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Die Einsicht/Auskunft nach Art. 194 StPO ist nur Behörden (auch Nicht-Strafbehörden) vorbehalten, die sie im Rahmen eines gegenwärtigen, tatsächlichen und aktuell pendenten Verfahrens tatsächlich benötigen; bei Amtshilfe ist die ersuchte Behörde jedoch nur eingeschränkt prüfungsbefugt und muss nur überwiegende Geheimhaltungs- oder andere gesetzliche Schutzinteressen geltend machen, um die Herausgabe zu verweigern.
“1 CPP prévoit que la direction de la procédure statue sur la consultation des dossiers ; elle prend les mesures nécessaires pour prévenir les abus et les retards et pour protéger les intérêts légitimes au maintien du secret. La consultation du dossier par d’autres autorités – au sens de l’art. 101 al. 2 CPP – présuppose une pesée des intérêts en présence (TF 1B_530/2012 du 12 novembre 2012, SJ 2013 I 77). Il convient donc de procéder à une pesée entre, d’une part, l’intérêt privé du recourant à la protection de sa personnalité et au maintien du secret de l’instruction et, d’autre part, l’intérêt public à la conduite de la procédure menée par l’autorité requérante (CREP 20 juin 2024/454 consid. 2.2 ; CREP 18 juillet 2023/589 consid. 2.2.1 ; CREP 24 mai 2023/427 consid. 2.2). Le texte de l'art. 101 al. 2 CPP exige que la consultation du dossier pénal réponde aux besoins d'une autre procédure – pénale, civile ou administrative – pendante (« hängig » ; « pendente »). L’idée est que les autorités ont un droit général de consulter mutuellement leurs procédures respective en cas de besoin et lorsqu’aucun intérêt prépondérant ne s’y oppose (cf. art. 194 CPP ; Hans/Wiprächtiger/Schmutz, in : Niggli/Heer/Wiprächtiger [éd.], Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, Jugendstrafprozessordnung, Art. 1-195 StPO, 3e éd., Bâle, 2023, n. 22 ad art. 101 StPO ; Jositsch/Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 4e éd., Zurich/Saint-Gall, 2023, n. 17 ad art. 101 StPO ; Brüschweiler, in : Donatsch/Lieber/Summers/Wohlers [éd.], Zürcher Kommentar, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3e éd. 2020, n. 10 ad art. 101 CPP ; Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire, Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle, 2016, nn. 17 ss ad art. 101 CPP). Il apparaît dès lors que l'art. 101 al. 2 CPP ne doit pas être interprété trop littéralement et que l'exigence d'une procédure « pendante » a seulement pour but de réserver l'accès au dossier à des autorités qui en ont besoin dans l'exercice actuel (présent et effectif) de leurs compétences légales, par opposition à des autorités qui pourraient en avoir besoin pour une décision qu'elles auront éventuellement à prendre à l'avenir.”
“Die Rechtshilfeverpflichtung trifft nicht nur die Strafbehörden des Bundes und der Kantone (eingeschlossen die der Gemeinden), sondern alle Behörden (BGE 149 IV 352 E. 1.3.2). Es ist von einem weiten Behördenbegriff auszugehen (CLAUDIA RIEDI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 3 zu Art. 44 StPO). Grundsätzlich ist die Rechtshilfe vorbehaltlos zu gewähren (BGE 129 IV 141 E. 3.2.1, publ. in: Pra 92 (2003) Nr. 185; 123 IV 157 E. 4a; STEFAN HEIMGARTNER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 3. Aufl. 2020, N. 4 zu Art. 44 StPO; LAURENT MOREILLON, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 4 zu Art. 43 StPO). Die ersuchte Behörde ist nicht befugt zu prüfen, ob die verlangte Massnahme materiell begründet oder aus dem Gesichtspunkt des von der ersuchenden Behörde betriebenen Verfahrens zweckmässig und notwendig ist (BGE 149 IV 352 E. 1.3.2; 129 IV 141 E. 3.2.1, publ. in: Pra 92 (2003) Nr. 185; 119 IV 86 E. 2c; 115 IV 67 E. 3b; ANDREAS DONATSCH, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 15 zu Art. 194 StPO; GUNHILD GODENZI, Strafuntersuchung gegen Mitarbeitende - was darf und was muss der öffentliche Arbeitgeber tun?, in: Jusletter vom 16. Februar 2015, Rz. 18 und Fn. 45; LAURENT MOREILLON, a.a.O., N. 4 zu Art. 43 StPO). Art. 44 StPO nennt keine Einschränkungen. Jedoch hielt auch das Bundesgericht fest, Art. 44 StPO verpflichte lediglich die Strafbehörden des Bundes und der Kantone zur vorbehaltlosen Zusammenarbeit, während andere Justiz- oder Verwaltungsbehörden die Möglichkeit hätten, sich auf Amtspflichten zu berufen, so beispielsweise wenn der Schutz der Privatsphäre, der Geheimhaltung oder der Daten das Interesse an der Strafverfolgung überwiege. Eine Verweigerung der Rechtshilfe muss möglich sein, wenn durch die Offenbarung von Informationen überwiegende öffentliche oder private Geheimhaltungsinteressen oder aber spezialgesetzliche Bestimmungen missachtet würden (GUNHILD GODENZI, a.a.O., Rz. 18 und Fn. 46 mit Hinweisen). Eine Weiterleitung von Informationen an die Strafbehörden muss mit allen Bestimmungen vereinbar sein, die für die ersuchte Behörde gelten (GUNHILD GODENZI, a.”
Fremde Gutachten aus anderen Verfahren sind beizuziehen, wenn sie zur Beurteilung der Erforderlichkeit therapeutischer oder ähnlicher Massnahmen relevant sind.
“Das Gericht zieht Akten anderer Verfahren bei, wenn dies für den Nachweis des Sachverhalts oder die Beurteilung der beschuldigten Person erforderlich ist (Art. 194 Abs. 1 StPO). Im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 6 Abs. 1 StPO) ist das Gericht dazu verpflichtet (Urteil 6B_1427/2020 vom 28. Juni 2021 E. 5.2). Beigezogen werden kann auch ein sich in den Akten befindliches Gutachten (vgl. AGATA DZIERZEGA ZGRAGGEN, in: Basler Kommentar, Strafprozessordnung/Jugendstrafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 1 zu Art. 194 StPO), um etwa die Erforderlichkeit einer therapeutischen Massnahme beurteilen zu können (Urteil 1B_600/2020 vom 29. März 2021 E. 2.1; ISABELLE PONCET, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 8 zu Art. 194 StPO). Die Würdigung des Inhalts der beigezogenen Akten ist Sache des Gerichts (Urteil 6B_1427/2020 vom 28. Juni 2021 E. 5.2).”
Polizeiliche Handnotizen und Journale sind grundsätzlich nicht beizuziehen; sie können jedoch nach Art. 194 Abs. 1 StPO beigezogen werden, wenn Widersprüche oder Unklarheiten bestehen und Rückfragen erforderlich sind.
“Polizeiliche Massnahmen, die vorher getroffen werden, unterstehen als Vorermittlungen oder als sicherheitspolizeiliche Vorkehren dem jeweiligen Polizeirecht und fallen nur dann unter die Dokumentations- und Protokollierungspflicht gemäss der StPO, wenn sie zur Eröffnung eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens führen. Die Dokumentationspflicht gilt auf allen Verfahrensstufen, auch bereits im polizeilichen Ermittlungsverfahren. Polizeiliche Vorermittlungen fallen dann unter die strafprozessuale Dokumentationspflicht, wenn sie zur Eröffnung eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens führen. Die Polizei kommt ihrer Dokumentationspflicht mit schriftlichen Berichten oder Rapporten nach, in denen sie laufend ihre Feststellungen und die von ihr getroffenen Massnahmen festhält. Dabei ist die Polizei indessen nicht gehalten, alle Details ihrer Ermittlungstätigkeiten offenzulegen oder ihre Arbeitsgrundlagen und taktischen Grundlagen zu offenbaren (Einsatzdispositive, Sicherheits- und Überwachungskonzepte und so weiter). Auch polizeiliche Handnotizen und das Polizeijournal sind als reines Arbeitsinstrument nicht Bestandteil der Strafuntersuchungsakten. Ein Beizug nach Art. 194 Abs. 1 StPO wäre indes dann zu erwägen, wenn es darum geht, Widersprüche oder Unklarheiten in Berichten oder Rapporten wie auch bei den Aussagen von Tatbeteiligten zu bereinigen oder aber um Zeugenaussagen von Polizistinnen und Polizisten zu überprüfen beziehungsweise zu bekräftigen. Im Bedarfsfall sind diese bei der Polizei einzuverlangen und zu den Akten zu nehmen. Erst dann sind sie Bestandteil der Strafakten im Sinn von Art. 100 StPO. Die polizeiliche Vorfeldarbeit hat zum Ziel, Straftaten überhaupt erst zu erkennen, insbesondere durch das Zusammentragen und Auswerten von Hinweisen und Informationen. Dieser Bereich entzieht sich strafprozessualer Regelung und Kontrolle. Hauptkriterium für den Beginn der Dokumentations- und Protokollierungspflicht ist, ob ein ausreichender Verdacht auf eine bereits begangene, allenfalls auch nur vermutlich begangene, oder versuchte Straftat durch bekannte oder unbekannte Täterschaft besteht. Auch der besondere Status der Polizei dispensiert diese nicht davon, wenn auch nur kurz, die Herkunft ihres Verdachts (Anzeigeerstatter, Urkunde, eigene Beobachtungen) darzulegen.”
Andere Verwaltungsstellen oder Vollzugsbehörden können in bestimmten Fällen die Herausgabe verweigern (z. B. wegen Amtspflichten, Geheimschutz oder Spezialgesetzen); zugleich können Gerichte von Amtes wegen notwendige Vollzugakten beiziehen bzw. das Gericht fehlende Vollzugakten einholen, ohne dass darin per se eine Gehörsverletzung liegt.
“Die Rechtshilfeverpflichtung trifft nicht nur die Strafbehörden des Bundes und der Kantone (eingeschlossen die der Gemeinden), sondern alle Behörden (BGE 149 IV 352 E. 1.3.2). Es ist von einem weiten Behördenbegriff auszugehen (CLAUDIA RIEDI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 3 zu Art. 44 StPO). Grundsätzlich ist die Rechtshilfe vorbehaltlos zu gewähren (BGE 129 IV 141 E. 3.2.1, publ. in: Pra 92 (2003) Nr. 185; 123 IV 157 E. 4a; STEFAN HEIMGARTNER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 3. Aufl. 2020, N. 4 zu Art. 44 StPO; LAURENT MOREILLON, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 4 zu Art. 43 StPO). Die ersuchte Behörde ist nicht befugt zu prüfen, ob die verlangte Massnahme materiell begründet oder aus dem Gesichtspunkt des von der ersuchenden Behörde betriebenen Verfahrens zweckmässig und notwendig ist (BGE 149 IV 352 E. 1.3.2; 129 IV 141 E. 3.2.1, publ. in: Pra 92 (2003) Nr. 185; 119 IV 86 E. 2c; 115 IV 67 E. 3b; ANDREAS DONATSCH, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 15 zu Art. 194 StPO; GUNHILD GODENZI, Strafuntersuchung gegen Mitarbeitende - was darf und was muss der öffentliche Arbeitgeber tun?, in: Jusletter vom 16. Februar 2015, Rz. 18 und Fn. 45; LAURENT MOREILLON, a.a.O., N. 4 zu Art. 43 StPO). Art. 44 StPO nennt keine Einschränkungen. Jedoch hielt auch das Bundesgericht fest, Art. 44 StPO verpflichte lediglich die Strafbehörden des Bundes und der Kantone zur vorbehaltlosen Zusammenarbeit, während andere Justiz- oder Verwaltungsbehörden die Möglichkeit hätten, sich auf Amtspflichten zu berufen, so beispielsweise wenn der Schutz der Privatsphäre, der Geheimhaltung oder der Daten das Interesse an der Strafverfolgung überwiege. Eine Verweigerung der Rechtshilfe muss möglich sein, wenn durch die Offenbarung von Informationen überwiegende öffentliche oder private Geheimhaltungsinteressen oder aber spezialgesetzliche Bestimmungen missachtet würden (GUNHILD GODENZI, a.a.O., Rz. 18 und Fn. 46 mit Hinweisen). Eine Weiterleitung von Informationen an die Strafbehörden muss mit allen Bestimmungen vereinbar sein, die für die ersuchte Behörde gelten (GUNHILD GODENZI, a.”
“________ die Verfügung weiterzuleiten und diese lediglich in ihren Akten ablegte, zumal es mit Blick auf die Mitteilungsformel umgekehrt davon ausgehen durfte, dass dem Beschwerdeführer und Advokatin B.________ bekannt war, dass es mit einer Kopie der Verfügung bedient worden war. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend macht, dass zwischen dem Regionalgericht und den BVD ein informeller Austausch stattgefunden hat, kann ihm nicht gefolgt werden. Die vom Beschwerdeführer eingereichte E-Mail, welche sich in den Vollzugsakten befinden soll, belegt vielmehr, dass die Kommunikation zwischen dem Gerichtspräsidenten und der Vollzugsbehörde dokumentiert und in den Akten der BVD hinterlegt worden ist. Ohnehin ist sie aber für das vorliegende Verfahren nicht massgeblich. Ebenfalls nicht relevant erscheint, dass das Regionalgericht dadurch bereits vor Erhalt der Verfügung der BVD Kenntnis von der Begutachtung des Beschwerdeführers erhalten hat, zumal das Regionalgericht notwendige Vollzugakten auch hätte beiziehen können (vgl. Art. 194 StPO). Vorliegend ist einzig zu beachten, dass die Verfügung der BVD vom 22. Dezember 2023 dem Beschwerdeführer und Advokatin B.________ direkt zugestellt wurde und diese aus der Eröffnungs- bzw. Mitteilungsformel wussten, dass auch das Regionalgericht mit einer Kopie bedient worden ist; insoweit liegt keine Gehörsverletzung vor.”
Wird nach Beizug fremder Akten bereits Untersuchungstätigkeit durchgeführt, ist bei Fehlen eines tatbestandlichen Anfangsverdachts die richtige Verfahrensfolge nicht die Nichtanhandnahme, sondern die Einstellung des Verfahrens nach Art. 319 ff. StPO; dies gilt insbesondere, wenn der Aktenbeizug nach Eröffnung erfolgte oder Untersuchungshandlungen bereits stattgefunden haben.
“Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts stellt der Beizug von Akten gemäss Art. 194 StPO eine Untersuchungshandlung dar, die erst nach der Eröffnung des Strafverfahrens zu tätigen ist. In diesem Verfahrensstadium hat die Staatsanwaltschaft, wenn sie zur Überzeugung kommt, dass kein Straftatbestand erfüllt ist, das Verfahren durch Einstellung nach Art. 319 ff. StPO – und nicht durch Nichtanhandnahme nach Art. 310 StPO – abzuschliessen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 6B_1128/2021 vom 31. März 2022 E. 5; 6B_421/2020 vom 2. Juli 2020 E. 4; 6B_264/2017 vom 26. Oktober 2017 E. 2.2.2). Nach der Praxis der Beschwerdekammer in Strafsachen führt der Umstand, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren mit einer Nichtanhandnahmeverfügung erledigt hat, obwohl es aufgrund des erfolgten Aktenbeizugs faktisch eröffnet worden war und demnach eine Verfahrenseinstellung unter vorgängiger Ansetzung der Beweisantragsfrist nach Art. 318 StPO erforderlich gewesen wäre, zu einer Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführer (Art. 3 Abs. 2 Bst. c StPO; vgl. Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Bern BK 24 75 vom 17.”
“Die strittige Nichtanhandnahme erfolgte, nachdem der fallführende Staatsanwalt beim Regionalgericht am 6. Dezember 2023 telefonisch die Akten betreffend das Strafverfahren PEN 21 101 / PEN 21 610 / PEN 22 234 gegen den Beschwerdeführer hatte edieren lassen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts stellt der Beizug von Akten gemäss Art. 194 StPO eine Untersuchungshandlung dar, die erst nach der Eröffnung des Strafverfahrens zu tätigen ist. In diesem Verfahrensstadium hat die Staatsanwaltschaft, wenn sie zur Überzeugung kommt, dass kein Straftatbestand erfüllt ist, das Verfahren durch Einstellung nach Art. 319 ff. StPO – und nicht durch Nichtanhandnahme nach Art. 310 StPO – abzuschliessen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 6B_1128/2021 vom 31. März 2022 E. 5, 6B_421/2020 vom 2. Juli 2020 E. 4, 6B_264/2017 vom 26. Oktober 2017 E. 2.2.2, 6B_617/2016 vom 2. Dezember 2016 E. 3.2.2 und 6B_962/2013 vom 1. Mai 2014 E. 2). Nach der Praxis der Beschwerdekammer in Strafsachen führt der Umstand, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren mit einer Nichtanhandnahmeverfügung erledigt hat, obwohl es aufgrund des erfolgten Aktenbeizugs faktisch eröffnet worden war und demnach eine Verfahrenseinstellung unter vorgängiger Ansetzung der Beweisantragsfrist nach Art. 318 StPO erforderlich gewesen wäre, zu einer Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beschwerdeführers (Art.”
“Juli 2021 E. 2.2.1). Die zur Eröffnung einer Strafuntersuchung erforderlichen tatsächlichen Hinweise auf eine strafbare Handlung müssen erheblich und konkreter Natur sein. Blosse Gerüchte oder Vermutungen genügen nicht. Der Anfangsverdacht muss auf einer plausiblen Tatsachengrundlage beruhen, aus welcher sich die konkrete Möglichkeit der Begehung einer Straftat ergibt (Urteile des Bundesgerichts 6B_572/2021 vom 10. Februar 2022 E. 3.1, 6B_700/2020 vom 17. August 2021 E. 3.3, 6B_472/2020 vom 13. Juli 2021 E. 2.2.1 und 6B_585/2019 vom 25. Oktober 2019 E. 3.1 mit Verweis auf BGE 141 IV 87 E. 1.3.1). Wurden bereits Untersuchungshandlungen vorgenommen, die grundsätzlich nach der Eröffnung des Strafverfahrens zu tätigen sind, hat die Staatsanwaltschaft, wenn sie zur Überzeugung kommt, dass kein Straftatbestand erfüllt ist, das Verfahren durch Einstellung nach Art. 319 StPO und nicht durch Nichtanhandnahme nach Art. 310 StPO abzuschliessen. Dies ist zum Beispiel bei einem Aktenbeizug im Sinne von Art. 194 StPO der Fall (Urteil des Bundesgerichts 6B_1362/2020 vom 20. Juni 2022 E. 6.3 mit Hinweisen). Anders verhält es sich bei der blossen Erteilung eines Ermittlungsauftrags an die Polizei nach Art. 309 Abs. 2 StPO. Eine Nichtanhandnahme des Strafverfahrens ist auch nach einem polizeilichen Ermittlungsverfahren im Sinne von Art. 306 f. StPO noch zulässig (Urteil des Bundesgerichts 6B_264/2017 vom 26. Oktober 2017 E. 2.2.2 mit Hinweisen).”
Die Staatsanwaltschaft kann Akten aus laufenden oder verwandten Verfahren (z. B. frühere Anzeigen, Konkursakten) anfordern und für Begründungs- oder Prognosezwecke (Kostenprognose, Begründung einer Wiederaufnahme) heranziehen; Art. 194 StPO ermöglichte in konkreten Fällen die direkte Anforderung von Konkursdossiers durch die Staatsanwaltschaft.
“323 CPP), une distinction doit être opérée quant à la nature de l’ordonnance préalable ayant clôturé la cause (ATF 144 IV 81 consid. 2.3.2 à 2.3.4). Si cette ordonnance consiste en un classement (art. 319 CPP), le recours est ouvert contre la décision de reprise de l’instruction (ATF 144 IV 81 précité, consid. 2.3.2). En revanche, lorsqu’il s’agit d’une non-entrée en matière (art. 310 CPP), le prononcé rendu en application de l’art. 323 CPP s'apparente à une ordonnance d'ouverture de l'instruction au sens de l'art. 309 CPP, contre laquelle le prévenu ne dispose d’aucun moyen de droit (ATF 144 IV 81 précité, consid. 2.4). 1.2.2. Le ministère public est habilité à rendre une décision de non-entrée en matière tant et aussi longtemps qu’il n’a pas ouvert une instruction (arrêt du Tribunal fédéral 6B_425/2022 du 12 février 2023 consid. 4.1.1). Si une telle instruction a été ouverte, formellement ou matériellement, il doit alors la clôturer par un classement (ibidem). De jurisprudence constante, la requête tendant à obtenir d’une autorité (notamment) administrative la production d’un dossier au sens de l'art. 194 CPP constitue un acte d'enquête qui ne peut, en principe, être exécuté qu'une fois l'instruction ouverte (arrêt du Tribunal fédéral 6B_446/2021 du 21 juillet 2022 consid. 2.3). Le prévenu ne doit subir aucun préjudice du fait que le procureur a prononcé une non-entrée en matière au lieu d’un classement (arrêt du Tribunal fédéral 6B_425/2022 précité). 1.2.3. En l’espèce, la cause P/10622/2022 a été clôturée, le 4 janvier 2023, par une ordonnance de non-entrée en matière, type de décision qui ne permet pas de contester l'ouverture ultérieure de l’instruction (art. 309 al. 3 CPP). Le prévenu fait valoir que le Ministère public aurait dû rendre, en lieu et place, un classement – soit une ordonnance qui autorise, de par sa nature, un recours contre une reprise de la procédure au sens de l'art. 323 CPP –. Si cela s’avérait, le recourant subirait alors un dommage, en ce sens qu’il pourrait être privé, en raison du prononcé d’une décision erronée, d’une voie de droit contre l’ordonnance ici querellée.”
“146 CP) pour avoir, de concert avec son épouse, depuis 2016 à tout le moins : réalisé des domiciliations fictives à Genève au profit de nombreux individus, de façon à pouvoir présenter de faux contrats de bail à l'Hospice général et à permettre à ces derniers de bénéficier de prestations indues, étant précisé que certains d’entre eux habitaient en réalité en France; effectivement logé des personnes, en fournissant à cette dernière institution des baux qui ne correspondaient pas aux habitations véritablement mises à disposition, trompant ainsi l'Hospice général, qui avait versé aux intéressées des aides financières indues. C. Dans sa décision déférée, le Procureur chargé de l’affaire P/3______/2023 a considéré que la reprise de la cause P/10622/2022 (art. 323 CPP) se justifiait à l'égard de A______ [à l'exclusion de C______], dès lors que "[l’instruction menée par ses soins] port[ait] sur des faits similaires, voire se recoupant en partie, et relev[ait] une responsabilité pénale du prévenu ne ressortant pas du dossier antérieur". D. a. À l'appui de son acte, A______ expose avoir reçu le 26 novembre 2024 l'ordonnance susvisée. Dite ordonnance était sujette à recours, puisque la décision du 4 janvier 2023 ayant clôturé la procédure P/10622/2022 constituait matériellement – nonobstant sa dénomination ("non-entrée en matière") – un classement. En effet, les requêtes adressées par le Procureur aux autorités administratives [susmentionnées] consistaient en des demandes de production de dossiers au sens de l'art. 194 CPP, type d'acte d'enquête qui ne pouvait être ordonné qu'une fois l'instruction ouverte. Sur le fond, le dossier relatif à l’affaire P/10622/2022 ne contenait – au jour du dépôt du recours – aucune pièce issue de la cause P/3______/2023 [assertion qui est exacte]; il s’agissait là d’une "entrave dirimante" à la reprise de l'instruction. Subsidiairement, l’ordonnance querellée violait son droit d'être entendu, faute d'être motivée quant aux faits et/ou moyens de preuve nouveaux invoqués à son appui. b.a. Invité à se déterminer, le Procureur s'en rapporte à justice s’agissant de la recevabilité du recours et conclut, sur le fond, à son rejet. La motivation de la décision entreprise, bien que succincte, permettait d’en saisir la portée, puisqu’elle faisait référence aux éléments recueillis dans la procédure P/3______/2023, étant souligné que A______ disposait des "pièces essentielles" y figurant. Les réquisits de l'art. 323 CPP étaient réalisés, comme en attestaient les documents qu’il joignait à ses observations.”
“Sur la base du mandat d'investigation avant ouverture d'instruction du 18 juin 2019, la police a procédé, le 4 octobre 2019, à l'audition du plaignant, puis a entendu, les 28 octobre et 19 novembre 2019, les prévenus 1 et 2 en cette qualité, ainsi que, le 11 décembre 2019, le dénommé F.________, collaborateur au sein de la société à l'époque des faits, en qualité de personne appelée à donner des renseignements. Le 17 décembre 2019, la police a établi un rapport de dénonciation. B.e. Par décision du 21 novembre 2019, le Tribunal du district de Monthey a déclaré la société en faillite, avec effet au même jour, et l'a dissoute d'office. B.f. Le 20 décembre 2019, le Ministère public a invité les parties à requérir d'éventuels moyens de preuve complémentaires et à faire valoir leurs éventuelles observations. Le 30 janvier 2020, le plaignant a notamment requis une audition contradictoire avec les prévenus, la localisation et l'audition du prévenu 3, ainsi que la production des documents comptables de la société, désormais en liquidation. Par ordonnance du 26 février 2020, le Ministère public a requis de l'Office des poursuites et faillites du district de Monthey la production du dossier concernant la faillite de la société, en application de l'art. 194 CPP. Le dossier a été transmis au Ministère public le 3 mars 2020. B.g. Par ordonnance pénale du 11 mars 2020, le Ministère public a condamné le prévenu 2 à une amende de 300 fr., pour contravention à l'art. 88 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS; RS 831.10), pour avoir, en substance, violé son obligation de renseigner la caisse de compensation et rendu impossible, au mois de juillet 2019, le contrôle des salaires de la société pour les années 2017 et 2018. Cette condamnation fait suite à la dénonciation déposée le 10 décembre 2019 par la Caisse cantonale de compensation du canton du Valais. B.h. Le 23 novembre 2022, le Ministère public a transmis au plaignant le dossier "MPB xxx" (paginé de 1 à 262), en lui précisant que le dossier ouvert auprès de l'Office des poursuites et faillites concernant la société se trouvait aux pages 132 à 182. Il lui a imparti un délai au 16 janvier 2023 pour lui transmettre ses déterminations et d'éventuelles réquisitions de preuve.”
Bei Behördenstreitigkeiten trägt die angefragte Behörde die Darlegungslast für ein überwiegendes Geheimhaltungsinteresse.
“En l'occurrence, le MPC a requis le 14 mars 2024 l'accès au dossier de la procédure pénale administrative menée par le DFF (cf. art. 194 CPP). Il s'agit bien d'une mesure d'entraide entre autorités au sens de l'art. 44 CPP qui, au contraire de ce que prévoit l'art. 265 al. 4 CPP pour l'obligation de dépôt, ne prévoit aucune mesure de contrainte (arrêt 1B_547/2018 du 15 janvier 2019 consid. 1.2 et les références citées). Une telle mesure n'est d'ailleurs pas mentionnée dans les dispositions relatives aux mesures de contrainte proprement dites (titre 5 CPP) mais constitue un simple moyen de preuve au sens du titre 4 CPP, de la même manière qu'une audition de témoin ou de personne appelée à donner des renseignements (art. 177 ss CPP). La seule voie de droit dans un tel contexte est celle qui est prévue à l'art. 194 al. 3 CPP, soit lorsqu'il y a désaccord entre autorités. C'est d'ailleurs à l'autorité requise qu'il appartient de faire valoir l'existence d'un intérêt public ou privé prépondérant au maintien du secret (art. 194 al. 2 CPP).”
Die Verwertbarkeit bzw. Verwertung von Angaben oder Gutachten aus beigezogenen Akten (z. B. früherer Auskünfte, beigezogene Gutachten zur Erforderlichkeit therapeutischer Maßnahmen) kann strittig sein und ist häufig gerichtlich zu prüfen; beigezogene Gutachten dürfen jedoch zur Beurteilung der Erforderlichkeit therapeutischer Maßnahmen herangezogen werden.
“Januar 2023 (act. 3010 ff.) als Auskunftsperson gemäss Art. 178 Abs. 1 Bst. d StPO einvernommen und entsprechend belehrt. Ab dem 7. Februar 2023 wurde er dann als Beschuldigter einvernommen. Er beantragt primär, sämtliche Protokolle seiner Einvernahmen sowohl als Auskunftsperson wie auch als Beschuldigter seien aus den Akten zu weisen. Ebenfalls seien sämtliche Aktenstücke, welche sich direkt oder indirekt auf seine bisherigen Aussagen stützen, aus den Akten zu weisen, insbesondere neun Einvernahmeprotokolle von nahen Familienangehörigen sowie zahlreiche weitere, genau bezeichnete Aktenstücke. Subsidiär beantragt er, die genannten Protokolle und weiteren Aktenstücke seien aus den Akten zu entfernen und bis zum Entscheid des Sachrichters über deren Verwertbarkeit von der Akte gesondert und verschlossen aufzubewahren. Die Staatsanwaltschaft stellt sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, die Aussagen des Beschwerdeführers als Auskunftsperson seien verwertbar, da sie gestützt auf Art. 194 StPO aus einem anderen Strafverfahren übernommen worden seien. Das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer sei erst am 19. Januar 2023 eröffnet worden. Ab diesem Datum sei er korrekt als beschuldigte Person einvernommen worden. Die in der Folge als Auskunftspersonen einvernommenen Familienmitglieder seien auf ihre Rechte aufmerksam gemacht worden; insbesondere darauf, dass sie als Familienmitglieder nicht zur Aussage verpflichtet seien. Folglich bestehe kein Anlass, irgendwelche Akten aus dem Strafdossier zu entfernen.”
“Das Gericht zieht Akten anderer Verfahren bei, wenn dies für den Nachweis des Sachverhalts oder die Beurteilung der beschuldigten Person erforderlich ist (Art. 194 Abs. 1 StPO). Im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 6 Abs. 1 StPO) ist das Gericht dazu verpflichtet (Urteil 6B_1427/2020 vom 28. Juni 2021 E. 5.2). Beigezogen werden kann auch ein sich in den Akten befindliches Gutachten (vgl. AGATA DZIERZEGA ZGRAGGEN, in: Basler Kommentar, Strafprozessordnung/Jugendstrafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 1 zu Art. 194 StPO), um etwa die Erforderlichkeit einer therapeutischen Massnahme beurteilen zu können (Urteil 1B_600/2020 vom 29. März 2021 E. 2.1; ISABELLE PONCET, in: Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 2019, N. 8 zu Art. 194 StPO). Die Würdigung des Inhalts der beigezogenen Akten ist Sache des Gerichts (Urteil 6B_1427/2020 vom 28. Juni 2021 E. 5.2).”
Vorinstanzen dürfen frühere erst- oder anderslautende Strafentscheide bzw. Strafbefehle und frühere Verfahren zur Feststellung des Sachverhalts, zur Beurteilung der einschlägigen Person (z.B. Rückschlüsse auf Rückfälligkeit) oder des Anzeigeverhaltens heranziehen; der Verwertungswert rechtskräftiger früherer Urteile ist dabei gesondert zu prüfen.
“En l'espèce, se fondant sur l'ATF 148 IV 445, l'appelant fait valoir, pour la première fois dans son mémoire d'appel, un vice de forme entachant les ordonnances pénales du SDC en raison des signatures pré-imprimées apposées sur celles-ci, devant conduire à leur annulation, et sollicite le renvoi de la cause auprès du SDC. Un tel vice n'a pourtant pas été invoqué dans les oppositions rédigées par le conseil de l'appelant, ni devant le TP, sur question préjudicielle ou lors des plaidoiries finales. L'appelant n'explique pas en quoi il aurait concrètement été empêché de soulever ce grief plus tôt, alors que la jurisprudence invoquée date du 22 juin 2022. Il est par ailleurs notoire que les ordonnances pénales rendues par le SDC ne comportaient pas de signature manuscrite, ce que le conseil de l'appelant, rompue à la défense de justiciables face à cette autorité, ne pouvait ignorer. Partant, l'appelant est forclos à se prévaloir d'un tel vice au stade de l'appel et ce grief ne sera pas examiné. 2. Le premier juge, en versant à la procédure les jugements du TP prononcés à l'encontre de l'appelant entre 2013 à 2020, entrés en force, a fait une application conforme de l'art. 194 al. 1 CPP, de sorte qu'il n'y a pas lieu d'écarter ces pièces du dossier. Autre est la question de leur appréciation, étant précisé qu'on ne discerne pas l'intérêt de l'appelant à en demander l'écart dans la mesure où le TP n'a pas tenu compte desdites décisions dans le jugement querellé. 3. 3.1. L'art. 11A al. 1 let. c ch. 2 LPG punit quiconque aura mendié aux abords immédiats des entrées et sorties de tout établissement à vocation commerciale, notamment les magasins, hôtels, cafés, restaurants, bars et discothèques. 3.2. L'appelant ne conteste pas la matérialité des faits reprochés, tels que retenus pas le TP. Il allègue toutefois que leur punissabilité viole ses droits fondamentaux. L'interdiction partielle de la mendicité a fait l'objet d'un contrôle abstrait de constitutionnalité par la Cour constitutionnelle qui a conclu que la disposition incriminée était conforme au droit supérieur (ACST/12/2022 du 28 juillet 2022). Dans cette mesure, les griefs de l'appelant seront examinés uniquement au regard de l'état de fait qui lui est concrètement reproché.”
“La CPAR a toutefois exclu que cette jurisprudence s'applique lorsqu'une personne déclarée coupable de mendicité avait des antécédents spécifiques (dans le cas qui lui était soumis, plus de 30 interpellations pour des faits de mendicité sous l'ancien droit). Dans ce cas, l'intéressée ne pouvait en effet ignorer, en dépit du changement de loi, qu'elle risquait une amende, sinon sa conversion en jours de détention, de sorte qu'en présence d'une récidive, l'on pouvait affirmer que des mesures administratives moins incisives en amont seraient restées vaines (AARP/46/2024 du 30 janvier 2024 consid. 2.4.4.5, recours pendant devant le TF ; AARP/449/2024 du 13 décembre 2024, délai de recours au TF en cours). 2.2. En l'espèce, la question des antécédents spécifiques, y compris commis et jugés sous l'ancien droit, était ainsi pertinente pour juger du cas. Si la LPG a été modifiée ensuite de l'arrêt Lacatus c. Suisse, la disposition applicable jusque-là n'a pas été "annulée" à tout le moins pas avec effet rétroactif, ni les condamnations alors prononcées modifiées, cas échéant par le biais de demandes de révision. L'apport au dossier des jugements concernés, par ailleurs conforme à l'art. 194 al. 1 CPP, doit ainsi être confirmé et le grief rejeté. 3. 3.1. L'appelant conteste également la validité formelle des ordonnances pénales en cause, en raison du caractère pré-imprimé de la signature qui y figure, en violation de l'art. 80 al. 2 CPP et de la jurisprudence du TF (148 IV 445). 3.2. En l'espèce, l'appelant n'a soulevé cette question que dans son mémoire d'appel, modifiant ainsi ses conclusions telles qu'elles ressortent de sa déclaration d'appel.”
“Une décision n'est pas arbitraire du seul fait qu'elle apparaît discutable ou même critiquable ; il faut qu'elle soit manifestement insoutenable et cela non seulement dans sa motivation mais aussi dans son résultat (ATF 145 IV 154 consid. 1 ; 143 IV 241 consid. 2.3.1 ; sur la notion d'arbitraire en matière d'appréciation des preuves et d'établissement des faits, il est renvoyé à l'ATF 143 IV 500 consid. 1.1). 1.3. Conformément à l'art. 129 al. 4 de la Loi sur l'organisation judiciaire (LOJ), lorsque des contraventions font seules l'objet du prononcé attaqué et que l'appel ne vise pas une déclaration de culpabilité pour un crime ou un délit, le magistrat exerçant la direction de la procédure de la juridiction d'appel est compétent pour statuer. 2. 2.1.1. Les dates indiquées dans le jugement entrepris (cf. supra B.g.) résultent manifestement d'une erreur de plume. Ce sont celles du 24 novembre 2022 (infraction à la LTV) et du 7 février 2023 (dates des ordonnances pénales) qui auraient dû figurer en lieu et place. 2.1.2. Le premier juge, en versant les deux décisions du TP de 2020 à la procédure (cf. supra consid. D.b), a fait une application conforme de l'art. 194 al. 1 CPP, celles-ci étant nécessaire à l'établissement des faits, de sorte qu'il n'y a pas lieu d'écarter ces pièces (cf. infra consid. 2.9 pour leur appréciation). 2.2.1. À la suite de la condamnation de la Suisse par la CourEDH en lien avec l'interdiction générale de la mendicité prévue par l'art. 11A aLPG (arrêt n° 14065/15 du 19 avril 2021 Lacatus c. Suisse), cette disposition a été modifiée le 12 février 2022 et dresse désormais une liste de situations dans lesquelles la mendicité est punissable. L'art. 11A al. 1 let. c ch. 2 LPG punit ainsi quiconque aura mendié aux abords immédiats des entrées et sorties de tout établissement à vocation commerciale, notamment les magasins, hôtels, cafés, restaurants, bars et discothèques. Cette disposition vise la mendicité passive, soit l'acte par lequel le mendiant s'installe sur le domaine public et tend la main ou le gobelet sans interpeller les passants (par opposition à la mendicité active où le mendiant s'approche des passants et les sollicite avec insistance, dont la répression est prévue à l'art.”
Bei Beschwerden über Aktenzugang stehen Beschwerdemöglichkeiten bis zum Bundesgericht offen (Hinweis auf einschlägige Rügen und einschlägige BGG-Stellen).
“Dieses Urteil kann innert 30 Tagen nach seiner Eröffnung mit Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen sind in den Art. 78–81 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Freiburg, 9. August 2024/fba Der Präsident Der Gerichtsschreiber 502 2024 93 Art. 158 StPOart. 158 CPPart. 158 CPP Art. 141 StPOart. 141 CPPart. 141 CPP Art. 20 StPOart. 20 CPPart. 20 CPP Art. 393 StPOart. 393 CPPart. 393 CPP Art. 396 StPOart. 396 CPPart. 396 CPP Art. 85 JGart. 85 LJart. 85 JG BGE 143 IV 475ATF 143 IV 475DTF 143 IV 475 Art. 90 StPOart. 90 CPPart. 90 CPP Art. 382 StPOart. 382 CPPart. 382 CPP Art. 393 StPOart. 393 CPPart. 393 CPP Art. 397 StPOart. 397 CPPart. 397 CPP Art. 391 StPOart. 391 CPPart. 391 CPP Art. 393 StPOart. 393 CPPart. 393 CPP Art. 454 StPOart. 454 CPPart. 454 CPP Art. 141 StPOart. 141 CPPart. 141 CPP Art. 178 StPOart. 178 CPPart. 178 CPP Art. 194 StPOart. 194 CPPart. 194 CPP Art. 309 StPOart. 309 CPPart. 309 CPP Art. 309n 2art. 309n 2art. 309n 2 Art. 309n 2art. 309n 2art. 309n 2 Art. 309n 2art. 309n 2art. 309n 2 Art. 309 StPOart. 309 CPPart. 309 CPP Art. 265 StPOart. 265 CPPart. 265 CPP Art. 265 StPOart. 265 CPPart. 265 CPP Art. 178 StPOart. 178 CPPart. 178 CPP Art. 158 StPOart. 158 CPPart. 158 CPP Art. 158 StPOart. 158 CPPart. 158 CPP Art. 141 StPOart. 141 CPPart. 141 CPP Art. 141 StPOart. 141 CPPart. 141 CPP Art. 141 StPOart. 141 CPPart. 141 CPP Art. 158 StPOart. 158 CPPart. 158 CPP Art. 141 StPOart. 141 CPPart. 141 CPP Art. 131 StPOart. 131 CPPart. 131 CPP Art. 32 BVart. 32 Cst.art. 32 Cost. Art. 339 StPOart. 339 CPPart. 339 CPP Art. 398 StPOart. 398 CPPart. 398 CPP BGE 141 IV 284ATF 141 IV 284DTF 141 IV 284 BGE 141 IV 289ATF 141 IV 289DTF 141 IV 289 Art. 271 StPOart. 271 CPPart. 271 CPP Art. 289 StPOart. 289 CPPart. 289 CPP BGE 141 IV 284ATF 141 IV 284DTF 141 IV 284 Art. 158 StPOart. 158 CPPart. 158 CPP Art. 158 StPOart. 158 CPPart. 158 CPP Art. 141 StPOart.”
Konkrete Praxisbeispiele: Spital-/Stationsakten können entscheidende Zeit‑ und Ortsfeststellungen liefern (z. B. Klärung Entstehungszeitraum von Fotos: 21.–24. Juni 2024) und wurden in der Praxis zur zeitlichen Zuordnung von Bildern und Aufenthaltsterminen beigezogen.
“In der bei der O.________ (Station) des Q.________ (Spital) gestützt auf Art. 194 StPO eingeholten schriftlichen Auskunft vom 21. April 2023 wurde ausgeführt, dass das umstrittene Bild des Beschwerdeführers nicht auf der O.________ (Station), sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit im Zeitraum vom 21. bis 24. Juni 2024 auf der P.________ (Station) des Q.________ (Spital) im Rahmen der Tagebuchdokumentation entstanden sei. Für die Annahme dieses Zeitraumes spreche, dass das Bild den Beschwerdeführer auf der P.________ (Station) des Q.________ (Spital) zeige, mit den Verbänden und Fixationen, wie sie zum damaligen Zeitpunkt angewandt worden seien (vgl. gleichermassen auch Z. 33 ff., 139 ff., 148 ff. des Protokolls der delegierten Einvernahme von C.________ vom 17. November 2023 sowie den Bericht der O.________ (Station) des Q.________ (Spital) betreffend Sachverhalt und Abklärungen zum Foto des Beschwerdeführers vom 16. Februar 2022). Zuvor sei der Beschwerdeführer auf der Bewachungs- und Intensivstation und nach dem 24. Juni 2021 wieder auf der O.________ (Station) des Q.________ (Spital) hospitalisiert gewesen.”
“Er könne nicht sagen, ob es ein marokkanischer oder algerischer Arzt gewesen sei. Viele Personen hätten das Foto gesehen. Immer wenn er nachgefragt habe, habe man ihm gesagt, dass das Foto von einem arabischen Arzt stamme. Niemand habe ihm indes den Namen nennen wollen. C.________ konnte sich anlässlich der delegierten Befragung vom 17. November 2023 nicht mehr daran erinnern, dem Beschwerdeführer den Namen D.________ als Besucher genannt zu haben. Er gab an, dass verweigerte Besuche im System nicht festgehalten würden. E.________, welcher am 27. November 2021 Rechtsanwalt B.________ das Foto des Beschwerdeführers per Whatsapp übermittelt hatte, wurde am 8. Januar 2024 delegiert befragt. Er gab an, dass eine Person aus N.________ (Örtlichkeit) das Foto aus dem Spital beschafft habe. Diese Person heisse F.________, komme aus N.________ (Örtlichkeit), sei algerischer Staatsangehörigkeit und immer wieder einmal im Gefängnis gewesen. 3.3 In der bei der O.________ (Station) des Q.________ (Spital) gestützt auf Art. 194 StPO eingeholten schriftlichen Auskunft vom 21. April 2023 wurde ausgeführt, dass das umstrittene Bild des Beschwerdeführers nicht auf der O.________ (Station), sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit im Zeitraum vom 21. bis 24. Juni 2024 auf der P.________ (Station) des Q.________ (Spital) im Rahmen der Tagebuchdokumentation entstanden sei. Für die Annahme dieses Zeitraumes spreche, dass das Bild den Beschwerdeführer auf der P.________ (Station) des Q.________ (Spital) zeige, mit den Verbänden und Fixationen, wie sie zum damaligen Zeitpunkt angewandt worden seien (vgl. gleichermassen auch Z. 33 ff., 139 ff., 148 ff. des Protokolls der delegierten Einvernahme von C.________ vom 17. November 2023 sowie den Bericht der O.________ (Station) des Q.________ (Spital) betreffend”
Die Vorschrift lässt keine Verweigerung wegen bloßer privater Interessen zu; öffentliche Strafverfolgungsinteressen überwiegen regelmäßig.
“38 und Art. 40 FINMAG legen die Voraussetzungen fest, unter denen die Vorinstanz Daten an die Strafverfolgungsbehörden weitergibt. Sie hat - wie dargelegt - einen gewissen Beurteilungsspielraum bei der Frage, welche Daten notwendig sind. Die Vorinstanz ist jedoch zum Austausch der notwendigen Informationen grundsätzlich verpflichtet und darf deren Bekanntgabe nur unter den spezifischen Voraussetzungen von Art. 40 FINMAG verweigern (BGE 142 IV 207 E. 8.15). Damit hat der Gesetzgeber die Gewichtung des öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung im Verhältnis zu entgegenstehenden Interessen in generell-abstrakter Weise bereits insofern vorgenommen, als die Vorinstanz die Bekanntgabe der notwendigen Daten nur («soweit») ablehnen kann, als sich dies aufgrund einer Abwägung mit den in Art. 40 FINMAG aufgezählten öffentlichen Interessen rechtfertigt. Die Verweigerung der Zusammenarbeit aufgrund privater Interessen sieht die Bestimmung dagegen - anders als die Strafverfahrensordnungen (vgl. Art. 194 Abs. 2 StPO, Art. 30 Abs. 2 VStrR) - nicht vor (vgl. Lüscher, Rechtshilfepraxis, GesKR 2021 277, 281, Benninger/Wyss, in: Zulauf/Wyss, Finanzmarktenforcement, S. 273; Mraz/Weber, Anwaltsrevue 2022 337, 338; Botschaft FINMAG, BBl 2006 2829, 2847, 2886; vgl. BGE 123 IV 157 E. 5b).”
Der Beizug fremder Akten/Aktenzugang nach Art. 194 StPO gilt grundsätzlich als Untersuchungshandlung und ist in der Regel erst nach förmlicher Eröffnung des Strafverfahrens (Instruktionsöffnung) zulässig; vor Instruktionsöffnung bzw. vor förmlicher Verfahrensöffnung ist Einsicht in Ermittlungs-/Gesuchsakten grundsätzlich nicht vorgesehen.
“323 CPP), une distinction doit être opérée quant à la nature de l’ordonnance préalable ayant clôturé la cause (ATF 144 IV 81 consid. 2.3.2 à 2.3.4). Si cette ordonnance consiste en un classement (art. 319 CPP), le recours est ouvert contre la décision de reprise de l’instruction (ATF 144 IV 81 précité, consid. 2.3.2). En revanche, lorsqu’il s’agit d’une non-entrée en matière (art. 310 CPP), le prononcé rendu en application de l’art. 323 CPP s'apparente à une ordonnance d'ouverture de l'instruction au sens de l'art. 309 CPP, contre laquelle le prévenu ne dispose d’aucun moyen de droit (ATF 144 IV 81 précité, consid. 2.4). 1.2.2. Le ministère public est habilité à rendre une décision de non-entrée en matière tant et aussi longtemps qu’il n’a pas ouvert une instruction (arrêt du Tribunal fédéral 6B_425/2022 du 12 février 2023 consid. 4.1.1). Si une telle instruction a été ouverte, formellement ou matériellement, il doit alors la clôturer par un classement (ibidem). De jurisprudence constante, la requête tendant à obtenir d’une autorité (notamment) administrative la production d’un dossier au sens de l'art. 194 CPP constitue un acte d'enquête qui ne peut, en principe, être exécuté qu'une fois l'instruction ouverte (arrêt du Tribunal fédéral 6B_446/2021 du 21 juillet 2022 consid. 2.3). Le prévenu ne doit subir aucun préjudice du fait que le procureur a prononcé une non-entrée en matière au lieu d’un classement (arrêt du Tribunal fédéral 6B_425/2022 précité). 1.2.3. En l’espèce, la cause P/10622/2022 a été clôturée, le 4 janvier 2023, par une ordonnance de non-entrée en matière, type de décision qui ne permet pas de contester l'ouverture ultérieure de l’instruction (art. 309 al. 3 CPP). Le prévenu fait valoir que le Ministère public aurait dû rendre, en lieu et place, un classement – soit une ordonnance qui autorise, de par sa nature, un recours contre une reprise de la procédure au sens de l'art. 323 CPP –. Si cela s’avérait, le recourant subirait alors un dommage, en ce sens qu’il pourrait être privé, en raison du prononcé d’une décision erronée, d’une voie de droit contre l’ordonnance ici querellée.”
“146 CP) pour avoir, de concert avec son épouse, depuis 2016 à tout le moins : réalisé des domiciliations fictives à Genève au profit de nombreux individus, de façon à pouvoir présenter de faux contrats de bail à l'Hospice général et à permettre à ces derniers de bénéficier de prestations indues, étant précisé que certains d’entre eux habitaient en réalité en France; effectivement logé des personnes, en fournissant à cette dernière institution des baux qui ne correspondaient pas aux habitations véritablement mises à disposition, trompant ainsi l'Hospice général, qui avait versé aux intéressées des aides financières indues. C. Dans sa décision déférée, le Procureur chargé de l’affaire P/3______/2023 a considéré que la reprise de la cause P/10622/2022 (art. 323 CPP) se justifiait à l'égard de A______ [à l'exclusion de C______], dès lors que "[l’instruction menée par ses soins] port[ait] sur des faits similaires, voire se recoupant en partie, et relev[ait] une responsabilité pénale du prévenu ne ressortant pas du dossier antérieur". D. a. À l'appui de son acte, A______ expose avoir reçu le 26 novembre 2024 l'ordonnance susvisée. Dite ordonnance était sujette à recours, puisque la décision du 4 janvier 2023 ayant clôturé la procédure P/10622/2022 constituait matériellement – nonobstant sa dénomination ("non-entrée en matière") – un classement. En effet, les requêtes adressées par le Procureur aux autorités administratives [susmentionnées] consistaient en des demandes de production de dossiers au sens de l'art. 194 CPP, type d'acte d'enquête qui ne pouvait être ordonné qu'une fois l'instruction ouverte. Sur le fond, le dossier relatif à l’affaire P/10622/2022 ne contenait – au jour du dépôt du recours – aucune pièce issue de la cause P/3______/2023 [assertion qui est exacte]; il s’agissait là d’une "entrave dirimante" à la reprise de l'instruction. Subsidiairement, l’ordonnance querellée violait son droit d'être entendu, faute d'être motivée quant aux faits et/ou moyens de preuve nouveaux invoqués à son appui. b.a. Invité à se déterminer, le Procureur s'en rapporte à justice s’agissant de la recevabilité du recours et conclut, sur le fond, à son rejet. La motivation de la décision entreprise, bien que succincte, permettait d’en saisir la portée, puisqu’elle faisait référence aux éléments recueillis dans la procédure P/3______/2023, étant souligné que A______ disposait des "pièces essentielles" y figurant. Les réquisits de l'art. 323 CPP étaient réalisés, comme en attestaient les documents qu’il joignait à ses observations.”
“Amtsmissbrauch, Nötigung) erwähnt. Die Erwähnung der Anzeige erfolgte mithin im Rahmen seiner Aufklärungspflicht hinsichtlich neuer, potentiell kostenfälliger Anzeigen sowie seiner Begründungspflicht. Deren Erwähnung erscheint gerechtfertigt, zumal dadurch aufgezeigt wurde, welches Anzeigeverhalten die Beschwerdeführerin bislang zeigte, was für eine allfällige, zukünftige Kostenauferlegung entscheidungsrelevant ist. Zumal die Äusserungen genügend neutral formuliert und nicht weitergehend gewertet wurden, sondern vielmehr sachbezogen erfolgten, erscheinen diese gestützt auf die sich aus Art. 3 Abs. 2 Bst. a und c StPO ergebende Aufklärungs-und Fürsorgepflicht sowie die Begründungspflicht des Beschuldigten bzw. durch seine Berufspflicht gemäss Art. 14 StGB gerechtfertigt. Eine Strafbarkeit nach Art. 320 Ziff. 1 StGB fällt damit ebenfalls ausser Betracht. Was die Beschwerdeführerin gegen die Nichtanhandnahmeverfügung vorbringt, verfängt nicht. Soweit sie im Wesentlichen Ausführungen zur Anwendbarkeit von Art. 194 StPO macht, wurde bereits vorstehend ausgeführt, dass diese Bestimmung vorliegend nicht einschlägig ist. Wenn die Beschwerdeführerin ausführt, dass die Kostenbelehrung nicht die Aufgabe des Beschuldigten sei, verkennt sie, dass dies sehr wohl Teil seiner ihr gegenüber obliegenden Fürsorgepflicht ist. Es ist demnach offensichtlich nicht zu beanstanden, dass der Beschuldigte die Beschwerdeführerin auf die Möglichkeit der Kostenauferlegung im Falle von wiederholendem, gleichbleibendem Anzeigeverhalten hinwies und zur Begründung hierbei auf eine frühere, ähnlich gelagerte Anzeige der Beschwerdeführerin verwies. Dass es dem Beschuldigten hierbei nur darum gegangen sein soll, die Beschwerdeführerin und ihre Glaubwürdigkeit zu diskreditieren resp. sie als Querulantin darzustellen, lässt sich aus den abschliessenden Bemerkungen in der Nichtanhandnahmeverfügung vom 20. November 2023 nicht ableiten. Die Bemerkung hinsichtlich eines früheren Verfahrens wurde vielmehr sachlich formuliert. Es ist zuzugestehen, dass die vorliegende Nichtanhandnahmeverfügung keine klassische Konstellation einer Nichtanhandnahme gemäss Art.”
Beim Einholen fremder Akten ist vorab die Zulässigkeit der Offenlegung, der Geheimnisschutz (Amts- und Datenschutz) und die Vermeidung unnötiger Offenlegung Dritter zu prüfen; bei eng verwandten, zeitlich nahen (ca. 6 Monate) Verfahren ist der Beizug zur Sachverhaltsaufklärung und Beurteilung der Beteiligten zulässig.
“Vor diesem Hintergrund scheidet im vorliegenden Fall eine Strafbarkeit wegen Amtsmissbrauchs im Sinne von Art. 312 StGB von vornherein aus. 5. Obwohl in der Strafanzeige nicht geltend gemacht, ist der Vorwurf, Staatsanwalt A.________ habe in der Nichtanhandnahmeverfügung vom 20. November 2023 in unzulässiger Weise Bezug auf ein anderes Verfahren genommen und diese Information den Empfängern der Verfügung offengelegt, auch unter dem Aspekt der Verletzung des Amtsgeheimnisses im Sinne von Art. 320 StGB zu überprüfen [rechtliche Grundlagen Art. 320 StGB]. In der Nichtanhandnahmeverfügung vom 20. November 2023 bezeichnet Staatsanwalt A.________ das Anzeigeverhalten von B.________ als leichtfertig. In diesem Zusammenhang hält er fest, dass sie bereits früher eine vergleichbare Anzeige gegen einen Mitarbeiter der D.________ (Unternehmung) eingereicht habe, welche ebenfalls nicht an die Hand genommen worden sei, und weist darauf hin, dass ein solches Anzeigeverhalten unter Umständen zur Auferlegung von Verfahrenskosten führen könne. Gemäss Art. 194 Abs. 1 StPO ziehen die Staatsanwaltschaft und die Gerichte Akten anderer Verfahren bei, wenn dies für den Nachweis des”
Bei Aktenzugriffen ist eine Interessenabwägung vorzunehmen zwischen dem Persönlichkeitsschutz (bzw. Geheimhaltungsinteressen) der betroffenen Person und dem konkreten, aktuellen Bedarf der ersuchenden Behörde; bei Drittenakten kann nur die betroffene Person Verletzungen ihrer Persönlichkeitsrechte rügen.
“1 CPP prévoit que la direction de la procédure statue sur la consultation des dossiers ; elle prend les mesures nécessaires pour prévenir les abus et les retards et pour protéger les intérêts légitimes au maintien du secret. La consultation du dossier par d’autres autorités – au sens de l’art. 101 al. 2 CPP – présuppose une pesée des intérêts en présence (TF 1B_530/2012 du 12 novembre 2012, SJ 2013 I 77). Il convient donc de procéder à une pesée entre, d’une part, l’intérêt privé du recourant à la protection de sa personnalité et au maintien du secret de l’instruction et, d’autre part, l’intérêt public à la conduite de la procédure menée par l’autorité requérante (CREP 20 juin 2024/454 consid. 2.2 ; CREP 18 juillet 2023/589 consid. 2.2.1 ; CREP 24 mai 2023/427 consid. 2.2). Le texte de l'art. 101 al. 2 CPP exige que la consultation du dossier pénal réponde aux besoins d'une autre procédure – pénale, civile ou administrative – pendante (« hängig » ; « pendente »). L’idée est que les autorités ont un droit général de consulter mutuellement leurs procédures respective en cas de besoin et lorsqu’aucun intérêt prépondérant ne s’y oppose (cf. art. 194 CPP ; Hans/Wiprächtiger/Schmutz, in : Niggli/Heer/Wiprächtiger [éd.], Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, Jugendstrafprozessordnung, Art. 1-195 StPO, 3e éd., Bâle, 2023, n. 22 ad art. 101 StPO ; Jositsch/Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 4e éd., Zurich/Saint-Gall, 2023, n. 17 ad art. 101 StPO ; Brüschweiler, in : Donatsch/Lieber/Summers/Wohlers [éd.], Zürcher Kommentar, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3e éd. 2020, n. 10 ad art. 101 CPP ; Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire, Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle, 2016, nn. 17 ss ad art. 101 CPP). Il apparaît dès lors que l'art. 101 al. 2 CPP ne doit pas être interprété trop littéralement et que l'exigence d'une procédure « pendante » a seulement pour but de réserver l'accès au dossier à des autorités qui en ont besoin dans l'exercice actuel (présent et effectif) de leurs compétences légales, par opposition à des autorités qui pourraient en avoir besoin pour une décision qu'elles auront éventuellement à prendre à l'avenir.”
“1 CPP), concerner une décision sujette à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. a CPP; ATF 144 IV 81 consid. 2.3.1) et émaner du prévenu qui, partie à la procédure (art. 104 al. 1 let. a CPP), a qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP; arrêt du Tribunal fédéral 1B_485/2021 du 26 novembre 2021 consid. 2.4.3). 1.2. En revanche, en tant que le recourant évoque l'atteinte à la personnalité de son ancienne compagne, son recours est irrecevable, l'intéressée étant seule en droit de s'en plaindre. 2. Le recourant sollicite le retranchement au dossier des pièces qu'il énumère. 2.1. Les autorités pénales mettent en œuvre tous les moyens de preuves licites, qui, selon l'état des connaissances scientifiques et l'expérience, sont propres à établir la vérité (art. 139 al. 1 CPP). 2.2. Les autorités pénales versent au dossier les pièces à conviction originales dans leur intégralité (art. 192 al. 1 CPP). 2.3. Conformément à l'art. 194 CPP, le ministère public et les tribunaux requièrent les dossiers d’autres procédures lorsque cela est nécessaire pour établir les faits ou pour juger le prévenu (al. 1). Les autorités administratives et judiciaires autorisent la consultation de leurs dossiers lorsqu’aucun intérêt public ou privé prépondérant au maintien du secret ne s’y oppose (al. 2). 2.4.1. Toute personne est présumée innocente tant qu'elle n'est pas condamnée par un jugement entré en force (art. 10 al. 1 CPP). Le tribunal apprécie librement les preuves recueillies selon l'intime conviction qu'il retire de l'ensemble de la procédure (art. 10 al. 2 CPP). 2.4.2. Une ordonnance de classement entrée en force équivaut à un acquittement (art. 320 al. 1 CPP). 2.5. En l'espèce, il est exposé à titre liminaire que le recourant ne prétend pas que les pièces dont il requiert le retranchement du dossier seraient des preuves obtenues en violation des art. 139 ss CPP et, partant, inexploitables. En cela, les principes jurisprudentiels découlant de l'ATF 143 IV 475 ne lui sont d'aucun secours et il ne les invoque d'ailleurs pas.”
Bei Zweifeln an der Relevanz des beizuziehenden Materials ist als Prüfmaßstab eine antizipierte Beweiswürdigung heranzuziehen; ein Verzicht auf Beizug ist nur vertretbar, wenn die Staatsanwaltschaft bereits von einer stabilen Überzeugung ausgeht.
“Das Gericht zieht Akten anderer Verfahren bei, wenn dies für den Nachweis des Sachverhalts oder die Beurteilung der beschuldigten Person erforderlich ist (Art. 194 Abs. 1 StPO). Bei den beizuziehenden Akten kann es sich insbesondere um solche aus einem Strafverfahren gegen einen anderen Beschuldigten handeln (ANDREAS DONATSCH, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung StPO, a.a.O., N. 3 zu Art. 194 StPO). Im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 6 Abs. 1 StPO) ist das Gericht bei gegebenen Voraussetzungen zum Aktenbeizug verpflichtet (vgl. Urteil 7B_295/2023 vom 16. Februar 2024 E. 4.4.5 mit Hinweis). Kann das Gericht den relevanten Sachverhalt mithilfe der bereits vorhandenen Beweismittel hinreichend feststellen, darf es auf den Beizug weiterer Akten verzichten. Bestehen im Einzelfall Zweifel über die Notwendigkeit des Beizugs der fraglichen Akten, ist gestützt auf die Kriterien betreffend die antizipierte Beweiswürdigung zu entscheiden. Danach kann auf den Beizug der Akten verzichtet werden, wenn die Strafbehörde aufgrund bereits abgenommener Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und annehmen kann, diese werde durch we itere Beweiserhebungen nicht geändert (vgl. BGE 147 IV 534 E. 2.5.1; Urteil 7B_205/2022 vom 25. Oktober 2023 E. 3.3.3; je mit Hinweisen). Die Rüge unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung prüft das Bundesgeric ht nach Art. 97 Abs. 1 BGG als Tatf rage nur unter dem Aspekt der W illkür (BGE 147 IV 534 E.”
Bei Einsichtsgesuchen trägt die angefragte Behörde die Beweislast für überwiegende Geheimhaltungsinteressen.
“En l'occurrence, le MPC a requis le 14 mars 2024 l'accès au dossier de la procédure pénale administrative menée par le DFF (cf. art. 194 CPP). Il s'agit bien d'une mesure d'entraide entre autorités au sens de l'art. 44 CPP qui, au contraire de ce que prévoit l'art. 265 al. 4 CPP pour l'obligation de dépôt, ne prévoit aucune mesure de contrainte (arrêt 1B_547/2018 du 15 janvier 2019 consid. 1.2 et les références citées). Une telle mesure n'est d'ailleurs pas mentionnée dans les dispositions relatives aux mesures de contrainte proprement dites (titre 5 CPP) mais constitue un simple moyen de preuve au sens du titre 4 CPP, de la même manière qu'une audition de témoin ou de personne appelée à donner des renseignements (art. 177 ss CPP). La seule voie de droit dans un tel contexte est celle qui est prévue à l'art. 194 al. 3 CPP, soit lorsqu'il y a désaccord entre autorités. C'est d'ailleurs à l'autorité requise qu'il appartient de faire valoir l'existence d'un intérêt public ou privé prépondérant au maintien du secret (art. 194 al. 2 CPP).”
Bei Behördenstreitigkeiten über die Herausgabe entscheidet entweder die Behörde, die die Herausgabe verlangt (requierende Behörde), oder das Bundesstrafgericht als Beschwerdeinstanz.
“En l'occurrence, le MPC a requis le 14 mars 2024 l'accès au dossier de la procédure pénale administrative menée par le DFF (cf. art. 194 CPP). Il s'agit bien d'une mesure d'entraide entre autorités au sens de l'art. 44 CPP qui, au contraire de ce que prévoit l'art. 265 al. 4 CPP pour l'obligation de dépôt, ne prévoit aucune mesure de contrainte (arrêt 1B_547/2018 du 15 janvier 2019 consid. 1.2 et les références citées). Une telle mesure n'est d'ailleurs pas mentionnée dans les dispositions relatives aux mesures de contrainte proprement dites (titre 5 CPP) mais constitue un simple moyen de preuve au sens du titre 4 CPP, de la même manière qu'une audition de témoin ou de personne appelée à donner des renseignements (art. 177 ss CPP). La seule voie de droit dans un tel contexte est celle qui est prévue à l'art. 194 al. 3 CPP, soit lorsqu'il y a désaccord entre autorités. C'est d'ailleurs à l'autorité requise qu'il appartient de faire valoir l'existence d'un intérêt public ou privé prépondérant au maintien du secret (art. 194 al. 2 CPP).”
Der Aktenbeizug nach Art. 194 Abs. 1 StPO kann entbehrlich sein, wenn bereits erhobene bzw. abgenommene Beweise die Überzeugung der Strafbehörde tragfähig und zuverlässig begründen bzw. voraussichtlich nicht ändern; bei Zweifeln ist anhand einer antizipierten Beweiswürdigung zu entscheiden, ob ein Beizug notwendig ist.
“Gemäss Art. 194 Abs. 1 StPO ziehen die Staatsanwaltschaft und die Gerichte Akten anderer Verfahren bei, wenn dies für den Nachweis des Sachverhalts oder die Beurteilung der beschuldigten Person erforderlich ist. Im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes sind Gerichte (und Staatsanwaltschaften) dazu verpflichtet. Kann das Gericht den relevanten Sachverhalt mithilfe der bereits vorhandenen Beweismittel hinreichend feststellen, darf es auf den Beizug weiterer Akten verzichten. Bestehen im Einzelfall Zweifel an der Notwendigkeit des Beizugs der fraglichen Akten, ist gestützt auf die Kriterien betreffend die antizipierte Beweiswürdigung zu entscheiden. Danach kann auf den Beizug der Akten verzichtet werden, wenn die Strafbehörde aufgrund bereits abgenommener Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und annehmen kann, ihre Überzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert. Die Rüge unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung prüft das Bundesgericht nur unter dem Aspekt der Willkür (Urteil 7B_205/2022 vom 25. Oktober 2023 E.”
“Das Gericht zieht Akten anderer Verfahren bei, wenn dies für den Nachweis des Sachverhalts oder die Beurteilung der beschuldigten Person erforderlich ist (Art. 194 Abs. 1 StPO). Bei den beizuziehenden Akten kann es sich insbesondere um solche aus einem Strafverfahren gegen einen anderen Beschuldigten handeln (ANDREAS DONATSCH, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung StPO, a.a.O., N. 3 zu Art. 194 StPO). Im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 6 Abs. 1 StPO) ist das Gericht bei gegebenen Voraussetzungen zum Aktenbeizug verpflichtet (vgl. Urteil 7B_295/2023 vom 16. Februar 2024 E. 4.4.5 mit Hinweis). Kann das Gericht den relevanten Sachverhalt mithilfe der bereits vorhandenen Beweismittel hinreichend feststellen, darf es auf den Beizug weiterer Akten verzichten. Bestehen im Einzelfall Zweifel über die Notwendigkeit des Beizugs der fraglichen Akten, ist gestützt auf die Kriterien betreffend die antizipierte Beweiswürdigung zu entscheiden. Danach kann auf den Beizug der Akten verzichtet werden, wenn die Strafbehörde aufgrund bereits abgenommener Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und annehmen kann, diese werde durch we itere Beweiserhebungen nicht geändert (vgl.”
Die Staatsanwaltschaft kann Akten anderer Verfahren anfordern bzw. übernehmen; gegenüber der Staatsanwaltschaft wirkt der Geheimnisschutz in diesem Zusammenhang nicht zwingend als Hindernis, wobei Umfang und Zeitpunkt (z.B. erst nach Eröffnung der Strafuntersuchung bei umfangreichen zivilen Akten) zu berücksichtigen sind und gegebenenfalls auf den Ausgang internationaler Entscheidungen gewartet werden darf, wenn diese die Strafverfolgung beeinflussen.
“Le recourant a ensuite fait parvenir au Ministère public, à la demande de ce dernier, l'entier des documents résultant de la procédure civile, soit sept ans de procédure représentant plus de 300 fichiers à analyser. Ultérieurement, il a encore précisé que la demande en paiement déposée au Liban sur la base du même complexe de fait que sa plainte avait été rejetée, en précisant que le délai d'appel n'était pas échu. Le Ministère public ne saurait dès lors se voir reprocher une quelconque lenteur, au vu de l'ampleur des documents remis; il était par ailleurs légitimé à patienter dans l'attente que le jugement libanais lui soit communiqué et que des renseignements sur la suite réservée à la procédure lui soient spontanément fournis, dès lors que ces éléments étaient susceptibles d'avoir une incidence sur le sort de la plainte. Dans ces conditions, et quand bien même le recourant s'est plaint à plusieurs reprises de l'inaction du Ministère public, aucun manque de célérité contraire à l'art. 5 CPP ne saurait être constaté. La demande de production d'un dossier au sens de l'art. 194 al. 1 CPP est considérée comme un acte d'instruction ne pouvant en principe être exécuté qu'une fois l'instruction ouverte (arrêt du Tribunal fédéral 6B_89/2022 du 2 juin 2022 consid. 2.2). Ainsi que cela ressort de la jurisprudence, le fait qu'une ordonnance de non-entrée en matière, plutôt qu'un classement, ait, à tort, été rendue, ne constitue toutefois pas un motif suffisant d'annulation, ce d'autant moins que le Ministère public a essuyé un refus du Tribunal fédéral, de sorte qu'aucune pièce n'a été versée au dossier par ce biais, qui aurait nécessité une prise de position du recourant. Le fait que le Ministère public n'a pas invité le recourant à formuler des observations préalablement à sa décision n'a pas non plus d'incidence sur la validité de l'ordonnance entreprise, cette omission ayant pu être réparée dans le cadre de la présente procédure de recours. Les griefs du recourant à ce propos seront, partant, rejetés. 4. Le recourant reproche au Ministère public d'avoir refusé d'entrer en matière sur sa plainte.”
“Seul est déterminant qu'il s'agisse d'un fait qui n'est à l'évidence ni public ni généralement accessible et à l'égard duquel le détenteur du secret n'a pas seulement un intérêt légitime, mais aussi une volonté affichée, expresse ou tacite, au maintien du secret (ATF 142 IV 65 consid. 5.1). 3.3. En l’occurrence, le recourant ne s’est pas prévalu d’emblée d’une possible violation de l’art. 320 CP ; il ne l’a fait qu’après avoir pris connaissance des déterminations écrites des magistrats mis en cause, mais sans qu’il n’explique ce qui, dans celles-ci, pourrait lui avoir laissé soupçonner que les messages électroniques litigieux auraient été, comme il le prétend, diffusés à ses parties adverses (ou à l’une d’entre elles), voire au Ministère public. Rien ne l’atteste dans le dossier, quand bien même, dans sa motivation de la décision attaquée, le Ministère public semble partir de l’hypothèse que tel aurait été le cas. La certification notariale de la copie jointe à l’acte de recours ne laisse pas deviner par elle-même que la pièce était parvenue à une partie adverse du recourant. Quant à lui, le Ministère public eût pu s’en faire remettre une copie pour les besoins d’une procédure pénale (art. 194 al. 1 CPP), de sorte que le secret de fonction ne lui eût pas été opposable. Quoi qu’il en soit, on ne voit pas de quel secret – touchant un intérêt protégé du recourant – traitaient ces messages, échangés entre des magistrats saisis, pour l’un, d’une demande en paiement formée par le recourant et, pour l’autre, d’une requête d’exonération de la cautio judicatum solvi qu’entendaient exiger consécutivement de lui les parties défenderesses. On ne voit pas pourquoi l’existence de son recours contre la décision rendue par le vice-président du Tribunal civil – puisque tel est l’objet factuel des messages – aurait dû être gardée secrète envers les défendeurs, que l’issue du recours intéressait tout autant que le recourant. Du reste, les deux décisions cantonales rendues en la matière établissent que les défendeurs ont été interpellés à ce sujet, comme ils devaient l’être, dès lors que l’art. 119 al. 2, 2e phrase, CPC en faisait l’obligation au juge. La jurisprudence que le recourant cite à l’appui (ATF 139 III 324 consid.”
Bei Amtshilfe gemäss Art. 44 StPO begründet Art. 194 StPO keine Zwangsgrundlage; Art. 194 Abs. 3 StPO eröffnet einzig den Rechtsweg bei Behördenkonflikten.
“En l'occurrence, le MPC a requis le 14 mars 2024 l'accès au dossier de la procédure pénale administrative menée par le DFF (cf. art. 194 CPP). Il s'agit bien d'une mesure d'entraide entre autorités au sens de l'art. 44 CPP qui, au contraire de ce que prévoit l'art. 265 al. 4 CPP pour l'obligation de dépôt, ne prévoit aucune mesure de contrainte (arrêt 1B_547/2018 du 15 janvier 2019 consid. 1.2 et les références citées). Une telle mesure n'est d'ailleurs pas mentionnée dans les dispositions relatives aux mesures de contrainte proprement dites (titre 5 CPP) mais constitue un simple moyen de preuve au sens du titre 4 CPP, de la même manière qu'une audition de témoin ou de personne appelée à donner des renseignements (art. 177 ss CPP). La seule voie de droit dans un tel contexte est celle qui est prévue à l'art. 194 al. 3 CPP, soit lorsqu'il y a désaccord entre autorités. C'est d'ailleurs à l'autorité requise qu'il appartient de faire valoir l'existence d'un intérêt public ou privé prépondérant au maintien du secret (art. 194 al. 2 CPP).”
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