Unnötige Prozesskosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat.
128 commentaries
Für die Zuweisung von «unnötigen Prozesskosten» nach Art. 108 ZPO müssen Umfang und Ursache konkret dargelegt und beziffert werden; pauschale oder bloss behauptende Vorbringen genügen nicht. In den zitierten Entscheiden wird zudem ausgeführt, dass entsprechende Angaben rechtzeitig, etwa bereits in der Berufungsschrift bzw. im Berufungs- bzw. Beschwerdeverfahren, zu machen sind.
“Das Regionalgericht zitiert den Berufungskläger damit, dass er alle Verfah- renskosten der Berufungsbeklagten auferlegt haben wolle. Vom Ausgang her sei das nicht gerechtfertigt, und er habe auch nicht konkret aufgezeigt, welche Auf- wendungen "unnötig" im Sinne von Art. 108 ZPO gewesen seien (Urteil S. 22). Damit setzt sich der Berufungskläger nicht auseinander. Dabei könnte es an sich sein Bewenden haben (vorstehend E. 1.2 und 1.3). Gleichwohl drängt es sich auf, Verschiedenes richtig zu stellen: Die Berufungsbeklagte kritisiert die mangelnde Kooperation des Berufungsklägers beim Herausgeben von Unterlagen für das Gutachten. Für ein schleppendes, un- kooperatives Verhalten, so weit es im Rahmen der schlichten Unhöflichkeit bleibt, sieht das Gesetz keine Sanktionen vor. Im Rahmen von Art. 164 ZPO kann die unberechtigte Verweigerung der Mitwirkung zu Ungunsten einer Partei wirken - sie muss es, wenn die Gegenpartei ihren Beweis wegen dieses Verhaltens nicht führen kann. Das setzt allerdings voraus, dass das Gericht eine klare Auflage machte und die Partei diese missachtet hat, und vor allem, dass die benachteiligte Seite sowohl aufzeigt, weshalb ihr Beweis dadurch vereitelt oder erschwert wurde, als auch was für Konsequenzen daraus zu ziehen sind. Das letzte tut die Beru- fungsbeklagte nicht.”
“Die Vorinstanz hat die auf einen Drittel reduzierte Parteientschädigung ge- stützt auf Art. 95 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 ZPO zugesprochen, was nicht zu beanstanden ist. Soweit der Beklagte geltend macht, die Klägerin habe unnötige Prozesskosten im Sinne von Art. 95 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 108 ZPO verursacht, fehlt es an substantiierten Behauptungen zu deren Um- fang. Diese Angaben hätten in der Berufungsschrift erfolgen müssen; eine Nach- frist kann dafür nicht angesetzt werden (BGer 5A_855/2012 vom 13. Februar 2013, E. 5.4 m.w.H.; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012, E. 4.5.2 m.w.H.). Ei- ne weitergehende Reduktion der Parteientschädigung aufgrund einer Verletzung von Art. 52 ZPO ist im Gesetz nicht vorgesehen (vgl. BSK ZPO-Gehri, Art. 52 N 14 ff.; ZK ZPO-Sutter-Somm/Chevalier, Art. 52 N 31 ff.), weshalb offenbleiben kann, wie es sich mit den entsprechenden Behauptungen des Beklagten verhält. Damit sowie aufgrund des Ausgangs des Berufungsverfahrens bleibt es auch hin- sichtlich der Parteientschädigung beim vorinstanzlichen Entscheid.”
“Die Beschwerdeführerin zeigt keine Verletzung von Art. 106 ZPO auf, indem sie darauf hinweist, von insgesamt 31 Unterlassungsbegehren und Eventualanträgen seien lediglich 3 gutgeheissen worden. Aus der blossen Zahl von Rechtsbegehren, die beurteilt oder auf die nicht eingetreten wurde, lässt sich nicht ohne Weiteres auf den Umfang des Unterliegens schliessen; dies gilt umso mehr für Eventualbegehren. Inwiefern mit Letzteren unnötige Prozesskosten im Sinne von Art. 108 ZPO verursacht worden wären, zeigt die Beschwerdeführerin nicht konkret auf. Einzig hinsichtlich der Klagebegehren Ziffern 8 und 9 (Rechnungslegung und finanzielle Wiedergutmachung) konkretisiert die Beschwerdeführerin den Umfang des angeblichen Unterliegens der Gegenpartei. Mit ihr ist davon auszugehen, dass nach dem in Art. 106 Abs. 1 ZPO festgehaltenen Grundsatz in Bezug auf diese beiden Rechtsbegehren die klagende Beschwerdegegnerin als unterliegende Partei zu betrachten ist, nachdem auf deren Rechtsbegehren nicht eingetreten wurde. Die Beschwerdeführerin bringt zudem zu Recht vor, es könne im Hinblick auf die Berücksichtigung dieser Begehren bei der Kostenverteilung nicht einfach auf eine tatsächliche geringe wirtschaftliche Aktivität in der Schweiz verwiesen werden, nachdem die Beschwerdegegnerin den Mindestwert in der Klage auf Fr. 200'000.-- beziffert hatte und dieser Wert im angefochtenen Entscheid nicht in Frage gestellt wird. Konkrete Gründe, weshalb die beiden Klagebegehren einen höheren Betrag ausmachen würden, werden in der Beschwerde nicht aufgezeigt.”
“Nachdem die Vorinstanz auf die negative Feststellungsklage der Beschwerdegegnerin nicht eintrat, wären die Prozesskosten in Anwendung dieser Bestimmung der Beschwerdegegnerin als unterliegender Partei aufzuerlegen gewesen. Für eine (abweichende) Kostenverteilung nach Art. 106 Abs. 2 ZPO blieb bei diesem Ausgang des Verfahrens entgegen der in der Beschwerdeantwort vertretenen Ansicht kein Raum. Inwiefern angesichts der Verfahrensanträge der Beschwerdeführerin (betreffend Festlegung des Streitwerts, Leistung eines weiteren Gerichtskostenvorschusses sowie einer Sicherheit für die Parteientschädigung) und deren Erledigung mit prozessleitender Verfügung der Vorinstanz vom 3. März 2020 gestützt auf Art. 107 Abs. 1 ZPO ein Abweichen von den Verteilungsgrundsätzen (Art. 106 ZPO) gerechtfertigt gewesen wäre, ist aufgrund der vorinstanzlichen Feststellungen nicht erkennbar und wird von der Beschwerdegegnerin auch nicht hinreichend geltend gemacht. Ebenso wenig legt sie dar, inwiefern es sich dabei um unnötige Prozesskosten im Sinne von Art. 108 ZPO gehandelt hätte. Die Vorinstanz hat demnach Art. 106 Abs. 1 ZPO verletzt, indem sie die Prozesskosten nicht in Anwendung dieser Bestimmung vollständig der Beschwerdegegnerin auferlegte, auf deren negative Feststellungsklage sie nicht eintrat. Gemäss den gesetzlichen Verteilungsgrundsätzen hat die vollständig unterliegende Beschwerdegegnerin sowohl die Gerichtskosten als auch die Parteientschädigung zu tragen.”
Übernimmt eine Partei ein Verfahrensrisiko (z.B. die Übermittlung oder Einreichung ohne Bestätigung/Attest über den erfolgten Einlieferungsakt) und verursacht dadurch unnötige Verfahrenskosten, können diese ihr gemäss Art. 108 ZPO auferlegt werden.
“En deuxième instance, l’appelante l’emporte dans une très large mesure, puisqu’elle concluait principalement à ce que les dommages et intérêts alloués à l’intimée soient ramenés de 52'218'922 USD à 3'797'361 USD (- 48'421'561 USD), alors que ceux-ci sont en définitive arrêtés à 6'559'644 USD (- 45'659'278 USD). L’appelante obtient ainsi plus de 90% de la diminution des dommages et intérêts à laquelle elle concluait à titre principal. Sous réserve du montant de 5'000 fr. correspondant aux frais de la procédure limitée à l’examen de la recevabilité de l’appel, les frais judiciaires de deuxième instance – par 45'000 fr. – seront ainsi mis à concurrence de 1/10 à la charge de l’appelante, par 4'500 fr., et de 9/10 à la charge de l’intimée, par 40'500 fr. (art. 106 al. 2 CPC). Le solde de 5'000 fr. sera en revanche mis entièrement à la charge de l’appelante pour le même motif que celui relevé par le Tribunal fédéral dans son arrêt du 12 décembre 2023, à savoir que cette dernière a causé inutilement les frais en question en prenant le risque d’un mode de transmission de son appel sans attestation de dépôt (art. 108 CPC). En définitive, les frais judiciaires de deuxième instance seront supportés par l’appelante à concurrence de 9'500 fr. et par l’intimée à concurrence de 40'500 francs. L’intimée doit dès lors à l’appelante la somme de 40'500 fr. à titre de restitution partielle d’avance de frais de deuxième instance. 5.3.2 La charge des dépens afférant à la procédure de deuxième instance est évaluée à 100’000 fr. pour chaque partie (art. 3 al. 2 et 7 TDC [tarif des dépens en matière civile du 23 novembre 2010 ; BLV 270.11.6]). Sur la base de ce montant, les dépens liés à la question de la recevabilité de l’appel peuvent être estimés à 5'000 francs. Ils seront supportés intégralement par l’appelante pour le même motif que celui exposé ci-dessus, à savoir que celle-ci a causé la procédure limitée à l’examen de la recevabilité de son appel en prenant le risque de transmettre celui-ci sans attestation de dépôt. Le solde des dépens, par 95’000 fr., sera en revanche mis à la charge des parties selon la clé de répartition figurant ci-dessus, le montant dû à ce titre par l’intimée à l’appelante s’élevant par conséquent à 76’000 fr.”
“La reclamante - nonostante regolare citazione - non si è presentata all'udienza del 30 aprile 2025 dinnanzi al Tribunale regionale e ha fatto valere il pagamento dell'importo posto in esecuzione unicamente in sede di reclamo. La tassa di giustizia va quindi posta a carico della reclamante sia per la procedura di prima istanza che per quella di reclamo (art. 108 CPC). Di riflesso, la reclamante non ha diritto a ripetibili, le quali non sono in ogni caso state protestate (act. A.1). Dispositivo”
Art. 108 ZPO begründet für unnötige Prozesskosten das Verursacherprinzip: Unnötige Kosten werden der Person (auch einem Dritten, der nicht Partei ist) auferlegt, die sie verursacht hat. Art. 107 ZPO kann nicht herangezogen werden, um Dritte mit Kosten zu belasten. Unnötige Kosten sind solche, die nichts zur Beilegung des Rechtsstreits beitragen oder dem Grundsatz der Verfahrensökonomie zuwiderlaufen. Für die Kostenauflage genügt grundsätzlich die Verursachung; ein Verschulden ist nicht erforderlich (das Bundesgericht liess offen, ob bei Drittbelastung stets Verschulden verlangt ist).
“Cette disposition dérogatoire ne peut pas être appliquée pour mettre les frais à la charge d'un tiers (ATF 141 III 426 consid 2.3). L'analogie avec les arrêts rendus en procédure pénale à laquelle l'autorité cantonale a procédé pour retenir que l'avocat est une partie en procédure civile au sens des art. 106 s. CPC n'est pas pertinente. En effet, par cette jurisprudence, le Tribunal fédéral entend appliquer en procédure pénale devant les instances cantonales le principe général consacré à l'art. 66 al. 3 LTF, dont la teneur est semblable à celle de l'art. 108 CPC, malgré le libellé plus restreint de l'art. 417 CPP (arrêt 6B_364/2018 du 26 juillet 2018 consid. 3.3.3). Il est erroné d'en déduire, en procédure civile, que ce serait en raison de sa qualité de partie, et non uniquement en application du principe de causalité prévu à l'art. 108 CPC, qu'un avocat peut se voir imposer des frais, de sorte que l'on pourrait aussi appliquer l'art. 107 CPC à son égard pour lui faire supporter des frais en équité. Enfin, s'agissant de l'art. 108 CPC, cette norme consacre, pour les frais inutiles, le principe de causalité (ATF 141 III 426 consid. 2.4.1). Les frais causés inutilement sont en effet mis à la charge de la personne - y compris les tiers qui ne sont pas parties - qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (ATF 141 précité consid. 2.4.2). L'art. 108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid. 2.4.3). Ainsi, les frais engendrés dans une procédure qui a été menée par un falsus procurator pour une partie qui ne l'a pas mandaté sont à la charge du représentant sans pouvoirs (ATF 84 II 403 consid.”
“Au demeurant, il est brièvement rappelé que, dans tous les cas, l'art. 107 al. 1 CPC ne règle la répartition des frais, en dérogeant au principe prévu par l'art. 106 CPC, qu'entre les parties au procès. Cette disposition dérogatoire ne peut pas être appliquée pour mettre les frais à la charge d'un tiers (ATF 141 III 426 consid 2.3). L'analogie avec les arrêts rendus en procédure pénale à laquelle l'autorité cantonale a procédé pour retenir que l'avocat est une partie en procédure civile au sens des art. 106 s. CPC n'est pas pertinente. En effet, par cette jurisprudence, le Tribunal fédéral entend appliquer en procédure pénale devant les instances cantonales le principe général consacré à l'art. 66 al. 3 LTF, dont la teneur est semblable à celle de l'art. 108 CPC, malgré le libellé plus restreint de l'art. 417 CPP (arrêt 6B_364/2018 du 26 juillet 2018 consid. 3.3.3). Il est erroné d'en déduire, en procédure civile, que ce serait en raison de sa qualité de partie, et non uniquement en application du principe de causalité prévu à l'art. 108 CPC, qu'un avocat peut se voir imposer des frais, de sorte que l'on pourrait aussi appliquer l'art. 107 CPC à son égard pour lui faire supporter des frais en équité. Enfin, s'agissant de l'art. 108 CPC, cette norme consacre, pour les frais inutiles, le principe de causalité (ATF 141 III 426 consid. 2.4.1). Les frais causés inutilement sont en effet mis à la charge de la personne - y compris les tiers qui ne sont pas parties - qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (ATF 141 précité consid. 2.4.2). L'art. 108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid.”
“Abschliessend ist über die Prozesskosten zu befinden. Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Kosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der unterliegenden Partei auferlegt. Dies gilt auch für das Rechtsmittelverfahren (Botschaft ZPO, S. 7296). In Abweichung von diesem Verteilungsgrundsatz können gemäss Art. 108 ZPO unnötige Prozesskosten dem Verursacher auferlegt werden. Entsprechend dieser Bestimmung können auch Dritte, die nicht Partei des Prozesses waren, zur Bezahlung von Kosten verpflichtet werden (BGE 141 III 426 E. 2.4.2 f.). Als unnötige Prozesskosten gelten nicht nur solche, die durch das Verhalten einer Partei oder Dritter innerhalb des Prozesses zu den üblicherweise bzw. ohnehin entstehenden Prozesskosten zusätzlich hinzukommen, sondern auch solche, die durch das Verhalten eines Dritten ausserhalb des Prozesses verursacht wurden und die gesamten Prozesskosten umfassen können (BGE 141 III 426 E. 2.4.3; BGer 4A_420/2015 vom 15. März 2016 E. 4.1). Für die Kostenauflage nach Art. 108 ZPO ist bereits die blosse Verursachung der unnötigen Kosten hinreichend. Es ist kein Verschulden erforderlich. Ob dies auch für die Kostenüberbindung auf Dritte gilt oder ob in solchen Fällen ein Fehlverhalten verlangt wird, ist in der Lehre umstritten. Das Bundesgericht liess diese Frage offen, da es im fraglichen Fall (BGE 141 III 426 E. 2.4.4) ein vorwerfbares Verhalten der kostenbelasteten Drittpartei unter den gegebenen Umständen ohnehin bejahte. Im vorliegenden Fall hätte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers als im Kanton Basel-Landschaft praktizierender Anwalt die in § 18 Abs. 1 und 2 TO statuierte Regelung kennen und damit wissen müssen, dass er selber für die rechtzeitige Einreichung seiner Honorarnote besorgt sein musste. Insoweit kann durchaus von einem vorwerfbaren Verhalten des Rechts-vertreters ausgegangen werden, zumal er es im Rahmen des erstinstanzlichen, summarisch geführten Verfahrens trotz zweimaliger Gelegenheit nicht nur versäumt hat, dem Gericht seine Kostennote zu unterbreiten, sondern darüber hinaus auf seinem vermeintlichen Anspruch, vom Gericht explizit und separat zur Einreichung der Honorarnote aufgefordert zu werden, beharrt und mit dem angestrengten Beschwerdeverfahren weitere Kosten zu Lasten seines Mandanten generiert hat.”
Hat eine Partei durch erst mit der Berufung erhobene Widerklage unnötigen Aufwand verursacht, kann sie nach Art. 108 ZPO zur Zahlung zusätzlicher Parteientschädigungen herangezogen werden; deren Bemessung richtet sich anhand der einschlägigen Honorarregeln und des Streitwerts (vgl. Berechnung nach HoR im zitierten Verfahren).
“Das Grundhonorar umfasst einen einfachen Schriftenwechsel ohne Hauptverhandlung (§ 12 Abs. 1 des Honorarreglements [HoR, SG 291.400]). Im vorliegenden Berufungsverfahren beträgt der Streitwert wie im zivilgerichtlichen Verfahren CHF 23'019.20 (Zivilgerichtsentscheid, E 1.2), da die GmbH auch im Berufungsverfahren die gänzliche Abweisung der Klage verlangt. Bei einem Streitwert von CHF 23'019.20 beträgt das Grundhonorar im zivilgerichtlichen Verfahren zwischen CHF 2'000. und CHF 3'000. (§ 5 Abs. 1 HoR). Angesichts der im Vergleich zu anderen Streitigkeiten mit ähnlichem Streitwert erhöhten Schwierigkeiten des Falls (§ 2 Abs. 1 lit. c HoR) ist es angezeigt, das Grundhonorar am oberen Ende dieses Honorarrahmens festzusetzen (CHF 3'000.). Aufgrund des Abzugs von 40 % für das Berufungsverfahren (§ 12 Abs. 1 HO) ergibt sich mit Bezug auf die Berufung selbst eine Parteientschädigung von CHF 1800.. Die GmbH hat mit ihrer erst mit der Berufung erhobenen Widerklage unnötigen Aufwand verursacht, den sie der Mitarbeiterin gemäss Art. 108 ZPO zusätzlich zu entschädigen hat (Seiler, Die Berufung nach ZPO, Zürich 2013, N 1360 und 1581). Bei einem Streitwert der Widerklage von CHF 6'000. beträgt das Grundhonorar zwischen CHF 1'000. und 2'000. (§ 5 Abs. 1 HoR). Sind die tatsächlichen oder die rechtlichen Verhältnisse besonders einfach, kann ein Abzug von bis zu 50 % gemacht werden (§ 8 Abs. 4 lit. a HoR). Da dies nach dem Gesagten zutrifft (vgl. oben E. 7), schuldet die GmbH für den mit der Widerklage unnötig verursachten Aufwand zusätzlich eine Parteientschädigung von CHF 500.. Hinzu kommen Auslagen von CHF 69. (§ 23 Abs. 1 HO) und die Mehrwertsteuer. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Berufung gegen den Entscheid des Zivilgerichts vom 7. April 2022 (GS.2021.28) wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. Auf die mit der Berufung erhobene Widerklage der Berufungsklägerin wird nicht eingetreten. Das Berufungsverfahren ist kostenlos. Die Berufungsklägerin hat der Berufungsbeklagten für das Berufungsverfahren eine Parteientschädigung von CHF 2'369.”
Ein im Beschwerdeverfahren gestellter Antrag auf Entschädigung aus der Staatskasse (staatliche Prozesshilfe) ist ausgeschlossen, soweit der Antrag bereits vor der Vorinstanz aufgrund des bestehenden Sachverhalts hätte gestellt werden können und dort nicht gestellt wurde.
“Der Beschwerdeführer beantragt im Wesentlichen, die Gerichtskosten seien gestützt auf Art. 107 Abs. 2 ZPO, eventualiter gestützt auf Art. 108 ZPO dem Staat aufzuerlegen, zumal es sich bei der Eröffnung des Verfahrens um ein Ver- sehen des Gerichts gehandelt habe (act. 22 Rz. III.1. ff.). Vor Vorinstanz bean- tragte er hingegen, es sei vom Beschwerdegegner eine Parteientschädigung zu bezahlen, eventualiter sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Dass die Eröffnung des Verfahrens auf einem Versehen der Vorin- - 4 - stanz beruhte, war bereits zum Zeitpunkt der ersten Stellungnahme des Be- schwerdeführers ohne weiteres ersichtlich – und wurde vom Beschwerdeführer auch erkannt (act. 9 Rz. 3) –, zumal die von der Vorinstanz übersehene falsche Adressierung im Gesuch (act. 1) erfolgte. Der anwaltlich vertretene Beschwerde- führer hätte also gestützt darauf bereits vor der Vorinstanz den entsprechenden Antrag auf Entschädigung aus der Staatskasse stellen können. Somit ist der neue Antrag im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen.”
Bei der Festsetzung der Parteikosten ist auf Detailliertheit und Angemessenheit der Abrechnung abzustellen. Das Gericht berücksichtigt insbesondere die unter gewöhnlichen Umständen zur Führung des Prozesses notwendige Zeit sowie die auf dem Spiel stehenden Interessen. Gesetzliche Pauschalen und Grenzen (z. B. üblicher Stundentarif, zulässige Zuschläge, Pauschalen für Korrespondenz sowie Pauschale für Kopien/Porto) sind zu beachten.
“Die Parteikosten sind vorliegend detailliert festzusetzen (Art. 105 Abs. 2 i.V.m. 96 ZPO, Art. 63 i.V.m. 65 ff. JR). Dabei berücksichtigt das Gericht insbesondere die unter gewöhnlichen Umständen zur Führung des Prozesses notwendige Zeit und die auf dem Spiel stehenden Interessen (Art. 63 Abs. 3 JR). Der tatsächlich geleistete Aufwand kann von dem für eine sorgfältige Prozessführung erforderlichen abweichen. Ihm kommt daher nur bedingt Bedeutung zu (vgl. auch Art. 108 ZPO; Urteil BGer 4A_171/2017 vom 26. September 2017 E. 4). Das als Parteientschädigung geschuldete Honorar wird i.d.R. aufgrund eines Stundentarifs von CHF 250.- festgesetzt (Art. 65 JR). Ein angemessener Zuschlag kann gewährt werden, wenn besondere Umstände, die ohne Einfluss auf die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden waren, es rechtfertigen. Die gesamte Entschädigung darf jedoch den doppelten Betrag des nach Artikel 65 festgesetzten Honorars nicht übersteigen (Art. 66 Abs. 1 JR). Korrespondenz und Telefongespräche, die zur Führung des Prozesses notwendig waren und den Rahmen einer einfachen Aktenverwaltung nicht überschreiten, insbesondere Übermittlungsschreiben, Gesuche um Fristerstreckung oder um Verschiebung einer Verhandlung, geben einzig Anspruch auf ein Pauschalhonorar von höchstens CHF 500.- bzw. ausnahmsweise CHF 700.- (Art. 67 JR). Die Kosten für Kopien, Portos und Telefonate werden pauschal auf 5% der Grundentschädigung ohne Zuschlag festgelegt (Art. 68 Abs. 2 JR). Die Mehrwertsteuer betrug bis zum 31.”
Bei Verfahren mit nur einer beteiligten Person (jurisdiktion gracieuse / Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit) kommt regelmässig keine Zuweisung von Kosten gegen den Staat oder gegen Dritte in Betracht; Kosten werden in solchen Verfahren mit nur einer Partei grundsätzlich nicht auferlegt. Spezialgesetzliche Regelungen (z. B. Art. 6 LPEA) können hiervon abweichen; Art. 108 ZPO bleibt dabei zu beachten.
“Pour répondre à ces exigences, le juge doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidé et sur lesquels il a fondé sa décision, de manière à ce que l'intéressé puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause. Il n'a toutefois pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits, moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais peut au contraire se limiter à l'examen des questions décisives pour l'issue du litige (arrêt TC FR 106 2023 54, 58 et 62 du 26 octobre 2023 consid. 2.2 et les références citées; cf. également ATF 138 IV 81 consid. 2.2 et les références citées); qu’en l’espèce, la Justice de paix a déclaré irrecevable la requête déposée par B.________ le 29 janvier 2023, tout en décidant que chaque partie supportait ses propres dépens. Sa décision concernant l’attribution des dépens n’a cependant nullement été motivée et ressort uniquement du dispositif de la décision attaquée; que le sort des frais est réglé à l'art. 6 LPEA (art. 450f CC a contrario; ATF 140 III 385). A teneur de l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Selon l'art. 6 al. 3 LPEA, des dépens peuvent être alloués dans la mesure où la procédure concerne un conflit d'intérêts privés. Toutefois, il n'est pas alloué de dépens en procédure de conciliation, et les collectivités publiques ne reçoivent ni ne paient de dépens; que, selon une jurisprudence constante et bien établie de la Cour, la procédure devant l'autorité de protection ressortit à la juridiction gracieuse. Ce n'est ainsi pas tant la nature de la procédure qui importe que le nombre de parties à celle-ci. Lorsqu'une procédure comporte une seule partie, soit la personne dont l'affaire est en cause, il n'y a pas matière à l'allocation de dépens, ceux-ci ne pouvant être mis à la charge de l'Etat; en revanche, lorsque deux personnes au moins s'opposent devant la Justice de paix en qualité de parties sur un litige de droit privé, des dépens sont envisageables (not. arrêt TC FR 106 2020 49, 106 2020 61 du 7 juillet 2020 consid. 2.3). Quant aux règles de répartition, elles sont celles des art.”
Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei eine angemessene Entschädigung für wiederholbare (ripetibili) Kosten zu ersetzen.
Fehlt die Vollmacht oder ist die Identifikation unklar, gilt dennoch das Kausalitätsprinzip: Nur jene unnötigen Prozesskosten, die der Vertreter tatsächlich und kausal verursacht hat, können ihm nach Art. 108 ZPO auferlegt werden.
“Or, en l'espèce, même si le premier juge avait, au moment de rendre sa décision, retenu l'irrecevabilité de la requête, aucuns frais n'auraient pu être mis à la charge des avocats. En effet, la requête engagée sans connaître l'identité de la partie intimée et l'instruction menée par le premier juge contre des personnes inconnues - la citation à comparaître ne comportait aucun nom et ce magistrat n'a nullement signifié aux recourants que, leur procuration ne mentionnant pas les noms des personnes représentées, il n'accepterait pas qu'ils procèdent et ne prendrait pas en considération leurs déterminations - relèguent à l'arrière-plan le comportement des recourants, qui se sont du reste limités à comparaître à l'audience déjà prévue et à déposer des déterminations sur la requête. On ne voit dès lors pas quels frais causés inutilement doivent être imputés aux recourants, étant précisé que la causalité ne peut se juger que par rapport à leur propre comportement de représenter une partie qui ne veut pas dévoiler son identité, et non par rapport au comportement illicite de la partie qui a donné lieu à la procédure d'évacuation, l'art. 108 CPC n'ayant nullement vocation à protéger le justiciable des difficultés de recouvrement contre sa partie adverse.”
“108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid. 2.4.3). Ainsi, les frais engendrés dans une procédure qui a été menée par un falsus procurator pour une partie qui ne l'a pas mandaté sont à la charge du représentant sans pouvoirs (ATF 84 II 403 consid. 2; arrêts 2C_545/2021 du 10 août 2021 consid. 2.2 et les références; 5A_252/2014 du 10 juin 2014 consid. 2.1). Toutefois, même dans le cas du falsus procurator, le principe de causalité s'applique. En conséquence, seuls les frais que celui-ci a inutilement causés peuvent être mis à sa charge, au sens de l'art. 108 CPC. Or, en l'espèce, même si le premier juge avait, au moment de rendre sa décision, retenu l'irrecevabilité de la requête, aucuns frais n'auraient pu être mis à la charge des avocats. En effet, la requête engagée sans connaître l'identité de la partie intimée et l'instruction menée par le premier juge contre des personnes inconnues - la citation à comparaître ne comportait aucun nom et ce magistrat n'a nullement signifié aux recourants que, leur procuration ne mentionnant pas les noms des personnes représentées, il n'accepterait pas qu'ils procèdent et ne prendrait pas en considération leurs déterminations - relèguent à l'arrière-plan le comportement des recourants, qui se sont du reste limités à comparaître à l'audience déjà prévue et à déposer des déterminations sur la requête. On ne voit dès lors pas quels frais causés inutilement doivent être imputés aux recourants, étant précisé que la causalité ne peut se juger que par rapport à leur propre comportement de représenter une partie qui ne veut pas dévoiler son identité, et non par rapport au comportement illicite de la partie qui a donné lieu à la procédure d'évacuation, l'art.”
In Einzelfällen kann das Gericht von der regelmässigen Kostenverteilung abweichen und die Verfahrenskosten der Partei auferlegen, die das Verfahren durch ihr Verhalten oder durch neu geschaffene Tatsachen veranlasst hat. Soweit die Konkurs- bzw. Failliterklärung zum Zeitpunkt ihres Erlasses begründet war oder sich aufgrund neu eintretender Umstände (z. B. nachträgliche Zahlung, nur vorübergehende Zahlungsunfähigkeit, Anhaltspunkte für Sanierung) die Voraussetzungen ändern, haben Gerichte unter Berufung auf Art. 108 ZPO bzw. auf analoge Normen die Verteilung der Kosten entsprechend entschieden.
“Ce changement de gérance au profit d'un chef étoilé et réputé à Genève, coïncidant avec une potentielle reprise économique dès l'année 2022 ainsi que les perspectives présentées dans le business plan produit par la recourante, en particulier le triplement du chiffre d'affaires à relativement court terme, et l'octroi d'un prêt important, laissent présager un assainissement de la société. Au vu de ce qui précède, la viabilité de l'entreprise ne saurait être déniée d'emblée, de sorte qu'il sera admis que la solvabilité de la recourante a été rendue suffisamment vraisemblable. Le recours sera dès lors admis et le jugement attaqué sera annulé en tant qu'il a déclaré la recourante en état de faillite. 3. Compte tenu des circonstances particulières de la présente cause, en particulier du fait que le jugement de faillite était fondé au moment où il a été prononcé, dès lors que la créance de l'intimée n'avait pas été réglée, il convient, en application – à tout le moins par analogie – des art. 107 al. 1 let. b et/ou f, voire de l'art. 108 CPC, de s'écarter du principe selon lequel les frais sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 1ère phrase CPC) et de laisser les frais judiciaires à la charge de la recourante. Ceux-ci sont arrêtés à 220 fr. et compensés avec l'avance versée par elle, qui reste acquise à l'Etat de Genève (art. 111 al. 1 CPC). L'intimée a comparu en personne et n'a pas répondu au recours, de sorte qu'il ne se justifie pas de lui allouer des dépens (art. 95 al. 3 let. c CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable le recours interjeté le 12 octobre 2021 par A______ SÀRL contre le jugement JTPI/12482/2021 rendu le ______ septembre 2021 par le Tribunal de première instance dans la cause C/16323/2021-S1. Au fond : Annule le chiffre 1 du dispositif du jugement JTPI/12482/2021 rendu le ______ septembre 2021 par le Tribunal de première instance dans la cause C/16323/2021-S1. Rejette le recours pour le surplus. Déboute les parties de toutes autres conclusions.”
“Les poursuites étant désormais réglées par le dépôt effectué par la recourante, sa solvabilité doit être considérée comme vraisemblable, de sorte que la deuxième condition cumulative est satisfaite. Il s'ensuit que le recours doit être admis et la faillite annulée. 2.4. La somme de CHF 25'000.-, versée par la recourante au Greffe du Tribunal cantonal, doit servir à désintéresser les créanciers qui sont à l'origine des poursuites exécutoires ouvertes à son encontre. La somme de CHF 25’000.- sera dès lors transmise, sans délai, à l'Office des poursuites de la Sarine afin qu'il l'affecte à ce but conformément aux indications de la poursuivie. 3. Si le recours est admis, c'est uniquement en raison des faits nouveaux créés et invoqués par la faillie, plus particulièrement son versement du 28 avril 2020 sur le compte de consignation du Greffe du Tribunal cantonal. Les frais de procédure de première instance et de recours seront par conséquent mis à la charge de la recourante qui, par son comportement négligent, a occasionné la procédure (art. 108 CPC). Pour l'instance de recours, ils sont fixés au montant forfaitaire de CHF 500.- (émolument global; art. 52 et 61 OELP). Pour la première instance, ils sont fixés à CHF 160.- comme mentionné dans la décision de la Présidente du Tribunal civil de l'arrondissement de la Sarine. Il n'est pas alloué de dépens à l'intimée, qui n’a pas déposé de détermination. la Cour arrête : I. Le recours est admis. Partant, la décision du Président du Tribunal civil de l'arrondissement de la Sarine du 12 juillet 2021 prononçant la faillite de la société A.________ Sàrl est annulée. II. La somme de CHF 25’000.- versée par la recourante au Greffe du Tribunal cantonal sera transmise, sans délai, à l'Office des poursuites de la Sarine afin qu'il l'affecte conformément aux considérants du présent arrêt. III. Les frais de procédure des deux instances sont mis à la charge de A.________ Sàrl. Pour la première instance, ils ont été fixés à CHF 160.-. Ils seront prélevés sur l'avance de frais effectuée par B.________, qui aura droit à leur remboursement par A.”
“De plus, aucune faillite n'a été prononcée à l'encontre du recourant durant les cinq dernières années et aucune requête de faillite dans une poursuite ordinaire ou dans une poursuite pour effets de change n'est pendante. Par ailleurs, il ne fait l'objet d'aucun acte de défaut de bien. De plus, les deux derniers exercices se sont soldés par des bénéfices. Il sera enfin relevé que malgré la pandémie et les mesures sanitaires et les restrictions qui en découlent, le recourant a pu dégager un bénéfice de plus de 40'000 fr. en 2020. En définitive, le recourant a rendu vraisemblable qu'il est solvable. 2.3 Le recours se révèle dès lors fondé, de sorte que le chiffre 1 du dispositif du jugement sera ainsi annulé et la faillite rétractée (art. 327 al. 3 let. c CPC). 3. 3.1 Compte tenu des circonstances particulières de la présente cause, en particulier du fait que le jugement de faillite était fondé au moment où il a été prononcé, dès lors que la créance de l'intimée n'avait pas été réglée, il convient, en application - à tout le moins par analogie - des art. 107 al. 1 let. b et/ou f, voire de l'art. 108 CPC, de s'écarter du principe selon lequel les frais sont mis à la charge de la partie succombante (art. 106 al. 1, 1ère phrase, CPC) et de laisser les frais judiciaires à la charge du recourant. Ceux-ci seront arrêtés à 220 fr. et compensés avec l'avance versée par lui, qui reste acquise à l'Etat de Genève (art. 111 al. 1 CPC). 3.2 Il ne sera pas alloué de dépens à l'intimée, les démarches effectuées ne le justifiant pas (art. 95 al. 3 let. c CPC). 3.3 Pour le surplus, dès lors que le jugement entrepris était fondé au moment où il a été prononcé, il n'y a pas lieu de modifier la répartition des frais de première instance opérée par le Tribunal (cf. art. 318 al. 3 CPC). Les chiffres 2 et 3 du dispositif du jugement seront par conséquent confirmés. * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable le recours interjeté le 4 février 2021 par A______ contre le jugement JTPI/808/2021 rendu le 21 janvier 2021 par le Tribunal de première instance dans la cause C/24603/2020-1 SFC.”
“________ dispose de liquidités pour un montant de plus de CHF 50'000.- (cf. bordereau du recours, pièce11) et qu’il est dans l’attente du paiement de nombreuses créances pour un total de CHF 27'938.50 (cf. bordereau du recours, pièce 19). Ces indices donnent à penser que A.________ s'est trouvé de manière temporaire dans l'impossibilité d'honorer ses dettes échues. Celles-ci étant désormais en grande partie réglées et ce dernier disposant d'avoirs, sa solvabilité doit être considérée comme vraisemblable, de sorte que la deuxième condition cumulative est satisfaite. Il s'ensuit que le recours doit être admis et la faillite annulée. 3. Si le recours est admis, c'est uniquement en raison des faits nouveaux créés et invoqués par le failli, plus particulièrement son paiement du 18 décembre 2020 au Tribunal de la Sarine. Les frais de procédure de première instance et de recours seront par conséquent mis à la charge du recourant qui, par son comportement négligent, a occasionné la procédure (art. 108 CPC). Pour l’instance de recours, ils sont fixés au montant forfaitaire de CHF 500.- (émolument global ; art. 52 et 61 OELP). Pour la première instance, ils sont fixés à CHF 140.- comme mentionné dans la décision de la Présidente du Tribunal civil de l’arrondissement de la Sarine. Il n’est pas alloué de dépens. la Cour arrête : I. Le recours est admis. Partant, la décision du 14 décembre 2020 rendue par la Présidente du Tribunal civil de l’arrondissement de la Sarine prononçant la faillite de A.________ est annulée. II. Les frais de procédure des deux instances sont mis à la charge de A.________. L'émolument de justice s'élève à CHF 140.- pour la première instance; il sera prélevé sur l'avance de frais effectuée par B.________ SA, qui a été remboursée par A.________. Le solde de l'avance de frais sera restitué à B.________ SA. L'émolument global est fixé à CHF 500.- pour la seconde instance; il sera prélevé sur l'avance effectuée par A.________. III. Il n’est pas alloué de dépens à B.________ SA.”
Die Tatsache, dass Prozesskosten nach Art. 108 ZPO einem Dritten auferlegt werden können, schliesst nicht automatisch ein, dass gegen Nichtparteien alle kostenspezifischen Verfahrensanordnungen zulässig sind. Für die Verpflichtung zur Leistung einer Sicherheit gemäss Art. 99 ZPO wird etwa allein auf die formelle Parteistellung abgestellt; Nichtparteien können daher nicht notwendigerweise zur Leistung einer solchen Sicherheit herangezogen werden.
“Anders als die Prozesskosten, welche nach Art. 108 ZPO einem Dritten auferlegt werden können, wird bei der Verpflichtung zur Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung gemäss Art. 99 ZPO ausschliesslich auf die formelle Stellung im Verfahren abgestellt (BSK ZPO-Rüegg/Rüegg, 3. Aufl., 2017, Art. 99 N 4; BK ZPO-Sterchi, 2012, Art. 99 N 6 f.). Da die Herren D.____ und E.____ weder im Erst- noch im Zweitinstanzverfahren betreffend die Feststellung der Nichtigkeit der streitgegenständlichen Generalversammlungsbeschlüsse der Berufungsklägerin als Parteien ins Recht gefasst wurden, konnten sie im Rahmen der Sicherstellungsgesuche der Berufungsbeklagten nicht zur Leistung einer Sicherheit für die Parteientschädigung verpflichtet werden. Entsprechend können die von den beiden Verwaltungsräten in solidarischer Haftbarkeit zu leistende Parteientschädigung an die Berufungsbeklagte in Höhe von CHF 1'968.75 mangels gesetzlicher Grundlage nicht mit der Sicherheit verrechnet werden, welche vorliegend von der Berufungsklägerin in Höhe von CHF 2'727.30 geleistet wurde.”
Nach Art. 108 ZPO sind unnötige Prozesskosten von dem zu tragen, der sie verursacht hat. Für dieses Verursacherprinzip räumt die Rechtsprechung dem Gericht ein gewisses Ermessen ein.
“Die Prozesskosten werden grundsätzlich der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Von diesem Verteilgrundsatz kann abgewichen werden, und die Prozesskosten können nach Ermessen verteilt werden in den in Art. 107 ZPO genannten Fällen, etwa bei in guten Treuen veranlasster Prozess- führung (Abs. 1 lit. b), bei als gegenstandslos abgeschriebenen Verfahren, wenn das Gesetz nichts anderes vorsieht (Abs. 1 lit. e), oder bei Unbilligkeit (Abs. 1 lit. f). Ferner hat nach Art. 108 ZPO unnötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat.”
Art. 108 ZPO erlaubt, unnötige Prozesskosten derjenigen Partei aufzuerlegen, die sie verursacht hat. Aus der zitierten Entscheidung ergibt sich, dass der Richter bei mitverursachender (z. B. mangelhafter anwaltlicher) Behauptungs- oder Verfahrensführung die Kosten gerecht zwischen den Parteien aufteilen kann; insb. kann er ganz oder teilweise die Kosten derjenigen Partei auferlegen, die den unnötigen Mehraufwand verursacht hat.
“1 En définitive, l’appel doit être rejeté et l’ordonnance entreprise confirmée. 6.2 Selon l’art. 106 al. 1 CPC, les frais doivent être mis à la charge de la partie qui succombe. Toutefois, l’art. 107 al. 1 let. f CPC permet au juge de répartir les frais en équité lorsque des circonstances particulières le justifient et l’art. 108 CPC prévoit que les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés. Cette dernière disposition permet notamment de mettre tout ou partie des frais à la charge de la partie victorieuse si celle-ci a abusivement compliqué ou prolongé le procès (Stoudmann in Chabloz et al., Petit commentaire CPC, op. cit. n. 6 ad art. 108). En l’espèce, en ne contrôlant pas assez bien l’énoncé des conclusions de la requête datée du 28 février 2022, le conseil de l’intimée a provoqué les contestations de l’appelant et il est compréhensible que celui-ci ait tenté de les faire valoir en appel. Il est dès lors équitable et conforme tant à l’art. 107 al. 1 let. f CPC qu’à l’art. 108 CPC de mettre les frais judiciaires, arrêtés à 800 fr. (art. 65 al. 1 TFJC), par moitié à la charge des deux parties et de compenser les dépens de deuxième instance. Par ces motifs, le Juge unique de la Cour d’appel civile prononce : I. L’appel est rejeté. II. L’ordonnance est confirmée. III. Les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 800 fr. (huit cents francs), sont mis par 400 fr. (quatre cents francs) à la charge de l’appelant P.________ et par 400 fr. (quatre cents francs) à la charge de l’intimée V.________ SA. IV. L’intimée V.________ SA doit verser 400 fr. (quatre cents francs) à l’appelant P.________ en remboursement de sa part des frais judiciaires, dont il a fait l’avance. V. Les dépens de deuxième instance sont compensés. VI. L’arrêt est exécutoire. Le juge unique : La greffière : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié en expédition complète à : ‑ Me Olivier Klunge (pour P.________), ‑ Me Michele Bettini (pour V.________ SA), et communiqué, par l'envoi de photocopies, à : ‑ M.”
Art. 108 ZPO trifft eine Kostensanktion für diejenigen, die unnötige Prozesskosten verursachen; hierfür ist nach Rechtsprechung kein vorwerfbares Verhalten erforderlich. In der Praxis üben Gerichte jedoch Zurückhaltung bei weitergehenden Sanktionen: disziplinarische Bussen bzw. Ordnungsbussen nach Art. 128 setzen ein qualifiziertes, besonders zu beanstandendes Verhalten voraus und werden nur ausnahmsweise verhängt.
“Cette manière de procéder n'est pas constitutive d'un abus de droit, conformément au considérant qui précède, et on comprend mal en quoi le bien séquestré, même deux fois, permettrait à l'intimée de bloquer des avoirs d'une valeur bien supérieure à sa créance. 9. L'intimée a conclu, dans le premier recours (contre la décision d'exequatur du 30 septembre 2022), à la condamnation du recourant au paiement de la somme de 30'710 fr., correspondant aux frais encourus par elle depuis le mois de janvier 2023 pour répondre aux différentes procédures introduites par celui-ci, montant non réclamé dans dites procédures, si ce n'est par la formulation générale de la "condamnation aux frais et dépens de la procédure." Dans les autres recours, elle a uniquement conclu à la condamnation du recourant aux frais et dépens. Elle a également conclu à ce qu'une amende soit infligée au recourant pour téméraire plaideur, celui-ci s'évertuant à entraver ses droits en tentant de paralyser les procédures par des multiples recours. 9.1 9.1.1 Les frais sont mis à la charge de la partie succombante (art. 106 al. 1 CPC). Les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés (art. 108 CPC). La partie ou son représentant qui usent de mauvaise foi ou de procédés téméraires sont punis d'une amende disciplinaire de 2'000 francs au plus; l'amende est de 5'000 francs au plus en cas de récidive (art. 128 al. 3 CPC). Agit de manière téméraire, par exemple, celui qui bloque une procédure en multipliant les recours abusifs (ATF 111 Ia 148 consid. 4) ou celui qui dépose un recours manifestement dénué de toute chance de succès dont s'abstiendrait tout plaideur raisonnable et de bonne foi (ATF 120 III 107 consid. 4b). 9.1.2 Les frais judiciaires sont fixés et répartis d'office. Le tribunal fixe les dépens selon le tarif. Les parties peuvent produire des notes de frais (art. 105 CPC). L'émolument forfaitaire de décision est fixé entre 150 fr. et 10'000 fr. en procédure sommaire (art. 26 RTFMC). Le défraiement pour une valeur litigieuse au-delà de 4 millions de fr. et jusqu'à 10 millions de fr. est de 61'400 fr. plus 0,75% de la valeur litigieuses dépassant 4 millions de fr. (art.”
“au plus. Agit notamment de façon téméraire celui qui bloque une procédure en multipliant des recours abusifs ou celui qui dépose un recours manifestement dénué de toute chance de succès dont s'abstiendrait tout plaideur raisonnable et de bonne foi. La sanction disciplinaire a un caractère exceptionnel et postule un comportement qualifié. Les mesures disciplinaires doivent être précédées d'un avertissement, sauf en cas d'actes particulièrement graves (ATF 120 III 107 consid. 4b; 111 Ia 148 consid. 4, JdT 1985 I 584; Haldy, CR CPC, 2019, n. 5 et 9 ad art. 128 CPC; Hofmann/Lüscher, Le Code de procédure civile, 2015, p. 33). Même s’il est prolixe, confus et émaillé d’éléments irrecevables, un recours ne procède pas d’un manquement aux règles de la bonne foi s’il n’apparaît pas comme une mesure dilatoire et si l’intérêt juridique du recourant a été admis (arrêt du Tribunal fédéral 5A_257/2008 du 15 avril 2009 consid. 8). 4.2.1 En l'espèce, il ne se justifie pas de faire application de l'art. 108 CPC. La demande de modification du jugement de divorce et l'appel n'ont pas été déclarés irrecevables, mais se révèlent infondés, ce qui ne signifie toutefois pas pour autant qu'ils doivent être qualifiés d'inutiles. L'intimée fait valoir en vain que l'appelant aurait prolongé la procédure par de multiples courriers spontanés et demandes de prolongation de délai. Si ces courriers étaient inutiles, ce qui n'est au demeurant pas avancé ni démontré, il ne tenait qu'à l'intimée de ne pas y répondre. Les demandes de prolongation de délai ne sont quant à elles pas de nature à occasionner des frais inutiles. L'intimée invoque également sans succès des pièces nouvelles produites par l'appelant en seconde instance, qui auraient pu être fournies en première instance. Elle n'expose pas en quoi cette démarche aurait causé des frais inutiles. Elle se prévaut, enfin, de façon générale et abstraite, et donc en vain encore, d'arguments insignifiants qu'aurait soulevés l'appelant, de mesures d'instruction inutiles qu'il aurait sollicitées et d'une multiplication des procédures qu'il aurait introduites à son encontre depuis de nombreuses années.”
“Grundsätzlich werden Gerichts(und Partei-)kosten nach Obsiegen und Unterliegen verteilt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Ausnahme von diesem Grundsatz wird – nebst Art. 107 ZPO – in der als nicht angewandt monierten Norm von - 8 - Art. 108 ZPO geregelt. Nach Art. 108 ZPO hat unnötige Prozesskosten zu bezah- len, wer sie verursacht hat. Ein vorwerfbares Verhalten ist – anders als bei der Verhängung einer Ordnungsbusse (Art. 128 ZPO) – für die Kostensanktion nicht vorausgesetzt (statt vieler ZPO KuKo-Schmid/Jent-Sørensen,”
“L'intimée fait valoir en vain que l'appelant aurait prolongé la procédure par de multiples courriers spontanés et demandes de prolongation de délai. Si ces courriers étaient inutiles, ce qui n'est au demeurant pas avancé ni démontré, il ne tenait qu'à l'intimée de ne pas y répondre. Les demandes de prolongation de délai ne sont quant à elles pas de nature à occasionner des frais inutiles. L'intimée invoque également sans succès des pièces nouvelles produites par l'appelant en seconde instance, qui auraient pu être fournies en première instance. Elle n'expose pas en quoi cette démarche aurait causé des frais inutiles. Elle se prévaut, enfin, de façon générale et abstraite, et donc en vain encore, d'arguments insignifiants qu'aurait soulevés l'appelant, de mesures d'instruction inutiles qu'il aurait sollicitées et d'une multiplication des procédures qu'il aurait introduites à son encontre depuis de nombreuses années. 4.2.2 Il ne se justifie pas non plus de faire droit à la requête d'application de l'art. 128 al. 3 CPC. Les éléments invoqués à l'appui de cette demande, soit les mêmes que ceux soulevés en lien avec l'art. 108 CPC, ne relèvent pas du comportement qualifié qui justifie le prononcé d'une amende. 4.2.3 Sous réserve de la question de l'application des art. 108 et 128 CPC, la quotité et la répartition pour moitié à charge de chacune des parties des frais judiciaires de première instance n'est pas critiquée par les parties et est conforme aux normes applicables, vu la nature familiale du litige (art. 107 al. 1 let. c CPC). Il en est de même de la décision de refus d'allocation de dépens. Le jugement querellé sera donc confirmé sur ces points (art. 318 al. 3 CPC a contrario). 4.2.4 Les frais judiciaires de l'appel seront fixés à 5'000 fr. et ceux de l'appel joint à 1'000 fr. (art. 30 et 35 RTFMC). Les parties succombent toutes deux dans leur appel, respectivement appel joint, de sorte qu'elles supporteront chacune les frais judiciaires de leur acte. Les avances de frais versées par les parties sont acquises à l'Etat de Genève. L'appelant sera condamné à verser à l'Etat de Genève, soit pour lui les Services financiers du Pouvoir judiciaire, le solde des frais judiciaires à sa charge en 4'000 fr.”
Wer unnötige Prozesskosten verursacht, ist zum Ersatz verpflichtet. Von einem Dritten geleistete Kostenvorschüsse sind entweder vom Kostenpflichtigen zu ersetzen oder mit den auferlegten Kosten zu verrechnen.
“Es ist festzustellen, dass die Verfahren hätte vermieden werden können. Insbesondere oblag es dem Beschwerdeführer, die Konkursrichterin über die Bezahlung der Hauptforderung zu informieren, um die Eröffnung des Konkurses zu verhindern. Es rechtfertigt sich deshalb, ihm die Prozesskosten für beide Instanzen aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren werden auf CHF 300.- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt; sie werden von dem durch die B.________ AG geleisteten Kostenvorschuss bezogen, sind dieser aber durch den Beschwerdeführer zu ersetzen. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden auf CHF 500.- festgesetzt und mit dem vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (Art. 52 und 61 Abs. 1 GebV SchKG).”
Kann ein Instanzfehler im Offizialverfahren den Behörden des Kantons zuzurechnen sein und macht dieser Fehler das Rechtsmittelverfahren erforderlich, kann der Kanton zur Übernahme der Parteikosten verpflichtet werden.
“Der Ehemann beantragt, die Gerichts- bzw. Parteikosten des Berufungsver- fahrens seien dem Kanton Graubünden aufzuerlegen. Die Vorinstanz habe im Be- reich der Offizialmaxime (Kindesunterhalt) eine fehlerhafte Dispositivziffer 6 erlas- sen und den Berufungsbeklagten zu einer periodenfremden Verrechnung berech- tigt. Die Berufung sei einzig aufgrund dieses Fehlers der Vorinstanz notwendig. Es rechtfertige sich nicht, die Kosten des Rechtmittelverfahrens dem Berufungsbe- klagten aufzuerlegen. Die Gerichtskosten seien gestützt auf Art. 107 Abs. 2 ZPO auf die Gerichtskasse zu nehmen. In Anwendung von Art. 108 ZPO sei der Kanton Graubünden zur Übernahme der Parteikosten zu verpflichten.”
Handelte eine Partei im Vertrauen auf eine (nichtig) ausgestellte amtliche Verfügung (z. B. eine unzulässige Konkursandrohung), rechtfertigt dies in der Regel keine Kostenauflage nach Art. 108 ZPO. In der zitierten Entscheidung wurde zudem die Rückerstattung eines geleisteten Kostenvorschusses angeordnet.
“Das folgt daraus, dass es am Schuldner ist, ent- sprechende Umstände vorzubringen (vgl. Art. 172 Ziff. 3, Art. 174 Abs. 2 SchKG). Der vorliegende Fall verhält sich indes anders. Ist eine Verfügung im Vollstre- ckungsverfahren nach SchKG, insbesondere wie hier die Konkursandrohung, nichtig, so hätte das an sich bereits das Betreibungsamt korrigieren sollen, und auch das erstinstanzliche Konkursgericht war wie vorstehend aufgezeigt gehalten, die Nichtigkeit von Amtes wegen zu berücksichtigen. Das Versäumnis der Be- schwerdeführerin, die sich nicht gegen die unzulässige Konkursandrohung zur Wehr setzte und auch vor dem erstinstanzlichen Konkursgericht nichts derglei- chen vorbrachte, ist demgegenüber von untergeordneter Bedeutung. Es rechtfer- tigt keine Kostenauflage. Die Beschwerdegegnerin hat das Konkursbegehren so- dann im Vertrauen auf die Gültigkeit der vom Betreibungsamt ausgestellten Kon- kursandrohung gestellt. Für den vorliegenden Entscheid sind deshalb keine Kos- ten zu erheben (vgl. Art. 108 ZPO). Der von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren von Fr. 750.– ist ihr zurückzuer- statten unter Vorbehalt des Verrechnungsanspruchs aus früheren Verfahren.”
Kosten, die unnötig verursacht wurden, können nach Art. 108 ZPO auch der handelnden Person persönlich auferlegt werden; dies gilt – unter der Voraussetzung der Kausalität – auch für Dritte wie Vertreter, die ohne Vollmacht oder in eigenem Interesse gehandelt oder ein offensichtlich untaugliches bzw. irrtümlich eingereichtes Verfahren veranlasst haben. Nicht jedes prozessuale Fehlverhalten führt jedoch automatisch zu einer persönlichen Kostentragung; entscheidend ist, dass das Verhalten ursächlich für die entstandenen unnützen Kosten war.
“Il n’est en effet pas partie à la procédure, dès lors que l’action en constatation de droit a été déposée par X.________, l’avocat prétendant dans ce cadre procéder au nom et pour le compte de celle-ci. De plus, il n’est assurément pas un proche de la personne concernée, n’étant pas apte à défendre les intérêts de celle-ci, avec laquelle il se trouve en conflit d’intérêt. Il ne le soutient à juste titre pas. Enfin, Me Y.________ n’a aucun intérêt juridiquement protégé dans la mesure où il y a lieu de retenir que le droit – à la continuation du mandat – qu’il allègue n’est pas protégé par le droit de protection de l’adulte (cf. en particulier art. 450 al. 2 ch. 3 CC et les principes rappelés ci-avant). 5. En conclusion, le recours doit être déclaré irrecevable. Les frais d’arrêt, arrêtés à 600 fr. (art. 74a al. 1 TFJC [tarif du 28 septembre 2010 des frais judiciaires civils ; BLV 270.11.5]), sont mis à la charge de Me Y.________ personnellement, lequel a agi sans pouvoir et a causé ces frais judiciaires inutilement (art. 108 CPC). Par ces motifs, la Chambre des curatelles du Tribunal cantonal, statuant à huis clos, prononce : I. Le recours est irrecevable. II. Les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 600 fr. (six cents francs), sont mis à la charge de Me Y.________. III. L'arrêt est exécutoire. La présidente : La greffière : Du L'arrêt qui précède, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ Mme X.________, ‑ Me Y.________, ‑ Mme T.________, et communiqué à : ‑ Mme la Juge de paix du district de Nyon, par l'envoi de photocopies. Le présent arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile devant le Tribunal fédéral au sens des art. 72 ss LTF (Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral ; RS 173.110), cas échéant d'un recours constitutionnel subsidiaire au sens des art.”
“Giusta l'art. 106 CPC le spese giudiziarie sono di norma poste a carico della parte soccombente. Gli artt. 107 e 108 CPC prevedono delle eccezioni a tale principio di soccombenza. In virtù dell'art. 108 CPC, le spese giudiziarie inutili so- no a carico di chi le ha causate. Questa medesima logica di accollo delle spese giudiziarie in capo a chi le ha causate, si applica anche al terzo coinvolto nel pro- cedimento di cui trattasi, segnatamente il rappresentante della parte privo di pro- cura, quando il suo comportamento è stato all'origine di una procedura inutile (DTF 141 III 426 consid. 2.4.1 segg .; TF 4A_370/2016 del”
“Der Streitwert des vorliegenden Verfahrens beträgt Fr. 8'611.40.–. Die Gebühr ist gemäss § 12 GebV OG i.V.m. § 4 Abs. 1 auf Fr. 500.– festzusetzen. Da Rechts- anwalt lic. iur. X._____ die Beschwerde fälschlicherweise im Namen seines Klient erhoben hat, rechtfertigt es sich, die Entscheidgebühr in Anwendung von Art. 108 ZPO ihm aufzuerlegen. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen. - 6 - Es wird beschlossen:”
“Cette disposition dérogatoire ne peut pas être appliquée pour mettre les frais à la charge d'un tiers (ATF 141 III 426 consid 2.3). L'analogie avec les arrêts rendus en procédure pénale à laquelle l'autorité cantonale a procédé pour retenir que l'avocat est une partie en procédure civile au sens des art. 106 s. CPC n'est pas pertinente. En effet, par cette jurisprudence, le Tribunal fédéral entend appliquer en procédure pénale devant les instances cantonales le principe général consacré à l'art. 66 al. 3 LTF, dont la teneur est semblable à celle de l'art. 108 CPC, malgré le libellé plus restreint de l'art. 417 CPP (arrêt 6B_364/2018 du 26 juillet 2018 consid. 3.3.3). Il est erroné d'en déduire, en procédure civile, que ce serait en raison de sa qualité de partie, et non uniquement en application du principe de causalité prévu à l'art. 108 CPC, qu'un avocat peut se voir imposer des frais, de sorte que l'on pourrait aussi appliquer l'art. 107 CPC à son égard pour lui faire supporter des frais en équité. Enfin, s'agissant de l'art. 108 CPC, cette norme consacre, pour les frais inutiles, le principe de causalité (ATF 141 III 426 consid. 2.4.1). Les frais causés inutilement sont en effet mis à la charge de la personne - y compris les tiers qui ne sont pas parties - qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (ATF 141 précité consid. 2.4.2). L'art. 108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid. 2.4.3). Ainsi, les frais engendrés dans une procédure qui a été menée par un falsus procurator pour une partie qui ne l'a pas mandaté sont à la charge du représentant sans pouvoirs (ATF 84 II 403 consid.”
“Or, en l'espèce, même si le premier juge avait, au moment de rendre sa décision, retenu l'irrecevabilité de la requête, aucuns frais n'auraient pu être mis à la charge des avocats. En effet, la requête engagée sans connaître l'identité de la partie intimée et l'instruction menée par le premier juge contre des personnes inconnues - la citation à comparaître ne comportait aucun nom et ce magistrat n'a nullement signifié aux recourants que, leur procuration ne mentionnant pas les noms des personnes représentées, il n'accepterait pas qu'ils procèdent et ne prendrait pas en considération leurs déterminations - relèguent à l'arrière-plan le comportement des recourants, qui se sont du reste limités à comparaître à l'audience déjà prévue et à déposer des déterminations sur la requête. On ne voit dès lors pas quels frais causés inutilement doivent être imputés aux recourants, étant précisé que la causalité ne peut se juger que par rapport à leur propre comportement de représenter une partie qui ne veut pas dévoiler son identité, et non par rapport au comportement illicite de la partie qui a donné lieu à la procédure d'évacuation, l'art. 108 CPC n'ayant nullement vocation à protéger le justiciable des difficultés de recouvrement contre sa partie adverse.”
“Die Rechtsvertreterin der Ehefrau erklärt, die Ehefrau habe nach Einrei- chung der Berufungsantwort ein Schreiben von der Arbeitgeberin des Ehemannes erhalten, worin angedroht werde, der Schuldneranweisung nicht nachzukommen. Angesichts der rechtlichen Ausführungen in diesem Schreiben sei anzunehmen, dass die Rechtsvertreterin des Ehemannes die Arbeitgeberin mit falschen Anga- ben dazu gebracht habe, die Zahlungen einzustellen. Die Vorinstanz habe nach einer Intervention seitens der Rechtsvertreterin der Ehefrau eine Rechtsbelehrung an die Arbeitgeberin des Ehemannes gesandt. Sämtliche in diesem Zusammen- hang entstandenen Kosten seien unabhängig vom Ausgang des Verfahrens vom Ehemann, eventualiter von seiner Rechtsvertreterin (Art. 108 ZPO) zu überneh- men (act. A.4, 5; act. A.5; act. B.3 f.).”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegt der Beschwerdeführer im zentralen Punkt der Abschreibung des Verfahrens durch die KESB. Die Aktenein- sicht wurde ihm gewährt, das Rubrum nicht antragsgemäss geändert, doch sind das nur formelle und im Rahmen des ganzen Verfahrens der Kammer weniger gewichtige Punkte. Bis hierher sind dem Beschwerdeführer daher keine Kosten aufzuerlegen, und sein Antrag um unentgeltliche Rechtspflege wird insoweit ge- genstandslos. Die (abzuweisenden) Anträge zum Streit um sein Honorar hat Rechtsanwalt X1._____ zwar formell im Namen von A._____, aber materiell im eigenen Interesse gestellt. Dafür wird er persönlich kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO analog, Art. 108 ZPO). Die Entscheidgebühr für diesen Teil ist auf Fr. 500.-- festzusetzen. - 19 - Für die Frage der Abschreibung/Sistierung des Verfahrens und die formellen Anträge ist Rechtsanwalt X1._____ für das Verfahren der Kammer antragsge- mäss als unentgeltlicher Vertreter des Beschwerdeführers zu bestimmen. KESB und Bezirksrat haben keine Verfahrenskosten erhoben. Dazu ist heu- te also nichts zu entscheiden. Es wird erkannt:”
Sind die Prozessfolgen noch ungewiss, dürfen Kosten der Beweisführung (z. B. Zeugenaudition) nicht unmittelbar der Partei auferlegt werden; diese Kosten sind zunächst von den geleisteten Vorschüssen abzuziehen und ihre endgültige Verteilung der Endentscheidung vorzubehalten.
“L'intimée soutient que c'est à raison que le Tribunal a procédé de la sorte, dite audition étant inutile à la solution du litige (art. 108 CPC). 3.1.1 Chaque partie avance les frais d’administration des preuves qu’elle requiert. Lorsque les parties requièrent les mêmes moyens de preuve, chacune avance la moitié des frais. Si l’avance n’est pas fournie par une partie, elle peut l’être par l’autre partie, faute de quoi, les preuves ne sont pas administrées (…) (art. 102 CPC). 3.1.2 En l'espèce, le recourant a fourni une avance de 12'000 fr. au Tribunal, pour les frais d'administration des preuves, parmi lesquelles l'audition des témoins E______ et F______. 3.2.1 Les frais judiciaires comprennent les frais d’administration des preuves (art. 95 al. 2 let. c CPC). Le sort final des avances requises selon l'art. 102 CPC sera réglé dans le règlement et la répartition finale des frais (jeandin, CR-CPC, 2019, n. 7 ad art. 102 CPC). Le tribunal statue sur les frais en règle générale dans la décision finale (art. 104 al. 1 CPC). Les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés (art. 108 CPC). Les frais judiciaires sont compensés avec les avances fournies par les parties (art. 111 al. 1 CPC). 3.2.2 En l'espèce, le montant des indemnités arrêté par le Tribunal ne prête pas le flanc à la critique et n'est d'ailleurs pas véritablement remis en cause par le recourant. Dans la mesure où l'issue du litige n'était pas encore connue à la date de l'ordonnance querellée, le Tribunal ne pouvait mettre les frais d'audition des témoins à charge du recourant, qui plus est sans aucune motivation. Il aurait dû se limiter, à ce stade, à prélever ces frais sur l'avance de 12'000 fr. fournie par le précité, et réserver leur répartition à la décision finale. Le grief est fondé. Le dernier point de l'ordonnance entreprise est annulé. 4. Les frais du recours, arrêtés à 800 fr., seront laissés à la charge du canton, vue l'issue du litige (art. 107 al. 2 CPC). Il ne sera pas non plus alloué de dépens, étant rappelé que l'art. 107 al. 2 CPC ne prévoit pas la possibilité de mettre les dépens à charge du canton.”
Nach Art. 108 ZPO können auch Dritte, namentlich ein falsus procurator, für unnötige Prozesskosten haftbar gemacht werden; die Norm folgt dem Verursacherprinzip, wonach jene die Kosten tragen, die sie verursacht haben. Ebenso kann die Vorinstanz bzw. der Kanton für durch Verfahrensfehler bzw. in einseitigen Rechtsmitteln entstandene unnötige Kosten herangezogen werden.
“Au demeurant, il est brièvement rappelé que, dans tous les cas, l'art. 107 al. 1 CPC ne règle la répartition des frais, en dérogeant au principe prévu par l'art. 106 CPC, qu'entre les parties au procès. Cette disposition dérogatoire ne peut pas être appliquée pour mettre les frais à la charge d'un tiers (ATF 141 III 426 consid 2.3). L'analogie avec les arrêts rendus en procédure pénale à laquelle l'autorité cantonale a procédé pour retenir que l'avocat est une partie en procédure civile au sens des art. 106 s. CPC n'est pas pertinente. En effet, par cette jurisprudence, le Tribunal fédéral entend appliquer en procédure pénale devant les instances cantonales le principe général consacré à l'art. 66 al. 3 LTF, dont la teneur est semblable à celle de l'art. 108 CPC, malgré le libellé plus restreint de l'art. 417 CPP (arrêt 6B_364/2018 du 26 juillet 2018 consid. 3.3.3). Il est erroné d'en déduire, en procédure civile, que ce serait en raison de sa qualité de partie, et non uniquement en application du principe de causalité prévu à l'art. 108 CPC, qu'un avocat peut se voir imposer des frais, de sorte que l'on pourrait aussi appliquer l'art. 107 CPC à son égard pour lui faire supporter des frais en équité. Enfin, s'agissant de l'art. 108 CPC, cette norme consacre, pour les frais inutiles, le principe de causalité (ATF 141 III 426 consid. 2.4.1). Les frais causés inutilement sont en effet mis à la charge de la personne - y compris les tiers qui ne sont pas parties - qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (ATF 141 précité consid. 2.4.2). L'art. 108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid.”
“En effet, par cette jurisprudence, le Tribunal fédéral entend appliquer en procédure pénale devant les instances cantonales le principe général consacré à l'art. 66 al. 3 LTF, dont la teneur est semblable à celle de l'art. 108 CPC, malgré le libellé plus restreint de l'art. 417 CPP (arrêt 6B_364/2018 du 26 juillet 2018 consid. 3.3.3). Il est erroné d'en déduire, en procédure civile, que ce serait en raison de sa qualité de partie, et non uniquement en application du principe de causalité prévu à l'art. 108 CPC, qu'un avocat peut se voir imposer des frais, de sorte que l'on pourrait aussi appliquer l'art. 107 CPC à son égard pour lui faire supporter des frais en équité. Enfin, s'agissant de l'art. 108 CPC, cette norme consacre, pour les frais inutiles, le principe de causalité (ATF 141 III 426 consid. 2.4.1). Les frais causés inutilement sont en effet mis à la charge de la personne - y compris les tiers qui ne sont pas parties - qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (ATF 141 précité consid. 2.4.2). L'art. 108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid. 2.4.3). Ainsi, les frais engendrés dans une procédure qui a été menée par un falsus procurator pour une partie qui ne l'a pas mandaté sont à la charge du représentant sans pouvoirs (ATF 84 II 403 consid. 2; arrêts 2C_545/2021 du 10 août 2021 consid. 2.2 et les références; 5A_252/2014 du 10 juin 2014 consid. 2.1). Toutefois, même dans le cas du falsus procurator, le principe de causalité s'applique. En conséquence, seuls les frais que celui-ci a inutilement causés peuvent être mis à sa charge, au sens de l'art.”
“In Anbetracht dieses Verfahrensausganges rechtfertigt es sich, die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens auf die Staatskasse zu nehmen. Zwar kann ein Kanton in einem Zivilprozess, sei es in erster Instanz oder im Beschwerdeverfahren, grundsätzlich nicht als unterliegende Partei betrachtet und ihm folglich gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO keine Prozesskosten auferlegt werden, soweit er nicht selber Prozesspartei ist. Von diesem Grundsatz kann indes durch das in Art. 108 ZPO verankerte Verursacherprinzip abgewichen werden, wonach unnötige Prozesskosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht hat. Verursacher unnötiger Kosten kann dabei nicht nur eine Partei, sondern auch die Vorinstanz sein (Jenny, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. Aufl. 2016, Art. 108 N 7). Daraus ist zu schliessen, dass Art. 108 ZPO auch für den Kanton gilt, wenn zufolge Verfahrensfehler nicht nur Gerichts-, sondern auch unnötige Parteikosten anfallen (KUKO ZPO-Schmid/Jent-Sørensen, 3. Aufl., 2021, Art. 108 N 6). Die vorstehenden Erwägungen haben gezeigt, dass die Beschwerde vom 12. Juni 2023 berechtigt ist und die Sache namentlich aufgrund des Verfahrensfehlers und der Verletzung des Gehörs der Beschwerdeführerin durch die Vorinstanz an diese zur Neubeurteilung zurückgewiesen werden muss. Die anwaltlich unvertretene Beschwerdegegnerin hat sich im Rechtsmittelverfahren zum prozessualen Vorgehen der Vorinstanz nicht geäussert, mithin das mängelbehaftete Vorgehen der Vorinstanz nicht geschützt. Die Beschwerdegegnerin hat einzig zur fraglichen Zahlungseinstellung der Beschwerdeführerin Stellung genommen, die aber im Rechtsmittelverfahren nicht beurteilt werden musste. Es wäre unbillig, der Beschwerdegegnerin unter diesen Umständen die entstandenen Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens tragen zu lassen. Vielmehr rechtfertigt es sich, die Prozesskosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens gestützt auf Art.”
“Heisst die Rechtsmittelinstanz das dagegen gerichtete Rechtsmittel gut, so zeigt dies zugleich, dass die Umtriebe des Rechtsmittelverfahrens durch einen von Anfang an korrekten Entscheid hätten vermieden werden können. Im Rechtsmittelverfahren fehlt es im Einparteienverfahren an einer eigentlichen Gegenpartei, die an der Aufrechterhaltung des erstinstanzlichen Entscheids ein Interesse hat, und welcher infolgedessen die Kosten auferlegt werden könnten. Dadurch gerät die Vorinstanz in eine ähnliche Stellung, wie sie eine Gegenpartei einnehmen würde, dies insbesondere dann, wenn sie zu einer Vernehmlassung eingeladen wird (Art. 324 ZPO). Es erscheint deshalb angebracht, wenn sich der Kanton, in dessen Verantwortungsbereich das erstinstanzliche Urteil fällt, an den Kosten des Rechtsmittelverfahrens beteiligt (BGE 142 III 110 E. 3.3). Die bei der Berufungsklägerin entstandenen Umtriebe für das Rechtsmittelverfahren sind nach dem Gesagten als unnötige Prozesskosten anzusehen, die gestützt auf Art. 108 ZPO vom Kanton zu übernehmen sind (KUKO ZPO-Schmid/Jent-Sørensen, 3. Aufl., 2021, Art. 108 N 6).”
Behauptungen über verursachte unnötige Prozesskosten sind in der Berufungsschrift substantiiert hinsichtlich Umfang und Begründung vorzubringen; eine nachträgliche Frist zur Konkretisierung kann nicht gewährt werden.
“Die Vorinstanz hat die auf einen Drittel reduzierte Parteientschädigung ge- stützt auf Art. 95 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 ZPO zugesprochen, was nicht zu beanstanden ist. Soweit der Beklagte geltend macht, die Klägerin habe unnötige Prozesskosten im Sinne von Art. 95 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 108 ZPO verursacht, fehlt es an substantiierten Behauptungen zu deren Um- fang. Diese Angaben hätten in der Berufungsschrift erfolgen müssen; eine Nach- frist kann dafür nicht angesetzt werden (BGer 5A_855/2012 vom 13. Februar 2013, E. 5.4 m.w.H.; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012, E. 4.5.2 m.w.H.). Ei- ne weitergehende Reduktion der Parteientschädigung aufgrund einer Verletzung von Art. 52 ZPO ist im Gesetz nicht vorgesehen (vgl. BSK ZPO-Gehri, Art. 52 N 14 ff.; ZK ZPO-Sutter-Somm/Chevalier, Art. 52 N 31 ff.), weshalb offenbleiben kann, wie es sich mit den entsprechenden Behauptungen des Beklagten verhält. Damit sowie aufgrund des Ausgangs des Berufungsverfahrens bleibt es auch hin- sichtlich der Parteientschädigung beim vorinstanzlichen Entscheid.”
“Die Vorinstanz hat die auf einen Drittel reduzierte Parteientschädigung ge- stützt auf Art. 95 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 ZPO zugesprochen, was nicht zu beanstanden ist. Soweit der Beklagte geltend macht, die Klägerin habe unnötige Prozesskosten im Sinne von Art. 95 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 108 ZPO verursacht, fehlt es an substantiierten Behauptungen zu deren Um- fang. Diese Angaben hätten in der Berufungsschrift erfolgen müssen; eine Nach- frist kann dafür nicht angesetzt werden (BGer 5A_855/2012 vom 13. Februar 2013, E. 5.4 m.w.H.; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012, E. 4.5.2 m.w.H.). Ei- ne weitergehende Reduktion der Parteientschädigung aufgrund einer Verletzung von Art. 52 ZPO ist im Gesetz nicht vorgesehen (vgl. BSK ZPO-Gehri, Art. 52 N 14 ff.; ZK ZPO-Sutter-Somm/Chevalier, Art. 52 N 31 ff.), weshalb offenbleiben kann, wie es sich mit den entsprechenden Behauptungen des Beklagten verhält. Damit sowie aufgrund des Ausgangs des Berufungsverfahrens bleibt es auch hin- sichtlich der Parteientschädigung beim vorinstanzlichen Entscheid.”
Art. 108 ZPO sieht als weitere Ausnahme zum Unterliegerprinzip vor, dass unnötige Prozesskosten dem Verursacher auferlegt werden. Damit ergänzt Art. 107 ZPO (Ermessen) die allgemeinen Verteilungsregeln von Art. 106 ZPO durch eine spezifische Regelung für verursachte, unnötige Kosten.
“Hat keine Partei vollstän- dig obsiegt, werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Die Prozesskostenverteilung erfolgt demnach grundsätzlich nach dem Unterliegerprinzip (BGE 143 III 106 E. 5.3). Diese Grundregel kann sich zuweilen als starr und ungerecht erweisen. Die Billigkeitsnorm von Art. 107 ZPO erlaubt es dem Gericht deshalb, die Prozesskosten ausnahmsweise nach Ermes- sen zu verteilen, um den besonderen Umständen des Einzelfalls Rechnung zu tra- gen (Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, BBl 2006 7297 Ziff. 5.8.2; BGE 139 III 33 E. 4.2). Als Ausnahme zu den allgemeinen Verteilungsgrundsätzen ist Art. 107 ZPO restriktiv anzuwenden (BGE 143 III 261 E. 4.2.5, in: Pra 2018 Nr. 95). Es handelt sich um eine Kann-Bestimmung, die dem Gericht nicht nur bei der Prozesskostenverteilung, sondern bereits bei der Frage, ob überhaupt vom Unterliegerprinzip abgewichen werden soll, Ermessen einräumt (BGE 145 III 153 E. 3.3.2, 139 III 358 E. 3). Sodann sieht Art. 108 ZPO im Sinne einer weiteren Ausnahme die Verteilung unnötiger Kosten nach dem Verursacher- prinzip vor.”
“Grundsätzlich werden die Prozesskosten der unterliegenden Partei aufer- legt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Sofern keine Partei vollständig obsiegt, werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Dieser Grundsatz wird aufgeweicht durch die dem Gericht eingeräumte Möglich- keit einer vom Prozessergebnis abweichenden Verteilung der Kosten nach Er- messen (Art. 107 ZPO) sowie durch die Möglichkeit der Verteilung unnötiger Kos- ten nach dem Verursacherprinzip (Art. 108 ZPO) (BGE 145 III 153 E. 3.2.1; 142 III 110 E. 3.1; Martin H. Sterchi, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommen- tar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. I, Bern 2012, N 2 zu Art. 106 ZPO). Für die Frage, welche Partei unterliegt und welche obsiegt hat, ist das ursprüngli- che, allenfalls im Lauf des Verfahrens durch Klageänderung modifizierte Rechts- begehren der Klage massgebend, welchem das im Urteil festgehaltene Verdikt gegenüberzustellen ist (Sterchi, a.a.O., N 3 zu Art. 106 ZPO). Sofern das Haupt- begehren geschützt wird, fallen Eventualbegehren für die Kostenverteilung nicht in Betracht (KGer GR ZK1 23 88 v.”
“Die Prozesskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 106 ZPO). Von diesem Grundsatz kann in gewissen Fällen abgewichen wer- den, indem die Prozesskosten nach Ermessen verteilt werden (Art. 107 Abs. 1 ZPO). Unnötige Prozesskosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO).”
Unnütze Prozesskosten sind — soweit sie sich abgrenzen lassen — gesondert zu schätzen und der Verursacherpflicht zuzuschreiben; sie sind nicht durch das pauschale Entschädigungs- bzw. Emolumentssystem gedeckt. Das Gericht kann insoweit insbesondere anteilig überhöhte oder doppelt entstandene Anwaltsaufwendungen bzw. zusätzliche Entschädigungen kürzen.
“Cette disposition concerne tant les frais de justice que les dépens causés inutilement. Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible. Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (arrêt TC FR 101 2022 141 du 26 août 2022 consid. 4.1 et les références citées). L'art. 108 CPC permet également de sanctionner une partie finalement victorieuse, mais ayant abusivement compliqué ou prolongé le procès. Il est ainsi admissible de charger des frais la partie à un procès soumis à la maxime inquisitoire qui n'invoque que tardivement des faits et des preuves, alors qu'elle aurait pu les invoquer plus tôt dans le procès pour réduire le nombre d'audiences. Ce sont seulement les frais inutiles, et non l'ensemble des frais de la procédure que l'art. 108 CPC commande de mettre à la charge de la personne qui les a engendrés. S'ils peuvent être isolés, il convient donc de s'en tenir à eux. Les frais inutiles ne sont pas couverts par l'émolument forfaitaire de l'art. 95 CPC; il appartient donc au juge d'en estimer séparément le montant, ce qui nécessite évidemment l'usage d'un certain pouvoir d'appréciation. De même, le tribunal devra estimer la part supplémentaire des dépens qui sont dus, par rapport à ceux qui aurait été fixés ordinairement, en raison des opérations inutiles (PC CPC-Stoudmann, art. 108 n. 6 s. et les références citées). La décision sur la répartition des frais – et donc également celle sur la répartition en équité de l'art. 107 CPC – relève du pouvoir d'appréciation du juge. En conséquence, l'instance cantonale supérieure n'en revoit l'exercice qu'avec retenue. Elle ne peut intervenir que si le premier juge a abusé de son pouvoir d'appréciation, en se référant à des critères dénués de pertinence ou en ne tenant pas compte d'éléments essentiels, ou lorsque la décision, dans son résultat, est manifestement inéquitable ou heurte de manière choquante le sentiment de la justice (arrêt du TF 5A_140/2019 du 5 juillet 2019 consid.”
“Die Parteikosten sind vorliegend detailliert festzusetzen (Art. 105 Abs. 2 i.V.m. 96 ZPO, Art. 63 i.V.m. 65 ff. JR). Dabei berücksichtigt das Gericht insbesondere die unter gewöhnlichen Umständen zur Führung des Prozesses notwendige Zeit und die auf dem Spiel stehenden Interessen (Art. 63 Abs. 3 JR). Der tatsächlich geleistete Aufwand kann von dem für eine sorgfältige Prozessführung erforderlichen abweichen. Ihm kommt daher nur bedingt Bedeutung zu (vgl. auch Art. 108 ZPO; Urteil BGer 4A_171/2017 vom 26. September 2017 E. 4). Das als Parteientschädigung geschuldete Honorar wird i.d.R. aufgrund eines Stundentarifs von CHF 250.- festgesetzt (Art. 65 JR). Ein angemessener Zuschlag kann gewährt werden, wenn besondere Umstände, die ohne Einfluss auf die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden waren, es rechtfertigen. Die gesamte Entschädigung darf jedoch den doppelten Betrag des nach Artikel 65 festgesetzten Honorars nicht übersteigen (Art. 66 Abs. 1 JR). Korrespondenz und Telefongespräche, die zur Führung des Prozesses notwendig waren und den Rahmen einer einfachen Aktenverwaltung nicht überschreiten, insbesondere Übermittlungsschreiben, Gesuche um Fristerstreckung oder um Verschiebung einer Verhandlung, geben einzig Anspruch auf ein Pauschalhonorar von höchstens CHF 500.- bzw. ausnahmsweise CHF 700.- (Art. 67 JR). Die Kosten für Kopien, Portos und Telefonate werden pauschal auf 5% der Grundentschädigung ohne Zuschlag festgelegt (Art. 68 Abs. 2 JR). Die Mehrwertsteuer beträgt seit dem 1.”
“Die Parteikosten sind vorliegend detailliert festzusetzen (Art. 105 Abs. 2 i.V.m. 96 ZPO, Art. 63 i.V.m. 65 ff. JR). Dabei berücksichtigt das Gericht insbesondere die unter gewöhnlichen Umständen zur Führung des Prozesses notwendige Zeit und die auf dem Spiel stehenden Interessen (Art. 63 Abs. 3 JR). Der tatsächlich geleistete Aufwand kann von dem für eine sorgfältige Prozessführung erforderlichen abweichen. Ihm kommt daher nur bedingt Bedeutung zu (vgl. auch Art. 108 ZPO; Urteil BGer 4A_171/2017 vom 26. September 2017 E. 4). Das als Parteientschädigung geschuldete Honorar wird i.d.R. aufgrund eines Stundentarifs von CHF 250.- festgesetzt (Art. 65 JR). Ein angemessener Zuschlag kann gewährt werden, wenn besondere Umstände, die ohne Einfluss auf die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden waren, es rechtfertigen. Die gesamte Entschädigung darf jedoch den doppelten Betrag des nach Artikel 65 festgesetzten Honorars nicht übersteigen (Art. 66 Abs. 1 JR). Korrespondenz und Telefongespräche, die zur Führung des Prozesses notwendig waren und den Rahmen einer einfachen Aktenverwaltung nicht überschreiten, insbesondere Übermittlungsschreiben, Gesuche um Fristerstreckung oder um Verschiebung einer Verhandlung, geben einzig Anspruch auf ein Pauschalhonorar von höchstens CHF 500.- bzw. ausnahmsweise CHF 700.- (Art. 67 JR). Die Kosten für Kopien, Portos und Telefonate werden pauschal auf 5% der Grundentschädigung ohne Zuschlag festgelegt (Art. 68 Abs. 2 JR). Die Mehrwertsteuer betrug bis zum 31.”
Bei nicht rechtzeitiger Zahlung wird der säumigen Partei in den vorliegenden Fällen die Zahlung der Prozesskosten für beide Instanzen auferlegt (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten werden jeweils konkret festgesetzt (in den Entscheidungen z.B. CHF 200.– für das erstinstanzliche Verfahren und CHF 500.– für das Beschwerdeverfahren) und bereits geleistete Kostenvorschüsse werden entsprechend angerechnet, verrechnet oder zurückerstattet.
“Da die Beschwerdeführerin das Verfahren durch nicht rechtzeitiges Bezahlen des geschuldeten Betrages verursacht hat, sind ihr die Prozesskosten für beide Instanzen aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren wurden auf CHF 200.- festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt; sie werden von dem durch die Beschwerdegegnerin geleisteten Kostenvorschuss bezogen und sind ihr durch die Beschwerdeführerin zu ersetzen. Der Saldo ist der Beschwerdegegnerin zurückzuerstatten. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden auf CHF 500.- festgesetzt und mit dem von der Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (Art. 52 und 61 Abs. 1 GebV SchKG).”
“Da dem Beschwerdeführer das Verfahren durch nicht rechtzeitiges Bezahlen des geschuldeten Betrages verursacht hat, sind ihm die Prozesskosten für beide Instanzen aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren wurden auf CHF 200.- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt; sie werden von dem durch die Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss bezogen. Es wird festgestellt, dass diese ihr bereits durch den Beschwerdeführer ersetzt wurden. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden auf CHF 500.- festgesetzt und mit dem vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (Art. 52 und 61 Abs. 1 GebV SchKG).”
“Da die Beschwerdeführerin das Verfahren durch nicht rechtzeitiges Bezahlen des geschuldeten Betrages verursacht hat, sind ihr die Prozesskosten für beide Instanzen aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren wurden auf CHF 200.- festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt; sie werden von dem durch die Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss bezogen. Es wird festgestellt, dass diese ihr bereits durch die Beschwerdeführerin ersetzt wurden. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden auf CHF 500.- festgesetzt und mit dem von der Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (Art. 52 und 61 Abs. 1 GebV SchKG).”
“Da die Beschwerdeführerin das Verfahren durch nicht rechtzeitiges Bezahlen des geschuldeten Betrages verursacht hat, sind ihr die Prozesskosten für beide Instanzen aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren werden auf CHF 200.- festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt; sie werden von dem durch die Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss bezogen und sind ihr durch die Beschwerdeführerin zu ersetzen. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden auf CHF 500.- festgesetzt und mit dem von der Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (Art. 52 und 61 Abs. 1 GebV SchKG).”
Hat die Einvernahme von Zeugen gegenüber den bereits vorgelegten Akten keine zusätzliche Substanz, kann das Gericht die Zeugenkosten pauschal festlegen und der verursachenden Partei auferlegen (Art. 108 ZPO).
“Y étaient joints un billet d'avion au nom de E______, de G______ [Afrique du Sud] à Genève (le témoin rentrant de vacances à Genève au lieu de Zurich), via Addis-Abeba, pour un total de ZAR 43'710, 30, soit 2'150 fr. au taux de change de 0.049187, seule la moitié étant prise en compte (1'075 fr.), une carte journalière CFF billet de train 1ère classe au nom de F______ pour le prix de 128 fr., un billet de train 1ère classe au nom de E______, de Genève à Lucerne, au prix réduit de 75 fr. 50, une facture pour des consommations (boissons, sandwiches, salades) de 46 fr. 70 et une note d'honoraires de 6'925 fr. 20 pour 20 heures d'activités à 280 fr./heure, dans laquelle étaient également inclus les frais d'avion et de train susmentionnés, et la TVA. f. Le 30 mai 2024, le Tribunal a invité les parties à se déterminer sur les notes de frais des témoins. B______ SA a soutenu que l'audition de ces derniers était inutile, de sorte que les frais y relatifs devaient être mis à la charge de la partie qui les avaient engendrés (art. 108 CPC). Par courrier du 13 juin 2024, B______ SA a conclu à ce que les frais des témoins soient mis à la charge exclusive de A______, ceux-ci n'ayant apporté aucune plus-value par rapport aux pièces déjà produites à l'appui des allégués sur lesquels ils étaient entendus. Leur audition était ainsi inutile. Le montant réclamé était fondé. Dans le délai prolongé au 26 juin 2024, A______ a essentiellement relevé que le prix d'un billet de train 1ère classe devait être pris en considération au lieu de celui d'un billet d'avion. Il n'avait pas d'autres observations à formuler. g. Par ordonnance du 28 juin 2024, le Tribunal "vu la note de frais des témoins E______ et F______ du 22 mai 2024", a transmis aux parties leurs déterminations réciproques des 13 et 26 juin 2024, arrêté à 2'000 fr. l'indemnité octroyée au témoin E______ pour son audition du 14 mai 2024, arrêté à 2'000 fr. l'indemnité octroyée au témoin F______ pour son audition du 14 mai 2024, et mis celles-ci à la charge de A______. A______ soutient qu'il n'a pas reçu les déterminations de sa partie adverse sur la note de frais des témoins, qui n'étaient pas annexées à l'ordonnance.”
“Y étaient joints un billet d'avion au nom de E______, de G______ [Afrique du Sud] à Genève (le témoin rentrant de vacances à Genève au lieu de Zurich), via Addis-Abeba, pour un total de ZAR 43'710, 30, soit 2'150 fr. au taux de change de 0.049187, seule la moitié étant prise en compte (1'075 fr.), une carte journalière CFF billet de train 1ère classe au nom de F______ pour le prix de 128 fr., un billet de train 1ère classe au nom de E______, de Genève à Lucerne, au prix réduit de 75 fr. 50, une facture pour des consommations (boissons, sandwiches, salades) de 46 fr. 70 et une note d'honoraires de 6'925 fr. 20 pour 20 heures d'activités à 280 fr./heure, dans laquelle étaient également inclus les frais d'avion et de train susmentionnés, et la TVA. f. Le 30 mai 2024, le Tribunal a invité les parties à se déterminer sur les notes de frais des témoins. B______ SA a soutenu que l'audition de ces derniers était inutile, de sorte que les frais y relatifs devaient être mis à la charge de la partie qui les avaient engendrés (art. 108 CPC). Par courrier du 13 juin 2024, B______ SA a conclu à ce que les frais des témoins soient mis à la charge exclusive de A______, ceux-ci n'ayant apporté aucune plus-value par rapport aux pièces déjà produites à l'appui des allégués sur lesquels ils étaient entendus. Leur audition était ainsi inutile. Le montant réclamé était fondé. Dans le délai prolongé au 26 juin 2024, A______ a essentiellement relevé que le prix d'un billet de train 1ère classe devait être pris en considération au lieu de celui d'un billet d'avion. Il n'avait pas d'autres observations à formuler. g. Par ordonnance du 28 juin 2024, le Tribunal "vu la note de frais des témoins E______ et F______ du 22 mai 2024", a transmis aux parties leurs déterminations réciproques des 13 et 26 juin 2024, arrêté à 2'000 fr. l'indemnité octroyée au témoin E______ pour son audition du 14 mai 2024, arrêté à 2'000 fr. l'indemnité octroyée au témoin F______ pour son audition du 14 mai 2024, et mis celles-ci à la charge de A______. A______ soutient qu'il n'a pas reçu les déterminations de sa partie adverse sur la note de frais des témoins, qui n'étaient pas annexées à l'ordonnance.”
Wurde die Partei bereits in der Vorladung und nochmals schriftlich nach dem Versäumnis auf die Kostenfolgen nach Art. 108 ZPO hingewiesen, musste sie mit einer Kostentragung rechnen.
“Ob der Kläger anlässlich der Einigungsverhandlung und der gerichtlichen Empfehlung, die Klage zurückzuziehen, auf die Kostenfolgen hingewiesen wurde, kann nicht nachvollzogen werden, zumal die Einigungsverhandlung – richtigerwei- se – nicht protokolliert wurde (vgl. VI Prot. S. 7). Im vorliegenden Fall konnte der Kläger indes so oder anders keinesfalls damit rechnen, dass ihm keine Kosten auferlegt würden: Der Kläger war zur auf den 26. Januar 2023 angesetzten Eini- gungsverhandlung unentschuldigt nicht erschienen (VI Prot. S. 5). Bereits mit der Vorladung war der Kläger darauf hingewiesen worden, dass unentschuldigtes Nichterscheinen Kostenfolge gemäss Art. 108 ZPO nach sich zieht (act. 5). Nach versäumter Einigungsverhandlung hat die Vorinstanz im Schreiben vom 1. Februar 2023 nochmals ausdrücklich auf diesen Umstand hingewiesen (act. 21 S. 2). Der Kläger musste demnach damit rechnen, dass er im vorliegenden Ver- fahren kostenpflichtig werden würde. Wenn der Kläger mit seinem Vorbringen gel- tend machen will, er hätte die Klage bei Kenntnis der Höhe der Entscheidgebühr nicht zurückgezogen, so wäre die Kammer für diesen Einwand ohnehin nicht zu- ständig (vgl. Art. 328 Abs. 1 lit. c ZPO; vgl. auch Rechtsmittelbelehrung im ange- - 4 - fochtenen Entscheid, act. 32 Dispositiv-Ziffer 6). Im Übrigen würden in diesem Fall bei einer späteren Erledigung nur noch höhere Kosten anfallen.”
Gerichte können in besonderen Einzelfällen von der gesetzlichen Kostenverteilung abweichen und die erstinstanzlichen Gerichtskosten anders zuweisen; so können die Kosten dem Rückziehenden auferlegt werden. In der entschiedenen Sache wurde – unter Hinweis auf Art. 107 (analog) und/oder Art. 108 ZPO – den erstinstanzlichen Kosten der Rückziehende belastet, während die Kosten des Rechtsmittels dem Kanton auferlegt wurden.
“Le Tribunal n'a pas transmis ce courrier au recourant, lequel n'a pas pu faire valoir ses éventuels moyens, ni se prononcer sur les frais de la procédure. Le Tribunal aurait dû prendre acte du retrait de la requête de mainlevée et statuer, après avoir recueilli la position du recourant sur les frais puis rayer la cause du rôle. Le recours sera dès lors admis et le jugement attaqué sera annulé en tant qu'il a prononcé la mainlevée définitive de l'opposition formée au commandement de payer (ch. 1 du dispositif). 3. 3.1 Reste la question des frais. Il sera retenu que le recourant a pu faire valoir ses arguments sur ce point, de sorte qu'un retour au Tribunal ne se justifie pas. La cause est ainsi en état d'être jugée (art. 327 al. 3 let. b CPC). Il sera à nouveau statué dans le sens qui suit. Compte tenu des circonstances particulières de la présente cause, en particulier du fait que la créance de l'intimée n'avait pas été réglée lors du dépôt de la requête, il convient, en application – à tout le moins par analogie – des art. 107 al. 1 let. b et/ou f, voire de l'art. 108 CPC, de s'écarter du principe selon lequel les frais sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 1ère phrase CPC) et de laisser les frais judiciaires de première instance à la charge du recourant. Les chiffres 2 et 3 du dispositif de la décision attaquée seront dès lors confirmés. 3.2 Vu l'issue du litige, les frais du recours seront laissés à la charge du canton (art. 107 al. 2 CPC). L'avance de frais de 300 fr. fournie par le recourant lui sera restituée. Il ne sera pas alloué de dépens, seuls les frais judiciaires pouvant être mis à la charge du canton (art. 107 al. 2 CPC a contrario), le recourant comparant par ailleurs en personne. * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable le recours interjeté le 4 septembre 2023 par A______ contre le jugement JTPI/9227/2023 rendu le 18 août 2023 par le Tribunal de première instance dans la cause C/10705/2023. Au fond : Annule le chiffre 1 du dispositif dudit jugement. Déboute les parties de toutes autres conclusions.”
“Le Tribunal n'a pas transmis ce courrier au recourant, lequel n'a pas pu faire valoir ses éventuels moyens, ni se prononcer sur les frais de la procédure. Le Tribunal aurait dû prendre acte du retrait de la requête de mainlevée et statuer, après avoir recueilli la position du recourant sur les frais puis rayer la cause du rôle. Le recours sera dès lors admis et le jugement attaqué sera annulé en tant qu'il a prononcé la mainlevée définitive de l'opposition formée au commandement de payer (ch. 1 du dispositif). 3. 3.1 Reste la question des frais. Il sera retenu que le recourant a pu faire valoir ses arguments sur ce point, de sorte qu'un retour au Tribunal ne se justifie pas. La cause est ainsi en état d'être jugée (art. 327 al. 3 let. b CPC). Il sera à nouveau statué dans le sens qui suit. Compte tenu des circonstances particulières de la présente cause, en particulier du fait que la créance de l'intimée n'avait pas été réglée lors du dépôt de la requête, il convient, en application – à tout le moins par analogie – des art. 107 al. 1 let. b et/ou f, voire de l'art. 108 CPC, de s'écarter du principe selon lequel les frais sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 1ère phrase CPC) et de laisser les frais judiciaires de première instance à la charge du recourant. Les chiffres 2 et 3 du dispositif de la décision attaquée seront dès lors confirmés. 3.2 Vu l'issue du litige, les frais du recours seront laissés à la charge du canton (art. 107 al. 2 CPC). L'avance de frais de 300 fr. fournie par le recourant lui sera restituée. Il ne sera pas alloué de dépens, seuls les frais judiciaires pouvant être mis à la charge du canton (art. 107 al. 2 CPC a contrario), le recourant comparant par ailleurs en personne. * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable le recours interjeté le 4 septembre 2023 par A______ contre le jugement JTPI/9227/2023 rendu le 18 août 2023 par le Tribunal de première instance dans la cause C/10705/2023. Au fond : Annule le chiffre 1 du dispositif dudit jugement. Déboute les parties de toutes autres conclusions.”
Verfahrensverhalten kann die Kostenverteilung nach Art. 108 ZPO beeinflussen. Verzögerungstaktiken sowie eine Vielzahl neuer Eingaben oder neuer Anträge können zu einer Verlagerung der Prozesskosten führen. Demgegenüber begründen wiederholte unveränderte Anträge nicht automatisch eine Kostenauflage; sie erreichen nicht in jedem Fall das für eine Kostenverteilung nach Art. 108 ZPO erforderliche Ausmass.
“Für die Verteilung der Kosten des Berufungsverfahrens gelten dieselben Grundsätze wie für das erstinstanzliche Verfahren, wobei dem Verfahrensausgang auch in familienrechtlichen Verfahren ein grösseres Gewicht zukommt (vgl. URWY- LER/GRÜTTER, in: Brunner/Schwander/Vischer [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozess- ordnung [ZPO], Kommentar, 3. Aufl. 2024, Art. 107 ZPO N. 5). Der Berufungskläger wirft der Berufungsbeklagten eine Verzögerungstaktik vor, die den Prozess unnötig belastet habe (act. A.14 S. 2; act. A.17 S. 4; act. A.18 S. 5). Er beruft sich auf eine Kostenverteilung nach dem Verursacherprinzip und will die gesamten Prozesskos- ten der Berufungsbeklagten anlasten (act. A. 17 S. 5 und act. A.18 S. 4 f. u. 7). Dabei übersieht er, dass er mehrfach vom Replikrecht Gebrauch gemacht hat, seine Ein- gaben viele Wiederholungen enthalten und er bis zum Schluss neue Anträge ge- stellt sowie neue Beweismittel vorgelegt hat, welche auch bereits zum einem frühe- ren Zeitpunkt hätten vorgebracht werden können. Die Berufungsbeklagte dagegen hat sich in ihren Eingaben jeweils kurz gehalten und den Prozessstoff nicht erwei- tert. Deshalb können die Prozesskosten vorliegend jedenfalls nicht gestützt auf Art. 108 ZPO der Berufungsbeklagten auferlegt werden. Weiter ist festzuhalten, dass die Vielzahl neuer Eingaben und insbesondere neuer Anträge des Berufungsklä- gers eine frühere Entscheidfindung verunmöglicht haben, womit sich der diesbe- zügliche Vorwurf des Berufungsklägers an das hiesige Gericht (vgl. act. A.21 S. 8) als unberechtigt erweist.”
“4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten der Berufungskläger. G. Die Berufungskläger beantragten Abweisung der Anschlussberufung (act. A.3). Im Übrigen hielten die Parteien im weiteren Verlauf des Schriftenwechsels (act. A.3 bis A.7) an ihren Anträgen fest. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es gerade bei nicht ganz banalen Rechtsbe- gehren und Anträgen unnötig und eher unglücklich ist, wenn diese jedes Mal wie- derholt werden wie durch den Berufungsbeklagten (act. A.2, A.4 und A.6). Die entsprechende Anwaltskanzlei macht das mit einem einfachen "copy-paste". Das Gericht kommt aber dann nicht umhin, die Übereinstimmung der Anträge zu kon- trollieren - auch wenn Treu und Glauben (Art. 52 ZPO) gebieten würde, eine Än- derung ausdrücklich zu erwähnen oder hervorzuheben. Mit einem schlichten "an den Anträgen wird festgehalten" oder "mit den unveränderten Anträgen" könnte unnötige Arbeit erspart werden - auch wenn diese das Ausmass für eine Kosten- auflage nach Art. 108 ZPO nicht erreicht. H. Bei der Bearbeitung der Sache wurde das Gericht im Sinne von Art. 4 Abs. 3 der Kantonsgerichtsverordnung (KGV; BR 173.100) unterstützt von Aktuar ad hoc Peter Diggelmann.”
Unnötige Prozesskosten können der Partei auferlegt werden, die sie verursacht hat. Als verursachend angesehen werden kann beispielsweise unentschuldigtes Fernbleiben von einer Verhandlung oder das Unterlassen, die Gegenpartei bzw. das Gericht über eine erfolgte Zahlung zu informieren, wenn dadurch das Verfahren vermeidbar gewesen wäre.
“Das Verfahren ist kostenlos, da es eine Streitigkeit aus einer Krankentaggeldversicherung betrifft, welche unter den Begriff der Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung nach dem KVG zu subsumieren ist (vgl. Art. 114 lit. e ZPO in Verbindung mit § 33 Abs. 1 GSVGer und das Urteil des Bundesgerichts 4A_680/2014 vom 29. April 2015 E. 2.1 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 142 V 448 E. 4.1). Unnötige Prozesskosten hat jedoch zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO). Bei bös- oder mutwilliger Prozessführung können einer Partei auch in unentgeltlichen Verfahren Gerichtskosten auferlegt werden (Art. 115 ZPO; vgl. auch § 33 Abs. 2 GSVGer). Bös- oder Mutwilligkeit ist praxisgemäss nur mit Zurückhaltung anzunehmen, namentlich bei unentschuldigtem Fernbleiben von einer Gerichtsverhandlung ist die Voraussetzung aber erfüllt (Rüegg/Rüegg, in: Basler Kommentar ZPO, Art. 115 N. 2 mit Hinweis; Sterchi, in: Berner Kommentar ZPO, Bd. I, Bern 2012, Art. 115 N. 5). Die Vorladung zur Instruktionsverhandlung vom 17. August 2023 (Urk. 27) erfolgte ordnungsgemäss und ging der Beklagten am 25. Juli 2023 zu (Urk. 28). Gleichwohl blieb sie der Verhandlung unentschuldigt fern (Prot. S. 6). Daran vermag auch das erst am 22. August 2023 mithin fünf Tage nach Durchführung der Instruktionsverhandlung beim Gericht eingegangene Schreiben der Beklagten (Urk. 33) nichts zu ändern. Dieses datiert zwar vom 15. August 2023 und folglich zwei Tage vor der angesetzten Verhandlung; in Ermangelung eines Poststempels ist das Datum der Postaufgabe jedoch nicht feststellbar (vgl.”
“Es ist festzustellen, dass die Verfahren hätte vermieden werden können. Insbesondere oblag es dem Beschwerdeführer, die Konkursrichterin über die Bezahlung der Hauptforderung zu informieren, um die Eröffnung des Konkurses zu verhindern. Es rechtfertigt sich deshalb, ihm die Prozesskosten für beide Instanzen aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren werden auf CHF 300.- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt; sie werden von dem durch die B.________ AG geleisteten Kostenvorschuss bezogen, sind dieser aber durch den Beschwerdeführer zu ersetzen. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden auf CHF 500.- festgesetzt und mit dem vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (Art. 52 und 61 Abs. 1 GebV SchKG).”
“Die Vorinstanz berief sich bei der Kostenregelung auf das Verursacherprinzip. Demnach hat unnötige Kosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO). Nach Ansicht der Vorinstanz hätte die Beschwerdeführerin bereits im erstinstanzlichen Verfahren aufzeigen können, dass sie ihre Zahlungen nicht eingestellt habe. Da sie davon abgesehen habe, habe sie die Aufwendungen des Konkursamtes und der kantonalen Beschwerdeinstanz verursacht.”
Wird die Schuld erst nach Eröffnung des Konkurses vollständig beglichen, können dem Schuldner gemäss Art. 108 ZPO trotz gutgeheissener Beschwerde die Gerichtskosten beider Instanzen auferlegt werden, weil durch die Zahlungssäumnis das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren unnötigerweise veranlasst wurden.
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die vollständige Tilgung der Schuld erfolgte erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte die Schuldnerin unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen (vgl. statt vieler AGE BEZ.2020.53 vom 11. November 2020 E. 3). In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auf CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 3. September 2024 (KB.2024.300) aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegnerin - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber Dr.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die vollständige Tilgung der Schuld erfolgte erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht. Mit seiner Zahlungssäumnis verursachte der Schuldner unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat er gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung seiner Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen (vgl. statt vieler AGE BEZ.2020.53 vom 11. November 2020 E. 3). In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auf CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 29. Januar 2024 (KB.2023.620) wird aufgehoben. Der Beschwerdeführer trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 600. Mitteilung an: - Beschwerdeführer - Beschwerdegegnerin - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber Dr.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die Schuldnerin beglich die Forderung der Gläubigerin erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht vollständig. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte sie unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen. In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 3. Mai 2022 ([...]) wird aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegnerin - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber PD Dr. Benedikt Seiler Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art.”
“Die Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkurses sind somit erfüllt. Die Beschwerde ist gutzuheissen, das angefochtene Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Bülach vom 8. Januar 2024 (Geschäfts-Nr. EK230666) auf- zuheben und das Konkursbegehren abzuweisen. 3.Die Kosten beider Instanzen sind der Schuldnerin aufzuerlegen (vgl. Art. 108 ZPO). Sie hat sowohl das erstinstanzliche als auch das zweitinstanzliche Verfah- ren veranlasst: das erstinstanzliche Verfahren, weil sie ihre Schuld erst tilgte, nachdem die Gläubigerin das Konkursbegehren gestellt hatte, und das Beschwer- deverfahren, weil sie es unterliess, der Vorinstanz ihre Zahlung nachzuweisen und die Gerichtskosten zu begleichen. Das Betreibungsamt ist nicht verpflichtet, das Konkursgericht von sich aus über die erhaltene Zahlung zu orientieren. Dies ist Sache der Parteien (vgl. BGer 5A_519/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 3.4.1 f.). Die Kosten für das Beschwerdeverfahren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG). Der Gläubigerin ist mangels Aufwendungen, die zu entschädigen wären, keine Parteientschädigung zuzusprechen. Das Konkursamt ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag von Fr. 2'100.– (Fr. 500.– Zahlung der Schuldnerin sowie Fr. 1'600.– Rest des von der Gläubigerin der Vorinstanz geleis- teten Vorschusses) der Gläubigerin Fr.”
Unnötige Prozesskosten sind solche, die der Lösung des Rechtsstreits nicht dienen oder der Wirtschaftlichkeit des Verfahrens zuwiderlaufen. Ihre Belastung der verursachenden Partei setzt kein Verschulden voraus, sondern wird danach beurteilt, was ein nach den prozesslichen Regeln verlässlich handelnder Kläger oder Beklagter hätte tun dürfen.
“4 Depuis janvier 2024, la situation est, à teneur du dossier, identique à celle de la période précédente (cf. supra, consid. 3.3.3, chiffre viii.). Ainsi, il peut être exigé de l'intimée qu'elle contribue à l'entretien de C______ à hauteur de 788 fr. par mois hors allocation de formation. Les deux rentes AI versées en faveur de C______ (970 fr. par mois au total) tiennent par conséquent lieu de contribution d'entretien, sans solde à la charge de l'intimée, ce qui sera dit dans le dispositif du présent arrêt. Partant, le grief de l'appelant n'est pas fondé pour ce qui est de cette quatrième période non plus. 3.4 En conclusion, l'appel est entièrement infondé. C'est à juste titre que le Tribunal a débouté l'appelant des fins de sa demande formée le 22 juin 2018. Le jugement entrepris sera confirmé par substitution de motifs, avec les compléments mentionnés dans les considérants qui précèdent. 4. L'intimée sollicite que l'intégralité des frais judiciaires de première et seconde instances soient mis à la charge de l'appelant et que d'importants dépens lui soient alloués, en application de l'art. 108 CPC. Elle conclut en outre à la condamnation de celui-ci au paiement d'une amende pour téméraire plaideur. 4.1.1 Si l'instance d'appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais de la première instance (art. 318 al. 3 CPC). Les frais sont mis à la charge de la partie succombante (art. 95 et 106 al. 1 1ère phrase CPC). La Cour peut s'écarter des règles générales et répartir les frais selon sa libre appréciation, notamment lorsque le litige relève du droit de la famille (art. 107 al. 1 let. c CPC). Aux termes de l'art. 108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, cette disposition concernant tant les frais de justice que les dépens (arrêt du Tribunal fédéral 4A_151/2014 du 14 octobre 2014 consid. 6.2). Sont inutiles les frais ne servant pas à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe de l'économie de procédure. Cela ne nécessite pas qu'ils aient été causés de mauvaise foi, témérairement ou fautivement (Tappy, CR CPC, 2019, n.”
“Compte tenu de son large pouvoir d'appréciation, la Cour de céans estime que la différence de seulement CHF 25.- par pension entre les pensions prévues par la décision attaquée et les résultats ci-haut ne justifie aucune modification des pensions pour la période allant du 1er décembre 2021 au 31 mai 2022. Les pensions dues pour les périodes allant du 1er juin 2022 aux dix ans de E.________ et celles dues à compter des dix ans de E.________ seront quant à elles adaptées. Il s'ensuit l'admission partielle de l'appel. 4. 4.1. Aux termes de l'art. 106 al. 1 et 2 CPC, les frais sont en principe mis à la charge de la partie succombante ; lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause. Cette disposition est aussi applicable aux affaires de droit de la famille, quand bien même le tribunal a la faculté, en application de l'art. 107 al. 1 let. c CPC, de s'écarter des règles générales et de répartir les frais selon sa libre appréciation (ATF 139 III 358 consid. 3). L'art. 108 CPC prévoit en outre que les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (arrêt TF 4A_74/2018 du 28 juin 2018 consid. 7.2.1). L’art. 108 CPC concerne les frais de justice et les dépens causés inutilement. Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure (CR-CPC-Tappy, 2e éd. 2019, art. 108 CPC n. 5). L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible (ATF 141 III 426 consid. 2.4.4 ; arrêt TF 5A_519/2019 du 20 octobre 2019 consid. 3.5). Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (Tappy, art. 108 CPC n. 7). En l'espèce, A.________ obtient très partiellement gain de cause. La pension de E.________ a en effet été abaissée de CHF 2'250.- à CHF 2'140.-, respectivement de CHF 2'335.- à CHF 2'230.”
“108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et les arrêts cités). Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe de l’économie de la procédure (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). L’imputabilité de ces frais n’est pas subordonnée à un comportement répréhensible (ATF 141 III 426 consid. 2.4.4 ; TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). Elle doit s’apprécier par rapport à ce qu’un plaideur procédant selon les règles de l’art aurait fait et non en fonction d’un résultat a posteriori (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). La décision sur la répartition des frais relève du pouvoir d’appréciation du juge (art. 4 CC). Quand bien même il résulte de son texte qu’il ne s’agit pas d’une disposition potestative, la doctrine est d’avis que le juge dispose aussi d’un certain pouvoir d’appréciation dans l’application de l’art. 108 CPC (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). Le Tribunal fédéral n’en revoit l’exercice qu’avec retenue ; il n’intervient que si l’autorité cantonale a abusé de son pouvoir d’appréciation, en prenant en considération des éléments qui ne jouent pas de rôle au sens de la loi ou en omettant de tenir compte de facteurs essentiels (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). 3.2.2 L’établissement des faits ou l’appréciation des preuves est arbitraire si le juge n’a manifestement pas compris le sens et la portée d’un moyen de preuve, s’il a omis, sans raison sérieuse, de tenir compte d’un moyen important propre à modifier la décision attaquée ou encore si, sur la base des éléments recueillis, il a fait une déduction insoutenable. Le recourant doit encore démontrer en quoi le constat est arbitraire et son caractère causal pour la décision attaquée (Chabloz et al., Petit Commentaire, Code de procédure civile, Bâle 2021, n. 5 ad art. 320 CPC et la référence citée).”
Eine Auferlegung von Prozesskosten nach Art. 108 ZPO kommt nicht in Betracht, wenn der verursachte Aufwand geringfügig bzw. nicht gewichtig ist. Bei nur teilweise unbegründeten Einwendungen ist eine Kostenauflage in der Regel unverhältnismässig, weil andernfalls jede unbegründete Einwendung automatisch zu einer Kostentragungspflicht führen würde — dies entspricht nicht dem Willen des Gesetzgebers und findet keine Stütze in der herrschenden Lehre.
“Eine Auferlegung eines Teils der Prozesskosten an die Beschwerdeführe- rinnen gestützt auf Art. 108 ZPO, wonach unnötige Prozesskosten dem Verursa- cher auferlegt werden können, fällt vorliegend ebenfalls ausser Betracht. Den Be- schwerdeführerinnen können versäumte, verspätete oder fehlerhafte Prozess- handlungen ebenso wenig vorgeworfen werden wie bös- und mutwillige Prozess- führung (vgl. Hans Schmid/Ingrid Jent-Sørensen, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl., Ba- sel 2014, N 1 f. zu Art. 108 ZPO). Wie ausgeführt, wurden nur drei von neun Ver- rechnungsforderungen als unbegründet qualifiziert und erwies sich der diesbezüg- liche Aufwand nicht als gewichtig. Eine Kostenauflage in dieser Konstellation wür- de bedeuten, dass jede Einwendung oder Einrede, die sich als unbegründet er- weist, eine Kostentragungspflicht nach sich ziehen würde (Stanischewski, a.a.O., Rz. 366), was nach dem Ausgeführten nicht dem Willen des Gesetzgebers ent- spricht und auch keine Stütze in der herrschenden Lehre findet.”
Unnötige Prozesskosten sind nach Art. 108 ZPO derjenigen Partei aufzuerlegen, die sie verursacht hat. Dies kommt etwa in Betracht, wenn eine Partei durch Verzögerung oder Unterlassen das Verfahren unnötig werden lässt. Ebenso kann Art. 108 ZPO angewendet werden, wenn das Rechtsschutzinteresse bereits weggefallen ist und die Partei das Verfahren trotz Möglichkeit zum Rückzug fortführen liess.
“1 CPC, les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont pris en compte que s’ils sont invoqués ou produits sans retard ou s’ils ne pouvaient être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s’en prévaut ait fait preuve de la diligence requise ; que l’appelante allègue – pièces à l’appui - que dans l’intervalle, soit le 15 mars 2024, elle a déposé après du SRC tous les documents requis pour procéder à une inscription palliant la carence d’organisation ; que ce fait est confirmé par le SRC, qui a précisé que la Présidente du tribunal a rendu la décision attaquée sans l’avoir consulté préalablement ; que ces faits et moyens de preuve sont postérieurs à la décision attaquée et constituent dès lors des novas recevables en appel ; qu’il y a ainsi lieu d’admettre que les conditions d’une dissolution au sens de l’art. 731b CO ne sont plus remplies, de sorte que la décision querellée doit être annulée ; que, contrairement à ce que soutient l’appelante, la Présidente du tribunal a, au moment de rendre sa décision, agi conformément au prescrit de l’art. 731b CO en non seulement impartissant un délai pour rétablir la situation légale, sous peine de dissolution, mais aussi en prononçant, faute de rétablissement, la dissolution de la société et en ordonnant sa liquidation ; que s’il est vrai que, avant de rendre sa décision, la Présidente du tribunal ne s’est pas enquise des éventuelles démarches entreprises par la société A.________ Sàrl auprès du SRC, il n’en demeure pas moins qu’au moment du prononcé de première instance non seulement tous les documents nécessaires n’avaient pas été produits, mais encore ladite société n’avait pas pris la peine d’en informer la magistrate de sorte qu’elle ne saurait en être tenue pour responsable ; qu’en vertu de l’art. 108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, soit en l’occurrence la société A.________ Sàrl qui, par son retard à réagir et à se conformer à la loi après les sommations dûment effectuées selon les dispositions légales applicables, a provoqué inutilement la présente procédure et causé les frais y relatifs ; que les frais judiciaires pour l’appel, fixés à CHF 600.-, sont mis à la charge de la société A.________ Sàrl et seront prélevés sur l’avance de frais payée ; que le SRC, qui n’en requiert d’ailleurs pas, n’a pas droit à des dépens ; que si l’instance d’appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais de la première instance (art. 318 al. 3 CPC) ; qu’en l’occurrence, malgré l’annulation de la décision attaquée, aucune autre solution s’impose s’agissant des frais de la première instance pour les mêmes motifs que ceux retenus pour la présente procédure d’appel ; la Cour arrête : L’appel est admis. Partant, la décision de la Présidente du Tribunal civil de l’arrondissement de la Gruyère du 7 mars 2024 prononçant la dissolution de la société A.”
“Nach Art. 106 ZPO werden die Prozesskosten grundsätzlich nach dem Ausgang des Verfahrens auferlegt. Gemäss Art. 107 Abs. 1 ZPO kann das Gericht von den ordentlichen Verteilungsgrundsätzen abweichen und die Prozesskosten nach Ermessen verteilen, dies insbesondere wenn das Verfahren als gegenstandslos abgeschrieben wird (Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO). Gemäss Art. 108 ZPO hat sodann unnötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. Vorliegend kommt es zu keinem materiellen Entscheid, so dass nicht auf einen materiellen Ausgang des Verfahrens abgestellt werden kann. Wesentlich für die Kostenverteilung scheint dem Kantonsgericht, dass das Rechtsschutzinteresse bereits mit vorinstanzlicher Verfügung vom 27. Juli 2021 weggefallen ist. Die Beschwerde wurde am 28. Juli 2021 der Post übergeben. Die Beschwerdeführerin hätte mit Erhalt der Verfügung vom 27. Juli 2021 das hängige Beschwerdeverfahren zurückziehen können, ohne dass der Gegenpartei oder dem Gericht bereits Aufwendungen entstanden wären. Die Beschwerdeführerin hat es desgleichen unterlassen, ihre Beschwerde nach Erhalt der Stellungnahme der Gegenpartei sowie der kantonsgerichtlichen Verfügung vom 6. August 2021 zurückzuziehen, woraus unmissverständlich hervorgeht, dass kein aktuelles Rechtsschutzinteresse mehr besteht. Selbst nach Erhalt der vorinstanzlichen Verfügung vom 3. September 2021 sah die Beschwerdeführerin keine Veranlassung, ihre gegenstandslos gewordene Beschwerde zurückzuziehen, weshalb nunmehr vorliegender Gegenstandslosigkeitsentscheid zu erfolgen hat.”
Nach Art. 108 ZPO können unnötige Prozesskosten der Person auferlegt werden, die sie verursacht hat. Die Praxis wendet dies insbesondere an, wenn ein Schuldner durch verspätete Zahlung ein erstinstanzliches und das anschliessende Beschwerdeverfahren veranlasst hat; in solchen Fällen trägt der Schuldner die Gerichtskosten beider Instanzen, auch wenn die Beschwerde (teilweise) gutgeheissen wird.
“Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Von diesem Grundsatz kann in den Fällen von Art. 107 und Art. 108 ZPO abgewichen werden, wobei letzterer die Auferlegung unnötiger Prozesskosten an jene Person vorsieht, die sie verursacht hat (Verursacherprinzip). Die Beschwerdeführerin hat vorliegend die Konkursforderung nicht rechtzeitig bezahlt, ist der Konkursverhandlung ferngeblieben und hat sich auch im Übrigen im erstinstanzlichen Verfahren nicht vernehmen lassen. Die Beschwerdeführerin hat somit die im erst- und zweitinstanzlichen Verfahren entstandenen Kosten verursacht. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt es sich, dass die Beschwerdeführerin trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Prozesskosten beider Instanzen trägt. Damit ist Ziffer 2 des angefochtenen Urteils, wonach die Beschwerdeführerin die Gerichtsgebühr des erstinstanzlichen Verfahrens zu tragen und im Übrigen jede Partei für ihre eigenen Parteikosten aufzukommen hat, zu bestätigen. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden in Anwendung von Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG auf CHF”
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die Schuldnerin konnte erst nach der Konkurseröffnung einen nachträglichen Verzicht der Gläubigerin auf die Durchführung des Konkurses vorlegen, welcher unter Berufung auf die nach der Konkurseröffnung erfolgte Zahlungen resp. Hinterlegungen erfolgte. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte die Schuldnerin unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen (Art. 108 ZPO; AGE BEZ.2020.53 vom 11. November 2020 E. 3). Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens werden auf CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt (Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [GebV SchKG, SR 281.35]). Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 18. April 2024 (KB.2024.90) aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegnerin - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber Dr. Alexander Zürcher Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art.”
“Gestützt auf das Verursacherprinzip (Art. 108 ZPO) sind die Kosten beider Instanzen dem Schuldner aufzuerlegen. Er hat sowohl das erstinstanzliche als auch das zweitinstanzliche Verfahren veranlasst: das erstinstanzliche Verfahren, weil er seine Schuld erst tilgte, nachdem die Gläubigerin das Konkursbegehren gestellt hatte, und das Beschwerdeverfahren, weil er es unterliess, der Vorinstanz seine Zahlung nachzuweisen und die Gerichtskosten zu begleichen. Das Betrei- bungsamt ist falls es überhaupt von einem Konkursbegehren Kenntnis hat nicht verpflichtet, von sich aus den Konkursrichter über die erhaltene Zahlung zu orientieren (BGer 5A_519/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 3.4.1 f. m.H. auf FRIT- SCHI, Verfahrensfragen bei der Konkurseröffnung, 2010, S. 294). Das wäre viel- mehr Aufgabe des Schuldners gewesen. Die Kosten für das Beschwerdeverfah- ren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG).”
“Das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin ist folglich gutzuheissen. Das angefochtene Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom 13. Dezember 2023 ist auf- zuheben und das Konkursbegehren ist abzuweisen. III. Die Beschwerdeführerin hat durch ihre verspätete Zahlung sowohl die erstinstanz- liche Konkurseröffnung als auch das vorliegende Beschwerdeverfahren verur- sacht. Entsprechend hat sie die Kosten des Konkursamtes, des erstinstanzlichen Konkursgerichtes und des Obergerichts zu tragen (Art. 108 ZPO). Aufgrund des Verursacherprinzips hat sie keinen Anspruch auf eine Umtriebsentschädigung. Der Beschwerdegegnerin ist mangels relevanter Aufwendungen im vorliegenden Verfahren ebenfalls keine solche Entschädigung zuzusprechen. Es wird erkannt:”
“Da die Beschwerdeführerin das Verfahren durch nicht rechtzeitiges Bezahlen des geschuldeten Betrages verursacht hat, sind ihr die Prozesskosten für beide Instanzen aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren wurden auf CHF 220.- festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt; sie werden von dem durch die Beschwerdegegnerin geleisteten Kostenvorschuss bezogen und sind ihr durch die Beschwerdeführerin zu ersetzen. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden auf CHF 500.- festgesetzt und mit dem von der Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (Art. 52 und 61 Abs. 1 GebV SchKG).”
Besondere Umstände können dazu führen, dass Prozesskosten als unnötig im Sinne von Art. 108 ZPO angesehen werden. So kann etwa das vorschnelle Erheben einer Klage statt einer einfachen, leicht zu erteilenden Auskunft dazu führen, dass die Kosten dem Prozessparteien auferlegt werden. Die Rechtsprechung nennt als weitere Beispiele Prolixität, das verspätete Vorbringen von novas oder Einreden zur Aktivlegitimation sowie das Unterlassen, den Richter über Umstände zu informieren, die den Prozessgegenstand entfallen lassen.
“241 CPC) : le recourant y assume une dette dans la clause II et les parties se donnent réciproquement quittance dans la clause IV 2e phrase. Le terme d'acquiescement ne figure d'ailleurs pas dans leur convention. De plus, le recourant a ouvert action précipitamment au lieu de suspendre la procédure de conciliation le temps de renseigner l’intimée qui demandait que la qualité d'héritier soit éclaircie. Cette circonstance particulière qui relève de la clause générale de l'art. 107 al. 1 let. f CPC (Tappy, in Commentaire romand, op. cit., n° 27 ad art. 107 CPC) rend inéquitable la répartition des frais en fonction de la mise à néant du testament litigieux. Cet empressement du recourant à engager un procès, alors que renseigner l'autre partie en répondant à une question légitime et aisée à satisfaire aurait levé tout contentieux, a aussi conduit à ce que les frais du procès soient causés inutilement au sens de l'art. 108 CPC (cf. la casuistique présentée par Tappy, in Commentaire romand, op. cit., n° 5 ad art. 108 CPC qui comprend la prolixité, l'invocation tardive de novas ou d'un défaut de légitimation active de l'adversaire ou encore le fait de laisser le procès se dérouler inutilement sans informer le juge d'éléments le rendant sans objet). Partant, la juge déléguée, faisant usage de son large pouvoir d’appréciation, était légitimée à rendre le prononcé litigieux. 5. En définitive, le recours est manifestement infondé et doit être rejeté conformément à l’art. 322 al. 1 CPC. Les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 200 fr. (art. 69 al. 1 et 70 al. 3 TFJC [tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; BLV 270.11.5]), sont mis à la charge du recourant, qui succombe (art. 106 al. 1 CPC). Il ne sera pas alloué de dépens de deuxième instance, dès lors que l’intimée n’a pas été invitée à se déterminer. Par ces motifs, la Chambre des recours civile du Tribunal cantonal, en application de l'art. 322 al. 1 CPC, prononce : I. Le recours est rejeté. II. Le prononcé est confirmé. III.”
Die Vorinstanz kann die Prozesskosten nach Art. 108 ZPO zu tragen haben, wenn sie durch treuwidrige Verfahrensführung oder durch ein grobes Versehen (z. B. bei der Aktenablage) einen Verfahrensfehler bzw. eine schwere Verletzung des rechtlichen Gehörs verursacht hat, der das Rechtsmittelverfahren veranlasst. In solchen Fällen sind die Prozesskosten der Vorinstanz zu überbinden.
“Nach Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten, wozu sowohl die Ge- richtskosten als auch die Parteientschädigungen zählen (Art. 95 Abs. 1 ZPO), der unterliegenden Partei auferlegt. Vorliegend obsiegt die Beschwerdeführerin, wes- halb sie keine Prozesskosten zu tragen hat. Ebensowenig ist angebracht, dem Beschwerdegegner die Kosten aufzuerlegen, da er sich nicht am Verfahren betei- ligt und insbesondere keinen Antrag auf Beschwerdeabweisung gestellt hat. Die Prozesskosten sind vielmehr gestützt auf Art. 108 ZPO der Vorinstanz zu überbin- den, welche das Beschwerdeverfahren durch die Verletzung des Gebots des Handels nach Treu und Glauben veranlasst hat (vgl. KGer GR ZK1 21 60 v.”
“Vorliegend wurde das Berufungsverfahren durch einen Verfahrensfehler der Vorinstanz veranlasst, der zwar auf einem Versehen der Kanzlei bei der Aktenab- lage zu beruhen scheint, im Ergebnis aber zu einer schweren Verletzung des rechtlichen Gehörs geführt hat, die letztlich von der Vorinstanz zu verantworten ist. Die Prozesskosten sind daher in Anwendung von Art. 108 ZPO der Vorinstanz zu überbinden.”
Beispiele: Kosten der Beweisaufnahme – namentlich Zeugenvernehmungen, Zeugenvergütungen oder Gutachten – können als unnötige Prozesskosten nach Art. 108 ZPO derjenigen Partei beziehungsweise Person auferlegt werden, die sie verursacht hat. Dabei ist zu beachten, dass die Qualifikation als «unnötig» nicht allein aus dem rückblickigen Verfahrensausgang abzuleiten ist; die Beurteilung erfolgt nach den Umständen des Einzelfalls.
“En présence d'un vice grave, l'effet guérisseur de la procédure de recours peut également être reconnu lorsque le renvoi constituerait une vaine formalité et aboutirait à un allongement inutile de la procédure, ce qui serait incompatible avec l'intérêt de la partie concernée à ce que sa cause soit tranchée dans un délai raisonnable (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1; 137 I 195 consid. 2.3.2; 136 V 117 consid. 4.2.2.2 et les arrêts cités). 2.2 En l'espèce, compte tenu de l'issue du litige, la question de la violation du droit d'être entendu du recourant peut souffrir de demeurer indécise. Il sera cependant relevé que même à admettre que le recourant n'a pas reçu les déterminations de l'intimée du 13 juin 2024, ce qui n'est pas établi, le renvoi de la cause au Tribunal paraît une vaine formalité, le recourant ayant été en mesure d'attaquer l'ordonnance querellée et de faire valoir ses moyens de droit. 3. Le recourant fait grief au Tribunal d'avoir mis à sa charge les indemnités allouées aux témoins. L'intimée soutient que c'est à raison que le Tribunal a procédé de la sorte, dite audition étant inutile à la solution du litige (art. 108 CPC). 3.1.1 Chaque partie avance les frais d’administration des preuves qu’elle requiert. Lorsque les parties requièrent les mêmes moyens de preuve, chacune avance la moitié des frais. Si l’avance n’est pas fournie par une partie, elle peut l’être par l’autre partie, faute de quoi, les preuves ne sont pas administrées (…) (art. 102 CPC). 3.1.2 En l'espèce, le recourant a fourni une avance de 12'000 fr. au Tribunal, pour les frais d'administration des preuves, parmi lesquelles l'audition des témoins E______ et F______. 3.2.1 Les frais judiciaires comprennent les frais d’administration des preuves (art. 95 al. 2 let. c CPC). Le sort final des avances requises selon l'art. 102 CPC sera réglé dans le règlement et la répartition finale des frais (jeandin, CR-CPC, 2019, n. 7 ad art. 102 CPC). Le tribunal statue sur les frais en règle générale dans la décision finale (art. 104 al. 1 CPC). Les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés (art. 108 CPC). Les frais judiciaires sont compensés avec les avances fournies par les parties (art.”
“Unnötige Prozesskosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO). Ob die vorliegend streitigen Prozesskosten unnötig waren, kann letztlich offen bleiben. Die Beschwerdeführerin ist im erstinstanzlichen Verfahren weitestgehend unterlegen. Nach dem Grundsatz der Kostenverteilung nach dem Ausgang des Verfahrens hat sie daher grundsätzlich alle Prozesskosten zu tragen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Dazu gehören auch die Kosten für das Gutachten und den Augenschein zum Verkehrswert der Liegenschaft U.________. Diese Kosten wurden grundsätzlich von der Beschwerdeführerin provoziert. Der im Zivilprozess geltende Grundsatz der Kostenverteilung nach dem Erfolgsprinzip beruht ebenfalls auf dem Gedanken, dass die Prozesskosten von deren Verursacher zu tragen sind. Dabei wird vermutet, dass die unterliegende Partei die Kosten verursacht hat (BGE 145 III 153 E. 3.3.1; 119 Ia 1 E. 6 mit Hinweisen).”
“Es trifft zu, dass Kosten, die im Zusammenhang mit der Beweisabnahme zur Rechtzeitigkeit einer Eingabe entstehen, als unnötige Kosten im Sinne von Art. 108 ZPO nach dem Verursacherprinzip der handelnden Person auferlegt wer- den können und die Vorinstanz dem klägerischen Rechtsvertreter für die Durch- führung der Zeugeneinvernahme anlässlich der Hauptverhandlung keine Kosten auferlegt hat. Es ist jedoch nicht ersichtlich, dass bzw. inwiefern der Beklagten da- durch ein Nachteil entstanden sein soll.”
“S'il n'avait certes pas confirmé l'entier de ses allégations et si cette mesure n'avait pas été concluante en ce sens, il ne s'agissait toutefois pas d'une mesure probatoire inutile. Mettre ces frais à sa charge revenait à analyser la situation en fonction du résultat a posteriori, ce qui était contraire à l'esprit de l'art. 108 CPC. L'intimée soutient, de son côté, que l'appelant avait insisté pour que C______ soit entendu en commission rogatoire, alors que son témoignage n'avait pas apporté d'éléments pertinents pour l'issue du litige. En tout état, l'ancien employé n'avait obtenu gain de cause que sur environ 16% de ses conclusions (18'000 fr. sur les 108'340 fr. 30 réclamés), de sorte qu'il se justifiait de répartir les frais entre les parties. 4.1. Les frais judiciaires sont fixés et répartis d'office (art. 105 al. 1 CPC). Ils sont mis à la charge de la partie succombante (art. 95 et 106 al. 1 1ère phrase CPC). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (art. 106 al. 2 CPC). Les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés (art. 108 CPC). 4.2 En l'espèce, la question de savoir si les frais liés à l'audition de C______ par commission rogatoire ont été engendrés inutilement peut rester ouverte, dès lors qu'au vu de l'issue du litige, l'on ne saurait considérer qu'il était inadéquat de mettre environ 40% des frais judiciaires à la charge de l'appelant qui n'a obtenu gain de cause que sur environ 16% de ses conclusions. 5. L'appelant reproche enfin au Tribunal de ne pas lui avoir alloué de dépens et de ne pas avoir motivé sa décision sur ce point. Il considère qu'il n'existe aucun motif de s'écarter de la répartition des frais prévue à l'art. 106 CPC. 5.1 L'art. 22 al. 2 LaCC prévoit qu'il n'est pas alloué de dépens ni d'indemnité pour la représentation en justice dans les causes soumises à la juridiction des prud'hommes. 5.2 En l'occurrence, quand bien même le Tribunal n'a pas expressément cité cette disposition, c'est à raison qu'il n'a pas alloué de dépens de première instance à l'appelant en se conformant à celle-ci.”
Art. 108 ZPO bleibt vorbehalten; bei Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege kann die betroffene Person darauf hingewiesen und zur Nachzahlung verpflichtet werden, sobald sie leistungsfähig wird. Unnötige Prozesskosten können demjenigen auferlegt werden, der sie verursacht hat.
“gab und der Beschwerdeführer zwar eine Behandlung braucht, er aber selbst einen Psychiater ausgewählt und die vorgeschlagene Medikation akzeptiert hat; überdies geht aus den im Beschwerdeverfahren eingereichten Unterlagen hervor, dass der Beschwerdeführer im Februar-März 2022 drei Termine im FNPG wahrgenommen hat; dass die angeordneten Massnahmen daher aufzuheben sind, soweit sie nicht gegenstandslos geworden sind; dass die Frage, ob bei der Anordnung der fürsorgerischen Unterbringung Art. 426 ZGB verletzt wurde, offenbleiben kann, zumal der Beschwerdeführer keine diesbezüglichen Rechtsbegehren stellt; dass die Beschwerde demnach gutzuheissen und der angefochtene Entscheid entsprechend abzuändern ist; dass der Beschwerdeführer die Gewährung der vollständigen unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren beantragt; dass nach Art. 117 ZPO eine Person Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege hat, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (Bst. a) und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Bst. b); die unentgeltliche Rechtspflege kann ganz oder teilweise gewährt werden (Art. 118 Abs. 2 ZPO); dass der Beschwerdeführer aufgrund der eingereichten Unterlagen als mittellos erachtet werden kann; zudem erschienen seine Rechtsbegehren nicht von vornherein aussichtslos; ihm wird demnach für das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt (Art. 117 ZPO); dass die Verfahrenskosten zu Lasten der betroffenen Person gehen; Art. 108 ZPO, wonach unnötige Prozesskosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht hat, bleibt vorbehalten (Art. 6 Abs. 1 KESG); dass die Gerichtskosten von CHF 600.- dem Verfahrensausgang entsprechend dem Staat Freiburg aufzuerlegen sind; dass Parteikosten nur zugesprochen werden können, soweit das Verfahren einen Konflikt privater Interessen betrifft (Art. 6 Abs. 3 KESG), was vorliegend nicht der Fall ist; dass die angemessene Entschädigung der amtlichen Verteidigung in Zivilsachen gemäss Art. 57 Abs. 1 des Justizreglements vom 30. November 2010 (JR; SGF 130.11) auf Grund des Arbeitsaufwandes sowie der Wichtigkeit und des Schwierigkeitsgrads der Angelegenheit festgesetzt wird; die Auslagen global festzusetzen sind, was Art. 57 Abs. 2 JR auch für die Entschädigung erlaubt, womit Rechtsanwältin Weber-Braune nicht zur Einreichung ihrer Kostenliste aufzufordern ist; die angemessene Entschädigung vorliegend auf CHF 1'200.- (inkl. Auslagen), zzgl. 7.7% MwSt. von CHF 92.40, festgesetzt wird; der Beschwerdeführer darauf hingewiesen wird, dass er zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist (Art.”
Kosten für familienrechtliche Gutachten sind nicht als «unnötig» im Sinn von Art. 108 ZPO anzusehen, wenn sie zur Klärung wesentlicher Fragen (etwa der Gründe für das Nichtausüben des Umgangsrechts) erforderlich waren. Die erstinstanzliche Behörde hat dabei einen weiten Ermessensspielraum bei der gerechten Verteilung der Kosten.
“107 CPC est applicable en raison de la simple nature de la cause, comme en matière de droit de la famille – si une partie succombe entièrement ou partiellement et s’en tenir à la solution de l’art. 106 al. 1 ou 3 CPC si cela ne paraît ni inéquitable, ni inopportun à un autre titre. La libre appréciation prévue par l’art. 107 al. 1 CPC laisse en outre une grande marge de manœuvre au juge, ce qui fait que la répartition en équité au sens des alinéas 1 et 2 de l’art. 107 CPC peut être revue par les juridictions supérieures mais elles ne substitueront normalement pas sans retenue leur propre appréciation à celle de l’autorité inférieure (CR CPC-Tappy, art. 107 n. 4 à 6). 2.2.2. À en croire la recourante, la Justice de paix n'aurait pas dû s'écarter de la règle générale de répartition des frais de l'art. 106 al. 1 CPC. En l'espèce, il sied de constater que l'expertise en faveur de C.________ a été requise par A.________ et que les frais en découlant ne sauraient être qualifiés d'inutiles au sens de l'art. 108 CPC, applicable par renvoi de l'art. 6 al. 1 LPEA, étant donné qu'elle était notamment nécessaire pour déterminer les raisons pour lesquelles le droit de visite de A.________ sur sa fille ne pouvait plus être exercé depuis plusieurs mois. Par ailleurs, il est erroné de prétendre que A.________ a intégralement succombé, dès lors que sa conclusion visant à ce qu'ordre soit donné à B.________ de mettre en place un suivi psychologique pour C.________ a été admise, et que, partant, les frais doivent être mis à sa charge en application de l'art. 106 al. 1 CPC. La Justice de paix pouvait donc valablement s'écarter du principe de l'art. 106 al. 1 CPC. En exerçant son pouvoir d'appréciation, l'autorité de première instance a choisi de répartir les frais relatifs à l'expertise en équité, soit pour moitié à la charge de A.________ et pour moitié à la charge de B.________. Bien qu'ils n'aient pas mentionné expressément la lettre de l'art. 107 al. 1 CPC applicable en l'espèce, il peut être raisonnablement admis que c'est la lettre c, soit la nature du litige relevant du droit de la famille, qui a poussé les juges de première instance à une telle répartition des frais.”
Nach der Rechtsprechung sind «unnötige Prozesskosten» i.S.v. Art. 108 ZPO vorab solche Kosten, die durch das Verhalten einer Partei oder eines Dritten während des Verfahrens zusätzlich zu den üblichen Kosten entstehen. Die Rechtsprechung lässt jedoch auch solche Kosten als unnötig gelten, die ausserhalb des Prozesses verursacht wurden. In besonderen Fällen können solche unnötig verursachten Kosten — so die Gerichte — sogar die gesamten Verfahrenskosten umfassen, etwa wenn das gesamte Verfahren durch ausserprozessuales Verhalten veranlasst worden ist.
“2 ; TF 4A_535/2015 du 1er juin 2016 consid. 6.4.1 ; TF 5A_816/2013 du 12 février 2014 consid. 4.1). Cette dernière hypothèse vise notamment les cas où il existe une disparité économique importante des parties, ainsi que ceux où la partie qui obtient gain de cause a donné lieu à l'introduction de l'action ou a occasionné des frais de procédure complémentaire injustifiés (ATF 139 III 33 consid. 4.2 et les références citées ; TF 4A_535/2015 précité). L'art. 107 al. 1 let. f CPC peut aussi trouver application lorsqu'il s'avère que la partie recourante a fait un usage dilatoire et abusif de la procédure (cf. ATF 143 III 46 consid. 3 et la référence citée). Cette disposition doit cependant être appliquée restrictivement (TF 5D_69/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.3.1 ; TF 1C_350/2016 du 2 février 2017 consid. 2.3.2 et la référence citée ; TF 5A_482/2014 du 14 janvier 2015 consid. 6 in fine et la référence citée). Quant à l'art. 108 CPC, qui vise tant les frais judiciaires que les dépens (Tappy, op. cit., n. 10 ad art. 108 CPC), il permet de mettre les frais causés inutilement à la charge de la personne qui les a engendrés, en particulier à la partie qui a obtenu gain de cause (ATF 139 III 471 consid. 3.1). Selon la jurisprudence, les frais inutiles sont en premier lieu ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus. Toutefois, peuvent aussi être des frais inutiles ceux que les parties ou des tiers ont causés en dehors du procès lui-même. Ils peuvent même comprendre la totalité des frais du procès, notamment lorsque toute la procédure a été occasionnée par un comportement adopté hors du procès même (ATF 141 III 426 consid. 2.4.3 ; TF 5D_69/2017 précité ; TF 4A_111/2016 du 24 juin 2016 consid. 4.2). Il résulte de son texte clair que l'art. 107 CPC est de nature potestative. Le tribunal dispose d'un large pouvoir d'appréciation non seulement quant à la manière dont les frais seront répartis, mais également quant aux dérogations à la règle générale de l'art.”
“7.2 ; TF 4A_535/2015 du 1er juin 2016 consid. 6.4.1 ; TF 5A_816/2013 du 12 février 2014 consid. 4.1). Cette hypothèse vise notamment les cas dans lesquels la partie qui obtient gain de cause a donné lieu à l'introduction de l'action ou a occasionné des frais de procédure complémentaire injustifiés (ATF 139 III 33 consid. 4.2 et les références citées ; TF 4A_535/2015 précité). L'art. 107 al. 1 let. f CPC peut aussi trouver application lorsqu'il s'avère que la partie recourante a fait un usage dilatoire et abusif de la procédure (cf. ATF 143 III 46 consid. 3 et la référence citée). Cette disposition doit cependant être appliquée restrictivement (TF 5D_69/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.3.1 ; TF 1C_350/2016 du 2 février 2017 consid. 2.3.2 et la référence citée ; TF 5A_482/2014 du 14 janvier 2015 consid. 6 in fine et la référence citée). Quant à l'art. 108 CPC, qui vise tant les frais judiciaires que les dépens (Tappy, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019, n. 10 ad art. 108 CPC), il permet de mettre les frais causés inutilement à la charge de la personne qui les a engendrés, en particulier à la partie qui a obtenu gain de cause (ATF 139 III 471 consid. 3.1). Selon la jurisprudence, les frais inutiles sont en premier lieu ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus. Toutefois, peuvent aussi être des frais inutiles ceux que les parties ou des tiers ont causés en dehors du procès lui-même. Ils peuvent même comprendre la totalité des frais du procès, notamment lorsque toute la procédure a été occasionnée par un comportement adopté hors du procès même (ATF 141 III 426 consid. 2.4.3 ; TF 5D_69/2017 précité consid. 3.3.1 ; TF 4A_111/2016 du 24 juin 2016 consid. 4.2). 7.2.2 Les conclusions doivent être chiffrées si elles ont pour objet une somme d’argent (ATF 137 III 617 consid. 4.3 ; TF 5A_539/2020 du 17 août 2020 consid. 5.2). Il serait excessivement formaliste de faire pâtir une partie d'une formulation malheureuse ou du libellé imprécis d'une conclusion, lorsque son sens se laisse sans autres déterminer, en tenant compte de sa motivation, des circonstances de l'espèce ou de la nature juridique de l'action (TF 5A_561/2019 du 5 février 2020 consid.”
“1 ; 5A_816/2013 du 12 février 2014 consid. 4.1). Cette dernière hypothèse vise notamment les cas où il existe une disparité économique importante des parties, ainsi que ceux où la partie qui obtient gain de cause a donné lieu à l'introduction de l'action ou a occasionné des frais de procédure complémentaire injustifiés (ATF 139 III 33 consid. 4.2 et les références citées ; TF 4A_535/2015 précité). L'art. 107 al. 1 let. f CPC peut aussi trouver application lorsqu'il s'avère que la partie recourante a fait un usage dilatoire et abusif de la procédure (cf. ATF 143 III 46 consid. 3 et la référence citée). Cette disposition doit cependant être appliquée restrictivement (TF 5D_69/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.3.1 ; 1C_350/2016 du 2 février 2017 consid. 2.3.2 et la référence citée ; 5A_482/2014 du 14 janvier 2015 consid. 6 in fine et la référence citée). Quant à l'art. 108 CPC, qui vise tant les frais judiciaires que les dépens (Tappy, Code de procédure civile commenté, Bâle 2011, n° 10 ad art. 108 CPC), il permet de mettre les frais causés inutilement à la charge de la personne qui les a engendrés, en particulier à la partie qui a obtenu gain de cause (ATF 139 III 471 consid. 3.1). Selon la jurisprudence, les frais inutiles sont en premier lieu ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus. Toutefois, peuvent aussi être des frais inutiles ceux que les parties ou des tiers ont causés en dehors du procès lui-même. Ils peuvent même comprendre la totalité des frais du procès, notamment lorsque toute la procédure a été occasionnée par un comportement adopté hors du procès même (ATF 141 III 426 consid. 2.4.3 ; TF 5D_69/2017 précité ; 4A_111/2016 du 24 juin 2016 consid. 4.2 ; 4A_111/2016 du 15 mars 2016 consid. 4.1). Il résulte de son texte clair que l'art. 107 CPC est de nature potestative. Le tribunal dispose d'un large pouvoir d'appréciation non seulement quant à la manière dont les frais seront répartis, mais également quant aux dérogations à la règle générale de l'art.”
Beim freiwilligen Rückzug der Hauptberufung können die dadurch nutzlos gewordenen Kosten der Anschlussberufung dem Rückziehenden auferlegt werden (Analogie zu Art. 108 ZPO). Ist die Hauptberufung jedoch aus einem Grund erfolglos, den die Rückziehende nicht aktiv herbeigeführt hat, liegt es näher, am gesetzlichen Grundsatz der Kostenverlegung nach objektivem Obsiegen und Unterliegen festzuhalten.
“E. 3.2.3). Der Rückzug der Hauptberufung ist ein freiwilliger, häufig taktisch motivier- ter Akt der entsprechenden Partei. Von da her ist es absolut plausibel und ange- messen, die dadurch nutzlos gewordenen Kosten der Anschlussberufung mit dem Bundesgericht der Berufungsklägerin aufzubürden, in Analogie zu Art. 108 ZPO. Ist die Hauptberufung aber aus einem Grund erfolglos, den die Berufungsklägerin nicht aktiv herbeigeführt hat, scheint es näherliegend, beim gesetzlichen Grund- satz der Kostenverlegung nach objektivem Obsiegen und Unterliegen zu bleiben. Dies gilt vorliegend umso mehr, als die Anschlussberufung zum Vorneherein nicht zulässig war. Der Berufungsbeklagte trägt damit die Kosten der Anschlussberu- fung. Die Tragweite und das ökonomische Gewicht der Anträge der beiden Parteien lassen sich nicht abschätzen. Die Parteien tragen dem Kantonsgericht eingehend vor, wie sich die Auseinandersetzungen unter ihnen vor den spanischen Gerichten und Instanzen bisher abgespielt haben. Was es darauf für einen Einfluss haben wird, wenn die E. wiederbelebt wird, und namentlich, ob ein Liquidator F. dort eine entscheidende oder aber unbedeutende Rolle spielen wird, kann das Kantonsgericht nicht abschätzen. Es ist denkbar, dass die Wiedereintra- gung der Gesellschaft ohne einen Liquidator F., der (wenn auch weisungs- gebunden) das einzige Organ war, ohne weitere Folgen bleibt - was wohl die eine Seite sich erhofft und die andere befürchtet.”
“E. 3.2.3). Der Rückzug der Hauptberufung ist ein freiwilliger, häufig taktisch motivier- ter Akt der entsprechenden Partei. Von da her ist es absolut plausibel und ange- messen, die dadurch nutzlos gewordenen Kosten der Anschlussberufung mit dem Bundesgericht der Berufungsklägerin aufzubürden, in Analogie zu Art. 108 ZPO. Ist die Hauptberufung aber aus einem Grund erfolglos, den die Berufungsklägerin nicht aktiv herbeigeführt hat, scheint es näherliegend, beim gesetzlichen Grund- satz der Kostenverlegung nach objektivem Obsiegen und Unterliegen zu bleiben. Dies gilt vorliegend umso mehr, als die Anschlussberufung zum Vorneherein nicht zulässig war. Der Berufungsbeklagte trägt damit die Kosten der Anschlussberu- fung. Die Tragweite und das ökonomische Gewicht der Anträge der beiden Parteien lassen sich nicht abschätzen. Die Parteien tragen dem Kantonsgericht eingehend vor, wie sich die Auseinandersetzungen unter ihnen vor den spanischen Gerichten und Instanzen bisher abgespielt haben. Was es darauf für einen Einfluss haben wird, wenn die E. wiederbelebt wird, und namentlich, ob ein Liquidator F. dort eine entscheidende oder aber unbedeutende Rolle spielen wird, kann das Kantonsgericht nicht abschätzen. Es ist denkbar, dass die Wiedereintra- gung der Gesellschaft ohne einen Liquidator F., der (wenn auch weisungs- gebunden) das einzige Organ war, ohne weitere Folgen bleibt - was wohl die eine Seite sich erhofft und die andere befürchtet.”
Verursacht eine Partei durch versäumten rechtzeitigen urkundlichen Nachweis einer bereits geleisteten Zahlung das Fortbestehen bzw. die Fortführung eines Verfahrens, so können ihr nach Art. 108 ZPO die Kosten beider Instanzen und weitere Verfahrenskosten auferlegt werden, selbst wenn sie (teilweise) obsiegt. Die Rechtsprechung weist jedoch darauf hin, dass in Ausnahmesituationen eine ausschliessliche Ursachenzurechnung und damit die vollständige Aufbürdung sämtlicher Prozesskosten unzulässig sein kann.
“Gestützt auf das Verursacherprinzip (Art. 108 ZPO) sind die Kosten beider Instanzen dem Schuldner aufzuerlegen. Er hat sowohl das erstinstanzliche als auch das zweitinstanzliche Verfahren veranlasst: das erstinstanzliche Verfahren, weil er seine Schuld erst tilgte, nachdem die Gläubigerin das Konkursbegehren gestellt hatte, und das Beschwerdeverfahren, weil er es unterliess, der Vorinstanz - 5 - seine Zahlung nachzuweisen und die Gerichtskosten zu begleichen. Das Betrei- bungsamt ist falls es überhaupt von einem Konkursbegehren Kenntnis hat nicht verpflichtet, von sich aus das Konkursgericht über die erhaltene Zahlung zu orientieren (BGer 5A_519/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 3.4.1 f. m.H. auf FRIT- SCHI, Verfahrensfragen bei der Konkurseröffnung, 2010, S. 294). Das wäre viel- mehr Aufgabe des Schuldners gewesen. Die Kosten für das Beschwerdeverfah- ren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG).”
“Gestützt auf das Verursacherprinzip (Art. 108 ZPO) sind die Kosten beider Instanzen dem Schuldner aufzuerlegen. Er hat sowohl das erstinstanzliche als auch das zweitinstanzliche Verfahren veranlasst: das erstinstanzliche Verfahren, weil er seine Schuld erst tilgte, nachdem die Gläubigerin das Konkursbegehren gestellt hatte, und das Beschwerdeverfahren, weil er es unterliess, der Vorinstanz seine Zahlung nachzuweisen und die Gerichtskosten zu begleichen. Das Betrei- bungsamt ist falls es überhaupt von einem Konkursbegehren Kenntnis hat nicht verpflichtet, von sich aus den Konkursrichter über die erhaltene Zahlung zu orientieren (BGer 5A_519/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 3.4.1 f. m.H. auf FRIT- SCHI, Verfahrensfragen bei der Konkurseröffnung, 2010, S. 294). Das wäre viel- mehr Aufgabe des Schuldners gewesen. Die Kosten für das Beschwerdeverfah- ren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG).”
“Die Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkurses sind somit erfüllt. Die Beschwerde ist gutzuheissen, das angefochtene Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Bülach vom 8. Januar 2024 (Geschäfts-Nr. EK230666) auf- zuheben und das Konkursbegehren abzuweisen. 3.Die Kosten beider Instanzen sind der Schuldnerin aufzuerlegen (vgl. Art. 108 ZPO). Sie hat sowohl das erstinstanzliche als auch das zweitinstanzliche Verfah- ren veranlasst: das erstinstanzliche Verfahren, weil sie ihre Schuld erst tilgte, nachdem die Gläubigerin das Konkursbegehren gestellt hatte, und das Beschwer- deverfahren, weil sie es unterliess, der Vorinstanz ihre Zahlung nachzuweisen und die Gerichtskosten zu begleichen. Das Betreibungsamt ist nicht verpflichtet, das Konkursgericht von sich aus über die erhaltene Zahlung zu orientieren. Dies ist Sache der Parteien (vgl. BGer 5A_519/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 3.4.1 f.). Die Kosten für das Beschwerdeverfahren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG). Der Gläubigerin ist mangels Aufwendungen, die zu entschädigen wären, keine Parteientschädigung zuzusprechen. Das Konkursamt ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag von Fr. 2'100.– (Fr. 500.– Zahlung der Schuldnerin sowie Fr. 1'600.– Rest des von der Gläubigerin der Vorinstanz geleis- teten Vorschusses) der Gläubigerin Fr.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Konkursentscheid aufzuheben ist. Die Prozesskosten werden grundsätzlich der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Unnötige Prozesskosten hat gemäss Art. 108 ZPO jedoch der Verursacher zu bezahlen. Wenn die Schuldnerin die in Betreibung gesetzte Forderung einschliesslich der Zinsen und Kosten nach dem Konkursbegehren und vor der Konkurseröffnung tilgt und es unterlässt, die Tilgung im erstinstanzlichen Verfahren rechtzeitig durch Urkunden zu beweisen, verursacht sie die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens, des Beschwerdeverfahrens und des Konkursamts unnötig. Zumindest grundsätzlich hat sie daher in diesem Fall trotz ihres Obsiegens die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens und des Beschwerdeverfahrens sowie die Kosten des Konkursamts zu tragen (vgl. AGE BEZ.2022.74 vom 10. Oktober 2022 E. 4 mit weiteren Hinweisen). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung soll es in Ausnahmefällen unzulässig sein, die Ursache für die Prozesskosten allein im Verhalten der Schuldnerin zu sehen und ihr die gesamten Prozesskosten aufzuerlegen (vgl. BGer 5A_519/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 3.5.4; zustimmend Giroud/Theus/Simoni, a.a.O., Art. 174 SchKG N 15c).”
Nach Art. 108 ZPO steht dem Gericht ein weiter Gestaltungsspielraum zu, die Prozesskosten zu reduzieren; dies kann — etwa bei einer pluralen Vertretung (mehreren Bevollmächtigten) — zur Anwendung kommen. Einschränkungen müssen verhältnismässig sein und dürfen das rechtliche Gehör sowie die Parität der Parteien nicht beeinträchtigen.
“68 CPC definisce poi chi è autorizzato a esercitare la rappresentanza professionale in giudizio. A differenza della procedura penale (art. 127 cpv. 2 CPP) il CPC non regola invece il diritto delle parti di essere patrocinati da una pluralità di mandatari. Qualsiasi limitazione deve quindi tenere conto delle circostanze del caso concreto e rimanere nei limiti del principio di proporzionalità, altrimenti sussiste il rischio di ledere il diritto delle parti al contraddittorio. Occorre inoltre tenere conto del principio della parità delle armi (Bohnet in: Commentaire Romand, CPC, n. 8 e 9 ad art. 68 CPC con riferimenti). Nel rispetto dei diritti della controparte e fatta salva la necessità che la procedura resti semplice e rapida, nulla osta quindi a che una parte sia patrocinata da più mandatari in procedura civile. Nemmeno la duplicazione di operazioni identiche risultanti da una pluralità di mandatari deve forzatamente ripercuotersi sui tempi e sui costi del procedimento, ritenuto che le norme che regolano le tariffe applicabili e l'art. 108 CPC in particolare conferiscono al giudice un ampio margine di manovra per ridurre i relativi costi (DTF 144 III 164 consid. 3.5 i. f.). Nell'ambito dell'assistenza giudiziaria è comunque giustificato essere più restrittivi (May Canellas, in: Chabloz/Dietschy-Martenet/Heinzmann, Code de procédure civile, n. 7 e 8 ad art. 68).”
Art. 108 ZPO: In dem entschiedenen Fall wurde das Berufungsverfahren einzig durch Fehler der Vorinstanz (fehlerhafte Dispositivziffer, periodenfremde Verrechnung im Bereich der Offizialmaxime) nötig. Gestützt auf Art. 108 ZPO hat das Gericht die Übernahme der Parteikosten durch den Kanton Graubünden angeordnet.
“Der Ehemann beantragt, die Gerichts- bzw. Parteikosten des Berufungsver- fahrens seien dem Kanton Graubünden aufzuerlegen. Die Vorinstanz habe im Be- reich der Offizialmaxime (Kindesunterhalt) eine fehlerhafte Dispositivziffer 6 erlas- sen und den Berufungsbeklagten zu einer periodenfremden Verrechnung berech- tigt. Die Berufung sei einzig aufgrund dieses Fehlers der Vorinstanz notwendig. Es rechtfertige sich nicht, die Kosten des Rechtmittelverfahrens dem Berufungsbe- klagten aufzuerlegen. Die Gerichtskosten seien gestützt auf Art. 107 Abs. 2 ZPO auf die Gerichtskasse zu nehmen. In Anwendung von Art. 108 ZPO sei der Kanton Graubünden zur Übernahme der Parteikosten zu verpflichten.”
Art. 108 ZPO erfasst nicht die allgemeinen Pauschalen des Prozesses, sondern zusätzliche Kosten, die von einer Partei verursacht wurden und sich konkret ausweisen lassen. Blosse, generische oder pauschale Vorwürfe reichen nicht aus; es muss dargelegt werden, in welchem Umfang solche zusätzlichen Kosten tatsächlich angefallen sind.
“108 ZPO eine volle Kostenauflage zulasten des Beklagten zu rechtfertigen. So erging der angefochtene Entscheid nicht einmal zwei Jahre nach Einleitung des Schlichtungsverfahrens, sodass unter Berücksichtigung der Verfahrensart nicht von einem besonders langwierigen Ver- fahren gesprochen werden kann. Auch erwies sich die Mitwirkung des Beklagten im vorinstanzlichen Verfahren – wenn überhaupt – erst gegen dessen Ende als schwierig (vgl. Urk. 102 E. 1). Darüber hinaus legen die Kläger auch nicht näher dar, inwiefern sich die fehlende Mitwirkung auf die Prozesskosten konkret ausge- wirkt haben soll. Ob der Beklagte vor Anhängigmachung des Prozesses seine Mitwirkung verweigert hat oder nicht, ist schliesslich unerheblich, zumal jeder fa- milienrechtlichen Klage immanent ist, dass sich die betreffenden Personen nicht (mehr) einigen bzw. kommunizieren können und ein gerichtliches Verfahren gera- de deshalb nötig wird. Art. 108 ZPO erfasst zudem nicht die generellen Kosten des Prozesses (d.h. die Pauschalen gemäss Art. 95 ZPO), sondern zusätzliche Kosten, die von einer Partei verursacht wurden und entsprechend ausgewiesen werden können (siehe Urwyler/Grütter, DIKE-Komm-ZPO, Art. 108 N 1). Die Klä- ger zeigen nicht auf, in welchem Umfang solche (zusätzlichen) Kosten im vo- rinstanzlichen Verfahren angefallen sein sollen, und dies ist auch nicht offensicht- lich. Nachdem sich die vorinstanzliche Regelung auch unter Berücksichtigung der im Rechtsmittelverfahren vorgenommenen Korrekturen als angemessen erweist, bleibt es entsprechend dabei. - 60 -”
“Che la procedura a tutela dell'unione coniugale si sia rivelata lunga, complessa, laboriosa e combattuta è fuori dubbio, non da ultimo per l'entità dei valori in gioco. La spiccata litigiosità ha caratterizzato tuttavia il comportamento di entrambe le parti. Il Pretore ha rinunciato così a una ponderazione – per altro aleatoria – delle rispettive responsabilità nella gestione del processo e, vista anche la reciproca soccombenza, in applicazione dell'art. 107 cpv. 1 lett. c CPC ha equitativamente suddiviso le spese in ragione di un mezzo ciascuno, compensando le ripetibili. Si tratta di una valutazione che resiste a cen-sura e sulla quale l'accoglimento dell'appello in merito alla sola decorrenza dell'autorizzazione a disporre di fr. 5800.– mensili attingendo agli averi sui “conti __________” (omessa dal Pretore) non incide apprezzabilmente. Del resto, l'appellante muove pesanti critiche alla moglie, ma le sue invettive sono meramente generiche, non allegando egli un solo esempio concreto di manovra processuale palesemente dilatoria messa in atto da AP 1 che legittimerebbe l'applicazione dell'art. 108 CPC. Nelle condizioni descritte non si ravvisano dunque i presupposti per intervenire sul dispositivo del Pretore in materia di spese e ripetibili. III. Sugli oneri processuali e le ripetibili di appello”
In der Praxis wurden nach Art. 108 ZPO wiederholt die Kosten dem beauftragten Rechtsanwalt persönlich auferlegt, namentlich bei unbefugtem Vorgehen oder fehlender Vertretungsmacht, bei der Einleitung überflüssiger bzw. doppelter Verfahren oder gleichzeitiger untauglicher Begehren sowie bei mangelhaften Eingaben bzw. dem Unterlassen nachgeforderter Unterlagen (z. B. veraltete Registerauszüge).
“Il n’est en effet pas partie à la procédure, dès lors que l’action en constatation de droit a été déposée par X.________, l’avocat prétendant dans ce cadre procéder au nom et pour le compte de celle-ci. De plus, il n’est assurément pas un proche de la personne concernée, n’étant pas apte à défendre les intérêts de celle-ci, avec laquelle il se trouve en conflit d’intérêt. Il ne le soutient à juste titre pas. Enfin, Me Y.________ n’a aucun intérêt juridiquement protégé dans la mesure où il y a lieu de retenir que le droit – à la continuation du mandat – qu’il allègue n’est pas protégé par le droit de protection de l’adulte (cf. en particulier art. 450 al. 2 ch. 3 CC et les principes rappelés ci-avant). 5. En conclusion, le recours doit être déclaré irrecevable. Les frais d’arrêt, arrêtés à 600 fr. (art. 74a al. 1 TFJC [tarif du 28 septembre 2010 des frais judiciaires civils ; BLV 270.11.5]), sont mis à la charge de Me Y.________ personnellement, lequel a agi sans pouvoir et a causé ces frais judiciaires inutilement (art. 108 CPC). Par ces motifs, la Chambre des curatelles du Tribunal cantonal, statuant à huis clos, prononce : I. Le recours est irrecevable. II. Les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 600 fr. (six cents francs), sont mis à la charge de Me Y.________. III. L'arrêt est exécutoire. La présidente : La greffière : Du L'arrêt qui précède, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ Mme X.________, ‑ Me Y.________, ‑ Mme T.________, et communiqué à : ‑ Mme la Juge de paix du district de Nyon, par l'envoi de photocopies. Le présent arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile devant le Tribunal fédéral au sens des art. 72 ss LTF (Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral ; RS 173.110), cas échéant d'un recours constitutionnel subsidiaire au sens des art.”
“6 De toute manière, l’objet même de la décision à réviser fait obstacle à la révision. En effet, l’arrêt rendu le 1er février 2023 par la Chambre de céans confirme une ordonnance d’exécution forcée. A teneur de l’art. 341 al. 3 CPC, sur le fond, la partie succombante peut uniquement alléguer que des faits s’opposant à l’exécution de la décision se sont produits après la notification de celle-ci, par exemple l’extinction, le sursis, la prescription ou la péremption de la prestation due. Il doit s’agir de vrais nova (Jeandin, CR-CPC, n. 14 ad art. 341 CPC). Mais l’art. 328 al. 1 let. a CPC exclut précisément les faits et moyens de preuve postérieurs à la décision, si bien que la révision d’une décision d’exécution forcée est exclue. 3. 3.1 En définitive, la demande de révision, manifestement infondée au sens de l’art. 330 in fine CPC, doit être déclarée irrecevable. 3.2 A teneur de l'art. 108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés. Sont inutiles au sens de l’art. 108 CPC, les frais ne servant aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de procédure. Une demande téméraire est une démarche inutile bien que I'art. 108 CPC ne nécessite pas que la personne ayant causé des frais inutiles l’ait fait de mauvaise foi, ou témérairement, ni même fautivement (Tappy, CR-CPC n. 5 et ss ad art. 108 CPC). L'avocat qui introduit un recours dont il ne peut de bonne foi croire aux chances de succès effectue une démarche inutile (Stoudmann in Chabloz et al, Petit Commentaire du CPC, Bâle, 2021 n. 11 ad art. 108 CPC et les références). En l’espèce, le mandataire de la requérante a doublé le recours qu'il a interjeté au Tribunal fédéral contre l’arrêt rendu le 1er février 2023 par la Chambre de céans d’une demande de révision dudit arrêt. On ne voit pas l'utilité d'une telle démarche dès lors que le recours interjeté auprès du Tribunal fédéral a précisément pour but d'annuler l’arrêt cantonal. Par ailleurs, il ne pouvait échapper à l’avocat [.”
“Der Streitwert des vorliegenden Verfahrens beträgt Fr. 8'611.40.–. Die Gebühr ist gemäss § 12 GebV OG i.V.m. § 4 Abs. 1 auf Fr. 500.– festzusetzen. Da Rechts- anwalt lic. iur. X._____ die Beschwerde fälschlicherweise im Namen seines Klient erhoben hat, rechtfertigt es sich, die Entscheidgebühr in Anwendung von Art. 108 ZPO ihm aufzuerlegen. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen. - 6 - Es wird beschlossen:”
“Mit Beschluss vom 15. Juni 2022 trat das Handelsgericht auf die Klage nicht ein. Die Gerichtskosten von Fr. 2'500.-- auferlegte es Rechtsanwalt Dr. Richard Allemann. Es erwog, die Klägerin habe auch innert der Nachfrist den von ihr geforderten aktuellen Auszug aus dem öffentlichen Register von Panama nicht eingereicht. Sie äussere sich auch nicht dazu, weshalb sie erneut das (veraltete) Dokument vom 13. August 2019 einreiche. Ebenso wenig behaupte sie, die Beibringung eines aktuellen Auszugs sei ihr nicht möglich. Damit könne ihre Partei- und Prozessfähigkeit nicht geprüft werden. Zudem sei auch nicht dargetan, dass Rechtsanwalt Dr. Richard Allemann von der Klägerin rechtsgültig bevollmächtigt worden sei und diese rechtmässig vertrete. Es rechtfertige sich daher, die Kosten in Anwendung von Art. 108 ZPO Rechtsanwalt Dr. Richard Allemann aufzuerlegen.”
Unnötige Prozesskosten können dem Verursacher auferlegt werden; als Verursacher kommen nicht nur Parteien, sondern auch deren Vertreter, Dritte bzw. Behörden, die Vorinstanz sowie einzelne Verantwortliche (z. B. Geschäftsführer) in Betracht.
“Gemäss Art. 95 Abs. 1 ZPO sind unter dem Oberbegriff Prozesskosten die Gerichtskosten und die Parteientschädigung zu subsumieren. Nach Art. 108 ZPO hat unnötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. Das Ge- setz statuiert damit für unnötige Kosten das Verursacherprinzip. Eine praktisch gleichlautende Bestimmung enthält Art. 66 Abs. 3 BGG. Die dazu ergangene Rechtsprechung kann bei der Auslegung von Art. 108 ZPO berücksichtigt werden (BGE 141 III 426 E. 2.4.1 m.w.H.). In BGE 138 III 471 E. 7 hat das Bundesgericht den Kanton Zürich wegen Provozierung eines negativen Kompetenzkonflikts zu- folge fehlerhafter Auslegung von Art. 406 ZPO in Anwendung von Art. 68 Abs. 4 i.V.m. Art. 66 Abs. 3 BGG dazu verpflichtet, an die Parteien Entschädigungen zu leisten. Daraus ist zu schliessen, dass Art. 108 ZPO auch für den Kanton gilt, wenn zufolge Verfahrensfehler nicht nur Gerichts-, sondern auch unnötige Partei- kosten angefallen sind (KUKO ZPO-Schmid/Jent-Sørensen Art. 107 N 15 und Art. 116 N 3). Die im Beschwerdeverfahren angefallenen Parteikosten sind nicht von den Parteien veranlasst worden, sondern von der Vorinstanz, welche es un- terlassen hat, die Parteientschädigungen miteinander zu verrechnen.”
“Gemäss Art. 108 ZPO hat unnötige Prozesskosten zu tragen, wer sie verursacht hat. Verursacher unnötiger Kosten kann nicht nur eine Partei, sondern auch die Vorinstanz, ein Rechtsvertreter oder ein Dritter sein (Jenny in: Sutter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., Art. 108 N 7). Da B._____ das Verfahren im Namen der Gesuchsgegnerin eingeleitet hat, hat er die Kosten des Beschwerdeverfahrens verursacht. Diese sind daher ihm aufzuerlegen. Parteient- schädigungen sind im Beschwerdeverfahren mangels erheblicher Umtriebe keiner der Parteien zuzusprechen. - 3 - Es wird beschlossen:”
“Die von der Gesuchsklägerin behauptete unternehmensbedingte und mangelbedingte Abhängigkeit werde ebenso bestritten. Gleiches gelte für die behauptete, indessen ebenso wenig glaubhaft gemachte Existenzbedrohung der Gesuchsklägerin durch die erfolgte Kündigung. In rechtlicher Hinsicht macht die Gesuchsbeklagte geltend, dass die Rechtsbegehren der Gesuchsklägerin bezüglich geltender Partnerpreise unbestimmt formuliert seien, weshalb auf das Gesuch nicht eingetreten werden könne. Sodann seien die Rechtsbegehren auch überschiessend gestellt, weil etwas Anderes verlangt werde, als zwischen den Vertragsparteien gelebt worden sei. Dies betreffe die Modalitäten «Stückzahl gemäss Abruf», die Zurverfügungstellung der im Warenwirtschaftssystem hinterlegten Daten sowie eine Belieferung zu Partnerpreisen, die binnen 60 Tagen zur Zahlung fällig seien. Im Weiteren seien auch die Voraussetzungen für den Erlass vorsorglicher Massnahmen nicht erfüllt, weshalb das Gesuch vom 8. Juni 2023 abzuweisen sei. Hinsichtlich der Kostenverteilung beantragt die Gesuchsbeklagte gestützt auf Art. 108 ZPO, dass die Prozesskosten nicht der Gesuchsklägerin, sondern dem Geschäftsführer mit Einzelzeichnungsbefugnis der Gesuchsklägerin, E. ____, auferlegt werden. Das Gesuch verschweige verschiedene zentrale rechtserhebliche Tatsachen, insbesondere den Umstand, dass die Gesuchsklägerin bereits heute einen erheblichen Teil ihres Sortiments mit anderen Lieferanten abdecke. E. ____ habe von vornherein um die Aussichtslosigkeit des Gesuchs gewusst. Die Gesuchsklägerin beantrage zudem in treuwidriger Weise eine gerichtliche Weiterbelieferungsverpflichtung, obwohl sie sich seit Monaten weigere, mit der Gesuchsbeklagten über künftig anzuwendende Partnerkonditionen zu verhandeln Die anfallenden Prozesskosten seien daher unnötig. Würden die Kosten nun der Gesuchsklägerin auferlegt, müsste der Minderheitsgesellschafter F. ____, der über 48% des Stammkapitals der Gesuchsklägerin, aber über keinerlei Einfluss auf deren Geschäftstätigkeit oder die Einreichung des vorliegenden Gesuchs verfüge, einen erheblichen Teil der Prozesskosten selbst tragen oder müsste diesen in einem aufwändigen Schadenersatzprozess zurückfordern.”
In familienrechtlichen Verfahren kann das Gericht aus Billigkeitsgründen von den allgemeinen Kostenverteilungsgrundsätzen abweichen und die Prozesskosten beispielsweise paritätisch (hälftig) verteilen; dies beruht auf richterlichem Ermessen und steht neben der Regel von Art. 108 ZPO.
“1 L'appelant conclut à l'annulation des chiffres 9 et 10 du dispositif du jugement fixant les frais judiciaires et les dépens de première instance, mais ne formule aucun grief s'agissant de la fixation de la quotité et de la répartition de ces frais par le Tribunal, lesquelles sont conformes au règlement fixant le tarif des frais en matière civil (art. 31 RTFMC; E 1 05 10). Les chiffres 9 et 10 du dispositif du jugement querellé seront donc confirmés. 5.2 Les frais judiciaire d'appel, comprenant les frais relatifs à la décision rendue sur effet suspensif, seront arrêtés à 1'000 fr. (art. 31 et 35 RTFMC) et entièrement compensés avec l'avance de frais du même montant versée par l'appelant, qui reste acquise à l'Etat de Genève (art. 111 al. 1 CPC). En principe, les frais judiciaires sont mis à la charge de la partie succombante (art. 95 et 106 1ère phrase CPC). La Cour peut toutefois s'écarter des règles générales et répartir les frais selon sa libre appréciation, notamment lorsque le litige relève du droit de la famille (art. 107 al. 1 let. c CPC). En l'espèce, l'appelant a été débouté de toutes ses conclusions au fond. L'application de l'art. 108 CPC – qui prescrit que les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés –, invoquée par l'appelant, n'entre par conséquent plus en ligne de compte et il appartiendrait plutôt à ce dernier d'assumer l'entier des frais d'appel en application de l'art. 106 CPC. Toutefois, pour des motifs d'équité liés à la nature du litige, les frais judiciaires seront répartis à parts égales entre les parties. L'intimée sera ainsi condamnée à verser 500 fr. à l'appelant au titre des frais judiciaires d'appel (art. 111 al. 2 CPC). Pour les mêmes motifs, chaque époux supportera ses propres dépens d'appel (art. 107 al. 1 let. c CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable l'appel interjeté le 6 septembre 2021 par A______ contre les chiffres 3 à 5, 9 et 10 du dispositif du jugement JTPI/10748/2021 rendu le 25 août 2021 par le Tribunal de première instance dans la cause C/4074/2021-4. Au fond : Confirme le jugement entrepris. Déboute les parties de toutes autres conclusions.”
“Die Prozesskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt. Hat keine Partei vollständig obsiegt, so werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 ZPO). In familienrechtlichen Verfahren kann das Gericht von den Verteilungsgrundsätzen abweichen und die Prozesskosten nach Ermessen verteilen (Art. 107 Abs. 1 Bst. c ZPO). Unnötige Prozesskosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO).”
Wird ein Verfahren aufgehoben oder die Klage/Anregung zurückgenommen, kann nach Art. 108 ZPO die Partei, die das Verfahren verursacht hat, dennoch mit den Gerichtskosten belegt werden. Entscheidend ist, dass die Partei das Verfahren veranlasst hat (z. B. durch Nichtanzeige einer Zahlung oder durch unvollständige Aktenlage); ein Unterliegen ist hierfür nicht erforderlich.
“De plus, aucune faillite n'a été prononcée à l'encontre de la recourante durant les cinq dernières années et aucune requête de faillite dans une poursuite ordinaire ou dans une poursuite pour effets de change n'est pendante. Par ailleurs, il résulte des plannings versés à la procédure que les places du salon de coiffure sont pleinement occupées. Les deux derniers exercices se sont soldés par des bénéfices. Enfin, les comptes commerciaux permettent de retenir que la recourante est en mesure d'honorer ses charges courantes. En définitive, la recourante a rendu vraisemblable qu'elle est solvable. 2.3 Le recours se révèle dès lors fondé, de sorte que le chiffre 1 du dispositif du jugement sera ainsi annulé et la faillite rétractée (art. 327 al. 3 let. c CPC). 3. 3.1 Compte tenu des circonstances particulières de la présente cause, en particulier du fait que le jugement de faillite était fondé au moment où il a été prononcé, dès lors que la créance de l'intimée n'avait pas été réglée, il convient, en application - à tout le moins par analogie - des art. 107 al. 1 let. b et/ou f, voire de l'art. 108 CPC, de s'écarter du principe selon lequel les frais sont mis à la charge de la partie succombante (art. 106 al. 1, 1ère phrase, CPC) et de laisser les frais judiciaires à la charge de la recourante. Ceux-ci seront arrêtés à 220 fr. et compensés avec l'avance versée par elle, qui reste acquise à l'Etat de Genève (art. 111 al. 1 CPC). 3.2 Il ne sera pas alloué de dépens à l'intimée, les démarches effectuées ne le justifiant pas (art. 95 al. 3 let. c CPC). 3.3 Pour le surplus, dès lors que le jugement entrepris était fondé au moment où il a été prononcé, il n'y a pas lieu de modifier la répartition des frais de première instance opérée par le Tribunal (cf. art. 318 al. 3 CPC). Les chiffres 2 et 3 du dispositif du jugement seront par conséquent confirmés. * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable lele recours interjeté le 13 novembre 2020 par A______ SARL contre le jugement JTPI/13710/2020 rendu le 9 novembre 2020 par le Tribunal de première instance dans la cause C/19558/2020-8 SFC.”
“________ Sàrl forme recours contre la décision du 13 janvier 2025, concluant, sous suite de frais, à l'annulation de la faillite; qu'elle a également requis l'octroi de l'effet suspensif au recours; que, par ordonnance présidentielle du 27 janvier 2025, le recours a été muni de l'effet suspensif; que, par courrier du 24 janvier 2024 adressé par erreur au Président du tribunal et reçu au greffe du Tribunal cantonal le 27 janvier 2025, l'intimée a annoncé retirer sa réquisition de faillite; que, de plus, les pièces produites par la recourante démontrent qu'elle s'est acquittée de la somme pour laquelle sa faillite a été requise (pièce 4 recourante), qu'elle a obtenu la radiation de la dernière poursuite demeurée impayée (pièces 9 et 10 recourante), et que ses derniers états financiers (année 2023) montrent une modique perte de CHF 497.43 pour un chiffre d'affaires de CHF 227'157.43 (pièce 6 recourante); qu'elle a ainsi rendu vraisemblable sa solvabilité; qu'il s'ensuit que le prononcé de faillite doit être annulé, les conditions cumulatives (arrêt TF 5A_1005/2020 du 19 janvier 2021 consid. 3.1.1 et l'arrêt cité) de la vraisemblance de solvabilité et du retrait de la réquisition de faillite prévues par l'art. 174 al. 2 ch. 3 LP étant satisfaites; qu'en raison de la déclaration de retrait envoyée spontanément par la créancière, il peut être statué sans échange d'écritures formel, cette dernière ayant pu s'exprimer sur la cause; que, malgré l'annulation de la faillite, les frais de la première et de la seconde instances sont mis à la charge de la recourante qui a provoqué la présente procédure en ne communiquant pas au Président du tribunal le fait qu'elle s'était acquittée du montant figurant dans la commination de faillite en mains de l'Office de poursuites alors qu'elle a dûment été avisée des conséquences (art. 108 CPC); qu'en outre, la responsabilité d'avertir le tribunal incombe exclusivement au débiteur de sorte qu'aucuns frais frustratoires ne peuvent être imputés à l'intimée (arrêt TF 5A_471/2023 du 12 octobre 2023 consid. 3.1.1); que, pour l’instance de recours, ils sont fixés au montant forfaitaire de CHF 500.- (émolument global; art. 52 et 61 OELP) et seront compensés avec l'avance de frais versée par la recourante; qu'il n'est pas alloué de dépens à l'intimée qui n'est pas représentée. la Cour arrête : Le recours est admis. Partant, la décision du Président du Tribunal civil de la Sarine du 13 janvier 2025 prononçant la faillite de A.________ Sàrl est annulée. Les frais de procédure des deux instances sont mis à la charge de A.________ Sàrl. Pour la première instance, il est pris acte que les frais ont été fixés à CHF 160.- et prélevés sur l'avance versée par B.________, qui a droit au remboursement de ce montant par A.________ Sàrl. Pour la seconde instance, l'émolument global est fixé à CHF 500.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die vollständige Tilgung der Schuld erfolgte erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte sie unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen (vgl. statt vieler AGE BEZ.2020.53 vom 11. November 202 E. 3). In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auf CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 9. Juni 2022 [...]) aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegner - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber PD Dr.”
“Die Schuldnerin verweist betreffend die behauptete Auskunft des Betreibungsamts auf zwei der Beschwerde beiliegende E-Mails. Diesen ist allerdings lediglich die entsprechende Behauptung seitens der Schuldnerin zu entnehmen. Die Schuldnerin vermag damit den erforderlichen Beweis für ihre Behauptung nicht zu erbringen. Zudem war das Betreibungsamt gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht dazu verpflichtet, das Konkursgericht von sich aus über eine erhaltene Zahlung zu orientieren (vgl. BGer 5A_519/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 3.4.2). Gerade angesichts der Einzahlung erst am Tag vor der Konkursverhandlung hätte es selbst bei einer vorliegend allerdings nicht belegten Auskunft des Betreibungsamts, wonach dieses den Zahlungseingang dem Konkursgericht mitteilen würde, an der Schuldnerin gelegen, den rechtzeitigen Eingang der Zahlungsbestätigung beim Konkursgericht selbst sicherzustellen. Es ist daher angebracht, die Kosten in dieser Konstellation der Schuldnerin aufzuerlegen, zumal die Kostentragungspflicht einer Partei gemäss Art. 108 ZPO kein vorwerfbares Verhalten bzw. Verschulden voraussetzt (Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2021, Art. 108 N 2; vgl. BGer 5A_519/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 3.5). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen, da auf Seiten der Gläubigerin mangels Einholung einer Beschwerdeantwort kein zu entschädigender Aufwand entstanden ist. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 1. Dezember 2022 ([...]) wird aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegnerin - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt - Staatliche Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber PD Dr.”
“Die Rechtsvertreterin der Ehefrau erklärt, die Ehefrau habe nach Einrei- chung der Berufungsantwort ein Schreiben von der Arbeitgeberin des Ehemannes erhalten, worin angedroht werde, der Schuldneranweisung nicht nachzukommen. Angesichts der rechtlichen Ausführungen in diesem Schreiben sei anzunehmen, dass die Rechtsvertreterin des Ehemannes die Arbeitgeberin mit falschen Anga- ben dazu gebracht habe, die Zahlungen einzustellen. Die Vorinstanz habe nach einer Intervention seitens der Rechtsvertreterin der Ehefrau eine Rechtsbelehrung an die Arbeitgeberin des Ehemannes gesandt. Sämtliche in diesem Zusammen- hang entstandenen Kosten seien unabhängig vom Ausgang des Verfahrens vom Ehemann, eventualiter von seiner Rechtsvertreterin (Art. 108 ZPO) zu überneh- men (act. A.4, 5; act. A.5; act. B.3 f.).”
“3 Dans le présent cas, l'intimée a saisi le Tribunal d'une requête de faillite fin avril 2021. Le Tribunal a fait droit à cette demande par jugement du 5 août 2021 (cause C/2______/2021). Elle a à nouveau requis la mise en faillite du recourant par requête du 12 août 2021 au Tribunal, en se fondant sur la même poursuite et la même commination de faillite. Le recourant a réglé l'intégralité de la dette, en capital, frais et intérêts le 16 août 2021, ce dont l'intimée a été informée dans le cadre de la précédente procédure. Ce nonobstant, l'intimée n'a pas informé le Tribunal, avant l'audience fixée le 13 septembre 2021, de ce qui précède. Conformément au principe de la bonne foi, l'intimée était tenue de donner toutes les informations utiles au premier juge, avant qu'il ne statue. C'est par conséquent à tort, en se fondant sur des éléments incomplets du dossier, que le Tribunal a derechef prononcé la faillite du recourant. 2.4 Le jugement entrepris sera dès lors annulé. 3. L'intimée supportera les frais des deux instances (art. 108 CPC), arrêtés à 370 fr. (art. 48, 61 OELP), partiellement couverts par l'avance versée en première instance, acquise à l'Etat de Genève (art. 111 al. 1 CPC). L'intimée sera condamnée à verser 220 fr. à l'Etat de Genève, soit pour lui les Services financiers du Pouvoir judiciaire. Il n'y a pas lieu à allocation de dépens. * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable le recours interjeté le 22 septembre 2021 par A______ contre le jugement JTPI/11456/2021 rendu le 13 septembre 2021 par le Tribunal de première instance dans la cause C/15562/2021-8 SFC. Au fond : Annule ce jugement. Déboute les parties de toutes autres conclusions. Sur les frais : Arrête les frais judiciaires des deux instances à 370 fr., partiellement compensés avec l'avance de 150 fr. fournie, acquise à l'Etat de Genève. Condamne B______ SA à verser 220 fr. à l'Etat de Genève, soit pour lui les Services financiers du Pouvoir judiciaire. Dit qu'il n'est pas alloué de dépens. Siégeant : Madame Pauline ERARD, présidente; Madame Nathalie LANDRY-BARTHE et Monsieur Ivo BUETTI, juges; Madame Laura SESSA, greffière.”
Prozesskosten, die durch das Verhalten eines vollmachtlosen Vertreters bzw. durch das Einreichen von Prozessen oder Rechtsmitteln ohne Nachweis einer Vertretungsbefugnis verursacht wurden, sind diesem bzw. dieser nach Art. 108 ZPO persönlich auferlegenbar.
“Giusta l'art. 106 CPC le spese giudiziarie sono di norma poste a carico della parte soccombente. Gli artt. 107 e 108 CPC prevedono delle eccezioni a tale principio di soccombenza. In virtù dell'art. 108 CPC, le spese giudiziarie inutili so- no a carico di chi le ha causate. Questa medesima logica di accollo delle spese giudiziarie in capo a chi le ha causate, si applica anche al terzo coinvolto nel pro- cedimento di cui trattasi, segnatamente il rappresentante della parte privo di pro- cura, quando il suo comportamento è stato all'origine di una procedura inutile (DTF 141 III 426 consid. 2.4.1 segg .; TF 4A_370/2016 del”
“Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten der unterliegenden Partei auferlegt, wobei bei Nichteintreten die klagende Partei als unterliegend gilt. Grundsätzlich wären die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens somit der Vermieterin aufzuerlegen. Wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt (oben E. 2), haben die D____ AG und Advokat C____ im erstinstanzlichen Verfahren aber als vollmachtlose Vertreter der Vermieterin gehandelt. Durch Prozesshandlungen vollmachtloser Vertreter verursachte Prozesskosten sind in Anwendung von Art. 108 ZPO von diesen persönlich zu tragen (vgl. Domej, a.a.O., Art. 68 N 7; Tenchio, a.a.O., Art. 68 ZPO N 17). Folglich sind die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens der D____ AG und Advokat C____ je zur Hälfte aufzuerlegen. Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens betragen gemäss dem insoweit von keiner Partei beanstandeten Entscheid des Zivilgerichts CHF 600.. Im erstinstanzlichen Verfahren hat E____ namens des Mieters sowohl in der Eingabe vom 28. Februar 2024 (S. 2) als auch in der Hauptverhandlung (Plädoyernotizen S. 4) ausdrücklich erklärt, dass für das laufende Verfahren keine Kosten und keine Parteientschädigung beantragt werden. Mit seiner Berufung (Rechtsbegehren 2 und Rz. 43) beantragt der Mieter die Zusprechung einer Parteientschädigung zulasten der Vermieterin. Ob sich dieses Rechtsbegehren auch auf das erstinstanzliche Verfahren bezieht, erscheint unklar. Die Frage kann offenbleiben, weil die Beantragung einer Parteientschädigung für das erstinstanzliche Verfahren in der Berufung eine gemäss Art.”
“Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten der unterliegenden Partei auferlegt, wobei bei Nichteintreten die klagende Partei als unterliegend gilt. Grundsätzlich wären die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens somit der Vermieterin aufzuerlegen. Wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt (oben E. 2), haben die E____ AG und Advokat D____ im erstinstanzlichen Verfahren aber als vollmachtlose Vertreter der Vermieterin gehandelt. Durch Prozesshandlungen vollmachtloser Vertreter verursachte Prozesskosten sind in Anwendung von Art. 108 ZPO von diesen persönlich zu tragen (vgl. Domej, a.a.O., Art. 68 N 7; Tenchio, a.a.O., Art. 68 ZPO N 17). Folglich sind die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens der E____ AG und Advokat D____ je zur Hälfte aufzuerlegen. Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens betragen gemäss dem insoweit von keiner Partei beanstandeten Entscheid des Zivilgerichts CHF 600.. Im erstinstanzlichen Verfahren hat G____ namens der Mieterin sowohl in der Eingabe vom 28. Februar 2024 (S. 2) als auch in der Hauptverhandlung (Plädoyernotizen S. 4) ausdrücklich erklärt, dass für das laufende Verfahren keine Kosten und keine Parteientschädigung beantragt werden. Mit ihrer Berufung (Rechtsbegehren 3 und Rz. 46) beantragt die Mieterin die Zusprechung einer Parteientschädigung zulasten der Vermieterin. Ob sich dieses Rechtsbegehren auch auf das erstinstanzliche Verfahren bezieht, erscheint unklar. Die Frage kann offenbleiben, weil die Beantragung einer Parteientschädigung für das erstinstanzliche Verfahren in der Berufung eine gemäss Art.”
“) der Gesell- schafter einer GmbH beim Fehlen eines vorgeschriebenen Organs beim zuständi- gen Gericht um Ernennung des fehlenden Organs oder eines Sachwalters ersu- chen. Wenn die Gesellschaft ihre Rechte nicht wahrnehmen kann, weil die beteilig- ten Personen sich nicht über die Bestellung der nötigen Organe einigen können, so ist dem nötigenfalls auf diesem Weg zu begegnen. 5.Gerichtskosten entstehen auch, wenn die Beschwerde als nicht erfolgt gilt. In Anwendung von Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 GebV SchKG sind diese auf Fr. 150.– festzusetzen. B._____ hat im Namen der Gesuchsgegnerin ohne Nach- weis einer Bevollmächtigung eine Beschwerde eingereicht, obschon er um seine fehlende Vertretungsbefugnis wusste und somit das vorliegende Verfahren sowie die entsprechenden Kosten verursacht. Die Frist zur Stellungnahme zu den Kos- tenfolgen liess er sodann ungenutzt verstreichen (Urk. 13). Die Kosten des Be- schwerdeverfahrens sind deshalb B._____ aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Für das vorliegende Verfahren sind keine Parteientschädigungen zuzusprechen. B._____ hat keinen Anspruch auf eine Entschädigung; den Parteien sind keine relevanten Umtriebe entstanden. Es wird beschlossen: 1.Die Eingabe vom 10. Mai 2024 gilt als nicht erfolgt. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben. - 4 - 2.Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt. 3.Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden B._____, geb. tt.05.1967, ... [Adresse], auferlegt. 4.Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5.Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage eines Doppels von Urk. 8, an B._____, ... [Adresse], sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6.Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.”
“Gerichtskosten entstehen auch, wenn die Beschwerde als nicht erfolgt gilt. In Anwendung von Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 GebV SchKG sind diese auf Fr. 150.– festzusetzen. B._____ hat im Namen der Gesuchsgegnerin ohne Nach- weis einer Bevollmächtigung eine Beschwerde eingereicht, obschon er um seine fehlende Vertretungsbefugnis wusste (vgl. Urk. 17 E. II. 2.3; Urk. 20) und somit das vorliegende Verfahren sowie die entsprechenden Kosten verursachte. In seiner Stellungnahme zu den Kostenfolgen vom 13. Mai 2024 äussert sich B._____ zum der Betreibungsforderung zugrunde liegenden Streitverhältnis mit der SVA; zudem weist er auf die falsche Rechtsmittelbelehrung hin und ersucht unter Hinweis auf seine Einkommenssituation, die Kosten möglichst gering zu halten (Urk. 27). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind deshalb B._____ aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Er hat keinen Anspruch auf eine Entschädigung; den Parteien ist kein erheb- licher Aufwand entstanden. Für das vorliegende Verfahren sind daher keine Ent- schädigungen zuzusprechen. Es wird beschlossen: 1.Die Eingabe vom 16. Februar 2024 gilt als nicht erfolgt. Das Beschwerdever- fahren wird abgeschrieben. 2.Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt. 3.Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden B._____, geb. tt.05.1967, ... [Adresse], auferlegt. 4.Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5.Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage einer Kopie von Urk. 17 und Urk. 27, an B._____, ... [Adresse], sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. - 4 - 6.Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.”
Bei der Festsetzung der Parteientschädigung bleiben unnötige Prozesskosten und eine durch Obstruktion verursachte unnötige Vergrösserung des Aufwands ausser Betracht. Solche Mehrkosten betreffen die Kostenverteilung und sind nicht bei der Taxation der Entschädigung zu berücksichtigen.
“Die Anlegerin hat die Darlegungen der Anlagegesellschaft allerdings nur pauschal bestritten (Stellungnahme vom 12. Juli 2019, Rz 24: Für die Anlegerin sind «die behaupteten (angeblichen) Zahlen und die dabei einbezogenen Verfahren schlicht nicht nachvollziehbar, womit die [ ] Unterstellung der Verursachung eines übermässigen Aufwands in sich zusammenfällt»). Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, dass das Zivilgericht das Hauptverfahren als «absolut aussergewöhnlich aufwendiges Verfahren» taxierte. Von einer willkürlichen Feststellung des Sachverhalts (vgl. dazu oben E. 1.) kann erst recht keine Rede sein. Daran ändert auch das Argument der Anlegerin nichts, wonach der Verfahrensumfang das Resultat der Hinhalte- und Obstruktionstaktik der Anlagegesellschaft gewesen sei (Replik, Rz 59). Unnötige Prozesskosten und eine unnötige Vergrösserung des Aufwands durch die obsiegende Partei sind nicht bei der Festsetzung der Höhe der Parteientschädigung zu berücksichtigen, sondern sind vielmehr eine Frage der Kostenverteilung (vgl. Art. 108 ZPO sowie für die altrechtliche basel-städtische Zivilprozessordnung: AGE BE.2010.41 vom 29. November 2010 E. 2.3; Haberthür, Praxis zur Basler Zivilprozessordnung mit Erläuterungen, Bd. II, Basel 1964, S. 718 ff., mit Verweis auf S. 707 ff.). Diese kann im vorliegenden Tarifierungsverfahren nicht mehr überprüft werden (vgl. bereits oben E. 3).”
Unnötige Kosten sind nur solche, die das Verfahren zusätzlich zu den gewöhnlichen Verfahrenskosten vermehrt haben oder dem Ziel der Streitbeilegung nicht dienten bzw. gegen die Pflicht zur Prozessökonomie verstiessen. Es sind nur die isolierbaren unnötigen Kosten, nicht die gesamten Verfahrenskosten, die der Verursacher zu tragen hat. Die Zurechnung richtet sich nach dem Massstab dessen, was ein nach den Regeln der Kunst verfahrender Prozessierender vernünftigerweise getan hätte, nicht nach dem rückblickenden Prozessausgang.
“del 2 settembre 2024 consid. 5 con rinvio a Stoudmann in: CPC, Petit commentaire, Basilea 2021, n. 4, 5 e 6 ad art. 108 con richiami). D'altro lato, soltanto le spese inutili, e non l'insieme delle spese processuali possono essere poste a carico di chi le ha causate. Chi ha provocato un'assunzione di testimoni superflua, per esempio, risponde unicamente dei costi dovuti per tale operazione. La mera introduzione di un'istanza o di un ricorso che appare irricevibile o di manifesta infondatezza, senza che si possano muovere altri rimproveri al patrocinatore, non è sufficiente per configurare una spesa inutile nel senso dell'art. 108 CPC. In un caso del genere la spesa processuale va – come di regola (art. 106 cpv. 1 CPC) – a carico della parte soccombente, la quale potrà rivalersi, se mai, sul patrocinatore per la manchevole esecuzione del mandato. Come si è spiegato, inutili sono i costi dovuti a comportamenti di una parte o di un terzo che hanno maggiorato gli oneri ordinari correlati al processo, non i costi ordinari del processo medesimo. Fosse vero il contrario, le spese processuali di un atto irricevibile o manifestamente infondato andrebbero sempre addebitate al patrocinatore, in contrasto con il principio sancito dall'art. 106 cpv. 1 CPC (I CCA, sentenza inc.”
“Cette disposition concerne tant les frais de justice que les dépens causés inutilement. Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible. Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (arrêt TC FR 101 2022 141 du 26 août 2022 consid. 4.1 et les références citées). L'art. 108 CPC permet également de sanctionner une partie finalement victorieuse, mais ayant abusivement compliqué ou prolongé le procès. Il est ainsi admissible de charger des frais la partie à un procès soumis à la maxime inquisitoire qui n'invoque que tardivement des faits et des preuves, alors qu'elle aurait pu les invoquer plus tôt dans le procès pour réduire le nombre d'audiences. Ce sont seulement les frais inutiles, et non l'ensemble des frais de la procédure que l'art. 108 CPC commande de mettre à la charge de la personne qui les a engendrés. S'ils peuvent être isolés, il convient donc de s'en tenir à eux. Les frais inutiles ne sont pas couverts par l'émolument forfaitaire de l'art. 95 CPC; il appartient donc au juge d'en estimer séparément le montant, ce qui nécessite évidemment l'usage d'un certain pouvoir d'appréciation. De même, le tribunal devra estimer la part supplémentaire des dépens qui sont dus, par rapport à ceux qui aurait été fixés ordinairement, en raison des opérations inutiles (PC CPC-Stoudmann, art. 108 n. 6 s. et les références citées). La décision sur la répartition des frais – et donc également celle sur la répartition en équité de l'art. 107 CPC – relève du pouvoir d'appréciation du juge. En conséquence, l'instance cantonale supérieure n'en revoit l'exercice qu'avec retenue. Elle ne peut intervenir que si le premier juge a abusé de son pouvoir d'appréciation, en se référant à des critères dénués de pertinence ou en ne tenant pas compte d'éléments essentiels, ou lorsque la décision, dans son résultat, est manifestement inéquitable ou heurte de manière choquante le sentiment de la justice (arrêt du TF 5A_140/2019 du 5 juillet 2019 consid.”
“Compte tenu de son large pouvoir d'appréciation, la Cour de céans estime que la différence de seulement CHF 25.- par pension entre les pensions prévues par la décision attaquée et les résultats ci-haut ne justifie aucune modification des pensions pour la période allant du 1er décembre 2021 au 31 mai 2022. Les pensions dues pour les périodes allant du 1er juin 2022 aux dix ans de E.________ et celles dues à compter des dix ans de E.________ seront quant à elles adaptées. Il s'ensuit l'admission partielle de l'appel. 4. 4.1. Aux termes de l'art. 106 al. 1 et 2 CPC, les frais sont en principe mis à la charge de la partie succombante ; lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause. Cette disposition est aussi applicable aux affaires de droit de la famille, quand bien même le tribunal a la faculté, en application de l'art. 107 al. 1 let. c CPC, de s'écarter des règles générales et de répartir les frais selon sa libre appréciation (ATF 139 III 358 consid. 3). L'art. 108 CPC prévoit en outre que les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (arrêt TF 4A_74/2018 du 28 juin 2018 consid. 7.2.1). L’art. 108 CPC concerne les frais de justice et les dépens causés inutilement. Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure (CR-CPC-Tappy, 2e éd. 2019, art. 108 CPC n. 5). L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible (ATF 141 III 426 consid. 2.4.4 ; arrêt TF 5A_519/2019 du 20 octobre 2019 consid. 3.5). Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (Tappy, art. 108 CPC n. 7). En l'espèce, A.________ obtient très partiellement gain de cause. La pension de E.________ a en effet été abaissée de CHF 2'250.- à CHF 2'140.-, respectivement de CHF 2'335.- à CHF 2'230.”
“Selon l'art. 108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (arrêts 5A_246/2019 du 9 juin 2020 consid. 7.1; 5A_5/2019 du 4 juin 2019 consid. 3.3.1; 4A_74/2018 du 28 juin 2018 consid. 7.2.1). Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure (arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et la référence). L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible (ATF 141 III 426 consid. 2.4.4; arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et la référence). Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et la référence). La décision sur la répartition des frais relève du pouvoir d'appréciation du juge (art. 4 CC). Quand bien même il résulte de son texte qu'il ne s'agit pas d'une disposition potestative, la doctrine est d'avis que le juge dispose aussi d'un certain pouvoir d'appréciation dans l'application de l'art.”
Gerichtliche Anwendungspraxis: Die Rechtsprechung geht davon aus, dass das Gericht bei Art. 108 ZPO einen gewissen Beurteilungsspielraum hinsichtlich der Verteilung und der Bemessung der aufzulastenden unnötigen Kosten hat. In der Praxis kann dies dazu führen, dass die Höhe von Gebühren (z.B. die Entscheidungsgebühr) den Umständen angepasst und reduziert wird, etwa wenn die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens von den Beschwerdeführern verursacht worden ist.
“Selon la jurisprudence, les frais inutiles sont en premier lieu ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus. Toutefois, peuvent aussi être des frais inutiles ceux que les parties ou des tiers ont causés en dehors du procès lui-même. Ils peuvent même comprendre la totalité des frais du procès, notamment lorsque toute la procédure a été occasionnée par un comportement adopté hors du procès même (ATF 141 III 426 consid. 2.4.3 ; TF 5D_69/2017 précité ; TF 4A_111/2016 du 24 juin 2016 consid. 4.2). Il résulte de son texte clair que l'art. 107 CPC est de nature potestative. Le tribunal dispose d'un large pouvoir d'appréciation non seulement quant à la manière dont les frais seront répartis, mais également quant aux dérogations à la règle générale de l'art. 106 CPC (ATF 139 III 358 consid. 3 ; TF 4A_655/2016 précité ; TF 4A_535/2015 précité ; TF 5A_816/2013 précité). Quand bien même il résulte de son texte qu'il ne s'agit pas d'une disposition potestative, le tribunal dispose aussi d'un certain pouvoir d'appréciation dans l'application de l'art. 108 CPC (TF 5A_246/2019 du 9 juin 2020 consid. 7.1 ; TF 5D_69/2017 précité ; TF 5A_195/2013 du 9 juillet 2013 consid. 3.2.1 et les références citées). 4.2.2 Les dépens sont une indemnité de procédure mise à la charge d'un plaideur en faveur de l'autre pour le dédommager des dépenses ou du manque à gagner occasionné par le procès (Tappy, op. cit., n. 21 ad art. 95 CPC). Selon l'art. 95 al. 3 CPC, ils comprennent les débours nécessaires (let. a), le défraiement d'un mandataire professionnel (let. b) et, lorsqu'une partie n'a pas de représentant professionnel, une indemnité équitable pour les démarches effectuées, dans les cas où cela se justifie (let. c). Le défraiement d'un représentant professionnel, au sens de l'art. 95 al. 3 let. b CPC, vise essentiellement les frais d'avocat. Les dépens alloués à ce titre doivent en principe couvrir l'entier des frais liés à la consultation d'un avocat (Tappy, op. cit., n. 30 ad art. 95 CPC). Selon l'art. 105 al. 2 CPC, également repris à l'art. 3 al. 5 TDC (tarif des dépens en matière civile du 23 novembre 2010 ; BLV 270.”
“Die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens wurde von den Beschwerdefüh- rern herbeigeführt, indem sie zeitgleich mit der Beschwerdeerhebung C._____ ausser Landes brachten. Sie haben bereits in ihrer Beschwerde ausgeführt, sie hätten für ihren Sohn einen besseren Weg eingeschlagen. Den Beschwerdefüh- rern sind daher die Kosten des hiesigen Beschwerdeverfahrens als unnötige Kos- ten gemäss Art. 108 ZPO i.V.m. § 60 Abs. 5 EG KESR aufzuerlegen. Die Ent- scheidgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren ist in Anbetracht der Um- stände auf Fr. 100.– festzulegen. Es wird beschlossen:”
“f CPC peut aussi trouver application lorsqu'il s'avère que la partie recourante a fait un usage dilatoire et abusif de la procédure (ATF 143 III 46 consid. 3 et la réf. citée). Cette disposition doit cependant être appliquée restrictivement (TF 5D_69/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.3.1 ; TF 1C_350/2016 du 2 février 2017 consid. 2.3.2 et la réf. citée). L'art. 107 al. 1 let. b CPC vise quant à lui le cas d'une partie qui a intenté le procès de bonne foi. On peut admettre qu'un procès est introduit de bonne foi lorsque la partie gagnante a provoqué par son comportement antérieur à la procédure l'introduction d'un procès qui aurait pu être évité (TF 4A_17/2017 du 7 septembre 2017 consid. 4.1). Peut justifier l'application de l'art. 107 al. 1 let. b CPC l'attitude critiquable ou prêtant à confusion d'une partie, qui crée une apparence justifiant d'une certaine manière le procédé infondé de l'auteur (exemple de l'ambiguïté induisant une erreur quant à la légitimation passive) ou dont le comportement incite l'autre à agir (CREC 21 juillet 2016/211). Quant à l'art. 108 CPC, qui vise tant les frais judiciaires que les dépens (Tappy, CR-CPC, op. cit., n. 10 ad art. 108 CPC), il permet de mettre les frais causés inutilement à la charge de la personne qui les a engendrés, en particulier à la partie qui a obtenu gain de cause (ATF 139 III 471 consid. 3.1). Selon la jurisprudence, les frais inutiles sont en premier lieu ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus. Toutefois, peuvent aussi être des frais inutiles ceux que les parties ou des tiers ont causés en dehors du procès lui-même. Ils peuvent même comprendre la totalité des frais du procès, notamment lorsque toute la procédure a été occasionnée par un comportement adopté hors du procès même (ATF 141 III 426 consid. 2.4.3 ; TF 5D_69/2017 précité consid. 3.3.1 ; TF 4A_111/2016 du 24 juin 2016 consid. 4.2). 3.3 En l'espèce, la présidente a considéré que le comportement du recourant avait provoqué la procédure, si bien qu'il n'y avait pas lieu de lui allouer de dépens, nonobstant le fait que l'intimée ait succombé dans le cadre de la procédure de première instance.”
“Toutefois, peuvent aussi être des frais inutiles ceux que les parties ou des tiers ont causés en dehors du procès lui-même. Ils peuvent même comprendre la totalité des frais du procès, notamment lorsque toute la procédure a été occasionnée par un comportement adopté hors du procès même (ATF 141 III 426 consid. 2.4.3 ; TF 5D_69/2017 précité ; 4A_111/2016 du 24 juin 2016 consid. 4.2 ; 4A_111/2016 du 15 mars 2016 consid. 4.1). Il résulte de son texte clair que l'art. 107 CPC est de nature potestative. Le tribunal dispose d'un large pouvoir d'appréciation non seulement quant à la manière dont les frais seront répartis, mais également quant aux dérogations à la règle générale de l'art. 106 CPC (ATF 139 III 358 consid. 3 ; TF 4A_655/2016 précité ; 4A_535/2015 précité ; 5A_816/2013 précité). Quand bien même il résulte de son texte qu'il ne s'agit pas d'une disposition potestative, la doctrine est toutefois d'avis que le tribunal dispose aussi d'un certain pouvoir d'appréciation dans l'application de l'art. 108 CPC (TF 5A_246/2019 du 9 juin 2020 consid. 7.1 ; 5D_69/2017 précité ; 5A_195/2013 du 9 juillet 2013 consid. 3.2.1 et les références citées). 4.3 En l'espèce, l'accord des parties ne consacre pas un acquiescement, mais une transaction (cf. art. 241 CPC) : le recourant y assume une dette dans la clause II et les parties se donnent réciproquement quittance dans la clause IV 2e phrase. Le terme d'acquiescement ne figure d'ailleurs pas dans leur convention. De plus, le recourant a ouvert action précipitamment au lieu de suspendre la procédure de conciliation le temps de renseigner l’intimée qui demandait que la qualité d'héritier soit éclaircie. Cette circonstance particulière qui relève de la clause générale de l'art. 107 al. 1 let. f CPC (Tappy, in Commentaire romand, op. cit., n° 27 ad art. 107 CPC) rend inéquitable la répartition des frais en fonction de la mise à néant du testament litigieux. Cet empressement du recourant à engager un procès, alors que renseigner l'autre partie en répondant à une question légitime et aisée à satisfaire aurait levé tout contentieux, a aussi conduit à ce que les frais du procès soient causés inutilement au sens de l'art.”
Art. 108 ZPO bezieht sich auf „Person“; danach können unnötige Prozesskosten nicht dem Staat belastet werden. Ob Kosten, die nicht den Parteien oder Drittpersonen zuzuordnen sind, dem Kanton/Staat auferlegt werden können, ist nach Art. 107 Abs. 2 ZPO zu prüfen.
“Le pouvoir d’examen de la Chambre des recours est donc limité à l’arbitraire s’agissant des faits retenus par l’autorité précédente (TF 4D_30/2017 du 5 décembre 2017 consid. 2.2 et les réf. citées). 3. 3.1 La recourante invoque une violation de l’art. 108 CPC en soutenant que la juge de paix aurait généré des frais inutiles au sens de cette disposition par la tenue d’une audience de conciliation et l’analyse des conditions de réalisation du cas clair sans avoir précédemment procédé à un examen de sa compétence ratione loci. En relevant que la juge de paix ne pouvait s’abstenir de cet examen préalable, elle lui reproche d’avoir mis les frais de la procédure à sa charge. 3.2 3.2.1 Aux termes de l’art. 108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés. 3.2.2 L’art. 107 CPC indique dans quels cas les frais peuvent être répartis en équité. L’art. 107 al. 2 CPC prévoit que les frais judiciaires qui ne sont pas imputables aux parties ni aux tiers peuvent être mis à la charge du canton si l’équité l’exige. 3.2.3 Il convient d’emblée de relever que les frais causés inutilement au sens de l’art. 108 CPC ne peuvent pas être mis à la charge de l’Etat, dans la mesure où l’article précité utilise le terme « personne » et que l’Etat ne peut être considéré comme une partie ni comme une tierce personne à la procédure. C’est partant sous l’angle de l’art. 107 al. 2 CPC que sera apprécié le mérite du recours. 3.3 3.3.1 En l’espèce, la juge de paix n’est pas entré en matière sur la requête en cas clair en considérant principalement que la cause soulevait des questions soumises à interprétation du fait de la convention conclue en 1994, qui pourrait encore régir les rapports juridiques entre les parties à ce jour. Elle a relevé que la recourante n’avait pas fait état de cette convention dans sa requête et a rappelé la jurisprudence du Tribunal fédéral (TF 4D_4/2018 du 19 mars 2018 consid. 3.1) qui exclut l’application de l’art. 257 CPC lorsqu’une norme est sujette à l’exercice d’un certain pouvoir d’appréciation de la part du juge. Il ressort ainsi de la décision entreprise que la convention de 1994, sujette à interprétation, n’autorisait pas la recourante à procéder par la voie de la procédure sommaire.”
Die Gerichte wenden Art. 108 ZPO zurückhaltend an. Eine Kostenauflage setzt darlegbare und nachweisbare unnötige sowie vermeidbare Prozessaufwendungen voraus; blosse Prolixität, unkonkrete Vorwürfe oder geringfügiger Aufwand rechtfertigen in der Regel keine Auferlegung. Ebenso ist darzulegen, inwiefern konkrete Akte tatsächlich Kosten verursacht haben.
“Nella fattispecie il convenuto rimprovera a AP2 di avere introdotto memoriali prolissi e ridondanti, come pure una ridda di scritti spontanei, di avere presentato documentazione disordinata e inutile, di avere ripetutamente mutato l'azione, di avere formulato pretese temerarie, di essere intercorsa in inesattezze nell'allestire il modulo per l'assistenza giudiziaria, non senza trascendere durante le udienze in intemperanze e attacchi personali verso i professionisti coinvolti. Egli si duole altresì di aver dovuto raccogliere prove testimoniali e documentali per smentire le tesi di lei. Si tratta di rimproveri comprensibili, l'interessata avendo effettivamente introdotto memoriali prolissi, a tratti fuori tema e ripetitivi, per tacere di comportamenti a dir poco indecorosi tenuti in sede forense. Il Pretore tuttavia non risulta avere maggiorato le spese processuali in applicazione dell'art. 108 CPC, né l'ammontare della tassa di giustizia (fr. 2000.–) o delle spese (fr. 3400.–, comprensive di quelle peritali) indiziano un'eventualità del genere. E i costi ordinari di un processo non possono essere considerati alla stregua di spese inutili. Quanto alle ripetibili di fr. 5000.– che AO1 rivendica per gli oneri frustranei che AP2 gli avrebbe occasionato, tutto si ignora sul modo in cui egli le commisuri e a quali atti inutili esse si riferiscano concretamente. Nella fattispecie non soccorrono dunque le premesse per modificare il dispositivo pretorile sulle spese processuali e le ripetibili. II. Sull'appello di AP1”
“au plus. Agit notamment de façon téméraire celui qui bloque une procédure en multipliant des recours abusifs ou celui qui dépose un recours manifestement dénué de toute chance de succès dont s'abstiendrait tout plaideur raisonnable et de bonne foi. La sanction disciplinaire a un caractère exceptionnel et postule un comportement qualifié. Les mesures disciplinaires doivent être précédées d'un avertissement, sauf en cas d'actes particulièrement graves (ATF 120 III 107 consid. 4b; 111 Ia 148 consid. 4, JdT 1985 I 584; Haldy, CR CPC, 2019, n. 5 et 9 ad art. 128 CPC; Hofmann/Lüscher, Le Code de procédure civile, 2015, p. 33). Même s’il est prolixe, confus et émaillé d’éléments irrecevables, un recours ne procède pas d’un manquement aux règles de la bonne foi s’il n’apparaît pas comme une mesure dilatoire et si l’intérêt juridique du recourant a été admis (arrêt du Tribunal fédéral 5A_257/2008 du 15 avril 2009 consid. 8). 4.2.1 En l'espèce, il ne se justifie pas de faire application de l'art. 108 CPC. La demande de modification du jugement de divorce et l'appel n'ont pas été déclarés irrecevables, mais se révèlent infondés, ce qui ne signifie toutefois pas pour autant qu'ils doivent être qualifiés d'inutiles. L'intimée fait valoir en vain que l'appelant aurait prolongé la procédure par de multiples courriers spontanés et demandes de prolongation de délai. Si ces courriers étaient inutiles, ce qui n'est au demeurant pas avancé ni démontré, il ne tenait qu'à l'intimée de ne pas y répondre. Les demandes de prolongation de délai ne sont quant à elles pas de nature à occasionner des frais inutiles. L'intimée invoque également sans succès des pièces nouvelles produites par l'appelant en seconde instance, qui auraient pu être fournies en première instance. Elle n'expose pas en quoi cette démarche aurait causé des frais inutiles. Elle se prévaut, enfin, de façon générale et abstraite, et donc en vain encore, d'arguments insignifiants qu'aurait soulevés l'appelant, de mesures d'instruction inutiles qu'il aurait sollicitées et d'une multiplication des procédures qu'il aurait introduites à son encontre depuis de nombreuses années.”
“Das Regionalgericht zitiert den Berufungskläger damit, dass er alle Verfah- renskosten der Berufungsbeklagten auferlegt haben wolle. Vom Ausgang her sei das nicht gerechtfertigt, und er habe auch nicht konkret aufgezeigt, welche Auf- wendungen "unnötig" im Sinne von Art. 108 ZPO gewesen seien (Urteil S. 22). Damit setzt sich der Berufungskläger nicht auseinander. Dabei könnte es an sich sein Bewenden haben (vorstehend E. 1.2 und 1.3). Gleichwohl drängt es sich auf, Verschiedenes richtig zu stellen: Die Berufungsbeklagte kritisiert die mangelnde Kooperation des Berufungsklägers beim Herausgeben von Unterlagen für das Gutachten. Für ein schleppendes, un- kooperatives Verhalten, so weit es im Rahmen der schlichten Unhöflichkeit bleibt, sieht das Gesetz keine Sanktionen vor. Im Rahmen von Art. 164 ZPO kann die unberechtigte Verweigerung der Mitwirkung zu Ungunsten einer Partei wirken - sie muss es, wenn die Gegenpartei ihren Beweis wegen dieses Verhaltens nicht führen kann. Das setzt allerdings voraus, dass das Gericht eine klare Auflage machte und die Partei diese missachtet hat, und vor allem, dass die benachteiligte Seite sowohl aufzeigt, weshalb ihr Beweis dadurch vereitelt oder erschwert wurde, als auch was für Konsequenzen daraus zu ziehen sind. Das letzte tut die Beru- fungsbeklagte nicht.”
“Eine Auferlegung eines Teils der Prozesskosten an die Beschwerdeführe- rinnen gestützt auf Art. 108 ZPO, wonach unnötige Prozesskosten dem Verursa- cher auferlegt werden können, fällt vorliegend ebenfalls ausser Betracht. Den Be- schwerdeführerinnen können versäumte, verspätete oder fehlerhafte Prozess- handlungen ebenso wenig vorgeworfen werden wie bös- und mutwillige Prozess- führung (vgl. Hans Schmid/Ingrid Jent-Sørensen, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl., Ba- sel 2014, N 1 f. zu Art. 108 ZPO). Wie ausgeführt, wurden nur drei von neun Ver- rechnungsforderungen als unbegründet qualifiziert und erwies sich der diesbezüg- liche Aufwand nicht als gewichtig. Eine Kostenauflage in dieser Konstellation wür- de bedeuten, dass jede Einwendung oder Einrede, die sich als unbegründet er- weist, eine Kostentragungspflicht nach sich ziehen würde (Stanischewski, a.a.O., Rz. 366), was nach dem Ausgeführten nicht dem Willen des Gesetzgebers ent- spricht und auch keine Stütze in der herrschenden Lehre findet.”
Bei Abschreibung bzw. Erklärung der Eingabe als «als nicht erfolgt» werden Gerichtskosten auferlegt. In den vorliegenden Entscheiden wurde dem säumigen Beschwerdeführer die Gerichtskosten auferlegt und eine Entscheidgebühr (beispielsweise Fr. 150.– oder Fr. 300.–) festgesetzt.
“1 ZPO Frist angesetzt wurde, um die Beschwer- deschrift zu unterzeichnen, ansonsten diese als nicht erfolgt gelte (Urk. 16), da die Verfügung vom Beschwerdeführer nicht abgeholt wurde, er jedoch mit einer Zustellung rechnen musste und diese daher im Sinne von Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO am 2. August 2024 als zugestellt gilt, sodass die zehntägige Nachfrist zur Unter- zeichnung der Beschwerdeschrift am 12. August 2024 ablief, da innert Frist und bis zum heutigen Tag hierorts keine durch den Beschwerdefüh- rer unterzeichnete Beschwerdeschrift eingegangen ist, weshalb die Beschwerdeschrift vom 19. Juli 2024 androhungsgemäss (vgl. Urk. 16 Dispositiv-Ziffer 1) als nicht erfolgt gilt und das Beschwerdeverfahren entsprechend abzuschreiben ist (Art. 242 ZPO), da Gerichtskosten entstehen, auch wenn die Beschwerde als nicht erfolgt gilt, da der Beschwerdeführer das Beschwerdeverfahren verursacht hat, weshalb ihm die in Anwendung von Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 300.– festzusetzenden Gerichtskosten aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO und Art. 108 ZPO), da von der Zusprechung von Parteientschädigungen abzusehen ist, wird beschlossen: 1.Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben. 2.Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 3.Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerdefüh- rer auferlegt. - 3 - 4.Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5.Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Bei- lage der Doppel bzw. Kopien von Urk. 13 und Urk. 15/1–2, sowie an die Vor- instanz, je gegen Empfangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6.Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art.”
“1 ZPO Frist angesetzt wurde, um die Beschwer- deschrift zu unterzeichnen, ansonsten diese als nicht erfolgt gelte (Urk. 16), da die Verfügung vom Beschwerdeführer nicht abgeholt wurde, er jedoch mit einer Zustellung rechnen musste und diese daher im Sinne von Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO am 2. August 2024 als zugestellt gilt, sodass die zehntägige Nachfrist zur Unter- zeichnung der Beschwerdeschrift am 12. August 2024 ablief, da innert Frist und bis zum heutigen Tag hierorts keine durch den Beschwerdefüh- rer unterzeichnete Beschwerdeschrift eingegangen ist, weshalb die Beschwerdeschrift vom 19. Juli 2024 androhungsgemäss (vgl. Urk. 16 Dispositiv-Ziffer 1) als nicht erfolgt gilt und das Beschwerdeverfahren entsprechend abzuschreiben ist (Art. 242 ZPO), da Gerichtskosten entstehen, auch wenn die Beschwerde als nicht erfolgt gilt, da der Beschwerdeführer das Beschwerdeverfahren verursacht hat, weshalb ihm die in Anwendung von Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 150.– festzusetzenden Gerichtskosten aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO und Art. 108 ZPO), da von der Zusprechung von Parteientschädigungen abzusehen ist, wird beschlossen: 1.Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben. 2.Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt. 3.Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerdefüh- rer auferlegt. - 3 - 4.Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5.Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Bei- lage der Doppel bzw. Kopien von Urk. 13 und Urk. 15/1–2, sowie an die Vor- instanz, je gegen Empfangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6.Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art.”
Unnötige Kosten für ergänzende Expertisen, die durch unvollständige Sachverhaltsabklärung oder fehlende Fragestellungen der vorinstanzlichen Behörde hätten vermieden werden können, können im Sinne von Art. 108 ZPO dem Staat auferlegt werden.
“Il appartenait dès lors à l'autorité précédente de s'assurer que l'expertise qu'elle a commandée se prononce sur tous les éléments mentionnés dans l'ATF 140 III 101 consid. 6.2.2. Tel n'a toutefois pas été le cas, le Juge de paix s'étant limité à poser à l'expert des questions sur l'existence de troubles psychiques, sur la nécessité, au vu de l'état santé psychique de la personne concernée, d'une assistance ou d'un traitement en institution et sur la possibilité d'un traitement ambulatoire (cf. DO/7). Il n'a ainsi pas requis de l'expert qu'il se prononce sur la question de savoir si le(s) trouble(s) psychique(s) diagnostiqué(s) mettai(en)t sa vie ou son intégrité personnelle en danger et, si oui, quelles étaient les risques concrets, si le recourant paraissait, de manière crédible, avoir pris conscience de sa maladie et de la nécessité d'un traitement ou si le RFSM Marsens était un établissement approprié. Les frais résultant du complément d'expertise, par CHF 914.25, sont ainsi des frais inutiles au sens de l'art. 108 CPC, en ce sens qu'ils auraient pu être évités si la Justice de paix avait directement posé à l'expert toutes les questions utiles pour la solution du cas d'espèce. Ils seront partant laissés à la charge de l'Etat. Il n'est pas alloué de dépens. (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision de la Justice de paix de l'arrondissement de la Sarine du 5 janvier 2023 est confirmée. II. Les frais judiciaires de la procédure de recours, par CHF 400.-, sont mis à la charge de A.________, par l'intermédiaire de sa curatrice. Les frais résultant du complément d'expertise, par CHF 914.25, sont laissés à la charge de l'Etat. III. Il n'est pas alloué de dépens. IV. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 72 à 77 et 90 ss de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF).”
“Il appartenait dès lors à l'autorité précédente de s'assurer que l'expertise qu'elle a commandée se prononce sur tous les éléments mentionnés dans l'ATF 140 III 101 consid. 6.2.2. Tel n'a toutefois pas été le cas, le Juge de paix s'étant limité à poser à l'expert des questions sur l'existence de troubles psychiques, sur la nécessité, au vu de l'état santé psychique de la personne concernée, d'une assistance ou d'un traitement en institution et sur la possibilité d'un traitement ambulatoire (cf. DO/7). Il n'a ainsi pas requis de l'expert qu'il se prononce sur la question de savoir si le(s) trouble(s) psychique(s) diagnostiqué(s) mettai(en)t sa vie ou son intégrité personnelle en danger et, si oui, quelles étaient les risques concrets, si le recourant paraissait, de manière crédible, avoir pris conscience de sa maladie et de la nécessité d'un traitement ou si le RFSM Marsens était un établissement approprié. Les frais résultant du complément d'expertise, par CHF 914.25, sont ainsi des frais inutiles au sens de l'art. 108 CPC, en ce sens qu'ils auraient pu être évités si la Justice de paix avait directement posé à l'expert toutes les questions utiles pour la solution du cas d'espèce. Ils seront partant laissés à la charge de l'Etat. Il n'est pas alloué de dépens. (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision de la Justice de paix de l'arrondissement de la Sarine du 5 janvier 2023 est confirmée. II. Les frais judiciaires de la procédure de recours, par CHF 400.-, sont mis à la charge de A.________, par l'intermédiaire de sa curatrice. Les frais résultant du complément d'expertise, par CHF 914.25, sont laissés à la charge de l'Etat. III. Il n'est pas alloué de dépens. IV. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 72 à 77 et 90 ss de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF).”
Parteientschädigungen sind nicht geschuldet, soweit der geltend gemachte Aufwand unnötig war. Ebenso entfällt die Entschädigung, wenn anstelle der vorgenommenen, weitergehenden Tätigkeit eine einfache, aufwandarme Erklärung genügt hätte.
“Die übrigen Parteien haben keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Soweit sie die Abweisung der Beschwerde beantragten, sind sie im Beschwerde- verfahren unterlegen (Beschwerdegegnerinnen 2 und 4; act. A.2; act. A.6). Soweit sie die Gutheissung beantragten und die Beschwerde anerkannten, hätte eine ein- fache Erklärung genügt, die mit keinem nennenswerten Aufwand verbunden ge- wesen wäre (Beschwerdegegnerinnen 3, 6, 7 und 8; act. A.3; act. A.5) wie es die Beschwerdegegnerinnen 1 und 5 getan haben (act. A.4). Weitergehender Auf- wand war unnötig und ist daher nicht entschädigungsberechtigt (Art. 108 ZPO). Demnach wird erkannt:”
Eine persönliche Haftung von Organen (z. B. Geschäftsführer, Verwaltungsrat) nach Art. 108 ZPO ist möglich. Die Praxis setzt hierfür aber in der Regel ein zurechenbares, vorwerfbares Verhalten voraus (z. B. trölerische oder unsorgfältige Prozessführung bzw. unterlassene Reaktion), das kausal zur Veranlassung unnötiger Prozesskosten geführt hat. Ohne konkreten Nachweis eines solchen Fehlverhaltens wird eine persönliche Kostenauflage abgelehnt; das Bundesgericht verlangt bei Kostenauflagen gegenüber Vertreterinnen und Vertretern Zurückhaltung und nur bei Missachtung elementarer Sorgfaltsgrundsätze kommt eine Haftung in Betracht.
“1 ZPO sind die Verfahrenskosten von der unterliegenden Partei zu tragen, wobei bei Nichteintreten die klagende Partei als unterliegend gilt. Demzufolge sind die Prozesskosten grundsätzlich der Gesuchsklägerin aufzuerlegen. Die Gesuchsbeklagte beantragte zwar, die Kosten gestützt auf Art. 108 ZPO dem Geschäftsführer der Gesuchsklägerin persönlich zu überbinden. Gemäss der genannten Bestimmung hat unnötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. Obwohl die Gesuchsklägerin mit ihren Begehren nicht durchdringt, ist dies nicht gleichbedeutend damit, dass das Massnahmengesuch von vornherein chancenlos gewesen ist. Die durch die Prozessführung generierten Gerichts- und Anwaltskosten sind deshalb auch nicht als durch den Geschäftsführer der Gesuchsklägerin persönlich unnötig verursacht zu qualifizieren. Diesem ist ex ante weder Trölerei noch unsorgfältige Prozessführung vorzuwerfen, welche für die gesamten Kosten oder auch nur Teile davon ursächlich gewesen wären (zum Ganzen etwa: Sutter-Somm/Seiler, in: Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2021, Art. 108 ZPO N und Rüegg/Rüegg, in: in: BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], 2017, 3. Aufl., Art. 108 ZPO N 1). Dementsprechend bleibt es bei den umschriebenen Kostenfolgen nach Prozessausgang gemäss dem ordentlichen Verteilungsgrundsatz nach Art. 106 Abs. 1 ZPO, so dass die Gesuchsklägerin die Gerichtskosten zu tragen und der Gesuchsbeklagten eine Parteientschädigung zu entrichten hat. Gestützt auf § 9 Abs. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 lit. a und § 3 Abs. 1 und 2 der Verordnung über die Gebühren der Gerichte (Gebührentarif, GebT; SGS BL 170.31) ist die Entscheidgebühr im vorliegenden Fall auf CHF 10’000.00 festzusetzen. Gemäss § 18 Abs. 1 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte (TO, SGS BL 178.112) ist die Honorarrechnung in erstinstanzlichen Verfahren wie dem vorliegenden spätestens in der Hauptverhandlung einzureichen. Im vorliegenden summarischen Verfahren ist gemäss Art. 261 i.V.m. Art. 248 lit. d und Art. 256 ZPO nicht zwingend eine mündliche Parteiverhandlung durchzuführen. Allerdings wurden die Parteien darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Entscheid im vorliegenden Verfahren am 13.”
“Force est de constater que l’appelante a compliqué la procédure. En effet, la requête du Registre du commerce destinée à la première juge a également été communiquée à P.________, gérant et président de l’appelante, comme en atteste les indications contenues dans l’avis du 14 novembre 2022, respectivement du procès-verbal des opérations. Or, l’appelante n’expose pas que des problèmes postaux auraient empêché le prénommé de les réceptionner. Si son gérant avait réagi dans le délai imparti par l’avis précité, la procédure aurait eu un autre sort. Partant, c’est cette inaction qui a rendu nécessaire le dépôt d’un appel. En conséquence, les frais judiciaires de première instance, arrêtés à 570 fr. (art. 28 TFJC [tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; BLV 270.11.5]), demeureront à la charge de l’appelante (art. 108 CPC). 4.3 En ce qui concerne les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 800 fr. (art. 62 al. 1 TFJC), ils seront mis à la charge de l’appelante, dès lors que son inaction a donné lieu à la procédure (art. 108 CPC). 4.4 Pour les mêmes motifs qu’expliqués précédemment (cf. supra consid. 4.2), il n'y a pas lieu à l'allocation de dépens de deuxième instance. Par ces motifs, la Cour d’appel civile prononce : I. L’appel est admis. II. Le jugement est réformé comme il suit aux chiffres I à IV de son dispositif : I. rejette la requête formée le 20 octobre 2022 par le Registre du commerce à l’encontre de la société O.________Sàrl ; II. constate que la société O.________Sàrl dispose d’un domicile légal à son siège statutaire ; III. dit que la dissolution et la liquidation de la société O.________Sàrl ne sont pas prononcées ; IV. supprimé ; Le jugement est confirmé pour le surplus. III. Les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 800 fr. (huit cents francs), sont mis à la charge de l’appelante O.________Sàrl. IV. Il n’est pas alloué de dépens de deuxième instance. V. L’arrêt est exécutoire. La présidente : La greffière : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ Me Guy Longchamp (pour O.”
“Kann somit dem Beschwerdeführer kein rechtsmissbräuchliches Vorgehen vorgeworfen werden, war auch die Kostenauflage nach Art. 108 ZPO unzulässig. Die Rechtsprechung zu Art. 108 ZPO bzw. der Parallelbestimmung von Art. 66 Abs. 3 BGG ist zurückhaltend, wenn es um die Kostenauflage an den Rechtsvertreter geht. Eine solche kommt grundsätzlich nur in Frage, wenn der Parteivertreter die Grundsätze elementarer Sorgfalt missachtet (Urteil 4A_524/2019 vom 4. März 2020 E. 4.1 mit Hinweisen). Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall. Das Vorgehen des Beschwerdeführers kann nicht verglichen werden mit den vorstehend (E. 5 in fine) erwähnten Situationen.”
“Konk- ret bejaht hat das Bundesgericht diese Möglichkeit für Fälle, in welchen dem Drit- ten ein vorwerfbares Verhalten zuzurechnen ist. Ob ein vorwerfbares Verhalten notwendig ist, hat es offen gelassen (BGE 141 III 426 E. 2.4.4., m.w.H.). Der Stimmrechtsausschluss beim Déchargebeschluss ist eine zwingende gesetzliche Schranke. Die Bestimmung dient der Verhinderung von Interessenkonflikten und damit verbundenen Schädigungen der Interessen anderer Aktionäre und der Ge- sellschaft. Sie schützt das Interesse der Gesellschaft an der Bewahrung ihre An- sprüche und dient damit ihrer Funktionsfähigkeit (B OHRER/KUMMER, in: ZK zu Art. 660 – 697m OR, 2. Aufl. 2021, N 11 zu Art. 695). Die beiden Verwaltungsräte ha- ben sich über diese grundlegende Bestimmung hinweggesetzt, obwohl sie in der Generalversammlung mehrfach auf die Problematik ihres Verhaltens hingewiesen wurden (act. 1 Rz. 26 und 30). Dies ist ein vorwerfbares Verhalten, welches eine Kostenauflage an die beiden Verwaltungsräte gestützt auf Art. 108 ZPO rechtfer- tigt. Es wäre stossend und unbillig, die Kosten, die aus einer Verletzung einer Be- stimmung resultieren, welche dem Schutz ihrer eigenen Interessen dient, der Ge- sellschaft aufzuerlegen. - 7 -”
“Den Ausgang dieses Berufungsverfahrens gilt es bei der Verteilung und Liquidation der zweitinstanzlichen Prozesskosten zu berücksichtigen, wobei die Art. 104 ff. ZPO zur Anwendung gelangen. Die Berufungsbeklagte beantragt, der unterliegenden Berufungsklägerin nach Art. 106 Abs. 1 ZPO die Gerichtskosten aufzuerlegen und sie zur Leistung einer angemessenen Parteientschädigung an die Berufungsbeklagte zu verpflichten (Rz. 261 Berufungsantwort). Im erstinstanzlichen Verfahren lautete ihr Kostenantrag hingegen, es seien die Prozesskosten gestützt auf Art. 108 ZPO den beiden Verwaltungsräten der Berufungsklägerin in solidarischer Verbindung, eventualiter der Berufungsklägerin nach Art. 106 Abs. 1 ZPO aufzuerlegen. Die Vorinstanz folgte dem Hauptkostenantrag der Berufungsbeklagten in Anwendung von Art. 108 ZPO unter Hinweis auf das festgestellte rechtsmissbräuchliche Verhalten der Herren D.____ und E.____. Im Rahmen des Sicherstellungsgesuchs vom 29. September 2020 im Berufungsverfahren 400 20 190 beantragte die Berufungsbeklagte eine Sicherheitsleistung für ihre Parteientschädigung von CHF 15'435.00 sowohl von der Berufungsklägerin als auch zusätzlich von den Herren D.____ und E.____ (in solidarischer Haftbarkeit). Sie begründete ihren Sicherstellungsantrag gegenüber den beiden Verwaltungsräten der Berufungsklägerin damit, dass diese wahrscheinlich zur Tragung der Prozesskosten nach Art. 108 ZPO verpflichtet würden, da sie das erstinstanzliche Verfahren provoziert hätten und als Verursacher der Berufungsverfahren gelten würden. In der Stellungnahme vom 12. Oktober 2020 bestritt die Berufungsklägerin den Sicherstellungsanspruch der Gegenseite an sich; zur beantragten Sicherheitsleistung durch ihre beiden Verwaltungsräte sowie zur Ansicht der Berufungsbeklagten, dass die Prozesskosten der Berufungsverfahren mutmasslich wieder den Herren D.”
Wer als betreibende Partei das Verfahren fortführt, obwohl sich ein Betreibungsrückzug zur Vermeidung des vorinstanzlichen Verfahrens angeboten hätte, kann wegen dadurch verursachter unnötiger Prozesskosten nach Art. 108 ZPO belangt werden. Eine solche Haftung kommt in Betracht, wenn die betreibende Gläubigerin den Rückzug verzögert oder das Verfahren trotz Vermeidbarkeit anfallen lässt und sich damit dem Vorwurf aussetzt, unnötige Kosten verursacht zu haben.
“Dennoch hätte die Beklagte es in der Hand gehabt, das vorinstanzliche Verfahren zu vermeiden, zumal sie ihre Betreibung erst am 19. Mai 2022 zurückgezogen hat. Vor diesem Hintergrund konnte die Beklagte als betreibende Gläubigerin mit dem Betreibungsrückzug nicht zuwarten, es auf ein Gerichtsverfahren ankommen lassen und sich mit Blick darauf auf allgemeine Rechtsstandpunkte zurückziehen – wie etwa, die betriebene Schuldnerin habe sie vor Klageeinleitung zum Betrei- bungsrückzug aufzufordern und/oder es sei auf eine allfällige negative Feststel- lungsklage (bereits) mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten, da ein sol- ches verneint werde, wenn die Betreibung nur zwecks Unterbrechung der Verjäh- rung erfolgt sei, weil die betriebene Person sich geweigert habe, einen Verjäh- rungsverzicht abzugeben, und die Gläubigerin aber noch nicht in der Lage sei, ih- re Forderung gerichtlich geltend zu machen –, ohne sich dem Vorwurf auszuset- zen, damit ein unnötiges Verfahren und unnötige Kosten verursacht zu haben (Art. 108 ZPO). Dies gilt selbst wenn ihrem erwähnten Rechtsstandpunkt zu fol- gen wäre, zumal sie als betreibende Gläubigerin in aller Regel besser als eine Schuldnerin beurteilen kann, ob sie in der Lage ist, ihre Forderung gerichtlich gel- tend zu machen oder nicht. Im Übrigen hat die Beklagte die Klägerin erst Wochen - 12 - später über den Betreibungsrückzug informiert und den Betreibungsrückzug auch nicht bei erster Gelegenheit vor Vorinstanz ins Verfahren eingebracht (vgl. oben E. 1.4).”
Kann die Vertretungsmacht nicht nachgewiesen oder liegt keine hinreichende Vollmacht vor bzw. wird eine verlangte Vollmacht nicht innert Frist beigebracht, kann das Gericht die unnötigen Prozesskosten nach Art. 108 ZPO dem vertretenen Anwalt auferlegen.
“Juni 2022 angesetzt, um das fehlende Dokument nachzureichen, unter der Androhung, dass bei Säumnis auf die Klage nicht eingetreten werde. Mit Eingabe vom 7. Juni 2022 reichte sie erneuteine Kopie des Registerauszugs vom 13. August 2019 ein. 1.2. Mit Beschluss vom 15. Juni 2022 trat das Handelsgericht auf die Klage nicht ein. Die Gerichtskosten von Fr. 2'500.-- auferlegte es Rechtsanwalt Dr. Richard Allemann. Es erwog, die Klägerin habe auch innert der Nachfrist den von ihr geforderten aktuellen Auszug aus dem öffentlichen Register von Panama nicht eingereicht. Sie äussere sich auch nicht dazu, weshalb sie erneut das (veraltete) Dokument vom 13. August 2019 einreiche. Ebenso wenig behaupte sie, die Beibringung eines aktuellen Auszugs sei ihr nicht möglich. Damit könne ihre Partei- und Prozessfähigkeit nicht geprüft werden. Zudem sei auch nicht dargetan, dass Rechtsanwalt Dr. Richard Allemann von der Klägerin rechtsgültig bevollmächtigt worden sei und diese rechtmässig vertrete. Es rechtfertige sich daher, die Kosten in Anwendung von Art. 108 ZPO Rechtsanwalt Dr. Richard Allemann aufzuerlegen. 1.3. Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 1. Juli 2022 beantragt die Klägerin dem Bundesgericht, das Urteil des Handelsgerichts sei kostenfällig aufzuheben und es sei zu erkennen, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren rechtsgültig vertreten worden sei. Eventualiter sei die Streitsache zur Neubeurteilung an das Handelsgericht zurückzuweisen. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. 2. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (BGE 137 III 417 E. 1 mit Hinweisen). 2.1. Wie im kantonalen Verfahren haben sich Parteivertreter im bundesgerichtlichen Verfahren durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 40 Abs. 2 BGG). Ist die Gültigkeit der Vollmacht - wie vorliegend - sowohl für das Eintreten auf die Beschwerde in Zivilsachen wie für deren materielle Beurteilung gleichermassen entscheidend, so tritt das Bundesgericht ohne Prüfung dieser Eintretensvoraussetzung auf die Beschwerde ein und entscheidet diese materiell (Urteil 4A_454/2018 vom 5.”
“Es rechtfertigt sich, da Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ die Berufung ohne hin- reichende Vollmacht im Namen der Berufungsklägerin erhoben hat, die Ent- scheidgebühr in Anwendung von Art. 108 ZPO ihm aufzuerlegen. Parteientschä- digungen sind keine zuzusprechen. - 11 - Es wird erkannt:”
“consid. 4.3; Trezzini, op. cit., n. 2 ad art. 108 CPC; Tanja Domej, in: Oberhammer/Domej/Haas [edit.], Kurzkommentar ZPO, 3ª ed., Basilea 2021, n. 7 ad art. 68 CPC). Visto quanto esposto ai considerandi precedenti - e meglio la mancata produzione di una valida procura nei termini assegnati dal presidente con decreti del 20 giugno 2022 e 18 giugno 2024 (act. D.2 e D.13) - si giustifica di porre le spese giudiziarie a carico dell'avv. Marc Cheseaux.”
Art. 108 ZPO ist als Abweichungsmöglichkeit vom Grundsatz der Kostenverteilung anzuwenden: Gericht kann unnötige Prozesskosten derjenigen Partei auferlegen, die sie verursacht hat. Für eine solche Zusprechung verlangen Entscheide konkrete Angaben/Anhaltspunkte darüber, welche Aufwendungen als «unnötig» zu qualifizieren sind; pauschale oder rein ergebnisorientierte Rückschlüsse genügen in der Regel nicht. Vereinbarte Kostenregelungen der Parteien (z.B. hälftige Kostenteilung) können eine abweichende Anwendung von Art. 108 entgegenstehen. Die Prüfung der Anwendbarkeit von Art. 108 ist anhand der Umstände des Einzelfalls vorzunehmen.
“Das Regionalgericht zitiert den Berufungskläger damit, dass er alle Verfah- renskosten der Berufungsbeklagten auferlegt haben wolle. Vom Ausgang her sei das nicht gerechtfertigt, und er habe auch nicht konkret aufgezeigt, welche Auf- wendungen "unnötig" im Sinne von Art. 108 ZPO gewesen seien (Urteil S. 22). Damit setzt sich der Berufungskläger nicht auseinander. Dabei könnte es an sich sein Bewenden haben (vorstehend E. 1.2 und 1.3). Gleichwohl drängt es sich auf, Verschiedenes richtig zu stellen: Die Berufungsbeklagte kritisiert die mangelnde Kooperation des Berufungsklägers beim Herausgeben von Unterlagen für das Gutachten. Für ein schleppendes, un- kooperatives Verhalten, so weit es im Rahmen der schlichten Unhöflichkeit bleibt, sieht das Gesetz keine Sanktionen vor. Im Rahmen von Art. 164 ZPO kann die unberechtigte Verweigerung der Mitwirkung zu Ungunsten einer Partei wirken - sie muss es, wenn die Gegenpartei ihren Beweis wegen dieses Verhaltens nicht führen kann. Das setzt allerdings voraus, dass das Gericht eine klare Auflage machte und die Partei diese missachtet hat, und vor allem, dass die benachteiligte Seite sowohl aufzeigt, weshalb ihr Beweis dadurch vereitelt oder erschwert wurde, als auch was für Konsequenzen daraus zu ziehen sind. Das letzte tut die Beru- fungsbeklagte nicht.”
“Die Kindsvertreterin erklärt, sich bewusst zu sein, dass der Aufwand nicht zusätzlich vor erster Instanz geltend gemacht werden kann (Urk. 65/2). Es bedarf keiner weiteren Ausführungen. Auch die darüber hinausgehenden Aufwendungen der Kindsvertreterin sind nicht zu beanstanden. Die Kostennote scheint somit angemessen. Da es sich vor- liegend um Gerichtskosten handelt, ist die Kindsvertreterin direkt aus der Gerichts- kasse zu entschädigen (BK ZPO-Sterchi, Art. 95 N 10c). 3.1. Die Gerichtskosten sind den Parteien vereinbarungsgemäss je zur Hälfte auf- zuerlegen (Urk. 38 Ziffer 5). Der Gesuchsteller verlangt mit Eingabe vom 19. Okto- ber 2023 in Abweichung davon, die Mehrkosten für die Leistung eines Prozesskos- tenbeitrags seien zu Lasten der Gesuchsgegnerin zu regeln. Einerseits sei der An- trag auf Leistung eines Prozesskostenbeitrags abzuweisen, andererseits seien durch die zahlreichen weitschweifigen und aussichtslosen Eingaben der Gesuchs- gegnerin Mehrkosten entstanden, welche als unnötige Kosten i.S.v. Art. 108 ZPO der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen seien (Urk. 42 S. 7). Abgesehen davon, dass der Antrag um Leistung eines Prozesskostenbeitrags nicht abzuweisen ist (siehe - 13 - E. II.9.), vereinbarten die Parteien ohnehin für das gesamte Berufungsverfahren unabhängig von Obsiegen und Unterliegen die hälftige Kostenteilung (Urk. 38 Ziffer 5). Diese Regelung erstreckt sich auch auf den Aufwand betreffend Prozesskos- tenbeitrag. Dasselbe gilt hinsichtlich der Behauptung zu den zahlreichen weit- schweifigen und aussichtslosen Eingaben der Gesuchsgegnerin – womit sich der Gesuchsteller nicht auf die Ausführungen betreffend Prozesskostenbeitrag bezie- hen kann, gab es im Zeitpunkt seiner Eingabe vom 19. Oktober 2023 erst eine Stel- lungnahme der Gesuchsgegnerin dazu (vgl. Urk. 1 letzte Seite). Mit Vereinbarung vom 21. September 2023 einigten sich die Parteien verbindlich auf die hälftige Kos- tenteilung. Eine Ausnahme i.S.v. Art. 109 Abs. 2 ZPO liegt nicht vor, weshalb keine abweichende Regelung zu treffen ist.”
“Okto- ber 2023 in Abweichung davon, die Mehrkosten für die Leistung eines Prozesskos- tenbeitrags seien zu Lasten der Gesuchsgegnerin zu regeln. Einerseits sei der An- trag auf Leistung eines Prozesskostenbeitrags abzuweisen, andererseits seien durch die zahlreichen weitschweifigen und aussichtslosen Eingaben der Gesuchs- gegnerin Mehrkosten entstanden, welche als unnötige Kosten i.S.v. Art. 108 ZPO der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen seien (Urk. 42 S. 7). Abgesehen davon, dass der Antrag um Leistung eines Prozesskostenbeitrags nicht abzuweisen ist (siehe - 13 - E. II.9.), vereinbarten die Parteien ohnehin für das gesamte Berufungsverfahren unabhängig von Obsiegen und Unterliegen die hälftige Kostenteilung (Urk. 38 Ziffer 5). Diese Regelung erstreckt sich auch auf den Aufwand betreffend Prozesskos- tenbeitrag. Dasselbe gilt hinsichtlich der Behauptung zu den zahlreichen weit- schweifigen und aussichtslosen Eingaben der Gesuchsgegnerin – womit sich der Gesuchsteller nicht auf die Ausführungen betreffend Prozesskostenbeitrag bezie- hen kann, gab es im Zeitpunkt seiner Eingabe vom 19. Oktober 2023 erst eine Stel- lungnahme der Gesuchsgegnerin dazu (vgl. Urk. 1 letzte Seite). Mit Vereinbarung vom 21. September 2023 einigten sich die Parteien verbindlich auf die hälftige Kos- tenteilung. Eine Ausnahme i.S.v. Art. 109 Abs. 2 ZPO liegt nicht vor, weshalb keine abweichende Regelung zu treffen ist.”
“Die Beschwerde im Kostenpunkt kann sowohl die Gerichtskosten als auch die Parteientschädigung oder beide betreffen und sich sowohl gegen den Grund- satz der Kostenverteilung als auch gegen die Höhe der Kostenfestsetzung richten. Betreffend Grundsatz der Kostenverteilung kann beispielsweise geltend gemacht werden, die Kostenverteilung sei zu Unrecht nicht nach Art. 106 ZPO, sondern nach Art. 107 ZPO (nach Ermessen) oder Art. 108 ZPO (Verursacherprinzip) er- folgt, obschon keiner der gesetzlichen Tatbestände hierfür erfüllt sei, oder eine der genannten Bestimmungen sei, trotz Vorliegens eines entsprechenden Grundes, zu Unrecht nicht angewandt worden. Insofern als das Gericht bei der Anwendung von Art. 107 ZPO generell auf sein Ermessen verwiesen wird, kann einzig gerügt wer- den, es liege eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung, also Ermessensmiss- brauch, Ermessensüber- oder -unterschreitung vor, während die blosse Unange- messenheit den Beschwerdegrund nicht erfüllt (Martin H. Sterchi, in: Haus- heer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Kommentar zum schweizerischen Privat- recht, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bern 2012, N 4 ff. zu Art. 110 ZPO). Vorliegend stellt sich die Frage, ob den Beschwerdeführerinnen die Prozesskosten gestützt auf Art. 106 ZPO oder in Abkehr vom Unterliegerprinzip (Art. 107 und 108 ZPO) haben auferlegt werden können. Dabei handelt es sich um eine Rechtsfra- ge, die vom Kantonsgericht frei und nicht bloss auf Willkür hin zu prüfen ist (vgl.”
“Die Beschwerde im Kostenpunkt kann sowohl die Gerichtskosten als auch die Parteientschädigung oder beide betreffen und sich sowohl gegen den Grund- satz der Kostenverteilung als auch gegen die Höhe der Kostenfestsetzung richten. Betreffend Grundsatz der Kostenverteilung kann beispielsweise geltend gemacht werden, die Kostenverteilung sei zu Unrecht nicht nach Art. 106 ZPO, sondern nach Art. 107 ZPO (nach Ermessen) oder Art. 108 ZPO (Verursacherprinzip) er- folgt, obschon keiner der gesetzlichen Tatbestände hierfür erfüllt sei, oder eine der genannten Bestimmungen sei, trotz Vorliegens eines entsprechenden Grundes, zu Unrecht nicht angewandt worden. Insofern als das Gericht bei der Anwendung von Art. 107 ZPO generell auf sein Ermessen verwiesen wird, kann einzig gerügt wer- den, es liege eine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung, also Ermessensmiss- brauch, Ermessensüber- oder -unterschreitung vor, während die blosse Unange- messenheit den Beschwerdegrund nicht erfüllt (Martin H. Sterchi, in: Haus- heer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Kommentar zum schweizerischen Privat- recht, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bern 2012, N 4 ff. zu Art. 110 ZPO). Vorliegend stellt sich die Frage, ob den Beschwerdeführerinnen die Prozesskosten gestützt auf Art. 106 ZPO oder in Abkehr vom Unterliegerprinzip (Art. 107 und 108 ZPO) haben auferlegt werden können. Dabei handelt es sich um eine Rechtsfra- ge, die vom Kantonsgericht frei und nicht bloss auf Willkür hin zu prüfen ist (vgl.”
“De plus, si le choix de l'appelant de prendre une retraite anticipée avait été influencé par la conjoncture économique peu favorable, son âge et le domaine spécifique dans lequel il évoluait, il avait toutefois envisagé de prendre une telle décision en mars 2016 pour des motifs tant professionnels que personnels et il ne pouvait être exclu qu'il aurait concrétisé cette option avant l'âge légal sans son licenciement. Le grief de l'appelant sur ce point se révèle donc infondé. 4. L'appelant conteste la mise à sa charge des frais liés à la commission rogatoire sur la base de l'art. 108 CPC. Il expose avoir requis l'audition de C______ pour démontrer le mobbing qu'il alléguait avoir subi et considère qu'on ne saurait le lui reprocher au vu de la difficulté à démontrer l'existence d'un mobbing, se faisant généralement par la convergence d'un faisceau d'indices. Le témoin était au courant des faits de la cause. S'il n'avait certes pas confirmé l'entier de ses allégations et si cette mesure n'avait pas été concluante en ce sens, il ne s'agissait toutefois pas d'une mesure probatoire inutile. Mettre ces frais à sa charge revenait à analyser la situation en fonction du résultat a posteriori, ce qui était contraire à l'esprit de l'art. 108 CPC. L'intimée soutient, de son côté, que l'appelant avait insisté pour que C______ soit entendu en commission rogatoire, alors que son témoignage n'avait pas apporté d'éléments pertinents pour l'issue du litige. En tout état, l'ancien employé n'avait obtenu gain de cause que sur environ 16% de ses conclusions (18'000 fr. sur les 108'340 fr. 30 réclamés), de sorte qu'il se justifiait de répartir les frais entre les parties. 4.1. Les frais judiciaires sont fixés et répartis d'office (art. 105 al. 1 CPC). Ils sont mis à la charge de la partie succombante (art. 95 et 106 al. 1 1ère phrase CPC). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (art. 106 al. 2 CPC). Les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés (art. 108 CPC). 4.2 En l'espèce, la question de savoir si les frais liés à l'audition de C______ par commission rogatoire ont été engendrés inutilement peut rester ouverte, dès lors qu'au vu de l'issue du litige, l'on ne saurait considérer qu'il était inadéquat de mettre environ 40% des frais judiciaires à la charge de l'appelant qui n'a obtenu gain de cause que sur environ 16% de ses conclusions.”
“Nach Art. 104 Abs. 3 ZPO kann über Prozesskosten vorsorglicher Mass- nahmen zusammen mit der Hauptsache entschieden werden. Ob das Berufungs- gericht diese Vorschrift anwendet, entscheidet es nach eigenem Ermessen und ohne Bindung an den vorinstanzlichen Entscheid. Art. 104 Abs. 3 ZPO würde es dem Gericht aber auch ermöglichen, den Entscheid über die Prozesskosten vor- sorglicher Massnahmen selbständig vorzunehmen. Bei Abweisung des Massnah- megesuchs trifft die gesuchstellende Partei als unterliegende Partei die grundsätz- liche Kostenpflicht, auch wenn später in der Hauptsache zu ihren Gunsten entschie- den werden sollte. Bei dieser Ausgangslage kann eine gesonderte Kostenliquida- tion als gerechtfertigt erscheinen, wenn sich die durch das Massnahmeverfahren entstandenen Kosten von den übrigen Prozesskosten klar abgrenzen lassen. Es hindert jedoch nichts, dies auch erst im Endentscheid in Anwendung von Art. 108 ZPO (unnötige Kosten) zu berücksichtigen (KGer GR ZK2 18 15 vom 16.10.2019, E. II.5.1. mit weiteren Hinweisen). In der Regel steht die Höhe der erstinstanzlichen Gerichts- und Parteikosten durch den angefochtenen Entscheid fest (BK ZPO II- Sterchi, Art. 318 N 22). Ist dies nicht der Fall und soll die Rechtsmittelinstanz die - 27 - Parteientschädigung für das erstinstanzliche Verfahren festsetzen, so ist sie zu be- ziffern (BGer 5A_872/2022 vom 6. Juni 2023, E. 3.3.1).”
Wird eine Vollmacht offensichtlich als ungültig erkennbar (z. B. weil der Name der vertretenen Partei fehlt), hat das kantonale Gericht im konkreten Fall beurteilt, dass die handelnden falsi procuratores durch ihr Verhalten unnötige Kosten im Sinne von Art. 108 ZPO verursacht haben; die Umstände des Einzelfalls ermöglichten es, die gesamten Verfahrenskosten den Betroffenen aufzuerlegen.
“1 CPC, la partie non identifiable qu'ils représentaient prétendument ayant succombé à celle-ci. Elle a précisé, par surabondance, que les recourants falsi procuratores, en se prévalant d'une procuration manifestement invalide car ne comportant pas le nom des représentés, avaient causé par leurs actes - soit le dépôt par la recourante de déterminations, signées par le recourant, pour s'opposer aux requêtes de mesures provisionnelles et la participation du recourant à l'audience, lors de laquelle il avait formulé deux réquisitions et fait entendre un témoin - des frais inutiles au sens de l'art. 108 CPC, qui devaient être mis à leur charge en vertu de cette disposition, étant retenu que les circonstances du cas d'espèce pouvaient justifier que la totalité des frais de la procédure fussent mis à la charge des recourants. L'autorité cantonale a conclu que le comportement fautif des recourants justifiait de mettre les frais judiciaires et les dépens de la procédure de première instance à leur charge tant selon l'art. 106 al. 1 que selon l'art. 108 CPC.”
Art. 108 ZPO rechtfertigt nicht ohne Weiteres, die Kosten des Schlichtungs- und des Gerichtsverfahrens vollständig den Kindseltern aufzuerlegen. Insbesondere rechtfertigt sich eine derartige Gesamtbelastung der Eltern nicht, wenn aussergerichtlich keine Vereinbarung zustande gekommen ist und die Eltern bei der Festlegung der Unterhaltsbeiträge nicht mitgewirkt haben.
“Regeste: Kostenverteilung im Kindesunterhaltsverfahren Art. 106 Abs. 1 und Art. 107 Abs. 1 Bst c ZPO; Es geht nicht an, im Streit um Kinderbelange die Gerichtskosten systematisch hälftig aufzuteilen und die Parteientschädigungen wettzuschlagen (E. 14.1 f.). Wenn eine unbezifferte Forderungsklage gemäss Art. 85 Abs. 1 ZPO nachträglich beziffert wird, richten sich die definitiven Kosten- und Entschädigungsfolgen nach diesem nachträglich bezifferten Streitwert (E. 14.2). Art. 41 Abs. 5 KESG; Es rechtfertigt sich nicht, die Kosten des Schlichtungs- und des Gerichtsverfahrens in Anwendung von Art. 108 ZPO vollständig den Kindseltern aufzuerlegen, weil aussergerichtlich keine Vereinbarung abgeschlossen werden konnte und die Kindseltern auch sonst bei der Festlegung der Kinderunterhaltsbeiträge nicht mitgewirkt haben (E. 15). Erwägungen: I. 1. 1.1 Mit Klage vom 2. Mai 2022 stellte der Kanton Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Mittelland Süd, vertreten durch die Direktion für Inneres und Justiz (nachfolgend: Beschwerdeführer), folgende Rechtsbegehren beim Regionalgericht Bern-Mittelland (nachfolgend: Vorinstanz; pag. 3 ff.): 1. Die Beklagte 1 und der Beklagte 2 seien zu verpflichten, sich entsprechend ihren finanziellen Möglichkeiten an den aufgelaufenen Kosten der für ihre Tochter C.________ mit Entscheid vom 28. August 2015 angeordneten Kindesschutzmassnahmen zu beteiligen, nebst Zins zu 5 % auf dem zugesprochenen Betrag seit wann rechtens. 2. Die Beklagte 1 und der Beklagte 2 seien zu verpflichten, dem Kanton Bern bis zur Aufhebung der mit Entscheid vom 28. August 2015 angeordneten Kindesschutzmassnahmen monatlich je einen gerichtlich zu bestimmenden Betrag zu bezahlen.”
“Regeste: Kostenverteilung im Kindesunterhaltsverfahren Art. 106 Abs. 1 und Art. 107 Abs. 1 Bst c ZPO; Es geht nicht an, im Streit um Kinderbelange die Gerichtskosten systematisch hälftig aufzuteilen und die Parteientschädigungen wettzuschlagen (E. 14.1 f.). Wenn eine unbezifferte Forderungsklage gemäss Art. 85 Abs. 1 ZPO nachträglich beziffert wird, richten sich die definitiven Kosten- und Entschädigungsfolgen nach diesem nachträglich bezifferten Streitwert (E. 14.2). Art. 41 Abs. 5 KESG; Es rechtfertigt sich nicht, die Kosten des Schlichtungs- und des Gerichtsverfahrens in Anwendung von Art. 108 ZPO vollständig den Kindseltern aufzuerlegen, weil aussergerichtlich keine Vereinbarung abgeschlossen werden konnte und die Kindseltern auch sonst bei der Festlegung der Kinderunterhaltsbeiträge nicht mitgewirkt haben (E. 15). Erwägungen: I. 1. 1.1 Mit Klage vom 2. Mai 2022 stellte der Kanton Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Mittelland Süd, vertreten durch die Direktion für Inneres und Justiz (nachfolgend: Beschwerdeführer), folgende Rechtsbegehren beim Regionalgericht Bern-Mittelland (nachfolgend: Vorinstanz; pag. 3 ff.): 1. Die Beklagte 1 und der Beklagte 2 seien zu verpflichten, sich entsprechend ihren finanziellen Möglichkeiten an den aufgelaufenen Kosten der für ihre Tochter C.________ mit Entscheid vom 28. August 2015 angeordneten Kindesschutzmassnahmen zu beteiligen, nebst Zins zu 5 % auf dem zugesprochenen Betrag seit wann rechtens. 2. Die Beklagte 1 und der Beklagte 2 seien zu verpflichten, dem Kanton Bern bis zur Aufhebung der mit Entscheid vom 28. August 2015 angeordneten Kindesschutzmassnahmen monatlich je einen gerichtlich zu bestimmenden Betrag zu bezahlen.”
Wird das Verfahren — etwa weil der Streitgegenstand entfällt — gegenstandslos, kann das Gericht dem Verursacher die Verfahrenskosten auferlegen und diese allenfalls in reduziertem Umfang festsetzen.
“1 du règlement du 30 novembre 2010 sur la justice (RJ; RSF 130.11), l'indemnité équitable allouée au défenseur d'office est fixée compte tenu du travail requis ainsi que de l'importance et de la difficulté de l'affaire. Les dépens étant fixés de manière globale dans ce domaine, l'indemnité de défenseur d'office le sera aussi, ce que permet l'art. 57 al. 2 RJ. En tenant compte du travail requis, de la nature et de la difficulté de la cause, il se justifie d'allouer un montant de CHF 800.-, TVA par CHF 61.60 (7.7 %) en sus, à Me Déborah Keller à titre d'indemnité de défenseure d'office pour la procédure de recours, étant rappelé que le temps consacré à la procédure ne doit être pris en considération que dans la mesure où il apparaît raisonnablement nécessaire à l'accomplissement de son mandat par un avocat expérimenté. 5. 5.1. Le sort des frais est réglé à l'art. 6 LPEA (art. 450f CC a contrario; ATF 140 III 385). À teneur de l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont à la charge de la personne concernée, sous réserve de l’art. 108 CPC. 5.2. En l'espèce, le recours de A.________ est devenu sans objet sur la question du placement. Il est rejeté s’agissant de l’attribution des frais de l’expertise de CHF 1'000.-, des frais de la première instance de CHF 90.- ainsi que ceux relatifs au placement. Par conséquent, les frais de justice de la procédure de recours, fixés à un montant réduit à CHF 300.- (art. 19 al. 1 RJ), seront mis à la charge du recourant. (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours portant sur le ch. I du dispositif de la décision de la Justice de paix de l’arrondissement de la Sarine du 27 mai 2022 est devenu sans objet. II. Le recours portant sur les ch. II à IV est rejeté. Partant, les ch. II à IV du dispositif de la décision de la Justice de paix de l’arrondissement de la Sarine du 27 mai 2022 sont confirmés dans la teneur modifiée d’office suivante : « II. Les frais relatifs au rapport d’expertise concernant A.________ établi le 25 mai 2022 par la Dre C.________, Psychiatre psychothérapeute FMH-EFPP se montant à CHF 1'000.”
Wird die erstinstanzliche (bzw. vorinstanzliche) Auferlegung der Prozesskosten nicht ausdrücklich gerügt, bleibt der Kostenentscheid der Vorinstanz gegenüber den nicht gerügten Personen bestehen.
Bei Verfahren mit hospitalisierten oder schutzbedürftigen Personen können die Verfahrenskosten der betroffenen Person auferlegt werden; dies erfolgt vorbehaltlich von Art. 108 ZPO. Bei der Kostenentscheidung sind die Belastung der Angehörigen sowie die Schutzinteressen der betroffenen Person zu berücksichtigen.
“Au demeurant, aucune personne n'a été mentionnée concrètement, si bien qu'on peut se demander si une personne de l'entourage du recourant serait effectivement disponible et prête à assumer une telle responsabilité. On rappellera à ce propos que la charge que la personne concernée représente pour ses proches et pour des tiers ainsi que leur protection sont prises en considération (cf. art. 426 al. 2 CC). Quant au RFSM Marsens, il est actuellement adapté pour prendre en charge A.________, du moins jusqu'à ce qu'un EMS soit prêt à l'accueillir, étant précisé que l'EMS H.________ a refusé son admission parce qu'il ne pouvait pas lui offrir le contrôle strict nécessaire (cf. complément d'expertise, p. 4). On relèvera finalement que le recourant lui-même consent à rester hospitalisé encore 2 à 3 semaines pour bénéficier des bons traitements médicaux, ce qui lui ferait du bien (procès-verbal du 24 janvier 2023, p. 4). Il s'ensuit le rejet du recours et la confirmation de la décision attaquée. 3. Selon l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont mis à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Compte tenu de l'issue de la cause, A.________ doit ainsi supporter les frais judiciaires, fixés à CHF 400.- (émolument forfaitaire). Pour ce qui est des frais générés par l'expertise complémentaire, la Cour relève ce qui suit. Etant donné que le recourant a fait appel au juge au sens de l'art. 439 al. 1 ch. 1 CC contre la décision de la Dre B.________ ordonnant d'urgence son placement à des fins d'assistance, les dispositions régissant la procédure devant l'instance judiciaire de recours, en particulier l'art. 450e al. 3 CC, étaient applicables par analogie devant la Justice de paix (cf. art. 439 al. 3 CC et Meier, Droit de la protection de l'adulte, 2e éd., 2022, n. 1348 et 1352). Il appartenait dès lors à l'autorité précédente de s'assurer que l'expertise qu'elle a commandée se prononce sur tous les éléments mentionnés dans l'ATF 140 III 101 consid. 6.2.2. Tel n'a toutefois pas été le cas, le Juge de paix s'étant limité à poser à l'expert des questions sur l'existence de troubles psychiques, sur la nécessité, au vu de l'état santé psychique de la personne concernée, d'une assistance ou d'un traitement en institution et sur la possibilité d'un traitement ambulatoire (cf.”
Liegt bei der Partei ein genügender Vermögensbestand vor, kann die unentgeltliche Prozessführung abgelehnt und die Verfahrenskosten grundsätzlich der Partei auferlegt werden. Im vorliegenden Entscheid wurde eine Gesuch um Prozesshilfe wegen eines Vermögens von über CHF 100'000.- abgewiesen; die Gerichtsgebühren wurden dennoch aus prozessualen Gründen teilweise dem Staat belastet (CHF 400.-).
“03 au 31 décembre 2022 et à CHF 266'353.78 au 31 décembre 2023 (DO 100 2022 112/021, 102, 143), l’immeuble à G.________ compris (pour une valeur de CHF 191'092.- et des dettes hypothécaires de l’ordre de CHF 30'000.-). Autrement dit, la recourante disposait au 31 décembre 2023 d’une fortune de plus de CHF 100'000.- (CHF 90'642.60 sur le compte d’exploitation à M.________ et CHF 14'569.68 sur un compte N.________; DO 100 2022 112/143), sans tenir compte de l’immeuble à G.________, fortune qui dépasse largement la « réserve de secours », de sorte qu’on peut exiger d’elle qu’elle en utilise une partie pour s’acquitter des frais générés par la présente procédure de recours, lesquels ne devraient au demeurant pas être élevés. La requête d’assistance judiciaire déposée le 10 septembre 2024 doit ainsi être rejetée; que le sort des frais est réglé à l’art. 6 LPEA (art. 450f CC a contrario; ATF 140 III 385). Selon l’art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. En l’espèce, afin de tenir compte de manière adéquate de la violation du principe de célérité admise ci-devant, les frais judiciaires, fixés globalement à CHF 400.-, sont laissés à la charge de l’Etat (cf. art. 19 al. 1 du règlement du 30 novembre 2010 sur la justice [RJ; RSF 130.11]); qu’il n’y a pas matière à dépens, l’Etat ne pouvant au demeurant être condamné à en payer (art. 6 al. 3 LPEA); la Cour arrête : Le recours est rejeté, dans la mesure de sa recevabilité. Partant, la décision de la Justice de paix de l’arrondissement du Lac du 2 septembre 2024 est confirmée. II. La requête d’assistance judiciaire pour la procédure de recours est rejetée. III. Les frais judiciaires de la procédure de recours, par CHF 400.-, sont laissés à la charge de l’Etat. Il n’est pas alloué de dépens. IV. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art.”
“03 au 31 décembre 2022 et à CHF 266'353.78 au 31 décembre 2023 (DO 100 2022 112/021, 102, 143), l’immeuble à G.________ compris (pour une valeur de CHF 191'092.- et des dettes hypothécaires de l’ordre de CHF 30'000.-). Autrement dit, la recourante disposait au 31 décembre 2023 d’une fortune de plus de CHF 100'000.- (CHF 90'642.60 sur le compte d’exploitation à M.________ et CHF 14'569.68 sur un compte N.________; DO 100 2022 112/143), sans tenir compte de l’immeuble à G.________, fortune qui dépasse largement la « réserve de secours », de sorte qu’on peut exiger d’elle qu’elle en utilise une partie pour s’acquitter des frais générés par la présente procédure de recours, lesquels ne devraient au demeurant pas être élevés. La requête d’assistance judiciaire déposée le 10 septembre 2024 doit ainsi être rejetée; que le sort des frais est réglé à l’art. 6 LPEA (art. 450f CC a contrario; ATF 140 III 385). Selon l’art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. En l’espèce, afin de tenir compte de manière adéquate de la violation du principe de célérité admise ci-devant, les frais judiciaires, fixés globalement à CHF 400.-, sont laissés à la charge de l’Etat (cf. art. 19 al. 1 du règlement du 30 novembre 2010 sur la justice [RJ; RSF 130.11]); qu’il n’y a pas matière à dépens, l’Etat ne pouvant au demeurant être condamné à en payer (art. 6 al. 3 LPEA); la Cour arrête : Le recours est rejeté, dans la mesure de sa recevabilité. Partant, la décision de la Justice de paix de l’arrondissement du Lac du 2 septembre 2024 est confirmée. II. La requête d’assistance judiciaire pour la procédure de recours est rejetée. III. Les frais judiciaires de la procédure de recours, par CHF 400.-, sont laissés à la charge de l’Etat. Il n’est pas alloué de dépens. IV. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art.”
Art. 108 ZPO bestimmt, dass unnötige Prozesskosten von der Person zu tragen sind, die sie verursacht hat.
“Vom Grundsatz der Kostenverteilung nach Obsiegen und Unterliegen (Art. 106 ZPO) kann gemäss Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO unter anderem dann abge- wichen werden, wenn besondere Umstände vorliegen, die eine Verteilung nach dem Ausgang des Verfahrens als unbillig erscheinen lassen. Diese Vorschrift re- gelt indessen nur die Verteilung unter den Prozessparteien und erlaubt keine Kos- tenauflage an Dritte oder den Staat (BGE 141 III 426 E. 2.3 S. 428), wie der Ge- suchsgegner anzunehmen scheint (vgl. Urk. 27 Rz 14). Immerhin können gemäss Art. 107 Abs. 2 ZPO Gerichtskosten, die weder eine Partei noch Dritte veranlasst haben, aus Billigkeitsgründen dem Kanton auferlegt werden. Unnötige Prozess- kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO). 4.2.4.1. Eine Kostenauflage an den Kanton, wie sie vom Gesuchsgegner beantragt wird (Urk. 27 S. 2 und Rz 17), kommt somit einzig gestützt auf Art. 107 Abs. 2 ZPO oder Art. 108 ZPO in Frage. Unter dem Titel von Art. 107 Abs. 2 ZPO muss sie indessen die absolute Ausnahme bleiben (BK ZPO I-Sterchi, Art. 107 N 24). Im Zweiparteienverfahren greift sie deshalb nur in Fällen regelrechter Jus- tizpannen, d.h. krasser Fehlleistungen bzw. gravierender Fehler des Gerichts. Der blosse Umstand, dass der Erstinstanz (insbesondere Rechtsanwendungs-)Fehler unterlaufen sind, die weder einer Partei noch Dritten angelastet werden können, genügt nicht (ZR 117/2018 Nr. 55, E. 3.3). Wie bereits erwähnt (vorne, E. 4.2.3), handelt es sich vorliegend aber nicht um eine klar fehlerhafte Entscheidung der Vorinstanz (was im Übrigen auch gemäss BSK ZPO-Rüegg/Rüegg, Art. 107 N 11, worauf der Gesuchsgegner in Urk. 27 Rz 17 verweist, vorausgesetzt wird) und da- mit nicht um eine eigentliche Justizpanne. Eine Kostenauflage an den Kanton fällt deshalb ausser Betracht. Eine Verpflichtung des Kantons zur Leistung einer Par- - 14 - teientschädigung (vgl. Urk. 27 Rz 17) scheitert überdies auch daran, dass die Vor- schrift von Art.”
Bleibt eine Partei ohne genügende Entschuldigung persönlich der Verhandlung fern, können ihr die dadurch unnötigerweise entstandenen Prozesskosten auferlegt werden (Art. 108 ZPO). Die Vorladung fordert zur persönlichen Anwesenheit auf (mit oder ohne Vertreter). Ist eine Partei vertreten, hat die Vertretung die Partei über den Verhandlungstermin zu informieren; Vertreter werden gebeten, dem Gericht unverzüglich mitzuteilen, sollten sie am Termin verhindert sein.
“_____ von der Mutter betreut; die Feiertags- und Ferienregelung bleibt vorbehalten. 2. Der Klägerin wird die Weisung erteilt, dafür besorgt zu sein, dass C._____ ab dem 4. März 2022 jedes zweite Wochenende beim Vater verbringt. 3. Beiden Parteien wird die Weisung erteilt, angemessen miteinander zu kom- munizieren; eine Verpflichtung zum Besuch eines Elterncoachings bleibt vorbehalten. 4. Die Parteien und die Kindesvertreterin werden zu einer Instruktionsverhand- lung (Inhalt gemäss den Erwägungen) wie folgt vorgeladen: Zeit: Montag, 9. Mai 2022, 14.00 Uhr Ort: Bezirksgericht Zürich, Wengistrasse 30, 8004 Zürich Sitzungssaal Nr. 8 Die Parteien werden hiermit aufgefordert, zur bezeichneten Zeit persön- lich (mit oder ohne Vertreter) vor Gericht zu erscheinen. Ist eine Partei vertreten, ist es Sache der Vertretung, die Partei über den Verhand- lungstermin zu informieren. Bleibt eine Partei persönlich der Verhandlung ohne genügende Ent- schuldigung fern, können ihr die dadurch unnötigerweise entstandenen Prozesskosten auferlegt werden (Art. 108 ZPO). - 4 - Die Rechtsvertreterin des Beklagten und die Kindesvertreterin werden gebeten, dem Gericht umgehend mitzuteilen, sollten sie am 9. Mai 2022, um 14.00 Uhr, bereits anderweitig besetzt sein. In diesem Fall würde ein neuer Termin für die Instruktionsverhandlung gesucht werden. 5. Sämtliche anderslautenden Anträge der Parteien zu den vorsorglichen Massnahmen werden - einstweilen - abgewiesen. 6. [Mitteilungssatz] 7. [Rechtsmittel: Beschwerde; Frist: 10 Tage] Berufungsanträge: der Klägerin und Berufungsklägerin (Urk. 1 S. 3): "1. sofortige Aufhebung des Beschlusses vom 01.02.2022 des Bezirksge- richts Zürich. 2. Die alleinige Obhut von C._____, sowie dies de facto seit geraumer Zeit gelebt wird, wobei die Kontakte zum Kindsvater 2x/Woche beibe- halten werden sollen, jedoch ohne erzwungene Übernachtungen." Erwägungen: I. 1. Mit Scheidungsurteil des Bezirksgerichts Zürich vom tt.mm.2017 wurde die Ehe der Parteien geschieden und die Konvention vom 11. Dezember 2017 ge- nehmigt (Urk.”
“Uhr Ort: Bezirksgericht Zürich, Wengistrasse 30, 8004 Zürich Sitzungssaal Nr. 8 Die Parteien werden hiermit aufgefordert, zur bezeichneten Zeit persön- lich (mit oder ohne Vertreter) vor Gericht zu erscheinen. Ist eine Partei vertreten, ist es Sache der Vertretung, die Partei über den Verhand- lungstermin zu informieren. Bleibt eine Partei persönlich der Verhandlung ohne genügende Ent- schuldigung fern, können ihr die dadurch unnötigerweise entstandenen Prozesskosten auferlegt werden (Art. 108 ZPO). - 4 - Die Rechtsvertreterin des Beklagten und die Kindesvertreterin werden gebeten, dem Gericht umgehend mitzuteilen, sollten sie am 9. Mai 2022, um”
Das einmalige, unentschuldigte Fernbleiben bei der Schlichtungsverhandlung begründet nicht von vornherein eine Haftung für nach Art. 108 ZPO «unnötig verursachte Prozesskosten». Eine derartige Sanktion kommt allenfalls in Betracht bei offen rechtsmissbräuchlichem oder systematisch wiederholtem Nichterscheinen.
“In der Tat läuft Säumnis im Schlichtungsverfahren dem gesetzlich vorgesehenen vorprozessualen Schlichtungsversuch diametral entgegen. Den- noch sehen die Bestimmungen zur Schlichtung wie gesagt keine spezifische Sanktion hiefür vor. Allein das unentschuldigte Nichterscheinen zur Schlichtungs- verhandlung und die Verletzung der Pflicht zum persönlichen Erscheinen seitens der Beklagten 1 und 2 kann nicht per se als ein unter Art. 108 ZPO zu subsumie- rendes bzw. unnötige Prozesskosten verursachendes Verhalten qualifiziert wer- den, da bei Säumnis diesfalls systematisch die gerichtliche Kostenauflage drohen würde, obschon die Kosten primär durch Inanspruchnahme des Gerichts seitens der klagenden Partei veranlasst werden. Offen bleiben kann, ob in Fällen offen- sichtlich rechtsmissbräuchlichen Verhaltens, wie z.B. systematisches Nichter- scheinen einer Partei zu Schlichtungsverhandlungen, anders zu entscheiden wä- re. Solches wurde jedoch nicht behauptet. - 10 - Aus dem von ihm zitierten (act. 34 S. 4) Urteil des Bundesgerichts 5A_630/2014 vom 7. November 2014, E. 6.3, kann der Kläger nichts zu seinen Gunsten ableiten. Im beurteilten Fall wurden dem in der Schlichtungsverhandlung abwesenden Beklagten, welchem in der nachfolgenden gerichtlichen Auseinan- dersetzung um die Teilung des mütterlichen Nachlasses weniger zugesprochen wurde, als ihm von den Gegenparteien vergleichsweise angeboten worden war, trotz seines teilweisen Obsiegens gestützt auf das damals geltende kantonale Prozessrecht die gesamten Kosten auferlegt, mit der Begründung, er habe die Gerichts- und Parteikosten unnötig verursacht.”
“De- zember 2022 bereits gewusst habe, dass die Anmeldung aufgehoben würde; dies lasse sich indessen den Akten nicht entnehmen. Es habe gewiss ein Anschein be- standen, dass er seinen Wohnsitz nach D._____ verlegt habe, was er auch beab- sichtigt habe, aber sich weiter verzögert habe, bis er definitiv von der Aufhebung der Anmeldung erfahren habe. Er sei sodann nicht verpflichtet gewesen, das "Ver- wirrung stiftende Verhalten" bereits im Schlichtungsverfahren aufzulösen. Ohnehin lasse die Vorinstanz dabei ausser Acht, dass er der Schlichtungsverhandlung fern- geblieben sei und damit die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit gar nicht habe vorbringen können. Das Nichterscheinen zur Schlichtungsverhandlung könne nicht per se als ein unnötige Prozesskosten verursachendes Verhalten gemäss Art. 108 ZPO qualifiziert werden (Urk. 38 S. 4 ff.). d)Wer – wie der Beklagte – sich an seinem bisherigen Wohnsitz abmeldet und an einem neuen Ort anmeldet, erweckt grundsätzlich den Anschein, dass er seinen Wohnsitz an den neuen Ort verlegt habe. Dies wird auch vom Beklagten eingeräumt (Urk. 38 S. 5 Rz. 5). Die Anmeldung allein begründet noch keinen neuen Wohnsitz, womit bei einer Klage am vermeintlichen Wohnsitz immer noch die auf dem fehlenden Wohnsitz beruhenden Einreden erhoben werden können. Der Beklagte konnte damit zwar erst im vorinstanzlichen Gerichtsverfahren die Ein- rede der örtlichen Unzuständigkeit erheben (was zum Nichteintretensentscheid der Vorinstanz geführt hat). Dies ändert aber nichts daran, dass die Ummeldung des Beklagten, wie ausgeführt und eingeräumt, den Anschein der Wohnsitznahme in D._____ begründet hat. Dass die Klägerin wegen dieser ihr am 9. September 2022 bestätigten Anmeldung des Beklagten in D._____ die Klage am 14.”
Nach Art. 108 ZPO sind unnötige Prozesskosten von der Partei zu tragen, die sie verursacht hat; die Bestimmung verankert damit das Verursacherprinzip für unnötige Kosten.
“Da die Kostenfolgen eines Klagerückzugs in Art. 106 Abs. 1 ZPO ausdrücklich geregelt sind, greift das Ermessen von Art. 107 Abs. 1 Bst. e ZPO nicht, obwohl durch den Klagrückzug das Verfahren gegenstandslos wird. Die Kläger gelten somit als unterliegend und werden grundsätzlich kostenpflichtig. Der Ersatz der Parteikosten setzt allerdings voraus, dass der Gegenpartei Aufwand entstanden ist, der nicht unnötig war. Unnötiger Aufwand generiert unnötige Kosten, die gemäss Art. 108 ZPO vom Verursacher zu tragen sind. Die Vorrichterin erkannte beim Beklagten nur unnötigen Aufwand und verneinte einen Entschädigungsanspruch.”
“Gemäss § 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 106 Abs. 1 ZPO sind die Prozesskosten (Gerichtskosten und Parteientschädigung; vgl. Art. 95 Abs. 1 ZPO) der unterliegenden Partei aufzuerlegen, wobei bei Nichteintreten und bei Klagerückzug die klagende Partei und bei Anerkennung der Klage die beklagte Partei als unterliegend gelten. Gemäss der Rechtsprechung gilt es indes bei der Kostentragung und der Zusprechung einer Parteientschädigung den allgemeinen Rechtsgrundsatz, wonach jene Partei für die Kosten des Verfahrens aufzukommen hat, welche es bewirkt hat (Verursacherprinzip), zu beachten (Urteil des Bundesgerichts 8C_304/2018 vom 6. Juli 2018 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Der Gesetzgeber hat das Verursacherprinzip sodann in Art. 108 ZPO verankert. Nach dieser Bestimmung hat unnötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. Gemäss Art. 107 Abs. 1 ZPO kann das Gericht insbesondere dann von den Verteilungsgrundsätzen abweichen und die Prozesskosten nach Ermessen verteilen, wenn eine Partei in guten Treuen zur Prozessführung veranlasst war (Art. 107 Abs. 1 lit. b ZPO) und wenn andere besondere Umstände vorliegen, die eine Verteilung nach dem Ausgang des Verfahrens als unbillig erscheinen lassen (Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO). Dabei kann es berücksichtigen, welche Partei Anlass zur Klage gegeben hat, welches der mutmassliche Prozessausgang gewesen wäre und bei welcher Partei die Gründe eingetreten sind, die dazu geführt haben, dass das Verfahren gegenstandslos wurde (vgl. Pascal Leumann Liebster, in: Thomas Sutter-Somm/Franz Hasenböhler/Christoph Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, 2. Aufl., Zürich 2013, Art. 242 ZPO N 9).”
“Nach Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten (d.h. Gerichtskosten und Parteientschädigung; Art. 95 Abs. 1 ZPO) der unterliegenden Partei auferlegt. Dabei gilt bei Nichteintreten und bei Klagerückzug die klagende Partei, bei Anerkennung der Klage die beklagte Partei als unterliegend. Hat keine Partei vollständig obsiegt, so werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Art. 107 ZPO sieht für verschiedene typisierte Fälle vor, dass das Gericht von den Verteilungsgrundsätzen gemäss Art. 106 ZPO abweichen und die Prozesskosten nach Ermessen verteilen kann (vgl. BGE 143 III 261 E. 4.2.5; BGE 139 III 33 E. 4.2, BGE 139 III 358 E. 3). Im Weiteren hat nach Art. 108 ZPO unnötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat.”
Nur konkret unnötige Prozesskosten können nach Art. 108 ZPO derjenigen Partei auferlegt werden, die sie verursacht hat. Gemeint sind zusätzliche, vermeidbare Aufwendungen (etwa unnötige Gutachten oder Zeugen, überflüssige Beweismittel, fehlerhafte/irrelevante Beilagen oder in den Quellen beanstandete prolixe bzw. unnütze Schriftsätze). Die gewöhnlichen Prozesskosten bleiben dagegen grundsätzlich nach dem Obsiegen-/Unterliegen‑Prinzip zu verteilen; nicht jede unbegründete Einwendung oder jedes erfolglos gebliebene Vorbringen führt allein zu einer Kostenauflage nach Art. 108.
“Endlich ist die Verlegung der Kosten nach Obsie- gen und Unterliegen das dominierende Prinzip des Gesetzes (Art. 106 Abs. 1 und 2 ZPO). Ausnahmsweise geht die Praxis davon ab und gewichtet einzelne Auf- wendungen anders (Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO). Dass ein Gutachten einen Wert ergibt, den eine Partei ungefähr so behauptet hatte, ist im Allgemeinen kein sol- cher Grund, denn jede Partei darf das gutachterliche Abklären eines aus rechtli- cher Sicht erheblichen Wertes einer Sache verlangen. Es ist im vorliegenden Fall nicht angezeigt, die Ausnahmebestimmung anzuwenden, und die Vorbringen der Berufungsbeklagten dazu (Behauptung vs. Ergebnis) sind nicht überzeugend. Wie bereits erwogen (E. 2.2), ist der Wert einer Sache im Eigengut für die güter- rechtliche Auseinandersetzung irrelevant. Ein Gutachten zu diesem Wert ist daher nicht geeignet, eine "rechtserhebliche" Tatsache (Art. 150 Abs. 1 ZPO) zu bewei- sen. Wird es gleichwohl eingeholt, kann sich die Frage stellen, ob die Kosten zu Lasten der Partei gehen sollen, welche es beantragt hat (Art. 108 ZPO), oder ob man die Verantwortung für die unnötigen Kosten ganz oder teilweise dem Staat aufbürden will (Art. 107 Abs. 2 ZPO), weil das Gericht Anträge von Parteien nicht einfach übernehmen darf, sondern von Amtes wegen (Art. 57 ZPO) kritisch prüfen muss, was das "Verursachen" der Kosten durch die Partei relativiert. Wie das hier zu halten wäre, kann offen bleiben: Die Berufungsbeklagte hatte offenbar geltend gemacht, die Liegenschaft habe durch Investitionen von ihrer Seite, konkret aus ihrer Errungenschaft, eine Wert- vermehrung erfahren. Der entsprechende Beweissatz in der Beweisverfügung (RG-act. I/28 S. 5 Ziff. 3) ist zwar nicht mit dem Gesetz in Einklang zu bringen, nach welchem im Beweisverfahren konkrete Behauptungen zu prüfen sind, wofür hier die behauptete(n) Investition(en) spezifisch zu nennen und zu beziffern gewe- sen wären (dazu KGer GR ZK2 23 16 vom 26. Oktober 2023 E. 3.4.2 S. 11 und E.”
“2), egli ha innanzitutto stabilito che esse dovevano essere poste a carico dell’attore, in quanto soccombente (art. 106 cpv. 1 CPC). Il giudice di prima sede ha poi fissato le spese processuali complessive in fr. 3'500.-, evidenziando che fr. 500.- corrispondevano alle spese della procedura riconvenzionale e dovevano essere sopportate dalla convenuta, mentre i rimanenti fr. 3'000.- dovevano essere a carico dell’attore. Relativamente al tema che qui interessa delle ripetibili, pure addossate all’attore, egli le ha quantificate in base alle tariffe di cui all’art. 11 RTar, applicando al valore litigioso l’aliquota minima del 6% per tenere conto che la causa è stata decisa senza la necessità di una lunga istruttoria. Ne ha dunque determinato un importo di fr. 6'500.-, a cui ha aggiunto fr. 500.- di spese e l’IVA per giungere alla somma complessiva di fr. 7'500.- arrotondati, in seguito ridotta di fr. 2'500.- (per un totale di fr. 5'000.-) per tener conto delle inutili spese di patrocinio (art. 108 CPC) causate dalla convenuta mediante la presentazione di allegati a nome della persona sbagliata. 6. Con reclamo 12 giugno 2023 l’attore è insorto contro tale giudizio postulando la riforma del dispositivo n. 2 limitatamente alle ripetibili, chiedendo di non doverle sopportare e anzi di condannare la controparte a versargli a tale titolo fr. 2'500.-, o subordinatamente perlomeno di compensare le ripetibili vicendevolmente dovute dalle parti. In primo luogo, a suo modo di vedere, l’aliquota del 6% applicata dal primo giudice, seppur corrispondente al minimo tariffale, sarebbe eccessiva poiché riferita a una procedura “completa”, ovvero comprensiva degli scambi di scritti, della fase dibattimentale, dell’istruttoria, delle conclusioni e della decisione sul merito della pretesa, mentre la procedura in esame è stata limitata agli scambi di scritti (di cui alcuni del tutto inutili e nel seguito estromessi dagli atti) e all’udienza dibattimentale. In secondo luogo, per il reclamante il Pretore avrebbe pure errato nell’assegnare alla controparte, mediante la decisione 3 ottobre 2022, un secondo termine suppletorio (v.”
“del 2 settembre 2024 consid. 5 con rinvio a Stoudmann in: CPC, Petit commentaire, Basilea 2021, n. 4, 5 e 6 ad art. 108 con richiami). D'altro lato, soltanto le spese inutili, e non l'insieme delle spese processuali possono essere poste a carico di chi le ha causate. Chi ha provocato un'assunzione di testimoni superflua, per esempio, risponde unicamente dei costi dovuti per tale operazione. La mera introduzione di un'istanza o di un ricorso che appare irricevibile o di manifesta infondatezza, senza che si possano muovere altri rimproveri al patrocinatore, non è sufficiente per configurare una spesa inutile nel senso dell'art. 108 CPC. In un caso del genere la spesa processuale va – come di regola (art. 106 cpv. 1 CPC) – a carico della parte soccombente, la quale potrà rivalersi, se mai, sul patrocinatore per la manchevole esecuzione del mandato. Come si è spiegato, inutili sono i costi dovuti a comportamenti di una parte o di un terzo che hanno maggiorato gli oneri ordinari correlati al processo, non i costi ordinari del processo medesimo. Fosse vero il contrario, le spese processuali di un atto irricevibile o manifestamente infondato andrebbero sempre addebitate al patrocinatore, in contrasto con il principio sancito dall'art. 106 cpv. 1 CPC (I CCA, sentenza inc.”
“Nella fattispecie il convenuto rimprovera a AP2 di avere introdotto memoriali prolissi e ridondanti, come pure una ridda di scritti spontanei, di avere presentato documentazione disordinata e inutile, di avere ripetutamente mutato l'azione, di avere formulato pretese temerarie, di essere intercorsa in inesattezze nell'allestire il modulo per l'assistenza giudiziaria, non senza trascendere durante le udienze in intemperanze e attacchi personali verso i professionisti coinvolti. Egli si duole altresì di aver dovuto raccogliere prove testimoniali e documentali per smentire le tesi di lei. Si tratta di rimproveri comprensibili, l'interessata avendo effettivamente introdotto memoriali prolissi, a tratti fuori tema e ripetitivi, per tacere di comportamenti a dir poco indecorosi tenuti in sede forense. Il Pretore tuttavia non risulta avere maggiorato le spese processuali in applicazione dell'art. 108 CPC, né l'ammontare della tassa di giustizia (fr. 2000.–) o delle spese (fr. 3400.–, comprensive di quelle peritali) indiziano un'eventualità del genere. E i costi ordinari di un processo non possono essere considerati alla stregua di spese inutili. Quanto alle ripetibili di fr. 5000.– che AO1 rivendica per gli oneri frustranei che AP2 gli avrebbe occasionato, tutto si ignora sul modo in cui egli le commisuri e a quali atti inutili esse si riferiscano concretamente. Nella fattispecie non soccorrono dunque le premesse per modificare il dispositivo pretorile sulle spese processuali e le ripetibili. II. Sull'appello di AP1”
“Eine Auferlegung eines Teils der Prozesskosten an die Beschwerdeführe- rinnen gestützt auf Art. 108 ZPO, wonach unnötige Prozesskosten dem Verursa- cher auferlegt werden können, fällt vorliegend ebenfalls ausser Betracht. Den Be- schwerdeführerinnen können versäumte, verspätete oder fehlerhafte Prozess- handlungen ebenso wenig vorgeworfen werden wie bös- und mutwillige Prozess- führung (vgl. Hans Schmid/Ingrid Jent-Sørensen, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl., Ba- sel 2014, N 1 f. zu Art. 108 ZPO). Wie ausgeführt, wurden nur drei von neun Ver- rechnungsforderungen als unbegründet qualifiziert und erwies sich der diesbezüg- liche Aufwand nicht als gewichtig. Eine Kostenauflage in dieser Konstellation wür- de bedeuten, dass jede Einwendung oder Einrede, die sich als unbegründet er- weist, eine Kostentragungspflicht nach sich ziehen würde (Stanischewski, a.a.O., Rz. 366), was nach dem Ausgeführten nicht dem Willen des Gesetzgebers ent- spricht und auch keine Stütze in der herrschenden Lehre findet.”
Bei chancenlosen Gesuchen (z. B. um Prozesskostenvorschuss) sind die Kosten von der Partei zu tragen, die das Gesuch verursacht hat. Art. 108 ZPO bildet hierfür die Grundlage.
“Die Prüfung der Aussichten des Gesuchs um Prozesskostenvorschuss zeigt somit, dass diese nicht intakt waren. Dem Gesuch wäre, falls es nicht gegenstandslos geworden wäre, kein Erfolg beschieden gewesen. Die Kosten für das chancenlose Gesuch bleiben gestützt auf Art. 108 ZPO aufseiten des Beklagten.”
Ist eine Verfügung nichtig und hat die Gegenpartei im Vertrauen auf deren Gültigkeit gehandelt, kann nach Art. 108 ZPO von einer Kostenauflage abgesehen werden. Im entschiedenen Fall war das Versäumnis, die Nichtigkeit zu rügen, von untergeordneter Bedeutung.
“Das folgt daraus, dass es am Schuldner ist, ent- sprechende Umstände vorzubringen (vgl. Art. 172 Ziff. 3, Art. 174 Abs. 2 SchKG). Der vorliegende Fall verhält sich indes anders. Ist eine Verfügung im Vollstre- ckungsverfahren nach SchKG, insbesondere wie hier die Konkursandrohung, nichtig, so hätte das an sich bereits das Betreibungsamt korrigieren sollen, und auch das erstinstanzliche Konkursgericht war wie vorstehend aufgezeigt gehalten, die Nichtigkeit von Amtes wegen zu berücksichtigen. Das Versäumnis der Be- schwerdeführerin, die sich nicht gegen die unzulässige Konkursandrohung zur Wehr setzte und auch vor dem erstinstanzlichen Konkursgericht nichts derglei- chen vorbrachte, ist demgegenüber von untergeordneter Bedeutung. Es rechtfer- tigt keine Kostenauflage. Die Beschwerdegegnerin hat das Konkursbegehren so- dann im Vertrauen auf die Gültigkeit der vom Betreibungsamt ausgestellten Kon- kursandrohung gestellt. Für den vorliegenden Entscheid sind deshalb keine Kos- ten zu erheben (vgl. Art. 108 ZPO). Der von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren von Fr. 750.– ist ihr zurückzuer- statten unter Vorbehalt des Verrechnungsanspruchs aus früheren Verfahren.”
Art. 108 ZPO verpflichtet grundsätzlich, unnötige Prozesskosten dem zuzurechnen, der sie verursacht hat. Eine Kostenverlagerung auf den Kanton bleibt eine absolute Ausnahme und kommt nach den Referenzen nur in Fällen regelrechter Justizpannen bzw. krasser Gerichtsfehlleistungen in Betracht; blossen (insbesondere nicht der Partei zurechenbaren) Verfahrensfehlern genügt dies nicht. Ebenso rechtfertigt nicht jede aussergerichtliche Unkooperativität automatisch eine vollständige Auferlegung der Verfahrenskosten auf die Gegenpartei.
“Vom Grundsatz der Kostenverteilung nach Obsiegen und Unterliegen (Art. 106 ZPO) kann gemäss Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO unter anderem dann abge- wichen werden, wenn besondere Umstände vorliegen, die eine Verteilung nach dem Ausgang des Verfahrens als unbillig erscheinen lassen. Diese Vorschrift re- gelt indessen nur die Verteilung unter den Prozessparteien und erlaubt keine Kos- tenauflage an Dritte oder den Staat (BGE 141 III 426 E. 2.3 S. 428), wie der Ge- suchsgegner anzunehmen scheint (vgl. Urk. 27 Rz 14). Immerhin können gemäss Art. 107 Abs. 2 ZPO Gerichtskosten, die weder eine Partei noch Dritte veranlasst haben, aus Billigkeitsgründen dem Kanton auferlegt werden. Unnötige Prozess- kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO). 4.2.4.1. Eine Kostenauflage an den Kanton, wie sie vom Gesuchsgegner beantragt wird (Urk. 27 S. 2 und Rz 17), kommt somit einzig gestützt auf Art. 107 Abs. 2 ZPO oder Art. 108 ZPO in Frage. Unter dem Titel von Art. 107 Abs. 2 ZPO muss sie indessen die absolute Ausnahme bleiben (BK ZPO I-Sterchi, Art. 107 N 24). Im Zweiparteienverfahren greift sie deshalb nur in Fällen regelrechter Jus- tizpannen, d.h. krasser Fehlleistungen bzw. gravierender Fehler des Gerichts. Der blosse Umstand, dass der Erstinstanz (insbesondere Rechtsanwendungs-)Fehler unterlaufen sind, die weder einer Partei noch Dritten angelastet werden können, genügt nicht (ZR 117/2018 Nr. 55, E. 3.3). Wie bereits erwähnt (vorne, E. 4.2.3), handelt es sich vorliegend aber nicht um eine klar fehlerhafte Entscheidung der Vorinstanz (was im Übrigen auch gemäss BSK ZPO-Rüegg/Rüegg, Art. 107 N 11, worauf der Gesuchsgegner in Urk. 27 Rz 17 verweist, vorausgesetzt wird) und da- mit nicht um eine eigentliche Justizpanne. Eine Kostenauflage an den Kanton fällt deshalb ausser Betracht. Eine Verpflichtung des Kantons zur Leistung einer Par- - 14 - teientschädigung (vgl. Urk. 27 Rz 17) scheitert überdies auch daran, dass die Vor- schrift von Art.”
“5 KESG wird die Beteiligung an Kosten von Kindesschutzmassnahmen mit den betroffenen Personen vereinbart. Wenn keine Einigung zustande kommt, kann der Kanton die Kostenbeteiligung auf dem zivilen Klageweg einfordern. Die Argumentation des Beschwerdeführers, wonach ihm die Kindseltern mit ihrem unkooperativen Verhalten erhebliche Aufwendungen verursacht hätten, ist nachvollziehbar. Durch die eingereichten Unterlagen ist dokumentiert, dass die Kindseltern vor Einreichung der Unterhaltsklage bei der Ermittlung ihrer Leistungsfähigkeit nicht mitgewirkt und das Feststellen des Umfangs ihrer Kostenbeteiligung ausserhalb eines Gerichtsverfahrens verunmöglicht haben. Dennoch darf nicht davon ausgegangen werden, dass bei einer Mitwirkung der Kindseltern auf jeden Fall eine aussergerichtliche Vereinbarung über die Kostenbeteiligung zustande gekommen wäre. Das Gesetz sieht ausdrücklich den zivilen Klageweg vor, wenn keine Einigung erzielt werden kann. Es rechtfertigt sich daher nicht, die Kosten des Schlichtungs- und des Gerichtsverfahrens in Anwendung von Art. 108 ZPO vollständig den Kindseltern aufzuerlegen, weil aussergerichtlich keine Vereinbarung abgeschlossen werden konnte.”
Prozesskosten, die durch Prozesshandlungen vollmachtlos handelnder Vertreter verursacht wurden, können diesen gemäss Art. 108 ZPO persönlich auferlegt werden.
“Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten der unterliegenden Partei auferlegt, wobei bei Nichteintreten die klagende Partei als unterliegend gilt. Grundsätzlich wären die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens somit der Vermieterin aufzuerlegen. Wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt (oben E. 2), haben die D____ AG und Advokat C____ im erstinstanzlichen Verfahren aber als vollmachtlose Vertreter der Vermieterin gehandelt. Durch Prozesshandlungen vollmachtloser Vertreter verursachte Prozesskosten sind in Anwendung von Art. 108 ZPO von diesen persönlich zu tragen (vgl. Domej, a.a.O., Art. 68 N 7; Tenchio, a.a.O., Art. 68 ZPO N 17). Folglich sind die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens der D____ AG und Advokat C____ je zur Hälfte aufzuerlegen. Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens betragen gemäss dem insoweit von keiner Partei beanstandeten Entscheid des Zivilgerichts CHF 600.. Im erstinstanzlichen Verfahren hat E____ namens des Mieters sowohl in der Eingabe vom 28. Februar 2024 (S. 2) als auch in der Hauptverhandlung (Plädoyernotizen S. 4) ausdrücklich erklärt, dass für das laufende Verfahren keine Kosten und keine Parteientschädigung beantragt werden. Mit seiner Berufung (Rechtsbegehren 2 und Rz. 43) beantragt der Mieter die Zusprechung einer Parteientschädigung zulasten der Vermieterin. Ob sich dieses Rechtsbegehren auch auf das erstinstanzliche Verfahren bezieht, erscheint unklar. Die Frage kann offenbleiben, weil die Beantragung einer Parteientschädigung für das erstinstanzliche Verfahren in der Berufung eine gemäss Art.”
“Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten der unterliegenden Partei auferlegt, wobei bei Nichteintreten die klagende Partei als unterliegend gilt. Grundsätzlich wären die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens somit der Vermieterin aufzuerlegen. Wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt (oben E. 2), haben die E____ AG und Advokat D____ im erstinstanzlichen Verfahren aber als vollmachtlose Vertreter der Vermieterin gehandelt. Durch Prozesshandlungen vollmachtloser Vertreter verursachte Prozesskosten sind in Anwendung von Art. 108 ZPO von diesen persönlich zu tragen (vgl. Domej, a.a.O., Art. 68 N 7; Tenchio, a.a.O., Art. 68 ZPO N 17). Folglich sind die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens der E____ AG und Advokat D____ je zur Hälfte aufzuerlegen. Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens betragen gemäss dem insoweit von keiner Partei beanstandeten Entscheid des Zivilgerichts CHF 600.. Im erstinstanzlichen Verfahren hat G____ namens der Mieterin sowohl in der Eingabe vom 28. Februar 2024 (S. 2) als auch in der Hauptverhandlung (Plädoyernotizen S. 4) ausdrücklich erklärt, dass für das laufende Verfahren keine Kosten und keine Parteientschädigung beantragt werden. Mit ihrer Berufung (Rechtsbegehren 3 und Rz. 46) beantragt die Mieterin die Zusprechung einer Parteientschädigung zulasten der Vermieterin. Ob sich dieses Rechtsbegehren auch auf das erstinstanzliche Verfahren bezieht, erscheint unklar. Die Frage kann offenbleiben, weil die Beantragung einer Parteientschädigung für das erstinstanzliche Verfahren in der Berufung eine gemäss Art.”
“) der Gesell- schafter einer GmbH beim Fehlen eines vorgeschriebenen Organs beim zuständi- gen Gericht um Ernennung des fehlenden Organs oder eines Sachwalters ersu- chen. Wenn die Gesellschaft ihre Rechte nicht wahrnehmen kann, weil die beteilig- ten Personen sich nicht über die Bestellung der nötigen Organe einigen können, so ist dem nötigenfalls auf diesem Weg zu begegnen. 5.Gerichtskosten entstehen auch, wenn die Beschwerde als nicht erfolgt gilt. In Anwendung von Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 GebV SchKG sind diese auf Fr. 150.– festzusetzen. B._____ hat im Namen der Gesuchsgegnerin ohne Nach- weis einer Bevollmächtigung eine Beschwerde eingereicht, obschon er um seine fehlende Vertretungsbefugnis wusste und somit das vorliegende Verfahren sowie die entsprechenden Kosten verursacht. Die Frist zur Stellungnahme zu den Kos- tenfolgen liess er sodann ungenutzt verstreichen (Urk. 13). Die Kosten des Be- schwerdeverfahrens sind deshalb B._____ aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Für das vorliegende Verfahren sind keine Parteientschädigungen zuzusprechen. B._____ hat keinen Anspruch auf eine Entschädigung; den Parteien sind keine relevanten Umtriebe entstanden. Es wird beschlossen: 1.Die Eingabe vom 10. Mai 2024 gilt als nicht erfolgt. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben. - 4 - 2.Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt. 3.Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden B._____, geb. tt.05.1967, ... [Adresse], auferlegt. 4.Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5.Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage eines Doppels von Urk. 8, an B._____, ... [Adresse], sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6.Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.”
“Die Entscheidgebühr ist gestützt auf § 2, § 4 Abs. 1 und 2, § 10 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 750.– festzusetzen. Die Beschwerdeführer haben sich nicht mit dem Beschwerdeverfahren identifiziert, weswegen ihnen keine Kos- ten aufzuerlegen sind. In Anwendung von Art. 108 ZPO sind die entstandenen Kosten L._____ aufzuerlegen, welcher sie durch Einleitung des Beschwerdever- fahrens im Namen der Beschwerdeführer trotz fehlender Befugnis verursacht hat. Es wird beschlossen:”
“Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren ist unter Berücksichti- gung des Streitwerts von Fr. 686.– gemäss § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. §§ 2 Abs. 1 und 4 Abs. 1 GebVO OG auf Fr. 170.– festzusetzen. Nach Art. 108 ZPO hat un- nötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. Unnötige Prozesskos- ten können auch die gesamten Prozesskosten umfassen, welche von Parteien oder Dritten durch ein bestimmtes Verhalten ausserhalb des Prozesses veran- lasst wurden (BGE 141 III 426). Die vorliegende Beschwerde erhob C._____ im Namen der Klägerin. Bei C._____ handelt es sich um einen ehemals einzelzeich- nungsberechtigten Gesellschafter der Klägerin (act. 64), dessen Geschäftsfüh- rungsbefugnis mit der Konkurseröffnung über die Klägerin dahinfiel (Art. 204 SchKG). Da C._____ zweifellos Kenntnis vom Konkurs und seiner fehlenden Pro- zessführungsbefugnis hatte, sind ihm die Kosten des vorliegenden Verfahrens gestützt auf Art. 108 ZPO aufzuerlegen.). - 5 -”
“108 ZPO, welche in gewissen Fällen eine Verteilung der Prozesskosten nach Ermessen bzw. nach dem Verursacherprinzip vorsehen. Gemäss Art. 108 ZPO hat jene Partei unnötige Prozesskosten zu bezahlen, welche sie verursacht hat. Als unnötig gelten jene Kosten, die bei Wahrung der gehörigen Sorgfalt vermeidbar gewesen wären, ohne dass sich am Ausgang des Verfahrens etwas geändert hätte (Jenny, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], ZPO Kommentar, 3. Aufl., Basel 2016, Art. 108 N 3). Im vorliegenden Fall können der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer fehlenden Rechtspersönlichkeit auch keine Prozesskosten auferlegt werden. C. ____ war zum Zeitpunkt der Löschung vom TT.MM.2013 Mitglied des Verwaltungsrats der B. ____ AG. Dennoch stellte er im Namen der gelöschten Aktiengesellschaft das Gesuch um Erteilung der Rechtsöffnung vom 6. Juli 2020 beim Zivilkreisgericht und verursachte dadurch basierend auf einer - für ihn leicht erkennbar - nichtigen Betreibung ein unnötiges Verfahren. Die erstinstanzliche Gerichtsgebühr von CHF 1'000.00 wird deshalb gestützt auf Art. 108 ZPO C. ____ auferlegt. Mangels entsprechenden Antrags wird der Beschwerdeführerin keine Umtriebsentschädigung zugesprochen.”
Auch die Zurücknahme (désistement) von subsidiären Nebenbegehren kann bei der Anwendung von Art. 108 ZPO berücksichtigt werden und dazu führen, dass die dadurch verursachten Kosten dem Rückziehenden zugerechnet werden. Je nach Ausgang des Verfahrens kann dies — etwa bei gleichem Erfolg der Parteien — zu einer hälftigen Verteilung der Kosten und zu einer Kompensation der Depens führen.
“2 CPC, telle que précisée par la jurisprudence, à savoir, généralement, en comparant ce que chaque partie a obtenu par rapport aux conclusions litigieuses. La présidente a ainsi réparti les frais judiciaires par moitié entre les parties et a compensé les dépens. 3.4 En l’espèce, les recourants ont perdu sur leur conclusion principale I et partiellement gagné sur leur conclusion principale II. Ils ont en outre retiré leurs conclusions subsidiaires III et IV, ce qui équivaut à un désistement. De leur côté, les intimés ont obtenu l’adjudication de leur conclusion V dirigée contre la recourante. Il apparaît ainsi que les parties sont à égalité, si bien qu’une répartition par moitié est conforme à l’art. 106 al. 2 CPC et à la jurisprudence citée plus haut. Il est au demeurant relevé que les recourants ne prétendent pas que les expertises diligentées étaient contraires au principe d’économie de procédure ou étaient d’emblée inutiles. Dans ces conditions, la répartition des frais telle que proposée par les recourants dans leur recours s’opposerait à l’art. 108 CPC. Par ailleurs, peu importe, contrairement à ce que les recourants soutiennent, que l’expertise ait portée davantage sur la question de la haie ou non, dès lors que ce sont les conclusions prises par chacune des parties qui doivent être comparées (parmi d’autres : TF 4A_630/2020 du 24 mars 2022 consid. 9 ; TF 5D_108/2020 du 28 janvier 2021 consid. 3.2 et la réf. citée). Enfin, dans la mesure où la présidente a réparti les frais par moitié entre les parties, il était justifié de compenser les dépens (TF 4D_11/2021 précité consid. 2.4). Au vu de ces éléments, les griefs invoqués par les recourants doivent être rejetés. 4. 4.1 En définitive, le recours, manifestement mal fondé (art. 322 al 1 in fine CPC), doit être rejeté et le jugement confirmé. 4.2 Les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 652 fr. (art. 69 al. 1 TFJC), sont mis à la charge des recourants, qui succombent, solidairement entre eux (art. 106 al. 1 et 3 CPC). Il n’y a pas lieu à l’allocation de dépens de deuxième instance, les intimés n’ayant pas été invités à déposer une réponse.”
Ein einmaliges Fernbleiben an der Schlichtungs-/Einigungsverhandlung kann nicht von vornherein als unnötige Verursachung von Prozesskosten im Sinne von Art. 108 ZPO qualifiziert werden. Verwirrende Umstände, namentlich der Anschein eines Wohnsitzwechsels, können das Fernbleiben rechtfertigen und eine Kostenpflicht nach Art. 108 ZPO verhindern.
“De- zember 2022 bereits gewusst habe, dass die Anmeldung aufgehoben würde; dies lasse sich indessen den Akten nicht entnehmen. Es habe gewiss ein Anschein be- standen, dass er seinen Wohnsitz nach D._____ verlegt habe, was er auch beab- sichtigt habe, aber sich weiter verzögert habe, bis er definitiv von der Aufhebung der Anmeldung erfahren habe. Er sei sodann nicht verpflichtet gewesen, das "Ver- wirrung stiftende Verhalten" bereits im Schlichtungsverfahren aufzulösen. Ohnehin lasse die Vorinstanz dabei ausser Acht, dass er der Schlichtungsverhandlung fern- geblieben sei und damit die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit gar nicht habe vorbringen können. Das Nichterscheinen zur Schlichtungsverhandlung könne nicht per se als ein unnötige Prozesskosten verursachendes Verhalten gemäss Art. 108 ZPO qualifiziert werden (Urk. 38 S. 4 ff.). d)Wer – wie der Beklagte – sich an seinem bisherigen Wohnsitz abmeldet und an einem neuen Ort anmeldet, erweckt grundsätzlich den Anschein, dass er seinen Wohnsitz an den neuen Ort verlegt habe. Dies wird auch vom Beklagten eingeräumt (Urk. 38 S. 5 Rz. 5). Die Anmeldung allein begründet noch keinen neuen Wohnsitz, womit bei einer Klage am vermeintlichen Wohnsitz immer noch die auf dem fehlenden Wohnsitz beruhenden Einreden erhoben werden können. Der Beklagte konnte damit zwar erst im vorinstanzlichen Gerichtsverfahren die Ein- rede der örtlichen Unzuständigkeit erheben (was zum Nichteintretensentscheid der Vorinstanz geführt hat). Dies ändert aber nichts daran, dass die Ummeldung des Beklagten, wie ausgeführt und eingeräumt, den Anschein der Wohnsitznahme in D._____ begründet hat. Dass die Klägerin wegen dieser ihr am 9. September 2022 bestätigten Anmeldung des Beklagten in D._____ die Klage am 14.”
Im Beschwerdeverfahren wird über die Prozesskosten nach Verfahrensausgang oder nach Ermessen entschieden (vgl. Art. 106 ff. ZPO).
“Gegen das Konkurserkenntnis steht die Beschwerde offen (Art. 174 Abs. 1 SchKG; Art. 309 lit. b Ziff. 7 i.V.m. Art. 319 lit. a ZPO). Das weitere Verfahren richtet sich nach Art. 320 ff. ZPO. Über die Prozesskosten des Beschwerdeverfahrens wird nach Verfahrensausgang oder nach Ermessen entschieden (Art. 106, Art. 107 ZPO). Unnötige Prozesskosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO).”
Bei persönlichen Kostenauflagen gegen Anwälte ist auf das rechtliche Gehör der betroffenen Person zu achten; es sollte erwogen werden, den Anwalt darauf hinzuweisen, dass persönliche Kosten in Betracht gezogen werden, und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Gleichzeitig besteht nach der zitierten Rechtsprechung keine generelle Pflicht des Gerichts, Berufsvertretern auf einschlägige gesetzliche Bestimmungen hinzuweisen; wer sich weigert, die Identität des Mandanten offenzulegen, muss sich bewusst sein, dass er dadurch dem Risiko ausgesetzt sein kann, persönlich mit Prozesskosten belastet zu werden.
“(Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), comprend le droit pour le particulier de s'expliquer avant qu'une décision ne soit prise à son sujet, de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, d'avoir accès au dossier, de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos, de se faire représenter et assister et d'obtenir une décision de la part de l'autorité compétente (ATF 140 I 99 consid. 3.4 ; ATF 136 I 265 consid. 3.2 ; ATF 135 II 286 consid. 5.1). Selon Tappy, il s'imposerait de respecter le droit d'être entendu de l'avocat considéré, en l'avertissant que le tribunal envisage de mettre des frais à sa charge personnellement et en l'invitant à se déterminer, car on ne saurait prétendre qu'il devait s'attendre à une mesure aussi insolite et se déterminer spontanément, le problème du droit d'être entendu se posant d'ailleurs de façon générale chaque fois que des frais sont mis à la charge d'un tiers (Tappy, op. cit., n. 17 ad art. 108 CPC). 3.3 En l'espèce, on ignore s'il est exact que la présidente n'a pas soulevé la question du sort des frais judiciaires et des dépens lors l'audience du 16 novembre 2021 ou si les conseils des parties, en particulier celui des intimés, ne l'ont pas abordée lors des plaidoiries. Certes, rien de tel ne ressort du procès-verbal, mais il n'est pas systématiquement fait une mention précise de chaque question débattue. Cela étant, le fait de mettre les frais de la procédure à la charge du conseil d'une partie refusant de s'identifier n'est plus du tout aussi insolite que le relevait Tappy dans son commentaire de 2019. Depuis, ce genre d'affaires a en effet donné lieu à une jurisprudence constante, certes en matière pénale, mais dont il ne pouvait échapper aux recourants qu'elle était susceptible de s'appliquer en matière civile également, d'autant qu'elle se fonde notamment sur des considérations relatives au falsus procurator (cf., en autres, CREP 7 décembre 2021/1114 ; CREP 7 décembre 2021/1110 ; CREP 27 septembre 2021/640 ; CREP 27 septembre 2021/902).”
“Le juge n'a ainsi pas à attirer l'attention de mandataires professionnels sur l'existence de dispositions légales qu'ils sont censés connaître et qui doivent être appliqués d'office, de sorte qu'il ne saurait être question d'une violation du droit d'être entendus des recourants dans le cas particulier. De toute manière, en refusant de révéler l'identité de leurs mandants, les recourants devaient être conscients qu'ils étaient exposés à devoir assumer des frais de justice pour le compte de ceux-ci, à défaut pour le juge de pouvoir les mettre à la charge de leurs clients inconnus, si ces derniers devaient succomber. Le grief tiré de la violation du droit d'être entendu doit par conséquent être rejeté. 4. 4.1 Les recourants invoquent ensuite une violation de l'art. 106 CPC. Ils soutiennent que la présidente se serait uniquement fondée sur cette disposition pour leur imputer les frais judiciaires et les dépens et qu'elle n'aurait ainsi pas estimé que leur intervention avait eu pour effet de causer inutilement des frais de procédure puisqu'elle ne ferait pas référence à l'art. 108 CPC dans sa décision. Ce faisant, l'autorité précédente aurait inventé une catégorie juridique pour justifier cette imputation. L'absence de base légale serait dès lors largement démontrée. Les recourants font également valoir que l'art. 166 CPC leur aurait permis de refuser de révéler le nom de leurs mandants. Ils ajoutent à cet égard que, selon la jurisprudence et la doctrine, l'identité du représenté devrait être déterminable, et non déterminée, et que la procuration produite correspondrait à l'intitulé des parties tel qu'indiqué dans les requêtes de mesures provisionnelles des intimés ainsi que dans la citation à comparaître. Ainsi, en refusant d'indiquer l'identité précise de leurs mandants, alors même que la question de leur qualité de représentant n'aurait été remise en question ni par l'autorité de première instance ni par le conseil des intimés, ils auraient agi dans le cadre de leurs obligations légales et procédurales et aucun reproche ne saurait leur être fait à ce titre. Enfin, les recourants considèrent que les conditions de l'art.”
Für die Kostensanktion nach Art. 108 ZPO ist kein vorwerfbares Verhalten erforderlich; unnötige Prozesskosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat.
“Grundsätzlich werden Gerichts(und Partei-)kosten nach Obsiegen und Unterliegen verteilt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Ausnahme von diesem Grundsatz wird – nebst Art. 107 ZPO – in der als nicht angewandt monierten Norm von - 8 - Art. 108 ZPO geregelt. Nach Art. 108 ZPO hat unnötige Prozesskosten zu bezah- len, wer sie verursacht hat. Ein vorwerfbares Verhalten ist – anders als bei der Verhängung einer Ordnungsbusse (Art. 128 ZPO) – für die Kostensanktion nicht vorausgesetzt (statt vieler ZPO KuKo-Schmid/Jent-Sørensen,”
Ein ausserparteilicher Experte, der keine unnötigen Auslagen verursacht hat, kann nicht mit Kosten belastet werden. In familienrechtlichen Verfahren kann die Behörde im Rahmen ihres billigen Ermessens feststellen, dass eine Expertise nicht unnötig war, und die Kosten anteilsmässig verteilen.
“Quant à l’intimée, elle n’a pas davantage conclu dans ses écritures à l’allocation de dépens, alors même qu’elle a conclu au rejet de la requête de récusation. Elle ne prétend d’ailleurs pas le contraire dans son mémoire d’intimée au recours. Le juge a donc statué ultra petita et le moyen de la recourante est fondé, des dépens de première instance ne pouvant être alloués ni à l’expert ni à la partie intimée. 5. Au vu de ce qui précède, le recours doit être très partiellement admis et la décision attaquée réformée aux chiffres IV et V de son dispositif en ce sens que des dépens ne sont pas alloués. La recourante obtenant gain de cause sur un point mineur, les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 400 fr. (art. 72 al. 1 TFJC [Tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; BLV 270.11.5]), seront mis à sa charge par 300 fr. et à la charge de l’intimée par 100 fr. (art. 106 al. 2 CPC). Des frais ne peuvent être mis à la charge de l’expert, qui n’est pas partie à la procédure et n’a du reste pas engendré de frais inutiles (cf. art. 108 CPC). L’intimée versera à la recourante un montant de 100 fr. à titre de restitution partielle de l’avance de frais judiciaires qu’elle a fournie en deuxième instance (art. 111 al. 2 CPC). La recourante versera pour sa part à l’intimée la somme de 500 fr. (art. 8 TDC [tarif des dépens en matière civile du 23 novembre 2010 ; BLV 270.11.6]) à titre de dépens réduits de deuxième instance. L’expert n’ayant pris aucune conclusion en dépens en deuxième instance et n’étant au demeurant pas assisté d’un mandataire professionnel, des dépens ne lui seront pas alloués. la Chambre des recours civile du Tribunal cantonal, prononce : I. Le recours est très partiellement admis. II. La décision attaquée est réformée aux chiffres IV et V de son dispositif comme il suit : IV. supprimé ; V. supprimé ; La décision est confirmée pour le surplus. III. Les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 400 fr. (quatre cents francs), sont mis par 300 fr. (trois cents francs) à la charge de la recourante G.________SA et par 100 fr.”
“107 CPC est applicable en raison de la simple nature de la cause, comme en matière de droit de la famille – si une partie succombe entièrement ou partiellement et s’en tenir à la solution de l’art. 106 al. 1 ou 3 CPC si cela ne paraît ni inéquitable, ni inopportun à un autre titre. La libre appréciation prévue par l’art. 107 al. 1 CPC laisse en outre une grande marge de manœuvre au juge, ce qui fait que la répartition en équité au sens des alinéas 1 et 2 de l’art. 107 CPC peut être revue par les juridictions supérieures mais elles ne substitueront normalement pas sans retenue leur propre appréciation à celle de l’autorité inférieure (CR CPC-Tappy, art. 107 n. 4 à 6). 2.2.2. À en croire la recourante, la Justice de paix n'aurait pas dû s'écarter de la règle générale de répartition des frais de l'art. 106 al. 1 CPC. En l'espèce, il sied de constater que l'expertise en faveur de C.________ a été requise par A.________ et que les frais en découlant ne sauraient être qualifiés d'inutiles au sens de l'art. 108 CPC, applicable par renvoi de l'art. 6 al. 1 LPEA, étant donné qu'elle était notamment nécessaire pour déterminer les raisons pour lesquelles le droit de visite de A.________ sur sa fille ne pouvait plus être exercé depuis plusieurs mois. Par ailleurs, il est erroné de prétendre que A.________ a intégralement succombé, dès lors que sa conclusion visant à ce qu'ordre soit donné à B.________ de mettre en place un suivi psychologique pour C.________ a été admise, et que, partant, les frais doivent être mis à sa charge en application de l'art. 106 al. 1 CPC. La Justice de paix pouvait donc valablement s'écarter du principe de l'art. 106 al. 1 CPC. En exerçant son pouvoir d'appréciation, l'autorité de première instance a choisi de répartir les frais relatifs à l'expertise en équité, soit pour moitié à la charge de A.________ et pour moitié à la charge de B.________. Bien qu'ils n'aient pas mentionné expressément la lettre de l'art. 107 al. 1 CPC applicable en l'espèce, il peut être raisonnablement admis que c'est la lettre c, soit la nature du litige relevant du droit de la famille, qui a poussé les juges de première instance à une telle répartition des frais.”
Kosten für ein nicht angeordnetes Sicherungsinventar und die hierfür angefallene Gerichtsgebühr können, soweit sie sich als unnötig erweisen, nicht zulasten des Nachlasses gehen; die Vorinstanz hat über die Prozesskosten neu zu befinden. Soweit es um die Vergütung für die Aufnahme des Sicherungsinventars geht, ist zu beachten, dass der Beauftragte seinen Vergütungsanspruch verliert, wenn die mangelhafte Vertragserfüllung einer vollständigen Nichterfüllung gleichkommt und die Leistung sich als nutzlos oder unbrauchbar erweist; ist seine (Teil‑)Leistung jedoch brauchbar, bleibt ein entsprechender Vergütungsanspruch bestehen.
“Ebenfalls aufzuheben ist der gefällte Kostenentscheid. Die Kosten für das nicht angeordnete Sicherungsinventar und die Gerichtsgebühr können, soweit sie sich als unnötig erweisen, nicht zulasten des Nachlasses gehen (vgl. Art. 108 ZPO). Die Vorinstanz wird über die Prozesskosten neu zu befinden haben. Was die Kosten für die Aufnahme des Sicherungsinventars angeht, ist auf die auftrags- rechtliche Regel hinzuweisen, wonach der Beauftragte seinen Vergütungsan- spruch verliert, wenn die mangelhafte Vertragserfüllung einer vollständigen Nich- terfüllung gleichkommt und sich als nutzlos oder unbrauchbar herausstellt. Hinge- gen behält der Beauftragte seinen Vergütungsanspruch (in entsprechendem Um- fang), sofern und soweit seine (Teil-)Leistung für den Auftraggeber brauchbar ist (BGE 124 III 423 E. 4a; PKG 1999 Nr. 3 E. 5c).”
“Ebenfalls aufzuheben ist der gefällte Kostenentscheid. Die Kosten für das nicht angeordnete Sicherungsinventar und die Gerichtsgebühr können, soweit sie sich als unnötig erweisen, nicht zulasten des Nachlasses gehen (vgl. Art. 108 ZPO). Die Vorinstanz wird über die Prozesskosten neu zu befinden haben. Was die Kosten für die Aufnahme des Sicherungsinventars angeht, ist auf die auftrags- rechtliche Regel hinzuweisen, wonach der Beauftragte seinen Vergütungsan- spruch verliert, wenn die mangelhafte Vertragserfüllung einer vollständigen Nich- terfüllung gleichkommt und sich als nutzlos oder unbrauchbar herausstellt. Hinge- gen behält der Beauftragte seinen Vergütungsanspruch (in entsprechendem Um- fang), sofern und soweit seine (Teil-)Leistung für den Auftraggeber brauchbar ist (BGE 124 III 423 E. 4a; PKG 1999 Nr. 3 E. 5c).”
Unnötige Prozesskosten können durch prozessuales Fehlverhalten entstehen, etwa durch übermässig weitläufige oder repetitiven Schriftsätze, späte Vorbringen, fehlerhafte oder unnötige Prozesshandlungen oder die schuldhaft herbeigeführte Zweiteilung der Verhandlung. Voraussetzung ist, dass die Kosten bei Wahrung gehöriger Sorgfalt vermeidbar gewesen wären (d.h. schuldhaft bzw. wenigstens ordnungswidrig verursacht wurden). Für eine Kostenzuordnung nach Art. 108 ZPO ist darzulegen, welche konkreten Akte den Mehraufwand verursacht haben und inwiefern dadurch Kosten unnötig entstanden sind; blosse pauschale Vorwürfe genügen nicht.
“E. 3.2.1). Als unnötig gelten allgemein solche Kosten, die bei Wahrung gehöriger Sorgfalt vermeidbar gewesen wären, ohne dass sich am Ausgang des Verfahrens etwas geändert hätte (Martin H. Sterchi, in: Haus- heer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. I, Bern 2012, N 1 zu Art. 108 ZPO). Unnötige Prozesskosten können bei- spielsweise durch Weitläufigkeiten, späte Vorbringen, fehlerhafte Prozesshand- lungen, trölerische Begehren, Nichterreichbarkeit oder Säumnis entstehen (Adrian Urwyler/Myriam Grütter, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2016, N 1 zu Art. 108 ZPO; Sterchi, a.a.O., N 4 zu Art. 108 ZPO). Möglich ist auch die Auferlegung von Pro- zesskosten an den Rechtsvertreter einer Partei (BGer 4A_612/2014 v.”
“Nella fattispecie il convenuto rimprovera a AP2 di avere introdotto memoriali prolissi e ridondanti, come pure una ridda di scritti spontanei, di avere presentato documentazione disordinata e inutile, di avere ripetutamente mutato l'azione, di avere formulato pretese temerarie, di essere intercorsa in inesattezze nell'allestire il modulo per l'assistenza giudiziaria, non senza trascendere durante le udienze in intemperanze e attacchi personali verso i professionisti coinvolti. Egli si duole altresì di aver dovuto raccogliere prove testimoniali e documentali per smentire le tesi di lei. Si tratta di rimproveri comprensibili, l'interessata avendo effettivamente introdotto memoriali prolissi, a tratti fuori tema e ripetitivi, per tacere di comportamenti a dir poco indecorosi tenuti in sede forense. Il Pretore tuttavia non risulta avere maggiorato le spese processuali in applicazione dell'art. 108 CPC, né l'ammontare della tassa di giustizia (fr. 2000.–) o delle spese (fr. 3400.–, comprensive di quelle peritali) indiziano un'eventualità del genere. E i costi ordinari di un processo non possono essere considerati alla stregua di spese inutili. Quanto alle ripetibili di fr. 5000.– che AO1 rivendica per gli oneri frustranei che AP2 gli avrebbe occasionato, tutto si ignora sul modo in cui egli le commisuri e a quali atti inutili esse si riferiscano concretamente. Nella fattispecie non soccorrono dunque le premesse per modificare il dispositivo pretorile sulle spese processuali e le ripetibili. II. Sull'appello di AP1”
“au plus. Agit notamment de façon téméraire celui qui bloque une procédure en multipliant des recours abusifs ou celui qui dépose un recours manifestement dénué de toute chance de succès dont s'abstiendrait tout plaideur raisonnable et de bonne foi. La sanction disciplinaire a un caractère exceptionnel et postule un comportement qualifié. Les mesures disciplinaires doivent être précédées d'un avertissement, sauf en cas d'actes particulièrement graves (ATF 120 III 107 consid. 4b; 111 Ia 148 consid. 4, JdT 1985 I 584; Haldy, CR CPC, 2019, n. 5 et 9 ad art. 128 CPC; Hofmann/Lüscher, Le Code de procédure civile, 2015, p. 33). Même s’il est prolixe, confus et émaillé d’éléments irrecevables, un recours ne procède pas d’un manquement aux règles de la bonne foi s’il n’apparaît pas comme une mesure dilatoire et si l’intérêt juridique du recourant a été admis (arrêt du Tribunal fédéral 5A_257/2008 du 15 avril 2009 consid. 8). 4.2.1 En l'espèce, il ne se justifie pas de faire application de l'art. 108 CPC. La demande de modification du jugement de divorce et l'appel n'ont pas été déclarés irrecevables, mais se révèlent infondés, ce qui ne signifie toutefois pas pour autant qu'ils doivent être qualifiés d'inutiles. L'intimée fait valoir en vain que l'appelant aurait prolongé la procédure par de multiples courriers spontanés et demandes de prolongation de délai. Si ces courriers étaient inutiles, ce qui n'est au demeurant pas avancé ni démontré, il ne tenait qu'à l'intimée de ne pas y répondre. Les demandes de prolongation de délai ne sont quant à elles pas de nature à occasionner des frais inutiles. L'intimée invoque également sans succès des pièces nouvelles produites par l'appelant en seconde instance, qui auraient pu être fournies en première instance. Elle n'expose pas en quoi cette démarche aurait causé des frais inutiles. Elle se prévaut, enfin, de façon générale et abstraite, et donc en vain encore, d'arguments insignifiants qu'aurait soulevés l'appelant, de mesures d'instruction inutiles qu'il aurait sollicitées et d'une multiplication des procédures qu'il aurait introduites à son encontre depuis de nombreuses années.”
“Obsiegt keine Partei vollständig, so sind sie gemäss Art. 106 Abs. 2 ZPO nach dem Ausgang des Verfahrens zu verteilen. Von diesen Verteilungs- grundsätzen kann das Gericht abweichen und insbesondere in familienrechtlichen Verfahren die Prozesskosten nach Ermessen verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO). Sodann erfährt der Grundsatz der Kostenverteilung nach Obsiegen und Unterlie- gen auch durch das in Art. 108 ZPO verankerte Verursacherprinzip eine Ausnah- me. Nach der erwähnten Bestimmung hat derjenige die Prozesskosten zu bezah- len, der diese unnötig verursacht hat. Die Kosten müssen durch schuldhaftes oder wenigstens ordnungswidriges Verhalten, also unter Missachtung der zumutbaren Sorgfalt, entstanden sein (Viktor Rüegg/Michael Rüegg, in: Spühler/Tenchio/Infan- ger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Ba- sel 2017, N 1 zu Art. 108 ZPO; Martin H. Sterchi, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band I, Art. 1-149 ZPO, Bern 2012, N 4 u. 6b zu Art. 108 ZPO).”
Die Anwendung von Art. 108 ZPO ist möglich; hat das erstinstanzliche Gericht Art. 108 nicht berücksichtigt, wird die Berufungsinstanz dies nicht von Amtes wegen ergänzen.
“________ dans cette cause, sachant que c’est la Présidente I.________ qui était déjà en charge de la procédure. C’est dès lors avec raison que la capacité de postuler lui a été refusée. La décision du 13 juin 2022 doit être confirmée. 8. A.________ reproche enfin à la première Juge d’avoir mis les frais à la charge de Me Xavier Ruffieux en se fondant sur l’art. 106 CPC, alors que l’avocat n’est pas partie à la procédure (recours p. 10 ch. 3). Il conclut cela étant de son côté, le 31 octobre 2022, à ce que les frais de la procédure de recours soient mis à la charge de Me Pierre Bugnon. Nonobstant cette contradiction, la position du recourant doit être suivie car Me Xavier Ruffieux n’est effectivement pas formellement partie à la procédure, y compris au stade du recours. Que le litige porte sur la capacité de postuler d’un avocat n’implique pas pour ce seul motif que l’homme de loi risque d’en supporter personnellement les frais (ainsi arrêt TF 5A_455/2022 du 9 novembre 2022 consid. 9). L’application de l’art. 108 CPC est certes envisageable mais la première Juge ne l’a pas prise en considération et la Cour n’y suppléera pas d’office. Il s’ensuit que le recours doit être admis sur ce point et les chiffres III et IV de la décision querellée seront modifiés dans le sens que les frais par CHF 300.- et l’indemnité de dépens par CHF 120.- plus TVA seront mis à la charge de A.________. 9. 9.1. Selon l’art. 106 al. 1 1ère phrase CPC, les frais sont mis à la charge de la partie succombante. L’art. 106 al. 2 CPC dispose que lorsqu’aucune des parties n’obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort du litige. Selon la jurisprudence, c’est selon l’ensemble des circonstances du cas concret que l’on doit décider si une partie obtient gain de cause en tout ou partie et en cas de gain partiel, comment les frais doivent être répartis (arrêt TF 5A_197/2017 du 21 juillet 2017 consid. 1.3.2). En l’espèce, le recours n’est admis que sur un point accessoire, soit la personne du débiteur des frais de première instance.”
Falls die unterliegende Partei die Klage erhoben hat, hat sie der anwaltlich vertretenen Gegenpartei eine angemessene Entschädigung für wiederholbare (ital. ripetibili) Kosten zu ersetzen.
Für die Auferlegung nach Art. 108 ZPO reicht nach der Rechtsprechung grundsätzlich die blosse Verursachung der unnötigen Prozesskosten; ein Verschulden ist demnach nicht erforderlich. In der Lehre ist jedoch umstritten, ob für eine Kostenüberwälzung auf Dritte ein vorwerfbares Verhalten verlangt wird. Das Bundesgericht hat diese Frage offen gelassen, stellte im konkreten Fall aber ein vorwerfbares Verhalten der belasteten Drittpartei fest.
“Abschliessend ist über die Prozesskosten zu befinden. Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Kosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der unterliegenden Partei auferlegt. Dies gilt auch für das Rechtsmittelverfahren (Botschaft ZPO, S. 7296). In Abweichung von diesem Verteilungsgrundsatz können gemäss Art. 108 ZPO unnötige Prozesskosten dem Verursacher auferlegt werden. Entsprechend dieser Bestimmung können auch Dritte, die nicht Partei des Prozesses waren, zur Bezahlung von Kosten verpflichtet werden (BGE 141 III 426 E. 2.4.2 f.). Als unnötige Prozesskosten gelten nicht nur solche, die durch das Verhalten einer Partei oder Dritter innerhalb des Prozesses zu den üblicherweise bzw. ohnehin entstehenden Prozesskosten zusätzlich hinzukommen, sondern auch solche, die durch das Verhalten eines Dritten ausserhalb des Prozesses verursacht wurden und die gesamten Prozesskosten umfassen können (BGE 141 III 426 E. 2.4.3; BGer 4A_420/2015 vom 15. März 2016 E. 4.1). Für die Kostenauflage nach Art. 108 ZPO ist bereits die blosse Verursachung der unnötigen Kosten hinreichend. Es ist kein Verschulden erforderlich. Ob dies auch für die Kostenüberbindung auf Dritte gilt oder ob in solchen Fällen ein Fehlverhalten verlangt wird, ist in der Lehre umstritten. Das Bundesgericht liess diese Frage offen, da es im fraglichen Fall (BGE 141 III 426 E. 2.4.4) ein vorwerfbares Verhalten der kostenbelasteten Drittpartei unter den gegebenen Umständen ohnehin bejahte. Im vorliegenden Fall hätte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers als im Kanton Basel-Landschaft praktizierender Anwalt die in § 18 Abs. 1 und 2 TO statuierte Regelung kennen und damit wissen müssen, dass er selber für die rechtzeitige Einreichung seiner Honorarnote besorgt sein musste. Insoweit kann durchaus von einem vorwerfbaren Verhalten des Rechts-vertreters ausgegangen werden, zumal er es im Rahmen des erstinstanzlichen, summarisch geführten Verfahrens trotz zweimaliger Gelegenheit nicht nur versäumt hat, dem Gericht seine Kostennote zu unterbreiten, sondern darüber hinaus auf seinem vermeintlichen Anspruch, vom Gericht explizit und separat zur Einreichung der Honorarnote aufgefordert zu werden, beharrt und mit dem angestrengten Beschwerdeverfahren weitere Kosten zu Lasten seines Mandanten generiert hat.”
Spezialfälle: Im Zwangsräumungskontext können nach den in der Rechtsprechung angestellten Erwägungen Kosten für Schlosswechsel sowie für Evakuation, Umzug und Lagerung dann der verursachenden Partei auferlegt werden, wenn diese Aufwendungen unnötig durch ihr Verhalten entstanden sind. Allgemein ist nach Art. 108 ZPO die Partei zu belasten, die unnötige Verfahrenskosten verursacht hat.
“b) Le 23 août 2021, la juge de paix a rendu un avis d’exécution forcée fixant celle-ci au mercredi 15 septembre 2021 à 09 h 00. Aux termes de l’avis, les locaux devaient être rendus libres de toute personne et de tout objet et les clés devaient avoir été restituées au préalable à la partie bailleresse. L’avis précisait qu’à défaut, les personnes et/ou objets s’y trouvant seraient évacués et les serrures changées, le cas échéant par la force, aux frais de la partie locataire. Il ressort du procès-verbal de l’exécution forcée d’expulsion du 15 septembre 2021 que les cylindres de la porte d’entrée, ainsi que celui de la boîte aux lettres, ont dû être changés par un serrurier et que les locaux étaient partiellement encombrés d’objets sans valeur qui ont dû être déménagés. c) Par courrier du 21 septembre 2021, la recourante a en substance conclu à ce que l’ensemble, subsidiairement une partie des frais de la procédure d’exécution forcée soient mis à la charge de l’intimée en application de l’art. 108 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) ; la recourante a indiqué qu’elle était disposée à restituer les locaux litigieux à l’intimée, de sorte que les frais en question auraient été inutilement causés par celle‑ci. S’agissant en particulier des frais d’évacuation et de stockage des objets présents dans les locaux lors de l’exécution forcée, la recourante a fait valoir qu’il y avait lieu d’éclaircir la question de la propriété desdits objets, afin de répartir équitablement les frais afférents à leurs enlèvement et entreposage. d) Il ressort d’une facture du 24 septembre 2021 établie par [...] que les frais de serrurerie afférents à l’exécution forcée se sont élevés à 344 fr. 65. Selon une facture du 22 octobre 2021 établie par [...], les frais de déménagement se sont élevés à 3'338 fr. 70. e) Le prononcé entrepris a été notifié le 10 janvier 2022 à la recourante. En droit : 1. 1.1 L’art. 319 let. b ch. 1 CPC dispose que le recours est ouvert contre les décisions et ordonnances d’instruction de première instance dans les cas prévus par la loi.”
“7 et les références citées). 10.3. En l'espèce, il n'est pas aisé de déterminer sur quelle disposition légale le Président du Tribunal s'est basé afin de justifier sa décision de mettre la totalité des frais à la charge de l'époux. En tant qu'il indique que le comportement de ce dernier a considérablement compliqué l'instruction de la cause, il semble cependant faire application implicite de l'art. 107 al. 1 let. f CPC ou de l'art. 108 CPC. Cela étant, dans la mesure où une partie de la cause est renvoyée au premier juge, il se justifie de répartir le montant total des frais arrêtés dans la décision attaquée et non contestés par les parties, à savoir CHF 10'000.-, selon la part de frais que chaque procédure a occasionnée, afin de pouvoir déterminer quelle part des frais est afférente à la procédure qui fait l'objet d'un renvoi au premier juge. 10.3.1. Avant toute chose, la Cour de céans relève qu'une partie des frais a été causée inutilement par A.________ et doit ainsi être mise à sa charge en application de l'art. 108 CPC. En effet, si A.________ s'était acquitté de son obligation légale (cf. art. 170 CC) et avait renseigné son épouse et l'autorité précédente sur l'existence de son compte bancaire N26, et plus généralement, sur l'état de sa situation financière, de nombreuses opérations, accomplies tant par l'autorité précédente que par le mandataire de B.________, auraient pu être évitées. Il en va notamment ainsi de la requête de mesures provisionnelles de B.________ du 15 novembre 2019 (DO/24 ss), des courriers de celle-ci des 29 mai 2020 (DO/83 ss) et 16 juin 2020 (DO/102 ss) et d'une partie conséquente de la détermination du 7 septembre 2020 (DO/128 ss) et de la duplique du 15 janvier 2021 (DO/355 ss) de l'épouse, écritures qui ne pouvaient se baser que sur des estimations de la situation financière de son époux. Du côté de l'autorité judiciaire, le temps consacré à l'étude et au traitement de ces écritures, parfois volumineuses, aurait pu être réduit dans une très large mesure. En outre, le fait que l'existence du compte bancaire N26 de A.”
“1), da die Beschwerde damit ungebührlich ist, da bei mangelhaften Eingaben grundsätzlich eine Nachfrist zur Verbesserung an- zusetzen ist und bei Säumnis solche Eingaben als nicht erfolgt gelten, was auch für ungebührliche Eingaben gilt (Art. 132 Abs. 1 und Abs. 2 ZPO), da von einer solchen Nachfristansetzung aber dann abzusehen ist, wenn der Mangel nicht auf einem Versehen, sondern auf Absicht beruht (BGer 5A_461/2012 vom 1. Februar 2013 E. 4.1 mit Hinw.) und vom Beschwerdeführer Ungebührlichkeiten gerichtsnotorisch bewusst platziert werden, weshalb die Beschwerde sogleich als nicht erfolgt zu gelten hat und das Be- schwerdeverfahren demgemäss abzuschreiben ist (Art. 242 ZPO), da auch eine Eingabe, die schliesslich als nicht erfolgt gilt, Aufwand und Kosten verursacht, weshalb eine Entscheidgebühr festzusetzen und diese auf Fr. 500.-- zu bemessen ist (§ 9 Abs. 1, § 12 GebV OG), da die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens dem dasselbe verursachenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 108 ZPO), da für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO), - 3 - wird beschlossen: 1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben. 2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerde- führer auferlegt. 4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und an die Vorinstanz, an die Be- schwerdegegner und an die Vorinstanz je unter Beilage einer Kopie von Urk. 1, je gegen Empfangsschein. 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art.”
Können Gutachterkosten als «unnütze Prozesskosten» im Sinne von Art. 108 ZPO qualifiziert werden, wenn das eingeholte Gutachten für die Beurteilung der rechtserheblichen Tatsachen im konkreten Verfahren nicht geeignet oder irrelevant ist, so können diese Kosten der Partei auferlegt werden, die das Gutachten beantragt hat. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Gericht Anträge und die Veranlassung von Gutachten prüfend zu behandeln hat, weshalb in der Einzelfallabwägung auch Umstände nach Art. 107 ZPO Bedeutung erlangen können.
“Endlich ist die Verlegung der Kosten nach Obsie- gen und Unterliegen das dominierende Prinzip des Gesetzes (Art. 106 Abs. 1 und 2 ZPO). Ausnahmsweise geht die Praxis davon ab und gewichtet einzelne Auf- wendungen anders (Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO). Dass ein Gutachten einen Wert ergibt, den eine Partei ungefähr so behauptet hatte, ist im Allgemeinen kein sol- cher Grund, denn jede Partei darf das gutachterliche Abklären eines aus rechtli- cher Sicht erheblichen Wertes einer Sache verlangen. Es ist im vorliegenden Fall nicht angezeigt, die Ausnahmebestimmung anzuwenden, und die Vorbringen der Berufungsbeklagten dazu (Behauptung vs. Ergebnis) sind nicht überzeugend. Wie bereits erwogen (E. 2.2), ist der Wert einer Sache im Eigengut für die güter- rechtliche Auseinandersetzung irrelevant. Ein Gutachten zu diesem Wert ist daher nicht geeignet, eine "rechtserhebliche" Tatsache (Art. 150 Abs. 1 ZPO) zu bewei- sen. Wird es gleichwohl eingeholt, kann sich die Frage stellen, ob die Kosten zu Lasten der Partei gehen sollen, welche es beantragt hat (Art. 108 ZPO), oder ob man die Verantwortung für die unnötigen Kosten ganz oder teilweise dem Staat aufbürden will (Art. 107 Abs. 2 ZPO), weil das Gericht Anträge von Parteien nicht einfach übernehmen darf, sondern von Amtes wegen (Art. 57 ZPO) kritisch prüfen muss, was das "Verursachen" der Kosten durch die Partei relativiert. Wie das hier zu halten wäre, kann offen bleiben: Die Berufungsbeklagte hatte offenbar geltend gemacht, die Liegenschaft habe durch Investitionen von ihrer Seite, konkret aus ihrer Errungenschaft, eine Wert- vermehrung erfahren. Der entsprechende Beweissatz in der Beweisverfügung (RG-act. I/28 S. 5 Ziff. 3) ist zwar nicht mit dem Gesetz in Einklang zu bringen, nach welchem im Beweisverfahren konkrete Behauptungen zu prüfen sind, wofür hier die behauptete(n) Investition(en) spezifisch zu nennen und zu beziffern gewe- sen wären (dazu KGer GR ZK2 23 16 vom 26. Oktober 2023 E. 3.4.2 S. 11 und E.”
“Es handelt sich um Tatsachen, die den (zivil-)gerichtlichen Entscheid zu beeinflussen vermögen, indem bei ihrer Berücksichtigung das Urteil anders ausfallen würde als bei ihrem Fehlen. Was rechtserheblich ist, bestimmt die im konkreten Fall anwendbare Norm (vgl. Franz Hasenböhler, in: Thomas Sutter-Somm/Franz Hasenböhler/Christoph Leuenberger (Hrsg.), Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 150 N 11 m.w.H.). Im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren wird ein zivilrechtlich eingeholtes Gutachten nur soweit verwertbar sein, als es die gleichen Fragestellungen betrifft. Ob die Fragestellungen vergleichbar sind, hat der Beschwerdeführer nicht dargelegt. Zudem müsste sich die Gegenpartei im Zivilprozess gegen eine Erweiterung des Gutachtensthemas wehren, da diese kein eigenes Interesse an der Abklärung des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers und der damit verbundenen Verzögerung des Verfahrens hat. Zusätzlich wäre die Kostenfrage zu klären und die Gegenpartei müsste darum besorgt sein, dass die entsprechenden Gutachterkosten als unnötige Kosten i.S.v. Art. 108 ZPO qualifiziert werden, ansonsten sie diese im Falle ihres Unterliegens zu tragen hätte (vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO). 4.5. Auch in zeitlicher Hinsicht ist vom Vorgehen des Beschwerdeführers keine Prozessbeschleunigung zu erwarten. Da die Einholung eines Gutachtens im Rahmen des Schlichtungsverfahrens aufgrund des Streitwerts ausgeschlossen ist (vgl. Art. 203 Abs. 2 ZPO) wird dieses erst im erstinstanzlichen Zivilverfahren erstellt werden können. Kommt es zur Einholung eines Gutachtens, hat das Gericht die Parteien vorgängig anzuhören (Art. 183 Abs. 1 Satz 2 ZPO) und ihnen Gelegenheit zu geben, sich zur Fragestellung zu äussern und Änderungs- oder Ergänzungsanträge zu stellen (Art. 185 Abs. 2 ZPO). Gegebenenfalls werden anfechtbare Zwischenverfügungen ergehen, deren Rechtsmittelfristen abzuwarten ist. Ob das Gutachten schriftlich erstattet wird, liegt im Übrigen im Ermessen des Gerichts (vgl. Art. 187 Abs. 1 ZPO). Zu beachten ist schliesslich, dass das Verfahren jederzeit ohne Erstellung eines Gutachtens vorzeitig beendet werden kann, so etwa durch Klagerückzug, Anerkennung oder Vergleich (Art.”
Fehlende Einigung oder vorprozessuale Nichtmitwirkung führt im Familienrecht nicht automatisch zu einer vollständigen Kostenauflage nach Art. 108 ZPO. Die Gerichte prüfen u. a. die Verfahrensdauer, den Zeitpunkt und die konkrete Auswirkung der mangelnden Mitwirkung und berücksichtigen, dass familienrechtliche Prozesse oft durch ein bereits gestörtes Einvernehmen geprägt sind; daraus folgt, dass nicht ohne Weiteres angenommen werden darf, eine aussergerichtliche Vereinbarung wäre bei Mitwirkung zustande gekommen.
“Die von den Klägern vorgebrachten Umstände vermögen weder gestützt auf Art. 106 noch auf Art. 107 ZPO oder auf Art. 108 ZPO eine volle Kostenauflage zulasten des Beklagten zu rechtfertigen. So erging der angefochtene Entscheid nicht einmal zwei Jahre nach Einleitung des Schlichtungsverfahrens, sodass unter Berücksichtigung der Verfahrensart nicht von einem besonders langwierigen Ver- fahren gesprochen werden kann. Auch erwies sich die Mitwirkung des Beklagten im vorinstanzlichen Verfahren – wenn überhaupt – erst gegen dessen Ende als schwierig (vgl. Urk. 102 E. 1). Darüber hinaus legen die Kläger auch nicht näher dar, inwiefern sich die fehlende Mitwirkung auf die Prozesskosten konkret ausge- wirkt haben soll. Ob der Beklagte vor Anhängigmachung des Prozesses seine Mitwirkung verweigert hat oder nicht, ist schliesslich unerheblich, zumal jeder fa- milienrechtlichen Klage immanent ist, dass sich die betreffenden Personen nicht (mehr) einigen bzw. kommunizieren können und ein gerichtliches Verfahren gera- de deshalb nötig wird. Art. 108 ZPO erfasst zudem nicht die generellen Kosten des Prozesses (d.”
“5 KESG wird die Beteiligung an Kosten von Kindesschutzmassnahmen mit den betroffenen Personen vereinbart. Wenn keine Einigung zustande kommt, kann der Kanton die Kostenbeteiligung auf dem zivilen Klageweg einfordern. Die Argumentation des Beschwerdeführers, wonach ihm die Kindseltern mit ihrem unkooperativen Verhalten erhebliche Aufwendungen verursacht hätten, ist nachvollziehbar. Durch die eingereichten Unterlagen ist dokumentiert, dass die Kindseltern vor Einreichung der Unterhaltsklage bei der Ermittlung ihrer Leistungsfähigkeit nicht mitgewirkt und das Feststellen des Umfangs ihrer Kostenbeteiligung ausserhalb eines Gerichtsverfahrens verunmöglicht haben. Dennoch darf nicht davon ausgegangen werden, dass bei einer Mitwirkung der Kindseltern auf jeden Fall eine aussergerichtliche Vereinbarung über die Kostenbeteiligung zustande gekommen wäre. Das Gesetz sieht ausdrücklich den zivilen Klageweg vor, wenn keine Einigung erzielt werden kann. Es rechtfertigt sich daher nicht, die Kosten des Schlichtungs- und des Gerichtsverfahrens in Anwendung von Art. 108 ZPO vollständig den Kindseltern aufzuerlegen, weil aussergerichtlich keine Vereinbarung abgeschlossen werden konnte.”
Wird ein Untersuchungsmangel im Verfahren behoben, sind nach dem Verursacherprinzip nur die bis zur Heilung entstandenen Aufwände zu ersetzen; Aufwände, die erst nach der Heilung entstanden sind, sind nicht mehr durch den Untersuchungsmangel veranlasst und fallen nicht unter diesen Erstattungsgrund.
“98ter VRP in Verbindung mit Art. 108 der Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272]), weshalb die Beschwerdegegnerin trotz materiellen Obsiegens entschädigungspflichtig wird (Urteil des Bundesgerichts vom 8. Januar 2019, 9C_605/2018, E. 7.2). Allerdings sind von ihr – wie bei den Gerichtskosten – bloss diejenigen Aufwände der Beschwerdeführerin nach dem Verursacherprinzip zu ersetzen, die bis zur Heilung des Untersuchungsmangels im Gerichtsverfahren und damit bis zur Erstattung des Gerichtsgutachtens angefallen sind. Die der Beschwerdeführerin danach entstandenen Aufwände liegen nicht mehr im Untersuchungsmangel begründet, sondern sind erst nach dessen Heilung angefallen. Sie wären auch angefallen, wenn das weitere Gutachten bereits im Verwaltungsverfahren nach dem Einwand der rechtskundig vertretenen Beschwerdeführerin erstattet worden wäre. Deshalb ist der Anspruch auf eine allfällige Parteientschädigung für diesen Teil des Aufwands auch nicht nach dem Verursacherprinzip (Art. 98ter VRP in Verbindung mit Art. 108 ZPO), sondern nach Art. 98bis VRP und damit nach Obsiegen und Unterliegen zu beurteilen und vorliegend nicht von der Beschwerdegegnerin zu entschädigen. Mit der Replik vom 29. November 2022 reichte Rechtsanwältin Bilgeri eine Honorarnote für ihren bis dahin angefallenen Aufwand ein (act. G 8). Darin macht sie 16.75 Stunden und ein Honorar von Fr. 4'923.70 (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) geltend. Ein Honorar nach Zeitaufwand sieht die Honorarordnung (HonO; sGS 963.75) im Verfahren vor dem Versicherungsgericht indes nicht vor. In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (HonO; sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. Praxisgemäss wird bei einem durchschnittlichen Verfahren eine Entschädigung von Fr. 4'000.-- zugesprochen. Dieses Verfahren ist, zumindest bis zur Auftragserteilung des Gerichtsgutachtens, als durchschnittlich zu qualifizieren, weshalb mit Blick auf vergleichbar aufwändige Fälle eine Parteientschädigung von Fr.”
Wird ein Verfahren vermeidbar, weil eine Partei nicht rechtzeitig ein gültiges Gerichtsdomizil oder keine gültige Vertretung sichergestellt hat, kann dies nach Art. 108 ZPO dazu führen, dass die daraus entstandenen unnötigen Prozesskosten der säumigen Partei auferlegt werden.
“Nella fattispecie, come visto, questa ipotesi si è effettivamente realizzata, ritenuto che i nuovi fatti addotti dall’appellante sono ricevibili ai sensi dell’art. 317 cpv. 1 CPC. In tali circostanze la procedura, non più attuale, deve essere stralciata dai ruoli siccome divenuta priva d’oggetto (cfr. STF 4A_560/2012 del 1° marzo 2013 consid. 3.1). 11. Le spese processuali di seconda sede, di principio da calcolare sulla base del valore litigioso (fr. 1'500’000.-, v. anche STF 4A_315/2010 del 19 agosto 2010 consid. 2 e 4A_278/2010 dell’8 luglio 2010 consid. 6; IICCA del 29 ottobre 2019, inc. n. 12.2019.71) e da ripartire secondo la soccombenza (art. 106 CPC), sono fissate nel presente caso in fr. 600.- in applicazione degli art. 2, 9 e 13 LTG e sono poste a carico dell’appellante, ritenuto che la procedura avrebbe potuto essere evitata se la società avesse provveduto per tempo ad adeguare la propria situazione e a garantire un valido domicilio legale e una valida rappresentanza (art. 107 cpv. 1 lett. e, art. 108 CPC; cfr. per analogia STF 4A_411/2012 del 22 novembre 2012 consid. 3 e 4A_560/2012 del 1° marzo 2013 consid. 3.2 e 4; IICCA del 29 gennaio 2015, inc. n. 12.2014.221 e IICCA del 12 febbraio 2015, inc. n. 12.2014.189). Per lo stesso motivo non si assegnano ripetibili, neppure rivendicate dall’appellante. 12. In definitiva, l’appello di AP 1 dev’essere evaso ai sensi dei considerandi che precedono. 13. Non ponendo la causa questioni di principio o di rilevante importanza, il presente giudizio può essere emanato da questa Camera nella composizione di un giudice unico (art. 48b cpv. 1 lett. b n. 3 LOG). Per questi motivi, richiamati, per le spese, gli art. 107 e 108 CPC nonché la LTG, decide: I. L’appello 17 luglio 2023, con il completamento 24 luglio 2023, di AP 1 è evaso nel senso che il dispositivo n. 1 della decisione 14 luglio 2023 del Pretore del Distretto di Lugano, Sezione 1 (inc. SO.2023.3241) è annullato e la causa di cui alla segnalazione 4 luglio 2023 dell’Ufficio del registro di commercio è stralciata dai ruoli siccome divenuta priva d’oggetto.”
Ist der Prozessausgang noch ungewiss, sind vorläufige Auslagen für die Beweisführung nicht bereits endgültig der zahlenden Partei zuzuwenden. Solche Vorschüsse sind zunächst mit geleisteten Akontozahlungen zu verrechnen; die endgültige Verteilung der betreffenden Kosten ist der Schlussentscheidung über die Parteikosten vorzubehalten. In besonderen Fällen kann die abschliessende Verteilung – unter Berücksichtigung des Verhaltens der Parteien – abweichend geregelt werden.
“L'intimée soutient que c'est à raison que le Tribunal a procédé de la sorte, dite audition étant inutile à la solution du litige (art. 108 CPC). 3.1.1 Chaque partie avance les frais d’administration des preuves qu’elle requiert. Lorsque les parties requièrent les mêmes moyens de preuve, chacune avance la moitié des frais. Si l’avance n’est pas fournie par une partie, elle peut l’être par l’autre partie, faute de quoi, les preuves ne sont pas administrées (…) (art. 102 CPC). 3.1.2 En l'espèce, le recourant a fourni une avance de 12'000 fr. au Tribunal, pour les frais d'administration des preuves, parmi lesquelles l'audition des témoins E______ et F______. 3.2.1 Les frais judiciaires comprennent les frais d’administration des preuves (art. 95 al. 2 let. c CPC). Le sort final des avances requises selon l'art. 102 CPC sera réglé dans le règlement et la répartition finale des frais (jeandin, CR-CPC, 2019, n. 7 ad art. 102 CPC). Le tribunal statue sur les frais en règle générale dans la décision finale (art. 104 al. 1 CPC). Les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés (art. 108 CPC). Les frais judiciaires sont compensés avec les avances fournies par les parties (art. 111 al. 1 CPC). 3.2.2 En l'espèce, le montant des indemnités arrêté par le Tribunal ne prête pas le flanc à la critique et n'est d'ailleurs pas véritablement remis en cause par le recourant. Dans la mesure où l'issue du litige n'était pas encore connue à la date de l'ordonnance querellée, le Tribunal ne pouvait mettre les frais d'audition des témoins à charge du recourant, qui plus est sans aucune motivation. Il aurait dû se limiter, à ce stade, à prélever ces frais sur l'avance de 12'000 fr. fournie par le précité, et réserver leur répartition à la décision finale. Le grief est fondé. Le dernier point de l'ordonnance entreprise est annulé. 4. Les frais du recours, arrêtés à 800 fr., seront laissés à la charge du canton, vue l'issue du litige (art. 107 al. 2 CPC). Il ne sera pas non plus alloué de dépens, étant rappelé que l'art. 107 al. 2 CPC ne prévoit pas la possibilité de mettre les dépens à charge du canton.”
“3 Pour fixer le montant de l’avance de frais et en imposer la charge à une partie, il n’y a pas lieu de s’inspirer de la solution qui pourrait s’appliquer en matière de répartition finale des frais (CREC 31 mars 2021/105 consid. 3.2). Il s’agit là de deux problématiques distinctes : le fait que la partie qui a la charge de l’avance de frais n’en effectue pas le versement avec les conséquences qu’un non-versement emporte est à distinguer du résultat final du litige. Dans le cas présent, force est de constater que l’appelante principale a succombé sur l’entier du litige, étant encore observé qu’il lui revenait de prouver l’existence de prestations complémentaires. Cela étant, la configuration d’espèce est particulière : en effet, l’expertise de X.________ arrivait presque à son terme lorsque l’avance de frais complémentaire n’a pas été payée par l’intimée et appelante par voie de jonction, laquelle avance de frais portait sur un montant de 496 fr. alors que des avances de plusieurs milliers de francs avaient été opérées au préalable. Ces circonstances justifient une application de l’art. 107 al. 1 let. f CPC, voire encore de l’art. 108 CPC, puisque la partie qui a obtenu gain de cause a occasionné des frais de procédure désormais inutiles, l’expertise de X.________ n’ayant pas abouti en raison du refus de cette partie de payer le solde de l’avance de frais y relative. En conséquence, les honoraires de l’experte X.________, par 20'095 fr. 30, devraient être répartis en équité et à part égale entre les deux parties pour tenir compte à la fois du résultat de l’action et de la problématique liée à la deuxième expertise évoquée ci-dessus, sauf à dire qu’aucune conclusion chiffrée n’a été prise en lien avec ce volet de l’appel principal. On comprend néanmoins de cet acte que l’appelante principale conclut à ce qu’elle ne supporte pas les frais judiciaires engendrés par la deuxième expertise, ni les dépens de l’intimée et appelante par voie de jonction en relation avec celle-ci. Les honoraires de l’experte sont clairement arrêtés et font partie des frais judiciaires. Dans ces conditions, le premier point de la critique peut être admis, même en l’absence de conclusions chiffrées.”
Art. 108 ZPO verankert für unnötige Prozesskosten das Kausalitätsprinzip: Kosten, die unnötig verursacht wurden, können der Person auferlegt werden, die sie verursacht hat, und zwar auch Dritten, die nicht Partei des Prozesses sind. Ob für eine Überwälzung von Kosten auf Dritte neben der Verursachung zudem ein Verschulden erforderlich ist, ist in der Lehre umstritten; das Bundesgericht hat diese Frage in der genannten Rechtssache offen gelassen.
“Au demeurant, il est brièvement rappelé que, dans tous les cas, l'art. 107 al. 1 CPC ne règle la répartition des frais, en dérogeant au principe prévu par l'art. 106 CPC, qu'entre les parties au procès. Cette disposition dérogatoire ne peut pas être appliquée pour mettre les frais à la charge d'un tiers (ATF 141 III 426 consid 2.3). L'analogie avec les arrêts rendus en procédure pénale à laquelle l'autorité cantonale a procédé pour retenir que l'avocat est une partie en procédure civile au sens des art. 106 s. CPC n'est pas pertinente. En effet, par cette jurisprudence, le Tribunal fédéral entend appliquer en procédure pénale devant les instances cantonales le principe général consacré à l'art. 66 al. 3 LTF, dont la teneur est semblable à celle de l'art. 108 CPC, malgré le libellé plus restreint de l'art. 417 CPP (arrêt 6B_364/2018 du 26 juillet 2018 consid. 3.3.3). Il est erroné d'en déduire, en procédure civile, que ce serait en raison de sa qualité de partie, et non uniquement en application du principe de causalité prévu à l'art. 108 CPC, qu'un avocat peut se voir imposer des frais, de sorte que l'on pourrait aussi appliquer l'art. 107 CPC à son égard pour lui faire supporter des frais en équité. Enfin, s'agissant de l'art. 108 CPC, cette norme consacre, pour les frais inutiles, le principe de causalité (ATF 141 III 426 consid. 2.4.1). Les frais causés inutilement sont en effet mis à la charge de la personne - y compris les tiers qui ne sont pas parties - qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (ATF 141 précité consid. 2.4.2). L'art. 108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid.”
“Die Gerichtskosten werden von Amtes wegen festgesetzt und verteilt, während das Gericht die Parteientschädigung nach den Tarifen zuspricht, wobei die Parteien eine Honorarnote einreichen können (Art. 105 ZPO). Nach Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten grundsätzlich der unterliegenden Partei auferlegt. In Abweichung von diesem Verteilungsgrundsatz können gemäss Art. 108 ZPO unnötige Prozesskosten dem Verursacher auferlegt werden. Entsprechend dieser Bestimmung können auch Dritte, welche nicht Parteien des Prozesses waren, zur Bezahlung von Kosten verpflichtet werden (BGE 141 III 426 E. 2.4.2 f.). Als unnötige Prozesskosten gelten nicht nur solche, die durch das Verhalten einer Partei oder Dritter innerhalb des Prozesses zu den üblicherweise bzw. ohnehin entstehenden Prozesskosten zusätzlich hinzukommen, sondern auch solche, die durch ein Verhalten eines Dritten ausserhalb des Prozesses verursacht wurden und die gesamten Prozesskosten umfassen können (BGE 141 III 426 E. 2.4.3; BGer 4A_420/2015 vom 15. März 2016 E. 4.1). Für die Kostenauflage nach Art. 108 ZPO ist bereits die Verursachung der unnötigen Kosten grundsätzlich hinreichend, d.h. es ist kein Verschulden erforderlich. Ob dies auch für die Kostenüberbindung auf Dritte gilt oder ob in solchen Fällen ein Fehlverhalten eines Dritten erforderlich ist, ist in der Lehre umstritten. Das Bundesgericht liess im BGE 141 III 426 E. 2.4.4 diese Frage offen, da es im genannten Fall ein vorwerfbares Verhalten der kostenbelasteten Drittpartei unter den gegebenen Umständen ohnehin bejahte.”
Nicht zu Prozessparteien gehörende Dritte (z. B. Nebenintervenienten) haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Parteientschädigung; Art. 108 ZPO rechtfertigt eine solche Parteientschädigung für sie nicht.
“D. hat sich zwar im vorliegenden Beschwerdeverfahren zur Kostenverlegung geäussert. Er ist indes keine Prozesspartei des vorliegenden Verfahrens und ihm steht grundsätzlich keine Parteientschädigung zu, selbst wenn er Nebenintervenient wäre (BSK ZPO-Rüegg/ Rüegg, 3. Aufl., 2017, Art. 106 N 9). Eine Parteientschädigung rechtfertigt sich hier auch nicht in Anwendung von Art. 107 Abs. 1 lit. f ZPO oder Art. 108 ZPO. Demnach wird erkannt:”
“Anders als die Prozesskosten, welche nach Art. 108 ZPO einem Dritten auferlegt werden können, wird bei der Verpflichtung zur Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung gemäss Art. 99 ZPO ausschliesslich auf die formelle Stellung im Verfahren abgestellt (BSK ZPO-Rüegg/Rüegg, 3. Aufl., 2017, Art. 99 N 4; BK ZPO-Sterchi, 2012, Art. 99 N 6 f.). Da die Herren D.____ und E.____ weder im Erst- noch im Zweitinstanzverfahren betreffend die Feststellung der Nichtigkeit der streitgegenständlichen Generalversammlungsbeschlüsse der Berufungsklägerin als Parteien ins Recht gefasst wurden, konnten sie im Rahmen der Sicherstellungsgesuche der Berufungsbeklagten nicht zur Leistung einer Sicherheit für die Parteientschädigung verpflichtet werden. Entsprechend können die von den beiden Verwaltungsräten in solidarischer Haftbarkeit zu leistende Parteientschädigung an die Berufungsbeklagte in Höhe von CHF 1'968.75 mangels gesetzlicher Grundlage nicht mit der Sicherheit verrechnet werden, welche vorliegend von der Berufungsklägerin in Höhe von CHF 2'727.30 geleistet wurde.”
Verspätete Zahlung kann trotz Gutheissung der Beschwerde zur Auferlegung der Gerichtskosten nach Art. 108 ZPO führen, wenn die säumige Partei durch ihr Verhalten das erst‑ und das Beschwerdeverfahren unnötig verursacht hat. In den angeführten Entscheiden setzte das Appellationsgericht die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auf CHF 350 und jene des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600 fest.
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die vollständige Tilgung der Schuld erfolgte erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte die Schuldnerin unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen (vgl. statt vieler AGE BEZ.2020.53 vom 11. November 2020 E. 3). Zudem beantragt sie selbst, dass die Kosten ihr auferlegt werden. In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auf CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 7. März 2024 ([...]) wird aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegnerin - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber PD Dr.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die vollständige Tilgung der Schuld erfolgte erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte die Schuldnerin unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen (vgl. statt vieler AGE BEZ.2020.53 vom 11. November 2020 E. 3). In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auf CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 16. August 2022 ([...]) wird aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. sowie die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführer - Beschwerdegegnerin - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt - Staatliche Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber PD Dr.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die vollständige Tilgung der Schuld erfolgte erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte sie unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen (vgl. statt vieler AGE BEZ.2020.53 vom 11. November 202 E. 3). In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auf CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 9. Juni 2022 [...]) aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegner - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber PD Dr.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die Schuldnerin beglich die Forderung der Gläubigerin erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht vollständig. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte sie unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen. In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 3. Mai 2022 ([...]) wird aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegnerin - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber PD Dr. Benedikt Seiler Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art.”
Als unnötig gelten Kosten, die bei Wahrung gehöriger Sorgfalt vermeidbar gewesen wären, ohne dass sich am Ausgang des Verfahrens etwas geändert hätte. Typische Beispiele sind Weitläufigkeiten, späte Vorbringen, fehlerhafte Prozesshandlungen, trölerische Begehren, Nichterreichbarkeit oder Säumnis. Prozesskosten können ausnahmsweise auch dem Rechtsvertreter oder Dritten auferlegt werden. Für die Kostenauflage genügt grundsätzlich die Verursachung der unnötigen Kosten; ob bei Dritten stets ein vorwerfbares Verhalten verlangt wird, ist in der Lehre umstritten und wurde vom Bundesgericht offengelassen.
“E. 3.2.1). Als unnötig gelten allgemein solche Kosten, die bei Wahrung gehöriger Sorgfalt vermeidbar gewesen wären, ohne dass sich am Ausgang des Verfahrens etwas geändert hätte (Martin H. Sterchi, in: Haus- heer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. I, Bern 2012, N 1 zu Art. 108 ZPO). Unnötige Prozesskosten können bei- spielsweise durch Weitläufigkeiten, späte Vorbringen, fehlerhafte Prozesshand- lungen, trölerische Begehren, Nichterreichbarkeit oder Säumnis entstehen (Adrian Urwyler/Myriam Grütter, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2016, N 1 zu Art. 108 ZPO; Sterchi, a.a.O., N 4 zu Art. 108 ZPO). Möglich ist auch die Auferlegung von Pro- zesskosten an den Rechtsvertreter einer Partei (BGer 4A_612/2014 v.”
“Die Prozesskosten gehen in der Regel zu Lasten der unterliegenden Partei (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Unnötige Prozesskosten hat jedoch zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO). Auf dieser Grundlage können Prozesskosten aus- nahmsweise nicht der unterliegenden Partei, sondern deren Rechtsvertretung per- sönlich auferlegt werden. Dies rechtfertigt sich insbesondere dann, wenn die Rechtsvertretung die Unzulässigkeit des Rechtsmittels mit einem Minimum an Aufmerksamkeit hätte erkennen können (vgl. BGE 129 IV 206 E. 2; BGer 4A_612/2014 v.”
“Abschliessend ist über die Prozesskosten zu befinden. Gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Kosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der unterliegenden Partei auferlegt. Dies gilt auch für das Rechtsmittelverfahren (Botschaft ZPO, S. 7296). In Abweichung von diesem Verteilungsgrundsatz können gemäss Art. 108 ZPO unnötige Prozesskosten dem Verursacher auferlegt werden. Entsprechend dieser Bestimmung können auch Dritte, die nicht Partei des Prozesses waren, zur Bezahlung von Kosten verpflichtet werden (BGE 141 III 426 E. 2.4.2 f.). Als unnötige Prozesskosten gelten nicht nur solche, die durch das Verhalten einer Partei oder Dritter innerhalb des Prozesses zu den üblicherweise bzw. ohnehin entstehenden Prozesskosten zusätzlich hinzukommen, sondern auch solche, die durch das Verhalten eines Dritten ausserhalb des Prozesses verursacht wurden und die gesamten Prozesskosten umfassen können (BGE 141 III 426 E. 2.4.3; BGer 4A_420/2015 vom 15. März 2016 E. 4.1). Für die Kostenauflage nach Art. 108 ZPO ist bereits die blosse Verursachung der unnötigen Kosten hinreichend. Es ist kein Verschulden erforderlich. Ob dies auch für die Kostenüberbindung auf Dritte gilt oder ob in solchen Fällen ein Fehlverhalten verlangt wird, ist in der Lehre umstritten. Das Bundesgericht liess diese Frage offen, da es im fraglichen Fall (BGE 141 III 426 E. 2.4.4) ein vorwerfbares Verhalten der kostenbelasteten Drittpartei unter den gegebenen Umständen ohnehin bejahte. Im vorliegenden Fall hätte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers als im Kanton Basel-Landschaft praktizierender Anwalt die in § 18 Abs. 1 und 2 TO statuierte Regelung kennen und damit wissen müssen, dass er selber für die rechtzeitige Einreichung seiner Honorarnote besorgt sein musste. Insoweit kann durchaus von einem vorwerfbaren Verhalten des Rechts-vertreters ausgegangen werden, zumal er es im Rahmen des erstinstanzlichen, summarisch geführten Verfahrens trotz zweimaliger Gelegenheit nicht nur versäumt hat, dem Gericht seine Kostennote zu unterbreiten, sondern darüber hinaus auf seinem vermeintlichen Anspruch, vom Gericht explizit und separat zur Einreichung der Honorarnote aufgefordert zu werden, beharrt und mit dem angestrengten Beschwerdeverfahren weitere Kosten zu Lasten seines Mandanten generiert hat.”
Hat eine Partei durch unterlassene Mitteilung, durch Rücknahme oder durch verspätete Zahlung das Verfahren unnötig veranlasst, werden ihr die Gerichtskosten beider Instanzen nach Art. 108 ZPO auferlegt.
“________ Sàrl forme recours contre la décision du 13 janvier 2025, concluant, sous suite de frais, à l'annulation de la faillite; qu'elle a également requis l'octroi de l'effet suspensif au recours; que, par ordonnance présidentielle du 27 janvier 2025, le recours a été muni de l'effet suspensif; que, par courrier du 24 janvier 2024 adressé par erreur au Président du tribunal et reçu au greffe du Tribunal cantonal le 27 janvier 2025, l'intimée a annoncé retirer sa réquisition de faillite; que, de plus, les pièces produites par la recourante démontrent qu'elle s'est acquittée de la somme pour laquelle sa faillite a été requise (pièce 4 recourante), qu'elle a obtenu la radiation de la dernière poursuite demeurée impayée (pièces 9 et 10 recourante), et que ses derniers états financiers (année 2023) montrent une modique perte de CHF 497.43 pour un chiffre d'affaires de CHF 227'157.43 (pièce 6 recourante); qu'elle a ainsi rendu vraisemblable sa solvabilité; qu'il s'ensuit que le prononcé de faillite doit être annulé, les conditions cumulatives (arrêt TF 5A_1005/2020 du 19 janvier 2021 consid. 3.1.1 et l'arrêt cité) de la vraisemblance de solvabilité et du retrait de la réquisition de faillite prévues par l'art. 174 al. 2 ch. 3 LP étant satisfaites; qu'en raison de la déclaration de retrait envoyée spontanément par la créancière, il peut être statué sans échange d'écritures formel, cette dernière ayant pu s'exprimer sur la cause; que, malgré l'annulation de la faillite, les frais de la première et de la seconde instances sont mis à la charge de la recourante qui a provoqué la présente procédure en ne communiquant pas au Président du tribunal le fait qu'elle s'était acquittée du montant figurant dans la commination de faillite en mains de l'Office de poursuites alors qu'elle a dûment été avisée des conséquences (art. 108 CPC); qu'en outre, la responsabilité d'avertir le tribunal incombe exclusivement au débiteur de sorte qu'aucuns frais frustratoires ne peuvent être imputés à l'intimée (arrêt TF 5A_471/2023 du 12 octobre 2023 consid. 3.1.1); que, pour l’instance de recours, ils sont fixés au montant forfaitaire de CHF 500.- (émolument global; art. 52 et 61 OELP) et seront compensés avec l'avance de frais versée par la recourante; qu'il n'est pas alloué de dépens à l'intimée qui n'est pas représentée. la Cour arrête : Le recours est admis. Partant, la décision du Président du Tribunal civil de la Sarine du 13 janvier 2025 prononçant la faillite de A.________ Sàrl est annulée. Les frais de procédure des deux instances sont mis à la charge de A.________ Sàrl. Pour la première instance, il est pris acte que les frais ont été fixés à CHF 160.- et prélevés sur l'avance versée par B.________, qui a droit au remboursement de ce montant par A.________ Sàrl. Pour la seconde instance, l'émolument global est fixé à CHF 500.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die vollständige Tilgung der Schuld erfolgte erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte die Schuldnerin unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen (vgl. statt vieler AGE BEZ.2020.53 vom 11. November 2020 E. 3). Zudem beantragt sie selbst, dass die Kosten ihr auferlegt werden. In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auf CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 7. März 2024 ([...]) wird aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegnerin - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber PD Dr.”
“Da dem Beschwerdeführer das Verfahren durch nicht rechtzeitiges Bezahlen des geschuldeten Betrages verursacht hat, sind ihm die Prozesskosten für beide Instanzen aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren wurden auf CHF 200.- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt; sie werden von dem durch die Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss bezogen. Es wird festgestellt, dass diese ihr bereits durch den Beschwerdeführer ersetzt wurden. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden auf CHF 500.- festgesetzt und mit dem vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (Art. 52 und 61 Abs. 1 GebV SchKG).”
“Si les administrateurs attendent que la décision de dissolution soit rendue pour ce faire, et qu’un appel doive être interjeté pour invoquer le rétablissement de la situation légale, il ne résulte pas de préjudice procédural pour une partie adverse, si la procédure a été menée sur signalement de l’office du registre du commerce. 3.4 Il ressort des pièces produites par l’appelante en appel que la société dispose désormais d’une domiciliation à son siège social, de sorte que la carence dans son organisation apparait rétablie. 4. 4.1 En définitive, l’appel doit être admis et le jugement réformé en ce sens qu'il est pris acte du rétablissement de la situation légale de la société appelante, laquelle n’est plus soumise à dissolution ni liquidation. 4.2 Selon l’art. 318 al. 3 CPC, si l’instance d’appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais – soit les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC) – de la première instance. Les frais judiciaires de première instance, arrêtés à 780 fr. (art. 28 TFJC ([tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; BLV 270.11.5]), demeureront à la charge de l’appelante, celle-ci n’ayant rétabli la situation qu’ensuite du jugement ordonnant sa dissolution (art. 108 CPC). 4.3 En ce qui concerne les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 2’000 fr. (art. 62 al. 1 TFJC), ils seront mis à la charge de l’appelante, dès lors que la carence de la société a donné lieu à la procédure (art. 108 CPC). 4.4 Il n'y a pas lieu à l'allocation de dépens de deuxième instance. Par ces motifs, la Cour d’appel civile prononce : I. L’appel est admis. II. Le jugement est réformé comme il suit au chiffre III de son dispositif : III. Il est pris acte du rétablissement de la situation légale de la société F.________, laquelle n’est plus soumise à dissolution ni liquidation. Le jugement est confirmé pour le surplus. III. Les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 2'000 fr. (deux mille francs), sont mis à la charge de l’appelante F.________. IV. L’arrêt est exécutoire. La présidente : La greffière : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ Me Romain Herzog (pour F.________), ‑ Registre du commerce du Canton de Vaud, et communiqué, par l'envoi de photocopies, à : ‑ Mme la Présidente du Tribunal civil de l’arrondissement de La Côte.”
“Da die Beschwerdeführerin das Verfahren durch nicht rechtzeitiges Bezahlen des geschuldeten Betrages verursacht hat, sind ihr die Prozesskosten für beide Instanzen aufzuerlegen (Art. 108 ZPO). Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren wurden auf CHF 200.- festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt; sie werden von dem durch die Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss bezogen. Es wird festgestellt, dass diese ihr bereits durch die Beschwerdeführerin ersetzt wurden. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden auf CHF 500.- festgesetzt und mit dem von der Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss verrechnet (Art. 52 und 61 Abs. 1 GebV SchKG).”
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben ist. Die vollständige Tilgung der Schuld erfolgte erst nach der Eröffnung des Konkurses durch das Zivilgericht. Mit ihrer Zahlungssäumnis verursachte sie unnötigerweise das erstinstanzliche Verfahren und das Beschwerdeverfahren. Daher hat sie gemäss Art. 108 ZPO trotz Gutheissung ihrer Beschwerde die Gerichtskosten zu tragen (vgl. statt vieler AGE BEZ.2020.53 vom 11. November 202 E. 3). In Anwendung von Art. 52 lit. b und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) werden die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens auf CHF 350. und die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens auf CHF 600. festgesetzt. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Konkursentscheid des Zivilgerichts vom 9. Juni 2022 [...]) aufgehoben. Die Beschwerdeführerin trägt die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 350. und des Beschwerdeverfahrens von CHF 600.. Mitteilung an: - Beschwerdeführerin - Beschwerdegegner - Zivilgericht Basel-Stadt - Konkursamt Basel-Stadt - Betreibungsamt Basel-Stadt - Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt - Handelsregisteramt Basel-Stadt APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Gerichtsschreiber PD Dr.”
Erscheint eine vorgeladene Partei nicht genügend entschuldigt, kann sie nach Art. 108 ZPO verpflichtet werden, die dadurch entstandenen Prozesskosten des betroffenen Verfahrens (einschliesslich der im Rekursverfahren anfallenden Kosten) sowie eine allenfalls geschuldete Parteientschädigung zu tragen. Dies gilt sowohl für erstinstanzliche Verhandlungen als auch für Rekursverfahren, wie in den zitierten Entscheiden dargelegt.
“La reclamante - nonostante regolare citazione - non si è presentata all'udienza del 30 aprile 2025 dinnanzi al Tribunale regionale e ha fatto valere il pagamento dell'importo posto in esecuzione unicamente in sede di reclamo. La tassa di giustizia va quindi posta a carico della reclamante sia per la procedura di prima istanza che per quella di reclamo (art. 108 CPC). Di riflesso, la reclamante non ha diritto a ripetibili, le quali non sono in ogni caso state protestate (act. A.1). Dispositivo”
“La tassa di giustizia per la procedura di prima istanza segue la soccomben- za della creditrice (art. 106 cpv. 1 CPC). Per quanto riguarda la procedura di re- clamo, si osserva che la debitrice avrebbe potuto far valere l'avvenuto pagamento in occasione dell'udienza del 31 maggio 2022 dinnanzi al Tribunale regionale, alla quale, nonostante regolare citazione, non si è presentata. I costi della procedura di reclamo sono quindi da porre a suo carico (art. 108 CPC). Di riflesso, essa non ha diritto a ripetibili.”
“L'autorità precedente ha disposto il versamento dell'importo di CHF 1'300.00, già anticipato dalla creditrice, all'Ufficio esecuzioni e fallimenti Re- gione Moesa quale copertura parziale delle spese esecutive. La debitrice non è gravata da tale versamento; in relazione a questo aspetto il reclamo è quindi inammissibile. La tassa di giustizia per la procedura di prima istanza segue, per contro, la soccombenza della creditrice. La debitrice avrebbe potuto far valere l'avvenuto pagamento in occasione dell'- udienza del 3 marzo 2021 dinnanzi al Tribunale regionale, alla quale, nonostante regolare citazione, non si è presentata. I costi della procedura di reclamo sono quindi da porre a suo carico (art. 108 CPC). Di riflesso, essa non ha diritto a ripeti- bili. Eventuali pretese di rimborso relative ai costi procedurali dovranno - in as- senza di un'esplicita transazione giudiziaria - essere fatte valere direttamente tra le parti.”
“Juni 2021 (BV210007) - 2 - Beschluss des Bezirksgerichts: (act. 5 [Aktenexemplar]) 1. Die Gläubiger 1-5, der Schuldner und der Miterbe E._____ werden auf Freitag, 17. September 2021, 8.30 Uhr, zur Einigungsverhandlung an das Berichtsgebäude Horgen, Burghal- denstrasse 3, 8810 Horgen, vorgeladen. Sie werden hiermit aufgefordert, zur bezeichneten Zeit persönlich (mit oder ohne Vertreter) zu erscheinen oder sich durch eine handlungsfähige Person mit schriftlicher Vollmacht vertreten zu lassen. Juristische Personen haben eine Person zu entsenden, welche über die Streitsache orientiert und zum Abschluss eines Vergleichs ermächtigt ist. Bei nicht genügend entschuldigtem Ausbleiben einer vorgeladenen Person kann diese mit Ordnungsbusse bis Fr. 1'000.– bestraft werden (Art. 128 Abs. 1 ZPO). Sie kann ausserdem dazu verpflichtet werden, die durch ihr Aus- bleiben unnötigerweise entstandenen Prozesskosten und eine Parteient- schädigung an die erschienenen Parteien zu bezahlen (Art. 108 ZPO); das- selbe gilt, wenn die Verhandlung abgebrochen wird, weil der entsandte Ver- treter der juristischen Person über die Streitsache nicht orientiert ist. Aufgrund der Corona-Massnahmen ist die Platzzahl beschränkt. Falls eine Partei mit mehr als einer Person an der Verhandlung teilnehmen will, hat sie dies bis spätestens 10 Tage vor der Verhandlung dem Gericht mitzuteilen. Auf Seite des Miterben rechnet das Gericht mit der Teilnahme von zwei Personen. 2. Die Durchführung der Einigungsverhandlung wird an Gerichtspräsident Dr. iur. R. Nadig, bei dessen Verhinderung an jeden anderen Richter oder Ersatzrichter des Bezirksgerichts Horgen, delegiert. 3. Der Gläubigerin 1 wird eine Frist von 10 Tagen ab Zustellung dieses Be- schlusses angesetzt, um einen Kostenvorschuss von CHF 1'000.– zu leis- ten. - 3 - Bei Säumnis würde die Einigungsverhandlung bzw. die Bestimmung der Verwertungsart unter Anzeige an die Gläubiger einstweilen unterbleiben. Die Zahlung ist rechtzeitig erfolgt, wenn der Betrag spätestens am letzten Tag der Frist der Post zur Einzahlung zugunsten des Gerichts übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet wird.”
Ist ein Gutachten schwer mangelhaft und nicht verwendbar, kann nach Art. 108 ZPO über den Anspruch auf Entschädigung (auch Verweigerung) entschieden werden.
“Mit der Aufhebung des Entscheids fällt auch die Kostenverlegung durch die Vorinstanz dahin. Das Regionalgericht wird darüber in seinem neuen Endentscheid befinden müssen. Ebenso wird es darüber zu entscheiden haben, ob die Gutachterin Anspruch auf Entschädigung hat, nachdem ihr Gutachten schwere Mängel aufweist und nicht verwendet werden kann (Art. 108 ZPO; vgl. auch die Verfügung vom 23. Juni 2022, in der die Vorinstanz die Ablehnung einer Entschädigung bereits angedroht hat, RG act. V.134). Demnach wird erkannt:”
Fehlende Erfolgsaussichten führen für sich genommen nur in engen Ausnahmefällen zur Kostenauflage nach Art. 108 ZPO. Als Beispiele werden trölerische Begehren oder ein nachgerade missbräuchlich herbeigeführter Auslandsbezug genannt.
“Im Übrigen ist die Generalklausel ohnehin zurückhaltend anzuwenden (BSK ZPO-Rüegg/Rüegg, Art. 107 N 9). Auch unter diesem Aspekt ist die Beschwerde unbegründet. 3.2.4.3. Nachdem die Gegenstandslosigkeit der zurückgezogenen Begehren nicht dargetan wurde und keineswegs feststand, kann der Gesuchsgegnerin nicht vorgeworfen werden, unnötige Kosten verursacht zu haben, indem sie die Vorin- - 16 - stanz nicht über die Erhebung ihrer Scheidungsklage bzw. die Terminkollision in- formierte (Urk. 49 Rz 26). Soweit die Begehren nämlich nicht gegenstandslos ge- worden sein sollten (was auch in diesem Kontext nicht die Vorinstanz abzuklären hatte), hätten sie ohne den Rückzug ungeachtet des prozessualen Verhaltens der Gesuchsgegnerin materiell beurteilt werden müssen. Und fehlende Erfolgsaus- sichten eines Begehrens führen – ebenso wie ein von einer Partei geschaffener Auslandsbezug – nur in engen Ausnahmefällen (z.B. bei trölerischen Begehren oder nachgerade missbräuchlich herbeigeführtem Auslandsbezug) zur Kostenauf- lage nach Art. 108 ZPO. Ein solcher Fall liegt aber nicht vor. Abgesehen davon zeigt der Gesuchsteller auch nicht auf, dass und wo (Aktenstelle) die Gesuchs- gegnerin einen aussichtslosen "Antrag auf güterrechtliche Trennung der Woh- nung in Meilen" gestellt hat (vgl. vorne, E. 2.2). Die Kostenauflage gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO verstösst somit nicht gegen Art. 108 ZPO (vgl. Urk. 49 Rz 26). Letzteres gilt insbesondere auch in Bezug auf die Parteientschädigung. Einerseits umfasst der Grundsatz von Art. 106 Abs. 1 ZPO nicht nur die Gerichts- kosten, sondern auch die Parteientschädigung (vgl. vorne, E. 3.2.4; BK ZPO I- Sterchi, Art. 106 N 1; Urwyler/Grütter, DIKE-Komm-ZPO, Art. 106 N 1; KUKO ZPO-Schmid, Art. 106 N 1). Die Pflicht, bei Unterliegen die Gerichtskosten zu tra- gen, geht deshalb grundsätzlich mit der Pflicht zur Leistung einer Parteientschä- digung an die Gegenpartei einher. Andererseits könnten die anwaltlichen Aufwen- dungen der Parteien nur dann als unnötig verursachte Parteikosten betrachtet werden, wenn feststünde, dass die Rechtsbegehren des Gesuchstellers durch das Verhalten der Gesuchsgegnerin gegenstandslos wurden.”
“Nachdem die Gegenstandslosigkeit der zurückgezogenen Begehren nicht dargetan wurde und keineswegs feststand, kann der Gesuchsgegnerin nicht vorgeworfen werden, unnötige Kosten verursacht zu haben, indem sie die Vorin- - 16 - stanz nicht über die Erhebung ihrer Scheidungsklage bzw. die Terminkollision in- formierte (Urk. 49 Rz 26). Soweit die Begehren nämlich nicht gegenstandslos ge- worden sein sollten (was auch in diesem Kontext nicht die Vorinstanz abzuklären hatte), hätten sie ohne den Rückzug ungeachtet des prozessualen Verhaltens der Gesuchsgegnerin materiell beurteilt werden müssen. Und fehlende Erfolgsaus- sichten eines Begehrens führen – ebenso wie ein von einer Partei geschaffener Auslandsbezug – nur in engen Ausnahmefällen (z.B. bei trölerischen Begehren oder nachgerade missbräuchlich herbeigeführtem Auslandsbezug) zur Kostenauf- lage nach Art. 108 ZPO. Ein solcher Fall liegt aber nicht vor. Abgesehen davon zeigt der Gesuchsteller auch nicht auf, dass und wo (Aktenstelle) die Gesuchs- gegnerin einen aussichtslosen "Antrag auf güterrechtliche Trennung der Woh- nung in Meilen" gestellt hat (vgl. vorne, E. 2.2). Die Kostenauflage gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO verstösst somit nicht gegen Art. 108 ZPO (vgl. Urk. 49 Rz 26). Letzteres gilt insbesondere auch in Bezug auf die Parteientschädigung. Einerseits umfasst der Grundsatz von Art. 106 Abs. 1 ZPO nicht nur die Gerichts- kosten, sondern auch die Parteientschädigung (vgl. vorne, E. 3.2.4; BK ZPO I- Sterchi, Art. 106 N 1; Urwyler/Grütter, DIKE-Komm-ZPO, Art. 106 N 1; KUKO ZPO-Schmid, Art. 106 N 1). Die Pflicht, bei Unterliegen die Gerichtskosten zu tra- gen, geht deshalb grundsätzlich mit der Pflicht zur Leistung einer Parteientschä- digung an die Gegenpartei einher. Andererseits könnten die anwaltlichen Aufwen- dungen der Parteien nur dann als unnötig verursachte Parteikosten betrachtet werden, wenn feststünde, dass die Rechtsbegehren des Gesuchstellers durch das Verhalten der Gesuchsgegnerin gegenstandslos wurden. Das trifft nach dem Gesagten aber nicht zu. Indem die Vorinstanz der Gesuchsgegnerin (und nicht dem Gesuchsteller) eine Parteientschädigung zusprach, hat sie Art. 108 ZPO nicht verletzt (vgl. Urk. 49 Rz 28). 3.2.”
Art. 108 ZPO verankert das Verursacherprinzip für unnötige Prozesskosten. Nach Rechtsprechung und Lehre kann Art. 108 ZPO auch gegenüber dem Kanton bzw. der Vorinstanz zur Anwendung gelangen, wenn Verfahrensfehler oder Gehörsverletzungen der Vorinstanz das Rechtsmittelverfahren veranlasst und dadurch nicht nur Gerichts-, sondern auch unnötige Parteikosten angefallen sind. In solchen Fällen können sowohl Gerichts- als auch Parteikosten dem Kanton bzw. der betreffenden Vorinstanz auferlegt werden.
“Gemäss Art. 95 Abs. 1 ZPO sind unter dem Oberbegriff Prozesskosten die Gerichtskosten und die Parteientschädigung zu subsumieren. Nach Art. 108 ZPO hat unnötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. Das Ge- setz statuiert damit für unnötige Kosten das Verursacherprinzip. Eine praktisch gleichlautende Bestimmung enthält Art. 66 Abs. 3 BGG. Die dazu ergangene Rechtsprechung kann bei der Auslegung von Art. 108 ZPO berücksichtigt werden (BGE 141 III 426 E. 2.4.1 m.w.H.). In BGE 138 III 471 E. 7 hat das Bundesgericht den Kanton Zürich wegen Provozierung eines negativen Kompetenzkonflikts zu- folge fehlerhafter Auslegung von Art. 406 ZPO in Anwendung von Art. 68 Abs. 4 i.V.m. Art. 66 Abs. 3 BGG dazu verpflichtet, an die Parteien Entschädigungen zu leisten. Daraus ist zu schliessen, dass Art. 108 ZPO auch für den Kanton gilt, wenn zufolge Verfahrensfehler nicht nur Gerichts-, sondern auch unnötige Partei- kosten angefallen sind (KUKO ZPO-Schmid/Jent-Sørensen Art. 107 N 15 und Art. 116 N 3). Die im Beschwerdeverfahren angefallenen Parteikosten sind nicht von den Parteien veranlasst worden, sondern von der Vorinstanz, welche es un- terlassen hat, die Parteientschädigungen miteinander zu verrechnen. Der Be- klagte war daher gezwungen (vgl. Urk. 100 f.), das erstinstanzliche Urteil vom 28. August 2023 beim Obergericht mit Kostenbeschwerde anzufechten. Wie auf- gezeigt, obsiegt der Beklagte im Beschwerdeverfahren, weshalb es sich rechtfer- tigt, den Kanton Zürich zu verpflichten, ihm für das Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung auszurichten. - 5 -”
“108 ZPO auch für den Kanton gilt, wenn zufolge Verfahrensfehler nicht nur Gerichts-, sondern auch unnötige Parteikosten anfallen (KUKO ZPO-Schmid/Jent-Sørensen, 3. Aufl., 2021, Art. 108 N 6). Die vorstehenden Erwägungen haben gezeigt, dass die Beschwerde vom 12. Juni 2023 berechtigt ist und die Sache namentlich aufgrund des Verfahrensfehlers und der Verletzung des Gehörs der Beschwerdeführerin durch die Vorinstanz an diese zur Neubeurteilung zurückgewiesen werden muss. Die anwaltlich unvertretene Beschwerdegegnerin hat sich im Rechtsmittelverfahren zum prozessualen Vorgehen der Vorinstanz nicht geäussert, mithin das mängelbehaftete Vorgehen der Vorinstanz nicht geschützt. Die Beschwerdegegnerin hat einzig zur fraglichen Zahlungseinstellung der Beschwerdeführerin Stellung genommen, die aber im Rechtsmittelverfahren nicht beurteilt werden musste. Es wäre unbillig, der Beschwerdegegnerin unter diesen Umständen die entstandenen Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens tragen zu lassen. Vielmehr rechtfertigt es sich, die Prozesskosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens gestützt auf Art. 108 ZPO dem Kanton aufzuerlegen. Demnach ist die zweitinstanzliche Entscheidgebühr, welche in Anwendung von Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, SR 281.35) auf CHF”
In den Schlichtungsverfahren im Sinne der Art. 202–212 ZPO schliesst Art. 113 Abs. 1 ZPO die Zuteilung von Dépens aus; die herrschende Lehre hält diese Regelung für abschliessend, sodass eine Abweichung gestützt auf Art. 108 ZPO (etwa wegen unnötig verursachter Kosten) nicht möglich ist. Die diesbezüglichen dogmatischen Erwägungen sind jedoch nicht ohne Weiteres auf die Schlichtungs-/Versöhnungssitzung im Scheidungsverfahren zu übertragen, da die formelle vorprozessuale Schlichtung im Scheidungsverfahren ausgeschlossen ist, obwohl eine Versöhnungsaussprache vorgesehen sein kann.
“Dans un second moyen, la recourante soutient que l’article 113 CPC exclut totalement l’allocation de dépens en procédure de conciliation et que l’article 108 CPC (frais – soit les frais judiciaires et les dépens – causés inutilement) n’est pas applicable. 3.1. Aux termes de l’article 113 al. 1 CPC, il n’est pas alloué de dépens (art. 95 al. 1 let. b CPC) en procédure de conciliation. La doctrine majoritaire (Tappy, in CR CPC, 2e éd. 2019, n. 6 ad art.113 ; Püntener, Das mietrechtliche Schlichtungsverfahren in der Zivilprozessordnung, in mp 4/2011, p.243ss, 252, n° 2.4.4 et les nombreuses réf. citées) est d’avis que cette disposition concerne toutes les opérations de conciliation au sens des articles 202 à 212 CPC. Elle considère que l’exclusion des dépens dans ce cadre vaut pour toutes les causes et qu’aucune dérogation n’est possible, ni en cas de témérité (art. 115 CPC), ni au motif que des frais auraient été causés inutilement (art. 108 CPC, qui vise aussi bien les frais au sens strict que les dépens) (Tappy, in CR CPC, 2e éd. 2019, n. 6 ad art. 113 ; Rüegg/Rüegg, in BSK ZPO, 3e éd. 2017, n. 2 ad art. 113 ; en lien avec l’art. 108 CPC, cf. Sterchi, in BK ZPO, Band I, 2012, n. 4 ad art. 113). Ces considérations doctrinales ne peuvent être reprises telles quelles en rapport avec l’audience de conciliation en procédure de divorce (art. 291 CPC) puisque, formellement, la procédure de conciliation préalable est exclue en procédure de divorce (art. 198 let. c CPC). Cela ne signifie pas pour autant que la procédure de divorce se déroule sans qu’aucune tentative de conciliation ne soit menée par le juge civil. Une audience de conciliation est prévue dans le cadre de la procédure de divorce sur demande unilatérale. Dans les deux cas, la conciliation a lieu et elle a pour objectif de favoriser la composition et d’éviter aux parties de devoir affronter (ou de continuer) une procédure au fond (en lien avec les art. 197 ss CPC : Message CPC in FF 2006 p. 6874/6911 ; en rapport avec l’art. 291 al. 2 CPC). Cela dit, les règles régissant la procédure de conciliation (art. 202 ss CPC) visent une phase préliminaire à la procédure de première instance, soit une phase n’existant pas dans la procédure de divorce, qui fait intervenir la phase de conciliation (dans le cadre d’une procédure unilatérale) après la réception de la demande (art.”
“Il convient dès lors de se fonder sur l’état de fait retenu dans la décision attaquée. 3. Dans un second moyen, la recourante soutient que l’article 113 CPC exclut totalement l’allocation de dépens en procédure de conciliation et que l’article 108 CPC (frais – soit les frais judiciaires et les dépens – causés inutilement) n’est pas applicable. 3.1. Aux termes de l’article 113 al. 1 CPC, il n’est pas alloué de dépens (art. 95 al. 1 let. b CPC) en procédure de conciliation. La doctrine majoritaire (Tappy, in CR CPC, 2e éd. 2019, n. 6 ad art.113 ; Püntener, Das mietrechtliche Schlichtungsverfahren in der Zivilprozessordnung, in mp 4/2011, p.243ss, 252, n° 2.4.4 et les nombreuses réf. citées) est d’avis que cette disposition concerne toutes les opérations de conciliation au sens des articles 202 à 212 CPC. Elle considère que l’exclusion des dépens dans ce cadre vaut pour toutes les causes et qu’aucune dérogation n’est possible, ni en cas de témérité (art. 115 CPC), ni au motif que des frais auraient été causés inutilement (art. 108 CPC, qui vise aussi bien les frais au sens strict que les dépens) (Tappy, in CR CPC, 2e éd. 2019, n. 6 ad art. 113 ; Rüegg/Rüegg, in BSK ZPO, 3e éd. 2017, n. 2 ad art. 113 ; en lien avec l’art. 108 CPC, cf. Sterchi, in BK ZPO, Band I, 2012, n. 4 ad art. 113). Ces considérations doctrinales ne peuvent être reprises telles quelles en rapport avec l’audience de conciliation en procédure de divorce (art. 291 CPC) puisque, formellement, la procédure de conciliation préalable est exclue en procédure de divorce (art. 198 let. c CPC). Cela ne signifie pas pour autant que la procédure de divorce se déroule sans qu’aucune tentative de conciliation ne soit menée par le juge civil. Une audience de conciliation est prévue dans le cadre de la procédure de divorce sur demande unilatérale. Dans les deux cas, la conciliation a lieu et elle a pour objectif de favoriser la composition et d’éviter aux parties de devoir affronter (ou de continuer) une procédure au fond (en lien avec les art. 197 ss CPC : Message CPC in FF 2006 p.”
Bei der Frage, ob Kosten als unnötig gelten, ist Massstab, was ein Prozessbeteiligter, der nach den Regeln der Kunst vorgeht, hätte tun sollen und nicht das Ergebnis ex post. Die Verteilung der Kosten fällt in den Ermessen der Behörde; dessen Ausübung überprüft das Bundesgericht nur mit Zurückhaltung.
“108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et les arrêts cités). Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe de l’économie de la procédure (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). L’imputabilité de ces frais n’est pas subordonnée à un comportement répréhensible (ATF 141 III 426 consid. 2.4.4 ; TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). Elle doit s’apprécier par rapport à ce qu’un plaideur procédant selon les règles de l’art aurait fait et non en fonction d’un résultat a posteriori (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). La décision sur la répartition des frais relève du pouvoir d’appréciation du juge (art. 4 CC). Quand bien même il résulte de son texte qu’il ne s’agit pas d’une disposition potestative, la doctrine est d’avis que le juge dispose aussi d’un certain pouvoir d’appréciation dans l’application de l’art. 108 CPC (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). Le Tribunal fédéral n’en revoit l’exercice qu’avec retenue ; il n’intervient que si l’autorité cantonale a abusé de son pouvoir d’appréciation, en prenant en considération des éléments qui ne jouent pas de rôle au sens de la loi ou en omettant de tenir compte de facteurs essentiels (TF 5A_197/2022 du 24 juin 2022 consid. 4.1.2 et l’arrêt cité). 3.2.2 L’établissement des faits ou l’appréciation des preuves est arbitraire si le juge n’a manifestement pas compris le sens et la portée d’un moyen de preuve, s’il a omis, sans raison sérieuse, de tenir compte d’un moyen important propre à modifier la décision attaquée ou encore si, sur la base des éléments recueillis, il a fait une déduction insoutenable. Le recourant doit encore démontrer en quoi le constat est arbitraire et son caractère causal pour la décision attaquée (Chabloz et al., Petit Commentaire, Code de procédure civile, Bâle 2021, n. 5 ad art. 320 CPC et la référence citée).”
“108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (arrêts 5A_246/2019 du 9 juin 2020 consid. 7.1; 5A_5/2019 du 4 juin 2019 consid. 3.3.1; 4A_74/2018 du 28 juin 2018 consid. 7.2.1). Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure (arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et la référence). L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible (ATF 141 III 426 consid. 2.4.4; arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et la référence). Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et la référence). La décision sur la répartition des frais relève du pouvoir d'appréciation du juge (art. 4 CC). Quand bien même il résulte de son texte qu'il ne s'agit pas d'une disposition potestative, la doctrine est d'avis que le juge dispose aussi d'un certain pouvoir d'appréciation dans l'application de l'art. 108 CPC (arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et les références). Le Tribunal fédéral n'en revoit l'exercice qu'avec retenue; il n'intervient que si l'autorité cantonale a abusé de son pouvoir d'appréciation, en prenant en considération des éléments qui ne jouent pas de rôle au sens de la loi ou en omettant de tenir compte de facteurs essentiels (arrêt 5A_246/2019 précité consid. 5.1 et 7.1).”
“Sont notamment des frais qui ne sont imputables ni aux parties ni à des tiers ceux qui sont provoqués par une grave erreur de procédure du juge. Un recours étant alors nécessaire pour corriger cette erreur, les frais judiciaires peuvent être laissés à la charge du canton pour autant que la partie adverse n’ait pas conclu au rejet du recours (cf. PC CPC-Stoudmann, 2021, art. 107 n. 42). L'art. 107 al. 2 CPC ne s’étend en revanche pas aux dépens, de sorte que le canton ne peut être condamné à verser des dépens à des parties, sauf lorsqu'il revêt lui-même la qualité de partie et est soumis à ce titre aux règles ordinaires de l'art. 106 CPC (cf. ATF 140 III 385 consid. 4.1 ; 139 III 471 consid. 3.3). Tel est en particulier le cas en cas de recours pour retard injustifié ou de recours contre le refus d’assistance judiciaire (cf. ATF 142 III 110 consid. 3.2). Les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés (art. 108 CPC), indépendamment du sort de la cause (arrêt TF 4A_74/2018 du 28 juin 2018 consid. 7.2.1). L’art. 108 CPC concerne les frais de justice et les dépens causés inutilement. Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure (CR-CPC-Tappy, 2e éd. 2019, art. 108 CPC n. 5). L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible (ATF 141 III 426 consid. 2.4.4; arrêt TF 5A_519/2019 du 20 octobre 2019 consid. 3.5). Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (Tappy, art. 108 CPC n. 7). 6.4. En l’espèce, l’appelant critique la répartition des frais de première instance à titre indépendant, point devant en l’état également être tranché lorsque la Cour de céans a statué à nouveau sur l’autorité parentale (cf. art. 318 al. 3 CPC). Au dernier état de leurs conclusions, intimée et appelant requièrent en commun que l’Etat supporte les frais judiciaires et les dépens en raison des interventions dysfonctionnelles que leur famille a subies.”
Art. 108 ZPO kann unnötige Prozesskosten derjenigen Partei auferlegen, die sie verursacht hat. Dazu gehören nach der Rechtsprechung und Literatur insbesondere Kosten, die durch verspätete oder fehlerhafte Prozesshandlungen entstehen (z. B. verspätete Eingaben, Nachreichungen, Wiederherstellungs- oder Wiederaufnahmeverfahren), wobei für die Kostenverteilung kein Verschulden der Partei erforderlich ist. Soweit eine Partei beispielsweise erforderliche Kopien nicht rechtzeitig einreicht und das Gericht diese selbst anfertigt, können die dadurch entstehenden Kosten der betreffenden Partei auferlegt werden.
“Die Prozesskosten gehen in der Regel zu Lasten der unterliegenden Partei (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Da das Wiederherstellungsverfahren jedoch - wenn auch unverschuldet - von der säumigen Partei verursacht wurde, hat sie die Prozess- kosten zu tragen (Art. 108 ZPO; Urs H. Hoffmann-Nowotny/Katrin Brunner, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar zur ZPO, 3. Aufl., Basel 2021, N 4 zu Art. 149 ZPO m.w.H.). Die Kosten des vorliegenden Verfahrens in der Höhe von CHF”
“Grundsätzlich werden Gerichtskosten nach Obsiegen und Unterliegen ver- teilt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Ausnahme von diesem Grundsatz wird in Art. 108 ZPO geregelt, wonach unnötige Prozesskosten zu bezahlen hat, wer sie verur- sacht hat. Als unnötig sind in erster Linie jene Kosten zu qualifizieren, welche durch verspätete oder fehlerhafte Prozesshandlungen verursacht werden. Ein vorwerfbares Verhalten wird nicht verlangt (BK ZPO-S TERCHI, Art. 108 N 4 m.w.H. auf die Botschaft der ZPO). - 9 - Die Berufungsklägerin dringt mit ihrer Berufung durch. Allerdings hätte sie die neu vor der Kammer eingereichten Dokumente, namentlich ihre gesamten Steuerunterlagen, wie bereits erwähnt, der Vorinstanz schon bei Gesuchseinrei- chung vorlegen können. In Anwendung von Art. 108 ZPO sind ihr deshalb die Kosten des Berufungsverfahrens aufzuerlegen.”
“131 ZPO verletzt. Deshalb seien die Dokumente im Ordner nicht zu berücksichtigen (vgl. Berufungsantwort Rz. 30). Dieser Einwand ist unbegründet. Gemäss Art. 131 ZPO sind Eingaben und Beilagen in Papierform in je einem Exemplar für das Gericht und für jede Gegenpartei einzureichen. Andernfalls kann das Gericht eine Nachfrist ansetzen oder die notwendigen Kopien auf Kosten der Partei erstellen. Selbst wenn eine Partei die erforderlichen Kopien innert einer vom Gericht angesetzten Nachfrist nicht einreicht, ist es unzulässig, deshalb auf die Eingabe nicht einzutreten (Frei, a.a.O., Art. 131 ZPO N 8; Staehelin, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 131 N 4; Sutter-Somm/Seiler, a.a.O., Art. 131 N 4), die Eingabe als nicht erfolgt zu betrachten (Gschwend, Art. 131 ZPO N 1) oder die Beilagen aus dem Recht zu weisen (Staehelin, a.a.O., Art. 131 N 4). Das Gericht hat bloss die erforderlichen Kopien selbst zu erstellen und die anfallenden Kosten gestützt auf Art. 108 ZPO der betreffenden Partei aufzuerlegen (Sutter-Somm/Seiler, a.a.O., Art. 131 N 2; vgl. Jenny/Abegg, in: Gehri et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2023Art. 131 N 4; Staehelin, a.a.O., Art. 131 N 4). Eine Eingabe ist eine schriftliche Prozesshandlung einer Partei (Frei, a.a.O., Art. 130 ZPO N 2; Sutter-Somm/Seiler, a.a.O., Art. 130 N 1; Weber, a.a.O., Art. 130132 N 2). Eine solche kann definiert werden als eine das Verfahren betreffende schriftliche Äusserung einer Partei (vgl. Bohnet, a.a.O., Art. 130 CPC N 2; Kramer/Erk, in: Brunner et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 130 N 2). Blosse Begleitschreiben zu Aktenzustellungen sind keine Eingaben im Sinn von Art. 130132 ZPO (Frei, a.a.O., Art. 130 ZPO N 2; Weber, a.a.O., Art. 130132 ZPO N 2). Beilagen gehören zu einer Eingabe (Weber, Art. 130132 ZPO N 5). Indem E____ in der Hauptverhandlung des Zivilgerichts einen Ordner mit Dokumenten eingereicht hat, hat er im Rahmen einer mündlichen Prozesshandlung Beweismittel in der Form von Urkunden eingereicht.”
“Il en va de même dans la situation inverse, à savoir lorsque des débats d’instruction ont lieu avant un second échange d’écritures. Demeure réservé le cas où le tribunal exclut la possibilité d’alléguer des faits et de présenter des moyens de preuve nouveaux lors de débats d’instruction aux seules fins de pourparlers transactionnels. Si tel est le cas, les parties peuvent exercer ultérieurement leur « seconde chance » d’alléguer des faits et moyens de preuve nouveaux (voir PC CPC-Heinzmann/Pasquier, art. 229 n. 7). 1.3.3. En procédure simplifiée, l’art. 229 CPC s’applique certes par analogie (art. 219 CPC). Toutefois, lorsque la maxime inquisitoire sociale s’applique et la Cour établit d’office les faits, l’art. 229 al. 3 CPC prévoit que celle-ci admet des faits et moyens de preuve nouveaux jusqu’aux délibérations (voir PC CPC-Heinzmann/Pasquier, art. 229 n. 4, 11 et les références; Bohnet, art. 247 n. 7). Dans ces cas, bien que le tribunal doive prendre en compte les nova jusqu’aux délibérations, les coûts causés inutilement, au sens de l’art. 108 CPC, par une invocation tardive peuvent être mis à la charge de la partie qui en est responsable. On peut notamment penser au cas où les débats principaux doivent être interrompus pour permettre l’administration d’une preuve qui aurait pu être requise plus tôt (voir PC CPC-Heinzmann/Pasquier, art. 229 n. 12). 1.3.4. En l’espèce, la maxime inquisitoire s’applique et la Cour établit d’office les faits (voir ci-dessus consid. 1.2). Il en résulte que les nouveaux faits et moyens de preuve allégués le 26 mars 2024, soit la veille des débats d’instruction, l’ont été avant les délibérations et doivent dès lors être admis, indépendamment de la question de savoir s’ils auraient déjà pu l’être lors du double échange d’écritures préalable. Leur éventuelle invocation tardive sera dès lors uniquement examinée sous l’angle de la répartition des frais (voir ci-dessous consid. 10.2). 1.4. Le 28 mars 2024, respectivement le 10 avril 2024, soit après la clôture de la procédure probatoire et le prononcé des plaidoiries finales en séance du 27 mars 2024, les parties ont chacune produit une détermination spontanée.”
Bei nachgewiesener Indigenz wird unentgeltliche Prozessführung (Prozesshilfe) gewährt; die betroffene Person wird infolgedessen von den Gerichtskosten befreit (Art. 108 ZPO).
“rapport d’expertise, p. 5). 2.5. Au vu de ces éléments, la Cour retient que l'assistance personnelle dont a besoin la personne concernée ne peut, en l'état, lui être fournie d'une autre manière que par le maintien de son placement à des fins d'assistance, mesure en l'espèce nécessaire, adéquate et proportionnée, de sorte qu'il doit être confirmé. Quant au CSH Marsens, il est actuellement adapté pour prendre en charge la personne concernée. Aucune date ne pouvant être avancée par le corps médical pour la sortie, il n'y a, comme l'a fait la Justice de paix, pas lieu de limiter la durée du placement. Celui-ci sera donc maintenu tant et aussi longtemps que l'état de santé de la personne concernée ne se sera pas stabilisé ou qu'un lieu de vie garantissant la poursuite des traitements nécessaires n'aura pas été trouvé. Il s'ensuit le rejet du recours et la confirmation de la décision attaquée. 3. Selon l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont mis à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Compte tenu de l'issue de la cause, B.________ doit supporter les frais judiciaires, fixés à CHF 400.-. Celui-ci n’ayant aucun revenu, l’assistance judiciaire lui sera dès lors accordée d’office. (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision de la Justice de paix de l’arrondissement de la Sarine du 12 juillet 2023 est confirmée. II. Sous réserve de l’assistance judiciaire accordée d’office à B.________ pour la procédure de recours, les frais judiciaires de la procédure de recours sont mis à sa charge, par CHF 400.-. III. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 72 à 77 et 90 ss de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF). L'acte de recours motivé doit être adressé au Tribunal fédéral, 1000 Lausanne 14. Fribourg, le 2 août 2023/fpi Le Vice-Président : La Greffière-rapporteure : 106 2023 64 Art.”
“Au vu de ces éléments, la Cour retient que l’assistance personnelle dont a besoin le recourant ne peut, en l’état, lui être fournie d’une autre manière que par le maintien de son placement à des fins d’assistance, mesure en l’espèce nécessaire, adéquate et proportionnée, de sorte qu’il doit être confirmé, étant précisé qu’il est pris acte que la libération du recourant interviendra le lundi 18 juillet 2022. Quant au CSH, il est adapté pour prendre en charge le recourant jusqu’à cette date (cf. rapport d’expertise, p. 6). Il s'ensuit le rejet du recours. 3. 3.1. Le 11 juillet 2022, la curatrice du recourant a informé la Cour au sujet de la situation financière précaire de ce dernier, de sorte que son indigence peut être considérée comme avérée. A.________ sera dès lors mis au bénéfice de l’assistance judiciaire pour la procédure de recours, en ce sens qu’il est exonéré des frais judiciaires. 3.2. Selon l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont mis à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Compte tenu de l'issue de la cause, A.________ doit ainsi supporter les frais judiciaires, fixés à CHF 1'415.85 (émolument forfaitaire : CHF 400.-; frais d'expertise : CHF 1’015.85), sous réserve de l'assistance judiciaire. (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté, acte étant pris que la libération de A.________ interviendra le lundi 18 juillet 2022. II. L'assistance judiciaire est accordée pour la procédure de recours à A.________, qui est en conséquence exonéré des frais judiciaires. III. Sous réserve de l'assistance judiciaire, les frais judiciaires de la procédure de recours, par CHF 1'415.85 (émolument forfaitaire : CHF 400.-; frais d'expertise : CHF 1’015.85), sont mis à la charge de A.________. IV. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 72 à 77 et 90 ss de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF).”
“La tâche de la curatrice de trouver rapidement un lieu de vie approprié est dès lors particulièrement ardue, même si elle doit s’y employer activement. Il est cela étant admis par la jurisprudence qu’en présence d’une personne souffrant de troubles psychiques qui risque d’être livrée à elle-même et d’être mise en danger en cas de libération, le placement à des fins d’assistance peut avoir pour but de préparer un transfert dans un endroit protégé, la question de la durée du placement (qui pourrait devenir disproportionné après un certain temps) devant être examinée dans le cadre de l’examen périodique de l’art. 431 CC (arrêt TF 5A_775/2019 du 27 novembre 2019 consid. 4.5.2 ; ég. 5A_386/2020 du 11 juin 2020 consid. 2.4). Or, le placement a débuté le 20 novembre 2020 et ne peut être qualifié de disproportionné. 2.4. Il s'ensuit le rejet du recours et la confirmation de la décision attaquée. 3. Selon l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont mis à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Compte tenu de l'issue de la cause, A.________ doit ainsi supporter les frais judiciaires, fixés à CHF 1'415.85 (émolument forfaitaire : CHF 400.-; frais d'expertise : CHF 1'015.85), sous réserve de l'assistance judiciaire qui lui est octroyée d’office, son indigence étant évidente et la cause, compte tenu de sa nature, ne pouvant être considérée comme dépourvue de chance de succés. la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision de la Justice de paix de l’arrondissement de la Gruyère du 24 novembre 2020 est confirmée. II. L’assistance judiciaire partielle est accordée à A.________ qui est en conséquence exonérée des frais judiciaires. Les frais judiciaires, par CHF 1'415.85 (émolument forfaitaire : CHF 400.-; frais d'expertise: CHF 1'015.85), sont mis à la charge de A.________, sous réserve de l’assistance judiciaire. III. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art.”
Fehlt eine tatsächliche Einflussnahme oder sonstiger Kausalzusammenhang, dürfen Prozesskosten nach Art. 108 ZPO nicht allein aufgrund vorgebrachter rechtlicher Ausführungen dem Vertreter oder Mandanten auferlegt werden.
“Dieser wiederholt erhobene Vorwurf blieb seitens des Ehemannes bzw. seiner Rechtsvertreterin zwar unwidersprochen. Die Rechtsvertreterin des Ehe- mannes gibt in ihrer Honorarnote jedoch an, dass sie am 13. Mai 2020 einen Tele- fonanruf von der Arbeitgeberin des Ehemannes "betr. Vollstreckbarkeit Schuld- neranweisung" erhalten habe (act. G.2). Dies spricht gegen eine Einflussnahme der Rechtsvertreterin des Ehemannes. Von einer solchen kann nicht allein auf- grund der rechtlichen Ausführungen in dem Schreiben der Arbeitgeberin ausge- gangen werden, können diese auch auf eine falsche Rechtsauskunft der unter- nehmenseigenen Rechtsabteilung zurückgehen. Aus diesen Gründen können die Kosten im Zusammenhang mit der Schuldneranweisung nicht nach Art. 108 ZPO dem Ehemann oder seiner Rechtsvertreterin auferlegt werden.”
Reine Verhandlungen, das Beantworten gegnerischer Schreiben oder Anträge auf Fristerstreckung begründen nicht von vornherein die Pflicht, die Kosten als «unnütz» zu tragen. Art. 108 ZPO setzt voraus, dass durch das Verhalten ein erheblicher, prozessökonomisch vermeidbarer Mehraufwand entstanden ist; das Vorliegen eines solchen Mehraufwands muss dargelegt bzw. ersichtlich sein.
“A suivre la recourante, il conviendrait au demeurant d'exempter de frais toute partie succombante qui aurait cru de bonne foi que sa position était fondée en droit. Un tel procédé ne serait cependant pas conforme aux art. 106 et 107 CPC. La recourante ne convainc pas non plus lorsqu'elle prétend que l'intimé aurait pu éviter la présente procédure en s'engageant par écrit à respecter les charges prévues par le pacte successoral, de sorte qu'il serait justifié de lui faire assumer les frais de l'instance. Il ne résulte en effet pas du dossier qu'une telle démarche de l'intimé aurait convaincu l'exécuteur testamentaire et la recourante d'accepter la délivrance du legs. A teneur du jugement entrepris, les parties ont en outre été en discussion sur les modalités de délivrance des tableaux à tout le moins d'août 2020 à mars 2021, sans trouver d'accord sur ce point. Le cas d'espèce ne saurait dès lors être assimilé à celui dans lequel le plaideur ne s'est pas adressé au défendeur avant d'agir en justice pour obtenir le respect de ses droits et peut être condamné à assumer les frais de l'instance en vertu de l'art. 108 CPC. Au vu de ce qui précède, le Tribunal n'a pas mésusé de son pouvoir d'appréciation en considérant que les circonstances du cas ne justifiaient pas de s'écarter de la règle générale de répartition des frais prévue par l'art. 106 al. 1 CPC. Le recours sera dès lors rejeté. 4. La recourante, qui succombe, sera condamnée aux frais du recours, arrêtés à 2'000 fr. (art. 17 et 38 RTFMC). Ces frais seront partiellement compensés avec l'avance fournie, laquelle reste acquise à l'Etat de Genève. La recourante sera dès lors condamnée à verser un montant de 1'200 fr. aux Services financiers du Pouvoir judiciaire à titre de solde des frais de recours (art. 111 al. 1 CPC). Elle sera en outre condamnée à verser des dépens de 2'000 fr. à l'intimé (art. 85 et 90 RTFMC; art. 25 et 26 al. 1 LaCC). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable le recours interjeté par A______ le 14 juin 2023 contre les chiffres 2 et 3 du dispositif du jugement JTPI/15305/2022 rendu le 22 décembre 2022 par le Tribunal de première instance dans la cause C/7285/2021-1.”
“L'intimée fait valoir en vain que l'appelant aurait prolongé la procédure par de multiples courriers spontanés et demandes de prolongation de délai. Si ces courriers étaient inutiles, ce qui n'est au demeurant pas avancé ni démontré, il ne tenait qu'à l'intimée de ne pas y répondre. Les demandes de prolongation de délai ne sont quant à elles pas de nature à occasionner des frais inutiles. L'intimée invoque également sans succès des pièces nouvelles produites par l'appelant en seconde instance, qui auraient pu être fournies en première instance. Elle n'expose pas en quoi cette démarche aurait causé des frais inutiles. Elle se prévaut, enfin, de façon générale et abstraite, et donc en vain encore, d'arguments insignifiants qu'aurait soulevés l'appelant, de mesures d'instruction inutiles qu'il aurait sollicitées et d'une multiplication des procédures qu'il aurait introduites à son encontre depuis de nombreuses années. 4.2.2 Il ne se justifie pas non plus de faire droit à la requête d'application de l'art. 128 al. 3 CPC. Les éléments invoqués à l'appui de cette demande, soit les mêmes que ceux soulevés en lien avec l'art. 108 CPC, ne relèvent pas du comportement qualifié qui justifie le prononcé d'une amende. 4.2.3 Sous réserve de la question de l'application des art. 108 et 128 CPC, la quotité et la répartition pour moitié à charge de chacune des parties des frais judiciaires de première instance n'est pas critiquée par les parties et est conforme aux normes applicables, vu la nature familiale du litige (art. 107 al. 1 let. c CPC). Il en est de même de la décision de refus d'allocation de dépens. Le jugement querellé sera donc confirmé sur ces points (art. 318 al. 3 CPC a contrario). 4.2.4 Les frais judiciaires de l'appel seront fixés à 5'000 fr. et ceux de l'appel joint à 1'000 fr. (art. 30 et 35 RTFMC). Les parties succombent toutes deux dans leur appel, respectivement appel joint, de sorte qu'elles supporteront chacune les frais judiciaires de leur acte. Les avances de frais versées par les parties sont acquises à l'Etat de Genève. L'appelant sera condamné à verser à l'Etat de Genève, soit pour lui les Services financiers du Pouvoir judiciaire, le solde des frais judiciaires à sa charge en 4'000 fr.”
Art. 108 ZPO wird zurückhaltend angewendet, wenn Vorsatz oder Missbräuchlichkeit nicht erkennbar sind; die Geltendmachung unnötiger Prozesskosten bedarf klarer Indizien für temeräres oder missbräuchliches Verhalten. Gleiches gilt, wenn die Parteien anonym oder unbekannt sind und sich die Kausalität für verursachte Kosten nicht ohne Weiteres feststellen lässt.
“au plus. Agit notamment de façon téméraire celui qui bloque une procédure en multipliant des recours abusifs ou celui qui dépose un recours manifestement dénué de toute chance de succès dont s'abstiendrait tout plaideur raisonnable et de bonne foi. La sanction disciplinaire a un caractère exceptionnel et postule un comportement qualifié. Les mesures disciplinaires doivent être précédées d'un avertissement, sauf en cas d'actes particulièrement graves (ATF 120 III 107 consid. 4b; 111 Ia 148 consid. 4, JdT 1985 I 584; Haldy, CR CPC, 2019, n. 5 et 9 ad art. 128 CPC; Hofmann/Lüscher, Le Code de procédure civile, 2015, p. 33). Même s’il est prolixe, confus et émaillé d’éléments irrecevables, un recours ne procède pas d’un manquement aux règles de la bonne foi s’il n’apparaît pas comme une mesure dilatoire et si l’intérêt juridique du recourant a été admis (arrêt du Tribunal fédéral 5A_257/2008 du 15 avril 2009 consid. 8). 4.2.1 En l'espèce, il ne se justifie pas de faire application de l'art. 108 CPC. La demande de modification du jugement de divorce et l'appel n'ont pas été déclarés irrecevables, mais se révèlent infondés, ce qui ne signifie toutefois pas pour autant qu'ils doivent être qualifiés d'inutiles. L'intimée fait valoir en vain que l'appelant aurait prolongé la procédure par de multiples courriers spontanés et demandes de prolongation de délai. Si ces courriers étaient inutiles, ce qui n'est au demeurant pas avancé ni démontré, il ne tenait qu'à l'intimée de ne pas y répondre. Les demandes de prolongation de délai ne sont quant à elles pas de nature à occasionner des frais inutiles. L'intimée invoque également sans succès des pièces nouvelles produites par l'appelant en seconde instance, qui auraient pu être fournies en première instance. Elle n'expose pas en quoi cette démarche aurait causé des frais inutiles. Elle se prévaut, enfin, de façon générale et abstraite, et donc en vain encore, d'arguments insignifiants qu'aurait soulevés l'appelant, de mesures d'instruction inutiles qu'il aurait sollicitées et d'une multiplication des procédures qu'il aurait introduites à son encontre depuis de nombreuses années.”
“Or, en l'espèce, même si le premier juge avait, au moment de rendre sa décision, retenu l'irrecevabilité de la requête, aucuns frais n'auraient pu être mis à la charge des avocats. En effet, la requête engagée sans connaître l'identité de la partie intimée et l'instruction menée par le premier juge contre des personnes inconnues - la citation à comparaître ne comportait aucun nom et ce magistrat n'a nullement signifié aux recourants que, leur procuration ne mentionnant pas les noms des personnes représentées, il n'accepterait pas qu'ils procèdent et ne prendrait pas en considération leurs déterminations - relèguent à l'arrière-plan le comportement des recourants, qui se sont du reste limités à comparaître à l'audience déjà prévue et à déposer des déterminations sur la requête. On ne voit dès lors pas quels frais causés inutilement doivent être imputés aux recourants, étant précisé que la causalité ne peut se juger que par rapport à leur propre comportement de représenter une partie qui ne veut pas dévoiler son identité, et non par rapport au comportement illicite de la partie qui a donné lieu à la procédure d'évacuation, l'art. 108 CPC n'ayant nullement vocation à protéger le justiciable des difficultés de recouvrement contre sa partie adverse.”
“mensili), il grado di soccombenza di AO 1 risulta così di gran lunga maggiore. Anche considerando che la causa verte sul diritto di famiglia (art. 107 cpv. 1 lett. c CPC), una ripartizione a metà degli oneri processuali con compensazione delle ripetibili non appare sostenibile. Tutto ponderato, nel complesso si giustificava di porre equitativamente due terzi delle spese processuali a carico dell'istante e il resto a carico del convenuto. Per contro, non si ravvisano estremi per addebitare all'istante spese giudiziarie inutili nel senso dell'art. 108 CPC, come parrebbe invocare l'appellante, il quale neppure indica concretamente quali atti processuali sarebbero stati causati dall'agire “temerario” della moglie.”
Art. 108 erlaubt, unnötige Prozesskosten derjenigen Person aufzuerlegen, die sie verursacht hat. Die Lehre und Rechtsprechung gehen davon aus, dass dazu auch Kosten gehören können, die ausserhalb des Prozesses verursacht wurden, und dass in geeigneten Fällen sogar die gesamten Prozesskosten der Verursacherin beziehungsweise dem Verursacher auferlegt werden können; dies liegt im Ermessen des Gerichts.
“2 et les références citées ; TF 5A_737/2016 du 27 mars 2017 consid. 2.3 ; TF 4A_655/2016 du 15 mars 2017 consid. 7.2 ; TF 4A_535/2015 du 1er juin 2016 consid. 6.4.1 ; TF 5A_816/2013 du 12 février 2014 consid. 4.1). Cette dernière hypothèse vise notamment les cas où il existe une disparité économique importante des parties, ainsi que ceux où la partie qui obtient gain de cause a donné lieu à l'introduction de l'action ou a occasionné des frais de procédure complémentaire injustifiés (ATF 139 III 33 consid. 4.2 et les références citées ; TF 4A_535/2015 précité). L'art. 107 al. 1 let. f CPC peut aussi trouver application lorsqu'il s'avère que la partie recourante a fait un usage dilatoire et abusif de la procédure (cf. ATF 143 III 46 consid. 3 et la référence citée). Cette disposition doit cependant être appliquée restrictivement (TF 5D_69/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.3.1 ; TF 1C_350/2016 du 2 février 2017 consid. 2.3.2 et la référence citée ; TF 5A_482/2014 du 14 janvier 2015 consid. 6 in fine et la référence citée). Quant à l'art. 108 CPC, qui vise tant les frais judiciaires que les dépens (Tappy, op. cit., n. 10 ad art. 108 CPC), il permet de mettre les frais causés inutilement à la charge de la personne qui les a engendrés, en particulier à la partie qui a obtenu gain de cause (ATF 139 III 471 consid. 3.1). Selon la jurisprudence, les frais inutiles sont en premier lieu ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus. Toutefois, peuvent aussi être des frais inutiles ceux que les parties ou des tiers ont causés en dehors du procès lui-même. Ils peuvent même comprendre la totalité des frais du procès, notamment lorsque toute la procédure a été occasionnée par un comportement adopté hors du procès même (ATF 141 III 426 consid. 2.4.3 ; TF 5D_69/2017 précité ; TF 4A_111/2016 du 24 juin 2016 consid. 4.2). Il résulte de son texte clair que l'art. 107 CPC est de nature potestative. Le tribunal dispose d'un large pouvoir d'appréciation non seulement quant à la manière dont les frais seront répartis, mais également quant aux dérogations à la règle générale de l'art.”
“f CPC peut aussi trouver application lorsqu'il s'avère que la partie recourante a fait un usage dilatoire et abusif de la procédure (ATF 143 III 46 consid. 3 et la réf. citée). Cette disposition doit cependant être appliquée restrictivement (TF 5D_69/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.3.1 ; TF 1C_350/2016 du 2 février 2017 consid. 2.3.2 et la réf. citée). L'art. 107 al. 1 let. b CPC vise quant à lui le cas d'une partie qui a intenté le procès de bonne foi. On peut admettre qu'un procès est introduit de bonne foi lorsque la partie gagnante a provoqué par son comportement antérieur à la procédure l'introduction d'un procès qui aurait pu être évité (TF 4A_17/2017 du 7 septembre 2017 consid. 4.1). Peut justifier l'application de l'art. 107 al. 1 let. b CPC l'attitude critiquable ou prêtant à confusion d'une partie, qui crée une apparence justifiant d'une certaine manière le procédé infondé de l'auteur (exemple de l'ambiguïté induisant une erreur quant à la légitimation passive) ou dont le comportement incite l'autre à agir (CREC 21 juillet 2016/211). Quant à l'art. 108 CPC, qui vise tant les frais judiciaires que les dépens (Tappy, CR-CPC, op. cit., n. 10 ad art. 108 CPC), il permet de mettre les frais causés inutilement à la charge de la personne qui les a engendrés, en particulier à la partie qui a obtenu gain de cause (ATF 139 III 471 consid. 3.1). Selon la jurisprudence, les frais inutiles sont en premier lieu ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus. Toutefois, peuvent aussi être des frais inutiles ceux que les parties ou des tiers ont causés en dehors du procès lui-même. Ils peuvent même comprendre la totalité des frais du procès, notamment lorsque toute la procédure a été occasionnée par un comportement adopté hors du procès même (ATF 141 III 426 consid. 2.4.3 ; TF 5D_69/2017 précité consid. 3.3.1 ; TF 4A_111/2016 du 24 juin 2016 consid. 4.2). 3.3 En l'espèce, la présidente a considéré que le comportement du recourant avait provoqué la procédure, si bien qu'il n'y avait pas lieu de lui allouer de dépens, nonobstant le fait que l'intimée ait succombé dans le cadre de la procédure de première instance.”
“1 ; 5A_816/2013 du 12 février 2014 consid. 4.1). Cette dernière hypothèse vise notamment les cas où il existe une disparité économique importante des parties, ainsi que ceux où la partie qui obtient gain de cause a donné lieu à l'introduction de l'action ou a occasionné des frais de procédure complémentaire injustifiés (ATF 139 III 33 consid. 4.2 et les références citées ; TF 4A_535/2015 précité). L'art. 107 al. 1 let. f CPC peut aussi trouver application lorsqu'il s'avère que la partie recourante a fait un usage dilatoire et abusif de la procédure (cf. ATF 143 III 46 consid. 3 et la référence citée). Cette disposition doit cependant être appliquée restrictivement (TF 5D_69/2017 du 14 juillet 2017 consid. 3.3.1 ; 1C_350/2016 du 2 février 2017 consid. 2.3.2 et la référence citée ; 5A_482/2014 du 14 janvier 2015 consid. 6 in fine et la référence citée). Quant à l'art. 108 CPC, qui vise tant les frais judiciaires que les dépens (Tappy, Code de procédure civile commenté, Bâle 2011, n° 10 ad art. 108 CPC), il permet de mettre les frais causés inutilement à la charge de la personne qui les a engendrés, en particulier à la partie qui a obtenu gain de cause (ATF 139 III 471 consid. 3.1). Selon la jurisprudence, les frais inutiles sont en premier lieu ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus. Toutefois, peuvent aussi être des frais inutiles ceux que les parties ou des tiers ont causés en dehors du procès lui-même. Ils peuvent même comprendre la totalité des frais du procès, notamment lorsque toute la procédure a été occasionnée par un comportement adopté hors du procès même (ATF 141 III 426 consid. 2.4.3 ; TF 5D_69/2017 précité ; 4A_111/2016 du 24 juin 2016 consid. 4.2 ; 4A_111/2016 du 15 mars 2016 consid. 4.1). Il résulte de son texte clair que l'art. 107 CPC est de nature potestative. Le tribunal dispose d'un large pouvoir d'appréciation non seulement quant à la manière dont les frais seront répartis, mais également quant aux dérogations à la règle générale de l'art.”
Verursacht die Vorinstanz durch Verfahrensfehler unnötige Prozesskosten, kann nach dem Verursacherprinzip von Art. 108 ZPO eine abweichende Kostenverteilung erwogen werden; dies kann auch eine Beteiligung der Staatskasse/des Kantons oder eine besondere Überwälzung auf die Vorinstanz rechtfertigen, sofern die unnötigen Kosten tatsächlich auf das fehlerhafte Vorgehen zurückzuführen sind.
“In Anbetracht dieses Verfahrensausganges rechtfertigt es sich, die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens auf die Staatskasse zu nehmen. Zwar kann ein Kanton in einem Zivilprozess, sei es in erster Instanz oder im Beschwerdeverfahren, grundsätzlich nicht als unterliegende Partei betrachtet und ihm folglich gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO keine Prozesskosten auferlegt werden, soweit er nicht selber Prozesspartei ist. Von diesem Grundsatz kann indes durch das in Art. 108 ZPO verankerte Verursacherprinzip abgewichen werden, wonach unnötige Prozesskosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht hat. Verursacher unnötiger Kosten kann dabei nicht nur eine Partei, sondern auch die Vorinstanz sein (Jenny, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. Aufl. 2016, Art. 108 N 7). Daraus ist zu schliessen, dass Art. 108 ZPO auch für den Kanton gilt, wenn zufolge Verfahrensfehler nicht nur Gerichts-, sondern auch unnötige Parteikosten anfallen (KUKO ZPO-Schmid/Jent-Sørensen, 3. Aufl., 2021, Art. 108 N 6). Die vorstehenden Erwägungen haben gezeigt, dass die Beschwerde vom 12. Juni 2023 berechtigt ist und die Sache namentlich aufgrund des Verfahrensfehlers und der Verletzung des Gehörs der Beschwerdeführerin durch die Vorinstanz an diese zur Neubeurteilung zurückgewiesen werden muss. Die anwaltlich unvertretene Beschwerdegegnerin hat sich im Rechtsmittelverfahren zum prozessualen Vorgehen der Vorinstanz nicht geäussert, mithin das mängelbehaftete Vorgehen der Vorinstanz nicht geschützt. Die Beschwerdegegnerin hat einzig zur fraglichen Zahlungseinstellung der Beschwerdeführerin Stellung genommen, die aber im Rechtsmittelverfahren nicht beurteilt werden musste. Es wäre unbillig, der Beschwerdegegnerin unter diesen Umständen die entstandenen Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens tragen zu lassen. Vielmehr rechtfertigt es sich, die Prozesskosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens gestützt auf Art.”
“Heisst die Rechtsmittelinstanz das dagegen gerichtete Rechtsmittel gut, so zeigt dies zugleich, dass die Umtriebe des Rechtsmittelverfahrens durch einen von Anfang an korrekten Entscheid hätten vermieden werden können. Im Rechtsmittelverfahren fehlt es im Einparteienverfahren an einer eigentlichen Gegenpartei, die an der Aufrechterhaltung des erstinstanzlichen Entscheids ein Interesse hat, und welcher infolgedessen die Kosten auferlegt werden könnten. Dadurch gerät die Vorinstanz in eine ähnliche Stellung, wie sie eine Gegenpartei einnehmen würde, dies insbesondere dann, wenn sie zu einer Vernehmlassung eingeladen wird (Art. 324 ZPO). Es erscheint deshalb angebracht, wenn sich der Kanton, in dessen Verantwortungsbereich das erstinstanzliche Urteil fällt, an den Kosten des Rechtsmittelverfahrens beteiligt (BGE 142 III 110 E. 3.3). Die bei der Berufungsklägerin entstandenen Umtriebe für das Rechtsmittelverfahren sind nach dem Gesagten als unnötige Prozesskosten anzusehen, die gestützt auf Art. 108 ZPO vom Kanton zu übernehmen sind (KUKO ZPO-Schmid/Jent-Sørensen, 3. Aufl., 2021, Art. 108 N 6).”
Führt eine Partei zu einer unnötigen Ausweitung des Gutachtenauftrags, können die dadurch entstehenden Gutachterkosten als «unnötige Prozesskosten» i.S.v. Art. 108 ZPO qualifiziert werden; die verursachende Partei kann diese Kosten zu tragen haben. Die Gegenpartei muss sich gegebenenfalls gegen eine solche Erweiterung zur Wehr setzen.
“Es handelt sich um Tatsachen, die den (zivil-)gerichtlichen Entscheid zu beeinflussen vermögen, indem bei ihrer Berücksichtigung das Urteil anders ausfallen würde als bei ihrem Fehlen. Was rechtserheblich ist, bestimmt die im konkreten Fall anwendbare Norm (vgl. Franz Hasenböhler, in: Thomas Sutter-Somm/Franz Hasenböhler/Christoph Leuenberger (Hrsg.), Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 150 N 11 m.w.H.). Im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren wird ein zivilrechtlich eingeholtes Gutachten nur soweit verwertbar sein, als es die gleichen Fragestellungen betrifft. Ob die Fragestellungen vergleichbar sind, hat der Beschwerdeführer nicht dargelegt. Zudem müsste sich die Gegenpartei im Zivilprozess gegen eine Erweiterung des Gutachtensthemas wehren, da diese kein eigenes Interesse an der Abklärung des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers und der damit verbundenen Verzögerung des Verfahrens hat. Zusätzlich wäre die Kostenfrage zu klären und die Gegenpartei müsste darum besorgt sein, dass die entsprechenden Gutachterkosten als unnötige Kosten i.S.v. Art. 108 ZPO qualifiziert werden, ansonsten sie diese im Falle ihres Unterliegens zu tragen hätte (vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO). 4.5. Auch in zeitlicher Hinsicht ist vom Vorgehen des Beschwerdeführers keine Prozessbeschleunigung zu erwarten. Da die Einholung eines Gutachtens im Rahmen des Schlichtungsverfahrens aufgrund des Streitwerts ausgeschlossen ist (vgl. Art. 203 Abs. 2 ZPO) wird dieses erst im erstinstanzlichen Zivilverfahren erstellt werden können. Kommt es zur Einholung eines Gutachtens, hat das Gericht die Parteien vorgängig anzuhören (Art. 183 Abs. 1 Satz 2 ZPO) und ihnen Gelegenheit zu geben, sich zur Fragestellung zu äussern und Änderungs- oder Ergänzungsanträge zu stellen (Art. 185 Abs. 2 ZPO). Gegebenenfalls werden anfechtbare Zwischenverfügungen ergehen, deren Rechtsmittelfristen abzuwarten ist. Ob das Gutachten schriftlich erstattet wird, liegt im Übrigen im Ermessen des Gerichts (vgl. Art. 187 Abs. 1 ZPO). Zu beachten ist schliesslich, dass das Verfahren jederzeit ohne Erstellung eines Gutachtens vorzeitig beendet werden kann, so etwa durch Klagerückzug, Anerkennung oder Vergleich (Art.”
“Es handelt sich um Tatsachen, die den (zivil-)gerichtlichen Entscheid zu beeinflussen vermögen, indem bei ihrer Berücksichtigung das Urteil anders ausfallen würde als bei ihrem Fehlen. Was rechtserheblich ist, bestimmt die im konkreten Fall anwendbare Norm (vgl. Franz Hasenböhler, in: Thomas Sutter-Somm/Franz Hasenböhler/Christoph Leuenberger (Hrsg.), Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 150 N 11 m.w.H.). Im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren wird ein zivilrechtlich eingeholtes Gutachten nur soweit verwertbar sein, als es die gleichen Fragestellungen betrifft. Ob die Fragestellungen vergleichbar sind, hat der Beschwerdeführer nicht dargelegt. Zudem müsste sich die Gegenpartei im Zivilprozess gegen eine Erweiterung des Gutachtensthemas wehren, da diese kein eigenes Interesse an der Abklärung des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers und der damit verbundenen Verzögerung des Verfahrens hat. Zusätzlich wäre die Kostenfrage zu klären und die Gegenpartei müsste darum besorgt sein, dass die entsprechenden Gutachterkosten als unnötige Kosten i.S.v. Art. 108 ZPO qualifiziert werden, ansonsten sie diese im Falle ihres Unterliegens zu tragen hätte (vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO). 4.5. Auch in zeitlicher Hinsicht ist vom Vorgehen des Beschwerdeführers keine Prozessbeschleunigung zu erwarten. Da die Einholung eines Gutachtens im Rahmen des Schlichtungsverfahrens aufgrund des Streitwerts ausgeschlossen ist (vgl. Art. 203 Abs. 2 ZPO) wird dieses erst im erstinstanzlichen Zivilverfahren erstellt werden können. Kommt es zur Einholung eines Gutachtens, hat das Gericht die Parteien vorgängig anzuhören (Art. 183 Abs. 1 Satz 2 ZPO) und ihnen Gelegenheit zu geben, sich zur Fragestellung zu äussern und Änderungs- oder Ergänzungsanträge zu stellen (Art. 185 Abs. 2 ZPO). Gegebenenfalls werden anfechtbare Zwischenverfügungen ergehen, deren Rechtsmittelfristen abzuwarten ist. Ob das Gutachten schriftlich erstattet wird, liegt im Übrigen im Ermessen des Gerichts (vgl. Art. 187 Abs. 1 ZPO). Zu beachten ist schliesslich, dass das Verfahren jederzeit ohne Erstellung eines Gutachtens vorzeitig beendet werden kann, so etwa durch Klagerückzug, Anerkennung oder Vergleich (Art.”
Wird unentgeltliche Rechtspflege/Prozesshilfe gewährt, übernimmt der Staat zunächst die Gerichtskosten und die Entschädigung des amtlichen Verteidigers. Nach den zitierten Entscheidungen entsteht für den Begünstigten jedoch die Verpflichtung zur Rückerstattung der vom Staat übernommenen Beträge, sobald sich seine finanzielle Lage so verbessert, dass er leistungsfähig ist.
“11), l'indemnité équitable allouée au défenseur d'office est fixée compte tenu du travail requis ainsi que de l'importance et de la difficulté de l'affaire. Les dépens étant fixés de manière globale dans ce domaine, l'indemnité de défenseur d'office le sera aussi, ce que permet l'art. 57 al. 2 RJ. En l'occurrence, l'activité de Me Laurent Bosson a consisté en l'étude du dossier de la Justice de paix, un entretien au moins avec son client, la présence de sa stagiaire lors de la séance du 27 novembre 2023 et la prise de connaissance de l'arrêt de la Cour. Partant, compte tenu de la nature et de la difficulté de la cause, la Cour estime qu'une indemnité de CHF 1'000.-, débours et frais de vacation compris, mais TVA (7.7%) par CHF 77.- en sus, est appropriée. Vu le rejet de son recours, A.________ sera tenu de rembourser ce montant dès que sa situation financière le lui permettra. 6. Selon l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont mis à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Compte tenu de l'issue de la cause, le recourant doit ainsi supporter les frais judiciaires, fixés à CHF 400.- (émolument forfaitaire), sous réserve de l'assistance judiciaire. Il n’est pas alloué de dépens, au vu de l’issue du litige. (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision de la Justice de paix de l’arrondissement de la Gruyère du 9 novembre 2023 est confirmée. II. La requête d'assistance judiciaire du 20 novembre 2023 est admise. Partant, l'assistance judiciaire est accordée pour la procédure de recours à A.________, qui est en conséquence exonéré des frais judiciaires et à qui est désigné un défenseur d'office rémunéré par l'Etat en la personne de Me Laurent Bosson, avocat à Bulle. III. L'indemnité de défenseur d'office de Me Laurent Bosson, à charge de l'Etat, est fixée à CHF 1'000.-, débours compris, TVA par CHF 77.- (7.7%) en sus. A.________ sera tenu de rembourser ce montant dès que sa situation financière le lui permettra.”
“gab und der Beschwerdeführer zwar eine Behandlung braucht, er aber selbst einen Psychiater ausgewählt und die vorgeschlagene Medikation akzeptiert hat; überdies geht aus den im Beschwerdeverfahren eingereichten Unterlagen hervor, dass der Beschwerdeführer im Februar-März 2022 drei Termine im FNPG wahrgenommen hat; dass die angeordneten Massnahmen daher aufzuheben sind, soweit sie nicht gegenstandslos geworden sind; dass die Frage, ob bei der Anordnung der fürsorgerischen Unterbringung Art. 426 ZGB verletzt wurde, offenbleiben kann, zumal der Beschwerdeführer keine diesbezüglichen Rechtsbegehren stellt; dass die Beschwerde demnach gutzuheissen und der angefochtene Entscheid entsprechend abzuändern ist; dass der Beschwerdeführer die Gewährung der vollständigen unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren beantragt; dass nach Art. 117 ZPO eine Person Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege hat, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (Bst. a) und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Bst. b); die unentgeltliche Rechtspflege kann ganz oder teilweise gewährt werden (Art. 118 Abs. 2 ZPO); dass der Beschwerdeführer aufgrund der eingereichten Unterlagen als mittellos erachtet werden kann; zudem erschienen seine Rechtsbegehren nicht von vornherein aussichtslos; ihm wird demnach für das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt (Art. 117 ZPO); dass die Verfahrenskosten zu Lasten der betroffenen Person gehen; Art. 108 ZPO, wonach unnötige Prozesskosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht hat, bleibt vorbehalten (Art. 6 Abs. 1 KESG); dass die Gerichtskosten von CHF 600.- dem Verfahrensausgang entsprechend dem Staat Freiburg aufzuerlegen sind; dass Parteikosten nur zugesprochen werden können, soweit das Verfahren einen Konflikt privater Interessen betrifft (Art. 6 Abs. 3 KESG), was vorliegend nicht der Fall ist; dass die angemessene Entschädigung der amtlichen Verteidigung in Zivilsachen gemäss Art. 57 Abs. 1 des Justizreglements vom 30. November 2010 (JR; SGF 130.11) auf Grund des Arbeitsaufwandes sowie der Wichtigkeit und des Schwierigkeitsgrads der Angelegenheit festgesetzt wird; die Auslagen global festzusetzen sind, was Art. 57 Abs. 2 JR auch für die Entschädigung erlaubt, womit Rechtsanwältin Weber-Braune nicht zur Einreichung ihrer Kostenliste aufzufordern ist; die angemessene Entschädigung vorliegend auf CHF 1'200.- (inkl. Auslagen), zzgl. 7.7% MwSt. von CHF 92.40, festgesetzt wird; der Beschwerdeführer darauf hingewiesen wird, dass er zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist (Art.”
“11), l'indemnité équitable allouée au défenseur d'office est fixée compte tenu du travail requis ainsi que de l'importance et de la difficulté de l'affaire. Les dépens étant fixés de manière globale dans ce domaine, l'indemnité de défenseur d'office le sera aussi, ce que permet l'art. 57 al. 2 RJ. En l'occurrence, l'activité de Me Laurent Bosson a consisté en l'étude du dossier de la Justice de paix, un entretien au moins avec son client, la présence de sa stagiaire lors de la séance de ce jour et la prise de connaissance de l'arrêt de la Cour. Partant, compte tenu de la nature et de la difficulté de la cause, la Cour estime qu'une indemnité de CHF 1'000.-, débours et frais de vacation compris, mais TVA (7.7%) par CHF 77.- en sus, est appropriée. Vu le rejet de son recours, A.________ sera tenu de rembourser ce montant dès que sa situation financière le lui permettra. 3.3. Selon l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont mis à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Compte tenu de l'issue de la cause, A.________ doit ainsi supporter les frais judiciaires, fixés à CHF 1'603.20 (émolument forfaitaire: CHF 400.-; frais d'expertise: CHF 203.20 + CHF 1'000.-), sous réserve de l'assistance judiciaire. (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision de la Justice de paix de la Gruyère du 20 octobre 2020 est confirmée. II. La requête d'assistance judiciaire du 9 novembre 2020 est admise. Partant, l'assistance judiciaire est accordée pour la procédure de recours à A.________, qui est en conséquence exonéré des frais judiciaires et à qui est désigné un défenseur d'office rémunéré par l'Etat en la personne de Me Laurent Bosson, avocat à Bulle. L'indemnité de défenseur d'office de Me Laurent Bosson, à charge de l'Etat, est fixée à CHF 1'000.-, débours compris, TVA par CHF 77.- (7.7%) en sus. A.________ sera tenu de rembourser ce montant dès que sa situation financière le lui permettra. III. Sous réserve de l'assistance judiciaire, les frais judiciaires de la procédure de recours, par CHF 1'603.”
Art. 108 ZPO dient dazu, solche Prozesskosten derjenigen Partei aufzuerlegen, die sie unnötig verursacht hat. In der Praxis tritt dies etwa bei prozessverzögernden Taktiken, mehrfachen oder neuen Eingaben und sonstigen Massnahmen zutage, die den Aufwand nicht zur Streitbeilegung beitragen. Für Art. 108 ist nicht notwendigerweise böser Wille erforderlich; es genügt, dass Kosten im Widerspruch zum Gebot der Verfahrensökonomie angefallen sind. Sanktionen oder disziplinarische Massnahmen können in Fällen temerarischen Verhaltens hinzutreten. Die Anwendung ist einzelfallabhängig und setzt eine sorgfältige Prüfung der Verursachung und der Anteilsverhältnisse voraus; ist kein Alleinverursacher erkennbar, kann die Zuordnung der Kosten entsprechend geteilt oder abgelehnt werden.
“Die Prozesskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Von diesem Grundsatz kann in gewissen Fällen abgewichen werden, indem die Prozesskosten nach Ermessen verteilt werden (Art. 107 Abs. 1 ZPO). Unnötige Prozesskosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO).”
“Für die Verteilung der Kosten des Berufungsverfahrens gelten dieselben Grundsätze wie für das erstinstanzliche Verfahren, wobei dem Verfahrensausgang auch in familienrechtlichen Verfahren ein grösseres Gewicht zukommt (vgl. URWY- LER/GRÜTTER, in: Brunner/Schwander/Vischer [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozess- ordnung [ZPO], Kommentar, 3. Aufl. 2024, Art. 107 ZPO N. 5). Der Berufungskläger wirft der Berufungsbeklagten eine Verzögerungstaktik vor, die den Prozess unnötig belastet habe (act. A.14 S. 2; act. A.17 S. 4; act. A.18 S. 5). Er beruft sich auf eine Kostenverteilung nach dem Verursacherprinzip und will die gesamten Prozesskos- ten der Berufungsbeklagten anlasten (act. A. 17 S. 5 und act. A.18 S. 4 f. u. 7). Dabei übersieht er, dass er mehrfach vom Replikrecht Gebrauch gemacht hat, seine Ein- gaben viele Wiederholungen enthalten und er bis zum Schluss neue Anträge ge- stellt sowie neue Beweismittel vorgelegt hat, welche auch bereits zum einem frühe- ren Zeitpunkt hätten vorgebracht werden können. Die Berufungsbeklagte dagegen hat sich in ihren Eingaben jeweils kurz gehalten und den Prozessstoff nicht erwei- tert. Deshalb können die Prozesskosten vorliegend jedenfalls nicht gestützt auf Art. 108 ZPO der Berufungsbeklagten auferlegt werden. Weiter ist festzuhalten, dass die Vielzahl neuer Eingaben und insbesondere neuer Anträge des Berufungsklä- gers eine frühere Entscheidfindung verunmöglicht haben, womit sich der diesbe- zügliche Vorwurf des Berufungsklägers an das hiesige Gericht (vgl. act. A.21 S. 8) als unberechtigt erweist.”
“Die Berufungsklägerin unterliegt in Bezug auf die Obhutsfrage, wobei das Verhalten des Berufungsbeklagten im Zusammenhang mit seinem Gesundheitszu- stand nach dem Unfall zu unnötigem prozessualem Aufwand geführt hat (vgl. E. G), was bei der Kostenverteilung zu berücksichtigen ist (Art. 108 ZPO). Hinsichtlich der von der Beurteilung der Obhutsfrage abhängigen Punkte obsiegt die Berufungsklä- gerin insoweit, als ihr während der Schulwochen ein zusätzliches Besuchswochen- ende zugestanden wird und dem ausgedehnten Kontaktrecht auch bei der Unter- haltsbemessung Rechnung getragen wird. Letztlich resultieren aufgrund der beid- seits veränderten Verhältnisse in allen Phasen tiefere Unterhaltsbeiträge als vor- instanzlich festgelegt, womit der Berufungsbeklagte mit seinem Antrag auf Bestäti- gung oder gar Erhöhung des Unterhalts unterliegt. Er unterliegt auch, soweit er die rückwirkende Zusprechung höherer Unterhaltsbeiträge verlangt. Die neben der Ob- hut und dem Kindesunterhalt beurteilten Punkte sind mit Blick auf den Verfahrens- ausgang entweder neutral zu werten oder treten angesichts des vergleichsweise geringen partei- und gerichtsseitigen Aufwands bei der Kostenverteilung in den Hin- tergrund. Gesamthaft betrachtet erscheint eine Kostenverteilung von 3/4 zulasten der Berufungsklägerin und 1/4 zulasten des Berufungsbeklagten als angemessen.”
“4 En conclusion, l'appel est entièrement infondé. C'est à juste titre que le Tribunal a débouté l'appelant des fins de sa demande formée le 22 juin 2018. Le jugement entrepris sera confirmé par substitution de motifs, avec les compléments mentionnés dans les considérants qui précèdent. 4. L'intimée sollicite que l'intégralité des frais judiciaires de première et seconde instances soient mis à la charge de l'appelant et que d'importants dépens lui soient alloués, en application de l'art. 108 CPC. Elle conclut en outre à la condamnation de celui-ci au paiement d'une amende pour téméraire plaideur. 4.1.1 Si l'instance d'appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais de la première instance (art. 318 al. 3 CPC). Les frais sont mis à la charge de la partie succombante (art. 95 et 106 al. 1 1ère phrase CPC). La Cour peut s'écarter des règles générales et répartir les frais selon sa libre appréciation, notamment lorsque le litige relève du droit de la famille (art. 107 al. 1 let. c CPC). Aux termes de l'art. 108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, cette disposition concernant tant les frais de justice que les dépens (arrêt du Tribunal fédéral 4A_151/2014 du 14 octobre 2014 consid. 6.2). Sont inutiles les frais ne servant pas à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe de l'économie de procédure. Cela ne nécessite pas qu'ils aient été causés de mauvaise foi, témérairement ou fautivement (Tappy, CR CPC, 2019, n. 5 et ss ad art. 108 CPC). 4.1.2 Selon l'art. 128 al. 3 CPC, la partie ou son représentant qui usent de mauvaise foi ou de procédés téméraires sont punis d'une amende disciplinaire de 2'000 fr. au plus. Agit notamment de façon téméraire celui qui bloque une procédure en multipliant des recours abusifs ou celui qui dépose un recours manifestement dénué de toute chance de succès dont s'abstiendrait tout plaideur raisonnable et de bonne foi. La sanction disciplinaire a un caractère exceptionnel et postule un comportement qualifié.”
“318 al. 3 CPC). Le premier juge a mis les frais judiciaires, arrêtés à 17'730 fr., à la charge des parties pour moitié chacune et n'a pas alloué de dépens. Le montant précité incluait 15'000 fr. d'émolument pour le jugement de divorce, 250 fr. pour les ordonnances sur mesures superprovisionnelles des 7 février 2019 et 25 septembre 2020, 1'000 fr. pour l'ordonnance OTPI/506/2019 du 15 août 2019 statuant sur les mesures provisionnelles requises par l'appelant le 7 février 2019 et l'intimée le 6 mai 2019, 500 fr. pour l'ordonnance OTPI/781/2020 du 16 décembre 2020 rejetant les mesures provisionnelles requises par l'intimée le 25 septembre 2020, 500 fr. pour l'ordonnance OTPI/562/2021 du 8 juillet 2021 ainsi que 480 fr. pour les frais d'interprète. Compte tenu de l'issue ainsi que de la nature du litige, une modification de la décision déférée sur ces points ne s'impose pas (art. 106 al. 2 et 107 al. 1 let. c CPC). Contrairement à ce que soutient l'appelant, le Tribunal n'a pas violé l'art. 108 CPC en ne mettant pas l'intégralité des frais de première instance à la charge de l'intimée, puisqu'aucun élément ne permet de retenir que les frais susvisés auraient été occasionnés uniquement par cette dernière. La circonstance que l'intimée ait recouru sans succès contre des décisions incidentes rendues par le Tribunal et que cela ait eu pour effet de retarder le prononcé du divorce n'est pas de nature à remettre en cause ce qui précède. La décision du premier juge portant sur les frais de première instance sera dès lors confirmée. 12.2 Les frais judiciaires d'appel et d'appel joint seront arrêtés à un montant total de 15'000 fr. (art. 30 et 35 RTFMC; art. 19 al. 1 et 4 LaCC), compte tenu de la valeur litigieuse et de l'ampleur du travail engendré par cette procédure, notamment par le nombre d'allégués nouveaux, respectivement de pièces nouvelles et de déterminations touffues et peu structurées déposées par les parties. Lesdits frais seront compensés avec les avances de 7'500 fr. fournies par chacune des parties, lesquelles restent acquises à l'Etat de Genève (art.”
“S'il n'avait certes pas confirmé l'entier de ses allégations et si cette mesure n'avait pas été concluante en ce sens, il ne s'agissait toutefois pas d'une mesure probatoire inutile. Mettre ces frais à sa charge revenait à analyser la situation en fonction du résultat a posteriori, ce qui était contraire à l'esprit de l'art. 108 CPC. L'intimée soutient, de son côté, que l'appelant avait insisté pour que C______ soit entendu en commission rogatoire, alors que son témoignage n'avait pas apporté d'éléments pertinents pour l'issue du litige. En tout état, l'ancien employé n'avait obtenu gain de cause que sur environ 16% de ses conclusions (18'000 fr. sur les 108'340 fr. 30 réclamés), de sorte qu'il se justifiait de répartir les frais entre les parties. 4.1. Les frais judiciaires sont fixés et répartis d'office (art. 105 al. 1 CPC). Ils sont mis à la charge de la partie succombante (art. 95 et 106 al. 1 1ère phrase CPC). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (art. 106 al. 2 CPC). Les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés (art. 108 CPC). 4.2 En l'espèce, la question de savoir si les frais liés à l'audition de C______ par commission rogatoire ont été engendrés inutilement peut rester ouverte, dès lors qu'au vu de l'issue du litige, l'on ne saurait considérer qu'il était inadéquat de mettre environ 40% des frais judiciaires à la charge de l'appelant qui n'a obtenu gain de cause que sur environ 16% de ses conclusions. 5. L'appelant reproche enfin au Tribunal de ne pas lui avoir alloué de dépens et de ne pas avoir motivé sa décision sur ce point. Il considère qu'il n'existe aucun motif de s'écarter de la répartition des frais prévue à l'art. 106 CPC. 5.1 L'art. 22 al. 2 LaCC prévoit qu'il n'est pas alloué de dépens ni d'indemnité pour la représentation en justice dans les causes soumises à la juridiction des prud'hommes. 5.2 En l'occurrence, quand bien même le Tribunal n'a pas expressément cité cette disposition, c'est à raison qu'il n'a pas alloué de dépens de première instance à l'appelant en se conformant à celle-ci.”
Fortgesetzte, unveränderte Wiederholungen oder identische Duplikate von Anträgen können unnötigen Aufwand verursachen. Solche unnötigen Kosten können nach Art. 108 ZPO dem Verursacher auferlegt werden; der Richter hat dabei einen weiten Ermessensspielraum und hat, soweit möglich, nur die tatsächlich entstandenen unnötigen Kosten zu isolieren. Gleichwohl führen Duplikate nicht automatisch zu einer Kostenauflage.
“4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten der Berufungskläger. G. Die Berufungskläger beantragten Abweisung der Anschlussberufung (act. A.3). Im Übrigen hielten die Parteien im weiteren Verlauf des Schriftenwechsels (act. A.3 bis A.7) an ihren Anträgen fest. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es gerade bei nicht ganz banalen Rechtsbe- gehren und Anträgen unnötig und eher unglücklich ist, wenn diese jedes Mal wie- derholt werden wie durch den Berufungsbeklagten (act. A.2, A.4 und A.6). Die entsprechende Anwaltskanzlei macht das mit einem einfachen "copy-paste". Das Gericht kommt aber dann nicht umhin, die Übereinstimmung der Anträge zu kon- trollieren - auch wenn Treu und Glauben (Art. 52 ZPO) gebieten würde, eine Än- derung ausdrücklich zu erwähnen oder hervorzuheben. Mit einem schlichten "an den Anträgen wird festgehalten" oder "mit den unveränderten Anträgen" könnte unnötige Arbeit erspart werden - auch wenn diese das Ausmass für eine Kosten- auflage nach Art. 108 ZPO nicht erreicht. H. Bei der Bearbeitung der Sache wurde das Gericht im Sinne von Art. 4 Abs. 3 der Kantonsgerichtsverordnung (KGV; BR 173.100) unterstützt von Aktuar ad hoc Peter Diggelmann.”
“68 CPC definisce poi chi è autorizzato a esercitare la rappresentanza professionale in giudizio. A differenza della procedura penale (art. 127 cpv. 2 CPP) il CPC non regola invece il diritto delle parti di essere patrocinati da una pluralità di mandatari. Qualsiasi limitazione deve quindi tenere conto delle circostanze del caso concreto e rimanere nei limiti del principio di proporzionalità, altrimenti sussiste il rischio di ledere il diritto delle parti al contraddittorio. Occorre inoltre tenere conto del principio della parità delle armi (Bohnet in: Commentaire Romand, CPC, n. 8 e 9 ad art. 68 CPC con riferimenti). Nel rispetto dei diritti della controparte e fatta salva la necessità che la procedura resti semplice e rapida, nulla osta quindi a che una parte sia patrocinata da più mandatari in procedura civile. Nemmeno la duplicazione di operazioni identiche risultanti da una pluralità di mandatari deve forzatamente ripercuotersi sui tempi e sui costi del procedimento, ritenuto che le norme che regolano le tariffe applicabili e l'art. 108 CPC in particolare conferiscono al giudice un ampio margine di manovra per ridurre i relativi costi (DTF 144 III 164 consid. 3.5 i. f.). Nell'ambito dell'assistenza giudiziaria è comunque giustificato essere più restrittivi (May Canellas, in: Chabloz/Dietschy-Martenet/Heinzmann, Code de procédure civile, n. 7 e 8 ad art. 68).”
“Cette disposition concerne tant les frais de justice que les dépens causés inutilement. Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible. Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (arrêt TC FR 101 2022 141 du 26 août 2022 consid. 4.1 et les références citées). L'art. 108 CPC permet également de sanctionner une partie finalement victorieuse, mais ayant abusivement compliqué ou prolongé le procès. Il est ainsi admissible de charger des frais la partie à un procès soumis à la maxime inquisitoire qui n'invoque que tardivement des faits et des preuves, alors qu'elle aurait pu les invoquer plus tôt dans le procès pour réduire le nombre d'audiences. Ce sont seulement les frais inutiles, et non l'ensemble des frais de la procédure que l'art. 108 CPC commande de mettre à la charge de la personne qui les a engendrés. S'ils peuvent être isolés, il convient donc de s'en tenir à eux. Les frais inutiles ne sont pas couverts par l'émolument forfaitaire de l'art. 95 CPC; il appartient donc au juge d'en estimer séparément le montant, ce qui nécessite évidemment l'usage d'un certain pouvoir d'appréciation. De même, le tribunal devra estimer la part supplémentaire des dépens qui sont dus, par rapport à ceux qui aurait été fixés ordinairement, en raison des opérations inutiles (PC CPC-Stoudmann, art. 108 n. 6 s. et les références citées). La décision sur la répartition des frais – et donc également celle sur la répartition en équité de l'art. 107 CPC – relève du pouvoir d'appréciation du juge. En conséquence, l'instance cantonale supérieure n'en revoit l'exercice qu'avec retenue. Elle ne peut intervenir que si le premier juge a abusé de son pouvoir d'appréciation, en se référant à des critères dénués de pertinence ou en ne tenant pas compte d'éléments essentiels, ou lorsque la décision, dans son résultat, est manifestement inéquitable ou heurte de manière choquante le sentiment de la justice (arrêt du TF 5A_140/2019 du 5 juillet 2019 consid.”
Für eine persönliche Überbürdung nach Art. 108 ZPO prüft das Gericht, ob der Betroffene ex ante durch trödeliges oder unsorgfältiges Prozessverhalten unnötige Prozesskosten verursacht hat. Fehlt ein solcher Nachweis, wird eine persönliche Kostenüberbürdung abgelehnt.
“1 ZPO sind die Verfahrenskosten von der unterliegenden Partei zu tragen, wobei bei Nichteintreten die klagende Partei als unterliegend gilt. Demzufolge sind die Prozesskosten grundsätzlich der Gesuchsklägerin aufzuerlegen. Die Gesuchsbeklagte beantragte zwar, die Kosten gestützt auf Art. 108 ZPO dem Geschäftsführer der Gesuchsklägerin persönlich zu überbinden. Gemäss der genannten Bestimmung hat unnötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. Obwohl die Gesuchsklägerin mit ihren Begehren nicht durchdringt, ist dies nicht gleichbedeutend damit, dass das Massnahmengesuch von vornherein chancenlos gewesen ist. Die durch die Prozessführung generierten Gerichts- und Anwaltskosten sind deshalb auch nicht als durch den Geschäftsführer der Gesuchsklägerin persönlich unnötig verursacht zu qualifizieren. Diesem ist ex ante weder Trölerei noch unsorgfältige Prozessführung vorzuwerfen, welche für die gesamten Kosten oder auch nur Teile davon ursächlich gewesen wären (zum Ganzen etwa: Sutter-Somm/Seiler, in: Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2021, Art. 108 ZPO N und Rüegg/Rüegg, in: in: BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], 2017, 3. Aufl., Art. 108 ZPO N 1). Dementsprechend bleibt es bei den umschriebenen Kostenfolgen nach Prozessausgang gemäss dem ordentlichen Verteilungsgrundsatz nach Art. 106 Abs. 1 ZPO, so dass die Gesuchsklägerin die Gerichtskosten zu tragen und der Gesuchsbeklagten eine Parteientschädigung zu entrichten hat. Gestützt auf § 9 Abs. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 lit. a und § 3 Abs. 1 und 2 der Verordnung über die Gebühren der Gerichte (Gebührentarif, GebT; SGS BL 170.31) ist die Entscheidgebühr im vorliegenden Fall auf CHF 10’000.00 festzusetzen. Gemäss § 18 Abs. 1 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte (TO, SGS BL 178.112) ist die Honorarrechnung in erstinstanzlichen Verfahren wie dem vorliegenden spätestens in der Hauptverhandlung einzureichen. Im vorliegenden summarischen Verfahren ist gemäss Art. 261 i.V.m. Art. 248 lit. d und Art. 256 ZPO nicht zwingend eine mündliche Parteiverhandlung durchzuführen. Allerdings wurden die Parteien darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Entscheid im vorliegenden Verfahren am 13.”
Ausnahmsweise können nach Art. 108 ZPO die unnötigen Prozesskosten dem Rechtsvertreter persönlich auferlegt werden. Eine solche persönliche Kostenauflage kommt nur zurückhaltend in Betracht, namentlich wenn der Parteivertreter die Grundsätze elementarer Sorgfalt missachtet hat und er mit einem Minimum an Aufmerksamkeit die Offensichtlichkeit der Unzulässigkeit oder die Nutzlosigkeit des Vorgehens hätte erkennen müssen; sie ist auf offenkundige bzw. extreme Fälle zu beschränken.
“Kann somit dem Beschwerdeführer kein rechtsmissbräuchliches Vorgehen vorgeworfen werden, war auch die Kostenauflage nach Art. 108 ZPO unzulässig. Die Rechtsprechung zu Art. 108 ZPO bzw. der Parallelbestimmung von Art. 66 Abs. 3 BGG ist zurückhaltend, wenn es um die Kostenauflage an den Rechtsvertreter geht. Eine solche kommt grundsätzlich nur in Frage, wenn der Parteivertreter die Grundsätze elementarer Sorgfalt missachtet (Urteil 4A_524/2019 vom 4. März 2020 E. 4.1 mit Hinweisen). Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall. Das Vorgehen des Beschwerdeführers kann nicht verglichen werden mit den vorstehend (E. 5 in fine) erwähnten Situationen.”
“Voraussetzung ist jedoch, dass zwischen der Verletzung der Verfahrenspflicht und den Verfahrenskosten ein Kausalzusammenhang besteht (zum Ganzen: Urteil 6B_738/2015 vom 11. November 2015 E. 1.4.2). Die Lehre geht in Anlehnung an die zu Art. 66 Abs. 3 BGG und Art. 156 Abs. 6 OG ergangene bundesgerichtliche Rechtsprechung davon aus, dass auch ein Rechtsbeistand einer Partei kosten- und entschädigungspflichtig im Sinne von Art. 417 StPO werden kann. Dem pflichtete das Bundesgericht bei (Urteil 6B_364/2018 vom 26. Juli 2018 E. 3.3.3 mit zahlreichen Hinweisen). Es entspricht dem allgemeinen Grundsatz von Art. 66 Abs. 3 BGG, dass unnötige Kosten bezahlt, wer sie verursacht (sog. Verursacherprinzip). Dieser Grundsatz liegt auch Art. 417 StPO zugrunde. Nach der zu Art. 66 Abs. 3 BGG und Art. 156 Abs. 6 OG ergangenen Rechtsprechung kann das Gericht ausnahmsweise die Gerichtskosten dem Rechtsbeistand auferlegen, wenn dieser bei Beachtung elementarster Sorgfalt erkennen musste, dass das von ihm eingelegte Rechtsmittel offensichtlich unzulässig ist (BGE 129 IV 206 E. 2). Dies muss trotz des im Vergleich zu Art. 66 Abs. 3 BGG und Art. 156 Abs. 6 OG (aber auch Art. 108 ZPO, ausführlich dazu: BGE 141 III 426 E. 2.4) engeren Wortlauts von Art. 417 StPO, der nur die Säumnis und fehlerhafte Verfahrenshandlungen von verfahrensbeteiligten Personen erwähnt, auch für kantonale Strafverfahren gelten. Art. 105 Abs. 1 StPO ist nicht abschliessend (Urteil 6B_364/2018 vom 26. Juli 2018 E. 3.3.3 mit Hinweisen). Obschon in Art. 105 StPO nicht ausdrücklich erwähnt, haben auch Rechtsbeistände oder andere Personen, die als Vertreter einer Partei am Strafverfahren teilnehmen, als verfahrensbeteiligte Personen im Sinne von Art. 417 StPO zu gelten. Die Kostenauflage an den Rechtsbeistand soll aber auf dessen offenkundige Säumnisse und andere Extremfälle von anwaltlichem Fehlverhalten beschränkt bleiben bzw. nur zurückhaltend angewandt werden (vgl. THOMAS DOMEISEN, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 13 zu Art. 417 StPO; YVONA GRIESSER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 3. Aufl. 2020, N. 4 zu Art. 417 StPO; SCHMID/JOSITSCH, Schweizerische Strafprozessordnung [StPO], Praxiskommentar, 4.”
“Die Prozesskosten gehen in der Regel zu Lasten der unterliegenden Partei (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Unnötige Prozesskosten hat jedoch zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO). Auf dieser Grundlage können Prozesskosten aus- nahmsweise nicht der unterliegenden Partei, sondern deren Rechtsvertretung per- sönlich auferlegt werden. Dies rechtfertigt sich insbesondere dann, wenn die Rechtsvertretung die Unzulässigkeit des Rechtsmittels mit einem Minimum an Aufmerksamkeit hätte erkennen können (vgl. BGE 129 IV 206 E. 2; BGer 4A_612/2014 v.”
Bei offensichtlicher Bedürftigkeit wird unentgeltliche Rechtspflege gewährt; Gerichtskosten und die Vergütung des (pflichtigen) Verteidigers können vorerst vom Staat getragen werden. Eine Rückerstattungspflicht gegenüber dem Staat besteht, sobald die betroffene Person wieder leistungsfähig ist (vgl. Verweis auf Art. 123 CPC in den Entscheidungen).
“Aucune date précise ne pouvant être avancée par le corps médical pour la sortie, il n'y a, comme l'a fait la Justice de paix, pas lieu de limiter la durée du placement. Celui-ci sera donc maintenu tant et aussi longtemps que la phase de stabilisation du recourant ne sera pas arrivée à son terme. Il est également précisé que la compétence de libérer A.________ du placement a été déléguée par la Justice de paix au CSH Marsens et que cette libération devrait intervenir d’ici une semaine à 10 jours selon les déclarations du médecin. Il s'ensuit le rejet du recours et la confirmation de la décision attaquée. 4. 4.1. Ayant pour seul revenu sa rente AI et la cause ne paraissant pas d'emblée dépourvue de toute chance de succès, A.________ sera mis au bénéfice de l’assistance judiciaire pour la procédure de recours, en ce sens qu’il est exonéré des frais judiciaires. Selon l'art. 123 CPC, une partie est tenue de rembourser l'assistance judiciaire dès qu'elle est en mesure de le faire. 4.2. Selon l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont mis à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Compte tenu de l'issue de la cause, le recourant doit ainsi supporter les frais judiciaires, fixés à CHF 1’415.85 (émolument forfaitaire : CHF 400.- ; expertise psychiatrique : CHF 1'015.85), sous réserve de l'assistance judiciaire. (dispositif en page suivante) la Cour arrête : Le recours est rejeté. Partant, la décision de la Justice de paix de l’arrondissement de la Gruyère du 15 janvier 2025 est confirmée. La requête d'assistance judiciaire du 29 janvier 2025 est admise. Partant, l'assistance judiciaire est accordée pour la procédure de recours à A.________, qui est en conséquence exonéré des frais judiciaires. Les frais judiciaires de la procédure de recours, par CHF 1’415.85 (émolument forfaitaire : CHF 400.- ; expertise psychiatrique : CHF 1'015.85), sont mis à la charge de A.________, sous réserve de l’assistance judiciaire octroyée. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification.”
“11), l'indemnité équitable allouée au défenseur d'office est fixée compte tenu du travail requis ainsi que de l'importance et de la difficulté de l'affaire. Les dépens étant fixés de manière globale dans ce domaine, l'indemnité de défenseur d'office le sera aussi, ce que permet l'art. 57 al. 2 RJ. En l'occurrence, l'activité de Me Laurent Bosson a consisté en l'étude du dossier de la Justice de paix, un entretien au moins avec son client, la présence de sa stagiaire lors de la séance du 27 novembre 2023 et la prise de connaissance de l'arrêt de la Cour. Partant, compte tenu de la nature et de la difficulté de la cause, la Cour estime qu'une indemnité de CHF 1'000.-, débours et frais de vacation compris, mais TVA (7.7%) par CHF 77.- en sus, est appropriée. Vu le rejet de son recours, A.________ sera tenu de rembourser ce montant dès que sa situation financière le lui permettra. 6. Selon l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont mis à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Compte tenu de l'issue de la cause, le recourant doit ainsi supporter les frais judiciaires, fixés à CHF 400.- (émolument forfaitaire), sous réserve de l'assistance judiciaire. Il n’est pas alloué de dépens, au vu de l’issue du litige. (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision de la Justice de paix de l’arrondissement de la Gruyère du 9 novembre 2023 est confirmée. II. La requête d'assistance judiciaire du 20 novembre 2023 est admise. Partant, l'assistance judiciaire est accordée pour la procédure de recours à A.________, qui est en conséquence exonéré des frais judiciaires et à qui est désigné un défenseur d'office rémunéré par l'Etat en la personne de Me Laurent Bosson, avocat à Bulle. III. L'indemnité de défenseur d'office de Me Laurent Bosson, à charge de l'Etat, est fixée à CHF 1'000.-, débours compris, TVA par CHF 77.- (7.7%) en sus. A.________ sera tenu de rembourser ce montant dès que sa situation financière le lui permettra.”
“procès-verbal du 13 janvier 2023, p. 6). 2.5. Au vu de ces éléments, la Cour retient que l'assistance personnelle dont a besoin la recourante ne peut, en l'état, lui être fournie d'une autre manière que par le maintien de son placement à des fins d'assistance, mesure en l'espèce nécessaire, adéquate et proportionnée, de sorte qu'il doit être confirmé. Quant au CSH, il est actuellement adapté pour prendre en charge la recourante (cf. rapport d'expertise, p. 7 s.). Aucune date ne pouvant être avancée par le corps médical pour la sortie, il n'y a, comme l'a fait la Justice de paix, pas lieu de limiter la durée du placement. Celui-ci sera donc maintenu tant et aussi longtemps que l'état de santé de la recourante ne se sera pas stabilisé ou qu'un lieu de vie garantissant la poursuite des traitements nécessaires n'aura pas été trouvé. Il s'ensuit le rejet du recours et la confirmation de la décision attaquée. 3. Selon l'art. 6 al. 1 LPEA, les frais de procédure sont mis à la charge de la personne concernée, sous réserve de l'art. 108 CPC. Compte tenu de l'issue de la cause, A.________ doit ainsi supporter les frais judiciaires, fixés à CHF 1'415.85 (émolument forfaitaire : CHF 400.-; frais d'expertise : CHF 1'015.85), sous réserve de l'assistance judiciaire qui lui est octroyée d'office, son indigence étant évidente et la cause, compte tenu de sa nature, ne pouvant pas être considérée comme dépourvue de chance de succès. Ces frais seront ainsi laissés à la charge de l'État (art. 106 al. 1 CPC par renvoi de l'art. 1 al. 1 let. c LPEA et 19 al. 1 du règlement sur la justice [RJ; RSF 130.11]). (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision de la Justice de paix de l'arrondissement de la Gruyère du 29 décembre 2022 est confirmée. II. Les frais judiciaires de la procédure de recours, fixés à CHF 1'415.85 (émolument forfaitaire : CHF 400.-; frais d'expertise : CHF 1'015.85), sont laissés à la charge de l'État. III. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification.”
In familienrechtlichen Verfahren kann das Gericht bei der Verteilung der (auch unnotigen) Prozesskosten von der strikten Verteilung abweichen und Billigkeitserwägungen berücksichtigen. Als solche kommen namentlich beidseitige Verantwortlichkeit für den familienrechtlichen Konflikt, die gegenseitigen Unterhalts- und Beistandspflichten sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in Betracht.
“Die Prozesskosten, wozu sowohl die Gerichtskosten als auch die Parteientschädigung gehören (Art. 95 Abs. 1 ZPO), sind nach dem Ausgang des Verfahrens zu verteilen (Art. 106 ZPO). Unnotigerweise verursachte Prozesskosten sind derjenigen Partei aufzuerlegen, die sie verursacht hat (Art. 108 ZPO). Bei gerichtlichem(Teil-)Vergleich trägt jede Partei die Prozesskosten nach Massgabe des Vergleichs (Art. 109 ZPO). Das Gericht kann u.a. in familienrechtlichen Verfahren von diesen Verteilgrundsätzen abweichen und die Prozesskosten nach Ermessen verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO), wobei Billigkeitserwägungen wie beispielsweise die beidseitige Verantwortlichkeit am das gerichtliche Verfahren auslösenden familienrechtlichen Konflikt, die gegenseitige Unterhalts- und Beistandspflicht der Ehegatten oder die jeweilige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit berücksichtigt werden können (Viktor Rüegg/Michael Rüegg, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 6 zu Art. 107 ZPO). Da Kindesunterhalt, übrige Kinderbelange sowie die Vorsorgeteilung der Parteidisposition entzogen sind, rechtfertigt es sich, in diesen Punkten dem Verfahrensausgang weniger Gewicht beizumessen. Von grösserer Bedeutung ist der Verfahrensausgang hingegen beim nachehelichen Unterhalt und dem Güterrecht, da das Gericht hier an die Parteianträge gebunden ist (vgl.”
“Die Berufungsklägerin unterliegt in Bezug auf die Obhutsfrage, wobei das Verhalten des Berufungsbeklagten im Zusammenhang mit seinem Gesundheitszu- stand nach dem Unfall zu unnötigem prozessualem Aufwand geführt hat (vgl. E. G), was bei der Kostenverteilung zu berücksichtigen ist (Art. 108 ZPO). Hinsichtlich der von der Beurteilung der Obhutsfrage abhängigen Punkte obsiegt die Berufungsklä- gerin insoweit, als ihr während der Schulwochen ein zusätzliches Besuchswochen- ende zugestanden wird und dem ausgedehnten Kontaktrecht auch bei der Unter- haltsbemessung Rechnung getragen wird. Letztlich resultieren aufgrund der beid- seits veränderten Verhältnisse in allen Phasen tiefere Unterhaltsbeiträge als vor- instanzlich festgelegt, womit der Berufungsbeklagte mit seinem Antrag auf Bestäti- gung oder gar Erhöhung des Unterhalts unterliegt. Er unterliegt auch, soweit er die rückwirkende Zusprechung höherer Unterhaltsbeiträge verlangt. Die neben der Ob- hut und dem Kindesunterhalt beurteilten Punkte sind mit Blick auf den Verfahrens- ausgang entweder neutral zu werten oder treten angesichts des vergleichsweise geringen partei- und gerichtsseitigen Aufwands bei der Kostenverteilung in den Hin- tergrund. Gesamthaft betrachtet erscheint eine Kostenverteilung von 3/4 zulasten der Berufungsklägerin und 1/4 zulasten des Berufungsbeklagten als angemessen.”
Unnötige Prozesskosten sind nach Art. 108 ZPO demjenigen auferlegt, der sie verursacht hat (Verursacherprinzip). Unnütz sind Kosten, die der Streitbeilegung nicht dienen oder dem Gebot der Prozessökonomie widersprechen. Die Verteilung dieser Kosten erfolgt nach Ermessen des Gerichts; die Ausübung dieses Ermessens wird vom Bundesgericht nur zurückhaltend überprüft.
“108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (arrêts 5A_246/2019 du 9 juin 2020 consid. 7.1; 5A_5/2019 du 4 juin 2019 consid. 3.3.1; 4A_74/2018 du 28 juin 2018 consid. 7.2.1). Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure (arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et la référence). L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible (ATF 141 III 426 consid. 2.4.4; arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et la référence). Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et la référence). La décision sur la répartition des frais relève du pouvoir d'appréciation du juge (art. 4 CC). Quand bien même il résulte de son texte qu'il ne s'agit pas d'une disposition potestative, la doctrine est d'avis que le juge dispose aussi d'un certain pouvoir d'appréciation dans l'application de l'art. 108 CPC (arrêt 5A_246/2019 précité loc. cit. et les références). Le Tribunal fédéral n'en revoit l'exercice qu'avec retenue; il n'intervient que si l'autorité cantonale a abusé de son pouvoir d'appréciation, en prenant en considération des éléments qui ne jouent pas de rôle au sens de la loi ou en omettant de tenir compte de facteurs essentiels (arrêt 5A_246/2019 précité consid. 5.1 et 7.1).”
“Unnötige Prozesskosten hat nach Art. 108 ZPO derjenige zu tragen, der sie verursacht hat. Für unnötige Kosten gilt somit das Verursacherprinzip, wobei dem Gericht ein gewisses Ermessen zukommt (BGE 141 III 426 E. 2.4.1; BGer 5A 195/2013 v.”
“Gemäss dem in Art. 106 Abs. 1 ZPO festgehaltenen Verteilungsgrundsatz werden die Prozesskosten der unterliegenden Partei auferlegt (Unterliegerprinzip). Hat keine Partei vollständig obsiegt, werden die Prozesskosten nach dem Aus- gang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Diese starre Regel kann im Einzelfall zu unbilligen Resultaten führen. Der Grundsatz wird deshalb aufgeweicht durch die dem Gericht eingeräumte Möglichkeit einer vom nackten Prozessergeb- nis abweichenden Verteilung der Kosten nach Ermessen (Art. 107 ZPO) sowie nach Verursacherprinzip für unnötige Kosten (Art. 108 ZPO; Sterchi, a.a.O., N 2 zu Art. 106 ZPO; Adrian Urwyler/Myriam Grütter, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich/St. Gal- len 2016, N 1 zu Art. 106 ZPO). Für die Frage, welche Partei unterliegt und demnach nach den Verteilgrundsätzen von Art. 106 ZPO die Prozesskosten zu tragen hat, ist das Rechtsbegehren der Klage massgebend, welchem das im Urteil festgehaltene Verdikt gegenüberzustel- len ist (Sterchi, a.a.O., N 3 zu Art. 106 ZPO). Die Klägerin obsiegt vollständig, wenn alle ihre Rechtsbegehren gutgeheissen werden; der Beklagte obsiegt, wenn die Klage abgewiesen wird (Urwyler/Grütter, a.a.O., N 2 zu Art. 106 ZPO).”
Ob eine prozessuale Massnahme rückblickend als «unnötig» im Sinne von Art. 108 ZPO zu qualifizieren ist, richtet sich nicht allein nach dem prozessualen Ergebnis. Entscheidend ist, ob die beantragte oder angeordnete Massnahme nach vernünftiger Beurteilung zum Zeitpunkt ihres Begehrens oder ihrer Anordnung notwendig erschien; die Umstände des Einzelfalls sind dabei zu berücksichtigen.
“en tenant compte de la gravité de la faute de l'employeur, contrebalancée avec l'éloignement géographique de l'employé et la retraite anticipée prise par celui-ci à la fin de son délai de congé prolongé. En effet, comme l'a, à raison, relevé l'intimée, il n'est pas contradictoire de considérer qu'il aurait pu être plus adéquat de convoquer l'employé pour lui signifier son congé, tout en admettant que son éloignement de Genève n'avait pas facilité une telle démarche. De plus, si le choix de l'appelant de prendre une retraite anticipée avait été influencé par la conjoncture économique peu favorable, son âge et le domaine spécifique dans lequel il évoluait, il avait toutefois envisagé de prendre une telle décision en mars 2016 pour des motifs tant professionnels que personnels et il ne pouvait être exclu qu'il aurait concrétisé cette option avant l'âge légal sans son licenciement. Le grief de l'appelant sur ce point se révèle donc infondé. 4. L'appelant conteste la mise à sa charge des frais liés à la commission rogatoire sur la base de l'art. 108 CPC. Il expose avoir requis l'audition de C______ pour démontrer le mobbing qu'il alléguait avoir subi et considère qu'on ne saurait le lui reprocher au vu de la difficulté à démontrer l'existence d'un mobbing, se faisant généralement par la convergence d'un faisceau d'indices. Le témoin était au courant des faits de la cause. S'il n'avait certes pas confirmé l'entier de ses allégations et si cette mesure n'avait pas été concluante en ce sens, il ne s'agissait toutefois pas d'une mesure probatoire inutile. Mettre ces frais à sa charge revenait à analyser la situation en fonction du résultat a posteriori, ce qui était contraire à l'esprit de l'art. 108 CPC. L'intimée soutient, de son côté, que l'appelant avait insisté pour que C______ soit entendu en commission rogatoire, alors que son témoignage n'avait pas apporté d'éléments pertinents pour l'issue du litige. En tout état, l'ancien employé n'avait obtenu gain de cause que sur environ 16% de ses conclusions (18'000 fr. sur les 108'340 fr.”
“3 Pour fixer le montant de l’avance de frais et en imposer la charge à une partie, il n’y a pas lieu de s’inspirer de la solution qui pourrait s’appliquer en matière de répartition finale des frais (CREC 31 mars 2021/105 consid. 3.2). Il s’agit là de deux problématiques distinctes : le fait que la partie qui a la charge de l’avance de frais n’en effectue pas le versement avec les conséquences qu’un non-versement emporte est à distinguer du résultat final du litige. Dans le cas présent, force est de constater que l’appelante principale a succombé sur l’entier du litige, étant encore observé qu’il lui revenait de prouver l’existence de prestations complémentaires. Cela étant, la configuration d’espèce est particulière : en effet, l’expertise de X.________ arrivait presque à son terme lorsque l’avance de frais complémentaire n’a pas été payée par l’intimée et appelante par voie de jonction, laquelle avance de frais portait sur un montant de 496 fr. alors que des avances de plusieurs milliers de francs avaient été opérées au préalable. Ces circonstances justifient une application de l’art. 107 al. 1 let. f CPC, voire encore de l’art. 108 CPC, puisque la partie qui a obtenu gain de cause a occasionné des frais de procédure désormais inutiles, l’expertise de X.________ n’ayant pas abouti en raison du refus de cette partie de payer le solde de l’avance de frais y relative. En conséquence, les honoraires de l’experte X.________, par 20'095 fr. 30, devraient être répartis en équité et à part égale entre les deux parties pour tenir compte à la fois du résultat de l’action et de la problématique liée à la deuxième expertise évoquée ci-dessus, sauf à dire qu’aucune conclusion chiffrée n’a été prise en lien avec ce volet de l’appel principal. On comprend néanmoins de cet acte que l’appelante principale conclut à ce qu’elle ne supporte pas les frais judiciaires engendrés par la deuxième expertise, ni les dépens de l’intimée et appelante par voie de jonction en relation avec celle-ci. Les honoraires de l’experte sont clairement arrêtés et font partie des frais judiciaires. Dans ces conditions, le premier point de la critique peut être admis, même en l’absence de conclusions chiffrées.”
Unnötige Prozesskosten können derjenigen Person auferlegt werden, die sie verursacht hat; dies gilt nach der Rechtsprechung auch gegenüber Dritten, namentlich einem Vertreter ohne Vollmacht (falsus procurator). Massgeblich ist dabei der Kausalitätsgrundsatz: Es können nur diejenigen Kosten dem Vertreter zugerechnet werden, die kausal durch sein Verhalten unnötig verursacht wurden.
“108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid. 2.4.3). Ainsi, les frais engendrés dans une procédure qui a été menée par un falsus procurator pour une partie qui ne l'a pas mandaté sont à la charge du représentant sans pouvoirs (ATF 84 II 403 consid. 2; arrêts 2C_545/2021 du 10 août 2021 consid. 2.2 et les références; 5A_252/2014 du 10 juin 2014 consid. 2.1). Toutefois, même dans le cas du falsus procurator, le principe de causalité s'applique. En conséquence, seuls les frais que celui-ci a inutilement causés peuvent être mis à sa charge, au sens de l'art. 108 CPC. Or, en l'espèce, même si le premier juge avait, au moment de rendre sa décision, retenu l'irrecevabilité de la requête, aucuns frais n'auraient pu être mis à la charge des avocats. En effet, la requête engagée sans connaître l'identité de la partie intimée et l'instruction menée par le premier juge contre des personnes inconnues - la citation à comparaître ne comportait aucun nom et ce magistrat n'a nullement signifié aux recourants que, leur procuration ne mentionnant pas les noms des personnes représentées, il n'accepterait pas qu'ils procèdent et ne prendrait pas en considération leurs déterminations - relèguent à l'arrière-plan le comportement des recourants, qui se sont du reste limités à comparaître à l'audience déjà prévue et à déposer des déterminations sur la requête. On ne voit dès lors pas quels frais causés inutilement doivent être imputés aux recourants, étant précisé que la causalité ne peut se juger que par rapport à leur propre comportement de représenter une partie qui ne veut pas dévoiler son identité, et non par rapport au comportement illicite de la partie qui a donné lieu à la procédure d'évacuation, l'art.”
“En effet, par cette jurisprudence, le Tribunal fédéral entend appliquer en procédure pénale devant les instances cantonales le principe général consacré à l'art. 66 al. 3 LTF, dont la teneur est semblable à celle de l'art. 108 CPC, malgré le libellé plus restreint de l'art. 417 CPP (arrêt 6B_364/2018 du 26 juillet 2018 consid. 3.3.3). Il est erroné d'en déduire, en procédure civile, que ce serait en raison de sa qualité de partie, et non uniquement en application du principe de causalité prévu à l'art. 108 CPC, qu'un avocat peut se voir imposer des frais, de sorte que l'on pourrait aussi appliquer l'art. 107 CPC à son égard pour lui faire supporter des frais en équité. Enfin, s'agissant de l'art. 108 CPC, cette norme consacre, pour les frais inutiles, le principe de causalité (ATF 141 III 426 consid. 2.4.1). Les frais causés inutilement sont en effet mis à la charge de la personne - y compris les tiers qui ne sont pas parties - qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause (ATF 141 précité consid. 2.4.2). L'art. 108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid. 2.4.3). Ainsi, les frais engendrés dans une procédure qui a été menée par un falsus procurator pour une partie qui ne l'a pas mandaté sont à la charge du représentant sans pouvoirs (ATF 84 II 403 consid. 2; arrêts 2C_545/2021 du 10 août 2021 consid. 2.2 et les références; 5A_252/2014 du 10 juin 2014 consid. 2.1). Toutefois, même dans le cas du falsus procurator, le principe de causalité s'applique. En conséquence, seuls les frais que celui-ci a inutilement causés peuvent être mis à sa charge, au sens de l'art.”
“108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid. 2.4.3). Ainsi, les frais engendrés dans une procédure qui a été menée par un falsus procurator pour une partie qui ne l'a pas mandaté sont à la charge du représentant sans pouvoirs (ATF 84 II 403 consid. 2; arrêts 2C_545/2021 du 10 août 2021 consid. 2.2 et les références; 5A_252/2014 du 10 juin 2014 consid. 2.1). Toutefois, même dans le cas du falsus procurator, le principe de causalité s'applique. En conséquence, seuls les frais que celui-ci a inutilement causés peuvent être mis à sa charge, au sens de l'art. 108 CPC. Or, en l'espèce, même si le premier juge avait, au moment de rendre sa décision, retenu l'irrecevabilité de la requête, aucuns frais n'auraient pu être mis à la charge des avocats. En effet, la requête engagée sans connaître l'identité de la partie intimée et l'instruction menée par le premier juge contre des personnes inconnues - la citation à comparaître ne comportait aucun nom et ce magistrat n'a nullement signifié aux recourants que, leur procuration ne mentionnant pas les noms des personnes représentées, il n'accepterait pas qu'ils procèdent et ne prendrait pas en considération leurs déterminations - relèguent à l'arrière-plan le comportement des recourants, qui se sont du reste limités à comparaître à l'audience déjà prévue et à déposer des déterminations sur la requête. On ne voit dès lors pas quels frais causés inutilement doivent être imputés aux recourants, étant précisé que la causalité ne peut se juger que par rapport à leur propre comportement de représenter une partie qui ne veut pas dévoiler son identité, et non par rapport au comportement illicite de la partie qui a donné lieu à la procédure d'évacuation, l'art.”
“108 CPC ne vise pas à protéger la partie gagnante du risque lié à l'encaissement, lorsque des dépens lui ont été alloués à la charge d'une partie adverse indigente (arrêt 4A_612/2014 du 3 mars 2015 consid. 2.2). Sont inutiles les frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. Il s'agit en premier lieu de ceux qui, par le comportement d'une partie ou d'un tiers pendant le procès, viennent s'ajouter aux frais usuels ou qui seraient de toute façon encourus (ATF 141 précité consid. 2.4.3). Ainsi, les frais engendrés dans une procédure qui a été menée par un falsus procurator pour une partie qui ne l'a pas mandaté sont à la charge du représentant sans pouvoirs (ATF 84 II 403 consid. 2; arrêts 2C_545/2021 du 10 août 2021 consid. 2.2 et les références; 5A_252/2014 du 10 juin 2014 consid. 2.1). Toutefois, même dans le cas du falsus procurator, le principe de causalité s'applique. En conséquence, seuls les frais que celui-ci a inutilement causés peuvent être mis à sa charge, au sens de l'art. 108 CPC. Or, en l'espèce, même si le premier juge avait, au moment de rendre sa décision, retenu l'irrecevabilité de la requête, aucuns frais n'auraient pu être mis à la charge des avocats. En effet, la requête engagée sans connaître l'identité de la partie intimée et l'instruction menée par le premier juge contre des personnes inconnues - la citation à comparaître ne comportait aucun nom et ce magistrat n'a nullement signifié aux recourants que, leur procuration ne mentionnant pas les noms des personnes représentées, il n'accepterait pas qu'ils procèdent et ne prendrait pas en considération leurs déterminations - relèguent à l'arrière-plan le comportement des recourants, qui se sont du reste limités à comparaître à l'audience déjà prévue et à déposer des déterminations sur la requête. On ne voit dès lors pas quels frais causés inutilement doivent être imputés aux recourants, étant précisé que la causalité ne peut se juger que par rapport à leur propre comportement de représenter une partie qui ne veut pas dévoiler son identité, et non par rapport au comportement illicite de la partie qui a donné lieu à la procédure d'évacuation, l'art.”
Art. 108 ZPO ermöglicht die Auferlegung unnötiger Prozesskosten dem Verursacher. Als unnötig werden insbesondere manifest‑chancenlose bzw. offensichtlich aussichtslose Begehren (téméraire) sowie offenkundig sinnlose Doppelverfahren angesehen (z. B. gleichzeitiges Einlegen von Rekurs und Revisionsgesuch), sofern die Handlung keinen Beitrag zur Streitbeilegung leistet oder dem Prinzip der Prozessökonomie widerspricht. Nicht jede erfolglose oder unbegründete Prozesshandlung rechtfertigt hingegen automatisch eine Kostenauflage.
“a CPC exclut précisément les faits et moyens de preuve postérieurs à la décision, si bien que la révision d’une décision d’exécution forcée est exclue. 3. 3.1 En définitive, la demande de révision, manifestement infondée au sens de l’art. 330 in fine CPC, doit être déclarée irrecevable. 3.2 A teneur de l'art. 108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés. Sont inutiles au sens de l’art. 108 CPC, les frais ne servant aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de procédure. Une demande téméraire est une démarche inutile bien que I'art. 108 CPC ne nécessite pas que la personne ayant causé des frais inutiles l’ait fait de mauvaise foi, ou témérairement, ni même fautivement (Tappy, CR-CPC n. 5 et ss ad art. 108 CPC). L'avocat qui introduit un recours dont il ne peut de bonne foi croire aux chances de succès effectue une démarche inutile (Stoudmann in Chabloz et al, Petit Commentaire du CPC, Bâle, 2021 n. 11 ad art. 108 CPC et les références). En l’espèce, le mandataire de la requérante a doublé le recours qu'il a interjeté au Tribunal fédéral contre l’arrêt rendu le 1er février 2023 par la Chambre de céans d’une demande de révision dudit arrêt. On ne voit pas l'utilité d'une telle démarche dès lors que le recours interjeté auprès du Tribunal fédéral a précisément pour but d'annuler l’arrêt cantonal. Par ailleurs, il ne pouvait échapper à l’avocat [...] que la demande de révision visait un arrêt confirmant une ordonnance d'exécution forcée qui ne peut être mise à néant qu'en raison de faits survenus postérieurement, soit une situation qui est précisément proscrite par l’art. 328 al. 1 let. a CPC. II s'ensuit que cette démarche, qui a par ailleurs contraint le Tribunal fédéral à suspendre sa procédure par ordonnance du 5 juin 2023, s'avère aussi inutile que téméraire, de sorte qu’il se justifie de mettre les frais de la présente procédure, par 1'500 fr. (art. 74 al. 1 et 80 al. 2 TFJC [tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; BVL 270.”
“Il appartiendra le cas échéant au Tribunal fédéral de statuer dans le cadre du recours en matière civile que la requérante a interjeté contre l’arrêt du 1er février 2023, pour autant que le grief de constatation arbitraire des faits ait été soulevé. 2.6 De toute manière, l’objet même de la décision à réviser fait obstacle à la révision. En effet, l’arrêt rendu le 1er février 2023 par la Chambre de céans confirme une ordonnance d’exécution forcée. A teneur de l’art. 341 al. 3 CPC, sur le fond, la partie succombante peut uniquement alléguer que des faits s’opposant à l’exécution de la décision se sont produits après la notification de celle-ci, par exemple l’extinction, le sursis, la prescription ou la péremption de la prestation due. Il doit s’agir de vrais nova (Jeandin, CR-CPC, n. 14 ad art. 341 CPC). Mais l’art. 328 al. 1 let. a CPC exclut précisément les faits et moyens de preuve postérieurs à la décision, si bien que la révision d’une décision d’exécution forcée est exclue. 3. 3.1 En définitive, la demande de révision, manifestement infondée au sens de l’art. 330 in fine CPC, doit être déclarée irrecevable. 3.2 A teneur de l'art. 108 CPC, les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés. Sont inutiles au sens de l’art. 108 CPC, les frais ne servant aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de procédure. Une demande téméraire est une démarche inutile bien que I'art. 108 CPC ne nécessite pas que la personne ayant causé des frais inutiles l’ait fait de mauvaise foi, ou témérairement, ni même fautivement (Tappy, CR-CPC n. 5 et ss ad art. 108 CPC). L'avocat qui introduit un recours dont il ne peut de bonne foi croire aux chances de succès effectue une démarche inutile (Stoudmann in Chabloz et al, Petit Commentaire du CPC, Bâle, 2021 n. 11 ad art. 108 CPC et les références). En l’espèce, le mandataire de la requérante a doublé le recours qu'il a interjeté au Tribunal fédéral contre l’arrêt rendu le 1er février 2023 par la Chambre de céans d’une demande de révision dudit arrêt. On ne voit pas l'utilité d'une telle démarche dès lors que le recours interjeté auprès du Tribunal fédéral a précisément pour but d'annuler l’arrêt cantonal.”
“Die Prüfung der Aussichten des Gesuchs um Prozesskostenvorschuss zeigt somit, dass diese nicht intakt waren. Dem Gesuch wäre, falls es nicht gegenstandslos geworden wäre, kein Erfolg beschieden gewesen. Die Kosten für das chancenlose Gesuch bleiben gestützt auf Art. 108 ZPO aufseiten des Beklagten.”
“Eine Auferlegung eines Teils der Prozesskosten an die Beschwerdeführe- rinnen gestützt auf Art. 108 ZPO, wonach unnötige Prozesskosten dem Verursa- cher auferlegt werden können, fällt vorliegend ebenfalls ausser Betracht. Den Be- schwerdeführerinnen können versäumte, verspätete oder fehlerhafte Prozess- handlungen ebenso wenig vorgeworfen werden wie bös- und mutwillige Prozess- führung (vgl. Hans Schmid/Ingrid Jent-Sørensen, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl., Ba- sel 2014, N 1 f. zu Art. 108 ZPO). Wie ausgeführt, wurden nur drei von neun Ver- rechnungsforderungen als unbegründet qualifiziert und erwies sich der diesbezüg- liche Aufwand nicht als gewichtig. Eine Kostenauflage in dieser Konstellation wür- de bedeuten, dass jede Einwendung oder Einrede, die sich als unbegründet er- weist, eine Kostentragungspflicht nach sich ziehen würde (Stanischewski, a.a.O., Rz. 366), was nach dem Ausgeführten nicht dem Willen des Gesetzgebers ent- spricht und auch keine Stütze in der herrschenden Lehre findet.”
Kosten, die durch verspätete oder unnötige Prozesshandlungen entstehen, insbesondere durch spät verlangte oder erst kurz vor/in der Instruktionsphase vorgelegte Beweismittel, können nach Art. 108 ZPO der Partei auferlegt werden, die sie verursacht hat. Dies gilt auch für Fälle, in denen die Hauptverhandlung unterbrochen werden muss, um eine verspätet verlangte Beweisaufnahme durchzuführen.
“Il en va de même dans la situation inverse, à savoir lorsque des débats d’instruction ont lieu avant un second échange d’écritures. Demeure réservé le cas où le tribunal exclut la possibilité d’alléguer des faits et de présenter des moyens de preuve nouveaux lors de débats d’instruction aux seules fins de pourparlers transactionnels. Si tel est le cas, les parties peuvent exercer ultérieurement leur « seconde chance » d’alléguer des faits et moyens de preuve nouveaux (voir PC CPC-Heinzmann/Pasquier, art. 229 n. 7). 1.3.3. En procédure simplifiée, l’art. 229 CPC s’applique certes par analogie (art. 219 CPC). Toutefois, lorsque la maxime inquisitoire sociale s’applique et la Cour établit d’office les faits, l’art. 229 al. 3 CPC prévoit que celle-ci admet des faits et moyens de preuve nouveaux jusqu’aux délibérations (voir PC CPC-Heinzmann/Pasquier, art. 229 n. 4, 11 et les références; Bohnet, art. 247 n. 7). Dans ces cas, bien que le tribunal doive prendre en compte les nova jusqu’aux délibérations, les coûts causés inutilement, au sens de l’art. 108 CPC, par une invocation tardive peuvent être mis à la charge de la partie qui en est responsable. On peut notamment penser au cas où les débats principaux doivent être interrompus pour permettre l’administration d’une preuve qui aurait pu être requise plus tôt (voir PC CPC-Heinzmann/Pasquier, art. 229 n. 12). 1.3.4. En l’espèce, la maxime inquisitoire s’applique et la Cour établit d’office les faits (voir ci-dessus consid. 1.2). Il en résulte que les nouveaux faits et moyens de preuve allégués le 26 mars 2024, soit la veille des débats d’instruction, l’ont été avant les délibérations et doivent dès lors être admis, indépendamment de la question de savoir s’ils auraient déjà pu l’être lors du double échange d’écritures préalable. Leur éventuelle invocation tardive sera dès lors uniquement examinée sous l’angle de la répartition des frais (voir ci-dessous consid. 10.2). 1.4. Le 28 mars 2024, respectivement le 10 avril 2024, soit après la clôture de la procédure probatoire et le prononcé des plaidoiries finales en séance du 27 mars 2024, les parties ont chacune produit une détermination spontanée.”
“Grundsätzlich werden Gerichtskosten nach Obsiegen und Unterliegen ver- teilt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Ausnahme von diesem Grundsatz wird in Art. 108 ZPO geregelt, wonach unnötige Prozesskosten zu bezahlen hat, wer sie verur- sacht hat. Als unnötig sind in erster Linie jene Kosten zu qualifizieren, welche durch verspätete oder fehlerhafte Prozesshandlungen verursacht werden. Ein vorwerfbares Verhalten wird nicht verlangt (BK ZPO-S TERCHI, Art. 108 N 4 m.w.H. auf die Botschaft der ZPO). - 9 - Die Berufungsklägerin dringt mit ihrer Berufung durch. Allerdings hätte sie die neu vor der Kammer eingereichten Dokumente, namentlich ihre gesamten Steuerunterlagen, wie bereits erwähnt, der Vorinstanz schon bei Gesuchseinrei- chung vorlegen können. In Anwendung von Art. 108 ZPO sind ihr deshalb die Kosten des Berufungsverfahrens aufzuerlegen.”
Art. 108 ZPO bestimmt, dass unnötige Prozesskosten von der Partei zu tragen sind, die sie verursacht hat. In den zitierten Entscheidungen wird Art. 108 jeweils als Vorbehalt erwähnt.
“Die Vorinstanz hat aufgrund des Prozessausgangs die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin auferlegt und sie verpflichtet, der Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung von CHF 12'941.95 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezah- len (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Diese Verteilung der Prozesskosten ist nicht zu bean- standen. Da die Vorinstanz auf die Klage nicht eintrat, sind die Prozesskosten von der Klägerin bzw. Beschwerdeführerin als unterliegende Partei zu tragen. Eine Pro- zesskostenverteilung nach Ermessen im Sinne von Art. 107 ZPO wie auch eine solche nach Art. 108 ZPO stehen hier nicht zur Diskussion. Die Beschwerdeführerin übersieht bei ihrer Argumentation, dass einziges Prozessthema die Frage der sach- lichen Zuständigkeit des Gerichts bildete und sie darin vor Vorinstanz vollständig unterlegen ist. Insbesondere sind die sich stellenden Fragen im Zusammenhang mit den Wasserschäden noch nicht geklärt, weshalb diese Thematik auch keine Aus- wirkungen auf die Verteilung der fraglichen Gerichtskosten zeitigen kann. Von un- bestrittenen Tatsachen bezüglich erforderlicher Schutzmassnahmen gegen eine Ei- gentumsbeschädigung kann nicht gesprochen werden. Der Umstand, dass die Be- schwerdegegnerin eine entsprechende Handlungs- und Haftpflicht nicht anerkennt und die Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens notwendig geworden ist, bildet für sich jedenfalls keinen Grund, um von einer Kostenverteilung gemäss dem Verfah- rensausgang abzuweichen.”
“Die Verfahrenskosten gehen zu Lasten der betroffenen Person. Art. 108 ZPO, wonach unnötige Prozesskosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht hat, bleibt vorbehalten (Art. 450f ZGB i.V.m. Art. 6 Abs. 1 KESG). Die Prozesskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Parteikosten können zugesprochen werden, soweit das Verfahren einen Konflikt privater Interessen betrifft (Art. 6 Abs. 3 KESG). Vorliegend wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, womit die Beschwerdeführerin die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen hat.”
“Die Verfahrenskosten gehen zu Lasten der betroffenen Person. Art. 108 ZPO, wonach unnötige Prozesskosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht hat, bleibt vorbehalten. Parteikosten können zugesprochen werden, soweit das Verfahren einen Konflikt privater Interessen betrifft (Art. 450f ZGB i.V.m. Art. 6 Abs. 1 und 3 KESG). Die Prozesskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Vorliegend wird die Beschwerde teilweise gutgeheissen, soweit darauf einzutreten und sie nicht als gegenstandslos abzuschreiben ist. Die Prozesskosten sind den Parteien daher je hälftig aufzuerlegen.”
“Die Verfahrenskosten gehen zu Lasten der betroffenen Person. Art. 108 ZPO, wonach unnötige Prozesskosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht hat, bleibt vorbehalten. Parteikosten können zugesprochen werden, soweit das Verfahren einen Konflikt privater Interessen betrifft (Art. 450f ZGB i.V.m. Art. 6 Abs. 1 und 3 KESG). Die Prozesskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Vorliegend wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, womit der Beschwerdeführer die Prozesskosten zu tragen hat.”
Unnötige Kosten können auch der obsiegenden Partei auferlegt werden, wenn sie durch missbräuchliche oder dilatorische Verfahrenshandlungen unnötige Kosten verursacht hat (z. B. indem sie das Verfahren missbräuchlich verkompliziert oder verzögert oder durch missbräuchliche Mehrfachrekurse).
“L'art. 108 CPC citato dall'appellante prevede che le spese giudiziarie inutili sono a carico di chi le ha causate. Inutili sono i costi dovuti a comportamenti di una parte o di un terzo che hanno maggiorato gli oneri ordinari correlati al processo. Si tratta di comportamenti che, valutati al momento in cui sono stati compiuti (e non a posteriori), non sarebbero serviti minimamente per la soluzione del litigio o che avrebbero offeso l'economia di giudizio. Inutile è, per esempio, il costo cagionato dalla ripetizione di un'udienza cui la parte è rimasta assente ingiustificata o i costi cagionati dall'assunzione di mezzi probatori che la parte doveva rendersi conto essere superflui oppure il costo cagionato dall'assunzione di prove notificate tardivamente in una causa retta dal principio inquisitorio illimitato. Spese giudiziarie inutili possono essere poste anche a carico di una parte che per finire ottiene causa vinta, ma che con il suo comportamento ha abusivamente complicato o procrastinato il processo (I CCA, sentenza inc.”
“Cette manière de procéder n'est pas constitutive d'un abus de droit, conformément au considérant qui précède, et on comprend mal en quoi le bien séquestré, même deux fois, permettrait à l'intimée de bloquer des avoirs d'une valeur bien supérieure à sa créance. 9. L'intimée a conclu, dans le premier recours (contre la décision d'exequatur du 30 septembre 2022), à la condamnation du recourant au paiement de la somme de 30'710 fr., correspondant aux frais encourus par elle depuis le mois de janvier 2023 pour répondre aux différentes procédures introduites par celui-ci, montant non réclamé dans dites procédures, si ce n'est par la formulation générale de la "condamnation aux frais et dépens de la procédure." Dans les autres recours, elle a uniquement conclu à la condamnation du recourant aux frais et dépens. Elle a également conclu à ce qu'une amende soit infligée au recourant pour téméraire plaideur, celui-ci s'évertuant à entraver ses droits en tentant de paralyser les procédures par des multiples recours. 9.1 9.1.1 Les frais sont mis à la charge de la partie succombante (art. 106 al. 1 CPC). Les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés (art. 108 CPC). La partie ou son représentant qui usent de mauvaise foi ou de procédés téméraires sont punis d'une amende disciplinaire de 2'000 francs au plus; l'amende est de 5'000 francs au plus en cas de récidive (art. 128 al. 3 CPC). Agit de manière téméraire, par exemple, celui qui bloque une procédure en multipliant les recours abusifs (ATF 111 Ia 148 consid. 4) ou celui qui dépose un recours manifestement dénué de toute chance de succès dont s'abstiendrait tout plaideur raisonnable et de bonne foi (ATF 120 III 107 consid. 4b). 9.1.2 Les frais judiciaires sont fixés et répartis d'office. Le tribunal fixe les dépens selon le tarif. Les parties peuvent produire des notes de frais (art. 105 CPC). L'émolument forfaitaire de décision est fixé entre 150 fr. et 10'000 fr. en procédure sommaire (art. 26 RTFMC). Le défraiement pour une valeur litigieuse au-delà de 4 millions de fr. et jusqu'à 10 millions de fr. est de 61'400 fr. plus 0,75% de la valeur litigieuses dépassant 4 millions de fr. (art.”
“Il est vrai que, déposée à la poste dans un pli adressé à une autre autorité que celle à laquelle elle était elle-même destinée, la requête datée du 28 février 2022 n’a pas créé la litispendance à la date de son dépôt, le dépôt à la poste ne produisant cet effet que lorsque le pli est adressé à l’autorité saisie (cf. art. 143 al. 1 CPC, selon lequel un délai est respecté si l’acte est déposé le dernier jour du délai au tribunal ou à la poste à son attention). Mais, en tout état, la requête est parvenue au juge saisi et l’inscription a été opérée sur ordre de celui-ci avant l’échéance du délai de l’art. 839 al. 2 CC. Les griefs de l’appelant sont dès lors mal fondés. 6. 6.1 En définitive, l’appel doit être rejeté et l’ordonnance entreprise confirmée. 6.2 Selon l’art. 106 al. 1 CPC, les frais doivent être mis à la charge de la partie qui succombe. Toutefois, l’art. 107 al. 1 let. f CPC permet au juge de répartir les frais en équité lorsque des circonstances particulières le justifient et l’art. 108 CPC prévoit que les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés. Cette dernière disposition permet notamment de mettre tout ou partie des frais à la charge de la partie victorieuse si celle-ci a abusivement compliqué ou prolongé le procès (Stoudmann in Chabloz et al., Petit commentaire CPC, op. cit. n. 6 ad art. 108). En l’espèce, en ne contrôlant pas assez bien l’énoncé des conclusions de la requête datée du 28 février 2022, le conseil de l’intimée a provoqué les contestations de l’appelant et il est compréhensible que celui-ci ait tenté de les faire valoir en appel. Il est dès lors équitable et conforme tant à l’art. 107 al. 1 let. f CPC qu’à l’art. 108 CPC de mettre les frais judiciaires, arrêtés à 800 fr. (art. 65 al. 1 TFJC), par moitié à la charge des deux parties et de compenser les dépens de deuxième instance. Par ces motifs, le Juge unique de la Cour d’appel civile prononce : I. L’appel est rejeté. II. L’ordonnance est confirmée. III. Les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 800 fr.”
“A cet égard, le poids à accorder aux conclusions peut également être apprécié selon le travail occasionné, ce qui nécessite toutefois une motivation particulière (PC CPC- Stoudmann, art. 106 n. 18 ss et les références citées). Selon l'art. 107 al. 1 CPC, le tribunal peut s'écarter des règles générales et répartir les frais selon sa libre appréciation notamment lorsque le litige relève du droit de la famille (let. c) ou lorsque des circonstances particulières rendent la répartition en fonction du sort de la cause inéquitable (let. f). Pour pouvoir mettre, en application de l'art. 107 al. 1 let. f CPC, des frais à la charge de la partie qui ne succombe pas, il faut soit une disparité économique importante entre les parties, soit que celle qui est victorieuse doive répondre de frais injustifiées occasionnés par son comportement (ATF 139 III 33 consid. 4.2). L'art. 107 al. 1 let. f CPC peut aussi trouver application lorsqu'il s'avère qu'une partie a fait un usage dilatoire et abusif de la procédure (PC CPC-Stoudmann, art. 107 n. 30 et les références citées). L'art. 108 CPC prévoit en outre que les frais causés inutilement sont mis à la charge de la personne qui les a engendrés, indépendamment du sort de la cause. Cette disposition concerne tant les frais de justice que les dépens causés inutilement. Sont inutiles des frais qui ne servent aucunement à la résolution du litige ou occasionnés de manière contraire au principe d'économie de la procédure. L'imputabilité de ces frais n'est pas subordonnée à un comportement répréhensible. Elle doit s'apprécier par rapport à ce qu'un plaideur procédant selon les règles de l'art aurait fait et non en fonction d'un résultat a posteriori (arrêt TC FR 101 2022 141 du 26 août 2022 consid. 4.1 et les références citées). L'art. 108 CPC permet également de sanctionner une partie finalement victorieuse, mais ayant abusivement compliqué ou prolongé le procès. Il est ainsi admissible de charger des frais la partie à un procès soumis à la maxime inquisitoire qui n'invoque que tardivement des faits et des preuves, alors qu'elle aurait pu les invoquer plus tôt dans le procès pour réduire le nombre d'audiences.”
Unnötige Gutachter- und Zeugenkosten trägt die Partei, welche diese verursacht hat. Soweit eine Partei im erstinstanzlichen Verfahren weitestgehend unterliegt, gehört auch die Übernahme solcher Kosten regelmässig zur nach dem Ausgang des Verfahrens erfolgenden Kostenverteilung.
“Unnötige Prozesskosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 ZPO). Ob die vorliegend streitigen Prozesskosten unnötig waren, kann letztlich offen bleiben. Die Beschwerdeführerin ist im erstinstanzlichen Verfahren weitestgehend unterlegen. Nach dem Grundsatz der Kostenverteilung nach dem Ausgang des Verfahrens hat sie daher grundsätzlich alle Prozesskosten zu tragen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Dazu gehören auch die Kosten für das Gutachten und den Augenschein zum Verkehrswert der Liegenschaft U.________. Diese Kosten wurden grundsätzlich von der Beschwerdeführerin provoziert. Der im Zivilprozess geltende Grundsatz der Kostenverteilung nach dem Erfolgsprinzip beruht ebenfalls auf dem Gedanken, dass die Prozesskosten von deren Verursacher zu tragen sind. Dabei wird vermutet, dass die unterliegende Partei die Kosten verursacht hat (BGE 145 III 153 E. 3.3.1; 119 Ia 1 E. 6 mit Hinweisen).”
“Es handelt sich um Tatsachen, die den (zivil-)gerichtlichen Entscheid zu beeinflussen vermögen, indem bei ihrer Berücksichtigung das Urteil anders ausfallen würde als bei ihrem Fehlen. Was rechtserheblich ist, bestimmt die im konkreten Fall anwendbare Norm (vgl. Franz Hasenböhler, in: Thomas Sutter-Somm/Franz Hasenböhler/Christoph Leuenberger (Hrsg.), Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 150 N 11 m.w.H.). Im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren wird ein zivilrechtlich eingeholtes Gutachten nur soweit verwertbar sein, als es die gleichen Fragestellungen betrifft. Ob die Fragestellungen vergleichbar sind, hat der Beschwerdeführer nicht dargelegt. Zudem müsste sich die Gegenpartei im Zivilprozess gegen eine Erweiterung des Gutachtensthemas wehren, da diese kein eigenes Interesse an der Abklärung des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers und der damit verbundenen Verzögerung des Verfahrens hat. Zusätzlich wäre die Kostenfrage zu klären und die Gegenpartei müsste darum besorgt sein, dass die entsprechenden Gutachterkosten als unnötige Kosten i.S.v. Art. 108 ZPO qualifiziert werden, ansonsten sie diese im Falle ihres Unterliegens zu tragen hätte (vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO). 4.5. Auch in zeitlicher Hinsicht ist vom Vorgehen des Beschwerdeführers keine Prozessbeschleunigung zu erwarten. Da die Einholung eines Gutachtens im Rahmen des Schlichtungsverfahrens aufgrund des Streitwerts ausgeschlossen ist (vgl. Art. 203 Abs. 2 ZPO) wird dieses erst im erstinstanzlichen Zivilverfahren erstellt werden können. Kommt es zur Einholung eines Gutachtens, hat das Gericht die Parteien vorgängig anzuhören (Art. 183 Abs. 1 Satz 2 ZPO) und ihnen Gelegenheit zu geben, sich zur Fragestellung zu äussern und Änderungs- oder Ergänzungsanträge zu stellen (Art. 185 Abs. 2 ZPO). Gegebenenfalls werden anfechtbare Zwischenverfügungen ergehen, deren Rechtsmittelfristen abzuwarten ist. Ob das Gutachten schriftlich erstattet wird, liegt im Übrigen im Ermessen des Gerichts (vgl. Art. 187 Abs. 1 ZPO). Zu beachten ist schliesslich, dass das Verfahren jederzeit ohne Erstellung eines Gutachtens vorzeitig beendet werden kann, so etwa durch Klagerückzug, Anerkennung oder Vergleich (Art.”
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