Als Urkunden gelten Dokumente, die geeignet sind, rechtserhebliche Tatsachen zu beweisen, wie Schriftstücke, Zeichnungen, Pläne, Fotos, Filme, Tonaufzeichnungen, elektronische Dateien und dergleichen sowie private Gutachten der Parteien.
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Selbst erstellte Tabellen, Abrechnungen oder ähnliche parteiinterne Aufstellungen werden von Gerichten regelmässig als fehlender Urkundencharakter im Sinne von Art. 177 ZPO angesehen und können damit lediglich Parteibehauptungen darstellen, wenn sich aus ihnen die behaupteten Beträge oder Zusammenhänge nicht nachvollziehbar und substantiiert ergeben.
“Rien n’est allégué concernant ces années alors que, pour apprécier la part d’épargne, la dernière année de vie commune est déterminante pour fixer le dernier train de vie mené par les parties au cours de leur vie commune. Dès lors, le tableau excel récapitulant les montants investis à titre de rachat de 2e pilier, basé sur les déclarations fiscales 2020 et 2021, ne rend pas suffisamment vraisemblable une part d’épargne correspondant à de tels montants lors de leur dernière année de vie commune. Quant aux travaux d’agrandissement de la maison conjugale et de construction d’une piscine, l’appelant les allègue à hauteur d’un million en se fondant, d’une part, sur les plans soumis à l’enquête auprès de la commune (pièce 8) et, d’autre part, sur un décompte, vraisemblablement établi par l’appelant, de coûts des travaux globaux mentionnant les acomptes payés (pièce 9). Ces pièces ne sont que des allégations de parties, le décompte en particulier n’étant pas un titre au sens de l’art. 177 CPC, et ne constituent pas des preuves suffisantes pour établir le financement de tels travaux au moyen des bonus. En outre, les déclarations fiscales ne peuvent pas non plus attester de l’utilisation des bonus perçus en 2022 et 2023 pour financer ces travaux, dès lors qu’elles portent sur les années 2020 et 2021. Quant à la vraisemblance d’une épargne constituée au cours de la vie commune, le premier juge l’a certes considérée ; cela, toutefois, pour justifier la réduction de l’excédent à 1'000 fr. pour chaque enfant et quant à son principe seulement, dès lors que la quotité était difficile à calculer. Le premier juge n’a pas retenu de montant spécifique de part d’épargne à retrancher et n’en a, d’ailleurs à juste titre, pas retranché de la part d’excédent. Le grief tiré de l’épargne, infondé, doit être rejeté. 5. Comme deuxième moyen, l’appelant conteste le fait retenu par le premier juge selon lequel il continuerait à percevoir des bonus équivalents à ceux perçus précédemment, invoquant avoir subi trois AVC, le premier fin 2022.”
“Zudem erübrige sich dadurch auch die Prüfung, ob der Kläger seine auf die Beilagen 1–3 sowie 7–10 (Urk. 28/6a-g) gestützte Forderung von Fr. 1'348.– (Fr. 1'842.– abzüglich Fr. 494.–) für weitere Ausgaben vom 28. März 2019 bis 28. Juni 2019 genügend substantiiert behauptet habe und, falls ja, ob er sie zu beweisen vermöge. Das- selbe gelte für die Position "nagelneue Matratze" von Fr. 148.– (Urk. 65 E. III. 4.2). Was die per 31. Dezember 2018 eingetragenen Restschulden von Fr. 4'058.– an- belange, habe der Kläger nicht klar ausgeführt, wie er diesen Betrag berechne. Er habe dem Gericht hierzu eine Verweiskette präsentiert – sofern überhaupt ver- ständlich – von "(3)" auf S. 1 zu "3)" auf S. 2 und von dort weiter zu den Beilagen 12–16 (vgl. Urk. 28/2). Wie erwähnt, sei es nicht Sache des Gerichts, den Sach- verhalt aus den Beilagen einer Partei herauszufiltern. Davon abgesehen würde den Beilagen 12–16 mangels Urkundencharakter im Sinne von Art. 177 ZPO oh- nehin keine Beweisqualität zukommen, handle es sich doch erneut um selbster- stellte Tabellen mit Positionen, welche auf andere Bezug nähmen. Soweit der Kläger wünsche, die Schuldentabelle sei strukturiert durchzugehen (Prot. S. 5), sei festzuhalten, dass die richterliche Fragepflicht als überstrapaziert anzusehen sei, wenn das Gericht jede vom Kläger genannte Position mit ihm durchgehen und prüfen würde, ob sich daraus etwas zu seinen Gunsten ableiten liesse. Auch - 6 - als Laie sei er in der Verantwortung, dem Gericht die behaupteten Geschehnisse zumindest so schlüssig darzulegen, dass es die richterliche Fragepflicht zielge- richtet ausüben könne. Zu erwähnen sei auch der gerichtliche Hinweis an den Kläger, bei Unsicherheiten bei der Ergänzung der Replik die Einholung von rechtskundigem Rat zu prüfen (Urk. 23). Der Restschuldenbetrag von Fr. 4'058.– vom 31. Dezember 2018 sei somit als nicht substantiiert, d.”
“– hielt die Vorinstanz fest, dass der Kläger die à Konto-Zahlung der Beklagten von Fr. 2'500.– anerkannt habe bzw. diese Zahlung belegt sei (Urk. 65 E. III. 4.2). Auf seinen Einwand, dass diese Zah- lung nicht für die Schulden des Jahres 2019 gewesen sei, wird nachfolgend (E. 3.6) eingegangen. Was die Restschuld der Vorjahre (bis Ende 2018) über den Be- trag von Fr. 4'058.– anbelangt, durfte die Beklagte diesen Betrag auch ohne Vor- legen eines Beweismittels bestreiten. Die nicht beweisbelastete Partei hat den Gegenbeweis erst zu führen, wenn der Hauptbeweis angetreten wurde und nicht scheiterte (BSK ZGB I-Lardelli/Vetter, Art. 8 N 36). Vorliegend gelang es dem Kläger jedoch nicht, den Hauptbeweis in Bezug auf die Restschuldforderung der Vorjahre zu erbringen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte (Urk. 65 E. III. 4.3), kommt den vom Kläger eingereichten Beilagen 12–16 (Urk. 28/6h–l) zur Restschuld mangels Urkundencharakter im Sinne von Art. 177 ZPO keine Be- weisqualität zu, da es sich hierbei um selbst erstellte Tabellen mit Positionen handle, welche auf andere Bezug nähmen. Diese stellen somit lediglich Parteibe- hauptungen dar. Bezüglich deren Substantiierung ist der Vorinstanz zuzustim- men, dass nicht klar ist, wie sich der Betrag von Fr. 4'058.– zusammensetzt. Ge- mäss der Abrechnung des Jahres 2018 (Urk. 28/6h) bestand per Ende 2017 eine Restschuld von Fr. 3'282.–. Sodann sind diverse Ausgabenpositionen mit Datum (bspw. 13.01.2018, Coop + Denner, Fr. 32.–) sowie der Person, welche die Aus- - 8 - gabe bezahlt hat (B._____ oder A._____), in der Abrechnung aufgelistet. Bei der Beklagten ergibt sich eine Summe von Fr.”
Schriftliche Aufzeichnungen behandelnder Ärzte über tatsächliche, unmittelbar wahrgenommene Behandlungen fallen unter den Urkundenbegriff von Art. 177 ZPO. Dagegen sind in solchen Berichten enthaltene fachliche Schlussfolgerungen bzw. Bewertungen regelmässig als Parteibehauptungen zu qualifizieren und unterliegen der Rechtsprechung zu Privatgutachten, soweit die betreffenden Fragen in gleicher Weise Gegenstand eines gerichtlichen Gutachtens sein können.
“De- zember 2020 E. 5.2; 4A_26/2019 vom 24. Juli 2019 E. 3.4.1; 4A_9/2018 vom 31. Oktober 2018 E. 5.2; 4A_243/2017 vom 30. Juni 2017 E. 3.1.3). Ob die Recht- sprechung greift, hängt vom Inhalt dieser Dokumente ab: Soweit medizinische Berichte Fragen behandeln, die in gleicher Weise zum Ge- genstand eines gerichtlichen Gutachtens gemacht werden können, gilt die Recht- sprechung zu Privatgutachten. Insoweit ist ein medizinischer Bericht allein nicht zum Beweis geeignet (Urteil des BGer 4A_9/2018 vom 31. Oktober 2018 E. 5.2). Soweit hingegen medizinische Berichte Informationen zu Tatsachen enthalten, die das Gericht nicht durch ein gerichtliches Gutachten erhältlich machen könnte, gilt die Rechtsprechung zu Privatgutachten nicht. Solche Informationen und insbeson- dere schriftliche Aufzeichnungen tatsächlicher Art behandelnder Ärzte fallen viel- mehr unter den Urkundenbegriff von Art. 177 ZPO. Dies gilt beispielsweise für Be- richte über die durchgeführten Behandlungen, die auf eigener Wahrnehmung be- ruhen. Zwar könnten theoretisch auch die durchgeführten Behandlungen Gegen- stand eines Gutachtens bilden. Die Beantwortung der Fragen durch eine sachver- ständige Person würde aber nicht auf eigenen echtzeitlichen Wahrnehmungen der konkret handelnden Personen beruhen, sondern vielmehr auf den Aussagen und Berichten derselben beziehungsweise auf nachträglichen Untersuchungen der sachverständigen Person. Inwieweit Berichte über die durchgeführten Behandlun- gen zulässige Beweismittel darstellen, bestimmt sich nicht mit Blick auf die zitierte Rechtsprechung, sondern nach den allgemeinen Regeln – aber nur in Bezug auf die Fragen, die nicht in gleicher Weise zum Gegenstand eines Gutachtens gemacht werden können. Sämtliche aufgrund des medizinischen Fachwissens gezogenen Schlüsse können Gegenstand eines gerichtlichen Gutachtens sein, weshalb inso- weit die Rechtsprechung zu Privatgutachten zum Zug kommt (zum Ganzen Urteil des BGer 4A_9/2018 vom 31.”
“E. 5.3). Sol- che schriftlichen Aufzeichnungen fallen deshalb unter den Urkundenbegriff von Art. 177 ZPO. Hingegen gilt dies nicht für darin enthaltene Schlüsse; diese stellen wiederum lediglich Parteibehauptungen dar, da sie in gleicher Weise zum Gegen- stand eines Gerichtsgutachtens gemacht werden können (BGer 4A_66/2018 v.”
Die Zulässigkeit und Beweiskraft schriftlicher Zeugenaussagen (Zeugnisurkunden) ist in Lehre und Rechtsprechung umstritten. Teilweise hält die Rechtsprechung diese schriftlichen Erklärungen für unzulässig; andere Entscheidungen qualifizieren sie als «Titel» im Sinn von Art. 177 ZPO, räumen ihnen aber nur eine begrenzte Beweiskraft ein. Liegt eine solche Urkunde vor, ist ihr Beweiswert vom Gericht frei zu würdigen und häufig nur indiziell, insbesondere solange ihr Inhalt nicht durch weitere Beweismittel bestätigt wird. In summarischen Verfahren können schriftliche Dritt‑Erklärungen indizielle Bedeutung erlangen, müssen aber mit Zurückhaltung bewertet werden.
“2 Le juge apprécie librement la force probante des preuves en fonction des circonstances concrètes, sans être lié par des règles légales et sans être obligé de suivre un schéma précis (art. 157 CPC ; ATF 143 III 297 consid. 9.3.2 ; ATF 133 I 33 consid. 2.1, JdT 2008 IV 6 ; TF 5A_113/2015 du 3 juillet 2015 consid. 3.2). Il lui appartient d’apprécier dans leur ensemble tous les moyens de preuve apportés, en évaluant la crédibilité de chacun d’eux (TF 5A_812/2015 du 6 septembre 2016 consid. 5.2 ; TF 4A_394/2009 du 4 décembre 2009 c. 2.4, RSPC 2010 p. 147). S’agissant de la force probante des témoignages écrits, il convient de rappeler que le témoignage écrit ne constitue pas l’un des moyens de preuve exhaustivement prévu à l’art. 168 CPC et n’est dès lors pas admissible (TF 4A_387/2017 du 28 août 2017 consid. 3.2 ; TF 5A_957/2012 du 28 mai 2013 consid. 2 ; Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR-CPC], n. 1 ad art. 168 CPC ; Dolge, Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bâle 2017, 3e éd., n. 12 ad art. 177 CPC ; Barth, La maîtrise des faits par l’avocat – Devoirs et limites durant l’investigation, l’allégation et la présentation des moyens de preuve, thèse Genève 2022, n. 926). Comme le relève l’auteur prénommé, le témoignage écrit ne permet pas d’apprécier la crédibilité du témoin, qui signera généralement un document préétabli et formulé de manière à être favorable à la partie produisant un tel document, ce qui peut être de nature à influencer le tiers (Barth, op. cit., n. 930). La Cour de céans tient d’ailleurs un tel moyen de preuve pour irrecevable (CACI 31 mai 2022/292 consid. 3.2 ; CACI du 18 février 2021/76 consid. 4.1.2 ; CACI 13 mai 2020/177 consid. 3.4). Une partie de la doctrine est en revanche moins stricte et admet que le témoignage écrit puisse constituer un titre au sens de l’art. 177 CPC (Vouilloz, Le témoignage écrit, RVJ 2016 p. 343 ss, p. 351). Si tel est le cas, sa valeur probante doit être appréciée librement par le tribunal (art. 157 CPC). 4.2.2.3 En ce qui concerne cette déclaration écrite, la question de sa recevabilité et de sa nature peut rester ouverte.”
“2 ; Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR-CPC], n. 1 ad art. 168 CPC ; Dolge, Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bâle 2017, 3e éd., n. 12 ad art. 177 CPC ; Barth, La maîtrise des faits par l’avocat – Devoirs et limites durant l’investigation, l’allégation et la présentation des moyens de preuve, thèse Genève 2022, n. 926). Comme le relève l’auteur prénommé, le témoignage écrit ne permet pas d’apprécier la crédibilité du témoin, qui signera généralement un document préétabli et formulé de manière à être favorable à la partie produisant un tel document, ce qui peut être de nature à influencer le tiers (Barth, op. cit., n. 930). La Cour de céans tient d’ailleurs un tel moyen de preuve pour irrecevable (CACI 31 mai 2022/292 consid. 3.2 ; CACI du 18 février 2021/76 consid. 4.1.2 ; CACI 13 mai 2020/177 consid. 3.4). Une partie de la doctrine est en revanche moins stricte et admet que le témoignage écrit puisse constituer un titre au sens de l’art. 177 CPC (Vouilloz, Le témoignage écrit, RVJ 2016 p. 343 ss, p. 351). Si tel est le cas, sa valeur probante doit être appréciée librement par le tribunal (art. 157 CPC). 4.2.2.3 En ce qui concerne cette déclaration écrite, la question de sa recevabilité et de sa nature peut rester ouverte. En effet, même à supposer qu’il s’agisse d’un titre, cette déclaration reste isolée. On ignore de plus tout de son auteur et en particulier ses liens avec l’appelante, de sorte qu’il faut sensiblement le relativiser. 4.2.3 L’appelante se prévaut ensuite d’une déclaration de la Dre U.________, pédiatre de l’enfant, laquelle a indiqué dans ses déclarations à l’UEMS que la mère semblait être une figure parentale adéquate et que l’attitude du père semblait « particulière ». Cette médecin n’était « pas convaincue [que le père] prenait au sérieux l’état de santé de son fils ». Il convient cependant de rappeler qu’il n’existe pas d’autres déclarations de professionnels (garderie, UAPE, enseignant, etc.”
“Pour être notoire, un renseignement ne doit pas être constamment présent à l'esprit; il suffit qu'il puisse être contrôlé par des publications accessibles à chacun (ATF 143 IV 380 consid. 1.1.1). En ce qui concerne internet, seules les informations bénéficiant d'une empreinte officielle (par ex: Office fédéral de la statistique, inscriptions au Registre du commerce, cours de change, horaire de train des CFF, etc.) peuvent être considérées comme notoires, car facilement accessibles et provenant de sources non controversées (ATF 143 IV 380 cité consid. 1.2). 2.1.3 Un témoignage écrit (ou déposition écrite), bien que constituant un titre (art. 177 CPC), a une valeur probante limitée tant que son contenu n'a pas été confirmé par d'autres moyens de preuve. En procédure ordinaire, de tels écrits ne sont pas des moyens de preuve valables et ils doivent être exclus dans le cadre d'une appréciation anticipée admissible des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 7.4.2; Dolge, Basler Kommentar, Zivilprozessordnung, n° 12 ad art. 177 CPC). 2.2 En l'espèce, les premières pièces nouvelles produites par l'appelante concernent un entretien téléphonique qui aurait eu lieu entre sa représentante et le second administrateur de l'intimée au mois d'avril 2022. Les explications de l'appelante selon lesquelles l'enregistrement de cet entretien n'aurait été que fortuitement retrouvé sur un support informatique à la fin du mois de décembre 2023 ne sont cependant étayées que par un témoignage écrit daté du 8 janvier 2024, lequel constitue certes un titre en principe recevable, mais qui est cependant dénué de force probante intrinsèque. Ce titre est donc impropre à démontrer la recevabilité de l'enregistrement téléphonique susvisé (et celle de sa retranscription), ainsi que la nécessité de rouvrir l'instruction de la présente cause pour qu'il soit procédé à l'audition de son auteur. A supposer qu'un dispositif technique (logiciel ou matériel) ait effectivement permis l'enregistrement des conversations téléphoniques de la représentante de l'appelante à son poste de travail, il est au demeurant douteux que l'appelante elle-même, en tant qu'employeuse ou mandante de sa représentante, n'en ait pas eu connaissance avant l'issue du procès de première instance.”
“Il appartient au plaideur qui entend les invoquer devant l'instance d'appel de démontrer qu'il a fait preuve de la diligence requise, ce qui implique notamment d'exposer précisément les raisons pour lesquelles le fait ou le moyen de preuve n'a pas pu être produit en première instance (ATF 144 III 349 consid. 4.2.1). La Cour examine d'office la recevabilité des faits et moyens de preuve nouveaux, ainsi que des conclusions nouvelles, en appel (Reetz/Hilber, in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3ème éd., 2016, n. 26 ad art. 317 CPC). 2.1.2 Les faits notoires ne doivent être ni allégués ni prouvés (art. 151 CPC). Pour être notoire, un renseignement ne doit pas être constamment présent à l'esprit; il suffit qu'il puisse être contrôlé par des publications accessibles à chacun (ATF 143 IV 380 consid. 1.1.1). En ce qui concerne internet, seules les informations bénéficiant d'une empreinte officielle (par ex: Office fédéral de la statistique, inscriptions au Registre du commerce, cours de change, horaire de train des CFF, etc.) peuvent être considérées comme notoires, car facilement accessibles et provenant de sources non controversées (ATF 143 IV 380 cité consid. 1.2). 2.1.3 Un témoignage écrit (ou déposition écrite), bien que constituant un titre (art. 177 CPC), a une valeur probante limitée tant que son contenu n'a pas été confirmé par d'autres moyens de preuve. En procédure ordinaire, de tels écrits ne sont pas des moyens de preuve valables et ils doivent être exclus dans le cadre d'une appréciation anticipée admissible des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 7.4.2; Dolge, Basler Kommentar, Zivilprozessordnung, n° 12 ad art. 177 CPC). 2.2 En l'espèce, les premières pièces nouvelles produites par l'appelante concernent un entretien téléphonique qui aurait eu lieu entre sa représentante et le second administrateur de l'intimée au mois d'avril 2022. Les explications de l'appelante selon lesquelles l'enregistrement de cet entretien n'aurait été que fortuitement retrouvé sur un support informatique à la fin du mois de décembre 2023 ne sont cependant étayées que par un témoignage écrit daté du 8 janvier 2024, lequel constitue certes un titre en principe recevable, mais qui est cependant dénué de force probante intrinsèque.”
“2 Le juge apprécie librement la force probante des preuves en fonction des circonstances concrètes, sans être lié par des règles légales et sans être obligé de suivre un schéma précis (art. 157 CPC ; ATF 143 III 297 consid. 9.3.2 ; ATF 133 I 33 consid. 2.1, JdT 2008 IV 6 ; TF 5A_113/2015 du 3 juillet 2015 consid. 3.2). Il lui appartient d’apprécier dans leur ensemble tous les moyens de preuve apportés, en évaluant la crédibilité de chacun d’eux (TF 5A_812/2015 du 6 septembre 2016 consid. 5.2 ; TF 4A_394/2009 du 4 décembre 2009 c. 2.4, RSPC 2010 p. 147). S’agissant de la force probante des témoignages écrits, il convient de rappeler que le témoignage écrit ne constitue pas l’un des moyens de preuve exhaustivement prévu à l’art. 168 CPC et n’est dès lors pas admissible (TF 4A_387/2017 du 28 août 2017 consid. 3.2 ; TF 5A_957/2012 du 28 mai 2013 consid. 2 ; Schweizer, CR-CPC, n. 1 ad art. 168 CPC ; Dolge, Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bâle 2017, 3e éd., n. 12 ad art. 177 CPC ; Barth, La maîtrise des faits par l’avocat – Devoirs et limites durant l’investigation, l’allégation et la présentation des moyens de preuve, thèse Genève 2022, n. 926). Comme le relève l’auteur prénommé, le témoignage écrit ne permet pas d’apprécier la crédibilité du témoin, qui signera généralement un document préétabli et formulé de manière à être favorable à la partie produisant un tel document, ce qui peut être de nature à influencer le tiers (Barth, op. cit., n. 930). La Cour de céans tient d’ailleurs un tel moyen de preuve pour irrecevable (CACI 31 mai 2022/292 consid. 3.2 ; CACI du 18 février 2021/76 consid. 4.1.2 ; CACI 13 mai 2020/177 consid. 3.4). Une partie de la doctrine est en revanche moins stricte et admet que le témoignage écrit puisse constituer un titre au sens de l’art. 177 CPC (Vouilloz, Le témoignage écrit, RVJ 2016 p. 343 ss, p. 351). Si tel est le cas, sa valeur probante doit être appréciée librement par le tribunal (art. 157 CPC). 3.3 3.3.1 On relèvera d’emblée que l’état de fait du jugement attaqué ne tient pas compte du courriel de la logeuse [.”
“Al riguardo, contrariamente a quanto afferma il reclamante, le cinque dichiarazioni scritte attestanti che CO 1 abita effettivamente a Lugano (doc. 12/L) non sono del tutto prive di valore giuridico. Nelle procedure sommarie, come quelle di opposizione al sequestro, le dichiarazioni scritte di terzi sono indizi suscettibili di rendere verosimili i fatti riferiti dal terzo (Dolge in: Basler Kommentar, SchKG I, 3a ed. 2021, n. 12 ad art. 177 CPC; Bohnet in: Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ª ed. 2019, n. 3 ad art. 254 CPC; Vouilloz in: Petit commentaire CPC, 2020, n. 16 ad art. 169 CPC), ancorché debbano essere valutate dal giudice con circospezione (Jent-Sørensen in: Schweizerische ZPO, Kurzkommentar, 3a ed. 2021, n. 3 ad art. 254 CPC; cfr. pure Schmid/ Baumgartner in: Schweizerische ZPO, Kurzkommentar, 3a ed. 2021, n. 11-12 ad art. 169 e n. 5 ad art. 177 CPC). Secondo il reclamante la dichiarazione del custode (__________) della residenza __________ in cui risulta domiciliata la moglie, con cui afferma di vederla tutti i giorni, sarebbe palesemente falsa in quanto contraddetta dalla documentazione da lui prodotta in merito alla presenza fisica della resistente negli EAU. In realtà, i documenti in questione riguardano quasi tutti il periodo precedente alla separazione, mentre il custode riferisce di vederla tutti i giorni e sua moglie di prendere il tè con lei ogni settimana “specialmente da quando è stata lasciata dal marito”. Che la dichiarazione sia posteriore al sequestro non la rende senza rilievo, poiché fa chiaramente riferimento al periodo precedente. Anche la documentazione fotografica del 12 luglio 2023 relativa all’ampio vestiario della resistente nella sua abitazione negli EAU (doc. II) non contraddice la dichiarazione del custode, dal momento che non accerta la presenza fisica della moglie in quell’abitazione, la fotografa non pretendendo peraltro di averla vista.”
“L'on ne saurait reprocher aux premiers juges de ne pas avoir administré un moyen de preuve qui n'a pas été requis, étant précisé qu'ils n'avaient pas à le faire d'office, puisque les parties étaient toutes deux assistées par un avocat, nécessitant d'appliquer la maxime inquisitoire sociale avec retenue (ATF 141 III 569 consid. 2.3.1). Il faut encore avoir à l'esprit que lorsque la remise de la formule officielle est contestée par le locataire, il appartient au bailleur de la prouver (art. 8 CC [Code civil suisse du 10 décembre 1907 ; RS 210] ; ATF 142 III 369 consid. 4.2). S'agissant de la force probante des témoignages écrits de G.________, il convient de rappeler que le témoignage écrit ne constitue pas l'un des moyens de preuve exhaustivement prévu à l'art. 168 CPC et n'est dès lors pas admissible (TF 4A_387/2017 du 28 août 2017 consid. 3.2 ; TF_5A 957/2012 du 28 mai 2013 consid. 2 ; Schweizer, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., Bâle 2019, n. 1 ad art. 168 CPC ; Dolge, Basler Kommentar, Schweizerische Zivil-prozessordnung [BSK ZPO], Bâle 2017, 3ème éd., n. 12 ad art. 177 CPC ; Barth Tano, La maîtrise des faits par l’avocat - Devoirs et limites durant l’investigation, l’allégation et la présentation des moyens de preuve, thèse Genève 2022, n. 926). Comme le relève Barth, le témoignage écrit ne permet pas d'apprécier la crédibilité du témoin, qui signera généralement un document préétabli et formulé de manière à être favorable à la partie produisant un tel document, ce qui peut être de nature à influencer le tiers (Barth, op. cit., n. 930). La Cour de céans tient un tel moyen de preuve pour irrecevable (CACI 31 mai 2022/292 consid. 3.2 ; CACI du 18 février 2021/76 consid. 4.1.2 ; CACI 13 mai 2020/177 consid. 3.4). Une partie de la doctrine est en revanche moins stricte et admet que le témoignage écrit puisse constituer un titre au sens de l'art. 177 CPC (Vouilloz, Le témoignage écrit, RVJ 2016 p. 343 ss, p. 351). Si tel est le cas, sa valeur probante doit être appréciée librement par le tribunal (art. 157 CPC). 3.2 En l'espèce, les premiers juges n'ont pas écarté purement et simplement le témoignage écrit de G.”
“2 ; Schweizer, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., Bâle 2019, n. 1 ad art. 168 CPC ; Dolge, Basler Kommentar, Schweizerische Zivil-prozessordnung [BSK ZPO], Bâle 2017, 3ème éd., n. 12 ad art. 177 CPC ; Barth Tano, La maîtrise des faits par l’avocat - Devoirs et limites durant l’investigation, l’allégation et la présentation des moyens de preuve, thèse Genève 2022, n. 926). Comme le relève Barth, le témoignage écrit ne permet pas d'apprécier la crédibilité du témoin, qui signera généralement un document préétabli et formulé de manière à être favorable à la partie produisant un tel document, ce qui peut être de nature à influencer le tiers (Barth, op. cit., n. 930). La Cour de céans tient un tel moyen de preuve pour irrecevable (CACI 31 mai 2022/292 consid. 3.2 ; CACI du 18 février 2021/76 consid. 4.1.2 ; CACI 13 mai 2020/177 consid. 3.4). Une partie de la doctrine est en revanche moins stricte et admet que le témoignage écrit puisse constituer un titre au sens de l'art. 177 CPC (Vouilloz, Le témoignage écrit, RVJ 2016 p. 343 ss, p. 351). Si tel est le cas, sa valeur probante doit être appréciée librement par le tribunal (art. 157 CPC). 3.2 En l'espèce, les premiers juges n'ont pas écarté purement et simplement le témoignage écrit de G.________, alors qu'ils auraient pu le faire en application de la jurisprudence susrappelée. Cela étant, bien que la recevabilité de ces écrits soit douteuse, il convient en tout état de cause de confirmer l'appréciation des premiers juges à l'égard de ces documents, pour les raisons qui suivent. Il faut d'abord tenir compte du fait que le témoignage écrit empêche la partie adverse de pouvoir participer à l'administration de la preuve, notamment en lui laissant la possibilité de poser des questions complémentaires. L'intimé n'a donc pas pu interroger lui-même G.________, alors que celle-ci a fait état, dans ses déclarations écrites, d'un événement qui a eu lieu entre elle et l'intimé, ce qui aurait justifié que ce dernier puisse l'interroger ou la « contre-interroger ».”
“Beschränk- te Beweiskraft haben private Bestätigungsschreiben, in welchen Dritte zuhanden einer Prozesspartei ihre Wahrnehmungen festhalten. Der Beweiswert einer sol- chen Urkunde ist je nach Verfahren begrenzt und kann keinesfalls eine formelle Zeugen- und Parteiaussage ersetzen. Dem ist bei der Beweiswürdigung Rech- nung zu tragen (BK ZPO-R ÜETSCH, Band II, Art. 177, Rz. 17). Da Personen als Zeugen oder als Parteien einvernommen werden müssen, stellen Zeugnisurkun- den nach einer einschränkenden Ansicht im Allgemeinen keine tauglichen Be- weismittel dar (vgl. BGer 5A_907/2020, E.2.4.1). Daher ist Zeugnisurkunden grundsätzlich mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen. Mit ihnen kann nur nachgewiesen werden, dass sich der Verfasser der Urkunde im Sinne der Urkun- de geäussert hat. 3.2.2.3. Würdigung Da es sich vorliegend um ein von der Klägerin eingereichtes Bestätigungsschrei- ben handelt, ist dieses als Zeugnisurkunde im Sinne von Art. 177 ZPO zu qualifi- zieren. Es unterliegt der freien Beweiswürdigung und hat für sich alleine bloss ei- - 11 - ne geringe Überzeugungskraft. Auf das Bestätigungsschreiben kann in Verbin- dung mit weiteren Indizien abgestellt werden, um einen bereits gewonnen Ein- druck zu bekräftigen. Aus dem Umstand, dass das Schreiben am 22. Juni 2021 ausgestellt wurde und ausdrücklich an das Handelsgericht Zürich adressiert ist, kann zunächst abgeleitet werden, dass es sich um eine zu Prozesszwecken an- gefertigte Urkunde handelt, welche mehrere Monate nach Rechtshängigkeit er- stellt wurde. Dies mindert ihren Beweiswert erheblich. Darüber hinaus ist nicht klar, ob der Verfasser I._____ berechtigt war, für F._____ diese Erklärung abzu- geben. Ein entsprechender Auszug aus dem Handelsregister ist nicht eingereicht worden. Die Zeichnungsberechtigung von I._____ kann daher nicht nachgeprüft werden. Sodann wurde der Verfasser nicht als Zeuge offeriert, womit er den Inhalt nicht vor Gericht bestätigen kann.”
“par ses acquêts et d'un certain montant par les travaux réalisés par l'intimé sur l'immeuble. Il faut admettre avec l'intimé que ces travaux ont été financés par l'emprunt hypothécaire souscrit sur l'immeuble, lequel grevait ses biens propres, et que leur valeur constitue elle-même un bien propre. Au jour de la réalisation, cette valeur peut par ailleurs être estimée à 539'000 fr., conformément aux montants déclarés à l'autorité fiscale. Il s'ensuit que les acquêts de l'intimé ont participé à l'acquisition de l'immeuble pour un montant de 100'000 fr. sur un total de 1'389'000 fr. (750'000 fr. + 100'000 fr. + 539'000 fr.) investis dans l'immeuble, soit à hauteur de 7.2% des montants investis (100'000 fr. / 1'389'000 fr.). L'immeuble a été vendu au prix de 1'600'000 fr. Les allégations de l'appelante selon lesquelles l'intimé aurait perçu une somme supplémentaire de 300'000 fr. ne peuvent être suivies, dès lors qu'elles ne reposent que sur une simple déclaration écrite de l'acquéreur. Bien que constituant un titre (cf. art. 177 CPC), cet élément a en effet une valeur probante limitée tant que son contenu n'a pas été confirmé par d'autres moyens de preuve (cf. arrêt du Tribunal fédéral 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 7.4.2; Vouilloz, Petit Commentaire CPC, 2020, n. 17 ad art. 169 CPC). En l'occurrence, l'appelante n'a pas fourni de telles preuves supplémentaires et ne se plaint pas d'une violation de son droit à la preuve à ce propos. Il faut donc admettre que la valeur de l'immeuble à la date pertinente s'élevait à 1'600'000 fr. et que la récompense en faveur des acquêts de l'intimé s'élevait alors à 7.2% de cette somme, soit à 115'200 fr. Au titre de la participation aux acquêts, l'appelante peut ainsi prétendre au paiement de la moitié de cette dernière somme, qui constitue le bénéfice d'acquêt de l'intimé en relation avec l'immeuble en question (cf. art. 215 al. 1 CC; 115'200 fr. / 2 = 57'600 fr.). Le chiffre 5 du dispositif du jugement entrepris sera dès lors réformé en ce sens que l'intimé sera condamné à payer à l'appelante, au titre de la liquidation du régime matrimonial des époux, un montant de 57'600 fr.”
Buchhaltungsunterlagen und Bilanzbelege gelten als Urkunden und damit als Beweismittel im Sinne von Art. 177 ZPO. Deren sachgerechte Beurteilung kann eine ergänzende Beweismittel (z. B. eine Expertise) erfordern, wenn das Gericht nicht über die notwendigen buchhalterischen Kenntnisse verfügt. Buchhaltungsunterlagen ermöglichen ferner die Überprüfung der für die Aufstellung der Jahresrechnung relevanten Geschäftsvorfälle; nach OR sind hierfür die handelsrechtlichen Vorschriften massgeblich, und bei bestimmten Aktiengesellschaften besteht zudem eine externe Revisionspflicht der Abschlüsse.
“La qualification par le juge lors de l'établissement des faits d'un moyen (" Vorbringen ") comme un allégué d'une partie, et non comme un moyen de preuve, relève de l'appréciation des preuves (arrêts 5A_17/2022 du 4 août 2022 consid. 5.3.2; 4A_617/2014 du 3 février 2015 consid. 4.2). 3.2.2.2. En procédure civile, une expertise privée n'est pas un moyen de preuve, mais constitue un simple allégué de partie. Toutefois, les allégations des parties reposant sur une expertise privée qui sont particulièrement motivées peuvent apporter une preuve, si elles sont combinées avec des indices, établis pour leur part par des moyens de preuve (ATF 148 III 409 consid. 4.5.1; 141 III 433 consid. 2.6). Il doit a fortiori en aller de même lorsqu'il ne s'agit pas d'apporter la preuve stricte, mais simplement de rendre un fait vraisemblable (arrêt 4A_299/2017 du 2 octobre 2017 consid. 4.1 et les références, publié in sic! 2018 (2) p. 59). 3.2.2.3. A la différence d'une expertise privée, les pièces comptables sont des titres et, ainsi, un moyen de preuve (art. 177 CPC), dont l'appréciation peut nécessiter un autre moyen de preuve (expertise) dans le cas où le tribunal manque de connaissances en matière de comptabilité (arrêt 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 6.5.5, résumé in PJA 2020 p. 133 et SZIER 2019 p. 501). La comptabilité constitue la base de l'établissement des comptes. Elle enregistre les transactions et les autres faits nécessaires à la présentation du patrimoine, de la situation financière et des résultats de l'entreprise (situation économique). On entend par pièce comptable tout document écrit, établi sur support papier, sur support électronique ou sous toute forme équivalente, qui permet la vérification de la transaction ou du fait qui est l'objet de l'enregistrement (art. 957a al. 1 et 3 CO). 3.2.2.4. Les comptes de certaines SA font l'objet d'une révision. Exprimé de manière très synthétique, le but de la révision externe est principalement d'éviter que des informations comptables erronées soient diffusées hors de la société révisée.”
Ein schriftlicher Zeugnisstand (schriftliche Erklärung) bildet zwar einen Titel im Sinne von Art. 177 ZPO, hat aber eine beschränkte Beweiskraft, solange sein Inhalt nicht durch weitere Beweismittel bestätigt ist; in der Praxis fehlt solchen Schriftstücken insbesondere dann oft Gewicht, wenn der Aussteller nicht vernommen worden ist.
“Cela ne signifie pas pour autant que l'animal devrait être placé sur le même pied que l'enfant dans la décision qui sera prise le concernant; l'animal est néanmoins une créature vivante et dotée de certaines émotions qui doivent être prises en compte (Vetterli, FamKommentar - Scheidung, 3ème éd. 2017, n. 20 ad art. 176 CC). La doctrine se montre plutôt critique face à l'instauration d'un "droit de visite" à titre provisionnel, vu par certains auteurs comme une forme d'anthropomorphisation de l'animal. L'attribution de l'animal à l'un de ses maîtres au sens de l'art. 651a CC étant fondé uniquement sur le bien de l'animal, il n'y a pas lieu de tenir compte du désir de l'autre maître de maintenir un lien avec celui-ci. Un tel droit de visite serait d'ailleurs de nature à engendrer des conflits, préjudiciables au bien-être de l'animal (voir à ce sujet les développements de De Poret, Le statut de l'animal en droit civil, thèse, 2006, n. 1066 ss; cf. ég. Perruchoud, CR CC II, 2016, n. 14 ad art. 652 CC). 3.1.4 Un témoignage écrit (ou déposition écrite), bien que constituant un titre (art. 177 CPC), a une valeur probante limitée tant que son contenu n'a pas été confirmé par d'autres moyens de preuve. En procédure ordinaire, de tels écrits ne sont pas des moyens de preuve valables et ils doivent être exclus dans le cadre d'une appréciation anticipée admissible des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 7.4.2; Dolge, Basler Kommentar, Zivilprozessordnung, n° 12 ad art. 177 CPC). 3.2 En l'espèce, conformément aux principes susmentionnés, ce qui prime pour décider du placement provisoire du chien est le "bien-être" de celui-ci. Comme retenu justement par le Tribunal, il n'y a pas lieu de trancher à ce stade la question de la propriété de l'animal, qui nécessitera en effet des investigations complémentaires. A cet égard, il sera relevé que le chien a été acquis alors que les parties entretenaient déjà une relation et qu'il a vécu avec elles jusqu'au divorce. Dès lors, les pièces produites par l'appelant sont insuffisantes, quoiqu'il en dise, pour établir, même au stade de la vraisemblance, qu'il serait seul propriétaire du chien.”
“Il appartient au plaideur qui entend les invoquer devant l'instance d'appel de démontrer qu'il a fait preuve de la diligence requise, ce qui implique notamment d'exposer précisément les raisons pour lesquelles le fait ou le moyen de preuve n'a pas pu être produit en première instance (ATF 144 III 349 consid. 4.2.1). La Cour examine d'office la recevabilité des faits et moyens de preuve nouveaux, ainsi que des conclusions nouvelles, en appel (Reetz/Hilber, in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3ème éd., 2016, n. 26 ad art. 317 CPC). 2.1.2 Les faits notoires ne doivent être ni allégués ni prouvés (art. 151 CPC). Pour être notoire, un renseignement ne doit pas être constamment présent à l'esprit; il suffit qu'il puisse être contrôlé par des publications accessibles à chacun (ATF 143 IV 380 consid. 1.1.1). En ce qui concerne internet, seules les informations bénéficiant d'une empreinte officielle (par ex: Office fédéral de la statistique, inscriptions au Registre du commerce, cours de change, horaire de train des CFF, etc.) peuvent être considérées comme notoires, car facilement accessibles et provenant de sources non controversées (ATF 143 IV 380 cité consid. 1.2). 2.1.3 Un témoignage écrit (ou déposition écrite), bien que constituant un titre (art. 177 CPC), a une valeur probante limitée tant que son contenu n'a pas été confirmé par d'autres moyens de preuve. En procédure ordinaire, de tels écrits ne sont pas des moyens de preuve valables et ils doivent être exclus dans le cadre d'une appréciation anticipée admissible des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 7.4.2; Dolge, Basler Kommentar, Zivilprozessordnung, n° 12 ad art. 177 CPC). 2.2 En l'espèce, les premières pièces nouvelles produites par l'appelante concernent un entretien téléphonique qui aurait eu lieu entre sa représentante et le second administrateur de l'intimée au mois d'avril 2022. Les explications de l'appelante selon lesquelles l'enregistrement de cet entretien n'aurait été que fortuitement retrouvé sur un support informatique à la fin du mois de décembre 2023 ne sont cependant étayées que par un témoignage écrit daté du 8 janvier 2024, lequel constitue certes un titre en principe recevable, mais qui est cependant dénué de force probante intrinsèque.”
“Le fait que l'incinération ne soit pas une pratique courante dans la région de E______ ne change rien à cette appréciation. Devant le Tribunal, l'intimé a par ailleurs déclaré, sans être contredit par l'appelant, que le caveau familial avait été construit pour honorer une promesse faite à leur père – et non suite à une requête spécifique de leur mère, laquelle avait signé la concession. Il s'ensuit que l'acquisition du caveau familial par la défunte n'est pas, en soi, un élément probant suffisant pour établir ses dernières volontés. L'appelant soutient par ailleurs que la défunte aurait affirmé en 1989, à l'occasion des obsèques d'un proche, qu'elle ne souhaitait en aucun cas être incinérée. A cet égard, l'appelant a produit une attestation de son ex-épouse, R______, laquelle aurait également été présente à ce moment-là. La précitée n'a toutefois pas été entendue comme témoin pour confirmer ses écrits. Or, tant la jurisprudence que la doctrine conviennent qu'un témoignage écrit (ou déposition écrite), bien que constituant un titre (art. 177 CPC), a une valeur probante limitée tant que son contenu n'a pas été confirmé par d'autres moyens de preuve (arrêt du Tribunal fédéral 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 7.4.2; 4A_74/2009 du 28 avril 2009 consid.2.3; DOLGE, BSK ZPO, n° 12 ad art. 177 CPC; VOUILLOZ, PC CPC, 2020, n° 17 ad art. 169 CPC). Au demeurant, quand bien même la défunte aurait tenu de tels propos, l'on ne saurait exclure qu'elle ait changé d'avis dans l'intervalle, puisque les faits évoqués se sont déroulés près de trente ans avant son décès, respectivement près de vingt-cinq ans avant qu'une curatelle de représentation ne soit instaurée en sa faveur. De son côté, l'intimé a déclaré que sa mère lui parlait déjà d'être incinérée lorsqu'elle "avait toute sa tête" car elle était claustrophobe et ne se voyait pas "enfermée dans une boîte". Finalement, si le témoin G______ a déclaré que la défunte avait peur du feu en raison de son vécu pendant la guerre, ce qui va dans le sens de la version des faits donnée par l'appelant, le témoin O______ a quant à elle observé que la défunte refusait de prendre l'ascenseur, possiblement pour raison de claustrophobie, ce qui tend, à l'inverse, à valider la version des faits soutenue par l'intimé.”
Art. 177 Abs. 1 ZPO nennt Urkunden (u. a. Schriftstücke, Pläne, elektronische Dateien) als Beweismittel. Die Rechtsprechung betont, dass von der Partei selbst gefertigte Urkunden (z. B. Stundenaufstellungen) nicht mehr Beweiskraft besitzen als einfache Parteibehauptungen; ihre Vorlage entbindet die Partei nicht von der Darlegungs- und Beweislast.
“Il reproche aux premiers juges d’avoir considéré que dite pièce aurait été établie pour les besoins de la cause, au motif que le montant qui figure sur ledit tableau, par 21'257 fr. 44, correspondait précisément au montant réclamé en justice. Il conteste ainsi la force probante accordée au tableau des heures supplémentaires produit. 6.2 Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il incombe au travailleur de prouver qu’il a effectué les heures supplémentaires dont il demande la rétribution (TF 4A_28/2018 du 12 septembre 2018 consid. 2 ; TF 4A_611/2012 du 19 février 2013 consid. 2.2). S’il n’est pas possible d’établir le nombre exact d’heures effectuées, le juge peut, par application analogique de l’art. 42 al. 2 CO, en estimer la quotité (TF 4A_28/2018 du 12 septembre 2018 consid. 3). Si l’art. 42 al. 2 CP, allège le fardeau de la preuve, il ne dispense pas le travailleur de fournir au juge, dans la mesure raisonnablement exigible, tous les éléments constituant des indices du nombre d’heures accomplies (TF 4A_28/2018 du 12 septembre 2018 consid. 3 ; ATF 128 III 271 consid. 2b/aa, JdT 2003 I 606, p. 611). Les titres, à savoir tout document ou écrit (cf. art. 177 al. 1 CPC), constituent des moyens de preuve au sens de l’art. 168 al. 1 let. b CPC. Toutefois, il ressort de la jurisprudence du Tribunal fédéral que les attestations d'heures de travail rédigées par celui qui s'en prévaut n'ont pas plus de valeur probante que de simples allégués de parties (TF 5A_822/2008 du 2 mars 2009 consid. 6.1). Le simple fait que l'attestation confectionnée par la partie qui s’en prévaut ait été établie par la partie antérieurement à l'introduction de la procédure n'y change rien (TF 5A_797/2019 du 1er mai 2020 consid. 5.2). 6.3 En l’espèce, le tableau récapitulatif des heures supplémentaires est l’unique moyen de preuve présenté par l’appelant. Il s’agit d’une pièce confectionnée par ses soins, de sorte qu’on ne saurait lui accorder plus de valeur que ses propres allégations, ce indépendamment de savoir si cette pièce aurait été confectionnée antérieurement à la procédure ou non. L’appelant relève en outre que l’intimé a dûment contesté ses allégations quant aux heures supplémentaires effectuées ainsi que la pièce y relative.”
Nach der in den zitierten Entscheidungen vertretenen Auffassung sind private Gutachten als Parteiallegationen zu qualifizieren und gelten nicht automatisch als gleichwertige Beweismittel gegenüber gerichtlichen Gutachten. Widersprüchliche private Gutachten vermindern zudem ihre Überzeugungskraft. In den vorgelegten Fällen reichte die Vorlage privater Gutachten allein nicht aus, um die gegnerische Darstellung zu widerlegen; eine Gesetzesänderung wurde im konkreten Fall als ohne Einfluss auf die Beurteilung erachtet.
“Anzitutto va subito sgombrato il campo dall'argomento, secondo cui non è necessario conservare integra la particella n. 570, poiché le due perizie di parte agli atti bastano per stimarne il valore venale. Non si comprende invero come un perito potrebbe apprezzare con cognizione di causa il valore di uno stabile sulla sola base di una documentazione fotografica parziale quando tale stabile più non esiste. Certo, l'appellante invoca l'esistenza di due referti privati allestiti da specialisti. Sta di fatto che tali referti giungono a conclusioni in larga misura divergenti (valore venale di fr. 1 060 000.– secondo l'uno, di fr. 1 470 000.– secondo l'altro), per tacere del fatto che nessuno dei due contiene una documentazione fotografica chiara e particolareggiata dell'edificio e del terreno annesso. Si aggiunga che – come rileva il Pretore – perizie private non sono mezzi di prova a norma dell'art. 177 CPC, ma allegazioni di parte, e non sono equiparabili a perizie giudiziarie assunte in contraddittorio (Bohnet/Fitzi, L’expertise privée de l’art. 177 CPC révisé, in: RSPC 2023 pag. 483 in basso). Il primo giudice non può dunque essere criticato per avere emanato un provvedimento destinato ad assicurare l'assunzione di una prova rilevante per la decisione di merito.”
“l'indemnité octroyée à la victime d'une agression de très courte durée, n'ayant pas entraîné de lésions physiques, mais ayant provoqué une incapacité de travail, un état de stress post-traumatique et une dépression sévère perdurant sept mois après les faits (arrêt du Tribunal fédéral 6B_135/2008 du 24 avril 2008; AARP/368/2019 du 4 novembre 2019 consid. 5.2.2 et 5.2.3). 3.2.2. L'art. 84 al. 1 CO s'applique à toutes les dettes d'argent, indépendamment de leur cause. La créance en dommages-intérêts ayant pour but de compenser la perte réelle de valeur subie par le patrimoine du créancier, celui-ci doit formuler ses conclusions dans la monnaie de l'État dans lequel la diminution de patrimoine se produit, soit celle de son domicile ou de son siège (arrêt du Tribunal fédéral 4A_298/2021 du 8 novembre 2022 consid. 5.1.2). Des conclusions prises à tort en francs suisses doivent être rejetées. Le juge doit constater l'inexistence de la créance et rejeter l'action pour violation de l'art. 84 al. 1 CO (arrêt du Tribunal fédéral 4A_298/2021 du 8 novembre 2022 consid. 5.2). 3.2.3. Selon l'art. 177 CPC (dans sa version en vigueur depuis le 1er janvier 2025), les titres sont des documents propres à prouver des faits pertinents, tels les écrits, les dessins, les plans, les photographies, les films, les enregistrements audio, les fichiers électroniques, les données analogues et les expertises privées des parties. Les avis médicaux (certificats médicaux, rapports de médecins spécialistes, etc.) sont des expertises privées (ATF 140 III 16 consid. 2.5). D'après l'art. 157 CPC, le tribunal établit sa conviction par une libre appréciation des preuves administrées. 3.3 En l'espèce, l'autorité de première instance a considéré que les prétentions en réparation du tort moral du recourant étaient vouées à l'échec, car il entendait les faire valoir en francs suisses, alors qu'il devrait les formuler en euros, au vu de son domicile en France. Par ailleurs, le fait de réclamer une indemnité pour tort moral de 25'000 EUR apparaîtrait de toute manière excessif, au vu des certificats médicaux produits et des décisions rendues dans des affaires similaires, étant relevé que les certificats médicaux produits par une partie étaient considérés, sous l'angle du droit de la preuve, comme de simples expertises privées qui, en l'état actuel du droit, étaient de simples allégués des parties et ne constituaient pas des moyens de preuves proprement dits.”
“il 18 luglio 2022 rileva dal canto suo l'assenza di tracce d'urto sulla parte anteriore della carrozzeria dell'auto che permettano di provare una collisione frontale con il corpo della moglie (act. TR III.4, pag. 16). Essa non chiarisce tuttavia né dove si trovava la moglie al momento dell'impatto né chi avesse aperto la portiera dell'auto (act. TR III.4, pag. 18 e 19), limitandosi ad indicare che la portiera anteriore destra era aperta durante la collisione con il muro (act. TR III.4, pag. 20). La seconda perizia privata redatta dall'ing. D. il 2 agosto 2022, incentrata sulla ricostruzione della collisione avvenuta tra l'auto e la moglie (act. TR III.7, pag. 1), premette invece che la dinamica del sinistro non può essere ricostruita senza lacune; vengono così formulate ipotesi alternative (act. TR III.7, pag. 2). Siccome le perizie private non escludono né l'investimento in retromarcia né in avanti, non è possibile stabilire con certezza come la moglie sia stata investita. Seppur astrattamente possibili, tali ricostruzioni rimangono tuttavia mere supposizioni che non trovano alcun ulteriore riscontro agli atti. L'entrata in vigore del nuovo art. 177 CPC (cfr. supra consid. 2.2) non influisce sull'accertamento di tali mezzi di prova (cfr. inoltre art. 157 CPC). Dal rapporto dell'incidente della circolazione della Polizia cantonale dei Grigioni del 3 febbraio 2021 (act. TR II.6), dal decreto di abbandono del 21 giugno 2021 (act. TR II.8) e dal verbale di interrogatorio del 12 gennaio 2021 (act. TR III.5) si evince invece che i coniugi volevano recarsi a fare delle compere e che il marito voleva far salire la moglie sul veicolo a tale scopo. È dunque altamente verosimile che, al momento del sinistro, la donna stesse per salire a bordo del veicolo, a prescindere da come sia stata investita. Ciò trova conferma nel fatto che il marito ha dichiarato di aver cercato la moglie nei pressi della casa subito dopo l'incidente prima di notare il suo corpo sotto il veicolo (act. TR III.5) e che la portiera fosse aperta (act. TR III.4, pag. 20; III.5). Ritenuto che le perizie prodotte dall'appellante non permettono di confutare la versione fornita dall'appellato e riportata nei suesposti atti, si deve concludere che quest'ultimo abbia reso verosimile, in maniera preponderante, che l'incidente si sia verificato nel piazzale antistante l'abitazione, mentre la moglie si accingeva ad entrare nel veicolo con l'intenzione di recarsi insieme a lui a fare delle commissioni.”
Schriftliche Zeugenaussagen können grundsätzlich unter den Urkundenbegriff von Art. 177 ZPO fallen. Ihre intrinsische Beweiskraft ist jedoch begrenzt; die Praxis behandelt sie zurückhaltend, weil sie die Glaubwürdigkeit und die Entstehungsumstände des Vorbringens weniger überprüfbar machen. Sie ersetzen in der Regel keine persönliche Zeugeneinvernahme und können je nach Umständen als wenig tauglich oder unbehelflich angesehen werden. Die Beweiskraft solcher Erklärungen ist folglich vom Gericht im Einzelfall zu würdigen.
“2 ; Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR-CPC], n. 1 ad art. 168 CPC ; Dolge, Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bâle 2017, 3e éd., n. 12 ad art. 177 CPC ; Barth, La maîtrise des faits par l’avocat – Devoirs et limites durant l’investigation, l’allégation et la présentation des moyens de preuve, thèse Genève 2022, n. 926). Comme le relève l’auteur prénommé, le témoignage écrit ne permet pas d’apprécier la crédibilité du témoin, qui signera généralement un document préétabli et formulé de manière à être favorable à la partie produisant un tel document, ce qui peut être de nature à influencer le tiers (Barth, op. cit., n. 930). La Cour de céans tient d’ailleurs un tel moyen de preuve pour irrecevable (CACI 31 mai 2022/292 consid. 3.2 ; CACI du 18 février 2021/76 consid. 4.1.2 ; CACI 13 mai 2020/177 consid. 3.4). Une partie de la doctrine est en revanche moins stricte et admet que le témoignage écrit puisse constituer un titre au sens de l’art. 177 CPC (Vouilloz, Le témoignage écrit, RVJ 2016 p. 343 ss, p. 351). Si tel est le cas, sa valeur probante doit être appréciée librement par le tribunal (art. 157 CPC). 4.2.2.3 En ce qui concerne cette déclaration écrite, la question de sa recevabilité et de sa nature peut rester ouverte. En effet, même à supposer qu’il s’agisse d’un titre, cette déclaration reste isolée. On ignore de plus tout de son auteur et en particulier ses liens avec l’appelante, de sorte qu’il faut sensiblement le relativiser. 4.2.3 L’appelante se prévaut ensuite d’une déclaration de la Dre U.________, pédiatre de l’enfant, laquelle a indiqué dans ses déclarations à l’UEMS que la mère semblait être une figure parentale adéquate et que l’attitude du père semblait « particulière ». Cette médecin n’était « pas convaincue [que le père] prenait au sérieux l’état de santé de son fils ». Il convient cependant de rappeler qu’il n’existe pas d’autres déclarations de professionnels (garderie, UAPE, enseignant, etc.”
“Pour être notoire, un renseignement ne doit pas être constamment présent à l'esprit; il suffit qu'il puisse être contrôlé par des publications accessibles à chacun (ATF 143 IV 380 consid. 1.1.1). En ce qui concerne internet, seules les informations bénéficiant d'une empreinte officielle (par ex: Office fédéral de la statistique, inscriptions au Registre du commerce, cours de change, horaire de train des CFF, etc.) peuvent être considérées comme notoires, car facilement accessibles et provenant de sources non controversées (ATF 143 IV 380 cité consid. 1.2). 2.1.3 Un témoignage écrit (ou déposition écrite), bien que constituant un titre (art. 177 CPC), a une valeur probante limitée tant que son contenu n'a pas été confirmé par d'autres moyens de preuve. En procédure ordinaire, de tels écrits ne sont pas des moyens de preuve valables et ils doivent être exclus dans le cadre d'une appréciation anticipée admissible des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 7.4.2; Dolge, Basler Kommentar, Zivilprozessordnung, n° 12 ad art. 177 CPC). 2.2 En l'espèce, les premières pièces nouvelles produites par l'appelante concernent un entretien téléphonique qui aurait eu lieu entre sa représentante et le second administrateur de l'intimée au mois d'avril 2022. Les explications de l'appelante selon lesquelles l'enregistrement de cet entretien n'aurait été que fortuitement retrouvé sur un support informatique à la fin du mois de décembre 2023 ne sont cependant étayées que par un témoignage écrit daté du 8 janvier 2024, lequel constitue certes un titre en principe recevable, mais qui est cependant dénué de force probante intrinsèque. Ce titre est donc impropre à démontrer la recevabilité de l'enregistrement téléphonique susvisé (et celle de sa retranscription), ainsi que la nécessité de rouvrir l'instruction de la présente cause pour qu'il soit procédé à l'audition de son auteur. A supposer qu'un dispositif technique (logiciel ou matériel) ait effectivement permis l'enregistrement des conversations téléphoniques de la représentante de l'appelante à son poste de travail, il est au demeurant douteux que l'appelante elle-même, en tant qu'employeuse ou mandante de sa représentante, n'en ait pas eu connaissance avant l'issue du procès de première instance.”
“168 CPC et n’est dès lors pas admissible (TF 4A_387/2017 du 28 août 2017 consid. 3.2 ; TF 5A_957/2012 du 28 mai 2013 consid. 2 ; Schweizer, CR-CPC, n. 1 ad art. 168 CPC ; Dolge, Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bâle 2017, 3e éd., n. 12 ad art. 177 CPC ; Barth, La maîtrise des faits par l’avocat – Devoirs et limites durant l’investigation, l’allégation et la présentation des moyens de preuve, thèse Genève 2022, n. 926). Comme le relève l’auteur prénommé, le témoignage écrit ne permet pas d’apprécier la crédibilité du témoin, qui signera généralement un document préétabli et formulé de manière à être favorable à la partie produisant un tel document, ce qui peut être de nature à influencer le tiers (Barth, op. cit., n. 930). La Cour de céans tient d’ailleurs un tel moyen de preuve pour irrecevable (CACI 31 mai 2022/292 consid. 3.2 ; CACI du 18 février 2021/76 consid. 4.1.2 ; CACI 13 mai 2020/177 consid. 3.4). Une partie de la doctrine est en revanche moins stricte et admet que le témoignage écrit puisse constituer un titre au sens de l’art. 177 CPC (Vouilloz, Le témoignage écrit, RVJ 2016 p. 343 ss, p. 351). Si tel est le cas, sa valeur probante doit être appréciée librement par le tribunal (art. 157 CPC). 3.3 3.3.1 On relèvera d’emblée que l’état de fait du jugement attaqué ne tient pas compte du courriel de la logeuse [...] (pièce 32), dont se prévaut l’appelant au titre d’une constatation incomplète des faits. Ce courriel, rédigé alors que la procédure avait été initiée par l’appelant, est en tout état de cause assimilable à un témoignage écrit. Or l’appelant n’invoque aucun motif que ce soit qui l’aurait empêché de solliciter l’audition de Madame [...] en qualité de témoin – ce qu’il n’a pas fait, ni en première instance, ni en instance d’appel d’ailleurs. La procédure d’appel n’a pas pour vocation de réparer les lacunes imputables aux parties, de sorte que le fait de n’avoir pas requis le témoignage de [...] ne saurait être réparé par l’autorisation de se prévaloir de son témoignage écrit, cela d’autant plus que comme rappelé ci-dessus, la Cour de céans tient ce mode de preuve pour irrecevable.”
“Im Ergebnis ist daher von nicht formgerecht angebotenen Beweis- mitteln auszugehen. In der Replik stellte der Kläger im vorliegenden Zusammen- hang entweder keine oder aber untaugliche Beweisanträge: Eine erste Passage ist mit keinen Beweisanträgen versehen (Urk. 44 Ziff. 211). In einer zweiten Pas- sage äussert sich der Kläger zur Verhandlung des Kaufpreises, zur Beauftragung des Beklagten und zur Bezahlung des Kaufpreises mittels der per 10. Oktober 1995 beschlossenen Dividende, die zu zwei Dritteln an den Beklagten gegangen sei (Urk. 44 Ziff. 218). Zum Beweis beruft sich der Kläger auf einen Auszug aus der schriftlichen Erklärung U._____s vom 6. Juni 2014 (Urk. 5/51) und auf U._____ als Zeugen. Die schriftliche Erklärung U._____s (wie auch die weiteren vom Kläger für die Bestätigung seiner Darstellung "in der KS und dieser Replik" - 54 - angerufenen schriftlichen Erklärungen; vgl. Urk. 44 Ziff. 219) fallen zwar unter den weiten Urkundenbegriff gemäss Art. 177 ZPO, sind als Beweismittel in der Regel aber nicht tauglich und vermögen eine formelle Zeugeneinvernahme nicht zu er- setzen (BGer 5A_723/2017 vom 17. Dezember 2018, E. 7.4.2; 5A_907/2020 vom 30. März 2021, E. 2.4.1; OGer ZH LB190042 vom 28. Oktober 2020, E. III/8.6.3; ZR 106 [2007] Nr. 14 S. 73). Soweit U.____ als Zeuge angerufen wurde, ist wie- derum nicht hinreichend klar, welchem seiner Sachvorbringen der Kläger dessen Zeugnis zuordnen will. Überdies hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, dass die mündliche Bestätigung des schriftlich Festgehaltenen nicht ausreichen würde, da überhaupt nicht bekannt ist, wie der Zeuge zu seinem Wissen gelangt ist (Urk. 207 S. 41). Abgesehen davon könnte einem mündlichen Zeugnis U._____s auch keine entscheidende Bedeutung mehr zugemessen werden. Wer – entgegen der Darstellung des Klägers, der von einem Vollerwerb der 100 Aktien zu (fiduziari- schem) Eigentum durch den Beklagten ausgeht – die in der öffentlichen Urkunde 22-2013 von Rechtsanwalt AG.”
Private Bestätigungsschreiben fallen unter den weiten Urkundenbegriff von Art. 177 ZPO und werden als Zeugnisurkunden qualifiziert. Sie unterliegen der freien Beweiswürdigung, haben in der Regel nur eine eingeschränkte bzw. geringe Überzeugungskraft und können im Einzelfall nur nachrangig oder in Verbindung mit weiteren Indizien verwertet werden. Mit ihnen kann grundsätzlich nur nachgewiesen werden, dass der Verfasser sich inhaltlich so geäussert hat; sie ersetzen keine formelle Zeugen- oder Parteiaussage.
“Im Normalfall ist das Gericht also an keine Beweisregel gebunden. Ferner gibt es keine Hierarchie der Beweise (DIKE Kommentar ZPO-L EU, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 157 N 7). Art. 168 Abs. 1 ZPO nennt die in einer abschliessenden Aufzählung zulässigen Beweismittel, mithilfe welcher die Parteien rechtserhebliche, streitige Tatsachen im Sinne von Art. 150 Abs. 1 ZPO beweisen können. Es sind dies Zeugnis, Urkunde, Augenschein, Gutachten, schriftliche Auskunft, sowie Parteibefragung und Beweisaussage. Klarzustellen ist, dass es sich bei privat eingeholten, schriftlichen Auskünften nicht um diejenigen im Sinne von Art. 190 Abs. 2 ZPO handelt. Diese müssen vom Ge- richt eingeholt werden, damit sie als schriftliche Auskunft gemäss Art. 190 Abs. 2 ZPO qualifiziert werden können. Privat eingeholte, schriftliche Auskünfte gehören - 10 - in Abgrenzung zu den sogenannten Dispositivurkunden zu den Zeugnisurkunden, einer Art der Beweismittel im Sinne von Art. 177 ZPO. Zeugnisurkunden enthalten Aufzeichnungen über das Wissen einer Person von Tatsachen; zu nennen sind etwa Quittungen, Geschäftsbücher oder Bestätigungen aller Art (BK ZPO- R ÜETSCHI, Band II, Art. 177 N 11; so auch BGer 5A_907/2020, E.2.4.1.). Zeugnis- urkunden ist grundsätzlich mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen; mit ihnen kann bloss nachgewiesen werden, dass sich der Verfasser der Urkunde im Sinne der Urkunde geäussert hat. Jedoch gibt die Prozessordnung keine Hand- habe dafür, solchen Urkunden die Beweiskraft abzusprechen. Sie unterliegen der freien Beweiswürdigung durch das Gericht, wobei bei der Frage nach deren Be- weiskraft die gesamten Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen sind (DIKE Kommentar ZPO-M ÜLLER, a.a.O., Art. 177 N 7; WEIBEL, in: Sutter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivil- prozessordnung (ZPO), 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 177 N 15; BK ZPO-RÜETSCH, Band II, Art.”
“Beschränk- te Beweiskraft haben private Bestätigungsschreiben, in welchen Dritte zuhanden einer Prozesspartei ihre Wahrnehmungen festhalten. Der Beweiswert einer sol- chen Urkunde ist je nach Verfahren begrenzt und kann keinesfalls eine formelle Zeugen- und Parteiaussage ersetzen. Dem ist bei der Beweiswürdigung Rech- nung zu tragen (BK ZPO-R ÜETSCH, Band II, Art. 177, Rz. 17). Da Personen als Zeugen oder als Parteien einvernommen werden müssen, stellen Zeugnisurkun- den nach einer einschränkenden Ansicht im Allgemeinen keine tauglichen Be- weismittel dar (vgl. BGer 5A_907/2020, E.2.4.1). Daher ist Zeugnisurkunden grundsätzlich mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen. Mit ihnen kann nur nachgewiesen werden, dass sich der Verfasser der Urkunde im Sinne der Urkun- de geäussert hat. 3.2.2.3. Würdigung Da es sich vorliegend um ein von der Klägerin eingereichtes Bestätigungsschrei- ben handelt, ist dieses als Zeugnisurkunde im Sinne von Art. 177 ZPO zu qualifi- zieren. Es unterliegt der freien Beweiswürdigung und hat für sich alleine bloss ei- - 11 - ne geringe Überzeugungskraft. Auf das Bestätigungsschreiben kann in Verbin- dung mit weiteren Indizien abgestellt werden, um einen bereits gewonnen Ein- druck zu bekräftigen. Aus dem Umstand, dass das Schreiben am 22. Juni 2021 ausgestellt wurde und ausdrücklich an das Handelsgericht Zürich adressiert ist, kann zunächst abgeleitet werden, dass es sich um eine zu Prozesszwecken an- gefertigte Urkunde handelt, welche mehrere Monate nach Rechtshängigkeit er- stellt wurde. Dies mindert ihren Beweiswert erheblich. Darüber hinaus ist nicht klar, ob der Verfasser I._____ berechtigt war, für F._____ diese Erklärung abzu- geben. Ein entsprechender Auszug aus dem Handelsregister ist nicht eingereicht worden. Die Zeichnungsberechtigung von I._____ kann daher nicht nachgeprüft werden. Sodann wurde der Verfasser nicht als Zeuge offeriert, womit er den Inhalt nicht vor Gericht bestätigen kann.”
“Es trifft zwar zu, dass ein privates Bestätigungsschreiben vom weiten Urkundenbegriff gemäss Art. 177 ZPO erfasst wird, wie die Beschwerdeführerin ausführt. Indes ist der Beweiswert einer solchen Urkunde je nach Verfahren begrenzt und kann keinesfalls eine formelle Zeugen- oder Parteiaussage ersetzen (vgl. DOLGE, in: Basler Kommentar, ZPO, 3. Aufl. 2017, N. 12 zu Art. 177; RÜETSCHI, in: Berner Kommentar, ZPO, 2012, N. 7 zu Art. 177; SCHWEIZER, in: Commentaire romand, CPC, 2. Aufl. 2019, N. 4 zu Art. 177).”
Buchhaltungs- und komplexe Rechnungsunterlagen gelten nach Art. 177 ZPO als Urkunden (Titel). Deren rechtliche Würdigung kann jedoch eine fachliche Prüfung (z. B. Expertise) erfordern, soweit dem Gericht die hierfür erforderlichen buchhalterischen Kenntnisse fehlen.
“La qualification par le juge lors de l'établissement des faits d'un moyen (" Vorbringen ") comme un allégué d'une partie, et non comme un moyen de preuve, relève de l'appréciation des preuves (arrêts 5A_17/2022 du 4 août 2022 consid. 5.3.2; 4A_617/2014 du 3 février 2015 consid. 4.2). 3.2.2.2. En procédure civile, une expertise privée n'est pas un moyen de preuve, mais constitue un simple allégué de partie. Toutefois, les allégations des parties reposant sur une expertise privée qui sont particulièrement motivées peuvent apporter une preuve, si elles sont combinées avec des indices, établis pour leur part par des moyens de preuve (ATF 148 III 409 consid. 4.5.1; 141 III 433 consid. 2.6). Il doit a fortiori en aller de même lorsqu'il ne s'agit pas d'apporter la preuve stricte, mais simplement de rendre un fait vraisemblable (arrêt 4A_299/2017 du 2 octobre 2017 consid. 4.1 et les références, publié in sic! 2018 (2) p. 59). 3.2.2.3. A la différence d'une expertise privée, les pièces comptables sont des titres et, ainsi, un moyen de preuve (art. 177 CPC), dont l'appréciation peut nécessiter un autre moyen de preuve (expertise) dans le cas où le tribunal manque de connaissances en matière de comptabilité (arrêt 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 6.5.5, résumé in PJA 2020 p. 133 et SZIER 2019 p. 501). La comptabilité constitue la base de l'établissement des comptes. Elle enregistre les transactions et les autres faits nécessaires à la présentation du patrimoine, de la situation financière et des résultats de l'entreprise (situation économique). On entend par pièce comptable tout document écrit, établi sur support papier, sur support électronique ou sous toute forme équivalente, qui permet la vérification de la transaction ou du fait qui est l'objet de l'enregistrement (art. 957a al. 1 et 3 CO). 3.2.2.4. Les comptes de certaines SA font l'objet d'une révision. Exprimé de manière très synthétique, le but de la révision externe est principalement d'éviter que des informations comptables erronées soient diffusées hors de la société révisée.”
Im summarischen Verfahren ist der Beweis grundsätzlich mittels Urkunden zu erbringen; Editions‑ und Anträge auf Zeugen‑/Parteibefragung werden deshalb oft abgewiesen, sofern keine begründete Ausnahme dargetan wird. Schriftliche Erklärungen Dritter oder private Gutachten können hingegen eine indizielle Beweiskraft entfalten, sind aber vom Richter mit Zurückhaltung zu würdigen.
“1 ZPO sei der Beweis in erster Linie durch Urkunden zu erbringen. Diese seien dem Gesuch beizulegen (unter Hinweis auf BSK ZPO-Mazan, Art. 254 N 3). Die zahlreichen Editionsanträge des Gesuchsgegners seien folglich allesamt ab- zuweisen, zumal er weder darlege, inwiefern die Editionen ausnahmsweise zuläs- sig sein sollten, noch solche Ausnahmen ersichtlich seien. Gleiches gelte für die Anträge auf Zeugen- und Parteibefragung, welche ebenfalls abzuweisen seien (Urk. 25 S. 11 E. 4.5). Das summarische Verfahren zeichnet sich durch eine Beweisbeschränkung aus, die sich vorrangig in einer Beweismittelbeschränkung auf liquide Beweismit- tel zeigt. Die Beweismittelbeschränkung stellt einen Eingriff in das Recht auf Be- weis dar, welcher gerechtfertigt ist, da sie auf einer gesetzlichen Grundlage ba- siert (Art. 254 ZPO), im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (CHK- Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 1 f. m.w.H.). Art. 254 Abs. 1 ZPO legt fest, dass der Beweis im summarischen Verfahren grundsätzlich mittels Urkunden (Art. 177 ZPO) zu erbringen ist. Die Urkunden sind dem Gesuch beizulegen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 4 m.w.H.). Dies entspricht der Konzeption des Summarverfahrens, wonach lediglich liquide Beweismittel zu verwenden sind (BK ZPO-Güngerich, Art. 254 N 2). Der Gesuchsgegner macht im Beschwerdeverfahren in unsubstantiierter Weise geltend, dass er in seiner Klageantwort und auch in der vorliegenden Be- schwerde mehr als ausreichend begründet und dargelegt habe, warum er nicht im - 13 - Besitz der besagten Unterlagen und Dokumente sei und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten. Da er es im Beschwerde- verfahren bei diesen allgemeinen Vorbringen beliess und entgegen seiner Be- hauptung die Stellen in seiner erstinstanzlichen Eingabe vom 22. November 2021 nicht konkret bezeichnete, denen zu entnehmen sein soll, wieso er die Unterlagen und Dokumente nicht sofort habe einreichen können und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten, ist darauf vorliegend man- gels genügender Substantiierung nicht näher einzugehen.”
“Al riguardo, contrariamente a quanto afferma il reclamante, le cinque dichiarazioni scritte attestanti che CO 1 abita effettivamente a Lugano (doc. 12/L) non sono del tutto prive di valore giuridico. Nelle procedure sommarie, come quelle di opposizione al sequestro, le dichiarazioni scritte di terzi sono indizi suscettibili di rendere verosimili i fatti riferiti dal terzo (Dolge in: Basler Kommentar, SchKG I, 3a ed. 2021, n. 12 ad art. 177 CPC; Bohnet in: Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ª ed. 2019, n. 3 ad art. 254 CPC; Vouilloz in: Petit commentaire CPC, 2020, n. 16 ad art. 169 CPC), ancorché debbano essere valutate dal giudice con circospezione (Jent-Sørensen in: Schweizerische ZPO, Kurzkommentar, 3a ed. 2021, n. 3 ad art. 254 CPC; cfr. pure Schmid/ Baumgartner in: Schweizerische ZPO, Kurzkommentar, 3a ed. 2021, n. 11-12 ad art. 169 e n. 5 ad art. 177 CPC). Secondo il reclamante la dichiarazione del custode (__________) della residenza __________ in cui risulta domiciliata la moglie, con cui afferma di vederla tutti i giorni, sarebbe palesemente falsa in quanto contraddetta dalla documentazione da lui prodotta in merito alla presenza fisica della resistente negli EAU. In realtà, i documenti in questione riguardano quasi tutti il periodo precedente alla separazione, mentre il custode riferisce di vederla tutti i giorni e sua moglie di prendere il tè con lei ogni settimana “specialmente da quando è stata lasciata dal marito”. Che la dichiarazione sia posteriore al sequestro non la rende senza rilievo, poiché fa chiaramente riferimento al periodo precedente. Anche la documentazione fotografica del 12 luglio 2023 relativa all’ampio vestiario della resistente nella sua abitazione negli EAU (doc. II) non contraddice la dichiarazione del custode, dal momento che non accerta la presenza fisica della moglie in quell’abitazione, la fotografa non pretendendo peraltro di averla vista.”
“Il ne suffit notamment pas de citer quelques preuves qui devraient être appréciées autrement que dans la décision attaquée et de soumettre à l'autorité supérieure sa propre appréciation, dans une critique appellatoire, comme si celui-ci pouvait examiner librement les faits (arrêt du Tribunal fédéral 4A_215/2018 du 25 juillet 2018 consid. 4.2). 2.1.5 L’art. 168 al. 1 CPC énumère la liste exhaustive des moyens de preuve admis par le code de procédure civile, lequel consacre le principe du numerus clausus des moyens de preuve. Le CPC ne mentionne pas les déclarations écrites faites par des tiers pour tenir lieu de témoignage en vue ou à l’occasion du procès (affidavit ou witness statement). Ne respectant pas la forme du témoignage (art. 169 ss; audition, exhortation à dire la vérité, possibilité de confrontation), ces moyens sont exclus par le numerus clausus (Vouilloz, op.cit, n. 1 et 3 ad art. 168 CPC et les références citées). Une déclaration écrite par laquelle un témoin potentiel communique hors procédure à une partie sa perception d’un événement pertinent auquel il prétend avoir assisté, ou une expertise privée et unilatérale, pourra être qualifiée selon les cas comme une simple allégation de la partie qui la produit, ou comme un titre à valeur probante restreinte (indice) (Schweizer, op. cit., n. 4 ad art. 177 CPC et les références citées). 2.2 2.2.1 En l'espèce, en ce qui concerne d'abord le grief du recourant en lien avec l'art. 178 CPC, c'est à tort que ce dernier fait valoir qu'une créance ne peut être rendue vraisemblable que sur la base de documents dont l'authenticité n'a pas été contestée par les parties ou dont l'authenticité a été strictement prouvée par la partie qui s'en prévaut en application de l'art. 178 CPC. En effet, en insistant sur l'apport de la preuve stricte de l'authenticité du contrat de fiducie, le recourant perd de vue que dans le litige relatif au séquestre, où l'objet du procès porte sur l'existence de la créance, le degré de preuve requis est celui de la simple vraisemblance, qui se substitue à la preuve complète. Ainsi, contrairement à ce que plaide le recourant s'agissant du fardeau de la preuve, bien qu'il ait contesté l'authenticité du contrat de fiducie, l'intimée n'avait pas à apporter la preuve stricte de l'authenticité dudit contrat. Le premier juge pouvait, en effet, évaluer l'authenticité au sens étroit dudit contrat sous l'angle de la vraisemblance en mettant en balance les arguments des parties, ce qu'il a fait.”
“Il doit notamment vérifier d'office l'existence d'une reconnaissance de dette, l'identité entre le poursuivant et le créancier désigné dans ce titre, l'identité entre le poursuivi et le débiteur désigné et l'identité entre la prétention déduite en poursuite et la dette reconnue (ATF 142 III 720 consid. 4.1 et la référence). Le juge de la mainlevée n'a pas en revanche à revoir ou à interpréter le titre qui lui est produit; il ne lui appartient pas non plus de trancher de délicates questions de droit matériel ou pour la solution desquelles le pouvoir d'appréciation joue un rôle important, la décision sur de telles questions étant réservée au juge du fond (ATF 140 III 180 consid. 5.2.1; arrêt du Tribunal fédéral 5A_824/2015 du 18 mars 2016 consid. 2.2). 3.1.3 Le poursuivi peut faire échec à la mainlevée en rendant immédiatement vraisemblable sa libération (art. 82 al. 2 LP). Il peut se prévaloir de tous les moyens de droit civil – exceptions ou objections - qui infirment la reconnaissance de dette (ATF 145 III 20 consid. 4.1.2 et la référence; 131 III 268 consid. 3.2). Lorsque le poursuivi se prévaut de la compensation au sens des art. 120 ss CO dans une procédure de mainlevée provisoire, il doit établir, au degré de la vraisemblance et par titre au sens de l'art. 177 CPC, le principe, l'exigibilité et le montant de la créance compensante (arrêts du Tribunal fédéral 5A_476/2015 du 25 août 2016 consid. 3.2, SJ 2016 I 481; 5A_83/2011 du 2 septembre 2011 consid. 6.1; Abbet/Veuillet, op. cit., n. 126 et 129 ad art. 82 LP). Le débiteur poursuivi ne peut pas se contenter d'alléguer l'existence d'une créance envers le poursuivant pour rendre vraisemblable cette prétention et opposer valablement l'objection de compensation; de simples affirmations ne sont pas suffisantes. Le poursuivi n'a cependant pas à apporter la preuve absolue (ou stricte) de ses moyens libératoires, mais seulement à les rendre vraisemblables, en principe par titre (art. 254 al. 1 CPC; ATF 145 III 20 consid. 4.1.2 et la référence). Le juge n'a pas à être persuadé de l'existence des faits allégués; il doit, en se fondant sur des éléments objectifs, avoir l'impression qu'ils se sont produits, sans exclure pour autant la possibilité qu'ils se soient déroulés autrement (ATF 142 III 720 consid.”
Private Gutachten gelten als Urkunden im Sinne von Art. 177 ZPO und sind damit zulässige Beweismittel. Können sie durch überzeugende Gegenbeweise der Gegenseite in Zweifel gezogen werden, kann dadurch die vom Anspruchsteller erbrachte anfängliche Glaubhaftmachung bzw. die Beweiserfolgswirkung des Gutachtens entfallen.
“consid. 3.2). Per soddisfare tale onere probatorio, esso deve prevalersi dei mezzi di prova enunciati esaustivamente all'art. 168 CPC. Le perizie private sono considerate documenti, ovvero atti idonei a provare fatti giuridicamente rilevanti, ai sensi dell'art. 177 CPC (applicabile giusta l'art. 407f CPC, disposizione transitoria della modifica del 17 marzo 2023, anche ai procedimenti pendenti al momento della sua entrata in vigore, il 1º gennaio 2025; cfr. inoltre art. 157 CPC). Se l'assicuratore riesce, nell'ambito della controprova, a suscitare notevoli dubbi concernenti l'esposizione dei fatti dell'assicurato, la prova principale di quest'ultimo si ritiene fallita (DTF 130 III 321 consid. 3.4; TF 4A_183/2022 del”
“Or, l'office de l'assurance-invalidité du canton de Genève a estimé, dans sa décision de refus de prestations du 2 décembre 2015, que la capacité de gain de l'assuré était entière depuis le 25 juin 2015. En conséquence, l'autorité cantonale n'a pas violé l'art. 168 CPC en retenant que l'expertise privée du Dr B.________ avait emporté sa conviction. Le moyen est infondé.”). Inoltre, per quanto concerne la valutazione dei referti dei medici, si può ancora fare riferimento alla sentenza 4A_571/2016 del 23 marzo 2017, consid. 4.2 e alla sentenza 4A_42/2017 del 29 gennaio 2018, consid. 3.1 e seguenti. Su questi temi si veda anche STF 4A_544/2019 del 26 maggio 2020. Per dei casi in cui il Tribunale federale ha ancora citato la giurisprudenza valida nell’ambito delle assicurazioni sociali ci si riferisca alle STF 4A_424/2019 del 31 ottobre 2019, in particolare consid. 3.1 e 4A_218/2023 del 22 giugno 2023, consid. 3.1.2. Relativamente alle modifiche dell’art. 177 CPC che entreranno in vigore dal 1° gennaio 2025 (RU 2023, pag. 491 e seguenti), cfr. il Messaggio concernente la modifica del Codice di diritto processuale civile svizzero (Migliorare la praticabilità e l’applicazione del diritto), in FF 2020, pag. 2407 e seguenti, in particolare pag. 2459 – 2460 (sul tema cfr: Laura Kunz/ Pia Meier: Das Arbeits(un)fähigkeitszeugnis, in: Jusletter 13 novembre 2023, pag. 32). 2.10. L’assicurato che chiede il versamento delle indennità giornaliere deve comprovare il persistere della sua incapacità lavorativa secondo il principio della verosimiglianza preponderante (sentenza 4A_578/2018 del 25 novembre 2019, consid. 3, con riferimento alla DTF 141 III 241 consid. 3.1). La posizione della persona assicurata è favorita dal fatto che non viene contestata l’incapacità al lavoro fino ad una determinata data. Non spetta tuttavia all’assicuratore comprovare il ripristino totale o parziale della capacità lavorativa.”
Von den Parteien eingereichte private Gutachten gelten nach Rechtsprechung regelmässig als Parteivorbringen/Allegationen und nicht als gleichwertige Beweismittel gegenüber gerichtlich angeordneten Gutachten. Ein Privatgutachten allein ist insbesondere dann nicht beweiskräftig, wenn die gegnerische Partei es substanziiert bestreitet. Es kann jedoch in Verbindung mit durch andere Beweismittel nachgewiesenen Indizien beweiserheblich sein.
“Anzitutto va subito sgombrato il campo dall'argomento, secondo cui non è necessario conservare integra la particella n. 570, poiché le due perizie di parte agli atti bastano per stimarne il valore venale. Non si comprende invero come un perito potrebbe apprezzare con cognizione di causa il valore di uno stabile sulla sola base di una documentazione fotografica parziale quando tale stabile più non esiste. Certo, l'appellante invoca l'esistenza di due referti privati allestiti da specialisti. Sta di fatto che tali referti giungono a conclusioni in larga misura divergenti (valore venale di fr. 1 060 000.– secondo l'uno, di fr. 1 470 000.– secondo l'altro), per tacere del fatto che nessuno dei due contiene una documentazione fotografica chiara e particolareggiata dell'edificio e del terreno annesso. Si aggiunga che – come rileva il Pretore – perizie private non sono mezzi di prova a norma dell'art. 177 CPC, ma allegazioni di parte, e non sono equiparabili a perizie giudiziarie assunte in contraddittorio (Bohnet/Fitzi, L’expertise privée de l’art. 177 CPC révisé, in: RSPC 2023 pag. 483 in basso). Il primo giudice non può dunque essere criticato per avere emanato un provvedimento destinato ad assicurare l'assunzione di una prova rilevante per la decisione di merito.”
“Il ne suffit notamment pas de citer quelques preuves qui devraient être appréciées autrement que dans la décision attaquée et de soumettre à l'autorité supérieure sa propre appréciation, dans une critique appellatoire, comme si celui-ci pouvait examiner librement les faits (arrêt du Tribunal fédéral 4A_215/2018 du 25 juillet 2018 consid. 4.2). 2.1.5 L’art. 168 al. 1 CPC énumère la liste exhaustive des moyens de preuve admis par le code de procédure civile, lequel consacre le principe du numerus clausus des moyens de preuve. Le CPC ne mentionne pas les déclarations écrites faites par des tiers pour tenir lieu de témoignage en vue ou à l’occasion du procès (affidavit ou witness statement). Ne respectant pas la forme du témoignage (art. 169 ss; audition, exhortation à dire la vérité, possibilité de confrontation), ces moyens sont exclus par le numerus clausus (Vouilloz, op.cit, n. 1 et 3 ad art. 168 CPC et les références citées). Une déclaration écrite par laquelle un témoin potentiel communique hors procédure à une partie sa perception d’un événement pertinent auquel il prétend avoir assisté, ou une expertise privée et unilatérale, pourra être qualifiée selon les cas comme une simple allégation de la partie qui la produit, ou comme un titre à valeur probante restreinte (indice) (Schweizer, op. cit., n. 4 ad art. 177 CPC et les références citées). 2.2 2.2.1 En l'espèce, en ce qui concerne d'abord le grief du recourant en lien avec l'art. 178 CPC, c'est à tort que ce dernier fait valoir qu'une créance ne peut être rendue vraisemblable que sur la base de documents dont l'authenticité n'a pas été contestée par les parties ou dont l'authenticité a été strictement prouvée par la partie qui s'en prévaut en application de l'art. 178 CPC. En effet, en insistant sur l'apport de la preuve stricte de l'authenticité du contrat de fiducie, le recourant perd de vue que dans le litige relatif au séquestre, où l'objet du procès porte sur l'existence de la créance, le degré de preuve requis est celui de la simple vraisemblance, qui se substitue à la preuve complète. Ainsi, contrairement à ce que plaide le recourant s'agissant du fardeau de la preuve, bien qu'il ait contesté l'authenticité du contrat de fiducie, l'intimée n'avait pas à apporter la preuve stricte de l'authenticité dudit contrat. Le premier juge pouvait, en effet, évaluer l'authenticité au sens étroit dudit contrat sous l'angle de la vraisemblance en mettant en balance les arguments des parties, ce qu'il a fait.”
“2 CO, s'il existe des raisons sérieuses d'admettre que la société est surendettée, un bilan intermédiaire est dressé et soumis à la vérification d'un réviseur agréé. S'il résulte de ce bilan que les dettes sociales ne sont couvertes ni lorsque les biens sont estimés à leur valeur d'exploitation, ni lorsqu'ils le sont à leur valeur de liquidation, le conseil d'administration en avise le juge, à moins que des créanciers de la société n'acceptent que leur créance soit placée à un rang inférieur à celui de toutes les autres créances de la société dans la mesure de cette insuffisance de l'actif. Il y a surendettement au sens de l'art. 725 al. 2 CO, lorsque l'actif social ne couvre plus les fonds étrangers, c'est-à-dire lorsque les fonds propres ont été entièrement consommés par les pertes (Peter/Cavadini, Commentaire romand CO II, 2017, n° 31 ad art. 725 CO). 4.1.4 En procédure sommaire la preuve est rapportée par titres (art. 254 al. 1 CPC), à savoir tout document propre à prouver des faits pertinents (art. 177 CPC; ATF 138 III 636 consid. 4.3.1). En procédure civile, une expertise privée ne revêt pas la qualité de moyen de preuve, mais doit être assimilée aux allégués de la partie qui la produit (ATF 141 III 433 consid. 2.5.3 et 2.6, in SJ 2016 I p. 162; 140 III 24 consid. 3.3.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_42/2017 du 29 janvier 2018 consid. 3.3.2). Si elle est contestée de manière motivée par la partie adverse, l'expertise à elle seule ne saurait être probante. Elle peut cependant l'être pour autant qu'elle soit corroborée par des indices qui, eux, sont établis par des moyens de preuve (arrêts du Tribunal fédéral 5A_489/2019 du 24 août 2020 consid. 16.1; 4A_412/2019 du 27 avril 2020 consid. 4.2.2.1 et 4A_309/2017 du 26 mars 2018 consid. 2.3.6). 4.1.5 Le tribunal établit sa conviction par une libre appréciation des preuves administrées (art. 157 CPC) La constatation manifestement inexacte des faits équivaut à l'arbitraire. La constatation des faits ou l'appréciation des preuves est arbitraire lorsque l'autorité ne prend pas en compte, sans aucune raison sérieuse, un élément de preuve propre à modifier la décision, lorsqu'elle se trompe manifestement sur son sens et sa portée, ou encore lorsque, en se fondant sur les éléments recueillis, elle en tire des constatations insoutenables (ATF 140 III 264 consid.”
“Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gelten von den Parteien eingereichte Arztzeugnisse – wie Privatgutachten – als Bestandteil der Parteivorbringen und nicht als eigentliche Beweismittel (vgl. BGE 141 III 433 E. 2.6; BGE 140 III 16 E. 2.5; BGer 5A_239/2017 vom 14. September 2017, E. 2.4; je m.w.H.). Somit können sie auch nicht als Urkunde im Sinne von Art. 168 Abs. 1 lit. b ZPO "Be- weismittel für die inhaltliche Richtigkeit der im Gutachten enthaltenen Aussagen" sein (BGE 141 III 433 E. 2.5.3). Dies ist in der Lehre auf Kritik gestossen (Hart- mann, Arztzeugnisse und medizinische Gutachten im Zivilprozess, in: AJP 2018, - 13 - S. 1339 ff., S. 1345 f., mit zahlreichen Hinweisen). Insbesondere im summari- schen Verfahren, in welchem der Beweis grundsätzlich durch Urkunden zu er- bringen ist (Art. 254 Abs. 1 ZPO), stellt sich die Frage, wie wenn nicht mithilfe ei- nes ärztlichen Zeugnisses der Gesundheitszustand nachgewiesen werden soll (Hartmann, a.o.O., S. 1348; Binder/Gutzwiller, Das Privatgutachten – eine Urkun- de gemäss Art. 177 ZPO, ZZ31/2013, S. 171 ff., S. 174). Das Bundesgericht scheint auch nicht kategorisch jegliche beweisrechtliche Bedeutung von Privat- gutachten auszuschliessen. So hielt es in BGE 141 III 433 E. 2.6 fest, dass Par- teigutachten "allein" bestrittene Tatsachenbehauptungen nicht zu beweisen ver- mögen; als Parteibehauptungen könnten sie "allenfalls zusammen mit – durch Beweismittel nachgewiesenen – Indizien" Beweis erbringen. In einem späteren Entscheid erwog das Bundesgericht, dass die Vorinstanz nicht alleine aufgrund der Nähe zwischen der behandelnden Ärztin und dem Beschwerdeführer zum Schluss gekommen sei, die behauptete Arbeitsunfähigkeit sei nicht bewiesen. Sie habe vielmehr noch "weitere Indizien" berücksichtigt und zusätzliche Überlegun- gen angestrengt (BGer 4A_571/2016 vom 23. März 2017, E. 4.2). Im Entscheid 5A_239/2017 vom 14. September 2017, E. 2.4 führte es aus, dass ärztliche Attes- te Bestandteil der Parteivorbringen und nicht "eigentliche" Beweismittel seien. Diese relativierenden Formulierungen lassen die Möglichkeit offen, von den Par- teien eingereichte ärztliche Zeugnisse unter bestimmten Umständen beweisrecht- liche Bedeutung zukommen zu lassen.”
Die Befugnisse von Vertretern oder Organen können im Rechtsöffnungsverfahren auch aus konkludentem Verhalten der Vertretenen hervorgehen. Im Bestreitungsfall ist dieser Nachweis meist anhand von Urkunden im weiten Sinn (Art. 177 ZPO) zu führen.
“wenn es sich beim Schuldner um eine juristische Person handelt, müssen die Befugnisse des Stellvertreters oder des Organs, das unterzeichnet hat, aus den Akten hervorgehen (BGE 132 III 140 E. 4.1.1 = Pra 95 Nr. 133 E. 4.1.1). Das Bun- desgericht hat es jedoch als nicht willkürlich bezeichnet, die Rechtsöffnung i.S.v. Art. 82 Abs. 1 SchKG auch dann zu erteilen, wenn zwar keine schriftliche Voll- macht vorliegt, die Befugnisse des Stellvertreters oder des Organs aber nicht be- stritten sind oder sich aus dem konkludenten Verhalten der Vertretenen oder der Gesellschaft ergeben, aus dem klar hervorgeht, dass der Stellvertreter oder das Organ aufgrund dieser Befugnisse unterzeichnet hat (statt vieler BGE 112 III 88 E. 2c = Pra 76 Nr. 50 E. 2c; BGE 132 III 140 E. 4.1.1 = Pra 95 Nr. 133 E. 4.1.1; Staehelin, a.a.O., N 57 zu Art. 82 SchKG). Die Vollmacht zur Schuldanerkennung i.S.v. Art. 82 Abs. 1 SchKG kann demnach durch konkludentes Handeln der Ver- tretenen erteilt werden, wobei dieses im Bestreitungsfall durch die im summari- schen Verfahren zulässigen Beweismittel nachgewiesen werden muss, was meist nur durch Urkunden im weiten Sinn (Art. 177 ZPO) möglich ist (vgl. Art. 254 ZPO; Staehelin, a.a.O., N 57 zu Art. 82 SchKG).”
Bei bestrittenen Urkunden muss die Gegenpartei konkrete Umstände darlegen, die beim Gericht ernsthafte Zweifel an der Echtheit begründen; gelingt ihr das, muss die beweisbelastete Partei die Echtheit nachweisen (vgl. Art. 178 i.V.m. Art. 177 ZPO; vgl. Quelle 0). Eine eingereichte Kopie (z. B. der Vollmacht) kann rechtsgenüglich sein; das Gericht entscheidet im Rahmen seiner freien Beweiswürdigung über deren Beweiskraft und kann trotz substantiierter Bestreitung auf ein Original verzichten, wenn keine ernsthaften Zweifel bestehen (Quelle 0). Nicht jede elektronische Nachricht ist gleich einem handschriftlich unterzeichneten privaten Schriftstück; nach der zitierten Rechtsprechung/Lehre genügt eine E‑Mail ohne qualifizierte elektronische Signatur nicht als handschriftlich signierter Titel im Sinn der Schuldbetreibung (Quelle 1). Zudem können bestimmte Dokumente (z. B. Internetauftritte, Telefonnotizen) je nach Einzelfall als nicht nach Art. 177 ZPO zulässige Beweismittel beurteilt werden (Quelle 3).
“Die Vertretung der klagenden Partei hat ihre Postulationsfähigkeit durch Einreichung der Vollmacht nachzuweisen. Bei der von den Gesuchstellern ins Recht gereichten Vollmacht (Urk. 2) handelt es sich um eine Urkunde gemäss Art. 177 ZPO, welche der freien Beweiswürdigung durch das Gericht unterliegt (Art. 157 ZPO). Die Einreichung einer Vollmachtskopie ist rechtsgenüglich und ein Original ist nicht nachzureichen, sofern das Gericht trotz substantiierter Bestrei- tung keine Zweifel an der Echtheit der schriftlichen Vollmacht hat (Art. 180 Abs. 1 ZPO). Der Beweiswert einer Kopie unterliegt, gleich wie jener eines Originals, der freien Beweiswürdigung durch das Gericht, weshalb die Gegenpartei keinen un- bedingten Anspruch auf die Vorlage des Originals hat (vgl. BSK ZPO-Dolge, Art. 180 N 7 und 9; vgl. zum Ganzen auch CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 221 N 9 m.w.H.). Nach Art. 178 ZPO hat die an der Echtheit einer Urkunde zweifelnde Ge- genpartei konkrete Umstände darzutun, welche beim Gericht ernsthafte Zweifel an der Authentizität des Dokuments – betreffend den Inhalt oder die Unterschrift – zu wecken vermögen. Nur wenn ihr das gelingt, muss die beweisbelastete Partei den Echtheitsbeweis antreten (BSK ZPO-Dolge, Art.”
“1 LP, il faut entendre notamment l'acte sous seing privé, signé par le poursuivi, d'où ressort sa volonté de payer au poursuivant, sans réserve ni condition, une somme d'argent déterminée, ou aisément déterminable, et exigible (ATF 139 III 297 consid. 2.3.1; 136 III 624 consid. 4.2.2; 136 III 627 consid. 2). La reconnaissance de dette peut découler du rapprochement de plusieurs pièces, pour autant que les éléments nécessaires en résultent (ATF 122 II 126 consid. 2; SJ 2004 I 209 consid. 3.1; arrêt du Tribunal fédéral 5P.290/2006 du 12 octobre 2006 consid. 3.1.2). La reconnaissance de dette sous seing privé doit porter la signature du débiteur, apposée à la main. Le message électronique ne portant pas la signature électronique qualifiée ne vaut pas titre de mainlevée (Veuillet in Abbet/Veuillet, La mainlevée de l’opposition, Berne 2017, no 15 et 30 ad art. 82 LP). 3.2 Le contrat de courtage signé par le mandant constitue une reconnaissance de dette pour le salaire du courtier si l'indication qu'il a donnée ou la négociation qu'il a conduite a procuré la conclusion du contrat (art. 413 al. 1 CO). La réalisation de cette condition suspensive doit être prouvée par le créancier, en principe par titre au sens de l'art. 177 CPC, cela pour autant que le poursuivi le conteste et que cette contestation ne soit pas insoutenable. Le créancier doit également établir le montant de sa rémunération. Celle-ci peut être fixée de manière précise dans le contrat de courtage ou selon un pourcentage du prix convenu dans le contrat principal; dans ce dernier cas, le courtier doit prouver le montant de ce prix en produisant le contrat conclu par son intermédiaire (Veuillet, op. cit., no 190 ad art. 82 LP). 3.3 En l'espèce, il est constant que les parties se sont liées par un contrat de courtage, dépourvu de numéro, qu'elles ont signé et qui prévoit le principe d'une rémunération du courtier, à déterminer selon certaines modalités. Il est également établi que l'intimée a, dans son courrier électronique du 20 septembre 2018, reconnu devoir 179'000 euros, dont elle annonçait le règlement prochain, tout en s'excusant du retard ainsi pris, en se référant à une facture qui n'a pas été désignée précisément ("the other invoice attached"), ni produite en tant qu'annexe audit courriel.”
“Sie bringt vor, hinsichtlich der Feststellung, die Beschwerdeführerin habe die fragliche Vertragsklausel bereits vor der Besprechung vom 17. November 2021 gekannt, stütze sich die Vorinstanz auf die Internetseite ihrer ehemaligen Arbeitgeberin sowie auf eine Telefonnotiz, die von einer Mitarbeiterin der Beschwerdegegnerin stammt. Beides seien keine gemäss Art. 168 Abs. 1 i.V.m. Art. 177 ZPO zulässigen Beweismittel. Zudem verletze die Vorinstanz Art. 8 ZGB. Sie könne aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin bei der Arbeitgeberin angestellt war, nicht willkürfrei ableiten, sie habe die betreffende Klausel gekannt.”
Bei einer Anerkennung unter aufschiebender Bedingung muss der Gläubiger grundsätzlich nachweisen, dass die Bedingung erfüllt oder gegenstandslos geworden ist; dies kann entweder durch einen Titel im Sinne von Art. 177 ZPO oder durch jedes sofort verfügbare Beweismittel erfolgen, sofern die Erfüllung nicht offenkundig oder vom Schuldner vorbehaltlos anerkannt ist. Im Verfahren der Rechtsöffnung darf der Richter nur die dem Titel selbst innewohnenden (intrinsischen) Umstände berücksichtigen und nicht auf extrinsische Beweismittel abstellen.
“Le juge de la mainlevée ne peut procéder qu'à l'interprétation objective du titre fondée sur le principe de la confiance. Il ne peut prendre en compte que les éléments intrinsèques au titre, à l'exclusion des éléments extrinsèques qui échappent à son pouvoir d'examen (ATF 145 III 20 consid.4.3.3; ATF 143 III 564 consid. 4.4.3 ; arrêt TF 5A_867/2018 du 4 mars 2019 consid. 4.1.3). Si le sens ou l'interprétation du titre de mainlevée invoqué est source de doutes ou si la reconnaissance de dette ne ressort que d'actes concluants, la mainlevée doit être refusée. La volonté du poursuivi doit ressortir clairement des pièces produites, à défaut de quoi elle ne peut être déterminée que par le juge du fond (arrêt TF 5A_105/2019 du 7 août 2019 consid. 3.3.2 ; arrêt TF 5A_89/2019 du 1er mai 2019 consid. 5.1.3 ; arrêt TF 5A_867/2018 du 4 mars 2019 consid. 4.1.3; arrêt TF 5A_735/2012 du 17 avril 2013 consid. 2). 3.4.2. Si la reconnaissance est soumise à une condition suspensive, le poursuivant ne peut obtenir la mainlevée que s'il prouve, en principe par titre (au sens de l'art. 177 CPC) ou par tout moyen de preuve immédiatement disponible, que la condition est réalisée ou devenue sans objet, à moins que cela ne soit notoire ou reconnu sans réserve par le débiteur. Il n'est pas nécessaire en revanche que le débiteur ait reconnu la réalisation de la condition au travers d'un document officiel ou signé de sa main. Comme pour les autres conditions d'exigibilité, le poursuivant doit au moins alléguer la réalisation de la condition suspensive pour que le juge de la mainlevée puisse l'admettre sans autre preuve en l'absence de contestation du poursuivi sur ce point (Abbet/Veuillet, La mainlevée de l’opposition, 2ème éd., 2022, art. 82 n. 65 et les références citées ; Staehelin-BSK SchKG, 3ème éd., 2021, art. 82 n. 36 et les références citées). S’agissant de l’exigibilité de la créance au moment de l’introduction de la poursuite, il appartient au créancier de l’établir (arrêt TF 5A_32/2011 du 16 février 2012, consid. 3). Dans la mesure où la date de l’exigibilité n’est pas déterminable sur la base de la clause elle-même, il appartient au créancier de prouver l’exigibilité par la production d'autres pièces.”
Unterlagen aus internen Ermittlungen (z. B. Konto‑ und Telefonrelevés sowie Vernehmungsprotokolle) werden in der Praxis als Urkunden im Sinn von Art. 177 ZPO eingeordnet und können im Verfahren als Beweismittel verwertet werden. Die Produzierung dieser Dokumente richtet sich nach den allgemeinen Regeln der Beweisaufnahme (Art. 160 ff. ZPO).
“Si à l'issue de celle-ci, un cas de mauvaise conduite et/ou de harcèlement est avéré, l'employeur prendra les mesures justifiées par les circonstances. A cette fin, le membre de la direction ou le directeur général rendra une décision. Si l'un ou l'autre des employés impliqués (plaignants ou mis en cause) est en désaccord avec ladite décision, il peut recourir contre celle-ci notamment auprès du conseil de fondation. La décision rendue sur recours n'est pas susceptible de recours ou d'appel et est donc définitive. 4.1.4 L'art. 168 al. 1 CPC prévoit les moyens de preuves, qui sont notamment le témoignage (let. a), les titres (let. b) et les renseignements écrits (let. e). Un témoin se définit comme une personne qui n'est pas une partie et qui peut témoigner sur des faits dont elle a eu une perception directe (art. 169 CPC). Les pièces rassemblées lors d'une enquête interne, dont les relevés de compte, les relevés téléphoniques ou encore les écrits de l'employé soupçonné, intègrent clairement la notion de titre (art. 177 CPC) en tant que documents aptes à prouver des faits pertinents. Tel devrait aussi être le cas des procès-verbaux relatifs aux interrogatoires d'employés, qui sont des titres en tant qu'ils corroborent les constatations et considérations données dans le rapport d'enquête. La production en procédure de ces documents devra donc suivre les règles des art. 160 ss CPC, plus particulièrement 177 ss CPC (Raedler, Les enquêtes internes dans un contexte suisse et américain, 2018, p. 601 et les références). 4.2.1 En l'espèce, les premiers juges se sont fondés sur les procès-verbaux des auditions des collaborateurs du service ICT, lors de l'enquête interne, sans entendre eux-mêmes les précités ou sans les interroger à nouveau sur l'ensemble des allégations de l'appelant concernant le harcèlement moral qu'il aurait subi, ce qui n'est pas critiquable. En effet, contrairement à ce que soutient l'appelant, aucun élément du dossier ne permet de retenir que l'enquête interne n'aurait pas été menée selon les règles de l'art, ni de manière professionnelle.”
“Si à l'issue de celle-ci, un cas de mauvaise conduite et/ou de harcèlement est avéré, l'employeur prendra les mesures justifiées par les circonstances. A cette fin, le membre de la direction ou le directeur général rendra une décision. Si l'un ou l'autre des employés impliqués (plaignants ou mis en cause) est en désaccord avec ladite décision, il peut recourir contre celle-ci notamment auprès du conseil de fondation. La décision rendue sur recours n'est pas susceptible de recours ou d'appel et est donc définitive. 4.1.4 L'art. 168 al. 1 CPC prévoit les moyens de preuves, qui sont notamment le témoignage (let. a), les titres (let. b) et les renseignements écrits (let. e). Un témoin se définit comme une personne qui n'est pas une partie et qui peut témoigner sur des faits dont elle a eu une perception directe (art. 169 CPC). Les pièces rassemblées lors d'une enquête interne, dont les relevés de compte, les relevés téléphoniques ou encore les écrits de l'employé soupçonné, intègrent clairement la notion de titre (art. 177 CPC) en tant que documents aptes à prouver des faits pertinents. Tel devrait aussi être le cas des procès-verbaux relatifs aux interrogatoires d'employés, qui sont des titres en tant qu'ils corroborent les constatations et considérations données dans le rapport d'enquête. La production en procédure de ces documents devra donc suivre les règles des art. 160 ss CPC, plus particulièrement 177 ss CPC (Raedler, Les enquêtes internes dans un contexte suisse et américain, 2018, p. 601 et les références). 4.2.1 En l'espèce, les premiers juges se sont fondés sur les procès-verbaux des auditions des collaborateurs du service ICT, lors de l'enquête interne, sans entendre eux-mêmes les précités ou sans les interroger à nouveau sur l'ensemble des allégations de l'appelant concernant le harcèlement moral qu'il aurait subi, ce qui n'est pas critiquable. En effet, contrairement à ce que soutient l'appelant, aucun élément du dossier ne permet de retenir que l'enquête interne n'aurait pas été menée selon les règles de l'art, ni de manière professionnelle.”
Privat eingeholte schriftliche Auskünfte sind als Zeugnisurkunden im Sinne von Art. 177 ZPO einzuordnen. Solche Urkunden sind mit Vorsicht zu behandeln: Sie können nur den Inhalt der Äusserung des Verfassers nachweisen und ihre Beweiskraft ist durch die freie Beweiswürdigung des Gerichts zu bestimmen, wobei die gesamten Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen sind.
“Im Normalfall ist das Gericht also an keine Beweisregel gebunden. Ferner gibt es keine Hierarchie der Beweise (DIKE Kommentar ZPO-L EU, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 157 N 7). Art. 168 Abs. 1 ZPO nennt die in einer abschliessenden Aufzählung zulässigen Beweismittel, mithilfe welcher die Parteien rechtserhebliche, streitige Tatsachen im Sinne von Art. 150 Abs. 1 ZPO beweisen können. Es sind dies Zeugnis, Urkunde, Augenschein, Gutachten, schriftliche Auskunft, sowie Parteibefragung und Beweisaussage. Klarzustellen ist, dass es sich bei privat eingeholten, schriftlichen Auskünften nicht um diejenigen im Sinne von Art. 190 Abs. 2 ZPO handelt. Diese müssen vom Ge- richt eingeholt werden, damit sie als schriftliche Auskunft gemäss Art. 190 Abs. 2 ZPO qualifiziert werden können. Privat eingeholte, schriftliche Auskünfte gehören - 10 - in Abgrenzung zu den sogenannten Dispositivurkunden zu den Zeugnisurkunden, einer Art der Beweismittel im Sinne von Art. 177 ZPO. Zeugnisurkunden enthalten Aufzeichnungen über das Wissen einer Person von Tatsachen; zu nennen sind etwa Quittungen, Geschäftsbücher oder Bestätigungen aller Art (BK ZPO- R ÜETSCHI, Band II, Art. 177 N 11; so auch BGer 5A_907/2020, E.2.4.1.). Zeugnis- urkunden ist grundsätzlich mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen; mit ihnen kann bloss nachgewiesen werden, dass sich der Verfasser der Urkunde im Sinne der Urkunde geäussert hat. Jedoch gibt die Prozessordnung keine Hand- habe dafür, solchen Urkunden die Beweiskraft abzusprechen. Sie unterliegen der freien Beweiswürdigung durch das Gericht, wobei bei der Frage nach deren Be- weiskraft die gesamten Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen sind (DIKE Kommentar ZPO-M ÜLLER, a.a.O., Art. 177 N 7; WEIBEL, in: Sutter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivil- prozessordnung (ZPO), 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 177 N 15; BK ZPO-RÜETSCH, Band II, Art.”
Elektronische Dateien (z. B. E‑Mails, SMS, eingescannte Dokumente), Fotos, Filme, Tonaufzeichnungen und auch Fahrzeug‑EDR‑Daten fallen unter den Urkundenbegriff des Art. 177 ZPO. Auf das Trägermedium, das Dateiformat oder die Tatsache, dass die Daten nur mit technischen Mitteln lesbar sind, kommt es nicht an. Die mögliche leichte Manipulierbarkeit solcher Dateien ist bei der Beweiswürdigung zu berücksichtigen. Fehlen dem Gericht die erforderlichen Sachkenntnisse für die inhaltliche Beurteilung, ist der Beizug einer sachverständigen Person zulässig.
“E. 3.2). Bei elektronischen Urkunden kommt es weder auf das Trägermedium noch auf das Datenformat an (T HOMAS WEIBEL, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivil- prozessordnung [ZPO], hrsg. von Thomas Sutter-Somm/Franz Hasenböh- ler/Christoph Leuenberger, 3. Aufl. 2016, N. 12 zu Art. 177 ZPO). Der Urkunden- qualität steht nicht entgegen, dass die Daten nur mit einem technischen Hilfsmittel lesbar und/oder unter Heranziehung eines Gutachters verständlich sind (W EIBEL, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, a.a.O., N. 9, 10 zu Art. 177 ZPO). Fehlen dem Gericht die erforderlichen Sachkenntnisse zur inhaltlichen Beurtei- lung einer Urkunde, ist der Beizug einer sachverständigen Person zulässig (BGer 5A_723/2017 v.”
“E. 6.5.5; H EINRICH ANDREAS MÜLLER, in: Schweizeri- sche Zivilprozessordnung [ZPO], Kommentar, 2. Aufl. 2016, N. 4 zu Art. 183 ZPO). Aktuelle Motorfahrzeuge speichern Daten bei verschiedenen Anlässen zu jeweils unterschiedlichen Zwecken. Solche Speicherinhalte fallen unter den Urkundenbe- - 24 - griff von Art. 177 ZPO. Bei Privatfahrzeugen stehen die Daten aus einem Event Data Recorder (EDR) und aus einem Fehlerspeicher im Vordergrund. Der Event Data Recorder zeichnet bei einem Unfall (Event) für eine kurze Zeit (5 s vor bis 300 ms nach dem Ereignis) Fahrzeugdaten auf; er ist oft im Airbag- steuergerät untergebracht und kann mit einem speziellen Tool ausgelesen wer- den (vgl. act. 1 Ziff. 5.1; P ETER STOLLE, Rekonstruktion eines Verkehrsunfalls durch Analyse vernetzter Fahrzeug- und Verkehrssystemdaten, Verkehrsunfall und Fahrzeugtechnik 2019, S. 428, act. 3/25; ANDRÉ BLANC/STEFAN ZU- BER /THOMAS KEUSCH/STEFAN LIECHTI ET AL., Digitale Unfallspuren im Event Data Recorder, Strassenverkehr 2022, 79, S. 83-85). Die meisten Fahrzeughersteller stellen dabei auf ein standardisiertes Crash Data Retrieval ab (B LANC/ZUBER/KEUSCH/LIECHTI ET AL., Strassenverkehr 2022, 79, S. 80). Aus der E-Mail der P.”
“Rechtliche Grundlagen Art. 168 ZPO enthält eine Liste der zulässigen Beweismittel, darunter die Urkun- den. Als Urkunden gelten Dokumente wie Schriftstücke, Zeichnungen, Pläne, Fo- tos, Filme, Tonaufzeichnungen, elektronische Dateien und dergleichen, die ge- eignet sind, rechtserhebliche Tatsachen zu beweisen (Art. 177 ZPO). Unter elekt- ronische Dateien fallen z.B. auch E-Mails, SMS oder eingescannte Papierdoku- mente, wobei der Umstand, dass derartige Dokumente leicht manipulierbar sind, bei der Beweiswürdigung zu berücksichtigen ist (S UTTER-SOMM/SEILER, Hand- kommentar zur Schweizerischen ZPO, 2021, N 2 zu Art. 177).”
“1 ; TF 6B_157/2020 du 7 février 2020 consid. 2.3). Les parties doivent donc produire les preuves du dépôt en temps utile avant l'expiration du délai de recours, ou à tout le moins les désigner dans l'acte de recours, ses annexes, ou encore sur l'enveloppe (ATF 147 IV 526 consid. 3.1). 1.2 L’appel est formé contre une décision finale par une partie qui a un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC) et porte sur des conclusions supérieures à 10'000 francs. Le jugement entrepris a été notifié au conseil de l’appelante le 5 juillet 2022. Compte tenu des féries estivales (art. 145 al. 1 let. b CPC), le délai d’appel de 30 jours arrivait à échéance le 5 septembre 2022. L’appel porte le sceau postal du 6 septembre 2022. Néanmoins, ledit conseil a spontanément produit à l’appui de l’appel une vidéo dans laquelle on la voit poster le mémoire tandis qu’un téléphone portable figurant sur l’extrait indique qu’il est 22h20 le 5 septembre 2022. Dans la mesure où un film constitue un titre valable au sens de l’art. 177 CPC et qu’il ressort expressément de celui produit par le conseil de l’appelante qu’elle a posté le pli le 5 septembre 2022 à 22h20 – soit avant minuit –, on peut admettre que les conditions de 143 al. 1 CPC sont réalisées et que l’appel a été déposé en temps utile, de sorte qu’il est recevable. 2. 2.1 L’appelante a produit à l’appui de son appel plusieurs pièces nouvelles. 2.2 L'art. 317 CPC dispose que les faits et moyens de preuve nouveaux sont admissibles en appel pour autant qu'ils soient invoqués ou produits sans retard (let. a) et qu'ils n'aient pas pu l'être en première instance, bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de la diligence requise (let. b). Ces conditions sont cumulatives (ATF 144 III 349 consid. 4.2.1 et réf. cit. ; TF 5A_392/2021 du 20 juillet 2021 consid. 3.4.1.2). S'agissant des vrais nova (echte Noven), soit les faits qui se sont produits après la fin des débats principaux de première instance (art. 229 al. 1 CPC), moment qui correspond au début des délibérations (sur cette notion lorsque la cause est gardée à juger, cf.”
“1) comme il tente de le faire croire, en déclarant qu’il aurait été chercher le pli recommandé contenant la lettre de résiliation au mois de septembre 2019, respectivement qu’il aurait pris connaissance de la résiliation à ce moment-là (DO 93 verso). Ainsi, vu les circonstances particulières du cas et le fait que la défenderesse n’a jamais eu à se déterminer auparavant sur cette contestation, le Tribunal aurait dû admettre sa requisition de preuves et l’autoriser à produire les courriels du 28 août 2019, les faits et les moyens de preuve nouveaux étant admis, selon l’art. 229 al. 3 CPC applicable sans réserve en l’espèce, jusqu’aux délibérations, d’autant que le demandeur avait pu quant à lui alléguer un fait nouveau en audience et qu’il a déclaré ne pas se souvenir avoir répondu au courriel de D.________ du 28 août 2019 lui transmettant sa lettre de résiliation. En outre, contrairement à ce que soutient A.________, l’échange d’emails contenu dans l’ordinateur de D.________ aurait pu être imprimé lors de l’audience et versé immédiatement au dossier. Du reste, l’art. 177 CPC qualifie expressément de titres les fichiers électroniques. Un délai aurait également pu être accordé à la défenderesse pour produire cette pièce avant les délibérations de sorte que cette réquisition de preuve n’était pas tardive. Enfin, le fait de savoir si le document annexé au courriel correspond bien à la résiliation du contrat de travail telle qu’elle est produite au dossier relève de l’appréciation des preuves. Partant, les courriels du 28 août 2019 entre A.________ et D.________ auraient dû être versés en cause et la réquisition de preuve doit être admise. 3. 3.1. 3.1. S’agissant de la date de réception de la résiliation par l’employé, le Tribunal a relevé que B.________ SA avait résilié le contrat de travail de A.________ par courrier recommandé daté du 28 août 2019. Il a ajouté que A.________ avait pris connaissance de l’avis de retrait de ce courrier recommandé au plus tard le 30 août 2019. Ainsi, selon la théorie de la réception absolue, le pli contenant la lettre du congé avait été reçu au plus tard le lendemain de l’avis de retrait, soit le 31 août 2019, ce que A.”
Ist eine Anerkennung an eine suspensive Bedingung gebunden, muss der Gläubiger grundsätzlich nachweisen, dass die Bedingung erfüllt oder gegenstandslos geworden ist. Dieser Nachweis kann, sofern solche Beweismittel verfügbar sind, durch einen Titel im Sinne von Art. 177 ZPO oder durch sonstige unmittelbar verfügbare Beweismittel erfolgen, es sei denn, die Erfüllung der Bedingung sei allgemein bekannt oder werde vom Schuldner vorbehaltlos anerkannt. Soweit die Fälligkeit der Forderung nicht aus der Klausel selbst hervorgeht, obliegt es dem Gläubiger, die Exigibilität/Fälligkeit durch weitere Unterlagen zu belegen.
“Le juge de la mainlevée ne peut procéder qu'à l'interprétation objective du titre fondée sur le principe de la confiance. Il ne peut prendre en compte que les éléments intrinsèques au titre, à l'exclusion des éléments extrinsèques qui échappent à son pouvoir d'examen (ATF 145 III 20 consid.4.3.3; ATF 143 III 564 consid. 4.4.3 ; arrêt TF 5A_867/2018 du 4 mars 2019 consid. 4.1.3). Si le sens ou l'interprétation du titre de mainlevée invoqué est source de doutes ou si la reconnaissance de dette ne ressort que d'actes concluants, la mainlevée doit être refusée. La volonté du poursuivi doit ressortir clairement des pièces produites, à défaut de quoi elle ne peut être déterminée que par le juge du fond (arrêt TF 5A_105/2019 du 7 août 2019 consid. 3.3.2 ; arrêt TF 5A_89/2019 du 1er mai 2019 consid. 5.1.3 ; arrêt TF 5A_867/2018 du 4 mars 2019 consid. 4.1.3; arrêt TF 5A_735/2012 du 17 avril 2013 consid. 2). 3.4.2. Si la reconnaissance est soumise à une condition suspensive, le poursuivant ne peut obtenir la mainlevée que s'il prouve, en principe par titre (au sens de l'art. 177 CPC) ou par tout moyen de preuve immédiatement disponible, que la condition est réalisée ou devenue sans objet, à moins que cela ne soit notoire ou reconnu sans réserve par le débiteur. Il n'est pas nécessaire en revanche que le débiteur ait reconnu la réalisation de la condition au travers d'un document officiel ou signé de sa main. Comme pour les autres conditions d'exigibilité, le poursuivant doit au moins alléguer la réalisation de la condition suspensive pour que le juge de la mainlevée puisse l'admettre sans autre preuve en l'absence de contestation du poursuivi sur ce point (Abbet/Veuillet, La mainlevée de l’opposition, 2ème éd., 2022, art. 82 n. 65 et les références citées ; Staehelin-BSK SchKG, 3ème éd., 2021, art. 82 n. 36 et les références citées). S’agissant de l’exigibilité de la créance au moment de l’introduction de la poursuite, il appartient au créancier de l’établir (arrêt TF 5A_32/2011 du 16 février 2012, consid. 3). Dans la mesure où la date de l’exigibilité n’est pas déterminable sur la base de la clause elle-même, il appartient au créancier de prouver l’exigibilité par la production d'autres pièces.”
Eine private schriftliche Erklärung kann als Urkunde im Sinne von Art. 177 ZPO gelten; ihre beweisrechtliche Tragweite ist jedoch begrenzt, solange ihr Inhalt nicht durch weitere Beweismittel bestätigt wird.
“par ses acquêts et d'un certain montant par les travaux réalisés par l'intimé sur l'immeuble. Il faut admettre avec l'intimé que ces travaux ont été financés par l'emprunt hypothécaire souscrit sur l'immeuble, lequel grevait ses biens propres, et que leur valeur constitue elle-même un bien propre. Au jour de la réalisation, cette valeur peut par ailleurs être estimée à 539'000 fr., conformément aux montants déclarés à l'autorité fiscale. Il s'ensuit que les acquêts de l'intimé ont participé à l'acquisition de l'immeuble pour un montant de 100'000 fr. sur un total de 1'389'000 fr. (750'000 fr. + 100'000 fr. + 539'000 fr.) investis dans l'immeuble, soit à hauteur de 7.2% des montants investis (100'000 fr. / 1'389'000 fr.). L'immeuble a été vendu au prix de 1'600'000 fr. Les allégations de l'appelante selon lesquelles l'intimé aurait perçu une somme supplémentaire de 300'000 fr. ne peuvent être suivies, dès lors qu'elles ne reposent que sur une simple déclaration écrite de l'acquéreur. Bien que constituant un titre (cf. art. 177 CPC), cet élément a en effet une valeur probante limitée tant que son contenu n'a pas été confirmé par d'autres moyens de preuve (cf. arrêt du Tribunal fédéral 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 7.4.2; Vouilloz, Petit Commentaire CPC, 2020, n. 17 ad art. 169 CPC). En l'occurrence, l'appelante n'a pas fourni de telles preuves supplémentaires et ne se plaint pas d'une violation de son droit à la preuve à ce propos. Il faut donc admettre que la valeur de l'immeuble à la date pertinente s'élevait à 1'600'000 fr. et que la récompense en faveur des acquêts de l'intimé s'élevait alors à 7.2% de cette somme, soit à 115'200 fr. Au titre de la participation aux acquêts, l'appelante peut ainsi prétendre au paiement de la moitié de cette dernière somme, qui constitue le bénéfice d'acquêt de l'intimé en relation avec l'immeuble en question (cf. art. 215 al. 1 CC; 115'200 fr. / 2 = 57'600 fr.). Le chiffre 5 du dispositif du jugement entrepris sera dès lors réformé en ce sens que l'intimé sera condamné à payer à l'appelante, au titre de la liquidation du régime matrimonial des époux, un montant de 57'600 fr.”
In der Lehre ist umstritten, ob die in Art. 177 ZPO genannten Gegenstände (z. B. Fotografien, Pläne, Ton‑/Bildaufnahmen, elektronische Dateien) auch als Urkunden im Sinne von Art. 81 SchKG gelten. Staehelin beschränkt den Urkundenbegriff auf Schriftstücke; Vock/Aepli‑Wirz halten demgegenüber alle in Art. 177 ZPO genannten Dokumente für Urkunden nach Art. 81 SchKG. Diese abweichenden Auffassungen können die Beurteilung der Urkundenfrage in Rechtsöffnungsverfahren beeinflussen.
“Nach Staehelin sind Urkunden Schriftstücke. Hingegen seien Pläne, Photographien, Ton- und Bildaufnahmen, elektronische Dateien, welche im Zivilprozess den Urkunden gleichgestellt würden (Art. 177 ZPO), keine Urkunden im Sinne von Art. 81 SchKG (Staehelin, in Basler Kommentar Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 2. Aufl. 2010, Art. 81 N. 4 mit Hinweisen). Demgegenüber gelten nach Vock/Aepli-Wirz alle Urkunden im Sinne von Art. 177 ZPO als Urkunden nach Art. 81 SchKG (Vock/Aepli-Wirz, in Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 4. Aufl. 2017, Art. 81 N. 4). Steht die Leistungspflicht des Schuldners gemäss dem definitiven Rechtsöffnungstitel unter einer auflösenden Bedingung, ist grundsätzlich Rechtsöffnung zu erteilen. Die Rechtsöffnung ist indes zu verweigern, wenn der Schuldner den Eintritt der Resolutivbedingung durch Urkunden zweifelsfrei nachweist, wobei das Erfordernis des Urkundenbeweises wegfällt, wenn der Gläubiger den Eintritt der Bedingung vorbehaltlos anerkennt oder wenn dieser notorisch ist (BGE 144 III 193 E. 2.2 mit Hinweisen).”
“Nach Staehelin sind Urkunden Schriftstücke. Hingegen seien Pläne, Photographien, Ton- und Bildaufnahmen, elektronische Dateien, welche im Zivilprozess den Urkunden gleichgestellt würden (Art. 177 ZPO), keine Urkunden im Sinne von Art. 81 SchKG (Staehelin, in Basler Kommentar Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 2. Aufl. 2010, Art. 81 N. 4 mit Hinweisen). Demgegenüber gelten nach Vock/Aepli-Wirz alle Urkunden im Sinne von Art. 177 ZPO als Urkunden nach Art. 81 SchKG (Vock/Aepli-Wirz, in Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 4. Aufl. 2017, Art. 81 N. 4). Steht die Leistungspflicht des Schuldners gemäss dem definitiven Rechtsöffnungstitel unter einer auflösenden Bedingung, ist grundsätzlich Rechtsöffnung zu erteilen. Die Rechtsöffnung ist indes zu verweigern, wenn der Schuldner den Eintritt der Resolutivbedingung durch Urkunden zweifelsfrei nachweist, wobei das Erfordernis des Urkundenbeweises wegfällt, wenn der Gläubiger den Eintritt der Bedingung vorbehaltlos anerkennt oder wenn dieser notorisch ist (BGE 144 III 193 E. 2.2 mit Hinweisen).”
Seit dem 1. Januar 2025 gelten private (Parteigutachten) nach der Revision der ZPO ausdrücklich als Urkunden im Sinne von Art. 177 ZPO. Damit ändert sich ihre formelle Qualifikation und sie stehen als Beweismittel zur Verfügung. Ihr Beweiswert bleibt jedoch beschränkt: Die Beurteilung obliegt der freien Beweiswürdigung, und ein Privatgutachten kann ein von Gericht eingeholtes Gutachten nicht ohne Weiteres ersetzen.
“En procédure civile, selon la législation en vigueur au moment où la cour d'appel a statué et la jurisprudence, une expertise privée n'est pas un moyen de preuve, mais constitue un simple allégué de partie. Toutefois, les allégations des parties reposant sur une expertise privée qui sont particulièrement motivées peuvent apporter une preuve, si elles sont combinées avec des indices, établis pour leur part par des moyens de preuve (ATF 148 III 409 consid. 4.5.1; 141 III 433 consid. 2.6). Le législateur fédéral a modifié l'art. 177 CPC, entré en vigueur le 1er janvier 2025, qui érige en titre, donc en moyen de preuve (art. 168 CPC) l'expertise privée. La novelle est immédiatement applicable aux procédures pendantes (art. 407f CPC). S'il est vrai qu'elle ne l'était pas au moment où la cour d'appel a statué, il n'en reste pas moins qu'en cas de renvoi de l'affaire à l'instance précédente, le nouvel art. 177 CPC s'appliquerait, conformément à l'art. 407f CPC, à la procédure d'appel, désormais à nouveau pendante postérieurement au 1er janvier”
“Diese Rechtsprechung kann gerade bei Streitigkeiten um Krankentaggelder zu praktischen Schwierigkeiten führen, da oftmals - wie im vorliegenden Fall - zum Beweis der bestrittenen Arbeitsunfähigkeit lediglich von den Parteien eingeholte Arztzeugnisse vorliegen, die aber gemäss der zitierten Rechtsprechung ohne zusätzlich bewiesene Indizien lediglich Parteibehauptungen darstellen. Dieses Beweisvakuum kann dadurch gefüllt werden, indem das Gericht die Einholung eines von den Parteien beantragten gerichtlichen Gutachtens über den (dannzumaligen) Gesundheitszustand des Versicherten beheben (Urteil 4A_247/2020 vom 7. Dezember 2020 E. 4.2; vgl. auch dazu Urteile 4A_255/2019 vom 20. Dezember 2019 E. 6.3.5; 4A_66/2018 vom 15. Mai 2019 E. 2.6.2; 4A_9/2018 vom 31. Oktober 2018 E. 5.3). Mit der am 1. Januar 2025 in Kraft tretenden Revision der ZPO wird ein Privatgutachten abweichend von dieser aktuell gültigen Rechtsprechung mit Urkundenqualität versehen (vgl. Botschaft vom 26. Februar 2020 zur Änderung der Schweizerischen Zivilprozessordnung [Verbesserung der Praxistauglichkeit und Rechtsdurchsetzung], BBI 2020 2697, 2751 f. zu E- Art. 177 ZPO).”
“sowie Parteibefragung und Beweisaussage (lit. f). Diese Aufzählung ist abschliessend; im Zivilprozessrecht besteht insofern ein numerus clausus der Beweismittel (BGE 141 III 433 E. 2.5.1; Urteil 5A_957/2012 vom 28. Mai 2013 E. 2; Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], BBl 2006 7221, 7320 Ziff. 5.10.3). Ein Privatgutachten stellt kein Beweismittel, sondern eine blosse Parteibehauptung dar (BGE 141 III 433 E. 2.6). Auch Arztzeugnisse, fachärztliche Berichte und dergleichen gelten beweisrechtlich als Bestandteil der Parteivorbringen und nicht als eigentliche Beweismittel (BGE 140 III 24 E. 3.3.3; 140 III 16 E. 2.5). Mit der Revision der ZPO, die am 1. Januar 2025 in Kraft treten wird, wird die Urkundenqualität von Privatgutachten, abweichend von dieser aktuell gültigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung, ausdrücklich in der ZPO verankert werden mit dem Ziel, die in diesem Punkt als unbefriedigend empfundene Rechtslage anzupassen (vgl. den künftigen Art. 177 ZPO: "Als Urkunden gelten Dokumente, die geeignet sind, rechtserhebliche Tatsachen zu beweisen, wie Schriftstücke [...] und dergleichen sowie private Gutachten der Parteien " [Herv. beigefügt]; vgl. Botschaft vom 26. Februar 2020 zur Änderung der Schweizerischen Zivilprozessordnung [Verbesserung der Praxistauglichkeit und Rechtsdurchsetzung], BBI 2020 2697, 2751 f. zu E-Art. 177 ZPO).”
“3), laquelle a valeur probante dans la mesure où le juge civil respecte le droit d'être entendu des parties (arrêt du Tribunal fédéral 4A_410/2021 du 13 décembre 2021 consid. 3.2). Une expertise privée n’est en revanche pas un moyen de preuve mais une simple allégation de partie (ATF 141 III 433 consid. 2.5.2 et 2.5.3). Lorsqu’une allégation de partie est contestée de manière circonstanciée par la partie adverse, une expertise privée ne suffit pas à prouver une telle allégation. En tant qu’allégation de partie, une expertise privée peut, combinée à des indices dont l’existence est démontrée par des moyens de preuve, amener une preuve. Toutefois, si elle n’est pas corroborée par des indices, elle ne peut être considérée comme prouvée en tant qu’allégation contestée (arrêt du Tribunal fédéral 4A_626/2015 du 24 mai 2016 consid. 2.5). On notera encore que l’assimilation par la jurisprudence d’une expertise privée à une simple allégation de partie a fait l’objet de critiques doctrinales, qui ont conduit le Conseil fédéral à proposer une modification du CPC prévoyant expressément à l’art. 177 CPC que les expertises privées relèvent de titres (Message du Conseil fédéral relatif à la modification du code de procédure civile suisse, FF 2020 2659s). Cette modification a été adoptée par le Parlement le 17 mars 2023, et entrera en vigueur le 1er janvier 2025. 6.3 Le principe de la libre appréciation des preuves s'applique lorsqu'il s'agit de se prononcer sur des prestations en matière d'assurance sociale. Rien ne justifie de ne pas s'y référer également lorsqu’une prétention découlant d'une assurance complémentaire à l'assurance sociale est en jeu (arrêt du Tribunal fédéral 4A_5/2011 du 24 mars 2011 consid. 4.2). Le principe de la libre appréciation des preuves signifie que le juge apprécie librement les preuves, sans être lié par des règles formelles, en procédant à une appréciation complète et rigoureuse des preuves. Dès lors, le juge doit examiner de manière objective tous les moyens de preuve, quelle qu'en soit la provenance, puis décider si les documents à disposition permettent de statuer sur le droit litigieux (arrêt du Tribunal fédéral 4A_253/2007 du 13 novembre 2007 consid.”
“Bei einem Motorfahr- zeug von der Klasse des streitgegenständlichen Fahrzeugs erscheint dieser Wert angesichts der eher unübersichtlichen Strassenverhältnisse als plausibel. Die nicht dokumentierte Auslesung bei F._____ (Schweiz) AG soll ferner gemäss Darstellung der Beklagten eine Motorendrehzahl von 951 U/min ergeben haben. Bei der Frage, ob sich die Motorendrehzahl damit "nahezu im Leerlaufbereich" (act. 14 Rz. 28) oder "knapp über der Leerlaufdrehzahl" (act. 32 Rz. 20) befunden habe, handelt es sich um semantische Feinheiten, die zur vorhandenen Daten- qualität in keinem Verhältnis stehen. Soll das streitgegenständliche Fahrzeug vor dem Unfall noch beschleunigt haben, kann es sich jedenfalls um keine starke Be- schleunigung gehandelt haben. 2.3.2.6. Am 17. März 2023 wurde die Änderung der Schweizerischen Zivilpro- zessordnung (Verbesserung der Praxistauglichkeit und der Rechtsdurchsetzung) verabschiedet, welche am 1. Januar 2025 in Kraft treten wird (AS 2023 491). Die Legaldefinition der Urkunde in nArt. 177 ZPO wird künftig folgendermassen lau- ten: "Als Urkunden gelten Dokumente, die geeignet sind, rechtserhebliche Tatsa- - 36 - chen zu beweisen, wie Schriftstücke, Zeichnungen, Pläne, Fotos, Filme, Tonauf- zeichnungen, elektronische Dateien und dergleichen sowie private Gutachten der Parteien." Gemäss nArt. 407f ZPO wird die Bestimmung auch auf rechtshängige Verfahren Anwendung finden. Nach dem neuen Recht kommt die Rechtsprechung zu sog. Zeugnisurkunden zur Anwendung. Demgemäss wird das Privatgutachten vom Urkundenbegriff gemäss Art. 177 ZPO erfasst, sein Beweiswert ist jedoch begrenzt; es kann ein gerichtli- ches Gutachten nicht ersetzen (vgl. BGer 5A_907/2020 v.”
In summarischen Verfahren erfolgt die Beweisführung in der Regel durch Urkunden/Titel im Sinne von Art. 177 ZPO; angesichts der beschränkten Instruktion genügt meist die Voraussicht bzw. Plausibilität der behaupteten Tatsachen, sodass schriftliche Erklärungen und andere Dokumente als Indizien verwertet werden können.
“La Cour revoit la cause en fait et en droit avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC) et applique le droit d'office (art. 57 CPC). La procédure sommaire étant applicable (art. 248 let. d et e CPC), la cognition du juge est limitée à la simple vraisemblance des faits et à un examen sommaire du droit (Hohl, Procédure civile, tome II, 2ème éd. 2010, n. 1072 et 1554 et ss). Le juge établit les faits d'office (maxime inquisitoire; art. 255 let. b CPC). La preuve est généralement apportée par titre au sens de l'art. 177 CPC (art. 254 al. 1 CPC).”
“Al riguardo, contrariamente a quanto afferma il reclamante, le cinque dichiarazioni scritte attestanti che CO 1 abita effettivamente a Lugano (doc. 12/L) non sono del tutto prive di valore giuridico. Nelle procedure sommarie, come quelle di opposizione al sequestro, le dichiarazioni scritte di terzi sono indizi suscettibili di rendere verosimili i fatti riferiti dal terzo (Dolge in: Basler Kommentar, SchKG I, 3a ed. 2021, n. 12 ad art. 177 CPC; Bohnet in: Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ª ed. 2019, n. 3 ad art. 254 CPC; Vouilloz in: Petit commentaire CPC, 2020, n. 16 ad art. 169 CPC), ancorché debbano essere valutate dal giudice con circospezione (Jent-Sørensen in: Schweizerische ZPO, Kurzkommentar, 3a ed. 2021, n. 3 ad art. 254 CPC; cfr. pure Schmid/ Baumgartner in: Schweizerische ZPO, Kurzkommentar, 3a ed. 2021, n. 11-12 ad art. 169 e n. 5 ad art. 177 CPC). Secondo il reclamante la dichiarazione del custode (__________) della residenza __________ in cui risulta domiciliata la moglie, con cui afferma di vederla tutti i giorni, sarebbe palesemente falsa in quanto contraddetta dalla documentazione da lui prodotta in merito alla presenza fisica della resistente negli EAU. In realtà, i documenti in questione riguardano quasi tutti il periodo precedente alla separazione, mentre il custode riferisce di vederla tutti i giorni e sua moglie di prendere il tè con lei ogni settimana “specialmente da quando è stata lasciata dal marito”.”
“En cas de doute, lorsque les conditions de l'inscription sont incertaines, en particulier en présence d'une situation de fait ou de droit qui mérite un examen plus ample que celui auquel il peut être procédé dans le cadre d'une instruction sommaire, le juge doit ordonner l'inscription et renvoyer la décision à cet égard au juge du fond (ATF 102 Ia 81 consid. 2b/bb; arrêts TF 5A_420/2014 du 27 novembre 2014 consid. 3.2; 5A_777/2009 du 1er février 2010 consid. 4.1 et 5A_227/2007 du 11 janvier 2008 consid. 2.1; Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 3e éd. 2008, n. 1394; cf. ég. Bohnet, Le nouveau droit de l'hypothèque légale des artisans et entrepreneurs, 2012, n. 72). Il appartient au requérant de rendre vraisemblable le montant de sa créance, en se référant soit à la rémunération prévue contractuellement, soit à la valeur des prestations fournies en régie au sens de l'art. 374 CO (Schumacher, n. 462 ss et 547 ss). En procédure sommaire, la preuve est en principe apportée par titres (art. 177 CPC). En matière d'hypothèque légale des artisans et des entrepreneurs, on pense avant tout aux extraits du registre foncier, au contrat d'entreprise, aux rapports de chantier, aux devis, factures, rappels et autres documents propres à démontrer les travaux effectués et la créance en résultant, comme des photos ou des plans (Bohnet, n. 73). Cela étant, dans la mesure où la preuve se restreint ici à la vraisemblance, le requérant n'est pas limité aux moyens de preuve légaux: s'il semble digne de foi et que ses allégués sont plausibles, son affirmation peut déjà suffire (Bohnet, n. 76). 2.3. Dans un premier grief d'ordre procédural qu'il s'impose d'examiner en priorité, l'appelante se plaint d'une violation de son droit d'être entendue, ce sous plusieurs angles. 2.3.1. Elle allègue tout d'abord que le Président du Tribunal a refusé ses réquisitions tendant à l'audition de témoins. Il ressort en effet de sa détermination du 6 mars 2020 que A.________ SA a requis l'audition de témoins, ensuite de quoi l'intimée a déposé une réplique spontanée le 24 mars 2020.”
Art. 177 ZPO zählt ausdrücklich "elektronische Dateien" zu den Urkunden, die zum Beweis rechtserheblicher Tatsachen geeignet sind. Nach der zitierten Rechtsprechung bedarf es hierfür keiner zusätzlichen Beweisbestimmung.
“Kapitel N 141). Zu den Urkunden i.S.v. Art. 168 Abs. 1 lit. b ZPO zählt Art. 177 ZPO "Do- kumente wie Schriftstücke, Zeichnungen, Pläne, Fotos, Filme, Tonaufzeichnun- gen, elektronische Dateien und dergleichen, die geeignet sind, rechtserhebliche Tatsachen zu beweisen". Im Gegensatz zum strafrechtlichen Urkundenbegriff ist keine Beweisbestimmung erforderlich (BGer 5A_240/2021 v.”
Bei der provisorischen Rechtsöffnung muss die einredebegründende Urkunde die Gegenforderung als glaubhaft/naheliegend erscheinen lassen. Konkret nachgewiesen werden müssen: der Bestehensgrund (Prinzip), die Fälligkeit und der Betrag der Gegenforderung; dies ist im Grad der Voraussicht (vraisemblance) anhand eines Titels im Sinne von Art. 177 ZPO zu erbringen.
“1 CO, lorsque deux personnes sont débitrices l'une envers l'autre de sommes d'argent ou d'autres prestations de même espèce, chacune des parties peut compenser sa dette avec sa créance, si les deux dettes sont exigibles. Les deux dettes sont alors réputées éteintes, jusqu'à concurrence du montant de la plus faible, depuis le moment où elles pouvaient être compensées (art. 124 al. 2 CO). Le débiteur peut compenser sa dette uniquement avec une créance dont il est en droit de réclamer le paiement (art. 75 CO). La créance compensante – à la différence de la dette compensée – doit nécessairement pouvoir être déduite en justice, ce qui présuppose que l'exercice du droit ne soit pas paralysé par telle ou telle exception. Son débiteur demeure toutefois libre de l'invoquer lui-même en vue de compenser, ou encore de ne pas s'opposer à la compensation mise en œuvre par l'autre partie (Jeandin, CR CO I, 2012, n. 8 et 9 ad art. 120 CO). 4.1.3 Lorsque le poursuivi se prévaut de la compensation au sens des art. 120 ss CO dans une procédure de mainlevée provisoire, il doit établir, au degré de la vraisemblance et par titre au sens de l'art. 177 CPC, le principe, l'exigibilité et le montant de la créance compensante (arrêts du Tribunal fédéral 5A_476/2015 du 25 août 2016 consid. 3.2, SJ 2016 I 481; 5A_83/2011 du 2 septembre 2011 consid. 6.1; Veuillet, op.cit., n. 126 et 129 ad art. 82 LP). Le fait que la créance compensante soit contestée n'implique pas que la compensation soit exclue : si le juge de la mainlevée provisoire considère la créance comme vraisemblable malgré sa contestation, il peut refuser la mainlevée provisoire. La compensation suppose une déclaration soumise à réception (art. 124 al. 1 CO). Cette déclaration peut intervenir avant la procédure de mainlevée; dans ce cas le poursuivi doit se prévaloir de ce fait en tant qu'objection dans la procédure de mainlevée. Le poursuivi peut également soulever l'exception de compensation pour la première fois durant la procédure de mainlevée, par détermination écrite communiquée au créancier ou au plus tard lors de l'audience (Veuillet, op. cit., n. 126, 127 et 129 ad art. 82 LP).”
Bei medizinischen Privatgutachten nach Art. 177 ZPO ist nicht allein die Herkunft des Gutachtens massgeblich. Herkunft und formale Qualität können die Beweiswürdigung beeinflussen; entscheidend bleibt aber der materielle Inhalt des Gutachtens und dessen Überzeugungskraft nach dem Prinzip der vorherrschenden Wahrscheinlichkeit, insbesondere in Sozialversicherungs- und Versicherungsfällen.
“1 CPC, un tribunal civil peut, à la demande d’une partie ou d’office, demander une expertise à un ou plusieurs experts. Il entend préalablement les parties. Il s’agit d’une décision d’instruction qui peut être prise par le seul juge instructeur (ATF 147 III 582 consid. 4.4). Une expertise porte sur des faits (arrêt du Tribunal fédéral 4A_37/2019 du 30 avril 2019 consid. 4.5.3) qui sont débattus entre les parties, même si le juge n’est pas tenu par les allégations et déterminations des parties, lorsque la maxime inquisitoire sociale est applicable (ATF 142 III 402 consid. 2.1 ; ATF 139 III 457 consid. 4.4.3.2). L’art. 185 CPC prévoit que le tribunal instruit l’expert et lui soumet, par écrit ou de vive voix à l’audience, les questions soumises à expertise (al. 1). Il donne aux parties l’occasion de s’exprimer sur les questions soumises à expertise et de proposer qu’elles soient modifiées ou complétées (al. 2). Le tribunal tient à la disposition de l’expert les actes dont celui-ci a besoin et lui fixe un délai pour déposer son rapport (al. 3). 2.2 Selon l’art. 177 CPC, dans sa teneur en vigueur depuis le 1er janvier 2025, les titres sont des documents propres à prouver des faits pertinents, tels les écrits, les dessins, les plans, les photographies, les films, les enregistrements audio, les fichiers électroniques, les données analogues et les expertises privées des parties. Cette disposition s’applique aux procédures en cours à l’entrée en vigueur de sa modification (art. 407f CPC). Si la jurisprudence a établi des directives sur l'appréciation de certaines formes de rapports ou d'expertises médicaux (ATF 125 V 351 consid. 3b p. 352), elle n'a jamais entendu créer une hiérarchie rigide entre les différents moyens de preuve disponibles. L'appréciation d'une situation médicale déterminée ne saurait par conséquent se résumer à trancher, sur la base de critères exclusivement formels, la question de savoir quel est parmi les rapports médicaux versés au dossier celui qui remplit au mieux les critères jurisprudentiels en matière de valeur probante. Si la provenance et la qualité formelle sont des facteurs permettant d'apprécier la portée d'un document médical, seul en définitive le contenu matériel de celui-ci permet de porter un jugement valable sur le droit litigieux.”
“Or, l'office de l'assurance-invalidité du canton de Genève a estimé, dans sa décision de refus de prestations du 2 décembre 2015, que la capacité de gain de l'assuré était entière depuis le 25 juin 2015. En conséquence, l'autorité cantonale n'a pas violé l'art. 168 CPC en retenant que l'expertise privée du Dr B.________ avait emporté sa conviction. Le moyen est infondé.”). Inoltre, per quanto concerne la valutazione dei referti dei medici, si può ancora fare riferimento alla sentenza 4A_571/2016 del 23 marzo 2017, consid. 4.2 e alla sentenza 4A_42/2017 del 29 gennaio 2018, consid. 3.1 e seguenti. Su questi temi si veda anche STF 4A_544/2019 del 26 maggio 2020. Per dei casi in cui il Tribunale federale ha citato la giurisprudenza valida nell’ambito delle assicurazioni sociali ci si riferisca alle STF 4A_424/2019 del 31 ottobre 2019, in particolare consid. 3.1 e 4A_218/2023 del 22 giugno 2023, consid. 3.1.2. Relativamente alle modifiche dell’art. 177 CPC che entreranno in vigore dal 1° gennaio 2025 (RU 2023, pag. 491 e seguenti), cfr. il Messaggio concernente la modifica del Codice di diritto processuale civile svizzero (Migliorare la praticabilità e l’applicazione del diritto), in FF 2020, pag. 2407 e seguenti, in particolare pag. 2459 – 2460 (sul tema cfr.: Laura Kunz/ Pia Meier: Das Arbeits(un)fähigkeitszeugnis, in: Jusletter 13 novembre 2023, pag. 32). 2.10. L’assicurato che chiede il versamento delle indennità giornaliere deve comprovare il persistere della sua incapacità lavorativa secondo il principio della verosimiglianza preponderante (sentenza 4A_578/2018 del 25 novembre 2019, consid. 3, con riferimento alla DTF 141 III 241 consid. 3.1). La posizione della persona assicurata è favorita dal fatto che non viene contestata l’incapacità al lavoro fino ad una determinata data. Non spetta tuttavia all’assicuratore comprovare il ripristino totale o parziale della capacità lavorativa.”
“Or, l'office de l'assurance-invalidité du canton de Genève a estimé, dans sa décision de refus de prestations du 2 décembre 2015, que la capacité de gain de l'assuré était entière depuis le 25 juin 2015. En conséquence, l'autorité cantonale n'a pas violé l'art. 168 CPC en retenant que l'expertise privée du Dr B.________ avait emporté sa conviction. Le moyen est infondé.”). Inoltre, per quanto concerne la valutazione dei referti dei medici, si può ancora fare riferimento alla sentenza 4A_571/2016 del 23 marzo 2017, consid. 4.2 e alla sentenza 4A_42/2017 del 29 gennaio 2018, consid. 3.1 e seguenti. Su questi temi si veda anche STF 4A_544/2019 del 26 maggio 2020. Per dei casi in cui il Tribunale federale ha ancora citato la giurisprudenza valida nell’ambito delle assicurazioni sociali ci si riferisca alle STF 4A_424/2019 del 31 ottobre 2019, in particolare consid. 3.1 e 4A_218/2023 del 22 giugno 2023, consid. 3.1.2. Relativamente alle modifiche dell’art. 177 CPC che entreranno in vigore dal 1° gennaio 2025 (RU 2023, pag. 491 e seguenti), cfr. il Messaggio concernente la modifica del Codice di diritto processuale civile svizzero (Migliorare la praticabilità e l’applicazione del diritto), in FF 2020, pag. 2407 e seguenti, in particolare pag. 2459 – 2460 (sul tema cfr: Laura Kunz/ Pia Meier: Das Arbeits(un)fähigkeitszeugnis, in: Jusletter 13 novembre 2023, pag. 32). 2.12. In una sentenza 4A_117/2021 del 31 agosto 2021, pubblicata in DTF 148 III 105 (cfr. anche STF 4A_144/2021 del 13 settembre 2021, consid. 4.2.1), il Tribunale federale ha confermato che secondo la regola generale dell'art. 8 CC, che vale anche nell'ambito del contratto di assicurazione, l'avente diritto deve provare i fatti che "giustificano la pretesa assicurativa" (cfr. la nota marginale in tedesco dell'art. 39 LCA) e cioè segnatamente l'esistenza di un contratto d'assicurazione, l'insorgere di un caso di assicurazione e l'estensione della pretesa. All'assicuratore incombe invece l'onere di provare i fatti che gli permettono di ridurre o rifiutare la prestazione contrattuale o che rendono il contratto d'assicurazione non vincolante nei confronti dell'avente diritto.”
Bei provisorischen Massnahmen gilt das summarische Verfahren; die richterliche Prüfung beschränkt sich auf die Glaubhaftmachung (Vermutlichkeit) der behaupteten Tatsachen und auf eine summarische Rechtsprüfung. Die Beweismittel sind grundsätzlich auf jene beschränkt, die unmittelbar verfügbar sind; dies betrifft in der Regel Titel im Sinne von Art. 177 ZPO.
“Dans le cadre de mesures provisionnelles, la procédure sommaire est applicable (art. 248 let. d CPC) et la cognition du juge est circonscrite à la vraisemblance des faits allégués, ainsi qu'à un examen sommaire du droit (ATF 131 III 473 consid. 2.3; 127 III 474 consid. 2b/bb; arrêt du Tribunal fédéral 5A_442/2013 du 24 juillet 2013 consid. 2.1 et 5). Les moyens de preuve sont, en principe, limités à ceux qui sont immédiatement disponibles (art. 254 CPC; Hohl, Procédure civile, Tome II, 2ème éd., 2010, p. 283 n. 1556), soit en général des titres au sens de l'art. 177 CPC (art. 254 al. 1 CPC). Sauf exception, la maxime des débats s'applique (art. 55 al. 1 CPC; Bohnet, in Procédure civile suisse, Les grands thèmes pour les praticiens, 2010, p. 201 s.). Les procédures introduites avant le 1er janvier 2025 demeurent régies par l'ancien droit de procédure (art. 404 al. 1 CPC), sous réserve des dispositions d'application immédiate énumérées à l'art. 407f CPC.”
“a LOJ, la Chambre civile de la Cour de justice connaît en instance unique des litiges portant sur des droits de propriété intellectuelle, de ceux portant sur l'usage d'une raison de commerce et, lorsque la valeur litigieuse dépasse 30'000 fr., de ceux relevant de la LCD. Cette compétence vaut également pour statuer sur les mesures provisionnelles requises avant litispendance (art. 5 al. 2 CPC). 1.2 Au vu des conclusions prises par la requérante, il sera admis que la Cour de céans est compétente à raison de la matière, et que la valeur litigieuse des prétentions relevant de la LCD est supérieure à 30'000 fr., ce qui n'est pas contesté. 1.3 Dans le cadre de mesures provisionnelles, la procédure sommaire est applicable (art. 248 let. d CPC) et la cognition du juge est circonscrite à la vraisemblance des faits allégués, ainsi qu'à un examen sommaire du droit (ATF 131 III 473 consid. 2.3; 127 III 474 consid. 2b/bb; arrêt du Tribunal fédéral 5A_442/2013 du 24 juillet 2013 consid. 2.1 et 5). Les moyens de preuve sont, en principe, limités à ceux qui sont immédiatement disponibles (art. 254 CPC; HOHL, Procédure civile, Tome II, 2ème éd., 2010, p. 283 n. 1556), soit en général des titres au sens de l'art. 177 CPC (art. 254 al. 1 CPC). Sauf exception, la maxime des débats s'applique (art. 55 al. 1 CPC; BOHNET, in Procédure civile suisse, Les grands thèmes pour les praticiens, 2010, p. 201 s.). 1.4 La citée a modifié sa raison sociale en novembre 2023. Il s'impose dès lors, à titre préalable, de rectifier la qualité de celle-ci de J______ Sàrl en B______ Sàrl 1.5 Les parties se reprochent mutuellement la production de pièces (12 de la citée, soit le courrier du 8 août 2023 en tant que comportant une offre transactionnelle, et 16 de la requérante, soit des vidéos captées dans un établissement public montrant notamment de la clientèle et des employés). Dans la mesure où la pièce 12 de la citée sur l'aspect controversé, et la pièce 16 de la requérante ne sont à elles seules pas décisives pour l'issue de la présente procédure de mesures provisionnelles, fondée sur la vraisemblance, la question de la recevabilité de ces titres sera laissée indécise. 2. La requérante sollicite, à titre provisionnel, la cessation de l'atteinte à ses droits découlant de la protection de la marque et du droit d'auteur.”
“En l'espèce, les autorités suisses et, plus particulièrement, genevoises sont compétentes pour connaître du présent litige, notamment compte tenu du domicile genevois du requérant, du siège genevois de la citée et étant donné que le droit de propriété intellectuelle dont la protection est demandée est protégé en Suisse. Au surplus, la citée a procédé sans contester la compétence ratione loci (art. 18 CPC). 1.4 Les mesures provisionnelles sont soumises à la procédure sommaire (art. 248 let. d CPC), dans le cadre de laquelle, sauf exceptions, la maxime des débats (art. 55 al. 1 CPC; Bohnet, in Procédure civile suisse, Les grands thèmes pour les praticiens, Neuchâtel 2010, ch. 23 et 26, p. 201 et 202) et la maxime de disposition s'appliquent (art. 58 al. 1 CPC). Les mesures provisionnelles étant soumises à la procédure sommaire (art. 248 let. d CPC), avec administration restreinte des moyens de preuve, la cognition du juge est limitée à la simple vraisemblance des faits et à un examen sommaire du droit (ATF 127 III 474 consid. 2b/bb; arrêt du Tribunal fédéral 5A_442/2013 du 24 juillet 2013 consid. 2.1 et 5.1). La preuve est généralement apportée par titre au sens de l'art. 177 CPC (art. 254 al. 1 CPC). 2. Les parties ont répliqué et dupliqué après le premier échange d'écritures. La citée a en outre produit deux pièces nouvelles lors de l'audience du 15 décembre 2021. 2.1 A teneur de l'art. 253 CPC, lorsque la requête ne paraît pas manifestement irrecevable ou infondée, le tribunal donne à la partie adverse l'occasion de se déterminer oralement ou par écrit. Conformément à l'art. 229 CPC, les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont admis aux débats principaux que s'ils sont invoqués sans retard et qu'ils remplissent l'une des conditions suivantes : ils sont postérieurs à l'échange d'écritures ou à la dernière audience d'instruction (novas proprement dits; al. 1, let. a) ou s'ils existaient avant la clôture de l'échange d'écritures ou la dernière audience d'instruction mais ne pouvaient être invoqués antérieurement bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de la diligence requise (novas improprement dits; al. 1, let. b). S'il n'y a pas eu de second échange d'écritures ni de débats d'instruction, les faits et moyens de preuves nouveaux sont en outre admis à l'ouverture des débats principaux (al.”
Seit dem 1.1.2025 gelten private Gutachten nach Art. 177 ZPO als Titel. Ihre Beweiskraft unterliegt der freien richterlichen Beweiswürdigung und ist im Einzelfall zu beurteilen. Die Novelle ist auf hängige Verfahren anwendbar.
“Mise en œuvre d’une expertise (violation de l’art. 183 CPC) 5.1 Les appelants contestent le rejet, par les premiers juges, de leur requête de mise en œuvre d’une expertise. 5.2 5.2.1 Aux termes de l’art. 183 al. 1 CPC, le tribunal peut, à la demande d’une partie ou d’office, demander une expertise à un ou plusieurs experts. Il entend préalablement les parties. 5.2.2 Selon la législation en vigueur au moment où les premiers juges ont statué et la jurisprudence, il convient de bien distinguer l’expertise judiciaire de l’expertise privée, la première étant ordonnée par le tribunal et constituant un moyen de preuve, la deuxième étant demandée par une partie directement à un expert et n’a qu’une valeur d’allégation de partie (ATF 141 III 422 consid. 3.6 ; Schweizer, in Bohnet/Haldy/Jeandin/Schweizer/Tappy [éd.], Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR-CPC], n. 2a ad art. 183 CPC). Le législateur a modifié l’art 177 CPC au 1er janvier 2025 et érige désormais l’expertise privée en titre. La novelle est immédiatement applicable aux procédures en cours (art. 407f CPC). A l’aune de cette disposition modifiée, l’expertise privée, en tant que moyen de preuve, est soumise à la libre appréciation des preuves du tribunal (art. 157 CPC). Parmi les circonstances à prendre en compte pour apprécier la valeur probante de l’expertise privée, le Message du Conseil fédéral mentionne la question des liens entre la partie et l’expert, les circonstances de l’attribution du mandat, la procédure et le déroulement de l’expertise, ou encore les compétences de l’expert (Message CPC 2020, FF 2020 2607 ss, p. 2660). La question de savoir si cette novelle doit s’appliquer aux expertises privées invoquées dans le cas d’espèce – soit si celles-ci n’ont qu’une valeur d’allégations de partie ou constituent des titres – n’est pas évidente, compte tenu notamment de la notion de « procédures en cours » contenue à l’art.”
“En procédure civile, selon la législation en vigueur au moment où la cour d'appel a statué et la jurisprudence, une expertise privée n'est pas un moyen de preuve, mais constitue un simple allégué de partie. Toutefois, les allégations des parties reposant sur une expertise privée qui sont particulièrement motivées peuvent apporter une preuve, si elles sont combinées avec des indices, établis pour leur part par des moyens de preuve (ATF 148 III 409 consid. 4.5.1; 141 III 433 consid. 2.6). Le législateur fédéral a modifié l'art. 177 CPC, entré en vigueur le 1er janvier 2025, qui érige en titre, donc en moyen de preuve (art. 168 CPC) l'expertise privée. La novelle est immédiatement applicable aux procédures pendantes (art. 407f CPC). S'il est vrai qu'elle ne l'était pas au moment où la cour d'appel a statué, il n'en reste pas moins qu'en cas de renvoi de l'affaire à l'instance précédente, le nouvel art. 177 CPC s'appliquerait, conformément à l'art. 407f CPC, à la procédure d'appel, désormais à nouveau pendante postérieurement au 1er janvier”
Mit der Revision von Art. 177 ZPO, die am 1. Januar 2025 in Kraft trat, werden private Gutachten der Parteien im Zivilprozess als Urkunden/Beweismittel qualifiziert. Die Novelle ist gemäss den einschlägigen Übergangsbestimmungen auf bereits hängige Verfahren anwendbar.
“En procédure civile, selon la législation en vigueur au moment où la cour d'appel a statué et la jurisprudence, une expertise privée n'est pas un moyen de preuve, mais constitue un simple allégué de partie. Toutefois, les allégations des parties reposant sur une expertise privée qui sont particulièrement motivées peuvent apporter une preuve, si elles sont combinées avec des indices, établis pour leur part par des moyens de preuve (ATF 148 III 409 consid. 4.5.1; 141 III 433 consid. 2.6). Le législateur fédéral a modifié l'art. 177 CPC, entré en vigueur le 1er janvier 2025, qui érige en titre, donc en moyen de preuve (art. 168 CPC) l'expertise privée. La novelle est immédiatement applicable aux procédures pendantes (art. 407f CPC). S'il est vrai qu'elle ne l'était pas au moment où la cour d'appel a statué, il n'en reste pas moins qu'en cas de renvoi de l'affaire à l'instance précédente, le nouvel art. 177 CPC s'appliquerait, conformément à l'art. 407f CPC, à la procédure d'appel, désormais à nouveau pendante postérieurement au 1er janvier”
“Diese Rechtsprechung kann gerade bei Streitigkeiten um Krankentaggelder zu praktischen Schwierigkeiten führen, da oftmals - wie im vorliegenden Fall - zum Beweis der bestrittenen Arbeitsunfähigkeit lediglich von den Parteien eingeholte Arztzeugnisse vorliegen, die aber gemäss der zitierten Rechtsprechung ohne zusätzlich bewiesene Indizien lediglich Parteibehauptungen darstellen. Dieses Beweisvakuum kann dadurch gefüllt werden, indem das Gericht die Einholung eines von den Parteien beantragten gerichtlichen Gutachtens über den (dannzumaligen) Gesundheitszustand des Versicherten beheben (Urteil 4A_247/2020 vom 7. Dezember 2020 E. 4.2; vgl. auch dazu Urteile 4A_255/2019 vom 20. Dezember 2019 E. 6.3.5; 4A_66/2018 vom 15. Mai 2019 E. 2.6.2; 4A_9/2018 vom 31. Oktober 2018 E. 5.3). Mit der am 1. Januar 2025 in Kraft tretenden Revision der ZPO wird ein Privatgutachten abweichend von dieser aktuell gültigen Rechtsprechung mit Urkundenqualität versehen (vgl. Botschaft vom 26. Februar 2020 zur Änderung der Schweizerischen Zivilprozessordnung [Verbesserung der Praxistauglichkeit und Rechtsdurchsetzung], BBI 2020 2697, 2751 f. zu E- Art. 177 ZPO).”
“Le juge doit donc examiner si l'expertise privée est propre à mettre en doute, sur les points litigieux importants, l'opinion et les conclusions de l'expert mandaté dans le cadre de la procédure administrative (ATF 125 V 351 consid. 3c; arrêt I 19/02 du 26 juillet 2002 consid. 5c). Pour avoir force probante, les méthodes de diagnostic médical doivent être reconnues scientifiquement, de manière à pouvoir servir de base fiable à la décision (ATF 134 V 231 consid. 5.1 et les arrêts cités). Il sied de préciser que la jurisprudence sur la force probante des expertises médicales est différente en procédure administrative et en procédure civile. En effet, selon la jurisprudence actuelle en procédure civile, l'expertise privée n'est pas un moyen de preuve (ATF 141 III 433 consid. 2), alors qu'elle l'est en procédure administrative, selon les principes jurisprudentiels sus-exposés. La cour cantonale ne semble, à tort, pas y voir de différence. Il n'y a toutefois pas lieu d'examiner plus avant la question, dès lors que la cour cantonale a voulu appliquer la jurisprudence valable en matière administrative et que le législateur fédéral a déjà modifié l'art. 177 CPC applicable en procédure civile, modification qui entrera en vigueur le 1 er janvier 2025 (cf. Message du 26 février 2020 relatif à la modification du code de procédure civile suisse, FF 2020 2659 s. ad art. 177).”
Schriftliche, ausserprozessual verfasste Zeugenaussagen werden in der Lehre von den nach Art. 177 ZPO als Urkunden qualifizierbaren Titeln unterschieden und sind daher grundsätzlich nicht automatisch als Urkunde im Sinne von Art. 177 ZPO zu werten. Die Zulässigkeit und die Beweiskraft solcher schriftlichen Zeugenaussagen sind sowohl in Lehre als auch in der Rechtsprechung umstritten. Art. 190 ZPO kommt nur insoweit in Betracht, als das Gericht ausdrücklich schriftliche Auskünfte verlangt; fehlt eine solche Anforderung, ist Art. 190 ZPO nicht anwendbar. Wenn der behauptete Tatbestand bereits als zugestanden festgestellt ist, bleibt die nachgereichte schriftliche Zeugenerklärung für den Ausgang des Verfahrens in der Regel ohne entscheidende Bedeutung.
“Aucun développement du mémoire d’appel n’est toutefois consacré à la motivation de ces conclusions. Les conclusions des appelants tendant à l’annulation des chiffres 10, 12 et 17 du jugement devront dès lors être déclarées irrecevables. 3. 3.1. Le premier grief adressé par les appelants au jugement attaqué porte sur une violation des art. 170 (recte 177) et 190 CPC s’agissant de la recevabilité de la pièce 27 produite au cours des débats principaux, le 14 mai 2021, par les appelants. 3.1.2. À teneur de l’art 177 CPC, les titres sont des documents, tels les écrits, les dessins, les plans, les photographies, les films, les enregistrements sonores, les fichiers électroniques et les données analogues propres à prouver des faits pertinents. Selon la doctrine, il faut distinguer le titre d’un document qui ne peut revendiquer cette qualité, comme une déclaration écrite par laquelle un témoin potentiel communique hors procédure à une partie sa perception d’un événement pertinent auquel il prétend avoir assisté (SCHWEIZER, Commentaire romand du CPC, 2e éd., n° 4 ad. art. 177 CPC). 3.1.3. L’art 190 CPC prévoit, pour sa part, que le Tribunal peut requérir des renseignements écrits de services officiels (al. 1) ou de personnes dont la comparution à titre de témoin ne semble pas nécessaire (al. 2). 3.1.4. La recevabilité, respectivement la force probante d’un témoignage écrit à titre de moyen de preuve fait l’objet d’une controverse tant doctrinale que jurisprudentielle. 3.1.5. Selon l’art 150 CPC, la preuve a pour objet les faits pertinents et contestés. 3.2. En l’espèce, le Tribunal n’a pas requis de renseignements écrits de J______, de sorte que l’art 190 CPC ne trouve pas application. Il ressort par ailleurs du mémoire d’appel que la pièce 27 vise à apporter la preuve que J______ aurait gardé le chien des appelants à quelques reprises (mémoire d’appel, page 34). Cette allégation a toutefois été admise par l’intimée lors des débats d’instruction de première instance. Il s’agit donc d’un fait établi. La recevabilité de la pièce 27 à titre de moyen de preuve peut ainsi demeurer indécise, car celle-ci n’est en tout état de cause pas déterminante pour l’issue du litige.”
Ein unterzeichnetes privates Dokument geniesst in der Beweiswürdigung tendenziell erhöhte Glaubwürdigkeit gegenüber einem nicht unterzeichneten. Die konkrete Beweiskraft ist jedoch nicht gesetzlich festgelegt und unterliegt der freien Beweiswürdigung (Art. 157 ZPO). In Konfliktfällen kann der Richter Titeln gegenüber widersprechenden Zeugenaussagen den Vorzug geben.
“178 CPC. Cette disposition ne se rapporte qu'à l'authenticité au sens étroit, c'est-à-dire à la question de savoir si le titre émane de la personne qu'il désigne comme auteur. Elle ne vise pas l'exactitude du contenu du titre (cf. ATF 143 III 453 cons. 3, RSPC 2017 p. 445; Hasenböhler, Das Beweisrecht der ZPO, Zurich, 2019, Bd. 2, p. 207; Schweizer, in: CPC-CR, op. cit. N. 6 ad art. 178 CPC). 3.2.2 La force probante («Beweiskraft») d'un titre privé n'est pas traitée par la loi. Cela étant, à cet égard, le législateur a posé le principe de la libre appréciation des preuves (art. 157 CPC; Hasenböhler, op. cit, Bd. 1, p. 174). Il appartient donc au juge de procéder à la libre appréciation de la valeur probante du titre produit (Hasenböhler, op. cit, Bd. 2, p. 242). Ainsi, un document signé bénéficie d'une crédibilité accrue comparée à un document non signé (Müller, in : Brunner/Gasser/Schwander, Schweizerische Zivilprozessordnung, Zurich, 2e éd., 2019, [ci-après : DIKE-Kommentar], N. 21 ad art. 177 CPC). 3.2.3 Certes, le principe de la libre appréciation signifie aussi qu'il n'y a pas de hiérarchie légale entre les moyens de preuve autorisés (Schweizer, in : CPC-CR, op. cit. N. 19 ad art. 157 CPC; Walter, in: Berner Kommentar Art. 1- 9 ZGB, 2012, N. 121 ad art. 8 CC). Mais le juge est autorisé à privilégier, face à des témoignages contradictoires, les preuves par titres. Celles-ci, d'une façon générale, ont tendance à l'emporter (Schmid, in : Oberhammer/Domej/Haas, Kurzkommentar ZPO, Bâle, 2e éd., 2014, N. 7 ad art. 157 CPC) : 3.3 En l'espèce, et s'agissant de l'authenticité de la pièce-liasse 3 dem, il ne fait aucun doute qu'elle n'émane pas de l'intimée, mais d'une fiduciaire privée mandatée post festum par l'appelant. Quant au contenu de ces pièces, il ne convainc pas la Cour : il suffit de constater que, pour toute l'année 2018, il n'y est indiqué qu'un temps de travail total de 62 heures (sic). Ce fait à lui seul leur enlève toute crédibilité. 3.4 En revanche, et s'agissant des pièces-liasses 108-111 déf.”
Kaufmännische Buchführung und deren Bestandteile (Belege, Bücher, Buchhaltungsauszüge über Einzelkonten, Bilanzen, Erfolgsrechnungen, revidierte Jahresrechnungen) sind nach der Rechtsprechung als Absichtsurkunden im Sinne von Art. 177 ZPO bestimmt und geeignet, in ihr enthaltene rechtserhebliche Tatsachen zu beweisen. Revidierte Jahresrechnungen, in denen Vermögensvorgänge verbucht sind, können dabei ein gewichtiges Indiz für entsprechende Vermögensänderungen darstellen.
“Auch wenn die Verbuchung eines Vermögensabgangs oder Vermögenszuflusses allein noch nicht zu einer Verminderung oder Erhöhung des Gesellschaftsvermögens führt, so ist doch eine revidierte Jahresrechnung, in der solche Vermögensvorgänge festgehalten werden, ein gewichtiges Indiz für solche Vermögensänderunge n. Die kaufmännische Buchführung und ihre Bestand teile (Belege, Bücher, Buchhaltungsauszüge über Einzelkonten, Bilanzen oder Erfolgsrechnungen) sind als Absichtsurkunden bestimmt und geeignet, Tatsachen von rechtlicher Bedeutung bzw. die in ihr enthaltenen Tatsachen zu beweisen (BGE 125 IV 17 E. 2a; RÜETSCHI, in: Berner Kommentar, Zivilprozessordnung, Bd. I, 2012, N. 12 zu Art. 177 ZPO; HASENBÖHLER, Das Beweisrecht der ZPO, Bd. II, 2019, Rz. 5.39; WEIBEL, in: Sutt er-Somm/ Hasenböhler/Leuenberger (Hrsg.), Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, N. 15 zu Art. 177 ZPO). Die Buchhaltungsauszüge der C.________ AG und der D.________ AG dokumentieren, dass die Reserveausschüttung per 14. Januar 2011 erfolgt ist, indem der entsprechende Betrag bei der C.________ AG passiviert bzw. bei der D.________ AG aktiviert wurde. Sodann wurden in der revidierten Jahresrechnung 2011 der C.________ AG per 31. Dezember 2011 auf der Passivseite der Bilanz die Buchungen gemäss dem fraglichen Ausschüttungsbeschluss verzeichnet und auf der Aktivseite der Bilanz die entsprechenden Darlehen nicht mehr ausgewiesen. Spiegelbildlich wurden in der Jahresrechnung 2011 der D.________ AG in der Erfolgsrechnung ein Beteiligungsertrag von Fr. 2'153'052.19 und auf der Aktivseite der Bilanz die entsprechenden Darlehen ausgewiesen. Aus den eingereichten Buchhalt ungsunterlagen der C.”
Arztzeugnisse und medizinische Berichte zählen nach Art. 177 ZPO zu den privaten Gutachten. Lehrmeinung und Rechtsprechung gehen davon aus, dass ihnen zunächst ein gewisser Beweiswert zukommt (insbesondere wegen des Fachwissens des Ausstellers und der strafrechtlichen Sanktion bei falscher Ausstellung). Dieser Beweiswert kann jedoch durch Beweismittel oder Umstände erschüttert werden (z. B. wenn der Arzt den Patienten nicht untersucht und sich nur auf dessen Angaben stützt oder bei widersprüchlichem Verhalten des Patienten). Ist der Beweiswert erschüttert, genügt das Gutachten allein nicht mehr; der Beweisführer muss dann den vollen Beweis für die damit behaupteten Tatsachen erbringen.
“l'indemnité octroyée à la victime d'une agression de très courte durée, n'ayant pas entraîné de lésions physiques, mais ayant provoqué une incapacité de travail, un état de stress post-traumatique et une dépression sévère perdurant sept mois après les faits (arrêt du Tribunal fédéral 6B_135/2008 du 24 avril 2008; AARP/368/2019 du 4 novembre 2019 consid. 5.2.2 et 5.2.3). 3.2.2. L'art. 84 al. 1 CO s'applique à toutes les dettes d'argent, indépendamment de leur cause. La créance en dommages-intérêts ayant pour but de compenser la perte réelle de valeur subie par le patrimoine du créancier, celui-ci doit formuler ses conclusions dans la monnaie de l'État dans lequel la diminution de patrimoine se produit, soit celle de son domicile ou de son siège (arrêt du Tribunal fédéral 4A_298/2021 du 8 novembre 2022 consid. 5.1.2). Des conclusions prises à tort en francs suisses doivent être rejetées. Le juge doit constater l'inexistence de la créance et rejeter l'action pour violation de l'art. 84 al. 1 CO (arrêt du Tribunal fédéral 4A_298/2021 du 8 novembre 2022 consid. 5.2). 3.2.3. Selon l'art. 177 CPC (dans sa version en vigueur depuis le 1er janvier 2025), les titres sont des documents propres à prouver des faits pertinents, tels les écrits, les dessins, les plans, les photographies, les films, les enregistrements audio, les fichiers électroniques, les données analogues et les expertises privées des parties. Les avis médicaux (certificats médicaux, rapports de médecins spécialistes, etc.) sont des expertises privées (ATF 140 III 16 consid. 2.5). D'après l'art. 157 CPC, le tribunal établit sa conviction par une libre appréciation des preuves administrées. 3.3 En l'espèce, l'autorité de première instance a considéré que les prétentions en réparation du tort moral du recourant étaient vouées à l'échec, car il entendait les faire valoir en francs suisses, alors qu'il devrait les formuler en euros, au vu de son domicile en France. Par ailleurs, le fait de réclamer une indemnité pour tort moral de 25'000 EUR apparaîtrait de toute manière excessif, au vu des certificats médicaux produits et des décisions rendues dans des affaires similaires, étant relevé que les certificats médicaux produits par une partie étaient considérés, sous l'angle du droit de la preuve, comme de simples expertises privées qui, en l'état actuel du droit, étaient de simples allégués des parties et ne constituaient pas des moyens de preuves proprement dits.”
“Das Arztzeugnis wird beweisrechtlich den Zeugnisurkunden, denen im Beweisverfahren mit einer gewissen Zurückhaltung zu begegnen ist, zugeordnet und gilt im Bereich des Zivilprozessrechts gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts als Privatgutachten (BGE 140 III 24 E. 3.3.3; 140 III 16 E. 2.5). Nach der Lehre beweisen Arztzeugnisse grundsätzlich nur, dass die Erklärung von der ausstellenden Person abgegeben wurde. Aufgrund des Fachwissens der ausstellenden Person sowie der strafrechtlichen Sanktion (Art. 318 des Schweizerischen Strafgesetzbuches, StGB) kann zunächst von der Richtigkeit eines Arztzeugnisses ausgegangen werden. Der Beweiswert kann jedoch durch irgendwelche Beweismittel und Umstände erschüttert werden, wenn beispielsweise der Arzt den Patienten nicht untersucht und ausschliesslich auf dessen Aussagen abgestellt hat ober bei widersprüchlichem Verhalten des Patienten während bescheinigter Arbeitsunfähigkeit. Solchenfalls hat der Beweisführer bei unveränderter Beweislast den vollen Beweis für die mit dem Arztzeugnis bescheinigten Tatsachen zu erbringen (Heinrich Andreas Müller, in: Schweizerische Zivilprozessordnung, ZPO, Kommentar, Brunner/Gasser/Schwander, Hrsg., 2. Auflage, Zürich 2016, Rz 9 zu Art. 177 ZPO; Annette Dolge in: Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Basel 2017, Rz 13 zu Art. 177 ZPO).”
Im summarischen Verfahren ist der Beweis grundsätzlich mittels Urkunden zu erbringen (vgl. Art. 177 i.V.m. Art. 254 ZPO). Die erforderlichen Urkunden sind dem Gesuch in der Regel beizulegen. Anträge auf Edition sowie auf Zeugen- oder Parteibefragung sind nur ausnahmsweise zulässig und müssen substanziiert begründet werden; eine generelle Zulassung dieser Beweismittel folgt aus den zitierten Entscheidungen nicht.
“1 ZPO sei der Beweis in erster Linie durch Urkunden zu erbringen. Diese seien dem Gesuch beizulegen (unter Hinweis auf BSK ZPO-Mazan, Art. 254 N 3). Die zahlreichen Editionsanträge des Gesuchsgegners seien folglich allesamt ab- zuweisen, zumal er weder darlege, inwiefern die Editionen ausnahmsweise zuläs- sig sein sollten, noch solche Ausnahmen ersichtlich seien. Gleiches gelte für die Anträge auf Zeugen- und Parteibefragung, welche ebenfalls abzuweisen seien (Urk. 25 S. 11 E. 4.5). Das summarische Verfahren zeichnet sich durch eine Beweisbeschränkung aus, die sich vorrangig in einer Beweismittelbeschränkung auf liquide Beweismit- tel zeigt. Die Beweismittelbeschränkung stellt einen Eingriff in das Recht auf Be- weis dar, welcher gerechtfertigt ist, da sie auf einer gesetzlichen Grundlage ba- siert (Art. 254 ZPO), im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (CHK- Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 1 f. m.w.H.). Art. 254 Abs. 1 ZPO legt fest, dass der Beweis im summarischen Verfahren grundsätzlich mittels Urkunden (Art. 177 ZPO) zu erbringen ist. Die Urkunden sind dem Gesuch beizulegen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 4 m.w.H.). Dies entspricht der Konzeption des Summarverfahrens, wonach lediglich liquide Beweismittel zu verwenden sind (BK ZPO-Güngerich, Art. 254 N 2). - 13 - Der Gesuchsgegner macht im Beschwerdeverfahren in unsubstantiierter Weise geltend, dass er in seiner Klageantwort und auch in der vorliegenden Be- schwerde mehr als ausreichend begründet und dargelegt habe, warum er nicht im Besitz der besagten Unterlagen und Dokumente sei und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten. Da er es im Beschwerde- verfahren bei diesen allgemeinen Vorbringen beliess und entgegen seiner Be- hauptung die Stellen in seiner erstinstanzlichen Eingabe vom 22. November 2021 nicht konkret bezeichnete, denen zu entnehmen sein soll, wieso er die Unterlagen und Dokumente nicht sofort habe einreichen können und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten, ist darauf vorliegend man- gels genügender Substantiierung nicht näher einzugehen.”
“1 ZPO sei der Beweis in erster Linie durch Urkunden zu erbringen. Diese seien dem Gesuch beizulegen (unter Hinweis auf BSK ZPO-Mazan, Art. 254 N 3). Die zahlreichen Editionsanträge des Gesuchsgegners seien folglich allesamt ab- zuweisen, zumal er weder darlege, inwiefern die Editionen ausnahmsweise zuläs- sig sein sollten, noch solche Ausnahmen ersichtlich seien. Gleiches gelte für die Anträge auf Zeugen- und Parteibefragung, welche ebenfalls abzuweisen seien (Urk. 25 S. 11 E. 4.5). Das summarische Verfahren zeichnet sich durch eine Beweisbeschränkung aus, die sich vorrangig in einer Beweismittelbeschränkung auf liquide Beweismit- tel zeigt. Die Beweismittelbeschränkung stellt einen Eingriff in das Recht auf Be- weis dar, welcher gerechtfertigt ist, da sie auf einer gesetzlichen Grundlage ba- siert (Art. 254 ZPO), im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (CHK- Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 1 f. m.w.H.). Art. 254 Abs. 1 ZPO legt fest, dass der Beweis im summarischen Verfahren grundsätzlich mittels Urkunden (Art. 177 ZPO) zu erbringen ist. Die Urkunden sind dem Gesuch beizulegen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 4 m.w.H.). Dies entspricht der Konzeption des Summarverfahrens, wonach lediglich liquide Beweismittel zu verwenden sind (BK ZPO-Güngerich, Art. 254 N 2). Der Gesuchsgegner macht im Beschwerdeverfahren in unsubstantiierter Weise geltend, dass er in seiner Klageantwort und auch in der vorliegenden Be- schwerde mehr als ausreichend begründet und dargelegt habe, warum er nicht im - 13 - Besitz der besagten Unterlagen und Dokumente sei und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten. Da er es im Beschwerde- verfahren bei diesen allgemeinen Vorbringen beliess und entgegen seiner Be- hauptung die Stellen in seiner erstinstanzlichen Eingabe vom 22. November 2021 nicht konkret bezeichnete, denen zu entnehmen sein soll, wieso er die Unterlagen und Dokumente nicht sofort habe einreichen können und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten, ist darauf vorliegend man- gels genügender Substantiierung nicht näher einzugehen.”
“1 ZPO sei der Beweis in erster Linie durch Urkunden zu erbringen. Diese seien dem Gesuch beizulegen (unter Hinweis auf BSK ZPO-Mazan, Art. 254 N 3). Die zahlreichen Editionsanträge des Gesuchsgegners seien folglich allesamt ab- zuweisen, zumal er weder darlege, inwiefern die Editionen ausnahmsweise zuläs- sig sein sollten, noch solche Ausnahmen ersichtlich seien. Gleiches gelte für die Anträge auf Zeugen- und Parteibefragung, welche ebenfalls abzuweisen seien (Urk. 25 S. 11 E. 4.5). Das summarische Verfahren zeichnet sich durch eine Beweisbeschränkung aus, die sich vorrangig in einer Beweismittelbeschränkung auf liquide Beweismit- tel zeigt. Die Beweismittelbeschränkung stellt einen Eingriff in das Recht auf Be- weis dar, welcher gerechtfertigt ist, da sie auf einer gesetzlichen Grundlage ba- siert (Art. 254 ZPO), im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (CHK- Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 1 f. m.w.H.). Art. 254 Abs. 1 ZPO legt fest, dass der Beweis im summarischen Verfahren grundsätzlich mittels Urkunden (Art. 177 ZPO) zu erbringen ist. Die Urkunden sind dem Gesuch beizulegen (Art. 221 - 12 - Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 4 m.w.H.). Dies entspricht der Konzeption des Summarverfahrens, wonach lediglich liquide Beweismittel zu verwenden sind (BK ZPO-Güngerich, Art. 254 N 2). Der Gesuchsgegner macht im Beschwerdeverfahren in unsubstantiierter Weise geltend, dass er in seiner Klageantwort und auch in der vorliegenden Be- schwerde mehr als ausreichend begründet und dargelegt habe, warum er nicht im Besitz der besagten Unterlagen und Dokumente sei und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten. Da er es im Beschwerde- verfahren bei diesen allgemeinen Vorbringen beliess und entgegen seiner Be- hauptung die Stellen in seiner erstinstanzlichen Eingabe vom 22. November 2021 nicht konkret bezeichnete, denen zu entnehmen sein soll, wieso er die Unterlagen und Dokumente nicht sofort habe einreichen können und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten, ist darauf vorliegend man- gels genügender Substantiierung nicht näher einzugehen.”
“1 CEDH), exige un "juste équilibre entre les parties": chacune doit se voir offrir une possibilité raisonnable de présenter sa cause dans des conditions qui ne la placent pas dans une situation de net désavantage par rapport à son ou ses adversaires (arrêt du Tribunal fédéral 6B_259/2016 du 21 mars 2017 consid. 4.3.1). 3.1.3 Le formalisme excessif est un aspect particulier du déni de justice prohibé par l'art. 29 al. 1 Cst. Il est réalisé lorsque la stricte application des règles de procédure ne se justifie par aucun intérêt digne de protection, devient une fin en soi et empêche ou complique de manière insoutenable la réalisation du droit matériel (ATF 142 IV 299 consid. 1.3.2; 142 I 10 consid. 2.4.2; 135 I 6 consid. 2.1). 3.1.4 En procédure sommaire, la preuve est rapportée par titres (art. 254 al. 1 CPC). D'autres moyens de preuve sont toutefois admissibles dans les cas suivants (al. 2): leur administration ne retarde pas sensiblement la procédure (let. a), le but de la procédure l'exige (let. b), le tribunal établit les faits d'office (let. c). Le moyen de preuve prévu par l'art. 254 al. 1 CPC est la production d'un titre, par quoi il faut entendre, selon l'art. 177 CPC, tout document propre à prouver des faits pertinents. En procédure sommaire, on exige en principe cette production de la part des parties, car celle-ci a, par nature, un caractère immédiatement disponible (ATF 138 III 636 consid. 4.3.1). L'art. 254 CPC est une disposition générale sur les moyens de preuve, qui s'applique à des procédures sommaires de types différents - les cas prévus par la loi, les cas clairs, la mise à ban, les mesures provisionnelles et la juridiction gracieuse (art. 248 CPC). La nature de chacune de celles-ci doit être prise en considération lorsqu'il s'agit de déterminer quels autres moyens de preuve sont admissibles. 3.1.5 Selon l'art. 316 al. 3 CPC, l'instance d'appel peut librement décider d'administrer des preuves, notamment celles qui ont été écartées par le tribunal de première instance. 3.2.1 En l'occurrence, le premier juge a transmis à l'appelante les mémoires réponses des intimés, en date du 1er juin 2022, en précisant que la cause serait gardée à juger à l'issue d'un délai de quinze jours.”
Elektronische Dateien (z. B. digitale Dateien, E‑Mails) fallen unter den Urkundenbegriff von Art. 177 ZPO und sind im summarischen Verfahren grundsätzlich beizulegen. Behauptet eine Partei, solche Unterlagen nicht zu besitzen oder nicht beifügen zu können, muss dies konkret und substanziiert dargelegt werden; bleibt eine solche Substantiierung aus, sind entsprechende Editions- oder Beweisanträge bzw. entsprechende Vorbringen regelmässig nicht zu berücksichtigen bzw. abzuweisen.
“1 ZPO sei der Beweis in erster Linie durch Urkunden zu erbringen. Diese seien dem Gesuch beizulegen (unter Hinweis auf BSK ZPO-Mazan, Art. 254 N 3). Die zahlreichen Editionsanträge des Gesuchsgegners seien folglich allesamt ab- zuweisen, zumal er weder darlege, inwiefern die Editionen ausnahmsweise zuläs- sig sein sollten, noch solche Ausnahmen ersichtlich seien. Gleiches gelte für die Anträge auf Zeugen- und Parteibefragung, welche ebenfalls abzuweisen seien (Urk. 25 S. 11 E. 4.5). Das summarische Verfahren zeichnet sich durch eine Beweisbeschränkung aus, die sich vorrangig in einer Beweismittelbeschränkung auf liquide Beweismit- tel zeigt. Die Beweismittelbeschränkung stellt einen Eingriff in das Recht auf Be- weis dar, welcher gerechtfertigt ist, da sie auf einer gesetzlichen Grundlage ba- siert (Art. 254 ZPO), im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (CHK- Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 1 f. m.w.H.). Art. 254 Abs. 1 ZPO legt fest, dass der Beweis im summarischen Verfahren grundsätzlich mittels Urkunden (Art. 177 ZPO) zu erbringen ist. Die Urkunden sind dem Gesuch beizulegen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 4 m.w.H.). Dies entspricht der Konzeption des Summarverfahrens, wonach lediglich liquide Beweismittel zu verwenden sind (BK ZPO-Güngerich, Art. 254 N 2). - 13 - Der Gesuchsgegner macht im Beschwerdeverfahren in unsubstantiierter Weise geltend, dass er in seiner Klageantwort und auch in der vorliegenden Be- schwerde mehr als ausreichend begründet und dargelegt habe, warum er nicht im Besitz der besagten Unterlagen und Dokumente sei und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten. Da er es im Beschwerde- verfahren bei diesen allgemeinen Vorbringen beliess und entgegen seiner Be- hauptung die Stellen in seiner erstinstanzlichen Eingabe vom 22. November 2021 nicht konkret bezeichnete, denen zu entnehmen sein soll, wieso er die Unterlagen und Dokumente nicht sofort habe einreichen können und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten, ist darauf vorliegend man- gels genügender Substantiierung nicht näher einzugehen.”
“1 ZPO sei der Beweis in erster Linie durch Urkunden zu erbringen. Diese seien dem Gesuch beizulegen (unter Hinweis auf BSK ZPO-Mazan, Art. 254 N 3). Die zahlreichen Editionsanträge des Gesuchsgegners seien folglich allesamt ab- zuweisen, zumal er weder darlege, inwiefern die Editionen ausnahmsweise zuläs- sig sein sollten, noch solche Ausnahmen ersichtlich seien. Gleiches gelte für die Anträge auf Zeugen- und Parteibefragung, welche ebenfalls abzuweisen seien (Urk. 25 S. 11 E. 4.5). Das summarische Verfahren zeichnet sich durch eine Beweisbeschränkung aus, die sich vorrangig in einer Beweismittelbeschränkung auf liquide Beweismit- tel zeigt. Die Beweismittelbeschränkung stellt einen Eingriff in das Recht auf Be- weis dar, welcher gerechtfertigt ist, da sie auf einer gesetzlichen Grundlage ba- siert (Art. 254 ZPO), im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (CHK- Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 1 f. m.w.H.). Art. 254 Abs. 1 ZPO legt fest, dass der Beweis im summarischen Verfahren grundsätzlich mittels Urkunden (Art. 177 ZPO) zu erbringen ist. Die Urkunden sind dem Gesuch beizulegen (Art. 221 Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 4 m.w.H.). Dies entspricht der Konzeption des Summarverfahrens, wonach lediglich liquide Beweismittel zu verwenden sind (BK ZPO-Güngerich, Art. 254 N 2). Der Gesuchsgegner macht im Beschwerdeverfahren in unsubstantiierter Weise geltend, dass er in seiner Klageantwort und auch in der vorliegenden Be- schwerde mehr als ausreichend begründet und dargelegt habe, warum er nicht im - 13 - Besitz der besagten Unterlagen und Dokumente sei und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten. Da er es im Beschwerde- verfahren bei diesen allgemeinen Vorbringen beliess und entgegen seiner Be- hauptung die Stellen in seiner erstinstanzlichen Eingabe vom 22. November 2021 nicht konkret bezeichnete, denen zu entnehmen sein soll, wieso er die Unterlagen und Dokumente nicht sofort habe einreichen können und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten, ist darauf vorliegend man- gels genügender Substantiierung nicht näher einzugehen.”
“1 ZPO sei der Beweis in erster Linie durch Urkunden zu erbringen. Diese seien dem Gesuch beizulegen (unter Hinweis auf BSK ZPO-Mazan, Art. 254 N 3). Die zahlreichen Editionsanträge des Gesuchsgegners seien folglich allesamt ab- zuweisen, zumal er weder darlege, inwiefern die Editionen ausnahmsweise zuläs- sig sein sollten, noch solche Ausnahmen ersichtlich seien. Gleiches gelte für die Anträge auf Zeugen- und Parteibefragung, welche ebenfalls abzuweisen seien (Urk. 25 S. 11 E. 4.5). Das summarische Verfahren zeichnet sich durch eine Beweisbeschränkung aus, die sich vorrangig in einer Beweismittelbeschränkung auf liquide Beweismit- tel zeigt. Die Beweismittelbeschränkung stellt einen Eingriff in das Recht auf Be- weis dar, welcher gerechtfertigt ist, da sie auf einer gesetzlichen Grundlage ba- siert (Art. 254 ZPO), im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist (CHK- Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 1 f. m.w.H.). Art. 254 Abs. 1 ZPO legt fest, dass der Beweis im summarischen Verfahren grundsätzlich mittels Urkunden (Art. 177 ZPO) zu erbringen ist. Die Urkunden sind dem Gesuch beizulegen (Art. 221 - 12 - Abs. 2 lit. c ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler ZPO 254 N 4 m.w.H.). Dies entspricht der Konzeption des Summarverfahrens, wonach lediglich liquide Beweismittel zu verwenden sind (BK ZPO-Güngerich, Art. 254 N 2). Der Gesuchsgegner macht im Beschwerdeverfahren in unsubstantiierter Weise geltend, dass er in seiner Klageantwort und auch in der vorliegenden Be- schwerde mehr als ausreichend begründet und dargelegt habe, warum er nicht im Besitz der besagten Unterlagen und Dokumente sei und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten. Da er es im Beschwerde- verfahren bei diesen allgemeinen Vorbringen beliess und entgegen seiner Be- hauptung die Stellen in seiner erstinstanzlichen Eingabe vom 22. November 2021 nicht konkret bezeichnete, denen zu entnehmen sein soll, wieso er die Unterlagen und Dokumente nicht sofort habe einreichen können und wieso Zeugen- und Par- teibefragungen ausnahmsweise zulässig sein sollten, ist darauf vorliegend man- gels genügender Substantiierung nicht näher einzugehen.”
“1 CEDH), exige un "juste équilibre entre les parties": chacune doit se voir offrir une possibilité raisonnable de présenter sa cause dans des conditions qui ne la placent pas dans une situation de net désavantage par rapport à son ou ses adversaires (arrêt du Tribunal fédéral 6B_259/2016 du 21 mars 2017 consid. 4.3.1). 3.1.3 Le formalisme excessif est un aspect particulier du déni de justice prohibé par l'art. 29 al. 1 Cst. Il est réalisé lorsque la stricte application des règles de procédure ne se justifie par aucun intérêt digne de protection, devient une fin en soi et empêche ou complique de manière insoutenable la réalisation du droit matériel (ATF 142 IV 299 consid. 1.3.2; 142 I 10 consid. 2.4.2; 135 I 6 consid. 2.1). 3.1.4 En procédure sommaire, la preuve est rapportée par titres (art. 254 al. 1 CPC). D'autres moyens de preuve sont toutefois admissibles dans les cas suivants (al. 2): leur administration ne retarde pas sensiblement la procédure (let. a), le but de la procédure l'exige (let. b), le tribunal établit les faits d'office (let. c). Le moyen de preuve prévu par l'art. 254 al. 1 CPC est la production d'un titre, par quoi il faut entendre, selon l'art. 177 CPC, tout document propre à prouver des faits pertinents. En procédure sommaire, on exige en principe cette production de la part des parties, car celle-ci a, par nature, un caractère immédiatement disponible (ATF 138 III 636 consid. 4.3.1). L'art. 254 CPC est une disposition générale sur les moyens de preuve, qui s'applique à des procédures sommaires de types différents - les cas prévus par la loi, les cas clairs, la mise à ban, les mesures provisionnelles et la juridiction gracieuse (art. 248 CPC). La nature de chacune de celles-ci doit être prise en considération lorsqu'il s'agit de déterminer quels autres moyens de preuve sont admissibles. 3.1.5 Selon l'art. 316 al. 3 CPC, l'instance d'appel peut librement décider d'administrer des preuves, notamment celles qui ont été écartées par le tribunal de première instance. 3.2.1 En l'occurrence, le premier juge a transmis à l'appelante les mémoires réponses des intimés, en date du 1er juin 2022, en précisant que la cause serait gardée à juger à l'issue d'un délai de quinze jours.”
Elektronische Dateien fallen unter den Begriff der Urkunden nach Art. 177 ZPO. In summarischen Verfahren bzw. bei verfahrensbedingter Einschränkung der Beweisführung können solche elektronischen Titel als Beweismittel verwertet werden; die Praxis akzeptiert z. B. die Vorlage und das sofortige Ausdrucken von E‑Mails während der Verhandlung sowie die Berücksichtigung frei zugänglicher, amtlich wirkender Internetseiten. Diese Hinweise gelten im Rahmen von Art. 177 ZPO und entsprechend den Einschränkungen der summarischen Beweisführung.
“Lesdits allégués et la pièce produite à leur appui ne sont donc pas recevables, étant relevé que le fait qu'une confusion se soit effectivement produite est sans pertinence pour admettre ou nier un risque de confusion (Kuonen, Commentaire romand LCD, 2017, n° 40 ad art. 3 al. 1 let. d LCD). En revanche, les allégués nouveaux n° 59 à 65, et les pièces nouvelles n° 27 et 28, sont recevables, car ils concernent des faits notoires, librement accessibles sur des sites internet bénéficiant d'une empreinte officielle. 3. Les mesures provisionnelles sont soumises à la procédure sommaire (art. 248 let. d CPC), dans le cadre de laquelle, sauf exceptions, la maxime des débats (art. 55 al. 1 CPC; Bohnet, in Procédure civile suisse, Les grands thèmes pour les praticiens, 2010, ch. 23 et 26, p. 201 et 202) et la maxime de disposition s'appliquent (art. 58 al. 1 CPC). Les mesures provisionnelles étant soumises à la procédure sommaire, avec administration restreinte des moyens de preuve, la cognition du juge est limitée à la simple vraisemblance des faits et à un examen sommaire du droit (ATF 127 III 474 consid. 2b/bb; arrêt du Tribunal fédéral 5A_442/2013 du 24 juillet 2013 consid. 2.1 et 5.1). La preuve est généralement apportée par titre au sens de l'art. 177 CPC (art. 254 al. 1 CPC). 4. La requérante reproche à la citée de favoriser un risque de confusion sur le marché suisse par la commercialisation du produit G______/H______, qui reprend à l'identique toutes les caractéristiques de son produit C______/D______. Elle soutient, en outre, que cette similitude vise à exploiter de manière parasitaire sa renommée, ce qui est corroboré par la comparaison desdits produits mentionnée sur le site internet de la citée. 4.1.1 Aux termes de l'art. 261 al. 1 CPC, le juge ordonne les mesures provisionnelles nécessaires lorsque le requérant rend vraisemblable qu'une prétention dont il est titulaire est l'objet d'une atteinte ou risque de l'être (let. a) et que cette atteinte risque de lui causer un préjudice difficilement réparable (let. b). L'art. 262 CPC prévoit que le tribunal peut ordonner toute mesure provisionnelle propre à prévenir ou à faire cesser le préjudice, notamment l'interdiction et l'ordre de cessation d'un état de fait illicite. L'octroi de mesures provisionnelles suppose la vraisemblance du droit invoqué et des chances de succès du procès au fond, ainsi que la vraisemblance, sur la base d'éléments objectifs, qu'un danger imminent menace le droit du requérant, enfin la vraisemblance d'un préjudice difficilement réparable - qui peut être patrimonial ou immatériel -, ce qui implique une urgence (Message du Conseil fédéral du 28 juin 2006 relatif au CPC, in FF 2006 p.”
“1) comme il tente de le faire croire, en déclarant qu’il aurait été chercher le pli recommandé contenant la lettre de résiliation au mois de septembre 2019, respectivement qu’il aurait pris connaissance de la résiliation à ce moment-là (DO 93 verso). Ainsi, vu les circonstances particulières du cas et le fait que la défenderesse n’a jamais eu à se déterminer auparavant sur cette contestation, le Tribunal aurait dû admettre sa requisition de preuves et l’autoriser à produire les courriels du 28 août 2019, les faits et les moyens de preuve nouveaux étant admis, selon l’art. 229 al. 3 CPC applicable sans réserve en l’espèce, jusqu’aux délibérations, d’autant que le demandeur avait pu quant à lui alléguer un fait nouveau en audience et qu’il a déclaré ne pas se souvenir avoir répondu au courriel de D.________ du 28 août 2019 lui transmettant sa lettre de résiliation. En outre, contrairement à ce que soutient A.________, l’échange d’emails contenu dans l’ordinateur de D.________ aurait pu être imprimé lors de l’audience et versé immédiatement au dossier. Du reste, l’art. 177 CPC qualifie expressément de titres les fichiers électroniques. Un délai aurait également pu être accordé à la défenderesse pour produire cette pièce avant les délibérations de sorte que cette réquisition de preuve n’était pas tardive. Enfin, le fait de savoir si le document annexé au courriel correspond bien à la résiliation du contrat de travail telle qu’elle est produite au dossier relève de l’appréciation des preuves. Partant, les courriels du 28 août 2019 entre A.________ et D.________ auraient dû être versés en cause et la réquisition de preuve doit être admise. 3. 3.1. 3.1. S’agissant de la date de réception de la résiliation par l’employé, le Tribunal a relevé que B.________ SA avait résilié le contrat de travail de A.________ par courrier recommandé daté du 28 août 2019. Il a ajouté que A.________ avait pris connaissance de l’avis de retrait de ce courrier recommandé au plus tard le 30 août 2019. Ainsi, selon la théorie de la réception absolue, le pli contenant la lettre du congé avait été reçu au plus tard le lendemain de l’avis de retrait, soit le 31 août 2019, ce que A.”
Bei einer Bedingung (z. B. aufschiebende Bedingung einer Forderung) gilt grundsätzlich: Der Gläubiger muss die Survenz der Bedingung in der Regel mittels Titel im Sinne von Art. 177 ZPO darlegen. Für die vorläufige Aufhebung einer Pfändung kann jedoch die einfache, unangefochtene Behauptung der Survenz ausreichend sein, sofern der Schuldner nicht widerspricht oder dessen Widerspruch offensichtlich ohne Substanz ist (zumindest bei negativen Bedingungen).
“Ce même raisonnement a fondé l'arrêt publié aux ATF 116 III 62 (indexation d'une rente après divorce en fonction de l'indice des prix à la consommation; à cet égard : Stücheli, op. cit., p. 191). Si le Tribunal fédéral a pu, à l'occasion, admettre l'existence d'une reconnaissance de dette alors même que le montant dû n'était ni fixé ni déterminable au moment de la signature du contrat, il l'a fait - sous l'angle restreint de l'arbitraire - dans le contexte très particulier d'un contrat par lequel un établissement bancaire s'était obligé à payer à un commerçant les marchandises fournies par ce dernier à des clients titulaires des cartes de crédit qu'il avait émises (arrêt du Tribunal fédéral 5P.460/1992 du 25 février 1993 consid. 2, in Rep 1994 p. 254). 3.1.3 Une reconaissance de dette doit en principe être inconditionnelle. Il arrive toutefois que l'existence ou l'exigibilité de l'obligation soit subordonnée à la survenance d'un événement incertain; on parle dans ce cas de condition suspensive. Il appartient alors au créancier d'établir la survenance de la condition, en principe par titre (au sens de l'art. 177 CPC). Il n'est pas nécessaire en revanche que le débiteur ait reconnu la réalisation de la condition au travers d'un document officiel ou signé de sa main. La simple allégation de sa survenance par le poursuivant doit être suffisante pour le prononcé de la mainlevée provisoire si le poursuivi ne le conteste pas ou si sa contestation est manifestement sans consistance; tel doit à tout le moins être le cas en présence d'une condition négative (Veuillet, La mainlevée de l'opposition, 2017, n. 65 ad art. 82 LP). 3.1.4 Dans les rapports internationaux, le droit de l'exécution forcée est régi par le principe de territorialité, le droit matériel applicable à la créance n'étant pas pertinent (arrêt du Tribunal fédéral 5A_746/2015 du 18 janvier 2016 consid. 2). C'est le droit de l'Etat où a lieu l'exécution forcée qui règle exclusivement les conditions d'octroi de la mainlevée provisoire de l'opposition (ATF 140 III 456 consid. 2.2.1; Veuillet, op. cit., n. 252 ad art. 82 LP). Les conditions d'octroi de la mainlevée provisoire de l'opposition, qui est un pur incident de la poursuite, spécialement l'exigence d'une reconnaissance de dette ainsi que les éléments d'un tel acte, ressortissent à la lex fori suisse; en revanche, les questions de droit matériel qui touchent à l'engagement du poursuivi sont résolues par la loi que désignent les règles de conflit du droit international privé suisse (lex causae; ATF 140 III 456 consid.”
Nach Art. 177 ZPO genügt für die Eigenschaft als Urkunde regelmässig, dass ein Dokument zumindest abstrakt dazu geeignet ist, rechtserhebliche Tatsachen zu beweisen. Massgeblich ist, ob das Dokument für das Gericht als Erkenntnisquelle in Frage kommt; eine Unterschrift oder die formelle Einhaltung gesetzlicher Formerfordernisse ist hierfür nicht zwingend erforderlich.
“Abgesehen von der Behauptung, der Umschlag sei verschlossen gewesen, könnten sie auch von niemandem bestätigt werden, weil die Beklagte nicht behauptet, die Erblasserin habe das Schriftstück in Anwesenheit einer anderen Person verfasst. Indem die Beklagte schreibt, es sei «davon auszugehen, dass die testamentarischen Anordnungen sowie der Umschlag in einem Zug geschrieben wurden» (Klageantwort Ziff. 21.b.iii) gesteht sie im Übrigen selbst zu, dass ihr der zeitliche Ablauf der Niederschrift der Texte nicht bekannt ist. Für die Frage, ob eine Tatsachenbehauptung urkundlich belegt ist, ist entgegen der Ansicht der Klägerin (vgl. Berufung Ziff. 16, 42 und 49) nicht der strafrechtliche, sondern der zivilprozessuale Urkundenbegriff massgebend. Gemäss Art. 177 ZPO gelten als Urkunden Dokumente, die geeignet sind, rechtserhebliche Tatsachen zu beweisen. Ob die Beweiseignung tatsächlich eine Voraussetzung des Vorliegens einer Urkunde im Sinn der ZPO darstellt, ist umstritten (vgl. statt vieler Dolge, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 177 ZPO N 3-5 mit Nachweisen; Schmid/Baumgartner, a.a.O., Art. 177 N 1 mit Nachweisen). Jedenfalls kann höchstens abstrakte Beweiseignung verlangt werden (vgl. Dolge, a.a.O., Art. 177 ZPO N 5; Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2021, Art. 177 N 2; Weibel, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 177 N 14). Eine solche ist gegeben, wenn das Dokument für das Gericht als Erkenntnisquelle in Frage kommt (vgl. Müller, in: Brunner et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 177 N 3; Weibel, a.a.O., Art. 177 N 14). Dies ist für das mit 5. August 2013 datierte Schriftstück zu bejahen. Dass das Schriftstück unterschrieben ist, ist nicht begriffsnotwendig und selbst ein Schriftstück, das den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht genügt, kann eine Urkunde im Sinn des Zivilprozessrechts sein (Weibel, a.a.O., Art. 177 N 8 und 16). Daher kann dem Schriftstück die Urkundenqualität im zivilprozessualen Sinn entgegen der Ansicht der Klägerin (vgl.”
Seit der Novelle (Art. 177 ZPO, in Kraft 1.1.2025) fallen private Gutachten unter den Urkundenbegriff; ihre Beweiskraft ist jedoch begrenzt und unterliegt der freien Beweiswürdigung (Art. 157 ZPO). Parteigutachten bleiben häufig als blosse Parteibehauptungen zu qualifizieren; werden die zugrunde liegenden Tatsachen substantiiert bestritten, vermag ein Privatgutachten allein in der Regel nicht zu beweisen und kommt allenfalls zusammen mit weiteren, durch Beweismittel belegten Indizien zum Tragen.
“Mise en œuvre d’une expertise (violation de l’art. 183 CPC) 5.1 Les appelants contestent le rejet, par les premiers juges, de leur requête de mise en œuvre d’une expertise. 5.2 5.2.1 Aux termes de l’art. 183 al. 1 CPC, le tribunal peut, à la demande d’une partie ou d’office, demander une expertise à un ou plusieurs experts. Il entend préalablement les parties. 5.2.2 Selon la législation en vigueur au moment où les premiers juges ont statué et la jurisprudence, il convient de bien distinguer l’expertise judiciaire de l’expertise privée, la première étant ordonnée par le tribunal et constituant un moyen de preuve, la deuxième étant demandée par une partie directement à un expert et n’a qu’une valeur d’allégation de partie (ATF 141 III 422 consid. 3.6 ; Schweizer, in Bohnet/Haldy/Jeandin/Schweizer/Tappy [éd.], Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR-CPC], n. 2a ad art. 183 CPC). Le législateur a modifié l’art 177 CPC au 1er janvier 2025 et érige désormais l’expertise privée en titre. La novelle est immédiatement applicable aux procédures en cours (art. 407f CPC). A l’aune de cette disposition modifiée, l’expertise privée, en tant que moyen de preuve, est soumise à la libre appréciation des preuves du tribunal (art. 157 CPC). Parmi les circonstances à prendre en compte pour apprécier la valeur probante de l’expertise privée, le Message du Conseil fédéral mentionne la question des liens entre la partie et l’expert, les circonstances de l’attribution du mandat, la procédure et le déroulement de l’expertise, ou encore les compétences de l’expert (Message CPC 2020, FF 2020 2607 ss, p. 2660). La question de savoir si cette novelle doit s’appliquer aux expertises privées invoquées dans le cas d’espèce – soit si celles-ci n’ont qu’une valeur d’allégations de partie ou constituent des titres – n’est pas évidente, compte tenu notamment de la notion de « procédures en cours » contenue à l’art.”
“consid. 3.2). Per soddisfare tale onere probatorio, esso deve prevalersi dei mezzi di prova enunciati esaustivamente all'art. 168 CPC. Le perizie private sono considerate documenti, ovvero atti idonei a provare fatti giuridicamente rilevanti, ai sensi dell'art. 177 CPC (applicabile giusta l'art. 407f CPC, disposizione transitoria della modifica del 17 marzo 2023, anche ai procedimenti pendenti al momento della sua entrata in vigore, il 1º gennaio 2025; cfr. inoltre art. 157 CPC). Se l'assicuratore riesce, nell'ambito della controprova, a suscitare notevoli dubbi concernenti l'esposizione dei fatti dell'assicurato, la prova principale di quest'ultimo si ritiene fallita (DTF 130 III 321 consid. 3.4; TF 4A_183/2022 del”
“Il appartient au plaideur qui entend les invoquer devant l'instance d'appel de démontrer qu'il a fait preuve de la diligence requise, ce qui implique notamment d'exposer précisément les raisons pour lesquelles le fait ou le moyen de preuve n'a pas pu être produit en première instance (ATF 144 III 349 consid. 4.2.1). La Cour examine d'office la recevabilité des faits et moyens de preuve nouveaux, ainsi que des conclusions nouvelles, en appel (Reetz/Hilber, in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3ème éd., 2016, n. 26 ad art. 317 CPC). 2.1.2 Les faits notoires ne doivent être ni allégués ni prouvés (art. 151 CPC). Pour être notoire, un renseignement ne doit pas être constamment présent à l'esprit; il suffit qu'il puisse être contrôlé par des publications accessibles à chacun (ATF 143 IV 380 consid. 1.1.1). En ce qui concerne internet, seules les informations bénéficiant d'une empreinte officielle (par ex: Office fédéral de la statistique, inscriptions au Registre du commerce, cours de change, horaire de train des CFF, etc.) peuvent être considérées comme notoires, car facilement accessibles et provenant de sources non controversées (ATF 143 IV 380 cité consid. 1.2). 2.1.3 Un témoignage écrit (ou déposition écrite), bien que constituant un titre (art. 177 CPC), a une valeur probante limitée tant que son contenu n'a pas été confirmé par d'autres moyens de preuve. En procédure ordinaire, de tels écrits ne sont pas des moyens de preuve valables et ils doivent être exclus dans le cadre d'une appréciation anticipée admissible des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 5A_723/2017 du 17 décembre 2018 consid. 7.4.2; Dolge, Basler Kommentar, Zivilprozessordnung, n° 12 ad art. 177 CPC). 2.2 En l'espèce, les premières pièces nouvelles produites par l'appelante concernent un entretien téléphonique qui aurait eu lieu entre sa représentante et le second administrateur de l'intimée au mois d'avril 2022. Les explications de l'appelante selon lesquelles l'enregistrement de cet entretien n'aurait été que fortuitement retrouvé sur un support informatique à la fin du mois de décembre 2023 ne sont cependant étayées que par un témoignage écrit daté du 8 janvier 2024, lequel constitue certes un titre en principe recevable, mais qui est cependant dénué de force probante intrinsèque.”
“1 hat das Bundesgericht diese langjährige Praxis dahingehend geändert, dass die Herabsetzung des Beweismasses für eine behauptete Arbeitsunfähigkeit nicht gelte, da diese ohne Weiteres mit einem entsprechenden Zeugnis bewiesen werden könne. Diesbezüglich gelte das ordentliche Beweismass der vollen Überzeugung (ebenso im Urteil des Bundesgerichts vom 13. September 2021, 4A_144/2021, E. 5.2). An der Beweislast der anspruchsberechtigten Person ändert nichts, dass die Versicherung zunächst Taggelder ausbezahlt hat. Macht letztere geltend, die Umstände hätten sich geändert oder die Leistungen seien von vornherein zu Unrecht erbracht worden und die versicherte Person sei (wieder) arbeitsfähig, so hat die anspruchsberechtigte Person zu beweisen, dass sie (weiterhin) arbeitsunfähig ist und daher Anspruch auf Taggelder hat. Im Falle der Beweislosigkeit trägt mithin nicht die Versicherung, sondern die anspruchsberechtigte Person die Beweislast (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 17. August 2015, 4A_246/2015, E. 2.2 mit Hinweis). Im Zivilprozess stellt ein Privatgutachten – im geltenden Recht (vgl. jedoch Art. 177 ZPO in der Fassung per 1. Januar 2025, wonach private Gutachten der Parteien unter den Urkundenbegriff fallen sollen) – kein Beweismittel, sondern eine blosse Parteibehauptung dar. Bewiesen werden müssen nur Tatsachenbehauptungen, die ausdrücklich bestritten sind. Bestreitungen sind so konkret zu halten, dass sich bestimmen lässt, welche einzelnen Behauptungen damit bestritten werden. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass der Wahrheitsgehalt einer bestimmten und konkreten gegnerischen Behauptung infrage gestellt wird. Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, sind meist besonders substantiiert. Entsprechend genügt eine pauschale Bestreitung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substantiieren, welche einzelnen Tatsachen sie konkret bestreitet. Wird jedoch eine Tatsachenbehauptung von der Gegenpartei substantiiert bestritten, so vermögen Parteigutachten als reine Parteibehauptungen diese allein nicht zu beweisen. Als Parteibehauptungen vermögen sie allenfalls zusammen mit – durch Beweismittel nachgewiesenen – Indizien den Beweis zu erbringen.”
In summarischen Verfahren erfolgt die Beweisführung grundsätzlich durch Urkunden (Art. 177 ZPO). Typische Urkunden, die die Voraussicht einer Forderung belegen können, sind z.B. Auszüge aus dem Grundbuch, Werkverträge, Rapporten bzw. Baustellenberichte, Offerten/Devis, Rechnungen, Mahnungen sowie bildliche Belege wie Fotos oder Pläne. Soweit es nur auf die Vorausscheinsvraisssemblance ankommt, ist der Gesuchsteller nicht strikt auf gesetzliche Beweismittel beschränkt; eine glaubwürdige und plausible Behauptung kann unter den gegebenen Umständen bereits ausreichend sein.
“En cas de doute, lorsque les conditions de l'inscription sont incertaines, en particulier en présence d'une situation de fait ou de droit qui mérite un examen plus ample que celui auquel il peut être procédé dans le cadre d'une instruction sommaire, le juge doit ordonner l'inscription et renvoyer la décision à cet égard au juge du fond (ATF 102 Ia 81 consid. 2b/bb; arrêts TF 5A_420/2014 du 27 novembre 2014 consid. 3.2; 5A_777/2009 du 1er février 2010 consid. 4.1 et 5A_227/2007 du 11 janvier 2008 consid. 2.1; Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 3e éd. 2008, n. 1394; cf. ég. Bohnet, Le nouveau droit de l'hypothèque légale des artisans et entrepreneurs, 2012, n. 72). Il appartient au requérant de rendre vraisemblable le montant de sa créance, en se référant soit à la rémunération prévue contractuellement, soit à la valeur des prestations fournies en régie au sens de l'art. 374 CO (Schumacher, n. 462 ss et 547 ss). En procédure sommaire, la preuve est en principe apportée par titres (art. 177 CPC). En matière d'hypothèque légale des artisans et des entrepreneurs, on pense avant tout aux extraits du registre foncier, au contrat d'entreprise, aux rapports de chantier, aux devis, factures, rappels et autres documents propres à démontrer les travaux effectués et la créance en résultant, comme des photos ou des plans (Bohnet, n. 73). Cela étant, dans la mesure où la preuve se restreint ici à la vraisemblance, le requérant n'est pas limité aux moyens de preuve légaux: s'il semble digne de foi et que ses allégués sont plausibles, son affirmation peut déjà suffire (Bohnet, n. 76). 2.3. Dans un premier grief d'ordre procédural qu'il s'impose d'examiner en priorité, l'appelante se plaint d'une violation de son droit d'être entendue, ce sous plusieurs angles. 2.3.1. Elle allègue tout d'abord que le Président du Tribunal a refusé ses réquisitions tendant à l'audition de témoins. Il ressort en effet de sa détermination du 6 mars 2020 que A.________ SA a requis l'audition de témoins, ensuite de quoi l'intimée a déposé une réplique spontanée le 24 mars 2020.”
“En cas de doute, lorsque les conditions de l'inscription sont incertaines, en particulier en présence d'une situation de fait ou de droit qui mérite un examen plus ample que celui auquel il peut être procédé dans le cadre d'une instruction sommaire, le juge doit ordonner l'inscription et renvoyer la décision à cet égard au juge du fond (ATF 102 Ia 81 consid. 2b/bb; arrêts TF 5A_420/2014 du 27 novembre 2014 consid. 3.2; 5A_777/2009 du 1er février 2010 consid. 4.1 et 5A_227/2007 du 11 janvier 2008 consid. 2.1; Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 3e éd. 2008, n. 1394; cf. ég. Bohnet, Le nouveau droit de l'hypothèque légale des artisans et entrepreneurs, 2012, n. 72). Il appartient au requérant de rendre vraisemblable le montant de sa créance, en se référant soit à la rémunération prévue contractuellement, soit à la valeur des prestations fournies en régie au sens de l'art. 374 CO (Schumacher, n. 462 ss et 547 ss). En procédure sommaire, la preuve est en principe apportée par titres (art. 177 CPC). En matière d'hypothèque légale des artisans et des entrepreneurs, on pense avant tout aux extraits du registre foncier, au contrat d'entreprise, aux rapports de chantier, aux devis, factures, rappels et autres documents propres à démontrer les travaux effectués et la créance en résultant, comme des photos ou des plans (Bohnet, n. 73). Cela étant, dans la mesure où la preuve se restreint ici à la vraisemblance, le requérant n'est pas limité aux moyens de preuve légaux: s'il semble digne de foi et que ses allégués sont plausibles, son affirmation peut déjà suffire (Bohnet, n. 76). 2.3. Dans un premier grief d'ordre procédural qu'il s'impose d'examiner en priorité, l'appelante se plaint d'une violation de son droit d'être entendue, ce sous plusieurs angles. 2.3.1. Elle allègue tout d'abord que le Président du Tribunal a refusé ses réquisitions tendant à l'audition de témoins. Il ressort en effet de sa détermination du 6 mars 2020 que A.________ SA a requis l'audition de témoins, ensuite de quoi l'intimée a déposé une réplique spontanée le 24 mars 2020.”
“En cas de doute, lorsque les conditions de l'inscription sont incertaines, en particulier en présence d'une situation de fait ou de droit qui mérite un examen plus ample que celui auquel il peut être procédé dans le cadre d'une instruction sommaire, le juge doit ordonner l'inscription et renvoyer la décision à cet égard au juge du fond (ATF 102 Ia 81 consid. 2b/bb; arrêts TF 5A_420/2014 du 27 novembre 2014 consid. 3.2; 5A_777/2009 du 1er février 2010 consid. 4.1 et 5A_227/2007 du 11 janvier 2008 consid. 2.1; Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 3e éd. 2008, n. 1394; cf. ég. Bohnet, Le nouveau droit de l'hypothèque légale des artisans et entrepreneurs, 2012, n. 72). Il appartient au requérant de rendre vraisemblable le montant de sa créance, en se référant soit à la rémunération prévue contractuellement, soit à la valeur des prestations fournies en régie au sens de l'art. 374 CO (Schumacher, n. 462 ss et 547 ss). En procédure sommaire, la preuve est en principe apportée par titres (art. 177 CPC). En matière d'hypothèque légale des artisans et des entrepreneurs, on pense avant tout aux extraits du registre foncier, au contrat d'entreprise, aux rapports de chantier, aux devis, factures, rappels et autres documents propres à démontrer les travaux effectués et la créance en résultant, comme des photos ou des plans (Bohnet, n. 73). Cela étant, dans la mesure où la preuve se restreint ici à la vraisemblance, le requérant n'est pas limité aux moyens de preuve légaux: s'il semble digne de foi et que ses allégués sont plausibles, son affirmation peut déjà suffire (Bohnet, n. 76). 2.3. Dans un premier grief d'ordre procédural qu'il s'impose d'examiner en priorité, l'appelante se plaint d'une violation de son droit d'être entendue, ce sous plusieurs angles. 2.3.1. Elle allègue tout d'abord que le Président du Tribunal a refusé ses réquisitions tendant à l'audition de témoins. Il ressort en effet de sa détermination du 6 mars 2020 que A.________ SA a requis l'audition de témoins, ensuite de quoi l'intimée a déposé une réplique spontanée le 24 mars 2020.”
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