10 commentaries
Mit Rechtshängigkeit gehen die verfahrensleitenden Befugnisse in formeller Hinsicht an das Gericht über; die Staatsanwaltschaft verliert grundsätzlich verfahrensleitende Befugnisse gegenüber dem Gericht (z.B. Ausstandsverfahren, Leitung)
“Der Gesuchsteller stellt sein Ausstandsgesuch "in Anlehnung an Art. 56 lit. f StPO" (act. A.1, Rechtsbegehren Ziff. 1). In der Sache macht er verschiedene angebliche Verfahrensfehler von Staatsanwalt B. geltend. Bei Verfahrensfehlern, die von einer in einer Strafbehörde tätigen Person mutmasslich begangen wurden, ist - worauf der Gesuchsteller zutreffend hinweist - der Ausstandsgrund von Art. 56 lit. f StPO zu prüfen (vgl. statt vieler Andreas J. Keller, in: Donatsch/Lieber/Summers/Wohlers [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 3. Aufl., Zürich 2020, N 40 ff. zu Art. 56 StPO m.w.H.). Infolge Anklagerhebung beim Regionalgericht Maloja ist die Verfahrensleitung im gegen den Gesuchsteller geführten Strafverfahren an dieses übergegangen (vgl. Art. 328 StPO). Dies ändert jedoch nichts daran, dass über Ausstandsgesuche gegen Staatsanwälte nach Art. 56 lit. f StPO die Beschwerdeinstanz zu entscheiden hat (Art. 59 Abs. 1 lit. b StPO). Mit der Entscheidkompetenz einher geht die Befugnis und Pflicht zur Leitung des Ausstandsverfahrens. Das Regionalgericht hat das Ausstandsgesuch daher zu Recht an das Kantonsgericht bzw. dessen II. Strafkammer als strafrechtliche Beschwerdeinstanz weitergeleitet (vgl. Art. 22 EGzStPO [BR 350.100] i.V.m. Art. 10 Abs. 1 KGV [BR 173.100]) und der Schriftenwechsel sowie weitere Instruktionshandlungen erfolgten durch dieses.”
“Die Beschwerdekammer hatte in diesem Entscheid erwogen, nach dem Schrifttum sei die Beschwerde gegen Verfügungen der Staatsanwaltschaft an die Beschwerdeinstanz auch dann möglich, wenn das Sachgericht die Anklage an die Staatsanwaltschaft zurückgewiesen und zugleich entschieden habe, dass der sistierte Fall bei ihm hängig bleibe. Aufgrund dieser Möglichkeit wäre es widersprüchlich, das Entfallen ihrer Zuständigkeit mit der Rechtshängigkeit beim Sachgericht zu begründen (TPF 2012 17 E. 1.4). Das Bundesgericht erwog, die Beschwerdekammer nenne damit einen beachtenswerten Grund, der gegen die Gegenstandslosigkeit der Beschwerde spreche. Zudem könnten auch prozessökonomische Gesichtspunkte und das Beschleunigungsgebot (Art. 5 StPO) die Auffassung der Beschwerdekammer stützen (Urteil 1B_187/2015 vom 6. Oktober 2015 E. 2.3 ff.). Im Schrifttum wird unter Hinweis auf den zitierten Entscheid des Bundesstrafgerichts teilweise vertreten, die kantonale Beschwerdeinstanz bleibe für die vor ihr noch hängigen Beschwerden zuständig, auch wenn während des Beschwerdeverfahrens die Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht eingereicht worden sei (MOREILLON/PAREIN-REYMOND, a.a.O., N. 3a zu Art. 328 StPO). Andererseits wurde dazu differenzierend angemerkt, es sei zu vermeiden, dass der Entscheid der Beschwerdeinstanz das Sachgericht in irreversibler Weise binde, wie dies etwa bei der Freigabe von beschlagnahmten Vermögensmitteln der Fall sei (ANDREAS J. KELLER, in: Donatsch/Lieber/Summers/Wohlers [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung StPO, 3. Aufl. 2020 N. 18a zu Art. 393 StPO).”
“Die Staatsanwaltschaft leitet das Vorverfahren, verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung, erhebt gegebenenfalls die Anklage und vertritt die Anklage (Art. 16 Abs. 2 StPO). Mit dem Eingang der Anklageschrift wird das Verfahren beim Gericht rechtshängig (Art. 328 Abs. 1 StPO); mit der Rechtshängigkeit gehen die Befugnisse im Verfahren auf das Gericht über (Art. 328 Abs. 2 StPO). Der Wechsel der Verfahrensherrschaft hat zur Folge, dass die Staatsanwaltschaft keine verfahrensleitenden Befugnisse mehr hat und für den weiteren Verfahrensablauf allein das Gericht zuständig ist (JONAS ACHERMANN, in: Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, N. 2 zu Art. 328 StPO, MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2016, N. 6 f. zu Art. 328 StPO).”
Mit Rechtshängigkeit verliert die Staatsanwaltschaft verfahrensleitende Befugnisse; bestimmte Anliegen (z.B. Forderungen betreffend Beweismittel) können beim früheren Untersuchungsrichter nicht mehr durch Rechtsmittel erzwingbar sein.
“Finalement, l’acte d’accusation a été établi le 31 août 2023, soit dix mois après le courrier du 12 octobre 2022, sans que le recourant ne fasse valoir, dans l’intervalle, un retard à statuer. Il n’est pas contesté que ni le rejet de réquisitions de preuve ni l’acte d’accusation ne sont soumis à recours (art. 318 al. 3 et 324 al. 2 CPP). Le législateur a entendu exclure la possibilité de recourir à ce stade en raison des importants retards qui pourraient en découler pour le déroulement de la procédure, et parce que les propositions de preuve écartées peuvent être réitérées dans le cadre des débats (Message du Conseil fédéral du 21 décembre 2005 relatif à l'unification du droit de la procédure pénale, FF 2006 1057, p. 1254). En l’occurrence, la réception de l’acte d’accusation par le tribunal, intervenue le 1er septembre 2023 (PV des opérations, p. 14), soit avant le dépôt du recours, crée la litispendance (art. 328 al. 1 CPP), de sorte que celui-ci devient en charge de la direction de la procédure et qu’il prend les décisions pratiques relatives à la conduite du procès, conformément aux art. 329 ss CPP (art. 328 al. 2 CPP ; Moreillon/Parein-Reymond, op. cit., n. 7 ad art. 328 al. 2 CPP). Dans ce contexte très particulier où la procédure préliminaire est désormais close, on ne saurait considérer que le recourant dispose encore d’un intérêt juridiquement protégé actuel au retranchement des procès-verbaux d’auditions et du rapport de police, dès lors, d’une part, qu’il a eu tout le loisir de soulever les questions concernées lors de l’instruction, cas échéant en faisant valoir un déni de justice auprès de la Chambre de céans, ce qu’il n’a pas fait, et, d’autre part, qu’il pourra réitérer sa demande de retranchement devant le juge du fond sans dommage quant à sa situation factuelle ou juridique, puisque le tribunal, désormais direction de la procédure, pourra, au besoin, suspendre celle-ci et renvoyer la cause au Ministère public pour qu’il la complète ou la corrige (art. 329 al. 2 CPP). En réalité, la problématique est similaire à celle de la compétence pour statuer sur des conditions de détention après le dépôt de l’acte d’accusation, le Tribunal fédéral ayant considéré que, dans un tel cas, le prévenu n’avait pas d’intérêt juridiquement protégé à recourir contre l’ordonnance du Tribunal des mesures de contrainte et qu’il lui incombait de prendre des conclusions devant le juge du fond (TF 1B_188/2021 du 18 mai 2021 qui confirme l’arrêt CREP 11 mars 2021/195 publié au JdT 2021 III 71).”
“Die Staatsanwaltschaft leitet das Vorverfahren, verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung, erhebt gegebenenfalls die Anklage und vertritt die Anklage (Art. 16 Abs. 2 StPO). Mit dem Eingang der Anklageschrift wird das Verfahren beim Gericht rechtshängig (Art. 328 Abs. 1 StPO); mit der Rechtshängigkeit gehen die Befugnisse im Verfahren auf das Gericht über (Art. 328 Abs. 2 StPO). Der Wechsel der Verfahrensherrschaft hat zur Folge, dass die Staatsanwaltschaft keine verfahrensleitenden Befugnisse mehr hat und für den weiteren Verfahrensablauf allein das Gericht zuständig ist (JONAS ACHERMANN, in: Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, N. 2 zu Art. 328 StPO, MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2016, N. 6 f. zu Art. 328 StPO).”
Zum Zeitpunkt der Rechtshängigkeit können bestimmte vorangegangene Verfahrensbefugnisse/Entscheide (z.B. Herausgabeverfügungen) nicht rückwirkend entzogen werden; die Staatsanwaltschaft kann vor Anklageerhebung über sichergestellte Gegenstände verfügen, soweit deren Eigentum unbestritten ist.
“Als unbegründet erweist sich das Vorbringen, die Staatsanwaltschaft sei zur Herausgabe der Gegenstände nicht zuständig gewesen. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass die fraglichen Gegenstände lediglich sichergestellt und nicht beschlagnahmt worden seien. Damit kann sich der Antrag der Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift, wonach das erstinstanzliche Gericht über die beschlagnahmten Gegenstände zu verfügen habe, entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht auf die fraglichen Gegenstände beziehen. Ferner führt die Vorinstanz zutreffend aus, dass das Verfahren mit Eingang der Anklageschrift beim Gericht rechtshängig wird und mit der Rechtshängigkeit die Befugnisse im Verfahren auf das Gericht übergehen (vgl. Art. 328 StPO), jedoch die Verfahrensleitung zum Zeitpunkt des Erlasses der Herausgabeverfügungen am 26. Juni 2023 noch bei der Staatsanwaltschaft lag. Gestützt auf die verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen (vgl. nachfolgende E. 6.3) ist davon auszugehen, dass zum Zeitpunkt des Erlasses der Herausgabeverfügungen nicht umstritten war, wem die fraglichen Gegenstände gehörten. Damit war die Staatsanwaltschaft zu diesem Zeitpunkt zuständig, vor der Anklageerhebung am 30. Juni 2023 über die fraglichen Gegenstände, die ihres Erachtens für das weitere Verfahren nicht mehr als Beweismittel benötigt würden, zu verfügen. Ebenso wenig ist zu beanstanden, dass die Vorinstanz über die von der Beschwerdeführerin erhobenen Beschwerden entschied, obwohl zwischenzeitlich die Befugnisse im Verfahren mit Eingang der Anklageschrift vom 30. Juni 2023 auf das erstinstanzliche Gericht übergegangen waren (vgl. Urteil 7B_383/2023, 7B_384/2023 vom 14. Dezember 2023 E. 3.3).”
Trotz Rechtshängigkeit können kantonale Beschwerdeinstanzen in der Regel weiterhin über schwerwiegende Maßnahmen oder Vermögenseingriffe (z.B. Kontensperren, Grundbuchsperren, Vermögens- oder Eigentumseingriffe) entscheiden, um Raschheit und Prozessökonomie zu wahren.
“In der Lehre wird die Auffassung vertreten, dass Beschwerden gegen Verfügungen der Staatsanwaltschaft (betreffend Beschlagnahme, Ablehnung der Bestellung einer amtlichen Verteidigung oder der Akteneinsicht) mit der Anklageerhebung (bzw. der Überweisung der Sache ans Sachgericht) gegenstandslos werden und das betroffene Gesuch bei der «ersten Instanz» zu erneuern ist (Schmid/Jositsch, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 4. Aufl. 2023, N. 3 zu Art. 328 StPO). Wie es sich im Allgemeinen verhält, hat das Bundesgericht bislang offengelassen (Urteil des Bundesgerichts 7B_383/2023 vom 14. Dezember 2023 E. 3.3.1 mit Verweis auf 7B_208/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 3.3; 7B_369/2023 vom 25. September 2023 E. 3.4; 1B_108/2022 vom 10. Oktober 2022 E. 1.2.2 f.; 1B_187/2015 vom 6. Oktober 2015 E. 2.3 ff.). Im Urteil 7B_383/2023 vom 14. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, dass die Beschwerdeinstanz trotz Übergangs der Verfahrensleitung an das erstinstanzliche Gericht nach Anklageerhebung über die bei ihr hängigen Beschwerden betreffend Konto- und Grundbuchsperren zu entscheiden habe. Zur Begründung führte es aus, dass die Beschlagnahme einen schweren Eingriff in die Eigentumsrechte bedeute (Art. 26 Abs. 1 BV) und entsprechend ein berechtigtes Interesse daran bestehe, dass möglichst rasch über die Rechtmässigkeit der von der Staatsanwaltschaft verfügten Freigabe der gesperrten Vermögenswerte entschieden werde. Zusätzlich sprächen prozessökonomische Gesichtspunkte und das Beschleunigungsgebot gegen eine Gegenstandslosigkeit des kantonalen Beschwerdeverfahrens.”
“35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Zur Beschwerdeführung legitimiert ist jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheids hat (Art. 382 Abs. 1 StPO). 2.2 Die Generalstaatsanwaltschaft und der Beschwerdeführer bringen vor, es sei zu prüfen, ob das Beschwerdeverfahren aufgrund des Zuständigkeitswechsels gegenstandslos geworden sei. 2.2.1 In der Lehre wird die Auffassung vertreten, dass Beschwerden gegen Verfügungen der Staatsanwaltschaft (betreffend Beschlagnahme, Ablehnung der Bestellung einer amtlichen Verteidigung oder der Akteneinsicht) mit der Anklageerhebung (bzw. der Überweisung der Sache ans Sachgericht) gegenstandslos werden und das betroffene Gesuch bei der «ersten Instanz» zu erneuern ist (Schmid/Jositsch, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 4. Aufl. 2023, N. 3 zu Art. 328 StPO). Wie es sich im Allgemeinen verhält, hat das Bundesgericht bislang offengelassen (Urteil des Bundesgerichts 7B_383/2023 vom 14. Dezember 2023 E. 3.3.1 mit Verweis auf 7B_208/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 3.3; 7B_369/2023 vom 25. September 2023 E. 3.4; 1B_108/2022 vom 10. Oktober 2022 E. 1.2.2 f.; 1B_187/2015 vom 6. Oktober 2015 E. 2.3 ff.). Im Urteil 7B_383/2023 vom 14. Dezember 2023 entschied das Bundesgericht, dass die Beschwerdeinstanz trotz Übergangs der Verfahrensleitung an das erstinstanzliche Gericht nach Anklageerhebung über die bei ihr hängigen Beschwerden betreffend Konto- und Grundbuchsperren zu entscheiden habe. Zur Begründung führte es aus, dass die Beschlagnahme einen schweren Eingriff in die Eigentumsrechte bedeute (Art. 26 Abs. 1 BV) und entsprechend ein berechtigtes Interesse daran bestehe, dass möglichst rasch über die Rechtmässigkeit der von der Staatsanwaltschaft verfügten Freigabe der gesperrten Vermögenswerte entschieden werde. Zusätzlich sprächen prozessökonomische Gesichtspunkte und das Beschleunigungsgebot gegen eine Gegenstandslosigkeit des kantonalen Beschwerdeverfahrens.”
Nach Rechtshängigkeit trägt das Gericht primär die Beweisverantwortung; das erstinstanzliche MJP kann zurückverwiesen werden, wenn Beweise fehlen.
“Enfin, si le tribunal constate au cours de la délibération que l'affaire n'est pas en état d'être jugée, il peut décider de compléter les preuves, puis de reprendre les débats (art. 349 CPP). Selon la systématique du CPP, c'est en premier lieu au ministère public qu'il incombe d'administrer les preuves nécessaires. En vertu de l'art. 308 al. 3 CPP, il lui appartient en effet, dans le cas d'une mise en accusation, de fournir au tribunal les éléments essentiels lui permettant de juger de la culpabilité du prévenu et de fixer la peine. Le ministère public porte ainsi la responsabilité principale de l'établissement des faits, dès lors que le système de l'immédiateté des preuves limitée devant le tribunal donne à l'instruction durant la procédure préliminaire une importance particulière (Sollberger, in Goldschmid/Maurer/Sollberger (éd.), Kommentierte Textausgabe zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2008, p. 299 ; Schmid, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 2009, p. 559 ; Cornu, in Commentaire romand CPP, 2011, n. 4 ad art. 308 CPP). Après la notification de l'acte d'accusation, les compétences passent au tribunal (art. 328 CPP). Ce dernier peut certes administrer des preuves au cours des débats (art. 343 et 349 CPP), mais il a également la possibilité de renvoyer l'accusation au ministère public pour qu'il la complète « au besoin » s'il constate, au cours de l'examen de l'accusation ou plus tard durant la procédure, qu'un jugement au fond ne peut pas être rendu (art. 329 al. 2 CPP). L’administration des preuves par l'autorité de jugement de première instance est réglée par l'art. 343 CPP. Il réitère l'administration des preuves qui, lors de la procédure préliminaire, n'ont pas été administrées en bonne et due forme (al. 2) ou l'administration des preuves qui, lors de la procédure préliminaire, ont été administrées en bonne et due forme lorsque la connaissance directe du moyen de preuve apparaît nécessaire au prononcé du jugement (al. 3). 4.3. Le premier juge a retenu ce qui suit : « L’acte d’accusation ne mentionne pas que le prévenu avait les moyens de payer les contributions d’entretien auxquelles il a été astreint par jugement du 20 mai 2009 du Tribunal d’arrondissement de Lausanne.”
Die Staatsanwaltschaft darf dem Gericht nach Rechtshängigkeit nachträgliche/verwertbare Erkenntnisse aus eigenen oder anderen noch hängigen (nicht rechtskräftigen) Untersuchungen übermitteln bzw. dem Gericht zur Verfügung stellen; solche Erkenntnisse dürfen in die Beweiswürdigung einbezogen werden.
“Dies als Folge davon, dass die Staatsanwaltschaft die beiden einvernommen und damit Beweise erhoben habe, obwohl gemäss Art. 328 Abs. 1 und 2 StPO die Staatsan- waltschaft im Verfahren der Beschuldigten über keine verfahrensleitenden Befug- nisse mehr verfügt habe, da diese nach Anklageerhebung auf das Gericht überge- gangen seien (Urk. 35 S. 2; Prot. II S. 59). Der Staatsanwalt als Vertreter der An- klagebehörde bringt dagegen vor, dass diese Konfrontationseinvernahmen sehr wohl verwertbar seien, da D._____ und E._____ in deren jeweiligen Verfahren ein- vernommen worden seien, in denen er in jenem Zeitpunkt auch die Untersuchung führte. Lediglich um das Konfrontationsrecht zu wahren, seien C._____ und A._____ inklusive ihrer amtlichen Verteidiger zur Einvernahme eingeladen worden, worüber auch das Gericht in Kenntnis gewesen sei (vgl. Prot. II S. 56). 2.1.1. Mit dem Eingang der Anklageschrift wird das Verfahren beim Gericht rechts- hängig. Mit der Rechtshängigkeit gehen die Befugnisse im Verfahren auf das Ge- richt über (Art. 328 StPO). Der amtlichen Verteidigung ist zuzustimmen, dass die Staatsanwaltschaft in bei am Gericht rechtshängigen Verfahren keine beliebigen Zwangsmassnahmen und Beweisabnahmen mehr vornehmen darf. Indes ist vor- liegend zu berücksichtigen, dass die Kuriere in eigenen, sich nach wie vor im Un- tersuchungsstadium befindenden Verfahren und nicht im Verfahren der Beschul- digten einvernommen wurden. Es fand "lediglich" eine Konfrontation statt. Nach der Argumentation der Verteidigung hätte das Gericht die Staatsanwaltschaft anweisen müssen, das Verfahren zu ergänzen bzw. eine Konfrontation durchzuführen, mithin hätte es die Sache zur Beweisergänzung zurückweisen müssen, was überspitzt formalistisch erscheint. Es entspricht vielmehr der langjährigen Praxis und muss auch aus verfahrensökonomischer Sicht zulässig sein, dass die Staatsanwaltschaft nachträgliche Erkenntnisse aus anderen Verfahren dem Gericht zur Verfügung stellt. Wie die Staatsanwaltschaft vorbringt, war das Gericht über das Vorgehen in Kenntnis, und die Würdigung der Beweise obliegt letztlich ohnehin letzterem.”
“Mit dem Eingang der Anklageschrift wird das Verfahren beim Gericht rechts- hängig. Mit der Rechtshängigkeit gehen die Befugnisse im Verfahren auf das Ge- richt über (Art. 328 StPO). Der amtlichen Verteidigung ist zuzustimmen, dass die Staatsanwaltschaft in bei am Gericht rechtshängigen Verfahren keine beliebigen Zwangsmassnahmen und Beweisabnahmen mehr vornehmen darf. Indes ist vor- liegend zu berücksichtigen, dass die Kuriere in eigenen, sich nach wie vor im Un- tersuchungsstadium befindenden Verfahren und nicht im Verfahren der Beschul- digten einvernommen wurden. Es fand "lediglich" eine Konfrontation statt. Nach der Argumentation der Verteidigung hätte das Gericht die Staatsanwaltschaft anweisen müssen, das Verfahren zu ergänzen bzw. eine Konfrontation durchzuführen, mithin hätte es die Sache zur Beweisergänzung zurückweisen müssen, was überspitzt formalistisch erscheint. Es entspricht vielmehr der langjährigen Praxis und muss auch aus verfahrensökonomischer Sicht zulässig sein, dass die Staatsanwaltschaft nachträgliche Erkenntnisse aus anderen Verfahren dem Gericht zur Verfügung stellt. Wie die Staatsanwaltschaft vorbringt, war das Gericht über das Vorgehen in Kenntnis, und die Würdigung der Beweise obliegt letztlich ohnehin letzterem.”
Das erstinstanzliche Gericht kann auch nach Anklageerhebung wegen neuer Umstände erneut Maßnahmen wie Beschlagnahme anordnen.
“September 2021 aufhob, erweist es sich als sachgerecht, dass die Vorinstanz trotz Übergangs der Verfahrensleitung an das erstinstanzliche Gericht über die bei ihr hängige Beschwerde in der Sache befindet: Die Beschwerdeführerin macht zu Recht geltend, sie habe ein berechtigtes Interesse daran, dass möglichst rasch über die Rechtmässigkeit der von der Staatsanwaltschaft verfügten Freigabe der gesperrten Vermögenswerte entschieden werde, weil die Beschlagnahme einen schweren Eingriff in ihre Eigentumsrechte darstelle und sie in ihrer Lebensgestaltung einschränke. Zusätzlich sprechen im vorliegenden Fall auch prozessökonomische Gesichtspunkte und das Beschleunigungsgebot (Art. 5 StPO) gegen eine Gegenstandslosigkeit des kantonalen Beschwerdeverfahrens. Es stellt keinen sinnvollen Einsatz der Ressourcen der Justiz dar, wenn die Beschwerdeinstanz die Beschwerde als gegenstandslos abschreiben muss, obwohl die Sache bei ihr spruchreif ist, nur weil die Staatsanwaltschaft noch kurz vor ihrem Entscheid Anklage erhoben hat, zumal die Beschlagnahmeverfügung des erstinstanzlichen Gerichts wieder bei der Beschwerdeinstanz angefochten werden könnte (Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO; BGE 140 IV 202 E. 2.1 f.). Weshalb sie in solcher Konstellation nicht sogleich selber entscheiden können soll, ist in Fällen einer Beschwerde gegen die verfügte Freigabe von beschlagnahmten Vermögenswerten aufgrund der genannten Gründe nicht erkennbar. Indessen steht es dem erstinstanzlichen Gericht nach Art. 328 Abs. 2 StPO frei, von der Staatsanwaltschaft freigegebene Vermögenswerte aufgrund veränderter Umstände wieder zu beschlagnahmen.”
Mit Rechtshängigkeit übernimmt das Gericht die praktische Verfahrensleitung; es kann das Verfahren leiten, Beweisanträge prüfen und das Verfahren gegebenenfalls an die Staatsanwaltschaft zurückweisen.
“Finalement, l’acte d’accusation a été établi le 31 août 2023, soit dix mois après le courrier du 12 octobre 2022, sans que le recourant ne fasse valoir, dans l’intervalle, un retard à statuer. Il n’est pas contesté que ni le rejet de réquisitions de preuve ni l’acte d’accusation ne sont soumis à recours (art. 318 al. 3 et 324 al. 2 CPP). Le législateur a entendu exclure la possibilité de recourir à ce stade en raison des importants retards qui pourraient en découler pour le déroulement de la procédure, et parce que les propositions de preuve écartées peuvent être réitérées dans le cadre des débats (Message du Conseil fédéral du 21 décembre 2005 relatif à l'unification du droit de la procédure pénale, FF 2006 1057, p. 1254). En l’occurrence, la réception de l’acte d’accusation par le tribunal, intervenue le 1er septembre 2023 (PV des opérations, p. 14), soit avant le dépôt du recours, crée la litispendance (art. 328 al. 1 CPP), de sorte que celui-ci devient en charge de la direction de la procédure et qu’il prend les décisions pratiques relatives à la conduite du procès, conformément aux art. 329 ss CPP (art. 328 al. 2 CPP ; Moreillon/Parein-Reymond, op. cit., n. 7 ad art. 328 al. 2 CPP). Dans ce contexte très particulier où la procédure préliminaire est désormais close, on ne saurait considérer que le recourant dispose encore d’un intérêt juridiquement protégé actuel au retranchement des procès-verbaux d’auditions et du rapport de police, dès lors, d’une part, qu’il a eu tout le loisir de soulever les questions concernées lors de l’instruction, cas échéant en faisant valoir un déni de justice auprès de la Chambre de céans, ce qu’il n’a pas fait, et, d’autre part, qu’il pourra réitérer sa demande de retranchement devant le juge du fond sans dommage quant à sa situation factuelle ou juridique, puisque le tribunal, désormais direction de la procédure, pourra, au besoin, suspendre celle-ci et renvoyer la cause au Ministère public pour qu’il la complète ou la corrige (art. 329 al. 2 CPP). En réalité, la problématique est similaire à celle de la compétence pour statuer sur des conditions de détention après le dépôt de l’acte d’accusation, le Tribunal fédéral ayant considéré que, dans un tel cas, le prévenu n’avait pas d’intérêt juridiquement protégé à recourir contre l’ordonnance du Tribunal des mesures de contrainte et qu’il lui incombait de prendre des conclusions devant le juge du fond (TF 1B_188/2021 du 18 mai 2021 qui confirme l’arrêt CREP 11 mars 2021/195 publié au JdT 2021 III 71).”
“Die Staatsanwaltschaft leitet das Vorverfahren, verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung, erhebt gegebenenfalls die Anklage und vertritt die Anklage (Art. 16 Abs. 2 StPO). Mit dem Eingang der Anklageschrift wird das Verfahren beim Gericht rechtshängig (Art. 328 Abs. 1 StPO); mit der Rechtshängigkeit gehen die Befugnisse im Verfahren auf das Gericht über (Art. 328 Abs. 2 StPO). Der Wechsel der Verfahrensherrschaft hat zur Folge, dass die Staatsanwaltschaft keine verfahrensleitenden Befugnisse mehr hat und für den weiteren Verfahrensablauf allein das Gericht zuständig ist (JONAS ACHERMANN, in: Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, N. 2 zu Art. 328 StPO, MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2016, N. 6 f. zu Art. 328 StPO).”
Die Staatsanwaltschaft kann die Anklage bis zum Abschluss der Vorfragen eigenständig zurückziehen.
“Solches ist auch nicht ausgeschlossen, selbst wenn die Beschwerdekammer das Regionalgericht nicht anweisen kann, das Verfahren an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen. Die Staatsanwaltschaft hat die Möglichkeit, eine Anklage (und damit den darin enthaltenen Entscheid gemäss Ziffer II.3) bis zum Abschluss der Behandlung der Vorfragen im Rahmen der erstinstanzlichen Hauptverhandlung zurückziehen. Solches ergibt sich im Umkehrschluss aus Art. 340 Abs. 1 Bst. b StPO. Ein solcher Rückzug geht einher mit der Beendigung des angehobenen gerichtlichen Verfahrens, womit die Verfahrensleitung spätestens nach der (vorzeitigen) Beendigung einer allenfalls bereits begonnenen Hauptverhandlung wieder der Staatsanwaltschaft anheimfällt. Den Rückzug der Anklage kann die Staatsanwaltschaft – was ebenfalls im Umkehrschluss aus Art. 340 hervorgeht – bis zum Abschluss der Vorfragen selbständig und ohne Mitwirkung des Gerichts und der gerichtlichen Verfahrensleitung erklären (vgl. Achermann, in: Basler Kommentar Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 6 zu Art. 328 StPO). Die Staatsanwaltschaft wird deshalb mit Blick auf eine analoge Anwendung Art. 397 Abs. 4 i.V.m. Art. 340 Abs. 1 Bst. b StPO (im Umkehrschluss) angewiesen, die Anklage zurückzuziehen und über den Antrag des Beschwerdeführers vom 3. Mai 2024 in einem separaten Entscheid zu verfügen. Eine Anklageerhebung hat erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. dem Vorliegen eines allfälligen Beschwerdeentscheids der Beschwerdekammer zu erfolgen.”
Mit Rechtshängigkeit (beginnende mit dem Eingang der Anklageschrift) geht die Zuständigkeit/Zuständigkeit für Verfahrensfragen — namentlich Entsiegelungsentscheidungen und die Verfahrensherrschaft/-leitung — von der Staatsanwaltschaft auf das erstinstanzliche Gericht über; dies beendet oft die Voruntersuchung und hat praktische Folgen (z.B. Zeitpunkt für Ausstandsanträge).
“Nachdem die Anklagebehörde die Anklageschrift dem erstinstanzlichen Gericht am 26. Juli 2021 übermittelt und damit das Vorverfahren beendet hatte (vgl. Art. 318 Abs. 1, 324 Abs. 1 StPO), ging die Zuständigkeit hinsichtlich der Frage der Entsiegelung auf das Bezirksgericht Uster über (Art. 328 Abs. 1 StPO in Verbindung mit aArt. 248 Abs. 3 lit. b StPO), denn damit wurde das Verfahren beim Gericht rechtshängig. Nichts daran ändert der Umstand, dass die Entsiegelung infolge technischer Schwierigkeiten in Bezug auf das Apple iPhone X bis zu jenem Zeitpunkt nicht vollzogen werden konnte. Der Entsiegelungsbehörde, d.h. dem Bezirksgericht Zürich als Zwangsmassnahmengericht, fehlte es im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung am 25. April 2023 an der Befugnis, über das Schicksal des Entsiegelungsverfahrens, die Freigabe der Gegenstände, die vom Siegelungsverfahren betroffen waren, und die dort angefallenen Kosten zu entscheiden. Über die Freigabe der von der Siegelung betroffenen Gegenstände wie auch über die Verfahrenskosten als solche hatte am 5. Mai 2022, ein knappes Jahr vor der angefochtenen Verfügung, das zuständige erstinstanzliche Sachgericht entschieden. Es liegt ein offensichtlicher, besonders schwerer und leicht erkennbarer Zuständigkeitsmangel des Bezirksgerichts Zürich als Zwangsmassnahmengericht vor.”
“Die Staatsanwaltschaft erlangt im Hauptverfahren Parteistellung (Art. 104 Abs. 1 lit. c StPO). Die Rechtshängigkeit des erstinstanzlichen Hauptverfahrens wird mit Eingang der Anklageschrift begründet (Art. 328 Abs. 1 StPO). Vorliegend wurde am 13. April 2023 eine Parteimitteilung im Sinne von Art. 318 Abs. 1 StPO erlassen, in welcher die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten und der Privatklä- gerin den Abschluss der Strafuntersuchung mitgeteilt und die Anklageerhebung in Aussicht gestellt hat (act. B.1). Die in der Schlussverfügung angekündigte Art des Abschlusses ist für die Staatsanwaltschaft nicht verbindlich (vgl. Botschaft zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts vom 21. Dezember 2005, BBl 2006 1085 ff., S. 1271). Wie der Beschuldigte zurecht ausführen liess, folgt daraus, dass die beschuldigte Person Ausstandsgründe gegen Richterpersonen des erstinstanzlichen Gerichts erst nach Anklageerhebung anhängig machen kann. Anders verhält es sich jedoch in Bezug auf die Staatsanwaltschaft. Zwar hat diese bis zur Anklageerhebung keine Parteistellung, doch kommt ihr die Herr- schaft über das Verfahren - insbesondere über die Art des Abschlusses - zu (vgl. auch Art. 61 lit. a StPO). Wenn die Staatsanwaltschaft bei jedem einzelnen Mit- glied des Regionalgerichts A.”
“Il n’a par la suite plus rien entrepris, alors qu’il savait que le Ministère public entendait procéder à son renvoi devant le tribunal. Finalement, l’acte d’accusation a été établi le 31 août 2023, soit dix mois après le courrier du 12 octobre 2022, sans que le recourant ne fasse valoir, dans l’intervalle, un retard à statuer. Il n’est pas contesté que ni le rejet de réquisitions de preuve ni l’acte d’accusation ne sont soumis à recours (art. 318 al. 3 et 324 al. 2 CPP). Le législateur a entendu exclure la possibilité de recourir à ce stade en raison des importants retards qui pourraient en découler pour le déroulement de la procédure, et parce que les propositions de preuve écartées peuvent être réitérées dans le cadre des débats (Message du Conseil fédéral du 21 décembre 2005 relatif à l'unification du droit de la procédure pénale, FF 2006 1057, p. 1254). En l’occurrence, la réception de l’acte d’accusation par le tribunal, intervenue le 1er septembre 2023 (PV des opérations, p. 14), soit avant le dépôt du recours, crée la litispendance (art. 328 al. 1 CPP), de sorte que celui-ci devient en charge de la direction de la procédure et qu’il prend les décisions pratiques relatives à la conduite du procès, conformément aux art. 329 ss CPP (art. 328 al. 2 CPP ; Moreillon/Parein-Reymond, op. cit., n. 7 ad art. 328 al. 2 CPP). Dans ce contexte très particulier où la procédure préliminaire est désormais close, on ne saurait considérer que le recourant dispose encore d’un intérêt juridiquement protégé actuel au retranchement des procès-verbaux d’auditions et du rapport de police, dès lors, d’une part, qu’il a eu tout le loisir de soulever les questions concernées lors de l’instruction, cas échéant en faisant valoir un déni de justice auprès de la Chambre de céans, ce qu’il n’a pas fait, et, d’autre part, qu’il pourra réitérer sa demande de retranchement devant le juge du fond sans dommage quant à sa situation factuelle ou juridique, puisque le tribunal, désormais direction de la procédure, pourra, au besoin, suspendre celle-ci et renvoyer la cause au Ministère public pour qu’il la complète ou la corrige (art.”
“Die Staatsanwaltschaft leitet das Vorverfahren, verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung, erhebt gegebenenfalls die Anklage und vertritt die Anklage (Art. 16 Abs. 2 StPO). Mit dem Eingang der Anklageschrift wird das Verfahren beim Gericht rechtshängig (Art. 328 Abs. 1 StPO); mit der Rechtshängigkeit gehen die Befugnisse im Verfahren auf das Gericht über (Art. 328 Abs. 2 StPO). Der Wechsel der Verfahrensherrschaft hat zur Folge, dass die Staatsanwaltschaft keine verfahrensleitenden Befugnisse mehr hat und für den weiteren Verfahrensablauf allein das Gericht zuständig ist (JONAS ACHERMANN, in: Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, N. 2 zu Art. 328 StPO, MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2016, N. 6 f. zu Art. 328 StPO).”
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