Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. März 2023 (Verbesserung der Praxistauglichkeit und der Rechtsdurchsetzung), in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2023 491;BBl 2020 2697). ↩
49 commentaries
Bei gegenüberstehenden Klage- und Widerklagebegehren richtet sich der Streitwert nach dem höheren der beiden Rechtsbegehren. Soweit mehrere Ansprüche objektiv geltend gemacht werden (kumulativ oder eventualiter) werden die Beträge zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen; massgeblich ist der letzte Stand der vorgerichtlich und bis zur Eröffnung des erstinstanzlichen Entscheids vorgebrachten Erklärungen. Bei der Festsetzung des Streitwerts sind unzutreffende Hinzurechnungen (z. B. nicht zu berücksichtigende Verfahrenskosten) zu berichtigen.
“Zur Berechnung des erforderlichen Streitwertes wird auf die zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren abgestellt. Massgebend sind damit die bis zur Eröffnung des erstinstanzlichen Entscheides vorgebrachten Erklärungen der Parteien und nicht der erstinstanzliche Entscheid selbst, die Rechtsmittelanträge oder die Parteierklärungen im Rechtsmittelverfahren (Reetz/Theiler, in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 208 N. 39 f.). Bei einer Mietzinsanpassung entspricht der Streitwert der jährlichen Differenz zwischen altem und neuem Mietzins, multipliziert mit zwanzig, sofern der Vertrag auf unbestimmte Dauer lautet (Art. 92 Abs. 2 ZPO). Bei objektiver Geltendmachung mehrerer Ansprüche durch eine Klage, sei es kumulativ oder eventualiter durch Stellung von Haupt- und Eventualbegehren und subjektiver Klagehäufung (Art. 71 Abs. 1 ZPO) werden die Rechtsbegehren zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 93 Abs. 1 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Im vorliegenden Fall ersuchte der Berufungskläger um Festsetzung des Anfangsmietzinses, um Rückerstattung der zu viel bezahlten Mietzinsen, um Herabsetzung des Mietzinses sowie um Rückerstattung zu viel bezahlter Heiz- und Nebenkosten. Die Vorinstanz setzte den Streitwert auf CHF 72‘135.05 fest. Der festgelegte Streitwert muss allerdings doppelt berichtigt werden. Einerseits hat die Vorinstanz für die Rückerstattung zu viel bezahlter Heiz- und Nebenkosten einen Betrag von CHF 11'844.25 berücksichtigt, anstatt CHF 18'844.25, die der Berufungskläger infolge geänderter Rechtsbegehren geltend machte (act. 36). Andererseits hat sie den Aufwand für das Schlichtungsverfahren von CHF 1'732.80 zum Streitwert hinzugerechnet, obwohl ein solcher nicht zu berücksichtigen ist (Leuenberger/Uffer-Tobler, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2016, Art. 73 N. 13). Der Streitwert beträgt somit CHF 77'399.25 (39’840+14’525+4’190+18'844.25), so dass die Berufung zulässig ist.”
“Pour le surplus, l'entrepreneur ne démontrait pas avoir subi un quelconque dommage supplémentaire, justifiant de réclamer un montant de 1'300 fr. à la seule personne de B______. Partant, il convenait de faire droit aux conclusions de celle-ci sur ce point et de constater l'inexistence de la créance ainsi déduite en poursuite. L'admission de la demande dans cette seule mesure ne justifiait cependant pas de faire interdiction à l'Office des poursuites de communiquer les poursuites litigieuses à des tiers, ce d'autant que les numéros de poursuites indiqués dans les conclusions des maîtres d'ouvrage étaient erronés. EN DROIT 1. 1.1 Dans les affaires patrimoniales, l'appel est recevable contre les décisions finales de première instance lorsque la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 1 et 2 CPC). En l'espèce, la valeur litigieuse devant le Tribunal s'établissait en dernier lieu à 11'839 fr. 85 au moins (10'539 fr. 85 + 1'300 fr., cf. art. 94 al. 1 CPC), de sorte que la voie de l'appel est ouverte. Interjeté dans le délai utile de trente jours suivant la notification du jugement querellé et selon la forme prescrite par la loi (art. 130, 131, 142 al. 1 et 311 al. 1 CPC), l'appel est recevable. 1.2 La compétence ratione loci et materiae des tribunaux genevois n'est, à juste titre, pas contestée par les parties, au vu des poursuites intentées à Genève (art. 85a al. 1 LP), étant précisé que les appelants ne persistent pas à solliciter en appel la condamnation de l'intimé à leur payer 1'200 fr. à titre de dommage supplémentaire. 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC), dans la limite des griefs suffisamment motivés qui sont formulés (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4 et les références citées). 1.4 La valeur litigieuse étant inférieure à 30'000 fr., la procédure simplifiée est applicable (art. 243 al. 1 CPC). 2. Les appelants reprochent au Tribunal de ne pas avoir constaté l'inexistence de la créance déduite en poursuite par l'intimé, au motif qu'ils n'auraient pas prouvé que l'ouvrage réalisé par ce dernier était affecté de défauts, ni démontré le dommage résultant de l'élimination de tels défauts par des tiers.”
Partei(en) und Vorinstanz gingen hier von einem Streitwert von über CHF 30'000 aus.
“Die Berufung ist zulässig gegen erstinstanzliche Endentscheide, wobei der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren in vermögensrechtlichen Angelegenheiten mindestens CHF 10'000.00 betragen muss (Art. 308 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Der Streitwert von CHF 10'000.00 wird vorliegend übertroffen, gehen doch beide Parteien und auch die Vorinstanz von einem Streitwert von über CHF 30'000.00 sowohl für die Klage als auch für die Widerklage aus (act. A.1, Rz. 5; act. A.4, Rz. 4, act. B.5, Ziff. 5.2; RG act. I./2, II.A., Ziff. 6; RG act. I./4).”
In der Praxis des Sozialversicherungsgerichts wird bei einem Streitwert über CHF 30'000 das Grundhonorar in der Regel um mindestens 2% des Streitwerts erhöht. Dies knüpft an die Bestimmung an, dass sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren bestimmt (vgl. Art. 94 Abs. 1 ZPO).
“7 Stunden geht weit über das hinaus, was vom Sozialversicherungsgericht in vergleichbaren Klageverfahren üblicherweise als angemessene Parteientschädigung zugesprochen wird. Die ungekürzte Verfügung dieses Aufwandes liesse sich daher unter dem Gesichtspunkt der Gleichberechtigung nicht rechtfertigen. 2.2.4. Nach dem Gesagten ist die Parteientschädigung in vorliegendem Fall somit wie folgt festzulegen: Es handelt sich hier sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher Hinsicht um ein durchschnittlich kompliziertes Verfahren mit zwei Rechtsschriften. Auch der sich im Normspektrum befindliche Aktenumfang lässt keine anderweitige Betrachtungsweise zu. Wie dargelegt, wird ein solch durchschnittliches Verfahren mit Fr. 3'750.00 honoriert, wobei aufgrund der durchgeführten Hauptverhandlung vom 2. November 2020 praxisgemäss ein Zuschlag von Fr. 750.00 zu erfolgen hat und das Grundhonorar somit Fr. 4'500.00 beträgt. Bei der Festlegung der Parteientschädigung ist ferner wie erwähnt der Streitwert zu berücksichtigen (vgl. E. 2.1 hiervor), welcher sich nach dem Rechtsbegehren bestimmt (vgl. Art. 94 Abs. 1 ZPO). Gemäss Klage vom 7. Februar 2019 beläuft sich der Streitwert auf Fr. 40'698.60. Liegt der Streitwert wie hier auf über Fr. 30'000.00 wird die Parteientschädigung gemäss der Praxis des Sozialversicherungsgerichts in der Regel um mindestens 2% des Streitwertes erhöht. Diesem Grundsatz folgend ist das Grundhonorar von Fr. 4'500.00 folglich um Fr. 800.00 zu erhöhen, woraus ein Honorar von Fr. 5'300.00 resultiert. Hiervon kann gemäss § 8 Abs. 4 lit. c HoR bei Beendigung des Verfahrens ohne Entscheid, worunter auch der Klagerückzug fällt (vgl. Art. 241 ZPO), ein Abzug bis zu insgesamt 50% gemacht werden. In Anbetracht dessen, dass bereits eine Hauptverhandlung und ein doppelter Schriftenwechsel erfolgten, fällt lediglich ein niederprozentiger Abzug in Betracht, welcher vorliegend auf 10% und somit auf Fr. 530.00 festzusetzen ist. 2.2.5. Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass die Beklagte Anspruch auf eine Parteientschädigung von Fr. 4'770.00 (Fr. 4'500.00 + Fr. 800.00 Fr. 530.00) inklusive Auslagen zuzüglich Mehrwertsteuer von Fr.”
Die Addition der Streitwerte dient — wo Klage und Widerklage sich nicht gegenseitig ausschliessen — dazu, für die Kostenbemessung den tatsächlichen wirtschaftlichen Wert des Verfahrens zu erfassen. Diese Betrachtungsweise findet Anwendung bei der Festsetzung von Gebühren und bei der anteilsmässigen Verteilung der Kosten gemäss Art. 106 Abs. 2 ZPO.
“L'art. 106 al. 2 CPC prescrit de répartir les frais lato sensu - i.e les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC) - selon le sort de la cause lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause. La répartition doit être proportionnelle à la mesure dans laquelle chaque partie a succombé (DENIS TAPPY, in Commentaire romand, 2e éd. 2019, n° 33 ad art. 106 CPC). Pour déterminer cette proportion, il faut généralement comparer ce que chaque partie a obtenu par rapport aux conclusions litigieuses. Lorsque celles-ci émanent d'une demande principale et d'une demande reconventionnelle qui ne s'excluent pas mutuellement, le juge doit en principe additionner les valeurs litigieuses respectives et examiner ce qu'obtient finalement chaque partie à l'aune de cette somme globale (cf. art. 94 al. 2 CPC; RÜEGG/RÜEGG, in Basler Kommentar, 3e éd. 2017, n° 4 ad art. 106 CPC; DAVID JENNY, in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3e éd. 2016 [Sutter-Somm et alii éd.], n° 11 ad art. 106 CPC; MARTIN STERCHI, in Berner Kommentar, 2012, n° 9 ad art. 106 CPC; cf. aussi TAPPY, op. cit., n° 22 ad art. 94 CPC). La même règle prévaut habituellement pour les dépens de la procédure de recours au Tribunal fédéral (cf. art. 68 al. 1 et 2 LTF en lien avec l'art. 3 al. 2 [2e phrase] du Règlement sur les dépens alloués à la partie adverse [...], RS 173.110.210.3; BERNARD CORBOZ, in Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, n° 42 ad art. 68 LTF).”
“und 5A_695/2013 vom 15. Juli 2014 Erw. 7.2; Urteil HG200190 vom 3. Oktober 2023 Erw. 7.1). Massgeblicher Hauptanspruch ist derjenige ge- mäss Rechtsbegehren Ziff. 1 der Widerklage, um welchen es im Übrigen betrags- mässig auch in den von der Beklagten angeführten Verfahren gegen ihre Kunden gehen wird. Der Streitwert des Auskunftsbegehrens ist folglich auf rund 10% von CHF 10'941'179.20, somit auf CHF 1'100'000.–, festzusetzen (Art. 91 Abs. 2 ZPO). Dem Rechtsbegehren Ziff. 2 kommt kein eigenständiger Streitwert zu. Zur Bestimmung der Prozesskosten werden sodann die Streitwerte der Klage und der Widerklage zusammengerechnet, sofern diese sich nicht gegenseitig aussch- liessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Art. 94 Abs. 2 ZPO bezweckt, bei der Bestimmung der Prozesskosten dem tatsächlichen wirtschaftlichen Wert des Prozesses Rech- nung zu tragen (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7221, S. 7292), weshalb im Unterschied zu Art. 51 BGG eine wirt- schaftliche Betrachtungsweise massgebend ist (Urteile HG180062 vom”
“Ausgangsgemäss wird der Beschwerdeführer für das zweitinstanzliche Ver- fahren kosten- und entschädigungspflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Ausgehend von einem für die Prozesskosten massgebenden Streitwert von Fr. 120'416.60 (Fr. 88'415.60 + Fr. 2'000.– + Fr. 30'001.–; Art. 94 Abs. 2 ZPO) und in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 9 Abs. 1 GebV OG ist die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 1'500.– festzusetzen. Die dem Beschwerdeführer aufzuerlegende Parteientschädigung ist, ausgehend vom erwähnten Streitwert sowie in Anwendung von § 13 Abs. 1 und 4 i.V.m. § 4 Abs. 1 und 2 AnwGebV, auf Fr. 2'000.– (inkl. MwSt.) festzusetzen. Es wird beschlossen:”
Sind Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessend, ist deren Streitwert zusammenzurechnen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Die Verteilung der Verfahrenskosten erfolgt danach grundsätzlich proportional zum Erfolg der Parteien; in der Praxis wird ein nur geringfügiges Unterliegen oft nicht berücksichtigt, während bei einem nahezu vollständigen Obsiegen der Gegenpartei – in der Praxis etwa bei über rund 98% der Streitwertsumme – die gesamten Kosten der unterliegenden Partei auferlegt werden können. Ebenfalls üblich ist eine gegenseitige Kompensation der Anwaltskosten/Dépens entsprechend dem jeweiligen Teilerfolg.
“Faute de critique motivée contre la motivation du premier juge (art. 311 al. 1 CPC), la Cour n'entrera pas en matière sur ce point. 12. 12.1 Si l'instance d'appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais de la première instance (art. 318 al. 3 CPC). Dès lors que la quotité des frais de première instance, soit 10'681 fr. 65, n'a pas été remise en cause en appel et que celle-ci a été arrêtée conformément aux règles légales, le jugement entrepris sera confirmé sur ce point. Toutefois, compte tenu de l'issue du litige, il s'agit de statuer à nouveau sur leur répartition. En première instance, l'intimée avait chiffré ses conclusions à 2'839'058 fr.; l'appelante avait, pour sa part, émis des prétentions reconventionnelles totalisant 75'105 fr. 75. Au terme de la présente procédure d'appel, l'intimée a entièrement succombé dans ses conclusions principales et l'appelante a obtenu un peu plus de la moitié de ses conclusions reconventionnelles. Dans la mesure où l'appelante obtient gain de cause sur plus de 98% de la valeur litigieuse totale (cf. art. 94 al. 2 CPC), il se justifie de mettre l'intégralité des frais judiciaires de première instance à la charge de l'intimée. Les chiffres 13, 15 et 16 du jugement entrepris seront dès lors annulés et il sera statué en ce sens. 12.2 Les frais judiciaires d'appel et d'appel joint seront arrêtés, compte tenu de la valeur litigieuse de chacun des appels et de l'importance du travail généré par les écritures des parties, à 14'500 fr. au total (art. 71 RTFMC) et compensés avec les avances de frais fournies (par l'appelante à hauteur de 4'500 fr. et par l'intimée à hauteur de 10'000 fr.), qui restent acquise à l'Etat de Genève (art. 111 al. 1 CPC). Pour les mêmes motifs que susmentionnés, lesdits frais seront intégralement mis à la charge de l'intimée. Celle-ci sera dès lors condamnée à rembourser à l'appelante l'avance de frais qu'elle a effectuée. Il n'est pas alloué de dépens devant la juridiction des prud'hommes (art. 22 al. 2 LaCC). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre des prud'hommes, groupe 4 : A la forme : Déclare recevables l'appel et l'appel joint formés respectivement par A______ et B______ contre le jugement JTPH/176/2021 rendu le 17 mai 2021 par le Tribunal des prud'hommes dans la cause C/524/2018.”
“A teneur de l’art. 106 CPC, les frais sont mis à la charge de la partie succombante (al. 1). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (al. 2). La répartition doit être proportionnelle à la mesure dans laquelle chaque partie a succombé. Pour déterminer cette proportion, il faut généralement comparer ce que chaque partie a obtenu par rapport aux conclusions litigieuses (TF 4D_11/2021 du 1er juin 2021 consid. 2.2 et les réf. citées). En pratique, le fait de succomber de manière minime, de quelques pourcents, n’est généralement pas pris en considération (TF 4A_207/2015 du 2 septembre 2015 consid. 3.1 ; TF 4A_364/2013 du 5 mars 2014 consid. 18). Lorsque les conclusions émanent d'une demande principale et d'une demande reconventionnelle qui ne s'excluent pas mutuellement, le juge doit en principe additionner les valeurs litigieuses respectives et examiner ce qu'obtient finalement chaque partie à l'aune de cette somme globale (cf. art. 94 al. 2 CPC ; TF 4D_11/2021 précité consid. 2.2 et les réf. citées). Lorsqu'aucune des parties représentées par un avocat n'obtient entièrement gain de cause, il faut se souvenir que chacune d'elles a encouru des frais d'avocat et dispose en principe contre l'autre d'une créance en paiement de dépens réduits, proportionnelle à son gain partiel dans le procès. Logiquement, il est procédé à une compensation entre ces créances respectives (TF 4D_11/2021 précité consid. 2.4 et les réf. citées). 12.2.3 En l’occurrence, les juges de première instance ont considéré qu’aucune des parties n’obtenait entièrement gain de cause, les frais devant ainsi être répartis selon le sort de la cause. Vu l’issue du litige, il convenait de mettre ¼ des frais judiciaires – y compris les dépens – à la charge de L.________ et ¾ desdits frais à la charge de H.________. Cette appréciation ne prête pas le flanc à la critique et n’est d’ailleurs pas critiquée par les parties. Au demeurant, à l’issue de la procédure de deuxième instance, le jugement entrepris est quasiment intégralement confirmé, H.”
Bei sich gegenüberstehenden Klage- und Widerklageforderungen wird in der Praxis der höhere geltend gemachte Anspruch als massgeblicher Streitwert festgestellt; dies entspricht der Anwendung von Art. 94 Abs. 1 ZPO in den zitierten Entscheiden.
“Compte tenu de l'issue du litige sur ce point, la recevabilité de la conclusion de l'appelant tendant à la correction de la masse brute partageable peut demeurer indécise. 12. 12.1 Si l'instance d'appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais de la première instance (art. 318 al. 3 CPC). 12.1.1 Conformément à l'art. 95 CPC, les frais comprennent les frais judiciaires et les dépens (al. 1). Les frais judiciaires comprennent notamment l'émolument forfaitaire de conciliation, l'émolument forfaitaire de décision et les frais d'administration des preuves (al. 2). L'art. 17 RTFMC prévoit que l'émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse. Selon l'art. 91 al. 1 CPC, la valeur du litige est déterminée par les conclusions. Les intérêts et les frais de la procédure en cours ou d'une éventuelle publication de la décision et, le cas échéant, la valeur résultant des conclusions subsidiaires ne sont pas pris en compte. Lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (art. 94 al. 1 CPC). Lorsqu'elles ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2). L'on considère que les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas au sens de l'art. 94 al. 2 CPC lorsque le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (Tappy, in Code de procédure civile, Commentaire romand, 2ème éd. 2019, n. 20 et 22 ad art. 94 CPC ainsi que les exemples cités). La valeur litigieuse d'une action en nullité d'un testament correspond au montant supplémentaire qui échera au demandeur en cas de victoire. Si c'est un héritier légal qui agit, il s'agit de la part qu'il recevrait si les biens de la succession devaient être partagés selon les règles de la succession légale (ATF 78 II 181, JdT 1952 I 502 : un quart du legs attaqué; 81 II 413 c. 1, JdT 1956 I 546 : trois quarts de la valeur nette de la succession, sous déduction de la valeur brute de l'usufruit qui la grève; arrêt du Tribunal fédéral 5A_763/2018 du 1er juillet 2019 consid.”
“Pour le surplus, l'entrepreneur ne démontrait pas avoir subi un quelconque dommage supplémentaire, justifiant de réclamer un montant de 1'300 fr. à la seule personne de B______. Partant, il convenait de faire droit aux conclusions de celle-ci sur ce point et de constater l'inexistence de la créance ainsi déduite en poursuite. L'admission de la demande dans cette seule mesure ne justifiait cependant pas de faire interdiction à l'Office des poursuites de communiquer les poursuites litigieuses à des tiers, ce d'autant que les numéros de poursuites indiqués dans les conclusions des maîtres d'ouvrage étaient erronés. EN DROIT 1. 1.1 Dans les affaires patrimoniales, l'appel est recevable contre les décisions finales de première instance lorsque la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 1 et 2 CPC). En l'espèce, la valeur litigieuse devant le Tribunal s'établissait en dernier lieu à 11'839 fr. 85 au moins (10'539 fr. 85 + 1'300 fr., cf. art. 94 al. 1 CPC), de sorte que la voie de l'appel est ouverte. Interjeté dans le délai utile de trente jours suivant la notification du jugement querellé et selon la forme prescrite par la loi (art. 130, 131, 142 al. 1 et 311 al. 1 CPC), l'appel est recevable. 1.2 La compétence ratione loci et materiae des tribunaux genevois n'est, à juste titre, pas contestée par les parties, au vu des poursuites intentées à Genève (art. 85a al. 1 LP), étant précisé que les appelants ne persistent pas à solliciter en appel la condamnation de l'intimé à leur payer 1'200 fr. à titre de dommage supplémentaire. 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC), dans la limite des griefs suffisamment motivés qui sont formulés (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4 et les références citées). 1.4 La valeur litigieuse étant inférieure à 30'000 fr., la procédure simplifiée est applicable (art. 243 al. 1 CPC). 2. Les appelants reprochent au Tribunal de ne pas avoir constaté l'inexistence de la créance déduite en poursuite par l'intimé, au motif qu'ils n'auraient pas prouvé que l'ouvrage réalisé par ce dernier était affecté de défauts, ni démontré le dommage résultant de l'élimination de tels défauts par des tiers.”
“En tout état, le caractère ad explorandum de l'administration de cette preuve est rendu très vraisemblable par le fait que les documents requis sont relatifs à l'exercice 2014, soit une période sans aucun lien avec les faits à prouver, consistant dans la création artificielle de difficultés financières chez A______ SA par des prêts fictifs en faveur G______ LTD afin de justifier des retards de paiement de salaire entre 2017 et 2018. Le recours sera par conséquent également admis en tant qu'il vise l'annulation du chiffre 6 du dispositif de l'ordonnance entreprise. 3.5.2.5 En définitive, les chiffres 1, 2, 4, 5 et 6 de l'ordonnance entreprise seront annulés et le recours rejeté pour le surplus. 4. La recourante s'est interrogée sur la pratique du Tribunal consistant à demander une copie numérisée du dossier, sans toutefois prendre de conclusions à cet égard. La Chambre n'est donc pas formellement saisie de cet objet et s'abstiendra de statuer. Elle rappellera néanmoins ici que la communication électronique entre les parties et le Tribunal est exhaustivement régie par les art. 130 al. 2 et 139 CPC ainsi que la réglementation accessoire. 5. La valeur litigieuse au stade du recours étant supérieure à 50'000 fr. (art. 94 al. 1 CPC), il sera perçu des frais judiciaires (art. 71 RTFMC). Ils seront fixés à 1'000 fr. au vu de l'enjeu du recours et de l'activité nécessitée par les griefs invoqués (art. 96 et 104 al. 1 et 2, 105 al. 1 CPC; art. 19 LaCC; art. 41 RTFMC), mis à la charge de l'intimé qui succombe dans une large mesure (art. 106 al. 1 CPC) et partiellement compensés avec l’avance de frais de 800 fr. versée par la recourante, laquelle reste acquise à l’Etat de Genève. L'intimé sera condamné à rembourser à la recourante son avance de frais en 800 fr. et à payer à l'Etat de Genève le solde des frais de 200 fr. mis à sa charge (art. 111 al. 1 et 2 CPC). Il n'est pas alloué de dépens de recours ni d'indemnité pour la représentation en justice dans les causes soumises à la juridiction des prud'hommes (art. 22 al. 2 LaCC). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre des prud'hommes, groupe 4: A la forme : Déclare recevable le recours formé par A______ SA contre les chiffres 1, 2, 4, 5, 6 et 19 du dispositif de l'ordonnance d'instruction rendue le 10 juin 2021 par le Tribunal des prud'hommes et figurant au procès-verbal d'audience du même jour dans la cause C/26631/2019.”
“Un tel comportement violait indéniablement le devoir de fidélité et de loyauté envers l’employeur et il doit être qualifié de grave. Dans ces circonstances, le Tribunal, a fixé l’indemnité due à D______ pour licenciement immédiat injustifié à 1'000 fr., montant qui tenait également compte du fait que D______ a débuté une activité indépendante immédiatement après son licenciement. EN DROIT 1. 1.1 L'appel est recevable contre les décisions incidentes de premières instance, dans les affaires patrimoniales si la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins (art. 308 CPC). L'appel, écrit et motivé, est introduit auprès de l'instance d'appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision (art. 311 al. 1 CPC). Les appels, qui respectent les dispositions précitées, sont recevables. Il sera précisé, pour des motifs de clarté, que A______ SA sera désignée ci-après comme l'appelante et l'employé, comme l'intimé. 1.2 La valeur litigieuse en première instance étant supérieure à 30'000 fr. (art. 94 al. 1 CPC), la procédure ordinaire s'applique et le procès est régi par la maxime des débats, qui prévoit que les parties allèguent les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions et produisent les preuves qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC, art. 243 et art. 247 al. 2 CPC a contrario). 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC) dans la limite des griefs qui sont formulés (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4; arrêts du Tribunal fédéral 4A_290/2014 du 1er septembre 2014 consid. 5; 5A_89/2014 du 15 avril 2014 consid. 5.3.2). 2. L'appelante soutient que l'intimé a été engagé comme simple manœuvre polyvalent sans qualification particulière et que lors de la conclusion du contrat, il n'avait fait valoir aucune qualification ou expérience particulières. Il doit être compris de cette argumentation que l'appelante reproche au Tribunal d'avoir considéré que l'intimé devait être considéré comme un ouvrier de classe B et ainsi, que son salaire horaire brut devait être de 26 fr.”
Steht die Hauptklage zum Zeitpunkt der materiellen Behandlung der Widerklage bereits in Rechtskraft, stehen Haupt- und Widerklage nicht mehr gegenüber. In diesem Fall findet Art. 94 ZPO keine Anwendung; der Streitwert der Widerklage ist dann unabhängig von der Hauptklage neu zu bemessen.
“Der Mieter macht in seiner Beschwerde weiter geltend, dass das Zivilgericht bei der Prüfung seiner Zuständigkeit Art. 94 ZPO missachtet habe. Gemäss dieser Bestimmung richtet sich der Streitwert in dem Fall, in welchem sich Haupt- und Widerklage gegenüber stehen, nach dem höheren Rechtsbegehren. Der Mieter macht geltend, dass das Gericht in diesem Sinn auf den Wert der Hauptklage hätte abstellen müssen. Dies hätte dazu geführt, dass auf die Widerklage nicht hätte im vereinfachten Verfahren eingetreten werden dürfen. Die Vermieterin weist in der Beschwerdeantwort zu Recht darauf hin, dass der Mieter die Regel von Art. 94 ZPO in einen unzutreffenden Zusammenhang stellt. Im vorliegenden Fall wurde die Widerklage in dem Zeitpunkt materiell behandelt, als der Entscheid, auf die Hauptklage nicht einzutreten, bereits in Rechtskraft erwachsen war. In diesem Zeitpunkt standen sich somit keine Haupt- und Widerklage mehr gegenüber, und dementsprechend ist auch unter Beachtung von Art. 94 ZPO der Streitwert der Hauptklage für die Bestimmung des Streitwerts der Widerklage nicht mehr relevant. In Bezug auf die Berechnung des Streitwerts der Widerklage kann auf die obigen Ausführungen (E. 4.2) verwiesen werden.”
Gerichtskosten können pauschal festgesetzt und der unterliegenden Partei auferlegt werden, etwa wenn die Berufung abgewiesen wird.
“Die Berufungsbeklagten wurden nicht vernommen (Art. 312 Abs. 1 ZPO), womit keine Parteientschädigung zu sprechen ist. Der Hof erkennt: Die Berufung wird abgewiesen. Der Entscheid des Zivilgerichts des Sensebezirks vom 5. Februar 2024 wird bestätigt. Die Gerichtskosten werden pauschal auf CHF 10'000.- festgesetzt und der A.________ Sàrl auferlegt. Es wird keine Parteientschädigung gesprochen. Zustellung. Dieses Urteil kann innert 30 Tagen nach seiner Eröffnung mit Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen sind in den Art. 72–77 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Freiburg, 5. August 2024/sig Der Präsident Die Gerichtsschreiberin-Berichterstatterin 101 2024 177 10 2017 193 101 2017 209 101 2017 215 101 2021 449 101 2022 175 Art. 308 ZPOart. 308 CPCart. 308 CPC Art. 94 ZPOart. 94 CPCart. 94 CPC Art. 51 BGGart. 51 LTFart. 51 LTF Art. 74 BGGart. 74 LTFart. 74 LTF Art. 311 ZPOart. 311 CPCart. 311 CPC Art. 311 ZPOart. 311 CPCart. 311 CPC Art. 310 ZPOart. 310 CPCart. 310 CPC Art. 316 ZPOart. 316 CPCart. 316 CPC Art. 317 ZPOart. 317 CPCart. 317 CPC Art. 53 ZPOart. 53 CPCart. 53 CPC BGE 135 II 286ATF 135 II 286DTF 135 II 286 BGE 134 I 83ATF 134 I 83DTF 134 I 83 BGE 144 I 11ATF 144 I 11DTF 144 I 11 BGE 137 I 195ATF 137 I 195DTF 137 I 195 BGE 142 II 218ATF 142 II 218DTF 142 II 218 BGE 143 IV 380ATF 143 IV 380DTF 143 IV 380 4A_428/2020 BGE 147 III 419ATF 147 III 419DTF 147 III 419 Art. 2 ZGBart. 2 CCart. 2 CC Art. 2 ZGBart. 2 CCart. 2 CC BGE 143 III 666ATF 143 III 666DTF 143 III 666 Art. 261 ZPOart. 261 CPCart. 261 CPC 101 2017 215 BGE 144 III 388ATF 144 III 388DTF 144 III 388 4A_360/2012 Art. 312 ZPOart. 312 CPCart. 312 CPC BGE 147 III 153ATF 147 III 153DTF 147 III 153 BGE 132 III 268ATF 132 III 268DTF 132 III 268 BGE 123 III 35ATF 123 III 35DTF 123 III 35 BGE 148 III 57ATF 148 III 57DTF 148 III 57 BGE 147 III 153ATF 147 III 153DTF 147 III 153 BGE 144 III 93ATF 144 III 93DTF 144 III 93 Art.”
Bleibt der Prozessstoff beschränkt oder sind nur noch Teile der Begehren streitig, richtet sich der Streitwert nach Art. 94 Abs. 1 ZPO weiterhin nach dem gesamten zuletzt rechtshängig gewesenen Streitgegenstand bzw. nach den zuletzt vor der Vorinstanz aufrechterhaltenen Begehren. Die Vorinstanz kann den Streitwert daher nach allen diesen zuletzt aufrechterhaltenen Begehren festlegen.
“September 2021 schliesst das erstinstanzliche Verfahren ab und stellt daher einen erstinstanzlichen Endentscheid im Sinne von Art. 308 Abs. 1 lit. a ZPO dar. Dieser ist mit Berufung anfechtbar, sofern der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren den Betrag von CHF 10'000.00 übersteigt (Art. 308 Abs. 2 ZPO). Obschon das erstinstanzliche Verfahren auf die Beurteilung der Frage der grundsätzlichen Haftbarkeit des Beklagten beschränkt wurde, bleibt der gesamte Streitgegenstand rechtshängig und bestimmt sich der Streitwert nach den gesamten Begehren, welche zuletzt vor der Vorinstanz streitig waren. Mit anderen Worten wird der Streitwert durch eine Beschränkung des Prozessstoffes nicht beeinflusst (Rickli, Der Streitwert im schweizerischen Zivilprozessrecht, Diss. 2014, Rz. 387; Frey, Grundsätze der Streitwertbestimmung, Diss. 2017, Rz. 197, mit Hinweis auf BGE 133 III 645 E. 2.3 und Art. 51 Abs. 1 lit. c BGG; Reetz/Theiler, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. Aufl., 2016, Art. 308 N 41). Die Vorinstanz legte den Streitwert der gesamten rechtshängigen Streitsache in Anwendung von Art. 94 Abs. 1 ZPO richtig auf CHF 1 Mio. fest (dazu nachstehende Erwägung 6.1), womit die Streitwertgrenze von CHF 10'000.00 erreicht und das angefochtene Urteil mit Berufung anfechtbar ist. Mit der am 7. Februar 2022 bei der Schweizerischen Post zum Versand aufgegebenen Berufung wurde die Rechtsmittelfrist von 30 Tagen seit Zustellung des schriftlich begründeten Entscheids am 6. Januar 2022 unter Berücksichtigung des fristverlängernden Wochenendes gemäss Art. 142 Abs. 3 ZPO gewahrt. Der Kostenvorschuss für das Berufungsverfahren in Höhe von CHF 17'500.00 wurde ebenfalls fristgerecht geleistet. Die drei im Rubrum aufgeführten Erben der verstorbenen Klägerin haben die Erbschaft schriftlich angenommen und erklärt, an ihrer Stelle als Berufungskläger in das vorliegende Verfahren einzutreten. Sie sind zur Rechtsmittelerhebung legitimiert. Die Berufungskläger werden dabei direkt durch Advokat Christian Haidlauf vertreten, zumal das Mandat von Advokat Dr. Claude Schrank als Vertretungsbeistand von A.____ mit deren Tod erloschen ist.”
Sind Haupt- und Widerklage bzw. die jeweiligen Anträge nicht gegenseitig ausschliessend, sind die Streitwerte der einzelnen, sich nicht ausschliessenden Rechtsbegehren für die Bestimmung der Prozesskosten zusammenzurechnen. Eine Nicht-Ausschliesslichkeit liegt insbesondere vor, wenn der Richter eine Forderung unabhängig vom Ausgang der anderen zuerkennen kann; dies gilt auch, wenn der Beklagte kompensationsweise oder mit setzungsähnlichen Einwendungen vorgeht.
“1 der Klägerin auf Zahlung der Konventionalstrafe. Nach der Vereinbarung der Parteien steht ihr der Anspruch auf Zahlung der Kon- ventionalstrafe indessen kumulativ zum Erfüllungsanspruch zu (E. 4.2.2.). Damit schliessen sich die beiden Rechtsbegehren der Klägerin aber gerade nicht ge- genseitig aus, weshalb ihre Streitwerte zusammenzurechnen sind. Der Unterlas- sungsklage kann dabei nicht – wie dies von der Klägerin impliziert wird – ein Streitwert von CHF 0.– zugemessen werden. Vielmehr ist dieser in Anbetracht des für die Einsätze von F._____ vereinbarten Entgelts (E. 4.6.2.4. und E. 5.1.) - 30 - ebenfalls auf CHF 100'000.– festzusetzen. Der Streitwert der klägerischen Rechtsbegehren beträgt folglich gesamthaft CHF 200'000.–. Stehen sich in einem Prozess Klage und Widerklage gegenüber, sind die Streit- werte zur Bestimmung der Prozesskosten zusammenzurechnen, sofern sich Kla- ge und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Vorlie- gend schliessen sich die Klage und die Widerklage nicht gegenseitig aus, wes- halb ihre Streitwerte zu addieren sind und der für die Prozesskosten massgeben- de Streitwert CHF 241'195.25 (CHF 200'000.– zzgl. CHF 41'195.25) beträgt.”
“Le chiffre 1 du jugement querellé sera dès lors annulé et il sera statué dans ce sens. 8. 8.1 Si l'instance d'appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais de la première instance (art. 318 al. 3 CPC). 8.1.1 Conformément à l'art. 95 CPC, les frais comprennent les frais judiciaires et les dépens (al. 1). Les frais judiciaires comprennent notamment l'émolument forfaitaire de conciliation, l'émolument forfaitaire de décision et les frais d'administration des preuves (al. 2). L'art. 17 RTFMC prévoit que l'émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse. Selon l'art. 94 CPC, lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (al. 1). En revanche, lorsque les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2). L'on considère que les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas au sens de l'art. 94 al. 2 CPC lorsque le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (Tappy, Commentaire romand CPC, 2ème éd. 2019., n. 20 et 22 ad art. 94 CPC ainsi que les exemples cités). Les prétentions doivent également être additionnées pour déterminer la valeur litigieuse lorsque le défendeur demande d'être à la fois libéré de la demande principale et de se voir allouer la totalité de ses conclusions reconventionnelles. (Tappy, op. cit., n. 9 ad art. 94 CPC). 8.1.2 Les frais sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 1ère phrase CPC). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (art. 106 al. 2 CPC). Pour déterminer quelle est la partie qui succombe et quelle est celle qui obtient gain de cause, il convient de tenir compte aussi bien du sort des conclusions du demandeur que des conclusions, libératoires ou reconventionnelles, du défendeur. Il faut donc déterminer dans quelle proportion chacune des parties obtient gain de cause respectivement succombe, et répartir les frais et dépens en conséquence.”
“2 Dans les affaires patrimoniales, la valeur du litige est déterminée par les conclusions (art. 91 al. 1 CPC, auquel renvoie l'art. 4 al. 2 TFJC [tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; BLV 270.11.5]). Les intérêts et les frais de la procédure en cours ou d'une éventuelle publication de la décision et, le cas échéant, la valeur résultant des conclusions subsidiaires, ne sont pas pris en compte. Lorsque l'objet du litige porte sur une somme d'argent déterminée, la valeur litigieuse correspond en principe au montant en capital déduit en justice, que ce soit dans une action condamnatoire ou dans une action constatatoire ou négatoire, par exemple en libération de dette (Tappy, op. cit., n. 39 ad art. 91 CPC ; Rüegg, Basler Kommentar, 3e éd., 2017, n. 3 ad art. 91 CPC). Si une demande reconventionnelle est opposée à la demande principale, la valeur litigieuse se détermine d’après la prétention la plus élevée (art. 94 al. 1 CPC ; Tappy, op. cit., n. 2a ad art. 94 CPC). En vertu de l'art. 94 al. 2 CPC, lorsque les demandes principales et reconventionnelles ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais. Une demande principale et une demande reconventionnelle ne s'excluent pas si le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (ATF 107 II 411 consid. 1 ; CREC 24 juin 2016/239 cité in Colombini, Code de procédure civile, Condensé de la jurisprudence fédérale et vaudoise, Lausanne 2018, n. 2 ad art. 94 CPC ; Tappy, op. cit., n. 20 ad art. 94 CPC), étant précisé que l'incompatibilité peut être partielle (Tappy, op. cit., n. 21 ad art. 94 CPC). 5.3 En l’espèce, devant les autorités de première instance, les conclusions actives de la demanderesse et intimée à l'appel portaient sur 237'461 fr. 85, tandis que la défenderesse et appelante formait une conclusion reconventionnelle de 6'940 fr., mais opposait pour le reste divers moyens en compensation, à hauteur de 218'596 francs. Ces prétentions ne s’excluant pas, la valeur litigieuse totale des prétentions en première instance était de 244'401 fr.”
Der Streitwert bestimmt sich nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO) und ist bei der Festsetzung von Parteientschädigungen und Anwaltsentschädigungen zu berücksichtigen. Nach der Praxis des Sozialversicherungsgerichts wird bei einem Streitwert von über CHF 30'000 die Parteientschädigung in der Regel um mindestens 2% des Streitwerts erhöht.
“7 Stunden geht weit über das hinaus, was vom Sozialversicherungsgericht in vergleichbaren Klageverfahren üblicherweise als angemessene Parteientschädigung zugesprochen wird. Die ungekürzte Verfügung dieses Aufwandes liesse sich daher unter dem Gesichtspunkt der Gleichberechtigung nicht rechtfertigen. 2.2.4. Nach dem Gesagten ist die Parteientschädigung in vorliegendem Fall somit wie folgt festzulegen: Es handelt sich hier sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher Hinsicht um ein durchschnittlich kompliziertes Verfahren mit zwei Rechtsschriften. Auch der sich im Normspektrum befindliche Aktenumfang lässt keine anderweitige Betrachtungsweise zu. Wie dargelegt, wird ein solch durchschnittliches Verfahren mit Fr. 3'750.00 honoriert, wobei aufgrund der durchgeführten Hauptverhandlung vom 2. November 2020 praxisgemäss ein Zuschlag von Fr. 750.00 zu erfolgen hat und das Grundhonorar somit Fr. 4'500.00 beträgt. Bei der Festlegung der Parteientschädigung ist ferner wie erwähnt der Streitwert zu berücksichtigen (vgl. E. 2.1 hiervor), welcher sich nach dem Rechtsbegehren bestimmt (vgl. Art. 94 Abs. 1 ZPO). Gemäss Klage vom 7. Februar 2019 beläuft sich der Streitwert auf Fr. 40'698.60. Liegt der Streitwert wie hier auf über Fr. 30'000.00 wird die Parteientschädigung gemäss der Praxis des Sozialversicherungsgerichts in der Regel um mindestens 2% des Streitwertes erhöht. Diesem Grundsatz folgend ist das Grundhonorar von Fr. 4'500.00 folglich um Fr. 800.00 zu erhöhen, woraus ein Honorar von Fr. 5'300.00 resultiert. Hiervon kann gemäss § 8 Abs. 4 lit. c HoR bei Beendigung des Verfahrens ohne Entscheid, worunter auch der Klagerückzug fällt (vgl. Art. 241 ZPO), ein Abzug bis zu insgesamt 50% gemacht werden. In Anbetracht dessen, dass bereits eine Hauptverhandlung und ein doppelter Schriftenwechsel erfolgten, fällt lediglich ein niederprozentiger Abzug in Betracht, welcher vorliegend auf 10% und somit auf Fr. 530.00 festzusetzen ist. 2.2.5. Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass die Beklagte Anspruch auf eine Parteientschädigung von Fr. 4'770.00 (Fr. 4'500.00 + Fr. 800.00 Fr. 530.00) inklusive Auslagen zuzüglich Mehrwertsteuer von Fr.”
Ergeben sich Klage und Widerklage nicht in ihrer Gesamtheit als gegenseitig ausschliessend, sind die Streitwerte gemäss Art. 94 Abs. 2 ZPO zusammenzurechnen. Dies gilt beispielsweise, wenn die Widerklage zusätzliche, noch nicht eingeklagte Forderungen betrifft, sodass sich Haupt- und Widerklage nicht vollständig ausschliessen.
“00 in der Stunde festgelegt werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_47/2021 vom 18. März 2021 E. 5.4. und 9C_787/2014 vom 7. Juli 2015 E. 6.2. mit Hinweisen). Bei Forderungen über Fr. 30'000.00 wird die Parteientschädigung gemäss der Praxis des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt in der Regel um mindestens 2 % des Streitwertes erhöht. Der Rechtsvertreter der Beklagten hat keine Honorarnote eingereicht und die Annahme eines Stundenansatzes Fr. 250.00 liegt im dem Sozialversicherungsgericht zustehenden Ermessensspielraum, weshalb auch vorliegend vom üblichen Grundhonorar ausgegangen werden kann. 4.4.2 Zu berücksichtigen ist, wie erwähnt, ferner der Streitwert. Stehen sich in einem Verfahren Klage und Widerklage gegenüber, bestimmt sich der Streitwert gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO nach dem höheren Rechtsbegehren. Zur Bestimmung der Prozesskosten, d.h. der Gerichtskosten und der Parteientschädigung, werden die Streitwerte zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO; vgl. auch Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler in: Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich, 2021, Art. 94 N 3). Klage und Widerklage schliessen sich gegenseitig aus, wenn nicht beide begründet sein können bzw. wenn die Gutheissung der Klage die Gutheissung der Widerklage ausschliesst und umgekehrt (vgl. Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, a.a.O., Art. 94 N 3 sowie Peter Diggelmann in: Alexander Brunner/Dominik Gasser/Ivo Schwander, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, Zürich/St. Gallen 2016, Art. 94 N 4 f.). Vorliegend wäre von der Konstellation her grundsätzlich denkbar, dass sowohl Forderungen von Seiten der Klägerin, als auch die Wiederklage gutgeheissen werden, denn die (Haupt-)Klage bezieht sich auf das Taggeld für konkrete Monate. Die Wiederklage hingegen auf darüberhinausgehende (noch nicht eingeklagte) Forderungen. Haupt- und Widerklage schliessen sich somit nicht vollständig aus (vgl. auch E. 1.”
Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren.
“Die Berufung ist zulässig gegen erstinstanzliche Endentscheide, wobei der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren in vermögensrechtlichen Angelegenheiten mindestens CHF 10'000.00 betragen muss (Art. 308 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Der Streitwert von CHF 10'000.00 wird vorliegend übertroffen, gehen doch beide Parteien und auch die Vorinstanz von einem Streitwert von über CHF 30'000.00 sowohl für die Klage als auch für die Widerklage aus (act. A.1, Rz. 5; act. A.4, Rz. 4, act. B.5, Ziff. 5.2; RG act. I./2, II.A., Ziff. 6; RG act. I./4).”
“Gemäss Art. 308 Abs. 1 Bst. a und Abs. 2 ZPO sind erstinstanzliche Endentscheide mit Berufung anfechtbar, sofern der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren in vermögensrechtlichen Angelegenheiten mindestens CHF 10‘000.- beträgt. Der Streitwert wird durch die Rechtsbegehren bestimmt. Vorliegend beträgt der Streitwert CHF 311'520.- (vgl. E. IV.2.2 des angefochtenen Entscheids; Art. 94 Abs. 1 ZPO). Damit ist sowohl die Streitwertgrenze für die Berufung als auch diejenige von CHF 30'000.- für eine Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht erreicht (Art. 51 und 74 BGG).”
“End- und Zwischenentscheide des Mietgerichts unterliegen der Berufung an das Kantonsgericht, sofern der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren mindestens CHF 10‘000.- beträgt (Art. 308 ZPO). Zur Berechnung des erforderlichen Streitwertes wird auf die zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren abgestellt (Art. 91 Abs. 1 ZPO). Bei einer Mietzinsanpassung entspricht der Streitwert der jährlichen Differenz zwischen altem und neuem Mietzins, multipliziert mit zwanzig, sofern der Vertrag auf unbestimmte Dauer lautet (Art. 92 Abs. 2 ZPO). Bei objektiver – Geltendmachung mehrerer Ansprüche durch eine Klage, sei es kumulativ oder eventualiter durch Stellung von Haupt- und Eventualbegehren – und subjektiver Klagehäufung (Art. 71 Abs. 1 ZPO) werden die Rechtsbegehren zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 93 Abs. 1 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Im vorliegenden Fall ersuchten die Beklagten um Festsetzung des Anfangsmietzinses, um Rückerstattung der zu viel bezahlten Beträge, um Herabsetzung des Mietzinses sowie um die Senkung des festgesetzten Anfangsmietzinses auf den Referenzzinssatz. Die Vorinstanz setzte den Streitwert aus Klage und Widerklage auf CHF 1'177'655.35 fest, was allerdings doppelt berichtigt werden muss. Einerseits hat die Vorinstanz Klage und Widerklage zusammengerechnet, anstatt festzustellen, dass die Klageansprüche um vieles höher sind als die Widerklage. Andererseits gilt es zu berücksichtigen, dass zwei der vorinstanzlichen Parteien keine Berufung eingereicht haben. Der Streitwert beträgt somit CHF 950'160.-, so dass die Berufung zulässig ist.”
“Der Kläger richtet seine Berufung gegen das vorinstanzliche Urteil, mithin also gegen einen berufungsfähigen Endentscheid (Art. 308 Abs. 1 lit. a ZPO). Es liegt eine vermögensrechtliche Streitigkeit vor. Das Streitwerterfordernis beträgt Fr. 10'000.– (Art. 308 Abs. 2 ZPO). Vor Vorinstanz lag bezüglich der Klage des Klägers der Betrag von Fr. 44'928.– (exkl. Zinsen) und bezüglich der Widerklage des Beklagten eine unbestimmte bzw. gemäss Antrag vom Gericht noch festzu- setzende Summe im Streit (vgl. obige Rechtsbegehren). Abzustellen ist für die vorliegende Streitwertberechnung auf den ersteren Betrag (vgl. Art. 94 Abs. 1 ZPO). Das Streitwerterfordernis für die Berufung ist demnach erfüllt. Der Kläger ist durch den vorinstanzlichen Entscheid beschwert und damit zur Berufung legi- timiert. Er erhob diese innert der 30-tägigen Frist (act. 18/1; act. 22 S. 1), und die Berufung erfüllt die formellen Anforderungen, indem sie Anträge und eine ausrei- chende Begründung enthält. Dem Eintreten auf die Berufung steht insoweit nichts entgegen.”
Sind Haupt- und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessend, sind deren Streitwerte für die Bestimmung der Verfahrenskosten zusammenzurechnen. Wird nicht einer Partei der volle Erfolg zugesprochen, sind die Kosten nach dem Ausgang der Sache proportional aufzuteilen; dies erfolgt in der Regel anhand des Anteils, in welchem jede Partei unterlegen ist, wobei sich – soweit jede Partei Anwaltskosten getragen hat – entsprechende Zahlungsansprüche gegenseitig verrechnen können.
“A teneur de l’art. 106 CPC, les frais sont mis à la charge de la partie succombante (al. 1). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (al. 2). La répartition doit être proportionnelle à la mesure dans laquelle chaque partie a succombé. Pour déterminer cette proportion, il faut généralement comparer ce que chaque partie a obtenu par rapport aux conclusions litigieuses (TF 4D_11/2021 du 1er juin 2021 consid. 2.2 et les réf. citées). En pratique, le fait de succomber de manière minime, de quelques pourcents, n’est généralement pas pris en considération (TF 4A_207/2015 du 2 septembre 2015 consid. 3.1 ; TF 4A_364/2013 du 5 mars 2014 consid. 18). Lorsque les conclusions émanent d'une demande principale et d'une demande reconventionnelle qui ne s'excluent pas mutuellement, le juge doit en principe additionner les valeurs litigieuses respectives et examiner ce qu'obtient finalement chaque partie à l'aune de cette somme globale (cf. art. 94 al. 2 CPC ; TF 4D_11/2021 précité consid. 2.2 et les réf. citées). Lorsqu'aucune des parties représentées par un avocat n'obtient entièrement gain de cause, il faut se souvenir que chacune d'elles a encouru des frais d'avocat et dispose en principe contre l'autre d'une créance en paiement de dépens réduits, proportionnelle à son gain partiel dans le procès. Logiquement, il est procédé à une compensation entre ces créances respectives (TF 4D_11/2021 précité consid. 2.4 et les réf. citées). 12.2.3 En l’occurrence, les juges de première instance ont considéré qu’aucune des parties n’obtenait entièrement gain de cause, les frais devant ainsi être répartis selon le sort de la cause. Vu l’issue du litige, il convenait de mettre ¼ des frais judiciaires – y compris les dépens – à la charge de L.________ et ¾ desdits frais à la charge de H.________. Cette appréciation ne prête pas le flanc à la critique et n’est d’ailleurs pas critiquée par les parties. Au demeurant, à l’issue de la procédure de deuxième instance, le jugement entrepris est quasiment intégralement confirmé, H.”
“Point n'est donc besoin d'examiner si les services des appelants ont été à ce point défectueux qu'ils ne mériteraient pas d'honoraires. 6. Etant donné que l'appel est partiellement admis, il faut examiner à nouveau les frais judiciaires et les dépens fixés par le premier juge (art. 318 al. 3 CPC). C'est dans ce cadre que seront traités les griefs des appelants y relatifs. 6.1 L'art. 106 al. 2 CPC prescrit de répartir les frais lato sensu – i.e les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC) – selon le sort de la cause lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause. La répartition doit être proportionnelle à la mesure dans laquelle chaque partie a succombé. Pour déterminer cette proportion, il faut généralement comparer ce que chaque partie a obtenu par rapport aux conclusions litigieuses. Lorsque celles-ci émanent d'une demande principale et d'une demande reconventionnelle qui ne s'excluent pas mutuellement, le juge doit en principe additionner les valeurs litigieuses respectives et examiner ce qu'obtient finalement chaque partie à l'aune de cette somme globale (cf. art. 94 al. 2 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 4D_11/2021 du 1er juin 2021 consid. 2.2). Concernant plus particulièrement les dépens, lorsque chacune d'elles a encouru des frais d'avocat, elle dispose en principe contre l'autre d'une créance en paiement de dépens réduits, proportionnelle à son gain partiel dans le procès. Logiquement, il est procédé à une compensation entre ces créances respectives (arrêt du Tribunal fédéral 4D_11/2021 précité consid. 2.4). 6.2 En l'espèce, la quotité des frais judiciaires et dépens fixés respectivement à 19'240 fr. et à 24'000 fr. au total n'est pas remise en cause et est conforme aux tarifs applicables (art. 17 et 85 al. 1 RTFMC). Seule est litigieuse leur répartition. Les conclusions principales des intimés s'élevaient à environ 435'000 fr. en première instance, alors que les conclusions reconventionnelles des appelants étaient de quelque 25'000 fr. Environ 105'000 fr. sont alloués in fine aux intimés. Les conclusions reconventionnelles sont rejetées. Il s'ensuit que les intimés ont gain de cause à raison de quelque 130'000 fr.”
“95 CPC, les frais comprennent les frais judiciaires et les dépens (al. 1). Les frais judiciaires comprennent notamment l'émolument forfaitaire de conciliation, l'émolument forfaitaire de décision et les frais d'administration des preuves (al. 2). L'art. 17 RTFMC prévoit que l'émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse. Selon l'art. 91 al. 1 CPC, la valeur du litige est déterminée par les conclusions. Les intérêts et les frais de la procédure en cours ou d'une éventuelle publication de la décision et, le cas échéant, la valeur résultant des conclusions subsidiaires ne sont pas pris en compte. Lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (art. 94 al. 1 CPC). Lorsqu'elles ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2). L'on considère que les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas au sens de l'art. 94 al. 2 CPC lorsque le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (Tappy, in Code de procédure civile, Commentaire romand, 2ème éd. 2019, n. 20 et 22 ad art. 94 CPC ainsi que les exemples cités). La valeur litigieuse d'une action en nullité d'un testament correspond au montant supplémentaire qui échera au demandeur en cas de victoire. Si c'est un héritier légal qui agit, il s'agit de la part qu'il recevrait si les biens de la succession devaient être partagés selon les règles de la succession légale (ATF 78 II 181, JdT 1952 I 502 : un quart du legs attaqué; 81 II 413 c. 1, JdT 1956 I 546 : trois quarts de la valeur nette de la succession, sous déduction de la valeur brute de l'usufruit qui la grève; arrêt du Tribunal fédéral 5A_763/2018 du 1er juillet 2019 consid. 8.3.1.3.1 et les références). 12.1.2 Les frais sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 1ère phrase CPC). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (art.”
Bei einem (Berufungs-)Streitwert von Fr. 20'000.– wurde die Parteientschädigung für das Berufungsverfahren insgesamt auf Fr. 2'162.– (davon Fr. 2'000.–) festgesetzt.
“Die Kostenfreiheit gemäss Art. 114 ZPO bezieht sich nur auf die Ge- richtskosten. Die Zusprechung von Parteientschädigungen erfolgt nach den allge- meinen Regeln (Art. 105 ff. ZPO; BK ZPO I-Sterchi, Art. 113 und 114 N 5; Urwy- ler/Grütter, DIKE-Komm-ZPO, Art. 114 N 2; CHK-Sutter-Somm/Seiler, ZPO 114 N 1 m.w.Hinw.). Die vor Zweitinstanz vollumfänglich unterliegende Klägerin ist deshalb antragsgemäss (vgl. Urk. 42 S. 2) zu verpflichten, dem Beklagten für das Berufungsverfahren eine volle Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Bei einem (Berufungs-)Streitwert von Fr. 20'000.– (vgl. Art. 91 und Art. 94 Abs. 2 ZPO sowie § 13 Abs. 1 AnwGebV) ist deren Höhe auf insgesamt Fr. 2'162.– (Fr. 2'000.– zuzüglich”
Nach der Rechtsprechung bestimmt sich bei einander widersprechenden (Haupt- und Wider-)Begehren der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren. Hierdurch kann insbesondere die Eröffnung des Rechtsmittels (z. B. die Appellfähigkeit nach den geltenden Wertgrenzen) sowie Zuständigkeits- und Verfahrensfolgen beeinflusst werden.
“Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1-23). Das Verfahren er- weist sich als spruchreif. II. Prozessuales 1.Die Berufung wurde form- und fristgerecht erhoben. Sie richtet sich gegen einen Endentscheid in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit mit einem Streit- wert von Fr. 12'060.50 (Urk. 1 S. 3, Urk. 25 S. 29; Art. 94 Abs. 1 ZPO). Damit ist auf die Berufung – unter Vorbehalt hinreichender Begründung – einzutreten (Art. 308 und 311 ZPO). 2.Die Berufung hemmt die Rechtskraft im Umfang der Anträge (Art. 315 Abs. 1 ZPO). Angefochten sind der zweite Spiegelstrich der Dispositiv-Ziffer 1 betreffend den Betrag von Fr. 9'000.– netto (Entschädigung ungerechtfertigte Entlassung), Dispositiv-Ziffer 3 (Arbeitszeugnis) und Dispositiv-Ziffer 6 (Parteientschädigung). Die übrigen vorinstanzlichen Anordnungen sind in Rechtskraft erwachsen, was vor- - 8 - zumerken ist. Bezüglich Dispositiv-Ziffer 5 (Kostensfolge) erfolgt keine Vormerk- nahme der (Teil-)Rechtskraft (Art. 318 Abs. 3 ZPO). 3.Das Berufungsverfahren stellt keine Fortsetzung des erstinstanzlichen Ver- fahrens dar, sondern ist nach der gesetzlichen Konzeption als eigenständiges Ver- fahren ausgestaltet (BGE 142 III 413 E. 2.2.1 m.H. auf die Botschaft zur Schweize- rischen ZPO, BBl 2006, S. 7374; statt vieler OGer ZH LA220014 vom 29.”
“Pour le surplus, l'entrepreneur ne démontrait pas avoir subi un quelconque dommage supplémentaire, justifiant de réclamer un montant de 1'300 fr. à la seule personne de B______. Partant, il convenait de faire droit aux conclusions de celle-ci sur ce point et de constater l'inexistence de la créance ainsi déduite en poursuite. L'admission de la demande dans cette seule mesure ne justifiait cependant pas de faire interdiction à l'Office des poursuites de communiquer les poursuites litigieuses à des tiers, ce d'autant que les numéros de poursuites indiqués dans les conclusions des maîtres d'ouvrage étaient erronés. EN DROIT 1. 1.1 Dans les affaires patrimoniales, l'appel est recevable contre les décisions finales de première instance lorsque la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 1 et 2 CPC). En l'espèce, la valeur litigieuse devant le Tribunal s'établissait en dernier lieu à 11'839 fr. 85 au moins (10'539 fr. 85 + 1'300 fr., cf. art. 94 al. 1 CPC), de sorte que la voie de l'appel est ouverte. Interjeté dans le délai utile de trente jours suivant la notification du jugement querellé et selon la forme prescrite par la loi (art. 130, 131, 142 al. 1 et 311 al. 1 CPC), l'appel est recevable. 1.2 La compétence ratione loci et materiae des tribunaux genevois n'est, à juste titre, pas contestée par les parties, au vu des poursuites intentées à Genève (art. 85a al. 1 LP), étant précisé que les appelants ne persistent pas à solliciter en appel la condamnation de l'intimé à leur payer 1'200 fr. à titre de dommage supplémentaire. 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC), dans la limite des griefs suffisamment motivés qui sont formulés (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4 et les références citées). 1.4 La valeur litigieuse étant inférieure à 30'000 fr., la procédure simplifiée est applicable (art. 243 al. 1 CPC). 2. Les appelants reprochent au Tribunal de ne pas avoir constaté l'inexistence de la créance déduite en poursuite par l'intimé, au motif qu'ils n'auraient pas prouvé que l'ouvrage réalisé par ce dernier était affecté de défauts, ni démontré le dommage résultant de l'élimination de tels défauts par des tiers.”
“________ ainsi que de la société C.________ SA, en liquidation, ont produit leurs listes de frais. en droit 1. 1.1. La demande en paiement a été déposée le 14 octobre 2010, soit avant l'entrée en vigueur du Code de procédure civile suisse (CPC ; RS 272) intervenue le 1er janvier 2011. Selon l'art. 404 CPC, la procédure de première instance en lien avec ladite action est soumise à l'ancien droit, soit au Code fribourgeois de procédure civile du 28 avril 1953 (aCPC/FR). La présente procédure de recours est en revanche régie par le CPC, dès lors que la décision a été rendue et notifiée en 2021 (art. 405 al. 1 CPC). 1.2. L'appel est recevable contre les décisions finales de première instance, pour autant que, dans les causes patrimoniales, la valeur litigieuse au dernier état des conclusions soit supérieure à CHF 10'000.- (art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC). Lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (art. 94 al. 1 CPC). Le délai d'appel en procédure ordinaire est de 30 jours (art. 311 al. 1 CPC). En l'espèce, la décision attaquée a été notifiée au mandataire des appelants le 25 octobre 2021 (DO III 457). Déposé le 24 novembre 2021, l'appel a dès lors été interjeté en temps utile. Le mémoire est, de plus, dûment motivé et doté de conclusions. En outre, vu le montant de CHF 451'053.90 qui est contesté par les appelants, la valeur litigieuse est clairement supérieure à CHF 10'000.- et même à CHF 30'000.-. Il s'ensuit la recevabilité de l'appel. Quant à l'appel joint, il a été déposé dans le délai légal de trente jours imparti à la société C.________ SA, en liquidation, pour le dépôt de la réponse à l'appel. 1.3. Dans son appel joint, l'intimée s'en prend à la question de la violation fautive du devoir de diligence et à la répartition des frais et dépens, mais ne prend de conclusions que sur ce dernier point. Son appel joint s'apparente par conséquent sur le premier point à un pur recours sur les motifs, sans qu'il n'y ait d'incidence sur le dispositif de la décision attaquée.”
Zur Bemessung der Prozesskosten werden die Streitwerte von Klage und Widerklage zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen. Ein gegenseitiger Ausschluss liegt vor, wenn es logisch widersprüchlich wäre, bei voller Gutheissung der einen Klage auch die andere ganz oder teilweise zu schützen. Massgebend für die Streitwertbestimmung sind die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Klageeinreichung. Die Regelung trägt der wirtschaftlichen Bedeutung des Verfahrens Rechnung.
“Gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren, wenn sich Klage und Widerklage gegenüberstehen. Als Ausnahme von diesem Grundsatz werden die Streitwerte zur Bestimmung der Prozesskosten zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Damit trägt das Gesetz bei der Bestimmung der Prozesskosten dem wirtschaftlichen Wert des Verfahrens Rechnung und es erfolgt im Grundsatz eine Zusammenrechnung der Streitwerte (Kölz, in: Kurzkommentar ZPO, 3. Aufl. 2021, N. 5 zu Art. 94 ZPO). Ein Ausschluss im Sinne von Art. 94 Abs. 2 ZPO liegt demgegenüber vor, wenn es logisch widerspruchsvoll wäre, trotz voller Gutheissung der einen Klage auch die andere ganz oder teilweise zu schützen, mithin, wenn aus der Gutheissung der einen Klage die Abweisung der andern folgt (BGE 108 II 51 E. 1). Massgeblich für die Streitwertbestimmung sind die Verhältnisse im Zeitpunkt der Klageeinreichung (BGE 141 III 137 E. 2.2).”
“Grundlage für die Festsetzung der Gerichtsgebühren im Zivilprozess bildet der Streitwert (§ 2 lit. a GebV OG; Art. 96 ZPO). Dieser wird durch das Rechtsbe- gehren bestimmt. Zinsen werden nicht hinzugerechnet (Art. 91 Abs. 1 ZPO). Ste- hen sich Klage und Widerklage gegenüber, werden die Streitwerte zur Bestim- mung der Prozesskosten zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Die Kosten- und Entschädi- gungsfolgen sind nach Obsiegen und Unterliegen der Parteien im Prozess festzu- setzen (Art. 106 ZPO). Eine Beschränkung der Klage während des Verfahrens (Art. 227 Abs. 3 ZPO) ist einem teilweisen Klagerückzug (im Sinne von Art. 65 ZPO; vgl. ferner Art. 208 Abs. 2 ZPO und Art. 241 ZPO) gleichzustellen (BGer 4A_396/2021 vom”
“Streitwert Der Streitwert wird durch das Rechtsbegehren bestimmt (Art. 91 Abs. 1 S. 1 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Der Streit- wert der Klage beläuft sich auf CHF 10'000'000.–, während derjenige der Wider- klage CHF 5'000'000.– beträgt. Ausgehend vom höheren Begehren der Klage be- trägt der Streitwert insgesamt somit CHF 10'000'000.–. Zur Bestimmung der Pro- zesskosten werden die Streitwerte zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Vorliegend schliessen sich Klage und Widerklage gegenseitig aus. Damit bemisst sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren, d.h. der Klage, womit ein Streit- wert von CHF 10'000'000.– resultiert. - 108 -”
“Streitwert Für die Bestimmung von Gerichtskosten und Parteientschädigung ist der Streitwert massgebend (§ 2 Abs. 1 lit. a GebV OG; § 2 Abs. 1 lit. a AnwGebV). Dabei sind der Streitwert der Klage und derjenige der Widerklage zusammenzu- rechnen, soweit sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Für die Berechnung des Streitwerts sind Forderungen in Fremdwährungen auf den Zeitpunkt der (jeweiligen) Rechtshängigkeit in CHF umzurechnen (M ATTHIAS STEIN-WIGGER, in: SUTTER-SOMM/HASENBÖHLER/LEUENBERGER [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Zürich 2016, N 22 zu Art. 91 ZPO). Vorliegend schliessen sich die Haupt- und die Wiederklage aus. Die Beur- teilung beider Klagen ist letztlich von der Beurteilung einer Vertragsklausel ab- hängig, wobei aus jeder Auslegung das vollständigen Obsiegen einer Partei in Haupt- und Widerklage resultiert. Entsprechend ist nur der höhere Streitwert mas- sgebend (Art. 94 Abs. 1 OR). Die Klägerin forderte von der Beklagten EUR 763'819.32, was umgerechnet auf den Zeitpunkt der Klageeinleitung CHF 819'230.– (per 16. Juni 2020) ent- - 29 - spricht. Die Widerklage beläuft sich auf ISK 12'052'653, entsprechend CHF 78'726.30 (per 19. Oktober 2020).”
Ist der in Streit stehende Betrag höher, bestimmt dieser den geltenden Streitwert; übersteigt er Fr. 30'000, findet die ordentliche Verfahrensordnung Anwendung. In diesem Fall gilt die Parteienmaxime (maxime des débats) und die Berufungsinstanz überprüft die Sache mit vollem Prüfungsrecht, jedoch nur innerhalb der in der Berufung geltend gemachten Rügen.
“- K______, enseignant retraité ayant donné des cours à titre bénévole entre janvier et mars 2019 au sein A______ SA, a déclaré qu'il voyait B______ une fois tous les deux ou trois jours - il n'avait pas besoin de le rencontrer plus souvent eu égard à sa propre fonction - et que B______ était, selon lui, directeur des études, car il s'occupait de la planification des cours et de la gestion des étudiants. p. A l'issue de la dernière audience du 5 avril 2022, les parties ont plaidé et le Tribunal a gardé la cause à juger. EN DROIT 1. 1.1 Selon l'art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC, l'appel est recevable contre les décisions finales et incidentes de première instance, lorsque, dans les affaires patrimoniales, la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins. L'appel, écrit et motivé, est introduit auprès de l'instance d'appel dans les 30 jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). En l'espèce, l'appel, qui respecte les dispositions légales précitées, est recevable. 1.2 La valeur litigieuse en première instance étant supérieure à 30'000 fr. (art. 94 al. 1 CPC), la procédure ordinaire s'applique et le procès est régi par la maxime des débats, qui prévoit que les parties allèguent les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions et produisent les preuves qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC, art. 243 et art. 247 al. 2 CPC a contrario). 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC) dans la limite des griefs qui sont formulés (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4; arrêts du Tribunal fédéral 4A_290/2014 du 1er septembre 2014 consid. 5; 5A_89/2014 du 15 avril 2014 consid. 5.3.2). 1.4 La raison sociale de l'appelante a changé après le prononcé de première instance pour devenir A______ SA. La rectification sera effectuée d'office. 2. Les parties ont produit des pièces nouvelles. 2.1 Selon l'art. 317 al. 1 CPC, les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont pris en considération en appel que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (let. a) et s'ils ne pouvaient pas être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de la diligence requise (let.”
“Malgré cette faute qui peut être qualifiée de grave, A______ SA n’avait pas mis un terme, à ce moment-là, au contrat de travail de D______. En le conservant à son service, elle s'était manifestement accommodée de ce comportement et elle avait donc renoncé à se prévaloir de ce motif. Ainsi, en invoquant, plus d’un mois plus tard, le même motif pour justifier le licenciement de son employé, A______ SA avait agi de manière tardive. Dès lors, même si le comportement de D______ pouvait être qualifié de grave, il n'était pas non plus suffisant pour justifier son licenciement immédiat. EN DROIT 1. 1.1 L'appel est recevable contre les décisions incidentes de premières instance, dans les affaires patrimoniales si la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins (art. 308 CPC). L'appel, écrit et motivé, est introduit auprès de l'instance d'appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision (art. 311 al. 1 CPC). L'appel, qui respecte les dispositions précitées, est recevable. 1.2 La valeur litigieuse en première instance étant supérieure à 30'000 fr. (art. 94 al. 1 CPC), la procédure ordinaire s'applique et le procès est régi par la maxime des débats, qui prévoit que les parties allèguent les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions et produisent les preuves qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC, art. 243 et art. 247 al. 2 CPC a contrario). 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC) dans la limite des griefs qui sont formulés (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4; arrêts du Tribunal fédéral 4A_290/2014 du 1er septembre 2014 consid. 5; 5A_89/2014 du 15 avril 2014 consid. 5.3.2). 2. L'appelante soutient que l'intimé a été engagé comme simple manœuvre polyvalent sans qualification particulière et que lors de la conclusion du contrat, il n'avait fait valoir aucune qualification ou expérience particulières. Il doit être compris de cette argumentation que l'appelante reproche au Tribunal d'avoir considéré que l'intimé devait être considéré comme un ouvrier de classe B et ainsi, que son salaire horaire brut devait être de 26 fr.”
Art. 94 Abs. 2 ZPO bezweckt, bei der Festsetzung der Prozesskosten dem tatsächlichen wirtschaftlichen Wert des Verfahrens Rechnung zu tragen; dementsprechend werden die Streitwerte von Klage und Widerklage zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen. Ein Ausschluss liegt insbesondere dann vor, wenn aus der Gutheissung der einen Sache die Abweisung der andern folgt.
“und 5A_695/2013 vom 15. Juli 2014 Erw. 7.2; Urteil HG200190 vom 3. Oktober 2023 Erw. 7.1). Massgeblicher Hauptanspruch ist derjenige ge- mäss Rechtsbegehren Ziff. 1 der Widerklage, um welchen es im Übrigen betrags- mässig auch in den von der Beklagten angeführten Verfahren gegen ihre Kunden gehen wird. Der Streitwert des Auskunftsbegehrens ist folglich auf rund 10% von CHF 10'941'179.20, somit auf CHF 1'100'000.–, festzusetzen (Art. 91 Abs. 2 ZPO). Dem Rechtsbegehren Ziff. 2 kommt kein eigenständiger Streitwert zu. Zur Bestimmung der Prozesskosten werden sodann die Streitwerte der Klage und der Widerklage zusammengerechnet, sofern diese sich nicht gegenseitig aussch- liessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Art. 94 Abs. 2 ZPO bezweckt, bei der Bestimmung der Prozesskosten dem tatsächlichen wirtschaftlichen Wert des Prozesses Rech- nung zu tragen (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7221, S. 7292), weshalb im Unterschied zu Art. 51 BGG eine wirt- schaftliche Betrachtungsweise massgebend ist (Urteile HG180062 vom”
“Gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren, wenn sich Klage und Widerklage gegenüberstehen. Als Ausnahme von diesem Grundsatz werden die Streitwerte zur Bestimmung der Prozesskosten zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Damit trägt das Gesetz bei der Bestimmung der Prozesskosten dem wirtschaftlichen Wert des Verfahrens Rechnung und es erfolgt im Grundsatz eine Zusammenrechnung der Streitwerte (Kölz, in: Kurzkommentar ZPO, 3. Aufl. 2021, N. 5 zu Art. 94 ZPO). Ein Ausschluss im Sinne von Art. 94 Abs. 2 ZPO liegt demgegenüber vor, wenn es logisch widerspruchsvoll wäre, trotz voller Gutheissung der einen Klage auch die andere ganz oder teilweise zu schützen, mithin, wenn aus der Gutheissung der einen Klage die Abweisung der andern folgt (BGE 108 II 51 E. 1). Massgeblich für die Streitwertbestimmung sind die Verhältnisse im Zeitpunkt der Klageeinreichung (BGE 141 III 137 E. 2.2).”
Eventualwiderklagen, die nicht zu behandeln sind, bleiben für die Streitwertbestimmung ausser Betracht; es ist daher auf die Hauptklage abzustellen. Massgeblich für die Festsetzung des relevanten Streitwerts sind die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Klageeinreichung; eine nachträgliche Beschränkung der Klage bleibt unberücksichtigt.
“Streitwert Nach Art. 91 Abs. 1 ZPO bestimmt sich der Streitwert nach dem Rechtsbegehren. Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so werden die Streitwerte für die Bestimmung der Prozesskosten grundsätzlich zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Da die Eventualwider- klage vorliegend nicht zu behandeln ist, ist für den Streitwert einzig auf die Klage abzustellen. Der Streitwert beträgt daher CHF 2'200'000.–.”
“Der Streitwert wird durch das Rechtsbegehren bestimmt. Zinsen und Kos- ten des laufenden Verfahrens oder einer allfälligen Publikation des Entscheides sowie allfällige Eventualbegehren werden nicht hinzugerechnet (Art. 91 Abs. 1 ZPO). Bei einer Widerklage werden die Streitwerte zur Bestimmung der Prozess- kosten zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Vorliegend schliessen sich Klage und Wider- klage mit Ausnahme der negativen Feststellungswiderklage nicht gegenseitig aus. Massgebend sind die Verhältnisse im Zeitpunkt der Klageeinreichung. Eine nach- trägliche Beschränkung der Klage hat für die Festsetzung des relevanten Streit- wertes unberücksichtigt zu bleiben (Urteil des BGer 4A_401/2019 vom 9. Dezember 2019 E. 5.3.2.).”
Bei gegenüberstehenden Klage und Widerklage bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Sind die Forderungen einander ausschliessend, ist somit der höhere Streitwert massgeblich. Übersteigt dieser Streitwert die sachliche Zuständigkeit des ersuchten Gerichts, hat dieses die Klagen an das zuständige höhere Gericht zu überweisen (vgl. einschlägige Rechtsprechung).
“Die Beklagte bemängelt weiter, der Streitwert ihrer Widerklage sei nicht festgestellt worden, was rechtswidrig sei. Sie gehe für die Widerklage von einem Streitwert von Fr. 27'000.– aus. Selbst wenn man dazu nur den von der Vorin- stanz viel zu niedrig geschätzten Streitwert der Hauptklage addiere, ergebe sich ein Streitwert von insgesamt Fr. 52'000.–, was zur Zuständigkeit des Kollegialge- richts führe (Urk. 61 S. 8 f.). - 11 - Entgegen der Ansicht der Beklagten sind die Streitwerte von Klage und Wi- derklage grundsätzlich nicht zusammenzurechnen. Der Streitwert des Verfahrens bestimmt sich vielmehr nach dem «höheren Rechtsbegehren» (Art. 94 Abs. 1 ZPO) bzw. dem höheren Streitwert der durch Klage und Widerklage vorgetrage- nen Rechtsbegehren (ZK ZPO-Stein-Wigger, Art. 94 N 4; BSK ZPO- Rüegg/Rüegg, Art. 94 N 1).”
“Erlässt ein sachlich unzuständiges Gericht einen Entscheid, leidet dieser nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung an einem schwerwiegenden Mangel, der je nach den Umständen die Nichtigkeitsfolge nach sich ziehen kann. Die Rechtsmittelinstanz hat die sachliche Zuständigkeit ihrer Vorinstanz daher auch ohne entsprechende Rüge des Rechtsmittelführers oder Rechtsmittelgegners zu prüfen. Die sachliche Zuständigkeit wird grundsätzlich durch das kantonale Recht geregelt (Art. 4 Abs. 1 ZPO) und ist der Disposition der Parteien entzogen (Urteil BGer 4A_488/2014 vom 20. Februar 2015 E. 3.1 f. m.H., nicht publ. in BGE 141 III 137). Bei vermögensrechtlichen Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von CHF 30'000.- entscheidet grundsätzlich eine Präsidentin oder ein Präsident des Bezirksgerichts erstinstanzlich in zivilrechtlichen Angelegenheiten. Übersteigt der Streitwert CHF 30'000.-, so ist grundsätzlich das Zivilgericht zuständig (Art. 219 i.V.m. 243 ZPO i.V.m. Art. 50 f. des Justizgesetzes vom 31. Mai 2010 [JG, SGF 130.1]). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 4 Abs. 2 i.V.m. Art. 94 Abs. 1 ZPO). Die beklagte Partei kann in der Klageantwort Widerklage erheben, wenn der geltend gemachte Anspruch nach der gleichen Verfahrensart wie die Hauptklage zu beurteilen ist (Art. 224 Abs. 1 ZPO). Davon nicht betroffen und zulässig ist der Fall, dass die beklagte Partei als Reaktion auf eine Teilklage, für die aufgrund ihres Streitwerts von höchstens Fr. 30'000.- nach Art. 243 Abs. 1 ZPO das vereinfachte Verfahren gilt, eine negative Feststellungswiderklage erhebt, auch wenn deren Streitwert die Anwendbarkeit des ordentlichen Verfahrens zur Folge hat. Übersteigt der Streitwert der Widerklage die sachliche Zuständigkeit des Gerichts, so hat dieses beide Klagen dem Gericht mit der höheren sachlichen Zuständigkeit zu überweisen (Art. 224 Abs. 2 ZPO; BGE 143 III 506 E. 4.4; 145 III 299 E. 2; 147 III 172 E. 2.3 m.H.).”
“d) ; statuer dans les affaires auxquelles s’applique la procédure sommaire conformément aux art. 248 ss CPC (let. e). 3.2.2 Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, les décisions entachées d’erreurs sont, en règle générale, annulables. Elles ne s’avèrent nulles que si le vice est particulièrement grave, lorsqu’il est évident ou au moins facilement reconnaissable et si la sécurité juridique n’est pas sérieusement menacée par le constat de la nullité. Les motifs de nullité sont avant tout l’incompétence fonctionnelle et matérielle de l’autorité qui prend la décision ainsi que des erreurs de procédure flagrantes (ATF 145 III 436 consid. 4, JdT 2020 Il 204). 3.3 En l’espèce, la cause au fond porte sur des conclusions en paiement prises par les appelants 1 et 2 à hauteur de 30’000 fr. et des conclusions reconventionnelles en libération de dette à hauteur de 95’814 fr. 74 prises par l’intimée. Ces conclusions s’excluant, la valeur litigieuse de la cause doit être arrêtée au montant le plus élevé, soit 95’814 fr. 74 (art. 94 al. 1 CPC). Le litige au fond relève ainsi de la compétence matérielle du Tribunal d’arrondissement in corpore (art. 96b al. 3 LOJV), comme l’a d’ailleurs relevé le président dans son courrier aux parties du 2 février 2023. Il ressort par ailleurs de la décision attaquée – portant sur la requête de substitution de partie – que celle-ci a été rendue par le président seul, comme le confirme l’en-tête du dispositif (« Fondé sur ce qui précède, le Président du Tribunal : »). Comme on l’a vu plus haut (cf. supra consid. 1.1), une telle décision est finale (art. 236 CPC) et partielle car elle écarte définitivement une partie de la procédure. En ce sens, elle met fin à l’instance et n’entre pas dans les cas de délégation spécifiquement prévus par le droit vaudois à l’art. 42 CDPJ. Singulièrement, la délégation prévue à l’al. 2 let. e de cette disposition exclut les décisions finales ainsi que celles pouvant invalider l’instance. L’art. 43 CDPJ ne met pas davantage la compétence de rendre une décision sur une requête de substitution de partie dans les mains du juge unique ou du président.”
Stehen Klage und Widerklage in Opposition, gilt nach Art. 94 Abs. 1 ZPO grundsätzlich der höhere Streitwert; wenn die Anträge sich jedoch nicht gegenseitig ausschliessen, werden die jeweiligen Streitwerte bei der Festsetzung der Prozesskosten zusammengerechnet.
“Une partie qui voudrait faire valoir des éléments susceptibles d’influencer le montant de l’avance de frais doit les avancer spontanément, le demandeur pouvant notamment le faire dans sa demande ou dans une écriture produite en même temps que celle-ci (CREC 23 juin 2021/181). 4.3 En l’espèce, il est effectivement regrettable que, interpellé précisément sur le sujet, le juge délégué n’ait pas donné suite à la demande d’exposer son calcul relatif à l’avance de frais. Cela étant, conformément à la jurisprudence constatée de la Chambre de céans, la garantie du droit d’être entendu ne trouve pas application dans le cadre d’une décision arrêtant l’avance de frais. Le fait que la décision n’indique pas les modalités de fixation de l’avance de frais n’est donc pas constitutif d’une violation du droit d’être entendus des recourants I et II (notamment CREC 8 décembre 2021/339 consid. 4.3). Le grief doit être rejeté. 5. 5.1 Les recourants I et II invoquent une violation de l’art. 94 al. 1 CPC, respectivement de l’art. 9 al. 1 TFJC (tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; RSV 270.11.5). 5.2 Pour déterminer le montant des frais judiciaires présumés, il y a lieu de se référer au tarif des frais prévu par le droit cantonal (art. 96 CPC). Aux termes de l’art. 4 TFJC, l’émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse, de la nature, de l’ampleur et de la difficulté de la cause. Il est arrondi au franc inférieur (al. 1) ; la valeur litigieuse est calculée conformément aux art. 91 à 94 CPC (al. 2). L’art. 91 al. 1 CPC pose le principe selon lequel la valeur litigieuse est déterminée par les conclusions, sans que les intérêts, les frais de la procédure voire les conclusions subsidiaires ne soient prises en compte. Selon l’art. 94 al. 1 CPC, lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s’opposent, la valeur litigieuse se détermine d’après la prétention la plus élevée (al. 1). Lorsque les demandes reconventionnelles et principale ne s’excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al.”
“Gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren, wenn sich Klage und Widerklage gegenüberstehen. Als Ausnahme von diesem Grundsatz werden die Streitwerte zur Bestimmung der Prozesskosten zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Damit trägt das Gesetz bei der Bestimmung der Prozesskosten dem wirtschaftlichen Wert des Verfahrens Rechnung und es erfolgt im Grundsatz eine Zusammenrechnung der Streitwerte (Kölz, in: Kurzkommentar ZPO, 3. Aufl. 2021, N. 5 zu Art. 94 ZPO). Ein Ausschluss im Sinne von Art. 94 Abs. 2 ZPO liegt demgegenüber vor, wenn es logisch widerspruchsvoll wäre, trotz voller Gutheissung der einen Klage auch die andere ganz oder teilweise zu schützen, mithin, wenn aus der Gutheissung der einen Klage die Abweisung der andern folgt (BGE 108 II 51 E. 1). Massgeblich für die Streitwertbestimmung sind die Verhältnisse im Zeitpunkt der Klageeinreichung (BGE 141 III 137 E. 2.2).”
Praxis/Konsequenz: Bei anteilsmässiger Verteilung der Prozesskosten (wenn keine Partei vollständig obsiegt) sind die Streitwerte von Klage und Widerklage grundsätzlich zusammenzurechnen. Das jeweilige Obsiegen bzw. Unterliegen ist sodann in Relation zu diesem (Kostenverteilungs‑)Gesamtstreitwert zu setzen, und die Kosten werden entsprechend der so ermittelten Quoten verteilt.
“Verteilung Hat keine Partei vollständig obsiegt, so werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Für die anteilsmässige Verlegung der Gerichtskosten im Verhältnis zwischen Klage und Widerklage sind unabhängig von einem Ausschlussverhältnis im Sinne von Art. 94 Abs. 2 ZPO die Streitwerte von Klage und Widerklage zusammenzurechnen. Das Obsiegen und Unterliegen der Parteien ist sodann in Relation zu diesem (Kostenverteilungs- )Gesamtstreitwert zu setzen und die Kosten sind nach Massgabe dieses Anteils zu verlegen (CHK ZPO-SUTTER-SOMM/SEILER, Art. 106 N 6; BK ZPO-STERCHI, Art. 106 N 9). Die Klägerin obsiegt mit ihrer Klage im Betrag von CHF 1'245'789.06. Bei der Be- urteilung der Widerklage dringt demgegenüber die Beklagte im Betrag von CHF 3'632'866.78 durch, während die Klägerin im Restbetrag von CHF 2'214'562.– obsiegt. Hinsichtlich des Auskunfts- und Informationsbegehrens mit einem Streit- wert von CHF 152'343.80 ist die Klägerin als obsiegend zu qualifizieren. Gesamt- haft obsiegt die Klägerin damit im Betrag von CHF 3'612'694.86 (CHF 1'245'789.06 + CHF 2'214'562.– + CHF 152'343.80). Dies ist in Relation zum (Kostenverteilungs-)Gesamtstreitwert von CHF 13'778'020.61 (CHF 7'778'248.03 [Streitwert Klage] + CHF 5'847'428.”
“3 CPC, si l’instance d’appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais – soit les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC) – de la première instance. En l’occurrence, l’intimé obtient gain de cause sur sa conclusion en délivrance d’un certificat de travail ainsi que sur sa conclusion libératoire sur la prétention reconventionnelle de l’appelante. Il succombe en revanche s’agissant de ses conclusions en paiement. L'art. 106 al. 2 CPC prescrit de répartir les frais selon le sort de la cause lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause. La répartition doit être proportionnelle à la mesure dans laquelle chaque partie a succombé. Pour déterminer cette proportion, il faut généralement comparer ce que chaque partie a obtenu par rapport aux conclusions litigieuses. Lorsque celles-ci émanent d'une demande principale et d'une demande reconventionnelle qui ne s'excluent pas mutuellement, le juge doit en principe additionner les valeurs litigieuses respectives et examiner ce qu'obtient finalement chaque partie à l'aune de cette somme globale (cf. art. 94 al. 2 CPC ; TF 4D_11/2021 du 1" juin 2021 consid. 2.4). En l'espèce, l'addition des conclusions principales et reconventionnelles s'élève à 582'254 fr. 05. L'intimé obtient gain de cause à raison de 509'500 fr. (soit 87 %) et l'appelante à raison de 72'754 fr. (soit 13 %). Les premiers juges ont réparti les frais à raison d'un cinquième à la charge de l'intimé et de quatre cinquièmes à la charge de l'appelante. Cette clé de répartition tient compte du fait que l’intimé n'a pas obtenu entièrement gain de cause sur les montants réclamés au titre de son licenciement immédiat prétendument injustifié, n'obtenant que 23'670 fr. 75 sur les 72'754 fr. 05 réclamés. Aucune des parties ne conteste en appel cette clé de répartition. Or, bien que les prétentions pécuniaires de l'intimé soient finalement rejetées, la différence n'est que de 23'670 fr. 75 par rapport à la valeur litigieuse totale de 582'254 fr. et la clé de répartition opérée par les premiers juges (1/5e - 4/5e) correspond toujours à la proportion dans laquelle chaque partie obtient gain de cause.”
“Point n'est donc besoin d'examiner si les services des appelants ont été à ce point défectueux qu'ils ne mériteraient pas d'honoraires. 6. Etant donné que l'appel est partiellement admis, il faut examiner à nouveau les frais judiciaires et les dépens fixés par le premier juge (art. 318 al. 3 CPC). C'est dans ce cadre que seront traités les griefs des appelants y relatifs. 6.1 L'art. 106 al. 2 CPC prescrit de répartir les frais lato sensu – i.e les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC) – selon le sort de la cause lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause. La répartition doit être proportionnelle à la mesure dans laquelle chaque partie a succombé. Pour déterminer cette proportion, il faut généralement comparer ce que chaque partie a obtenu par rapport aux conclusions litigieuses. Lorsque celles-ci émanent d'une demande principale et d'une demande reconventionnelle qui ne s'excluent pas mutuellement, le juge doit en principe additionner les valeurs litigieuses respectives et examiner ce qu'obtient finalement chaque partie à l'aune de cette somme globale (cf. art. 94 al. 2 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 4D_11/2021 du 1er juin 2021 consid. 2.2). Concernant plus particulièrement les dépens, lorsque chacune d'elles a encouru des frais d'avocat, elle dispose en principe contre l'autre d'une créance en paiement de dépens réduits, proportionnelle à son gain partiel dans le procès. Logiquement, il est procédé à une compensation entre ces créances respectives (arrêt du Tribunal fédéral 4D_11/2021 précité consid. 2.4). 6.2 En l'espèce, la quotité des frais judiciaires et dépens fixés respectivement à 19'240 fr. et à 24'000 fr. au total n'est pas remise en cause et est conforme aux tarifs applicables (art. 17 et 85 al. 1 RTFMC). Seule est litigieuse leur répartition. Les conclusions principales des intimés s'élevaient à environ 435'000 fr. en première instance, alors que les conclusions reconventionnelles des appelants étaient de quelque 25'000 fr. Environ 105'000 fr. sont alloués in fine aux intimés. Les conclusions reconventionnelles sont rejetées. Il s'ensuit que les intimés ont gain de cause à raison de quelque 130'000 fr.”
Die Literatur ist gespalten: Einige Kommentatoren empfehlen, für die Gebührenbemessung bei nicht-ausschliessenden Haupt- und Widerklage die Streitwerte zu addieren (Art. 94 Abs. 2 ZPO), während die mehrheitliche Lehre die Anwendung von Art. 94 Abs. 1 ZPO und damit die Berücksichtigung des höheren Streitwerts befürwortet. In der Praxis wird die Addition insbesondere für die proportionale Verteilung der Kosten bei nicht-ausschliessenden Anträgen regelmässig angewendet.
“L'alinéa 1 contient la règle générale - quoi que puisse faire accroire la version française, formulée de façon maladroite (DENIS TAPPY, in Commentaire romand, 2e éd. 2019, nos 1, 2a et 17 ad art. 94 CPC) : (...) la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée ". [italiques insérées par le Tribunal fédéral] L'alinéa 2 énonce une règle spéciale: "Lorsque les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais." [italiques insérées par le Tribunal fédéral] Dans notre problématique (valeur litigieuse déterminante pour les frais de procédure devant le Tribunal fédéral), faut-il prendre en compte la valeur la plus élevée des actions (art. 94 al. 1; soit ici 29'999 fr. pour l'une et l'autre), ou additionner les deux (art. 94 al. 2; en l'occurrence 2 x 29'999 fr., soit 59'998 fr.), puisque les deux demandes ne s'excluent pas? Dans un premier réflexe, l'on pourrait être tenté d'appliquer l'art. 94 al. 2 CPC, qui est spécifiquement conçu pour les frais (dans ce sens MARTIN STERCHI, in Berner Kommentar, 2012, n° 8c ad art. 113-114 CPC, suivi par BEATRICE VAN DE GRAAF, in Kurzkommentar ZPO, 2 e éd. 2014, n° 3 ad art. 94 CPC). Cependant, la doctrine majoritaire critique cette solution qui permet au défendeur de supprimer la gratuité du litige (art. 114 let. c CPC) par le biais de la reconvention. Aussi prescrit-elle d'appliquer la règle générale de l'art. 94 al. 1 CPC et de prendre en compte la valeur la plus élevée des deux demandes (voir les explications circonstanciées de PATRICIA DIETSCHY-MARTENET, Procédure civile et droit du travail, in Les procédures en droit du travail, 2020, p. 21 s. et p. 24; DU MÊME AUTEUR, Les conflits de travail en procédure civile suisse, 2011, n. 487 [ci-après: DIETSCHY, Conflits de travail]; dans le même sens CHRISTIAN KÖLZ, in Kurzkommentar ZPO, 3 e éd. 2021, n° 5 ad art. 94 CPC; TAPPY, op. cit., n° 7 ad art. 114 CPC; PETER DIGGELMANN, in ZPO Schweizerische Zivilprozessordnung, [Brunner et alii éd.”
“L'art. 106 al. 2 CPC prescrit de répartir les frais lato sensu - i.e les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC) - selon le sort de la cause lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause. La répartition doit être proportionnelle à la mesure dans laquelle chaque partie a succombé (DENIS TAPPY, in Commentaire romand, 2e éd. 2019, n° 33 ad art. 106 CPC). Pour déterminer cette proportion, il faut généralement comparer ce que chaque partie a obtenu par rapport aux conclusions litigieuses. Lorsque celles-ci émanent d'une demande principale et d'une demande reconventionnelle qui ne s'excluent pas mutuellement, le juge doit en principe additionner les valeurs litigieuses respectives et examiner ce qu'obtient finalement chaque partie à l'aune de cette somme globale (cf. art. 94 al. 2 CPC; RÜEGG/RÜEGG, in Basler Kommentar, 3e éd. 2017, n° 4 ad art. 106 CPC; DAVID JENNY, in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3e éd. 2016 [Sutter-Somm et alii éd.], n° 11 ad art. 106 CPC; MARTIN STERCHI, in Berner Kommentar, 2012, n° 9 ad art. 106 CPC; cf. aussi TAPPY, op. cit., n° 22 ad art. 94 CPC). La même règle prévaut habituellement pour les dépens de la procédure de recours au Tribunal fédéral (cf. art. 68 al. 1 et 2 LTF en lien avec l'art. 3 al. 2 [2e phrase] du Règlement sur les dépens alloués à la partie adverse [...], RS 173.110.210.3; BERNARD CORBOZ, in Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, n° 42 ad art. 68 LTF).”
Nach herrschender Auffassung ist bei gegenüberstehenden Klage und Widerklage für den Streitwert regelmässig das höhere Rechtsbegehren massgebend; die Addition beider Werte wird kritisiert, weil sie die Voraussetzungen der Verfahrenskostenbefreiung aushebeln könnte. Art. 94 Abs. 2 wird als besondere Regel für Gebührenzwecke erörtert, ihre Anwendung zur Addition der Werte wird jedoch zurückhaltend gesehen.
“[italiques insérées par le Tribunal fédéral] L'alinéa 2 énonce une règle spéciale: "Lorsque les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais." [italiques insérées par le Tribunal fédéral] Dans notre problématique (valeur litigieuse déterminante pour les frais de procédure devant le Tribunal fédéral), faut-il prendre en compte la valeur la plus élevée des actions (art. 94 al. 1; soit ici 29'999 fr. pour l'une et l'autre), ou additionner les deux (art. 94 al. 2; en l'occurrence 2 x 29'999 fr., soit 59'998 fr.), puisque les deux demandes ne s'excluent pas? Dans un premier réflexe, l'on pourrait être tenté d'appliquer l'art. 94 al. 2 CPC, qui est spécifiquement conçu pour les frais (dans ce sens MARTIN STERCHI, in Berner Kommentar, 2012, n° 8c ad art. 113-114 CPC, suivi par BEATRICE VAN DE GRAAF, in Kurzkommentar ZPO, 2 e éd. 2014, n° 3 ad art. 94 CPC). Cependant, la doctrine majoritaire critique cette solution qui permet au défendeur de supprimer la gratuité du litige (art. 114 let. c CPC) par le biais de la reconvention. Aussi prescrit-elle d'appliquer la règle générale de l'art. 94 al. 1 CPC et de prendre en compte la valeur la plus élevée des deux demandes (voir les explications circonstanciées de PATRICIA DIETSCHY-MARTENET, Procédure civile et droit du travail, in Les procédures en droit du travail, 2020, p. 21 s. et p. 24; DU MÊME AUTEUR, Les conflits de travail en procédure civile suisse, 2011, n. 487 [ci-après: DIETSCHY, Conflits de travail]; dans le même sens CHRISTIAN KÖLZ, in Kurzkommentar ZPO, 3 e éd. 2021, n° 5 ad art. 94 CPC; TAPPY, op. cit., n° 7 ad art. 114 CPC; PETER DIGGELMANN, in ZPO Schweizerische Zivilprozessordnung, [Brunner et alii éd.], 2e éd. 2016, n° 3 ad art. 94 CPC; CLAUDE SCHRANK, Das Schlichtungsverfahren nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2015, n. 262). Cette opinion convainc. Elle est conforme au but de protection sociale poursuivi par les art. 114 let. c CPC et 65 al. 4 let. c LTF et évite, à l'instar de l'ancien art. 343 al. 2 aCO, que le défendeur déjoue la gratuité voulue par le législateur (cf. SCHRANK, ibidem; ATF 143 III 506 consid.”
Lehre und Praxis diskutieren die Übertragbarkeit und Bedeutung von Art. 94 Abs. 1 ZPO bei Streitgenossenschaft bzw. mehreren Anträgen. Ein Teil der Lehre verneint die Übertragbarkeit einschlägiger Bundesgerichtspraxis und hält fest, dass die Anwendung von Art. 94 Abs. 1 ZPO nicht voraussetzt, dass die Berufung sowohl Klage als auch Widerklage betrifft.
“, N 652), ist es für die Berufungsfähigkeit offensichtlich irrelevant, ob auf die Berufung ganz oder teilweise nicht einzutreten ist. Wenn überhaupt könnte entsprechend der Praxis des Bundesgerichts zu Art. 52 BGG und einer Lehrmeinung zu Art. 308 Abs. 2 ZPO betreffend die einfache Streitgenossenschaft und die objektive Klagenhäufung höchstens relevant sein, ob der Ehemann den Entscheid des Zivilgerichts sowohl betreffend die Ehegattenunterhaltsbeiträge als auch betreffend die Informationsbegehren angefochten hat (vgl. BGE 134 III 237 E. 1.2 S. 239; Reetz/Theiler, a.a.O., Art. 308 N 41; Seiler, a.a.O., N 652 und 699). Dies ist der Fall. Im Übrigen verneint ein Teil der Lehre die Übertragbarkeit der erwähnten Bundesgerichtspraxis auf Art. 308 Abs. 2 ZPO, weil sie dem klaren Gesetzeswortlaut und dem Grundsatz der Massgeblichkeit der Verhältnisse im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids widerspricht (Hoffmann-Nowotny, a.a.O., Art. 308 N 58; Jeandin, a.a.O., Art. 308 CPC N 16), und setzt die Anwendung von Art. 94 Abs. 1 ZPO nicht voraus, dass sich die Berufung auf die Klage und die Widerklage bezieht (Hoffmann-Nowotny, a.a.O., Art. 308 N 59).”
Folge des höheren Streitwertes: Die nach Art. 94 Abs. 1 ZPO ermittelte, höhere Wertangabe bestimmt unter anderem die sachliche Zuständigkeit und die anwendbare Verfahrensart (z. B. Ordentliche versus vereinfachte Verfahren) sowie die Bemessung von Gerichtsgebühren und Kostenfolge. Soweit Leistungen Dritter den vom Kläger tatsächlich erlittenen Schaden mindern, kann dies den massgeblichen Streitwert beeinflussen.
“1 Dans un premier grief, les appelants reprochent au premier juge d’avoir statué seul alors que la compétence de décision relevait du tribunal d’arrondissement in corpore. 3.2 3.2.1 En procédure civile, le droit cantonal détermine la compétence matérielle et fonctionnelle des tribunaux, sauf disposition contraire de la loi (art. 4 al. 1 CPC). Si la compétence à raison de la matière dépend de la valeur litigieuse, celle-ci est calculée selon le CPC (art. 4 al. 2 CPC). Selon l’art. 96b al. 3 LOJV, le tribunal d’arrondissement connaît de toutes les causes patrimoniales dont la valeur litigieuse est supérieure à 30’000 fr. et inférieure ou égale à 100’000 fr. et qui ne sont pas attribuées par la loi à une autre autorité. La valeur du litige est déterminée par les conclusions (art. 91 al. 1 CPC). Lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s’opposent, la valeur litigieuse se détermine d’après la prétention la plus élevée (art. 94 al. 1 CPC). Aux termes de l’art. 124 al. 1 CPC, le tribunal conduit le procès. Il prend les décisions d’instruction nécessaires à une préparation et à une conduite rapides de la procédure. Cette disposition exprime le principe d’immédiateté, qui connaît des exceptions dictées par des raisons pratiques et d’économie procédurale. La conduite du procès peut ainsi être déléguée à l’un des membres du tribunal (art. 124 al. 2 CPC), délégation qui peut notamment être prévue par le droit cantonal (ATF 147 III 582 consid. 4.4). Le canton de Vaud a fait usage de cette possibilité de délégation à l’art. 42 CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010 ; BLV 211.02 ; cf. Piotet, Droit privé judiciaire vaudois, Bâle 2021, n. 3 ad art. 42 et 43 CDPJ). Le président ou, pour les cours du Tribunal cantonal et la Chambre patrimoniale cantonale, le juge délégué, statue seul notamment pour toutes les décisions d’instruction ou incidentes prévues par la procédure civile avant l’audience de jugement au fond, à l’exception des décisions portant sur des moyens pouvant invalider l’instance (art.”
“IBM SCHWEIZ AG avait à tort remboursé à son ancienne employée des frais à cet égard et une partie de ces frais avait été facturé à UBP en 2018 et 2019, de sorte qu'IBM SCHWEIZ AG avait subi un dommage, étant précisé qu'UBP avait une créance à son encontre à hauteur des frais précités. v. Pascale VANDE VELDE a conclu au rejet de la demande reconventionnelle. Sa partie adverse n'avait pas subi de dommage puisque les frais de déplacement litigieux avaient été pris en charge par UBP. w. La cause a été gardée à juger à l'issue de l'audience du Tribunal du 18 octobre 2021. EN DROIT 1. 1.1 Selon l'art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC, l'appel est recevable contre les décisions finales et incidentes de première instance, lorsque, dans les affaires patrimoniales, la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est de 10'000 fr. au moins. L'appel, écrit et motivé, est introduit auprès de l'instance d'appel dans les 30 jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). En l'espèce, l'appel, qui respecte les dispositions légales précitées, est recevable. 1.2 La valeur litigieuse en première instance étant supérieure à 30'000 fr. (art. 94 al. 1 CPC), la procédure ordinaire s'applique et le procès est régi par la maxime des débats, qui prévoit que les parties allèguent les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions et produisent les preuves qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC, art. 243 et art. 247 al. 2 CPC a contrario). 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC) dans la limite des griefs qui sont formulés (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4; arrêts du Tribunal fédéral 4A_290/2014 du 1er septembre 2014 consid. 5; 5A_89/2014 du 15 avril 2014 consid. 5.3.2). 2. L’appelante sollicite pour la première fois en appel la production par l'intimée des instructions écrites données aux "managers", dont à Philippe JULIA, relatives à la détermination d'un nouveau lieu de travail pour les employés concernés par la fermeture du site à Bâle, ainsi que de toute correspondance interne y relative. 2.1 Conformément à l'art. 316 al. 3 CPC, l'instance d'appel peut librement décider d'administrer des preuves: elle peut ainsi ordonner que des preuves administrées en première instance le soient à nouveau devant elle, faire administrer des preuves écartées par le tribunal de première instance ou encore décider l'administration de toutes autres preuves.”
“En tout état, le caractère ad explorandum de l'administration de cette preuve est rendu très vraisemblable par le fait que les documents requis sont relatifs à l'exercice 2014, soit une période sans aucun lien avec les faits à prouver, consistant dans la création artificielle de difficultés financières chez A______ SA par des prêts fictifs en faveur G______ LTD afin de justifier des retards de paiement de salaire entre 2017 et 2018. Le recours sera par conséquent également admis en tant qu'il vise l'annulation du chiffre 6 du dispositif de l'ordonnance entreprise. 3.5.2.5 En définitive, les chiffres 1, 2, 4, 5 et 6 de l'ordonnance entreprise seront annulés et le recours rejeté pour le surplus. 4. La recourante s'est interrogée sur la pratique du Tribunal consistant à demander une copie numérisée du dossier, sans toutefois prendre de conclusions à cet égard. La Chambre n'est donc pas formellement saisie de cet objet et s'abstiendra de statuer. Elle rappellera néanmoins ici que la communication électronique entre les parties et le Tribunal est exhaustivement régie par les art. 130 al. 2 et 139 CPC ainsi que la réglementation accessoire. 5. La valeur litigieuse au stade du recours étant supérieure à 50'000 fr. (art. 94 al. 1 CPC), il sera perçu des frais judiciaires (art. 71 RTFMC). Ils seront fixés à 1'000 fr. au vu de l'enjeu du recours et de l'activité nécessitée par les griefs invoqués (art. 96 et 104 al. 1 et 2, 105 al. 1 CPC; art. 19 LaCC; art. 41 RTFMC), mis à la charge de l'intimé qui succombe dans une large mesure (art. 106 al. 1 CPC) et partiellement compensés avec l’avance de frais de 800 fr. versée par la recourante, laquelle reste acquise à l’Etat de Genève. L'intimé sera condamné à rembourser à la recourante son avance de frais en 800 fr. et à payer à l'Etat de Genève le solde des frais de 200 fr. mis à sa charge (art. 111 al. 1 et 2 CPC). Il n'est pas alloué de dépens de recours ni d'indemnité pour la représentation en justice dans les causes soumises à la juridiction des prud'hommes (art. 22 al. 2 LaCC). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre des prud'hommes, groupe 4: A la forme : Déclare recevable le recours formé par A______ SA contre les chiffres 1, 2, 4, 5, 6 et 19 du dispositif de l'ordonnance d'instruction rendue le 10 juin 2021 par le Tribunal des prud'hommes et figurant au procès-verbal d'audience du même jour dans la cause C/26631/2019.”
“Compte tenu de l'issue du litige sur ce point, la recevabilité de la conclusion de l'appelant tendant à la correction de la masse brute partageable peut demeurer indécise. 12. 12.1 Si l'instance d'appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais de la première instance (art. 318 al. 3 CPC). 12.1.1 Conformément à l'art. 95 CPC, les frais comprennent les frais judiciaires et les dépens (al. 1). Les frais judiciaires comprennent notamment l'émolument forfaitaire de conciliation, l'émolument forfaitaire de décision et les frais d'administration des preuves (al. 2). L'art. 17 RTFMC prévoit que l'émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse. Selon l'art. 91 al. 1 CPC, la valeur du litige est déterminée par les conclusions. Les intérêts et les frais de la procédure en cours ou d'une éventuelle publication de la décision et, le cas échéant, la valeur résultant des conclusions subsidiaires ne sont pas pris en compte. Lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (art. 94 al. 1 CPC). Lorsqu'elles ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2). L'on considère que les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas au sens de l'art. 94 al. 2 CPC lorsque le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (Tappy, in Code de procédure civile, Commentaire romand, 2ème éd. 2019, n. 20 et 22 ad art. 94 CPC ainsi que les exemples cités). La valeur litigieuse d'une action en nullité d'un testament correspond au montant supplémentaire qui échera au demandeur en cas de victoire. Si c'est un héritier légal qui agit, il s'agit de la part qu'il recevrait si les biens de la succession devaient être partagés selon les règles de la succession légale (ATF 78 II 181, JdT 1952 I 502 : un quart du legs attaqué; 81 II 413 c. 1, JdT 1956 I 546 : trois quarts de la valeur nette de la succession, sous déduction de la valeur brute de l'usufruit qui la grève; arrêt du Tribunal fédéral 5A_763/2018 du 1er juillet 2019 consid.”
Kann der kumulierte Streitwert nach Art. 94 Abs. 2 ZPO zu einem unangemessen hohen Gebühren- oder Kostenausspruch führen, ist es aus Gründen der Verhältnismässigkeit zulässig, die Kostenbemessung zu begrenzen; das Gericht kann bei der für Gerichtsgebühren und Dépens massgeblichen Bemessung vom rein kumulierten Streitwert abweichen.
“1 CPC), le solde lui étant restitué. 16.2 Les frais judiciaires de l'appel de l'intimée seront arrêtés, compte tenu de la valeur litigieuse, de la complexité de la cause et de la longueur des écritures, tous points de plus grande ampleur que dans l'appel de l'appelante, à 100'000 fr. (art. 2, 17 et 35 RTFMC), mis à la charge de l'intimée qui succombe (art. 106 al. 1 CPC), et compensés à due concurrence avec l'avance de frais fournie par elle-même, qui reste acquise à l'Etat de Genève (art. 111 al. 1 CPC), le solde lui étant restitué. 16.3 Les dépens afférents à l'appel de l'appelante seront arrêtés en fonction de la valeur litigieuse et des questions à traiter à 50'000 fr., TVA comprise, la présente cause étant manifestement un cas spécial justifiant de s'éloigner du tarif fixé par le droit cantonal (art. 84, 85 et 90 RTFMC; art. 23, 25 et 26 LaCC). En effet, si les dépens étaient arrêtés en fonction de la valeur litigieuse de première instance, soit près de 100'000'000 fr. cumulés (art. 94 al. 2 CPC), les dépens devraient s'élever à un montant compris entre 150'000 fr. et 300'000 fr. environ, ce qui se révèle en disproportion avec le travail nécessaire à la conduite de l'appel de l'appelante. Il se justifie donc de limiter les dépens à 50'000 fr. Quant à l'appel de l'intimée, plus important à tous points de vue, ainsi qu'il vient d'être dit, il justifie des dépens arrêtés à 100'000 fr. pour les mêmes raisons. La compensation sera ordonnée d'office (arrêt du Tribunal fédéral 4D_11/2021 du 1er juin 2021 consid. 2.4), l'intimée restant seule débitrice de 50'000 fr. en faveur de l'appelante. * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable les appels interjetés par A______ le 18 août 2021 et par D______ AG le 16 août 2021 contre le jugement JTPI/7981/2021 rendu le 15 juin 2021 par le Tribunal de première instance dans la cause C/16278/2010. Au fond : Confirme le jugement entrepris. Déboute les parties de toutes autres conclusions. Sur les frais : Arrête les frais judiciaires de l'appel de A______ à 50'000 fr.”
Für die Ermittlung des Gebührenstreitwerts sind die Streitwerte von Haupt- und Widerklage zusammenzurechnen, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen. Ist eine Partei bereits Akontozahlungen geleistet, sind diese im Rahmen der Gebührenberechnung als Teilwert zu berücksichtigen (wirtschaftliche Betrachtungsweise).
“Zur Bestimmung des Gebührenstreitwerts sind die Streitwerte von Haupt- und Widerklage zusammenzurechnen, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Die Konstellation von Klage und Widerklage ergibt sich vorliegend daraus, dass die Beklagte bereits Akontozah- lungen von CHF 1'195'217.75 geleistet hat (act. 1 Rz. 199-202; act. 12 Rz. 108, 135, 150, 152, 153). Nach der massgeblichen wirtschaftlichen Betrachtungsweise sind die Streitwerte zu addieren (P ETER DIGGELMANN, in: Schweizerische Zivilpro- zessordnung [ZPO], Kommentar, hrsg. von Alexander Brunner/Dominik Gas- ser/Ivo Schwander, 2. Aufl. 2016, N. 8 zu Art. 97 ZPO). Der Gebührenstreitwert beträgt CHF 1'327'567.29.”
“Zur Bestimmung des Gebührenstreitwerts sind die Streitwerte von Haupt- und Widerklage zusammenzurechnen, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Die Konstellation von Klage und Widerklage ergibt sich vorliegend daraus, dass die Beklagte bereits Akontozah- lungen von CHF 1'195'217.75 geleistet hat (act. 1 Rz. 199-202; act. 12 Rz. 108, 135, 150, 152, 153). Nach der massgeblichen wirtschaftlichen Betrachtungsweise sind die Streitwerte zu addieren (P ETER DIGGELMANN, in: Schweizerische Zivilpro- zessordnung [ZPO], Kommentar, hrsg. von Alexander Brunner/Dominik Gas- ser/Ivo Schwander, 2. Aufl. 2016, N. 8 zu Art. 97 ZPO). Der Gebührenstreitwert beträgt CHF 1'327'567.29.”
Bei der Addition nach Art. 94 Abs. 2 ZPO ist der wirtschaftliche Gesamtwert massgeblich (Entscheidspanne bzw. Wert bei vollständigem Obsiegen). In die Summe können der wirtschaftlich bedeutsame Umfang der Haupt- und Widerklage sowie hängige oder vorläufig bezifferte Nebenforderungen und geleistete Akontozahlungen einfliessen, soweit sie wirtschaftlich relevant sind.
“Für die Streitwertberechnung in Zusammenhang mit den Prozesskosten ist der wirtschaftliche Wert von Haupt- und Widerklage massgeblich – so ist die Be- stimmung von Art. 94 Abs. 2 ZPO zu verstehen, wonach die Streitwerte zusam- menzurechnen sind, soweit die Anträge einander nicht ausschliessen. Massge- blich ist daher, teils entgegen der Auffassung der Parteien, die Entscheidspanne des Gerichts bei einem vollständigen Obsiegen der einen oder anderen Partei. In die Berechnung fliessen daher ein: - Fr. 161'550.– gemäss Ziff. 1 der modifizierten Hauptklage [Auskaufsbetrag inkl. MWSt] - Fr. 49'536.00 vorläufiger Streitwert gemäss Ziff. 3 und 4 der modifizierten Hauptklage (Erstellung der Nebenkostenabrechnungen und Bezahlung der Saldi) - Fr. 78'000.– gemäss Ziff. 5-7 der modifizierten Hauptklage [Lohnforderun- gen] - Fr. 37'481.25 gemäss der fallen gelassenen ursprünglichen Ziff. 8 der Hauptklage (Rückerstattung der Mehrwertsteuer) - Fr. 2'063.10 gemäss Ziff. 8 der modifizierten Hauptklage - Fr. 44'426.25, später reduziert auf Fr. 36'348.75 Mietzinsforderung gemäss Ziff. 1 der Widerklage - Fr. 8'080.20 Schadenersatzforderung gemäss Ziff. 1 der Widerklage Die arbeitsrechtlichen Ansprüche, die der Kläger 2 geltend macht, sind an sich un- befristet, so dass bei Anwendung von Art.”
“und 5A_695/2013 vom 15. Juli 2014 Erw. 7.2; Urteil HG200190 vom 3. Oktober 2023 Erw. 7.1). Massgeblicher Hauptanspruch ist derjenige ge- mäss Rechtsbegehren Ziff. 1 der Widerklage, um welchen es im Übrigen betrags- mässig auch in den von der Beklagten angeführten Verfahren gegen ihre Kunden gehen wird. Der Streitwert des Auskunftsbegehrens ist folglich auf rund 10% von CHF 10'941'179.20, somit auf CHF 1'100'000.–, festzusetzen (Art. 91 Abs. 2 ZPO). Dem Rechtsbegehren Ziff. 2 kommt kein eigenständiger Streitwert zu. Zur Bestimmung der Prozesskosten werden sodann die Streitwerte der Klage und der Widerklage zusammengerechnet, sofern diese sich nicht gegenseitig aussch- liessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Art. 94 Abs. 2 ZPO bezweckt, bei der Bestimmung der Prozesskosten dem tatsächlichen wirtschaftlichen Wert des Prozesses Rech- nung zu tragen (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7221, S. 7292), weshalb im Unterschied zu Art. 51 BGG eine wirt- schaftliche Betrachtungsweise massgebend ist (Urteile HG180062 vom”
“Zur Bestimmung des Gebührenstreitwerts sind die Streitwerte von Haupt- und Widerklage zusammenzurechnen, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Die Konstellation von Klage und Widerklage ergibt sich vorliegend daraus, dass die Beklagte bereits Akontozah- lungen von CHF 1'195'217.75 geleistet hat (act. 1 Rz. 199-202; act. 12 Rz. 108, 135, 150, 152, 153). Nach der massgeblichen wirtschaftlichen Betrachtungsweise sind die Streitwerte zu addieren (P ETER DIGGELMANN, in: Schweizerische Zivilpro- zessordnung [ZPO], Kommentar, hrsg. von Alexander Brunner/Dominik Gas- ser/Ivo Schwander, 2. Aufl. 2016, N. 8 zu Art. 97 ZPO). Der Gebührenstreitwert beträgt CHF 1'327'567.29.”
Ist der nach Art. 94 Abs. 2 ZPO zusammengerechnete Streitwert für das Berufungsverfahren offensichtlich nicht mit dem tatsächlichen Umfang des Berufungsaufwands proportional, kann das Gericht die in Rechnung gestellten Kosten bzw. die Gesamtsumme der Kostenbemessung begrenzen, um eine offensichtliche Disproportionalität gegenüber dem erforderlichen Prozessaufwand zu vermeiden.
“1 CPC), le solde lui étant restitué. 16.2 Les frais judiciaires de l'appel de l'intimée seront arrêtés, compte tenu de la valeur litigieuse, de la complexité de la cause et de la longueur des écritures, tous points de plus grande ampleur que dans l'appel de l'appelante, à 100'000 fr. (art. 2, 17 et 35 RTFMC), mis à la charge de l'intimée qui succombe (art. 106 al. 1 CPC), et compensés à due concurrence avec l'avance de frais fournie par elle-même, qui reste acquise à l'Etat de Genève (art. 111 al. 1 CPC), le solde lui étant restitué. 16.3 Les dépens afférents à l'appel de l'appelante seront arrêtés en fonction de la valeur litigieuse et des questions à traiter à 50'000 fr., TVA comprise, la présente cause étant manifestement un cas spécial justifiant de s'éloigner du tarif fixé par le droit cantonal (art. 84, 85 et 90 RTFMC; art. 23, 25 et 26 LaCC). En effet, si les dépens étaient arrêtés en fonction de la valeur litigieuse de première instance, soit près de 100'000'000 fr. cumulés (art. 94 al. 2 CPC), les dépens devraient s'élever à un montant compris entre 150'000 fr. et 300'000 fr. environ, ce qui se révèle en disproportion avec le travail nécessaire à la conduite de l'appel de l'appelante. Il se justifie donc de limiter les dépens à 50'000 fr. Quant à l'appel de l'intimée, plus important à tous points de vue, ainsi qu'il vient d'être dit, il justifie des dépens arrêtés à 100'000 fr. pour les mêmes raisons. La compensation sera ordonnée d'office (arrêt du Tribunal fédéral 4D_11/2021 du 1er juin 2021 consid. 2.4), l'intimée restant seule débitrice de 50'000 fr. en faveur de l'appelante. * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable les appels interjetés par A______ le 18 août 2021 et par D______ AG le 16 août 2021 contre le jugement JTPI/7981/2021 rendu le 15 juin 2021 par le Tribunal de première instance dans la cause C/16278/2010. Au fond : Confirme le jugement entrepris. Déboute les parties de toutes autres conclusions. Sur les frais : Arrête les frais judiciaires de l'appel de A______ à 50'000 fr.”
Entfällt die wirtschaftliche Mehrwertsteigerung der Widerklage — etwa weil sie lediglich die Verneinung des Klageanspruchs (negative Feststellung) bezweckt — ist gemäss Art. 94 Abs. 2 ZPO von einer Zusammenrechnung der Streitwerte abzusehen. Gleichfalls entfällt die Zusammenrechnung, wenn sich Klage und Widerklage gegenseitig ausschliessen; in diesem Fall bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren.
“Gemäss Art. 94 Abs. 2 ZPO werden die Streitwerte zur Bestimmung der Prozesskosten zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen. Mit dieser Bestimmung soll dem wirtschaftlichen Interesse der Parteien an Verfahren, in denen eine Hauptklage und eine Widerklage zu beurteilen sind, Rechnung getragen werden. Von einer Zusammenrechnung der Streitwerte ist dann abzusehen, wenn die Widerklage nur die Verneinung der Klage zum Inhalt hat, z.B. durch die Feststellung des Nichtbestehens des eingeklagten Anspruchs. Ein solches Rechtsbegehren erhöht den wirtschaftlichen Wert des Verfahrens nicht (vgl. Christian Kölz, KUKO ZPO, 3. Aufl. 2021, Art. 94 N 5 f.).”
“Streitwert Für die Bestimmung von Gerichtskosten und Parteientschädigung ist der Streit- wert massgebend (§ 2 Abs. 1 lit. a GebV OG; § 2 Abs. 1 lit. a AnwGebV). Dabei sind der Streitwert der Klage und derjenige der Widerklage zusammenzurechnen, soweit sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Vorliegend schliesst die negative Feststellungswiderklage über den Gesamtbetrag die Teil- klage aus. Entsprechend ist der höhere Streitwert der Widerklage massgebend (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Dieser beläuft sich wie bereits festgestellt auf CHF 960'000.00 (vgl. Ziff. 1.1.2.2.).”
“Abschliessend ist über die Verteilung und Liquidation der erst- und zweitinstanzlichen Prozesskosten zu befinden. Weicht die zweite Instanz in ihrem Entscheid vom erstinstanzlichen Urteil ab, hat sie auch über die erstinstanzlichen Kosten zu befinden. Dies dient der Prozessökonomie, da die erste Instanz so nicht noch einmal separat über die Prozesskosten entscheiden muss (BSK ZPO-Spühler, 3. Aufl., 2017, Art. 318 N 11). Das Nichteintreten auf die negative Feststellungswiderklage des Beklagten vom 14. November 2017 und die entsprechende reformatorische Abänderung von Dispositivziffer 2 des Urteils vom 23. September 2021 führen dazu, dass auch der vorinstanzliche Kostenentscheid von der zweiten Instanz neu beurteilt werden muss. Hinsichtlich des Streitwerts ist zunächst auf Art. 94 Abs. 1 ZPO zu verweisen, wonach sich der Streitwert von Klage und Widerklage nach dem höheren Rechtsbegehren bestimmt. Sodann hält Art. 94 Abs. 2 ZPO fest, dass die Streitwerte von Klage und Widerklage zur Bestimmung der Prozesskosten zusammenzurechnen sind, sofern sich die beiden Klagen nicht gegenseitig ausschliessen. Vorliegend würde eine Gutheissung der echten Teilklage zwangsläufig zur Abweisung der negativen Feststellungswiderklage führen, wodurch sich Teilklage und Widerklage gegenseitig ausschliessen. Eine Zusammenrechnung der entsprechenden Streitwerte entfällt, so dass sich der Streitwert von Klage und Widerklage zur Bestimmung der Prozesskosten ebenfalls nach dem höheren Rechtsbegehren gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO bestimmt. In diesem Zusammenhang kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden, wonach die Klägerin im vorinstanzlichen Verfahren teilklageweise eine Forderung in Höhe von CHF 350'445.10 geltend machte und der Beklagte widerklageweise um Feststellung des Nichtbestehens der behaupteten Gesamtforderung ersuchte, die er unter Hinweis auf die Haftungsobergrenze in Art. 29 lit. a AKV mit CHF 2 Mio.”
“Streitwert Der Streitwert wird durch das Rechtsbegehren bestimmt (Art. 91 Abs. 1 S. 1 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Der Streit- wert der Klage beläuft sich auf CHF 10'000'000.–, während derjenige der Wider- klage CHF 5'000'000.– beträgt. Ausgehend vom höheren Begehren der Klage be- trägt der Streitwert insgesamt somit CHF 10'000'000.–. Zur Bestimmung der Pro- zesskosten werden die Streitwerte zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Vorliegend schliessen sich Klage und Widerklage gegenseitig aus. Damit bemisst sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren, d.h. der Klage, womit ein Streit- wert von CHF 10'000'000.– resultiert. - 108 -”
Erhöhen Gegenbegehren sich lediglich auf in der Hauptklage bereits aufgelistete Aktiven und werden keine zusätzlichen Aktiven geltend gemacht, erhöhen sie den Streitwert nicht; ihr Schicksal hängt dann vom Ausgang der Hauptklage ab, und es kann keine Kostenvorauszahlung verlangt werden. Demgegenüber können selbständige Gegenbegehren, die sich rechtlich von der Hauptklage unterscheiden und unabhängig davon zuerkannt werden können, anders zu beurteilen sein.
“C'est par exemple le cas lorsque, dans le procès en divorce, le conjoint défendeur conclut à l'attribution de sa part à la liquidation du régime matrimonial ou lorsque, dans une action en partage (art. 604 CC), l'héritier défendeur conclut à l'attribution de sa part successorale. Le défendeur y fait alors valoir ses propres prétentions, en formulant ses propres conclusions, sans former de demande reconventionnelle (RVJ 2010 p. 244 et les références citées). De telles conclusions ne peuvent pas donner lieu à une avance de frais (cf. ACJC/1058/2014 du 9 septembre 2014 consid. 2.2.1). 2.2 En l'occurrence, le recourant s'est limité à prendre des conclusions sur la base des actifs successoraux listés dans la demande déposée par son frère. Il n'a pas allégué l'existence d'actifs supplémentaires. Les conclusions prises par l'intéressé n'augmentent dès lors pas la valeur litigieuse. Par ailleurs, le sort des conclusions formulées par le recourant dépend de celui de la demande principale. Partant, les conclusions de l'intimé ne doivent pas être qualifiées de demande reconventionnelle au sens de l'art. 94 CPC. Aucune avance de frais ne peut ainsi être requise de sa part. Le recours sera donc admis et la décision entreprise annulée. 3. Compte tenu de l'issue de la procédure, il ne sera pas perçu de frais judiciaires (art. 7 al. 2 RTFMC). L'avance fournie par le recourant lui sera, par conséquent, restituée. Il n'y a pas lieu à l'allocation de dépens. * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre civile : A la forme : Déclare recevable le recours interjeté par A______ contre la décision DTPI/4210/2024 rendue le 19 avril 2024 par le Tribunal de première instance dans la cause C/17381/2023. Au fond : Annule la décision entreprise. Sur les frais : Dit qu'il est statué sans frais. Invite les Services financiers du Pouvoir judiciaire à restituer à A______ l'avance de 400 fr. qu'il a versée. Dit qu'il n'y a pas lieu d'allouer des dépens. Siégeant : Madame Jocelyne DEVILLE-CHAVANNE, présidente; Madame Verena PEDRAZZINI RIZZI, Madame Nathalie LANDRY-BARTHE, juges; Madame Jessica ATHMOUNI, greffière.”
“2 CPC, lorsque l'action ne porte pas sur le paiement d'une somme d'argent déterminée, le tribunal détermine la valeur litigieuse si les parties n'arrivent pas à s'entendre sur ce point ou si la valeur qu'elles avancent est manifestement erronée. Il suffit pour cela que le juge éprouve des doutes sérieux sur le montant avancé par les parties (Tappy, CPC commenté, Bâle 2011, n. 44 ad art. 91 CPC). En procédure ordinaire, l'émolument forfaitaire de décision pour une contestation patrimoniale est en principe fixé à 7'000 fr. lorsque la valeur litigieuse est comprise entre 30'000 et 100'000 fr. (art. 18 TFJC). Selon l'art. 94 CPC, lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (al. 1) ; lorsque les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2). Une demande principale et une demande reconventionnelle ne s'excluent pas si le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (ATF 107 Il 411 consid. 1 ; CREC 24 juin 2016/239 ; Tappy, CR-CPC, n. 20 ad art. 94 CPC). 5.3 En l'espèce, l'ordonnance retient que l'avance de frais est requise pour la demande reconventionnelle, ceci à juste titre, les autres conclusions relevant de la constatation négative de droit et correspondant en réalité à l'expression de divers arguments juridiques libératoires. Il n'y avait donc pas lieu de requérir d'avance à ce titre. S'agissant des conclusions intitulées reconventionnelles, celles-ci portent d'une part sur le constat que la créance réclamée par D.________ est inexistante et, d'autre part, sur l'annulation du commandement de payer n° [...]. La première conclusion est en réalité libératoire et en tous les cas s'oppose à celles de D.________, si bien qu'il ne saurait être prélevé d'avance de frais à ce titre. Il en va différemment de la conclusion tendant à la radiation de la poursuite. En effet, il s'agit ici d'une prétention d'une nature juridique différente et donc distincte des conclusions visant à libération de la créance dont D.________ prétend au paiement (cf.”
Die Werte sind zusammenzurechnen, wenn Haupt- und Widerklage sich nicht ausschliessen. Eine nicht-Aufsummation ist gegeben, wenn die Anträge einander ausschliessen; im Umkehrschluss ist zu prüfen, ob der Richter eine Forderung unabhängig von der anderen zuerkennen kann — nur in diesem Fall erfolgt Addition der Streitwerte.
“Le chiffre 1 du jugement querellé sera dès lors annulé et il sera statué dans ce sens. 8. 8.1 Si l'instance d'appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais de la première instance (art. 318 al. 3 CPC). 8.1.1 Conformément à l'art. 95 CPC, les frais comprennent les frais judiciaires et les dépens (al. 1). Les frais judiciaires comprennent notamment l'émolument forfaitaire de conciliation, l'émolument forfaitaire de décision et les frais d'administration des preuves (al. 2). L'art. 17 RTFMC prévoit que l'émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse. Selon l'art. 94 CPC, lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (al. 1). En revanche, lorsque les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2). L'on considère que les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas au sens de l'art. 94 al. 2 CPC lorsque le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (Tappy, Commentaire romand CPC, 2ème éd. 2019., n. 20 et 22 ad art. 94 CPC ainsi que les exemples cités). Les prétentions doivent également être additionnées pour déterminer la valeur litigieuse lorsque le défendeur demande d'être à la fois libéré de la demande principale et de se voir allouer la totalité de ses conclusions reconventionnelles. (Tappy, op. cit., n. 9 ad art. 94 CPC). 8.1.2 Les frais sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 1ère phrase CPC). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (art. 106 al. 2 CPC). Pour déterminer quelle est la partie qui succombe et quelle est celle qui obtient gain de cause, il convient de tenir compte aussi bien du sort des conclusions du demandeur que des conclusions, libératoires ou reconventionnelles, du défendeur. Il faut donc déterminer dans quelle proportion chacune des parties obtient gain de cause respectivement succombe, et répartir les frais et dépens en conséquence.”
“Die Klägerin fordert nach teilweisem Klagerückzug lediglich noch die Bezah- lung der ausstehenden Mietzinse (Fr. 153'700.–) und verzichtet auf die noch aus- stehenden Nebenkosten (Fr. 929.45.–), während der Beklagte die Herausgabe des Saldos des Mieterkautions-Sparkontos fordert. Dass das Depot nach Mass- gabe des Ausgangs des Streits zu verwenden ist, ist zwischen den Parteien dage- gen nicht umstritten. Nach der Praxis des Mietgerichts hat ein bestehendes Miet- zinsdepot für den Streitwert nur insofern eine Bedeutung, als die Verwendung des Depots zwischen den Parteien umstritten ist, womit der auf dem Depot liegende Betrag vorliegend nicht zusätzlich in den Streitwert einzubeziehen ist. Da sich die - 20 - Anträge im Sinne von Art. 94 Abs. 2 ZPO ausschliessen, sind für den Streitwert in Höhe von Fr. 153'700.– Prozesskosten von Fr. 10'940.– massgeblich.”
Nach Ansicht eines Teils der Lehre ist die Anwendung von Art. 94 Abs. 1 ZPO für die Beurteilung der Berufungsfähigkeit nicht zwingend erforderlich. Diese Lehre beruft sich darauf, dass der Gesetzeswortlaut und der Grundsatz der Massgeblichkeit der Verhältnisse zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids dagegen sprechen, die Praxis, wonach der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren zu bestimmen ist, eins zu eins auf Art. 308 Abs. 2 ZPO zu übertragen; sie setzt daher nicht voraus, dass sich die Berufung ausdrücklich auf Klage und Widerklage bezieht.
“, N 652), ist es für die Berufungsfähigkeit offensichtlich irrelevant, ob auf die Berufung ganz oder teilweise nicht einzutreten ist. Wenn überhaupt könnte entsprechend der Praxis des Bundesgerichts zu Art. 52 BGG und einer Lehrmeinung zu Art. 308 Abs. 2 ZPO betreffend die einfache Streitgenossenschaft und die objektive Klagenhäufung höchstens relevant sein, ob der Ehemann den Entscheid des Zivilgerichts sowohl betreffend die Ehegattenunterhaltsbeiträge als auch betreffend die Informationsbegehren angefochten hat (vgl. BGE 134 III 237 E. 1.2 S. 239; Reetz/Theiler, a.a.O., Art. 308 N 41; Seiler, a.a.O., N 652 und 699). Dies ist der Fall. Im Übrigen verneint ein Teil der Lehre die Übertragbarkeit der erwähnten Bundesgerichtspraxis auf Art. 308 Abs. 2 ZPO, weil sie dem klaren Gesetzeswortlaut und dem Grundsatz der Massgeblichkeit der Verhältnisse im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids widerspricht (Hoffmann-Nowotny, a.a.O., Art. 308 N 58; Jeandin, a.a.O., Art. 308 CPC N 16), und setzt die Anwendung von Art. 94 Abs. 1 ZPO nicht voraus, dass sich die Berufung auf die Klage und die Widerklage bezieht (Hoffmann-Nowotny, a.a.O., Art. 308 N 59).”
Die Praxis wendet Art. 94 Abs. 1 ZPO dahin gehend aus, dass bei gegenüberstehenden Klage- und Widerklagebegehren allein das höhere Rechtsbegehren für die Streitwertbestimmung massgebend ist; eine Addierung der Forderungen ist nicht zulässig.
“Die vorliegende Berufung richtet sich gegen das Urteil des Zivilkreisgerichts vom 12. Juli 2022, mit welchem die Vorinstanz über die klageweise und widerklageweise geltend gemachten Forderungen aus einem Mietvertrag über ein Restaurant mit Gartenwirtschaft und Lager- sowie Kühlraum an der Y. ____gasse XX in Z. ____ entschieden hatte. Gegen diesen Endentscheid über eine vermögensrechtliche Streitigkeit kann gemäss Art. 308 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 ZPO Berufung erhoben werden, wenn der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren mindestens CHF 10'000.00 beträgt. Der Streitwert wird durch die gestellten Rechtsbegehren bestimmt, wobei Zinsen und Kosten des laufenden Verfahrens sowie allfällige Eventualbegehren nicht hinzugerechnet werden (Art. 91 Abs. 1 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Das zuletzt aufrechterhaltene Hauptbegehren gemäss Klage des Berufungsbeklagten im vorinstanzlichen Verfahren lautete auf Zusprechung eines Forderungsbetrags von CHF 219'713.00 nebst Zins, womit der für die Berufung erforderliche Streitwert von CHF 10'000.00 zweifellos erreicht ist.”
“End- und Zwischenentscheide des Mietgerichts unterliegen der Berufung an das Kantonsgericht, sofern der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren mindestens CHF 10‘000.- beträgt (Art. 308 ZPO). Zur Berechnung des erforderlichen Streitwertes wird auf die zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren abgestellt (Art. 91 Abs. 1 ZPO). Bei einer Mietzinsanpassung entspricht der Streitwert der jährlichen Differenz zwischen altem und neuem Mietzins, multipliziert mit zwanzig, sofern der Vertrag auf unbestimmte Dauer lautet (Art. 92 Abs. 2 ZPO). Bei objektiver – Geltendmachung mehrerer Ansprüche durch eine Klage, sei es kumulativ oder eventualiter durch Stellung von Haupt- und Eventualbegehren – und subjektiver Klagehäufung (Art. 71 Abs. 1 ZPO) werden die Rechtsbegehren zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 93 Abs. 1 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Im vorliegenden Fall ersuchten die Beklagten um Festsetzung des Anfangsmietzinses, um Rückerstattung der zu viel bezahlten Beträge, um Herabsetzung des Mietzinses sowie um die Senkung des festgesetzten Anfangsmietzinses auf den Referenzzinssatz. Die Vorinstanz setzte den Streitwert aus Klage und Widerklage auf CHF 1'177'655.35 fest, was allerdings doppelt berichtigt werden muss. Einerseits hat die Vorinstanz Klage und Widerklage zusammengerechnet, anstatt festzustellen, dass die Klageansprüche um vieles höher sind als die Widerklage. Andererseits gilt es zu berücksichtigen, dass zwei der vorinstanzlichen Parteien keine Berufung eingereicht haben. Der Streitwert beträgt somit CHF 950'160.-, so dass die Berufung zulässig ist.”
“Der Kläger richtet seine Berufung gegen das vorinstanzliche Urteil, mithin also gegen einen berufungsfähigen Endentscheid (Art. 308 Abs. 1 lit. a ZPO). Es liegt eine vermögensrechtliche Streitigkeit vor. Das Streitwerterfordernis beträgt Fr. 10'000.– (Art. 308 Abs. 2 ZPO). Vor Vorinstanz lag bezüglich der Klage des Klägers der Betrag von Fr. 44'928.– (exkl. Zinsen) und bezüglich der Widerklage des Beklagten eine unbestimmte bzw. gemäss Antrag vom Gericht noch festzu- setzende Summe im Streit (vgl. obige Rechtsbegehren). Abzustellen ist für die vorliegende Streitwertberechnung auf den ersteren Betrag (vgl. Art. 94 Abs. 1 ZPO). Das Streitwerterfordernis für die Berufung ist demnach erfüllt. Der Kläger ist durch den vorinstanzlichen Entscheid beschwert und damit zur Berufung legi- timiert. Er erhob diese innert der 30-tägigen Frist (act. 18/1; act. 22 S. 1), und die Berufung erfüllt die formellen Anforderungen, indem sie Anträge und eine ausrei- chende Begründung enthält. Dem Eintreten auf die Berufung steht insoweit nichts entgegen.”
“Gemäss Art. 308 Abs. 1 Bst. a und Abs. 2 ZPO sind erstinstanzliche Endentscheide mit Berufung anfechtbar, sofern der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren in vermögensrechtlichen Angelegenheiten mindestens CHF 10‘000.- beträgt. Der Streitwert wird durch die Rechtsbegehren bestimmt. Vorliegend beträgt der Streitwert CHF 311'520.- (vgl. E. IV.2.2 des angefochtenen Entscheids; Art. 94 Abs. 1 ZPO). Damit ist sowohl die Streitwertgrenze für die Berufung als auch diejenige von CHF 30'000.- für eine Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht erreicht (Art. 51 und 74 BGG).”
Liegt der Streitwert unter Fr. 20'000, kann die Sache in die einzelrichterliche Zuständigkeit fallen. Bei einem Streitwert von Fr. 16'400 gelangt das vereinfachte Verfahren zur Anwendung; in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bis Fr. 30'000 gilt die eingeschränkte Untersuchungsmaxime (jeweils gestützt auf Art. 94 Abs. 1 ZPO in den zitierten Entscheidungen).
“Der Streitwert liegt unter Fr. 20'000.-- (vgl. E. 1.2.1 hiervor), weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG; vgl. auch Art. 94 Abs. 1 ZPO).”
“Vereinfachtes Verfahren Der Streitwert des vorliegenden Verfahrens beträgt Fr. 16'400.- (Art. 94 Abs. 1 ZPO), womit das vereinfachte Verfahren zur Anwendung gelangt (Art. 243 Abs. 1 ZPO). In arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.- stellt das Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen fest, d.h. es gelangt die sog. - 6 - eingeschränkte Untersuchungsmaxime zur Anwendung (Art. 247 Abs. 2 lit. b Ziff. 2 ZPO).”
Sind Klage und Widerklage einander entgegengesetzt, bemisst sich der Streitwert nach dem höheren der beiden Rechtsbegehren; dies gilt auch, wenn sich Klage und Widerklage gegenseitig ausschliessen.
“Zur Berechnung des erforderlichen Streitwertes wird auf die zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren abgestellt. Massgebend sind damit die bis zur Eröffnung des erstinstanzlichen Entscheides vorgebrachten Erklärungen der Parteien und nicht der erstinstanzliche Entscheid selbst, die Rechtsmittelanträge oder die Parteierklärungen im Rechtsmittelverfahren (Reetz/Theiler, in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 208 N. 39 f.). Bei einer Mietzinsanpassung entspricht der Streitwert der jährlichen Differenz zwischen altem und neuem Mietzins, multipliziert mit zwanzig, sofern der Vertrag auf unbestimmte Dauer lautet (Art. 92 Abs. 2 ZPO). Bei objektiver Geltendmachung mehrerer Ansprüche durch eine Klage, sei es kumulativ oder eventualiter durch Stellung von Haupt- und Eventualbegehren und subjektiver Klagehäufung (Art. 71 Abs. 1 ZPO) werden die Rechtsbegehren zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 93 Abs. 1 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Im vorliegenden Fall ersuchte der Berufungskläger um Festsetzung des Anfangsmietzinses, um Rückerstattung der zu viel bezahlten Mietzinsen, um Herabsetzung des Mietzinses sowie um Rückerstattung zu viel bezahlter Heiz- und Nebenkosten. Die Vorinstanz setzte den Streitwert auf CHF 72‘135.05 fest. Der festgelegte Streitwert muss allerdings doppelt berichtigt werden. Einerseits hat die Vorinstanz für die Rückerstattung zu viel bezahlter Heiz- und Nebenkosten einen Betrag von CHF 11'844.25 berücksichtigt, anstatt CHF 18'844.25, die der Berufungskläger infolge geänderter Rechtsbegehren geltend machte (act. 36). Andererseits hat sie den Aufwand für das Schlichtungsverfahren von CHF 1'732.80 zum Streitwert hinzugerechnet, obwohl ein solcher nicht zu berücksichtigen ist (Leuenberger/Uffer-Tobler, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2016, Art. 73 N. 13). Der Streitwert beträgt somit CHF 77'399.25 (39’840+14’525+4’190+18'844.25), so dass die Berufung zulässig ist.”
“Streitwert Für die Bestimmung von Gerichtskosten und Parteientschädigung ist der Streit- wert massgebend (§ 2 Abs. 1 lit. a GebV OG; § 2 Abs. 1 lit. a AnwGebV). Dabei sind der Streitwert der Klage und derjenige der Widerklage zusammenzurechnen, soweit sie sich nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Vorliegend schliesst die negative Feststellungswiderklage über den Gesamtbetrag die Teil- klage aus. Entsprechend ist der höhere Streitwert der Widerklage massgebend (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Dieser beläuft sich wie bereits festgestellt auf CHF 960'000.00 (vgl. Ziff. 1.1.2.2.).”
“Streitwert Der Streitwert wird durch das Rechtsbegehren bestimmt (Art. 91 Abs. 1 S. 1 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Der Streit- wert der Klage beläuft sich auf CHF 10'000'000.–, während derjenige der Wider- klage CHF 5'000'000.– beträgt. Ausgehend vom höheren Begehren der Klage be- trägt der Streitwert insgesamt somit CHF 10'000'000.–. Zur Bestimmung der Pro- zesskosten werden die Streitwerte zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO). Vorliegend schliessen sich Klage und Widerklage gegenseitig aus. Damit bemisst sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren, d.h. der Klage, womit ein Streit- wert von CHF 10'000'000.– resultiert. - 108 -”
“Abschliessend ist über die Verteilung und Liquidation der erst- und zweitinstanzlichen Prozesskosten zu befinden. Weicht die zweite Instanz in ihrem Entscheid vom erstinstanzlichen Urteil ab, hat sie auch über die erstinstanzlichen Kosten zu befinden. Dies dient der Prozessökonomie, da die erste Instanz so nicht noch einmal separat über die Prozesskosten entscheiden muss (BSK ZPO-Spühler, 3. Aufl., 2017, Art. 318 N 11). Das Nichteintreten auf die negative Feststellungswiderklage des Beklagten vom 14. November 2017 und die entsprechende reformatorische Abänderung von Dispositivziffer 2 des Urteils vom 23. September 2021 führen dazu, dass auch der vorinstanzliche Kostenentscheid von der zweiten Instanz neu beurteilt werden muss. Hinsichtlich des Streitwerts ist zunächst auf Art. 94 Abs. 1 ZPO zu verweisen, wonach sich der Streitwert von Klage und Widerklage nach dem höheren Rechtsbegehren bestimmt. Sodann hält Art. 94 Abs. 2 ZPO fest, dass die Streitwerte von Klage und Widerklage zur Bestimmung der Prozesskosten zusammenzurechnen sind, sofern sich die beiden Klagen nicht gegenseitig ausschliessen. Vorliegend würde eine Gutheissung der echten Teilklage zwangsläufig zur Abweisung der negativen Feststellungswiderklage führen, wodurch sich Teilklage und Widerklage gegenseitig ausschliessen. Eine Zusammenrechnung der entsprechenden Streitwerte entfällt, so dass sich der Streitwert von Klage und Widerklage zur Bestimmung der Prozesskosten ebenfalls nach dem höheren Rechtsbegehren gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO bestimmt. In diesem Zusammenhang kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden, wonach die Klägerin im vorinstanzlichen Verfahren teilklageweise eine Forderung in Höhe von CHF 350'445.10 geltend machte und der Beklagte widerklageweise um Feststellung des Nichtbestehens der behaupteten Gesamtforderung ersuchte, die er unter Hinweis auf die Haftungsobergrenze in Art.”
Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO).
“Die vorliegende Berufung richtet sich gegen das Urteil des Zivilkreisgerichts vom 12. Juli 2022, mit welchem die Vorinstanz über die klageweise und widerklageweise geltend gemachten Forderungen aus einem Mietvertrag über ein Restaurant mit Gartenwirtschaft und Lager- sowie Kühlraum an der Y. ____gasse XX in Z. ____ entschieden hatte. Gegen diesen Endentscheid über eine vermögensrechtliche Streitigkeit kann gemäss Art. 308 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 ZPO Berufung erhoben werden, wenn der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren mindestens CHF 10'000.00 beträgt. Der Streitwert wird durch die gestellten Rechtsbegehren bestimmt, wobei Zinsen und Kosten des laufenden Verfahrens sowie allfällige Eventualbegehren nicht hinzugerechnet werden (Art. 91 Abs. 1 ZPO). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Das zuletzt aufrechterhaltene Hauptbegehren gemäss Klage des Berufungsbeklagten im vorinstanzlichen Verfahren lautete auf Zusprechung eines Forderungsbetrags von CHF 219'713.00 nebst Zins, womit der für die Berufung erforderliche Streitwert von CHF 10'000.00 zweifellos erreicht ist.”
“Das Nichteintreten auf die negative Feststellungswiderklage des Beklagten vom 14. November 2017 und die entsprechende reformatorische Abänderung von Dispositivziffer 2 des Urteils vom 23. September 2021 führen dazu, dass auch der vorinstanzliche Kostenentscheid von der zweiten Instanz neu beurteilt werden muss. Hinsichtlich des Streitwerts ist zunächst auf Art. 94 Abs. 1 ZPO zu verweisen, wonach sich der Streitwert von Klage und Widerklage nach dem höheren Rechtsbegehren bestimmt. Sodann hält Art. 94 Abs. 2 ZPO fest, dass die Streitwerte von Klage und Widerklage zur Bestimmung der Prozesskosten zusammenzurechnen sind, sofern sich die beiden Klagen nicht gegenseitig ausschliessen. Vorliegend würde eine Gutheissung der echten Teilklage zwangsläufig zur Abweisung der negativen Feststellungswiderklage führen, wodurch sich Teilklage und Widerklage gegenseitig ausschliessen. Eine Zusammenrechnung der entsprechenden Streitwerte entfällt, so dass sich der Streitwert von Klage und Widerklage zur Bestimmung der Prozesskosten ebenfalls nach dem höheren Rechtsbegehren gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO bestimmt. In diesem Zusammenhang kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden, wonach die Klägerin im vorinstanzlichen Verfahren teilklageweise eine Forderung in Höhe von CHF 350'445.10 geltend machte und der Beklagte widerklageweise um Feststellung des Nichtbestehens der behaupteten Gesamtforderung ersuchte, die er unter Hinweis auf die Haftungsobergrenze in Art. 29 lit. a AKV mit CHF 2 Mio. bezifferte. Die Vorinstanz folgte allerdings der klägerischen Meinung, wonach der AKV zwei separate Kaufverträge über je 125 Aktien enthalte und der zwischen der Klägerin und dem Beklagten geschlossene AKV auf einen Halbanteil der Haftungsobergrenze, mithin auf CHF 1 Mio., beschränkt sei. Auf dieser Aussage wurde die Klägerin behaftet und der Streitwert der negativen Feststellungswiderklage wurde von der Vorinstanz korrekt auf CHF 1 Mio. festgelegt.”
“Diese Pauschale beruht auf der Annahme eines geschätzten durchschnittlichen Aufwandes von 15 Stunden bei einem Stundenansatz von Fr. 250.00. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann die Parteientschädigung für das Verfahren vor den kantonalen Versicherungsgerichten willkürfrei innerhalb einer Bandbreite von Fr. 160.00 bis Fr. 320.00 in der Stunde festgelegt werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_47/2021 vom 18. März 2021 E. 5.4. und 9C_787/2014 vom 7. Juli 2015 E. 6.2. mit Hinweisen). Bei Forderungen über Fr. 30'000.00 wird die Parteientschädigung gemäss der Praxis des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt in der Regel um mindestens 2 % des Streitwertes erhöht. Der Rechtsvertreter der Beklagten hat keine Honorarnote eingereicht und die Annahme eines Stundenansatzes Fr. 250.00 liegt im dem Sozialversicherungsgericht zustehenden Ermessensspielraum, weshalb auch vorliegend vom üblichen Grundhonorar ausgegangen werden kann. 4.4.2 Zu berücksichtigen ist, wie erwähnt, ferner der Streitwert. Stehen sich in einem Verfahren Klage und Widerklage gegenüber, bestimmt sich der Streitwert gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO nach dem höheren Rechtsbegehren. Zur Bestimmung der Prozesskosten, d.h. der Gerichtskosten und der Parteientschädigung, werden die Streitwerte zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO; vgl. auch Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler in: Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich, 2021, Art. 94 N 3). Klage und Widerklage schliessen sich gegenseitig aus, wenn nicht beide begründet sein können bzw. wenn die Gutheissung der Klage die Gutheissung der Widerklage ausschliesst und umgekehrt (vgl. Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, a.a.O., Art. 94 N 3 sowie Peter Diggelmann in: Alexander Brunner/Dominik Gasser/Ivo Schwander, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, Zürich/St. Gallen 2016, Art. 94 N 4 f.). Vorliegend wäre von der Konstellation her grundsätzlich denkbar, dass sowohl Forderungen von Seiten der Klägerin, als auch die Wiederklage gutgeheissen werden, denn die (Haupt-)Klage bezieht sich auf das Taggeld für konkrete Monate.”
Zur Bemessung der Prozesskosten ist bei Klage und Widerklage, die sich nicht gegenseitig ausschliessen, der Gesamtstreitwert (Addition der jeweiligen Streitwerte) massgebend. Ergibt sich kein vollständiger Obsieg, erfolgt die Verteilung der Kosten grundsätzlich anteilsmässig nach dem Verhältnis des Obsiegens. Die Rechtsprechung lässt es bei überwiegendem Erfolg einer Partei zu, ausnahmsweise die gesamten Kosten der unterliegenden Partei aufzuerlegen.
“L'art. 106 al. 2 CPC prescrit de répartir les frais lato sensu - i.e les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC) - selon le sort de la cause lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause. La répartition doit être proportionnelle à la mesure dans laquelle chaque partie a succombé (DENIS TAPPY, in Commentaire romand, 2e éd. 2019, n° 33 ad art. 106 CPC). Pour déterminer cette proportion, il faut généralement comparer ce que chaque partie a obtenu par rapport aux conclusions litigieuses. Lorsque celles-ci émanent d'une demande principale et d'une demande reconventionnelle qui ne s'excluent pas mutuellement, le juge doit en principe additionner les valeurs litigieuses respectives et examiner ce qu'obtient finalement chaque partie à l'aune de cette somme globale (cf. art. 94 al. 2 CPC; RÜEGG/RÜEGG, in Basler Kommentar, 3e éd. 2017, n° 4 ad art. 106 CPC; DAVID JENNY, in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3e éd. 2016 [Sutter-Somm et alii éd.], n° 11 ad art. 106 CPC; MARTIN STERCHI, in Berner Kommentar, 2012, n° 9 ad art. 106 CPC; cf. aussi TAPPY, op. cit., n° 22 ad art. 94 CPC). La même règle prévaut habituellement pour les dépens de la procédure de recours au Tribunal fédéral (cf. art. 68 al. 1 et 2 LTF en lien avec l'art. 3 al. 2 [2e phrase] du Règlement sur les dépens alloués à la partie adverse [...], RS 173.110.210.3; BERNARD CORBOZ, in Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, n° 42 ad art. 68 LTF).”
“Faute de critique motivée contre la motivation du premier juge (art. 311 al. 1 CPC), la Cour n'entrera pas en matière sur ce point. 12. 12.1 Si l'instance d'appel statue à nouveau, elle se prononce sur les frais de la première instance (art. 318 al. 3 CPC). Dès lors que la quotité des frais de première instance, soit 10'681 fr. 65, n'a pas été remise en cause en appel et que celle-ci a été arrêtée conformément aux règles légales, le jugement entrepris sera confirmé sur ce point. Toutefois, compte tenu de l'issue du litige, il s'agit de statuer à nouveau sur leur répartition. En première instance, l'intimée avait chiffré ses conclusions à 2'839'058 fr.; l'appelante avait, pour sa part, émis des prétentions reconventionnelles totalisant 75'105 fr. 75. Au terme de la présente procédure d'appel, l'intimée a entièrement succombé dans ses conclusions principales et l'appelante a obtenu un peu plus de la moitié de ses conclusions reconventionnelles. Dans la mesure où l'appelante obtient gain de cause sur plus de 98% de la valeur litigieuse totale (cf. art. 94 al. 2 CPC), il se justifie de mettre l'intégralité des frais judiciaires de première instance à la charge de l'intimée. Les chiffres 13, 15 et 16 du jugement entrepris seront dès lors annulés et il sera statué en ce sens. 12.2 Les frais judiciaires d'appel et d'appel joint seront arrêtés, compte tenu de la valeur litigieuse de chacun des appels et de l'importance du travail généré par les écritures des parties, à 14'500 fr. au total (art. 71 RTFMC) et compensés avec les avances de frais fournies (par l'appelante à hauteur de 4'500 fr. et par l'intimée à hauteur de 10'000 fr.), qui restent acquise à l'Etat de Genève (art. 111 al. 1 CPC). Pour les mêmes motifs que susmentionnés, lesdits frais seront intégralement mis à la charge de l'intimée. Celle-ci sera dès lors condamnée à rembourser à l'appelante l'avance de frais qu'elle a effectuée. Il n'est pas alloué de dépens devant la juridiction des prud'hommes (art. 22 al. 2 LaCC). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre des prud'hommes, groupe 4 : A la forme : Déclare recevables l'appel et l'appel joint formés respectivement par A______ et B______ contre le jugement JTPH/176/2021 rendu le 17 mai 2021 par le Tribunal des prud'hommes dans la cause C/524/2018.”
Bei unvereinbaren bzw. gegensätzlichen Anträgen ist für die Streitwert- und Kostenermittlung die Entscheidspanne massgeblich: es ist der wirtschaftliche Wert eines vollständigen Obsiegens der einen oder der anderen Partei heranzuziehen; daher werden Haupt- und Widerklagewerte zusammengerechnet, sofern sie einander nicht ausschliessen.
“Für die Streitwertberechnung in Zusammenhang mit den Prozesskosten ist der wirtschaftliche Wert von Haupt- und Widerklage massgeblich – so ist die Be- stimmung von Art. 94 Abs. 2 ZPO zu verstehen, wonach die Streitwerte zusam- menzurechnen sind, soweit die Anträge einander nicht ausschliessen. Massge- blich ist daher, teils entgegen der Auffassung der Parteien, die Entscheidspanne des Gerichts bei einem vollständigen Obsiegen der einen oder anderen Partei. In die Berechnung fliessen daher ein: - Fr. 161'550.– gemäss Ziff. 1 der modifizierten Hauptklage [Auskaufsbetrag inkl. MWSt] - Fr. 49'536.00 vorläufiger Streitwert gemäss Ziff. 3 und 4 der modifizierten Hauptklage (Erstellung der Nebenkostenabrechnungen und Bezahlung der Saldi) - Fr. 78'000.– gemäss Ziff. 5-7 der modifizierten Hauptklage [Lohnforderun- gen] - Fr. 37'481.25 gemäss der fallen gelassenen ursprünglichen Ziff. 8 der Hauptklage (Rückerstattung der Mehrwertsteuer) - Fr. 2'063.10 gemäss Ziff. 8 der modifizierten Hauptklage - Fr. 44'426.25, später reduziert auf Fr. 36'348.75 Mietzinsforderung gemäss Ziff. 1 der Widerklage - Fr. 8'080.20 Schadenersatzforderung gemäss Ziff. 1 der Widerklage Die arbeitsrechtlichen Ansprüche, die der Kläger 2 geltend macht, sind an sich un- befristet, so dass bei Anwendung von Art.”
Bei Rückweisung hat die Vorinstanz zu prüfen, ob sich Klage und Widerklage gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO).
“Die Beschwerde ist gutzuheissen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sie wird neu über die erst- und zweitinstanzlichen Prozesskosten zu befinden haben. Dabei wird sie auch zu prüfen haben, ob sich die Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO).”
“Die Beschwerde ist gutzuheissen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sie wird neu über die erst- und zweitinstanzlichen Prozesskosten zu befinden haben. Dabei wird sie auch zu prüfen haben, ob sich die Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO).”
In der zitierten Rechtssache hat das Gericht für die reconventionelle (widerklagliche) Forderung die Vorauszahlung der Kosten verlangt und dies als gerechtfertigt erachtet. Diese Feststellung bezieht sich auf den konkreten Fall.
“Il est arrondi au franc inférieur (al. 1) ; la valeur litigieuse est calculée conformément aux art. 91 à 94 CPC (al. 2). L'art. 91 al. 1 CPC pose le principe selon lequel la valeur litigieuse est déterminée par les conclusions, sans que les intérêts, les frais de la procédure voire les conclusions subsidiaires ne soient prises en compte. Selon l'art. 91 al. 2 CPC, lorsque l'action ne porte pas sur le paiement d'une somme d'argent déterminée, le tribunal détermine la valeur litigieuse si les parties n'arrivent pas à s'entendre sur ce point ou si la valeur qu'elles avancent est manifestement erronée. Il suffit pour cela que le juge éprouve des doutes sérieux sur le montant avancé par les parties (Tappy, CPC commenté, Bâle 2011, n. 44 ad art. 91 CPC). En procédure ordinaire, l'émolument forfaitaire de décision pour une contestation patrimoniale est en principe fixé à 7'000 fr. lorsque la valeur litigieuse est comprise entre 30'000 et 100'000 fr. (art. 18 TFJC). Selon l'art. 94 CPC, lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (al. 1) ; lorsque les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2). Une demande principale et une demande reconventionnelle ne s'excluent pas si le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (ATF 107 Il 411 consid. 1 ; CREC 24 juin 2016/239 ; Tappy, CR-CPC, n. 20 ad art. 94 CPC). 5.3 En l'espèce, l'ordonnance retient que l'avance de frais est requise pour la demande reconventionnelle, ceci à juste titre, les autres conclusions relevant de la constatation négative de droit et correspondant en réalité à l'expression de divers arguments juridiques libératoires. Il n'y avait donc pas lieu de requérir d'avance à ce titre. S'agissant des conclusions intitulées reconventionnelles, celles-ci portent d'une part sur le constat que la créance réclamée par D.”
Liegen Klage und Widerklage einander gegenüber (sich nicht gegenseitig ausschliessend), hat das Gericht im vorliegenden Entscheid die geschuldete Vorauszahlung unter Berücksichtigung der Differenz zwischen den einschlägigen Streitwerten festgesetzt (vgl. ACJC/780/2021).
“Elle a sollicité la condamnation de B______ à lui verser, par mois et d'avance, une contribution d'entretien post-divorce de 6'300 fr., avec clause d'indexation. Elle a offert de prouver ses allégués 35 à 53 et 55 à 63 par l'audition des parties et de témoins, dont elle n'indiquait cependant pas l'identité. Elle a fait valoir que, malgré sa bonne volonté et ses efforts, en raison du marché du travail particulièrement complexe, de son âge et de sa longue période de vie sans activité professionnelle, elle ne parvenait pas à trouver une activité lucrative, même dans des postes au-dessous de ses qualifications. B. Par décision DTPI/3805/2021 du 14 avril 2021, reçue le 16 avril 2021, le Tribunal a imparti à A______ un délai de 30 jours pour fournir une avance de frais de 7'000 fr. Il a considéré que A______ concluait notamment au prononcé du divorce et à la condamnation de B______ à lui verser une contribution mensuelle de 6'300 fr. à son entretien, alors que celui-ci estimait ne rien lui devoir à ce titre. Dans la mesure où les conclusions des parties s'opposaient (art. 94 al. 2 CPC), le Tribunal a fixé l'avance due par l'épouse à la différence entre 10'000 fr. résultant de l'application de l'art. 30 al. 2 let. b RTFMC et les 3'000 fr. avancés par B______. C. a. Par acte expédié le 2 avril 2021 à la Cour de justice, A______ a recouru contre cette décision, dont elle a requis l'annulation. Elle a conclu à ce que la Cour, principalement, dise qu'il n'y avait pas lieu d'exiger d'elle une avance de frais complémentaire et, subsidiairement, renvoie la cause au Tribunal afin qu'il rende une décision dans le sens des considérants. b. Par décision du 23 avril 2021, la Cour a suspendu l'effet exécutoire attaché à la décision entreprise, compte tenu de l'existence d'un préjudice difficilement réparable en cas de non-paiement de l'avance de frais contestée. c. Invité à donner son avis sur le recours, le Tribunal a conclu à son rejet. A______ soutenait qu'elle ne réalisait aucun revenu, ce qui était contesté par son époux, de sorte que ce point serait vraisemblablement instruit.”
“Elle a sollicité la condamnation de B______ à lui verser, par mois et d'avance, une contribution d'entretien post-divorce de 6'300 fr., avec clause d'indexation. Elle a offert de prouver ses allégués 35 à 53 et 55 à 63 par l'audition des parties et de témoins, dont elle n'indiquait cependant pas l'identité. Elle a fait valoir que, malgré sa bonne volonté et ses efforts, en raison du marché du travail particulièrement complexe, de son âge et de sa longue période de vie sans activité professionnelle, elle ne parvenait pas à trouver une activité lucrative, même dans des postes au-dessous de ses qualifications. B. Par décision DTPI/3805/2021 du 14 avril 2021, reçue le 16 avril 2021, le Tribunal a imparti à A______ un délai de 30 jours pour fournir une avance de frais de 7'000 fr. Il a considéré que A______ concluait notamment au prononcé du divorce et à la condamnation de B______ à lui verser une contribution mensuelle de 6'300 fr. à son entretien, alors que celui-ci estimait ne rien lui devoir à ce titre. Dans la mesure où les conclusions des parties s'opposaient (art. 94 al. 2 CPC), le Tribunal a fixé l'avance due par l'épouse à la différence entre 10'000 fr. résultant de l'application de l'art. 30 al. 2 let. b RTFMC et les 3'000 fr. avancés par B______. C. a. Par acte expédié le 2 avril 2021 à la Cour de justice, A______ a recouru contre cette décision, dont elle a requis l'annulation. Elle a conclu à ce que la Cour, principalement, dise qu'il n'y avait pas lieu d'exiger d'elle une avance de frais complémentaire et, subsidiairement, renvoie la cause au Tribunal afin qu'il rende une décision dans le sens des considérants. b. Par décision du 23 avril 2021, la Cour a suspendu l'effet exécutoire attaché à la décision entreprise, compte tenu de l'existence d'un préjudice difficilement réparable en cas de non-paiement de l'avance de frais contestée. c. Invité à donner son avis sur le recours, le Tribunal a conclu à son rejet. A______ soutenait qu'elle ne réalisait aucun revenu, ce qui était contesté par son époux, de sorte que ce point serait vraisemblablement instruit.”
Stehen Klage und Widerklage gegenüber, bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren. Diese Regel findet jedoch nur dann Anwendung, wenn die Widerklage zulässig ist; ist sie unzulässig, bleibt allein das Klagebegehren für den Streitwert massgebend.
“Die Berechnung des für die sachliche Zuständigkeit massgeblichen Streit- werts erfolgt nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung (Art. 4 Abs. 2 ZPO). Der Streitwert wird durch das Rechtsbegehren bestimmt (Art. 91 Abs. 1 ZPO). Lautet das Rechtsbegehren wie vorliegend die Ausweisungsklage nicht auf eine bestimmte Geldsumme, so setzt das Gericht den Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind (Art. 91 Abs. 2 ZPO). Für die Bestimmung der sachlichen Zuständigkeit des Ge- richts ist der Streitwert im Zeitpunkt der Klageeinreichung massgebend (BGE 141 III 137 E. 2.2). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Diese Regel kommt aber erst zur Anwendung, wenn die Widerklage gestützt auf Art. 224 Abs. 1 ZPO (aufgrund Art. 219 ZPO auch im vereinfachten Verfahren an- wendbar) zulässig ist (vgl. BGE 143 III 506 E. 3.2.1; CHK ZPO-SUTTER-SOMM/SEI- LER, 2021, Art. 94 N 1). Vorliegend beurteilte die Vorinstanz die Eventualwider- klage der Beklagten zu Recht als unzulässig (act. 97 E. III.3), weshalb sie bei der Bestimmung des Streitwerts für die sachliche Zuständigkeit ausser Betracht fällt. Massgebend ist der Streitwert der Ausweisungsklage.”
“Die Berechnung des für die sachliche Zuständigkeit massgeblichen Streit- werts erfolgt nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung (Art. 4 Abs. 2 ZPO). Der Streitwert wird durch das Rechtsbegehren bestimmt (Art. 91 Abs. 1 ZPO). Lautet das Rechtsbegehren wie vorliegend die Ausweisungsklage nicht auf eine bestimmte Geldsumme, so setzt das Gericht den Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind (Art. 91 Abs. 2 ZPO). Für die Bestimmung der sachlichen Zuständigkeit des Ge- richts ist der Streitwert im Zeitpunkt der Klageeinreichung massgebend (BGE 141 III 137 E. 2.2). Stehen sich Klage und Widerklage gegenüber, so bestimmt sich der Streitwert nach dem höheren Rechtsbegehren (Art. 94 Abs. 1 ZPO). Diese Regel kommt aber erst zur Anwendung, wenn die Widerklage gestützt auf Art. 224 Abs. 1 ZPO (aufgrund Art. 219 ZPO auch im vereinfachten Verfahren an- wendbar) zulässig ist (vgl. BGE 143 III 506 E. 3.2.1; CHK ZPO-SUTTER-SOMM/SEI- LER, 2021, Art. 94 N 1). Vorliegend beurteilte die Vorinstanz die Eventualwider- klage der Beklagten zu Recht als unzulässig (act. 97 E. III.3), weshalb sie bei der Bestimmung des Streitwerts für die sachliche Zuständigkeit ausser Betracht fällt. Massgebend ist der Streitwert der Ausweisungsklage.”
Bei beidseitigen Vermögensansprüchen bestimmt sich der Streitwert gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO nach dem höheren Rechtsbegehren; dies kann beispielsweise dazu führen, dass ein höheres Taggeld‑ oder Zahlungsbegehren den Streitwert und damit die prozessualen Kostenfolgen bestimmt.
“Diese Pauschale beruht auf der Annahme eines geschätzten durchschnittlichen Aufwandes von 15 Stunden bei einem Stundenansatz von Fr. 250.00. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann die Parteientschädigung für das Verfahren vor den kantonalen Versicherungsgerichten willkürfrei innerhalb einer Bandbreite von Fr. 160.00 bis Fr. 320.00 in der Stunde festgelegt werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_47/2021 vom 18. März 2021 E. 5.4. und 9C_787/2014 vom 7. Juli 2015 E. 6.2. mit Hinweisen). Bei Forderungen über Fr. 30'000.00 wird die Parteientschädigung gemäss der Praxis des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt in der Regel um mindestens 2 % des Streitwertes erhöht. Der Rechtsvertreter der Beklagten hat keine Honorarnote eingereicht und die Annahme eines Stundenansatzes Fr. 250.00 liegt im dem Sozialversicherungsgericht zustehenden Ermessensspielraum, weshalb auch vorliegend vom üblichen Grundhonorar ausgegangen werden kann. 4.4.2 Zu berücksichtigen ist, wie erwähnt, ferner der Streitwert. Stehen sich in einem Verfahren Klage und Widerklage gegenüber, bestimmt sich der Streitwert gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO nach dem höheren Rechtsbegehren. Zur Bestimmung der Prozesskosten, d.h. der Gerichtskosten und der Parteientschädigung, werden die Streitwerte zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO; vgl. auch Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler in: Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich, 2021, Art. 94 N 3). Klage und Widerklage schliessen sich gegenseitig aus, wenn nicht beide begründet sein können bzw. wenn die Gutheissung der Klage die Gutheissung der Widerklage ausschliesst und umgekehrt (vgl. Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, a.a.O., Art. 94 N 3 sowie Peter Diggelmann in: Alexander Brunner/Dominik Gasser/Ivo Schwander, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, Zürich/St. Gallen 2016, Art. 94 N 4 f.). Vorliegend wäre von der Konstellation her grundsätzlich denkbar, dass sowohl Forderungen von Seiten der Klägerin, als auch die Wiederklage gutgeheissen werden, denn die (Haupt-)Klage bezieht sich auf das Taggeld für konkrete Monate.”
“Diese Pauschale beruht auf der Annahme eines geschätzten durchschnittlichen Aufwandes von 15 Stunden bei einem Stundenansatz von Fr. 250.00. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann die Parteientschädigung für das Verfahren vor den kantonalen Versicherungsgerichten willkürfrei innerhalb einer Bandbreite von Fr. 160.00 bis Fr. 320.00 in der Stunde festgelegt werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_47/2021 vom 18. März 2021 E. 5.4. und 9C_787/2014 vom 7. Juli 2015 E. 6.2. mit Hinweisen). Bei Forderungen über Fr. 30'000.00 wird die Parteientschädigung gemäss der Praxis des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt in der Regel um mindestens 2 % des Streitwertes erhöht. Der Rechtsvertreter der Beklagten hat keine Honorarnote eingereicht und die Annahme eines Stundenansatzes Fr. 250.00 liegt im dem Sozialversicherungsgericht zustehenden Ermessensspielraum, weshalb auch vorliegend vom üblichen Grundhonorar ausgegangen werden kann. 4.4.2 Zu berücksichtigen ist, wie erwähnt, ferner der Streitwert. Stehen sich in einem Verfahren Klage und Widerklage gegenüber, bestimmt sich der Streitwert gemäss Art. 94 Abs. 1 ZPO nach dem höheren Rechtsbegehren. Zur Bestimmung der Prozesskosten, d.h. der Gerichtskosten und der Parteientschädigung, werden die Streitwerte zusammengerechnet, sofern sich Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessen (Art. 94 Abs. 2 ZPO; vgl. auch Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler in: Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich, 2021, Art. 94 N 3). Klage und Widerklage schliessen sich gegenseitig aus, wenn nicht beide begründet sein können bzw. wenn die Gutheissung der Klage die Gutheissung der Widerklage ausschliesst und umgekehrt (vgl. Thomas Sutter-Somm/Benedikt Seiler, a.a.O., Art. 94 N 3 sowie Peter Diggelmann in: Alexander Brunner/Dominik Gasser/Ivo Schwander, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, Zürich/St. Gallen 2016, Art. 94 N 4 f.). Vorliegend wäre von der Konstellation her grundsätzlich denkbar, dass sowohl Forderungen von Seiten der Klägerin, als auch die Wiederklage gutgeheissen werden, denn die (Haupt-)Klage bezieht sich auf das Taggeld für konkrete Monate.”
Sind Klage und Widerklage nicht gegenseitig ausschliessend oder beantragt der Beklagte gleichzeitig, von der Hauptklage freigesprochen zu werden und die gesamten Leistungen aus seiner Widerklage zu erhalten, sind die Streitwerte zur Bestimmung der Prozesskosten zu addieren.
“17 RTFMC prévoit que l'émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse. Selon l'art. 94 CPC, lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (al. 1). En revanche, lorsque les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2). L'on considère que les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas au sens de l'art. 94 al. 2 CPC lorsque le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (Tappy, Commentaire romand CPC, 2ème éd. 2019., n. 20 et 22 ad art. 94 CPC ainsi que les exemples cités). Les prétentions doivent également être additionnées pour déterminer la valeur litigieuse lorsque le défendeur demande d'être à la fois libéré de la demande principale et de se voir allouer la totalité de ses conclusions reconventionnelles. (Tappy, op. cit., n. 9 ad art. 94 CPC). 8.1.2 Les frais sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 1ère phrase CPC). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (art. 106 al. 2 CPC). Pour déterminer quelle est la partie qui succombe et quelle est celle qui obtient gain de cause, il convient de tenir compte aussi bien du sort des conclusions du demandeur que des conclusions, libératoires ou reconventionnelles, du défendeur. Il faut donc déterminer dans quelle proportion chacune des parties obtient gain de cause respectivement succombe, et répartir les frais et dépens en conséquence. Les créances en dépens peuvent se compenser entièrement ou partiellement (arrêt du Tribunal fédéral 4A_175/2008 du 19 juin 2008 consid. 2.5). Pour déterminer cette répartition, il faut en principe comparer ce que chaque partie obtient par rapport à ses conclusions. S'agissant de prétentions en argent, un calcul mathématique est concevable, mais une certaine pondération selon l'appréciation du juge, tenant compte d'un gain sur une question de principe et du fait qu'en réalité certaines prétentions étaient peut-être plus importantes que d'autres dans le procès paraît justifiée (Tappy, op.”
“17 RTFMC prévoit que l'émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse. Selon l'art. 94 CPC, lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (al. 1). En revanche, lorsque les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2). L'on considère que les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas au sens de l'art. 94 al. 2 CPC lorsque le juge peut allouer l'une sans égard au sort de l'autre (Tappy, Commentaire romand CPC, 2ème éd. 2019., n. 20 et 22 ad art. 94 CPC ainsi que les exemples cités). Les prétentions doivent également être additionnées pour déterminer la valeur litigieuse lorsque le défendeur demande d'être à la fois libéré de la demande principale et de se voir allouer la totalité de ses conclusions reconventionnelles. (Tappy, op. cit., n. 9 ad art. 94 CPC). 8.1.2 Les frais sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 1ère phrase CPC). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (art. 106 al. 2 CPC). Pour déterminer quelle est la partie qui succombe et quelle est celle qui obtient gain de cause, il convient de tenir compte aussi bien du sort des conclusions du demandeur que des conclusions, libératoires ou reconventionnelles, du défendeur. Il faut donc déterminer dans quelle proportion chacune des parties obtient gain de cause respectivement succombe, et répartir les frais et dépens en conséquence. Les créances en dépens peuvent se compenser entièrement ou partiellement (arrêt du Tribunal fédéral 4A_175/2008 du 19 juin 2008 consid. 2.5). Pour déterminer cette répartition, il faut en principe comparer ce que chaque partie obtient par rapport à ses conclusions. S'agissant de prétentions en argent, un calcul mathématique est concevable, mais une certaine pondération selon l'appréciation du juge, tenant compte d'un gain sur une question de principe et du fait qu'en réalité certaines prétentions étaient peut-être plus importantes que d'autres dans le procès paraît justifiée (Tappy, op.”
Stehen Klage und Widerklage einander gegenüber, bestimmt sich der Streitwert nach der höheren der beiden Forderungen (Art. 94 Abs. 1 ZPO).
“[italiques insérées par le Tribunal fédéral] L'alinéa 2 énonce une règle spéciale: "Lorsque les demandes reconventionnelle et principale ne s'excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais." [italiques insérées par le Tribunal fédéral] Dans notre problématique (valeur litigieuse déterminante pour les frais de procédure devant le Tribunal fédéral), faut-il prendre en compte la valeur la plus élevée des actions (art. 94 al. 1; soit ici 29'999 fr. pour l'une et l'autre), ou additionner les deux (art. 94 al. 2; en l'occurrence 2 x 29'999 fr., soit 59'998 fr.), puisque les deux demandes ne s'excluent pas? Dans un premier réflexe, l'on pourrait être tenté d'appliquer l'art. 94 al. 2 CPC, qui est spécifiquement conçu pour les frais (dans ce sens MARTIN STERCHI, in Berner Kommentar, 2012, n° 8c ad art. 113-114 CPC, suivi par BEATRICE VAN DE GRAAF, in Kurzkommentar ZPO, 2 e éd. 2014, n° 3 ad art. 94 CPC). Cependant, la doctrine majoritaire critique cette solution qui permet au défendeur de supprimer la gratuité du litige (art. 114 let. c CPC) par le biais de la reconvention. Aussi prescrit-elle d'appliquer la règle générale de l'art. 94 al. 1 CPC et de prendre en compte la valeur la plus élevée des deux demandes (voir les explications circonstanciées de PATRICIA DIETSCHY-MARTENET, Procédure civile et droit du travail, in Les procédures en droit du travail, 2020, p. 21 s. et p. 24; DU MÊME AUTEUR, Les conflits de travail en procédure civile suisse, 2011, n. 487 [ci-après: DIETSCHY, Conflits de travail]; dans le même sens CHRISTIAN KÖLZ, in Kurzkommentar ZPO, 3 e éd. 2021, n° 5 ad art. 94 CPC; TAPPY, op. cit., n° 7 ad art. 114 CPC; PETER DIGGELMANN, in ZPO Schweizerische Zivilprozessordnung, [Brunner et alii éd.], 2e éd. 2016, n° 3 ad art. 94 CPC; CLAUDE SCHRANK, Das Schlichtungsverfahren nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2015, n. 262). Cette opinion convainc. Elle est conforme au but de protection sociale poursuivi par les art. 114 let. c CPC et 65 al. 4 let. c LTF et évite, à l'instar de l'ancien art. 343 al. 2 aCO, que le défendeur déjoue la gratuité voulue par le législateur (cf. SCHRANK, ibidem; ATF 143 III 506 consid.”
“Le fait que la décision n’indique pas les modalités de fixation de l’avance de frais n’est donc pas constitutif d’une violation du droit d’être entendus des recourants I et II (notamment CREC 8 décembre 2021/339 consid. 4.3). Le grief doit être rejeté. 5. 5.1 Les recourants I et II invoquent une violation de l’art. 94 al. 1 CPC, respectivement de l’art. 9 al. 1 TFJC (tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; RSV 270.11.5). 5.2 Pour déterminer le montant des frais judiciaires présumés, il y a lieu de se référer au tarif des frais prévu par le droit cantonal (art. 96 CPC). Aux termes de l’art. 4 TFJC, l’émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse, de la nature, de l’ampleur et de la difficulté de la cause. Il est arrondi au franc inférieur (al. 1) ; la valeur litigieuse est calculée conformément aux art. 91 à 94 CPC (al. 2). L’art. 91 al. 1 CPC pose le principe selon lequel la valeur litigieuse est déterminée par les conclusions, sans que les intérêts, les frais de la procédure voire les conclusions subsidiaires ne soient prises en compte. Selon l’art. 94 al. 1 CPC, lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s’opposent, la valeur litigieuse se détermine d’après la prétention la plus élevée (al. 1). Lorsque les demandes reconventionnelles et principale ne s’excluent pas, leurs valeurs litigieuses respectives sont additionnées pour déterminer les frais (al. 2 ). Selon l'art. 98 CPC, le tribunal peut exiger du demandeur une avance à concurrence de la totalité des frais judiciaires présumés. Ces avances ont généralement un double but, à savoir éviter que le demandeur puisse s'avérer insolvable en cas de condamnation aux frais et assurer que l'Etat n'ait pas de peine à recouvrer les montants mis à la charge du défendeur (Tappy, op. cit., n. 3 ad art. 98 CPC). Formulé comme une "Kann-Vorschrift", l'art. 98 CPC donne au tribunal une certaine marge d'appréciation. Il n'en reste pas moins que le versement d'une avance à concurrence de la totalité des frais judiciaires présumés constitue le principe et le versement d'un montant réduit, voire l'absence de tout versement, l'exception (CREC 1er décembre 2023/256 ; CREC 14 août 2023/157 ; Sutter/von Holzen, in : Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3e éd.”
“4 CPC); les art. 104 ss CPC sont applicables sur ce point. Si elle statue en réforme, elle doit également répartir les frais de la procédure de première instance, en principe eu égard au sort de la cause en appel. Elle n'a pas à le faire si elle confirme entièrement la décision, car en ce cas, ce point aussi est confirmé (Bastons Bulletti, in CPC, Commentaire romand, 2ème éd. 2019, n. 15-16 ad art. 318 CPC et les références). L'art. 17 RTFMC, applicable par renvoi de l'art. 35 RTFMC, prévoit que l'émolument forfaitaire de décision est fixé en fonction de la valeur litigieuse. Selon l'art. 91 al. 1 CPC, la valeur du litige est déterminée par les conclusions. Les intérêts et les frais de la procédure en cours ou d'une éventuelle publication de la décision et, le cas échéant, la valeur résultant des conclusions subsidiaires ne sont pas pris en compte. Lorsque la demande principale et la demande reconventionnelle s'opposent, la valeur litigieuse se détermine d'après la prétention la plus élevée (art. 94 al. 1 CPC). Les frais - qui comprennent les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC) - sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 1ère phrase CPC). Lorsqu'aucune des parties n'obtient entièrement gain de cause, les frais sont répartis selon le sort de la cause (art. 106 al. 2 CPC). Lorsque plusieurs personnes participent au procès en tant que parties principales ou accessoires, le tribunal détermine la part de chacun aux frais du procès. Il peut les tenir pour solidairement responsables (al. 3).”
Bei sich gegenseitig ausschliessenden Klage- und Widerklagebegehren kann das Gericht die für die Festlegung der Prozesskosten bzw. der Vorausleistung massgebenden Streitwerte miteinander verrechnen; als Bemessungsgrundlage kommt dabei in der Praxis die Differenz zwischen den relevanten Streitwerten in Betracht.
“Elle a sollicité la condamnation de B______ à lui verser, par mois et d'avance, une contribution d'entretien post-divorce de 6'300 fr., avec clause d'indexation. Elle a offert de prouver ses allégués 35 à 53 et 55 à 63 par l'audition des parties et de témoins, dont elle n'indiquait cependant pas l'identité. Elle a fait valoir que, malgré sa bonne volonté et ses efforts, en raison du marché du travail particulièrement complexe, de son âge et de sa longue période de vie sans activité professionnelle, elle ne parvenait pas à trouver une activité lucrative, même dans des postes au-dessous de ses qualifications. B. Par décision DTPI/3805/2021 du 14 avril 2021, reçue le 16 avril 2021, le Tribunal a imparti à A______ un délai de 30 jours pour fournir une avance de frais de 7'000 fr. Il a considéré que A______ concluait notamment au prononcé du divorce et à la condamnation de B______ à lui verser une contribution mensuelle de 6'300 fr. à son entretien, alors que celui-ci estimait ne rien lui devoir à ce titre. Dans la mesure où les conclusions des parties s'opposaient (art. 94 al. 2 CPC), le Tribunal a fixé l'avance due par l'épouse à la différence entre 10'000 fr. résultant de l'application de l'art. 30 al. 2 let. b RTFMC et les 3'000 fr. avancés par B______. C. a. Par acte expédié le 2 avril 2021 à la Cour de justice, A______ a recouru contre cette décision, dont elle a requis l'annulation. Elle a conclu à ce que la Cour, principalement, dise qu'il n'y avait pas lieu d'exiger d'elle une avance de frais complémentaire et, subsidiairement, renvoie la cause au Tribunal afin qu'il rende une décision dans le sens des considérants. b. Par décision du 23 avril 2021, la Cour a suspendu l'effet exécutoire attaché à la décision entreprise, compte tenu de l'existence d'un préjudice difficilement réparable en cas de non-paiement de l'avance de frais contestée. c. Invité à donner son avis sur le recours, le Tribunal a conclu à son rejet. A______ soutenait qu'elle ne réalisait aucun revenu, ce qui était contesté par son époux, de sorte que ce point serait vraisemblablement instruit.”
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