29 commentaries
Die Anschlussberufung kann subsidiär genutzt werden, z. B. für Entschädigungs- und Kostenanträge gegenüber der Berufsanfechtung der BA.
“sei mit einer Verbindungsbusse von CHF 10'000.00 zu bestrafen. Im FaIIe der schuldhaften Nichtbezahlung sei die Busse umzuwandeln in eine Er—satzfreiheitsstrafe von 45 Tagen. 4. Es sei gegen A. auf eine Ersatzforderung von CHF 247'933.56 zu—züglich 5% Zins seit dem [Datum] zu erkennen. 5. Die Kosten der Untersuchung, für das Vorverfahren im Betrag von CHF 10'000.00, zuzüglich CHF 5'000.00 für den Aufwand der Bundesanwaltschaft für das Haupt- und Berufungsverfahren, sowie die Gerichtskosten seien vollumfänglich A. aufzuerlegen. 6. A. sei weder eine Entschädigung noch Genugtuung auszurichten. 7. Der Kanton Zürich sei für den Vollzug der Strafen zuständig zu erklären.» Beweisanträge wurden seitens der BA keine gestellt und zur Begründung der Anträge wurde auf die mündliche Berufungsverhandlung verwiesen, sofern die Berufung nicht in einem schriftlichen Verfahren beurteilt werde. B.3 Mit Verfügung vom 27. Februar 2024 wurde die Berufungserklärung in Anwen—dung von Art. 400 Abs. 2 und 3 StPO und Art. 401 StPO dem Beschuldigten zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintre—ten auf die Berufung zu beantragen (CAR pag.1.400.001). B.4 Der Beschuldigte erhob in der Folge mit Eingabe vom 18. März 2024 Anschluss—berufung zu der von der BA erklärten Berufung (CAR pag. 1.400.002 ff.) mit fol—genden Anträgen: «1. Dispositivziffer 3 des Urteils der Strafkammer des Bundesstrafgerichts vom 7. De—zember 2023 (SK.2023.25) sei aufzuheben und die Verfahrenskosten seien auf die Staatskasse zu nehmen. 2. Dispositivziffer 4 des Urteils der Strafkammer des Bundesstrafgerichts vom 7. Dezember 2023 (SK.2023.25) sei aufzuheben und meinem Klienten sei eine angemessene Entschädigung für seine Aufwendungen im Zusammenhang mit der Ausübung seiner Verfahrensrechte (inklusive Entschädigung für die Ausgaben im Zusammen—hang mit dem Gutachten von Prof. D.) zuzusprechen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.» B.5 Die Anschlussberufungserklärung wurden der BA mit Verfügung vom 21. März 2024 zur Kenntnis gebracht, jeweils mit dem Hinweis auf die Möglichkeit, analog Art.”
Die Anschlussberufung war zulässig, wenn Anschlussberechtigte (z. B. Gläubigerin) ein schutzwürdiges Recht auf Änderung des Ersturteils geltend machen konnten.
“Si la situation patrimoniale de celle-ci ne peut pas être établie, faute de bilan (ou de bilan exact), les intérêts financiers des créanciers, mais aussi, le déroulement des procédures de poursuite et faillite ainsi que la sauvegarde des preuves peuvent être mis en danger (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1185/2019 du 13 janvier 2020 consid. 2.3 ; 6S.132/2000 du 24 août 2000 consid. 2a). En tant que créancière, laquelle s'est constitué comme partie plaignante au civil (bien qu'elle n'ait en définitive pas déposé de conclusions civiles comme elle a agi en parallèle devant le juge civil) et au pénal dès son dépôt de plainte, l'appelante sur appel joint a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification du jugement de première instance en lien avec l'infraction de l'art. 166 CP (art. 382 al. 1 CPP). Partant, la demande de non-entrée en matière formulée par l'appelant doit être rejetée, l'appel joint étant recevable pour avoir interjeté et motivé selon la forme et dans les délais prescrits (art. 401 CPP). 1.3. La Chambre n'examine que les points attaqués du jugement de première instance (art. 404 al. 1 CPP), sauf en cas de décisions illégales ou inéquitables (art. 404 al. 2 CPP), sans être liée par les motifs invoqués par les parties ni par leurs conclusions, à moins qu'elle ne statue sur une action civile (art. 391 al. 1 CPP). 2. 2.1. Le débiteur qui contrevient à l'obligation légale de tenir régulièrement ou de conserver ses livres de comptabilité, ou de dresser un bilan, de façon qu'il devient impossible d'établir sa situation ou de l’établir complètement, est, s'il est déclaré en faillite ou si un acte de défaut de biens est dressé contre lui à la suite d’une saisie pratiquée en vertu de l’art. 43 de la Loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite (LP) est passible d'une peine de droit (art. 166 CP). 2.2. L'art. 9 CPP, lequel consacre la maxime d'accusation, prévoit qu'une infraction ne peut faire l'objet d'un jugement que si le MP a déposé, auprès du tribunal compétent, un acte d'accusation dirigé contre une personne déterminée sur la base de faits précisément décrits.”
Die Anschlussberufung ist in der Regel nur auf rechtlich und tatsächlich abtrennbare, klar abgegrenzte Punkte (z. B. Tagessatzhöhe) beschränkbar; Erweiterungen des Bussebegehrens über das zuvor Verfügte sind unzulässig.
“Ja- nuar 2022 E. 2.2 m.w.H.). Das gilt gestützt auf Art. 401 Abs. 1 StPO gleichermas- sen für die Anschlussberufung. Sofern das BAZG mit seinem im aktuellen Verfah- ren nunmehr eventualiter gestellten Begehren, der Beschuldigte sei zu einer Busse in der Höhe von mindestens Fr. 4 Mio. zu verurteilen, eine diese Summe übersteigende Busse beantragen sollte, würde das eine Ausdehnung ihrer Beru- fungsanträge darstellen, worauf nicht einzutreten wäre. Auf dessen Berufung wäre im Übrigen selbst dann nicht im Strafpunkt einzutreten, wenn man die Auf- fassung vertreten würde, dass das BAZG mit seiner Anschlussberufung nicht nur den Schuldpunkt, sondern entgegen dem ausdrücklichen Wortlaut seiner Beru- fungserklärung auch der Strafpunkt habe anfechten wollen, ist doch daran zu erin- nern, dass das BAZG den Beschuldigten mit Strafverfügung vom 6. Oktober 2016 selbst mit einer Busse von Fr. 4 Mio. bestraft hat. Nachdem die Vorinstanz im Strafpunkt den Anträgen des BAZG vollumfänglich entsprochen hat, fehlt es dem BAZG in Bezug auf eine Fr. 4 Mio. übersteigende Busse demnach von vornherein am erforderlichen rechtlich geschützten Interesse im Sinne von Art.”
“Sie liess einen Freispruch von Schuld und Strafe, eventualiter die Einstellung des Verfahrens, die Kostenauflage auf die Staatskasse, eine angemessene Entschädigung für die Verteidigung sowie eine Genugtuung für die erstandene Haft in der Höhe von Fr. 400.– zuzüglich 5% Zins ab 5. Oktober 2021 beantragen (Urk. 41 S. 2). Bei diesen Anträgen blieb es auch im Rahmen der Berufungsbegründung, wobei zusätzlich die Kosten- und Entschä- digungsauflage auf die Staatskasse für das Berufungsverfahren beantragt wurde und der Eventualantrag fallen gelassen wurde (Urk. 57 S. 1). Die Erklärung der Anschlussberufung richtet sich hingegen gegen die Tagessatzhöhe (Dispositivziffer 2; Urk. 45 S. 2). Auch hierbei blieb es anlässlich der Berufungsverhandlung, wobei zusätzlich eine höhere Strafe von 30 Tagessätzen beantragt wurde (Urk. 59 S. 1). 2.2.Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung bzw. An- schlussberufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Beru- fung beschränkt (Art. 401 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 399 Abs. 4 StPO). Der Gegen- stand der Berufung wird mit der Erklärung fixiert. Eine spätere Ausdehnung der Berufung ist ausgeschlossen, nicht aber eine weitere Beschränkung (BGer. 6B_1320/2020 vom 12. Januar 2022 E. 2.2. mit Verweisen). Die Beschränkung ist jedoch nur dann zulässig, wenn und soweit eine rechtlich und tatsächlich getrennte Beurteilung möglich ist (BSK StPO-BÄHLER, Art. 399 N. 10). Mit Erklärung der An- schlussberufung beantragte die Staatsanwaltschaft vorliegend die Bestätigung des vorinstanzlichen Schuldspruchs, die Bestrafung der Beschuldigten mit einer Gelds- trafe von 15 Tagessätzen (was dem vorinstanzlichen Urteil entspricht) à Fr. 80.–, abzüglich der erstandenen Haft, im Übrigen die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils sowie die Kostenauflage für das zweitinstanzliche Verfahren. Begründend führte sie hierzu aus, die Höhe des Tagessatzes erscheine als zu tief (Urk. 45 S. 2). Damit machte die Staatsanwaltschaft ganz klar, dass sie ihre Anschlussberufung auf die Beurteilung der Tagessatzhöhe beschränkt, weil sie diese für zu tief erachte.”
Bei Anschlussberufungen/Anschlussrechtsmitteln ist das Recht auf Anschluss auf die von der klagenden/appellierenden Partei unmittelbar geltend gemachten bzw. gerügten Straftaten bzw. die gegen sie geltend gemachten Tatbestände beschränkt; der Kreis der betroffenen Parteien darf nicht ausgeweitet werden und das Anschlusserscheinen hat sich auf die am Hauptberufungsverfahren beteiligten Parteien zu beschränken.
“________ forme appel joint contre le jugement du 31 janvier 2023, et entend contester la mise à sa charge d'une partie des frais de la procédure ainsi que le refus du premier juge de lui allouer une indemnité au sens de l'art. 429 al. 1 let. a CPP. Il convient en premier lieu d’examiner la recevabilité de cet appel joint. 1.2 L'art. 401 CPP prévoit que l'art. 399, al. 3 et 4 CPP, s'applique par analogie à l'appel joint (al. 1) ; l'appel joint n'est pas limité à l'appel principal, sauf si celui-ci porte exclusivement sur les conclusions civiles du jugement (al. 2) ; si l'appel principal est retiré ou fait l'objet d'une décision de non-entrée en matière, l'appel joint est caduc (al. 3). Le caractère accessoire de l'appel joint implique qu'il n'a pas de portée indépendante par rapport à l'appel principal (ATF 140 IV 92 consid. 2.3 ; TF 6B_643/2010 du 7 février 2011 consid. 2.2). Par son objet, l'appel joint n'est certes pas lié à l'appel principal, conformément à ce que prévoit l'art. 401 al. 2 CPP. Son caractère accessoire impose toutefois de prendre en compte quelles parties sont aux prises et justifie une délimitation par rapport aux parties concernées. Lorsque l'appel principal émane d'une partie plaignante, le cadre dans lequel l'appel joint est possible sur le plan pénal se détermine en considération des infractions par lesquelles la partie plaignante est directement lésée (cf. art. 115 CPP) ; les parties concernées par l'appel principal sont ainsi définies et l'appel joint doit se situer dans ce cadre ; le prévenu ne pourrait pas contester dans un appel joint à la suite d'un appel d'une partie plaignante une infraction qui concerne une autre partie plaignante ; de même, si le ministère public forme un appel joint à la suite d'un appel d'une partie plaignante, l'appel joint ne peut porter que sur les infractions qui fondent la qualité de lésée de cette partie plaignante, le cas échéant aussi la peine infligée dès lors qu'elle repose notamment sur les infractions précitées ; en revanche, par son appel joint, le ministère public n'est pas habilité à mettre en cause d'autres infractions touchant d'autres parties plaignantes ou sans lien avec la partie plaignante à l'origine de l'appel principal ; le caractère accessoire de l'appel joint serait sinon dépourvu de toute portée (ATF 140 IV 92 consid.”
“Le caractère accessoire de l'appel joint impose toutefois de prendre en compte quelles parties sont aux prises et justifie une délimitation par rapport aux parties concernées, l'appel joint devant précisément se situer dans le cadre des parties concernées par l'appel principal. Ainsi, si le Ministère public forme un appel joint à la suite d'un appel d'une partie plaignante, l'appel joint ne peut porter que sur les infractions qui fondent la qualité de lésée de cette partie plaignante, le cas échéant aussi la peine infligée dès lors qu'elle repose notamment sur les infractions précitées. En revanche, par son appel joint, le Ministère public n'est pas habilité à mettre en cause d'autres infractions touchant d'autres parties plaignantes ou sans lien avec la partie plaignante à l'origine de l'appel principal. Le caractère accessoire de l'appel joint serait sinon dépourvu de toute portée (ATF 140 IV 92 consid. 2.3). Autrement dit, les limites imposées par la jurisprudence portent uniquement sur le cercle des personnes concernées par la procédure d'appel. On ne saurait en déduire, sous peine de vider de son sens l'art. 401 al. 2 CPP, que l'appel joint ne peut pas porter sur d'autres faits ou d'autres points de droit que ceux attaqués par l'appel principal (arrêt du Tribunal fédéral 6B_6/2019 du 22 février 2019 consid. 1.1). 1.4.1. Il découle de ce qui précède que la partie plaignante A______ ne saurait profiter de son appel joint pour étendre le cercle des parties à la procédure d'appel. Dans la mesure où seule B______ a formé appel principal, le champ de la procédure devant la CPAR est limité à cette dernière uniquement. Dès lors, l'appel joint de A______ formé à l'encontre du jugement JTDP/825/2023, dans la mesure où il vise la prévenue F______, acquittée en première instance, de surcroit pour des faits distincts de ceux reprochés à B______, est irrecevable. 2. 2.1. L'art. 428 al. 1 CPP dispose que les frais de la procédure de recours sont mis à la charge des parties dans la mesure où elles ont obtenu gain de cause ou succombé. La partie dont le recours est irrecevable ou qui retire le recours est également considérée avoir succombé.”
Die Anklagebehörde/der Staatsanwalt kann Anschlussberufungen nutzen, um Freisprüche oder mildere Strafqualifikationen der Vorinstanz materiell anzufechten und neue Anträge zu ergänzen; dies umfasst auch die Ergänzung von materiellen Strafpunkten zur Aufhebung von Freisprüchen.
“Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 25. Januar 2023 wurde der Beschuldigte A._____ der sexuellen Handlungen mit Kindern schuldig gesprochen und mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen be- straft, wobei ihm der bedingte Strafvollzug gewährt wurde. Von weiteren Vorwürfen wurde er freigesprochen (Urk. 52 S. 47). Gegen diesen Entscheid liess der Be- schuldigte durch seine amtliche Verteidigung noch vor Schranken der Vorinstanz Berufung anmelden (Prot. I S. 34). Auch der Privatkläger liess durch seine Rechts- vertretung mit Eingabe vom 1. Februar 2023 und somit innert gesetzlicher Frist Be- rufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 39), diese jedoch mit Eingabe vom 15. Juni 2023 wieder zurückziehen (Urk. 58). Die Berufungserklärung der Verteidi- gung ging ebenfalls innert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 56). Die Anklagebehörde hat mit Eingabe vom 10. Juli 2023 An- schlussberufung erhoben (Urk. 63; Art. 400 Abs. 2 f. und Art. 401 StPO). Der durch den Beschuldigten im Berufungsverfahren gestellte Beweisergänzungsantrag (Urk. 56 S. 5) wurde mit Präsidialverfügung vom 12. Juli 2023 begründet abgewiesen (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 65). Die Appellanten haben ihre Berufungen sinnge- mäss teilweise beschränkt (Urk. 56 und 63; Art. 399 Abs. 4 StPO). Der Privatkläger beantragt sinngemäss die Bestätigung des angefochtenen Entscheides (Urk. 58). 2.Anlässlich der Berufungsverhandlung wurden die Anträge der Anklagebe- hörde präzisiert. Im Sinne der Anschlussberufungserklärung vom 10. Juli 2023 (Urk. 63 S. 1) wurde die Aufhebung des vorinstanzlichen Freispruchs betreffend - 6 - sexuelle Nötigung (Dispositiv-Ziffer 2 Spiegelstrich 1) und die diesbezügliche Schuldigsprechung des Beschuldigten als Antrag ergänzt (Prot. II S. 6 und S. 15 f.). 3.Gemäss den Anträgen der Parteien (Urk. 80 S. 2 f.; Urk. 83 S. 1 und Urk. 63 S. 1; vgl. auch Prot. II S. 5 f., S. 15 f.) sind im Berufungsverfahren nicht angefochten - der vorinstanzliche Freispruch vom Vorwurf des Verabreichens gesundheits- gefährdender Stoffe an Kinder (Urteilsdispositiv-Ziff.”
“A______ a répliqué, persistant dans ses conclusions. Le MP n’expliquait pas pourquoi il formait appel joint. B. Les faits pertinents à la décision sur la recevabilité de l'appel joint sont les suivants : a. L'acte d'accusation du MP du 25 juillet 2023 qualifie les faits retenus sous chiffre 1.3.1 à l'encontre de A______ d’infraction grave à la LStup ; le TCO a toutefois retenu la qualification d’infraction simple à cette loi. b. Aux débats de première instance, le MP avait conclu à un verdict de culpabilité pour les infractions non classées et conclu au prononcé d'une peine privative de liberté ferme pour une durée de 3 ans ainsi qu'à son expulsion du territoire suisse pour une durée de 5 ans avec inscription dans le système SIS. EN DROIT : 1. Conformément à l'art. 403 al. 1 let. a du Code de procédure pénale (CPP), une décision écrite sur la recevabilité de l'appel doit être rendue lorsque la direction de la procédure ou une partie invoque l'un des moyens prévus par l'art. 403 al. 1 let. a à c CPP. 2. 2.1. L'art. 401 CPP prévoit que l'art. 399, al. 3 et 4, s'applique par analogie à l'appel joint (al. 1) ; l'appel joint n'est pas limité à l'appel principal, sauf si celui-ci porte exclusivement sur les conclusions civiles du jugement (al. 2) ; si l'appel principal est retiré ou fait l'objet d'une décision de non-entrée en matière, l'appel joint est caduc (al. 3). 2.2.1. Contrairement à ce qui prévaut pour les autres parties à la procédure (cf. art. 382 al. 1 CPP), la légitimation du MP pour entreprendre une décision ne dépend pas spécifiquement d'un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision. Il est ainsi admis que le ministère public, vu son rôle de représentant de la société, en charge de la sauvegarde des intérêts publics, peut en principe librement recourir, tant en faveur qu'en défaveur du prévenu ou du condamné (cf. art. 381 al. 1 CPP), sans avoir besoin de justifier au surplus d'être directement lésé par le jugement attaqué (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.1 et arrêts du Tribunal fédéral 6B_68/2022 du 23 janvier 2022 consid.”
“1 CPP), la légitimation du MP pour entreprendre une décision ne dépend pas spécifiquement d'un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision. Il est ainsi admis que le ministère public, vu son rôle de représentant de la société, en charge de la sauvegarde des intérêts publics, peut en principe librement recourir, tant en faveur qu'en défaveur du prévenu ou du condamné (cf. art. 381 al. 1 CPP), sans avoir besoin de justifier au surplus d'être directement lésé par le jugement attaqué (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.1 et arrêts du Tribunal fédéral 6B_68/2022 du 23 janvier 2022 consid. 5.2 ; 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.1 ; 6B_715/2022 du 22 mars 2023 consid. 2.1.1). 2.2.2. Pour autant, si ces considérations sont susceptibles de valoir pleinement s'agissant d'un recours (cf. art. 393 CPP) ou d'un appel principal (cf. art. 398 CPP) déposé par le ministère public, on ne saurait d'emblée admettre qu'il doive en aller de même en toutes circonstances pour un appel joint (cf. art. 401 CPP), dont le caractère exclusivement accessoire par rapport à l'appel principal et les possibilités d'en abuser supposent une approche plus nuancée de la légitimation du ministère public. Ainsi, le dépôt d'un appel joint implique, par définition, que son auteur ait précisément renoncé à former un appel principal et qu'il s'était dès lors accommodé du jugement entrepris, à tout le moins sur le point soulevé dans l'appel joint. Émanant du ministère public, l'appel joint présente dans ce contexte le danger de pouvoir être utilisé essentiellement comme un moyen visant à intimider le prévenu et dès lors être une source potentielle d'abus dans l'exercice de l'action publique. Il en va ainsi en particulier lorsque l'appel joint est interjeté par le ministère public dans le seul et unique but de faire obstacle à l'application de l'interdiction de la reformatio in pejus, au détriment du prévenu auteur de l'appel principal (cf. art. 391 al. 2, 1e phrase, a contrario CPP), et d'inciter indirectement ce dernier à le retirer (ATF 147 IV 505 consid.”
“Ainsi, le dépôt d'un appel joint implique, par définition, que son auteur ait précisément renoncé à former un appel principal et qu'il s'était dès lors accommodé du jugement entrepris, à tout le moins sur le point soulevé dans l'appel joint. Émanant du ministère public, l'appel joint présente dans ce contexte le danger de pouvoir être utilisé essentiellement comme un moyen visant à intimider le prévenu et dès lors être une source potentielle d'abus dans l'exercice de l'action publique. Il en va ainsi en particulier lorsque l'appel joint est interjeté par le ministère public dans le seul et unique but de faire obstacle à l'application de l'interdiction de la reformatio in pejus, au détriment du prévenu auteur de l'appel principal (cf. art. 391 al. 2, 1e phrase, a contrario CPP), et d'inciter indirectement ce dernier à le retirer (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.2 et arrêts du Tribunal fédéral 6B_68/2022 du 23 janvier 2022 consid. 5.3 ; 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.2 ; 6B_715/2022 du 22 mars 2023 consid. 2.1.2). 2.2.3. Le législateur fédéral a introduit l'appel joint (cf. art. 401 CPP), tout en obligeant le ministère public à comparaître aux débats dans une telle hypothèse (cf. art. 405 al. 3 let. b CPP), afin de réduire les cas, constatés comme étant fréquents en pratique, dans lesquels l'appel joint était interjeté pour amener le prévenu à retirer son appel principal. S'il en ressort que le législateur avait ainsi bien conscience des potentiels abus susceptibles de survenir dans le cadre du recours à l'appel joint, il demeure en l'état loisible au ministère public, sans qu'une comparution à l'audience consacre une perspective réellement dissuasive, d'interjeter un appel joint à la suite de tout appel principal d'un prévenu. Cela ne saurait toutefois être admis si le seul et unique but de l'appel joint est de faire pression sur le prévenu (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.3 et arrêts du Tribunal fédéral 6B_68/2022 du 23 janvier 2022 consid. 5.4 et 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.3). 2.2.4. Un exercice adéquat et raisonné de l'action publique implique en effet, pour le ministère public, s'il est d'avis que la sanction prononcée en première instance n'est pas équitable, de former lui-même un appel principal, qui exercera alors un effet dévolutif complet (cf.”
Die Anschlussberufung wurde in konkreten Fällen durch Zustellung der Berufungserklärungen aktiviert bzw. zur Erhebung, Fristsetzung oder allfälligem Nichteintreten aufgeboten; in anderen Fällen wurde sie nicht erhoben und auch kein Nichteintreten beantragt.
“Erwägungen: I. Prozessgeschichte, Berufungsumfang 1.Prozessgeschichte 1.1.Das vorstehend wiedergegebene Urteil vom 12. Oktober 2022 wurde den Parteien gleichentags mündlich eröffnet (Urk. 53; Prot. I S. 21 ff.). Die Staatsan- waltschaft und der Beschuldigte meldeten mit Eingaben vom 13. Oktober 2022 und 21. Oktober 2022 innert Frist Berufung an (Urk. 54 und Urk. 55). 1.2.Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 58 und Urk. 59) reichten die Staatsanwaltschaft am 24. April 2023 und der Beschuldigte am 8. Mai 2023 fristge- recht die Berufungserklärungen ein (Urk. 61 und Urk. 63). Mit Präsidialverfügung vom 15. Mai 2023 wurden die Berufungserklärungen in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO der Privatklägerin, dem Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben - 7 - oder begründet ein Nichteintreten auf die Berufungen zu beantragen. Die Privat- klägerin verzichtete auf die Erhebung einer Anschlussberufung (Urk. 68). Der Beschuldigte und die Staatsanwaltschaft liessen sich nicht vernehmen. 1.3.Am 2. Mai 2024 wurde auf den 11. Juli 2024 zur Berufungsverhandlung vor- geladen (Urk. 70). 1.4.Am 11. Juli 2024 fand die Berufungsverhandlung statt. Es erschienen der Beschuldigte in Begleitung seines amtlichen Verteidigers, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ und Staatsanwalt lic. iur. E._____ als Vertreter der Anklagebehörde (Prot. II S. 3). Vorfragen waren keine zu entscheiden (Prot. II S. 6). 1.5.Nach den Parteivorträgen und dem Schlusswort des Beschuldigten verzich- teten die Parteien auf eine mündliche Urteilseröffnung und -erläuterung (Art. 84 Abs. 3 StPO; Prot.”
“Der Privatklägerin sei keine Prozessentschädigung zulasten des Beschuldig- ten zuzusprechen; 9.Unter übrigen Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt) gemäss dem Ausgang des Verfahrens. c)Der Privatklägerin: (Urk. 68) Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils. Erwägungen: I. Prozessgeschichte, Berufungsumfang 1.Prozessgeschichte 1.1.Das vorstehend wiedergegebene Urteil vom 12. Oktober 2022 wurde den Parteien gleichentags mündlich eröffnet (Urk. 53; Prot. I S. 21 ff.). Die Staatsan- waltschaft und der Beschuldigte meldeten mit Eingaben vom 13. Oktober 2022 und 21. Oktober 2022 innert Frist Berufung an (Urk. 54 und Urk. 55). 1.2.Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 58 und Urk. 59) reichten die Staatsanwaltschaft am 24. April 2023 und der Beschuldigte am 8. Mai 2023 fristge- recht die Berufungserklärungen ein (Urk. 61 und Urk. 63). Mit Präsidialverfügung vom 15. Mai 2023 wurden die Berufungserklärungen in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO der Privatklägerin, dem Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben - 7 - oder begründet ein Nichteintreten auf die Berufungen zu beantragen. Die Privat- klägerin verzichtete auf die Erhebung einer Anschlussberufung (Urk. 68). Der Beschuldigte und die Staatsanwaltschaft liessen sich nicht vernehmen. 1.3.Am 2. Mai 2024 wurde auf den 11. Juli 2024 zur Berufungsverhandlung vor- geladen (Urk. 70). 1.4.Am 11. Juli 2024 fand die Berufungsverhandlung statt. Es erschienen der Beschuldigte in Begleitung seines amtlichen Verteidigers, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ und Staatsanwalt lic. iur. E._____ als Vertreter der Anklagebehörde (Prot. II S. 3). Vorfragen waren keine zu entscheiden (Prot. II S. 6). 1.5.Nach den Parteivorträgen und dem Schlusswort des Beschuldigten verzich- teten die Parteien auf eine mündliche Urteilseröffnung und -erläuterung (Art. 84 Abs. 3 StPO; Prot.”
“Erwägungen: I. Prozessgeschichte, Prozessuales 1.Prozessgeschichte 1.1 Das vorstehend wiedergegebene Urteil vom 11. Oktober 2023 wurde dem Beschuldigten und der Vertreterin der Staatsanwaltschaft gleichentags mündlich eröffnet (Prot. I S. 18). Der Beschuldigte meldete dagegen innert Frist Berufung an (Urk. 29). Die Staatsanwaltschaft liess mit Eingabe vom 16. Oktober 2023 Berufung anmelden (Urk. 30). 1.2 Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 33/1-4) reichte die amtliche Verteidigerin des Beschuldigten am 27. November 2023 und die Staatsanwalt- schaft am 5. Dezember 2023 fristgerecht die Berufungserklärung ein (Urk. 37; Urk. 38). Mit Präsidialverfügung vom 11. Dezember 2023 wurde die Berufungser- klärung des Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO den Parteien zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu beantra- gen. Gleichzeitig wurde dem Beschuldigten in Anwendung von Art. 34 StGB Frist gesetzt, seine finanzielle Leistungsfähigkeit zu belegen (Urk. 39). Eine Anschluss- berufung wurde nicht erhoben, ebenso kein Nichteintreten beantragt. Die Privatklä- gerin 2 liess beantragen, sie sei für den Fall einer Befragung durch eine Person gleichen Geschlechts zu befragen und es sei das Gericht mit einer urteilenden Person des gleichen Geschlechts zu bestellen (Urk. 41). Mit Präsidialverfügung vom 12. Januar 2024 wurde der vom Beschuldigten gestellte Beweisantrag hin- sichtlich Abgleichung der bei der körperlichen Untersuchung der Privatklägerinnen erhobenen Spuren mit dem DNA-Profil des Beschuldigten gutgeheissen und ein entsprechendes Ersuchen an das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich gerichtet (Urk.”
“2) Das vorinstanzliche Urteil sei zu bestätigen. d)Der Privatklägerin 1: (Urk. 39 und 40, sinngemäss) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. - 6 - Erwägungen: I. Prozessgeschichte, Prozessuales 1.Prozessgeschichte 1.1 Das vorstehend wiedergegebene Urteil vom 11. Oktober 2023 wurde dem Beschuldigten und der Vertreterin der Staatsanwaltschaft gleichentags mündlich eröffnet (Prot. I S. 18). Der Beschuldigte meldete dagegen innert Frist Berufung an (Urk. 29). Die Staatsanwaltschaft liess mit Eingabe vom 16. Oktober 2023 Berufung anmelden (Urk. 30). 1.2 Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 33/1-4) reichte die amtliche Verteidigerin des Beschuldigten am 27. November 2023 und die Staatsanwalt- schaft am 5. Dezember 2023 fristgerecht die Berufungserklärung ein (Urk. 37; Urk. 38). Mit Präsidialverfügung vom 11. Dezember 2023 wurde die Berufungser- klärung des Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO den Parteien zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu beantra- gen. Gleichzeitig wurde dem Beschuldigten in Anwendung von Art. 34 StGB Frist gesetzt, seine finanzielle Leistungsfähigkeit zu belegen (Urk. 39). Eine Anschluss- berufung wurde nicht erhoben, ebenso kein Nichteintreten beantragt. Die Privatklä- gerin 2 liess beantragen, sie sei für den Fall einer Befragung durch eine Person gleichen Geschlechts zu befragen und es sei das Gericht mit einer urteilenden Person des gleichen Geschlechts zu bestellen (Urk. 41). Mit Präsidialverfügung vom 12. Januar 2024 wurde der vom Beschuldigten gestellte Beweisantrag hin- sichtlich Abgleichung der bei der körperlichen Untersuchung der Privatklägerinnen erhobenen Spuren mit dem DNA-Profil des Beschuldigten gutgeheissen und ein entsprechendes Ersuchen an das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich gerichtet (Urk.”
Wenn der Staatsanwalt die Strafzumessung weiterhin verfolgen will, sollte er eigenständig Hauptberufung erheben, weil seine Anschlussberufung durch den Rückzug des Hauptberufenden wirkungslos werden kann.
“S'il en ressort que le législateur avait ainsi bien conscience des potentiels abus susceptibles de survenir dans le cadre du recours à l'appel joint, il demeure en l'état loisible au ministère public, sans qu'une comparution à l'audience consacre une perspective réellement dissuasive, d'interjeter un appel joint à la suite de tout appel principal d'un prévenu. Cela ne saurait toutefois être admis si le seul et unique but de l'appel joint est de faire pression sur le prévenu (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.3 et arrêts du Tribunal fédéral 6B_68/2022 du 23 janvier 2022 consid. 5.4 et 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.3). 2.2.4. Un exercice adéquat et raisonné de l'action publique implique en effet, pour le ministère public, s'il est d'avis que la sanction prononcée en première instance n'est pas équitable, de former lui-même un appel principal, qui exercera alors un effet dévolutif complet (cf. art. 398 al. 2 et 3 CPP), sans que le sort de ses réquisitions dépende d'un éventuel retrait de l'appel principal du prévenu, qui aurait pour conséquence de rendre son appel joint caduc (cf. art. 401 al. 3 CPP). Dans ce contexte, si, au regard de l'art. 381 al. 1 CPP, il n'y a pas matière à exiger du ministère public qu'il puisse justifier d'un intérêt juridiquement protégé lors du dépôt d'un appel joint, il convient de se montrer particulièrement strict s'agissant de la légitimation du ministère public à former un appel joint lorsque le dépôt d'un tel acte dénote une démarche contradictoire susceptible de se heurter au principe de la bonne foi en procédure (cf. art. 5 al. 3 Cst. ; art. 3 al. 2 let. a CPP). Il en va en particulier ainsi lorsque le ministère public forme, sans motivation précise et en l'absence de faits nouveaux dont il entendait par hypothèse se prévaloir (cf. art. 391 al. 2, 2e phrase, CPP), un appel joint sur la seule question de la peine en demandant une aggravation, alors que ses réquisitions à cet égard avaient été intégralement suivies par l'autorité de première instance (arrêt du Tribunal fédéral 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.3 et les références citées). 2.3. En l'occurrence, l'appel joint formé par le MP sur l’expulsion n'est pas abusif.”
“L'appel joint du MP a été déposé dans le délai légal de l'art. 400 al. 3 let. b CPP. 1.2.2. L'art. 401 CPP prévoit que l'art. 399 al. 3 et 4 CPP s'applique par analogie à l'appel joint (al. 1) ; l'appel joint n'est pas limité à l'appel principal, sauf si celui-ci porte exclusivement sur les conclusions civiles du jugement (al. 2) ; si l'appel principal est retiré ou fait l'objet d'une décision de non-entrée en matière, l'appel joint est caduc (al. 3). 1.2.3. L'appel joint ne peut avoir pour seul et unique but de faire pression sur le prévenu pour qu'il retire l'appel principal. Un exercice adéquat et raisonné de l'action publique implique en effet, pour le ministère public, s'il est d'avis que la sanction prononcée en première instance n'est pas équitable, de former lui-même un appel principal, qui exercera alors un effet dévolutif complet (cf. art. 398 al. 2 et 3 CPP), sans que le sort de ses réquisitions dépende d'un éventuel retrait de l'appel principal du prévenu, qui aurait pour conséquence de rendre son appel joint caduc (cf. art. 401 al. 3 CPP). Dans ce contexte, si, au regard de l'art. 381 al. 1 CPP, il n'y a pas matière à exiger du ministère public qu'il puisse justifier d'un intérêt juridiquement protégé lors du dépôt d'un appel joint et qu'il peut en principe librement recourir, tant en faveur qu'en défaveur du prévenu ou du condamné, il convient de se montrer particulièrement strict s'agissant de sa légitimation à former un appel joint lorsque le dépôt d'un tel acte dénote une démarche contradictoire susceptible de se heurter au principe de la bonne foi en procédure (cf. art. 5 al. 3 Cst. ; art. 3 al. 2 let. a CPP). Il en va en particulier ainsi lorsque le ministère public forme, sans motivation précise et en l'absence de faits nouveaux dont il entendait par hypothèse se prévaloir (cf. art. 391 al. 2, 2ème phrase CPP), un appel joint sur la seule question de la peine en en demandant une aggravation, alors que ses réquisitions à cet égard avaient été intégralement suivies par l'autorité de première instance (arrêt du Tribunal fédéral 6B_918/2023 du 2 mars 2023 consid.”
Die Anschlussberufung muss in den Verhandlungen klarstellen, welche Punkte definitiv zurückgezogen oder dagegen festgehalten werden; Umfang und Begehren des Anschlussklägers sind in der Erklärung ersichtlich anzugeben.
“Il a été taxé pour plus de 40 heures d'activité en première instance. EN DROIT : 1. 1.1.1. L'appel est recevable pour avoir été interjeté et motivé selon la forme et dans les délais prescrits (art. 398 et 399 CPP). Cela étant, il faut constater que ledit appel n'a pas été maintenu en ce qui concerne les occurrences D______ et T______. 1.1.2. Quiconque a interjeté un recours peut le retirer s'agissant d’une procédure orale, avant la clôture des débats (art. 386 al. 2 let. a CPP). Le retrait est définitif, sauf si la partie a été induite à faire sa déclaration par une tromperie, une infraction ou une information inexacte des autorités (art. 386 al. 3 CPP). 1.1.3. Sous réserve de l'hypothèse visée à l'art. 404 al. 2 CPP, non pertinente ici, l'étendue de la saisine de la juridiction d'appel est en premier lieu définie par le choix des parties d'attaquer tel ou tel point du jugement de première instance. Dès lors, selon l'art. 399 al. 3 et 4 CPP, la partie qui déclare appel ou appel joint (cf. art. 401 al. 1 CPP) doit indiquer dans la déclaration d'appel si le jugement est entrepris dans son ensemble ou sur certains points uniquement et quelles sont les modifications demandées. Ultérieurement, au long du déroulement de la procédure d'appel, cette même partie est requise de donner des manifestations de sa volonté de persister dans ses conclusions, dans la mesure où le défaut, sans excuse valable, aux débats d'appel, l'omission de déposer un mémoire écrit ou le fait de se placer dans l'impossibilité d'être citée, sont assimilés à un retrait de l'appel (art. 407 al. 1 CPP ; ATF 148 IV 362 consid. 1.9.2 ; voir également ATF 149 IV 259 consid. 2.4.2 ; AARP/278/2024 du 6 août 2024 ; AARP/334/2022 du 7 novembre 2022 ; AARP/424/2021 du 13 décembre 2021 ; AARP/206/2018 du 27 avril 2018). 1.1.4. En précisant spontanément, par la voix de son avocat, à l'ouverture des débats ne plus contester sa culpabilité du chef de vol pour l'occurrence D______, l'appelant a valablement et définitivement retiré son appel sur ce point.”
“Ces mesures ont été régulièrement prolongées par le TMC, sans que le prévenu ne s'y oppose. E. Me B______, défenseur d'office de A______ succédant à son associée, dépose un état de frais pour la procédure d'appel, facturant 15 heures d'activité avant l'audience, soit deux entretiens avec son client de trois heures au total et 12 heures de rédaction de la plaidoirie. EN DROIT: 1. 1.1. L'appel est recevable pour avoir été interjeté et motivé selon la forme et dans les délais prescrits (art. 398 et 399 CPP). 1.2. Cela étant, il faut constater que ledit appel n'a pas été maintenu en ce qui concerne l'infraction de représentation de la violence. En effet, sous réserve de l'hypothèse visée à l'art. 404 al. 2 CPP, non pertinente ici, l'étendue de la saisine de la juridiction d'appel est en premier lieu définie par le choix des parties d'attaquer tel ou tel point du jugement de première instance. Dès lors, selon l'art. 399 al. 3 et 4 CPP, la partie qui déclare appel ou appel joint (cf. art. 401 al. 1 CPP) doit indiquer dans la déclaration d'appel si le jugement est entrepris dans son ensemble ou sur certains points uniquement et quelles sont les modifications demandées. Ultérieurement, au long du déroulement de la procédure d'appel, cette même partie est requise de donner des manifestations de sa volonté de persister dans ses conclusions, dans la mesure où le défaut, sans excuse valable, aux débats d'appel, l'omission de déposer un mémoire écrit ou le fait de se placer dans l'impossibilité d'être citée, sont assimilés à un retrait de l'appel (art. 407 al. 1 CPP ; ATF 148 IV 362 consid. 1.9.2 ; voir également ATF 149 IV 259 consid. 2.4.2). Aussi, en se contentant, à l'issue des débats, de s'en rapporter à justice sur l'une de ses conclusions en acquittement, sans d'ailleurs que sa défense n'eût évoqué les faits litigieux ou développé le moindre argument juridique dans sa plaidoirie, l'appelant n'a pas manifesté que sa volonté était, encore et toujours, d'obtenir la modification du jugement demandée dans la déclaration d'appel.”
“De ce principe général découle notamment le droit fondamental du particulier à la protection de sa bonne foi dans ses relations avec l'Etat, consacré à l'art. 9 in fine Cst., dont le Tribunal fédéral contrôle librement le respect (ATF 144 IV 189 consid. 5.1 ; ATF 138 I 49 consid. 8.3.1 et les références citées). Le principe de la bonne foi est également concrétisé à l'art. 3 al. 2 let. a CPP et concerne, en procédure pénale, non seulement les autorités pénales mais, le cas échéant, les différentes parties, y compris le prévenu (ATF 144 IV 189 précité ; ATF 143 IV 117 consid. 3.2). 2.2 En l’espèce, c’est à tort que les appelants soutiennent que les appels joints du Ministère public seraient irrecevables en raison d’un défaut de motivation. En effet, le procureur expose dans ses appels joints qu’il conteste la peine prononcée en première instance à l’encontre de chacun des prévenus au motif qu’elle serait trop clémente au regard des critères retenus par le tribunal criminel. Cette motivation est suffisante au regard des art. 399 al. 3 et 4 CPP qui s’appliquent à l’appel joint par renvoi de l’art. 401 al. 1 CPP, l’appel n’ayant pas à être motivé dans une plus large mesure à moins qu’il soit traité en procédure écrite (cf. art. 406 al. 3 CPP ; Calame, in : Jeanneret/Kuhn/Perrier Depeursinge [éd.], Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., Bâle 2019, n. 2 ad art. 385 CPP). Les exigences de motivation déduites de l’art. 385 CPP dont se prévalent les appelants doivent ainsi être interprétées à l’aune de l’art. 399 CPP et la jurisprudence qu’ils invoquent, qui concerne le recours stricto sensu, ne leur est d’aucun secours. On ne discerne par ailleurs aucune violation du principe de la bonne foi, le représentant de l’accusation formulant les mêmes réquisitions de peines que devant le Tribunal criminel. Il faut donc entrer en matière sur les appels joints déposés par le Ministère public. 3. Aux termes de l’art. 398 CPP, la juridiction d’appel jouit d’un plein pouvoir d’examen sur tous les points attaqués du jugement (al. 2). L’appel peut être formé pour violation du droit, y compris l’excès et l’abus du pouvoir d’appréciation, le déni de justice et le retard injustifié (al.”
In der Praxis entfällt die Anschlussberufung oft de facto, wenn auf Nichteintreten-Anträge verzichtet wird; Art. 401 Abs. 3 StPO (Zustellung) ermöglicht der Gegenpartei allerdings eine Stellungnahme, so dass ein automatisches Nichts-Tun nicht zwingend ist.
“des vorinstanzlichen Urteils ist dahingehend abzuändern. b) Auferlegung der Kosten für die amtliche Verteidigung (Dispo I./8.2. des vorinstanzlichen Urteils) A. hat der Eidgenossenschaft für die Hälfte der Entschädigung seines amtlichen Verteidigers Ersatz zu leisten, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Das Dispo I/8.2. des vorinstanzlichen Urteils ist dahingehend abzuändern. II. Anträge 1. Die Berufung der Bundesanwaltschaft sei abzuweisen. 2. Die Anschlussberufung von A. sei im oben dargestellten Sinn gutzuheissen (I. a) und b)). 3. Im Übrigen sei das vorinstanzliche Urteil zu bestätigen. 4. Die Kosten des Berufungsverfahrens (inkl. Kosten der amtlichen Verteidigung) seien vollumfänglich und definitiv auf die Staatskasse zu nehmen.» Der Beschuldigte erteilte zudem sein Einverständnis mit dem Beweisergänzungsantrag der BA. B.4 Mit Verfügung vom 13. Februar 2024 wurde die Anschlussberufungserklärung des Beschuldigten in Anwendung von Art. 400 Abs. 1 i.V.m. Art. 401 Abs. 3 lit. a StPO der BA und der Privatklägerin zugestellt, mit der Gelegenheit einen Antrag auf Nichteintreten zu stellen (CAR pag. 1.400.006), worauf diese verzichteten (vgl. CAR pag. 1.400.007). B.5 Nach Abklärungen der Vorsitzenden zum Angebot eines Deradikalisierungsprogrammes im Kanton Zürich (dem Wohnsitzkanton des Beschuldigten) wurde den Bewährungs- und Vollzugsdiensten des Kantons Zürich (nachfolgend: BVD) am 29. Februar 2024 der Auftrag zur «Eignungsabklärung in Hinblick auf die Durchführung von individualisierten Disengagement-Massnahmen mit konkreten Empfehlungen für ein Setting inner- und ausserhalb des Strafvollzugs» (gemäss Referenzkatalog des Sicherheitsverbundes Schweiz vom 25. November 2020 mit Massnahmen zur Förderung des Ausstiegs und der Reintegration) erteilt (CAR pag. 2.201.001 ff.). Vorgängig wurde den Parteien das rechtliche Gehör zur Auftragserteilung gewährt (vgl. CAR pag. 4.200.001 ff.). Am 19. April 2024 erstatteten die BVD dem Berufungsgericht den gewünschten Bericht (CAR pag 2.”
Der Einsatz des Anschlussrechts birgt Missbrauchsrisiken (z. B. zur Umgehung der reformatio in pejus oder als Druckmittel gegen den Hauptberufenden); das Gericht hat dies zu beachten.
“Me B______, défenseur d'office de A______, dépose un état de frais pour la procédure d'appel, facturant, sous des libellés divers, 16 heures et 20 minutes d'activité de chef d'étude, hors débats d'appel lesquels ont duré 3 heures et 40 minutes, dont 2 heures et 10 minutes pour la déclaration d'appel, 1 heure et 35 minutes pour la détermination sur l'appel joint du MP et 9 heures et 10 minutes de préparation de l'audience. En première instance, il a été indemnisé pour plus de 68 heures d'activité. b. Me D______, conseil juridique gratuit de C______, dépose un état de frais pour la procédure d'appel, facturant, sous des libellés divers, 9 heures et 50 minutes d'activité de cheffe d'étude, hors débats d'appel, dont 6 heures et 10 minutes de prise de connaissance du dossier en raison d'un remplacement de l'avocate principale et 3 heures de préparation aux débats d'appel. En première instance, elle a été indemnisée pour plus de 39 heures d'activité. EN DROIT : 1. 1.1. L'appel principal est recevable pour avoir été interjeté et motivé selon la forme et dans les délais prescrits (art. 398 et 399 du Code de procédure pénale [CPP]). 1.2.1. L'appel joint du MP a été déposé dans le délai légal de l'art. 400 al. 3 let. B CPP. 1.2.2. L'art. 401 CPP prévoit que l'art. 399 al. 3 et 4 CPP s'applique par analogie à l'appel joint (al. 1) ; l'appel joint n'est pas limité à l'appel principal, sauf si celui-ci porte exclusivement sur les conclusions civiles du jugement (al. 2) ; si l'appel principal est retiré ou fait l'objet d'une décision de non-entrée en matière, l'appel joint est caduc (al. 3). 1.2.3. Le dépôt d'un appel joint implique, par définition, que son auteur ait précisément renoncé à former un appel principal et qu'il s'était dès lors accommodé du jugement entrepris, à tout le moins sur le point soulevé dans l'appel joint. Émanant du ministère public, l'appel joint présente dans ce contexte le danger de pouvoir être utilisé essentiellement comme un moyen visant à intimider le prévenu et dès lors être une source potentielle d'abus dans l'exercice de l'action publique. Il en va ainsi en particulier lorsque l'appel joint est interjeté par le ministère public dans le seul et unique but de faire obstacle à l'application de l'interdiction de la reformatio in pejus, au détriment du prévenu auteur de l'appel principal, et d'inciter indirectement ce dernier à le retirer (ATF 147 IV 505 consid.”
“A______ a répliqué, persistant dans ses conclusions. Le MP n’expliquait pas pourquoi il formait appel joint. B. Les faits pertinents à la décision sur la recevabilité de l'appel joint sont les suivants : a. L'acte d'accusation du MP du 25 juillet 2023 qualifie les faits retenus sous chiffre 1.3.1 à l'encontre de A______ d’infraction grave à la LStup ; le TCO a toutefois retenu la qualification d’infraction simple à cette loi. b. Aux débats de première instance, le MP avait conclu à un verdict de culpabilité pour les infractions non classées et conclu au prononcé d'une peine privative de liberté ferme pour une durée de 3 ans ainsi qu'à son expulsion du territoire suisse pour une durée de 5 ans avec inscription dans le système SIS. EN DROIT : 1. Conformément à l'art. 403 al. 1 let. a du Code de procédure pénale (CPP), une décision écrite sur la recevabilité de l'appel doit être rendue lorsque la direction de la procédure ou une partie invoque l'un des moyens prévus par l'art. 403 al. 1 let. a à c CPP. 2. 2.1. L'art. 401 CPP prévoit que l'art. 399, al. 3 et 4, s'applique par analogie à l'appel joint (al. 1) ; l'appel joint n'est pas limité à l'appel principal, sauf si celui-ci porte exclusivement sur les conclusions civiles du jugement (al. 2) ; si l'appel principal est retiré ou fait l'objet d'une décision de non-entrée en matière, l'appel joint est caduc (al. 3). 2.2.1. Contrairement à ce qui prévaut pour les autres parties à la procédure (cf. art. 382 al. 1 CPP), la légitimation du MP pour entreprendre une décision ne dépend pas spécifiquement d'un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision. Il est ainsi admis que le ministère public, vu son rôle de représentant de la société, en charge de la sauvegarde des intérêts publics, peut en principe librement recourir, tant en faveur qu'en défaveur du prévenu ou du condamné (cf. art. 381 al. 1 CPP), sans avoir besoin de justifier au surplus d'être directement lésé par le jugement attaqué (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.1 et arrêts du Tribunal fédéral 6B_68/2022 du 23 janvier 2022 consid.”
Bei Berufungen mit Nebenintervention oder verbundenem Beruf ist die Abgrenzung nach den tatsächlich beteiligten Parteien besonders entscheidend.
“Le caractère accessoire de l'appel joint impose toutefois de prendre en compte quelles parties sont aux prises et justifie une délimitation par rapport aux parties concernées, l'appel joint devant précisément se situer dans le cadre des parties concernées par l'appel principal. Ainsi, si le Ministère public forme un appel joint à la suite d'un appel d'une partie plaignante, l'appel joint ne peut porter que sur les infractions qui fondent la qualité de lésée de cette partie plaignante, le cas échéant aussi la peine infligée dès lors qu'elle repose notamment sur les infractions précitées. En revanche, par son appel joint, le Ministère public n'est pas habilité à mettre en cause d'autres infractions touchant d'autres parties plaignantes ou sans lien avec la partie plaignante à l'origine de l'appel principal. Le caractère accessoire de l'appel joint serait sinon dépourvu de toute portée (ATF 140 IV 92 consid. 2.3). Autrement dit, les limites imposées par la jurisprudence portent uniquement sur le cercle des personnes concernées par la procédure d'appel. On ne saurait en déduire, sous peine de vider de son sens l'art. 401 al. 2 CPP, que l'appel joint ne peut pas porter sur d'autres faits ou d'autres points de droit que ceux attaqués par l'appel principal (arrêt du Tribunal fédéral 6B_6/2019 du 22 février 2019 consid. 1.1). 1.4.1. Il découle de ce qui précède que la partie plaignante A______ ne saurait profiter de son appel joint pour étendre le cercle des parties à la procédure d'appel. Dans la mesure où seule B______ a formé appel principal, le champ de la procédure devant la CPAR est limité à cette dernière uniquement. Dès lors, l'appel joint de A______ formé à l'encontre du jugement JTDP/825/2023, dans la mesure où il vise la prévenue F______, acquittée en première instance, de surcroit pour des faits distincts de ceux reprochés à B______, est irrecevable. 2. 2.1. L'art. 428 al. 1 CPP dispose que les frais de la procédure de recours sont mis à la charge des parties dans la mesure où elles ont obtenu gain de cause ou succombé. La partie dont le recours est irrecevable ou qui retire le recours est également considérée avoir succombé.”
Die Anschlussberufung kann eigenständige und umfassende Anträge enthalten, insbesondere eigene Strafzumessungs- und Kostenbegehren gegenüber der Hauptberufung.
“21) sei aufzuheben. 4. Im Übrigen sei das vorinstanzliche Urteil (SK.2023.21) zu bestätigen. 5. Die Kosten des Berufungsverfahrens seien A. aufzuerlegen.» Die BA verband ihre Berufungserklärung mit dem Beweisergänzungsantrag, es sei bei verschiedenen Justizvollzugsbehörden der Schweiz ein Amtsbericht darüber einzuholen, ob in ihren Kantonen Deradikalisierungsprogramme bestehen und wie diese ausgestaltet seien. B.2 Mit Verfügung vom 19. Januar 2024 wurde die Berufungserklärung der BA in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und Abs. 3 und Art. 401 StPO dem Beschuldigten und der Privatklägerin zugestellt, mit der Gelegenheit Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen. Innert gleicher Frist wurde der Beschuldigte eingeladen, zum Beweisergänzungsantrag der BA Stellung zu nehmen (CAR pag. 1.400.001 f.). B.3 Mit Anschlussberufungserklärung vom 12. Februar 2024 liess der Beschuldigte folgende Anträge stellen (CAR pag. 1.400.003 ff.): « I. Anschlussberufungserklärung (Art. 401 StPO) a) Strafzumessung (Dispo I./3. des vorinstanzlichen Urteils) A. ist lediglich mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 21 Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren zu bestrafen sowie mit einer bedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen à CHF 50 unter Ansetzung einer Probezeit von 2 Jahren. Das Dispo I./3. des vorinstanzlichen Urteils ist dahingehend abzuändern. b) Auferlegung der Kosten für die amtliche Verteidigung (Dispo I./8.2. des vorinstanzlichen Urteils) A. hat der Eidgenossenschaft für die Hälfte der Entschädigung seines amtlichen Verteidigers Ersatz zu leisten, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Das Dispo I/8.2. des vorinstanzlichen Urteils ist dahingehend abzuändern. II. Anträge 1. Die Berufung der Bundesanwaltschaft sei abzuweisen. 2. Die Anschlussberufung von A. sei im oben dargestellten Sinn gutzuheissen (I. a) und b)). 3. Im Übrigen sei das vorinstanzliche Urteil zu bestätigen. 4. Die Kosten des Berufungsverfahrens (inkl. Kosten der amtlichen Verteidigung) seien vollumfänglich und definitiv auf die Staatskasse zu nehmen.”
“098 ff.): « 1. Die Berufung der Bundesanwaltschaft sei gutzuheissen. 2. Das Dispositiv des vorinstanzlichen Urteils (SK.2023.21) sei wie folgt abzuändern: Ziff. 3: A. wird bestraft mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 55 Monaten. Die ausgestandene Untersuchungshaft von 266 Tagen und die Ersatzmass-nahmen im Umfang von 56 Tagen werden auf den Vollzug der Freiheitsstrafe angerechnet. 3. Ziff. 4 des Urteilsdispositivs des vorinstanzlichen Urteils (SK.2023.21) sei aufzuheben. 4. Im Übrigen sei das vorinstanzliche Urteil (SK.2023.21) zu bestätigen. 5. Die Kosten des Berufungsverfahrens seien A. aufzuerlegen.» Die BA verband ihre Berufungserklärung mit dem Beweisergänzungsantrag, es sei bei verschiedenen Justizvollzugsbehörden der Schweiz ein Amtsbericht darüber einzuholen, ob in ihren Kantonen Deradikalisierungsprogramme bestehen und wie diese ausgestaltet seien. B.2 Mit Verfügung vom 19. Januar 2024 wurde die Berufungserklärung der BA in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und Abs. 3 und Art. 401 StPO dem Beschuldigten und der Privatklägerin zugestellt, mit der Gelegenheit Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen. Innert gleicher Frist wurde der Beschuldigte eingeladen, zum Beweisergänzungsantrag der BA Stellung zu nehmen (CAR pag. 1.400.001 f.). B.3 Mit Anschlussberufungserklärung vom 12. Februar 2024 liess der Beschuldigte folgende Anträge stellen (CAR pag. 1.400.003 ff.): « I. Anschlussberufungserklärung (Art. 401 StPO) a) Strafzumessung (Dispo I./3. des vorinstanzlichen Urteils) A. ist lediglich mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 21 Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren zu bestrafen sowie mit einer bedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen à CHF 50 unter Ansetzung einer Probezeit von 2 Jahren. Das Dispo I./3. des vorinstanzlichen Urteils ist dahingehend abzuändern. b) Auferlegung der Kosten für die amtliche Verteidigung (Dispo I./8.2. des vorinstanzlichen Urteils) A. hat der Eidgenossenschaft für die Hälfte der Entschädigung seines amtlichen Verteidigers Ersatz zu leisten, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben.”
Die Anschlussberufung bleibt jedoch weiterhin zu behandeln bzw. wirksam, wenn sie eigenständige Rechtsfragen betrifft oder die Verteidigung/amtliche Verteidigerin anwesend ist bzw. sie zuvor zugestellt und nicht zurückgenommen wurde.
“Die Berufung des Beschwerdeführers 2 galt angesichts der Anwesenheit der amtlichen (Pflicht-) Verteidigerin nicht als zurückgezogen (vgl. Art. 407 Abs. 1 lit. a StPO e contrario; Urteil 7B_409/2023 vom 19. August 2024 E. 2.2 und 2.3), weshalb auch die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zu behandeln war (vgl. Art. 401 Abs. 3 StPO e contrario). Art. 407 Abs. 1 lit. a StPO betrifft den Fall, dass allein die beschuldigte Person Berufung erhoben hat (vgl. Urteil 6B_1293/2018 vom 14. März 2019 E. 3.3.3). Hat die Staatsanwaltschaft oder die Privatklägerschaft die Berufung im Schuld- oder Strafpunkt erklärt und bleibt die beschuldigte Person der Verhandlung unentschuldigt fern, so findet gemäss Art. 407 Abs. 2 StPO ein Abwesenheitsverfahren statt. Das Gericht hat daher nach Art. 366 ff. StPO vorzugehen, d.h. es hat in der Regel eine neue Verhandlung anzusetzen (vgl. Art. 366 Abs. 1 StPO; Urteile 6B_1293/2018 vom 14. März 2019 E. 3.3.2; 6B_141/2013 vom 18. April 2013 E. 2). Hat sich die beschuldigte Person selber in den Zustand der Verhandlungsunfähigkeit versetzt oder weigerte sie sich, aus der Haft zur Hauptverhandlung vorgeführt zu werden, so kann das Gericht sofort ein Abwesenheitsverfahren durchführen (Art. 366 Abs. 3 StPO). Darüber, wann die Ausnahmebestimmung von Art. 366 Abs. 3 StPO zur Anwendung gelangen soll, gehen die Meinungen auseinander (vgl.”
“des vorinstanzlichen Urteils ist dahingehend abzuändern. b) Auferlegung der Kosten für die amtliche Verteidigung (Dispo I./8.2. des vorinstanzlichen Urteils) A. hat der Eidgenossenschaft für die Hälfte der Entschädigung seines amtlichen Verteidigers Ersatz zu leisten, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. Das Dispo I/8.2. des vorinstanzlichen Urteils ist dahingehend abzuändern. II. Anträge 1. Die Berufung der Bundesanwaltschaft sei abzuweisen. 2. Die Anschlussberufung von A. sei im oben dargestellten Sinn gutzuheissen (I. a) und b)). 3. Im Übrigen sei das vorinstanzliche Urteil zu bestätigen. 4. Die Kosten des Berufungsverfahrens (inkl. Kosten der amtlichen Verteidigung) seien vollumfänglich und definitiv auf die Staatskasse zu nehmen.» Der Beschuldigte erteilte zudem sein Einverständnis mit dem Beweisergänzungsantrag der BA. B.4 Mit Verfügung vom 13. Februar 2024 wurde die Anschlussberufungserklärung des Beschuldigten in Anwendung von Art. 400 Abs. 1 i.V.m. Art. 401 Abs. 3 lit. a StPO der BA und der Privatklägerin zugestellt, mit der Gelegenheit einen Antrag auf Nichteintreten zu stellen (CAR pag. 1.400.006), worauf diese verzichteten (vgl. CAR pag. 1.400.007). B.5 Nach Abklärungen der Vorsitzenden zum Angebot eines Deradikalisierungsprogrammes im Kanton Zürich (dem Wohnsitzkanton des Beschuldigten) wurde den Bewährungs- und Vollzugsdiensten des Kantons Zürich (nachfolgend: BVD) am 29. Februar 2024 der Auftrag zur «Eignungsabklärung in Hinblick auf die Durchführung von individualisierten Disengagement-Massnahmen mit konkreten Empfehlungen für ein Setting inner- und ausserhalb des Strafvollzugs» (gemäss Referenzkatalog des Sicherheitsverbundes Schweiz vom 25. November 2020 mit Massnahmen zur Förderung des Ausstiegs und der Reintegration) erteilt (CAR pag. 2.201.001 ff.). Vorgängig wurde den Parteien das rechtliche Gehör zur Auftragserteilung gewährt (vgl. CAR pag. 4.200.001 ff.). Am 19. April 2024 erstatteten die BVD dem Berufungsgericht den gewünschten Bericht (CAR pag 2.”
Bei Anschlussberufungen genügt im Regelfall eine relativ knappe Motivierung wie bei den in Art. 399 Abs. 3–4 geregelten Berufungen; dennoch sind die angefochtenen Urteilsteile konkret zu bezeichnen.
“________ l’a pénétrée vaginalement avec son sexe pendant qu’il lui tenait les poignets pour l’empêcher de bouger. Par la suite, la jeune femme s’est rhabillée et a à nouveau supplié son ami de lui ouvrir la porte de l’appartement, ce qu’il a finalement fait. Pour l’ensemble des faits qui précèdent, G.________ a déposé plainte le 12 août 2020 et s’est constituée partie civile, sans toutefois chiffrer le montant de ses prétentions. En droit : 1. Interjeté dans les formes et délais légaux (art. 399 et 401 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), contre le jugement d’un tribunal de première instance qui a clos la procédure (art. 398 al. 1 CPP) et par le prévenu qui a la qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP), l’appel de D.________ est recevable. Interjeté dans le délai imparti selon l’art. 400 al. 3 let. b CPP et dans les formes légales (art. 399 al. 3 et 4 CPP, applicable par renvoi de l’art. 401 al. 1 CPP), l’appel joint d’G.________ est également recevable. 2. Aux termes de l’art. 398 CPP, la juridiction d’appel jouit d’un plein pouvoir d’examen sur tous les points attaqués du jugement (al. 2). L’appel peut être formé pour (a) violation du droit, y compris l’excès et l’abus du pouvoir d’appréciation, le déni de justice et le retard injustifié, (b) constatation incomplète ou erronée des faits et (c) inopportunité (al. 3). L’appel doit permettre un nouvel examen au fond par la juridiction d’appel. Celle-ci ne doit pas se borner à rechercher les erreurs du juge précédent et à critiquer le jugement de ce dernier ; elle doit tenir ses propres débats et prendre sa décision sous sa responsabilité et selon sa libre conviction, qui doit reposer sur le dossier et sa propre administration des preuves. L’appel tend à la répétition de l’examen des faits et au prononcé d’un nouveau jugement (TF 6B_482/2022, 6B_487/2022, 6B_494/2022 du 4 mai 2022 consid. 4.2 et les réf.”
“De ce principe général découle notamment le droit fondamental du particulier à la protection de sa bonne foi dans ses relations avec l'Etat, consacré à l'art. 9 in fine Cst., dont le Tribunal fédéral contrôle librement le respect (ATF 144 IV 189 consid. 5.1 ; ATF 138 I 49 consid. 8.3.1 et les références citées). Le principe de la bonne foi est également concrétisé à l'art. 3 al. 2 let. a CPP et concerne, en procédure pénale, non seulement les autorités pénales mais, le cas échéant, les différentes parties, y compris le prévenu (ATF 144 IV 189 précité ; ATF 143 IV 117 consid. 3.2). 2.2 En l’espèce, c’est à tort que les appelants soutiennent que les appels joints du Ministère public seraient irrecevables en raison d’un défaut de motivation. En effet, le procureur expose dans ses appels joints qu’il conteste la peine prononcée en première instance à l’encontre de chacun des prévenus au motif qu’elle serait trop clémente au regard des critères retenus par le tribunal criminel. Cette motivation est suffisante au regard des art. 399 al. 3 et 4 CPP qui s’appliquent à l’appel joint par renvoi de l’art. 401 al. 1 CPP, l’appel n’ayant pas à être motivé dans une plus large mesure à moins qu’il soit traité en procédure écrite (cf. art. 406 al. 3 CPP ; Calame, in : Jeanneret/Kuhn/Perrier Depeursinge [éd.], Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., Bâle 2019, n. 2 ad art. 385 CPP). Les exigences de motivation déduites de l’art. 385 CPP dont se prévalent les appelants doivent ainsi être interprétées à l’aune de l’art. 399 CPP et la jurisprudence qu’ils invoquent, qui concerne le recours stricto sensu, ne leur est d’aucun secours. On ne discerne par ailleurs aucune violation du principe de la bonne foi, le représentant de l’accusation formulant les mêmes réquisitions de peines que devant le Tribunal criminel. Il faut donc entrer en matière sur les appels joints déposés par le Ministère public. 3. Aux termes de l’art. 398 CPP, la juridiction d’appel jouit d’un plein pouvoir d’examen sur tous les points attaqués du jugement (al. 2). L’appel peut être formé pour violation du droit, y compris l’excès et l’abus du pouvoir d’appréciation, le déni de justice et le retard injustifié (al.”
Die Anschlussberufung unterliegt denselben Ausschlussgründen und Beschränkungsfolgen wie die Hauptberufung; der Umfang der Beschränkung richtet sich nach der ursprünglich erhobenen (Teil‑)Berufung.
“L.________ a dès lors indûment perçu sur son compte bancaire la somme de 5'796 fr. 70, franchise par 500 fr. déduite, versée le 23 février 2016 par la N.________ SA sur la base d’une facture établie par ladite carrosserie le 2 février 2016. A.D.________, K.________ et A.L.________ se sont ensuite réparti à tout le moins une partie de ce montant – retiré en espèces pour en entraver le suivi – à titre personnel, s’enrichissant ainsi illégitimement au préjudice de la compagnie d’assurance susmentionnée. En droit : 1. Interjeté dans les formes et délais légaux (art. 399 et 401 CPP), contre le jugement d’un tribunal de première instance qui a clos la procédure (art. 398 al. 1 CPP) et par le prévenu qui a la qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP), l’appel de A.D.________ est recevable. Interjeté dans le délai imparti selon l’art. 400 al. 3 let. b CPP et dans les formes légales (art. 399 al. 3 et 4 CPP, applicable par renvoi de l’art. 401 al. 1 CPP), l’appel joint du Ministère public est également recevable. 2. Aux termes de l’art. 398 CPP, la juridiction d’appel jouit d’un plein pouvoir d’examen sur tous les points attaqués du jugement (al. 2). L’appel peut être formé pour (a) violation du droit, y compris l’excès et l’abus du pouvoir d’appréciation, le déni de justice et le retard injustifié, (b) constatation incomplète ou erronée des faits et (c) inopportunité (al. 3). L’appel doit permettre un nouvel examen au fond par la juridiction d’appel. Celle-ci ne doit pas se borner à rechercher les erreurs du juge précédent et à critiquer le jugement de ce dernier ; elle doit tenir ses propres débats et prendre sa décision sous sa responsabilité et selon sa libre conviction, qui doit reposer sur le dossier et sa propre administration des preuves. L’appel tend à la répétition de l’examen des faits et au prononcé d’un nouveau jugement (TF 6B_482/2022, 6B_487/2022, 6B_494/2022 du 4 mai 2022 consid. 4.2 et les réf.”
“Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann beschränkt werden. Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 2 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt bloss eine Teilanfechtung, erwachsen die nicht angefochtenen Punkte in Rechtskraft. Vorliegend hat der Berufungskläger das erstinstanzliche Urteil vollumfänglich angefochten.”
Bei Rückzug der Hauptberufung hat das Berufungsgericht umgehend zu prüfen, welche Teile des Urteils noch nicht rechtskräftig sind (Teilrechtskraft) und welche Folgen dies für mögliche Anschlussberufungen hat.
“Die Rechtshängigkeit verbleibt bis zur Überweisung der Akten nach Ausfertigung des begründeten Urteils an das Berufungsgericht im Sinne von Art. 399 Abs. 2 StPO beim erstinstanzlichen Gericht, welches grundsätzlich auch für weitere verfahrensleitende Entscheide zuständig bleibt (so auch Bähler, a.a.O., N. 5 zu Art. 399 StPO). In Bezug auf die Frage der Beurteilung der Gültigkeit einer Berufungsanmeldung und damit auch des Rückzuges einer solchen fällt die Zuständigkeit jedoch aus den genannten Gründen an die Rechtsmittelinstanz bzw. das Berufungsgericht. Die Zuständigkeit des Berufungsgerichts weist sodann auch in Fällen, in denen im selben Verfahren mehrere beschuldigte Personen beurteilt werden – wovon allenfalls nur einzelne an der Berufung festhalten –, den Vorteil auf, dass das Berufungsgericht, das später neu in der Sache zu entscheiden hat, schon im Zeitpunkt des Rückzugs der Berufungsanmeldung mit der Frage befasst ist, welche Teile eines Urteils bereits in Rechtskraft erwachsen sind und welche noch nicht, etwa wenn diesbezüglich noch die Möglichkeit einer Anschlussberufung nach Art. 401 StPO besteht. Die Berufungskammer erachtet sich somit als zuständig, um über den Rückzug einer Berufungsanmeldung noch während Rechtshängigkeit vor Vorinstanz und dessen Folgen zu entscheiden. Dies bedeutet, dass bei Rückzügen von Berufungsanmeldungen jeweils umgehend das Urteilsdispositiv, die eingegangene Berufungsanmeldung und der erfolgte Rückzug inklusive Zustellungsnachweise durch die Strafkammer an die Berufungskammer zu übermitteln sind, damit die Berufungskammer diese prüfen und über deren Schicksal und die Feststellung der (Teil-)Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils befinden kann. Sofern in einem Verfahren mit mehreren Beschuldigten bzw. Berufungsanmeldungen einzelne Rückzüge erfolgen, so hat die besagte Übermittlung für die betreffenden Beschuldigten auch hier umgehend stattzufinden. Einem Beschuldigten, der seine Berufungsanmeldung noch unter erstinstanzlicher Rechtshängigkeit zurückzieht, darf für den Erhalt der Rechtskraftbescheinigung das Abwarten der Redaktion der Urteilsbegründung nicht zugemutet werden.”
Die Anschlussberufung kann von Anschlussberechtigten nach Zustellung der Berufungserklärung erhoben oder durch fristgerechten Verzicht entfallen; das Gericht kann zur Erhebung oder zum Nichteintreten auffordern und den Parteien Fristen zur Entscheidung setzen.
“Der Privatklägerin sei keine Prozessentschädigung zulasten des Beschuldig- ten zuzusprechen; 9.Unter übrigen Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt) gemäss dem Ausgang des Verfahrens. c)Der Privatklägerin: (Urk. 68) Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils. Erwägungen: I. Prozessgeschichte, Berufungsumfang 1.Prozessgeschichte 1.1.Das vorstehend wiedergegebene Urteil vom 12. Oktober 2022 wurde den Parteien gleichentags mündlich eröffnet (Urk. 53; Prot. I S. 21 ff.). Die Staatsan- waltschaft und der Beschuldigte meldeten mit Eingaben vom 13. Oktober 2022 und 21. Oktober 2022 innert Frist Berufung an (Urk. 54 und Urk. 55). 1.2.Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 58 und Urk. 59) reichten die Staatsanwaltschaft am 24. April 2023 und der Beschuldigte am 8. Mai 2023 fristge- recht die Berufungserklärungen ein (Urk. 61 und Urk. 63). Mit Präsidialverfügung vom 15. Mai 2023 wurden die Berufungserklärungen in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO der Privatklägerin, dem Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben - 7 - oder begründet ein Nichteintreten auf die Berufungen zu beantragen. Die Privat- klägerin verzichtete auf die Erhebung einer Anschlussberufung (Urk. 68). Der Beschuldigte und die Staatsanwaltschaft liessen sich nicht vernehmen. 1.3.Am 2. Mai 2024 wurde auf den 11. Juli 2024 zur Berufungsverhandlung vor- geladen (Urk. 70). 1.4.Am 11. Juli 2024 fand die Berufungsverhandlung statt. Es erschienen der Beschuldigte in Begleitung seines amtlichen Verteidigers, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ und Staatsanwalt lic. iur. E._____ als Vertreter der Anklagebehörde (Prot. II S. 3). Vorfragen waren keine zu entscheiden (Prot. II S. 6). 1.5.Nach den Parteivorträgen und dem Schlusswort des Beschuldigten verzich- teten die Parteien auf eine mündliche Urteilseröffnung und -erläuterung (Art. 84 Abs. 3 StPO; Prot.”
“Sep- tember 2023 fristgerecht seine Berufungserklärung ein (Urk. 51). - 4 - 2.Mit Präsidialverfügung vom 2. Oktober 2023 wurde der Staatsanwaltschaft in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 StPO sowie Art. 401 StPO eine Kopie der Berufungserklärung des Beschuldigten zugestellt und Frist angesetzt, um An- schlussberufung zu erheben oder ein Nichteintreten auf die Berufung zu beantra- gen. Zugleich wurde der Beschuldigte aufgefordert, auf die Berufungsverhandlung aktuelle Unterlagen zu seinen finanziellen Verhältnissen einzureichen (Urk. 53). Die Staatsanwaltschaft verzichtete in der Folge auf Anschlussberufung und bean- tragte die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils (Urk. 55). 3.Am 12. Januar 2024 wurden die Parteien auf den 28. Juni 2024 zur Beru- fungsverhandlung vorgeladen (Urk. 57). 4.Mit Präsidialverfügung vom 22. April 2024 wurde dem Beschuldigten Frist angesetzt, um sich zum Widerruf der amtlichen Verteidigung für das Berufungs- verfahren zu äussern (Urk. 58). Nach Eingang der entsprechenden Stellung- nahme des Verteidigers vom 14. Mai 2024 (Urk. 63) wurde die amtliche Verteidi- gung für das Berufungsverfahren mit Verfügung vom 27. Mai 2024 per diesem Datum widerrufen (Urk. 64). 5.”
“Erwägungen: I. Prozessuales 1.Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 20. April 2023 wurde der Beschuldigte im Sinne von Anklage respektive Eventua- lanklage diverser Delikte schuldig gesprochen und mit 8 Jahren Freiheitsstrafe be- straft. Sodann wurde er für 10 Jahre des Landes verwiesen (Urk. 74 S. 95f.). Gegen diesen Entscheid liess der Beschuldigte durch seine amtliche Verteidigung mit Ein- gabe vom 24. April 2023 innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 60). Die Berufungserklärung der Verteidigung ging ebenfalls in- nert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 77). Die Anklagebehörde hat mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 80; Art. 400 Abs. 2f. und Art. 401 StPO). Mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 erhob die unentgeltliche Rechtsvertre- tung der Privatklägerin 1 (C._____) Anschlussberufung (Urk. 82). Mit Eingabe vom 17. Oktober 2023 erklärte die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 (G._____) Verzicht auf Anschlussberufung (Urk. 83). Der im Berufungsverfahren vorab gestellte Beweisergänzungsantrag der Verteidigung (Urk. 77 S. 4f.) wurde nach erfolgtem Schriftenwechsel mit Präsidialverfügung vom 7. November 2023 begründet abgewiesen (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 84). Haupt- und Anschlussbe- rufung wurden teilweise beschränkt (Urk. 77 S. 4; Urk. 82 S.2; Art. 399 Abs. 4 StPO). Die Anklagebehörde und die Vertretung der Privatklägerin 2 beantragen die Bestätigung des angefochtenen Entscheides (Urk. 80 und 83). 2.Aus den Anträgen der Parteien ergibt sich (vgl. Urk. 99 S. 2 f.; Urk. 101 S. 1; Urk. 103 S. 1; Urk. 104 S. 1; Prot. I S. 9 ff.), dass im Berufungsverfahren nicht an- gefochten sind - die vorinstanzliche Regelung betreffend in der Untersuchung beschlagnahmte Gegenstände (Urteilsdispositiv-Ziff.”
“April 2023 sei in Bezug auf alle den Privatkläger 3 betreffenden Punkte zu bestätigen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Berufungsklägers. - 9 - Erwägungen: I. Prozessuales 1.Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 20. April 2023 wurde der Beschuldigte im Sinne von Anklage respektive Eventua- lanklage diverser Delikte schuldig gesprochen und mit 8 Jahren Freiheitsstrafe be- straft. Sodann wurde er für 10 Jahre des Landes verwiesen (Urk. 74 S. 95f.). Gegen diesen Entscheid liess der Beschuldigte durch seine amtliche Verteidigung mit Ein- gabe vom 24. April 2023 innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 60). Die Berufungserklärung der Verteidigung ging ebenfalls in- nert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 77). Die Anklagebehörde hat mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 80; Art. 400 Abs. 2f. und Art. 401 StPO). Mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 erhob die unentgeltliche Rechtsvertre- tung der Privatklägerin 1 (C._____) Anschlussberufung (Urk. 82). Mit Eingabe vom 17. Oktober 2023 erklärte die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 (G._____) Verzicht auf Anschlussberufung (Urk. 83). Der im Berufungsverfahren vorab gestellte Beweisergänzungsantrag der Verteidigung (Urk. 77 S. 4f.) wurde nach erfolgtem Schriftenwechsel mit Präsidialverfügung vom 7. November 2023 begründet abgewiesen (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 84). Haupt- und Anschlussbe- rufung wurden teilweise beschränkt (Urk. 77 S. 4; Urk. 82 S.2; Art. 399 Abs. 4 StPO). Die Anklagebehörde und die Vertretung der Privatklägerin 2 beantragen die Bestätigung des angefochtenen Entscheides (Urk. 80 und 83). 2.Aus den Anträgen der Parteien ergibt sich (vgl. Urk. 99 S. 2 f.; Urk. 101 S. 1; Urk. 103 S. 1; Urk. 104 S. 1; Prot. I S. 9 ff.), dass im Berufungsverfahren nicht an- gefochten sind - die vorinstanzliche Regelung betreffend in der Untersuchung beschlagnahmte Gegenstände (Urteilsdispositiv-Ziff.”
“Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 33/1-4) reichte die amtliche Verteidigerin des Beschuldigten am 27. November 2023 und die Staatsanwalt- schaft am 5. Dezember 2023 fristgerecht die Berufungserklärung ein (Urk. 37; Urk. 38). Mit Präsidialverfügung vom 11. Dezember 2023 wurde die Berufungser- klärung des Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO den Parteien zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu beantra- gen. Gleichzeitig wurde dem Beschuldigten in Anwendung von Art. 34 StGB Frist gesetzt, seine finanzielle Leistungsfähigkeit zu belegen (Urk. 39). Eine Anschluss- berufung wurde nicht erhoben, ebenso kein Nichteintreten beantragt. Die Privatklä- gerin 2 liess beantragen, sie sei für den Fall einer Befragung durch eine Person gleichen Geschlechts zu befragen und es sei das Gericht mit einer urteilenden Person des gleichen Geschlechts zu bestellen (Urk. 41). Mit Präsidialverfügung vom 12. Januar 2024 wurde der vom Beschuldigten gestellte Beweisantrag hin- sichtlich Abgleichung der bei der körperlichen Untersuchung der Privatklägerinnen erhobenen Spuren mit dem DNA-Profil des Beschuldigten gutgeheissen und ein entsprechendes Ersuchen an das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich gerichtet (Urk.”
“2) Das vorinstanzliche Urteil sei zu bestätigen. d)Der Privatklägerin 1: (Urk. 39 und 40, sinngemäss) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. - 6 - Erwägungen: I. Prozessgeschichte, Prozessuales 1.Prozessgeschichte 1.1 Das vorstehend wiedergegebene Urteil vom 11. Oktober 2023 wurde dem Beschuldigten und der Vertreterin der Staatsanwaltschaft gleichentags mündlich eröffnet (Prot. I S. 18). Der Beschuldigte meldete dagegen innert Frist Berufung an (Urk. 29). Die Staatsanwaltschaft liess mit Eingabe vom 16. Oktober 2023 Berufung anmelden (Urk. 30). 1.2 Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 33/1-4) reichte die amtliche Verteidigerin des Beschuldigten am 27. November 2023 und die Staatsanwalt- schaft am 5. Dezember 2023 fristgerecht die Berufungserklärung ein (Urk. 37; Urk. 38). Mit Präsidialverfügung vom 11. Dezember 2023 wurde die Berufungser- klärung des Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO den Parteien zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu beantra- gen. Gleichzeitig wurde dem Beschuldigten in Anwendung von Art. 34 StGB Frist gesetzt, seine finanzielle Leistungsfähigkeit zu belegen (Urk. 39). Eine Anschluss- berufung wurde nicht erhoben, ebenso kein Nichteintreten beantragt. Die Privatklä- gerin 2 liess beantragen, sie sei für den Fall einer Befragung durch eine Person gleichen Geschlechts zu befragen und es sei das Gericht mit einer urteilenden Person des gleichen Geschlechts zu bestellen (Urk. 41). Mit Präsidialverfügung vom 12. Januar 2024 wurde der vom Beschuldigten gestellte Beweisantrag hin- sichtlich Abgleichung der bei der körperlichen Untersuchung der Privatklägerinnen erhobenen Spuren mit dem DNA-Profil des Beschuldigten gutgeheissen und ein entsprechendes Ersuchen an das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich gerichtet (Urk.”
“101): Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils - 6 - Erwägungen: I. Prozessuales 1. Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 14. Dezember 2022 wurde der Beschuldigte A._____ anklagegemäss schuldig ge- sprochen und mit 42 Monaten Freiheitsstrafe bestraft. Sodann wurde eine Landes- verweisung angeordnet (Urk. 92 S. 90). Gegen diesen Entscheid liessen der Be- schuldigte durch seine amtliche Verteidigung mit Eingabe vom 19. Dezember 2022 und der Privatkläger B._____ durch seine Rechtsvertretung mit Eingabe vom 22. Dezember 2022 je innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 81 und 83). Die Berufungserklärungen der Appellanten gingen ebenfalls innert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 93 und 95). Anklagebehörde und Privatkläger haben mit Eingaben vom 11. und 16. Mai 2023 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 101 und 102; Art. 400 Abs. 2 f. und Art. 401 StPO). Beweisergänzungsanträge wurden im Berufungsverfahren nicht gestellt (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 93, 95 und 101). Die Anklagebehörde beantragt die Bestätigung des angefochtenen Ent- scheides (Urk. 101). Auf Antrag des Beschuldigten wurde dieser im Vorfeld der Berufungsverhandlung vom persönlichen Erscheinen dispensiert (Urk. 105). Die Berufungsverhandlung fand sodann gemeinsam mit jener im Parallelverfahren gegen C._____, die Ehefrau des Beschuldigten, statt (Prot. II S. 3 ff.). 2. Gemäss den Anträgen der Parteien wird der vorinstanzliche Entscheid im Berufungsverfahren einzig betreffend in der Untersuchung gemachte Beschlag- nahmungen (Urteilsdispositiv-Ziff. 8) sowie die vorinstanzliche Kostenfestsetzung (Urteilsdispositiv-Ziff. 9) nicht angefochten. Vom Eintritt der Rechtskraft dieser Anordnungen ist vorab Vormerk zu nehmen (Art. 404 StPO). - 7 - II. Schuldpunkt 1.1. Im ersten Teil der Anklageschrift vom 2. Februar 2022 wird dem Beschuldigten A.”
“und 16. Mai 2023 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 101 und 102; Art. 400 Abs. 2 f. und Art. 401 StPO). Beweisergänzungsanträge wurden im Berufungsverfahren nicht gestellt (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 93, 95 und 101). Die Anklagebehörde beantragt die Bestätigung des angefochtenen Ent- scheides (Urk. 101). Auf Antrag des Beschuldigten wurde dieser im Vorfeld der Berufungsverhandlung vom persönlichen Erscheinen dispensiert (Urk. 105). Die Berufungsverhandlung fand sodann gemeinsam mit jener im Parallelverfahren gegen C._____, die Ehefrau des Beschuldigten, statt (Prot. II S. 3 ff.).”
Bei appel joint des Ministère public (Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft) gilt die Beschränkung auf die von der appellierenden Partei gerügten Straftaten; die Staatsanwaltschaft darf nur Tatbestände betreiben, die die Klägerpartei im Hauptberufungsverfahren betreffen.
“Le caractère accessoire de l'appel joint impose toutefois de prendre en compte quelles parties sont aux prises et justifie une délimitation par rapport aux parties concernées, l'appel joint devant précisément se situer dans le cadre des parties concernées par l'appel principal. Ainsi, si le Ministère public forme un appel joint à la suite d'un appel d'une partie plaignante, l'appel joint ne peut porter que sur les infractions qui fondent la qualité de lésée de cette partie plaignante, le cas échéant aussi la peine infligée dès lors qu'elle repose notamment sur les infractions précitées. En revanche, par son appel joint, le Ministère public n'est pas habilité à mettre en cause d'autres infractions touchant d'autres parties plaignantes ou sans lien avec la partie plaignante à l'origine de l'appel principal. Le caractère accessoire de l'appel joint serait sinon dépourvu de toute portée (ATF 140 IV 92 consid. 2.3). Autrement dit, les limites imposées par la jurisprudence portent uniquement sur le cercle des personnes concernées par la procédure d'appel. On ne saurait en déduire, sous peine de vider de son sens l'art. 401 al. 2 CPP, que l'appel joint ne peut pas porter sur d'autres faits ou d'autres points de droit que ceux attaqués par l'appel principal (arrêt du Tribunal fédéral 6B_6/2019 du 22 février 2019 consid. 1.1). 1.4.1. Il découle de ce qui précède que la partie plaignante A______ ne saurait profiter de son appel joint pour étendre le cercle des parties à la procédure d'appel. Dans la mesure où seule B______ a formé appel principal, le champ de la procédure devant la CPAR est limité à cette dernière uniquement. Dès lors, l'appel joint de A______ formé à l'encontre du jugement JTDP/825/2023, dans la mesure où il vise la prévenue F______, acquittée en première instance, de surcroit pour des faits distincts de ceux reprochés à B______, est irrecevable. 2. 2.1. L'art. 428 al. 1 CPP dispose que les frais de la procédure de recours sont mis à la charge des parties dans la mesure où elles ont obtenu gain de cause ou succombé. La partie dont le recours est irrecevable ou qui retire le recours est également considérée avoir succombé.”
Bei Anschlussberufung sind die in der Berufungserklärung gemachten Beschränkungen (welche Teile des Urteils angefochten werden) verbindlich; eine nachträgliche Ausdehnung ist ausgeschlossen, eine Weiterbeschränkung jedoch möglich.
“Il a été taxé pour plus de 40 heures d'activité en première instance. EN DROIT : 1. 1.1.1. L'appel est recevable pour avoir été interjeté et motivé selon la forme et dans les délais prescrits (art. 398 et 399 CPP). Cela étant, il faut constater que ledit appel n'a pas été maintenu en ce qui concerne les occurrences D______ et T______. 1.1.2. Quiconque a interjeté un recours peut le retirer s'agissant d’une procédure orale, avant la clôture des débats (art. 386 al. 2 let. a CPP). Le retrait est définitif, sauf si la partie a été induite à faire sa déclaration par une tromperie, une infraction ou une information inexacte des autorités (art. 386 al. 3 CPP). 1.1.3. Sous réserve de l'hypothèse visée à l'art. 404 al. 2 CPP, non pertinente ici, l'étendue de la saisine de la juridiction d'appel est en premier lieu définie par le choix des parties d'attaquer tel ou tel point du jugement de première instance. Dès lors, selon l'art. 399 al. 3 et 4 CPP, la partie qui déclare appel ou appel joint (cf. art. 401 al. 1 CPP) doit indiquer dans la déclaration d'appel si le jugement est entrepris dans son ensemble ou sur certains points uniquement et quelles sont les modifications demandées. Ultérieurement, au long du déroulement de la procédure d'appel, cette même partie est requise de donner des manifestations de sa volonté de persister dans ses conclusions, dans la mesure où le défaut, sans excuse valable, aux débats d'appel, l'omission de déposer un mémoire écrit ou le fait de se placer dans l'impossibilité d'être citée, sont assimilés à un retrait de l'appel (art. 407 al. 1 CPP ; ATF 148 IV 362 consid. 1.9.2 ; voir également ATF 149 IV 259 consid. 2.4.2 ; AARP/278/2024 du 6 août 2024 ; AARP/334/2022 du 7 novembre 2022 ; AARP/424/2021 du 13 décembre 2021 ; AARP/206/2018 du 27 avril 2018). 1.1.4. En précisant spontanément, par la voix de son avocat, à l'ouverture des débats ne plus contester sa culpabilité du chef de vol pour l'occurrence D______, l'appelant a valablement et définitivement retiré son appel sur ce point.”
“Gemäss Art. 398 Abs. 3 StPO können mit der Berufung Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung, die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit gerügt werden. Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann beschränkt werden. Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwächst das Urteil hinsichtlich der nicht angefochtenen Punkte in Teilrechtskraft. Vom Beschuldigten 1 vorliegend angefochten sind sämtliche vorinstanzlich ausgesprochenen Schuldsprüche, die Einziehung und Vernichtung des beschlagnahmten Böllers, des sichergestellten Sacks mit diversem Feuerwerk sowie die beiden beschlagnahmten Mund-/Zahnschütze sowie die vorinstanzliche Strafzumessung. Die Berufung der Staatsanwaltschaft richtet sich dagegen einzig gegen die vorinstanzliche Strafzumessung. Über die Verfahrenseinstellung im Anklagepunkt betreffend Übertretung des kantonalen Übertretungsstrafgesetzes (Vermummungsverbot) zufolge Verjährung, die Aufhebung der Beschlagnahme und Rückgabe der übrigen beschlagnahmten Gegenstände sowie die Höhe der Entschädigung des amtlichen Verteidigers für das erstinstanzliche Verfahren ist folglich nicht mehr zu befinden. Vom Beschuldigten 2 werden ebenfalls sämtliche vorinstanzlich ausgesprochenen Schuldsprüche, die Vollziehbarerklärung der beiden Vorstrafen sowie die Einziehung und Vernichtung der beschlagnahmten Gegenstände gemäss Verzeichnis 130710 angefochten.”
“Sie liess einen Freispruch von Schuld und Strafe, eventualiter die Einstellung des Verfahrens, die Kostenauflage auf die Staatskasse, eine angemessene Entschädigung für die Verteidigung sowie eine Genugtuung für die erstandene Haft in der Höhe von Fr. 400.– zuzüglich 5% Zins ab 5. Oktober 2021 beantragen (Urk. 41 S. 2). Bei diesen Anträgen blieb es auch im Rahmen der Berufungsbegründung, wobei zusätzlich die Kosten- und Entschä- digungsauflage auf die Staatskasse für das Berufungsverfahren beantragt wurde und der Eventualantrag fallen gelassen wurde (Urk. 57 S. 1). Die Erklärung der Anschlussberufung richtet sich hingegen gegen die Tagessatzhöhe (Dispositivziffer 2; Urk. 45 S. 2). Auch hierbei blieb es anlässlich der Berufungsverhandlung, wobei zusätzlich eine höhere Strafe von 30 Tagessätzen beantragt wurde (Urk. 59 S. 1). 2.2.Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung bzw. An- schlussberufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Beru- fung beschränkt (Art. 401 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 399 Abs. 4 StPO). Der Gegen- stand der Berufung wird mit der Erklärung fixiert. Eine spätere Ausdehnung der Berufung ist ausgeschlossen, nicht aber eine weitere Beschränkung (BGer. 6B_1320/2020 vom 12. Januar 2022 E. 2.2. mit Verweisen). Die Beschränkung ist jedoch nur dann zulässig, wenn und soweit eine rechtlich und tatsächlich getrennte Beurteilung möglich ist (BSK StPO-BÄHLER, Art. 399 N. 10). Mit Erklärung der An- schlussberufung beantragte die Staatsanwaltschaft vorliegend die Bestätigung des vorinstanzlichen Schuldspruchs, die Bestrafung der Beschuldigten mit einer Gelds- trafe von 15 Tagessätzen (was dem vorinstanzlichen Urteil entspricht) à Fr. 80.–, abzüglich der erstandenen Haft, im Übrigen die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils sowie die Kostenauflage für das zweitinstanzliche Verfahren. Begründend führte sie hierzu aus, die Höhe des Tagessatzes erscheine als zu tief (Urk. 45 S. 2). Damit machte die Staatsanwaltschaft ganz klar, dass sie ihre Anschlussberufung auf die Beurteilung der Tagessatzhöhe beschränkt, weil sie diese für zu tief erachte.”
“Gemäss Art. 398 Abs. 3 StPO können mit der Berufung Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung, die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit gerügt werden. Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann beschränkt werden. Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwächst das Urteil hinsichtlich der nicht angefochtenen Punkte in Rechtskraft. Im vorliegenden Fall ergeht ein Feststellungsentscheid, soweit die vom Strafgericht beurteilten Punkte nicht angefochten wurden und sie sich vom zu beurteilenden Rest sinnvoll abtrennen lassen. Diese Punkte sind in Rechtskraft erwachsen und im Berufungsverfahren nicht zu beurteilen.”
“De ce principe général découle notamment le droit fondamental du particulier à la protection de sa bonne foi dans ses relations avec l'Etat, consacré à l'art. 9 in fine Cst., dont le Tribunal fédéral contrôle librement le respect (ATF 144 IV 189 consid. 5.1 ; ATF 138 I 49 consid. 8.3.1 et les références citées). Le principe de la bonne foi est également concrétisé à l'art. 3 al. 2 let. a CPP et concerne, en procédure pénale, non seulement les autorités pénales mais, le cas échéant, les différentes parties, y compris le prévenu (ATF 144 IV 189 précité ; ATF 143 IV 117 consid. 3.2). 2.2 En l’espèce, c’est à tort que les appelants soutiennent que les appels joints du Ministère public seraient irrecevables en raison d’un défaut de motivation. En effet, le procureur expose dans ses appels joints qu’il conteste la peine prononcée en première instance à l’encontre de chacun des prévenus au motif qu’elle serait trop clémente au regard des critères retenus par le tribunal criminel. Cette motivation est suffisante au regard des art. 399 al. 3 et 4 CPP qui s’appliquent à l’appel joint par renvoi de l’art. 401 al. 1 CPP, l’appel n’ayant pas à être motivé dans une plus large mesure à moins qu’il soit traité en procédure écrite (cf. art. 406 al. 3 CPP ; Calame, in : Jeanneret/Kuhn/Perrier Depeursinge [éd.], Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2e éd., Bâle 2019, n. 2 ad art. 385 CPP). Les exigences de motivation déduites de l’art. 385 CPP dont se prévalent les appelants doivent ainsi être interprétées à l’aune de l’art. 399 CPP et la jurisprudence qu’ils invoquent, qui concerne le recours stricto sensu, ne leur est d’aucun secours. On ne discerne par ailleurs aucune violation du principe de la bonne foi, le représentant de l’accusation formulant les mêmes réquisitions de peines que devant le Tribunal criminel. Il faut donc entrer en matière sur les appels joints déposés par le Ministère public. 3. Aux termes de l’art. 398 CPP, la juridiction d’appel jouit d’un plein pouvoir d’examen sur tous les points attaqués du jugement (al. 2). L’appel peut être formé pour violation du droit, y compris l’excès et l’abus du pouvoir d’appréciation, le déni de justice et le retard injustifié (al.”
“1 Selon l’art. 385 al. 1 CPP, si le code exige que le recours soit motivé, la personne ou l’autorité qui recourt doit indiquer précisément les points de la décision qu’elle attaque (let. a), les motifs qui commandent une autre décision (let. b) et les moyens de preuves qu’elle invoque (let. c). Selon l’art. 399 al. 3 CPP, la partie qui annonce l’appel adresse une déclaration d’appel écrite à la juridiction d’appel dans les vingt jours à compter de la notification du jugement motivé et, dans sa déclaration, elle indique si elle entend attaquer le jugement dans son ensemble ou seulement sur certaines parties (let. a), les modifications du jugement de première instance qu’elle demande (let. b) et ses réquisitions de preuves (let. c). Quiconque attaque seulement certaines parties du jugement est tenu d’indiquer dans la déclaration d’appel, de manière définitive, sur quelles parties porte l’appel, à savoir notamment la quotité de la peine (al. 4, let. b). Selon l’art. 401 al. 1 CPP, l’art. 399, al. 3 et 4 s’applique par analogie à l’appel joint. Aux termes de l'art. 5 al. 3 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), les organes de l'Etat et les particuliers doivent agir de manière conforme aux règles de la bonne foi. De ce principe général découle notamment le droit fondamental du particulier à la protection de sa bonne foi dans ses relations avec l'Etat, consacré à l'art. 9 in fine Cst., dont le Tribunal fédéral contrôle librement le respect (ATF 144 IV 189 consid. 5.1 ; ATF 138 I 49 consid. 8.3.1 et les références citées). Le principe de la bonne foi est également concrétisé à l'art. 3 al. 2 let. a CPP et concerne, en procédure pénale, non seulement les autorités pénales mais, le cas échéant, les différentes parties, y compris le prévenu (ATF 144 IV 189 précité ; ATF 143 IV 117 consid. 3.2). 2.2 En l’espèce, c’est à tort que les appelants soutiennent que les appels joints du Ministère public seraient irrecevables en raison d’un défaut de motivation.”
Die Anschlussberufung unterliegt denselben Frist‑, Form‑ und Begründungsvorschriften wie die Hauptberufung (insbesondere Art. 399 Abs. 3–4) und kann daher nur frist- und formgerecht erhoben werden.
“L.________ a dès lors indûment perçu sur son compte bancaire la somme de 5'796 fr. 70, franchise par 500 fr. déduite, versée le 23 février 2016 par la N.________ SA sur la base d’une facture établie par ladite carrosserie le 2 février 2016. A.D.________, K.________ et A.L.________ se sont ensuite réparti à tout le moins une partie de ce montant – retiré en espèces pour en entraver le suivi – à titre personnel, s’enrichissant ainsi illégitimement au préjudice de la compagnie d’assurance susmentionnée. En droit : 1. Interjeté dans les formes et délais légaux (art. 399 et 401 CPP), contre le jugement d’un tribunal de première instance qui a clos la procédure (art. 398 al. 1 CPP) et par le prévenu qui a la qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP), l’appel de A.D.________ est recevable. Interjeté dans le délai imparti selon l’art. 400 al. 3 let. b CPP et dans les formes légales (art. 399 al. 3 et 4 CPP, applicable par renvoi de l’art. 401 al. 1 CPP), l’appel joint du Ministère public est également recevable. 2. Aux termes de l’art. 398 CPP, la juridiction d’appel jouit d’un plein pouvoir d’examen sur tous les points attaqués du jugement (al. 2). L’appel peut être formé pour (a) violation du droit, y compris l’excès et l’abus du pouvoir d’appréciation, le déni de justice et le retard injustifié, (b) constatation incomplète ou erronée des faits et (c) inopportunité (al. 3). L’appel doit permettre un nouvel examen au fond par la juridiction d’appel. Celle-ci ne doit pas se borner à rechercher les erreurs du juge précédent et à critiquer le jugement de ce dernier ; elle doit tenir ses propres débats et prendre sa décision sous sa responsabilité et selon sa libre conviction, qui doit reposer sur le dossier et sa propre administration des preuves. L’appel tend à la répétition de l’examen des faits et au prononcé d’un nouveau jugement (TF 6B_482/2022, 6B_487/2022, 6B_494/2022 du 4 mai 2022 consid. 4.2 et les réf.”
“________ l’a pénétrée vaginalement avec son sexe pendant qu’il lui tenait les poignets pour l’empêcher de bouger. Par la suite, la jeune femme s’est rhabillée et a à nouveau supplié son ami de lui ouvrir la porte de l’appartement, ce qu’il a finalement fait. Pour l’ensemble des faits qui précèdent, G.________ a déposé plainte le 12 août 2020 et s’est constituée partie civile, sans toutefois chiffrer le montant de ses prétentions. En droit : 1. Interjeté dans les formes et délais légaux (art. 399 et 401 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), contre le jugement d’un tribunal de première instance qui a clos la procédure (art. 398 al. 1 CPP) et par le prévenu qui a la qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP), l’appel de D.________ est recevable. Interjeté dans le délai imparti selon l’art. 400 al. 3 let. b CPP et dans les formes légales (art. 399 al. 3 et 4 CPP, applicable par renvoi de l’art. 401 al. 1 CPP), l’appel joint d’G.________ est également recevable. 2. Aux termes de l’art. 398 CPP, la juridiction d’appel jouit d’un plein pouvoir d’examen sur tous les points attaqués du jugement (al. 2). L’appel peut être formé pour (a) violation du droit, y compris l’excès et l’abus du pouvoir d’appréciation, le déni de justice et le retard injustifié, (b) constatation incomplète ou erronée des faits et (c) inopportunité (al. 3). L’appel doit permettre un nouvel examen au fond par la juridiction d’appel. Celle-ci ne doit pas se borner à rechercher les erreurs du juge précédent et à critiquer le jugement de ce dernier ; elle doit tenir ses propres débats et prendre sa décision sous sa responsabilité et selon sa libre conviction, qui doit reposer sur le dossier et sa propre administration des preuves. L’appel tend à la répétition de l’examen des faits et au prononcé d’un nouveau jugement (TF 6B_482/2022, 6B_487/2022, 6B_494/2022 du 4 mai 2022 consid. 4.2 et les réf.”
“Elle a utilisé l’argent prêté à la société à d’autres fins que pour son développement, a volontairement entretenu l’opacité sur la gestion de la société, causant finalement son insolvabilité et a requis, en octobre 2016 puis en août 2017, sans l’accord de son co-associé A.F.________, la liquidation de la société (P. 23/17, 46 dernière page), alors que la société fille [...] LTD présentait un bilan intermédiaire au 31 octobre 2016 des actifs de GBP 999.115 (P. 6/44, 9/22). V.________ n’a jamais rendu de compte et a toujours refusé de fournir des renseignements sur la situation financière, ainsi que sur la conduite des affaires, de la société, malgré les nombreuses demandes de la part de A.F.________ et B.F.________ (P. 6/40, 6/41, 9/18). En droit : 1. Interjeté dans les formes et délais légaux (art. 399 et 401 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), contre le jugement d’un tribunal de première instance qui a clos la procédure (art. 398 al. 1 CPP) et par la prévenue qui a la qualité pour recourir (art. 381 al. 1 et 382 al. 1 CPP), l’appel de V.________ est recevable. Interjeté dans le délai imparti selon l’art. 400 al. 3 let. b CPP et dans les formes légales (art. 399 al. 3 et 4 CPP, applicable par renvoi de l’art. 401 al. 1 CPP), l’appel joint de A.F.________ est également recevable. 2. Dans la mesure où les griefs de l'appelante ne portent que sur des questions de droit et que l'appelant joint remet en cause la seule question des indemnités octroyées dans le jugement attaqué, la procédure écrite est applicable (art. 406 al. 1 let. a et d CPP). 3. Aux termes de l’art. 398 CPP, la juridiction d’appel jouit d’un plein pouvoir d’examen sur tous les points attaqués du jugement (al. 2). L’appel peut être formé pour (a) violation du droit, y compris l’excès et l’abus du pouvoir d’appréciation, le déni de justice et le retard injustifié, (b) constatation incomplète ou erronée des faits et (c) inopportunité (al. 3). L’appel doit permettre un nouvel examen au fond par la juridiction d’appel. Celle-ci ne doit pas se borner à rechercher les erreurs du juge précédent et à critiquer le jugement de ce dernier ; elle doit tenir ses propres débats et prendre sa décision sous sa responsabilité et selon sa libre conviction, qui doit reposer sur le dossier et sa propre administration des preuves.”
“Eintreten / Fristen Die Berufungsanmeldung und -erklärung der BA sowie die Anschlussberufungserklärung des Beschuldigten erfolgten jeweils unter Fristenwahrung (Art. 399 Abs. 1-3 StPO und Art. 401 Abs. 1 StPO). Die Berufung und die Anschlussberufung richten sich gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2023.25 vom 7. Dezember 2023, mit welchem das Verfahren ganz abgeschlossen wurde (Art. 398 Abs. 1 StPO). Die BA und der Beschuldigte sind im Rahmen ihrer Berufungsanträge und Anschlussberufungsanträge beschwert und haben in diesem Umfang ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Urteils. Gemäss Art. 156 Abs. 1 FinfraG unterstehen die Verfolgung und Beurteilung von Handlungen nach Art. 154 FinfraG, d.h. Ausnützen von Insiderinformationen, der Bundesgerichtsbarkeit. Die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts ist in der Besetzung mit drei Richterpersonen für die Beurteilung der vorliegenden Berufung und Anschlussberufung örtlich und sachlich zuständig (Art. 21 Abs. 1 lit. a StPO; Art. 33 Iit. c, Art. 38a und 38b des Bundesgesetzes über die Organisation der Strafbehörden des Bundes [Strafbehördenorganisationsgesetz, StBOG; SR 173.71]). Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass.”
“Die Berufungsanmeldungen bzw. -erklärungen der Beschuldigten MARTYNEN—KO und A., der B. S.A. und der G. Ltd. erfolgten jeweils fristgerecht (Art. 399 Abs. 1 - 3, Art. 401 Abs. 1 StPO; oben SV lit. A.9, B.1 f. und B.5). Mit Beschluss vom 17. Januar 2024 wurde die Anschlussberufung der BA zufolge Rückzugs als erledigt abgeschrieben (vgl. oben SV lit. B.3).”
Teil‑ oder Anschlussberufungen führen zur Teilrechtskraft der nicht angefochtenen Teile des erstinstanzlichen Urteils; nicht beanstandete bzw. nicht angefochtene Dispositivteile erwachsen in Rechtskraft und sind nicht erneut zu prüfen.
“Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann demgemäss auf die Anfechtung von Teilen des Urteils beschränkt werden (vgl. Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwachsen die nicht angefochtenen Punkte in Teilrechtskraft.”
“Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann auf die Anfechtung von Teilen des Urteils beschränkt werden (Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). In diesem Fall ist der Berufungskläger gehalten, in seiner Berufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Berufung bezieht. Erfolgt eine Teilanfechtung, erwachsen die nicht angefochtenen Punkte in Rechtskraft.”
“Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann demgemäss auf die Anfechtung von Teilen des Urteils beschränkt werden (vgl. Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwachsen die nicht angefochtenen Punkte in Rechtskraft. Mangels Anfechtung sind daher die Entschädigung der amtlichen Verteidigung des Berufungsklägers und der unentgeltlichen Vertreterin der Privatklägerin für das erstinstanzliche Verfahren in Rechtskraft erwachsen.”
“Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime, das heisst, der Gegenstand des Berufungsverfahrens kann beschränkt werden. Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Berufung beschränkt (vgl. Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwachsen die nicht angefochtenen Inhalte des Urteilsdispositivs in Rechtskraft. Kurz zusammengefasst wird dem Berufungskläger mit Anklageschrift (AS) vom 8. April 2022 vorgeworfen, im Rahmen der Paarbeziehung, die er mit der Privatklägerin von Januar bis August 2018 sowie von Juni bis August 2019 führte, gegen die Privatklägerin wiederholt gewalttätig vorgegangen zu sein und zudem gegen das Waffengesetz (WG, SR, 514.54) verstossen zu haben. Die Anklageschrift fasst sämtliche angeklagten Sachverhalte in insgesamt sieben Ziffern zusammen, wobei in zwei Ziffern der Vorwurf der mehrfachen Begehung derselben Straftat (AS Ziff. 5 und 7) und in einer Ziffer der Vorwurf der Begehung zweier verschiedener Straftaten (AS Ziff. 2) erhoben wird. Die Vorinstanz stellte diverse Anklageinhalte zufolge Fehlens eines rechtzeitig erhobenen Strafantrags ein (Art. 31 Strafgesetzbuch [StGB, SR 311.0]; AS Ziffern 1, 2 [betreffend Ziff. 2: recte nur teilweise Einstellung] und teilweise Ziff.”
“Teilrechtskraft Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann demgemäss auf die Anfechtung von Teilen des Urteils beschränkt werden (vgl. Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwachsen die nicht angefochtenen Punkte in Rechtskraft. Aufgrund der vom Berufungskläger eingereichten Rechtsschriften (Berufungserklärung vom 11. Januar 2022, Akten S. 460 ff.; Berufungsbegründung vom 23. März 2022, Akten S. 479 ff.) sowie des anlässlich der zweitinstanzlichen Hauptverhandlung gehaltenen Plädoyers (Plädoyer Berufungsverhandlung, Akten S. 551 ff.) steht der Freispruch von der Anklage der Beschimpfung zum Nachteil von B____ nicht mehr zur Disposition. Dieser Punkt des erstinstanzlichen Urteils ist in Rechtskraft erwachsen, über ihn ist im Berufungsverfahren nicht zu befinden. Die Berufung richtet sich somit gegen die Schuldsprüche wegen versuchter Nötigung sowie mehrfacher Beschimpfung zum Nachteil von C____, die Bemessung der Strafe und die Kosten- und Entschädigungsfolgen.”
“Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann demgemäss auf die Anfechtung von Teilen des Urteils beschränkt werden (vgl. Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 StPO sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwachsen die nicht angefochtenen Punkte in Teilrechtskraft.”
“Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann beschränkt werden. Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwächst das Urteil hinsichtlich der nicht angefochtenen Punkte in Teilrechtskraft. Der Freispruch von der Anklage des Diebstahls und der Schuldspruch wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand sind nicht angefochten und deshalb in Rechtskraft erwachsen. Dasselbe gilt für die Erklärung, die von der Staatsanwaltschaft Solothurn am 29. Juli 2019 bedingt ausgesprochene Geldstrafe sei nicht vollziehbar, allerdings werde der Berufungskläger verwarnt und die Probezeit um ein Jahr verlängert. Darüber ist im Berufungsverfahren nicht mehr zu befinden.”
“180 StGB ist zu beachten, dass es sich dabei um ein Offizialdelikt handelt, sofern es sich beim Beschuldigten um den Ehegatten, eingetragenen Partner oder Lebenspartner des Opfers handelt (Abs. 2). Da die Privatklägerin und der Berufungskläger nie miteinander verheiratet waren und seit mindestens einem Jahr vor mutmasslicher Tatbegehung nicht mehr im gleichen Haushalt lebten (Akten S. 160, 167, 186), erweist sich keine der in Art. 180 Abs. 2 StGB aufgeführten Varianten als einschlägig. Der Rückzug des Strafantrags ist im vorliegenden Fall deshalb auch bezüglich des Tatbestands der Drohung möglich. Das Verfahren ist hinsichtlich der Tatbestände des Hausfriedensbruchs (Art. 186 StGB), der Beschimpfung (Art. 177 StGB) und der Drohung (Art. 180 StGB) einzustellen. 1.4 Im Rechtsmittelverfahren gilt die Dispositionsmaxime. Die Berufung kann beschränkt werden. Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche Teile sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 sowie Art. 401 Abs. 1 StPO). Erfolgt eine Teilanfechtung, erwächst das Urteil hinsichtlich der nicht angefochtenen Punkte in Teilrechtskraft. Der Freispruch von der Anklage des Diebstahls und der Schuldspruch wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand sind nicht angefochten und deshalb in Rechtskraft erwachsen. Dasselbe gilt für die Erklärung, die von der Staatsanwaltschaft Solothurn am 29. Juli 2019 bedingt ausgesprochene Geldstrafe sei nicht vollziehbar, allerdings werde der Berufungskläger verwarnt und die Probezeit um ein Jahr verlängert. Darüber ist im Berufungsverfahren nicht mehr zu befinden. 1.5 Gemäss Art. 406 Abs. 2 lit. a StPO kann die Verfahrensleitung des Berufungsgerichts mit dem Einverständnis der Parteien das schriftliche Verfahren anordnen, wenn (a) die Anwesenheit der beschuldigten Person nicht erforderlich ist und (b) ein Urteil eines Einzelgerichts Gegenstand der Berufung ist. Beide Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 147 IV 127”
Bei fristgerechter Hauptberufung kann die Gegenpartei die Anschlussberufung innerhalb der Zustellungsfrist erheben; unterbleibt die Erhebung, bleibt es beim Fehlen einer Anschlussberufung.
“Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 33/1-4) reichte die amtliche Verteidigerin des Beschuldigten am 27. November 2023 und die Staatsanwalt- schaft am 5. Dezember 2023 fristgerecht die Berufungserklärung ein (Urk. 37; Urk. 38). Mit Präsidialverfügung vom 11. Dezember 2023 wurde die Berufungser- klärung des Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO den Parteien zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu beantra- gen. Gleichzeitig wurde dem Beschuldigten in Anwendung von Art. 34 StGB Frist gesetzt, seine finanzielle Leistungsfähigkeit zu belegen (Urk. 39). Eine Anschluss- berufung wurde nicht erhoben, ebenso kein Nichteintreten beantragt. Die Privatklä- gerin 2 liess beantragen, sie sei für den Fall einer Befragung durch eine Person gleichen Geschlechts zu befragen und es sei das Gericht mit einer urteilenden Person des gleichen Geschlechts zu bestellen (Urk. 41). Mit Präsidialverfügung vom 12. Januar 2024 wurde der vom Beschuldigten gestellte Beweisantrag hin- sichtlich Abgleichung der bei der körperlichen Untersuchung der Privatklägerinnen erhobenen Spuren mit dem DNA-Profil des Beschuldigten gutgeheissen und ein entsprechendes Ersuchen an das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich gerichtet (Urk.”
“2) Das vorinstanzliche Urteil sei zu bestätigen. d)Der Privatklägerin 1: (Urk. 39 und 40, sinngemäss) Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. - 6 - Erwägungen: I. Prozessgeschichte, Prozessuales 1.Prozessgeschichte 1.1 Das vorstehend wiedergegebene Urteil vom 11. Oktober 2023 wurde dem Beschuldigten und der Vertreterin der Staatsanwaltschaft gleichentags mündlich eröffnet (Prot. I S. 18). Der Beschuldigte meldete dagegen innert Frist Berufung an (Urk. 29). Die Staatsanwaltschaft liess mit Eingabe vom 16. Oktober 2023 Berufung anmelden (Urk. 30). 1.2 Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 33/1-4) reichte die amtliche Verteidigerin des Beschuldigten am 27. November 2023 und die Staatsanwalt- schaft am 5. Dezember 2023 fristgerecht die Berufungserklärung ein (Urk. 37; Urk. 38). Mit Präsidialverfügung vom 11. Dezember 2023 wurde die Berufungser- klärung des Beschuldigten und der Staatsanwaltschaft in Anwendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO den Parteien zugestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu beantra- gen. Gleichzeitig wurde dem Beschuldigten in Anwendung von Art. 34 StGB Frist gesetzt, seine finanzielle Leistungsfähigkeit zu belegen (Urk. 39). Eine Anschluss- berufung wurde nicht erhoben, ebenso kein Nichteintreten beantragt. Die Privatklä- gerin 2 liess beantragen, sie sei für den Fall einer Befragung durch eine Person gleichen Geschlechts zu befragen und es sei das Gericht mit einer urteilenden Person des gleichen Geschlechts zu bestellen (Urk. 41). Mit Präsidialverfügung vom 12. Januar 2024 wurde der vom Beschuldigten gestellte Beweisantrag hin- sichtlich Abgleichung der bei der körperlichen Untersuchung der Privatklägerinnen erhobenen Spuren mit dem DNA-Profil des Beschuldigten gutgeheissen und ein entsprechendes Ersuchen an das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich gerichtet (Urk.”
Die Anschlussberufung kann entfallen, wenn Anschlussberechtigte ausdrücklich und fristgerecht auf sie verzichten; dies ist formgerecht mitzuteilen und wurde in der Praxis vorgenommen.
“April 2023 sei in Bezug auf alle den Privatkläger 3 betreffenden Punkte zu bestätigen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Berufungsklägers. - 9 - Erwägungen: I. Prozessuales 1.Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 20. April 2023 wurde der Beschuldigte im Sinne von Anklage respektive Eventua- lanklage diverser Delikte schuldig gesprochen und mit 8 Jahren Freiheitsstrafe be- straft. Sodann wurde er für 10 Jahre des Landes verwiesen (Urk. 74 S. 95f.). Gegen diesen Entscheid liess der Beschuldigte durch seine amtliche Verteidigung mit Ein- gabe vom 24. April 2023 innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 60). Die Berufungserklärung der Verteidigung ging ebenfalls in- nert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 77). Die Anklagebehörde hat mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 80; Art. 400 Abs. 2f. und Art. 401 StPO). Mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 erhob die unentgeltliche Rechtsvertre- tung der Privatklägerin 1 (C._____) Anschlussberufung (Urk. 82). Mit Eingabe vom 17. Oktober 2023 erklärte die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 (G._____) Verzicht auf Anschlussberufung (Urk. 83). Der im Berufungsverfahren vorab gestellte Beweisergänzungsantrag der Verteidigung (Urk. 77 S. 4f.) wurde nach erfolgtem Schriftenwechsel mit Präsidialverfügung vom 7. November 2023 begründet abgewiesen (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 84). Haupt- und Anschlussbe- rufung wurden teilweise beschränkt (Urk. 77 S. 4; Urk. 82 S.2; Art. 399 Abs. 4 StPO). Die Anklagebehörde und die Vertretung der Privatklägerin 2 beantragen die Bestätigung des angefochtenen Entscheides (Urk. 80 und 83). 2.Aus den Anträgen der Parteien ergibt sich (vgl. Urk. 99 S. 2 f.; Urk. 101 S. 1; Urk. 103 S. 1; Urk. 104 S. 1; Prot. I S. 9 ff.), dass im Berufungsverfahren nicht an- gefochten sind - die vorinstanzliche Regelung betreffend in der Untersuchung beschlagnahmte Gegenstände (Urteilsdispositiv-Ziff.”
“101): Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils - 6 - Erwägungen: I. Prozessuales 1. Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 14. Dezember 2022 wurde der Beschuldigte A._____ anklagegemäss schuldig ge- sprochen und mit 42 Monaten Freiheitsstrafe bestraft. Sodann wurde eine Landes- verweisung angeordnet (Urk. 92 S. 90). Gegen diesen Entscheid liessen der Be- schuldigte durch seine amtliche Verteidigung mit Eingabe vom 19. Dezember 2022 und der Privatkläger B._____ durch seine Rechtsvertretung mit Eingabe vom 22. Dezember 2022 je innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 81 und 83). Die Berufungserklärungen der Appellanten gingen ebenfalls innert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 93 und 95). Anklagebehörde und Privatkläger haben mit Eingaben vom 11. und 16. Mai 2023 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 101 und 102; Art. 400 Abs. 2 f. und Art. 401 StPO). Beweisergänzungsanträge wurden im Berufungsverfahren nicht gestellt (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 93, 95 und 101). Die Anklagebehörde beantragt die Bestätigung des angefochtenen Ent- scheides (Urk. 101). Auf Antrag des Beschuldigten wurde dieser im Vorfeld der Berufungsverhandlung vom persönlichen Erscheinen dispensiert (Urk. 105). Die Berufungsverhandlung fand sodann gemeinsam mit jener im Parallelverfahren gegen C._____, die Ehefrau des Beschuldigten, statt (Prot. II S. 3 ff.). 2. Gemäss den Anträgen der Parteien wird der vorinstanzliche Entscheid im Berufungsverfahren einzig betreffend in der Untersuchung gemachte Beschlag- nahmungen (Urteilsdispositiv-Ziff. 8) sowie die vorinstanzliche Kostenfestsetzung (Urteilsdispositiv-Ziff. 9) nicht angefochten. Vom Eintritt der Rechtskraft dieser Anordnungen ist vorab Vormerk zu nehmen (Art. 404 StPO). - 7 - II. Schuldpunkt 1.1. Im ersten Teil der Anklageschrift vom 2. Februar 2022 wird dem Beschuldigten A.”
“und 16. Mai 2023 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 101 und 102; Art. 400 Abs. 2 f. und Art. 401 StPO). Beweisergänzungsanträge wurden im Berufungsverfahren nicht gestellt (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 93, 95 und 101). Die Anklagebehörde beantragt die Bestätigung des angefochtenen Ent- scheides (Urk. 101). Auf Antrag des Beschuldigten wurde dieser im Vorfeld der Berufungsverhandlung vom persönlichen Erscheinen dispensiert (Urk. 105). Die Berufungsverhandlung fand sodann gemeinsam mit jener im Parallelverfahren gegen C._____, die Ehefrau des Beschuldigten, statt (Prot. II S. 3 ff.).”
Bei Rückzug des Hauptberufenden kann die Anschlussberufung missbräuchlich oder als Druckmittel eingesetzt werden; deshalb ist eine strenge Legitimation bzw. Prüfung des öffentlichen Strafverfolgungsinteresses geboten.
“S'il en ressort que le législateur avait ainsi bien conscience des potentiels abus susceptibles de survenir dans le cadre du recours à l'appel joint, il demeure en l'état loisible au ministère public, sans qu'une comparution à l'audience consacre une perspective réellement dissuasive, d'interjeter un appel joint à la suite de tout appel principal d'un prévenu. Cela ne saurait toutefois être admis si le seul et unique but de l'appel joint est de faire pression sur le prévenu (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.3 et arrêts du Tribunal fédéral 6B_68/2022 du 23 janvier 2022 consid. 5.4 et 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.3). 2.2.4. Un exercice adéquat et raisonné de l'action publique implique en effet, pour le ministère public, s'il est d'avis que la sanction prononcée en première instance n'est pas équitable, de former lui-même un appel principal, qui exercera alors un effet dévolutif complet (cf. art. 398 al. 2 et 3 CPP), sans que le sort de ses réquisitions dépende d'un éventuel retrait de l'appel principal du prévenu, qui aurait pour conséquence de rendre son appel joint caduc (cf. art. 401 al. 3 CPP). Dans ce contexte, si, au regard de l'art. 381 al. 1 CPP, il n'y a pas matière à exiger du ministère public qu'il puisse justifier d'un intérêt juridiquement protégé lors du dépôt d'un appel joint, il convient de se montrer particulièrement strict s'agissant de la légitimation du ministère public à former un appel joint lorsque le dépôt d'un tel acte dénote une démarche contradictoire susceptible de se heurter au principe de la bonne foi en procédure (cf. art. 5 al. 3 Cst. ; art. 3 al. 2 let. a CPP). Il en va en particulier ainsi lorsque le ministère public forme, sans motivation précise et en l'absence de faits nouveaux dont il entendait par hypothèse se prévaloir (cf. art. 391 al. 2, 2e phrase, CPP), un appel joint sur la seule question de la peine en demandant une aggravation, alors que ses réquisitions à cet égard avaient été intégralement suivies par l'autorité de première instance (arrêt du Tribunal fédéral 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.3 et les références citées). 2.3. En l'occurrence, l'appel joint formé par le MP sur l’expulsion n'est pas abusif.”
“S'il en ressort que le législateur avait ainsi bien conscience des potentiels abus susceptibles de survenir dans le cadre du recours à l'appel joint, il demeure en l'état loisible au ministère public, sans qu'une comparution à l'audience consacre une perspective réellement dissuasive, d'interjeter un appel joint à la suite de tout appel principal d'un prévenu. Cela ne saurait toutefois être admis si le seul et unique but de l'appel joint est de faire pression sur le prévenu (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.3 et arrêts du Tribunal fédéral 6B_68/2022 du 23 janvier 2022 consid. 5.4 et 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.3). 2.2.4. Un exercice adéquat et raisonné de l'action publique implique en effet, pour le ministère public, s'il est d'avis que la sanction prononcée en première instance n'est pas équitable, de former lui-même un appel principal, qui exercera alors un effet dévolutif complet (cf. art. 398 al. 2 et 3 CPP), sans que le sort de ses réquisitions dépende d'un éventuel retrait de l'appel principal du prévenu, qui aurait pour conséquence de rendre son appel joint caduc (cf. art. 401 al. 3 CPP). Dans ce contexte, si, au regard de l'art. 381 al. 1 CPP, il n'y a pas matière à exiger du ministère public qu'il puisse justifier d'un intérêt juridiquement protégé lors du dépôt d'un appel joint, il convient de se montrer particulièrement strict s'agissant de la légitimation du ministère public à former un appel joint lorsque le dépôt d'un tel acte dénote une démarche contradictoire susceptible de se heurter au principe de la bonne foi en procédure (cf. art. 5 al. 3 Cst. ; art. 3 al. 2 let. a CPP). Il en va en particulier ainsi lorsque le ministère public forme, sans motivation précise et en l'absence de faits nouveaux dont il entendait par hypothèse se prévaloir (cf. art. 391 al. 2, 2e phrase, CPP), un appel joint sur la seule question de la peine en demandant une aggravation, alors que ses réquisitions à cet égard avaient été intégralement suivies par l'autorité de première instance (arrêt du Tribunal fédéral 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.3 et les références citées). 2.3. En l'occurrence, l'appel joint formé par le MP sur la peine n'est pas abusif.”
Ist das Hauptberufungsverfahren wegen Abwesenheit des appellanten als zurückgezogen anzusehen, verfällt die Anschlussberufung ebenfalls automatisch.
“En définitive, la foi de l'appelant qui ne se présente pas, sans motif valable, aux débats d'appel, alors que sa présence est attendue et qu'aucune dispense ne lui a été accordée, n'a pas à être protégée, et la présence de son défenseur ne saurait – dans une affaire de la présente nature – pallier à l’absence d'interrogatoire. L’attitude de l’appelant est d’autant plus abusive en l’espèce qu’il s’est sciemment soustrait à la convocation du TCO, au mandat d’amener puis à l’avis de recherche délivrés par celui-ci, et n’a sollicité ni dispense, ni sauf-conduit pour se présenter aux débats d’appel, laissant entendre qu’il souhaitait s’y présenter. La CPAR lui a offert la possibilité, en suspendant ses débats, de revenir sur sa décision, en vain. Ce comportement contradictoire ne mérite pas d’être protégé ; la procédure d’appel n’est pas prévue pour permettre à l’appelant de choisir librement à quelles règles de procédure il se conforme et se soustrait. Il en découle que l’appelant est responsable de l'absence de réexamen en appel du jugement rendu en première instance, lequel n'est pas obligatoire, et il doit être inféré qu'il y a renoncé en toute connaissance de cause. En conséquence, son appel est réputé retiré. À teneur de l'art. 401 al. 3 CPP, si l'appel principal est retiré ou fait l'objet d'une décision de non entrée en matière, l'appel joint est caduc. 3. L'appelant, qui succombe, supportera les frais de la procédure envers l'État, y compris un émolument de jugement (cf. art. 428 CPP). 4. 4.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid.”
Die Anschlussberufung kann von Privatklägern/Klägern (auch durch unentgeltliche Rechtsvertretung) erhoben werden, wobei sie bei Klägerberufen auf die direkt durch die Straftaten geschädigten Delikte zu beschränken sein kann.
“Par avis du 23 avril 2024, la Présidente de la Cour d’appel pénale a informé les parties que l’appel joint serait d’office traité en procédure écrite, après disjonction d’avec les autres procédures d’appel, en application de l’art. 406 al. 1 CPP. Elle a imparti à Me Véronique Fontana un délai au 13 mai 2024 pour compléter ses écritures. Aucun mémoire n’a été déposé dans le délai imparti. Le 24 avril 2024, la Cour d’appel pénale a tenu audience et a rendu son jugement. En droit : 1. Dans son acte du 15 juin 2023, adressé à la Cour d’appel pénale dans le délai de 20 jours à compter de la notification des déclarations d'appel, Q.________ forme appel joint contre le jugement du 31 janvier 2023, et entend contester la mise à sa charge d'une partie des frais de la procédure ainsi que le refus du premier juge de lui allouer une indemnité au sens de l'art. 429 al. 1 let. a CPP. Il convient en premier lieu d’examiner la recevabilité de cet appel joint. 1.2 L'art. 401 CPP prévoit que l'art. 399, al. 3 et 4 CPP, s'applique par analogie à l'appel joint (al. 1) ; l'appel joint n'est pas limité à l'appel principal, sauf si celui-ci porte exclusivement sur les conclusions civiles du jugement (al. 2) ; si l'appel principal est retiré ou fait l'objet d'une décision de non-entrée en matière, l'appel joint est caduc (al. 3). Le caractère accessoire de l'appel joint implique qu'il n'a pas de portée indépendante par rapport à l'appel principal (ATF 140 IV 92 consid. 2.3 ; TF 6B_643/2010 du 7 février 2011 consid. 2.2). Par son objet, l'appel joint n'est certes pas lié à l'appel principal, conformément à ce que prévoit l'art. 401 al. 2 CPP. Son caractère accessoire impose toutefois de prendre en compte quelles parties sont aux prises et justifie une délimitation par rapport aux parties concernées. Lorsque l'appel principal émane d'une partie plaignante, le cadre dans lequel l'appel joint est possible sur le plan pénal se détermine en considération des infractions par lesquelles la partie plaignante est directement lésée (cf.”
“Erwägungen: I. Prozessuales 1.Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 20. April 2023 wurde der Beschuldigte im Sinne von Anklage respektive Eventua- lanklage diverser Delikte schuldig gesprochen und mit 8 Jahren Freiheitsstrafe be- straft. Sodann wurde er für 10 Jahre des Landes verwiesen (Urk. 74 S. 95f.). Gegen diesen Entscheid liess der Beschuldigte durch seine amtliche Verteidigung mit Ein- gabe vom 24. April 2023 innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 60). Die Berufungserklärung der Verteidigung ging ebenfalls in- nert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 77). Die Anklagebehörde hat mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 80; Art. 400 Abs. 2f. und Art. 401 StPO). Mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 erhob die unentgeltliche Rechtsvertre- tung der Privatklägerin 1 (C._____) Anschlussberufung (Urk. 82). Mit Eingabe vom 17. Oktober 2023 erklärte die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 (G._____) Verzicht auf Anschlussberufung (Urk. 83). Der im Berufungsverfahren vorab gestellte Beweisergänzungsantrag der Verteidigung (Urk. 77 S. 4f.) wurde nach erfolgtem Schriftenwechsel mit Präsidialverfügung vom 7. November 2023 begründet abgewiesen (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 84). Haupt- und Anschlussbe- rufung wurden teilweise beschränkt (Urk. 77 S. 4; Urk. 82 S.2; Art. 399 Abs. 4 StPO). Die Anklagebehörde und die Vertretung der Privatklägerin 2 beantragen die Bestätigung des angefochtenen Entscheides (Urk. 80 und 83). 2.Aus den Anträgen der Parteien ergibt sich (vgl. Urk. 99 S. 2 f.; Urk. 101 S. 1; Urk. 103 S. 1; Urk. 104 S. 1; Prot. I S. 9 ff.), dass im Berufungsverfahren nicht an- gefochten sind - die vorinstanzliche Regelung betreffend in der Untersuchung beschlagnahmte Gegenstände (Urteilsdispositiv-Ziff.”
“April 2023 sei in Bezug auf alle den Privatkläger 3 betreffenden Punkte zu bestätigen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Berufungsklägers. - 9 - Erwägungen: I. Prozessuales 1.Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 20. April 2023 wurde der Beschuldigte im Sinne von Anklage respektive Eventua- lanklage diverser Delikte schuldig gesprochen und mit 8 Jahren Freiheitsstrafe be- straft. Sodann wurde er für 10 Jahre des Landes verwiesen (Urk. 74 S. 95f.). Gegen diesen Entscheid liess der Beschuldigte durch seine amtliche Verteidigung mit Ein- gabe vom 24. April 2023 innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 60). Die Berufungserklärung der Verteidigung ging ebenfalls in- nert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 77). Die Anklagebehörde hat mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 80; Art. 400 Abs. 2f. und Art. 401 StPO). Mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 erhob die unentgeltliche Rechtsvertre- tung der Privatklägerin 1 (C._____) Anschlussberufung (Urk. 82). Mit Eingabe vom 17. Oktober 2023 erklärte die unentgeltliche Rechtsvertretung der Privatklägerin 2 (G._____) Verzicht auf Anschlussberufung (Urk. 83). Der im Berufungsverfahren vorab gestellte Beweisergänzungsantrag der Verteidigung (Urk. 77 S. 4f.) wurde nach erfolgtem Schriftenwechsel mit Präsidialverfügung vom 7. November 2023 begründet abgewiesen (Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 84). Haupt- und Anschlussbe- rufung wurden teilweise beschränkt (Urk. 77 S. 4; Urk. 82 S.2; Art. 399 Abs. 4 StPO). Die Anklagebehörde und die Vertretung der Privatklägerin 2 beantragen die Bestätigung des angefochtenen Entscheides (Urk. 80 und 83). 2.Aus den Anträgen der Parteien ergibt sich (vgl. Urk. 99 S. 2 f.; Urk. 101 S. 1; Urk. 103 S. 1; Urk. 104 S. 1; Prot. I S. 9 ff.), dass im Berufungsverfahren nicht an- gefochten sind - die vorinstanzliche Regelung betreffend in der Untersuchung beschlagnahmte Gegenstände (Urteilsdispositiv-Ziff.”
Bei Rückzug der Hauptberufung/der Berufung wird die staatsanwaltschaftliche Anschlussberufung in der Regel automatisch hinfällig/entfällt/ist nicht mehr zu verfolgen.
“G.________ s’engage à verser cette somme par versements mensuels de 200 fr. dès le 1er mars 2025. En cas de retard d’un versement, le solde sera exigible immédiatement. IV. D.________ retire son appel, ce qui rend l’appel joint caduc. » vu les pièces du dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 let. a CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer s’agissant d’une procédure orale, avant la clôture des débats, que le retrait est définitif (art. 386 al. 3 CPP) et rend exécutoire la décision entreprise avec effet à la date à laquelle elle a été rendue (art. 437 al. 1 let. b et al. 2 CPP) ; considérant que D.________ a déclaré retirer son appel, qu’il y a lieu de prendre acte du retrait de l’appel, les conditions de l’art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées, et de constater que l’appel joint est caduc (art. 401 al. 3 CPP), qu’il y a également lieu de prendre acte de la convention précitée pour valoir jugement, les chiffres VII et VIII du dispositif du jugement rendu le 25 septembre 2024 par le Tribunal de police de l’arrondissement de Lausanne étant supprimés, que la cause doit être rayée du rôle, que le jugement entrepris, tel que modifié, est par conséquent exécutoire ; attendu qu’il y a lieu de statuer sur les frais de la cause et de fixer l’indemnité en faveur du défenseur d’office de G.________, ainsi que celle due au conseil juridique gratuit de D.________, qu'aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est usuellement fixée à 180 fr. (110 fr. pour l’avocat-stagiaire), TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.”
“________, informant la Cour de céans que celui-ci renonçait à faire appel du jugement, et la liste d’opérations annexée, vu les pièces du dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 let. a CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer, s'agissant d'une procédure orale, avant la clôture des débats, que le retrait est définitif (art. 386 al. 3 CPP) et rend exécutoire la décision entreprise avec effet à la date à laquelle elle a été rendue (art. 437 al. 1 let. b et al. 2 CPP), qu’en l’espèce, S.________ a déclaré retirer son appel contre le jugement rendu le 15 juillet 2024 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de Lausanne avant l’audience d’appel, qu’il convient de prendre acte de ce retrait, les conditions de l’art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées, que le retrait de l’appel principal rend caduc l’appel joint déposé le 14 octobre 2024 par le Ministère public (art. 401 al. 3 CPP), que la cause doit ainsi être rayée du rôle, qu’il appartiendra à l’autorité de première instance de déclarer le jugement attaqué exécutoire (cf. art. 438 al. 1 CPP) ; attendu qu’il y a lieu de statuer sur les frais de deuxième instance, y compris sur l’indemnité due au défenseur d’office de l’appelant, qu'aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est usuellement fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] ; ATF 137 III 185), qu’en l'occurrence, Me Raphaël Brochellaz fait état d’un temps consacré au mandat de 5 heures et 55 minutes, que cette liste d’opérations ne prête pas le flanc à la critique, qu'il y a ainsi lieu d'allouer à Me Raphaël Brochellaz une indemnité totale de 1’174 fr.”
“________, vu la déclaration de retrait d’appel d’X.________ intervenue à l’audience d’appel du 22 janvier 2025, vu les pièces du dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 let. a CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer, s'agissant d'une procédure orale, avant la clôture des débats, que le retrait est définitif (art. 386 al. 3 CPP) et rend exécutoire la décision entreprise avec effet à la date à laquelle elle a été rendue (art. 437 al. 1 let. b et al. 2 CPP) ; considérant qu’en l’espèce, à l’audience d’appel du 22 janvier 2025, X.________ a déclaré retirer son appel avant la clôture des débats, qu’il y a lieu de prendre acte du retrait de l’appel, les conditions de l’art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées, que le retrait de l’appel principal rend caduc l’appel joint déposé le 30 août 2024 par le Ministère public (art. 401 al. 3 CPP), que la cause doit être rayée du rôle, que le jugement du Tribunal correctionnel de l’arrondissement de Lausanne du 12 juillet 2024 doit en conséquence être déclaré exécutoire ; attendu qu’il y a lieu de statuer sur les frais de la cause et de fixer l’indemnité due au défenseur d’office d’X.________, qu'aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est usuellement fixée à 180 fr., TVA et débours en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), que l'indemnité est fixée à la fin de la procédure par le tribunal qui statue au fond (art.”
“________ a interjeté appel contre ce jugement, vu l’appel joint déposé par le Ministère public le 9 août 2024, vu le courrier du 7 janvier 2025, par lequel V.________, par l’intermédiaire de son défenseur d’office, a déclaré retirer son appel, vu les pièces au dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 let. a CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer, s'agissant d'une procédure orale, avant la clôture des débats, que le retrait est définitif (art. 386 al. 3 CPP) et rend exécutoire la décision entreprise avec effet à la date à laquelle elle a été rendue (art. 437 al. 1 let. b et al. 2 CPP) ; considérant qu’en l’espèce, par courrier du 7 janvier 2025, V.________ a déclaré retirer son appel, qu’il y a lieu de prendre acte du retrait de l’appel, les conditions de l’art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées, que le retrait de l’appel principal rend caduc l’appel joint déposé le 9 août 2024 par le Ministère public (art. 401 al. 3 CPP), que la cause doit être rayée du rôle, que le jugement entrepris est en conséquence exécutoire ; attendu qu’il y a lieu de statuer sur les frais de la cause et de fixer l’indemnité due au défenseur d’office de V.________, qu'aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est usuellement fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), que l'indemnité est fixée à la fin de la procédure par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP), soit, en l'espèce, la Cour de céans (art.”
“Les parties conviennent de la suppression des chiffres IV et V du dispositif du jugement précité, au bénéfice de la présente convention. VI. Les parties renoncent à l’allocation de dépens. » vu les pièces du dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 let. a CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer, s'agissant d'une procédure orale, avant la clôture des débats, que le retrait est définitif (art. 386 al. 3 CPP) et rend exécutoire la décision entreprise avec effet à la date à laquelle elle a été rendue (art. 437 al. 1 let. b et al. 2 CPP) ; considérant qu’en l’espèce, à l’audience d’appel du 4 septembre 2024, T.________ et le Ministère public ont déclaré retirer leurs appels respectifs, qu’il y a lieu de prendre acte du retrait des appels, les conditions de l’art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées, que le retrait de l’appel principal de T.________ rend caduc l’appel joint déposé le 5 mars 2024 par L.________ AG (art. 401 al. 3 CPP), qu’au vu des termes de la convention qui précède, il convient de supprimer les chiffres IV et V du dispositif du jugement du Tribunal correctionnel de l’arrondissement de l’Est vaudois du 12 décembre 2023, que la cause doit être rayée du rôle, que le jugement entrepris tel que modifié est exécutoire ; attendu que les frais de la procédure d’appel, par 1’140 francs, constitués de l’émolument de décision, par 440 fr. (art. 21 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]) et de l’émolument d’audience, par 700 fr. (art. 21 al. 2 TFIP), seront en équité laissés à la charge de l’Etat. Par ces motifs, la Cour d’appel pénale, statuant à huis clos en application des art. 386 al. 2 let. a et 401 al. 3 CPP, prononce : I. Il est pris acte de la convention signée par les parties le 12 septembre 2024, dont la teneur est la suivante : « I. T.”
“________, vu l’appel joint déposé par le Ministère public le 4 mars 2024, vu le procès-verbal de l’audience d’appel de ce jour, au cours de laquelle I.________ a déclaré retirer son appel, vu la liste des opérations déposée par Me Céline Jarry-Lacombe, défenseur d’office d’I.________, vu les pièces du dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 let. a CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer, s'agissant d'une procédure orale, avant la clôture des débats, que le retrait est définitif (art. 386 al. 3 CPP) et rend exécutoire la décision entreprise avec effet à la date à laquelle elle a été rendue (art. 437 al. 1 let. b et al. 2 CPP) ; considérant qu’en l’espèce, à l’audience d’appel du 11 juin 2024, I.________ a déclaré retirer son appel, qu’il y a lieu de prendre acte du retrait de l’appel, les conditions de l’art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées, que le retrait de l’appel principal rend caduc l’appel joint déposé le 4 mars 2024 par le Ministère public (art. 401 al. 3 CPP), que la cause doit être rayée du rôle, que le jugement entrepris est en conséquence exécutoire ; attendu qu’il y a lieu de fixer l’indemnité due au défenseur d’office d’I.________, qu'aux termes de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est usuellement fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), que l'indemnité est fixée à la fin de la procédure par le tribunal qui statue au fond (art. 135 al. 2 CPP), soit, en l'espèce, la Cour de céans (art. 398 CPP et 14 al. 1 LVCPP [loi vaudoise du 19 mai 2009 d’introduction du Code de procédure pénale suisse ; BLV 312.01]) ; considérant qu’en l’espèce, Me Céline Jarry-Lacombe a produit une liste des opérations faisant état de 15h30 d’activité nécessaire d’avocat pour la procédure d’appel, qu’il faudra retrancher l’opération relative aux démarches postérieures à l’audience d’appel, celle-ci n’ayant plus lieu d’être au vu du retrait d’appel, que la durée de l’audience d’appel, estimée à 120 minutes par l’avocate, sera réduite à 30 minutes pour tenir compte du temps effectif des débats d’appel, qu’au surplus il n’y a pas lieu de s’écarter de la liste des opérations produite, qu’en définitive, les honoraires s’élèveront à 2'400 fr.”
“S'il en ressort que le législateur avait ainsi bien conscience des potentiels abus susceptibles de survenir dans le cadre du recours à l'appel joint, il demeure en l'état loisible au ministère public, sans qu'une comparution à l'audience consacre une perspective réellement dissuasive, d'interjeter un appel joint à la suite de tout appel principal d'un prévenu. Cela ne saurait toutefois être admis si le seul et unique but de l'appel joint est de faire pression sur le prévenu (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.3 et arrêts du Tribunal fédéral 6B_68/2022 du 23 janvier 2022 consid. 5.4 et 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.3). 2.2.4. Un exercice adéquat et raisonné de l'action publique implique en effet, pour le ministère public, s'il est d'avis que la sanction prononcée en première instance n'est pas équitable, de former lui-même un appel principal, qui exercera alors un effet dévolutif complet (cf. art. 398 al. 2 et 3 CPP), sans que le sort de ses réquisitions dépende d'un éventuel retrait de l'appel principal du prévenu, qui aurait pour conséquence de rendre son appel joint caduc (cf. art. 401 al. 3 CPP). Dans ce contexte, si, au regard de l'art. 381 al. 1 CPP, il n'y a pas matière à exiger du ministère public qu'il puisse justifier d'un intérêt juridiquement protégé lors du dépôt d'un appel joint, il convient de se montrer particulièrement strict s'agissant de la légitimation du ministère public à former un appel joint lorsque le dépôt d'un tel acte dénote une démarche contradictoire susceptible de se heurter au principe de la bonne foi en procédure (cf. art. 5 al. 3 Cst. ; art. 3 al. 2 let. a CPP). Il en va en particulier ainsi lorsque le ministère public forme, sans motivation précise et en l'absence de faits nouveaux dont il entendait par hypothèse se prévaloir (cf. art. 391 al. 2, 2e phrase, CPP), un appel joint sur la seule question de la peine en demandant une aggravation, alors que ses réquisitions à cet égard avaient été intégralement suivies par l'autorité de première instance (arrêt du Tribunal fédéral 6B_918/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.3 et les références citées). 2.3. En l'occurrence, l'appel joint formé par le MP sur l’expulsion n'est pas abusif.”
“________ à son assurance ne correspondait pas à la réalité. C’est en effet C.V.________ lui-même qui a brisé la vitre du véhicule de B.________, à la demande de cette dernière, le but de la démarche étant notamment de pouvoir obtenir un téléphone portable flambant neuf, le sien ayant été cassé au préalable. En droit : Appel déposé par C.V.________ 1. Aux termes de l’art. 386 al. 2 let. a CPP, quiconque a interjeté un recours peut le retirer, s’agissant d’une procédure orale, avant la clôture des débats. Cette disposition est applicable en matière d’appel (CAPE 23 mai 2022/67 et la réf. citée). En l’espèce, lors des débats d’appel, C.V.________ a déclaré retirer son appel. En conséquence, il convient de prendre acte du retrait de l’appel, les conditions de l’art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées. En outre, le retrait de l’appel principal rend caduc l’appel joint déposé le 18 décembre 2023 par le Ministère public (art. 401 al. 3 CPP). Appel déposé par B.________ 2. 2.1 Interjeté dans les formes et délais légaux (art. 399 CPP), par une partie ayant qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP), contre le jugement d’un tribunal de première instance ayant clos la procédure (art. 398 al. 1 CPP), l’appel est recevable. 2.2 2.2.1 L’appelante soutient que l’appel joint déposé le 18 décembre 2023 par le Ministère public à l’encontre de son appel serait irrecevable, en raison de la contrariété du principe de la bonne foi et de l’interdiction de la reformatio in pejus. 2.2.2 Selon l’art. 381 al. 1 CPP, le ministère public peut interjeter recours tant en faveur qu’en défaveur du prévenu ou du condamné. Si, au regard de la disposition précitée, il n’y a pas matière à exiger du ministère public qu’il puisse justifier d’un intérêt juridiquement protégé lors du dépôt d’un appel joint (ATF 147 IV 505 consid. 4.4.1 ; TF 6B_68/2022 du 23 janvier 2023 consid.”
“En définitive, la foi de l'appelant qui ne se présente pas, sans motif valable, aux débats d'appel, alors que sa présence est attendue et qu'aucune dispense ne lui a été accordée, n'a pas à être protégée, et la présence de son défenseur ne saurait – dans une affaire de la présente nature – pallier à l’absence d'interrogatoire. L’attitude de l’appelant est d’autant plus abusive en l’espèce qu’il s’est sciemment soustrait à la convocation du TCO, au mandat d’amener puis à l’avis de recherche délivrés par celui-ci, et n’a sollicité ni dispense, ni sauf-conduit pour se présenter aux débats d’appel, laissant entendre qu’il souhaitait s’y présenter. La CPAR lui a offert la possibilité, en suspendant ses débats, de revenir sur sa décision, en vain. Ce comportement contradictoire ne mérite pas d’être protégé ; la procédure d’appel n’est pas prévue pour permettre à l’appelant de choisir librement à quelles règles de procédure il se conforme et se soustrait. Il en découle que l’appelant est responsable de l'absence de réexamen en appel du jugement rendu en première instance, lequel n'est pas obligatoire, et il doit être inféré qu'il y a renoncé en toute connaissance de cause. En conséquence, son appel est réputé retiré. À teneur de l'art. 401 al. 3 CPP, si l'appel principal est retiré ou fait l'objet d'une décision de non entrée en matière, l'appel joint est caduc. 3. L'appelant, qui succombe, supportera les frais de la procédure envers l'État, y compris un émolument de jugement (cf. art. 428 CPP). 4. 4.1. Selon l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office ou le conseil juridique gratuit (cf. art. 138 al. 1 CPP) est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. S'agissant d'une affaire soumise à la juridiction cantonale genevoise, l'art. 16 du règlement sur l'assistance juridique (RAJ) s'applique. Cette dernière disposition prescrit que l'indemnité, en matière pénale, est calculée selon le tarif horaire suivant, débours de l'étude inclus : avocat stagiaire CHF 110.- (let. a) ; collaborateur CHF 150.- (let. b) ; chef d'étude CHF 200.- (let. c). En cas d'assujettissement – l'assujettissement du patron de l'avocat au statut de collaborateur n'entrant pas en considération (arrêts du Tribunal fédéral 6B_486/2013 du 16 juillet 2013 consid.”
“L'appel joint du MP a été déposé dans le délai légal de l'art. 400 al. 3 let. b CPP. 1.2.2. L'art. 401 CPP prévoit que l'art. 399 al. 3 et 4 CPP s'applique par analogie à l'appel joint (al. 1) ; l'appel joint n'est pas limité à l'appel principal, sauf si celui-ci porte exclusivement sur les conclusions civiles du jugement (al. 2) ; si l'appel principal est retiré ou fait l'objet d'une décision de non-entrée en matière, l'appel joint est caduc (al. 3). 1.2.3. L'appel joint ne peut avoir pour seul et unique but de faire pression sur le prévenu pour qu'il retire l'appel principal. Un exercice adéquat et raisonné de l'action publique implique en effet, pour le ministère public, s'il est d'avis que la sanction prononcée en première instance n'est pas équitable, de former lui-même un appel principal, qui exercera alors un effet dévolutif complet (cf. art. 398 al. 2 et 3 CPP), sans que le sort de ses réquisitions dépende d'un éventuel retrait de l'appel principal du prévenu, qui aurait pour conséquence de rendre son appel joint caduc (cf. art. 401 al. 3 CPP). Dans ce contexte, si, au regard de l'art. 381 al. 1 CPP, il n'y a pas matière à exiger du ministère public qu'il puisse justifier d'un intérêt juridiquement protégé lors du dépôt d'un appel joint et qu'il peut en principe librement recourir, tant en faveur qu'en défaveur du prévenu ou du condamné, il convient de se montrer particulièrement strict s'agissant de sa légitimation à former un appel joint lorsque le dépôt d'un tel acte dénote une démarche contradictoire susceptible de se heurter au principe de la bonne foi en procédure (cf. art. 5 al. 3 Cst. ; art. 3 al. 2 let. a CPP). Il en va en particulier ainsi lorsque le ministère public forme, sans motivation précise et en l'absence de faits nouveaux dont il entendait par hypothèse se prévaloir (cf. art. 391 al. 2, 2ème phrase CPP), un appel joint sur la seule question de la peine en en demandant une aggravation, alors que ses réquisitions à cet égard avaient été intégralement suivies par l'autorité de première instance (arrêt du Tribunal fédéral 6B_918/2023 du 2 mars 2023 consid.”
“Er war trotz zahlloser Kontaktversuche während eines langen Zeitraums für seinen amtlichen Verteidiger nicht erreichbar und unterliess es, ein Zustelldomizil in der Schweiz gemäss Art. 87 Abs. 2 StPO zu benennen. Art. 407 Abs. 1 lit. c StPO greift besonders für jene Fälle, in welchen kein solches Zustelldomizil benannt wurde und die beschuldigte Person deshalb nicht vorgeladen werden konnte. Damit gilt die Berufung des Beschuldigten als zurückgezogen und das Verfahren ist als gegenstandslos abzuschreiben. Wenn die Berufung zurückgezogen wird, fällt sodann auch die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft vom 7. August 2023 von Gesetzes wegen dahin (vgl. Art. 401 Abs. 3 StPO). II. Kosten und Entschädigung”
“________, vu la déclaration d’appel joint déposée par le Ministère public cantonal Strada le 6 mars 2024, vu le courrier du 27 mars 2024, par lequel E.________ déclare retirer son appel, vu la liste des opérations produite par Me Quentin Racine, défenseur d’office d’E.________, vu les pièces du dossier ; attendu qu'aux termes de l'art. 386 al. 2 CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0), quiconque a interjeté un recours peut le retirer, s'agissant d'une procédure orale, avant la clôture des débats (let. a), et, s’agissant d’une procédure écrite, avant la clôture de l’échange de mémoires et le terme fixé pour apporter des compléments de preuves ou compléter le dossier (let. b), que par courrier du 27 mars 2024, l’appelant a, par son défenseur, déclaré retirer l’appel formé contre le jugement rendu le 17 janvier 2024 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de l’Est vaudois, qu’il convient d’en prendre acte, les conditions de l’art. 386 al. 2 let. a CPP étant réalisées, que le retrait de l’appel principal rend caduc l’appel joint déposé le 6 mars 2024 par le Ministère public (art. 401 al. 3 CPP), que la cause doit ainsi être rayée du rôle et le jugement entrepris déclaré exécutoire ; attendu qu’il y a lieu de fixer l’indemnité du défenseur d’office de l’appelant, qu’aux termes de l’art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d’office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès, que, dans le Canton de Vaud, l’indemnité horaire de l’avocat d’office breveté est usuellement fixée à 180 fr., TVA en sus (art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] ; ATF 137 III 185), qu’en l’occurrence, la liste des opérations produite par Me Quentin Racine fait état de 10 heures et 36 minutes consacrées au mandat et de deux vacations au tarif d’avocat breveté, qu’il n’y a pas lieu de s’écarter de cette liste des opérations, que c’est ainsi une indemnité de défenseur d’office d’un montant de 2'363 fr. 25, débours et TVA inclus, qui sera allouée à Me Quentin Racine pour la procédure d’appel, correspondant à 10 heures et 36 minutes de travail d’avocat au tarif horaire de 180 fr.”
“Me B______, défenseur d'office de A______, dépose un état de frais pour la procédure d'appel, comptabilisant, au titre d'activité de chef d'étude, non soumise à la TVA, 2h35 d'entretien avec la cliente et 8h45 d'examen du dossier et de rédaction du mémoire d'appel ainsi que de la réponse à l'appel joint. L'activité du défenseur d'office a été taxée à hauteur de 42h15 en première instance. Me D______, défenseur d'office de C______, dépose un état de frais pour la procédure d'appel comptabilisant, au titre d'activité du chef d'étude, non soumise à la TVA, 3h00 d'entretien avec le client, 3h00 d'examen du dossier et des débours de CHF 100.- (frais d'interprétation). Son activité a été taxée à hauteur de 42h45 en première instance. EN DROIT : 1. 1.1. Les appels et l'appel joint sont recevables pour avoir été interjetés et motivés selon la forme et dans les délais prescrits (art. 398, 399, 400 et 401 du code de procédure pénale [CPP]) C______ a cependant retiré son appel, ce dont il lui sera donné acte. L'appel joint formé par le MP, visant seulement le sort de cet appelant, est donc caduc (art. 401 al. 3 CPP ; ATF 142 IV 234 consid. 1.2) 1.2. La Chambre limitera son examen aux violations décrites dans l'acte d'appel de A______ (art. 404 al. 1 CPP), sauf en cas de décisions illégales ou inéquitables (art. 404 al. 2 CPP). 2. 2.1. L'art. 115 al. 1 let. b LEI sanctionne quiconque séjourne illégalement en Suisse, notamment après l'expiration de la durée du séjour non soumis à autorisation ou du séjour autorisé. Aux termes de l'art. 12 al. 2 CP, agit intentionnellement quiconque commet un crime ou un délit avec conscience et volonté. L'auteur agit déjà intentionnellement lorsqu’il tient pour possible la réalisation de l'infraction et l'accepte au cas où celle-ci se produirait. Selon l'art. 21 CP, quiconque ne sait ni ne peut savoir au moment d'agir que son comportement est illicite n'agit pas de manière coupable. Le juge atténue la peine si l'erreur était évitable. L'erreur sur l'illicéité vise le cas où l'auteur agit en ayant connaissance de tous les éléments constitutifs de l'infraction, et donc avec intention, mais en croyant par erreur agir de façon licite.”
Die Anschlussberufung kann fristwahrend erhoben werden, wenn sie sich gegen ein endgültiges bzw. ganz abgeschlossenes Urteil richtet; sie kann jedoch bei Zurücknahme der Hauptberufung unter Umständen als erledigt abgeschrieben werden.
“Eintreten / Fristen Die Berufungsanmeldung und -erklärung der BA sowie die Anschlussberufungserklärung des Beschuldigten erfolgten jeweils unter Fristenwahrung (Art. 399 Abs. 1-3 StPO und Art. 401 Abs. 1 StPO). Die Berufung und die Anschlussberufung richten sich gegen das Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2023.25 vom 7. Dezember 2023, mit welchem das Verfahren ganz abgeschlossen wurde (Art. 398 Abs. 1 StPO). Die BA und der Beschuldigte sind im Rahmen ihrer Berufungsanträge und Anschlussberufungsanträge beschwert und haben in diesem Umfang ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Urteils. Gemäss Art. 156 Abs. 1 FinfraG unterstehen die Verfolgung und Beurteilung von Handlungen nach Art. 154 FinfraG, d.h. Ausnützen von Insiderinformationen, der Bundesgerichtsbarkeit. Die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts ist in der Besetzung mit drei Richterpersonen für die Beurteilung der vorliegenden Berufung und Anschlussberufung örtlich und sachlich zuständig (Art. 21 Abs. 1 lit. a StPO; Art. 33 Iit. c, Art. 38a und 38b des Bundesgesetzes über die Organisation der Strafbehörden des Bundes [Strafbehördenorganisationsgesetz, StBOG; SR 173.71]). Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass.”
“Die Berufungsanmeldungen bzw. -erklärungen der Beschuldigten MARTYNEN—KO und A., der B. S.A. und der G. Ltd. erfolgten jeweils fristgerecht (Art. 399 Abs. 1 - 3, Art. 401 Abs. 1 StPO; oben SV lit. A.9, B.1 f. und B.5). Mit Beschluss vom 17. Januar 2024 wurde die Anschlussberufung der BA zufolge Rückzugs als erledigt abgeschrieben (vgl. oben SV lit. B.3).”
Die Neben- bzw. Zivilpartei darf im Anschluss an die Hauptberufung nur die rein strafrechtliche Rechtsqualifikation bzw. Neuqualifikation der Tat anfechten; dabei bleibt die Reformatio in peius gewahrt.
“Le recourant conteste la recevabilité de l'appel joint du 16 juillet 2021 de la partie plaignante faute de qualité pour recourir car celle-ci, ayant retiré ses conclusions civiles durant les débats, n'aurait plus d'intérêt à demander une requalification juridique sans contrevenir à l'interdiction de la reformatio in peius. Conformément à l'art. 401 al. 2 CPP, lorsque le prévenu conteste la peine infligée par rapport à des infractions concernant la partie plaignante, celle-ci est habilitée à former un appel joint sur d'autres aspects du jugement attaqué (ATF 142 IV 234 consid. 1.2; arrêt 6B_1021/2016 du 20 septembre 2017 consid. 2.1.2). La partie plaignante étant autorisée à déposer un appel joint portant sur la seule qualification juridique - soit en l'espèce, la constatation que les éléments constitutifs de la diffamation et non ceux de l'injure sont réunis - le grief du recourant est rejeté.”
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