Gericht, im Urteil darüber zu befinden, ob die verurteilte Person zur Sicherung des Straf‑ und Massnahmenvollzugs oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Die Regelung ist dahingehend zu verstehen, dass dies unabhängig davon gilt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst.
“Die Verfahrensherrschaft liegt demnach noch beim Regionalgericht, weshalb die Beschwerdekammer zur Beurteilung der Haftbeschwerde zuständig ist. Der Beschwerdeführer ist durch die Verlängerung der Sicherheitshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 3. Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 StPO nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und ein besonderer Haftgrund vorliegt. Die Haft muss ausserdem verhältnismässig sein (vgl. Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d sowie Art. 212 Abs. 2 Bst. c und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1, auch zum Folgenden, und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO, auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht.”
“Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst.”
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund) und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht (sog. Fluchtgefahr; Bst. a); Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (sog. Kollusions- oder Verdunkelungsgefahr; Bst. b); oder dass sie durch schwere Verbrechen oder Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleichartige Straftaten verübt hat (sog. Wiederholungsgefahr; Bst. c). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst.”
Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung gilt der dringende Tatverdacht grundsätzlich als gegeben. Wer diesen im Widerspruch zur erstinstanzlichen Verurteilung bestreitet, muss darlegen, weshalb das betreffende Urteil klarerweise fehlerhaft erscheint oder mit erheblicher Wahrscheinlichkeit im Berufungsverfahren korrigiert wird; liegt bereits eine Urteilsbegründung vor, ist auf die diesbezüglichen Erwägungen des Sachgerichts einzugehen.
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund [E. 5 hiernach]), ein besonderer Haftgrund – wie beispielsweise Fluchtgefahr (Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO, vgl. dazu E. 6) – besteht und sich die Haftanordnung oder -belassung als verhältnismässig erweist (Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil (resp. vorliegend in dessen Anschluss), ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1, je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). 5. 5.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung gilt der dringende Tatverdacht nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich ohne Weiteres als erstellt. Wer den dringenden Tatverdacht im Widerspruch zur erstinstanzlichen Verurteilung bestreitet, hat darzulegen, weshalb das betreffende Urteil klarerweise fehlerhaft erscheint bzw. eine entsprechende Korrektur im Berufungsverfahren mit erheblicher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist und, soweit bereits eine Urteilsbegründung vorliegt, sich dabei auch mit den betreffenden Erwägungen des Sachgerichts auseinanderzusetzen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 7B_304/2024 vom 11.”
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 StPO nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und ein besonderer Haftgrund vorliegt. Die Haft muss ausserdem verhältnismässig sein (vgl. Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d sowie Art. 212 Abs. 2 Bst. c und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1, auch zum Folgenden, und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO, auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht. Entscheidend ist, dass nach wie vor Haftgründe bestehen, wobei auch die Möglichkeit von Ersatzmassnahmen zu prüfen ist. 4. 4.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung ist der dringende Tatverdacht grundsätzlich gegeben (Urteil des Bundesgerichts 1B_392/2016 vom 17. November 2016 E. 2.2). Wird der dringende Tatverdacht im Widerspruch zum Urteil bestritten, hat die Partei darzulegen, inwiefern das auf Schuldspruch lautende Urteil klarerweise fehlerhaft erscheint bzw.”
“1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund) und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht (sog. Fluchtgefahr; Bst. a); Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (sog. Kollusions- oder Verdunkelungsgefahr; Bst. b); oder dass sie durch schwere Verbrechen oder Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleichartige Straftaten verübt hat (sog. Wiederholungsgefahr; Bst. c). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). 4. 4.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung ist der dringende Tatverdacht grundsätzlich gegeben (Urteil des Bundesgerichts 1B_392/2016 vom 17. November 2016 E. 2.2). 4.2 Der Beschwerdeführer wurde mit Urteil vom 17. Mai 2022 zu einer Freiheitstrafe von siebeneinhalb Jahren, einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu CHF 30.00 sowie einer Landesverweisung von zehn Jahren verurteilt. Anhaltspunkte, dass das erstinstanzliche Urteil klarerweise fehlerhaft und mit erheblicher Wahrscheinlichkeit eine entsprechende Korrektur im Berufungsverfahren zu erwarten wäre, liegen nicht vor und werden vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht (vgl.”
Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann das erstinstanzliche Gericht im Urteil Sicherheitshaft anordnen oder anordnen lassen, ohne dass diese zusätzlich der Sicherung des Straf‑ oder Massnahmenvollzugs oder dem Interesse am Ablauf des Berufungsverfahrens dienen muss. Sicherheitshaft kann demnach auch allein der Gefahrenabwehr (Spezialprävention) dienen.
“Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bei der Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht verlangt, dass diese nebst den übrigen Voraussetzungen (E. 3.1 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist. Geht von der beschuldigten Person Wiederholungsgefahr aus, so ist diese nach dem Wortlaut von Art. 221 Abs. 1 Bst. c StPO in Untersuchungs- oder Sicherheitshaft zu versetzen. Es bestehen keine Hinweise dafür, dass der Gesetzgeber diesen Grundsatz durch Art. 231 Abs. 1 StPO einschränken oder gar aufheben wollte. Auch in den Materialien findet sich keine Stütze für diese Auffassung (Urteil des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und E. 5.3).”
“Sie kann aber auch ausschliesslich der Gefahrenabwehr dienen; in diesem Sinne handelt es sich somit eigentlich um eine sichernde polizeiliche Zwangsmassnahme (Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1229 Ziff. 2.5.3.4). Die Wahrung des Interesses an der Verhütung weiterer schwerwiegender Delikte ist nicht verfassungs- und grundrechtswidrig. Vielmehr anerkennt Art. 5 Ziff. 1 Bst. c der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) ausdrücklich die Notwendigkeit, Beschuldigte an der Begehung strafbarer Handlungen zu hindern, somit Spezialprävention, als Haftgrund (BGE 146 IV 136 E. 2.2; 143 IV 9 E. 2.2). 3.3 Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bei der Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht verlangt, dass diese nebst den übrigen Voraussetzungen (E. 3.1 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist. Geht von der beschuldigten Person Wiederholungsgefahr aus, so ist diese nach dem Wortlaut von Art. 221 Abs. 1 Bst. c StPO in Untersuchungs- oder Sicherheitshaft zu versetzen. Es bestehen keine Hinweise dafür, dass der Gesetzgeber diesen Grundsatz durch Art. 231 Abs. 1 StPO einschränken oder gar aufheben wollte.”
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann die Vollzugsbehörde gestützt auf Art. 231 Abs. 2 StPO (analoge Anwendung von lit. b) beim erstinstanzlichen Gericht bzw. zu Handen der Verfahrensleitung der Rechtsmittelinstanz für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens die Fortsetzung bzw. — sofern die originäre stationäre Massnahme noch andauert — die Anordnung von Sicherheitshaft beantragen. Die Rechtsmittelinstanz ist dabei jedenfalls verpflichtet, die betroffene Person mündlich anzuhören, wenn nach Ablauf der originären Massnahme nicht zwingend mit weiterem Freiheitsentzug zu rechnen ist.
“Stellt etwa die Vollzugsbehörde einen Antrag um Verlängerung einer stationären Massnahme und wird dieser Antrag erstinstanzlich abgewiesen, so kommt gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung der Vollzugsbehörde als zuständige Behörde für die Einleitung des Verfahrens auf Erlass eines nachträglichen richterlichen Entscheids (vgl. Art. 364 a Abs. 1 StPO) gestützt auf Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO analog zur Staatsanwaltschaft das Recht zu, beim Gericht, welches den Antrag um Verlängerung der stationären Massnahme abgewiesen hat, zu Handen der Verfahrensleitung der Rechtsmittelinstanz für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens die Fortsetzung bzw. im Falle einer noch andauernden originären stationären Massnahme die Anordnung von Sicherheitshaft zu beantragen (BGer 7B_190/2024 vom 12. März 2024 E. 2.2.3). Das Bundesgericht hat hierzu weiter festgehalten, dass die Rechtsmittelinstanz jedenfalls dann dazu verpflichtet ist, die betroffene Person mündlich anzuhören, wenn diese nach Ablauf der originären Massnahme nicht zwingend mit einem weiteren Freiheitsentzug in der Form von strafprozessualer Sicherheitshaft rechnen muss (BGer 7B_190/2024 vom 12. März 2024 E. 3.2.3).”
“Au moment du jugement, c'est au tribunal de première instance qu'il appartient de déterminer si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention (art. 231 al. 1 CPP). La question de la prolongation de la détention pour une durée supérieure à trois mois après la notification du dispositif de première instance, qui ne devrait se poser qu'exceptionnellement (art. 351 en lien avec l'art. 84 al. 2 et 4 CPP), devrait alors être examinée par le tribunal de première instance qui devrait se prononcer d'office sur l'adéquation aux principes de célérité et de proportionnalité de la détention pour des motifs de sûreté. Une voie de recours est assurée auprès de l'autorité cantonale de recours (art. 393 al. 1 let. b CPP; ATF 139 IV 186 consid. 2.2.2). Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette autorité différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté: elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération adressées à cette juridiction (art. 233 CPP). Selon la jurisprudence, cette dernière est également compétente pour maintenir le prévenu en détention si l'autorité de première instance a omis de se prononcer sur ce point (arrêt 1B_683/2011 du 5 janvier 2012 consid. 2.3 publié in Pra 2012 p. 791). Dans tous les cas, elle doit rendre, par référence à l'art. 226 al. 2 CPP, une décision écrite et sommairement motivée (ATF 138 IV 81 consid. 2.5). Dans l'arrêt publié aux ATF 139 IV 186, le Tribunal fédéral a été amené à juger si un contrôle périodique de la détention pour des motifs de sûreté doit également intervenir à compter de la saisine de l'instance d'appel. Il l'a tranchée par la négative en raison de l'organisation des voies de droit cantonales et fédérale, parce que l'examen des art. 231 al. 2, 232 et 233 CPP et des travaux préparatoires y relatifs ne laissait aucune place à l'introduction d'un contrôle périodique de la détention à ce stade-là du procès pénal, qu'à ce moment de la procédure l'existence de forts soupçons était renforcée par la condamnation intervenue en première instance, que la durée de la procédure d'appel devait, en règle générale, être réduite par rapport à celle de première instance et que le prévenu pouvait en tout temps demander sa libération auprès de la direction de la procédure d'appel (art.”
Art. 231 Abs. 1 StPO kann anordnen, dass eine verurteilte Person zur Sicherung des Berufungsverfahrens in Sicherheitshaft gesetzt oder dort belassen wird. Dabei ist insbesondere die Frage der Fluchtgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO zu prüfen.
“Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist (a) zur Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs oder (b) im Hinblick auf das Berufungsverfahren. Nach Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO ist Sicherheitshaft zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht. Der Beschwerdeführer bestreitet den dringenden Tatverdacht nicht. Er macht geltend, es fehle an der Fluchtgefahr.”
Hinweis zur Praxis: In den vorgelegten Urteilsdispositiven wird wiederholt dieselbe französische Formulierung verwendet: «Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté (art. 231 al. 1 CPP)».
“Révoque le sursis octroyé les 24 septembre 2023 par le Ministère public de Genève à la peine privative de liberté de 90 jours, sous déduction de 2 jours de détention avant jugement (art. 46 al. 1 CP). Révoque le sursis octroyé les 26 octobre 2023 par le Tribunal de police de Genève à la peine de 15 jours-amende à CHF 10.-, sous déduction de 4 jours-amende correspondant à 4 jours de détention avant jugement (art. 46 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 8 mois, incluant la révocation du sursis, sous déduction de 73 jours de détention avant jugement, comprenant les jours de détention subis dans la procédure dont le sursis est révoqué (art. 40 CP). Dit que cette peine est partiellement complémentaire à celle prononcée le 24 septembre 2023 par le Ministère de public de Genève (art. 49 al. 2 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45452020240425 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 423162202330726 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la destruction du téléphone figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 41777720230602. Ordonne la confiscation des valeurs patrimoniale figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n°41777720230602 (art. 69 CP). Ordonne la restitution à A______ du téléphone figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 42313920230726 et des valeurs patrimoniales figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45451820240425, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42313920230726 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 44113420231208. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 3'480.-, mais réduits à CHF 1'700.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'820.95 l'indemnité de procédure due à Me B______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP)." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'État aux migrations et à l'Office cantonal de la population et des migrations.”
“b LEI), d'exercice d'une activité lucrative sans autorisation (art. 115 al. 1 let. c LEI), de vol (art. 139 ch. 1 CP) et de faux dans les certificats étrangers (art. 252 cum 255 CP). Révoque les sursis octroyés les 7 novembre 2022 et 15 novembre 2022 par le Ministère public de Genève et le 9 décembre 2022 par l'Untersuchungsamt D______ (art. 46 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 12 mois, sous déduction de 50 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Renonce à révoquer la libération conditionnelle octroyée le 20 novembre 2023 par le TAPEM de Genève (art. 89 al. 2 CP) Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation de la carte de requérant d'asile figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 3______ du 22 janvier 2024 (art. 69 CP). Ordonne la restitution à A______ des valeurs patrimoniales séquestrées figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 3______. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'144.-, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 3'121.95 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP) Fixe l'émolument complémentaire de jugement à CHF 600.-. […] Condamne A______ à payer à l'Etat de Genève l'émolument complémentaire fixé à CHF 600.-." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'État aux migrations (SEM), à l'Office cantonal de la population et des migrations (OCPM) ainsi qu'au Service de l'application des peines et des mesures (SAPEM). La greffière : Lylia BERTSCHY Le président : Vincent FOURNIER e.”
“50, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______, défenseure d'office de A______, pour la procédure d'appel antérieure à l'arrêt du Tribunal fédéral. Arrête à CHF 1'308.-, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______ pour la procédure d'appel postérieure à l'arrêt du Tribunal fédéral. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de viol (art. 190 al. 1 CP), de contrainte sexuelle (art. 189 al. 1 CP), de lésions corporelles simples (art. 123 ch. 1 et 2 CP), de menaces (art. 180 al. 1 et 2 CP), de contrainte (art. 181 CP) et d'injure (art. 177 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 8 ans, sous déduction de 509 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Condamne A______ à une peine pécuniaire de 60 jours-amende (art. 34 CP). Fixe le montant du jour-amende à CHF 30.-. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 10 ans (art. 66a al. 1 let. h CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Condamne A______ à payer à D______ un montant de CHF 77.76, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO). Condamne A______ à payer à D______ un montant de CHF 25'000.- avec intérêts à 5% dès le 17 mars 2015, à titre de réparation du tort moral (art. 47/49 CO). Ordonne le versement à la procédure des documents médicaux et notes figurant sous chiffres 1 à 3 de l'inventaire n° 2______ du 30 mars 2022. Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Condamne A______ à verser à D______ un montant de CHF 13'126.25, à titre de juste indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure (art. 433 al. 1 CPP). Déclare caduque la demande d'assistance judiciaire déposée le 16 mars 2023 par D______. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 12'898.70, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'599.40 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP).”
“Condamne X______ à une peine privative de liberté de 9 mois, sous déduction de 170 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Révoque le sursis octroyé le 19 octobre 2021 par le Ministère public du canton de Genève (art. 46 al. 1 CP). Condamne X______ à une peine pécuniaire d'ensemble de 80 jours-amende (art. 34 CP). Fixe le montant du jour-amende à CHF 10.-. Condamne X______ à une amende de CHF 1'000.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 10 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de X______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la marijuana figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 43146620231012 du 12 octobre 2023, de la drogue figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire no 43933420231203 du 3 décembre 2023, de la cocaïne figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 4317420231013 du 13 octobre 2023, de la marijuana figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 38552420221220 du 20 décembre 2022 et des câbles électriques figurant sous chiffre 2 de l'inventaire no 39705120230203 du 3 février 2023 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la dévolution à l'Etat de l'argent figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 43146420231012 du 12 octobre 2023 (art. 70 CP). Ordonne la restitution à X______ du sac et les vêtements figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 39705120230203 du 3 février 2023 et du téléphone portable figurant sous chiffre 2 de l'inventaire no 43146420231012 du 12 octobre 2023 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Condamne X______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 4'594.”
“Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). *** Déclare D______ coupable de tentative de meurtre (art. 22 al. 1 cum art. 111 CP) et d'infraction à l'art. 19a ch. 1 LStup. Condamne D______ à une peine privative de liberté de 5 ans, sous déduction de 407 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Condamne D______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 1 jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de D______ pour une durée de 5 ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Déboute D______ de ses conclusions civiles. Rejette les conclusions en indemnisation de D______ (art. 429 CPP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de D______ (art. 231 al. 1 CPP). *** Ordonne la confiscation et la destruction des objets figurant sous chiffres 1 à 6 de l'inventaire n°6______, sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n° 7______, sous chiffres 1 à 6 de l'inventaire n°8______ et sous chiffres 2 à 5 et 7 à 11 de l'inventaire n° 5______ (art. 69 CP). Ordonne la restitution à F______ des objets figurant sous chiffres 1 à 3 de l'inventaire n° 9______ et du téléphone figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 10______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Ordonne la restitution à A______ du téléphone figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 11______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Ordonne la restitution à D______ des valeurs et objet figurant sous chiffres 1 et 6 de l'inventaire n° 5______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Fixe à CHF 9'852.75 l'indemnité de procédure due à Me H______, défenseur d'office de F______ (art. 135 CPP). Fixe à CHF 22'525.70 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). Fixe à CHF 15'491.45 l'indemnité de procédure due à Me E______, défenseur d'office de D______ (art.”
“Met A______ au bénéfice du sursis et fixe la durée du délai d'épreuve à trois ans (art. 42 et 44 CP). Avertit A______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Déclare A______ coupable de consommation de stupéfiants (art. 19a LStup). Condamne A______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution d’un jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de trois ans (art. 66a bis CP). Dit que la peine prononcée avec sursis n'empêche pas l'exécution de l'expulsion durant le délai d'épreuve. Renonce à ordonner le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS ; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous n° 1______ de l’inventaire n° 2______ ; n° 3______ de l’inventaire n° 4______ ; n°s 5______ et 6______ de l’inventaire n° 7______ ; n° 8______ de l’inventaire n° 9______ ; n° 10______ de l’inventaire n° 11______ (art. 69 CP). Ordonne la confiscation des valeurs patrimoniales figurant sous n° 12______ de l'inventaire n° 13______ (art. 70 CP). Ordonne la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs patrimoniales figurant sous n° 14______ de l'inventaire n° 2______ (art. 70 CP). Ordonne la restitution à A______ des téléphones portables figurant sous n°s 15______, 16______ de l’inventaire n° 2______ et n° 17______ de l’inventaire n° 13______. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 2'324.00, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 5'399.00 l'indemnité de procédure due à Me B______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). " Notifie le présent arrêt aux parties.”
“Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 6 mois, sous déduction de 76 jours de détention avant jugement (art. 40 et 51 CP). Dit que cette peine est partiellement complémentaire à celles prononcées les 20 août 2021 et 10 août 2022 par le Ministère public du canton de Genève (art. 49 al. 2 CP). Condamne A______ à une peine pécuniaire de 15 jours-amende (art. 34 CP). Fixe le montant du jour-amende à CHF 10.-. Condamne A______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 1 jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 3______ (art. 69 CP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'713.-, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 4'100.- l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). (…) Condamne A______ à payer un émolument complémentaire de CHF 600.- à l'État de Genève." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, à la prison de B______, au Service d'application des peines et mesures, à l'Office cantonal de la population et des migrations, ainsi qu'au Secrétariat d'État aux Migrations. La greffière : Lylia BERTSCHY Le Président : Vincent FOURNIER Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art.”
“c et d LStup) et de consommation de stupéfiants (art. 19a LStup). Révoque la libération conditionnelle accordée le 9 décembre 2022 par le Tribunal d'application des peines et des mesures de Genève (solde de peine de 30 jours) (art. 89 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 4 mois, sous déduction de 62 jours de détention avant jugement (art. 40 et 89 al. 6 CP). Condamne A______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 1 jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction des téléphones et de la drogue figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n° 1______, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 2______, sous chiffres 1 et 3 de l'inventaire n° 3______ et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 4______ (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs figurant sous chiffres 3 de l'inventaire n° 1______ et sous chiffre 2 de l'inventaire n° 3______, à concurrence de CHF 70.- (art. 70 CP). Ordonne la restitution à A______ des valeurs figurant sous chiffres 4 à 5 de l'inventaire n° 1______ et du solde des valeurs figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 3______ (art. 70 CP). Ordonne la restitution à son ayant-droit lorsqu'il sera connu de la clé figurant sous chiffre 4 de l'inventaire n° 3______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'389.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 3'597.20 l'indemnité de procédure due à Me B______, défenseur d'office de A______ (art.”
“Condamne A______ aux frais de la procédure d'appel, en CHF 1'195.-, qui comprennent un émolument de CHF 1'000.-. Arrête à CHF 1'155.60, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me D______, défenseure d'office de A______. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de brigandage (art. 140 ch. 1 CP), de vol (art. 139 ch. 1 CP), de tentative de vol (art. 139 ch. 1 cum 22 al. 1 CP) et de séjour illégal (art. 115 al. 1 let. b LEI). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 15 mois, sous déduction de 151 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 5 ans (art. 66a al. 1 let. c CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la restitution à G______ des habits saisis figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire no 4______ du 28 juillet 2022 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Ordonne la restitution à A______ du téléphone portable saisi figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 5______ du 20 septembre 2022 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 2'413.00, y compris un émolument de jugement de CHF 300.00 (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 5'320.40 l'indemnité de procédure due à Me D______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). [...] Condamne A______ à payer à l'Etat de Genève l'émolument complémentaire fixé à CHF 600.-." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'état aux migrations et à l'Office cantonal de la population et des migrations. Le greffier : Lylia BERTSCHY La présidente : Catherine GAVIN Indication des voies de recours : Conformément aux art.”
“Met l’émolument complémentaire de jugement de première instance de CHF 600.- à la charge de A______. Arrête à CHF 1'023.58, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______, défenseur d'office de A______. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de vol (art. 139 CP), de tentative de vol (art. 22 cum art. 139 CP), de dommages à la propriété (art. 144 CP), de violation de domicile (art. 186 CP), de tentative de violation de domicile (art. 22 cum art. 186 CP) et de rupture de ban (art. 291 CP). Classe la procédure s'agissant des faits qualifiés de dommages à la propriété mentionnés sous chiffres 1.1.2 let. b et 1.1.3. let. d de l'acte d'accusation (art. 22 cum art. 144 CP; art. 30 CP et art. 329 al. 5 CPP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 15 mois, sous déduction de 91 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 20 ans (art. 66b al. 1 CP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'348.-, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 1'689.80 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). " Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'État aux migrations et à l'Office cantonal de la population et des migrations. La greffière : Lylia BERTSCHY Le président : Gregory ORCI Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art. 100 al. 1 LTF), par-devant le Tribunal fédéral (1000 Lausanne 14), par la voie du recours en matière pénale, sous la réserve qui suit.”
“Acquitte A______ d'actes d'ordre sexuel avec des enfants (art. 187 ch. 1 CP) s'agissant des faits visés sous ch. 1.6 de l'acte d'accusation. Condamne A______ à une peine privative de liberté de 5 ans, sous déduction de 502 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne que A______ soit soumis à un traitement ambulatoire (art. 63 CP). Ordonne la transmission du présent jugement et du procès-verbal de l'audience de jugement, du rapport d'expertise psychiatrique du 10 décembre 2021 ainsi que du procès-verbal de l'audition de l'expert du 27 janvier 2022 au Service d'application des peines et mesures. Interdit à vie à A______ l'exercice de toute activité professionnelle et toute activité non professionnelle organisée impliquant des contacts réguliers avec des mineurs (art. 67 al. 3 let. b, c et d ch. 1 et 2 CP). Ordonne une assistance de probation pendant la durée de l'interdiction (art. 67 al. 6 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Déboute C______ et D______ de leurs conclusions civiles. Ordonne la confiscation et la destruction des objets figurant sous chiffres 1, 3, 4, 5 et 8 de l'inventaire n° 2______, ainsi que des objets figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n° 3______ (art. 69 CP). Ordonne la restitution à A______ des objets figurant sous chiffres 2, 6, 7, 9 à 20 de l'inventaire n° 2______, ainsi que [du téléphone portable de marque] O______ figurant sous chiffre 4 de l'inventaire n° 3______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Fixe à CHF 41'250.10 l'indemnité de procédure due à Me AH______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 35'959.95, y compris un émolument de jugement de CHF 3'000.- (art. 426 al. 1 CPP)." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal correctionnel et au Service d'application des peines et mesures (SAPEM). La greffière: Yael BENZ La présidente : Alessandra CAMBI FAVRE-BULLE Indication des voies de recours : Conformément aux art.”
Nach Art. 231 Abs. 1 StPO hat das erstinstanzliche Gericht bei Urteil zu bestimmen, ob die verurteilte Person in Sicherungshaft zu setzen oder zu belassen ist. Gemäss der hierzu herangezogenen Praxis ist diese Entscheidung den Verfahrensbeteiligten sofort mündlich mitzuteilen; ist dies nicht möglich, ist eine sofortige schriftliche Mitteilung vorzusehen. Die Entscheidung ist zudem schriftlich zu erfolgen und kurz zu begründen; kann die schriftliche Begründung nicht unmittelbar erfolgen, ist sie in möglichst kurzer Frist durch eine (in der Regel separate) schriftliche Entscheidung nachzureichen. (Anwendung von Art. 226 Abs. 2 StPO auf Art. 231 Abs. 1 StPO.)
“c et 107 CPP comprend notamment le droit pour le justiciable de s'exprimer sur les éléments pertinents avant qu'une décision ne soit prise touchant sa situation juridique (ATF 142 III 48 consid. 4.1.1 ; ATF 141 V 557 consid. 3.1 ; ATF 138 III 252 consid. 2.2 et les références citées). Tel est également le cas dans le cadre des procédures de détention provisoire ou pour des motifs de sûreté (cf. art. 31 al. 4 Cst. et 5 par. 4 CEDH [Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 ; RS 0.101] ; ATF 137 IV 87 consid. 3.3.2 ; ATF 126 I 172 consid. 3c ; TF 1B_143/2015 du 5 mai 2015 consid. 3.2). Devant le tribunal des mesures de contrainte, cela découle en particulier des art. 225, 227 al. 3, 228 al. 3 et des renvois des art. 229 al. 3 et 230 al. 5 CPP. Il n'en va pas différemment lorsque cette procédure – que ce soit en vue d'un placement en détention ou d'un maintien de cette mesure – est menée par le tribunal de première instance, en application de l'art. 231 al. 1 CPP. Selon cette disposition, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou/et en prévision de la procédure d'appel (let. b). En vertu de l'art. 226 al. 2 CPP – disposition que doit également appliquer le tribunal de première instance (ATF 139 IV 179 consid. 2.6) –, l'autorité communique immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. Il n'est ainsi pas suffisant de prononcer la mise ou le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance (ATF 139 IV 179 consid. 2.5 ; ATF 138 IV 81 consid. 2.5 ; CREP 26 janvier 2018/52). Si la motivation écrite ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement de première instance, elle doit être notifiée par une décision écrite (en principe séparée) dans les plus brefs délais (ATF 139 IV 179 consid.”
Nach erstinstanzlicher Verurteilung bleibt die (qualifizierte) Wiederholungsgefahr als eigenständiger Haftgrund relevant. Das erstinstanzliche Gericht kann die Sicherheitshaft auch gestützt auf bloss bestehende (qualifizierte) Wiederholungsgefahr anordnen oder aufrechterhalten (vgl. BK 24 514 E. 7.3; insbes. Verweis auf BGer‑Rechtsprechung).
“Der Beschwerdeführer hat Berufung angemeldet und bringt im Beschwerdeverfahren vor, die Verlängerung der Sicherheitshaft sei keineswegs verhältnismässig. Es drohe zweifellos eine Überhaft, insbesondere da die tatsächlich angeordnete Sanktion die bisher ausgestandene Haft um nur fünf Monate übersteige. Die von der Vorinstanz im angefochtenen Beschluss erwähnte Sanktion bzw. insbesondere die entgegen der gutachterlichen Empfehlung angeordnete stationäre Massnahme sei nach wie vor nicht in Rechtskraft erwachsen und es sei diesbezüglich Berufung angemeldet worden. Dementsprechend könne im Rahmen der Beurteilung einer Überhaft nicht von der im erstinstanzlichen Urteil ausgesprochenen Sanktion und der angeordneten stationären Massnahme ausgegangen werden. Der Sachverständige habe die Anordnung einer ambulanten Massnahme befürwortet, wobei das erstinstanzliche Gericht dieser Empfehlung aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht gefolgt sei. Es sei daher festzuhalten, dass die Sicherheitshaft zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO) nicht einschlägig sei, insbesondere da nicht ersichtlich sei, dass sich der Beschwerdeführer diesem entziehen könne bzw. wolle und die Prozessaussichten für das Berufungsverfahren intakt seien. Weiter sei eine Aufrechterhaltung der Haft auch deshalb nicht verhältnismässig, weil geeignete Ersatzmassnahmen bestünden. 7.3 Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bei der Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht verlangt, dass diese nebst den übrigen Voraussetzungen (vgl. zuvor E. 3) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist. Geht von der beschuldigten Person – wie vorliegend – Wiederholungsgefahr aus, so ist diese nach dem Wortlaut von Art. 221 Abs. 1 Bst. c StPO in Untersuchungs- oder Sicherheitshaft zu versetzen. Es bestehen keine Hinweise dafür, dass der Gesetzgeber diesen Grundsatz durch Art. 231 Abs. 1 StPO einschränken oder gar aufheben wollte. Auch in den Materialien findet sich keine Stütze für diese Auffassung (Urteil des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20.”
“Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bei der Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht verlangt, dass diese nebst den übrigen Voraussetzungen (vgl. zuvor E. 3) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist. Geht von der beschuldigten Person – wie vorliegend – Wiederholungsgefahr aus, so ist diese nach dem Wortlaut von Art. 221 Abs. 1 Bst. c StPO in Untersuchungs- oder Sicherheitshaft zu versetzen. Es bestehen keine Hinweise dafür, dass der Gesetzgeber diesen Grundsatz durch Art. 231 Abs. 1 StPO einschränken oder gar aufheben wollte. Auch in den Materialien findet sich keine Stütze für diese Auffassung (Urteil des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und E. 5.3). Dementsprechend hat jüngst auch das Bundesgericht in seinem Urteil 7B_1124/2024 vom 29. November 2024 die nach dem erstinstanzlichen Urteil ausgesprochene Sicherheitshaft in einem Fall als zulässig erachtet, in dem einzig (qualifizierte) Wiederholungsgefahr bestand. Die Aufrechterhaltung der Sicherheitshaft ist daher vorliegend gestützt auf die bestehende Wiederholungsgefahr zulässig. Dass sich der Beschwerdeführer – wie in der Beschwerde ausgeführt – dem Straf- und Massnahmenvollzug nicht entziehen kann bzw. will, spielt daher in casu keine entscheidende Rolle.”
Geht von der verurteilten Person Wiederholungsgefahr aus, bleibt diese ein eigenständiger Haftgrund mit präventiver Gefahrenabwehrfunktion; Art. 231 Abs. 1 StPO schränkt diese Rolle nicht ein.
“Sie kann aber auch ausschliesslich der Gefahrenabwehr dienen; in diesem Sinne handelt es sich somit eigentlich um eine sichernde polizeiliche Zwangsmassnahme (Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1229 Ziff. 2.5.3.4). Die Wahrung des Interesses an der Verhütung weiterer schwerwiegender Delikte ist nicht verfassungs- und grundrechtswidrig. Vielmehr anerkennt Art. 5 Ziff. 1 Bst. c der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) ausdrücklich die Notwendigkeit, Beschuldigte an der Begehung strafbarer Handlungen zu hindern, somit Spezialprävention, als Haftgrund (BGE 146 IV 136 E. 2.2; 143 IV 9 E. 2.2). 3.3 Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bei der Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht verlangt, dass diese nebst den übrigen Voraussetzungen (E. 3.1 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist. Geht von der beschuldigten Person Wiederholungsgefahr aus, so ist diese nach dem Wortlaut von Art. 221 Abs. 1 Bst. c StPO in Untersuchungs- oder Sicherheitshaft zu versetzen. Es bestehen keine Hinweise dafür, dass der Gesetzgeber diesen Grundsatz durch Art. 231 Abs. 1 StPO einschränken oder gar aufheben wollte.”
“Der Vorinstanz kann insoweit nicht gefolgt werden. Geht von der beschuldigten Person Wiederholungsgefahr aus, so ist diese nach dem Wortlaut von Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO in Untersuchungs- oder Sicherheitshaft zu versetzen. Es bestehen keine Hinweise dafür, dass der Gesetzgeber diesen Grundsatz durch Art. 231 Abs. 1 StPO einschränken oder gar aufheben wollte. Auch in den Materialien findet sich keine Stütze für diese Auffassung (vgl. Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1234 f. Ziff. 2.5.3.6). Die Auslegung von Art. 231 Abs. 1 StPO durch die Vorinstanz würde dazu führen, dass der Gefahrenabwehr als Zweck des Haftgrundes der Wiederholungsgefahr bei erstinstanzlich verurteilten beschuldigten Personen keine eigenständige Bedeutung mehr zukäme. Haft wegen Wiederholungsgefahr könnte höchstens noch angeordnet werden, um die Komplizierung und Verlängerung des Strafprozesses durch immer neue Delikte zu verhindern. Damit würde aber dem reibungslosen Funktionieren der Rechtspflege und des Justizvollzuges höheres Gewicht beigemessen als der Sicherheit der Bevölkerung. Es erscheint jedoch kaum vorstellbar, dass der Gesetzgeber die für die Wiederholungsgefahr konstitutive erhebliche Gefährdung der Sicherheit anderer (diskussionslos) in Kauf zu nehmen bereit war, solange nur gewährleistet erscheint, dass die beschuldigte Person rechtzeitig und freiwillig ihre Strafe oder Massnahme antritt bzw. solange das Berufungsverfahren durch ihr Verhalten nicht verkompliziert oder verlängert wird. Soll indes die Funktion der Sicherheitshaft aufgrund von Wiederholungsgefahr als sichernde polizeiliche Zwangsmassnahme nicht ausgehöhlt werden, darf deren Anordnung nicht davon abhängig gemacht werden, ob damit die in Art.”
Nach Art. 231 Abs. 2 StPO kann die Leitung der Berufungsinstanz die vom erstinstanzlichen Gericht angeordnete Freilassung nach einem Freispruch wieder aufheben. Quelle [0] bestätigt diese Kompetenz der Berufungsinstanz im Berufungsverfahren.
“________, à titre de mesures de substitution, considérant qu’il présentait un risque de fuite et de réitération. c) Le 7 juin 2021, B.________ a interjeté recours au Tribunal fédéral contre le jugement précité, la procédure devant cette autorité étant à ce jour toujours pendante. C. Le 26 juillet 2021, B.________ a requis sa mise en liberté auprès du Tribunal des mesures de contrainte, qui a transmis le courrier du prévenu à la Cour d’appel pénale le 12 août 2021. Par courrier daté du 13 août 2021 et parvenu au greffe de la Cour d’appel pénale le 16 août suivant, B.________ a sollicité sa libération immédiate et a requis la désignation d’un défenseur d'office. En droit : 1. 1.1 Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007; RS 312.0]), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette juridiction différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté : elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération formées durant la procédure d'appel (art. 233 CPP). Aux termes de l'art. 233 CPP, la direction de la procédure de la juridiction d'appel statue dans les cinq jours sur les demandes de libération ; sa décision n'est pas sujette à recours. En vertu de cette disposition, le prévenu, dont la détention pour des motifs de sûreté a été ordonnée par le tribunal de première instance (art. 231 al. 1 CPP), peut déposer une demande de libération en tout temps auprès de la juridiction d’appel (Moreillon/Parein-Reymond, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle 2016, n. 4 ad art. 233 CPP). 1.2 En l’espèce, la demande de libération présentée par B.________ est recevable. 2. 2.1 Le requérant sollicite sa libération immédiate, se référant à la demande qu’il a faite en ce sens auprès du Tribunal des mesures de contrainte le 26 juillet 2021, aux termes de laquelle il soutient que sa détention ne serait plus proportionnée.”
Zur Sicherung des Strafvollzugs kommt insbesondere der Fluchtgefahr zentrale Bedeutung zu. Die Schwere der zu erwartenden Freiheitsstrafe kann als Indiz für Fluchtgefahr gewertet werden, genügt aber nicht allein zur Bejahung des Haftgrunds; es sind die konkreten Umstände des Einzelfalls (z. B. persönliche Bindungen, Kontakte ins Ausland) zu berücksichtigen. Bei einer erheblichen zu erwartenden Reststrafe ist das Vorliegen von Fluchtgefahr regelmässig besonders zu prüfen. Eine Haftentlassung unter Anordnung geeigneter Ersatzmassnahmen ist von Amtes wegen zu erwägen.
“Angesichts der Länge der noch zu verbüssenden Freiheitsstrafe ist es sehr wahrscheinlich, dass der Verurteilte flüchten würde, zumal er an der Hauptverhandlung erklärte, er möchte nach der Haftentlassung wieder in Gambia leben. Der Haftgrund der Fluchtgefahr ist damit zu bejahen. 7. Das Gericht hat bei einer Anordnung von Sicherheitshaft jeweils das Prinzip der Verhältnismässigkeit zu wahren. Im Speziellen hat es gemäss Art. 212 Abs. 3 StPO stets zu berücksichtigen, dass die Sicherheitshaft nicht länger dauert als die zu erwartende Freiheitsstrafe. Eine Haftentlassung unter Anordnung von Ersatzmassnahmen (Art. 237 ff. StPO) ist von Amtes wegen zu prüfen. Angesichts der von der Strafkammer verhängten Freiheitsstrafe von 20 Jahren und der bisher erstandenen Haftdauer von rund acht Jahren und einem Monat besteht derzeit keine Gefahr einer Überhaft. Geeignete Ersatzmassnahmen, um die Fluchtgefahr zu bannen, fallen nicht in Betracht. Die Verhältnismässigkeit ist somit gewahrt. 8. Nach dem Gesagten ist der Verurteilte zur Sicherung des Strafvollzugs weiterhin in Sicherheitshaft zu behalten (Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO). 9. Die Verlängerung der Untersuchungshaft wird in der Regel jeweils für längstens drei Monate; in Ausnahmefällen für längstens sechs Monate bewilligt (Art. 227 Abs. 7 StPO). Diese Befristung gilt auch für die Sicherheitshaft (vgl. Art. 229 Abs. 3 lit. b StPO). Angesichts des Aktenumfangs, der zu verarbeitenden Informationen aus der mehrwöchigen Hauptverhandlung, der Anzahl Parteien und Vorwürfe sowie der Komplexität des Verfahrens in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht erweist sich eine weitere Verlängerung der Sicherheitshaft als verhältnismässig für die sich in der Abschlussphase befindende Urteilsredaktion. Die Strafkammer ordnet daher eine Verlängerung der Sicherheitshaft des Verurteilten bis längstens am 30. April 2025 an. 10. Dem Verurteilten steht es nach wie vor frei, um vorzeitigen Strafvollzug zu ersuchen (Art. 236 StPO). 11. Für diesen Entscheid sind keine Kosten zu erheben. Die Strafkammer beschliesst: 1. Ousman Sonko wird zur Sicherung des Strafvollzugs längstens bis am 30.”
“Zusammengefasst lässt der Verurteilte rügen, sich seit über acht Jahren in Haft zu befinden, ohne rechtskräftig verurteilt zu sein. Dadurch, dass ihm das am 15. Mai 2024 mündlich eröffnete Urteil bislang nicht in schriftlich begründeter Form zugestellt worden sei, sei die ausserordentliche Frist von Art. 84 Abs. 4 StPO um mehr als das Dreifache überschritten, was gleichfalls gegen den Beschleunigungsgrundsatz von Art. 5 Abs. 2 StPO und gegen den Anspruch auf Beurteilung innert angemessener Frist gemäss Art. 6 Abs. 1 EMRK und Art. 29 Abs. 1 BV verstosse. Demgegenüber teilte die Bundesanwaltschaft mit Schreiben vom 11. Februar 2025 der Strafkammer mit, eine Verlängerung der Sicherheitshaft zu unterstützen, unter Verweis auf die Beschlüsse der Strafkammer vom 15. Mai, 14. August und 14. November 2024 sowie auf ihre eigenen Stellungnahmen vom 9. August und 6. November 2024. 4. Das erstinstanzliche Gericht entscheidet mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzuges in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist (Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO). 5. Die Sicherheitshaft setzt zunächst voraus, dass die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (Art. 221 Abs. 1 StPO). Diese Voraussetzung ist mit dem erstinstanzlichen Schuldspruch wegen der erwähnten Straftaten, welche allesamt Verbrechen sind, ohne Weiteres erfüllt. Die Fortdauer der Sicherheitshaft erfolgt zur Sicherung des Strafvollzugs. 6. Weiter wird ein besonderer Haftgrund (Flucht-, Kollusions- oder Wiederholungsgefahr) verlangt (Art. 221 Abs. 1 lit. a-c StPO). Der Verurteilte ist gambischer Staatsbürger und hat vor seiner Einreise in die Schweiz immer in Gambia gelebt. Gemäss eigenen Angaben hat er Familienangehörige in Gambia und in den USA. Er hat weder familiäre noch andere Bezugspersonen in der Schweiz. Eine besondere Bindung zur Schweiz, die ihn von einer Flucht ins Ausland abhalten könnte, besteht nicht. Angesichts der Länge der noch zu verbüssenden Freiheitsstrafe ist es sehr wahrscheinlich, dass der Verurteilte flüchten würde, zumal er an der Hauptverhandlung erklärte, er möchte nach der Haftentlassung wieder in Gambia leben.”
“Le recourant estime que le risque de fuite serait inexistant ou pourrait être pallié par les mesures de substitution qu'il propose. 3.1. Selon l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Ces cas de figure ne constituent pas des motifs de détention proprement dits au sens de l'art. 31 al. 1 Cst., mais apportent des précisions d'ordre procédural en relation avec les motifs de détention légaux de l'art. 221 CPP (arrêt du Tribunal fédéral 1B_210/2016 du 24 juin 2016 consid. 2.1). Le but est d’assurer l’exécution effective du condamné contre lequel il existe des indices concrets d’une intention de fuir à l’étranger ou de se cacher en Suisse pour se soustraire à l’exécution du jugement (Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), op. cit., n. 7 ad art. 231). Matériellement, l'art. 231 al. 1 CPP a notamment pour but d'assurer la recherche de la vérité dans les cas d'infractions graves, en particulier en cas de risque de fuite et de collusion. L'art. 221 al. 1 let. a CPP se trouve ainsi renforcé par l'art. 231 al. 1 CPP après une condamnation intervenue en première instance, notamment lorsque les faits concernant une infraction grave sont contestés (ATF 145 IV 503 consid. 2.1 p. 506 s.). 3.2. Le risque de fuite doit s'analyser en fonction d'un ensemble de critères tels que le caractère de l'intéressé, sa moralité, ses ressources, ses liens avec l'État qui le poursuit ainsi que ses contacts à l'étranger, qui font apparaître le risque de fuite non seulement possible, mais également probable. La gravité de l'infraction ne peut pas, à elle seule, justifier la prolongation de la détention, même si elle permet souvent de présumer un danger de fuite en raison de l'importance de la peine dont le prévenu est menacé (ATF 143 IV 160 consid. 4.3). Même si cela ne dispense pas de tenir compte de l'ensemble des circonstances pertinentes, la jurisprudence admet que lorsque le prévenu a été condamné en première instance à une peine importante, le risque d'un long séjour en prison apparaît plus concret que durant l'instruction (ATF 145 IV 503 consid.”
“a CPP doit s'analyser en fonction de critères tels que le caractère de l'intéressé, sa moralité, ses ressources, ses liens avec l'Etat qui le poursuit ainsi que ses contacts à l'étranger, qui font apparaître le risque de fuite non seulement possible, mais également probable (ATF 117 Ia 69 consid. 4a ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_155/2017 du 16 mai 2017 consid. 3.2). La gravité de l'infraction ne peut pas, à elle seule, justifier la prolongation de la détention, même si elle permet souvent de présumer un danger de fuite en raison de l'importance de la peine dont le prévenu est menacé (ATF 125 I 60 consid. 3a ; 117 Ia 69 consid. 4a ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_155/2017 du 16 mai 2017 consid. 3.2). Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel (ATF 139 IV 270 consid. 3.1) ou d'une libération conditionnelle (arrêt 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2). L'art. 231 al. 1 CPP prévoit qu'au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let.”
“2 Der Beschwerdeführer bestreitet im vorliegenden Beschwerdeverfahren die Wiederholungsgefahr nicht, nachdem er bereits mit Beschwerde vom 25. September 2020 gegen den Entscheid des Kantonalen Zwangsmassnahmengerichts vom 14. September 2020 an die Beschwerdekammer gelangt ist und u.a. gerügt hat, der besondere Haftgrund der Wiederholungsgefahr sei nicht erfüllt. Die Beschwerdekammer hat sich darauf einlässlich zur Wiederholungsgefahr geäussert und diese bejaht (Beschluss BK 20 396 vom 14. Oktober 2020 E. 4). Darauf kann vorliegend verwiesen werden, zumal seither keine wesentlichen Änderungen ersichtlich sind und der Beschwerdeführer insbesondere keine Therapie wegen seines Alkoholproblems absolviert hat. Die Wiederholungsgefahr ist zu bejahen. 8.3 Wie erwähnt bedarf es für Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht nur eines dringenden Tatverdachts und eines besonderen Haftgrunds; Sicherheitshaft muss darüber hinaus einem besonderen Ziel dienen, nämlich entweder der Sicherstellung des Straf- und Massnahmenvollzugs oder der Sicherstellung des Berufungsverfahrens (Art. 231 Abs. 1 StPO). Das Ziel der Sicherung des Strafvollzugs liegt primär in der Hinderung an der Flucht nach der erstinstanzlichen Verurteilung; Wiederholungsgefahr ist demgegenüber für sich genommen nicht ausreichend, um die Sicherheitshaft weiterhin zu rechtfertigen, zumal vorliegend weitere Delikte des Beschwerdeführers das Berufungsverfahren oder den Straf- und Massnahmenvollzug nicht gefährden würden. 8.4 Die Annahme von Fluchtgefahr als besonderer Haftgrund setzt ernsthafte Anhaltspunkte dafür voraus, dass sich die beschuldigte Person sich dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion durch Flucht entziehen könnte (Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes darf die Schwere der drohenden Sanktion zwar als ein Indiz für Fluchtgefahr gewertet werden. Sie genügt jedoch für sich allein nicht, um einen Haftgrund zu bejahen. Vielmehr müssen die konkreten Umstände des betreffenden Falles, insbesondere die gesamten Lebensverhältnisse der beschuldigten Person, in Betracht gezogen werden (BGE 145 IV 503 E.”
Beim Urteil nach Art. 231 Abs. 1 StPO hat das erstinstanzliche Gericht die Angemessenheit der Sicherheitshaft unter Beachtung der Prinzipien der Verfahrensbeschleunigung (célérité) und der Verhältnismässigkeit zu prüfen. Zudem ist es nach der Rechtsprechung zulässig, eine verurteilte Person aus Gründen der Sicherheit in Haft zu belassen, solange die Gewährung des Strafaufschubs (Sursis) unsicher ist, sofern die erlittene bzw. fortdauernde Haft die verhängte Freiheitsstrafe nicht übersteigt und das Prinzip der célérité gewahrt bleibt.
“Selon la jurisprudence, un contrôle périodique de l'adéquation aux principes de célérité et de proportionnalité de la détention pour des motifs de sûreté doit pouvoir être opéré s'agissant des questions à résoudre pendant la période comprise entre la notification de l'acte d'accusation (art. 220 al. 2 CPP) et le prononcé du jugement de première instance. A ce stade de la procédure, ce contrôle incombe au Tribunal des mesures de contrainte (art. 227 CPP), dont les décisions sont susceptibles d'être portées devant l'autorité cantonale de recours (art. 222 et 393 al. 1 let. c CPP; ATF 139 IV 186 consid. 2.2.1; 137 IV 180 consid. 3.5 p. 186). Au moment du jugement, c'est au tribunal de première instance qu'il appartient de déterminer si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention (art. 231 al. 1 CPP). La question de la prolongation de la détention pour une durée supérieure à trois mois après la notification du dispositif de première instance, qui ne devrait se poser qu'exceptionnellement (art. 351 en lien avec l'art. 84 al. 2 et 4 CPP), devrait alors être examinée par le tribunal de première instance qui devrait se prononcer d'office sur l'adéquation aux principes de célérité et de proportionnalité de la détention pour des motifs de sûreté. Une voie de recours est assurée auprès de l'autorité cantonale de recours (art. 393 al. 1 let. b CPP; ATF 139 IV 186 consid. 2.2.2). Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette autorité différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté: elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art.”
“a et h CP, qui prévoit l'expulsion obligatoire d'un étranger condamné notamment pour meurtre, viol et contrainte sexuelle, figure dans le chapitre 2 intitulé "Mesures" du Code pénal. L'expulsion obligatoire est donc une mesure à caractère pénal. Pour le Tribunal fédéral, il est possible de maintenir en détention pour des motifs de sûreté une personne condamnée à une expulsion et à une peine privative de liberté avec sursis, tant que la question de l'octroi du sursis est incertaine, tant que la détention subie ne dépasse pas la durée de la peine privative de liberté prononcée et tant que le principe de la célérité (art. 5 al. 1 CPP) est respecté (ATF 143 IV 168 consid. 5.3). 2.2. Le recourant ne s'exprime pas sur les charges retenues contre lui. La Chambre de céans ne les examinera pas ce d'autant plus que lorsqu'un jugement de condamnation a déjà été rendu, l'existence de forts soupçons au sens de l'art. 221 al. 1 CPP est renforcée (ATF 139 IV 186 consid. 2.2.3 p. 190/191 = SJ 2013 I 573). 3. Le recourant conteste tout risque de fuite. 3.1. Selon l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Cette disposition vise avant tout le risque de fuite (A. KUHN / Y. JEANNERET / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 7 ad art. 231). Ces cas de figure ne constituent pas des motifs de détention proprement dits, au sens de l'art. 31 al. 1 Cst., mais apportent des précisions d'ordre procédural en relation avec les motifs de détention légaux de l'art. 221 CPP (ACPR/560/2013 du 23 décembre 2013 et les références citées). 3.2. Le risque de fuite au sens de l'art. 221 al. 1 let. a CPP doit s'analyser en fonction d'un ensemble de critères tels que le caractère de l'intéressé, sa moralité, ses ressources, ses liens avec l'État qui le poursuit ainsi que ses contacts à l'étranger, qui font apparaître le risque de fuite non seulement possible, mais également probable (ATF 117 Ia 69 consid.”
“a CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP). 2. 2.1. Une mesure de détention pour des motifs de sûreté n'est compatible avec la liberté personnelle garantie aux art. 10 al. 2 Cst. et 5 CEDH que si elle repose sur une base légale (art. 31 al. 1 et art. 36 al. 1 Cst.), soit en l'espèce l'art. 221 CPP. Elle doit en outre correspondre à un intérêt public et respecter le principe de la proportionnalité (art. 36 al. 2 et 3 Cst., art. 212 al. 3 CPP). Pour que tel soit le cas, la privation de liberté doit être justifiée par les besoins de l'instruction, par un risque de fuite ou par un danger de collusion ou de réitération (art. 221 al. 1 let. a, b et c CPP). Préalablement à ces conditions, il doit exister des charges suffisantes, soit de sérieux soupçons de culpabilité, à l'égard de l'intéressé (art. 221 al. 1 CPP; art. 5 par. 1 let. c CEDH), c'est-à-dire des raisons plausibles de le soupçonner d'avoir commis une infraction (ATF 143 IV 168 consid. 2). L'art. 231 al. 1 CPP prévoit qu'au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté, pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b), et l'art. 220 al. 2 CPP précise que la détention pour des motifs de sûreté prend fin au moment où l'expulsion est exécutée. L'art. 66a al. 1 let. e CP, qui prévoit l'expulsion obligatoire d'un étranger condamné notamment pour obtention illicite de prestations d'une assurance sociale ou de l'aide sociale (art. 148a al. 1 CP), figure dans le chapitre 2 intitulé "Mesures" du Code pénal. L'expulsion obligatoire est donc une mesure à caractère pénal. Pour le Tribunal fédéral, il est possible de maintenir en détention pour des motifs de sûreté une personne condamnée à une expulsion et à une peine privative de liberté avec sursis, tant que la question de l'octroi du sursis est incertaine, tant que la détention subie ne dépasse pas la durée de la peine privative de liberté prononcée et tant que le principe de la célérité (art.”
In der Praxis kann die Staatsanwaltschaft im Berufungsverfahren gegenüber der Appellinstanz geltend machen, das erstinstanzliche Urteil sei zu milde, und die Verschärfung der Sanktion beziehungsweise die Anordnung von Sicherungsmassnahmen beantragen. Art. 231 Abs. 2 StPO gestattet der Leitung der Appellinstanz, nach Anrufung durch die Berufung über die in der ersten Instanz getroffene Freilassung zu befinden; die Entscheidung über ein entsprechendes Begehren obliegt damit der Appellinstanz.
“Invité le 8 novembre 2021 à se déterminer sur cette demande, le Ministère public a déclaré, le jour-même, s’en remettre à justice, après avoir exposé que la peine infligée par les premiers juges à H.________ était trop clémente et devrait être aggravée. Le 8 novembre 2021 également, la Direction de la prison de la Croisée a exposé qu’au vu du jugement du 1er septembre 2021, la libération définitive de H.________ pouvait intervenir le 17 novembre prochain et a invité l’autorité de céans à lui indiquer si l’intéressé devait être maintenu en détention jusqu’au jour où son jugement serait définitif et exécutoire. En droit : 1. 1.1 Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette juridiction différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté : elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération formées durant la procédure d'appel (art. 233 CPP). Les cas de figure posés à l'art. 231 al. 1 CPP ne constituent pas des motifs de détention proprement dits au sens de l'art. 31 al. 1 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), mais apportent des précisions d'ordre procédural : l'art. 231 CPP désigne l'autorité compétente pour ordonner la détention à titre de sûreté et les motifs de détention demeurent ceux de l'art. 221 CPP (TF 1B_210/2016 du 24 juin 2016 consid. 2.1). Aux termes de l'art. 233 CPP, la direction de la procédure de la juridiction d'appel statue dans les cinq jours sur les demandes de libération ; sa décision n'est pas sujette à recours. En vertu de cette disposition, le prévenu, dont la détention pour des motifs de sûreté a été ordonnée par le tribunal de première instance (art.”
Art. 231 Abs. 1 StPO benennt die prozessualen Zielsetzungen, die das erstinstanzliche Gericht im Urteil zu prüfen hat, insbesondere ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf‑ bzw. Massnahmenvollzugs oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Die Bestimmung konkretisiert dabei die Anwendung der in Art. 221 StPO geregelten Haftgründe und weist auf besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils hin.
“in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1, je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO).”
“Die Verfahrensherrschaft liegt demnach noch beim Regionalgericht, weshalb die Beschwerdekammer zur Beurteilung der Haftbeschwerde zuständig ist. Der Beschwerdeführer ist durch die Verlängerung der Sicherheitshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 3. Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 StPO nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und ein besonderer Haftgrund vorliegt. Die Haft muss ausserdem verhältnismässig sein (vgl. Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d sowie Art. 212 Abs. 2 Bst. c und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1, auch zum Folgenden, und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO, auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht.”
“in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1, auch zum Folgenden, und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteil des Bundesgerichts 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1 mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO).”
Aus einer Haft, die nicht gemäss Art. 231 StPO angeordnet wurde, ergibt sich kein Anspruch auf Entlassung nach Art. 233 StPO. Sachdienliche Unterschiede der Vollzugsart (z. B. ordentlicher Strafvollzug versus Sicherheitshaft) sowie die Zuständigkeit für Vollzugsentscheidungen sind dabei zu berücksichtigen.
“Ein Abwesenheitsurteil werde unter den üblichen Voraussetzungen formell und materiell rechtskräftig. Dies sei gemäss Art. 437 Abs. 1 lit. a StPO insbesondere nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist der Fall. Das Gesuch um neue Beurteilung eines Abwesenheitsurteils gemäss Art. 368 StPO sei ein blosser Rechtsbehelf und damit kein ordentliches Rechtsmittel. Erst mit Rechtskraft des neuen Urteils falle das Abwesenheitsurteil dahin (Art. 370 Abs. 2 StPO). Aufgrund der aufschiebenden Wirkung seiner Berufung gegen das "Neubeurteilungsurteil" vom 28. Januar 2020 bestehe das Abwesenheitsurteil nach wie vor fort, sei rechtskräftig und damit grundsätzlich auch vollstreckbar, zumal die Vorinstanz dem Gesuch um Neubeurteilung keine aufschiebende Wirkung gemäss Art. 369 Abs. 3 StPO gewährt habe. Als Konsequenz daraus folge, dass sich der Beschwerdeführer seit seiner Auslieferung an die Schweizer Behörden am 16. August 2019 und seiner Überführung in die Justizvollzugsanstalt im ordentlichen Strafvollzug und nicht in Sicherheitshaft befinde. Aus einer nicht angeordneten Haft gemäss Art. 231 StPO könne er auch nicht gestützt auf Art. 233 StPO entlassen werden. Selbst wenn das Gesuch um bedingte Entlassung gemäss Art. 86 StGB entgegenzunehmen wäre, bliebe das Ergebnis gleich. Diesfalls läge die Entscheidkompetenz nicht beim Berufungsgericht, sondern beim Amt für Justizvollzug (Art. 4 Abs. 1 lit. h i.V.m. Art. 1 Abs. 1 der Verordnung vom 19.Dezember 2017 über den Justizvollzug im Kanton Graubünden [Justizvollzugsverordnung, JVV; BR 350.510]).”
Die Fortdauer der Sicherheitshaft nach erstinstanzlichem Urteil richtet sich danach, ob weiterhin die gesetzlichen Haftgründe vorliegen (vgl. Art. 221 StPO). Das erstinstanzliche Gericht hat dabei auch zu prüfen, ob Ersatzmassnahmen in Betracht kommen. Die Regelung hebt insbesondere die möglichen Zielsetzungen der Haft nach dem Urteil hervor, namentlich die Sicherung des Straf‑ und Massnahmenvollzugs sowie die Sicherung des Verfahrens im Hinblick auf das Berufungsverfahren.
“in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1, auch zum Folgenden, und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO, auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht. Entscheidend ist, dass nach wie vor Haftgründe bestehen, wobei auch die Möglichkeit von Ersatzmassnahmen zu prüfen ist.”
“Wird eine Beschwerde in Strafsachen gutgeheissen und das vorinstanzliche Urteil aufgehoben, soll das Verfahren nicht als Ganzes neu in Gang gesetzt werden, sondern nur insoweit, als dies notwendig ist, um den verbindlichen Erwägungen des Bundesgerichts Rechnung zu tragen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_434/2014 vom 24. November 2014 E. 1.3.3). Das Bundesgericht leistete in seinem Urteil 1B_476/2021 vom 23. September 2021 dem Antrag des Beschwerdeführers auf sofortige Haftentlassung keine Folge und wies die Beschwerde insofern ab. Es erwog aber, dass entgegen den Ausführungen im angefochtenen Entscheid der Beschwerdekammer der Haftgrund der Fluchtgefahr nicht zu bejahen sei. Ob indessen die Haftgründe der Wiederholungs- oder Kollusionsgefahr vorliegen könnten, sei nicht geprüft worden, weshalb eine Rückweisung an die Beschwerdekammer zu erfolgen habe. Zu prüfen bleibt damit, ob sich die Sicherheitshaft auch auf andere Haftgründe bzw. die Haftgründe der Kollusions- und Wiederholungsgefahr stützen lässt. 4. Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Das Gesetz nennt somit ausdrücklich zwei verschiedene Zielsetzungen, welchen die Sicherheitshaft nach dem erstinstanzlichen Urteil dienen soll. Dabei handelt es sich nicht um eigenständige Haftgründe; vielmehr werden damit die besonderen prozessualen Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils mit Bezug auf die Haftgründe verdeutlicht (Frei/Zuberbühler Elsässer, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO; BGE 145 IV 506 E. 2.1 [= Pra 2020 Nr. 54], auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht. Entscheidend ist, dass nach wie vor Haftgründe bestehen, wobei auch die Möglichkeit von Ersatzmassnahmen zu prüfen ist.”
Die Staatsanwaltschaft kann Art. 231 Abs. 1 StPO nicht – auch nicht analog – zu ihren Gunsten heranziehen. Die Vorschrift spricht vom Urteil und vom erstinstanzlichen Gericht; die Strafverfolgungsbehörde ist kein Gericht und darf demnach nicht an die Stelle des erstinstanzlichen Gerichts treten, wenn es um die Anordnung oder Beibehaltung der Sicherheitshaft geht.
“CPP); que par conséquent, la détention pour des motifs de sûreté ne peut en tout état de cause pas être ordonnée au moment du prononcé de l’ordonnance pénale, mais uniquement lorsqu’il y a eu opposition et que le Ministère public dépose l’ordonnance pénale en sa nouvelle qualité d’acte d’accusation auprès du tribunal de première instance; que jusqu’au prononcé du jugement de première instance, seul le Tmc est du reste compétent pour ordonner le maintien en détention (CR CPP-Logos, 2e éd. 2019, art. 229 n. 3), et non le Ministère public; que ce dernier estime toutefois en l’espèce que la tâche d’examiner si le prévenu condamné doit être maintenu en détention lui revient, l’ordonnance pénale mettant un terme à la procédure pénale en l’absence d’opposition et étant assimilée à un jugement entré en force; par ailleurs, lorsque le Ministère public rend une ordonnance pénale, il a les mêmes compétences qu'un juge et bénéficie de ce fait de l'indépendance judiciaire; que ce raisonnement ne peut pas être suivi : le Ministère public ne peut pas s’appuyer sur l’art. 231 al. 1 CPP – ne serait-ce que par analogie – pour en déduire une éventuelle compétence de sa part; cette disposition légale concerne en effet le « jugement » et le « tribunal de première instance »; or, comme on l’a vu, l’ordonnance pénale contre laquelle opposition peut encore être formée n’est pas un jugement (cf. art. 80, 351 CPP) et le Ministère public n’est pas un tribunal de première instance (cf. art. 12, 13, 16, 19 CPP); ni le message, ni la jurisprudence ou encore la doctrine concernant les dispositions du CPP actuel ne prévoient un telle application par analogie de l’art. 231 al. 1 CPP; qu’en l’occurrence, la détention provisoire aurait pu faire l’objet d’une demande de prolongation adressée à temps par le Ministère public au Tmc; l’autorité de poursuite pénale n’y a toutefois pas procédé, de sorte qu’il n’existe plus de titre justifiant la poursuite de la privation de liberté du prévenu depuis le 23 avril 2021, ce qui implique sa remise en liberté immédiate; qu’il est en outre exact que le prévenu n’a pas été entendu sur la prolongation de sa détention, ce qui constitue une violation de son droit d’être entendu (cf.”
“3), et non le Ministère public; que ce dernier estime toutefois en l’espèce que la tâche d’examiner si le prévenu condamné doit être maintenu en détention lui revient, l’ordonnance pénale mettant un terme à la procédure pénale en l’absence d’opposition et étant assimilée à un jugement entré en force; par ailleurs, lorsque le Ministère public rend une ordonnance pénale, il a les mêmes compétences qu'un juge et bénéficie de ce fait de l'indépendance judiciaire; que ce raisonnement ne peut pas être suivi : le Ministère public ne peut pas s’appuyer sur l’art. 231 al. 1 CPP – ne serait-ce que par analogie – pour en déduire une éventuelle compétence de sa part; cette disposition légale concerne en effet le « jugement » et le « tribunal de première instance »; or, comme on l’a vu, l’ordonnance pénale contre laquelle opposition peut encore être formée n’est pas un jugement (cf. art. 80, 351 CPP) et le Ministère public n’est pas un tribunal de première instance (cf. art. 12, 13, 16, 19 CPP); ni le message, ni la jurisprudence ou encore la doctrine concernant les dispositions du CPP actuel ne prévoient un telle application par analogie de l’art. 231 al. 1 CPP; qu’en l’occurrence, la détention provisoire aurait pu faire l’objet d’une demande de prolongation adressée à temps par le Ministère public au Tmc; l’autorité de poursuite pénale n’y a toutefois pas procédé, de sorte qu’il n’existe plus de titre justifiant la poursuite de la privation de liberté du prévenu depuis le 23 avril 2021, ce qui implique sa remise en liberté immédiate; qu’il est en outre exact que le prévenu n’a pas été entendu sur la prolongation de sa détention, ce qui constitue une violation de son droit d’être entendu (cf. art. 227 al. 3 CPP, 229 al. 3 let. b CPP; arrêt TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 4.1); qu’on relèvera enfin que la détention pour des motifs de sûreté ne peut être ordonnée pour plus de trois mois jusqu’au prononcé du jugement de première instance (CR CPP-Logos, 2e éd. 2019, art. 231 n. 1; BSK StPO-Forster, art. 231 n. 3); en l’espèce, le Ministère public l’a ordonnée jusqu'à l’entrée en force de l’ordonnance pénale ou jusqu'au prononcé du jugement de première instance en cas d'opposition, soit, dans le deuxième cas de figure, pour une durée qui peut cas échéant dépasser les trois mois; que selon un principe général, la nullité d'un acte commis en violation de la loi doit résulter ou bien d'une disposition légale expresse, ou bien du sens et du but de la norme en question (ATF 119 II 147 consid.”
“3), et non le Ministère public; que ce dernier estime toutefois en l’espèce que la tâche d’examiner si le prévenu condamné doit être maintenu en détention lui revient, l’ordonnance pénale mettant un terme à la procédure pénale en l’absence d’opposition et étant assimilée à un jugement entré en force; par ailleurs, lorsque le Ministère public rend une ordonnance pénale, il a les mêmes compétences qu'un juge et bénéficie de ce fait de l'indépendance judiciaire; que ce raisonnement ne peut pas être suivi : le Ministère public ne peut pas s’appuyer sur l’art. 231 al. 1 CPP – ne serait-ce que par analogie – pour en déduire une éventuelle compétence de sa part; cette disposition légale concerne en effet le « jugement » et le « tribunal de première instance »; or, comme on l’a vu, l’ordonnance pénale contre laquelle opposition peut encore être formée n’est pas un jugement (cf. art. 80, 351 CPP) et le Ministère public n’est pas un tribunal de première instance (cf. art. 12, 13, 16, 19 CPP); ni le message, ni la jurisprudence ou encore la doctrine concernant les dispositions du CPP actuel ne prévoient un telle application par analogie de l’art. 231 al. 1 CPP; qu’en l’occurrence, la détention provisoire aurait pu faire l’objet d’une demande de prolongation adressée à temps par le Ministère public au Tmc; l’autorité de poursuite pénale n’y a toutefois pas procédé, de sorte qu’il n’existe plus de titre justifiant la poursuite de la privation de liberté du prévenu depuis le 23 avril 2021, ce qui implique sa remise en liberté immédiate; qu’il est en outre exact que le prévenu n’a pas été entendu sur la prolongation de sa détention, ce qui constitue une violation de son droit d’être entendu (cf. art. 227 al. 3 CPP, 229 al. 3 let. b CPP; arrêt TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 4.1); qu’on relèvera enfin que la détention pour des motifs de sûreté ne peut être ordonnée pour plus de trois mois jusqu’au prononcé du jugement de première instance (CR CPP-Logos, 2e éd. 2019, art. 231 n. 1; BSK StPO-Forster, art. 231 n. 3); en l’espèce, le Ministère public l’a ordonnée jusqu'à l’entrée en force de l’ordonnance pénale ou jusqu'au prononcé du jugement de première instance en cas d'opposition, soit, dans le deuxième cas de figure, pour une durée qui peut cas échéant dépasser les trois mois; que selon un principe général, la nullité d'un acte commis en violation de la loi doit résulter ou bien d'une disposition légale expresse, ou bien du sens et du but de la norme en question (ATF 119 II 147 consid.”
Die erstinstanzliche Anordnung zur Sicherheitshaft kann im Urteil zeitlich befristet werden; dies erfolgt in der Praxis unter anderem durch die Festlegung eines konkreten Enddatums (z. B. «längstens bis am [Datum]» oder «bis zur Rechtskraft des Urteils»).
“C.________, vgt., wird in Sicherheitshaft belassen (Art. 231 StPO, vgl. dazu der Beschluss vom 20.11.2020). Vorbehältlich des vorherigen Eintritts der Rechtskraft des Urteils gilt die Sicherheitshaft längstens bis am 19. Februar”
“SIM-Karte mit der Rufnummer .________ (aus den Effekten) verbleibt als Beweismittel bei den Akten. 1.7. Das beschlagnahmte Mobiltelefon Apple IPhone schwarz inkl. USB-Stick (Pos.-Nr. 2) wird eingezogen und vernichtet. 1.8. Das beschlagnahmte Mobiltelefon Apple IPhone weiss inkl. USB-Stick (Pos.-Nr. 3) wird eingezogen und vernichtet. 1.9. Die beschlagnahmte Waage mit div. leeren Minigrips (Ass.-Nr. 1102) wird eingezogen und vernichtet. 1.10. Die beschlagnahmte Laptop-Taschen (Ass.-Nr. A017396 und A008221) werden eingezogen und vernichtet. 1.11. Das Laptop (Ass.-Nr. 1001) wird A.________, vgt., zurückgegeben. 1.12. Der PC (Ass.-Nr. 1002) wird A.________, vgt., zurückgegeben. 1.13. Die Zustimmung zur Löschung des von A.________, vgt., erstellten DNA-Profile (PCN-Nr. .________ und PCN-Nr. .________) ist nach Ablauf der Frist durch das zuständige Bundesamt einzuholen (Art. 16 Abs. 1 lit. e i.V.m. 17 Abs. 1 DNA-ProfilG). 2. Betreffend C.________ vgt.: 2.1. C.________, vgt., wird in Sicherheitshaft belassen (Art. 231 StPO, vgl. dazu der Beschluss vom 20.11.2020). Vorbehältlich des vorherigen Eintritts der Rechtskraft des Urteils gilt die Sicherheitshaft längstens bis am 19. Februar 2021. 2.2. Das beschlagnahmte Bargeld von CHF 824.70 (Ass.-Nr. 2011 und aus den Effekten) wird zur Deckung der Verfahrenskosten eingezogen (Art. 268 StPO). 2.3. Das beschlagnahmte Minigrip mit Kokain verbleibt als Beweismittel bei den Akten. 2.4. Das Mobiltelefon Apple IPhone schwarz wird C.________, vgt., zurückgegeben. 2.5. Die aus dem Effekten von C.________, vgt., stammenden, sich beim Wirtschaftsstrafgericht befindlichen Gegenstände werden ihm zurückgegeben. 2.6. Die Zustimmung zur Löschung des von C.________, vgt., erstellten DNA-Profils (PCN-Nr. .________) ist nach Ablauf der Frist durch das zuständige Bundesamt einzuholen (Art. 16 Abs. 4 i.V.m. 17 Abs. 1 DNA-ProfilG). [Eröffnungsformel] 3. Berufung Gegen dieses Urteil meldete die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern (Wirtschaftsdelikte) mit Schreiben vom 27. November 2020 die Berufung an (pag.”
Gegen Anordnungen oder Verlängerungen der Sicherheitshaft nach erstinstanzlichem Urteil steht ein Rekurs-/Reklamationsverfahren gemäss Art. 222 ff. StPO offen; beim Bundesgericht kommt die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. BGG (insbesondere Art. 79 BGG) in Betracht. Die Beschwerdebefugnis richtet sich nach Art. 81 Abs. 1 BGG bzw. nach den einschlägigen Verfahrensvorschriften.
“Der angefochtene Beschluss der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts betrifft einen Entscheid um Verlängerung der Sicherheitshaft nach dem erstinstanzlichen Urteil (Art. 231 StPO). Dagegen steht die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. und insbesondere Art. 79 BGG offen. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und befindet sich, soweit aus den Akten ersichtlich, nach wie vor in Haft. Er ist deshalb nach Art. 81 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt. Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, weshalb auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten ist.”
“Giusta l’art. 231 cpv. 1 CPP, nella sua sentenza, il tribunale di primo grado decide se il condannato va posto o mantenuto in carcerazione di sicurezza: a. per garantire l’esecuzione della pena o delle misure; b. in vista della procedura di appello. 1.2. Ai sensi dell’art. 222 CPP il carcerato può impugnare dinanzi alla giurisdizione di reclamo le decisioni che ordinano, prorogano o mettono fine alla carcerazione preventiva (art. 224 ss. CPP) oppure di sicurezza (art. 229 ss. CPP). È fatto salvo l’art. 233 CPP. La giurisdizione di reclamo, secondo la giurisprudenza, è l’autorità competente a decidere il gravame dell’imputato contro la pronuncia del tribunale di primo grado in tema di carcerazione di sicurezza (art. 231 cpv. 1 CPP) [DTF 139 IV 186 consid. 2.2.2.; StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, 3. ed., art. 231 CPP n. 4a], in applicazione dei combinati art. 222 e 231 cpv. 1 CPP, norma che non contiene eccezioni all’art. 222 CPP. 1.3. Con il gravame si possono censurare le violazioni del diritto, compreso l’eccesso e l’abuso del potere di apprezzamento e la denegata o ritardata giustizia, l’accertamento inesatto o incompleto dei fatti e, ancora, l’inadeguatezza (art. 393 cpv. 2 lit. a/b/c CPP). Il reclamo deve essere presentato per iscritto e motivato (secondo l’art. 396 cpv. 1 CPP), con riferimento segnatamente all’art. 390 CPP per la forma scritta ed all’art. 385 CPP per la motivazione. Esso deve indicare – in particolare – i punti della decisione che intende impugnare, i motivi a sostegno di una diversa decisione ed i mezzi di prova auspicati (art. 385 cpv. 1 lit. a/b/c CPP). 1.”
Die Anordnung von Sicherheits‑ oder Untersuchungshaft kann dem Ziel der strafprozessualen Beschleunigung dienen. Sie kann aber auch ausschliesslich der Gefahrenabwehr wegen Wiederholungsgefahr (Spezialprävention) dienen. Diese Möglichkeit wird in Rechtsprechung und Botschaft als verfassungsrechtlich zulässig anerkannt.
“Nach der Rechtsprechung kann die Anordnung von Untersuchungs- oder Sicherheitshaft wegen Wiederholungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO dem Verfahrensziel der Beschleunigung dienen, indem verhindert wird, dass sich der Strafprozess durch immer neue Delikte kompliziert und in die Länge zieht (BGE 146 IV 136 E. 2.2 mit Hinweis). Sie kann aber auch ausschliesslich der Gefahrenabwehr dienen; in diesem Sinn handelt es sich somit eigentlich um eine sichernde polizeiliche Zwangsmassnahme (Botschaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1229 Ziff. 2.5.3.4). Die Wahrung des Interesses an der Verhütung weiterer schwerwiegender Delikte ist nicht verfassungs- und grundrechtswidrig. Vielmehr anerkennt Art. 5 Ziff. 1 lit. c EMRK ausdrücklich die Notwendigkeit, Beschuldigte an der Begehung strafbarer Handlungen zu hindern, somit Spezialprävention, als Haftgrund (BGE 146 IV 136 E. 2.2; BGE 143 IV 9 E. 2.2). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzuges (lit.”
Bei der Urteilsverkündung kann der Entscheid über den Erhalt oder die Anordnung von Sicherheitshaft zugleich mit anderen Massnahmen (z. B. Ausweisung/Expulsion, Konfiskation) im Urteil getroffen werden. In den Praxisentscheiden kommt es wiederholt vor, dass das Gericht den Erhalt der Person in Sicherheitshaft durch einen gesonderten prononcé séparé anordnet.
“* * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit l'appel formé par A______ contre le jugement JTCO/39/2023 rendu le 24 mars 2023 par le Tribunal correctionnel dans la procédure P/3118/2022. Le rejette. Condamne A______ aux frais de la procédure d'appel, en CHF 1'835.-, qui comprennent un émolument de CHF 1'500.-. Arrête à CHF 2'797.10, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______, défenseur d'office de A______, pour la procédure d'appel. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable d'escroquerie par métier (art. 146 al. 1 et 2 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 4 ans et 6 mois, sous déduction de 409 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 10 ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Constate que A______ acquiesce aux conclusions civiles sur le principe (art. 124 al. 3 CPP). Condamne A______ à payer à F______ CHF 42'000.- à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO). Condamne A______ à payer à E______ CHF 85'000.-, avec intérêts à 5% dès le 13 janvier 2022, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO). Condamne A______ à payer à D______ CHF 4'000.-, à titre de réparation du tort moral (art. 47/49 CO). Déboute D______ pour le surplus de ses conclusions civiles. Donne acte à A______ de ce qu'il cède le solde de l'argent figurant sous chiffre 9 de l'inventaire n° 1______ aux victimes, à titre de réparation de leur préjudice. Restitue aux parties plaignantes, en proportion de leur préjudice, les valeurs figurant sous chiffre 9 de l'inventaire n° 1______, soit à hauteur de 32 % pour F______, 65 % pour E______ et 3 % pour D______, montants qui seront déduits des conclusions civiles accordées (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Constate que les objets figurant sous chiffres 1 à 3 de l'inventaire n° 1______ ont déjà été restitués à D______.”
“* * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit l'appel formé par A______ contre le jugement JTCO/14/2023 rendu le 1er février par le Tribunal correctionnel dans la procédure P/24965/2021. L'admet partiellement Annule ce jugement. Et statuant à nouveau : Déclare A______ coupable de viol (art. 190 CP), d'actes d'ordre sexuel avec des enfants (art. 187 CP), de contrainte sexuelle (art. 189 CP) et d'inceste (art. 213 al. 1 CP). Le condamne à une peine privative de liberté de sept ans et dix mois, sous déduction de la détention avant jugement (art. 40 CP). Lui interdit, à vie, d'exercer toute activité professionnelle et toute activité non professionnelle organisée impliquant des contacts réguliers avec des mineurs (art. 67 al. 3 let. b et c CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée des sept ans (art. 66a al. 1 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction des objets figurant sous chiffres 2 et 3 de l'inventaire n° 3______ (art. 69 CP). Ordonne la restitution à A______ du téléphone figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 3______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Prend acte de ce que le Tribunal correctionnel a : - fixé à CHF 14'516.15 la rémunération de Me C______, défenseure d'office de A______ et à CHF 4'351.10 celle de Me E______, conseil juridique de D______, pour leurs diligences durant la procédure préliminaire et de première instance (art. 135 et 138 CPP) ; - condamné A______ aux frais de la procédure préliminaire et de première instance, qui s'élèvent à CHF 13'815, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Arrête leur rémunération pour leurs diligences durant la procédure d'appel à : - CHF 3'661.80 pour Me C______ ; - CHF 2'369.40 pour Me E______. Arrête les frais de la procédure d'appel à CHF 2'265.”
“Avertit E______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Condamne E______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution d'un jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Renonce à révoquer le sursis octroyé le 19 juin 2024 par le Ministère public du canton de Neuchâtel (art. 46 al. 2 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de E______ pour une durée de 10 ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que l'exécution de la partie ferme de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Dit que l'expulsion peut être exécutée durant le délai d'épreuve. Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de E______ (art. 231 al. 1 CPP). Condamne E______ à payer à A______ un montant de CHF 5'015.‑, avec intérêts à 5% dès le 29 mai 2024, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 et 42 CO). Condamne E______ à payer à A______ un montant de CHF 3'000.‑, avec intérêts à 5% dès le 29 mai 2024, à titre de réparation du tort moral (art. 47/49 CO). Ordonne la confiscation et la destruction des objets figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45637820240529 (art. 69 CP). Ordonne la restitution à E______ des objets figurant sous chiffres 1 à 6 de l'inventaire n° 45883120240715 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Condamne E______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 13'604.-, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'585.90 l'indemnité de procédure due à Me F______, défenseur d'office de E______ (art. 135 CPP). Fixe à CHF 3'307.85 l'indemnité de procédure due à Me B______, conseil juridique gratuit de A______ (art. 138 CPP). Ordonne la communication du présent jugement aux autorités suivantes : Casier judiciaire suisse, Secrétariat d'Etat aux migrations, Office cantonal de la population et des migrations, Service de la réinsertion et du suivi pénal (SRSP), Service des contraventions (art.”
Bei Entscheiden über die Sicherheitshaft ist das Verfahren nach Art. 229 StPO zu führen und der betroffenen Person das rechtliche Gehör zu gewähren. Anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung ist eine persönliche Befragung der verurteilten Person jedoch nicht zwingend; in der Regel genügt die Stellungnahme der Verteidigung.
“zur Sicherung des allfälligen Strafvollzuges in Sicherheitshaft zu setzen ist (Urteil des Bundesgerichts 1B_488/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.1). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung richtet sich das Verfahren nach Art. 229 StPO. Ohne vorbestehende Sicherheitshaft sind nach Art. 229 Abs. 3 Bst. a StPO die Art. 225 f. StPO sinngemäss anwendbar. Insbesondere ist der betroffenen Person das rechtliche Gehör zu gewähren (Urteil des Bundesgericht 1B_192/2022 vom 12. Mai 2022 E. 3.1; 1B_574/2020 vom 3. Dezember 2020 E. 4.1; 1B_165/2017 vom 19. Mai 2017 E. 4.1). Anders als im Haftverfahren vor der Staatsanwaltschaft, in dem der verhafteten Person «unverzüglich» im Rahmen der Einvernahme das rechtliche Gehör gewährt werden muss (vgl. Art. 224 Abs. 1 StPO), ist die verurteilte Person anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung nicht zwingend noch einmal persönlich zur Sicherheitshaft zu befragen. In der Regel genügt eine Stellungnahme der Verteidigung (vgl. Miriam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 5 zu Art. 231 StPO).”
Nach Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht, ob eine verurteilte Person aus Gründen der Sicherung in Haft zu setzen oder zu behalten ist. Die Gerichts- und Gesetzesmaterialien machen deutlich, dass eine solche Sicherungshaft insbesondere der Gewährleistung der Vollstreckung einer Strafe oder Massnahme dienen kann und auch zur Durchsetzung einer Ausweisung nach den Art. 66a/66abis des Strafrechts in Betracht kommt. Mit Inkrafttreten der einschlägigen Bestimmungen wurde in Art. 220 Abs. 2 StPO ausdrücklich vorgesehen, wann eine Sicherungshaft beginnt und endet (u. a. mit Vollzug der Ausweisung oder Inkrafttreten des Urteils).
“L'intérêt actuel est déterminé en fonction du but poursuivi par le recours et des conséquences et de la portée d'une éventuelle admission de celui-ci. Il fait défaut en particulier lorsque la décision attaquée a été exécutée ou est devenue sans objet ou encore lorsque l'admission du recours ne permettrait pas la réparation du préjudice subi (arrêt du Tribunal fédéral 1B_170/2022 du 19 juillet 2022 consid. 1.2.1). 1.2.2. En l'occurrence, le recourant ayant, dans son recours, demandé le constat du caractère – selon lui – illicite de la détention prononcée et conclu au versement d'une indemnité au sens de l'art. 431 CPP, le recours conserve un intérêt (cf. ACPR/593/2022 du 25 août 2022 consid. 1.2.2. ; ACPR/513/2016 du 19 août 2016 consid. 1.2.1.). Il est donc recevable. 2. Le recourant reproche au Tribunal de police de l'avoir maintenu en détention pour des motifs de sûretés alors que sa condamnation, en procédure simplifiée, à une peine privative de liberté avait été prononcée avec sursis. 2.1. Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté : a. pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée; b. en prévision de la procédure d'appel. L'expulsion d'un condamné étranger, en application des art. 66a et 66abis CP, est une mesure, au sens du Code pénal, en vigueur depuis le 1er octobre 2016 (RO 2016 2336). 2.2. Selon l'art. 220 al. 2 CPP, la détention pour des motifs de sûreté commence lorsque l'acte d'accusation est notifié au tribunal de première instance et s'achève lorsque le jugement entre en force, que le prévenu commence à purger sa sanction privative de liberté, qu'il est libéré ou que l'expulsion est exécutée. Avec l'entrée en vigueur des art. 66a et 66abis CP, l'art. 220 al. 2 CPP a été complété pour mentionner expressément la détention pour des motifs de sûreté comme moyen d'assurer l'exécution de l'expulsion (RO 2016 2343). 2.”
“Met l’émolument complémentaire de jugement de première instance de CHF 600.- à la charge de A______. Arrête à CHF 1'023.58, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______, défenseur d'office de A______. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de vol (art. 139 CP), de tentative de vol (art. 22 cum art. 139 CP), de dommages à la propriété (art. 144 CP), de violation de domicile (art. 186 CP), de tentative de violation de domicile (art. 22 cum art. 186 CP) et de rupture de ban (art. 291 CP). Classe la procédure s'agissant des faits qualifiés de dommages à la propriété mentionnés sous chiffres 1.1.2 let. b et 1.1.3. let. d de l'acte d'accusation (art. 22 cum art. 144 CP; art. 30 CP et art. 329 al. 5 CPP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 15 mois, sous déduction de 91 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 20 ans (art. 66b al. 1 CP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'348.-, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 1'689.80 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). " Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'État aux migrations et à l'Office cantonal de la population et des migrations. La greffière : Lylia BERTSCHY Le président : Gregory ORCI Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art. 100 al. 1 LTF), par-devant le Tribunal fédéral (1000 Lausanne 14), par la voie du recours en matière pénale, sous la réserve qui suit.”
Hat das Ministère public Berufung eingelegt oder angekündigt, muss das erstinstanzliche Gericht nach Art. 231 StPO die prima-facie Erfolgsaussichten einer vom Publikum angestrebten Strafverschärfung prüfen. Es kann das Berufungsbegehren nicht ausser Acht lassen und hat unter Berücksichtigung der Umstände — namentlich der Erwägungen des erstinstanzlichen Urteils und der vorgebrachten Argumente — abzuschätzen, ob eine Verschärfung mit genügender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist; es bedarf hierfür keiner Gewissheit.
“Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance - respectivement en appel -, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée (ATF 143 IV 168 consid. 5.1; arrêt 1B_233/2023 du 5 juin 2023 consid. 4.1). Même s'il n'a en principe pas à examiner en détail le bien-fondé du jugement et de la quotité de la peine prononcée en première instance, le juge de la détention, saisi en application des art. 231 ss CPP, ne peut pas faire abstraction de l'existence d'un appel du Ministère public tendant à une aggravation de la peine, et doit dès lors examiner prima face les chances de succès d'une telle démarche. Le maintien en détention ne saurait être limité aux seuls cas où il existerait sur ce point une vraisemblance confinant à la certitude. L'art. 231 CPP ne pose d'ailleurs pas une telle condition pour le maintien en détention. Dès lors, par analogie avec la notion de "forts soupçons" au sens de l'art. 221 al. 1 CPP, il y a lieu de déterminer, sur le vu de l'ensemble des circonstances pertinentes, soit en particulier compte tenu des considérants du jugement de première instance et des arguments soulevés à l'appui de l'appel, si la démarche de l'accusation est susceptible d'aboutir, avec une vraisemblance suffisante, à une aggravation de la sanction (ATF 143 IV 160 consid. 4.1; 139 IV 270 consid. 3.1; arrêts 1B_125/2023 du 27 mars 2023 consid. 4.1; 1B_110/2019 du 20 mars 2019 consid. 4.1).”
Das erstinstanzliche Gericht entscheidet im Urteil von Amtes wegen, ob die verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Die in der Praxis genannten Zwecke — insbesondere die Sicherstellung der Vollstreckung (z. B. in Hinblick auf Fluchtgefahr) und die Sicherstellung des Verfahrens in Appellation — sind prozessuale Konkretisierungen der Haftgründe nach Art. 221 StPO. Diese Zwecke bilden keine selbständigen Haftgründe, sondern müssen im Rahmen der Prüfung von Art. 221 StPO erfüllt sein. Zudem fällt die zuvor angeordnete Sicherheitshaft mit der Urteilspronunziation weg, weshalb das Gericht die Entscheidung von Amts wegen treffen muss.
“minacci seriamente la sicurezza altrui commettendo gravi crimini o delitti, dopo aver già commesso in precedenza reati analoghi (art. 221 cpv. 1 CPP) [BSK StPO II – M. FORSTER, op. cit., art. 221 CPP n. 4 ss.; ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 221 CPP n. 12 ss.]. 2.3. 2.3.1. Giusta l’art. 231 cpv. 1 CPP, nella sua sentenza (art. 351 CPP, art. 80 ss. CPP), il tribunale di primo grado decide se il condannato va posto o mantenuto in carcerazione di sicurezza: a. per garantire l’esecuzione della pena o delle misure [in applicazione degli art. 439 ss. CPP, scopo che concerne primariamente il pericolo di fuga (BSK StPO – M. FORSTER, op. cit., art. 231 CPP n. 4)]; b. in vista della procedura di appello [art. 398 ss. CPP, fine che può essere giustificato per pericolo di fuga, di collusione oppure di recidiva (BSK StPO – M. FORSTER, op. cit., art. 231 CPP n. 5)]. Le lit. a/b non costituiscono motivi di carcerazione indipendenti, ma evidenziano particolari aspetti processuali in relazione ai motivi di carcerazione ai sensi dell’art. 221 CPP, che devono essere adempiuti anche in merito alla decisione giusta l’art. 231 cpv. 1 CPP prolata dal tribunale di primo grado (decisione TF 1B_274/2022 del 20.6.2022 consid. 5.1.; BSK StPO – M. FORSTER, op. cit., art. 231 CPP n. 4; ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op. cit., art. 231 CPP n. 3). Al momento della pronuncia del giudizio di primo grado viene a cadere la carcerazione di sicurezza disposta all’occorrenza dal giudice dei provvedimenti coercitivi. Di conseguenza il tribunale di primo grado deve d’ufficio, a prescindere da una richiesta in tal senso del Ministero pubblico, decidere se con il giudizio di prime cure ancora si giustifica una carcerazione di sicurezza (ZK StPO – M. FREI / S. ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, op.”
Die Zulässigkeit der Fortsetzung der Sicherheitshaft nach einem erstinstanzlichen Freispruch richtet sich nach den allgemeinen Voraussetzungen von Art. 221 StPO. Ein erstinstanzlicher Freispruch ist nicht absolut ausschlaggebend; erforderlich bleiben ein dringender Tatverdacht und ein besonderer Haftgrund. Bei der Prüfung ist dem erstinstanzlichen Urteil zwar Gewicht beizumessen, gleichwohl kann die Haft fortgesetzt werden, wenn trotz des Freispruchs gewichtige Anhaltspunkte bestehen, dass das Berufungsgericht zu einer Verurteilung gelangen könnte.
“Mai 2015 die Fortsetzung der Sicherheitshaft bis zum rechtskräftigen Abschluss des Berufungsverfahrens. Er befand, es bestehe ein dringender Tatverdacht und Fluchtgefahr. Die vom Beschuldigten dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog, die Auffassung des Beschwerdeführers, wonach die Fortsetzung der Sicherheitshaft nach einem erstinstanzlichen Freispruch nur zulässig sei, wenn sich der Freispruch als klarer Fehlentscheid erweise, widerspreche der Konzeption des Gesetzgebers. Die Zulässigkeit der Sicherheitshaft nach Art. 231 Abs. 2 StPO sei an den allgemeinen Vorgaben von Art. 221 StPO zu messen. Erforderlich, aber auch ausreichend, sei mithin ein dringender Tatverdacht und ein besonderer Haftgrund. Zwar komme dem erstinstanzlichen Freispruch bei der Beurteilung des dringenden Tatverdachts durchaus Gewicht zu. Da die erste Instanz bereits eine Beweiswürdigung vorgenommen habe, seien die Anforderungen an die Bejahung eines dringenden Tatverdachts im Verfahren nach Art. 231 Abs. 2 StPO höher als vor dem Vorliegen eines Urteils. Dies ändere aber nichts daran, dass der erstinstanzliche Freispruch noch nicht rechtskräftig sei und daher die Verdachtsgründe der Anklage nicht von vornherein umstossen könne. Die Frage des dringenden Tatverdachts entscheide sich in solchen Fällen danach, ob trotz eines erstinstanzlichen Freispruchs gewichtige Anhaltspunkte dafür bestünden, dass sich der Beschuldigte im Sinne der Berufung der Staatsanwaltschaft schuldig gemacht haben könnte. Dies sei unter Würdigung der Begründung des erstinstanzlichen Urteils und der im Berufungsverfahren vorgebrachten Argumente zu prüfen (E. 5.3 mit Hinweisen). Im zu beurteilenden Fall bestünden gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass das Berufungsgericht die Aussagen des Beschuldigten und der Lebenspartnerin abweichend vom Bezirksgericht würdige. Es sei damit ernsthaft mit einem zweitinstanzlichen Schuldspruch zu rechnen. Die Vorinstanz habe deshalb den dringenden Tatverdacht zu Recht bejaht. Nach Vorliegen der schriftlichen Begründung des bezirksgerichtlichen Urteils könne die Würdigung des dringenden Tatverdachts möglicherweise anders ausfallen (E.”
Sicherheitshaft dient der Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs und umfasst unter anderem die Zeit bis zur Rechtskraft des Urteils. Entscheide des erstinstanzlichen Gerichts darüber, ob eine verurteilte Person gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist, können einem Rechtsmittel (z. B. Rekurs/Beschwerde) unterliegen; die Zulässigkeit eines solchen Rechtsmittels wurde in der Rechtsprechung bestätigt.
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund) und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht (sog. Fluchtgefahr; Bst. a); Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (sog. Kollusions- oder Verdunkelungsgefahr; Bst. b); oder dass sie durch schwere Verbrechen oder Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleichartige Straftaten verübt hat (sog. Wiederholungsgefahr; Bst. c). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst.”
“Il a également retenu que le principe de proportionnalité était respecté, le prévenu n’ayant subi aucun jour de détention avant jugement. c) La présidente du tribunal a donné lecture de ce prononcé lors de la reprise d’audience du 10 février 2023 et l’a notifié à N.________ en lui en remettant une copie certifiée conforme avec les voies de droit. Elle lui a rappelé que la libération pouvait être demandée en tout temps. C. Par acte du 11 février 2023, N.________ a recouru auprès de la Chambre de recours pénale du Tribunal cantonal contre le prononcé de la veille, en concluant, avec suite de frais et dépens, à son annulation, voire à sa réforme en ce sens que son placement en détention pour des motifs de sûreté ne soit pas ordonné, et à ce qu’en conséquence, sa libération immédiate soit ordonnée. Il n’a pas été ordonné d’échange d’écritures. En droit : 1. Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.2 et 2.3 et les réf. citées), qui est de la compétence, dans le canton de Vaud, de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [Loi d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [Loi d'organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Déposé en temps utile (cf. art. 396 al. 1 CPP) et auprès de l’autorité compétente, par un prévenu dont le placement en détention pour des motifs de sûreté a été ordonné, qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP), et satisfaisant aux exigences de forme prescrites (cf. art. 385 al. 1 CPP), le recours de N.________ est recevable. 2. 2.1 Le recourant conteste l’existence d’un risque de fuite. Il relève qu’il est de nationalité suisse, que cela ferait 26 ans qu’il est domicilié en Suisse de manière ininterrompue et qu’il n’aurait pas de passeport [.”
“a CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP). 2. 2.1. Une mesure de détention pour des motifs de sûreté n'est compatible avec la liberté personnelle garantie aux art. 10 al. 2 Cst. et 5 CEDH que si elle repose sur une base légale (art. 31 al. 1 et art. 36 al. 1 Cst.), soit en l'espèce l'art. 221 CPP. Elle doit en outre correspondre à un intérêt public et respecter le principe de la proportionnalité (art. 36 al. 2 et 3 Cst., art. 212 al. 3 CPP). Pour que tel soit le cas, la privation de liberté doit être justifiée par les besoins de l'instruction, par un risque de fuite ou par un danger de collusion ou de réitération (art. 221 al. 1 let. a, b et c CPP). Préalablement à ces conditions, il doit exister des charges suffisantes, soit de sérieux soupçons de culpabilité, à l'égard de l'intéressé (art. 221 al. 1 CPP; art. 5 par. 1 let. c CEDH), c'est-à-dire des raisons plausibles de le soupçonner d'avoir commis une infraction (ATF 143 IV 168 consid. 2). L'art. 231 al. 1 CPP prévoit qu'au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté, pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b), et l'art. 220 al. 2 CPP précise que la détention pour des motifs de sûreté prend fin au moment où l'expulsion est exécutée. L'art. 66a al. 1 let. a et h CP, qui prévoit l'expulsion obligatoire d'un étranger condamné notamment pour meurtre, viol et contrainte sexuelle, figure dans le chapitre 2 intitulé "Mesures" du Code pénal. L'expulsion obligatoire est donc une mesure à caractère pénal. Pour le Tribunal fédéral, il est possible de maintenir en détention pour des motifs de sûreté une personne condamnée à une expulsion et à une peine privative de liberté avec sursis, tant que la question de l'octroi du sursis est incertaine, tant que la détention subie ne dépasse pas la durée de la peine privative de liberté prononcée et tant que le principe de la célérité (art.”
Praxis: Die Anordnung des Fortbestehens oder der Anordnung von Sicherheitshaft wird in den Entscheiden regelmässig gesondert verfügt. In der Rechtssprache der Entscheide erscheint dies wiederholt als «par prononcé séparé» oder als «par décision séparée». Der Haftbeschluss kann im Rahmen des Urteils getroffen werden, wird jedoch typischerweise separat tituliert/ausgewiesen.
“Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de sept ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS). * * * Déclare D______ coupable d'infraction à l'art. 19 al. 1 let. b et al. 2 let. a LStup, d'entrée illégale (art. 115 al. 1 let. a LEI) et de faux dans les certificats étrangers (art. 252 cum art. 255 CP). Condamne D______ à une peine privative de liberté de trois ans, sous déduction de 628 jours de détention avant jugement (art. 40 et 51 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de D______ pour une durée de sept ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Renonce à ordonner le signalement de l'expulsion dans le SIS (art. 20 de l'ordonnance N-SIS). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de D______ (art. 231 al. 1 CPP). * * * Condamne A______ et D______, pour moitié chacun, au paiement des frais de la procédure préliminaire et de première instance, lesquels s'élèvent au total à CHF 12'593.-, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Arrête les frais de la procédure d'appel à CHF 2'695.-, y compris un émolument d'arrêt de CHF 1'800.-. Met la moitié de ces frais, soit CHF 1'347.50, à la charge de A______, 1/10ème de ceux-ci, soit CHF 269.50, à la charge de D______, et laisse le solde à la charge de l'État. * * * Prend acte de ce que le Tribunal correctionnel a fixé à CHF 14'913.80 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseure d'office de A______, pour la procédure préliminaire et de première instance (art. 135 CPP). Arrête à CHF 1'099.05, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______ pour la procédure d'appel. Prend acte de ce que le Tribunal correctionnel a fixé à CHF 10'429.25 l'indemnité de procédure due à Me F______, défenseure d'office de D______, pour la procédure préliminaire et de première instance (art.”
“50, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______, défenseure d'office de A______, pour la procédure d'appel antérieure à l'arrêt du Tribunal fédéral. Arrête à CHF 1'308.-, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______ pour la procédure d'appel postérieure à l'arrêt du Tribunal fédéral. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de viol (art. 190 al. 1 CP), de contrainte sexuelle (art. 189 al. 1 CP), de lésions corporelles simples (art. 123 ch. 1 et 2 CP), de menaces (art. 180 al. 1 et 2 CP), de contrainte (art. 181 CP) et d'injure (art. 177 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 8 ans, sous déduction de 509 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Condamne A______ à une peine pécuniaire de 60 jours-amende (art. 34 CP). Fixe le montant du jour-amende à CHF 30.-. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 10 ans (art. 66a al. 1 let. h CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Condamne A______ à payer à D______ un montant de CHF 77.76, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO). Condamne A______ à payer à D______ un montant de CHF 25'000.- avec intérêts à 5% dès le 17 mars 2015, à titre de réparation du tort moral (art. 47/49 CO). Ordonne le versement à la procédure des documents médicaux et notes figurant sous chiffres 1 à 3 de l'inventaire n° 2______ du 30 mars 2022. Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Condamne A______ à verser à D______ un montant de CHF 13'126.25, à titre de juste indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure (art. 433 al. 1 CPP). Déclare caduque la demande d'assistance judiciaire déposée le 16 mars 2023 par D______. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 12'898.70, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'599.40 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP).”
“Condamne X______ à une peine privative de liberté de 36 mois, sous déduction de 827 jours de détention avant jugement (dont 215 jours de détention extraditionnelle et 320 jours en exécution anticipée de peine) (art. 40 CP). Dit que la peine est prononcée sans sursis à raison de 18 mois. Met pour le surplus X______ au bénéfice du sursis partiel et fixe la durée du délai d'épreuve à 5 ans (art. 43 et 44 CP). Avertit X______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de X______ pour une durée de 10 ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que la peine prononcée avec sursis partiel n'empêche pas l'exécution de l'expulsion durant le délai d'épreuve. Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par décision séparée, la mise en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). Constate que X______ acquiesce aux conclusions civiles de B______ (art. 124 al. 3 CPP). Condamne X______ à payer à B______ un montant de CHF 200.-, avec intérêts à 5% l'an dès le 18 novembre 2021, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO). Condamne X______ à payer à B______ un montant de CHF 15'000.-, avec intérêts à 5% l'an dès le 18 novembre 2021, à titre de réparation du tort moral (art. 47/49 CO). Ordonne la restitution à B______ de la veste figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 33708620211119 du 19 novembre 2021 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Ordonne la restitution à X______ de la montre figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 33708620211119 du 19 novembre 2021 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Condamne X______ à verser à B______ un montant de CHF 9'757.25 TTC, à titre de juste indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure (art. 433 al. 1 CPP). Condamne X______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 11'587.30, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.”
“Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). Déclare Y______ coupable d'infraction à l'art. 19 al. 1 let. c, d et g et al. 2 let. a et b de la loi fédérale sur les stupéfiants (LStup) et d'entrée illégale et séjour illégal (art. 115 al. 1 let. a et b LEI). Révoque la libération conditionnelle accordée le 22 octobre 2021 par le Tribunal d'application des peines et des mesures de Genève (solde de peine de 1 mois et 13 jours) (art. 89 al. 1 CP). Condamne Y______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 5 ans, sous déduction de 471 jours de détention avant jugement (art. 40 et 89 al. 6 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de Y______ pour une durée de 7 ans (art. 66a al. 1 let. o CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de Y______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue, des balances, des produits de coupage, du matériel de conditionnement, du carnet de comptabilité et du lot de documents manuscrits, figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 37982120221124, sous chiffres 1, 2, 9 à 12, 15, 16, 24 à 26, 31, 33 de l'inventaire n°38076320221128, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 38146320221130 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42682520230901 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs patrimoniales figurant sous chiffres 19 et 32 de l'inventaire n° 38076320221128 (art. 70 CP). Ordonne la confiscation et la destruction des téléphones portables, Smartphones, cartes SIM et carte mémoire micro SD, figurant sous chiffres 3 à 8, 13, 14, 17, 27 à 30 de l'inventaire n° 38076320221128, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42596320230824 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42682320230901(art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la destruction du pistolet d'alarme et des munitions, figurant sous chiffres 18, 20 à 22 de l'inventaire n° 38076320221128 (art.”
“Condamne X______ à une peine privative de liberté de 36 mois, sous déduction de 262 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Dit que la peine est prononcée sans sursis à raison de 9 mois. Met pour le surplus X______ au bénéfice du sursis partiel et fixe la durée du délai d'épreuve à 3 ans (art. 43 et 44 CP). Avertit X______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Condamne X______ à une amende de CHF 200.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 2 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Renonce à révoquer le sursis octroyé le 16 août 2018 par le Ministère public du canton de Genève (art. 46 al. 2 CP). Renonce à ordonner l'expulsion du territoire suisse de X______ (art. 66a al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). ***** Ordonne le séquestre, la confiscation et la destruction de la drogue, du matériel de conditionnement et du téléphone portable IPhone 13 figurant sous chiffres 1 à 5, 8 et 11 à 12 de l'inventaire n° 41760120230601 (art. 69 CP). Ordonne le séquestre, la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous chiffres 1 à 11 de l'inventaire n° 41753920230601 (art. 69 CP). Ordonne le séquestre, la confiscation et la destruction de la drogue et du téléphone IPhone figurant sous chiffres 1 à 4 de l'inventaire n° 37448620221103 (art. 69 CP). Ordonne le séquestre, la confiscation et la destruction du pistolet, du couteau et de la drogue figurant sous chiffres 2 à 9, 11 et 13 de l'inventaire n° 37448120221103 (art. 69 CP). Ordonne le séquestre, la confiscation et la destruction du récipient contenant 5.5 grammes bruts de marijuana et de résine de cannabis figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 35710820220808 (art. 69 CP). Ordonne le séquestre, la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs patrimoniales figurant sous chiffre 9 de l'inventaire n° 41760120230601 (art.”
“Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 6 mois, sous déduction de 76 jours de détention avant jugement (art. 40 et 51 CP). Dit que cette peine est partiellement complémentaire à celles prononcées les 20 août 2021 et 10 août 2022 par le Ministère public du canton de Genève (art. 49 al. 2 CP). Condamne A______ à une peine pécuniaire de 15 jours-amende (art. 34 CP). Fixe le montant du jour-amende à CHF 10.-. Condamne A______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 1 jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 3______ (art. 69 CP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'713.-, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 4'100.- l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). (…) Condamne A______ à payer un émolument complémentaire de CHF 600.- à l'État de Genève." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, à la prison de B______, au Service d'application des peines et mesures, à l'Office cantonal de la population et des migrations, ainsi qu'au Secrétariat d'État aux Migrations. La greffière : Lylia BERTSCHY Le Président : Vincent FOURNIER Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art.”
Mit dem Rückzug der Berufung endet das Rechtsmittelverfahren; remaininges zu entscheiden sind allenfalls noch Fragen der Haftanrechnung im Sinne von Art. 231 Abs. 3 StPO.
“En l’occurrence, il est constaté que le recourant soulève les mêmes griefs qu’il a déjà fait valoir par-devant le Tribunal régional et qu’il ne conteste pas directement les motifs de la décision querellée. Sous cet angle, on peut se demander si son recours satisfait aux exigences de l’art. 385 al. 1 CPP. En tout état de cause, l’ensemble des griefs soulevés par le recourant ont été traités de manière détaillée par le tribunal de première instance et le raisonnement de l’autorité précitée ne prête pas le flanc à la critique. Il est donc intégralement renvoyé aux motifs de la décision attaquée. Au demeurant, les différentes plaintes du recourant à l’égard de son défenseur ne sont pas suffisamment concrètes et objectives et les reproches soulevés ne constituent pas des carences manifestes. Il est en dernier lieu relevé que la procédure menée à l’encontre du prévenu touche à sa fin en raison du retrait d’appel déposé, et que seules des questions liées au calcul de sa peine doivent encore être réglées au sens de l’art. 231 al. 3 CPP. Au vu de ce qui précède, le recours est rejeté dans la mesure de sa recevabilité.”
Nach Rechtsprechung gilt Art. 226 Abs. 2 StPO sinngemäss auch für die nach Art. 231 Abs. 1 StPO getroffene Entscheidung über Sicherungshaft: Die Entscheidung ist dem Beschuldigten, seinem Verteidiger und der Staatsanwaltschaft unverzüglich auch mündlich (sofort) zu eröffnen; die schriftliche Entscheidung ist sodann in abgetrennter Form baldmöglichst zuzustellen und kurz zu begründen (Anwendung von Art. 226 Abs. 2 StPO und Grundsatz der Célérité).
“________ pour la procédure de recours. Me Sébastien Pedroli n’est pas dans la procédure de deuxième instance avocat d’office de la recourante. Cela étant, la Chambre ne met pas en doute le fait que l’avocat a bien été mandaté par A.________ pour qu’il recourt contre la décision la privant de sa liberté. 3. Dans un premier grief intitulé « De la notification de l’arrestation », A.________ se plaint du fait que la décision la privant de sa liberté ne lui ait pas été notifiée immédiatement, quand bien même son arrestation avait selon elle été prévue depuis longtemps vu la présence de la police sur place lors du jugement. Cela l’a obligée à rester plus longtemps en prison. Ce grief est irrecevable car la recourante ne tente pas de démontrer en quoi la manière de faire du Tribunal pénal constitue une violation du droit (art. 393 al. 2 let. a CPP). Du reste, selon la jurisprudence, la décision de maintien en détention pour des motifs de sûreté prise par le tribunal de première instance selon l'art. 231 al. 1 CPP est soumise aux exigences de l'art. 226 al. 2 CPP, applicable par analogie (ATF 139 IV 179 consid. 2.6). Cela signifie que le Tribunal pénal devait communiquer immédiatement et verbalement sa décision, puis notifier une décision écrite séparée dans les plus brefs délais. En l’espèce, une vaine tentative de notification par huissier a eu lieu le 21 janvier 2025, soit le lendemain du prononcé, à l’adresse de l’avocat en Ville de Fribourg, où il ne reçoit selon ce qui figure sur son papier en-tête que sur rendez-vous, et non pas à son étude de Payerne. Cela n’est pas décisif car il a reçu la décision le 22 janvier 2025, délai compatible avec la jurisprudence précitée. 4. La détention pour des motifs de sûreté ne peut être ordonnée que si le prévenu est fortement soupçonné d’avoir commis un crime ou un délit (art. 221 al. 1 CPP). En l’occurrence, la recourante ne discute pas la réalisation de cette condition, à raison. 5. 5.1. Le Tribunal pénal a retenu l’existence d’un risque de récidive au sens de l’art.”
“Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel (TF 1B_165/2017 précité). 1.2 En l’espèce, déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), par un détenu qui a qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP) et dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours de Q.________, qui porte sur le chiffre VII du dispositif du jugement rendu le 27 novembre 2024 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de l’Est vaudois, soit sur son maintien en détention pour des motifs de sûreté, est recevable. En revanche, la nouvelle conclusion formée par le recourant le 18 décembre 2024 est tardive, car déposée au-delà du délai de dix jours (art. 396 al. 1 CPP), et, par conséquent, irrecevable. Elle est de toute manière sans pertinence pour parer au risque de fuite. 2. 2.1 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûretés afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Selon l'art. 226 al. 2 CPP – disposition que doit également appliquer le tribunal de première instance (ATF 139 IV 277 consid. 2.1 ; ATF 139 IV 179 consid. 2.6) –, l'autorité communique immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. Il n'est ainsi pas suffisant de prononcer le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance (ATF 139 IV 179 consid. 2.5 ; ATF 138 IV 81 consid. 2.5) et, si la motivation écrite concernant la détention ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement, elle doit être notifiée par une décision séparée dans les plus brefs délais, conformément au principe de célérité (cf.”
“2 ; il fait valoir que, dans cet arrêt, le Tribunal fédéral a souligné que si les infractions contre le patrimoine perturbent la vie en société en portant atteinte à la propriété, le cas échéant de manière violente, elles ne mettent cependant pas systématiquement en danger l’intégrité physique et psychique des victimes, de sorte qu’une détention provisoire ou pour des motifs de sûreté n’est justifiée en raison d’un risque de récidive que si les lésés sont touchés de manière particulièrement grave, respectivement atteints de manière similaire à une infraction réalisée avec des actes de violence ; il invoque que le Tribunal fédéral avait estimé en 2023 que son cas ne remplissait pas ces conditions et avait ordonné sa libération ; il admet certes que, depuis lors, il a récidivé, mais il considère que sa récidive ne porte que sur des infractions similaires à celles qui étaient en cause lors de la reddition de l’arrêt du Tribunal fédéral, soit des infractions contre le patrimoine « de peu de gravité pour la plupart », « sans jamais utiliser de violence ». Enfin, il expose qu’il serait fatigué « de tout ça », qu’il aimerait travailler comme éducateur auprès des mineurs pour qu’ils ne tombent pas dans la délinquance, qu’il maîtriserait six langues et qu’il lui faudrait une resocialisation et pas une privation de liberté. 2.2 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûretés afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Selon l'art. 226 al. 2 CPP – disposition que doit également appliquer le tribunal de première instance (ATF 139 IV 277 consid. 2.1 ; ATF 139 IV 179 consid. 2.6) –, l'autorité communique immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. Il n'est ainsi pas suffisant de prononcer le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance (ATF 139 IV 179 consid. 2.5 ; ATF 138 IV 81 consid. 2.5) et, si la motivation écrite concernant la détention ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement, elle doit être notifiée par une décision séparée dans les plus brefs délais, conformément au principe de célérité (cf.”
Das Bundesgericht überprüft im Haftprüfungsverfahren nicht die materielle Strafzumessung mit freier Kognition. Es prüft, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat; die diesbezüglichen Sachverhaltsfeststellungen sind nur auf Willkür zu überprüfen.
“Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über die Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung (Art. 80 BGG i.V.m. Art. 222 und Art. 231 Abs. 1 StPO). Der Beschwerdeführer macht geltend, die vom Regionalgericht ausgefällte Freiheitsstrafe sei deutlich zu hoch ausgefallen, weshalb sie nicht als erhebliches Fluchtindiz gewertet werden dürfe. Er stellt sich auf den Standpunkt, das Bundesgericht prüfe "grundsätzlich frei", ob die ausgesprochene Sanktion bundesrechtskonform sei. Dabei verkennt er, dass nicht das Bundesgericht im vorliegenden Haftprüfungsverfahren die erstinstanzlich ausgefällte Sanktion bzw. die Strafzumessung mit freier Kognition zu prüfen hat, sondern dass dies die Aufgabe des mit dem Fall materiell befassten Berufungsgerichtes sein wird (Art. 47-50 StGB i.V.m. Art. 398 Abs. 2 StPO). Eine freie materielle Prüfung der erstinstanzlich ausgefällten Sanktion bildete auch nicht Gegenstand des angefochtenen Haftprüfungsentscheides der bernischen Beschwerdekammer in Strafsachen (vgl. Art. 80 BGG i.V.m. Art. 222 und Art. 231 Abs. 1 StPO). Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, prüft das Bundesgericht im Haftprüfungsverfahren, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie ausreichend konkrete Indizien für Fluchtgefahr (Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO) bejahte. Die diesbezüglichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz prüft das Bundesgericht nur unter Willkürkognition (vgl. unten, E. 2.4). Soweit der Beschwerdeführer darüber hinaus ausführliche appellatorische Vorbringen zur materiellen Strafzumessung vortragen lässt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 78 ff. BGG sind grundsätzlich erfüllt und geben zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass.”
Art. 231 Abs. 1 StPO regelt primär Zuständigkeit und Verfahrensaspekte: Das erstinstanzliche Gericht entscheidet mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Die in Art. 231 genannten Zielsetzungen sind prozessual zu verstehen; die materiellen Haftgründe ergeben sich weiterhin aus Art. 221 StPO. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung wurde nicht gefordert, dass die Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung zusätzlich konkret der Sicherung des Straf‑ oder Massnahmenvollzugs oder ausdrücklich dem Berufungsverfahren dienen müsse.
“in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung regelt diese Bestimmung Zuständigkeit und Verfahren; die Haftgründe ergeben sich jedoch aus Art. 221 StPO (Urteil 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (vgl. Urteil 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1 mit Hinweis; vgl. MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2016, N. 1 zu Art. 231 StPO; FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, in: Basler Kommentar Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 231 StPO; a.M. RUCKSTUHL/JEKER, Revision StPO - Wohin gehen wir?, Anwaltsrevue 2021, S. 11). Das Bundesgericht hat dementsprechend bisher nie verlangt, dass die Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nebst den übrigen Voraussetzungen (vgl. dazu E. 2 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist (vgl. beispielhaft Urteile 1B_187/2022 vom 5.”
“2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération formées durant la procédure d'appel (art. 233 CPP). Les cas de figure posés à l'art. 231 al. 1 CPP ne constituent pas des motifs de détention proprement dits au sens de l'art. 31 al. 1 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), mais apportent des précisions d'ordre procédural : l'art. 231 CPP désigne l'autorité compétente pour ordonner la détention à titre de sûreté et les motifs de détention demeurent ceux de l'art. 221 CPP (TF 1B_210/2016 du 24 juin 2016 consid. 2.1). Aux termes de l'art. 233 CPP, la direction de la procédure de la juridiction d'appel statue dans les cinq jours sur les demandes de libération ; sa décision n'est pas sujette à recours. En vertu de cette disposition, le prévenu, dont la détention pour des motifs de sûreté a été ordonnée par le tribunal de première instance (art. 231 al. 1 CPP), peut déposer une demande de libération en tout temps auprès de la juridiction d’appel (Moreillon/Parein-Reymond, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle 2016, n. 4 ad art. 233 CPP). 1.2 En l’espèce, W.________ a sollicité sa libération immédiate après avoir déposé une annonce d’appel, de sorte que sa demande est recevable. Il a toutefois sollicité sa libération auprès du Tribunal d’arrondissement de l’Est vaudois, étant précisé que le dossier de la cause n’est parvenu à l’autorité d’appel que le 16 août 2021. 2. 2.1 Le Tribunal de police a ordonné le maintien d’W.________ en détention pour des motifs de sûreté en raison des risques de réitération et de fuite qu’il présentait, l’intéressé n’ayant aucune attache, ni de statut légal en Suisse, ainsi que pour garantir l’exécution de la peine et de l’expulsion (cf. jugement, p. 24). W.________ ne conteste pas ces motifs mais fait valoir que le premier juge aurait dû également déduire de sa peine 30 jours à titre de réparation pour les 151 jours de détention qu’il aurait subis dans des conditions illicites.”
Das Bundesgericht hat einen periodischen Kontrollmechanismus der Haft ab dem Zeitpunkt der Anrufung der Berufungsinstanz verneint. Zugleich räumen die Art. 231–233 StPO der Verfahrensleitung der Berufungsbehörde Kompetenzen ein, insbesondere die Möglichkeit, eine vom erstinstanzlichen Gericht angeordnete Freilassung zurückzunehmen oder über Fortsetzung bzw. Anordnung von Haft im Berufungsverfahren zu entscheiden. Sowohl die Staatsanwaltschaft (z. B. Fortsetzung der Sicherheitshaft gemäss Art. 231 Abs. 2 lit. b) als auch die beschuldigte Person können bei der Verfahrensleitung bzw. der zuständigen Instanz entsprechende Anträge stellen.
“Au moment du jugement, c'est au tribunal de première instance qu'il appartient de déterminer si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention (art. 231 al. 1 CPP). La question de la prolongation de la détention pour une durée supérieure à trois mois après la notification du dispositif de première instance, qui ne devrait se poser qu'exceptionnellement (art. 351 en lien avec l'art. 84 al. 2 et 4 CPP), devrait alors être examinée par le tribunal de première instance qui devrait se prononcer d'office sur l'adéquation aux principes de célérité et de proportionnalité de la détention pour des motifs de sûreté. Une voie de recours est assurée auprès de l'autorité cantonale de recours (art. 393 al. 1 let. b CPP; ATF 139 IV 186 consid. 2.2.2). Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette autorité différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté: elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération adressées à cette juridiction (art. 233 CPP). Selon la jurisprudence, cette dernière est également compétente pour maintenir le prévenu en détention si l'autorité de première instance a omis de se prononcer sur ce point (arrêt 1B_683/2011 du 5 janvier 2012 consid. 2.3 publié in Pra 2012 p. 791). Dans tous les cas, elle doit rendre, par référence à l'art. 226 al. 2 CPP, une décision écrite et sommairement motivée (ATF 138 IV 81 consid. 2.5). Dans l'arrêt publié aux ATF 139 IV 186, le Tribunal fédéral a été amené à juger si un contrôle périodique de la détention pour des motifs de sûreté doit également intervenir à compter de la saisine de l'instance d'appel. Il l'a tranchée par la négative en raison de l'organisation des voies de droit cantonales et fédérale, parce que l'examen des art. 231 al. 2, 232 et 233 CPP et des travaux préparatoires y relatifs ne laissait aucune place à l'introduction d'un contrôle périodique de la détention à ce stade-là du procès pénal, qu'à ce moment de la procédure l'existence de forts soupçons était renforcée par la condamnation intervenue en première instance, que la durée de la procédure d'appel devait, en règle générale, être réduite par rapport à celle de première instance et que le prévenu pouvait en tout temps demander sa libération auprès de la direction de la procédure d'appel (art.”
“________ auprès du Tribunal des mesures du contrainte, puis réitérée auprès de la Cour d’appel pénale le 13 août 2021, au motif que les risques de fuite et de réitération demeuraient réalisés. C. Par acte du 2 décembre 2021, parvenu au greffe de la Cour d’appel pénale le 6 décembre suivant, C.________ a requis sa libération immédiate de la détention pour des motifs de sûreté. Il a en outre sollicité la tenue d’une audience publique. Le 7 décembre 2021, le Ministère public de l’arrondissement du Nord vaudois a conclu au rejet de la demande de mise en liberté, au vu des risques de fuite et de réitération présentés par le requérant. En droit : 1. 1.1 Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette juridiction différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté : elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération formées durant la procédure d'appel (art. 233 CPP). Lors du prononcé du jugement en appel, la juridiction doit, à l'instar du tribunal de première instance, se prononcer sur la question de la détention. En effet, si l'autorité d'appel entre en matière, son jugement se substitue à celui de première instance (art. 408 CPP) ; il y a lieu dès lors d'appliquer mutatis mutandis l'art. 231 CPP et de décider si le condamné doit être placé ou maintenu en détention pour garantir l'exécution de la peine ou en prévision d'un éventuel recours, pour autant que les conditions de l'art. 221 CPP soient satisfaites. La juridiction d'appel peut ainsi prononcer le maintien de la détention pour des motifs de sûreté, ou ordonner une mise en détention en se fondant sur l'art. 232 CPP. La jurisprudence considère en effet qu'une éventuelle condamnation en appel peut constituer un motif de détention apparu en cours de procédure au sens de l'alinéa premier de cette disposition ; cette décision, qui doit être dûment motivée, peut être prononcée par le tribunal in corpore dans le cas où elle est rendue dans le cadre du jugement sur appel, ou par la direction de la procédure si elle est rendue après le prononcé (ATF 139 IV 277 consid.”
“Wie die Beschwerdeführerin korrekt vorbringt, richtet sich das Verfahren um Anordnung von Sicherheitshaft während eines selbstständigen nachträglichen Verfahrens um Verlängerung einer stationären Massnahme nach Art. 364b StPO. Danach kann die Verfahrensleitung die verurteilte Person unter den Voraussetzungen von Art. 364a Abs. 1 StPO festnehmen lassen (Abs.1) und in sinngemässer Anwendung von Art. 224 StPO ein Haftverfahren durchführen, indem sie beim Zwangsmassnahmengericht bzw. der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Anordnung der Sicherheitshaft beantragt (Abs. 2). Vorliegend bestand zum Zeitpunkt des Haftantrags des Amts für Justizvollzug vom 8. Januar 2024 kein Anlass für eine Festnahme, bestand aufgrund der originär angeordneten stationären Massnahme bis am 13. Januar 2024 ein gültiger Titel für den Freiheitsentzug. Demgemäss richtete sich das Verfahren gestützt auf Art. 364b Abs. 4 StPO sinngemäss nach den Bestimmungen von Art. 222 StPO und Art. 230-233 StPO. Gemäss dem im Zeitpunkt des Haftantrags vom 8. Januar 2024 geltenden Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO kann die Staatsanwaltschaft für den Fall eines erstinstanzlichen Freispruchs und einer verfügten Freilassung der beschuldigten Person beim erstinstanzlichen Gericht zu Handen der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Fortsetzung der Sicherheitshaft beantragten, wenn die ernsthafte und unmittelbare Gefahr besteht, dass sie durch Verbrechen oder schwere Vergehen die Sicherheit anderer unmittelbar erheblich gefährdet; in diesem Fall bleibt die betreffende Person bis zum Entscheid der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts in Haft; dieses entscheidet innert 5 Tagen seit der Antragstellung.”
“Sachverhalt A. Die Staatsanwaltschaft erhob am 18. September 2023 Anklage gegen B. wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zum Nachteil von C. . Zu- dem soll sich B. der Beschimpfung zum Nachteil von G. sowie weite- rer Übertretungen schuldig gemacht haben. B. Das Regionalgericht Plessur erklärte B. am 26. Januar 2024 der ver- suchten schweren Körperverletzung begangen in entschuldbarer Notwehr, der mehrfachen Übertretung gegen das Personenbeförderungsgesetz und der mehr- fachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig. Vom Vorwurf der Be- schimpfung sprach es ihn frei. Es bestrafte B. mit einer bedingten Freiheits- strafe von 18 Monaten und einer Busse von CHF 500.00. Gleichzeitig ordnete das Regionalgericht die unverzügliche Entlassung von B. aus der Haft an. C. Die Staatsanwaltschaft stellte am 26. Januar 2024 anlässlich der mündli- chen Urteilseröffnung vor dem Regionalgericht zuhanden der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts einen Antrag auf Fortsetzung der Sicherheitshaft gemäss Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO. Der amtliche Verteidiger von B. nahm hierzu am 29. Januar 2024 Stellung. Die Staatsanwaltschaft replizierte am 30. Januar 2024. D. Am 30. Januar 2024 stellte die Staatsanwaltschaft einen zusätzlichen An- trag auf Anordnung von Sicherheitshaft. Diese sei in Anwendung von Art. 232 Abs. 1 StPO zu verfügen.”
Liegt bereits eine rechtmässige Inhaftierung auf Grundlage eines gültigen Hafttitels vor, kann in der konkreten Situation offenbleiben, ob das erstinstanzliche Gericht nach Art. 231 StPO erneut Sicherheitshaft anordnen musste, wenn durch das Unterlassen einer erneuten Anordnung kein Rechtsnachteil entsteht.
“Was der Beschwerdeführer aus dieser Rüge zu seinen Gunsten ableiten will, ist nicht erkennbar: Wie er selbst vorbringt, befand er sich am 24. Juli 2024 rechtmässig im vorzeitigen Straf- bzw. Massnahmenvollzug. Seine Inhaftierung basiert demnach auf einem gültigen Hafttitel. Ob das Amtsgericht unter diesen Umständen in Anwendung von Art. 231 StPO die (im bisherigen Regime des vorzeitigen Massnahmenvollzugs zu vollziehende) Sicherheitshaft des erstinstanzlich verurteilten Beschwerdeführers (erneut) anzuordnen hatte, kann bei dieser Sachlage offenbleiben, da ihm durch die Anordnung jedenfalls kein Rechtsnachteil erwächst.”
Praxisfall: Das erstinstanzliche Gericht hat im Urteil angeordnet, den Verurteilten aus Gründen der Sicherung (Art. 231 Abs. 1 StPO) in Sicherheitshaft zu behalten, nachdem er wiederholt gerichtlich angeordnete Therapien missachtet und weiterhin Drogen und Alkohol konsumiert hatte (vgl. Quelle).
“À teneur de l'acte d'accusation du 28 mars 2023, il était reproché à A______ d'avoir, le 1er avril 2022, alors qu'il était très en colère et alcoolisé, frappé D______ à la tête au moyen d'une guitare, lui causant plusieurs lésions constatées médicalement et de l'avoir menacé avec un couteau de cuisine. Il lui était également reproché d'avoir, le 31 octobre 2021, menacé et injurié E______, agent de sécurité, et consommé des stupéfiants. b. Par jugement du 15 août 2024, le Tribunal correctionnel a condamné A______ à une peine privative de liberté de 11 mois et à une peine pécuniaire de 30 jours-amende, sous déduction de 342 jours de détention avant jugement, ainsi qu'à une amende de CHF 500.-, pour lésions corporelles simples aggravées, injure, menace et consommation de stupéfiants. Le précité a été acquitté de la prévention de menaces au préjudice de D______. Le Tribunal correctionnel a par ailleurs renoncé à révoquer le sursis accordé le 25 septembre 2019 par le Ministère public et a ordonné que A______ soit soumis à un traitement institutionnel (art. 59 al. 1 CP). Par prononcé séparé, le Tribunal correctionnel a ordonné le maintien en détention de A______ pour des motifs de sûreté (art. 231 al. 1 CPP). c. Le 19 août 2024, le précité a annoncé faire appel du jugement. d. Dans le cadre de l'instruction, A______ a été placé en détention provisoire le 4 avril 2022 par le Tribunal des mesures de contrainte (ci-après, TMC). Il a été libéré le 12 mai 2022 avec des mesures de substitution, consistant notamment en l'obligation d'entreprendre un traitement psychothérapeutique afin de traiter sa dépendance à l'alcool et à la drogue et de se soumettre à des contrôles d'abstinence. Malgré le non-respect desdites mesures, celles-ci ont été prolongées jusqu'au 11 mai 2023, en raison de l'engagement du prévenu à s'y soumettre. A______ a été arrêté le 11 avril 2023, au vu de sa persistance à s'opposer à la mise en place du traitement et aux contrôles ordonnés ainsi que compte tenu de sa consommation de toxiques. Il a été remis en liberté le 13 avril 2023, avec un avertissement formel. Le 2 août 2023, il a fait l'objet d'un autre avertissement. Le 23 octobre 2023, il a été arrêté une nouvelle fois pour les mêmes motifs.”
Hält ein gegen das erstinstanzliche Urteil erhobenes Rechtsmittel aufschiebende Wirkung, so bleibt die aufgrund von Art. 231 StPO angeordnete Sicherheitshaft materiell (und formell) bestehen, bis die aufhebende Entscheidung des Bundesgerichts bzw. eine anderslautende rechtskräftige Entscheidung in Rechtskraft tritt.
“En effet, le recours en matière de droit pénal que l'intéressé avait déposé à Mon Repos pour contester ladite mesure revêtait un effet suspensif (cf. art. 103 al. 2 let. b LTF). Après le dépôt dudit recours, la détention du recourant poursuivait ainsi toujours - tant d'un point de vue matériel que formel - des motifs de sûreté, comme l'avait ordonnée la Cour de justice dans son jugement sur appel conformément l'art. 231 CPP (cf. à cet égard ATF 139 IV 277 consid. 2.2), et ce jusqu'à la date de l'entrée en force de l'arrêt fédéral, soit jusqu'au 4 juillet 2019 (cf. art. 220 al. 2 et 437 al. 3 CPP, en lien avec l'art. 61 LTF; aussi, notamment, arrêt 1B_58/2014 du 15 avril 2014 consid. 3.1). Le recourant, qui, selon les faits contenus dans l'arrêt attaqué, n'a jamais demandé l'exécution anticipée de sa mesure thérapeutique institutionnelle (cf. art. 236 CPP), ne peut dès lors se plaindre d'avoir séjourné dans un établissement inadapté à l'exécution de celle-ci avant le 4 juillet 2019, puisque cette mesure n'était précisément pas encore exécutoire, ni reprocher aux autorités cantonales de n'avoir rien entrepris en vue d'un transfert dans un établissement plus approprié à sa situation avant cette date. Il s'ensuit qu'il ne peut assurément pas prétendre non plus avoir subi des "conditions irrégulières" de détention au sens de l'art. 5 par. 1 let. e CEDH durant une période de dix-sept mois, ainsi qu'il le fait dans ses écritures, ce contrairement au recourant dans l'arrêt 2C_523/2021 mentionné plus haut, dans lequel la Cour de céans avait retenu une violation de cette disposition au regard des circonstances (cf.”
Liegt ein erstinstanzliches Verurteilungsurteil vor, stärkt dieses nach Rechtsprechung und Lehre das Vorliegen schwerer Indizien im Sinne von Art. 231 StPO. Nach der zitierten Doktrin kann damit die erneute ausführliche Begründung der Indizien im Verfahren über die Sicherungshaft in der Regel entfallen.
“Il reclamante facendo valere l’assenza di inganno astuto e postulando quindi il suo proscioglimento dal reato principale di truffa, censura di per sé il giudizio di merito, ribadendo le medesime censure già sollevate in sede di dibattimento di primo grado e anticipando quelle che verosimilmente intenderà sollevare nella procedura di appello. Un esame specifico del giudizio di prima istanza non compete però al giudice della carcerazione, ma solo al tribunale di appello (decisione TF 1B_540/2022 del 17.11.2022 consid. 5.4.1.). Le predette censure risultano pertanto irricevibili in questa sede. Il reclamante sembrerebbe in questo modo comunque contestare indirettamente la presenza di gravi indizi del reato più grave, ovvero della truffa. Ora, l’esistenza del giudizio di condanna a carico dell’imputato rafforza l’esistenza di gravi indizi (già ammessi dal giudice dei provvedimenti coercitivi) di aver commesso il reato di truffa (ripetuta) per mestiere, crimine ex art. 146 CP (decisioni TF 1B_493/2022 del 17.11.2022 consid. 2.2.; 1B_531/2021 del 20.10.2021 consid. 4.; 1B_220/2020 del 26.5.2020 consid. 3.1.; StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, op. cit., art. 231 CPP n. 1). Inoltre, per la dottrina nel caso in cui sia stata emanata una decisione di condanna decade l’esame degli indizi di colpevolezza rispettivamente gli stessi non sono più da motivare (PK StPO - N. SCHMID / D. JOSITSCH, 3a. ed., art. 231 CPP n. 1). Ne consegue che essendo in concreto stato emanato un giudizio di primo grado in cui RE 1 è stato riconosciuto colpevole di ripetuta truffa per mestiere, in parte tentata, nonché di ripetuta falsità in documenti e infrazione alla legge federale sugli stranieri, inganno all’autorità, il primo requisito dell’art. 221 cpv. 1 CPP risulta essere adempiuto. 3.3. 3.3.1. Come visto, il tribunale di primo grado decide se il condannato va posto o mantenuto in carcerazione di sicurezza per garantire l’esecuzione della pena o delle misure, e/o in vista della procedura di appello: entrambi questi aspetti sono connessi con il pericolo di fuga.”
“Le predette censure risultano pertanto irricevibili in questa sede. Il reclamante sembrerebbe in questo modo comunque contestare indirettamente la presenza di gravi indizi del reato più grave, ovvero della truffa. Ora, l’esistenza del giudizio di condanna a carico dell’imputato rafforza l’esistenza di gravi indizi (già ammessi dal giudice dei provvedimenti coercitivi) di aver commesso il reato di truffa (ripetuta) per mestiere, crimine ex art. 146 CP (decisioni TF 1B_493/2022 del 17.11.2022 consid. 2.2.; 1B_531/2021 del 20.10.2021 consid. 4.; 1B_220/2020 del 26.5.2020 consid. 3.1.; StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, op. cit., art. 231 CPP n. 1). Inoltre, per la dottrina nel caso in cui sia stata emanata una decisione di condanna decade l’esame degli indizi di colpevolezza rispettivamente gli stessi non sono più da motivare (PK StPO - N. SCHMID / D. JOSITSCH, 3a. ed., art. 231 CPP n. 1). Ne consegue che essendo in concreto stato emanato un giudizio di primo grado in cui RE 1 è stato riconosciuto colpevole di ripetuta truffa per mestiere, in parte tentata, nonché di ripetuta falsità in documenti e infrazione alla legge federale sugli stranieri, inganno all’autorità, il primo requisito dell’art. 221 cpv. 1 CPP risulta essere adempiuto. 3.3. 3.3.1. Come visto, il tribunale di primo grado decide se il condannato va posto o mantenuto in carcerazione di sicurezza per garantire l’esecuzione della pena o delle misure, e/o in vista della procedura di appello: entrambi questi aspetti sono connessi con il pericolo di fuga. Presupposto questo che la carcerazione di sicurezza implica cumulativamente all’esistenza di gravi indizi di reato. 3.3.2. Per ammettere un pericolo di fuga: deve esserci seriamente da temere che l’imputato si sottragga con la fuga al procedimento penale o alla prevedibile sanzione (art.”
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung findet Art. 231 Abs. 2 StPO nicht nur beim erstinstanzlichen Freispruch Anwendung, sondern auch in Fällen, in denen den Anträgen der Staatsanwaltschaft nicht oder nicht vollständig entsprochen wird und die inhaftierte beschuldigte Person daher freigelassen wird (z. B. wenn die Verurteilung erheblich von den Anträgen der Staatsanwaltschaft abweicht). Die Regelung dient der Möglichkeit der Staatsanwaltschaft, die Freilassung bis zur Entscheidung über ein Berufungsgesuch einstweilen zu verhindern.
“Gemäss Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO kann die Staatsanwaltschaft, wenn die inhaftierte beschuldigte Person freigesprochen wird und das erstinstanzliche Gericht deren Freilassung verfügt, beim erstinstanzlichen Gericht zu Handen der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Fortsetzung der Sicherheitshaft beantragen, wenn die ernsthafte und unmittelbare Gefahr besteht, dass sie durch Verbrechen oder schwere Vergehen die Sicherheit anderer unmittelbar erheblich gefährdet. In diesem Fall bleibt die betreffende Person bis zum Entscheid der Verfahrensleitung des Berufungsgerichts in Haft. Diese entscheidet über den Antrag der Staatsanwaltschaft innert 5 Tagen seit Antragstellung. Das Bundesgericht erwog in seiner Rechtsprechung, auch wenn der Gesetzgeber nur den offensichtlichen Fall des Freispruchs vorgesehen habe, finde Art. 231 Abs. 2 StPO ebenfalls in den anderen Fällen Anwendung, in denen den Anträgen der Staatsanwaltschaft nicht oder nicht vollständig stattgegeben werde und die beschuldigte Person freigelassen werde. Das Schweigen des Gesetzes sei auf eine Unachtsamkeit des Gesetzgebers zurückzuführen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt die Regelung mithin sowohl bei einem Freispruch als auch bei einem Schuldspruch und zielt auf eine wirksame Wahrnehmung des Beschwerderechts der Staatsanwaltschaft ab; sie ermöglicht der Staatsanwaltschaft, die Freilassung einer beschuldigten Person im Hinblick auf die Einleitung eines Berufungsverfahrens einstweilen zu verhindern (BGE 139 IV 314 E. 2.2.2; Urteile 1B_600/2011 vom 7. November 2011 E. 2.1, 1B_525/2011 vom 13. Oktober 2011 E. 2.2).”
“Le 28 mai 2021, le Ministère public, qui avait requis une peine privative de liberté de 7 ans, a déposé une annonce d’appel auprès du tribunal de première instance. Observant que A.Q.________ devrait être libéré avant l'audience d'appel compte tenu de partie ferme de la peine prononcée en première instance, la procureure a requis que l’intéressé soit maintenu en détention pour des motifs de sûreté jusqu’à droit connu sur la procédure d’appel, invoquant les risques de fuite et de réitération. Par avis du 3 juin 2021, le Président de la Cour d’appel pénale a imparti au prévenu, par l’intermédiaire de Me Sutter, un délai au 4 juin 2021 à 16 heures pour formuler, par efax, d’éventuelles observations sur la question de la prolongation de la détention à titre sûreté. Par efax du 3 juin 2021, Me Sutter a indiqué qu’il avait transmis l’avis précité à l’avocat Christian Delaloye, ajoutant qu’il appartenait à ce dernier de se déterminer. Me Sutter n’a, à nouveau, pas demandé à être relevé de son mandat d’office. En droit : 1. 1.1 Aux termes de l'art. 231 al. 2 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), si le prévenu en détention est acquitté et que le tribunal de première instance ordonne sa mise en liberté, le Ministère public peut demander à la direction de la procédure de la juridiction d'appel, par l'entremise du tribunal de première instance, de prolonger sa détention pour des motifs de sûreté, la juridiction d'appel devant statuer dans les cinq jours. Malgré le silence de la loi à cet égard, aucune circonstance ne justifie d'interdire au Ministère public de s'opposer également à la remise en liberté d'un condamné lorsque la condamnation s'écarte sensiblement de ses réquisitions et qu'il estime que le maintien en détention est nécessaire en prévision de la procédure d'appel qu'il entend annoncer (Logos, in : Kuhn/Jeanneret [éd.], Code de procédure pénale suisse, Commentaire romand, 2e éd., Bâle 2019, n. 13 ad art. 231 CPP et les références citées ; CAPE 28 février 2019/114 ; CAPE 17 février 2017/94 ; CAPE 30 septembre 2011/166).”
Art. 231 StPO regelt die Zuständigkeit und das Verfahren, wonach das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil entscheidet, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Die für eine solche Anordnung massgeblichen Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO; die in Art. 231 genannten Zwecke (Sicherung des Straf‑/Massnahmenvollzugs; Blick auf das Berufungsverfahren) markieren dabei prozessuale Aspekte, die bei der Entscheidung zu berücksichtigen sind. Das Bundesgericht hat ausserdem wiederholt festgehalten, dass es für die Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht erforderlich ist, dass diese darüber hinaus ausdrücklich der Sicherung des Vollzugs oder dem Berufungsverfahren dienen müsse.
“231 StPO; FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, in: Basler Kommentar Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 231 StPO; a.M. RUCKSTUHL/JEKER, Revision StPO - Wohin gehen wir?, Anwaltsrevue 2021, S. 11). Das Bundesgericht hat dementsprechend bisher nie verlangt, dass die Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nebst den übrigen Voraussetzungen (vgl. dazu E. 2 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist (vgl. beispielhaft Urteile 1B_187/2022 vom 5. Mai 2022 E. 3; 1B_89/2022 vom 18. März 2022 E. 2 und 5; 1B_612/2021 vom 24. November 2021 E. 3). Ein Teil des Schrifttums vertritt die Auffassung, der Straf- oder Massnahmenvollzug gemäss Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO werde primär gefährdet, wenn Fluchtgefahr vorliege (DANIEL LOGOS, in: Commentaire Romand Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2019, N. 7 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, a.a.O., N. 4 zu Art. 231 StPO). Die Ziele des Berufungsverfahrens gemäss Art. 231 Abs. 1 lit. b StPO würden dagegen grundsätzlich durch Flucht- und Kollisionsgefahr gefährdet sowie "allenfalls" auch durch Wiederholungsgefahr; letzteres namentlich, wenn neue Delikte drohten, die geeignet seien, das hängige Verfahren zu beeinträchtigen und zu komplizieren (MOREILLON/PAREIN-REYMOND, a.a.O., N. 12 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, a.a.O., N. 5 zu Art. 231 StPO). Die Frage, ob Sicherheitshaft nur angeordnet werden darf, wenn dies den in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zwecken dient, wird damit allerdings nicht beantwortet.”
“in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung regelt diese Bestimmung Zuständigkeit und Verfahren; die Haftgründe ergeben sich jedoch aus Art. 221 StPO (Urteil 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (vgl. Urteil 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1 mit Hinweis; vgl. MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2016, N. 1 zu Art. 231 StPO; FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, in: Basler Kommentar Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 231 StPO; a.M. RUCKSTUHL/JEKER, Revision StPO - Wohin gehen wir?, Anwaltsrevue 2021, S. 11). Das Bundesgericht hat dementsprechend bisher nie verlangt, dass die Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nebst den übrigen Voraussetzungen (vgl. dazu E. 2 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist (vgl. beispielhaft Urteile 1B_187/2022 vom 5. Mai 2022 E. 3; 1B_89/2022 vom 18. März 2022 E. 2 und 5; 1B_612/2021 vom 24. November 2021 E. 3). Ein Teil des Schrifttums vertritt die Auffassung, der Straf- oder Massnahmenvollzug gemäss Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO werde primär gefährdet, wenn Fluchtgefahr vorliege (DANIEL LOGOS, in: Commentaire Romand Code de procédure pénale, 2. Aufl.”
“101) ausdrücklich die Notwendigkeit, Beschuldigte an der Begehung strafbarer Handlungen zu hindern, somit Spezialprävention, als Haftgrund (BGE 146 IV 136 E. 2.2; 143 IV 9 E. 2.2). 3.3 Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bei der Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht verlangt, dass diese nebst den übrigen Voraussetzungen (E. 3.1 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist. Geht von der beschuldigten Person Wiederholungsgefahr aus, so ist diese nach dem Wortlaut von Art. 221 Abs. 1 Bst. c StPO in Untersuchungs- oder Sicherheitshaft zu versetzen. Es bestehen keine Hinweise dafür, dass der Gesetzgeber diesen Grundsatz durch Art. 231 Abs. 1 StPO einschränken oder gar aufheben wollte. Auch in den Materialien findet sich keine Stütze für diese Auffassung (Urteil des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und E. 5.3). 4. Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung ist der dringende Tatverdacht grundsätzlich gegeben (Urteil des Bundesgerichts 1B_392/2016 vom 17. November 2016 E. 2.2). Anhaltspunkte dafür, dass die Verurteilung wegen (u.”
Ergibt sich die schriftliche, hinreichend begründete Begründung des Entscheids zum Platz‑ oder Beibehalten in Sicherheitshaft nicht bereits bei der Urteilsverkündung, ist diese unverzüglich in einer separaten schriftlichen Verfügung nachzureichen; das Nachreichen hat in den kürzest möglichen Fristen zu erfolgen (Prinzip der Célérité).
“80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Devant l'autorité de recours, le prévenu peut faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel (TF 1B_165/2017 précité). 1.2 En l’espèce, déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), par un détenu qui a qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP) et dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours, qui porte sur le prononcé rendu le 15 janvier 2025 par le Tribunal criminel de la Broye et du Nord vaudois et, dès lors, implicitement aussi sur le chiffre V du dispositif du jugement rendu le même jour, soit sur la mise en détention pour des motifs de sûreté du prévenu, est recevable. La pièce nouvelle produite en annexe au recours est également recevable (cf. art. 389 al. 3 CPP ; TF 7B_1011/2023 du 11 janvier 2024 consid. 3.4 ; TF 1B_550/2022 du 17 novembre 2022 consid. 2.2). 2. 2.1 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûretés afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Selon l'art. 226 al. 2 CPP – disposition que doit également appliquer le tribunal de première instance (ATF 139 IV 277 consid. 2.1 ; ATF 139 IV 179 consid. 2.6) –, l'autorité communique immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. Il n'est ainsi pas suffisant de prononcer le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance (ATF 139 IV 179 consid. 2.5 ; ATF 138 IV 81 consid. 2.5) et, si la motivation écrite concernant la détention ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement, elle doit être notifiée par une décision séparée dans les plus brefs délais, conformément au principe de célérité (cf.”
“2 ; il fait valoir que, dans cet arrêt, le Tribunal fédéral a souligné que si les infractions contre le patrimoine perturbent la vie en société en portant atteinte à la propriété, le cas échéant de manière violente, elles ne mettent cependant pas systématiquement en danger l’intégrité physique et psychique des victimes, de sorte qu’une détention provisoire ou pour des motifs de sûreté n’est justifiée en raison d’un risque de récidive que si les lésés sont touchés de manière particulièrement grave, respectivement atteints de manière similaire à une infraction réalisée avec des actes de violence ; il invoque que le Tribunal fédéral avait estimé en 2023 que son cas ne remplissait pas ces conditions et avait ordonné sa libération ; il admet certes que, depuis lors, il a récidivé, mais il considère que sa récidive ne porte que sur des infractions similaires à celles qui étaient en cause lors de la reddition de l’arrêt du Tribunal fédéral, soit des infractions contre le patrimoine « de peu de gravité pour la plupart », « sans jamais utiliser de violence ». Enfin, il expose qu’il serait fatigué « de tout ça », qu’il aimerait travailler comme éducateur auprès des mineurs pour qu’ils ne tombent pas dans la délinquance, qu’il maîtriserait six langues et qu’il lui faudrait une resocialisation et pas une privation de liberté. 2.2 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûretés afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Selon l'art. 226 al. 2 CPP – disposition que doit également appliquer le tribunal de première instance (ATF 139 IV 277 consid. 2.1 ; ATF 139 IV 179 consid. 2.6) –, l'autorité communique immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. Il n'est ainsi pas suffisant de prononcer le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance (ATF 139 IV 179 consid. 2.5 ; ATF 138 IV 81 consid. 2.5) et, si la motivation écrite concernant la détention ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement, elle doit être notifiée par une décision séparée dans les plus brefs délais, conformément au principe de célérité (cf.”
“Le dispositif de ce jugement contenait, en préambule, une motivation de la décision de révoquer les mesures de substitution. Le jugement motivé lui a été adressé pour notification le 3 août 2023. Selon la jurisprudence, le délai de recours commence toutefois à courir dès la notification du jugement motivé par écrit (ATF 143 IV 40 consid. 3.2 à 3.4, JdT 2017 IV 243). Ainsi, que l’on considère que la motivation date du 13 juillet ou du 3 août 2023, le recours de A.Q.________, déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), par le détenu qui a qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP) et dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP), qui porte sur le chiffre V du dispositif du jugement rendu le 13 juillet 2023 par le Tribunal de police, est recevable. 2. 2.1 Le recourant soutient que les considérants sommaires figurant juste avant le dispositif du jugement ne sauraient être considérés comme une motivation suffisante et que, en voulant donner connaissance de sa décision séance tenante aux parties, le premier juge aurait eu pour seule intention de procéder à son arrestation immédiate. 2.2 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûretés afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). En vertu de l'art. 226 al. 2 CPP – disposition que doit également appliquer le tribunal de première instance (ATF 139 IV 277 consid. 2.1 ; ATF 139 IV 179 consid. 2.6 185) –, l'autorité communique immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. Il n'est ainsi pas suffisant de prononcer le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance (ATF 139 IV 179 consid. 2.5 ; ATF 138 IV 81 consid. 2.5) et, si la motivation écrite concernant la détention ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement, elle doit être notifiée par une décision séparée dans les plus brefs délais, conformément au principe de célérité (cf.”
“Il relève qu’il est de nationalité suisse, que cela ferait 26 ans qu’il est domicilié en Suisse de manière ininterrompue et qu’il n’aurait pas de passeport [...]. Il soutient ainsi que ses seules attaches seraient en Suisse. Il relève également qu’il n’aurait jamais été détenu provisoirement dans le cadre de la présente cause, dont l’instruction avait duré 7 ans, et qu’il n’aurait jamais cherché à prendre la fuite. Il indique encore avoir une famille, dont trois enfants qui poursuivent leur scolarité, respectivement leurs études, dans le canton de Fribourg. Il n’aurait dès lors aucun intérêt à quitter notre pays. Il souffrirait encore de problèmes médicaux dont le traitement efficace ne pourrait s’effectuer qu’en Suisse. Enfin, le recourant souligne qu’il aurait été détenu provisoirement 404 jours dans le cadre d’une autre procédure pénale actuellement pendante et que cette détention devrait être imputée sur la peine prononcée dans le cadre de la présente cause. En définitive, le recourant estime que le risque de fuite évoqué serait purement hypothétique, voire inexistant. 2.2 2.2.1 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). En vertu de l'art. 226 al. 2 CPP – disposition que doit également appliquer le tribunal de première instance (ATF 139 IV 277 consid. 2.1 ; ATF 139 IV 179 consid. 2.6) –, l'autorité communique immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. Il n'est ainsi pas suffisant de prononcer le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance (ATF 139 IV 179 consid. 2.5 ; ATF 138 IV 81 consid. 2.5) et, si la motivation écrite concernant la détention ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement, elle doit être notifiée par une décision séparée dans les plus brefs délais, conformément au principe de célérité (cf.”
“Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel, soit par exemple une violation de son droit d'être entendu par cette dernière (TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1). 1.2 En l’espèce, le recourant a reçu le dispositif du jugement ordonnant notamment son maintien en détention pour des motifs de sûreté le 9 janvier 2023 et le jugement motivé lui a été adressé pour notification le 24 janvier 2023. Il a donc déposé son recours alors qu’il n’avait pas encore connaissance du jugement motivé du Tribunal correctionnel. Selon la jurisprudence, le délai de recours commence toutefois à courir dès la notification du jugement motivé par écrit (ATF 143 IV 40 consid. 3.2 à 3.4, JdT 2017 IV 243). Ainsi, déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), par le détenu qui a qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP) et dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours d’X.________, qui porte sur le chiffre V du dispositif du jugement rendu le 9 janvier 2023 par le Tribunal correctionnel, est recevable. 2. 2.1 Aux termes de l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûretés afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Selon l'art. 226 al. 2 CPP – disposition que doit également appliquer le tribunal de première instance (ATF 139 IV 277 consid. 2.1 ; ATF 139 IV 179 consid. 2.6) –, l'autorité communique immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. Il n'est ainsi pas suffisant de prononcer le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance si la motivation écrite concernant la détention ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement. Dans ce cas, la motivation doit être notifiée par une décision séparée dans les plus brefs délais, conformément au principe de célérité (cf.”
“1 Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 CPP, qui est de la compétence dans le canton de Vaud de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [loi d’introduction du code de procédure pénale suisse ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [loi d’organisation judiciaire ; RS 173.01] ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.2 et 2.3 et les références citées). 1.2 En l’espèce, le recourant conteste le prononcé rendu le 16 novembre 2022 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de la Broye et du Nord vaudois ordonnant son placement en détention pour des motifs de sûreté. Le recourant, détenu, a la qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP). Déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), auprès de l'autorité compétente et dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours est ainsi recevable. 2. 2.1 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûretés afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). En vertu de l'art. 226 al. 2 CPP – disposition que doit également appliquer le tribunal de première instance (ATF 139 IV 277 consid. 2.1 ; ATF 139 IV 179 consid. 2.6) –, l'autorité communique immédiatement et verbalement sa décision au ministère public, au prévenu et à son défenseur, ou par écrit si ceux-ci sont absents ; la décision leur est en outre notifiée par écrit et brièvement motivée. Il n'est ainsi pas suffisant de prononcer le maintien en détention dans le dispositif du jugement du tribunal de première instance (ATF 139 IV 179 consid. 2.5 ; ATF 138 IV 81 consid. 2.5) et, si la motivation écrite concernant la détention ne peut pas intervenir au moment du prononcé oral du jugement, elle doit être notifiée par une décision séparée dans les plus brefs délais, conformément au principe de célérité (cf.”
Wiederholungs‑ oder Gefährdungsgründe (z. B. Missachtung von Therapieauflagen, Gefährlichkeit) können die Notwendigkeit von Sicherheitshaft stützen. Nach der Rechtsprechung genügen solche Gründe jedoch nicht automatisch; es muss konkret dargelegt werden, inwiefern dadurch der Vollzug der verhängten Strafe oder Massnahme oder das Berufungsverfahren gefährdet wäre.
“À teneur de l'acte d'accusation du 28 mars 2023, il était reproché à A______ d'avoir, le 1er avril 2022, alors qu'il était très en colère et alcoolisé, frappé D______ à la tête au moyen d'une guitare, lui causant plusieurs lésions constatées médicalement et de l'avoir menacé avec un couteau de cuisine. Il lui était également reproché d'avoir, le 31 octobre 2021, menacé et injurié E______, agent de sécurité, et consommé des stupéfiants. b. Par jugement du 15 août 2024, le Tribunal correctionnel a condamné A______ à une peine privative de liberté de 11 mois et à une peine pécuniaire de 30 jours-amende, sous déduction de 342 jours de détention avant jugement, ainsi qu'à une amende de CHF 500.-, pour lésions corporelles simples aggravées, injure, menace et consommation de stupéfiants. Le précité a été acquitté de la prévention de menaces au préjudice de D______. Le Tribunal correctionnel a par ailleurs renoncé à révoquer le sursis accordé le 25 septembre 2019 par le Ministère public et a ordonné que A______ soit soumis à un traitement institutionnel (art. 59 al. 1 CP). Par prononcé séparé, le Tribunal correctionnel a ordonné le maintien en détention de A______ pour des motifs de sûreté (art. 231 al. 1 CPP). c. Le 19 août 2024, le précité a annoncé faire appel du jugement. d. Dans le cadre de l'instruction, A______ a été placé en détention provisoire le 4 avril 2022 par le Tribunal des mesures de contrainte (ci-après, TMC). Il a été libéré le 12 mai 2022 avec des mesures de substitution, consistant notamment en l'obligation d'entreprendre un traitement psychothérapeutique afin de traiter sa dépendance à l'alcool et à la drogue et de se soumettre à des contrôles d'abstinence. Malgré le non-respect desdites mesures, celles-ci ont été prolongées jusqu'au 11 mai 2023, en raison de l'engagement du prévenu à s'y soumettre. A______ a été arrêté le 11 avril 2023, au vu de sa persistance à s'opposer à la mise en place du traitement et aux contrôles ordonnés ainsi que compte tenu de sa consommation de toxiques. Il a été remis en liberté le 13 avril 2023, avec un avertissement formel. Le 2 août 2023, il a fait l'objet d'un autre avertissement. Le 23 octobre 2023, il a été arrêté une nouvelle fois pour les mêmes motifs.”
“ou en prévision de la procédure d’appel (let. b). Ces cas de figure ne constituent pas des motifs de détention proprement dit au sens de l’art. 31 al. 1 de la Constitution fédérale (Cst. ; RS 101), mais apportent des précisions d’ordre procédural en relation avec les motifs de détention légaux de l’art. 221 CPP (arrêt du Tribunal fédéral 1B_244/2013 du 6 août 2013 consid. 3.1). L’art. 231 al. 1 CPP vise avant tout le risque de fuite (André Kuhn/Yvan Jeanneret/Camille Perrier Depeursinge (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, Bâle 2019, n°7 ad art. 231), mais on pensera aussi au risque de récidive comme au risque de collusion (Laurent Moreillon/Aude Parein-Reymond, Petit commentaire CPP, 2e éd., Bâle 2016, n°4 ad art. 231). L’art. 226 al. 2 CPP est applicable par analogie à la décision du tribunal de première instance de placer ou maintenir le condamné en détention pour des motifs de sûreté (Camille Perrier Depeursinge, CPP annoté, 2e éd. 2020, ad art. 231 CPP).”
“Selbst wenn die Wiederholungsgefahr bejaht werden müsste, würde diese allein nicht ausreichen, um Sicherheitshaft zu rechtfertigen. Wie erwähnt (E. 3 hiervor) bedarf es für Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht nur eines dringenden Tatverdachts und eines besonderen Haftgrunds. Sicherheitshaft muss darüber hinaus einem besonderen Ziel dienen, nämlich entweder der Sicherstellung des Straf- und Massnahmenvollzugs oder der Sicherstellung des Berufungsverfahrens (Art. 231 Abs. 1 StPO). Inwiefern hier der Vollzug der angeordneten Sanktionen (Freiheitsstrafe/Landesverweisung) oder das Berufungsverfahren aufgrund des befürchteten schweren Delikts gefährdet sein könnten, erschliesst sich der Kammer nicht und wird weder vom Regionalgericht noch von der Staatsanwaltschaft begründet.”
“Weiter hat das Regionalgericht den besonderen Haftgrund der Ausführungsgefahr bejaht. Dem kann die Beschwerdekammer nicht folgen. Ausführungsgefahr liegt vor, wenn ernsthaft zu befürchten ist, eine Person werde ihre Drohung, ein schweres Verbrechen auszuführen, wahrmachen (Art. 221 Abs. 2 StPO). Bei der Annahme dieses Präventivhaftgrunds ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts besondere Zurückhaltung geboten. Erforderlich ist eine sehr ungünstige Risikoprognose. Ausreichende Hinweise, die ohne gutachterliche Expertise auf eine sehr ungünstige Prognose schliessen liessen, liegen nicht vor. Für den Beschwerdeführer positiv ins Gewicht fällt hier der Umstand, dass er nicht bereits früher wegen ähnlicher Delikte strafrechtlich in Erscheinung getreten ist. Mit Blick auf die Voraussetzungen von Art. 231 Abs. 1 StPO ist jedoch ohnehin unerheblich, ob Ausführungsgefahr bejaht werden kann oder nicht. Wie bereits bei der Wiederholungsgefahr ist auch hier nicht erkennbar, inwiefern der Vollzug der angeordneten Sanktionen (Freiheitsstrafe/Landesverweisung) oder das Berufungsverfahren aufgrund des befürchteten schweren Delikts gefährdet sein könnten.”
Für den Zeitraum zwischen der mündlichen Urteilsverkündung und der Rechtshängigkeit des Berufungsverfahrens kommt für die Anordnung von Sicherheitshaft — bei Freispruch der inhaftierten beschuldigten Person — allein Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO zur Anwendung. Art. 232 StPO regelt die erstmalige Anordnung von Sicherheitshaft erst nach Eintritt der Rechtshängigkeit.
“232 StPO regelt die erstmalige Anordnung von Sicherheitshaft nach Rechtshängigkeit des Berufungsverfahrens (Marc Forster, in: Niggli/Heer/ Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Strafprozessordnung, Basel 2023, N 1 zu Art. 232 StPO). Diese tritt erst mit der Übermittlung der Akten nach Ausfertigung des begründeten Urteils ein (Art. 299 Abs. 2 StPO). Solange - wie vorliegende - das begründete erstinstanzliche Urteil noch nicht vorliegt, besteht für die Anwen- dung von Art. 232 StPO kein Raum. In der Zeit zwischen der mündlichen Eröff- nung des Urteils und der Rechtshängigkeit beim Berufungsgericht kommt für die Anordnung von Sicherheitshaft - im Falle eines Freispruchs - einzig Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO zur Anwendung, welcher die Haftgründe in diesem Zeitraum ab- schliessend regelt. In dieser Hinsicht würde eine parallele Anwendung von Art. 232 StPO nicht nur die Zuständigkeit der Verfahrensleitung des Berufungsge- richts sprengen, sondern auch eine unzulässige Umgehung der erst am 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Bestimmung von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO darstellen. Auf den Antrag auf Anordnung von Sicherheitshaft vom 30. Januar 2024 ist dem- nach nicht einzutreten.”
“Art. 232 StPO regelt die erstmalige Anordnung von Sicherheitshaft nach Rechtshängigkeit des Berufungsverfahrens (Marc Forster, in: Niggli/Heer/ Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Strafprozessordnung, Basel 2023, N 1 zu Art. 232 StPO). Diese tritt erst mit der Übermittlung der Akten nach Ausfertigung des begründeten Urteils ein (Art. 299 Abs. 2 StPO). Solange - wie vorliegende - das begründete erstinstanzliche Urteil noch nicht vorliegt, besteht für die Anwen- dung von Art. 232 StPO kein Raum. In der Zeit zwischen der mündlichen Eröff- nung des Urteils und der Rechtshängigkeit beim Berufungsgericht kommt für die Anordnung von Sicherheitshaft - im Falle eines Freispruchs - einzig Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO zur Anwendung, welcher die Haftgründe in diesem Zeitraum ab- schliessend regelt. In dieser Hinsicht würde eine parallele Anwendung von Art. 232 StPO nicht nur die Zuständigkeit der Verfahrensleitung des Berufungsge- richts sprengen, sondern auch eine unzulässige Umgehung der erst am 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Bestimmung von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO darstellen. Auf den Antrag auf Anordnung von Sicherheitshaft vom 30. Januar 2024 ist dem- nach nicht einzutreten.”
Gegen Entscheide über Setzung oder Beibehaltung in Sicherheitshaft nach Art. 231 Abs. 1 StPO ist der Rekurs zulässig. Vor der Rekursbehörde kann der Beschwerdeführer sämtliche Rügen geltend machen, auch formelle (z. B. Gehörsverletzung). Die Behörde prüft die Haftentscheidung sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht (volle Kognition).
“Dans la motivation de ce jugement le maintien en détention est justifié par la phrase suivante : « Afin d’assurer l’exécution de la peine prononcée, le prévenu sera maintenu en détention pour des motifs de sûreté. ». Par avis du 5 août 2024, la Chambre de céans a imparti un délai de 10 jours à l’autorité intimée et au Ministère public en application de l’art. 390 al. 2 CPP. Dans ses déterminations du 8 août 2024, le Ministère public a conclu au rejet du recours déposé par I.________ contre son maintien en détention pour des motifs de sûreté, en raison des très importants risques de fuite et de réitération présentés par ce dernier et qui ont été retenus par le Tribunal des mesures de contrainte dans ses décisions des 26 mars et 21 mai 2024, par la Cour de céans dans son arrêt du 11 avril 2024 et par le Tribunal fédéral dans son arrêt du 7 juin 2024. Le Tribunal correctionnel ne s’est pas déterminé dans le délai imparti. En droit : 1. 1.1 Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1), qui est de la compétence, dans le canton de Vaud, de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [Loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [Loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel, soit par exemple une violation de son droit d'être entendu par cette dernière (TF 1B_165/2017 précité, consid. 2.1). 1.2 En l’espèce, déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), par un détenu qui a qualité pour recourir (art. 382 al.”
“Par acte daté du 25 juin 2024 mais posté le 2 juillet suivant (date du timbre postal), H.________ a interjeté un recours « sur les points chiffres I à IV, concernant l’ensemble du jugement (…) ». Il a conclu en ces termes « En conclusion, je demande l’annulation immédiate de ce Jugement et ma libération remise sous mon régime diplomatique officiel, régis par la Confédération Helvétique et la Convention de Vienne (1964), sans aucune restriction du canton de Vaud, car je dois absolument aller à mes bureaux, lesquels ne sont aux plus importants plus en Suisse, mais bien à l’OTAN international et ainsi lever les barrages du mandat présidentiel à Mr. le Président de la République française, Emmanuel Macron et ses successeurs à venir. » (sic). Le jugement motivé a été envoyé aux partie le 4 juillet 2024. Il n’a pas été ordonné d’échange d’écritures. En droit : 1. 1.1 Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1), qui est, dans le canton de Vaud, de la compétence de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel, soit par exemple une violation de son droit d'être entendu par cette dernière (TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1). 1.2 Le recours s’exerce par le dépôt d’un mémoire écrit et dûment motivé (art. 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP). Les exigences de motivation du recours sont posées à l’art. 385 al. 1 CPP. Selon cette disposition, la personne ou l’autorité qui recourt doit indiquer précisément les points de la décision qu’elle attaque (let.”
“________ pour des motifs de sûreté consécutifs au jugement du même jour, compte tenu de la peine prononcée, du risque de fuite et du risque de réitération ou de passage à l’acte (menaces de mort, violence conjugale). E. A.________ a interjeté recours contre cette décision en date du 28 février 2022. Il requiert principalement sa libération immédiate, subsidiairement le prononcé de mesures de substitution. Le Ministère public s’est déterminé le 3 mars 2022, en concluant au rejet du recours et en se référant entièrement aux considérants de la décision relative à la détention pour des motifs de sûreté. Le Tribunal s’est aussi déterminé le 4 mars 2022, se référant aux considérants de la décision attaquée et concluant également au rejet du recours. A.________ a adressé son ultime détermination le 7 mars 2022, maintenant son recours. en droit 1. 1.1. Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (arrêt TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1 et les références citées), qui est de la compétence, dans le canton de Fribourg, de la Chambre pénale du Tribunal cantonal (ci-après: la Chambre; art. 20 CPP; art. 85 al. 1 de la loi sur la justice [LJ; RSF 130.1]). 1.2. Déposé le lundi 28 février 2022, le délai de dix jours pour recourir (art. 396 al. 1 CPP) est à l’évidence respecté. 1.3. Toute partie qui a un intérêt juridiquement protégé à l’annulation ou à la modification d’une décision a qualité pour recourir contre celle-ci (art. 381 al. 1 CPP). La loi reconnaît la qualité de partie au prévenu (art. 104 al. 1 let. a CPP). Aussi, A.________, directement atteint par la décision contestée le privant de sa liberté, a bien qualité pour recourir. 1.4. Doté de conclusions et d’une motivation suffisante, le recours répond aux exigences de forme (art. 385 CPP). 1.5. La Chambre jouit d'une pleine cognition, en fait, en droit et en opportunité (art.”
Das erstinstanzliche Gericht hat im Urteil zu entscheiden, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Dabei ist die Sicherheitshaft auf eines der gesetzlich genannten Sicherungsziele gerichtet (Sicherstellung des Straf‑ und Massnahmenvollzugs oder des Berufungsverfahrens) und rechtfertigungsbedürftig. Das Gericht hat von Amtes wegen zu prüfen, ob die Fortdauer der Sicherheitshaft mit den Grundsätzen der Verhältnismässigkeit und der Verfahrensbeschleunigung vereinbar ist; dies ist insbesondere zu beachten, wenn die Haft über eine längere Zeit nach Mitteilung des Dispositivs hinaus andauert.
“Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst.”
“Selon la jurisprudence, un contrôle périodique de l'adéquation aux principes de célérité et de proportionnalité de la détention pour des motifs de sûreté doit pouvoir être opéré s'agissant des questions à résoudre pendant la période comprise entre la notification de l'acte d'accusation (art. 220 al. 2 CPP) et le prononcé du jugement de première instance. A ce stade de la procédure, ce contrôle incombe au Tribunal des mesures de contrainte (art. 227 CPP), dont les décisions sont susceptibles d'être portées devant l'autorité cantonale de recours (art. 222 et 393 al. 1 let. c CPP; ATF 139 IV 186 consid. 2.2.1; 137 IV 180 consid. 3.5 p. 186). Au moment du jugement, c'est au tribunal de première instance qu'il appartient de déterminer si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention (art. 231 al. 1 CPP). La question de la prolongation de la détention pour une durée supérieure à trois mois après la notification du dispositif de première instance, qui ne devrait se poser qu'exceptionnellement (art. 351 en lien avec l'art. 84 al. 2 et 4 CPP), devrait alors être examinée par le tribunal de première instance qui devrait se prononcer d'office sur l'adéquation aux principes de célérité et de proportionnalité de la détention pour des motifs de sûreté. Une voie de recours est assurée auprès de l'autorité cantonale de recours (art. 393 al. 1 let. b CPP; ATF 139 IV 186 consid. 2.2.2). Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette autorité différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté: elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art.”
“2 Der Beschwerdeführer bestreitet im vorliegenden Beschwerdeverfahren die Wiederholungsgefahr nicht, nachdem er bereits mit Beschwerde vom 25. September 2020 gegen den Entscheid des Kantonalen Zwangsmassnahmengerichts vom 14. September 2020 an die Beschwerdekammer gelangt ist und u.a. gerügt hat, der besondere Haftgrund der Wiederholungsgefahr sei nicht erfüllt. Die Beschwerdekammer hat sich darauf einlässlich zur Wiederholungsgefahr geäussert und diese bejaht (Beschluss BK 20 396 vom 14. Oktober 2020 E. 4). Darauf kann vorliegend verwiesen werden, zumal seither keine wesentlichen Änderungen ersichtlich sind und der Beschwerdeführer insbesondere keine Therapie wegen seines Alkoholproblems absolviert hat. Die Wiederholungsgefahr ist zu bejahen. 8.3 Wie erwähnt bedarf es für Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nicht nur eines dringenden Tatverdachts und eines besonderen Haftgrunds; Sicherheitshaft muss darüber hinaus einem besonderen Ziel dienen, nämlich entweder der Sicherstellung des Straf- und Massnahmenvollzugs oder der Sicherstellung des Berufungsverfahrens (Art. 231 Abs. 1 StPO). Das Ziel der Sicherung des Strafvollzugs liegt primär in der Hinderung an der Flucht nach der erstinstanzlichen Verurteilung; Wiederholungsgefahr ist demgegenüber für sich genommen nicht ausreichend, um die Sicherheitshaft weiterhin zu rechtfertigen, zumal vorliegend weitere Delikte des Beschwerdeführers das Berufungsverfahren oder den Straf- und Massnahmenvollzug nicht gefährden würden. 8.4 Die Annahme von Fluchtgefahr als besonderer Haftgrund setzt ernsthafte Anhaltspunkte dafür voraus, dass sich die beschuldigte Person sich dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion durch Flucht entziehen könnte (Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes darf die Schwere der drohenden Sanktion zwar als ein Indiz für Fluchtgefahr gewertet werden. Sie genügt jedoch für sich allein nicht, um einen Haftgrund zu bejahen. Vielmehr müssen die konkreten Umstände des betreffenden Falles, insbesondere die gesamten Lebensverhältnisse der beschuldigten Person, in Betracht gezogen werden (BGE 145 IV 503 E.”
Mit dem Rückzug der Berufung ist das Verfahren gegenüber den angefochtenen Entscheidgründen im Wesentlichen beendet; es bleiben jedoch noch Fragen zur Berechnung der Strafe, namentlich zur Anrechnung bereits verbüsster Haftdauer, im Sinne von Art. 231 Abs. 3 StPO zu klären.
“En l’occurrence, il est constaté que le recourant soulève les mêmes griefs qu’il a déjà fait valoir par-devant le Tribunal régional et qu’il ne conteste pas directement les motifs de la décision querellée. Sous cet angle, on peut se demander si son recours satisfait aux exigences de l’art. 385 al. 1 CPP. En tout état de cause, l’ensemble des griefs soulevés par le recourant ont été traités de manière détaillée par le tribunal de première instance et le raisonnement de l’autorité précitée ne prête pas le flanc à la critique. Il est donc intégralement renvoyé aux motifs de la décision attaquée. Au demeurant, les différentes plaintes du recourant à l’égard de son défenseur ne sont pas suffisamment concrètes et objectives et les reproches soulevés ne constituent pas des carences manifestes. Il est en dernier lieu relevé que la procédure menée à l’encontre du prévenu touche à sa fin en raison du retrait d’appel déposé, et que seules des questions liées au calcul de sa peine doivent encore être réglées au sens de l’art. 231 al. 3 CPP. Au vu de ce qui précède, le recours est rejeté dans la mesure de sa recevabilité.”
Das erstinstanzliche Urteil muss zumindest kurz die für die Entscheidung massgeblichen Gründe angeben, damit der Betroffene die Tragweite der Entscheidung nachvollziehen und seine Rechtsmittel sachgerecht wahrnehmen kann.
“Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel, soit par exemple une violation de son droit d'être entendu par cette dernière (TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1). 1.2 Déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), par le détenu qui a qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP) et dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours de O.________, lequel porte sur le chiffre IX du dispositif du jugement rendu le 17 mai 2024 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de La Côte, est recevable. 2. Le recourant invoque une violation du droit d’être entendu. Il fait valoir que le dispositif rendu par le Tribunal correctionnel est insuffisamment motivé. En particulier, il considère que celui-ci ne permettrait pas de comprendre pour quel motif cette autorité n’a pas tenu compte de la libération conditionnelle dont il pourrait bénéficier. Il précise que le dispositif entrepris lui a été notifié par courrier, une semaine après les débats, sans qu’une lecture de jugement n’ait eu lieu. 2.1 2.1.1 Aux termes de l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûretés afin de garantir l'exécution dela peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). 2.1.2 Le droit d'être d'entendu découlant des art. 29 al. 2 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), 3 al. 2 let. c et 107 CPP comprend le droit, pour le justiciable, de s'exprimer sur les éléments pertinents avant qu'une décision ne soit prise touchant sa situation juridique (ATF 142 II 218 consid. 2.3 ; ATF 136 I 184 consid. 2.2.1). Il comprend également l’obligation pour le juge de motiver ses décisions afin que le justiciable puisse les comprendre et exercer son droit de recours à bon escient. Le juge doit ainsi mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l’ont guidé et sur lesquels il a fondé sa décision, de manière à ce que l’intéressé puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l’attaquer en connaissance de cause (ATF 145 IV 99 consid.”
Die Prüfung, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist (Art. 231 Abs. 1 StPO), findet nicht nur im Urteil der ersten Instanz statt, sondern gilt entsprechend auch für die Berufungsinstanz.
“Au moment du jugement, le Tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté (art. 231 al. 1 CPP). Cette disposition s’applique aussi à la juridiction d’appel (art. 405 al. 1 CPP). Il convient donc de se pencher sur le maintien ou non en détention de A.________.”
Im Entlassungsfall — d. h. bei Schuldspruch, wenn die ausgesprochene Strafe erheblich von den Anträgen der Staatsanwaltschaft abweicht — kann die Staatsanwaltschaft, sofern sie Berufung ankündigt oder anstrebt und die Haftgründe weiterhin als gegeben erachtet, beantragen, die beschuldigte Person bis zum Abschluss des Berufungsverfahrens in Sicherheitshaft zu belassen.
“2 StPO den Entlassungsfall einschliesse, in dem zwar ein Schuldspruch erfolge, die ausgesprochene Strafe jedoch nicht den Anträgen des Staatsanwalts entspreche, dieser Berufung einlegen wolle und er die Haftgründe nach wie vor für gegeben halte (Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, in: Praxiskommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 4. Aufl. 2023, N. 9 zu Art. 231). In diesem Sinne halten auch Frei/Zuberbühler Elsässer fest, das Bedürfnis, die beschuldigte Person bis zum Abschluss der Berufungsverhandlung in Sicherheitshaft zu behalten, könne genau so gross sein, wenn nach Auffassung der Staatsanwaltschaft eine viel zu milde Strafe ausgesprochen oder von einer freiheitsentziehenden Massnahme abgesehen worden sei (Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 12). Vorausgesetzt wird aber, dass bei einem Schuldspruch die Verurteilung erheblich von den Anträgen der Staatsanwaltschaft abweicht und diese die Fortsetzung der Sicherheitshaft für notwendig hält, um das von ihr angekündigte Berufungsverfahren vorzubereiten (vgl. Logos Daniel, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 13 zu Art. 231 StPO; Laurent Moreillon/Aude Parein-Reymond, in: Code de procédure pénale, 2 Aufl. 2016, N. 16 zu Art. 231 StPO; Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, a.a.O., N. 13 f., Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, a.a.O., N. 9)”
Art. 231 Abs. 1 StPO enthält nach herrschender Ansicht keine eigenständigen Haftgründe. Die Bestimmung ist im Zusammenhang mit Art. 221 StPO auszulegen und anzuwenden.
“Mai 2022 erwog das Bezirksgericht, dass der Beschwerdeführer gleichentags "zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden" war. Es verwies für die weiteren Haftvoraussetzungen ausdrücklich "auf die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Bezirksgerichts Hinwil (ZMG) vom 25. Februar 2022, mit welcher die Sicherheitshaft des Beschuldigten bis zur Eröffnung des Urteils in der Hauptsache oder längstens bis zum 25. Mai 2022 verlängert" worden war. Das Bezirksgericht bezeichnete ausserdem die Stelle der Strafakten (act. 39), in der sich die Verfügung des ZMG befand. Gestützt auf diese summarischen Erwägungen und "in Anwendung von Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO" verfügte das Bezirksgericht die hier streitige Verlängerung der Sicherheitshaft. Wie die Vorinstanz feststellt, wurde die Anklage am 15. November 2021 erhoben. Der Beschwerdeführer verkennt, dass er sich im Zeitpunkt der Verfügung des ZMG vom 25. Februar 2022 bereits in Sicherheitshaft befunden hatte. Er begründet seine Rechtsbehauptung nicht nachvollziehbar, wonach für Sicherheitshaft nach einer gerichtlichen Verurteilung (Art. 231 Abs. 1 StPO) "strengere" materiellrechtliche Anforderungen gelten würden als zwischen Anklageerhebung und Urteil (Art. 229-230 StPO). Für diese Ansicht findet sich weder im Gesetz noch in der bundesgerichtlichen Praxis eine Stütze. Der Beschwerdeführer übersieht dabei, dass die Bestimmungen von Art. 231 Abs. 1 lit. a und lit. b StPO keine eigenen (spezialgesetzlichen) "Haftgründe" enthalten, sondern im Zusammenhang mit Art. 221 StPO auszulegen und anzuwenden sind (vgl. Marc Forster, in: Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 231 N. 2-5; Frei/Zuberbühler Elsässer, in: Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 231 N. 3; Daniel Logos, in: Code de procédure pénale, Commentaire romand, 2. Aufl., Basel 2019, Art. 231 N. 8). Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, inwiefern die materiellen Haftvoraussetzungen betreffend Haftgründe (Art. 221 Abs. 1 StPO) oder Haftdauer (Art. 212 Abs. 3 StPO) sich zwischen Ende 2021 und Frühling 2022 entscheidend verändert hätten. Ebenso wenig behauptet er, dass er dem Bezirksgericht - bis zu dessen Haftverlängerungsentscheid vom 17.”
Die Staatsanwaltschaft kann, wenn die erstinstanzliche Verurteilung erheblich von ihren Requisitionen abweicht und sie Berufung ankündigt, beim erstinstanzlichen Gericht bzw. der Verfahrensleitung der Berufungsinstanz beantragen, die angeordnete Freilassung nicht vollziehen bzw. die Fortdauer der Haft aus Gründen der Sicherheit anzuordnen. Ein solcher Antrag ist nach den Kommentaren und kantonalen Entscheiden zulässig, wenn weiterhin eine ernsthafte und unmittelbar drohende Gefährdung besteht; die Verfahrensleitung der Berufungsinstanz entscheidet hierüber innert fünf Tagen.
“b CPP, si le prévenu en détention est acquitté et que le tribunal de première instance ordonne sa mise en liberté, le ministère public peut demander à la direction de la procédure de la juridiction d’appel, par l’entremise du tribunal de première instance, de prolonger sa détention pour des motifs de sûreté s’il existe un danger sérieux et imminent qu’il compromette de manière grave et imminente la sécurité d’autrui par des crimes ou des délits graves. En pareil cas, la personne concernée demeure en détention jusqu’à ce que la direction de la procédure de la juridiction d’appel ait statué. Celle-ci statue sur la demande du ministère public dans les cinq jours à compter du dépôt de la demande. Malgré le silence de la loi à cet égard, aucune circonstance ne justifie d'interdire au Ministère public de s'opposer également à la remise en liberté d'un condamné lorsque la condamnation s'écarte sensiblement de ses réquisitions et qu'il estime que le maintien en détention est nécessaire en prévision de la procédure d'appel qu'il entend annoncer (Logos, in : Kuhn/Jeanneret [éd.], Code de procédure pénale suisse, Commentaire romand, 2e éd., Bâle 2019, n. 13 ad art. 231 CPP et les références citées ; CAPE 28 février 2019/114 ; CAPE 17 février 2017/94 ; CAPE 30 septembre 2011/166). En l'espèce, devant l’autorité de première instance, le Ministère public a requis une peine de 3 ans de privation de liberté avec sursis partiel (18 mois) à l’encontre de W.________, soit une peine supérieure à la peine de 24 mois prononcée avec sursis partiel (12 mois) par le tribunal correctionnel. Il a en outre annoncé faire appel du jugement de première instance. Par conséquent, sa demande tendant au maintien du prénommé en détention pour des motifs de sûreté, présentée en temps utile, est recevable. 2. 2.1 2.1.1 A l’issue de sa plaidoirie devant le Tribunal correctionnel, le Ministère public a requis que le prévenu soit reconnu coupable de contravention à la loi fédérale sur les stupéfiants et de contrainte sexuelle, qu’il soit condamné à une peine privative de liberté de 3 ans sous déduction de la détention avant jugement avec sursis sur 18 mois et un délai d’épreuve de 5 ans, que 11 jours supplémentaires soient déduits en compensation de la détention dans des conditions illicites, qu’une amende de 300 fr.”
“________ pouvait intervenir le 17 novembre prochain et a invité l’autorité de céans à lui indiquer si l’intéressé devait être maintenu en détention jusqu’au jour où son jugement serait définitif et exécutoire. En droit : 1. 1.1 Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette juridiction différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté : elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération formées durant la procédure d'appel (art. 233 CPP). Les cas de figure posés à l'art. 231 al. 1 CPP ne constituent pas des motifs de détention proprement dits au sens de l'art. 31 al. 1 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), mais apportent des précisions d'ordre procédural : l'art. 231 CPP désigne l'autorité compétente pour ordonner la détention à titre de sûreté et les motifs de détention demeurent ceux de l'art. 221 CPP (TF 1B_210/2016 du 24 juin 2016 consid. 2.1). Aux termes de l'art. 233 CPP, la direction de la procédure de la juridiction d'appel statue dans les cinq jours sur les demandes de libération ; sa décision n'est pas sujette à recours. En vertu de cette disposition, le prévenu, dont la détention pour des motifs de sûreté a été ordonnée par le tribunal de première instance (art. 231 al. 1 CPP), peut déposer une demande de libération en tout temps auprès de la juridiction d’appel (Moreillon/Parein-Reymond, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle 2016, n. 4 ad art. 233 CPP). 1.2 En l’espèce, la demande de libération présentée par H.________ est recevable. 2. 2.1 Le Tribunal correctionnel a ordonné le maintien de H.________ en détention pour des motifs de sûreté en raison des risques de réitération et de fuite qu’il présentait. H.________ ne conteste pas ces motifs mais fait valoir que dès le 14 novembre 2021, il aura purgé la totalité de la peine qui lui a été infligée par les premiers juges, de sorte qu’il devrait être libéré à cette date.”
Da Art. 231 Abs. 3 StPO vorsieht, dass bei nachträglichem Rückzug der Berufung das erstinstanzliche Gericht über die Anrechnung der nach dem Urteil erlittenen Haft entscheidet, kann bei einem in Haft befindlichen Beschuldigten das aktuelle und praktische Interesse an der Anrechnung weiterhin bestehen; die prozessuale Angelegenheit ist damit nicht zwingend beendet.
“Dans le cas d’espèce, se pose la question de savoir si le recourant dispose encore d’un intérêt actuel et pratique à l’annulation ou à la modification de la décision querellée au vu de son retrait d’appel. Toutefois, il y a lieu de relever que le prévenu est actuellement en détention et qu’au moment où le jugement de première instance a été rendu, celui-ci se trouvait en détention pour des motifs de sûretés. Or, l’art. 231 al. 3 CPP stipule que si l’appel est retiré ultérieurement, le tribunal de première instance statue sur l’imputation de la détention subie après le jugement. Dans ces circonstances, la procédure pénale menée à son encontre ne semble pas encore tout à fait terminée. La question de l’intérêt actuel et pratique du recourant peut néanmoins rester ouverte au vu de ce qui suit.”
“Dans le cas d’espèce, se pose la question de savoir si le recourant dispose encore d’un intérêt actuel et pratique à l’annulation ou à la modification de la décision querellée au vu de son retrait d’appel. Toutefois, il y a lieu de relever que le prévenu est actuellement en détention et qu’au moment où le jugement de première instance a été rendu, celui-ci se trouvait en détention pour des motifs de sûretés. Or, l’art. 231 al. 3 CPP stipule que si l’appel est retiré ultérieurement, le tribunal de première instance statue sur l’imputation de la détention subie après le jugement. Dans ces circonstances, la procédure pénale menée à son encontre ne semble pas encore tout à fait terminée. La question de l’intérêt actuel et pratique du recourant peut néanmoins rester ouverte au vu de ce qui suit.”
Das erstinstanzliche Gericht entscheidet im Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs (lit. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (lit. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Die hierfür massgeblichen Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO.
“Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund [E. 5 hiernach]), ein besonderer Haftgrund – wie beispielsweise Fluchtgefahr (Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO, vgl. dazu E. 6) – besteht und sich die Haftanordnung oder -belassung als verhältnismässig erweist (Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil (resp. vorliegend in dessen Anschluss), ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1, je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). 5. 5.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung gilt der dringende Tatverdacht nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich ohne Weiteres als erstellt. Wer den dringenden Tatverdacht im Widerspruch zur erstinstanzlichen Verurteilung bestreitet, hat darzulegen, weshalb das betreffende Urteil klarerweise fehlerhaft erscheint bzw. eine entsprechende Korrektur im Berufungsverfahren mit erheblicher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist und, soweit bereits eine Urteilsbegründung vorliegt, sich dabei auch mit den betreffenden Erwägungen des Sachgerichts auseinanderzusetzen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 7B_304/2024 vom 11.”
“2 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist (vgl. beispielhaft Urteile 1B_187/2022 vom 5. Mai 2022 E. 3; 1B_89/2022 vom 18. März 2022 E. 2 und 5; 1B_612/2021 vom 24. November 2021 E. 3). Ein Teil des Schrifttums vertritt die Auffassung, der Straf- oder Massnahmenvollzug gemäss Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO werde primär gefährdet, wenn Fluchtgefahr vorliege (DANIEL LOGOS, in: Commentaire Romand Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2019, N. 7 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, a.a.O., N. 4 zu Art. 231 StPO). Die Ziele des Berufungsverfahrens gemäss Art. 231 Abs. 1 lit. b StPO würden dagegen grundsätzlich durch Flucht- und Kollisionsgefahr gefährdet sowie "allenfalls" auch durch Wiederholungsgefahr; letzteres namentlich, wenn neue Delikte drohten, die geeignet seien, das hängige Verfahren zu beeinträchtigen und zu komplizieren (MOREILLON/PAREIN-REYMOND, a.a.O., N. 12 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, a.a.O., N. 5 zu Art. 231 StPO). Die Frage, ob Sicherheitshaft nur angeordnet werden darf, wenn dies den in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zwecken dient, wird damit allerdings nicht beantwortet.”
“Au moment du jugement, le Tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté (art. 231 al. 1 CPP). Cette disposition s’applique aussi à la juridiction d’appel (art. 405 al. 1 CPP). Il convient donc de se pencher sur le maintien ou non en détention d'A.________.”
Wiederholungsgefahr kann im Berufungsverfahren relevant sein, insbesondere wenn durch drohende neue Delikte das hängige Verfahren beeinträchtigt oder verkompliziert würde. Art. 231 Abs. 1 StPO verweist auf prozessuale Zielsetzungen (Sicherung des Straf‑/Massnahmenvollzugs, Schutz des Berufungsverfahrens), beantwortet aber nicht die Frage, ob und inwieweit die Wiederholungsgefahr als eigenständiger Haftgrund dadurch beschränkt werden darf; eine derartige Beschränkung wird in Lehre und Rechtsprechung kritisch gesehen, weil sie die schutzbezogene Funktion der Wiederholungsgefahr gefährden könnte.
“2 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist (vgl. beispielhaft Urteile 1B_187/2022 vom 5. Mai 2022 E. 3; 1B_89/2022 vom 18. März 2022 E. 2 und 5; 1B_612/2021 vom 24. November 2021 E. 3). Ein Teil des Schrifttums vertritt die Auffassung, der Straf- oder Massnahmenvollzug gemäss Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO werde primär gefährdet, wenn Fluchtgefahr vorliege (DANIEL LOGOS, in: Commentaire Romand Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2019, N. 7 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, a.a.O., N. 4 zu Art. 231 StPO). Die Ziele des Berufungsverfahrens gemäss Art. 231 Abs. 1 lit. b StPO würden dagegen grundsätzlich durch Flucht- und Kollisionsgefahr gefährdet sowie "allenfalls" auch durch Wiederholungsgefahr; letzteres namentlich, wenn neue Delikte drohten, die geeignet seien, das hängige Verfahren zu beeinträchtigen und zu komplizieren (MOREILLON/PAREIN-REYMOND, a.a.O., N. 12 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, a.a.O., N. 5 zu Art. 231 StPO). Die Frage, ob Sicherheitshaft nur angeordnet werden darf, wenn dies den in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zwecken dient, wird damit allerdings nicht beantwortet.”
“1 StPO durch die Vorinstanz würde dazu führen, dass der Gefahrenabwehr als Zweck des Haftgrundes der Wiederholungsgefahr bei erstinstanzlich verurteilten beschuldigten Personen keine eigenständige Bedeutung mehr zukäme. Haft wegen Wiederholungsgefahr könnte höchstens noch angeordnet werden, um die Komplizierung und Verlängerung des Strafprozesses durch immer neue Delikte zu verhindern. Damit würde aber dem reibungslosen Funktionieren der Rechtspflege und des Justizvollzuges höheres Gewicht beigemessen als der Sicherheit der Bevölkerung. Es erscheint jedoch kaum vorstellbar, dass der Gesetzgeber die für die Wiederholungsgefahr konstitutive erhebliche Gefährdung der Sicherheit anderer (diskussionslos) in Kauf zu nehmen bereit war, solange nur gewährleistet erscheint, dass die beschuldigte Person rechtzeitig und freiwillig ihre Strafe oder Massnahme antritt bzw. solange das Berufungsverfahren durch ihr Verhalten nicht verkompliziert oder verlängert wird. Soll indes die Funktion der Sicherheitshaft aufgrund von Wiederholungsgefahr als sichernde polizeiliche Zwangsmassnahme nicht ausgehöhlt werden, darf deren Anordnung nicht davon abhängig gemacht werden, ob damit die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Ziele angestrebt werden.”
Das erstinstanzliche Gericht kann nach Art. 231 Abs. 1 StPO die Fortdauer der Sicherheitshaft durch einen separaten Entscheid (prononcé/decision séparé(e)) anordnen. In der Praxis wird dieser separate Haftentscheid vielfach bereits im Dispositiv des Strafurteils getroffen.
“Révoque le sursis octroyé les 24 septembre 2023 par le Ministère public de Genève à la peine privative de liberté de 90 jours, sous déduction de 2 jours de détention avant jugement (art. 46 al. 1 CP). Révoque le sursis octroyé les 26 octobre 2023 par le Tribunal de police de Genève à la peine de 15 jours-amende à CHF 10.-, sous déduction de 4 jours-amende correspondant à 4 jours de détention avant jugement (art. 46 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 8 mois, incluant la révocation du sursis, sous déduction de 73 jours de détention avant jugement, comprenant les jours de détention subis dans la procédure dont le sursis est révoqué (art. 40 CP). Dit que cette peine est partiellement complémentaire à celle prononcée le 24 septembre 2023 par le Ministère de public de Genève (art. 49 al. 2 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45452020240425 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 423162202330726 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la destruction du téléphone figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 41777720230602. Ordonne la confiscation des valeurs patrimoniale figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n°41777720230602 (art. 69 CP). Ordonne la restitution à A______ du téléphone figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 42313920230726 et des valeurs patrimoniales figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 45451820240425, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42313920230726 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 44113420231208. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 3'480.-, mais réduits à CHF 1'700.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'820.95 l'indemnité de procédure due à Me B______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP)." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'État aux migrations et à l'Office cantonal de la population et des migrations.”
“Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de sept ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS). * * * Déclare D______ coupable d'infraction à l'art. 19 al. 1 let. b et al. 2 let. a LStup, d'entrée illégale (art. 115 al. 1 let. a LEI) et de faux dans les certificats étrangers (art. 252 cum art. 255 CP). Condamne D______ à une peine privative de liberté de trois ans, sous déduction de 628 jours de détention avant jugement (art. 40 et 51 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de D______ pour une durée de sept ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Renonce à ordonner le signalement de l'expulsion dans le SIS (art. 20 de l'ordonnance N-SIS). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de D______ (art. 231 al. 1 CPP). * * * Condamne A______ et D______, pour moitié chacun, au paiement des frais de la procédure préliminaire et de première instance, lesquels s'élèvent au total à CHF 12'593.-, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Arrête les frais de la procédure d'appel à CHF 2'695.-, y compris un émolument d'arrêt de CHF 1'800.-. Met la moitié de ces frais, soit CHF 1'347.50, à la charge de A______, 1/10ème de ceux-ci, soit CHF 269.50, à la charge de D______, et laisse le solde à la charge de l'État. * * * Prend acte de ce que le Tribunal correctionnel a fixé à CHF 14'913.80 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseure d'office de A______, pour la procédure préliminaire et de première instance (art. 135 CPP). Arrête à CHF 1'099.05, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______ pour la procédure d'appel. Prend acte de ce que le Tribunal correctionnel a fixé à CHF 10'429.25 l'indemnité de procédure due à Me F______, défenseure d'office de D______, pour la procédure préliminaire et de première instance (art.”
“PAR CES MOTIFS, LE TRIBUNAL CORRECTIONNEL statuant contradictoirement : Déclare A______ coupable d'actes d'ordre sexuel commis sur une personne incapable de discernement ou de résistance (art. 191 CP), d'entrée illégale (art. 115 al. 1 let. a LEI) et de séjour illégal (art. 115 al. 1 let. b LEI). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 3 ans et 6 mois, sous déduction de 708 jours de détention avant jugement (art. 40 et 51 CP). Ordonne que A______ soit soumis à un traitement ambulatoire (art. 63 CP). Ordonne la transmission du présent jugement, du procès-verbal de l'audience de jugement, du rapport d'expertise psychiatrique du 14 décembre 2023 et du procès-verbal de l'audition des experts du 18 avril 2024 au Service de l'application des peines et mesures. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 5 ans (art. 66a al. 1 let. h CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Condamne A______ à payer à C______ CHF 12'000.-, avec intérêts à 5% dès le 11 septembre 2022, à titre de réparation du tort moral (art. 49 CO). Ordonne la restitution à A______ du gilet et de son contenu, du porte-carte et de son contenu, du pull à capuche ainsi que de la banane et de son contenu figurant sous chiffres 1 à 4 de l'inventaire n°36104120220911 du 11 septembre 2022. Ordonne la restitution à A______ du téléphone portable et de la carte d'hébergement figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n°36290320220916 du 16 septembre 2022. Ordonne la confiscation et la destruction du paquet de cigarettes et de la culotte noire figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n°36490320220926 du 26 septembre 2022. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 23'093.90, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'254.55 l'indemnité de procédure due à Me B______, défenseur d'office de A______ (art.”
“b LEI), d'exercice d'une activité lucrative sans autorisation (art. 115 al. 1 let. c LEI), de vol (art. 139 ch. 1 CP) et de faux dans les certificats étrangers (art. 252 cum 255 CP). Révoque les sursis octroyés les 7 novembre 2022 et 15 novembre 2022 par le Ministère public de Genève et le 9 décembre 2022 par l'Untersuchungsamt D______ (art. 46 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 12 mois, sous déduction de 50 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Renonce à révoquer la libération conditionnelle octroyée le 20 novembre 2023 par le TAPEM de Genève (art. 89 al. 2 CP) Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation de la carte de requérant d'asile figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 3______ du 22 janvier 2024 (art. 69 CP). Ordonne la restitution à A______ des valeurs patrimoniales séquestrées figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 3______. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'144.-, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 3'121.95 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP) Fixe l'émolument complémentaire de jugement à CHF 600.-. […] Condamne A______ à payer à l'Etat de Genève l'émolument complémentaire fixé à CHF 600.-." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'État aux migrations (SEM), à l'Office cantonal de la population et des migrations (OCPM) ainsi qu'au Service de l'application des peines et des mesures (SAPEM). La greffière : Lylia BERTSCHY Le président : Vincent FOURNIER e.”
“50, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______, défenseure d'office de A______, pour la procédure d'appel antérieure à l'arrêt du Tribunal fédéral. Arrête à CHF 1'308.-, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______ pour la procédure d'appel postérieure à l'arrêt du Tribunal fédéral. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de viol (art. 190 al. 1 CP), de contrainte sexuelle (art. 189 al. 1 CP), de lésions corporelles simples (art. 123 ch. 1 et 2 CP), de menaces (art. 180 al. 1 et 2 CP), de contrainte (art. 181 CP) et d'injure (art. 177 al. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 8 ans, sous déduction de 509 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Condamne A______ à une peine pécuniaire de 60 jours-amende (art. 34 CP). Fixe le montant du jour-amende à CHF 30.-. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 10 ans (art. 66a al. 1 let. h CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Condamne A______ à payer à D______ un montant de CHF 77.76, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO). Condamne A______ à payer à D______ un montant de CHF 25'000.- avec intérêts à 5% dès le 17 mars 2015, à titre de réparation du tort moral (art. 47/49 CO). Ordonne le versement à la procédure des documents médicaux et notes figurant sous chiffres 1 à 3 de l'inventaire n° 2______ du 30 mars 2022. Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Condamne A______ à verser à D______ un montant de CHF 13'126.25, à titre de juste indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure (art. 433 al. 1 CPP). Déclare caduque la demande d'assistance judiciaire déposée le 16 mars 2023 par D______. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 12'898.70, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'599.40 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP).”
“Condamne X______ à une peine privative de liberté de 36 mois, sous déduction de 827 jours de détention avant jugement (dont 215 jours de détention extraditionnelle et 320 jours en exécution anticipée de peine) (art. 40 CP). Dit que la peine est prononcée sans sursis à raison de 18 mois. Met pour le surplus X______ au bénéfice du sursis partiel et fixe la durée du délai d'épreuve à 5 ans (art. 43 et 44 CP). Avertit X______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de X______ pour une durée de 10 ans (art. 66a al. 1 CP). Dit que la peine prononcée avec sursis partiel n'empêche pas l'exécution de l'expulsion durant le délai d'épreuve. Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par décision séparée, la mise en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). Constate que X______ acquiesce aux conclusions civiles de B______ (art. 124 al. 3 CPP). Condamne X______ à payer à B______ un montant de CHF 200.-, avec intérêts à 5% l'an dès le 18 novembre 2021, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO). Condamne X______ à payer à B______ un montant de CHF 15'000.-, avec intérêts à 5% l'an dès le 18 novembre 2021, à titre de réparation du tort moral (art. 47/49 CO). Ordonne la restitution à B______ de la veste figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 33708620211119 du 19 novembre 2021 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Ordonne la restitution à X______ de la montre figurant sous chiffre 2 de l'inventaire n° 33708620211119 du 19 novembre 2021 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Condamne X______ à verser à B______ un montant de CHF 9'757.25 TTC, à titre de juste indemnité pour les dépenses obligatoires occasionnées par la procédure (art. 433 al. 1 CPP). Condamne X______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 11'587.30, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.”
“Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). Déclare Y______ coupable d'infraction à l'art. 19 al. 1 let. c, d et g et al. 2 let. a et b de la loi fédérale sur les stupéfiants (LStup) et d'entrée illégale et séjour illégal (art. 115 al. 1 let. a et b LEI). Révoque la libération conditionnelle accordée le 22 octobre 2021 par le Tribunal d'application des peines et des mesures de Genève (solde de peine de 1 mois et 13 jours) (art. 89 al. 1 CP). Condamne Y______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 5 ans, sous déduction de 471 jours de détention avant jugement (art. 40 et 89 al. 6 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de Y______ pour une durée de 7 ans (art. 66a al. 1 let. o CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de Y______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue, des balances, des produits de coupage, du matériel de conditionnement, du carnet de comptabilité et du lot de documents manuscrits, figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 37982120221124, sous chiffres 1, 2, 9 à 12, 15, 16, 24 à 26, 31, 33 de l'inventaire n°38076320221128, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 38146320221130 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42682520230901 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs patrimoniales figurant sous chiffres 19 et 32 de l'inventaire n° 38076320221128 (art. 70 CP). Ordonne la confiscation et la destruction des téléphones portables, Smartphones, cartes SIM et carte mémoire micro SD, figurant sous chiffres 3 à 8, 13, 14, 17, 27 à 30 de l'inventaire n° 38076320221128, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42596320230824 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42682320230901(art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la destruction du pistolet d'alarme et des munitions, figurant sous chiffres 18, 20 à 22 de l'inventaire n° 38076320221128 (art.”
“* * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit l'appel formé par A______ contre le jugement rendu le 19 septembre 2022 par le Tribunal correctionnel dans la procédure P/23032/2019. Le rejette. Ordonne le maintien de A______ en détention pour des motifs de sûreté. Condamne A______ aux frais de la procédure d'appel, en CHF 2'525.-, qui comprennent un émolument de CHF 1'500.-. Arrête à CHF 1'105.75, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______, défenseure d'office de A______. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de vol par métier (art. 139 ch. 1 et 2 CP) et de dommage considérable à la propriété (art. 144 al. 1 et 3 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 4 ans, sous déduction de 350 jours de détention avant jugement, dont 164 jours de détention extraditionnelle (art. 40 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 8 ans (art. 66a al. 1 let. c CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). ******* Constate que A______ acquiesce aux conclusions civiles de E______ SA en totalité, de I______ en totalité et de M______ à concurrence de CHF 42.- (art. 124 al. 3 CPP). Condamne A______ à payer, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO): - CHF 21'352.- à E______ SA; - CHF 710.85 à I______; - CHF 42.- à M______; - CHF 700.- à Z______. Déboute M______ de ses conclusions civiles pour le surplus. Déboute H______, J______ et AA______ de leurs conclusions civiles. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 6'827.-, y compris un émolument de jugement de CHF 800.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 7'812.85 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP)." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal correctionnel, à la prison de B______, au Secrétariat d'Etat aux migrations et à l'Office cantonal de la population et des migrations.”
Vor der Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts, ob eine verurteilte Person gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO in Sicherheitshaft zu setzen, zu behalten oder die Haft zu verlängern, ist der Betroffene zu informieren und ihm Gelegenheit zu geben, sich zu der in Frage stehenden Massnahme zu äussern (Rechtliches Gehör). Das Gericht hat den Angeklagten während der Verhandlung und vor der Entscheidung darauf hinzuweisen, dass es die Prüfung einer (verlängerten) Sicherheitshaft in Erwägung zieht.
“Le droit d’être entendu découlant des art. 29 al. 2 Cst. et 3 al. 2 let. c et 107 CPP comprend notamment le droit pour le justiciable de s’exprimer sur les éléments pertinents avant qu’une décision ne soit prise touchant sa situation juridique (ATF 142 III 48 consid. 4.1.1 et les références citées). Tel est également le cas dans le cadre des procédures de détention provisoire ou pour des motifs de sûreté (cf. art. 31 al. 4 Cst. et 5 par. 4 CEDH ; ATF 137 IV 87 consid. 3.3.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_532/2018 du 19 décembre 2018 consid. 5.1). Devant le tribunal des mesures de contrainte, cela découle en particulier des art. 225, 227 al. 3, 228 al. 3 et des renvois des art. 229 al. 3 et 230 al. 5 CPP (arrêt du Tribunal fédéral 1B_532/2018 du 19 décembre 2018 consid. 5.1). Il n’en va pas différemment lorsque cette procédure – que ce soit en vue d’un placement en détention ou d’un maintien de cette mesure – est menée par le tribunal de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP ; le prévenu doit avoir l’opportunité de se déterminer sur cette question préalablement à la décision y relative (arrêt du Tribunal fédéral 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 4.1). Il incombe alors au tribunal d’informer le prévenu, au cours des débats et préalablement à la décision, qu’il envisage d’examiner la question de la prolongation de la détention ou du prononcé d’une mise en détention pour des motifs de sûreté (Daniel Logos, Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2e éd. 2019, no 9 ad art. 231). Dans son arrêt 1B_165/2017 du 19 mai 2017, au consid. 4.2, le Tribunal fédéral retient ainsi que « Dans la mesure où l'ordre des plaidoiries (cf. art. 346 al. 1 CPP) et la possibilité pour le prévenu de s'exprimer en dernier (cf. art. 347 al. 1 CPP) pourraient suffire à garantir le droit d'être entendu s'agissant d'un éventuel placement ou maintien en détention pour des motifs de sûreté, il ne ressort pas du procès-verbal de l'audience du 29 mars 2017 que le Ministère public aurait demandé la prolongation de la détention pour des motifs de sûreté lors de son réquisitoire, notamment afin de garantir l'exécution du traitement institutionnel sollicité (arrêt 1B_ 244/2013 du 6 août 2013 consid.”
“Le droit d'être d'entendu découlant des art. 29 al. 2 Cst., 3 al. 2 let. c et 107 CPP comprend notamment le droit pour le justiciable de s'exprimer sur les éléments pertinents avant qu'une décision ne soit prise touchant sa situation juridique (ATF 145 I 73 consid. 7.2.2.1; 142 III 48 consid. 4.1.1). Tel est également le cas dans le cadre des procédures de détention provisoire ou pour des motifs de sûreté (cf. art. 31 al. 4 Cst. et 5 par. 4 CEDH; ATF 137 IV 87 consid. 3.3.2; 126 I 172 consid. 3c; arrêt 1B_532/2018 du 19 décembre 2018 consid. 5.1). Devant le tribunal des mesures de contrainte, cela découle en particulier des art. 225, 227 al. 3, 228 al. 3 et des renvois des art. 229 al. 3 et 230 al. 5 CPP (arrêts 1B_574/2020 du 3 décembre 2020 consid. 4.1; 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 4.1). Il n'en va pas différemment lorsque cette procédure - que ce soit en vue d'un placement en détention ou d'un maintien de cette mesure - est menée par le tribunal de première instance en application de l'art. 231 al. 1 CPP; le prévenu doit avoir l'opportunité de se déterminer sur cette question préalablement à la décision y relative (arrêts 1B_574/2020 du 3 décembre 2020 consid. 4.1; 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 4.1; voir également les arrêts 1B_281/2015 du 15 septembre 2015 consid. 3.2; 1B_143/2015 du 5 mai 2015 consid. 3.2; 1B_191/2013 du 12 juin 2013 consid. 2.2). Cela étant, la jurisprudence n'exclut pas qu'exceptionnellement, une éventuelle violation du droit d'être entendu à ce stade de la procédure puisse être réparée par le biais du recours puisque l'autorité en la matière dispose d'une pleine cognition en fait et en droit (cf. art. 391 al. 1 CPP; ATF 142 II 218 consid. 2.8.1; 137 I 195 consid. 2.3.2; 135 I 279 consid. 2.6.1). Une telle situation présuppose cependant tout d'abord que l'autorité de recours examine l'éventuelle violation alléguée et, le cas échéant, la constate (arrêts 1B_574/2020 du 3 décembre 2020 consid. 4.1; 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 4.1).”
“In verfahrensrechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, das erstinstanzliche Strafgericht habe (vor dessen Haftverlängerungsentscheid vom 17. Mai 2022) sein rechtliches Gehör verletzt. Nach der Praxis des Bundesgerichtes (Urteil 1B_191/2013 vom 12. Juni 2013 E. 2.2) müsse dem Beschuldigten "vor der Anordnung der Sicherheitshaft" im Verfahren nach Art. 231 Abs. 1 StPO die Gelegenheit gegeben werden, sich zu den Haftvoraussetzungen zu äussern. Das Bezirksgericht habe aber weder an der Hauptverhandlung vom 3. Mai 2022 noch anlässlich der Urteilseröffnung vom 17. Mai 2022 erklärt, dass es beabsichtigte, die Sicherheitshaft zu verlängern. Es sei ihm folglich das Recht verweigert worden, sich dazu zu äussern. Zwar habe die Verteidigung im Hauptverfahren vor dem Bezirksgericht "einen Antrag auf Entlassung aus der Sicherheitshaft gestellt". Dies habe jedoch "gar nichts mit dem rechtlichen Gehör bezüglich der Absicht der Verlängerung der Sicherheitshaft zu tun". Eine "Heilung" der Verletzung seines Gehörsanspruches sei hier nicht möglich. Das Obergericht habe ihm (auch nachträglich) kein rechtliches Gehör eingeräumt, sondern versucht, eine Gehörsverletzung seitens des Bezirksgerichtes zu verneinen. Das Bundesgericht prüfe Beschwerden nicht mit voller Kognition und könne daher Verfahrensfehler nicht "heilen". Das vom Beschwerdeführer zitierte Urteil betrifft eine erstmalige Anordnung von Sicherheitshaft durch das erstinstanzliche Gericht.”
Gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide über die Anordnung von Sicherheitshaft ist die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. StPO grundsätzlich zulässig.
“Gegenstand der angefochtenen Verfügung ist ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid über die Anordnung von Sicherheitshaft im selbstständigen gerichtlichen Nachverfahren. Dagegen steht die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. StPO grundsätzlich offen (Art. 80 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. Art. 364b Abs. 4 und Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO; Urteil 7B_434/2023 vom 29. August 2023 E. 1). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzung geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.”
“Gegenstand der angefochtenen Verfügung ist ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid über die Anordnung von Sicherheitshaft im selbstständigen gerichtlichen Nachverfahren. Dagegen steht die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. StPO grundsätzlich offen (Art. 80 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. Art. 364b Abs. 4 und Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO; Urteil 7B_434/2023 vom 29. August 2023 E. 1). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzung geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.”
Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Ziele beziehen sich materiell auf die Haftgründe des Art. 221 StPO. Nach ständiger Rechtsprechung gilt der dringende Tatverdacht bei erstinstanzlicher Verurteilung grundsätzlich in der Regel als geschaffen; Art. 231 Abs. 1 verstärkt insofern die Bedeutung von Art. 221, namentlich bei schwerwiegenden oder nach wie vor bestrittenen Tatvorwürfen. Art. 231 enthält keine eigenen Haftgründe, sondern ist im Zusammenhang mit Art. 221 auszulegen und anzuwenden.
“Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat die mit der Behandlung des Haftentlassungsgesuchs befasste Behörde bei Bejahung der Haftvoraussetzungen formell die Untersuchungs- oder Sicherheitshaft anzuordnen, da nur so die zur Begründung eines rechtmässigen Freiheitsentzugs bestehenden Garantien eingehalten werden können. Der Vollzugsort bleibt davon grundsätzlich unberührt, da auch die Untersuchungs- und Sicherheitshaft in einer Vollzugsanstalt vollzogen werden können (Urteil des Bundesgerichts 6B_73/2017 vom 16. Februar 2017 E. 2.3; zum Ganzen: 143 IV 160 E. 2.3). 4. Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund [E. 5 hiernach]), ein besonderer Haftgrund – wie beispielsweise Fluchtgefahr (Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO, vgl. dazu E. 6) – besteht und sich die Haftanordnung oder -belassung als verhältnismässig erweist (Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil (resp. vorliegend in dessen Anschluss), ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1, je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). 5. 5.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung gilt der dringende Tatverdacht nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich ohne Weiteres als erstellt.”
“Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.2 et 2.3 et les références citées), qui est de la compétence, dans le canton de Vaud, de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Déposé en temps utile (cf. art. 396 al. 1 CPP) et auprès de l’autorité compétente, par un prévenu dont le placement en détention pour des motifs de sûreté a été ordonné, qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP), et satisfaisant aux exigences de forme prescrites (cf. art. 385 al. 1 CPP), le recours est recevable. 2. 2.1 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Une mesure de détention pour des motifs de sûreté n'est compatible avec la liberté personnelle (art. 10 al. 2 Cst. [Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101] et 5 CEDH [Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 ; RS 0.101]) que si elle repose sur une base légale (art. 31 al. 1 et 36 al. 1 Cst.), soit en l’espèce l’art. 221 CPP. Matériellement, l’art. 231 al. 1 CPP a notamment pour but d'assurer la recherche de la vérité dans les cas d'infractions graves, en particulier en cas de risque de fuite et de collusion. L'art. 221 al. 1 CPP se trouve ainsi renforcé par cette disposition après une condamnation intervenue en première instance, notamment lorsque les faits concernant une infraction grave sont contestés (ATF 145 IV 503 consid.”
“Die Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung richte sich "nach anderen tatsächlichen Anforderungen" und beruhe auf anderen Rechtsgrundlagen. Aus dem hier anwendbaren Art. 231 Abs. 1 StPO ergäben sich "deutlich höhere" tatsächliche und rechtliche Anforderungen. Folglich habe das Bezirksgericht "überhaupt keine Begründung für die Verlängerung der Sicherheitshaft" vorgelegt. Auch diese Rüge erweist sich als unbegründet. In seinem Beschluss vom 17. Mai 2022 erwog das Bezirksgericht, dass der Beschwerdeführer gleichentags "zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden" war. Es verwies für die weiteren Haftvoraussetzungen ausdrücklich "auf die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Bezirksgerichts Hinwil (ZMG) vom 25. Februar 2022, mit welcher die Sicherheitshaft des Beschuldigten bis zur Eröffnung des Urteils in der Hauptsache oder längstens bis zum 25. Mai 2022 verlängert" worden war. Das Bezirksgericht bezeichnete ausserdem die Stelle der Strafakten (act. 39), in der sich die Verfügung des ZMG befand. Gestützt auf diese summarischen Erwägungen und "in Anwendung von Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO" verfügte das Bezirksgericht die hier streitige Verlängerung der Sicherheitshaft. Wie die Vorinstanz feststellt, wurde die Anklage am 15. November 2021 erhoben. Der Beschwerdeführer verkennt, dass er sich im Zeitpunkt der Verfügung des ZMG vom 25. Februar 2022 bereits in Sicherheitshaft befunden hatte. Er begründet seine Rechtsbehauptung nicht nachvollziehbar, wonach für Sicherheitshaft nach einer gerichtlichen Verurteilung (Art. 231 Abs. 1 StPO) "strengere" materiellrechtliche Anforderungen gelten würden als zwischen Anklageerhebung und Urteil (Art. 229-230 StPO). Für diese Ansicht findet sich weder im Gesetz noch in der bundesgerichtlichen Praxis eine Stütze. Der Beschwerdeführer übersieht dabei, dass die Bestimmungen von Art. 231 Abs. 1 lit. a und lit. b StPO keine eigenen (spezialgesetzlichen) "Haftgründe" enthalten, sondern im Zusammenhang mit Art. 221 StPO auszulegen und anzuwenden sind (vgl. Marc Forster, in: Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 231 N. 2-5; Frei/Zuberbühler Elsässer, in: Zürcher Kommentar StPO, 3.”
Die Rekurs- bzw. Beschwerdeinstanz kann gegen Entscheide gemäss Art. 231 StPO sowohl Rügen des Rechts als auch des Sachverhalts prüfen. Zulässig sind namentlich Beanstandungen von Rechtsverletzungen, Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die Verweigerung oder Verzögerung der Justiz, unrichtige oder unvollständige Feststellungen des Sachverhalts sowie die Beurteilung der (In-)Adäquatheit der Massnahme.
“Giusta l’art. 231 cpv. 1 CPP, nella sua sentenza, il tribunale di primo grado decide se il condannato va posto o mantenuto in carcerazione di sicurezza: a. per garantire l’esecuzione della pena o delle misure; b. in vista della procedura di appello. 1.2. Ai sensi dell’art. 222 CPP il carcerato può impugnare dinanzi alla giurisdizione di reclamo le decisioni che ordinano, prorogano o mettono fine alla carcerazione preventiva (art. 224 ss. CPP) oppure di sicurezza (art. 229 ss. CPP). È fatto salvo l’art. 233 CPP. La giurisdizione di reclamo, secondo la giurisprudenza, è l’autorità competente a decidere il gravame dell’imputato contro la pronuncia del tribunale di primo grado in tema di carcerazione di sicurezza (art. 231 cpv. 1 CPP) [DTF 139 IV 186 consid. 2.2.2.; StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, 3. ed., art. 231 CPP n. 4a], in applicazione dei combinati art. 222 e 231 cpv. 1 CPP, norma che non contiene eccezioni all’art. 222 CPP. 1.3. Con il gravame si possono censurare le violazioni del diritto, compreso l’eccesso e l’abuso del potere di apprezzamento e la denegata o ritardata giustizia, l’accertamento inesatto o incompleto dei fatti e, ancora, l’inadeguatezza (art. 393 cpv. 2 lit. a/b/c CPP). Il reclamo deve essere presentato per iscritto e motivato (secondo l’art. 396 cpv. 1 CPP), con riferimento segnatamente all’art. 390 CPP per la forma scritta ed all’art. 385 CPP per la motivazione. Esso deve indicare – in particolare – i punti della decisione che intende impugnare, i motivi a sostegno di una diversa decisione ed i mezzi di prova auspicati (art. 385 cpv. 1 lit. a/b/c CPP). 1.”
“Giusta l’art. 231 cpv. 1 CPP, nella sua sentenza, il tribunale di primo grado decide se il condannato va posto oppure mantenuto in carcerazione di sicurezza: a. per garantire l’esecuzione della pena o delle misure; b. in vista della procedura di appello. 1.2. Ai sensi dell’art. 222 CPP il carcerato può impugnare dinanzi alla giurisdizione di reclamo le decisioni che ordinano, prorogano o mettono fine alla carcerazione preventiva (art. 224 ss. CPP) oppure di sicurezza (art. 229 ss. CPP). E’ fatto salvo l’art. 233 CPP. La giurisdizione di reclamo, secondo la giurisprudenza, è l’autorità competente a decidere il gravame dell’imputato contro la pronuncia del tribunale di primo grado in tema di carcerazione di sicurezza (art. 231 cpv. 1 CPP) [DTF 139 IV 186 consid. 2.2.2.; StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, 3. ed., art. 231 CPP n. 4a], in applicazione dei combinati art. 222 e 231 cpv. 1 CPP, norma che non contiene eccezioni all’art. 222 CPP. 1.3. Con il gravame si possono censurare le violazioni del diritto, compreso l’eccesso e l’abuso del potere di apprezzamento e la denegata o ritardata giustizia, l’accertamento inesatto o incompleto dei fatti e, ancora, l’inadeguatezza (art. 393 cpv. 2 lit. a/b/c CPP). Il reclamo deve essere presentato per iscritto e motivato (secondo l’art. 396 cpv. 1 CPP), con riferimento segnatamente all’art. 390 CPP per la forma scritta ed all’art. 385 CPP per la motivazione. Esso deve indicare – in particolare – i punti della decisione che intende impugnare, i motivi a sostegno di una diversa decisione ed i mezzi di prova auspicati (art. 385 cpv. 1 lit. a, b e c CPP). 1.”
“Giusta l’art. 231 cpv. 1 CPP, nella sua sentenza, il tribunale di primo grado decide se il condannato va posto o mantenuto in carcerazione di sicurezza: a. per garantire l’esecuzione della pena o delle misure; b. in vista della procedura di appello. 1.2. Ai sensi dell’art. 222 CPP il carcerato può impugnare dinanzi alla giurisdizione di reclamo le decisioni che ordinano, prorogano o mettono fine alla carcerazione preventiva (art. 224 ss. CPP) oppure di sicurezza (art. 229 ss. CPP). È fatto salvo l’art. 233 CPP. La giurisdizione di reclamo, secondo la giurisprudenza, è l’autorità competente a decidere il gravame dell’imputato contro la pronuncia del tribunale di primo grado in tema di carcerazione di sicurezza (art. 231 cpv. 1 CPP) [DTF 139 IV 186 consid. 2.2.2.; StPO Praxiskommentar – N. SCHMID / D. JOSITSCH, 3. ed., art. 231 CPP n. 4a], in applicazione dei combinati art. 222 e 231 cpv. 1 CPP, norma che non contiene eccezioni all’art. 222 CPP. 1.3. Con il gravame si possono censurare le violazioni del diritto, compreso l’eccesso e l’abuso del potere di apprezzamento e la denegata o ritardata giustizia, l’accertamento inesatto o incompleto dei fatti e, ancora, l’inadeguatezza (art. 393 cpv. 2 lit. a/b/c CPP). Il reclamo deve essere presentato per iscritto e motivato (secondo l’art. 396 cpv. 1 CPP), con riferimento segnatamente all’art. 390 CPP per la forma scritta ed all’art. 385 CPP per la motivazione. Esso deve indicare – in particolare – i punti della decisione che intende impugnare, i motivi a sostegno di una diversa decisione ed i mezzi di prova auspicati (art. 385 cpv. 1 lit. a/b/c CPP). 1.”
Sobald die Berufungsinstanz angerufen ist, stehen der Leitung der Verfahren dieser Instanz gemäss Art. 231–233 StPO Kompetenzen in Haftangelegenheiten zu. Insbesondere kann die Verfahrensleitung die vom erstinstanzlichen Gericht bei einem Freispruch angeordnete Freilassung wieder aufheben (Art. 231 Abs. 2 StPO).
“A l’issue de la lecture du jugement du 19 mars 2025, le Ministère public de l’arrondissement de Lausanne a annoncé faire appel du jugement précité et a requis que la détention pour des motifs de sûreté soit prolongée jusqu’à droit connu sur la décision de la direction de la procédure de la juridiction d’appel, en prévision de la procédure d’appel. Par courrier du 20 mars 2025, le Tribunal correctionnel a informé la Cours d’appel pénale du fait que le Ministère public avait fait appel contre la libération immédiate du prévenu lors de la lecture du jugement intervenue le 19 mars 2025 et lui a transmis le jugement motivé ainsi que le procès-verbal des débats comme objet de sa compétence. En droit : 1. 1.1 Dès que la juridiction d'appel est saisie (art. 399 al. 2 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), les art. 231 à 233 CPP confèrent à la direction de la procédure de cette juridiction différentes compétences en matière de détention pour des motifs de sûreté : elle peut revenir sur la libération ordonnée par le tribunal de première instance après un jugement d'acquittement (art. 231 al. 2 CPP), ordonner une mise en détention en raison de faits nouveaux apparus pendant la procédure d'appel (art. 232 CPP) et statuer sur les demandes de libération formées durant la procédure d'appel (art. 233 CPP). 1.2 Selon l’art. 221 al. 1 CPP, la détention provisoire et la détention pour des motifs de sûreté ne peuvent être ordonnées que lorsque le prévenu est fortement soupçonné d’avoir commis un crime ou un délit et qu’il y a sérieusement lieu de craindre qu’il se soustraie à la procédure pénale ou à la sanction prévisible en prenant la fuite (let. a), qu’il compromette la recherche de la vérité en exerçant une influence sur des personnes ou en altérant des moyens de preuves (let. b) ou qu’il compromette sérieusement et de manière imminente la sécurité d’autrui en commettant des crimes ou des délits graves après avoir déjà commis des infractions du même genre (let. c). Conformément à l’art. 221 al. 1bis CPP, la détention provisoire et la détention pour des motifs de sûreté peuvent exceptionnellement être ordonnées, aux conditions suivantes : le prévenu est fortement soupçonné d’avoir porté gravement atteinte à l’intégrité physique, psychique ou sexuelle d’autrui en commettant un crime ou un délit grave (let.”
Mit dem erstinstanzlichen Urteil kann die Sicherheitshaft angeordnet oder im Urteil bestätigt werden; die Frage der Sicherheitshaft ist auch dann im Urteil zu prüfen, wenn das Verfahren in die nächste Instanz geht bzw. das Urteil nicht endgültig wird.
“Die Verfahrensherrschaft liegt demnach noch beim Regionalgericht, weshalb die Beschwerdekammer zur Beurteilung der Haftbeschwerde zuständig ist. Der Beschwerdeführer ist durch die Verlängerung der Sicherheitshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 3. Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 StPO nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und ein besonderer Haftgrund vorliegt. Die Haft muss ausserdem verhältnismässig sein (vgl. Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d sowie Art. 212 Abs. 2 Bst. c und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1, auch zum Folgenden, und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO, auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht.”
“Acquitte A______ d'actes d'ordre sexuel avec des enfants (art. 187 ch. 1 CP) s'agissant des faits visés sous ch. 1.6 de l'acte d'accusation. Condamne A______ à une peine privative de liberté de 5 ans, sous déduction de 502 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne que A______ soit soumis à un traitement ambulatoire (art. 63 CP). Ordonne la transmission du présent jugement et du procès-verbal de l'audience de jugement, du rapport d'expertise psychiatrique du 10 décembre 2021 ainsi que du procès-verbal de l'audition de l'expert du 27 janvier 2022 au Service d'application des peines et mesures. Interdit à vie à A______ l'exercice de toute activité professionnelle et toute activité non professionnelle organisée impliquant des contacts réguliers avec des mineurs (art. 67 al. 3 let. b, c et d ch. 1 et 2 CP). Ordonne une assistance de probation pendant la durée de l'interdiction (art. 67 al. 6 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Déboute C______ et D______ de leurs conclusions civiles. Ordonne la confiscation et la destruction des objets figurant sous chiffres 1, 3, 4, 5 et 8 de l'inventaire n° 2______, ainsi que des objets figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n° 3______ (art. 69 CP). Ordonne la restitution à A______ des objets figurant sous chiffres 2, 6, 7, 9 à 20 de l'inventaire n° 2______, ainsi que [du téléphone portable de marque] O______ figurant sous chiffre 4 de l'inventaire n° 3______ (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Fixe à CHF 41'250.10 l'indemnité de procédure due à Me AH______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 35'959.95, y compris un émolument de jugement de CHF 3'000.- (art. 426 al. 1 CPP)." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal correctionnel et au Service d'application des peines et mesures (SAPEM). La greffière: Yael BENZ La présidente : Alessandra CAMBI FAVRE-BULLE Indication des voies de recours : Conformément aux art.”
Auch nach Einleitung des Hauptverfahrens kann das zuständige Massnahmegericht eine gesonderte Anhörung zum Verbleib in Sicherheitshaft durchführen; eine Hauptverhandlung vor dem Straf- bzw. Kammerrichter tritt nicht an die Stelle dieser speziellen Anhörung.
“a CPP, n’a pas été suivie. Le Tribunal des mesures de contrainte n’a pas convoqué à une audience les personnes énumérées dans cette disposition – à savoir le Ministère public, le prévenu et le défenseur de celui-ci – immédiatement à réception de la demande de la direction de la procédure, ni par conséquent entendu le prévenu, qui l’avait requis de manière expresse, et son défenseur. Or au vu des principes rappelés plus haut, une telle audience aurait pu être convoquée – même oralement – pour le 16 septembre 2020, par exemple en fin de journée après la suspension des débats devant le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de Lausanne. Contrairement à ce que soutient le Tribunal des mesures de contrainte, l’audience devant le Tribunal correctionnel ne pouvait suppléer l’absence d’audience devant le Tribunal des mesures de contrainte. En effet, comme exposé plus haut, tant que le jugement n’était pas prononcé, le Tribunal des mesures de contrainte demeurait compétent pour tenir audience (cf. art. 231 al. 1 CPP). Or le Tribunal des mesures de contrainte et le Tribunal correctionnel sont deux instances différentes (cf. art. 18 et 19 CPP) et les audiences qu’ils tiennent ne visent pas le même but. En effet, l’audition par le Tribunal des mesures de contrainte prévue par l’art. 225 al. 1 CPP ne vise pas seulement à garantir le droit du détenu à être entendu, mais également à se conformer à l’art. 5 § 3 CEDH (Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 ; RS 0.101), et en particulier à ce que l’Etat, sous la responsabilité duquel le prévenu se trouve du fait de la privation de liberté, s’assure, par le biais d’une rencontre personnelle entre le juge chargé de contrôler le bien-fondé de la détention et le détenu, que la vie et l’intégrité physique de celui-ci ne sont pas en danger (Hohl-Chirazi, op. cit., n. 782 p. 251 et les références citées). Enfin, on imagine mal qu’une audience devant le Tribunal saisi du fond puisse équivaloir à une audience devant le Tribunal des mesures de contrainte, sachant que c’est la direction de la procédure dudit Tribunal saisi au fond qui a déposé la demande de détention pour des motifs de sûreté devant le Tribunal des mesures de contrainte.”
Entscheide über den Platzierung oder den Verbleib in Sicherheitshaft gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO sind mit Rekurs anfechtbar; im Kanton Vaud ist hierfür die Chambre des recours pénale zuständig (vgl. Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO und die zitierten Entscheide).
“Dans la motivation de ce jugement le maintien en détention est justifié par la phrase suivante : « Afin d’assurer l’exécution de la peine prononcée, le prévenu sera maintenu en détention pour des motifs de sûreté. ». Par avis du 5 août 2024, la Chambre de céans a imparti un délai de 10 jours à l’autorité intimée et au Ministère public en application de l’art. 390 al. 2 CPP. Dans ses déterminations du 8 août 2024, le Ministère public a conclu au rejet du recours déposé par I.________ contre son maintien en détention pour des motifs de sûreté, en raison des très importants risques de fuite et de réitération présentés par ce dernier et qui ont été retenus par le Tribunal des mesures de contrainte dans ses décisions des 26 mars et 21 mai 2024, par la Cour de céans dans son arrêt du 11 avril 2024 et par le Tribunal fédéral dans son arrêt du 7 juin 2024. Le Tribunal correctionnel ne s’est pas déterminé dans le délai imparti. En droit : 1. 1.1 Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1), qui est de la compétence, dans le canton de Vaud, de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [Loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [Loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel, soit par exemple une violation de son droit d'être entendu par cette dernière (TF 1B_165/2017 précité, consid. 2.1). 1.2 En l’espèce, déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), par un détenu qui a qualité pour recourir (art. 382 al.”
“Le même jour, soit le 13 juin 2024, le Tribunal correctionnel a approuvé par voie de circulation la motivation du jugement précité. Il ne ressort toutefois pas du dossier que le jugement intégralement motivé a déjà été notifié aux parties conformément à l'art. 84 al. 4 CPP. C. Par acte daté du 18 juin 2024, posté à une date inconnue – l'envoi ayant été endommagé par La Poste – et reçu par la Chambre de céans le 24 juin 2024, le condamné, agissant seul, a déclaré recourir contre son maintien en détention (P. 114), sans toutefois prendre de conclusions formelles. Par acte subséquent mais daté du même jour, soit du 18 juin 2024, également posté à une date inconnue – le sceau postal étant illisible – E.________, agissant toujours seul, a déclaré déposer un complément à son recours contre son maintien en détention (P. 113). Il a produit deux pièces à son appui. Il n'a pas été ordonné d'échange d'écritures. En droit : 1. 1.1 Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1), qui est, dans le canton de Vaud, de la compétence de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel, soit par exemple une violation de son droit d'être entendu par cette dernière (TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1). 1.2 1.2.1 Dans son acte de recours (P. 114), le recourant conteste son maintien en détention au motif qu'il ne devrait pas y être « pour des raisons médicales », car il n'aurait « notamment pas accès à [s]on traitement en détention ».”
“________, le 5 août 2022 alors que la présente procédure était en cours, de sorte que son arrestation immédiate et son placement en détention pour des motifs de sûreté étaient également justifiés pour pallier le risque qu’il s’en prenne à A.________ ou à l’une ou l’autre de ses filles. c) Le président du tribunal a donné lecture de ce prononcé lors de la reprise d’audience du 22 novembre 2023 et l’a notifié séance tenante à V.________, avec indication des voies de droit. C. Par acte du 23 novembre 2023, V.________, par son défenseur, a recouru auprès de la Chambre de céans contre ce prononcé, en concluant, sous suite de frais et dépens, principalement à sa réforme en ce sens que l’exécution des peines prononcées à son encontre selon ordonnances des 16 novembre 2022 et 29 août 2023 soit ordonnée à titre de mesure de substitution à la détention pour des motifs de sûreté. A titre subsidiaire, il a conclu à l’annulation du prononcé entrepris et à son élargissement immédiat. Il n’a pas été ordonné d’échange d’écritures. En droit : 1. Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.2 et 2.3 et les références citées), qui est de la compétence, dans le canton de Vaud, de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Déposé en temps utile (cf. art. 396 al. 1 CPP) et auprès de l’autorité compétente, par un prévenu dont le placement en détention pour des motifs de sûreté a été ordonné, qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP), et satisfaisant aux exigences de forme prescrites (cf. art. 385 al. 1 CPP), le recours est recevable. 2. 2.1 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let.”
“________ sur la question de sa mise en détention, le Tribunal correctionnel a, par prononcé séparé du même jour, ordonné son placement en détention pour des motifs de sûreté et confirmé son arrestation immédiate, pour garantir l’exécution de la peine (I), a complété le dispositif de son jugement rendu le même jour dans le sens du chiffre I ci-dessus (II) et a dit que sa décision était rendue sans frais (III). Le 24 novembre 2022, P.________ a déposé une annonce d’appel contre le jugement rendu le 16 novembre 2022 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de la Broye et du Nord vaudois. Le 29 novembre 2022, celui-ci a adressé aux parties les considérants écrits de son jugement. C. Par acte du 25 novembre 2022, P.________ a recouru contre le prononcé du 16 novembre 2022, en concluant à son annulation et à sa libération immédiate. Il a en outre requis, pour son défenseur d’office, une indemnité de 741 fr. 60 correspondant à 4 heures d’activité nécessaire d’avocat. Il n’a pas été ordonné d’échange d’écritures. En droit : 1. 1.1 Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 CPP, qui est de la compétence dans le canton de Vaud de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [loi d’introduction du code de procédure pénale suisse ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [loi d’organisation judiciaire ; RS 173.01] ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.2 et 2.3 et les références citées). 1.2 En l’espèce, le recourant conteste le prononcé rendu le 16 novembre 2022 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de la Broye et du Nord vaudois ordonnant son placement en détention pour des motifs de sûreté. Le recourant, détenu, a la qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP). Déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), auprès de l'autorité compétente et dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours est ainsi recevable. 2. 2.1 Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûretés afin de garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let.”
Die Staatsanwaltschaft kann nach einem erstinstanzlichen Urteil beim erstinstanzlichen Gericht beantragen, die Sicherheitshaft fortzusetzen oder sich der Freilassung entgegenstellen, insbesondere wenn sie Berufung angekündigt hat und die Verurteilung deutlich von ihren Requisitoren abweicht. (Voraussetzung ist, dass die Staatsanwaltschaft die Fortführung der Haft für notwendig hält; für den Entlassungsfall bei Freispruch besteht das Verfahren über die Instruktion der Berufungsbehörde.)
“b CPP, si le prévenu en détention est acquitté et que le tribunal de première instance ordonne sa mise en liberté, le ministère public peut demander à la direction de la procédure de la juridiction d’appel, par l’entremise du tribunal de première instance, de prolonger sa détention pour des motifs de sûreté s’il existe un danger sérieux et imminent qu’il compromette de manière grave et imminente la sécurité d’autrui par des crimes ou des délits graves. En pareil cas, la personne concernée demeure en détention jusqu’à ce que la direction de la procédure de la juridiction d’appel ait statué. Celle-ci statue sur la demande du ministère public dans les cinq jours à compter du dépôt de la demande. Malgré le silence de la loi à cet égard, aucune circonstance ne justifie d'interdire au Ministère public de s'opposer également à la remise en liberté d'un condamné lorsque la condamnation s'écarte sensiblement de ses réquisitions et qu'il estime que le maintien en détention est nécessaire en prévision de la procédure d'appel qu'il entend annoncer (Logos, in : Kuhn/Jeanneret [éd.], Code de procédure pénale suisse, Commentaire romand, 2e éd., Bâle 2019, n. 13 ad art. 231 CPP et les références citées ; CAPE 28 février 2019/114 ; CAPE 17 février 2017/94 ; CAPE 30 septembre 2011/166). En l'espèce, devant l’autorité de première instance, le Ministère public a requis une peine de 3 ans de privation de liberté avec sursis partiel (18 mois) à l’encontre de W.________, soit une peine supérieure à la peine de 24 mois prononcée avec sursis partiel (12 mois) par le tribunal correctionnel. Il a en outre annoncé faire appel du jugement de première instance. Par conséquent, sa demande tendant au maintien du prénommé en détention pour des motifs de sûreté, présentée en temps utile, est recevable. 2. 2.1 2.1.1 A l’issue de sa plaidoirie devant le Tribunal correctionnel, le Ministère public a requis que le prévenu soit reconnu coupable de contravention à la loi fédérale sur les stupéfiants et de contrainte sexuelle, qu’il soit condamné à une peine privative de liberté de 3 ans sous déduction de la détention avant jugement avec sursis sur 18 mois et un délai d’épreuve de 5 ans, que 11 jours supplémentaires soient déduits en compensation de la détention dans des conditions illicites, qu’une amende de 300 fr.”
“2 StPO den Entlassungsfall einschliesse, in dem zwar ein Schuldspruch erfolge, die ausgesprochene Strafe jedoch nicht den Anträgen des Staatsanwalts entspreche, dieser Berufung einlegen wolle und er die Haftgründe nach wie vor für gegeben halte (Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, in: Praxiskommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 4. Aufl. 2023, N. 9 zu Art. 231). In diesem Sinne halten auch Frei/Zuberbühler Elsässer fest, das Bedürfnis, die beschuldigte Person bis zum Abschluss der Berufungsverhandlung in Sicherheitshaft zu behalten, könne genau so gross sein, wenn nach Auffassung der Staatsanwaltschaft eine viel zu milde Strafe ausgesprochen oder von einer freiheitsentziehenden Massnahme abgesehen worden sei (Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 12). Vorausgesetzt wird aber, dass bei einem Schuldspruch die Verurteilung erheblich von den Anträgen der Staatsanwaltschaft abweicht und diese die Fortsetzung der Sicherheitshaft für notwendig hält, um das von ihr angekündigte Berufungsverfahren vorzubereiten (vgl. Logos Daniel, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 13 zu Art. 231 StPO; Laurent Moreillon/Aude Parein-Reymond, in: Code de procédure pénale, 2 Aufl. 2016, N. 16 zu Art. 231 StPO; Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, a.a.O., N. 13 f., Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, a.a.O., N. 9)”
Nach einem erstinstanzlichen Freispruch sind die Anforderungen an die Bejahung des dringenden Tatverdachts im Verfahren nach Art. 231 Abs. 2 StPO wegen der bereits vorgenommenen Beweiswürdigung höher als vor einem Urteil. Ein erstinstanzlicher Freispruch ist jedoch nicht rechtskräftig; es ist danach zu prüfen, ob trotz des Freispruchs gewichtige Anhaltspunkte bestehen, dass der Beschuldigte sich im Sinne der Berufung schuldig gemacht haben könnte, wobei die Begründung des erstinstanzlichen Urteils und die in der Berufung vorgebrachten Argumente zu berücksichtigen sind.
“Mai 2015 die Fortsetzung der Sicherheitshaft bis zum rechtskräftigen Abschluss des Berufungsverfahrens. Er befand, es bestehe ein dringender Tatverdacht und Fluchtgefahr. Die vom Beschuldigten dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht ab, soweit es darauf eintrat. Es erwog, die Auffassung des Beschwerdeführers, wonach die Fortsetzung der Sicherheitshaft nach einem erstinstanzlichen Freispruch nur zulässig sei, wenn sich der Freispruch als klarer Fehlentscheid erweise, widerspreche der Konzeption des Gesetzgebers. Die Zulässigkeit der Sicherheitshaft nach Art. 231 Abs. 2 StPO sei an den allgemeinen Vorgaben von Art. 221 StPO zu messen. Erforderlich, aber auch ausreichend, sei mithin ein dringender Tatverdacht und ein besonderer Haftgrund. Zwar komme dem erstinstanzlichen Freispruch bei der Beurteilung des dringenden Tatverdachts durchaus Gewicht zu. Da die erste Instanz bereits eine Beweiswürdigung vorgenommen habe, seien die Anforderungen an die Bejahung eines dringenden Tatverdachts im Verfahren nach Art. 231 Abs. 2 StPO höher als vor dem Vorliegen eines Urteils. Dies ändere aber nichts daran, dass der erstinstanzliche Freispruch noch nicht rechtskräftig sei und daher die Verdachtsgründe der Anklage nicht von vornherein umstossen könne. Die Frage des dringenden Tatverdachts entscheide sich in solchen Fällen danach, ob trotz eines erstinstanzlichen Freispruchs gewichtige Anhaltspunkte dafür bestünden, dass sich der Beschuldigte im Sinne der Berufung der Staatsanwaltschaft schuldig gemacht haben könnte. Dies sei unter Würdigung der Begründung des erstinstanzlichen Urteils und der im Berufungsverfahren vorgebrachten Argumente zu prüfen (E. 5.3 mit Hinweisen). Im zu beurteilenden Fall bestünden gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass das Berufungsgericht die Aussagen des Beschuldigten und der Lebenspartnerin abweichend vom Bezirksgericht würdige. Es sei damit ernsthaft mit einem zweitinstanzlichen Schuldspruch zu rechnen. Die Vorinstanz habe deshalb den dringenden Tatverdacht zu Recht bejaht. Nach Vorliegen der schriftlichen Begründung des bezirksgerichtlichen Urteils könne die Würdigung des dringenden Tatverdachts möglicherweise anders ausfallen (E.”
Nach der Lehre ist bei der erstmaligen Anordnung von strafprozessualer Sicherheitshaft im gerichtlichen Nachverfahren eine mündliche Haftanhörung durchzuführen. Dies steht im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Hauptverfahren, wonach bei erstmaliger Anordnung von Sicherheitshaft ohne vorbestehende Untersuchungshaft gestützt auf Art. 31 Abs. 3 BV eine mündliche Haftverhandlung durchzuführen ist.
“Dieses Urteil stiess auf Kritik (siehe JOSET/HUSMANN, forum poenale, 2016, S. 171 ff.) und weist auch die Lehre darauf hin, dass bei erstmaliger Anordnung von strafprozessualer Sicherheitshaft im gerichtlichen Nachverfahren eine mündliche Haftanhörung durchzuführen ist (siehe HEER/BERNARD/STUDER, in: Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, N. 4 zu Art. 364b StPO). Dies entspricht im Hauptverfahren bereits der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach ohne vorbestehende Untersuchungshaft bei der erstmaligen Anordnung von Sicherheitshaft gestützt auf die Garantien von Art. 31 Abs. 3 BV eine mündliche Haftverhandlung durchzuführen ist (Urteil 1B_375/2015 vom 12. November 2015 E. 2.3; siehe auch MARC FORSTER, in: Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, N. 1 zu Art. 225 StPO, N. 5 zu Art. 229 StPO. N. 3 zu Art. 231 StPO und N. 3 zu Art. 232 StPO; FREI/ ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, in: Schulthess Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, N. 5 zu Art. 231 StPO; DANIEL LOGOS, in: Commentaire romand CPP, 2. Aufl. 2019, N. 28 zu Art. 229 StPO und N. 21 zu Art. 231 StPO).”
Das erstinstanzliche Urteil entscheidet nach Art. 231 Abs. 1 StPO neu über die Fortdauer der Sicherheitshaft. Ein Gericht kann in diesem Zusammenhang auf frühere Haftverfügungen verweisen, soweit diese in den Akten bezeichnet sind. Wird die Frage der Sicherheitshaft im Urteil ausdrücklich behandelt, macht dies frühere Verlängerungen im Ergebnis hinfällig.
“Als Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. der richterlichen Begründungspflicht rügt der Beschwerdeführer sodann, dass das Bezirksgericht zur Begründung seines Haftverlängerungsentscheides vollumfänglich auf die Erwägungen der sachkonnexen früheren Haftverfügung vom 25. Februar 2022 des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts verwiesen habe. Die Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung richte sich "nach anderen tatsächlichen Anforderungen" und beruhe auf anderen Rechtsgrundlagen. Aus dem hier anwendbaren Art. 231 Abs. 1 StPO ergäben sich "deutlich höhere" tatsächliche und rechtliche Anforderungen. Folglich habe das Bezirksgericht "überhaupt keine Begründung für die Verlängerung der Sicherheitshaft" vorgelegt. Auch diese Rüge erweist sich als unbegründet. In seinem Beschluss vom 17. Mai 2022 erwog das Bezirksgericht, dass der Beschwerdeführer gleichentags "zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden" war. Es verwies für die weiteren Haftvoraussetzungen ausdrücklich "auf die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Bezirksgerichts Hinwil (ZMG) vom 25. Februar 2022, mit welcher die Sicherheitshaft des Beschuldigten bis zur Eröffnung des Urteils in der Hauptsache oder längstens bis zum 25. Mai 2022 verlängert" worden war. Das Bezirksgericht bezeichnete ausserdem die Stelle der Strafakten (act. 39), in der sich die Verfügung des ZMG befand. Gestützt auf diese summarischen Erwägungen und "in Anwendung von Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO" verfügte das Bezirksgericht die hier streitige Verlängerung der Sicherheitshaft.”
“Es erscheint daher angezeigt und auch sinnvoll, einen zeitlichen Spielraum vorzusehen, damit das Regionalgericht auf allfällige Verzögerungen im Verhandlungsplan reagieren kann. Zudem besteht grundsätzlich selbst nach Abschluss eines Beweisverfahrens die Möglichkeit, Beweise zu ergänzen und die Parteiverhandlungen wieder aufzunehmen, falls sich etwa im Rahmen der Urteilsberatung erweisen sollte, dass das Verfahren noch nicht spruchreif ist (Art. 349 StPO). Auch aus der von der Beschwerdeführerin angeführten E. 1.2 des Beschlusses der Beschwerdekammer BK 22 519 vom 12. Januar 2023 lässt sich nichts Gegenteiliges ableiten, zumal der dortige Beschwerdeführer in Untersuchungshaft verblieben war. Dieser Verweis geht daher offensichtlich an der Sache vorbei. Weiter ist festzuhalten, dass die Frage des Vorliegens von Kollusionsgefahr über den Urteilszeitpunkt hinaus derzeit nicht zu prüfen ist. Die Anordnung der Haft über den voraussichtlichen Urteilszeitpunkt hinaus wurde für den Fall angeordnet, dass dieser Urteilszeitpunkt nicht eingehalten werden kann. Ansonsten ist auf Art. 231 Abs. 1 StPO zu verweisen, wonach das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil entscheidet, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu behalten ist. Falls das Urteil daher wie vorgesehen am 13. Juni 2024 gesprochen werden kann, hat das Regionalgericht zu diesem Zeitpunkt neu über die Frage der Sicherheitshaft zu entscheiden und die vom Zwangsmassnahmengericht im angefochtenen Entscheid über den voraussichtlichen Urteilszeitpunkt hinaus angeordnete Haftdauer wird hinfällig.”
“Insoweit liegt denn auch gerade kein Anwendungsfall von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO vor. Im Rahmen eines Freispruchs erfolgt seitens des erstinstanzlichen Gerichts keine Auseinandersetzung mit der Thematik der Fortführung der Sicherheitshaft. Der Staatsanwaltschaft steht es in diesem Fall daher offen, zuhanden des Berufungsgerichts einen Antrag auf Fortsetzung der Sicherheitshaft zu stellen. Bei der vorliegenden Verurteilung des Angeklagten hat sich das Bezirksgericht demgegenüber ausdrücklich mit der Frage der Fortführung der Sicherheitshaft auseinandergesetzt, von einer solchen abgesehen und die Haftentlassung verfügt. Gegen einen derartigen Entscheid steht der Staatsanwaltschaft seit der jüngsten Revision der StPO und der damit einhergehenden Rechtsprechung kein Beschwerderecht offen (BGE 149 IV 135). Entgegen dem Dafürhalten der Staatsanwaltschaft liegt insoweit keine Gesetzeslücke vor, da es dem Bezirksgericht von Gesetzes wegen offengestanden wäre, die Sicherheitshaft im Hinblick auf das Berufungsverfahren zu verlängern (Art. 231 Abs. 1 StPO). Die Auffassung der Vorinstanz, es liege kein Fall von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO vor und ihre damit implizierte Folgerung, die Staatsanwaltschaft verfüge über kein rechtlich geschütztes Interesse, die Fortsetzung der Sicherheitshaft zu beantragen, ist unter diesen Umständen nicht zu beanstanden.”
Weicht ein Schuldspruch erheblich von den Anträgen der Staatsanwaltschaft ab, kann die Fortsetzung der Sicherheitshaft zur Vorbereitung eines angekündigten Berufungsverfahrens gerechtfertigt sein. Voraussetzung ist, dass die Staatsanwaltschaft die Fortsetzung der Haft für notwendig hält.
“2 StPO den Entlassungsfall einschliesse, in dem zwar ein Schuldspruch erfolge, die ausgesprochene Strafe jedoch nicht den Anträgen des Staatsanwalts entspreche, dieser Berufung einlegen wolle und er die Haftgründe nach wie vor für gegeben halte (Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, in: Praxiskommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 4. Aufl. 2023, N. 9 zu Art. 231). In diesem Sinne halten auch Frei/Zuberbühler Elsässer fest, das Bedürfnis, die beschuldigte Person bis zum Abschluss der Berufungsverhandlung in Sicherheitshaft zu behalten, könne genau so gross sein, wenn nach Auffassung der Staatsanwaltschaft eine viel zu milde Strafe ausgesprochen oder von einer freiheitsentziehenden Massnahme abgesehen worden sei (Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 12). Vorausgesetzt wird aber, dass bei einem Schuldspruch die Verurteilung erheblich von den Anträgen der Staatsanwaltschaft abweicht und diese die Fortsetzung der Sicherheitshaft für notwendig hält, um das von ihr angekündigte Berufungsverfahren vorzubereiten (vgl. Logos Daniel, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 13 zu Art. 231 StPO; Laurent Moreillon/Aude Parein-Reymond, in: Code de procédure pénale, 2 Aufl. 2016, N. 16 zu Art. 231 StPO; Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, a.a.O., N. 13 f., Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, a.a.O., N. 9)”
“2 StPO den Entlassungsfall einschliesse, in dem zwar ein Schuldspruch erfolge, die ausgesprochene Strafe jedoch nicht den Anträgen des Staatsanwalts entspreche, dieser Berufung einlegen wolle und er die Haftgründe nach wie vor für gegeben halte (Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, in: Praxiskommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 4. Aufl. 2023, N. 9 zu Art. 231). In diesem Sinne halten auch Frei/Zuberbühler Elsässer fest, das Bedürfnis, die beschuldigte Person bis zum Abschluss der Berufungsverhandlung in Sicherheitshaft zu behalten, könne genau so gross sein, wenn nach Auffassung der Staatsanwaltschaft eine viel zu milde Strafe ausgesprochen oder von einer freiheitsentziehenden Massnahme abgesehen worden sei (Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 12). Vorausgesetzt wird aber, dass bei einem Schuldspruch die Verurteilung erheblich von den Anträgen der Staatsanwaltschaft abweicht und diese die Fortsetzung der Sicherheitshaft für notwendig hält, um das von ihr angekündigte Berufungsverfahren vorzubereiten (vgl. Logos Daniel, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 13 zu Art. 231 StPO; Laurent Moreillon/Aude Parein-Reymond, in: Code de procédure pénale, 2 Aufl. 2016, N. 16 zu Art. 231 StPO; Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, a.a.O., N. 13 f., Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, a.a.O., N. 9)”
Seit der Revision der StPO hat die Staatsanwaltschaft gegen Haftentlassungsentscheide des erstinstanzlichen Gerichts kein Beschwerderecht mehr; sie kann im Falle eines Freispruchs nicht gegen die Haftentlassung beschweren. Üblicherweise nimmt das erstinstanzliche Gericht im Freispruchsfall die Frage der Fortführung der Sicherheitshaft nicht vorweg; die Staatsanwaltschaft kann daher beim Berufungsgericht einen Antrag auf Fortsetzung der Sicherheitshaft stellen.
“Im Rahmen eines Freispruchs erfolgt seitens des erstinstanzlichen Gerichts keine Auseinandersetzung mit der Thematik der Fortführung der Sicherheitshaft. Der Staatsanwaltschaft steht es in diesem Fall daher offen, zuhanden des Berufungsgerichts einen Antrag auf Fortsetzung der Sicherheitshaft zu stellen. Bei der vorliegenden Verurteilung des Angeklagten hat sich das Bezirksgericht demgegenüber ausdrücklich mit der Frage der Fortführung der Sicherheitshaft auseinandergesetzt, von einer solchen abgesehen und die Haftentlassung verfügt. Gegen einen derartigen Entscheid steht der Staatsanwaltschaft seit der jüngsten Revision der StPO und der damit einhergehenden Rechtsprechung kein Beschwerderecht offen (BGE 149 IV 135). Entgegen dem Dafürhalten der Staatsanwaltschaft liegt insoweit keine Gesetzeslücke vor, da es dem Bezirksgericht von Gesetzes wegen offengestanden wäre, die Sicherheitshaft im Hinblick auf das Berufungsverfahren zu verlängern (Art. 231 Abs. 1 StPO). Die Auffassung der Vorinstanz, es liege kein Fall von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO vor und ihre damit implizierte Folgerung, die Staatsanwaltschaft verfüge über kein rechtlich geschütztes Interesse, die Fortsetzung der Sicherheitshaft zu beantragen, ist unter diesen Umständen nicht zu beanstanden.”
“Daran ändert die Behauptung der Oberstaatsanwaltschaft nichts, wonach sie unter diesen Umständen nie die Möglichkeit hätte, die Fortdauer der Sicherheitshaft zu erwirken, wenn zwar ihren Anträgen hinsichtlich des Strafmasses entsprochen wurde, die beschuldigte Person aber (zu Unrecht) aus der Haft entlassen werde. Diese Annahme ist korrekt und steht im Einklang mit der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung hinsichtlich des Beschwerderechts der Staatsanwaltschaft gegen Haftentlassungsentscheide. Auch in Bezug auf Art. 222 StPO hat die Staatsanwaltschaft - entgegen der bisherigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung - kein Beschwerderecht gegen Haftentlassungsentscheide mehr (vgl. BGE 149 IV 135). Entgegen der Auffassung der Oberstaatsanwaltschaft lässt sich nichts anderes aus dem öffentlichen Interesse an einer funktionierenden Strafjustiz ableiten. Wenn die erste Instanz zum Schluss kommt, die Voraussetzungen der Sicherheitshaft seien - trotz vollumfänglichem Schuldspruch der beschuldigten Person - nicht mehr erfüllt, kann die Staatsanwaltschaft, deren Anträge hinsichtlich des Strafmasses vollständig stattgegeben wurden, keine Fortsetzung der Sicherheitshaft beantragen. Insoweit liegt denn auch gerade kein Anwendungsfall von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO vor. Im Rahmen eines Freispruchs erfolgt seitens des erstinstanzlichen Gerichts keine Auseinandersetzung mit der Thematik der Fortführung der Sicherheitshaft. Der Staatsanwaltschaft steht es in diesem Fall daher offen, zuhanden des Berufungsgerichts einen Antrag auf Fortsetzung der Sicherheitshaft zu stellen. Bei der vorliegenden Verurteilung des Angeklagten hat sich das Bezirksgericht demgegenüber ausdrücklich mit der Frage der Fortführung der Sicherheitshaft auseinandergesetzt, von einer solchen abgesehen und die Haftentlassung verfügt. Gegen einen derartigen Entscheid steht der Staatsanwaltschaft seit der jüngsten Revision der StPO und der damit einhergehenden Rechtsprechung kein Beschwerderecht offen (BGE 149 IV 135). Entgegen dem Dafürhalten der Staatsanwaltschaft liegt insoweit keine Gesetzeslücke vor, da es dem Bezirksgericht von Gesetzes wegen offengestanden wäre, die Sicherheitshaft im Hinblick auf das Berufungsverfahren zu verlängern (Art. 231 Abs. 1 StPO). Die Auffassung der Vorinstanz, es liege kein Fall von Art.”
“Im Rahmen eines Freispruchs erfolgt seitens des erstinstanzlichen Gerichts keine Auseinandersetzung mit der Thematik der Fortführung der Sicherheitshaft. Der Staatsanwaltschaft steht es in diesem Fall daher offen, zuhanden des Berufungsgerichts einen Antrag auf Fortsetzung der Sicherheitshaft zu stellen. Bei der vorliegenden Verurteilung des Angeklagten hat sich das Bezirksgericht demgegenüber ausdrücklich mit der Frage der Fortführung der Sicherheitshaft auseinandergesetzt, von einer solchen abgesehen und die Haftentlassung verfügt. Gegen einen derartigen Entscheid steht der Staatsanwaltschaft seit der jüngsten Revision der StPO und der damit einhergehenden Rechtsprechung kein Beschwerderecht offen (BGE 149 IV 135). Entgegen dem Dafürhalten der Staatsanwaltschaft liegt insoweit keine Gesetzeslücke vor, da es dem Bezirksgericht von Gesetzes wegen offengestanden wäre, die Sicherheitshaft im Hinblick auf das Berufungsverfahren zu verlängern (Art. 231 Abs. 1 StPO). Die Auffassung der Vorinstanz, es liege kein Fall von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO vor und ihre damit implizierte Folgerung, die Staatsanwaltschaft verfüge über kein rechtlich geschütztes Interesse, die Fortsetzung der Sicherheitshaft zu beantragen, ist unter diesen Umständen nicht zu beanstanden.”
“Im Rahmen eines Freispruchs erfolgt seitens des erstinstanzlichen Gerichts keine Auseinandersetzung mit der Thematik der Fortführung der Sicherheitshaft. Der Staatsanwaltschaft steht es in diesem Fall daher offen, zuhanden des Berufungsgerichts einen Antrag auf Fortsetzung der Sicherheitshaft zu stellen. Bei der vorliegenden Verurteilung des Angeklagten hat sich das Bezirksgericht demgegenüber ausdrücklich mit der Frage der Fortführung der Sicherheitshaft auseinandergesetzt, von einer solchen abgesehen und die Haftentlassung verfügt. Gegen einen derartigen Entscheid steht der Staatsanwaltschaft seit der jüngsten Revision der StPO und der damit einhergehenden Rechtsprechung kein Beschwerderecht offen (BGE 149 IV 135). Entgegen dem Dafürhalten der Staatsanwaltschaft liegt insoweit keine Gesetzeslücke vor, da es dem Bezirksgericht von Gesetzes wegen offengestanden wäre, die Sicherheitshaft im Hinblick auf das Berufungsverfahren zu verlängern (Art. 231 Abs. 1 StPO). Die Auffassung der Vorinstanz, es liege kein Fall von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO vor und ihre damit implizierte Folgerung, die Staatsanwaltschaft verfüge über kein rechtlich geschütztes Interesse, die Fortsetzung der Sicherheitshaft zu beantragen, ist unter diesen Umständen nicht zu beanstanden.”
“Daran ändert die Behauptung der Oberstaatsanwaltschaft nichts, wonach sie unter diesen Umständen nie die Möglichkeit hätte, die Fortdauer der Sicherheitshaft zu erwirken, wenn zwar ihren Anträgen hinsichtlich des Strafmasses entsprochen wurde, die beschuldigte Person aber (zu Unrecht) aus der Haft entlassen werde. Diese Annahme ist korrekt und steht im Einklang mit der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung hinsichtlich des Beschwerderechts der Staatsanwaltschaft gegen Haftentlassungsentscheide. Auch in Bezug auf Art. 222 StPO hat die Staatsanwaltschaft - entgegen der bisherigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung - kein Beschwerderecht gegen Haftentlassungsentscheide mehr (vgl. BGE 149 IV 135). Entgegen der Auffassung der Oberstaatsanwaltschaft lässt sich nichts anderes aus dem öffentlichen Interesse an einer funktionierenden Strafjustiz ableiten. Wenn die erste Instanz zum Schluss kommt, die Voraussetzungen der Sicherheitshaft seien - trotz vollumfänglichem Schuldspruch der beschuldigten Person - nicht mehr erfüllt, kann die Staatsanwaltschaft, deren Anträge hinsichtlich des Strafmasses vollständig stattgegeben wurden, keine Fortsetzung der Sicherheitshaft beantragen. Insoweit liegt denn auch gerade kein Anwendungsfall von Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO vor. Im Rahmen eines Freispruchs erfolgt seitens des erstinstanzlichen Gerichts keine Auseinandersetzung mit der Thematik der Fortführung der Sicherheitshaft. Der Staatsanwaltschaft steht es in diesem Fall daher offen, zuhanden des Berufungsgerichts einen Antrag auf Fortsetzung der Sicherheitshaft zu stellen. Bei der vorliegenden Verurteilung des Angeklagten hat sich das Bezirksgericht demgegenüber ausdrücklich mit der Frage der Fortführung der Sicherheitshaft auseinandergesetzt, von einer solchen abgesehen und die Haftentlassung verfügt. Gegen einen derartigen Entscheid steht der Staatsanwaltschaft seit der jüngsten Revision der StPO und der damit einhergehenden Rechtsprechung kein Beschwerderecht offen (BGE 149 IV 135). Entgegen dem Dafürhalten der Staatsanwaltschaft liegt insoweit keine Gesetzeslücke vor, da es dem Bezirksgericht von Gesetzes wegen offengestanden wäre, die Sicherheitshaft im Hinblick auf das Berufungsverfahren zu verlängern (Art. 231 Abs. 1 StPO). Die Auffassung der Vorinstanz, es liege kein Fall von Art.”
Das erstinstanzliche Gericht hat im Rahmen von Art. 231 Abs. 1 StPO die Möglichkeiten anderer, weniger einschneidender Lösungen zu prüfen. Insbesondere können ambulante Ersatzmassnahmen in Betracht gezogen werden. Ersatzmassnahmen kommen als Ersatz für Sicherheitshaft nur in Betracht, soweit sie geeignet sind, die mit der Haft verfolgten Sicherungszwecke zu erfüllen.
“________ un traitement ambulatoire à la forme d’un traitement psychiatrique intégré combinant une prise en charge de la schizophrénie paranoïde et de la dépendance à l’alcool et au cannabis (IV), vu l’annonce d’appel de V.________ du 29 mars 2021, vu la lettre de l’Office d’exécution des peines du 6 avril 2021, vu les déterminations de la présidente du Tribunal d’arrondissement de La Côte du 13 avril 2021, vu les déterminations de l’Office d’exécution des peines du 21 avril 2021, vu la requête du 27 avril 2021, par laquelle le Ministère public de l’arrondissement de l’Est vaudois (ci-après : le Ministère public) a requis le maintien des mesures de substitution ordonnées le 3 décembre 2020 par le Tribunal des mesures de contrainte, à tout le moins jusqu’aux débats d’appel, vu les déterminations du 3 mai 2021, par lesquelles V.________ a conclu à l’admission partielle de la requête du Ministère public, et s’est opposé à l’obligation de se soumettre à des contrôles mensuels afin de s’assurer de son abstinence à l’alcool et aux stupéfiants (cannabis), vu les pièces du dossier ; attendu qu’aux termes de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), le tribunal de première instance détermine, au moment du jugement, si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté (let. a) pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée ou (let. b) en prévision de la procédure d'appel, que dans le cadre de cet examen, le tribunal examine les possibilités de mettre en œuvre d'autres solutions moins dommageables que la détention, les mesures de substitution étant un succédané à la détention pour des motifs de sûreté (cf. Schmocker, in : Kuhn/Jeanneret [éd.], Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, Bâle 2011, n. 2 ad art. 237 CPP ; CREP 6 mai 2015/303 c. 2.2.3 ; CREP 25 novembre 2014/849 c. 2) ; attendu qu’il ressort du rapport d’expertise psychiatrique déposé le 7 mai 2020 que V.________ souffre d’une schizophrénie paranoïde (trouble mental grave), ainsi que de troubles mentaux et du comportement liés à un syndrome de dépendance à l’alcool (P.”
Die Anordnung des Platzierens oder Beibehaltens in Sicherheitshaft gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO kann mit dem kantonalen Rekurs gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. b CPP angefochten werden. Der Rekursweg ist die zulässige Verfahrensform, solange das erstinstanzliche Gericht für die Sache noch zuständig bleibt; nimmt die Berufungsinstanz die Sache an, geht die Zuständigkeit für die Haftfrage auf diese über.
“Au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté (art. 231 al. 1 CPP). La décision ordonnant le maintien ou le placement en détention peut être attaquée par la voie du recours (art. 393 al. 1 let. b du Code de procédure pénale suisse [CPP ; RS 312.0] en corrélation avec l’art. 222 CPP). Le recours est la voie de droit appropriée tant que le tribunal de première instance reste compétent pour la procédure. Dès que l’autorité d’appel se saisit de la cause, c’est elle qui statue sur la détention (art. 232 CPP) et sur les demandes de mise en liberté (art. 233 CPP). L’autorité d’appel reprend la direction de la procédure dès la transmission du jugement motivé et de l’annonce d’appel à la juridiction d’appel (arrêt du Tribunal fédéral 1B_509/2019 du 11 mars 2020 consid. 3.2 et les références citées).”
“Conformément à l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté. La décision ordonnant le maintien ou le placement en détention peut être attaquée par la voie du recours (art. 393 al. 1 let. b CPP en relation avec l’article 222 CPP ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 et les références citées). Le recours est la voie de droit ouverte tant que le tribunal de première instance reste compétent pour la procédure. Dès que l’autorité d’appel se saisit de la cause, c’est elle qui statue sur la détention (art. 232 CPP) et sur les demandes de mise en liberté (art. 233 CPP). L’autorité d’appel reprend la direction de la procédure dès la transmission du jugement motivé et de l'annonce d'appel à la juridiction d'appel (art. 392 al. 2 CPP ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 et les références citées).”
“Dans la motivation de ce jugement le maintien en détention est justifié par la phrase suivante : « Afin d’assurer l’exécution de la peine prononcée, le prévenu sera maintenu en détention pour des motifs de sûreté. ». Par avis du 5 août 2024, la Chambre de céans a imparti un délai de 10 jours à l’autorité intimée et au Ministère public en application de l’art. 390 al. 2 CPP. Dans ses déterminations du 8 août 2024, le Ministère public a conclu au rejet du recours déposé par I.________ contre son maintien en détention pour des motifs de sûreté, en raison des très importants risques de fuite et de réitération présentés par ce dernier et qui ont été retenus par le Tribunal des mesures de contrainte dans ses décisions des 26 mars et 21 mai 2024, par la Cour de céans dans son arrêt du 11 avril 2024 et par le Tribunal fédéral dans son arrêt du 7 juin 2024. Le Tribunal correctionnel ne s’est pas déterminé dans le délai imparti. En droit : 1. 1.1 Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1), qui est de la compétence, dans le canton de Vaud, de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [Loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [Loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel, soit par exemple une violation de son droit d'être entendu par cette dernière (TF 1B_165/2017 précité, consid. 2.1). 1.2 En l’espèce, déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), par un détenu qui a qualité pour recourir (art. 382 al.”
Nach einer Verurteilung kann die Sicherheitshaft zur Sicherung des Strafvollzugs in aufeinanderfolgenden, befristeten Beschlüssen verlängert werden (insbesondere bis zur Rechtskraft des Urteils oder für konkret bezeichnete Fristen).
“Februar 2025 Strafkammer Besetzung Bundesstrafrichter Alberto Fabbri, Vorsitz Martin Stupf und Joséphine Contu Albrizio, Gerichtsschreiberin Fiona Krummenacher Parteien Bundesanwaltschaft, vertreten durch Staatsanwältin des Bundes Sabrina Beyeler, und als Privatklägerschaft: 1. B., vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Renold, 2. C., vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Renold, 3. D., vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Renold, 4. E., vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis, 5. F., vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis, 6. G., vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis, 7. H., vertreten durch Rechtsanwältin Fanny de Weck, 8. I., vertreten durch Rechtsanwältin Fanny de Weck, 9. Erbengemeinschaft J., vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Motz, 10. K., vertreten durch Rechtsanwältin Nina Burri, gegen Ousman Sonko, gambischer Staatsangehöriger, derzeit in Sicherheitshaft, Regionalgefängnis U., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Philippe Currat Gegenstand Sicherheitshaft (Art. 231 StPO) Die Strafkammer erwägt: 1. Mit Urteil vom 15. Mai 2024 (Geschäftsnummer SK.2023.23) verurteilte die Strafkammer des Bundesstrafgerichts (nachfolgend «Strafkammer») Ousman Sonko (nachfolgend «Verurteilter») wegen mehrfacher vorsätzlicher Tötung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. a StGB) von L., M. und N., mehrfacher Freiheitsberaubung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. d StGB) zum Nachteil von B., C., D., E. und F. und mehrfacher Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB) zum Nachteil von B., C., D., E., F., N., J., O., H., I. und P. und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren, unter Anrechnung der ausgestandenen Haft von 2667 Tagen. Zudem sprach sie eine Landesverweisung für die Dauer von 12 Jahren aus. 2. Mit Beschlüssen vom 15. Mai und 14. August 2024 (Geschäftsnummer SN.2024.9) verlängerte die Strafkammer die Sicherheitshaft des Verurteilten zur Sicherung des Strafvollzugs jeweils um drei Monate.”
“November 2024 Strafkammer Besetzung Bundesstrafrichter Alberto Fabbri, Vorsitz Martin Stupf und Joséphine Contu Albrizio, Gerichtsschreiberin Fiona Krummenacher Parteien Bundesanwaltschaft, vertreten durch Staatsanwältin des Bundes Sabrina Beyeler, und als Privatklägerschaft: 1. B., vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Renold, 2. C., vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Renold, 3. D., vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Renold, 4. E., vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis, 5. F., vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis, 6. G., vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis, 7. H., vertreten durch Rechtsanwältin Fanny de Weck, 8. I., vertreten durch Rechtsanwältin Fanny de Weck, 9. Erbengemeinschaft J., vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Motz, 10. K., vertreten durch Rechtsanwältin Nina Burri, gegen Ousman Sonko, gambischer Staatsangehöriger, derzeit in Sicherheitshaft, Regionalgefängnis U., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Philippe Currat Gegenstand Sicherheitshaft (Art. 231 StPO) Die Strafkammer erwägt: 1. Mit Urteil vom 15. Mai 2024 (Geschäftsnummer SK.2023.23) verurteilte die Strafkammer des Bundesstrafgerichts (nachfolgend «Strafkammer») Ousman Sonko (nachfolgend «Verurteilter») wegen mehrfacher vorsätzlicher Tötung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. a StGB) von L., M. und N., mehrfacher Freiheitsberaubung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. d StGB) zum Nachteil von B., C., D., E. und F. und mehrfacher Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB) zum Nachteil von B., C., D., E., F., N., J., O., H., I. und P. und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren, unter Anrechnung der ausgestandenen Haft von 2667 Tagen. Zudem sprach sie eine Landesverweisung für die Dauer von 12 Jahren aus. 2. Mit Beschluss vom 15. Mai 2024 (Geschäftsnummer SN.2024.9) verlängerte die Strafkammer die Sicherheitshaft des Verurteilten bis am 15. August 2024 zur Sicherung des Strafvollzugs.”
Fehlende persönliche Bindungen an die Schweiz, eine gerichtliche Ausweisung bzw. die Aussicht, die Schweiz unmittelbar in ein Land zu verlassen, aus dem keine Auslieferung möglich ist, können das Fluchtrisiko im Sinne von Art. 231 Abs. 1 StPO besonders begründen.
“Celui-ci retient ce qui suit s’agissant du maintien en détention pour des motifs de sûretés : « Au vu de la peine privative de liberté et de l’expulsion prononcées par le présent jugement, il apparaît que le prévenu risquerait fort, en cas de remise en liberté, de repartir immédiatement en France, pays dont il ne pourrait pas être extradé. A ce risque de fuite et de soustraction à l’exécution du jugement s’ajoute le risque de récidive déjà mis en évidence. Ces risques justifient pleinement le maintien de Q.________ en détention pour des motifs de sûreté. » Par courriel du 18 décembre 2024, Q.________, par son défenseur d’office, a complété ses conclusions prises au pied de son recours du 9 décembre 2024, en ce sens qu’il offrait également, à titre de mesures de substitution, « le paiement des versements mensuels de 2'500 fr. le 15 de chaque mois prévu au chiffre III de la Convention tripartite du 18 novembre 2024 ». Il n’a pas été ordonné d’échange d’écritures. En droit : 1. 1.1 Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1). Ce recours s’exerce par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b et 396 al. 1 CPP), auprès de l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP ; cf. art. 20 al. 1 let. b CPP) qui est, dans le canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel (TF 1B_165/2017 précité). 1.2 En l’espèce, déposé en temps utile (art.”
“November 2024 abgeschlossen sein würde, lud der Vorsitzende die Verteidigung des Verurteilten und die Bundesanwaltschaft am 6. November 2024 schriftlich ein, zu der von der Strafkammer beabsichtigten Verlängerung der Sicherheitshaft des Verurteilten bis zum 11. November 2024, Stellung zu nehmen. Sowohl die Verteidigung als auch die Bundesanwaltschaft nahmen innert Frist Stellung. Die Verteidigung teilte mit Eingabe vom 11. November 2024 mit, dass Ousman Sonko «sich in dieser Angelegenheit der Gerechtigkeit des Bundesstrafgerichts anvertraut». Demgegenüber teilte die Bundesanwaltschaft mit Schreiben vom 6. November 2024 mit, eine Verlängerung der Sicherheitshaft zu unterstützen, unter Verweis auf die Beschlüsse der Strafkammer vom 15. Mai und 14. August 2024 sowie auf ihre eigene Stellungnahme vom 9. August 2024. 4. Das erstinstanzliche Gericht entscheidet mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzuges in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist (Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO). 5. Die Sicherheitshaft setzt zunächst voraus, dass die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (Art. 221 Abs. 1 StPO). Diese Voraussetzung ist mit dem erstinstanzlichen Schuldspruch wegen der erwähnten Straftaten, welche allesamt Verbrechen sind, erfüllt. Die Fortdauer der Sicherheitshaft erfolgt zur Sicherung des Strafvollzugs. 6. Weiter wird ein besonderer Haftgrund (Flucht-, Kollusions- oder Wiederholungsgefahr) verlangt (Art. 221 Abs. 1 lit. a-c StPO). Der Verurteilte ist gambischer Staatsbürger und hat vor seiner Einreise in die Schweiz immer in Gambia gelebt. Gemäss eigenen Angaben hat er Familienangehörige in Gambia und in den USA. Er hat weder familiäre noch andere Bezugspersonen in der Schweiz. Eine besondere Bindung zur Schweiz, die ihn von einer Flucht ins Ausland abhalten könnte, besteht nicht. Angesichts der noch zu verbüssenden Freiheitsstrafe ist es sehr wahrscheinlich, dass der Verurteilte flüchten würde, zumal er letztmals an der Hauptverhandlung selber erklärte, er möchte nach der Haftentlassung wieder in Gambia leben.”
“221 république et canton de Genève POUVOIR JUDICIAIRE P/14200/2020 ACPR/787/2020 COUR DE JUSTICE Chambre pénale de recours Arrêt du mardi 10 novembre 2020 Entre A______, actuellement détenu à la prison de B______, comparant par Me C______, avocat, recourant, contre l'ordonnance de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendue le 16 octobre 2020 par le Tribunal de police, et LE TRIBUNAL DE POLICE, rue des Chaudronniers 9, 1204 Genève - case postale 3715, 1211 Genève 3, LE MINISTÈRE PUBLIC de la République et canton de Genève, route de Chancy 6B, 1213 Petit-Lancy - case postale 3565, 1211 Genève 3, intimés. EN FAIT : A. Par acte remis au greffe de la prison de B______ le 20 octobre 2020, A______ recourt contre l'ordonnance du 16 octobre 2020 par laquelle le Tribunal de police a ordonné son maintien en détention pour des motifs de sûreté. Il conclut à sa mise en liberté avec des mesures de substitution qu'il propose. Son conseil, sollicité par la Direction de la procédure, appuie la demande. B. Les faits pertinents suivants ressortent du dossier : a. Par jugement du 16 octobre 2020, le Tribunal de police a condamné A______ à une peine privative de liberté de 7 mois, sous déduction de 69 jours de détention avant jugement (art. 40 CP), pour rupture de ban. Il a ordonné, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). b. Le 22 octobre 2020, A______ a annoncé faire appel du jugement. c. Le 30 octobre 2020, la Direction de la procédure du Tribunal de police a refusé sa mise en liberté. d. A______ de nationalité algérienne, est né en 1988. e. À teneur de son casier judiciaire, il a été condamné à 8 reprises entre 2016 et 2020, dont le 16 janvier 2020 à une peine privative de liberté de 8 mois et une expulsion judicaire de 3 ans. Il a été expulsé le 13 avril 2020, mais a encore été condamné le 11 juillet 2020 à une peine privative de liberté de 6 mois. C. Dans son ordonnance querellée, le Tribunal de police a considéré qu'il existait un risque concret que A______, de nationalité algérienne, en situation irrégulière, sans aucune attache avec la Suisse, à l'exception d'une fiancée alléguée, et faisant l'objet d'une expulsion judicaire, quitte la Suisse ou y demeure en se soustrayant aux autorités pénales. Il y avait lieu de garantir l'exécution de la peine prononcée, voire sa présence en cas de procédure d'appel.”
In dem referenzierten Verfahren hat die Strafkammer die Sicherheitshaft des Verurteilten zur Sicherung des Strafvollzugs jeweils um drei Monate verlängert. Dieser Umstand wird in der zitierten Entscheidung dokumentiert.
“Februar 2025 Strafkammer Besetzung Bundesstrafrichter Alberto Fabbri, Vorsitz Martin Stupf und Joséphine Contu Albrizio, Gerichtsschreiberin Fiona Krummenacher Parteien Bundesanwaltschaft, vertreten durch Staatsanwältin des Bundes Sabrina Beyeler, und als Privatklägerschaft: 1. B., vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Renold, 2. C., vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Renold, 3. D., vertreten durch Rechtsanwältin Caroline Renold, 4. E., vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis, 5. F., vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis, 6. G., vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis, 7. H., vertreten durch Rechtsanwältin Fanny de Weck, 8. I., vertreten durch Rechtsanwältin Fanny de Weck, 9. Erbengemeinschaft J., vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Motz, 10. K., vertreten durch Rechtsanwältin Nina Burri, gegen Ousman Sonko, gambischer Staatsangehöriger, derzeit in Sicherheitshaft, Regionalgefängnis U., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Philippe Currat Gegenstand Sicherheitshaft (Art. 231 StPO) Die Strafkammer erwägt: 1. Mit Urteil vom 15. Mai 2024 (Geschäftsnummer SK.2023.23) verurteilte die Strafkammer des Bundesstrafgerichts (nachfolgend «Strafkammer») Ousman Sonko (nachfolgend «Verurteilter») wegen mehrfacher vorsätzlicher Tötung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. a StGB) von L., M. und N., mehrfacher Freiheitsberaubung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. d StGB) zum Nachteil von B., C., D., E. und F. und mehrfacher Folter als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB) zum Nachteil von B., C., D., E., F., N., J., O., H., I. und P. und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren, unter Anrechnung der ausgestandenen Haft von 2667 Tagen. Zudem sprach sie eine Landesverweisung für die Dauer von 12 Jahren aus. 2. Mit Beschlüssen vom 15. Mai und 14. August 2024 (Geschäftsnummer SN.2024.9) verlängerte die Strafkammer die Sicherheitshaft des Verurteilten zur Sicherung des Strafvollzugs jeweils um drei Monate.”
Der Entscheid über die Sicherheitshaft wird in der Praxis häufig separat verfügt. Solche Beschlüsse enthalten regelmässig eine Befristung (z. B. «vorerst 3 Monate», s. Quelle 0) und werden gesondert begründet oder auf einen separaten begründeten Entscheid verwiesen. Sie sind zudem für die zuständigen Vollstreckungsstellen bzw. Vollzugsbehörden von Relevanz.
“00, insgesamt bestimmt auf CHF 28'693.00. Die amtliche Entschädigung und das volle Honorar für die amtliche Verteidigung von A.________ durch Rechtsanwältin B.________ werden wie folgt bestimmt: Der Kanton Bern entschädigt Rechtsanwältin B.________ für die amtliche Verteidigung von A.________ mit CHF 15'483.50. A.________ hat dem Kanton Bern die ausgerichtete amtliche Entschädigung zurückzuzahlen und Rechtsanwältin B.________ die Differenz von CHF 3'459.85 zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Art. 135 Abs. 4 StPO). IV. A.________ wird in Anwendung von Art. 47 OR sowie Art. 126 und 432 ff. StPO weiter verurteilt: Zur Bezahlung von CHF 1’500.00 Genugtuung an den Privatkläger J.________. Zur Bezahlung von CHF 400.00 Genugtuung an den Privatkläger K.________. Zur Bezahlung von CHF 50.00 Genugtuung an den Privatkläger H.________. V. Weiter wird beschlossen: A.________ wird in Sicherheitshaft versetzt (Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO). Die Dauer der Sicherheitshaft wird vorerst auf 3 Monate festgelegt bis am 30. April 2023. Für die Begründung wird auf den separaten Beschluss vom 01. Februar 2023 verwiesen. Von A.________ ist ein DNA-Profil zu erstellen (Art. 257 lit. c StPO). Zur Erstellung eines DNA-Profils zuhanden des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern (IRM) ist von A.________ durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Bern, ED-Behandlung, eine WSA-Probe abzunehmen. Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern (IRM) wird in Anwendung von Art. 182 ff. StPO mit der Erstellung des DNA-Profils beauftragt. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IRM, Abteilung Forensische Molekularbiologie, und ihre Hilfspersonen werden pflichtgemäss auf ihre Geheimhaltungspflichten gemäss Art. 73 Abs. 1 StPO und die Straffolgen eines wissentlich falschen Gutachtens (Art. 307 StGB) hingewiesen. Dem zuständigen Bundesamt wird die Zustimmung zur Löschung des zu erstellenden DNA-Profils sowie der erhobenen biometrischen erkennungsdienstlichen Daten (PCN AB.”
“40 et 51 CP). Met C______ au bénéfice du sursis et fixe la durée du délai d'épreuve à 3 ans (art. 42 et 44 CP). Avertit C______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Condamne C______ à une amende de CHF 300.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 3 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de C______ pour une durée de 5 ans (art. 66a al. 1 let. o CP). Dit que la peine prononcée avec sursis n'empêche pas l'exécution de l'expulsion durant le délai d'épreuve. Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de C______ (art. 231 al. 1 CPP). Déboute C______ de ses conclusions en indemnisation. Déclare A______ coupable d'infraction grave à la loi fédérale sur les stupéfiants (art. 19 al. 1 let. c, d et g et al. 2 let. a LStup) et de consommation de stupéfiants (art. 19a ch. 1 LStup). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 12 mois, sous déduction de 43 jours de détention avant jugement (dont 23 jours à titre de l’imputation des mesures de substitution (art. 40 et 51 CP). Met A______ au bénéfice du sursis et fixe la durée du délai d'épreuve à 3 ans (art. 42 et 44 CP). Avertit A______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Condamne A______ à une amende de CHF 300.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 3 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée.”
“Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable d'infraction à l'art. 19 al. 1 let. a, c et d de la loi fédérale sur les stupéfiants (LStup), d'obtention illicite de prestations d'une assurance sociale ou de l'aide sociale (art. 148a al. 1 CP) et d'infraction à l'art. 19a ch. 1 LStup. Révoque la libération conditionnelle accordée le 31 mars 2020 par le Tribunal d'application des peines et des mesures de Genève (solde de peine de 165 jours) et condamne A______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 18 mois, sous déduction de 106 jours de détention avant jugement (art. 40, 51 et 89 al. 1 et 6 CP). Condamne A______ à une amende de CHF 300.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 3 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue, du couteau, du calcium, des balances électroniques et du matériel servant à la culture figurant sous chiffres 1, 4 à 6, 12, 15, 16, 18, 19, 22, 24, 27 à 29 de l'inventaire n°2______ du 19 janvier 2021 et sous chiffres 1 à 16 de l'inventaire n° 3______ du 20 janvier 2021 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la mise hors d'usage des téléphones portables figurant sous chiffres 7 et 10 de l'inventaire n° 2______ du 19 janvier 2021 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs patrimoniales figurant sous chiffres 2, 3, 9, 13, 14, 17, 23, 25 et 26 de l'inventaire n°2______ du 19 janvier 2021 (art. 267 al. 1 et 3 CPP et art. 70 CP). Ordonne la restitution à A______ de la carte bancaire, de la facture des SIG et du document postal figurant sous chiffres 11, 20 et 21 de l'inventaire n°2______ du 19 janvier 2021 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Ordonne le séquestre en vue de l'allocation aux frais de la procédure des CHF 2'000.”
“Condamne G______ à une peine privative de liberté de 4 ans et 6 mois, sous déduction de 740 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Condamne G______ à une peine pécuniaire de 60 jours-amende (art. 34 CP). Fixe le montant du jour-amende à CHF 20.-. Assortit la peine pécuniaire du sursis et fixe la durée du délai d'épreuve à 3 ans (art. 42 et 44 CP). Avertit G______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Condamne G______ à une amende de CHF 200.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 2 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de G______ pour une durée de 10 ans (art. 66a al. 1 let. g CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de G______ (art. 231 al. 1 CPP). ***** Déclare D______ coupable de traite d'êtres humains par métier (art. 182 al. 1 et 2 CP), de lésions corporelles simples (art. 123 ch. 1 al. 1 CP), de voies de fait (art. 126 al. 1 CP), d'injure (art. 177 al. 1 CP), de tentative de menaces (art. 22 al. 1 cum 180 al. 1 CP), de blanchiment d'argent (art. 305bis ch. 1 CP), de recel (art. 160 ch. 1 al. 1 CP), de séjour illégal (art. 115 al. 1 let. b LEI), d'infraction à la loi fédérale sur les stupéfiants (art. 19a ch. 1 LStup) et d'infraction à la loi fédérale sur la circulation routière (art. 99 al. 1 let. b LCR). Acquitte D______ de traite d'êtres humains par métier au préjudice de O______ (art. 182 al. 1 et 2 CP; ch. B.1.I.2), d'encouragement à la prostitution au préjudice de O______ (art. 195 al. 1 let. c CP; ch.B.1.II.4) et de blanchiment d'argent s'agissant de O______ (art. 305bis ch. 1 CP; ch. B.1.VI.10). Condamne D______ à une peine privative de liberté de 4 ans, sous déduction de 740 jours de détention avant jugement (art.”
“L'appelant, qui succombe, supportera les frais de la procédure envers l'Etat (art. 428 CPP). 6. Par voie de conséquence, l'appelant sera débouté de ses conclusions en indemnisation. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit l'appel formé par A______ contre le jugement JTDP/108/2021 rendu le 2 février 2021 par le Tribunal de police dans la procédure P/23515/2020. Le rejette. Ordonne le maintien de A______ en détention pour motifs de sûreté. Condamne A______ aux frais de la procédure d'appel, en CHF 1'845.-, qui comprennent un émolument de CHF 1'500.-. Déboute A______ de ses conclusions en indemnisation. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de rupture de ban (art. 291 al. 1 CP) et de vol (art. 139 ch. 1 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 9 mois, sous déduction de 60 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Fixe à CHF 1'733.- l'indemnité de procédure due à Me I______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 1'153.-, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). [..] Fixe l'émolument complémentaire de jugement à CHF 600.-. Met cet émolument complémentaire à la charge de A______. Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal de police, au Secrétariat d'Etat aux migrations, à l'Office cantonal de la population et des migrations et au Service d'application des peines et mesures. La greffière : Yaël BENZ La présidente : Gaëlle VAN HOVE Indication des voies de recours : Conformément aux art. 78 ss de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral (LTF), le présent arrêt peut être porté dans les trente jours qui suivent sa notification avec expédition complète (art.”
Die Haftgründe für eine nach Urteil anzuordnende oder beizubehaltende Sicherheitshaft richten sich nach Art. 221 StPO; Art. 231 StPO präzisiert hierfür prozessuale Zielrichtungen. Für das Schutzziel der Vollstreckung kann bei schweren Delikten mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Wiederholungsgefahr die Sicherheitshaft rechtfertigen. Für die Zwecke des Berufungsverfahrens sind insbesondere Flucht- und Kollisionsgefahr relevant; Wiederholungsgefahr kommt hier nur allenfalls in Betracht. In jedem Fall ist der Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu wahren.
“in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung regelt diese Bestimmung Zuständigkeit und Verfahren; die Haftgründe ergeben sich jedoch aus Art. 221 StPO (Urteil 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (vgl. Urteil 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1 mit Hinweis; vgl. MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2016, N. 1 zu Art. 231 StPO; FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, in: Basler Kommentar Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 231 StPO; a.M. RUCKSTUHL/JEKER, Revision StPO - Wohin gehen wir?, Anwaltsrevue 2021, S. 11). Das Bundesgericht hat dementsprechend bisher nie verlangt, dass die Anordnung von Sicherheitshaft nach erstinstanzlicher Verurteilung nebst den übrigen Voraussetzungen (vgl. dazu E. 2 hiervor) auch der Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs dient oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren geboten ist (vgl. beispielhaft Urteile 1B_187/2022 vom 5. Mai 2022 E. 3; 1B_89/2022 vom 18. März 2022 E. 2 und 5; 1B_612/2021 vom 24. November 2021 E. 3). Ein Teil des Schrifttums vertritt die Auffassung, der Straf- oder Massnahmenvollzug gemäss Art. 231 Abs. 1 lit. a StPO werde primär gefährdet, wenn Fluchtgefahr vorliege (DANIEL LOGOS, in: Commentaire Romand Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2019, N. 7 zu Art. 231 StPO; MARC FORSTER, a.a.O., N. 4 zu Art. 231 StPO). Die Ziele des Berufungsverfahrens gemäss Art. 231 Abs. 1 lit. b StPO würden dagegen grundsätzlich durch Flucht- und Kollisionsgefahr gefährdet sowie "allenfalls" auch durch Wiederholungsgefahr; letzteres namentlich, wenn neue Delikte drohten, die geeignet seien, das hängige Verfahren zu beeinträchtigen und zu komplizieren (MOREILLON/PAREIN-REYMOND, a.”
“1 et les références) et émaner de la prévenue, qui a qualité de partie à la procédure (art. 104 al. 1 let. a CPP) et un intérêt à l'annulation de l'ordonnance entreprise (art. 104 al. 1 let. a et 382 al. 1 CPP). 2. 2.1. Selon l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Ces cas de figure ne constituent pas des motifs de détention proprement dits au sens de l'art. 31 al. 1 Cst., mais apportent des précisions d'ordre procédural en relation avec les motifs de détention légaux de l'art. 221 CPP (arrêt du Tribunal fédéral 1B_43/2013 du 1er mars 2013 consid. 3.1; M. NIGGLI / M. HEER / H. WIPRÄCHTIGER (éds), Strafprozessordnung - Jugendstrafprozessordnung, Basler Kommentar StPO/JStPO, 2e éd., Bâle 2014, n. 2 (note 6) ad. art. 231 CPP). 2.2. Le maintien en détention se justifie s'il y a lieu de présumer, avec une certaine vraisemblance, qu'il existe un danger de récidive d'un crime au sens de l'art. 10 al. 2 CP, ou de délits graves ("Verbrechen oder schwere Vergehen", ATF 137 IV 84 consid. 3.2 p. 86 ; DCPR/205/2011 du 9 août 2011). 2.3. Le risque de fuite doit s'analyser en fonction d'un ensemble de critères tels que le caractère de l'intéressé, sa moralité, ses ressources, ses liens avec l'État qui le poursuit ainsi que ses contacts à l'étranger, qui font apparaître le risque de fuite non seulement possible, mais également probable (ATF 117 Ia 69 consid. 4a p. 70 et la jurisprudence citée). La gravité de l'infraction ne peut pas, à elle seule, justifier la prolongation de la détention, mais permet souvent de présumer un danger de fuite en raison de l'importance de la peine dont le prévenu est menacé (ATF 125 I 60 consid. 3a p. 62 ; 117 Ia 69 consid. 4a p. 70, 108 Ia 64 consid. 3). 2.4. Conformément au principe de la proportionnalité (art.”
Bei Vorliegen von Sicherungsgründen wird die Fortsetzung oder Anordnung der Sicherungs- bzw. Sicherheitshaft gesondert verfügt. Diese Praxis findet sich sowohl in erstinstanzlichen Urteilen als auch in bestätigenden bzw. revidierenden Entscheiden.
“PAR CES MOTIFS, LE TRIBUNAL CORRECTIONNEL statuant contradictoirement : Déclare A______ coupable d'actes d'ordre sexuel commis sur une personne incapable de discernement ou de résistance (art. 191 CP), d'entrée illégale (art. 115 al. 1 let. a LEI) et de séjour illégal (art. 115 al. 1 let. b LEI). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 3 ans et 6 mois, sous déduction de 708 jours de détention avant jugement (art. 40 et 51 CP). Ordonne que A______ soit soumis à un traitement ambulatoire (art. 63 CP). Ordonne la transmission du présent jugement, du procès-verbal de l'audience de jugement, du rapport d'expertise psychiatrique du 14 décembre 2023 et du procès-verbal de l'audition des experts du 18 avril 2024 au Service de l'application des peines et mesures. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 5 ans (art. 66a al. 1 let. h CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Rejette les conclusions en indemnisation de A______ (art. 429 CPP). Condamne A______ à payer à C______ CHF 12'000.-, avec intérêts à 5% dès le 11 septembre 2022, à titre de réparation du tort moral (art. 49 CO). Ordonne la restitution à A______ du gilet et de son contenu, du porte-carte et de son contenu, du pull à capuche ainsi que de la banane et de son contenu figurant sous chiffres 1 à 4 de l'inventaire n°36104120220911 du 11 septembre 2022. Ordonne la restitution à A______ du téléphone portable et de la carte d'hébergement figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n°36290320220916 du 16 septembre 2022. Ordonne la confiscation et la destruction du paquet de cigarettes et de la culotte noire figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire n°36490320220926 du 26 septembre 2022. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 23'093.90, y compris un émolument de jugement de CHF 1'500.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 8'254.55 l'indemnité de procédure due à Me B______, défenseur d'office de A______ (art.”
“Condamne X______ à une peine privative de liberté de 9 mois, sous déduction de 170 jours de détention avant jugement (art. 40 CP). Révoque le sursis octroyé le 19 octobre 2021 par le Ministère public du canton de Genève (art. 46 al. 1 CP). Condamne X______ à une peine pécuniaire d'ensemble de 80 jours-amende (art. 34 CP). Fixe le montant du jour-amende à CHF 10.-. Condamne X______ à une amende de CHF 1'000.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution de 10 jours. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de X______ pour une durée de 3 ans (art. 66abis al. 1 CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la marijuana figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 43146620231012 du 12 octobre 2023, de la drogue figurant sous chiffres 1 et 2 de l'inventaire no 43933420231203 du 3 décembre 2023, de la cocaïne figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 4317420231013 du 13 octobre 2023, de la marijuana figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 38552420221220 du 20 décembre 2022 et des câbles électriques figurant sous chiffre 2 de l'inventaire no 39705120230203 du 3 février 2023 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la dévolution à l'Etat de l'argent figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 43146420231012 du 12 octobre 2023 (art. 70 CP). Ordonne la restitution à X______ du sac et les vêtements figurant sous chiffre 1 de l'inventaire no 39705120230203 du 3 février 2023 et du téléphone portable figurant sous chiffre 2 de l'inventaire no 43146420231012 du 12 octobre 2023 (art. 267 al. 1 et 3 CPP). Condamne X______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 4'594.”
“Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de X______ (art. 231 al. 1 CPP). Déclare Y______ coupable d'infraction à l'art. 19 al. 1 let. c, d et g et al. 2 let. a et b de la loi fédérale sur les stupéfiants (LStup) et d'entrée illégale et séjour illégal (art. 115 al. 1 let. a et b LEI). Révoque la libération conditionnelle accordée le 22 octobre 2021 par le Tribunal d'application des peines et des mesures de Genève (solde de peine de 1 mois et 13 jours) (art. 89 al. 1 CP). Condamne Y______ à une peine privative de liberté d'ensemble de 5 ans, sous déduction de 471 jours de détention avant jugement (art. 40 et 89 al. 6 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de Y______ pour une durée de 7 ans (art. 66a al. 1 let. o CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de Y______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue, des balances, des produits de coupage, du matériel de conditionnement, du carnet de comptabilité et du lot de documents manuscrits, figurant sous chiffre 1 de l'inventaire n° 37982120221124, sous chiffres 1, 2, 9 à 12, 15, 16, 24 à 26, 31, 33 de l'inventaire n°38076320221128, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 38146320221130 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42682520230901 (art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs patrimoniales figurant sous chiffres 19 et 32 de l'inventaire n° 38076320221128 (art. 70 CP). Ordonne la confiscation et la destruction des téléphones portables, Smartphones, cartes SIM et carte mémoire micro SD, figurant sous chiffres 3 à 8, 13, 14, 17, 27 à 30 de l'inventaire n° 38076320221128, sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42596320230824 et sous chiffre 1 de l'inventaire n° 42682320230901(art. 69 CP). Ordonne la confiscation et la destruction du pistolet d'alarme et des munitions, figurant sous chiffres 18, 20 à 22 de l'inventaire n° 38076320221128 (art.”
“Met A______ au bénéfice du sursis et fixe la durée du délai d'épreuve à trois ans (art. 42 et 44 CP). Avertit A______ que s'il devait commettre de nouvelles infractions durant le délai d'épreuve, le sursis pourrait être révoqué et la peine suspendue exécutée, cela sans préjudice d'une nouvelle peine (art. 44 al. 3 CP). Déclare A______ coupable de consommation de stupéfiants (art. 19a LStup). Condamne A______ à une amende de CHF 100.- (art. 106 CP). Prononce une peine privative de liberté de substitution d’un jour. Dit que la peine privative de liberté de substitution sera mise à exécution si, de manière fautive, l'amende n'est pas payée. Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de trois ans (art. 66a bis CP). Dit que la peine prononcée avec sursis n'empêche pas l'exécution de l'expulsion durant le délai d'épreuve. Renonce à ordonner le signalement de l'expulsion dans le système d'information Schengen (SIS) (art. 20 de l'ordonnance N-SIS ; RS 362.0). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). Ordonne la confiscation et la destruction de la drogue figurant sous n° 1______ de l’inventaire n° 2______ ; n° 3______ de l’inventaire n° 4______ ; n°s 5______ et 6______ de l’inventaire n° 7______ ; n° 8______ de l’inventaire n° 9______ ; n° 10______ de l’inventaire n° 11______ (art. 69 CP). Ordonne la confiscation des valeurs patrimoniales figurant sous n° 12______ de l'inventaire n° 13______ (art. 70 CP). Ordonne la confiscation et la dévolution à l'Etat des valeurs patrimoniales figurant sous n° 14______ de l'inventaire n° 2______ (art. 70 CP). Ordonne la restitution à A______ des téléphones portables figurant sous n°s 15______, 16______ de l’inventaire n° 2______ et n° 17______ de l’inventaire n° 13______. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 2'324.00, y compris un émolument de jugement de CHF 300.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 5'399.00 l'indemnité de procédure due à Me B______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP). " Notifie le présent arrêt aux parties.”
“* * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Reçoit l'appel formé par A______ contre le jugement rendu le 19 septembre 2022 par le Tribunal correctionnel dans la procédure P/23032/2019. Le rejette. Ordonne le maintien de A______ en détention pour des motifs de sûreté. Condamne A______ aux frais de la procédure d'appel, en CHF 2'525.-, qui comprennent un émolument de CHF 1'500.-. Arrête à CHF 1'105.75, TVA comprise, le montant des frais et honoraires de Me C______, défenseure d'office de A______. Confirme le jugement entrepris, dont le dispositif est le suivant : "Déclare A______ coupable de vol par métier (art. 139 ch. 1 et 2 CP) et de dommage considérable à la propriété (art. 144 al. 1 et 3 CP). Condamne A______ à une peine privative de liberté de 4 ans, sous déduction de 350 jours de détention avant jugement, dont 164 jours de détention extraditionnelle (art. 40 CP). Ordonne l'expulsion de Suisse de A______ pour une durée de 8 ans (art. 66a al. 1 let. c CP). Dit que l'exécution de la peine prime celle de l'expulsion (art. 66c al. 2 CP). Ordonne, par prononcé séparé, le maintien en détention pour des motifs de sûreté de A______ (art. 231 al. 1 CPP). ******* Constate que A______ acquiesce aux conclusions civiles de E______ SA en totalité, de I______ en totalité et de M______ à concurrence de CHF 42.- (art. 124 al. 3 CPP). Condamne A______ à payer, à titre de réparation du dommage matériel (art. 41 CO): - CHF 21'352.- à E______ SA; - CHF 710.85 à I______; - CHF 42.- à M______; - CHF 700.- à Z______. Déboute M______ de ses conclusions civiles pour le surplus. Déboute H______, J______ et AA______ de leurs conclusions civiles. Condamne A______ aux frais de la procédure, qui s'élèvent à CHF 6'827.-, y compris un émolument de jugement de CHF 800.- (art. 426 al. 1 CPP). Fixe à CHF 7'812.85 l'indemnité de procédure due à Me C______, défenseur d'office de A______ (art. 135 CPP)." Notifie le présent arrêt aux parties. Le communique, pour information, au Tribunal correctionnel, à la prison de B______, au Secrétariat d'Etat aux migrations et à l'Office cantonal de la population et des migrations.”
Ist neben einer Freiheitsstrafe auch eine Landesverweisung/Expulsion erstinstanzlich angeordnet oder droht diese, kann Art. 231 StPO (in Verbindung mit Art. 220 Abs. 2 StPO) als Grundlage für die Anordnung oder Fortdauer der Sicherheitshaft dienen. Bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Haftdauer darf dabei ein angemessener, von den Behörden benötigter Zeitbedarf zur Vorbereitung und Sicherstellung des Vollzugs der Landesverweisung berücksichtigt werden.
“ou en prévision de la procédure d’appel (let. b). En relation avec l'art. 220 al. 2 CPP, l'art. 231 CPP constitue également une base légale suffisante pour ordonner la détention afin de garantir l'exécution d'une expulsion prononcée en première instance (ATF 143 IV 168 consid. 3.2 et les références ; Frei/Zuberbühler Elsässer, in : Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3e éd. 2020, no 3a ad art. 231 CPP). Si, en plus d'une peine privative de liberté, une expulsion est également prononcée, il est par conséquent permis de prendre en compte, lors de l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, le temps raisonnablement nécessaire aux autorités pour préparer l'exécution de l'expulsion (arrêts du Tribunal fédéral 7B_475_2023 du 6 septembre 2023 consid. 5.2, 1B_586/2021 du 11 novembre 2021 consid. 2.3 et 1B_262/2018 du 20 juin 2018 consid. 3.2).”
“Dabei handelt es sich nicht um eigenständige Haftgründe; vielmehr werden damit die besonderen prozessualen Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils mit Bezug auf die Haftgründe verdeutlicht (Frei/Zuberbühler Elsässer, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO; BGE 145 IV 503 E. 2.1 [= Pra 2020 Nr. 54], auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht. Entscheidend ist, dass nach wie vor Haftgründe bestehen, wobei auch die Möglichkeit von Ersatzmassnahmen zu prüfen ist. In Verbindung mit Art. 220 Abs. 2 StPO bildet Art. 231 StPO auch eine hinreichende strafprozessrechtliche Grundlage für die Anordnung der Haft zur Sicherstellung des Vollzugs einer erstinstanzlich ausgesprochenen Landesverweisung (BGE 143 IV 168 E. 3.2 f. [= Pra 2018 Nr. 36] mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, a.a.O., N. 3a zu Art. 231 StPO). Droht neben einer freiheitsentziehenden Sanktion zusätzlich eine Landesverweisung, darf folglich auch ein angemessener behördlicher Zeitbedarf für die Vorbereitung des Vollzugs der Landesverweisung bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Haftdauer mitberücksichtigt werden (BGE 143 IV 168 E. 5.2 [= Pra 2018 Nr. 36]; Urteile des Bundesgerichts 1B_586/2021 vom 11. November 2021 E. 2.3 und 1B_262/2018 vom 20. Juni 2018 E. 3.2).”
Bei einer erstinstanzlichen Verurteilung einer ausländischen Person, die derzeit über keine Aufenthaltsbewilligung verfügt, können die vorgeschlagenen Ersatzmassnahmen sich als unzureichend erweisen.
“a CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP). 2. 2.1. Une mesure de détention pour des motifs de sûreté n'est compatible avec la liberté personnelle garantie aux art. 10 al. 2 Cst. et 5 CEDH que si elle repose sur une base légale (art. 31 al. 1 et art. 36 al. 1 Cst.), soit en l'espèce l'art. 221 CPP. Elle doit en outre correspondre à un intérêt public et respecter le principe de la proportionnalité (art. 36 al. 2 et 3 Cst., art. 212 al. 3 CPP). Pour que tel soit le cas, la privation de liberté doit être justifiée par les besoins de l'instruction, par un risque de fuite ou par un danger de collusion ou de réitération (art. 221 al. 1 let. a, b et c CPP). Préalablement à ces conditions, il doit exister des charges suffisantes, soit de sérieux soupçons de culpabilité, à l'égard de l'intéressé (art. 221 al. 1 CPP; art. 5 par. 1 let. c CEDH), c'est-à-dire des raisons plausibles de le soupçonner d'avoir commis une infraction (ATF 143 IV 168 consid. 2). L'art. 231 al. 1 CPP prévoit qu'au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté, pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée (ATF 139 IV 270 consid. 3.1 p. 275 s. et les arrêts cités). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel (ATF 139 IV 270 consid. 3.1 p. 275) ou d'une libération conditionnelle (arrêt 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2, in Pra 2013 74 549). 2.2. En l'espèce, le recourant est de nationalité étrangère et ne bénéficie actuellement d'aucun permis de séjour. Les mesures de substitution proposées paraissent clairement insuffisantes.”
Entscheide über die Anordnung oder den Verbleib in Sicherheitshaft nach Art. 231 Abs. 1 StPO sind gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. b CPP rekursfähig. Die Beschwerdeinstanz ist zuständig und kann vorgebrachte Rügen insgesamt prüfen, einschliesslich formeller Beanstandungen wie einer Verletzung des Rechts, gehört zu werden.
“________, par son défenseur d’office, a recouru contre ce dispositif, concluant, avec suite de frais et dépens, à la réforme de son chiffre IX en ce sens qu’il est immédiatement libéré. Le 31 mai 2024, O.________ a déposé une annonce d’appel contre le jugement rendu le 17 mai 2024 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de La Côte (cf. PV des opérations). Par courrier du 6 juin 2024, dans le délai imparti, la Présidente du Tribunal correctionnel de l’arrondissement de La Côte a déclaré renoncer à se déterminer sur le recours et s’en est remise à justice. Par courrier du 10 juin 2024, dans le délai imparti, le Ministère public a déclaré renoncer à formuler des déterminations sur le recours. Par courrier du 11 juin 2024, le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de La Côte a adressé une copie complète du jugement aux parties (cf. PV des opérations), mais pas à la Chambre de céans. En droit : 1. 1.1 Les décisions de placement ou de maintien en détention pour des motifs de sûreté rendues par les tribunaux de première instance en application de l’art. 231 al. 1 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) peuvent faire l’objet d’un recours au sens de l’art. 393 al. 1 let. b CPP (TF 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1 ; TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1), qui est de la compétence, dans le canton de Vaud, de la Chambre des recours pénale (art. 20 CPP ; art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 al. 1 let. a LOJV [loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Devant l'autorité de recours, le prévenu peut alors faire valoir tous ses griefs à l'encontre de la décision de détention rendue par la juridiction de première instance, y compris ceux d'ordre formel, soit par exemple une violation de son droit d'être entendu par cette dernière (TF 1B_165/2017 du 19 mai 2017 consid. 2.1). 1.2 Déposé en temps utile (art. 396 al. 1 CPP), par le détenu qui a qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP) et dans les formes prescrites (art.”
Nach ständiger Rechtsprechung entscheidet das erstinstanzliche Gericht im Urteil, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist, und zwar entweder zur Sicherung des Straf‑ bzw. Massnahmenvollzugs oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren. Die hierfür massgeblichen Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO. Nach der Praxis spielt es dabei keine Rolle, ob das erstinstanzliche Urteil in Rechtskraft erwächst oder das Verfahren noch an eine höhere Instanz geht.
“Die Verfahrensherrschaft liegt demnach noch beim Regionalgericht, weshalb die Beschwerdekammer zur Beurteilung der Haftbeschwerde zuständig ist. Der Beschwerdeführer ist durch die Verlängerung der Sicherheitshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 3. Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 StPO nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und ein besonderer Haftgrund vorliegt. Die Haft muss ausserdem verhältnismässig sein (vgl. Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d sowie Art. 212 Abs. 2 Bst. c und Abs. 3 StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1, auch zum Folgenden, und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1; 1B 244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1; je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO, auch zum Folgenden). Der Regelung lässt sich entnehmen, dass es keine Rolle spielt, ob das Urteil allenfalls in Rechtskraft erwächst oder ob das Verfahren vor die nächste Instanz geht.”
“Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat die mit der Behandlung des Haftentlassungsgesuchs befasste Behörde bei Bejahung der Haftvoraussetzungen formell die Untersuchungs- oder Sicherheitshaft anzuordnen, da nur so die zur Begründung eines rechtmässigen Freiheitsentzugs bestehenden Garantien eingehalten werden können. Der Vollzugsort bleibt davon grundsätzlich unberührt, da auch die Untersuchungs- und Sicherheitshaft in einer Vollzugsanstalt vollzogen werden können (Urteil des Bundesgerichts 6B_73/2017 vom 16. Februar 2017 E. 2.3; zum Ganzen: 143 IV 160 E. 2.3). 4. Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung (Art. 220 Abs. 2 StPO). Sicherheitshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (sog. allgemeiner Haftgrund [E. 5 hiernach]), ein besonderer Haftgrund – wie beispielsweise Fluchtgefahr (Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO, vgl. dazu E. 6) – besteht und sich die Haftanordnung oder -belassung als verhältnismässig erweist (Art. 197 Abs. 1 Bst. c und d StPO). Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil (resp. vorliegend in dessen Anschluss), ob eine verurteilte Person zur Sicherung des Straf- und Massnahmenvollzugs (Bst. a) oder im Hinblick auf das Berufungsverfahren (Bst. b) in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist; die Haftgründe ergeben sich aus Art. 221 StPO (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_106/2021 vom 19. März 2021 E. 2.2 mit Hinweis). Die in Art. 231 Abs. 1 StPO genannten Zielsetzungen sollen dabei besondere prozessuale Aspekte nach Erlass des erstinstanzlichen Urteils im Hinblick auf die gesetzlichen Haftgründe verdeutlichen (Urteile des Bundesgerichts 1B_274/2022 vom 20. Juni 2022 E. 5.1 und 1B_244/2013 vom 6. August 2013 E. 3.1, je mit Hinweisen; Frei/Zuberbühler Elsässer, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 3 zu Art. 231 StPO). 5. 5.1 Bei Vorliegen einer erstinstanzlichen Verurteilung gilt der dringende Tatverdacht nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich ohne Weiteres als erstellt.”
“Gemäss Art. 231 Abs. 1 StPO entscheidet das erstinstanzliche Gericht mit dem Urteil, ob eine verurteilte Person in Sicherheitshaft zu setzen oder zu behalten ist (a) zur Sicherung des Straf- oder Massnahmenvollzugs oder (b) im Hinblick auf das Berufungsverfahren. Nach Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO ist Sicherheitshaft zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht. Der Beschwerdeführer bestreitet den dringenden Tatverdacht nicht. Er macht geltend, es fehle an der Fluchtgefahr.”
Befindet sich eine inhaftierte Person nicht in einer als Sicherheitshaft im Sinne von Art. 231 StPO angeordneten Haft, begründet dies keinen Anspruch auf Entlassung gestützt auf Art. 233 StPO. In solchen Fällen bleiben Fragen der Vollzugszuständigkeit (z. B. über die Anrechnung von Haft oder über bedingte Entlassungsvollzüge) von den zuständigen Vollzugsbehörden zu entscheiden.
“Ein Abwesenheitsurteil werde unter den üblichen Voraussetzungen formell und materiell rechtskräftig. Dies sei gemäss Art. 437 Abs. 1 lit. a StPO insbesondere nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist der Fall. Das Gesuch um neue Beurteilung eines Abwesenheitsurteils gemäss Art. 368 StPO sei ein blosser Rechtsbehelf und damit kein ordentliches Rechtsmittel. Erst mit Rechtskraft des neuen Urteils falle das Abwesenheitsurteil dahin (Art. 370 Abs. 2 StPO). Aufgrund der aufschiebenden Wirkung seiner Berufung gegen das "Neubeurteilungsurteil" vom 28. Januar 2020 bestehe das Abwesenheitsurteil nach wie vor fort, sei rechtskräftig und damit grundsätzlich auch vollstreckbar, zumal die Vorinstanz dem Gesuch um Neubeurteilung keine aufschiebende Wirkung gemäss Art. 369 Abs. 3 StPO gewährt habe. Als Konsequenz daraus folge, dass sich der Beschwerdeführer seit seiner Auslieferung an die Schweizer Behörden am 16. August 2019 und seiner Überführung in die Justizvollzugsanstalt im ordentlichen Strafvollzug und nicht in Sicherheitshaft befinde. Aus einer nicht angeordneten Haft gemäss Art. 231 StPO könne er auch nicht gestützt auf Art. 233 StPO entlassen werden. Selbst wenn das Gesuch um bedingte Entlassung gemäss Art. 86 StGB entgegenzunehmen wäre, bliebe das Ergebnis gleich. Diesfalls läge die Entscheidkompetenz nicht beim Berufungsgericht, sondern beim Amt für Justizvollzug (Art. 4 Abs. 1 lit. h i.V.m. Art. 1 Abs. 1 der Verordnung vom 19.Dezember 2017 über den Justizvollzug im Kanton Graubünden [Justizvollzugsverordnung, JVV; BR 350.510]).”
“Das Gericht, welches auf das Gesuch um neue Beurteilung eintritt, fällt ein neues Urteil. Erst mit Rechtskraft des neuen Urteils fällt das Abwesenheitsurteil dahin (vgl. Art. 370 Abs. 2 StPO). Der Berufungskläger hatte gegen das Abwesenheitsurteil vom 18. Juli 2018 (Proz Nr. 515-2014-28) kein Rechtsmittel erhoben, sodass es in Rechtskraft erwuchs. Aufgrund der aufschiebenden Wirkung (Art. 402 StPO) seiner Berufung gegen das "Neubeurteilungsurteil" vom 28. Januar 2020 (Proz Nr. 515-2019-37) besteht das Abwesenheitsurteil nach wie vor fort, ist rechtskräftig und damit grundsätzlich auch vollstreckbar, zumal die Vorinstanz dem Gesuch um Neubeur- teilung keine aufschiebende Wirkung gemäss Art. 369 Abs. 3 StPO gewährt hatte. Als Konsequenz daraus folgt, dass sich der Berufungskläger seit seiner Ausliefe- rung an die Schweizerischen Behörden am 16. August 2019 und seiner Über- führung in die Justizvollzugsanstalt R. gleichentags im ordentlichen Straf- vollzug und nicht in Sicherheitshaft (Art. 231 StPO) befindet. Aus einer nicht ange- ordneten Haft gemäss Art. 231 StPO kann der Berufungskläger nicht gestützt auf Art. 233 StPO entlassen werden. Auf sein Gesuch ist folglich nicht einzutreten. Selbst wenn es als Gesuch um bedingte Entlassung gemäss Art. 86 StGB entge- gen zu nehmen wäre, bliebe das Ergebnis gleich. Diesfalls läge die Entscheid- kompetenz nicht beim Berufungsgericht, sondern beim Amt für Justizvollzug (vgl. Art. 4 Abs. 1 lit. h i.V.m. Art. 1 Abs. 1 der Verordnung über den Justizvollzug im Kanton Graubünden [JVV; BR 350.500]).”
Ergibt sich die erstinstanzliche Verurteilung erheblich abweichend von den Requisiten der Staatsanwaltschaft und hält diese die Haftgründe weiterhin für gegeben, so kann sie beim erstinstanzlichen Gericht beantragen, die Sicherheitshaft bis zur Entscheidung der zuständigen Berufungsinstanz beziehungsweise deren Verfahrensleitung vorzubehalten, soweit die Fortsetzung der Haft für die Vorbereitung des angekündigten Berufungsverfahrens als notwendig erachtet wird.
“2 StPO den Entlassungsfall einschliesse, in dem zwar ein Schuldspruch erfolge, die ausgesprochene Strafe jedoch nicht den Anträgen des Staatsanwalts entspreche, dieser Berufung einlegen wolle und er die Haftgründe nach wie vor für gegeben halte (Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, in: Praxiskommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 4. Aufl. 2023, N. 9 zu Art. 231). In diesem Sinne halten auch Frei/Zuberbühler Elsässer fest, das Bedürfnis, die beschuldigte Person bis zum Abschluss der Berufungsverhandlung in Sicherheitshaft zu behalten, könne genau so gross sein, wenn nach Auffassung der Staatsanwaltschaft eine viel zu milde Strafe ausgesprochen oder von einer freiheitsentziehenden Massnahme abgesehen worden sei (Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 12). Vorausgesetzt wird aber, dass bei einem Schuldspruch die Verurteilung erheblich von den Anträgen der Staatsanwaltschaft abweicht und diese die Fortsetzung der Sicherheitshaft für notwendig hält, um das von ihr angekündigte Berufungsverfahren vorzubereiten (vgl. Logos Daniel, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 13 zu Art. 231 StPO; Laurent Moreillon/Aude Parein-Reymond, in: Code de procédure pénale, 2 Aufl. 2016, N. 16 zu Art. 231 StPO; Mirjam Frei/Simone Zuberbühler Elsässer, a.a.O., N. 13 f., Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, a.a.O., N. 9)”
“b CPP, si le prévenu en détention est acquitté et que le tribunal de première instance ordonne sa mise en liberté, le ministère public peut demander à la direction de la procédure de la juridiction d’appel, par l’entremise du tribunal de première instance, de prolonger sa détention pour des motifs de sûreté s’il existe un danger sérieux et imminent qu’il compromette de manière grave et imminente la sécurité d’autrui par des crimes ou des délits graves. En pareil cas, la personne concernée demeure en détention jusqu’à ce que la direction de la procédure de la juridiction d’appel ait statué. Celle-ci statue sur la demande du ministère public dans les cinq jours à compter du dépôt de la demande. Malgré le silence de la loi à cet égard, aucune circonstance ne justifie d'interdire au Ministère public de s'opposer également à la remise en liberté d'un condamné lorsque la condamnation s'écarte sensiblement de ses réquisitions et qu'il estime que le maintien en détention est nécessaire en prévision de la procédure d'appel qu'il entend annoncer (Logos, in : Kuhn/Jeanneret [éd.], Code de procédure pénale suisse, Commentaire romand, 2e éd., Bâle 2019, n. 13 ad art. 231 CPP et les références citées ; CAPE 28 février 2019/114 ; CAPE 17 février 2017/94 ; CAPE 30 septembre 2011/166). En l'espèce, devant l’autorité de première instance, le Ministère public a requis une peine de 3 ans de privation de liberté avec sursis partiel (18 mois) à l’encontre de W.________, soit une peine supérieure à la peine de 24 mois prononcée avec sursis partiel (12 mois) par le tribunal correctionnel. Il a en outre annoncé faire appel du jugement de première instance. Par conséquent, sa demande tendant au maintien du prénommé en détention pour des motifs de sûreté, présentée en temps utile, est recevable. 2. 2.1 2.1.1 A l’issue de sa plaidoirie devant le Tribunal correctionnel, le Ministère public a requis que le prévenu soit reconnu coupable de contravention à la loi fédérale sur les stupéfiants et de contrainte sexuelle, qu’il soit condamné à une peine privative de liberté de 3 ans sous déduction de la détention avant jugement avec sursis sur 18 mois et un délai d’épreuve de 5 ans, que 11 jours supplémentaires soient déduits en compensation de la détention dans des conditions illicites, qu’une amende de 300 fr.”
Die zuständige Justizvollzugsbehörde kann gestützt auf Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO — sinngemäss wie die Staatsanwaltschaft — bei der Verfahrensleitung der Rechtsmittelinstanz die Anordnung bzw. Fortsetzung von strafprozessualer Sicherheitshaft für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens beantragen.
“Stellt etwa die Vollzugsbehörde einen Antrag um Verlängerung einer stationären Massnahme und wird dieser Antrag erstinstanzlich abgewiesen, so kommt gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung der Vollzugsbehörde als zuständige Behörde für die Einleitung des Verfahrens auf Erlass eines nachträglichen richterlichen Entscheids (vgl. Art. 364 a Abs. 1 StPO) gestützt auf Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO analog zur Staatsanwaltschaft das Recht zu, beim Gericht, welches den Antrag um Verlängerung der stationären Massnahme abgewiesen hat, zu Handen der Verfahrensleitung der Rechtsmittelinstanz für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens die Fortsetzung bzw. im Falle einer noch andauernden originären stationären Massnahme die Anordnung von Sicherheitshaft zu beantragen (BGer 7B_190/2024 vom 12. März 2024 E. 2.2.3). Das Bundesgericht hat hierzu weiter festgehalten, dass die Rechtsmittelinstanz jedenfalls dann dazu verpflichtet ist, die betroffene Person mündlich anzuhören, wenn diese nach Ablauf der originären Massnahme nicht zwingend mit einem weiteren Freiheitsentzug in der Form von strafprozessualer Sicherheitshaft rechnen muss (BGer 7B_190/2024 vom 12. März 2024 E. 3.2.3).”
“In sinngemässer Anwendung auf das vorliegende Verfahren bedeutet dies, dass dem Amt für Justizvollzug - als zuständige Behörde für die Einleitung des Verfahrens auf Erlass eines nachträglichen richterlichen Entscheids (vgl. Art. 364 a Abs. 1 StPO) - gestützt auf Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO analog zur Staatsanwaltschaft das Recht zukam, beim Richteramt Olten-Gösgen, welches den Antrag um Verlängerung der stationären Massnahme abgewiesen hat, zu Handen der Verfahrensleitung der Rechtsmittelinstanz die Fortsetzung bzw. im vorliegenden Fall aufgrund der damals noch andauernden originären stationären Massnahme für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens die Anordnung von Sicherheitshaft zu beantragen. Entgegen der Kritik der Beschwerdeführerin steht dieses Vorgehen nicht im Widerspruch zu Art. 222 StPO. Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO trat in der vorgenannten Ausgestaltung zeitgleich mit Art. 222 StPO in Kraft und normiert kein Beschwerderecht der Staatsanwaltschaft, sondern räumt ihr bzw. im gerichtlichen Nachverfahren der zuständigen Justizvollzugsbehörde die Möglichkeit ein, im Falle eines erstinstanzlichen Freispruchs oder vorliegend einer Nichtverlängerung einer stationären Massnahme in der Hauptsache für die Dauer des Rechtsmittelverfahrens die Anordnung von strafprozessualer Sicherheitshaft zu beantragen. Der Zulässigkeit des vorliegend strittigen Antrags des Amts für Justizvollzug vom 8. Januar 2024 steht sodann auch nicht entgegen, dass das Amt im Zeitpunkt des Antrags noch gar kein Rechtsmittel gegen den Nachentscheid vom 21. Dezember 2023 ergriffen hatte. Art. 231 Abs. 2 lit. b StPO räumt ihm die Gelegenheit ein, bereits im Hinblick auf ein Rechtsmittelverfahren die Anordnung von Sicherheitshaft zu beantragen (siehe MARC FORSTER, in: Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, N. 6 zu Art. 231 StPO).”
Das Flucht-Risiko ist nach Art. 231 Abs. 1 StPO anhand konkreter persönlicher Indizien zu beurteilen, etwa Charakter, Moral, finanzielle Mittel sowie Verbindungen zum verfolgenden Staat und Kontakte ins Ausland. Die Schwere der Tat allein genügt grundsätzlich nicht zur Begründung eines wahrscheinlichen Fluchtrisikos.
“b CPP ; arrêts du Tribunal fédéral 1B_178/2017 du 24 mai 2017 consid. 2.1. et 1B_250/2014 du 4 août 2014 consid. 2.2. in fine ; ACPR/903/2021 du 20 décembre 2021 consid. 1 ; ACPR/12/2017 du 13 janvier 2017 ; ACPR/254/2015 du 30 avril 2015 consid. 1 ; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n 4 ad art. 231). Le recours émane du prévenu, qui a qualité de partie à la procédure (art. 104 al. 1 let. a CPP) et qui, détenu, a un intérêt à l'annulation de la décision entreprise (art. 104 al. 1 let. a et 382 al. 1 CPP). 2. Le recourant ne remet pas en cause l’existence de charges suffisantes contre lui, s'agissant des faits tombant sous le coup de l'art. 187 ch. 1 CP. Il n'y a dès lors pas lieu de s'y attarder, ce d'autant que lorsqu'un jugement de condamnation a déjà été rendu, l'existence de forts soupçons au sens de l'art. 221 al. 1 CPP est renforcée (ATF 139 IV 186 consid. 2.2.3 = SJ 2013 I 573). 3. Le recourant conteste tout risque de fuite. 3.1. Selon l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Cette disposition vise avant tout le risque de fuite (A. KUHN / Y. JEANNERET / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), op. cit., n. 7 ad art. 231). Ces cas de figure ne constituent pas des motifs de détention proprement dits, au sens de l'art. 31 al. 1 Cst., mais apportent des précisions d'ordre procédural en relation avec les motifs de détention légaux de l'art. 221 CPP (ACPR/560/2013 du 23 décembre 2013 et les références citées). 3.2. Le risque de fuite au sens de l'art. 221 al. 1 let. a CPP doit s'analyser en fonction d'un ensemble de critères tels que le caractère de l'intéressé, sa moralité, ses ressources, ses liens avec l'État qui le poursuit ainsi que ses contacts à l'étranger, qui font apparaître le risque de fuite non seulement possible, mais également probable (ATF 117 Ia 69 consid.”
“Le recourant estime que le risque de fuite serait inexistant ou pourrait être pallié par les mesures de substitution qu'il propose. 3.1. Selon l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Ces cas de figure ne constituent pas des motifs de détention proprement dits au sens de l'art. 31 al. 1 Cst., mais apportent des précisions d'ordre procédural en relation avec les motifs de détention légaux de l'art. 221 CPP (arrêt du Tribunal fédéral 1B_210/2016 du 24 juin 2016 consid. 2.1). Le but est d’assurer l’exécution effective du condamné contre lequel il existe des indices concrets d’une intention de fuir à l’étranger ou de se cacher en Suisse pour se soustraire à l’exécution du jugement (Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), op. cit., n. 7 ad art. 231). Matériellement, l'art. 231 al. 1 CPP a notamment pour but d'assurer la recherche de la vérité dans les cas d'infractions graves, en particulier en cas de risque de fuite et de collusion. L'art. 221 al. 1 let. a CPP se trouve ainsi renforcé par l'art. 231 al. 1 CPP après une condamnation intervenue en première instance, notamment lorsque les faits concernant une infraction grave sont contestés (ATF 145 IV 503 consid. 2.1 p. 506 s.). 3.2. Le risque de fuite doit s'analyser en fonction d'un ensemble de critères tels que le caractère de l'intéressé, sa moralité, ses ressources, ses liens avec l'État qui le poursuit ainsi que ses contacts à l'étranger, qui font apparaître le risque de fuite non seulement possible, mais également probable. La gravité de l'infraction ne peut pas, à elle seule, justifier la prolongation de la détention, même si elle permet souvent de présumer un danger de fuite en raison de l'importance de la peine dont le prévenu est menacé (ATF 143 IV 160 consid. 4.3). Même si cela ne dispense pas de tenir compte de l'ensemble des circonstances pertinentes, la jurisprudence admet que lorsque le prévenu a été condamné en première instance à une peine importante, le risque d'un long séjour en prison apparaît plus concret que durant l'instruction (ATF 145 IV 503 consid.”
“a CPP doit s'analyser en fonction de critères tels que le caractère de l'intéressé, sa moralité, ses ressources, ses liens avec l'Etat qui le poursuit ainsi que ses contacts à l'étranger, qui font apparaître le risque de fuite non seulement possible, mais également probable (ATF 117 Ia 69 consid. 4a ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_155/2017 du 16 mai 2017 consid. 3.2). La gravité de l'infraction ne peut pas, à elle seule, justifier la prolongation de la détention, même si elle permet souvent de présumer un danger de fuite en raison de l'importance de la peine dont le prévenu est menacé (ATF 125 I 60 consid. 3a ; 117 Ia 69 consid. 4a ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_155/2017 du 16 mai 2017 consid. 3.2). Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel (ATF 139 IV 270 consid. 3.1) ou d'une libération conditionnelle (arrêt 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2). L'art. 231 al. 1 CPP prévoit qu'au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let.”
“Le recourant estime que le risque de fuite serait inexistant ou pourrait être pallié par les mêmes mesures de substitution que par le passé, avec des sûretés augmentées, le cas échéant. 3.1. Selon l'art. 231 al. 1 CPP, au moment du jugement, le tribunal de première instance détermine si le prévenu qui a été condamné doit être placé ou maintenu en détention pour des motifs de sûreté pour garantir l'exécution de la peine ou de la mesure prononcée (let. a) ou en prévision de la procédure d'appel (let. b). Ces cas de figure ne constituent pas des motifs de détention proprement dits au sens de l'art. 31 al. 1 Cst., mais apportent des précisions d'ordre procédural en relation avec les motifs de détention légaux de l'art. 221 CPP (arrêt du Tribunal fédéral 1B_210/2016 du 24 juin 2016 consid. 2.1.). Le but est d’assurer l’exécution effective du condamné contre lequel il existe des indices concret d’une intention de fuir à l’étranger ou de se cacher en Suisse pour se soustraire à l’exécution du jugement (Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), op. cit., n. 7 ad art. 231). Matériellement, l'art. 231 al. 1 CPP a notamment pour but d'assurer la recherche de la vérité dans les cas d'infractions graves, en particulier en cas de risque de fuite et de collusion. L'art. 221 al. 1 let. a CPP se trouve ainsi renforcé par l'art. 231 al. 1 CPP après une condamnation intervenue en première instance, notamment lorsque les faits concernant une infraction grave sont contestés (ATF 145 IV 503 consid. 2.1 p. 506 s.). 3.2. Le risque de fuite doit s'analyser en fonction d'un ensemble de critères tels que le caractère de l'intéressé, sa moralité, ses ressources, ses liens avec l'État qui le poursuit ainsi que ses contacts à l'étranger, qui font apparaître le risque de fuite non seulement possible, mais également probable. La gravité de l'infraction ne peut pas, à elle seule, justifier la prolongation de la détention, même si elle permet souvent de présumer un danger de fuite en raison de l'importance de la peine dont le prévenu est menacé (ATF 143 IV 160 consid. 4.3 p. 166 s.). Il est sans importance que l'extradition du prévenu puisse être obtenue (ATF 123 I 31 consid.”